Egypt
Aswan

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Travelers at this place
    • Day 5

      Die, die auf den Bus warten...

      April 10, 2022 in Egypt ⋅ 🌙 37 °C

      Viele what's App Nachrichten hatten wir in unserer Gruppe schon geschrieben. Gefühlt kannten wir uns alle schon von den Vorbereitungen zu dieser außergewöhnlichen Reise. Und dann war es für uns alle soweit. Heute sollten wir uns endlich live und in Farbe treffen, aus allen Ecken angereist.

      Claudi, Birgit und Helga: Um fünf klingelte uns heute Morgen der ⏰ aus unseren gemütlichen Bettchen unseres die letzten drei Tage bewohnten Airbnb's. Effizient Deutsch sprangen wir raus, zogen uns an, wischten noch einmal feucht durch und standen wie vereinbart um 6 Uhr unten mit unserem gesamten Geraffel. Zwei Zigaretten später - um das Eintreffen des Fahrers heraufzubeschwören - war er immer noch nicht da 🤷🏻‍♀️.

      Nach einer halben Stunde Suche nach unserem Apartment hatte er sich der Einfachheit halber spontan umentschieden und erst Constanze im Mövenpick abgeholt. Sie bekam dann unseren Standort per Google Maps und navigierte ihn zielsicher durch die Straßen von El Gouna zu uns. Sonst hätte er wohl noch ewig gesucht ⏰. Wie einen Jenga-Turm puzzelten wir das Gepäck in den Kofferraum des Minibusses. Dieser war schon voll mit dem Gepäck von uns vieren. Kathrin, Seb und Stefan incl. 🧳 🧳 🧳 fehlten auch noch.

      Nach dem Einsteigen wollte der Fahrer uns wohl etwas Gutes tun und versprühte ein arabisch anmutendes Parfum im Fahrzeug 🚗, was zu akuten Hustenanfällen bei Helga und Constanze führte - gepaart mit Ausrufen: „No, stop it!“
      #dasgegenteilvongutistgutgemeint

      Die nette Agentur entschuldigte sich für den Fahrer mit den Worten, El Gounas Straßen seien zu kompliziert. Leider kannte er sich in Hurghada auch nicht besser aus. Er musste noch zu Kathrins Hotel und anschließend zu Stefan gelotst ▶️🔼◀️🔽 werden 🤣. Als er dann noch fragte „Luxor?“ und wir im Chor „no Assuan“ waren wir den Tränen nahe vor Lachen. #keinwitz

      Der Fahrer 👩‍✈️ sorgte im Laufe des Tages noch für ein paar Überraschungen. Zwar sicher mit dem Schaltknüppel in der Hand, aber mit denkbar schlechter Orientierung und ohne Navi unterwegs. Zeb nahm den Beifahrersitz in Beschlag und überwachte unsere Reise bis nach Assuan.

      Kathrin hatte für uns allen wunderschöne Kaffeebecher anfertigen lassen, die uns an unsere Reise bestimmt noch lange erinnern werden. Mit Namen drauf, so dass es nicht zu Verwechslungen kommt.

      Pünktlich zum Sonnenuntergang kamen wir in Assuan an. Wir stiegen kurz aus dem Bus, um den Blick auf die untergehende Sonne zu genießen. Dann wurde der Minibus fix ausgeladen und alles zu unserer Feluke getragen.

      Unsere Äuglein waren völlig begeistert von dem schönen Metallschiff. Wir nahmen oben an Deck Platz, wo wir unseren Aperitif genossen. Nach dem Essen auf den gemütlichen Matten auf der unteren Etage ging es noch auf einen kleinen Spaziergang über Elephantine Island, wo wir festgemacht hatten.

      Nach einer halben geteilten Flasche Weißwein und einer aufgegebenen Bestellung von 4 weiteren Flaschen vom Schwarzmarkt fielen wir in unserem Frischluft-Gemeinschafts-Schlafzimmer ins Bett. Die Boards warten aufgepumpt auf uns und der Wecker ist gestellt - mal wieder auf fünf Uhr 🕔.
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    • Day 6

      Der dem die Finne bricht 😂😂

      April 11, 2022 in Egypt ⋅ 🌙 34 °C

      Ausschlafen - denken wir - können wir auch zu Hause. Wie jeden Tag um 4:45 ⏰ klingelte der Wecker und setzte uns alle ganz zügig in Gang. Paddeln in den Sonnenaufgang zur Westbank hinter dem botanischen Garten, mit Besichtigung der Gräber der Noblen. Während unsere Urlaubsäuglein mächtig glitzerten, schob sich die Sonne 🌞 pünktlich über Assuan in den strahlend blauen Himmel.

