From Brazil to Bolivia and Peru 😃
  • Day121

    Día 119, 120 y 121 São Paulo

    May 20 in Brazil ⋅ ⛅ 16 °C

    Der Wecker klingelt recht früh und nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen vom Strand. Ich packe alles ins Auto und fahre zum Flughafen. Das klappt zum Glück einwandfrei, ein bisschen Angst hatte ich schon vor dem Stadtverkehr. Als ich in São Paulo ankomme erfriere ich fast, morgens in Bahia schwitze ich noch bei ungefähr 30 Grad und dort sind es nur kalte 12 Grad. Dazu noch ein starker Wind und so muss ich doch meine lange Hose aus dem Rucksack kramen. Kaum im Hostel angekommen suche ich einen Pub, um das Europa League Finale zu schauen. Das ist gar nicht so einfach, ich finde aber dann einen britischen Pub, der das Spiel auf Leinwand zeigt. Zu Spielbeginn bin ich mit dem Engländer Jack dort alleine, so viel Andrang ist da 😅 Frankfurt gewinnt dann tatsächlich das Spiel im Elfmeterschießen 💪🏻 und ich bin der Einzige im Pub, den das interessiert 😜 Später treffe ich dann zum Abschluss nochmal Rodrigo, nach 4 Monaten wieder am gleichen Ort 😁 Leider hat es mit einem gemeinsamen Trip in den Nordosten (wo er herkommt) nicht geklappt. An dem Abend gehen wir dafür gut essen und trinken danach noch ein sauteures Bier in einer Bar. Am nächsten Morgen ist tatsächlich mein letzter Tag auf dieser Reise angebrochen. Nach dem Frühstück heißt es auf zum Flughafen. Dort ist die übliche Warterei angesagt, aber dann geht es los nach Paris. Der Flug verläuft soweit normal und in Paris steige ich in den Flieger nach Frankfurt am Main. Dann beginnt die kritische Phase, weil ich auf die deutsche Bahn angewiesen bin. Und die hat einen besonders guten Tag erwischt: Kein einziger Zug in Richtung Süden fährt nach Plan, mein gebuchter Zug fällt komplett aus und die Alternativen haben über eine Stunde Verspätung. Irgendwann kommt dann doch ein ICE, ich komme nach Ulm und von dort verspätet nach Ravensburg. Hier endet meine Südamerika Reise, ich hoffe es war interessant für euch, für mich war es ein super Erlebnis 😊 Wer bis hierhin dran geblieben ist, den interessiert vielleicht auch meine nächste Reise nach England, die bald startet. Hier der Link: https://findpenguins.com/7dh9bqivvrrub/trip/628…Read more

  • Day118

    Día 116, 117 y 118 Praia do Forte

    May 17 in Brazil ⋅ ⛅ 30 °C

    Dann ist es Zeit die Insel wieder zu verlassen. Nach dem Frühstück nehme ich wieder den super teuren Katamaran nach Salvador. Dann ab zum Flughafen und dort miete ich zur Abwechslung mal ein Auto. Das wollte ich eigentlich vermeiden, aber hier sind die Möglichkeiten sehr begrenzt, deswegen muss es ein günstiges Auto tun. Damit fahre ich nach Praia do Forte nördlich von Salvador, wo ich die letzten Tage meiner Reise hauptsächlich am Strand verbringe. Es ist ein sehr schöner kleiner Touristen Ort mit super Stränden, hier lässt es sich aushalten. Als ich ankomme wird es schon dunkel, aber ich laufe natürlich noch an den erstbesten Strand und sehe einen Vollmond. Am nächsten Tag bin ich nach dem Frühstück schon halb auf dem Weg zum Strand, da regnet es doch tatsächlich 😳 also ein bisschen warten und siehe da die Sonne kommt raus. Ich verbringe ein paar Stunden im Meer/am Strand und danach wird es wieder bewölkter. Die Sonne geht hinter Wolken unter und ich gehe zurück zum Hostel. Nach einer Dusche richte ich mich für das Abendessen. Danach geht es recht früh ins Bett. Am Dienstag scheint dann den ganzen Tag die Sonne so wie es sich hier gehört 😊 Ich liege an den Strand, bade im Meer und hole mir natürlich ein bisschen Sonnenbrand 😅 Es ist der letzte wirkliche „Urlaubs-Tag“ und dementsprechend genieße ich die Zeit bis zum Abend.Read more

