France
Wissembourg

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10 travelers at this place

  • Day9

    Hiking & Shopping

    June 20 in France ⋅ ⛅ 22 °C

    Es ist mal wieder Zeit für ausgedehntes Kardiotraining - heute auf dem Pfälzer “Rotsandsteinweg“.

    Start der 15 Kilometer ( am Ende waren es dann 17 Kilometer ) langen Rundwanderung, ist der Dorfbrunnen der kleinen Wasgau Gemeinde Oberschlettenbach.

    Eine Holztafel am Brunnen verspricht den Herren der Schöpfung allerhand. In der Kurzfassung geht's darum: Wer täglich einen Becher des Wassers trinkt, bei dem läuft's auch noch mit 100 Jahren in der Kiste.

    Hört sich ja erst mal prima an, aber für was denn bitteschön? Man stelle sich zwei Hundertjährige vor, die sich altersgerecht in Stützstrümpfen und am Rollator durch's Schlafzimmer jagen ( Kopfkino ). Das Ganze wird nicht wirklich erotischer, wenn wir gedanklich die imaginäre Mitstreiterin, durch eine "jung" gebliebene, attraktive 80jährige ersetzen, oder die medizinische Fußbekleidung / Gehhilfe weglassen - sorry, hören wir lieber damit auf und beginnen die Wanderung!

    Ich entscheide mich für den Weg in Richtung Burgruine Lindelbrunn. Die folgenden 7 Kilometer bis zum Dorf Vorderweidenthal sind landschaftlich reizvoll, aber weder spannend noch herausfordernd - ein Spaziergang auf Kurgarten-Level!

    Genau aus diesem Grund, hat sicherlich ein örtlicher Imker völlig bildungsfern, direkt am Wanderweg ( und ich meine direkt ) etliche Bienenstöcke aufgestellt. Fünf Meter weiter in der Natur wäre genug Platz gewesen, aber nein..... es mußte direkt am Weg sein.

    Und so, wird es doch noch richtig spannend! Schon von Weitem sieht man hunderte von Bienen kreisen und der einzige Weg führt durch die Bienen hindurch - da soll noch einer sagen, in der Pfalz erlebt der gemeine Wanderer keine Abenteuer! Aber mal Scherz beiseite, daß ist wirklich nicht ungefährlich, du dämlicher Imker!

    In Vorderweidenthal angekommen, führt der Weg durch den winzigen Ort, bis auf einmal keine Beschilderung mehr zu entdecken ist.

    Das Phänomen, daß Locals meistens nicht die geringste Ahnung haben, was in ihrem direkten Umfeld so läuft, greift auch in diesem Dorf.

    Von einem Rotsandsteinweg, hat in der 600 Einwohner-Metropole ganz offensichtlich noch niemand gehört und daß Selbiger am Ortseingang beschildert ist und dann plötzlich nicht mehr, versetzt alle Befragte in größtes Erstaunen - keine weiteren Kommentare!

    Gottseidank bin ich heute ja nicht in Tokio unterwegs und so, ist nach 30 Minuten durch's Ort irren, schließlich doch noch die Fortsetzung des Trails gefunden, Alhamd Allah 🙏🙏🙏!

    Nach Vorderweidenthal wird's dann richtig schön und endlich auch etwas anspruchsvoll. Naturbelassene Wege, ordentliche Steigungen, tolle Felsen und ebensolche Aussichten - na also, geht doch!

    Kurz vor Oberschlettenbach kommt schließlich auch noch der "hungerleidende" Wanderer auf seine Kosten. Die Bühlhofschänke erwartet in landschaftlich bevorzugter Lage, Gäste mit "Einkehrschwung" ( ich verachte dieses Wort zu tiefst ) - mich aber nicht!

    Ich habe mir spontan zu Radler und Pfälzer Wurstsalat ein Alternativprogramm ausgedacht.

    In nur 20 Fahrminuten ist das französische Wissembourg erreicht. Über das wirklich hübsche Städtchen habe ich ja bereits letztes Jahr berichtet. Aktuell geht's nur in den großen Supermarkt nahe der Ortsmitte. Käse, Baguette und leckere französische Limonade sind die heutigen Objekte meiner Begierde - alles für ein Véspres françaises 😋😋!

    Für alle, die nicht mal eben so zum Wandern in die Pfalz fahren können, gibt's von mir noch einen Übernachtungstipp mit auf den Weg.

