Ecuador
Puerto Ayora

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81 travelers at this place:

  • Day14

    Ankunft in Santa Cruz

    August 3 in Ecuador

    Nachdem ich mit der Suche nach meinem Appartement fast eine Stunde zu Fuß zubringe, es aber nicht an der Stelle ist, wo es sein sollte, pfeife ich auf Privatinsolvenz und steige ins Taxi.

    Und erfahre, dass es in der Stadt einen Einheitstarif für 1,50 USD gibt ✌

    Die Gastmutter und ihre Hündin Luna sind auch einfach nur goldig. Werde gleich gedrückt und willkommen geheißen. Nach einer Dusche lädt sie mich dan noch zu einer nächtlichen Fahrradtour durch Santa Cruz ein und zeigt mir die Stadt, richtig toll.
    Wir sehen riesige Mantas und kleine Babyhaie im Wasser, wieder die dicken Pelikane überall und ich bekomme den gut gemeinten Rat, aufzupassen, dass sie mir nicht auf den Kopf 💩... darüber habe ich tatsächlich nicht nachgedacht, aber sind ja auch nur Vögel 😅.
    Ich höre ein Blöken wie von Schafen aus dem Wasser und von Booten, und entdecke überall Seehunde
    Alles wirkt wie ein zu groß geratener Zoo bzw. Aquarium, surreal, ein unbeschreibliches Gefühl und Glückserlebnis.
    Die Stadt selbst ist klein aber fein. Alle sind entspannt, Kriminalität gibt es nicht und alle helfen einander und den Touristen auch. Und Essen gibt es an jeder Ecker, besonders fangfrischen Fisch und Hummer, sieht toll aus!
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  • Day15

    Puerto Ayora, Darwin Station

    August 4 in Ecuador

    Die Zeit vergeht wie im Flug.
    Ich mache tausende Fotos, aber keins gibt die Momente wieder, die ich hier erlebe.
    Am Anfang freue ich mich noch wie Bolle über die zahlreichen kleinen Geckos am Wegesrand, die erstaunlich wenig schüchtern sind. Doch bald muss ich aufpassen, dass ich bei allen den großen Wundern, die es hier zu sehen gibt, die kleinen nicht übersehe.

    Tagesziel für heute:
    Charles Darwin Forschungsstation und Las Grietas, wunderschöne Badegrotten mit einem tollen Strand in der Nähe.
    Doch zuvor überrascht mich ein gratis Keramikgarten mit seinen wunderschönen und unerwarteten Eindrücken.
    An der Forschungsstation dann wieder Glück, Eintritt frei und dazu lauter geführte Gruppen, also gratis Hintergrundinformationen von den einzelnen Guides noch dazu.
    Die Station erinnert ein bisschen an einen kleinen Zoologischen Garten.

    Die Kakteen sind riesig und sehen aus wie Bäume, bestehen aber zu 80%Wasser und können schnell umknicken.
    Die Riesenschildkröten wurden in der Vergangenheit fast ausgerottet, es gibt heute noch ca. 10 bis 15% Schildkröten, die es vor kurzer Zeit gab. Einige Schildkrötenarten sind schon ganz ausgestorben, wie auch der berühmte “Lonesome George“, den man ausgestopft bewundern kann. Er starb als letzter seiner Art, da er leider nicht zur Fortpflanzung geeignet war weil unfruchtbar, was man mit vielen teuren Tests herausgefunden hat.
    Die Schildkröten sind allerdings sehr wichtigfür die Flora und die Fauna. Viele Tiere leben von ihrem Dung und sie halten die Kakteenpopulation in Schach.
    Deswegen wird fieberhaft versucht, die Anzahl wieder zu erhöhen. Dafür die Aufzuchtstation, in der die kleinen Tiere in Ruhe heranwachsen können, bis sie wieder in die Freiheit entlassen werden.
    Die Station ist der Hammer, super interessante Informationen und einfach und übersichtlich dargestellt.
    Auch wie geforscht wird z.B. zum Bekämpfen eingeschleppter Parasiten, die Babyfinken töten, wirklich beeindruckend und vor allem nachhaltig. Auch Riesenschnecken sind doof. Und Brombeeren, wie bei uns auch. Allerdings beginnt dort erst die Forschung, so weit ich sehe. Wird aber sicher gut.
    !Me encanta! ^^
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  • Day15

    Der Vormittag rennt davon, gehe noch kurz zum Strand und werde direkt von den Iguanas (den herrlichen Urzeitdrachen) begrüßt.
    Dann leider auch von einem einheimischen Chico, der mir irgendwie nicht mehr von der Seite weicht. Er will mir unbedingt die Tortugas zeigen und ganz bestimmte Stellen, wo sonst Touristen nicht hinkommen. Ich frage mich was er will, Dinero oder Amore? Oder bin ich wieder zu skeptisch?