  • Day115

    Día 113, 114 y 115 Morro de São Paulo

    May 14 in Brazil ⋅ ☁️ 27 °C

    São Paulo ist nur eine Zwischenstation auf meinem Weg nach Salvador. Ich war noch nie im Nordosten Brasilien und nun kurz vor Ende meines Südamerika-Trips mache ich nun wenigstens eine Station dort. Ich nehme die Metro, die hat mittlerweile eine Express-Bahn zum Flughafen 😉 Der Flug an sich dauert schlappe 2,5 Stunden, dann komme ich an und nehme wieder die Metro bis in die Innenstadt von Salvador. Hier bleibe ich aber ebenfalls nur eine Nacht, da ich am nächsten Tag den Katamaran (3 lange Stunden) auf eine nahe Insel nehme. Die Insel nennt sich Morro de São Paulo (keine Ahnung warum) und ist ein kleines Paradies: Es gibt keine Autos, alle Lasten werden per Schubkarre transportiert was sehr witzig ist 😁 Die Besitzerin Fabiana des Hostels, in dem unterkomme, holt mich am Pier ab und wir laufen die 10 Minuten zur Unterkunft mitten in der Natur. Es ist so heiß, dass mein T-Shirt in der kurzen Zeit schon komplett vom Schweiß durchnässt ist 😅 Da sie kein Wort Englisch kann, übersetzt der einzige andere Gast des Hostels, die Griechin Vaia. Später erkunde ich erstmal ein bisschen die Insel/den Ort. Ich checke den ersten Strand (die Strände sind bis 5 durchnummeriert) und sehe den Sonnenuntergang. Zum Abendessen gehe ich zusammen mit Fabiana und Vaia zu einem Restaurant, wo ein lokal bekannter Samba-Künstler auftritt. Die Brasilianer kennen alle Songs und feiern das total ab, für mich klingt das alles gleich 😅 Am nächsten Tag geht es dann hauptsächlich zum Strand, erst zum einsamerem Praia do Mirante und danach zum proppenvollen Segunda Praia, der erinnert ein bisschen an Mallorca 🙈 Abends schaut Vaia den Eurovision Song Contest, ich wusste gar nicht, dass es den noch gibt - Germany 0 points 😅Read more

  • Day112

    Día 110, 111 y 112 Rio/São Paulo

    May 11 in Brazil ⋅ ⛅ 26 °C

    Am Montag ist für mich das Festival rum und morgens versuche ich nach Rio zurück zukommen. Gar nicht so einfach mitten in der Pampa, weil die Organisation da doch sehr schwächelt und die Kommunikation schwierig ist (die meisten Brasilianer können immer noch kein Englisch). Aber irgendwann kommt dann doch ein Bus, der mich mitnimmt. In Rio angekommen hole ich mein restliches Gepäck ab und checke in einem Hostel ein. Da sich der Schlafmangel bemerkbar macht, relaxe ich den restlichen Tag. Ich treffe Gustavo (Argentinien) und Sahan (Deutschland), die ich am Freitag schon kennengelernt habe. Wir gehen gemeinsam Abendessen und danach gehts gleich ins Bett. Am nächsten Tag schlafe ich etwas länger und gönne mir ein spätes Frühstück. Dann bin ich eine Weile auf der Dachterrasse des Hostels und organisiere einige Dinge. Mittags gehe ich an den Strand in Copacabana, aber laufe wieder nur rum - es ist einfach „zu kalt“. Sahan hängt ebenfalls den Tag lang rum und so reden wir und gehen irgendwann essen. Dann gehe ich wieder recht früh ins Bett. Am Mittwoch ist es Zeit Rio zu verlassen, ich habe einen Flixbus (die gibt es hier auch) nach São Paulo gebucht. Daher begebe ich mich zum riesigen Busterminal und versuche die richtige Stelle zu finden was mir nach einer Weile auch gelingt. Die Fahrt dauert lange 6 Stunden und ich komme bei Sonnenuntergang an. Ich checke im Hostel ein und gehe was essen bei einem Streetfood-Markt. Während ich auf das Essen warte, fängt es krass an zu regnen. Ich flüchte zwar unter einen Schirm, aber meine Hose wird komplett nass 🙈Read more

