• Hans-Dieter und Vera Bock
  • Hans-Dieter und Vera Bock

Entlang der Panamericana

Pengembaraan 300hari oleh Hans-Dieter und Vera Baca lagi
  • Belize Stadt

    22 April 2025, Belize ⋅ ☀️ 31 °C

    (HD) Am späten morgen verlassen wir unseren schönen schattigen Platz im Naturpark. Im Nachhinein wäre es besser gewesen, noch eine Nacht hier zu bleiben. Unser nächster Stellplatz im Yachthafen von Belize Stadt erweist sich als subtropisch und ohne Schatten, eng und windig. Eben ein Hafen, wo gearbeitet wird. Zum übernachten ganz o.k, aber wir wollen ja zwei Tage hier bleiben. Die Dusche ist am Hafeneingang, ich finde die Hütte nicht gleich und stehe plötzlich bei einem "Rastaman" in der Küche. Sorry.
    Aus unseren gefrorenen und "geschmuggelten" Resten (die Einfuhr von Lebensmitteln ist ja verboten und bei den Preisen hier kaufen wir nur das Nötigste) koche ich ein schmackhaftes Nudelgericht.
    Noch einiges zu Belize. Die Preise sind sehr hoch. Frischkäse oder Hartkäse nicht unter 6 US Dollar, eine Dose Bier 2-3 Dollar, Wein 25 US Dollar, Butter 5 Dollar. Für unser Abendessen am nächsten Tag für eine (!) Pizza und zwei Smoothies haben wir 50 US Dollar gezahlt.
    Belize hat 400.000 Einwohner, die Hauptstadt Belmopan, in den 70ern neu errichtet weil die alte Hauptstadt Belize City durch Hurricane immer wieder verwüstet wurde, ist mit 25.000 Einwohnern nicht grösser als unser Heimatort Riedstadt. Seit 1981 ist Belize unabhängig, zuvor war es die Britische Kronkolonie Honduras. Ursprünglich von den Mayas besiedelt, machen diese nur noch 7% der Bevölkerung aus, wobei die Mestizen jedoch mit 53% die Mehrheit bilden, vor den Kreolen, den Nachfahren afrikanischer Einwanderer die Europäer geheiratet hatten. Eben echt karibisch.
    Fazit: Teuer, trotzdem arme Bevölkerung, sumpfig, lustlose Arbeiter. So richtig wohl fühlen wir uns hier nicht.
    Morgen machen einige aus der Gruppe einen Bootsausflug nach Caye Caulker und wollen anschließend Schnorcheln gehen. So sehr mich das Schnorchrln auch reizen würde - auf einen weiteren Touristen-Hotspot (Caye Caulker) um dann vielleicht 1 bis max. 2 Std. zu schnorcheln und wiederum eine lange Bootsfahrt mitzumachen verzichte ich gerne und spare somit 170 US Dollar pro Person.
    Baca lagi

  • Einreise Mexiko

    24 April 2025, Mexico ⋅ ☀️ 29 °C

    (HD) An der Grenze zu Mexiko hat die Gruppe im letzten Jahr 10 Stunden gebraucht. Wir benötigen heute nur 5 Stunden bis auch die letzten durch sind. Auch wenn die ersten Mobile sehr streng, auch mit Hunden, kontrolliert wurden - bei uns wird nur ein ganz kurzer Blick in den Kühlschrank geworfen. Na ja, wir haben ja auch nichts Verbotenes dabei, und sehen zudem wohl auch ehrlich aus. Unser Campingplatz liegt am wunderschönen Lagunenstrand von Chetumal. Zuvor plündern wir noch den örtlichen Walmart. Schließlich haben wir 5 Wochen Mexiko vor uns und einen leeren Kühlschrank. Abends genießen wir die mexikanische Küche im Campingplatzlokal. Für mich Tacos mit Schrimps, Lauch, Käse und scharfer Tabasco-Sauce. Für Vera einen Burrito mit Hühnchen.Baca lagi

  • Hotelanlage Paamul bei Playa del Carmen

    26 April 2025, Mexico ⋅ ☀️ 29 °C

    (HD) Für den heutigen Fahrtag haben wir eine Unterbrechung in Bacalar eingeplant. Dort steht ein altes Fort mit gutem Blick über die Lagune. Wir müssen etwas abseits parken, aber die Gegend sieht sicher aus. Die Besichtigung dauert etwa eine Stunde, dann geht es weiter.
    Unser Etappenziel für heute und morgen ist eine Hotel-/Wohnanlage an der karibischen Küste (Playa del Carmen), die vorwiegend von Amerikanern, Franzosen und Engländern sowie wohlhabenden Mexikanern bewohnt wird. Auf den ersten Blick ganz nett. Aber alles wirkt sehr unstrukturiert. Ordentliche Häuschen und ein teures Hotel stehen neben halb verfallenen Buden. Neben uns ein ausrangiertes amerikanisches Wohnmobil mit ganz viel Gerümpel drum herum. Der Bewohner ist sehr freundlich. Das Lokal mit Pool ist nobel. Zwei winzige Eiskugeln und ein Espresso 12 Euro. Dafür gibt es abends Lifemusik und ein Feuerwerk.
    Baca lagi