    Kann den Strand also nur bedingt allein genießen, dabei gibt es so viel zu sehen! Und ich bin traurig, dass man hier nichts mitnehmen darf. Es gibt so viel zu sammeln, aber das Risiko gehe ich hier lieber wirklich nicht ein, zu viele Kontrollen...
    Überall liegen Korallen und Teile von Krabbenfüßen und andere wunderschöne seltsame Dinge... hoffe doch, dass ich die nächsten Tage noch mehr Strand zu sehen bekomme ^^ Jetzt erst mal schnell weg...

    Auf der Suche nach einem kleinen Mittagessen lande ich schließlich bei Kartoffelchips. Als meine Gastmama das mitbekommt, bekomme ich kurzerhand noch ein super leckeres vegetarisches Mittagessen, sie ist wirklich ein Engel.
    Ihr Mann ist auch beim Essen dabei, und als ich die Geschichte von dem Jungen am Strand erzähle, lachen beide. Sie tippt auf Dinero und er auf Amore 😝 Also doch nicht übervorsichtig 😅

    Dann mit dem Taxiboot für 80 Cents Richtung Las Grietas.
    Eine erneut unwirkliche Landschaft erwartet mich, angefangen bei den Salinas, einer Art Salzacker, in dem das Meersalz gesammelt wird. Später wird darin dann Fisch eingelegt.
    Inmitten dieser Umgebung sehe ich die italienische Botschaft und überlege mir, vielleicht einen neuen Job anzunehmen? Botschafterin auf den Galapagos Inseln wäre bestimmt cool ✌💓
    Weiter zu den Badegrotten, welche wirklich verlocken. Sind aber auch dermaßen überlaufen sind, dass ich mich heute dagegen entscheide, selbst hineinzusteigen. Vielleicht habe ich noch einmal die Möglichkeit die Grotten am Vormittag zu besuchen... mit Glück mit weniger Badegästen.
    Die Landschaft drumherum ist aber absolut den Besuch Wert.
    Zum Abschluss dann noch an den Playa de Alemanes (klares Muss, oder? ^^), schnorcheln. Das erste Mal überhaupt schnorcheln, aber klappt.
    Ich weiß also nicht, wie es sonst ist, wenn man schnorchelt. Aber ich denke, immer und überall Fische zu sehen, ist schon etwas Besonderes. Auf jeden Fall war es für mich so. Als würde ich in einem Aquarium einer Zoohandlung schwimmen, überall bunte Fische, kein Meter war leer. Und sogar mit kleinen Haien bin ich geschwommen.
    Das Gefühl ist unbeschreiblich, leider keine Aufnahmen, denn die Gopro hat versagt 😌
    Im Herzen ist es aber festgehalten. 💓
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  • Day19

    Von Isabela nach Santa Cruz

    August 8 in Ecuador

    Leider habe ich keine Karte mehr für eines der Boote am Vormittag bekommen, so dass ich mir den halbem Tag noch auf Isabela um die Ohren schlagen muss. Aber die Zeit vergeht schnell, gerade zu Fuß, denn alles ist recht weitläufig.
    Schreibe endlich Postkarten und stelle hinterher fest, dass da 4 Briefmarken rauf müssen, jetzt sind alle Adressen verdeckt 😌
    Am Vormittag dann nochmal schnorcheln und die Seehunde von den Bänken jagen, dann geht's auch wieder los mit dem Boot... das braucht diesmal nur 2 Stunden, so fühle ich mich hinterher auch, nur ins Bett und schlafen ^^Read more

  • Day49

    1st day at Santa Cruz Island

    August 8 in Ecuador

    Had delicious FRESH seafood endemic of Galapagos!

