Ecuador
Puerto Ayora

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90 travelers at this place:

  • Day65

    Galapagos Inseln (Ecuador)

    November 25 in Ecuador

    Die letzten Wochen hab ich tolle Sachen erlebt und hab mich trotzdem immer auf die nächste Station gefreut, aber die Galapagos Inseln verlasse ich wirklich mit einem weinenenden Auge 😭 zwar führt mich die zweite Hälfte meiner Reise überwiegend am Meer entlang, aber was soll mich nach dem Paradies nochmal so begeistern?

    Es war die wohl teuerste Woche meiner Reise, aber jeder Cent hat sich gelohnt. Es ist einfach wie im Zoo hier und die Tiere stört es gar nicht, dass ich hier bin...im Gegenteil: die Leguane sind der Meinung, das Handtuch sei groß genug für uns beide und die Vögel teilen sich gerne den Apfel, in den ich gerade rein beiße 🐦🦎🦀🦈🐟

    Ich war auf den beiden Inseln Santa Cruz und Isla Isabela, aber ich möchte definitiv irgendwann nochmal wieder kommen und die anderen Inseln besuchen. 🏝

    Ich bin mit Haien geschwommen, mit Schildkröten gewandert und geschnorchelt, hab mit Vögeln gefrühstückt und mit Seelöwen gechillt. Ach ja, nette Menschen waren übrigens auch auf der Insel - bin die letzten Tage mit einer netten Holländerin gereist.

    Es war einfach wundervoll und nicht das letzte Mal, dass ich hier war.
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  • Day79

    Endlich ist es so weit, wir landen auf den Galapagos Inseln. Die Einreise wird von allerlei Vorsichtsmassnahmen (und natürlich horrenden Kosten) begleitet. Nichts soll das einzigartige Ökosystem gefährden. Ab so viel Staat, Kontrolle und Autorität wird mir schlecht bzw ich kriege irgendwie kalte Füsse. Einerseits habe ich ja einschlägige Erfahrungen mit erniedrigenden Kontrollen und Leibesvisitationen, andererseits steckt ja noch diese grosse Tüte mit verschiedenen Nüssen in meinem Rucksack. Ich spüre deutlich die prüfenden Blicke und Vorverurteilungen des ziemlich sicher schwer bewaffneten Sicherheitspersonals. Ich glaube auch zu hören, wie sämtliche Sicherheitskameras auf mich gerichtet werden und neu fokussieren. Verdammt, gleich schlagen sie zu. Ich weiss es. Hellwach und alarmiert stecke ich die Tüte in Sue’s Rucksack. Nein, nicht wie ihr jetzt denkt heimlich. Liebevoll und grosszügig wie ich bin, habe ich ihr das überteuerte Studentenfutter geschenkt. Sue versteht die ganze Aufruhr sowieso nicht und meint bloss „das sind ja keine Samen oder so“. Ich schaue sie erneut wortlos an und hoffe, wie damals beim „Regen Ende Regenzeit“, zum Wohle unserer Beziehung auf rasche und selbstindizierte Erleuchtung. Diesmal schafft sie das leider nicht. Sie braucht meine Hilfe. Aufgrund meines grossen Herzens und ihrer Schönheit beende ich die Beziehung aber nicht sofort. Ich erkenne vielmehr die Nützlichkeit ihres Unverständnisses im Falle einer investigativen Befragung oder gar Folter. Selbst der brutalste Folterknecht würde rasch erkennen, dass sie wirklich nicht wusste, was sie tat. Das könnte uns noch das Leben retten. Ein paar Minuten später stehen wir auf der anderen Seite des Gepäckscanners und geniessen eine Hand voll mitgebrachter Nüsse. Während andere Scanner keine Flugtickets von Handys lesen können, scheinen diesem Scanner und der exotischen Schönheit hinter dem Monitor Nüsse scheiss egal zu sein. War ja klar. Oder habt ihr aus einer leckeren Baumnusshälfte schon einen Baum wachsen sehen? Und so haben wir dank meiner blitzschnellen Einschätzung und genialer taktischer Positionierung aller Beteiligter auch diese brenzlige Situation unbeschadet überstanden. Danke. Sue. 