  • Mayastätte Tulum

    27 April 2025, Mexico ⋅ ☀️ 30 °C

    (HD) Die Festung mit dem ursprünglichen Namen „Zama“ (Sonnenaufgang – und tatsächlich sind die Sonnenaufgänge hier angeblich spektakulär) war ein strategisch günstig gelegenes Wirtschaftszentrum der Mayas, um die Handelsrouten an der Küste zu kontrollieren. Dank der hohen Klippen diente es den Mayas als natürliche Festung.
    Drei Mauern (Tulum = Mauer) umgrenzen die Maya-Stadt Tulum, mit insgesamt fünf kleinen Eingängen und je einem Wachturm auf jeder Seite. Der Haupttempel „El Castillo“ ist das Herzstück der Anlage. Während der Sommersonnenwende scheint die Sonne bei Sonnenaufgangs direkt in den Tempel hinein. In den Gebäuden lassen sich viele Malereien finden, die zu den schönsten existierenden Beispielen der Kunst der Mayas gehören. Man findet Skulpturen menschlicher Köpfe, Gottheiten, Schlangen, Pflanzen und Früchte. Obwohl die Festung bereits im Jahre 564 gegründet wurde, erreichte die Stadt ihre Blütezeit erst in der postklassischen Periode zwischen 900 und 1500.
    Da wir bei der Hinfahrt keine Zeit hatten, machen Vera und ich heute einen Stopp an der Mayastätte. Zuerst wird die Parkgebühr fällig. Knapp 10 Euro ist o.k.
    Dann suchen wir den Eingang. Zwischendurch sprechen uns dutzende von Führern und Ticketverkäufern an. Jeder verlangt einen anderen Preis, so scheint es. Auch hier ein einziger Rummelplatz vor dem Eingang. Endlich finden wir die offizielle Kasse. Wir haben wenig Zeit, wollen nicht den ganzen Park mit Führer, Strand und Elektroauto nutzen. Laut Internet soll das 100 Pesos pro Person kosten (knapp 5 Euro). Tatsächlich kostet es auch nicht mehr. ABER: Man muss erst den Nationalparkeintritt von 420 Pesos (= 19 Euro pro Person) zusätzlich bezahlen, sonst kommt man nicht in die Ruinenstätte. Wir fühlen uns abgezockt, werden aber später erkennen dass das in ganz Mexiko überall bei den Mayastätten ab diesem Jahr so ist. Gilt aber nur für Touristen. Nach etwa 90 min. haben wir alles gesehen; bei der Hitze macht es mittags auch irgendwann keinen Spass mehr. Wir fahren weiter. Zum Glück funktioniert die Klimaanlage unserer "Mademoiselle".
    Baca lagi

  • Die Cenoten Samula und Ik Kil

    27 April 2025, Mexico ⋅ ⛅ 32 °C

    (HD) Da wir erst ab 16 Uhr unseren Übernachtungsplatz reserviert haben UND wir eine Zeitzone passieren, somit noch eine Stunde mehr Zeit haben, legen wir einen weiteren Stopp an der Cenote Samura ein.
    Cenoten sind oft unterirdische Teiche in Höhlen, die sich durch den Einsturz von Kalkstein und unterirdisch abfliessendem Wasser gebildet haben. Auf Yucatan gibt es davon etwa 10.000 Stück, sodass man meinen kann, die ganze Halbinsel sei mit unterirdischen Bachläufen unterhöhlt.

    Wir steigen in die Höhle hinab und können dort schwimmen gehen, leider nur mit Schwimmweste. Während draussen heftige Regenschauer nieder gehen, erfrischen wir uns im angenehm temperierten Wasser.

    Anschliessend fahren wir weiter zum Stellplatz nahe der Ruine Chichén Itzá, bei dem ebenfalls eine Cenote, die Cenote Ik Kil, liegt. Die Gruppe beschliesst hier gemeinsam baden zu gehen. Durch die oberhalb liegende Öffnung fällt das Licht der untergehenden Sonne. Das Wasser dieser Cenote ist ziemlich kühl, vermutlich weil sie recht tief ist. In beiden Cenoten schwimmen Fische. Wir fragen uns, wie die hier ohne direktem Zufluss leben können.
    Auf dem Rückweg bewundern Vera und Maya noch die heimischen Dachdecker, die ein Palmdach neu eindecken.
    Baca lagi