    We arrived at Puerto Ayora in the island of Santa Cruz where the fishers sell fresh fish and seafood. Then, in the afternoon we went to eat at the Kiosk where everyone cooks their “fish brujo” (original and exclusive of Galapagos), lobster, octopus, and shrimp, My favorite... fried fish brujo! 😋

  • Day54

    Last memories of Santa Cruz

    August 13 in Ecuador

    Just enjoying the island... walked close to 6 miles looking around. Checked out “playa bahía de las tortugas” good for 🏄‍♀️ surfing! No... this time, I didn’t try it although Sebastian was dying to. 😉. It was just a bit late when we got there...

  • Day79

    Endlich ist es so weit, wir landen auf den Galapagos Inseln. Die Einreise wird von allerlei Vorsichtsmassnahmen (und natürlich horrenden Kosten) begleitet. Nichts soll das einzigartige Ökosystem gefährden. Ab so viel Staat, Kontrolle und Autorität wird mir schlecht bzw ich kriege irgendwie kalte Füsse. Einerseits habe ich ja einschlägige Erfahrungen mit erniedrigenden Kontrollen und Leibesvisitationen, andererseits steckt ja noch diese grosse Tüte mit verschiedenen Nüssen in meinem Rucksack. Ich spüre deutlich die prüfenden Blicke und Vorverurteilungen des ziemlich sicher schwer bewaffneten Sicherheitspersonals. Ich glaube auch zu hören, wie sämtliche Sicherheitskameras auf mich gerichtet werden und neu fokussieren. Verdammt, gleich schlagen sie zu. Ich weiss es. Hellwach und alarmiert stecke ich die Tüte in Sue’s Rucksack. Nein, nicht wie ihr jetzt denkt heimlich. Liebevoll und grosszügig wie ich bin, habe ich ihr das überteuerte Studentenfutter geschenkt. Sue versteht die ganze Aufruhr sowieso nicht und meint bloss „das sind ja keine Samen oder so“. Ich schaue sie erneut wortlos an und hoffe, wie damals beim „Regen Ende Regenzeit“, zum Wohle unserer Beziehung auf rasche und selbstindizierte Erleuchtung. Diesmal schafft sie das leider nicht. Sie braucht meine Hilfe. Aufgrund meines grossen Herzens und ihrer Schönheit beende ich die Beziehung aber nicht sofort. Ich erkenne vielmehr die Nützlichkeit ihres Unverständnisses im Falle einer investigativen Befragung oder gar Folter. Selbst der brutalste Folterknecht würde rasch erkennen, dass sie wirklich nicht wusste, was sie tat. Das könnte uns noch das Leben retten. Ein paar Minuten später stehen wir auf der anderen Seite des Gepäckscanners und geniessen eine Hand voll mitgebrachter Nüsse. Während andere Scanner keine Flugtickets von Handys lesen können, scheinen diesem Scanner und der exotischen Schönheit hinter dem Monitor Nüsse scheiss egal zu sein. War ja klar. Oder habt ihr aus einer leckeren Baumnusshälfte schon einen Baum wachsen sehen? Und so haben wir dank meiner blitzschnellen Einschätzung und genialer taktischer Positionierung aller Beteiligter auch diese brenzlige Situation unbeschadet überstanden. Danke. Sue. 

