France
Arrondissement de Langon

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10 travelers at this place:

  • Day102

    Ach, was für ein netter Abend gestern! Mit Hilfe von Händen & Füßen, etwas Französisch & Englisch und ab und zu des ein oder anderen Übersetzungsprogramms, konnte ich mich mit meinen Hospitalieros Dominique und Pasqual beim Abendessen gut verständigen.
    Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Dominique startete ich entspannt bei Sonnenschein und 18 Grad. Ja! Ich bin wirklich im Süden Frankreichs angekommen. Die ein oder andere Palme sehe ich nun öfter am Straßenrand, die Vegetation hat sich merklich verändert. Es geht wieder durch jede Menge Weinberge - dieses Mal ausschließlich rote Trauben, die zurzeit gelesen werden. Es ist auch deutlich feuchter und wärmer, ich sehe viele Vogelschwärme und so manch grelles Gefieder (da fehlt mir wieder die Kenntnis, aber sie sind leider zu schnell zum Foto-Rätsel-Spaß 😂).
    Nach gut 27 km beziehe ich heute meine Herberge in einer alten, liebevoll restaurierten Mühle. Als ich ankomme springt ein Reh durchs Maisfeld hinter der Mühle und ein Fasan sucht schnell das Weite, als er mich entdeckt. Die nächsten Häuser sind bestimmt 500 m weg. Das ist wohl die bisher einsamste Herberge. Die Wände sind einen Meter dick und der Empfang entsprechend dürftig (bin mal gespannt, ob der Footprint durchgeht 😅).
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  • Day103

    95. Etappe: Bazas

    October 13 in France

    ... oder: Pilgern in der Jagdsaison

    Ein bissl gespenstisch war es schon so ganz alleine in der alten Mühle. Habe dennoch gut geschlafen und so ging es heute entspannt los bei viel Sonnenschein. Ich folgte brav der Beschilderung. Das System hat sich seit ein paar Tagen verändert, aber so langsam hab ich den Dreh raus, wann ich wo abbiegen muss oder einfach gerade aus gehen kann, auch wenn das nicht unbedingt mein GPS will. Nur habe ich heute die Rechnung ohne die Jäger gemacht!
    Schon zum Start fielen mir die vielen Schüsse auf und es war mir ein wenig mulmig zu Mute, als ich den ein oder anderen Pfad durch den Wald nahm. Zu Recht! Denn nach meiner Mittagspause, brav der Beschilderung folgend, stand ich auf einmal vor einer Absperrung, die mir erklärte, dass es für Wanderer keine gute Idee ist, dort zwischen dem 1.10.-20.11. langzulaufen. Es sei denn, man möchte gern Bekanntschaft mit den Jägern oder den Gejagten schließen oder sogar zu Letzterem werden 🙈
    Also bin ich wieder umgekehrt und doch meinem GPS für die letzten 12 km über Landstraße gefolgt. Nicht besonders schön, aber sicher!
    In der Touristeninformation meines heutigen Ziels Bazas erklärte mir die sehr nette Frau, dass ich auch für morgen besser nicht der Jakobswegmarkierung folgen solle und gab mir 3 DIN-A4-Blätter mit der Alternativroute. Im Anschluss buchte sie mir noch mein Refuge für morgen - was für ein toller Service!
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  • Day101

    93. Etappe: Saint-Ferme

    October 11 in France

    Ich glaube, mein GPS zählt falsch, denn irgendwie waren es dann heute wieder 30 km!
    Mein gestriger Hospitaliero hatte gut für mich zum Frühstück gesorgt, so dass ich noch ordentlich was fürs Picknick mitnehmen konnte 🎉
    Den Weg verlor ich heut ab und zu mal, denn die Beschilderung stimmte nicht mit meinen GPS überein. 5 km vorm Ziel wurde ich dann so richtig nass, ein toller warmer Sommerregen. Und der Empfang in meiner Herberge war herzlich. Die Hospitalieros wohnen 300 km entfernt und sind nur für 2 Wochen hier, um Pilger willkommen zu heißen. Sie haben mir auch gleich mein Zimmer für morgen reserviert! Ich übermachte in einer alten Mühle und bin schon sehr gespannt!Read more

  • Day104

    96. Etappe: Captieux

    October 14 in France

    Votbildlich hielt ich mich heute an die empfohlene Route. Dadurch konnte ich leider nicht so viel Natur genießen, denn sie führte mich ausschließlich über feste, teils viel befahrene Straßen - aber somit sicher vor Jäger und Wild. Morgen kann ich wieder dem eigentlichen Camino folgen.
    Da die Etappe nur 21 km lang war und es nicht so viel zu gucken gab, war ich schnell am Ziel. Gerade noch rechtzeitig um trockenen Fußes in mein Refuge einzukehren. Heute habe ich ein großes Bett mit Bettwäsche und sogar Handtücher 🎉
    Werde jetzt noch ein wenig entspannen, denn morgen werden es über 30 km. Es geht nach Roquefort! Aber der berühmte Käse kommt wohl aus nem anderen Roquefort 😅.
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  • Day2

