Faroe Islands
Vágar

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9 travelers at this place:

  • Day16

    Puffins 1-0 waterproof gear

    July 17 in Faroe Islands ⋅ 🌧 10 °C

    Writing this sitting in a downstairs cellar with 30 other dripping wet people all waiting 3 hours for the ferry from Mykines to Sørvágor.
    Had a fabulous ferry trip passing the impressive sea cliffs of Mykines to see the puffins..... and see the puffins we did, just not as many as expected.
    The weather blew in so bad the 4hr track to the lighthouse was closed and our puffin spotting reduced to a very very wet and windy 90 mins on the cliff tops. However we did get some great photos on the cameras just not so great on phone sadlyRead more

  • Day8

    Erste Wanderung auf der Insel Vagar

    June 23 in Faroe Islands ⋅ ☀️ 11 °C

    Heute geht die Zeit in Torshavn zu Ende. Mit großer Dankbarkeit blicke ich zurück. Bei Anette und Eydun zu wohnen, war ein echter Glücksgriff. Torshavn verabschiedet sich mit strahlendem Sonnenschein ☀️. Da der Bus nach Sandavagur erst um kurz vor 13 Uhr fährt, gehe ich nochmal an den Hafen runter. Sonntag morgens ist es dort total ruhig, die Cafés haben noch nicht geöffnet. Ich sitze in der Sonne und genieße die Ruhe und den Blick aufs Wasser und die Boote.

    Dann hole ich mein Gepäck in der Unterkunft ab und laufe mit Sack und Pack runter zur Bushaltestelle, es ist ja echt nicht weit. Bis Sandavagur dauert es mit dem Bus eine knappe halbe Stunde. Dort verabschiede ich mich von Oliver, der noch ein Dorf weiterfährt. Das neue B&B liegt in letzter Reihe oben am Hang. Ein traumhafter Blick auf die Bucht!

    Das B&B wird von einem älteren Ehepaar geführt - Pauline und George. Sie empfangen mich auch sehr freundlich. Es gibt eine Küche, Wohnzimmer und Bad für die Gäste. Mein Zimmer ist zwar klein (Einzelzimmer), dafür mit fantastischem Blick auf die Bucht.

    Angesichts des traumhaften Wetters hält es mich nicht drinnen. Ich marschiere also los Richtung Midvagur und dem Wasserfall Bosdalafossur. Der Wasserfall speist sich aus dem See und ergießt sich ins Meer. Es ist wieder eine tolle Landschaft - Felsen überall, dazwischen schlängelt sich der Abfluss aus dem See zwischen den Felsbrocken entlang. An einer schönen Stelle in den Felsen oberhalb mache ich Vesperpause. Ich genieße den Blick aufs Meer und die Klippen und die Sonne!

    Dann klettere ich über die großen Steine auf die andere Seite und mache Fotos von dort. Als ich wieder zurück will, treffe ich Oliver. Es ist sein letzter Hike - bei super Wetter! Er gibt mir den Tipp, nochmal nach oben zu gehen. Die höchste Stelle mit Blick auf den See hatte ich vorhin verpasst. Also wandere ich wieder nach oben. Der Blick und die Landschaft sind einfach wunderschön! Ganz oben sind Grasflächen und es ist sehr entspannend. Hier bleibe ich noch eine Weile sitzen, bevor ich mich auf den Rückweg mache. Ein paar Kilometer liegen noch vor mir ;)

    In Midvagur angekommen, habe ich Hunger. In dem kleinen Dorf ist die Auswahl begrenzt. Nachdem ich etwas herumgeirrt bin, treffe ich andere Touristen, die ich frage. Sie haben einen Tipp und ich freue mich bei Smidjan über Fish and Chips!

    Am Meer entlang laufe ich zurück und genieße vom Balkon noch die schöne Abendstimmung.
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  • Day10

    Sandavagur und der Trollkonufingur

    June 25 in Faroe Islands ⋅ ⛅ 12 °C

    Heute ist mein letzter Tag auf den Färöern. Nach den Wanderungen der letzten Tage lasse ich es heute gemütlich angehen und frühstücke erst um halb 10. Das Wetter hat sich wieder etwas eingetrübt, ist aber ganz ok ohne Regen.

    Ich bleibe heute in Sandavagur, was ja durchaus auch seine landschaftlichen Reize hat. Unter anderem gibt es hier am Ende der großen Bucht eine über 300 m hohe Felszacke, die aus dem Meer ragt. Sie sieht aus wie ein Finger und die Einheimischen kennen hierzu auch eine Sage. Es soll der Finger einer Trollfrau sein, die die Färöer nach Island schleudern wollte. Daraufhin erstarrte sie zu Stein und fiel ins Meer. Nur ein Finger und ihr Nacken ragen aus dem Ozean heraus. Daher der Name „Trollkonufingur“.