    Der Weg vom Flughafen zum kleinen Hafen, in dem unser erstes Hostel liegt, ist ein zweistündiges Bus-Fähre-Bus-Taxi Ding. Das Wetter ist klasse und Sue ist schon total aufgeregt. Galapagos! Wir sind tatsächlich hier. Beim Hostel angekommen, bleibt ihre Frage, wo denn mein kleiner Rucksack mit sämtlichen Kreditkarten, Bargeld und allerlei Dokumenten, der Drohne, diverser Elektronik mit Zubehör, Snacks und einer Rolle Klopapier sei, allerdings unbeantwortet. Ich habe nämlich keine Ahnung. Eine kurze Sekunde später sprintet Sue schon dem bereits abgefahrenen Taxi nach. Verdammt gute Reaktionszeit, verglichen mit dem Nuss-Aussetzer eine Stunde zuvor. Ich bleibe taktisch beim Gepäck stehen. Vorerst. Da das Taxi bereits um die Ecke gebogen und Sue hinterher ist, verschwinden beide aus meinem Blickfeld. Innerlich keimt die Hoffnung, Sue in wenigen Augenblicken mit meinem Rucksack in der Hand wieder zu sehen. Vergeblich. Sue errannte den Offroader zwar, der Rucksack war aber offensichtlich woanders verloren gegangen. In einer Art Simultan-Konklusion erkennen wir beide gleichzeitig, was passiert war. Da Sue einmal mehr wollte, dass ich im Bus neben ihr Platz nehme, legte ich meinen Rucksack auf die Sitzbank hinter uns. Am Bus-Terminal angekommen, muss ich den Bus im Zustand geistiger Umnachtung und totaler Verliebtheit ohne Rucksack verlassen haben. Wir befinden uns somit in einer kriegsähnlichen Situation und gehen auf DEFCON 4 (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Defense_Condition). Wir schnappen uns hektisch das nächste Taxi und ab zum Terminal, welches nur etwa 5 Minuten entfernt liegt. Dort angekommen wechseln wir direkt auf DEFCON 3, denn weder Rucksack noch Bus sind dort. Nach einigen Verständigungshürden mit unserem Taxi-Fahrer - nennen wir ihn Lewis, Lewis Hamilton - scheint die Rückkehr des Buses zum 45 Minuten entfernten Fähr-Hafen mit 42,3% die wahrscheinlichste Option. Vorgeschlagene alternative Vorgehensweisen wie telefonische Recherche und dergleichen schaffen es nicht einmal in meine engere Auswahl und so schalten wir direkt weiter auf DEFCON 2 und starten mit Pedro ... äh, Lewis Hamilton die Verfolgung. 

    Während Lewis Hamilton seine Sache ganz ordentlich macht und mit über hundert Sachen über die Insel und hoffentlich dem Bus nach brettert, gehe ich wie gewohnt und wie es sich für den Taktiker im Team gehört, die möglichen Szenarien durch. Sollte der Rucksack und der Fahrer alleine im Bus sein, ist ein Finden, Durchsuchen und anschliessendes Verschwinden meines Eigentums durchaus möglich bis gar wahrscheinlich. Ich nehm die verdammte Karre auseinander, das ist klar. Sollten sich auf der vermuteten Rückfahrt mehrere Personen im Bus befinden, wäre ein Übersehen und unangetastet Bleiben durchaus plausibel. Bei jedem Fahrzeug am Horizont steigt meine Nervosität und ich fasse Lewis Hamilton zärtlich von hinten an die Schultern. Genau, wie bei der „Polonäse Blankenese“ von Werner Böhm (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Polonäse_Blankenese). Ihm scheint das zu gefallen und für noch mehr Bleifuss zu sorgen. Nach diversen Überholmanövern und etwa 30 Minuten ist es dann tatsächlich so weit. Vor uns erkennen wir den klapprigen Bus, in dem wir uns noch vor Kurzem tierisch darüber gefreut haben, endlich auf den Galapagos Inseln angekommen zu sein. Lewis Hamilton prüft mit fragendem Blick, ob er den verdammten Gepäckdieb abdrängen und zur Aufgabe zwingen soll. Ich bestätige mit eindrücklich einfachem und doch wahnsinnig coolen Nicken. Wir setzen uns also im Stile von The Fast And The Furious mit Überschallgeschwindigkeit vor den Bus und leiten wild gestikulierend die Bremssequenz ein, bis beide Fahrzeuge zum vollständigen Stillstand kommen. Ich hoffe, das filmt gerade jemand. 