  • Day109

    Día 107 a 109 Bruma Festival

    May 8 in Brazil ⋅ ⛅ 25 °C

    Am Freitag ist es dann Zeit für das erste After Covid Festival für mich. Es werden Fragen beantwortet wie „Schaffe ich es überhaupt noch drei Tage lang auf ein Festival zu gehen?“ oder „Wie ist es im Zelt ohne Schlafsack zu schlafen?“. Apropos Zelt: Da die Franzosen es geschafft haben die Zelte in einem Uber zu vergessen, gehe ich am Freitag nochmal in einen Decathlon am Arsch der Welt (die Einwohner in Rio sind anscheinend Anti-Camper) und kaufe ein Zelt 🙈 Nachdem das geglückt ist warte ich eine ganze Weile auf den Transport zum Festival. Das findet nämlich anderthalb Stunden außerhalb von Rio inmitten wunderschöner Natur statt. Als der Bus endlich mit ordentlicher Verspätung kommt, steckt er zuerst im Stau fest. Sodass ich recht spät ankomme und dann gehts tatsächlich los. Die Veranstalter haben keine Mühen gescheut und für recht wenige Teilnehmer (ca. 200-300) viele Aufbauten inklusive dreier Bühnen getätigt. Die Location mit einem kleinen See ist echt der Hammer und die Musik auch. Anwesend sind natürlich viele Franzosen (der Organisator ist ein Franzose und deswegen auch einige DJs) und ca. die Hälfte Brasilianer. Als die Nacht rumgeht gibt es einen super Sonnenaufgang zu bestaunen. Nachts ist es richtig kalt und dafür tagsüber richtig heiß, sobald die Sonne scheint. Die tut das, aber nicht durchgehend und es regnet ein paar Mal ein bisschen. Leider ist die Essensversorgung nicht so toll organisiert, ab Samstagmittag gibt es nichts mehr bis Sonntagmittag. Sonntagnacht spielen dann noch spontan Chris und Ben ein 3 Stunden Set. Das war mit das Beste was mir so musikalisch an die Ohren gekommen ist und gleichzeitig der Schlusspunkt für mich. Alles in allem kann ich sagen, dass es doch einiges an Eingewöhnung gebraucht hat, aber dann läuft es fast wie früher 😊Read more

  • Day106

    Día 103 a 106 Rio de Janeiro

    May 5 in Brazil ⋅ ⛅ 25 °C

    Es geht um 7 Uhr raus aus den Federn und dann gibt es erstmal Frühstück. Danach heißt es mal wieder von Maira Abschied nehmen, dieses Mal wohl für länger. Die zwei Tage sind sehr schnell vergangen, wie auch der ganze Trip so schnell rennt. Dann nehme ich die 12 km ins Zentrum von Nova Friburgo in Angriff. Nach ca. 2 Stunden bin ich dann gerade rechtzeitig zur Abfahrt mit einem weiteren BlaBlaCar vor Ort. Thiago fährt mich wieder zurück nach Rio, dort angekommen hole ich mein deponiertes Gepäck und checke in einem Hostel ein. Es gibt einiges zu organisieren wie die letzten Tage in Brasilien so aussehen sollen und viele Entscheidungen zu treffen. Abends fahre ich mit der Metro zu einem portugiesischen Restaurant, in dem ich vor 4 Jahren die beste Francesinha der Welt gegessen habe. Und ich muss sagen: Sie sieht zwar etwas anders aus, aber es ist immer noch ein göttliches Essen 🤤 Am nächsten Tag steht noch eine letzte Wanderung zusammen mit Sabrina, Chris und Bassam (ein weiterer Franzose) auf dem Plan: Morro Dois Irmãos (Two Brothers Hill). Dazu muss man zum Eingang der Favela Vidigal und von dort via Motorrad-Taxi zum Startpunkt, die Fahrer heizen dann ungefähr 5 Minuten die kurvige Strecke hoch. Es folgt ein 40-minütiger Aufstieg und man sieht über das gesamte südliche Rio de Janeiro - ein grandioser Ausblick 🤩 Nach dem Abstieg vom Felsen genehmigen wir uns noch ein spätes Mittagessen in der Favela, selbst von dort ist die Aussicht herrlich. Danach gehe ich zurück zum Hostel und relaxe den restlichen Tag. Am nächsten Tag versuchen Chris und ich ein Zelt für ein Festival zu kaufen was sich in Rio als echt schwierig herausstellt. Am Ende landen wir in einem Decathlon in Niteroi und bekommen wirklich ein Zelt 🥳 Danach treffen wir die anderen Franzosen im Mercado Saõ Pedro, wo allerhand Meeresfrüchte und Fisch verdrückt wird. Ich erfahre dann, dass ich erst ab Freitag zum Festival anreisen kann, also dann halt noch zwei Tage mehr in Rio - auch nicht so schlecht 😋 Ich gehe in ein anderes Hostel in Ipanema und treffe Bruno (Halb-Argentinier, Halb-Deutscher) und Ronald (Honduras). Die beiden sind so unterhaltend, dass ich den ganzen Abend mit ihnen an der Hostel-Bar abhänge. Am Donnerstag schlafe ich länger und mittags gehe ich an den Strand in Ipanema. Leider ist es sehr windig und gar nicht mal so warm - kein gutes Strand-Wetter. So laufe ich einmal den ganzen Strand auf und ab. Der Rest des Tages läuft genauso relaxt ab wie der Anfang.Read more