    Als ich zu der Felsnase komme, liegt die im Nebel. Ja, so ist das Wetter hier;) An einer Stelle ist blauer Himmel, während unweit Nebel aufsteigt. Außerdem scheint die Sonne zwischen Wolken hindurch und es fallen ein paar Regentropfen. Alles gleichzeitig! Aber ich habe hier schon gelernt, dass sich Warten lohnt. Das ist auch diesmal so! Die Wolken lichten sich und der Felsfinger kommt vollständig zum Vorschein, sieht super aus! Dann kommen noch zwei US-Amerikaner vorbei, vermutlich Vater und Tochter. Die sind echt nett, wir fotografieren uns gegenseitig und haben Spaß.

    Den restlichen Nachmittag verbringe ich in der schönen Unterkunft, höre Musik und mache es mir im großen Wohnzimmer/Küche gemütlich. Dabei schaue ich aus dem Fenster auf das große Fußballfeld im Dorf. Da trainieren grade Kinder. Es ist immer wieder erstaunlich: Fast jedes kleine Dörfchen hat sein eigenes großes Fußballfeld, das top in Schuss ist. Und es gibt für alle Altersklassen die entsprechenden Torgrößen. So auch in Sandavagur.

    Heute abend esse ich im Nachbardorf Midvagur Pizza bei Smidjan. Das sind immerhin ca. 3 km Fußmarsch. Zurück werde ich wohl per Anhalter fahren. Es ist das einzige „Restaurant“ hier im Ort. In Sandavagur gibt es noch eine Kneipe, die hat aber heute zu. Ja, diesbezüglich ist die Auswahl sehr begrenzt. Mit Ausnahme von Torshavn scheinen die Einheimischen nicht auszugehen (wahrscheinlich auch aus finanziellen Gründen) und für die paar Touristen hier in der Gegend scheinen sich mehr Kneipen nicht zu lohnen.
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  • Day5

    Reif für die Inseln

    May 31 in Faroe Islands ⋅ ⛅ 7 °C

    Der Airbus A319 der Atlantic Airways (Die Färöer Inseln haben nur ca. 52.000 Einwohner aber eine eigene Fluggesellschaft) benötigte von Edinburgh nach Varga ca. 1,5 Stunden.
    Nachdem er im Landeanflug endlich die dichte Wolkendecke durchstoßen hatte, konnten wir einen ersten Blick auf die traumhafte Landschaft werfen.
    Der Flughafen ist lediglich auf die Abfertigung einer einzelnen Maschine ausgelegt und entsprechend klein, richtig niedlich inmitten der imposanten Naturkulisse. Und die Rollbahn reichte für ein Flugzeug dieser Größenordnung aus, mehr aber auch nicht.
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  • Day5

    Sørvagur

    May 31 in Faroe Islands ⋅ ⛅ 6 °C

    Die nächsten sieben Nächte verbringen wir im Guesthouse Hugo, einer typisch Färöischen Unterkunft. Dazu morgen mehr.
    Unsere Vermieter sind rührend um uns besorgt und wir fühlen uns hier (trotz Gemeinschaftsbad) wohl.
    Das Abendessen gab es im zum Guesthouse gehörenden kleinen Restaurant. Die Preise sind im Vergleich zu Deutschland ca. 2-3 Mal so hoch, das war uns aber bereits vor der Abreise klar und somit keine Überraschung.Read more

  • Day6

    Guesthouse Hugo

    June 1 in Faroe Islands ⋅ 🌧 7 °C

    Das Guesthouse ist nicht unbedingt auf dem neuesten Stand, aber liebevoll eingerichtet und die Besitzer sind rührend um uns bemüht:
    Nach unserer Rückkehr im Guesthouse Hugo bot uns der Vermieter einen Zimmertausch an (Begründung: Dort habt ihr Meerblick), den wir gern annahmen.
    Wir wechselten also vom "Blumenzimmer" zum "Vogelzimmer", sogar mit Vogelkäfig und künstlichen Vögeln drin. Muss einem nicht gefallen, witzig ist es allemal.
    Und zum Frühstück hat man einen tollen Blick aus der Gemeinschaftsküche auf die Bucht und das Meer.
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  • Day6

    Auf in die Hauptstadt!