  • Chichén Itzá

    28 April 2025, Mexico ⋅ ☀️ 31 °C

    (HD) Noch eine Maya-Stadt? Ja. Wenn man nach Mexiko reist um in die Kultur der Mayas einzutauchen darf Chichén Itzá nicht fehlen. Die Stätte gehört zu den Neuen Weltwundern der UNESCO und ist die meistbesuchte Kuturstätte Mexikos. Was wir noch zu spüren bekommen werden.
    Chichén Itzá war von der Spätklassik von ca. 600 n. Chr. bis in die frühe Postklassik ( ca. 900–1200 n. Chr.) eine der größten Maya-Städte überhaupt. In Chichen Itza wohnte die Oberschicht, darum etwa 50.000 bis 70.000 Bauern, Handwerker und andere "einfache" Leute.
    Die Ruinen von Chichén Itzá sind Bundeseigentum, waren bis 2010 Privatbesitz der Mayas. Sie erwarben mit dem Landverkauf das Recht, in den Ruinen Verkaufsstände zu unterhalten. Davon gibt es in diesem "Jahrmarkt" mehrere Hundert. Das haben wir so nicht erwartet.
    Chichén Itzá ist mit über 2,6 Millionen Touristen im Jahr ein Wirtschaftsfaktor. Bei 30 Euro Mindest-Eintritt sind das über 100 Mio. Euro Einnahmen pro Jahr. Plus Führer, plus Verkaufsstände, plus Parkplatzgebühr. Nicht zu vergessen die zahlreichen Kleinbusse die die vielen Touristen herbringen und die Hotels die davon leben. So macht man mit der Geschichte Geschäfte.
    Der Maya-Name „Chichen Itza“ bedeutet übrigens „An der Mündung des Brunnens von Itza“ und deutet somit auf fruchtbares Land hin.
    Aufgrund des ernormen Andrangs von rund 8.000 Besuchern pro Tag in der Zwischensaison und der zu erwartenden Hitze wollen wir bereits vor der Öffnung um 8 Uhr dort sein. NOCH können wir auf den freien Parkflächen mit unseren grossen WoMos gut parken.
    Die Führung mit der Holländerin Renee dauerte etwas über 2 Stunden, danach schauten Vera und ich uns noch alleine um.
    Ungeklärt für uns bleibt, ob es hier wirklich Menschenopfer gab. In einer der vier Zenoten fand man über hundert menschliche Überreste, aber haben sie wirklich das wertvolle Wasser vergiftet?
    Auch hier nehmen, wie in Tikal, die Ballspielfelder einen grossen Raum ein. Es galt einen Kautschuck-Ball durch einen Ring zu werfen, wobei der Ball die Erde nicht berühren durfte. Angeblich wurde der Kapitän der Siegermannschaft geköpft. Aber tötet man die besten Spieler?
    Wir sind geneigt, in Anlehnung an den heutigen Fussball eine Maske mit EINTRACHT Emblem zu kaufen und unserem Fanclub mitzubringen, doch als wir den Mythos von der Tötung des Kapitäns hörten, haben wir das lieber sein lassen.
    Gegen Mittag fahren wir weiter, erst neue Autobahn, dann schmale Strassen bis zum Golf von Mexiko. (Oder wie man auch immer nennen mag, wir Europäer mischen uns in die aktuelle Diskussion nicht ein.) Das Wetter drückt, hohe Luftfeuchtigkeit und die Temperatur ist mit über 30 Grad unangenehm. Doch hier am Meer hat es wenigstens abends etwas Wind.
    Baca lagi

  • Celéstun

    28 April 2025, Mexico ⋅ 🌬 28 °C

    (HD) Nach der Besichtigung der Mayastätte Chichén Itzá fahren wir noch am Mittag weiter nach Celéstun. Abends lädt Uwe uns zu einem Umtrunk mit einem Mexcal ein. Das ist ein Agavenschnaps der aus der grünen Agave gebrannt wird, auch die Mutter des Tequila genannt. Ein schöner Sonnenuntergang beendet den Tag.Baca lagi

  • Die roten Flamingos von Celestun

    29 April 2025, Mexico ⋅ ☀️ 29 °C

    (HD) Warum wir ausgerechnet in diesen abgelegenen Winkel von Yucatan gefahren sind? Die Hauptattraktion dieser Region am Golf von Mexiko ist das Naturschutzgebiet »Reserva de la Biósfera Ría Celestún« mit seinen Flamigos. Das Biosphärenreservat umfasst Flussmündungen, Lagunen und einen langgezogener Korridor umgeben von Mangrovenwäldern. Die immergrünen Pflanzen können sich trotz Salzwasser prächtig entwickeln, da die Blätter das überschüssige Salz wieder ausscheiden können. Die Büsche und Bäume sind durch eine stattliche Anzahl Wurzeln verankert und ineinander geflochten. Das Naturschutzgebiet ist Heimat für eine Vielfalt von Tierarten, insbesondere Wasservögel, deswegen wurde ein besonderes Augenmerk auf die Erhaltung dieses Lebensraumes gelegt. In der sumpfigen Lagunen- und Mangrovenlandschaft wimmelt es von Kormoranen, Pelikanen, Fregattvögel und Reiher. Dazu die Stars unter der Vogelschaar: die rosaroten Flamingos.
    Die Gruppe hat eine Bootstour gebucht und ich fahre mit Bernd und Ute zum Bootsanleger. Vera wird mich später abholen. Mit zwei Booten fahren am Morgen in das Gebiet. Ein einmaliges Naturschauspiel erwartet uns. WIr haben Glück. Normalerweise sind um diese Jahreszeit die meisten Flamingos bereits weiter gereist. Die Fotos sprechen für sich.
    Baca lagi

