Greece
Samos

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8 travelers at this place:

  • Day5

    Ausschlafen - auch wenn es dann wärmer ist, gehört es zum Urlaub dazu. Nach dem Frühstück geht es an der Küste entlang zu einem kleinen Strand, den man nur zu Fuß erreichen kann. Es der kleine, der Mikro-Seitani. Zum großen Megalo-Seitani, der dahinter kommt, ist es uns heute zu weit und zu heiß.

    Inselwandern, das heißt, immer wieder atemberaubende Tiefblicke auf weiße Felsen und blaues Meer. Unterwegs sehen wir Johannisbrot-Bäume und ein kleines Holzkirchlein, das an die Geisterhäuser in Thailand erinnert. Die Strecke ist kurz, aber teilweise steil und steinig und so klettern wir für 2,5 km fast eine Stunde durch die heiße Macchia. Der Lohn ist eine einsame Bucht mit türkisblauem Wasser - kühl und kristallklar. Dank Badeschuhen sind die Kiesel kein Problem.

    Nach mehrfachem Abkühlen geht es zurück. Aufwärts klettern durch die inzwischen brütend heiße Macchia ist eine echte Hitzeschlacht. Das offizielle Thermometer zeigt 37°, am Hang sind es sicher mehr. Wir haben genug Wasser dabei und die Strecke ist kurz. Für längere Touren ist Juli natürlich nicht geeignet. Aber die Eindrücke der wild-romantischen Bucht mit dem unglaublichen Wasser bleiben. Die Fotos geben einen Eindruck, obwohl man das erfrischende Eintauchen ins klare Wasser nach der Hitze nicht aufnehmen kann.
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  • Day6

    Potami-Wasserfälle

    July 5 in Greece

    Am Morgen eine Überraschung: die Türkei ist verschwunden! Gestern war sie noch da - Erdogan ist alles zuzutrauen.

    Heute geht es zur Top 1 Sehenswürdigkeit von Karlovasi: den Potami-Wasserfällen. Direkt unterhalb unseres Hauses gelegen, aber dennoch brauchen wir das Auto, um runterzukommen. Wir packen Badeschuhe ein und lassen alles zuhause, was nicht wasserfest ist, denn es ist eine besondere Wanderung. Die Wasserkamera aus Bali darf mit.

    Der Weg führt weg vom Strand in ein Tal, immer entlang eines Baches. Am Anfang ein uraltes, kleines Kirchlein, dem man die Jahre deutlich ansieht. So eng ins Tal eingezwängt, dass man es kaum fotografieren kann. Das Tal wird noch enger, der Weg wechselt über abenteuerliche Stege immer mal von rechts nach links und wieder zurück. Eine hohle Platane zwingt zum Foto. Und dann wird das Tal zur Schlucht und damit so eng, dass es keinen Weg mehr gibt. Jetzt ist der Bach der Weg. Also Schuhe und Klamotten aus, Badeschuhe an und los geht's. Uiih, kühl! Mit den Füßen suchend staksen wir vorwärts und es wird immer tiefer. Furchtlose Fische umschwimmen uns. Und dann, ganz am Ende ist Schwimmen angesagt, die letzten Meter bis zum Wasserfall. All die Warmduscher (wie treffend!) trauen sich nicht, nur Frank stellt sich mehrfach unter die kühle Dusche. Ein Genuß bei der Hitze! Christiane gibt vor, die Frisur schonen zu wollen, Frauen eben...

    Das Abenteuer ist aber noch nicht vorbei. Denn direkt an der Umkleidestelle steht ein Restaurant-Schild und daneben führt etwas nach oben. Etwas - wie soll man das beschreiben? Eine Treppe? Zu steil! Eine Leiter? Hat ja Stufen. Es ist ein roher Verhau aus Hölzern aller Art, der steil nach oben führt. Ein deutscher TÜV-Beamter würde an seiner Wahrnehmung zweifeln und sich anschließend in Behandlung begeben.