    June 1 in Faroe Islands ⋅ 🌧 8 °C

    Heute schliefen wir zunächst mal aus (so der Plan), allerdings hatten unsere Mitbewohner eine etwas andere Vorstellung von der Morgengestaltung, daher war es gegen 7:30 Uhr leider vorbei mit dem Schlaf.
    Gegen 10:20 Uhr bestiegen wir den Bus nach Torshavn, der Hauptstadt, wo Thomas die Unterlagen für den morgigen Lauf abholen musste.
    Wir waren fast allein mit dem Busfahrer, der uns sehr hilfsbereit über die wegen des Marathons geplanten Straßensperrungen und Änderungen des Busfahrplans informierte. Dazu telefonierte er sogar mit einem Kollegen und hielt zwei Mal an, um uns das Ergebnis seiner Recherchen mitzuteilen - unglaublich gastfreundlich!
    Von der an uns vorbeiziehenden Landschaft konnten wir überhaupt nicht genug kriegen:
    Schroffe, karge, nur von Gras und Moos bewachsene Hügel und Berge (wie Schottland, nur krasser) und jede Menge wunderschöne Wasserfälle - buchstäblich traumhaft und wie verzaubert.
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  • Day10

    2x 200 Kronen

    June 5 in Faroe Islands ⋅ ⛅ 8 °C

    Das Wetter hatte sich beruhigt (8 Grad, bedeckt, ab und zu etwas Niesel) und lud zum Wandern ein. Wir hatten uns eine Route aus einem Wanderführer herausgesucht, die vom Nachbarort Midvagur zum Wasserfall Bosdalafossur und zurück führt, ca. 10km.
    Zu unserer Überraschung war der Pfad durch einen Zaun mit Tor abgesperrt und ein junger Mann verlangte pro Person 200 Kronen (27,- EUR) Eintritt. Auf unsere entsprechende Frage meinte er, die Inseln würden von so vielen Touristen besucht, dass die Natur leidet und deswegen wolle man über die Gebühr den Andrang regulieren. Klingt nach Ausrede für Geldschneiderei und ist auch eine, da der Eintrittspreis nirgend publiziert wurde und man zum Beginn der Wanderung auf einem offiziell empfohlenen Weg(!) vor vollendete Tatsachen gestellt wird.
    Überhaupt ist bei uns der Eindruck entstanden, dass man auf den Färöern mit dem ständig steigenden Strom von Touristen nicht so recht umzugehen weiß. Einerseits ist das Geld natürlich willkommen, andererseits wollen die Färöer wohl lieber ihr eigenes Ding machen.
    Wir bezahlten jedenfalls zähneknirschend und wanderten auf einem felsigen, z.T. schlammigen Pfad zunächst auf die Klippe der Steilküste und dann an die Stelle, wo der größte See der Färöer Inseln sein Wasser über einen spektakulären Wasserfall in den Atlantik gießt. Sehr beeindruckend das Ganze und nur von den tiefhängenden Wolken buchstäblich getrübt.
    Zum Schluss mussten wir zwei Zäune überklettern, um die Runde auf dem vorgegebenen Weg absolvieren zu können.
    Von Verwendung des Eintrittsgeldes war recht wenig zu sehen, man wollte uns wohl die maximal naturbelassene Wandererfahrung zuteil werden lassen. Das hat jedenfalls funktioniert, wir haben sogar etwas Sonne abbekommen.
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  • Day9

    Wanderung von Gasadalur nach Sorvagur

    June 24 in Faroe Islands ⋅ ⛅ 10 °C

    Da heute ebenfalls fantastisches Wetter ist, nehme ich mir die Wanderung vom Dörfchen Boer nach Gasadalur vor. Das Minidörfchen Gasadalur liegt auf einem Sattel oberhalb eines pittoresken Wasserfalls und ist umrahmt von Klippen und Bergen. Es befindet sich am Ende der Straße von Sorvagur her kommend in einer Sackgasse. Die Straße inkl. eines 1,4 km langen Tunnels wurde erst vor 13 Jahren gebaut. Bis dahin war der Ort sehr isoliert und quasi abgeschnitten von der Außenwelt. Man kam nur mit dem Boot hin oder über einen beschwerlichen und teilweise sehr steilen Bergpfad. Auch der Briefträger nutzte diesen Weg bis Mitte der 2000er Jahre 2 mal pro Woche. Den Job konnten wohl nur echt fitte Leute machen ;).

    Ich fahre mit dem Bus bis zum Ende in Sorvagur. Mein Plan ist, per Anhalter bis Bour zu fahren und von dort zu laufen. Ein deutsches Paar hält gleich. Sie sind per Fähre mit dem eigenen Auto gekommen. Wir unterhalten uns und ich passe nicht genau auf. Auf einmal fahren wir durch den Tunnel - und landen bereits in Gasadalur! Das wäre eigentlich mein Ziel gewesen - na gut, laufe ich den Weg halt entgegengesetzt ;) Aber zuerst schaue ich mir natürlich die tolle Landschaft und den Wasserfall an. Ist schon echt beeindruckend, zumal bei so herrlichem Wetter wie heute!