  • Uxmal - das Schokolademuseum

    29 April 2025, Mexico ⋅ ☀️ 33 °C

    (V) Nach Ankunft in Uxmal auf dem Parkplatz der Maya Stätte gönne ich mir ein weiteres Highlight, das Schokoladenmuseum.
    Es ist nicht im klassischen Sinne ein Haus, in dem die Historie dargestellt wird, sondern ein Park mit tropischen Pflanzen und Tieren. Darin verstreut sind offene Häuser mit Informationen zur Schokolade und welche Bedeutung sie für die Mayas hatte. Auch einer Maya Zeremonie zur Segnung der Frucht habe ich beigewohnt. Danach gibt es die Möglichkeit einen Kakao nach Maya Tradition zu verkosten. Die Paste wird aus den Kakaobohnen hergestellt, mit Wasser aufgekocht und heiß serviert. Dazu kann man sich diverse Aromen hinzufügen. Von Zimt, Pfeffer, Chili bis Kardamom steht zur Auswahl. Erst wenn man seine Wahl probiert hat, darf man am Schluss noch Zucker dazugeben.
    Gerne wäre ich noch länger geblieben, doch den nächsten besonderen Programmpunkt "Mayastätte Uxmal bei Nacht" möchte ich nicht verpassen.
    Baca lagi

  • Uxmal bei Nacht

    29 April 2025, Mexico ⋅ 🌙 29 °C

    (HD) Der sehr abwechslungsreiche Tag endet mit einer aussergewöhnlichen Besichtigung, nämlich dem Besuch der Ausgrabungsstätte Uxmal bei Nacht und einer einmaligen Illumination. Gezeigt wurden auf den Wänden der Pyramide und der Ruinen bunte Geschichten die uns in die Vergangenheit der Mayawelt zurück versetzten. Mystische Erklärung und Musik folgen uns. Der Rundweg wird von Führern begleitet, die für eine mässige Beleuchtung des Weges sorgen damit niemand stürzt.
    Da unsere Wohnmobile direkt neben der Anlage auf dem Parkplatz stehen haben wir keinen langen Nach-Hause-Weg.
    Baca lagi

  • Puebla - Der Vormittag

    13 Mei 2025, Mexico ⋅ ☁️ 20 °C

    (HD) Heute lernen wir wieder eine ganze Menge über Mexiko und die Stadt Puebla. Unser Stadtführer ist Alex, ein Deutscher Auswanderer. Puebla hat (als Metropolregion) 2,7 Mio Einwohner und ist die älteste heute noch bewohnte Stadt Mexikos. Wir erfahren dass einige Stadtteile abgeschirmt sind und man nur mit Zugangskontrolle hinein kommt.
    Die Regenzeit steht bevor. Als Alex vor 20 Jahren hierher kam, begann es täglich pünktlich zwischen 16.00 Uhr und 16.30 Uhr für jeweils 30 min. zu regnen. Das ist heute anders.
    Von etwa 1800 bis ca. 1975 war Puebla ein Mekka der Textil Industrie. Die Globalisierung bereitete dem ein Ende. Asien war günstiger.
    VW und Audi gehören zu den größten Arbeitgebern von Puebla. Früher wurden allein bei VW 500.000 Einheiten pro Jahr fabriziert. Die Importbeschränkungen der USA bereiten den Menschen hier Sorgen.
    Es gibt über 100 Kirchen in der Stadt, allein in der Altstadt 45. Puebla und seine Umgebung gelten als die kirchenreichste Region Mexikos. Die Kirchengebäude gehören dem Staat, der sie aber dem gemeinnützigen Verein "Kirche" kostenfrei überlässt.
    Mit dem zweiten Mexikanischen Kaiserreich gelangte der Habsburger Maximilian, der Bruder von Kaiser Franz Josef, 1863 auf den Tron. Bereits 1867 wurde er hingerichtet, und die Republik Mexiko war wieder autark.
    Ehemals durchquerte ein Fluss die Stadt. In den 60ern wurde er unter die Erde verlegt und darüber eine Strasse gebaut. U.E. hat man die Folgen für das Stadtklima nicht bedacht.
    Baca lagi