    Ich steige blitzartig aus und laufe dann doch erstaunlich langsam auf den Bus zu. Selbst Tom Cruise alias Ethan Hunt hätte auf seiner Mission:Impossible nicht mehr Eindruck schinden können. Während dessen zieht der geschätzt zwölf-jährige Fahrer eine ahnungslose und verwirrte Fresse. Aber davon lasse ich mich nicht beeindrucken. Ich weiss genau was du getan hast. Die Luft und meine Stimmung brennen, als ich den Bus betrete. DEFCON 1. Gleich regnet es Atombomben. Doch bevor ich den Kleinen für eine höfliche jedoch bestimmte Befragung in den Schwitzkasten nehme, checke ich noch kurz den letzten mir bekannten Rucksack-Aufenthaltsort in Sitzreihe #5. Und was finde ich da? Genau, meinen Rucksack. Unangetastet. War ja klar. Ich drehe mich zügig zum unverändert verwirrten Fahrer um, lächle ihn überfreundlich und leicht verkrampft an und säusle ihm beim Verlassen des Buses ein leises „Gracias!“ entgegen. Beim Besteigen des Taxis lasse ich mich von Lewis Hamilton und Sue feiern. Geklatscht hat dann irgendwie aber doch niemand. Ausser ich. Innerlich. Und später Lewis Hamilton, als er die $50 für die erfolgreiche und über einstündige Verfolgungsjagd einkassierte. Endlich im Hotel angekommen, gehen wir zurück auf DEFCON 5 und so haben wir auch diese heikle Situation ohne nennenswerte Verluste überstanden. Ganz grosses Kino. 

    Und dann wird es doch tatsächlich ruhiger. Die ersten Tage verbringen wir auf Santa Cruz, von wo aus wir diverse Ausflüge machen - zB Schnorcheln vor der Insel Pinzon - oder auch einfach mal am schönsten Strand der Galapagos Inseln, der Tortuga Bay, chillen. Ich fange gar nicht erst an, all die faszinierenden Dinge zu Land und vor allem zu Wasser aufzuzählen, das nähme nämlich kein Ende! Also so Dinge wie baden am Strand mit kleinen Gold-Rochen und Baby-Sharks oder Schnorcheln mit Schildkröten, Haien und total verspielten Seelöwen, die einem an den Flossen knabbern. Unfassbar schön alles. So unfassbar, dass Sue ständig ihre Fäuste ballt und das breiteste Grinsen mit der Welt teilt. Irgendwie komisch, aber auch schön. Aber überlassen wir das mit den schönen Dingen Sue und der Kamera. Ich schaue derweil zu den Getränken. Nach Santa Cruz geht es für drei Tage voller Ausflüge und mindestens einem Tauchgang auf die Nachbarinsel San Cristobal, bevor wir für sechs Tage unseren Last-Minute-Cruise zu ein paar weiter entfernten und ohne entsprechendes Schiff mit Bewilligung nicht zu erreichenden Orten geniessen. Wir freuen uns also auf weitere unfassbar schöne Dinge und Tage. Und Getränke. 

    Hier ein Video dazu: https://youtu.be/cPZOeu8ncXQ
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  • Day8

    Santa Cruz Tag 2 und 3

    April 7 in Ecuador

    An Tag 3 waren wir in den Lavatunneln (Galapagos ist ja vulkanischen Ursprungs) und im El Chato Reserve in der Mitte der Insel, nachmittags noch in der Tortuga Bay.
    Durch die Lavatunnel kann man durchwandern und durchkriechen. War witzig.
    Das El chato Reserve ist ein Gebiet, wo die Riesenschildkröten mit 20 Jahren in die Freiheit ausgesetzt werden.
    Dort kann man sie im Matsch sehen, im Wasser, fressen etc. Sehr langsame Bewegungen, so sanft, so urzeitlich.
    5 USD Eintritt, 40 USD privater Fahrer hin und zurück.
    hier gibt es keine autos o.ä. zu mieten und Fahrpreise sind (fast) immer fix!
    Weiter ging es per Wassertaxi zur Tortuga Bay/beach. in einer kleinen lagune ausgesetzt, kann man tolle Kakteen bewundern und kleine black tip Haie direkt am Strand sehen. zurück sind wir gelaufen, ca. 45 minuten durch vulkansteine und kakteen.
    Gestern dann ging es das erste Mal aufs Wasser. Schnorcheltour bei Dahphne Mayor (fels im Wasser). USD 100 nach handeln für 8 Std inkl Besuch eines Strandes. mit an bord ein forscher der lokalen conservation society, 2 Mallorcinerinnen, 1 Kanadier.
    Der erste Stopp war gleich spektakulär. mitten im Ozean, ein paar Steine mit seelöwen und Blue footed boobies drauf...und eine mega Strömung.
    Alter. das tat weh. nicht nur hände und schultern waren nach dem schwimmen geschunden weil man gegen die Strömung gekämpft hat, auch so komisches stachelzeugs hat mir den halben arm weggebrannt, habe immer noch Ausschlag. Die Sonne brennt den Rest weg! 😂
    zur belohnung gab es: white tip reef Sharks, hammerhai (1), seelöwen, 1.000 Fische.
    Dann ging es zum grossen Felsen, dort war erstmal vogelkunde angesagt. die Fregattenvögel balzen gerade und zeigen ihren roten Sack.
    2. schnorchelstop mit ruhigem Wasser und keinen Brennalgen (seeläuse?) ergab: 1 sea turtle 😍 haie und seesterne.
    Stop 3 dann an ein einem Strand mit Krabben, vögeln, und stingrays im wasser.
    Lehre: ziehe dir immer was drüber. im wasser, sowie an Land. schütze dich vor allem 😂
    heute ist Ruhetag. kein wasser, keine Sonne!!