    Dann laufe ich los - von Gasadalur zum höchsten Punkt auf 440 m ist es sehr steil - dafür habe ich die Höhenmeter relativ schnell überwunden. Der Ausblick ist gigantisch! Oben ist überhaupt niemand, eine wunderbare Stille, die ich eine Zeitlang genieße. Dann führt der Weg relativ gemächlich wieder bergab. Da begegnet mir das deutsche Paar wieder. Kurzentschlossen möchten sie zumindest zur höchsten Stelle. Zwischendurch nähert sich der Weg stark der Abbruchkante an. An einer Stelle ist die Wegmarkierung nur noch ca. 50 cm vom Rand entfernt, spannend!

    Dann erreiche ich einen Parkplatz, der Bergpfad ist geschafft. Von hier aus gehe ich auf oder neben der Fahrstrasse entlang, viel Verkehr ist hier nicht. Das Dörfchen Boer liegt auf dem Weg und ist sehr hübsch, Häuser mit Grasdächern, unterhalb ein wilder schwarzer Strand mit Felsen. An diesem wunderschönen Ort mache ich Mittagspause.

    Da ich noch Lust zum Laufen habe, marschiere ich weiter entlang der Straße. Da sie als landschaftlich schöne Straße gilt, habe ich immer wieder tolle Ausblicke auf die vorgelagerten kleinen Inseln und das Meer. Bis Sorvagur zieht es sich dann doch noch. Aber ich halte durch und bin dann ganz stolz auf mich! Keine Ahnung, wieviel km das waren - jedenfalls ganz schön viele ;);)
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  • Day8

    Der "Fishersmen" hatte recht ;-)

    June 30 in Faroe Islands ⋅ 🌧 9 °C

    Nach dem wir zurück in Mi∂vágur sind klart auf einmal der Himmel etwas auf. Bis nach dem Abendessen sehen wir schon wieder die umliegenden Bergkämme und fast schon die vorgelagerte Insel Koltur.

    Also doch noch mal los, rein ins Auto und zu einem Spot, wo ich unbedingt hin wollte und der nur 10 Minuten von uns entfernt ist.
    Nebenbei waren wir hier schon, aber es hatte Nebel und man hat die Insel Koltur im Hintergrund nicht mehr gesehen, so aber heute nicht!
    Der Spot liegt in der Nähe des Trollkonufingur (der Witches Finger Wanderweg😉) und Andi darf wieder die echt holprige Straße fahren.
    Wieder mal ist kein Mensch weit und breit unterwegs, perfekt! So stört schon keiner oder läuft im Bild rum 😎

    Auf dem Rückweg fahren wir einfach mal spaßeshalber weiter bis nach Bøur, das liegt zwischen unserem Ort und Gasadalur.
    Von Bøur hat man einen der schönsten Ausblicke der Inseln - man sieht nämlich auf Tindhólmur und Drangarnir.
    Nebenbei ist das Örtchen mit seinen Grasdachhäusern, das direkt an einem Sandstrand liegt, auch echt putzig 😊
    Als wir dort ankommen, werden wir fast weggepustet! Wir sehen zwar endlich Tindhólmur im ganzen (bisher hingen immer Wolken bzw. Nebel zumindest an der Spitze), aber angenehm ist anders.

    Tindhólmur ist übrigens einer der vorgelagerten Inseln vor Vágar und ist seit einigen Jahren auch komplett unbewohnt.
    Das besondere an Ihr ist die wirklich beeindruckende Form, den die Seite, die zum Wasser gerichtet ist, ist eine hunderte Meter hohe Steilküste. Sieht echt verrückt aus!

    Da es morgen ja aber besser werden soll, kommen wir morgen auf jeden Fall noch mal wieder. Jetzt werden trotzdem noch ein paar Bilder gemacht inkl. Lanzeitbelichtung, man weis ja schließlich nie ob man sich sonst hinterher ärgert.... Wetter ändert sich halt echt minütlich, so wie unser Gastgeber Ingis uns erzählt hat. Er ist ein „Fishersmen“ also sprich Er fuhr jahrelang zur See und kennt die Wetterverhältnisse hier gut. Ingis hat uns noch erklärt, das der Wind heute gegen Abend drehen soll und dann von Norden kommt, vielleicht(!).
    Und wenn der Wind von Norden her kommt haben wir hier endlich auch schönes Wetter. Scheint so als hätte Er recht 😃

    Jetzt aber heim, bevor wir echt weg gepustet werden....
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You might also know this place by the following names:

Vága Sýsla, Vaga Sysla, Vágar, Vågø Syssel, Vága sýsla

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