    Der Weg vom Flughafen zum kleinen Hafen, in dem unser erstes Hostel liegt, ist ein zweistündiges Bus-Fähre-Bus-Taxi Ding. Das Wetter ist klasse und Sue ist schon total aufgeregt. Galapagos! Wir sind tatsächlich hier. Beim Hostel angekommen, bleibt ihre Frage, wo denn mein kleiner Rucksack mit sämtlichen Kreditkarten, Bargeld und allerlei Dokumenten, der Drohne, diverser Elektronik mit Zubehör, Snacks und einer Rolle Klopapier sei, allerdings unbeantwortet. Ich habe nämlich keine Ahnung. Eine kurze Sekunde später sprintet Sue schon dem bereits abgefahrenen Taxi nach. Verdammt gute Reaktionszeit, verglichen mit dem Nuss-Aussetzer eine Stunde zuvor. Ich bleibe taktisch beim Gepäck stehen. Vorerst. Da das Taxi bereits um die Ecke gebogen und Sue hinterher ist, verschwinden beide aus meinem Blickfeld. Innerlich keimt die Hoffnung, Sue in wenigen Augenblicken mit meinem Rucksack in der Hand wieder zu sehen. Vergeblich. Sue errannte den Offroader zwar, der Rucksack war aber offensichtlich woanders verloren gegangen. In einer Art Simultan-Konklusion erkennen wir beide gleichzeitig, was passiert war. Da Sue einmal mehr wollte, dass ich im Bus neben ihr Platz nehme, legte ich meinen Rucksack auf die Sitzbank hinter uns. Am Bus-Terminal angekommen, muss ich den Bus im Zustand geistiger Umnachtung und totaler Verliebtheit ohne Rucksack verlassen haben. Wir befinden uns somit in einer kriegsähnlichen Situation und gehen auf DEFCON 4 (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Defense_Condition). Wir schnappen uns hektisch das nächste Taxi und ab zum Terminal, welches nur etwa 5 Minuten entfernt liegt. Dort angekommen wechseln wir direkt auf DEFCON 3, denn weder Rucksack noch Bus sind dort. Nach einigen Verständigungshürden mit unserem Taxi-Fahrer - nennen wir ihn Lewis, Lewis Hamilton - scheint die Rückkehr des Buses zum 45 Minuten entfernten Fähr-Hafen mit 42,3% die wahrscheinlichste Option. Vorgeschlagene alternative Vorgehensweisen wie telefonische Recherche und dergleichen schaffen es nicht einmal in meine engere Auswahl und so schalten wir direkt weiter auf DEFCON 2 und starten mit Pedro ... äh, Lewis Hamilton die Verfolgung. 

    Während Lewis Hamilton seine Sache ganz ordentlich macht und mit über hundert Sachen über die Insel und hoffentlich dem Bus nach brettert, gehe ich wie gewohnt und wie es sich für den Taktiker im Team gehört, die möglichen Szenarien durch. Sollte der Rucksack und der Fahrer alleine im Bus sein, ist ein Finden, Durchsuchen und anschliessendes Verschwinden meines Eigentums durchaus möglich bis gar wahrscheinlich. Ich nehm die verdammte Karre auseinander, das ist klar. Sollten sich auf der vermuteten Rückfahrt mehrere Personen im Bus befinden, wäre ein Übersehen und unangetastet Bleiben durchaus plausibel. Bei jedem Fahrzeug am Horizont steigt meine Nervosität und ich fasse Lewis Hamilton zärtlich von hinten an die Schultern. Genau, wie bei der „Polonäse Blankenese“ von Werner Böhm (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Polonäse_Blankenese). Ihm scheint das zu gefallen und für noch mehr Bleifuss zu sorgen. Nach diversen Überholmanövern und etwa 30 Minuten ist es dann tatsächlich so weit. Vor uns erkennen wir den klapprigen Bus, in dem wir uns noch vor Kurzem tierisch darüber gefreut haben, endlich auf den Galapagos Inseln angekommen zu sein. Lewis Hamilton prüft mit fragendem Blick, ob er den verdammten Gepäckdieb abdrängen und zur Aufgabe zwingen soll. Ich bestätige mit eindrücklich einfachem und doch wahnsinnig coolen Nicken. Wir setzen uns also im Stile von The Fast And The Furious mit Überschallgeschwindigkeit vor den Bus und leiten wild gestikulierend die Bremssequenz ein, bis beide Fahrzeuge zum vollständigen Stillstand kommen. Ich hoffe, das filmt gerade jemand. 