  • Puebla - Der Nachmittag

    13 Mei 2025, Mexico ⋅ ☁️ 20 °C

    Uns fasziniert die älteste öffentliche Bibliothek Amerikas, 1646 von Bischof Palafox gegründet, in der 45.000 sehr alte Bücher zu finden sind. Sie hat alle Kriege und Erdbeben überstanden.
    Weiter geht es zur Kathedrale. Unter dem Bischof Juan de Palafox y Mendoza, der auch die Bibliothek begründete, wurden sie ab 1640 erbaut. Als Palafox 1649 seinen Kampf gegen die Jesuiten und den Vizekönig verlor, wurde er nach Spanien versetzt. Zuvor ließ er die Kathedrale mit 1500 Arbeitern errichten.
    Wir bestaunen die alten Kacheln "Talavera-Keramik" die hier vor 400 Jahren überall verbaut wurden und noch heute fast wie neu aussehen.
    Der Rundgang endet in der Kirche Santo Domingo mit seiner beeindruckenden Rosenkranzkapelle.
    Dabei haben wir wieder was gelernt.
    Die Dominikanermönche werden auch schwarze Brüder oder Predigerbrüder genannt. Sie bekämpften Ketzerei und bekamen oft die Verantwortung für Verhöre bei der Inquisition. Sie wurden daher "Hunde des Herren" genannt, das ins Latein übersetzt "domini canes" bedeutet. Der Hund ist daher das Symbol.
    Nach dem Rundgang gehen Vera und ich in ein Cafe und essen typisch mexikanisch.
    Nach unserer Rückkehr lädt uns ein Architekturbüro, das seine Räume unmittelbar neben unserem Wohnmobil hat, zu einem Umtrunk ein. 15 Mitarbeiter*innen arbeiten hier. Sie stellen uns ihr neuestes Projekt vor, eine Siedlung mit 220 Einfamilienhäusern, Geschäften und Restaurants mitten im Urwald bei Valladolid. Ein nettes Projekt. Ein Häuschen mit Pool soll 150.000 Dollar kosten. Sie erhoffen sich vom "Tren Maya" einen Boom und von uns Europäern wohl dass wir dort investieren.
    Baca lagi

  • Die Giganten von Tula

    15 Mei 2025, Mexico ⋅ ☀️ 14 °C

    Vorbemerkung

    Wir wurden bereits gefragt ob es uns gut geht weil wir so lange nichts mehr berichtet haben. Alles im grünen Bereich!
    Wir haben uns jetzt entschieden, die letzten Tage vorzuziehen, und die fehlenden Berichte vom 30. April bis 11. Mai nachzuliefern.

    (HD) Der Morgen beginnt damit dass wir durch eine große Anzahl von Ballons geweckt werden die direkt über uns hinweg fahren und zum Teil neben dem Platz landen. Übermorgen sind wir auch dabei. Die Vorfreude steigt.

    Gegen 10 Uhr teilen wir uns auf. Vera besucht mit einigen Mitfahrerinnen das Frieda Karlo Museum, ich fahre mit Beat und Claudia nach Tula um die dortigen "Giganten" zu besichtigen. Tula liegt etwas 80 km Luftlinie von Mexiko City entfernt.

    Die Riesen von Tula , auch als Atlanten oder Giganten bekannt , sind imposante Kriegerstatuen aus Stein, die stolz in der alten Toltekenstadt Tula stehen. Diese etwa 4,5 Meter hohen, kunstvoll geschnitzten Figuren sind mit Federkopfschmuck , Brustpanzern und Waffen geschmückt und symbolisieren ihre Rolle als Beschützer der Stadt, die in der Spitze 60.000 Einwohner hatte.
    Die Atlanten stammen aus dem 9. bis 12. Jahrhundert und spiegeln die doppelte Betonung militärischer Stärke und Spiritualität der Tolteken wider . Diese Krieger repräsentieren die toltekische Kriegerklasse und verkörpern Ideale von Stärke, Disziplin und Schutz. Auf einer Pyramide platziert, dienten sie wahrscheinlich als Stützen für das Dach eines heute zerstörten Tempels, was ihre symbolische Rolle als Säulen der Gesellschaft weiter unterstreicht.
    Baca lagi

  • Teotihuacán

    16 Mei 2025, Mexico ⋅ ☁️ 13 °C

    (HD) Teotihuacán zählt zu den wichtigsten und bedeutendsten Ruinen in Mexiko. Nur 45 Kilometer von Mexiko-Stadt entfernt ist sie die wohl neben Chichén Itzá meist besuchte Ausgrabungsstätte.

    Da wir nur 15 bis 20 min Fußweg vom RV Park bisczur Ausgrabungsstätte haben laufen wir das Stückchen und sind pünktlich um 9 Uhr zur Öffnung am Eingang.  