    Also hoch! Gut festhalten und nicht runterschauen. Ein Balken löst sich hinter Frank und poltert in die Tiefe. Zum Glück folgt niemand. Kletter - kletter - immer weiter nach oben. Und dann plötzlich ein Dach, eine Terrasse, aufgeständert auf Säulen aus Feldsteinen. Wer denkt sich so etwas aus, in dieser Lage, mit dieser Treppe? Eine letzte Treppe und wir stehen in einer Taverne. Gemütliche Tische, mit Traumblick bis ans Meer. Ein uriger, alter Mann winkt uns in die Küche, zieht kohlrabenschwarze Tiegel aus dem Ofen. Duftendes Hähnchen mit Kartoffeln und Wiesenkräutern - überzeugt! Jeder von uns vertilgt eine köstliche Portion und lässt den Blick dabei über die Berge bis zum Meer schweife. Auch wenn das Huhn den Rest des Tages schwer im Magen liegt - das sind die Momente, weswegen man reist. Zuhause passiert so etwas nie.
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  • Day9

    Wer hier im Süden im Juli wandern möchte, muss früh aufstehen. 6:30 klingelt der Wecker. Beim Frühstück besucht uns eine Gottesanbeterin. Mit dem Auto an der Küste nach Agios Konstantinos. Dort beginnt das schattige Nachtigallental. Der Weg wird uns hinauf ins Bergdorf Vourliotes führen.

    Immer entlang eines Baches führt der bequeme Weg unter Platanen im Schatten langsam bergauf. Immer wieder Gärten, mit Wein, Oliven, aber auch vielen Bienenkästen. Honig ist hier überall im Angebot, auch wenn unklar ist, an welchen Blüten die Bienen ihn sammeln. Es ist ja alles verblüht.

    Regelmäßig muss der Bach überquert werden, von Stein zu Stein. Am Ende des Tals beginnt der Anstieg nach Vourliotes. Es wird sonniger und wärmer, weil wir jetzt inmitten von Weinbergen und Olivenhainen laufen. Fruchtbare Gegend hier oben auf 350 m, und es öffnen sich Blicke ins Tal bis zum Meer.

    Gegen 11:00 erreichen wir das malerische Dorf. Die typischen Häuser mit dem vorgebauten ersten Stock erinnern an eine Bauform, die man auch im alten Teil von Istanbul sieht. Und tatsächlich wurde das Dorf um 1600 von Einwanderern aus dem kleinasiatischen Vourla besiedelt.

    Wir suchen Tavernen, die von Reiseführern empfohlen wurden. Die eine öffnet erst 12:00, so dass wir uns im Vraxos niederlassen. Es gibt gefüllte Zucchiniblüten und den unvermeidlichen griechischen Salat. Immer wieder, aber immer wieder gut. Besonders Tomaten können die Griechen hervorragend. Dazu ein Glas weißen, trockenen Moschato, der hier überall wächst und auch die Grundlage für den berühmten samiotischen Süßwein liefert. Das Bezahlen zieht sich etwas hin, weil die ganze Familie mit einem Sohn skypen muss, der in Australien wohnt.

    Vorbei an der gemütlichen Platia geht es zum Abstieg. Zuerst wieder durch Gärten, dann immer steiler durch niedrigen Wald. In der prallen Mittagssonne sehnen wir uns nach dem schattigen Aufstieg entlang des Baches. Jetzt wird kräftig geschwitzt, aber unten wartet ein schmaler Kiesstrand mit erfrischendem Wasser.

    Am Nachmittag gehen wir ins Hippies, unsere Strandbar am Potami, berühmt für sein kreatives Essen. Vorne, in der eigentlichen Strandbar, spielen vier ältere Herren Blues. Hinten stehen gemütliche Tische unter einem Dach. Es steht "Horta" auf der handgeschriebenen Vorspeisenkarte. Der Kellner klärt uns auf, das sei ein spinatartiges Kraut, das mit Olivenöl und Zitrone gegessen werde. Richtig, diese Blätter lagen überall im Gemüseladen rum. Nach Probieren beschließen wir, dass Spinat besser ist.
    Der Knaller war aber ein Orangensalat mit Radicchio, Oliven und Kapern. Ein Genuss, der sofort notiert wird. Dazu wieder ein trockener, aber hoch aromatischer Moschato aus eigenem Anbau und das Leben ist schön.
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  • Day7