      Der Ausblick auf den Nil und seine Ufer in der aufgehenden Sonne war atemberaubend. Einmalig😍 - irgendwie können wir das alles gar nicht glauben, wie schön das hier ist.

      Zurück geht's den Strom aufwärts mit einem ganz charmanten Badestopp. #badenimnilersetztdiedusche

      Nach den ersten Kilometern auf dem Board 🏄🏄🏼‍♂️hatten wir uns unser lecker Frühstück mehr als verdient. Neue Leibspeise: Fladenbrote mit Rührei 🥚🍳 und white Cheese 😋. Anschließend setzten wir die Segel und kreuzten gegen den Wind aus der Bucht.

      Ein paar Kilometer später setzten wir unser Boards wieder ein und paddelten im 7ener Team den Nil abwärts. Immer wieder waren wir geflashed von der Landschaft, die an uns vorbei zog. Wir konnten unser Glück kaum fassen - die Stimmung auf dem Nil ist nicht mit Worten zu beschreiben. Keine Tourischiffe 🚢⛴🛳unterwegs, kaum andere Boote. Nur der breite Nil mit seinen grünen🌴🌴🌴 und Dünen-Ufern.

      Mittagspause machten wir hinter einer Brücke, an der unsere Guides den Mast umlegen mussten, um darunter hindurch zu kommen. Faszinierend dieses Segeln ohne jegliche technische Hilfe. Hier ist alles noch Muskelarbeit 💪 und das ohne ❌Essen und trinken "dank" Ramadan.

      Nach unserer Siesta😴😴😴 ging es in die dritte Paddelrunde. Wir machten noch einen Stop an einer Insel im Nil. Stefan setzte sich etwas verpeilt auf sein Board mit dem Ergebnis, dass seine Finne brach …. Shit Happens ….gut, dass wir für fast alle Eventualitäten gerichtet sind.

      Wir passierten eine idyllische, grüne Insel, auf der Dromedare🐪🐪🐪 am Ufer grasten. Das schrie nahezu nach Inselerkundung.

      Die einheimischen Kinder👧🏿👶🏿👶🏿 machten das Vorhaben leider nahezu unmöglich- diese Kids hätten wir definitiv quasi in die Wüste geschickt. Nun gut, wir sahen Kamele🐪 und während Kathrin auf uns wartete und die Boards bewachte, gesellte sich der lokale Mangoplantagenbesitzer zu ihr und zeigte uns nach den Horrorkids seine grünen Minimangos und wollte, dass wir definitiv nicht auf dem Boot, sonder in seinem Haus schlafen. Aber wir sind nicht zu halten. Bye Bye und Mas Salame Cubaniyo. Hier haben die Eltern die Erziehung verpasst, aber wir sind um einen Strauch Minze und natürlich eine Reiseerfahrung reicher.

      Langsam senkte sich neben uns die Sonne🌞🔽 über den Nil und kündigte das Ende dieses schönen Tages für uns und das Frühstück für unsere tollen Guides an. Wir übernachten heute mitten in der Natur, außerhalb der Stadt und am kleinen Heimatdorf von unserem Captain Mahmoud. Beim Sundowner mit Gin Tonic🍺🍻🥂 und Campari Orange oben an Deck lassen wir diesen wunderbaren Tagen Revue passieren.
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    • Day 7

      Nil-Kreuz-Fahrt

      April 12, 2022 in Egypt ⋅ 🌙 28 °C

      Heute Morgen weckten uns die ersten Sonnenstrahlen, während das Wasser des Nils leise an die Bootwand klopfte.