    Ich steige blitzartig aus und laufe dann doch erstaunlich langsam auf den Bus zu. Selbst Tom Cruise alias Ethan Hunt hätte auf seiner Mission:Impossible nicht mehr Eindruck schinden können. Während dessen zieht der geschätzt zwölf-jährige Fahrer eine ahnungslose und verwirrte Fresse. Aber davon lasse ich mich nicht beeindrucken. Ich weiss genau was du getan hast. Die Luft und meine Stimmung brennen, als ich den Bus betrete. DEFCON 1. Gleich regnet es Atombomben. Doch bevor ich den Kleinen für eine höfliche jedoch bestimmte Befragung in den Schwitzkasten nehme, checke ich noch kurz den letzten mir bekannten Rucksack-Aufenthaltsort in Sitzreihe #5. Und was finde ich da? Genau, meinen Rucksack. Unangetastet. War ja klar. Ich drehe mich zügig zum unverändert verwirrten Fahrer um, lächle ihn überfreundlich und leicht verkrampft an und säusle ihm beim Verlassen des Buses ein leises „Gracias!“ entgegen. Beim Besteigen des Taxis lasse ich mich von Lewis Hamilton und Sue feiern. Geklatscht hat dann irgendwie aber doch niemand. Ausser ich. Innerlich. Und später Lewis Hamilton, als er die $50 für die erfolgreiche und über einstündige Verfolgungsjagd einkassierte. Endlich im Hotel angekommen, gehen wir zurück auf DEFCON 5 und so haben wir auch diese heikle Situation ohne nennenswerte Verluste überstanden. Ganz grosses Kino. 

    Und dann wird es doch tatsächlich ruhiger. Die ersten Tage verbringen wir auf Santa Cruz, von wo aus wir diverse Ausflüge machen - zB Schnorcheln vor der Insel Pinzon - oder auch einfach mal am schönsten Strand der Galapagos Inseln, der Tortuga Bay, chillen. Ich fange gar nicht erst an, all die faszinierenden Dinge zu Land und vor allem zu Wasser aufzuzählen, das nähme nämlich kein Ende! Also so Dinge wie baden am Strand mit kleinen Gold-Rochen und Baby-Sharks oder Schnorcheln mit Schildkröten, Haien und total verspielten Seelöwen, die einem an den Flossen knabbern. Unfassbar schön alles. So unfassbar, dass Sue ständig ihre Fäuste ballt und das breiteste Grinsen mit der Welt teilt. Irgendwie komisch, aber auch schön. Aber überlassen wir das mit den schönen Dingen Sue und der Kamera. Ich schaue derweil zu den Getränken. Nach Santa Cruz geht es für drei Tage voller Ausflüge und mindestens einem Tauchgang auf die Nachbarinsel San Cristobal, bevor wir für sechs Tage unseren Last-Minute-Cruise zu ein paar weiter entfernten und ohne entsprechendes Schiff mit Bewilligung nicht zu erreichenden Orten geniessen. Wir freuen uns also auf weitere unfassbar schöne Dinge und Tage. Und Getränke. 

    Hier ein Video dazu: https://youtu.be/cPZOeu8ncXQ
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  • Day8

    Santa Cruz Tag 2 und 3

    April 7 in Ecuador

    An Tag 3 waren wir in den Lavatunneln (Galapagos ist ja vulkanischen Ursprungs) und im El Chato Reserve in der Mitte der Insel, nachmittags noch in der Tortuga Bay.
    Durch die Lavatunnel kann man durchwandern und durchkriechen. War witzig.
    Das El chato Reserve ist ein Gebiet, wo die Riesenschildkröten mit 20 Jahren in die Freiheit ausgesetzt werden.
    Dort kann man sie im Matsch sehen, im Wasser, fressen etc. Sehr langsame Bewegungen, so sanft, so urzeitlich.
    5 USD Eintritt, 40 USD privater Fahrer hin und zurück.
    hier gibt es keine autos o.ä. zu mieten und Fahrpreise sind (fast) immer fix!
    Weiter ging es per Wassertaxi zur Tortuga Bay/beach. in einer kleinen lagune ausgesetzt, kann man tolle Kakteen bewundern und kleine black tip Haie direkt am Strand sehen. zurück sind wir gelaufen, ca. 45 minuten durch vulkansteine und kakteen.
    Gestern dann ging es das erste Mal aufs Wasser. Schnorcheltour bei Dahphne Mayor (fels im Wasser). USD 100 nach handeln für 8 Std inkl Besuch eines Strandes. mit an bord ein forscher der lokalen conservation society, 2 Mallorcinerinnen, 1 Kanadier.
    Der erste Stopp war gleich spektakulär. mitten im Ozean, ein paar Steine mit seelöwen und Blue footed boobies drauf...und eine mega Strömung.
    Alter. das tat weh. nicht nur hände und schultern waren nach dem schwimmen geschunden weil man gegen die Strömung gekämpft hat, auch so komisches stachelzeugs hat mir den halben arm weggebrannt, habe immer noch Ausschlag. Die Sonne brennt den Rest weg! 😂
    zur belohnung gab es: white tip reef Sharks, hammerhai (1), seelöwen, 1.000 Fische.
    Dann ging es zum grossen Felsen, dort war erstmal vogelkunde angesagt. die Fregattenvögel balzen gerade und zeigen ihren roten Sack.
    2. schnorchelstop mit ruhigem Wasser und keinen Brennalgen (seeläuse?) ergab: 1 sea turtle 😍 haie und seesterne.
    Stop 3 dann an ein einem Strand mit Krabben, vögeln, und stingrays im wasser.
    Lehre: ziehe dir immer was drüber. im wasser, sowie an Land. schütze dich vor allem 😂
    heute ist Ruhetag. kein wasser, keine Sonne!!