    Teotihuacán wurde nicht von den Azteken erbaut, diese kamen erst später nach Teotihuacán, sondern von den Teotihuacános. Der Name der Stadt ist Nahuatl und bedeutet übersetzt „Ort, wo der Mensch zu Gott wird“. Die Sprache Nahuatl wurde von verschiedenen Völkern in der vorspanischen Zeit Mexikos gesprochen, darunter auch die Teotihuanános sowie die Azteken. Mehr als 200.000 Menschen lebten um 500 nach Christus auf dem Areal. Die Zahl der Einwohner*innen war somit höher als die des antiken Roms zur selben Zeit. Teotihuacán war eine der größten und wichtigsten Städte weltweit. Zufall dass Mexico City, heute mit über  22 Mio. Einwohnern die 5. grösste Stadt der Welt, nur einen Steinwurf entfernt liegt? Entstanden ist die Stadt etwa 200 vor Christus. Ihr Niedergang begann 700 n.Chr. Als die Azteken Teotihuacán im 14. Jahrhundert fanden war sie bereits eine Ruinenstadt. Seit 1987 ist Teotihuacán in der UNESCO Welterbeliste.
    Immer wieder stellen wir fest wie wenig wir doch über die Geschichte Süd- und Mittelamerikas vor der Eroberung durch die Spanier wissen.
    Baca lagi

  • Mit dem Ballon über die Ruinen

    17 Mei 2025, Mexico ⋅ ☁️ 13 °C

    (HD) Der Tag beginnt für uns um kurz nach 4 Uhr. Gegen 5 Uhr holen uns zwei Kleinbusse ab und fahren uns zu einem Platz außerhalb der Stadt. Von dort startet unsere Ballonfahrt über die Ruinenstadt. Ein einmaliges Erlebnis. Nach der Landung fahren wir zurück zum Startplatz, werden dort mit einem Glas Sekt begrüßt und erhalten eine Urkunde. Im Anschluss fährt man uns in eine Gaststätte in der Nähe unseres Stellplatzes wo wir ein tolles mexikanisches Frühstücksbuffet genießen. Gegen Mittag fahren wir weiter in das 60 km entfernte Tepotzotlan. Hier werden unsere Gasflaschen ein letztes Mal aufgefüllt. Abends verabschieden wir unsere Holländer Jan und Hanna, die übermorgen die Gruppe verlassen.

    Auch wenn ich jede Menge Fotos und Filme gemacht habe lade ich erst mal ein Video von Hans Jörg hoch, der Rest folgt nachdem ich das alles bearbeitet habe. Dank an Hans Jörg.
    Baca lagi

  • Mexico City

    18 Mei 2025, Mexico ⋅ ☁️ 21 °C

    (HD) Und schon wieder heißt es um kurz nach 5 Uhr aufstehen. Um 7 Uhr fährt der Bus zur Stadtbesichtigung von Mexico City ab, noch vor der Rushhour die in dieser 22 Mio Metropole heftig ausfällt. Vera bleibt beim WoMo. Heute kommen Mechaniker auf den Platz und wechseln alle möglichen Filter bei uns und einigen Mitfahrern.
    Erst besichtigen wir die "Basilika der Jungfrau von Guadelupe". Auf dem gesamten Areal hatten sich beim Besuch des Papstes in 2016 über 300.000 Menschen versammelt.
    Die alte Basilika von 1695 hat "schräge" Wände, da zuviel Grundwasser entnommen wurde und der Untergrund absinkt. Eine daneben im Jahr 1976 neu errichtete moderne Basilika hat 10.000 Sitzplätze bzw. Platz für insgesamt 40.000 Gläubige. Heute ist Messe, drei Ü-Wagen des mexikanischen Fernsehens übertragen life die Predigt. Gleichwohl geht der Touristenandrang unverändert weiter. Uns ist das peinlich. Unterhalb des Kirchenchores befindet sich das Gnadenbild Marias, das auf dem Poncho eines Indios im Jahr 1531 erschienen sei nachdem er vier Begegnungen mit der "Jungfrau von Guadelupe" hatte. Es handelt sich um das Original, welches 1695 in der alten Basilika installiert wurde und dann hierher verlagert wurde. Drei Rolltreppen laufen an der Statue vorbei so dass der Andrang zügig abgearbeitet wird.
    Weiter geht es zum antropoligischen Museum von Mexiko wo zahlreiche Originale aus den diversen Ausgrabungsstätten, die wir besucht haben, ausgestellt sind.
    Nach einem (weniger zufrieden stellenden) Mittagessen im Museuem fahren wir noch in die Innenstadt und haben dort fast 4 Stunden zum Bummeln. Gegen 20 Uhr sind wir wieder zurück.
    Baca lagi

  • San Miguel de Allende und ein Abschied

    20 Mei 2025, Mexico ⋅ ☁️ 33 °C

    Der Tag beginnt mit einem Abschiedsessen. Aufgrund der mehr als zweiwöchigen Verspätung der Fähre Cartagena - Panama verlassen uns 7 weitere Wohnmobile. Heute sollte offiziell letzte Tag der geführten Tour sein, Tag 200. Wir haben uns entschieden, mit dem Rest der Gruppe am 31. Mai über die Grenze zu gehen und somit nicht vorzeitig abzureisen. Die Abreisenden laden alle zu einem tollen Brunch ein und es gibt mal wieder eine lange Tafel.
    Um 14.30 Uhr fahren wir dann mit zwei Kleinbussen rund 90 min nach San Miguel de Allende.