      An dieser Stelle muss auf alle Fälle das beste Mitbringsel aus Deutschland, nämlich Claudia Kaffeemaschine und der Kaffee genannt werden. Heiße Ware für alle- denn die Alternative wäre Nescafé ☕️. Claudi nahm ihre Morgenschicht sehr ernst und kochte in mehreren Runden das begehrte Heissgetränk . Wir ankerten ⚓️ vorm 5.000 Seelen Dorf unseres Kapitäns Mahmoud👨🏿‍✈️ namens Cubaniya, der sichtlich viel Freude hatte uns durch sein äußerst geschichtsträchtiges Örtle zu führen.

      Er erklärte uns verschiedene Pflanzen, sodass wir auch ein paar Krankheiten heilen können und nebenbei bildete er uns zum Medizinmann aus. Erklärte uns verschiedene Gebäude 🏘 und wie man es ohne Klimaanlage schafft für Kühlung zu sorgen. Dann zeigte er uns sein Haus 🏠 und lud uns in sein Anwesen ein. An der örtlichen Schule wollte Helga direkt anheuern, während die anderen auf dem Schulhof „nachsaßen“.

      Highlight unserer Citytour war die echte Mumie, die unser Sonnenschein uns zeigte. Mal abgesehen davon, dass beim getrennten Ober- und Unterkörper beim zusammensetzen die Vorder- und Rückseite verwechselt wurde, war sie erstaunlich gut in Schuss.

      Zurück an Board machten wir uns fertig zum Frühstück abtrainieren auf dem Nil.
      Mahmoud enterte Claudis Board und paddelte die erste Strecke mit ihr mit. Beim warmen Wüstenfön Windstärke vier schaukelten die beiden als Tandem durch die Wellen. Beim ersten kurzen Zwischenbadestop in einer idyllischen Bucht, lernten ägyptischen Babykühe SUPs kennen und wir klauten Orangen 🍊 mit Zitronengeschmack 🍋für die Bordbar. Weiter ging’s mit frischem Gegenwind per Board direkt zum wohlverdienten Mittag 🍰🍜🥘auf der Feluke. Kathrin tauschte das Board gegen Esel und probierte die Vor- und Nachteile dieses Transportmittels der lokalen Armbandverkäufer aus. Wird die nächste Tour ein Eselwanderritt am Nil?

      Der Wind frischte weiter auf und somit war die Feluke das heutige Transportmittel der Wahl. Birgits Segelschule hat auf alle Fälle gute Arbeit geleistet, denn mit dieser Ausbildung ist man auf alle Fälle auch qualifiziert, Feluken über den Nil zu schippern. Käptn Birgit navigiert uns sicher über den Nil in Richtung Kom Ombo. Das Ganze hiesse aber nicht ohne Grund Sup the Nile, wenn wir nicht noch in den Sonnenuntergang trotz Gegenwind gepaddelt wären - also packten wir die Boards nochmal trotz 💨 für die letzten 5km des Tages aus. Es ging über welliges Terrain.

      Die eigentliche Attraktion waren erstmal wir mit unseren Boards. Bestimmt kreist ⭕️ das eine oder andere Video 📺über uns nun im Internet.

      Grüne Wiesen gesäumt mit Palmen 🌴, ein Fischer, der seine Netze eingezogen hat… Das ist mal wieder das wahre Leben am Nil. Dann kam Kom Ombo schon in Sicht und wir überqueren mit ordentlich Wind 💨 und 🌊 schnurstracks durch die Schifffahrtsrinne der heute zahlreichen Kreuzfahrtschiffe🚀➡️➡️➡️ bevor wir uns sicher an Land manövrierten. Langsam wurde es dunkel und der Tempel 🛕 in Kom Ombo erstrahlte im Glanz und mit ihm für uns viel zu viele Touristen. Die zahlreichen Verkäufer 👩‍💼 wehrten wie erfolgreich 🆎. No Shopping nach so viel Natur.

      Während wir wieder auf die Boards stiegen, nahm Konschtantse aus Konschtans noch ein erfrischendes und sehr spontanes Bad 🛁 im Hafenbecken, während sich Helga entschloss, den Weg kurz zu Fuß 🦶 zurückzulegen. Dass das dann aber nicht weniger gefährlich war zeigte sich daran, dass unsere Helgas erstmal verschollen war und wir einen Suchtrupp 👀👀👀losschickten. Ende Gut …. Alles gut.