    Tipps für Reisewillige: Die ausflüge vor ort zu buchen ist bei dem grossen Angebot etwas anstrengend. wenn man sich aber vorher überlegt, was man machen will und es vor Ort in ein und derselben Agentur bucht, kann man auch handeln. ansonsten liegt man immer bei USD 100 bis 200 pro Tag (!) auf see, je nach entfernung der insel. teilweise waren ein paar Sachen ausgebucht, es ist noch hauptsaison, da kann man evtl pech haben und das gewünschte ist schon weg. denn es ist alles limitiert und kontrolliert. unser felsen beispielsweise wird nur 3x die woche von 2 booten angefahren.
    Meinen Ausflug auf st Cristobal, mein 2. stopp, habe ich hier schon organisiert.
    Schnorcheln auf Isla Isabela (los tunneles) buche ich vor Ort, da ich dort insgesamt 5 Tage zeit habe, evtl aber auch schon vorher. dort gibt es keinen Geldautomaten, daher ist vorausplanung angesagt. Kreditkarten werden teilweise akzeptiert, dann aber mit 12% Aufschlag.
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  • Day74

    Santa Cruz - Tortuga Beach

    March 15, 2017 in Ecuador

    Heute ging es zu Fuß zu mehreren Zielen. Bewaffnet mit ordentlich Wasser und Tauchbrillen wollten wir einiges von der Unterwasserwelt sehen.

    Gerade aus der Haustür hatten wir schon wieder ein fettes Grinsen auf dem Gesicht. Galapagos ist stark.
    Erste Station war der kleine Fischmarkt in Puerto Ayora. Dort gibt es genau zwei Stände, doch das Highlight ist nicht das Angebot, sondern zwei Seelöwen, unzählige Pelikane und sogar zwei Iguanas, die gerne die Reste naschen. Der Seelöwe sitzt direkt neben der Verkäuferin und macht lautstark darauf aufmerksam, dass er Hunger hat. Einfach geil.
    Vollkommen integriert, die Burschen.

    Danach ging es auf zu ca 30 min Fußmarsch zum Tortuga Beach. Der Marsch geht durch einen Kakteenwald. Diese werden riesig und die Stämme irgendwann glatt. Wer kann schon behaupten mal fest einen Kaktus umarmt zu haben? (Das Kacktusse-Wortspiel könnt ihr euch selbst zusammenbauen ;))
    Dieser Strand ist weitläufig, wunderschön und hat einfach mal den besten Sand aller Zeiten: weiß, fein und fällt sofort ab, wenn man ihn loswerden will.

    Am Strand selbst waren viele Vögel, darunter einige riesige Pelikane zu sehen. Wir sind bis zum Ende durch. Dort ist eine kleine Lagune, dazu gleich mehr. Erstmal sind wir in der Tortuga Bay geschnorchelt und haben genau nichts gesehen. War trotzdem nett, Traumkulisse halt.

    Dann zur Lagune. Dort wird vor Iguanas gewarnt. Und direkt neben dem Schild liegt dann auch einer, wie bestellt.
    Man kann sich an den drachenartigen Echsen kaum satt sehen, auch wenn die eher nur chillen. Nach einiger Zeit kam dann eine durch das Wasser und ist zu seinen Freunden an Land. Hat uns beide direkt an die Doku erinnert, wie die Lebewesen laufen gelernt haben. Ziemlich unwirklich, aber ein starker Moment. Hoffe die GoPro gibt es gut wieder.