    Tipps für Reisewillige: Die ausflüge vor ort zu buchen ist bei dem grossen Angebot etwas anstrengend. wenn man sich aber vorher überlegt, was man machen will und es vor Ort in ein und derselben Agentur bucht, kann man auch handeln. ansonsten liegt man immer bei USD 100 bis 200 pro Tag (!) auf see, je nach entfernung der insel. teilweise waren ein paar Sachen ausgebucht, es ist noch hauptsaison, da kann man evtl pech haben und das gewünschte ist schon weg. denn es ist alles limitiert und kontrolliert. unser felsen beispielsweise wird nur 3x die woche von 2 booten angefahren.
    Meinen Ausflug auf st Cristobal, mein 2. stopp, habe ich hier schon organisiert.
    Schnorcheln auf Isla Isabela (los tunneles) buche ich vor Ort, da ich dort insgesamt 5 Tage zeit habe, evtl aber auch schon vorher. dort gibt es keinen Geldautomaten, daher ist vorausplanung angesagt. Kreditkarten werden teilweise akzeptiert, dann aber mit 12% Aufschlag.
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  • Day74

    Santa Cruz - Tortuga Beach

    March 15, 2017 in Ecuador

    Heute ging es zu Fuß zu mehreren Zielen. Bewaffnet mit ordentlich Wasser und Tauchbrillen wollten wir einiges von der Unterwasserwelt sehen.

    Gerade aus der Haustür hatten wir schon wieder ein fettes Grinsen auf dem Gesicht. Galapagos ist stark.
    Erste Station war der kleine Fischmarkt in Puerto Ayora. Dort gibt es genau zwei Stände, doch das Highlight ist nicht das Angebot, sondern zwei Seelöwen, unzählige Pelikane und sogar zwei Iguanas, die gerne die Reste naschen. Der Seelöwe sitzt direkt neben der Verkäuferin und macht lautstark darauf aufmerksam, dass er Hunger hat. Einfach geil.
    Vollkommen integriert, die Burschen.

    Danach ging es auf zu ca 30 min Fußmarsch zum Tortuga Beach. Der Marsch geht durch einen Kakteenwald. Diese werden riesig und die Stämme irgendwann glatt. Wer kann schon behaupten mal fest einen Kaktus umarmt zu haben? (Das Kacktusse-Wortspiel könnt ihr euch selbst zusammenbauen ;))
    Dieser Strand ist weitläufig, wunderschön und hat einfach mal den besten Sand aller Zeiten: weiß, fein und fällt sofort ab, wenn man ihn loswerden will.

    Am Strand selbst waren viele Vögel, darunter einige riesige Pelikane zu sehen. Wir sind bis zum Ende durch. Dort ist eine kleine Lagune, dazu gleich mehr. Erstmal sind wir in der Tortuga Bay geschnorchelt und haben genau nichts gesehen. War trotzdem nett, Traumkulisse halt.

    Dann zur Lagune. Dort wird vor Iguanas gewarnt. Und direkt neben dem Schild liegt dann auch einer, wie bestellt.
    Man kann sich an den drachenartigen Echsen kaum satt sehen, auch wenn die eher nur chillen. Nach einiger Zeit kam dann eine durch das Wasser und ist zu seinen Freunden an Land. Hat uns beide direkt an die Doku erinnert, wie die Lebewesen laufen gelernt haben. Ziemlich unwirklich, aber ein starker Moment. Hoffe die GoPro gibt es gut wieder.