      Dieser Erfolg musste gebührend begossen werden mit unserem unterwegs kreierten Getränk. Der Gin war alle, Tonic für die neue Flasche auch nicht zu bekommen - da macht Durscht doch echt erfinderisch. Unser leckerer abendlich kredenzter Obstsalat 🍈 🍓 🍊 wurde in Kombination mit Constanzes kaltem Rotwein 🍷 zum Sangria umfunktioniert 🍹. Birgit übernahm ihre Abendschicht an unserer selbst kreierten Bordbar. Die Partystimmung stieg, Zeb‘s Playlist animierte zum spontanen Tänzchen an Deck vor dem Abendessen.

      Nach einem wieder einmal feudalen Mahl auf unserer liebgewonnenen Mickey Mouse Tischdecke ließen wir den Tag Revue passieren auf unserer Liegewiese - Eingemummelt in unsere Decken. Die Temperatur ist von 44 Grad auf mittlerweile frische 25 🥶 gesunken.

      Wieder geht ein ereignisreicher Tag mit lieben Menschen hier am Nil zu Ende… wir machen es uns gemütlich und träumen von morgen.
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    • Day 8

      Tanz ums Lagerfeuer 🔥

      April 13, 2022 in Egypt ⋅ 🌙 26 °C

      Heute weckte uns der etwas uncharmante Industrielärm der baggernden Schiffe auf dem Nil damit die Kreuzfahrtschiffe 🚢 hier heute wieder ungehindert anlegen können.

      Unser Plan heute mit etwas mehr Privatsphäre den berühmten Tempel 🛕 von Kom Ombo zu besuchen war ein voller Erfolg und so konnten wir die wunderbare Magie dieses Ortes nahezu ungehindert auf uns wirken lassen. Allerdings lockte dies auch den einen oder anderen Bewacher der Anlage an, um uns als selbsternannter Guide die interessantesten Plätzchen zu zeigen 👀und nebenbei setzte er uns noch gekonnt für Urlaubsbildle in Szene 📷 🤏🏾 💰 😳🤭. Von einem Mann mit Gewehr durch einen leeren Tempel geführt zu werden, um sich Cleopatras Kette in Jahrtausende altem Stein anzuschauen #unbezahlbar 😂.

      Nach dem Frühstück stand heute ein sportlicher Tag 💪 auf dem Plan und die landschaftlich schönste Paddelstrecke. Grüne Wiesen mit Wasserbüffeln, Fischer, die große Fische 🐟 und kleine Krabben 🦐 aus dem Nil zogen und immer wieder schöne Strände, die zu einer Rast einluden. Einen davon nutzen wir zum Shavingprogramm, Körper- und Haarreinigung 🧼🧽💦.

      Wir waren heute wohl mehr die Attraktion für die Einheimischen als sie für uns. So viele Ägypter - große und kleine - standen am Ufer und bestaunten und filmten uns. Wir haben wohl etwas Freude in ihren Ramadan Alltag gebracht.

      An einem Teil unserer Strecke war irgendwie Rushhour der Kreuzfahrtschiffe 🚢 🛳 🚢 🛳 🚢. Während sich diese stinkenden Monster wie eine Perlenkette den Nil flussaufwärts fuhren, segelte unsere Feluke still und gemächlich uns Paddlern hinterher flussabwärts. 25,6 km zeigte unsere GPS Uhr als wir pünktlich zum Sonnenuntergang Gebel El Silsila erreichten. Ein Tempel direkt am Ufer des Nils gebaut, leider waren die Tempelwächter nicht erfreut, dass wir die Anlage à la SUP durchs Schilf, statt durch den regulären Eingang entern wollten. Egal - morgens, haben wir gelernt, funktioniert der Ägypter nicht so gut, das hoffen wir von den Tempelwächtern auch. Somit haben wir wieder ein Morgendate zum Tempelpaddeln

      Und überhaupt ist das Fotolicht morgens ohnehin besser, wenn das Westufer von der aufgehenden Sonne angestrahlt wird, statt im Schatten der untergehenden Sonne zu sein.