    Nun aber mit Schnorchel in die Lagune. Viele Leute da, und kaum größer als unsere Wohnung, der "Teich". Als erstes einfach mal sehr viele Fischschwärme (Fischgrösse bis 25 cm). Und dann das Highlight, ca 10 Haie! Diese waren so 60 cm lang, schnell, und ziemlich zutraulich. Sind auch durch 20cm tiefes Wasser geknallt. Wie Miniausgaben der gefährlichen Brüder. Einfach hinsetzen, Haie um einen herum, Echsen am Rand, Pelikane auf den Bäumen, die alle 30 Sekunden ins Wasser stürzen um zu essen, mehr geht nicht, sollte man meinen! Aber der Tag war noch nicht vorbei.

    Zurück in die Stadt, Wassertaxi und ab zu "Los Grietas". Auf dem Weg wieder geile Kakteen. Außerdem ein knallgrüner Naturpool mit Brackwasser, der langsam zu Salz wird und für uns geblubbert hat. Die italienische Botschaft steht dort auch, hat einen Infinity-Pool mit spielenden Kindern und ist nur über das Wasser zu erreichen (die haben eine Arbeitsmoral).
    Las Grietas ist ein Canyon, in dem sich Salz- und Süßwasser mischen. Absolut klar, schicke Fische und eine gelungene Abkühlung.
    Dann ging es zurück.

    Am Haupthafen der Hauptinsel der Galapagos angekommen, mussten wir erst vom Boot auf den Pier und dann über zwei Seelöwen steigen, die dort auf dem Pier miteinander gekuschelt haben. Aber so richtig. Der Eine immer mit dem Kopf unter die Flosse des Anderen. Dass dabei einige menschliche Zuschauer gefilmt haben interessiert die Tiere gar nicht. Alles sehr im Einklang.
    Als wir los sind waren die immer noch dabei.
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  • Day5

    Santa Cruz Tag 1 und 2

    April 4 in Ecuador

    Hallo von mir.
    Die letzten Tage waren so vollgepackt, auch dank meiner neuen Bekannten Sumi aus Kanada, dass ich keine Zeit (und meist auch kein gutes Internet) hatte, etwas zu schreiben.

    Der Ankunftstag auf Santa Cruz war lang. Der Flug hatte 3 Stunden Verspätung und statt um 12 war ich erst um 15 Uhr auf Galapagos.
    In Quito am Flughafen wird das Gepäck gescannt und man muss den Handgepäcksrucksack öffnen. Alles wird nach Früchten etc durchsucht und man bekommt einen speziellen Verschluss an den Koffer. 20 USD transitgebühr.
    Auf Galapagos angekommen zahlt man 100 USD Nationalparkgebühr. Der Flughafen betreibt sich selbst, mit solar, wind und salzwasserfilteranlage.
    Dann geht es in den Bus ab Flughafen zum Kanal, dann auf eine kleine Fähre und dann mit Bus (oder Taxi) nach Puerto Ayora. ich war fix und foxi. von 14 auf 30 grad.
    Sumi hab ich auf der Fähre kennen gelernt. Sie hatte dann später Probleme bei ihrem Air bnb und so hat sie später in mein Guesthouse eingecheckt, welches wirklich schön ist und Cecilia hier vom Hotel wie eine Ersatzmutti.
    Am ersten Tag gingen wir zu Fuss zur Charles Darwin Station. ich wollte unbedingt zuerst die Riesenschildkröten sehen. Dort gibt es viele Infos zu den Galapagos sowie auch die Iguanas am Strand. Lonesome George, eine spezielle Art der Riesenschildkröte der Insel Pinta, ist ja leider schon ausgestorben. dort kann man ihn ausgestopft angucken.
    Auch die Aufzuchtsstation ist dort.
    Abends waren wir essen. es gab Shrimps und Fajitas.
    Industrieller Fang ist hier verboten (natürlich) und Fischfangzahlen und gefangene Arten werden streng kontrolliert.
    Essenstechnisch ist hier natürlich alles sehr eingeschränkt, da alles importiert werden muss. Cola light gibts nur manchmal. SantaCruz hat kein Frischwasser. das wird von Isla Isabela importiert, die einzige Insel mit Frischwasser.
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  • Day35