    Chateau de Myrat, Barsac, France

    September 23 in France

    We really enjoyed our visit to Chateau de Myrat in the Sauternes wine region. The Conte de Pontac is very proud of his vineyard and renowned wines. He explained in French the special process of producing these sweet dessert wines while our guide translated. There are only five villages in the area that can claim the Sauternes label. This small region 20 miles south of Bordeaux has the perfect micro climate that encourages the growth of a fungus called Botrytis Cinerea, or noble rot. The semillon grape is very susceptible to it and is the primary grape grown here. The fungus increases the sugar level, resulting in shriveled, raisin-like clusters. The shriveled grapes are hand picked, often one at a time. It is a labor intensive process that takes several months. We learned that a typical grape vine yields about a bottle of wine, while an average botrytis-infected vine yields about a glass. It is very sweet, like a nectar, and usually paired with fruit-based desserts. Ron and I enjoyed sampling three different vintages.

    After a delicious dinner of Thai soup, Cuisse de Canard Confite (duck leg) and Bordeaux red wine cake, we enjoyed a wine tasting and explanation on how to taste and evaluate wine based on its color, smell, and taste. C'est bon!
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  • Day2

    Cadillac, France

    September 23 in France

    Bordeaux has a new tram system which we used to arrive at the Aquitaine Museum. This entire region of southwest France once belonged to Eleanor of Aquitaine in the 12th century. After she married the king of England, Henry the II, it became part of England for 300 years. We learned that Bordeaux was once part of the slave trade triangle. Goods from here were shipped to Africa in exchange for slaves. The goods the slaves produced in America were then shipped back to Europe. There is a lot of history in this museum and not enough time to see it all.

    After lunch we were scheduled to cruise upstream to the town of Cadillac. Unfortunately, the water was too low and we had to travel by motor coach. Cadillac is a fortified town called a bastide in old French. It was founded in 1830 by Antoine de la Mothe Cadillac. In the middle of the town is a chateau built by the first duke of Epernon for his wife. In later centuries it became a women's prison. The Cadillac we know was born near here and traveled to Canada in 1683. He fought the Iroquois and served as commander of the frontier post of Mackinac in Michigan. King Louis XIV gave him permission to set up a Great Lakes fur-trading post in Detroit. He governed Detroit and then the Louisiana Colony. Unhappy in Louisiana he returned to southern France where he died. A U.S. city, mountain and car company are all named after him.
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  • Day7

    Saturday evening we stayed at the 3 pigeons at Chenay about 60 miles west of Limoges which was close to our friends Derek and Jan who we met on Sunday morning and joined them on a classic car club run to a park. Almost everyone in the run was English and two of the drivers were also musicians so out came an accordion and a hurdy gurdy.
    Here is a link to a short video of the English man playing accordion https://youtu.be/nAfQNVXzx4s
    Here is a link to Brian explaining how the Hurdy Gurdy works https://youtu.be/nB55PeIWSpw
    Sunday night we stayed with Derek and Jan. We admired his classic car collection and then enjoyed a lovely barbecue. Whit Monday is national holiday so no trucks on French roads. The day started sunny so we asked the sat nav to take us to St Emilion in the heart of the Bordeaux wine region and over lunch checked for places not too far away because although warm it got overcast and threatened thunder in the afternoon We found a room in a old chateau vineyard where the owner insisted on moving his car out of the garage come wine store for us to park Blubelle. Finding a place to eat in a national holiday was tricky but we found a really nice pizzaria which also offered some of the nicest wine I have had in a long time.
    Tomorrow we should enter Spain.
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  • Day20