      Die Bootcrew setzt neue Modetrends und sprang schon den ganzen Tag in Skiunterwäsche auf dem Boot rum. Kleider machen Leute trifft den Nagel auf alle Fälle auch in Ägypten auf den Kopf. Wenn die Skiunterwäsche einfach unter der Galabea verschwindet, weil man zum Einkaufen, zum Souk oder auf Touriführung in den Ort muss, sehen auch ein Khaled oder Captain Mahmoud Sparrow plötzlich wie ein Geschäftsmann aus. Der Abend endete wie gewohnt an der Boardbar und mit leckerem Dinner. Die kühlen Nachttemperaturen von 25 Grad fangen wir heute mit Lagerfeuer am Nilufer, Trommeln und Tanzen auf.
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    • Day 9

      Ahmed on Board 🏄🏼‍♂️

      April 14, 2022 in Egypt ⋅ 🌙 31 °C

      Während die Reisegesellschaft noch schlief😴, blickten Birgits Äuglein schon in den vorletzten Sonnenaufgang 🌅 unseres gemeinsamen Trips.

      Da wir gestern nicht erfolgreich waren beim illegalen Betreten der wunderschönen Tempelanlage von Gebel Al Silsila waren wir heute morgen deutlich erfolgreicher. Es ging erst mal gegen den Strom ➡️🏄🏼‍♂️⬅️ zurück zum Tempel. Weit und breit kein Wächter in Sicht, da der wohl noch in der Hütte 🛖 lag und schlief. So machten wir einen Rundgang durch die geschichtsträchtigen Ruinen am wunderschönen Nil. Ein paar Minuten nachdem wir unsere Boards geentert hatten fürs Foto vom Wasser aus kam er angeritten auf seinem Esel - der Wächter. Pünktlich zur Ankunft der Massen an Tourischiffen. #timingistalles

      Zurück an Bord hab’s heute zum Frühstück🥞 French Fladenbrot. Also abgenommen haben wir hier mal definitiv nicht 😜.

      Während Helga an Board blieb, um ihre Arabischkenntnisse zu intensivieren, paddelten wir bei Windstille weiter Richtung Edfu. Ahmed nutzte die Gunst der Stunde und schnappte sich das frei gewordene Bord zu seiner ersten Paddel-Unterrichts-Einheit. Was sollen wir sagen - a Star on Bord was Born. Wie eine Eins stand er sofort auf Birgits Board #matratze und paddelte von der ersten Minute an sicher durch den Nil.

      Wieder zog die wunderbare Landschaft entlang des Nils an uns vorbei. Irgendwann kamen uns vermehrt kleine weiße Plastiktübchen gleichen Aussehens auf dem Fluss entgegen. Ein beherztes aus dem Nil Fischen zeigte, dass es sich um Bodylotion von irgendeinem Kreuzfahrtdampfer handeln musste. Wir entschieden uns zu einem spontanen Nil-Cleaning und sammelten eifrig alle die Tübchen ein. Anfangs gedacht um Ahmeds Schwester eine Freude zu machen. Als wir eine gesamte Tüte gefunden hatten, stellte sich heraus, dass er wohl die Damen des gesamten Dorfes damit beglücken kann. 👱🏾‍♀️👱🏾‍♀️👱🏾‍♀️👱🏾‍♀️👱🏾‍♀️👱🏾‍♀️👱🏾‍♀️🤩

      Unterwegs machten wir nochmal halt, um eine dieser vielen Oasen am Nil zu besuchen und nebenbei noch ein paar Zweigle frische Pfefferminze zu besorgen. Hier ist die Zeit mal wieder stehengeblieben. Eine blindgemachte Kuh mit verbundenen Augen lief im Kreis ⭕️ um die zahlreichen Felder zu bewässern. Ein schönes Leben ist das nicht, auch wenn’s wohl an alte Traditionen erinnert. Frisch bewaffnet mit unseren Kräutlein ging’s wieder auf unsere Boards, die wir wieder wild miteinander tauschten. ▶️◀️🔼🔽

      Die Freude stand unserem frisch gewonnen Paddelfreund ins Gesicht geschrieben. Die Äuglein👀 leuchteten 💡und selbst die gelblichen Zähne strahlten mit der Sonne 🌝um die Wette. Pünktlich nach dem Ruf des Muezzin ☎️📞 musste sich Ahmed abseilen🚀🚀. Er entschied spontan mitten auf dem Nil an Land zu paddeln ,um zu 🧎‍♂️ beten. Und so warteten sechs weitere Boards geduldig mitten auf dem Nil bis er seine Zeremonie beendet hatte. Munter ging’s weiter, aber bei 5 Knoten Wind paddelten wir in der gleichen Geschwindigkeit wie die Feluke mit unserem Mittag 2km hinter uns, die uns segelnd bei Windstille versuchte einzuholen.