    Santa Cruz, Silvester und 30 Delfine

    December 31, 2017 in Ecuador

    Ihr Lieben, die dritte Galapagos-Insel, ebenfalls mit wenig Empfang, ist unser Domizil bis übermorgen. Hoffentlich kriegen wir diesen Post überhaupt raus. Heute hatten wir eine wunderbare Schnorcheltour mit sehr kaltem Wasser, Schildkröten, grossen Adler-Rochen, ein paar dösigen Haien, flotten Seelöwen und dem Highlight zum Schluss: Als wir gerade abfahren wollten, schwamm eine große Schule Delfine an uns vorbei. Das war so, so schön! Und dieses Glücksgefühl schicken wir jetzt, da es bei euch gleich 12.00 ist, um den halben Globus. Wir wünschen Euch einen guten Rutsch, eine rauschende Nacht und ein gesundes und prickelndes 2018!
    Bis ganz bald herzen Euch Steff und Sandra
    PS: Liebe Ruth- auch Dir einen Extra-Gruss nach Nepal!
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  • Day73

    Und nun sind wir auf der ersten Insel der Galapagos Inselgruppe angekommen. Santa Cruz heißt das gute Stück und es fühlt sich an wie Urlaub! Galapagos rockt jetzt schon total und wir fühlen uns pudelwohl. Ich denke hier könnte man irgendwann nochmal wieder herkommen...

    Das Hostel ist super: Haben eine Küchenzeile, einen Kühlschrank, Aircondition im Schlafzimmer und warmes Wasser in der Dusche. Was will man mehr?! Die Sonne knallt ordentlich mit 35 Grad, zum Glück ist meist ein angenehmer Wind. Zement-Sonnenblocker mit 50er LSF ist natürlich trotzdem am Start. Wir kennen bereits die günstigen Supermärkte und die Straßen mit super Essen für gutes Geld. Man kann sich Galapagos also echt leisten und sollte das auch auf jeden Fall mal machen!

    Eine nicht so schöne Geschichte am Rande: Auf dem Weg vom Flughafen zum Hostel mussten wir leider sehen, wie ein junges Mädel auf einem Roller von einem anderen Auto umgefahren wurde. Das Auto und der Roller sahen echt mitgenommen aus, aber das schlimmste war das Mädchen, dass auf dem Bauch auf der Straße daneben lag. Sie wurde vom Roller geworfen und hatte unglaublicherweise keinen Helm auf gehabt. Sie hat stark geblutet, auch aus den Ohren, kein gutes Zeichen. Der Unfallfahrer war geschockt und stand einfach nur da. Zum Glück hatten wir eine Krankenschwester mit im Wagen, die gleich erste Hilfe geleistet hat, bis der Krankenwagen eingetroffen ist. Das Mädchen war ansprechbar und hat auf ihren Namen reagiert, sie wird vermutlich durchkommen, so die Einschätzung der Krankenschwester. Aber die Verletzungen wären viel geringer ausgefallen, wenn sie einen Helm getragen hätte. Also Leute: Lasst euch das einmal auf der Zunge zergehen, das Leben kann so schnell eine drastische Wendung nehmen. Passt auf euch auf. Wir machen es auf jeden Fall auch - weiterhin.
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  • Day76

    Santa Cruz - Unten am Hafen

    March 17, 2017 in Ecuador

    Und hier nochmals ein kleines Tier-Spezial mit Fotos vom Hafen. Einfach ein tierisch cooles Treiben, was dort täglich so abgeht. Da kann man sich gemütlich mit einem Eis hinsetzen und zugucken, wie die Tiere am kleinen Fischmarkt um die Reste kämpfen. Die Pelikane versuchen auch gerne von der Seite des Tisches beim Filetieren etwas wegzuschnappen. Die Seelöwen hingegen versuchen den Fischverkäuferinnen schöne Augen zu machen. Die Iguanas chillen und kriegen meist nichts ab. Das Miteinander der Tiere ist vermutlich das Beste, denn diese unterschiedlichen Tiere leben dort einfach alle beisammen und es ist ziemlich harmonisch.Read more

  • Day25

    Santa Cruz

    April 23 in Ecuador

    Die erste Insel die wir besuchen heißt Santa Cruz. Die Hauptinsel hat eine große Stadt direkt am Meer mit einer schönen Promenade am Wasser. Am Pier schwimmen viele Galapagos Haie die ca. einen halben Meter groß sind und Rochen rum. Die Seelöwen faulenzen auf den Bänken und interessieren sich nicht für sie Touristen.
    Die Preise hier sind mit 8$ für eine Ananas leider utopisch, sodass wir uns überwiegend von Joghurt und Spaghetti ernähren.
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Puerto Ayora

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