    Heute wollen wir per Auto die Insel erkunden. Von unserem Quartier aus gibt es 2 Möglichkeiten, auf die andere Seite zu kommen - auf der Küstenstraße, die wir auf dem Weg hierher schon genutzt haben, und quer über die Berge der Insel. Die Entfernungen sind eigentlich nicht groß, aber für 30 Kilometer kann man schon über 1 Stunde brauchen. Auf der Bergstraße ist kaum Verkehr, und Orte gibt es auch kaum, nur ab und zu eine Taverne, oder ein Honigverkauf, und einmal auch eine größere Verkaufsstelle, die sich ganz offensichtlich an Touristen richtet. Vielleicht kommt ja ab und zu Mal ein Bus vorbei...Aber die Ausblicke sind immer wieder überraschend, und zwischendurch sind wir auch richtig weit oben, so dass man aus der Inselmitte schon wieder das Meer sehen kann.

    Wir steuern zunächst die Top- Sehenswürdigkeit an, den antiken Eupalinos-Tunnel. Dieser uralte Wassertunnel von 1000 m Länge wurde 600 v.Chr. angelegt, um die Stadt Pythagorio auch während längerer Belagerungen mit Wasser versorgen zu können. Ohne Führung geht hier nichts, aber wir haben Glück, dass wir nicht lange warten müssen, und dann sind wir auch noch die einzigen Teilnehmer. Bringt aber nichts, weil unser Führer offenbar nur gerade genug Englisch spricht, um seinen Text aufzusagen. Auf Fragen kann er nicht eingehen, aber zum Glück hatten wir ja schon Reiseführer gelesen. Wir werden erstmal mit Helmen ausgestattet, und dann geht es über eine extrem schmale Treppe in den Untergrund. Kleinwüchsige sind hier im Vorteil, der Tunnel ist nur ca. 1,80 m hoch, und auch nicht wirklich breiter. Frank weiss bald, wofür er seinen Helm hat. Kaum vorzustellen, wie sich hier Männer mit Spitzhacken und Hämmern ihren Weg durch den Fels geschlagen haben. 10 Jahre hat es gedauert, und 4000 Sklaven waren beteiligt. Vorher hat man aussen um den Berg herum gemessen, um auf beiden Seiten die gleiche Anfangshöhe zu bekommen. Es wurde dann von beiden Seiten angefangen zu graben, und angeblich hatte man in der Mitte nur eine Abweichung von ca. 70 cm. Heutzutage mit Lasermessungen etc. ja vorstellbar, aber damals eine Riesenleistung. Der amerikanische Ingenieurverband hat diesen Tunnel auf die Liste der Top-Ingenieurleistungen gesetzt.

    In den ebenen Tunnel wurde dann eine tieferliegende Rinne mit Gefälle gegraben, in die wiederum Tonrohre gelegt wurden. Diese haben die Stadt ca. 1000 Jahre mit Wasser versorgt, ehe die Rohre dann zugesetzt waren. Und danach diente der Tunnel immer noch als Fluchttunnel. Wir werden auch zur Umkehr genötigt und nach 20 Minuten unter Tage kommen wir zurück in die flirrende Mittagshitze.

    Die Südostküste ist zwischen Pythagorio und Vathi (oder auch Samos-Stadt) deutlich touristischer als der Norden. Das Städtchen Pythagorio hat ein Kastell zur Besichtigung, und ansonsten eine kleine Einkaufsstraße bis zum Hafen hinunter. Am Hafen reiht sich Taverne an Taverne an Kafenion. Wir nutzen die Gelegenheit, in der ersten Reihe der Promenade leckere Cocktails zu schlürfen.

    Anschließend versuchen wir, den Strand zu finden, der der Türkei am nächsten ist. Man hat wirklich das Gefühl, man könnte hinüber schwimmen. Da es hier ziemlich voll ist, fahren wir aber weiter.

    Flamingos! Einfach so im Wasser! Die standen nicht im Reiseführer. Leider zu weit weg für ein gutes Foto.

    Unterwegs halten wir an einem lustigen Mini-Kirchlein. Wunderbar gemauert, aber so klein, dass man es für eine Kinderkirche hält.