      Claudia und Birgit tauschten unterdessen nochmal ihre Boards gegen ein ägyptisches Ruderboot zwei Zwölfjähriger, die Kathrin und Zeb vom letzten Jahr wiedererkannten. Wie klein doch der Nil ist. 😜 Claudia kann jetzt über einen Jobwechsel nach Ägypten als Fischerin nachdenken, während Ahmed innerhalb eines halben Tages zum SUP Instructor mutierte und den Jungs schon Paddeltips gab. Mitten auf dem Nil warteten wir auf einer kleinen Insel mit weißem Sandstrand auf unser Bötchen, und wer hätte gedacht, dass wir mal voller Freude im Nil plantschen. Das Dreamteam Feluke samt Helga erreichte uns und die Mickey Mouse Tischdecke war reichlich gedeckt. Claudi und Birgit bestiegen frisch gebadet und mit gewaschenen Nil-Haaren das Boot. Nach dem wieder einmal sensationellen Mittagessen ging es auf die letzten 8km zum paddeln. So langsam wurden wir wehmütig, immer näher kam das Finale unseres Nilpaddelns. Immer wieder waren wir wie die Tage davor auch die Attraktion der Bewohner am Nil. Ich denke dem einen oder anderen haben wir zumindest ein wenig Freude in den langen Ramadantag gebracht beim warten auf Sonnenuntergang. Kurz vor unserem heutigen Anlegeplatz hielten wir nochmal mit den Bords an, um etwas kalte Cola zu 🛒. Wieder mit großem Hallo 🙋🏽‍♀️. Wir Mädels stiegen in einen Dreirad-Pickup und ließen uns wie auf dem Präsentierteller mit lauter arabischer Musik durch den Ort zum Supermarkt fahren. Überall winkten uns die Menschen freundlich zu und wir freundlich zurück 👋. Während die Mädels viel Spaß hatten bei der Citytour, haben Zeb und Stefan die Boards bewacht und die Kids am Hafenbecken bespaßt mit wilder Paddelei stellte sich nicht die Frage, wer hier mehr Freude hatte.

      Noch ein letztes Mal für heute querten wir den Nil und wurden von der Feluke eingesammelt. Wir segelten in den Sonnenuntergang - unseren letzten gemeinsamen an Bord - während Mahmoud mit einem Board nochmal zum Shopping fuhr.

      Zum Finale gab es leckersten Nil-🐟 mit ordentlich 🧄, gepaart mit der Ägyptischen Playlist von gestern Abend. Wieder voll aufgeladene Technik - unbezahlbar 🙂.

      Wehmütig sind wir an diesem letzten Abend auf unserer sehr lieb gewonnen Feluke denn morgen nach dem Frühstück 🥞 müssen wir uns von unserer ❤️allerliebsten Bootscrew verabschieden, bevor es für uns weiter nach den letzten 10 km Paddeln von Edfu mit dem Bussle 🚌 nachher Luxor geht.
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    • Day 9

      A birthday I will never forget

      May 25, 2022 in Egypt ⋅ ☀️ 97 °F

      What a day. After being at Valley of Kings and Queens sunset through the locks. FaceTime with Nanc and birthday video from Cindy 💕

      Then a birthday dinner, cake dancing celebrating. What a joyous day. My dream trip was made even more special by many people. My heart was bursting and tears of joy. I am so blessedRead more

    • Day 34

      Valley of the Kings & Temple of Hatstep

      July 5, 2022 in Egypt ⋅ ☀️ 99 °F

      There are 62 tombs in the Valley of the Kings. Each tomb is decorated and designed differently. Some have deep, steep tunnels with large ornately decorated rooms. Others have long gradually sloping tunnels with very detailed carvings and painting. We visited 3 tombs from the 18th, 19th, and 20th Dynasties (1539-1705 BCE). We’ll have to see the other 59 on future visits 😉.