    Im sehr beschaulichen Oberschlettenbach ist entweder direkt beim Vermieter, oder auch über Booking.com, das bezaubernde Hostel "Glühwürmchen" zu buchen. Ein hübsch renoviertes Fachwerkhäuschen, daß auch komplett gebucht werden kann - wirklich empfehlenswert!
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  • Day30

    Hiking, Cheese & Limonades

    July 11 in France ⋅ ⛅ 22 °C

    Was bringt schon regelmäßiges Training im Gym, wenn dabei nicht der wichtigste Muskel berücksichtigt wird? Nicht viel und deshalb, steht heute Kardiotraining auf dem Plan - auf geht's in die nahe Pfalz, mal wieder!

    Die umgangssprachliche Redewendung "Man muss dem Kind nur einen Namen geben" bringt deutlich zum Ausdruck, welche Assoziationen Namensgebungen bei uns auslösen - völlig gleich, ob in der Werbung, bei der Namensgebung selbst, oder ganz offensichtlich auch bei der Benennung eines Wanderweges.

    Es hat schon einen tieferen Sinn, warum Red Bull nicht Pink Donkey heißt und genauso traut man einem Richard oder Alexander deutlich mehr zu, als einem Torben oder Linus - letzterem traut man höchstens zu, seine Schmusedecke zu halten!

    Unter diesem Aspekt, macht der Namen des heutigen Trails natürlich richtig was her - wir wandern die "Sprinkelbacher Höllenbergtour"!

    Ähnlich wie letztens der "Böse Tritt" in Vorarlberg, ist natürlich alles halb so wild, jedoch fordert der heutige Rundkurs tatsächlich mehr Kondition, als die meisten anderen Trails in der Pfalz - es gibt einige, längere Anstiege und die, sind knackig!

    Wir starten den Prämiumwanderweg in Lug und obwohl speziell Selbige durch ihre sehr gute Beschilderung unverlaufbar sind, gelingt uns genau das!

    Bringt halt die beste Kennzeichnung nichts, wenn vor lauter Gequatsche die Schilder nicht beachtet werden. Egal, alles für's Figürle - Jessi und ich, drehen eine übermotivierte Extrarunde um das idyllisch gelegene Dorf Sprinkelbach.

    Die Wanderung gefällt uns richtig gut - auf anspruchsvollen, naturbelassenen Wegen geht's durch die fast menschenleere Natur, prima!

    Bestimmt 90% der Tour führt durch typischen Pfälzer Mischwald - eine tolle Sommerwanderung. Die 15 Kilometer legen wir in knapp 4 Stunden zurück - eine ordentliche Zeit für die mittelschwere ( + ) Strecke.

    Auf der Heimfahrt nehmen wir noch den kleinen Umweg über Frankreich in Kauf. Käse, Baguette und französische Limonade müssen wieder aufgefüllt werden - scheint fast ein neues Ritual zu werden, trés bien!
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  • Day7

    A tarte flambée in France

    May 1, 2019 in France ⋅ ☀️ 18 °C

    "Und....., was sollen wir heute unternehmen?" frage ich Jessi am späten Vormittag. Der 1. Mai 2019 zeigt sich wettertechnisch von seiner besten Seite und so starten wir gegen Mittag zu unserem Kurztrip - Ziel ist das nur knapp über 50 Kilometer entfernte französische Städtchen" Wissembourg".

    Nicht einmal eine Stunde später zeigt sich, daß die Entscheidung nach Frankreich zu fahren, genau richtig war! Die lebendige, ca. 8000 Einwohner zählende Gemeinde präsentiert sich charmant, mit viel Fachwerk, kleinen Gassen und Kanälen, sowie typischem "Flair français". Natürlich darf bei einem Besuch im Elsass, der leckere Flammkuchen nicht fehlen - ein kleines Dorffest ( auch im Nachbarland ist der 1. Mai ein Feiertag) bietet eine prima Möglichkeit dafür.

    Fazit: Das hübsche "Wissembourg" eignet sich aufgrund der geringen Entfernung ganz wunderbar für einen Ausflug. Französisches Lebensgefühl kommt auf und ein "Tarte flambée" geht grundsätzlich immer - kann man mal machen!
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  • Apr26

    Das erste Mal in Frankreich, Wissembourg

    April 26, 2019 in France ⋅ ☀️ 13 °C

    Die Stadt liegt am Fluss Lauter, der in Deutschland entspringt, an jener Stelle der deutsch-französischen Grenze, an der der Oberrheingraben in den Pfälzerwald bzw. die Vogesen übergeht. Auf deutscher Seite liegt ihr gegenüber die Ortsgemeinde Schweigen-Rechtenbach (Verbandsgemeinde Bad Bergzabern, Landkreis Südliche Weinstraße, Rheinland-Pfalz). Wissembourg ist die nördlichste Gemeinde des Departements Bas-Rhin.Read more

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Wissembourg

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