    San Miguel de Allende ist ein koloniales Juwel im Herzen Mexikos, seit 2008 UNESCO Weltkulturerbe. Seine geschichtsträchtigen und kulturreichen Kopfsteinpflasterstraßen sowie seine Architektur versetzen uns in die Vergangenheit zurück. San Miguel ist für seine Kunst, seine Kultur, seine Gastronomie und seine Romantik bekannt. 
    Die nachfolgende Erläuterung zeigt exemplarisch auf wie heutige mexikanische Städtenamen entstanden sind.
    Im Jahr 1542 wurde die Stadt von einem Franziskaner als San Miguel el Grande gegründet; sie war schon damals ein wichtiger Zwischenstopp auf dem Camino Real de Tierra Adentro, der von Mexiko-Stadt zu den „Silberstädten“ des Nordens führte. Im Jahr 1826 wurde die Stadt in San Miguel de Allende umbenannt; dies geschah zu Ehren des Generals Ignacio Allende, der aus San Miguel kam und im mexikanischen Unabhängigkeitskrieg eine wichtige Rolle im Kampf gegen die Spanier spielte.
    Baca lagi

  • Guanajuato

    21–23 Mei 2025, Mexico ⋅ ☁️ 29 °C

    (HD) Da wir zwei Nächte auf dem Stellplatz Guanajuato verweilen und gestern mit Kleinbussen nach San Miguel fuhren interessieren wir uns heute natürlich auch für die Stadt in der wir pausieren.
    Ein Teil der Gruppe startet bereits am Vormittag, wir warten bis 15 Uhr und fahren mit UBER in die Stadt. Dort stoßen wir zur Gruppe, machen noch einen kleinen Rundgang und gehen zu einem italienischen Lokal Pizza Essen. Für den Abend steht ein musikalischer Stadtrundgang an.
    Leider fängt es heftig zu regnen an. Der Rundgang wird kurz. Wir klinken uns aus und warten in einer Bar auf unseren Bus. Es war auch nicht überragend. Wir hatten den Eindruck dass die Musiker eine Verkaufstour unternahmen. Bei Schnaps, Blumen, Tonkrüge, etc. hielten wir jeweils länger an. Und wurden immer nasser.
    Baca lagi

  • Von Guanajuato bis Guadalajara

    22 Mei 2025, Mexico ⋅ ☀️ 26 °C

    (V) Heute heißt es im wesentlichen Autobahn fahren. In Deutschland sind solche Touren immer öde. Nicht so in Mexiko. Wir werden unmittelbare Zeugen einer Verfolgungsjagd. Ein junger Mann will sich der Polizeikontrolle entziehen und flüchtet zu Fuß über die Autobahn. Erst dachten wir, dass mal wieder jemand über 4 Fahrspuren auf die andere Seite wechseln will. Doch dann schlägt er einen Haken und läuft auf der linken Fahrspur direkt auf unser Fahrzeug zu. Wir können ausweichen, doch ein Polizist mit Maschinengewehr im Anschlag rennt hinterher. Auch ihm kann Dieter ausweichen und hat das Fahrzeug gut abgebremst. Die Situation gefällt uns gar nicht und wir sehen zu dass wir schnell Land gewinnen.
    Einige Zeit später läuft ein Fackelläufer auf der rechten Spur, dessen Ziel uns nicht bekannt ist. Er wird von einem Begleitfahrzeug geschützt. Ansonsten hat die Autobahn viele Löcher und Wellen was das Fahren schwer macht. Dieters Kreuz meldet sich wieder. Die Großstadt Guadalajara umfahren wir auf der kostenpflichtigen Autobahn. Irgendwie heißen hier viele Städte ähnlich und fangen mit "Gua..." an. Es fällt schwer das auseinander zu halten.

    Nachdem wir noch zum Walmart in Guadalajara einkaufen fahren, erreichen wir unseren Stellplatz am Lago Chapala. Leider ist das eine staubige und zudem windige Baustelle was man natürlich vorher nicht wissen konnte. Von direktem Seeblick auch keine Spur. Zudem tropft es immer mal wieder von oben. Der geplante Kinoabend fällt daher aus. Die erfreuliche Nachricht ist, das zwei Wohnmobile nun doch nicht vorzeitig abreisen und bis Tombstone bei uns bleiben. Somit sind wir nun mit 9 Mobilen Richtung Tombstone unterwegs.
    Bis spät in die Nacht werden wir musikalisch aus parkenden Autos beschallt. Wenigstens ist der Musikgeschmack auszuhalten
    Baca lagi