    Vin de Bordeaux

    August 31 in France

    Nach einem super leckeren Frühstück in einem veganen Café und einem Spaziergang durch die schöne Stadt, habe ich an einer Weinführung teilgenommen. Ich bin einer Frau mit Schild hinterhergelaufen und in einen Reisebus eingestiegen. Das hätte ich nicht von mir gedacht 👵🏼😄
    Wir waren südlich von Bordeaux und haben zwei Weingüter besucht. Die Führung war sehr interessant und die Weinreben mit ihren Rosen davor sind sehr schön anzuschauen. Rosen vor den Reben dienten früher dazu, dass man erkennen konnte, ob ein Schädling die Pflanzen angreift. Heutzutage läuft das anders, aber die Rosen sind aus Tradition und Dekorationsgründen geblieben.
    Im ersten Chateaux aus dem 16. Jahrhundert gab es Saubernet. Das ist ein Süßwein, den man in Deutschland auch Dessertwein nennt. Wenn man den Franzosen allerdings mit diesem Begriff kommt, werden sie ganz wild, weil man den Wein nicht zu süßen Speisen trinken sollte. Außerdem habe ich gelernt, dass man aus der Gegend nichts von 2012 trinken sollte, da es in diesem Jahr keine gute Qualität gab. Besonders interessant fand ich, dass man aus einem Stock nur ein Glas Dessertwein herstellen kann. Für Rotwein benötigt man einen Stock für eine Falsche😯
    Wir konnten zwei Dessertweine probieren: einer 10% Sauvignon Blanc und 90% Semillon, der andere im Verhältnis 20-90. Der erste war so fruchtig und süß, sodass ich überrascht war, dass es noch süßer ging. Da kamen dann noch mehr würzige und Karamellnoten hinzu🥂🥂🥂🥂🥂🥂🥂🥂
    Anschließend waren wir im Gebiet Pessac-Léognan. Dort hatten wir einen sehr leckeren Weißwein und zwei Rotweine. Beide Rotweine waren ein Blend aus 50% Merlot , 25% Cabernet Sauvignon, 25% Cabernet Fran... (muss ich noch einmal nachgucken🤔). Der Unterschied bestand im Jahrgang. Der erste war aus 2013, einem Jahr mit schlechtem Wetter im Frühling und witterungsbedingter frühreifer Ernte. Der Wein war so leicht, ohne dabei süß zu sein, wie ich es bei Rotwein noch nie erlebt habe. 2014 war viel besseres Wetter und der Wein war deutlich automatischer und vollmundiger. Das war auch lecker, aber der erste war ein richtig schöner Sommer-Rotwein 🍷🍷🍷🍷🍷🍷🍷🍷🍷🍷🍷

    An jeder Ecke duftet es hier nach leckeren Gepäck und die Menschen kommen mit großen Tüten aus diesen Läden heraus. Ich hatte keine Ahnung, was das sein soll und habe mich an ein "Canelés de Bordeaux" für 40ct getraut. Laut Google: "Ein Canelé ist ein kleines französisches Gebäck mit Rum und Vanille mit einem weichen und zarten Pudding-Zentrum und einer dunklen, dicken karamellisierten Kruste." Für mich war es schmierig innen, zäh außen und einfach nur süß 👎

    Ich war heute Abend echt ein langweiliger Hostel-Mitbewohner. War alleine am Wasser essen, habe geduscht, gepackt und bin jetzt im Bett. Draußen ist noch so viel los. Aber ich brauche auch mal Ruhe. In den nächsten Tagen wird der Kontakt mit anderen Menschen unvermeidlich und viel intensiver sein 😄
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  • Day36

    Day 36: La Reole - Bazas

    September 17, 2016 in France

    Distance: 36.8k - 10k shortcut (829.4/1013. 6)
    Weather : 21C, sunny and a bit windy
    Mood: OK, but not my best of days (snake in my sandle and fell and hurt my toe!)
    Blisters: 1
    Staying at: Airbnb

    When things get too easy

    Walking was just becoming a bit too easy with my super sandles, so St Jacques gave me a few challenges today. First of all the day started a bit sad as we said goodbye to Irma. It's amazing how quickly you can start to feel attached to people.
    Halfway through our secret shortcut I noticed something in my sandle and I promised it was a little grey snake.... EEEEEK! I tried to shake it off, but it got stuck in my sandle, so I had to pull it out. He didn't really bite me and he wasn't poisonous (confirmed by a friendly local and my current state). Apparently, I didn't even yell, but I did feel a rush of adrenaline.
    Last, but not least when I was about a km from the final destination, I saw a firetruck and fell at the side of the road... (I've ways had a weak spot for firemen 😉). Nothing too serious, but I think I may have lightly sprained a toe, oops!
    Oh well, I felt a bit grumpy at some point, but Luciens motivating words and a burger with chips have resolved this without a problem!
    Maybe tomorrow I will take it a little easy 🙂
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  • Day34

    Day 34: Port-Saint-Foy - Pellegrue

    September 15, 2016 in France

    Distance: 21.7k (766.9/1103.4)
    Weather: 19C, some clouds and a cool breeze
    Mood: we ate pancakes for dinner, so fabulous
    Blisters: 0
    Staying at: Gite Municipal

    The three musketeers

    What a fun day, we laughed, we walked, we camimo-gossiped (it really exists), we complained about our pains and provided each other with support and advice and then we laughed even more. How great it is to be in good company. On the way we met Yvette, a very sweet 87 year old woman who kept giving us peaches and tomatoes and showed us her prehistoric stone collection. We felt blessed to have met her, she did the camino twice... by car and I think she didn't really want us to go.
    We drank beers Chez Mireille and did groceries feeling slightly tipsy. I attempted to bake pancakes (see picture), but luckily Irma saved the day and showed me how to bake proper pancakes.
    It was the day of the three musketeers!
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You might also know this place by the following names:

Arrondissement de Langon

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