  • Day102

    Día 101 y 102 Nova Friburgo

    May 1 in Brazil ⋅ ⛅ 19 °C

    Um 7 Uhr checke ich aus dem Hostel aus und nehme ein Uber zum Busterminal. Ich fahre allerdings nicht mit dem Bus, sondern habe eine Mitfahrgelegenheit via BlaBlaCar (ist in Brasilien wohl recht beliebt). Um 8 Uhr taucht dann auch wirklich Anderson auf und nimmt mich mit. 2,5 Stunden später bin ich in Nova Friburgo, von dort müsste ich ca. 3 Stunden in den Regenwald reinwandern, um mein Ziel zu erreichen. Allerdings habe ich Glück und Ricardo ist noch in der Stadt und nimmt mich mit seinem Pickup zu seiner Farm (genannt Araticum) mit. Maira macht hier gerade Freiwilligenarbeit, um mehr über Permakultur zu lernen und ich besuche sie für zwei Tage. Als ich ankomme regnet es dem Namen nach durchgehend, sodass ich nach dem späten Mittagessen erstmal einen Nap einlege. Gegen später gibt es dann Abendessen, man sieht hier gibt es nicht allzuviel zu tun 😅 Danach sitzen wir noch mit den anderen brasilianischen Volunteers Edna und Victor um den Tisch bis es Zeit zu schlafen ist. Am nächsten Tag machen wir mit Victor und den drei Hunden der Farm eine Wanderung zum Gipfel Pico da Caledonia. Zuerst geht es recht flach durch den Regenwald, aber irgendwann ist es nur noch steil ohne Ende bis wir nach einiger Zeit einen Kontrollpunkt erreichen. Dort hinterlassen wir unsere Namen und danach gilt es noch einige Treppenstufen zu erklimmen, bevor wir auf dem höchsten Gipfel der Gegend auf 2.257m stehen. Die Aussicht kann sich sehen lassen, man sieht in alle Richtungen mega weit. Dann gehen wir zurück zur Farm und verschlingen das zum Glück schon bereit stehende Abendessen. An dem Abend versagt die Stromversorgung und so sitzen wir noch eine Weile bei Kerzenschein bis es Zeit zum Schlafen wird.Read more

  • Day100

    Día 99 y 100 Rio de Janeiro

    April 29 in Brazil ⋅ ☀️ 28 °C

    Morgens geht es zum Flughafen und es heißt: Adios Peru, auf nach Rio de Janeiro 🤩 Der Flug verläuft normal, dauert halt über 5 Stunden. Dann bin ich zurück in Rio, dieser einmaligen Stadt am Zuckerhut. Es ist ein bisschen wie nach Hause kommen, als ich mit einem Uber vom Flughafen in Copacabana einfahre. Nach einem späten Abendessen geht es ins Bett und den nächsten Tag lasse ich erstmal ruhig angehen. Es ist immerhin schon der 100. Tag auf meiner Reise 😋 Irgendwann in Richtung Mittag mache ich mich auf den Weg, um Chris zu treffen, das ist ein Kumpel vom Salkantay Trek. Der ist momentan in Rio mit noch weiteren Franzosen und kennt gefühlt die halbe Stadt. Zusammen mit dem Pärchen Sabrina und Benjamin gehen wir zum Sonnenuntergang auf den Zuckerhut. Das könnte nicht touristischer und teurer sein, aber ist halt auch schön. Danach gehen wir noch mit unzähligen weiteren Franzosen (die rotten sich auch überall zusammen 😜) essen und dann verabschiede ich mich, da ich noch für die nächsten Tage packen muss. Es geht für das Wochenende raus aus Rio, das wird recht abenteuerlich.Read more