  • Besuch einer Tequila Fabrik

    23 Mei 2025, Mexico ⋅ ☁️ 22 °C

    (V) Wir starten früh, denn unsere Reiseleitung hat eine Besichtigung der Tequila Fabrik mit anschließender Verkostung gebucht. Da wollen wir natürlich nicht zu spät kommen. Auf der knapp 3 stündigen Fahrt in die Nähe von Amatitlan kommen wir an vielen Anbauflächen für Agaven vorbei, die Grundlage für den Tequila Schnaps sind. Weitere Zutaten: ganz wenig Wasser und eine besondere Hefe, deren Herkunft uns der Guide nicht verraten wollte.
    Doch der Reihe nach. Wir kommen zur Fabrik Cava de Oro und werden zunächst mit der Technik der Agavenernte vertraut gemacht, die sehr mühsam und schwere Arbeit ist. Es werden nur die Herzen der Weber Agave verwendet, wobei ein Herz bis zu 70 kg schwer sein kann und daher für den Transport geteilt werden muss. Bis zur Ernte muss die Pflanze 7 Jahre wachsen. Sie werden 24 Std. gekocht und 24 Std. abgekühlt, danach gepresst, der Saft in den Gärbottich gefüllt, verbleibt 5 Tage. Anschließend destilliert man 3 Mal und füllt es beispielsweise in Rotwein - Eichenfässer aus Frankreich.
    Zwischen 1 Tag und 7 Jahre reift der Tequila. Den Namen darf er übrigens nur tragen, wenn er aus der Region kommt.
    Wir dürfen die verschiedenen Reifegrade verkosten und entscheiden uns den 3-5 Jahre alten Tequila zu kaufen.
    Baca lagi

  • Chacala

    23 Mei 2025, Mexico ⋅ ☁️ 29 °C

    Chacala? Waren wir da nicht gerade? Nee. Das war Chapala. Da blicken wir ja kaum noch durch. 😂
    Chacala ist ein touristisch erschlossenen Strand am Pazifik. Ausser Bars und dem üblichen Tourismusbetrieb gibt es hier nicht viel. Aber ein schöner Strand, ein nettes Strandlokal, Badewannentemperatur im Pazifik, hohe Wellen und allgemein nur Ausruhen genügen uns.Baca lagi

  • San Blas

    24 Mei 2025, Mexico ⋅ ☁️ 28 °C

    Hotelanlage mit Pool und Zugang zum Meer.
    Hier wollen wir uns zu einer großen Tafel zusammensetzen, da Andreas zu seinem Geburtstag eingeladen hat. Er stiftet die Getränke und jedes Womo öffnet seine Küche. Es kommen leckere Salate und warme Gerichte auf den Tisch und wir genießen bei Sonnenuntergang das Festessen.Baca lagi

  • RV Park Mazatlán

    25 Mei 2025, Mexico ⋅ ☁️ 28 °C

    (HD) Wir merken immer mehr, dass wir in Nordamerika angekommen sind. Die Preise steigen, die Stellplätze heissen "RV Park" und man spricht zunehmend mehr englisch.
    Zu Beginn unseres Reisetages besuchen wir eine Krokodilresort, was sich bei näherer Betrachtung als ein kleiner See mit einigen träge daliegenden Krokodilen herausstellt. Erschreckend ist wie die Mexikaner mit ihrer Natur umgehen. Jede Menge Plastik Müll liegt am und im See, die Tiere liegen daneben. Ansprechend wirkt das nicht. Am RV Park angekommen genießen wir den Pazifikstrand. Abends lädt Uwe uns zu einem Lichtbildvortrag über seine Reisen durch Kanada und Alaska ein.Baca lagi

  • Mazatlán

    26 Mei 2025, Mexico ⋅ ☀️ 30 °C

    (HD) Mazatlán liegt am Pazifik, genau gegenüber der südlichsten Spitze der Baja California.
    Die Stadt wurde 1820 gegründet. In der Mitte des 19. Jahrhunderts kam eine große Gruppe deutscher Einwanderer in die Stadt, die Mazatlán zu einer blühenden Handels- und Hafenstadt ausbauten, vorwiegend um die nahen Gold- und Silberminen auszurüsten. Im März 1900 gründeten drei deutschstämmige Braumeister die Cervecería del Pacífico. Übrigens ein hervorragendes Bier! 🤪

    Mazatlán hat Mexikos größten Handelshafen. Die Stadt ist ein beliebtes Touristenziel. Der Leuchtturm El Faro gilt mit seiner Lage von 152 Metern über dem Meeresspiegel als der am zweithöchsten gelegene der Welt nach dem von Gibraltar. Überhaupt erinnert uns die Stadt mit ihren Felsen an das britische Überseegebiet.
    Wir laufen um 9 Uhr zum Bootsanleger, fahren mit dem Wassertaxi zum Hafen und werden dort von zwei Pickups zur Stadtrundfahrt abgeholt. Mittags sitzen wir in einem kleinen Lokal am Zocalo, dem Hauptplatz. Es ist noch nicht viel los, die Wirte und die Laden Besitzer warten wohl auf die 3000 Gäste der "Navigator of the sea" die gerade anlegt.
    Baca lagi