    Nun aber mit Schnorchel in die Lagune. Viele Leute da, und kaum größer als unsere Wohnung, der "Teich". Als erstes einfach mal sehr viele Fischschwärme (Fischgrösse bis 25 cm). Und dann das Highlight, ca 10 Haie! Diese waren so 60 cm lang, schnell, und ziemlich zutraulich. Sind auch durch 20cm tiefes Wasser geknallt. Wie Miniausgaben der gefährlichen Brüder. Einfach hinsetzen, Haie um einen herum, Echsen am Rand, Pelikane auf den Bäumen, die alle 30 Sekunden ins Wasser stürzen um zu essen, mehr geht nicht, sollte man meinen! Aber der Tag war noch nicht vorbei.

    Zurück in die Stadt, Wassertaxi und ab zu "Los Grietas". Auf dem Weg wieder geile Kakteen. Außerdem ein knallgrüner Naturpool mit Brackwasser, der langsam zu Salz wird und für uns geblubbert hat. Die italienische Botschaft steht dort auch, hat einen Infinity-Pool mit spielenden Kindern und ist nur über das Wasser zu erreichen (die haben eine Arbeitsmoral).
    Las Grietas ist ein Canyon, in dem sich Salz- und Süßwasser mischen. Absolut klar, schicke Fische und eine gelungene Abkühlung.
    Dann ging es zurück.

    Am Haupthafen der Hauptinsel der Galapagos angekommen, mussten wir erst vom Boot auf den Pier und dann über zwei Seelöwen steigen, die dort auf dem Pier miteinander gekuschelt haben. Aber so richtig. Der Eine immer mit dem Kopf unter die Flosse des Anderen. Dass dabei einige menschliche Zuschauer gefilmt haben interessiert die Tiere gar nicht. Alles sehr im Einklang.
    Als wir los sind waren die immer noch dabei.
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  • Day5

    Santa Cruz Tag 1 und 2

    April 4 in Ecuador

    Hallo von mir.
    Die letzten Tage waren so vollgepackt, auch dank meiner neuen Bekannten Sumi aus Kanada, dass ich keine Zeit (und meist auch kein gutes Internet) hatte, etwas zu schreiben.

    Der Ankunftstag auf Santa Cruz war lang. Der Flug hatte 3 Stunden Verspätung und statt um 12 war ich erst um 15 Uhr auf Galapagos.
    In Quito am Flughafen wird das Gepäck gescannt und man muss den Handgepäcksrucksack öffnen. Alles wird nach Früchten etc durchsucht und man bekommt einen speziellen Verschluss an den Koffer. 20 USD transitgebühr.
    Auf Galapagos angekommen zahlt man 100 USD Nationalparkgebühr. Der Flughafen betreibt sich selbst, mit solar, wind und salzwasserfilteranlage.
    Dann geht es in den Bus ab Flughafen zum Kanal, dann auf eine kleine Fähre und dann mit Bus (oder Taxi) nach Puerto Ayora. ich war fix und foxi. von 14 auf 30 grad.
    Sumi hab ich auf der Fähre kennen gelernt. Sie hatte dann später Probleme bei ihrem Air bnb und so hat sie später in mein Guesthouse eingecheckt, welches wirklich schön ist und Cecilia hier vom Hotel wie eine Ersatzmutti.
    Am ersten Tag gingen wir zu Fuss zur Charles Darwin Station. ich wollte unbedingt zuerst die Riesenschildkröten sehen. Dort gibt es viele Infos zu den Galapagos sowie auch die Iguanas am Strand. Lonesome George, eine spezielle Art der Riesenschildkröte der Insel Pinta, ist ja leider schon ausgestorben. dort kann man ihn ausgestopft angucken.
    Auch die Aufzuchtsstation ist dort.
    Abends waren wir essen. es gab Shrimps und Fajitas.
    Industrieller Fang ist hier verboten (natürlich) und Fischfangzahlen und gefangene Arten werden streng kontrolliert.
    Essenstechnisch ist hier natürlich alles sehr eingeschränkt, da alles importiert werden muss. Cola light gibts nur manchmal. SantaCruz hat kein Frischwasser. das wird von Isla Isabela importiert, die einzige Insel mit Frischwasser.
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Puerto Ayora

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