  • Day98

    Día 97 y 98 Lima

    April 27 in Peru ⋅ ⛅ 20 °C

    Schon wieder eine Nacht im Bus verloren 😅 Zum Glück die letzte, zumindest in Peru. Wie meistens habe ich das Problem, dass man um 6 Uhr morgens nicht im Hostel einchecken kann 🙈 Also gebe ich wenigstens mein Gepäck ab und gehe frühstücken. Dann mache ich eine Free Walking Tour, die alle wichtigen Punkte in der Innenstadt abgrast - die Tour ist okay aber nicht super toll. Danach gehe ich zum Hostel und lege einen viel zu kurzen Schlaf ein. Ich richte mich und gehe los, da ich von einer lokalen peruanischen Familie zum Abendessen eingeladen bin. Das geht über ein paar Ecken (danke René und Mayra 👌🏻) und ist echt unheimlich nett von der Familie Gómez Gutiérrez einen Wildfremden einzuladen. Sie fahren einiges an Essen inklusive Nachtisch auf, wo ich mich durchschlemmen kann. Am Ende werde ich sogar zurück zum Hostel gefahren, super gastfreundlich 😊 Als ich am nächsten Tag aufwache, traue ich kaum meiner Uhr: Es ist schon nach 11 Uhr! Eigentlich war ich zu der Uhrzeit mit Salkantay Freunden aus Holland in Barranco verabredet. Naja dann wird es eben 12:30 Uhr 🙈 Nach dem Frühstück laufe ich mit den beiden Holländern an der Küste entlang bis sie irgendwann zu ihrem Hotel abbiegen. Ich gehe weiter bis nach Miraflores und genieße das Meer, obwohl das Wetter sehr komisch diesig/neblig ist. Abends gehe ich essen und danach gönne ich mir „The Northman“ im Kino - der ist relativ okay. Dann heißt es packen und ab ins Bett.Read more

  • Day96

    Día 91 a 96 Huaraz

    April 25 in Peru ⋅ ☁️ 6 °C

    Ich komme morgens in Huaraz, dem Wander-Mekka in Peru, an. Der Ort liegt auf 3.000m, endlich wieder angenehme Höhen 😜 Zu meiner Verwunderung kann ich gleich um 7 Uhr in mein Zimmer einchecken und verpassten Schlaf nachholen. Ansonsten ist der Mittwoch ein Organisations- und Ankommtag. Am nächsten Tag nehme ich frühmorgens ein Trufi, um in einer Stunde zum Ausgangspunkt einer Wanderung zur Laguna Churup zu kommen. Anderthalb Stunden benötige ich, um die ca. 600 Höhenmeter inklusive kleiner Klettereinlagen emporzusteigen. Dann bin ich für ungefähr 10 Minuten der einzige (und erste) an dem schönen Bergsee auf 4.450m in den Anden. Leider liegt der namensgebende Berg Nevado Churup (@Marcel: Den Berg habe ich nicht bestiegen 😜) hinter Wolken/Nebel. Trotzdem ist die Landschaft wunderschön und saukalt. So trete ich nach einer halben Stunde den Rückweg an und das Trufi bringt mich nach einer gefühlten Ewigkeit zurück nach Huaraz. Jetzt würde ich gerne vom Santa Cruz Trek erzählen, der sich 4 Tage lang durch die Anden zieht, und für mich zu den Highlights in Peru zählen sollte. Allerdings bin ich immer noch so erkältet, dass so ein Abstecher in die hohe und raue Bergwelt der Anden nicht machbar ist 😭 So verbringe ich relaxte Tage in Huaraz und versuche gesund zu werden. Célia, eine Freundin aus Mizque, reist am Sonntag an und wir beschließen am Montag eine Wanderung zur Laguna 69 zu machen. Ich raffe mich also um 5 Uhr morgens auf und es geht 3 Stunden per Bus zum Ausgangspunkt. Dieses Mal sind es 2,5 Stunden mit konstant moderatem Anstieg (700 hm) zur azurblauen Lagune auf 4.604m. Die Landschaft ist wie immer wunderschön, auch mit Wolken/Nebel und erinnert manchen ein bisschen an Patagonien. Als wir abends wieder zurück in Huaraz sind, gehen wir noch Abendessen und dann heißt es auch schon wieder Abschied nehmen. Ich nehme nämlich einen Nachtbus nach Lima, um die restlichen zwei Tage in Peru dort zu verbringen.Read more