      We also visited the Temple of Queen Hatshepsut and the Colossi of Memnon.
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    • Day 36

      Temple of Philae & Upper Nile

      July 7, 2022 in Egypt ⋅ ⛅ 108 °F

      These photos are from our final day in Aswan. We visited the Philae Temple devoted to Isis and we took a smaller boat up the Nile to visit the Nubian Village. The colorful spice market and views along the way were highlights. Kai also went for a swim in the Nile! Fortunately no 🐊!Read more

    • Day 163

      Travel day

      August 31, 2022 in Egypt ⋅ ☀️ 109 °F

      Miles: 2.2 Steps: 5361 Flights: 5

      Spending time in Cairo left me with such mixed emotions. On one hand we saw the amazing pyramids - the last ancient wonder of the world still standing. It was awesome. But on the other hand we saw such terrible conditions: filth, immense garbage, poverty, people pouring over the garbage every night in the streets, much too young child labor, starving & injured stray cats and dogs everywhere - and the abuse of the horses was almost too much to watch. They were VERY underweight. They had bloody sores where the harnesses rubbed & scabbed over abrasions where they had fallen and injured themselves. They are used to haul tourists around at the pyramids in carriages. The problem is they are made to gallop up these steep cement hills in unbearable heat, and then made to literally slide back down them - all the while being whipped and beat with sticks, some falling and getting injured in the process. We watched their care after the long day (as our hotel was next to where some of the horses were kept). Their reward for a hard days work was to be tied up next to a cement wall in the rocks with little to no food or water. It was heart breaking to watch, and as women in a country where we had probably the same amount of freedom and rights as that horse (maybe less), we were unable to say or do a thing. So … we left the pyramids today with very mixed emotions. I’m glad I saw them - they were amazing. And I suppose it’s good I saw the rest too - very eye opening, but we left with heavy hearts.

      We flew to Aswan - that’s at the far south of Egypt, Cairo being at the far North. It is HOT here - not just a little, but a lot. Luckily it’s a dry heat, but dang. It runs 115-120° during the day, and our LOW tonight is 88°!

      We are staying in a guesthouse on Elephantine Island - surrounded by the Nile River - only reached by a tiny ferry. The vibe in Aswan is completely different from Cairo, at least the little we saw so far. It’s laid back, quiet, almost peaceful. Once we got there, they immediately took us out on a Felucca - a traditional Egyptian wooden sailing boat - for a sunset two hour trip around the island. It was a beautiful way to end the day, and cooler being on the water. We touched the Nile, and it was surprisingly very cold. Didn’t expect that.

      There were little boys on surfboards paddling around. They would catch up to your boat and grab ahold and ride next to you - then sing you a song for money.

      I believe I will have mixed emotions on this entire trip through Egypt. 😢
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    • Day 164

      Aswan, Egypt

      September 1, 2022 in Egypt ⋅ ☀️ 108 °F

      Miles: 2.5 Steps: 6686 Flights: 7

      My oh my was it hot today! Most of the day it hovered around 115°! We took the little ferry across the Nile (10 Egyptian pounds or 50 cents for both of us) back to the city.

      We went to the “unfinished obelisk”. It’s basically a giant monument, or obelisk, cut out of stone on the ground. This one is the largest obelisk ever found, dated back to 1490BC. They figure work was abandoned on it when cracks started appearing in the granite. This thing was huge!

      We had decided to walk the 20 minutes to the obelisk - mostly to see the surroundings. Was a mistake. The people here are very insistent on trying to sell you things. They literally will throw items ONTO you and not take them back, grab your wrist and place bracelets on your arm .. it’s pretty intense. Between that, the young children running beside us with their hands out screaming “money?” at you, and the intense heat - it was too much! I was in pretty bad shape.

      After we toured the obelisk site, we decided to take a tuk-tuk back to the ferry dock. Cost us a whopping $1.50 - worth not getting heat stroke. Had we known it was only $1.50 we wouldn’t have walked in the first place.

      There’s only one American restaurant in Aswan - KFC - which sits at the ferry dock. When we asked the tuk-tuk driver to take us to KFC, he didn’t understand and finally said “Kentucky”? Kind of funny. All the way across the world and here’s a KFC.
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    You might also know this place by the following names:

    Muḩāfaz̧at Aswān, Muhafazat Aswan, Aswan, أسوان

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