    Wir fahren dann noch nach Ballos, wo auch ein netter Strand sein soll. Hier ist es wieder ruhiger, und wir nehmen schließlich doch noch ein Bad. Das Wasser scheint hier kälter als bei unserem Feriendomizil. Am Ufer auch wieder nette kleine Tavernen.
    Am Schluss hangeln wir uns über die Bergstraße wieder zurück in unser Haus. Schön war's!

    Abends gibt's Lammkoteletts mit Okragemüse. Premiere, Okra gab es noch nie. Da sie aber geschmacklich nicht sehr auffallen, wird es wohl bei dem einen Mal bleiben.
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  • Day10

    Soul Meze

    July 9 in Greece

    Am letzten Tag ist es nicht mehr ganz so heiß und wir trauen uns, zu Fuß hinunter zum Strand zu laufen. Warm, aber machbar. Zum Abschluss sammeln wir aus der unendlichen Menge an Kieseln ein paar besonders schöne Exemplare aus. Schade, dass sie viel an Reiz verlieren, wenn sie trocknen.

    Heute Abend soll es ins Soul Meze gehen. Griechische Fusion-Küche ist angekündigt. Auf dem Hinweg fahren wir hinter einem Auto, das ein Pferd neben sich herzerrt. Abenteuerlich und das Pferd hat sich mit heftigen Bocksprüngen gewehrt.

    Beim letzten Versuch Soul Meze waren wir zu früh, weil das Lokal erst öffnet, wenn Griechen essen gehen. Diesmal kommen wir halb acht; immer noch viel zu früh, alles zu. Zum Glück taucht jemand auf und erklärt, dass es halb neun losgeht. Wir vertreiben uns die Zeit mit einem Bier und einem Radler, das inzwischen auch Griechenland erreicht hat.

    Punkt halb neun sind wir die ersten Gäste und suchen uns einen der Tische, die locker über die Treppe vor dem Lokal verteilt stehen.

    Es stehen Gerichte auf der Karte, die teilweise etwas Google-Recherche erfordern, aber alle zu finden waren. Weil Montag, kein Fisch, aber wunderbar gewürzte Kreationen. Auberginen mit kräftigem Röstaroma, ein Ragout aus der traditionellen Wurst mit Fenchel und Orangenschale und ein Hähnchen-Mousaka. Dazu den angeblich besten Ouzo der Insel.

    Die Tische um uns füllen sich übrigens rasch. Der Grieche geht um neun essen. Niemand außer uns ist über dreißig. Wir lassen schlappe 25,- € da und sind satt und zufrieden. Dank an Christiane, die bei Wasser geblieben ist und das Auto souverän den dunklen, steilen Berg hochsteuert. Für sie gab's noch einen Abschluss-Ouzo auf der Terrasse. Da man im Lokal immer 200 ml Fläschchen bekommt, die man nie austrinkt, reisen jetzt drei angebrochene Ouzo-Fläschchen mit nach Hause.
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  • Day1

    Tsamadou beach, Samos

    July 28, 2017 in Greece

    I woke up in Samos today and began my week long exploration of the island by going to Tsamadou beach. This beautiful beach is organized and has several umbrellas to rent. There are a couple of cafes and restaurants as well. I am staying in Vathi, the capital of the island, and Tsamadou is a short 10 min bus ride away.

  • Day1

    Tonight for dinner we went to a "mezodopoleio" or a Greek tapas restaurant, Epikairo, in Vathi, the capital of Samos Island. We had eggplants Imam, domades, chicken with dates and fruit, octopus, and of course, ouzo.

  • Day15

    Tsasmadou beach

    July 28, 2017 in Greece

    Today was the first day in Samos. We went to a small beach, called Tsamadou. The beach was beautiful, composed of small, flat stones, that have been smoothed with time. The beach was organized, with restaurants that rented chairs and umbrellas. The crystal blue water was warm and slightly wavy. I really enjoyed my time there!

  • Day16

    Archeological Museum of Samos

    July 29, 2017 in Greece

    The Samos Archeological Museum, only recently inaugurated in 2010, is built in the center of ancient Samos beside a very important archaeological site. It hosts approximately 3,000 exhibits coming from the ancient city's cemeteries. The museum presents the history of ancient Samos from the 5th millennium BC to the 7th AD, along with the island's significance in antiquity.

You might also know this place by the following names:

Nomós Sámou, Nomos Samou, Samos, Σάμος

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