India
Canacona

Discover travel destinations of travelers writing a travel journal on FindPenguins.
Add to bucket listRemove from bucket list
Travelers at this place
  • Day401

    Heeey, ab in den Süden... Süd Goa!

    November 6, 2019 in India ⋅ ⛅ 30 °C

    Streifenhörnchen flitzen durch die Äste oder balancieren auf den Dächern. Springende Äffchen, bunte wunderschöne Schmetterlinge, weiße Vogelschwärme und kleine niedliche Gekkos tänzeln um unser Zuhause. Jeden Tag erfreuen wir uns daran. Von unserem Balkon haben wir eine tolle Sicht darauf. Die Geräusche sind tropisch. Das Meer und der schöne Sonnenuntergang ist nur einen Katzensprung entfernt. 🌞😊

    Da uns die Unterkunft so gut gefällt und wir länger bleiben, haben wir direkt einen guten Preis ausgehandelt. Die Mitarbeiter freuen sich sehr, wenn sie uns sehen und sind alle total nett. Wir machen Späße zusammen und genießen den Flow. "Relax, alles ganz in Ruhe." 😄 Mittlerweile sind es fast zwei Wochen hier. Sonst bleiben alle nur für ein paar Nächte und die Saison fängt auch erst in ein paar Wochen an.

    Das Karma Café/Bakery ist unser "Reisestammcafé" geworden. Super freundliche Menschen, die alle immer gut drauf sind, Spaß zusammen haben und sich sehr über positives Feedback freuen. Haben natürlich schon das ein oder andere Rezept ausgetauscht. 😉 Das Essen ist das leckerste was wir in Goa bis jetzt hatten. Haben viele Restaurants getestet, aber da kommt keiner ran. 😄

    Morgens startet unser Tag in Ruhe mit Meditation und Yoga, köstlichem Frühstück um die Ecke und dann zum Strand, mit dem Roller die Natur (aber Vorsicht Cobras) und Tempel erkunden, manchmal auch shoppen oder schön massieren lassen. Das ist Goa. Schön abwechslungsreich. 😉😄 Jeden Tag Sonne und 30-35 Grad. Der Zyklon ist vorbei. 😊👍 Abends ist es kühler und wenn wir noch Lust haben, machen wir zusammen im Gym in der Unterkunft Sport.

    Erkunden ganz Süd Goa mit dem Roller, was total Spaß macht. Man muss nur bisl auf die Straßen achten. Kommt oft vor, das mal eine dicke Kuh nach der Kurve auf der Straße liegt, oder gleich zehn. 😅 Die Kühe sind absolut gechillt. Das auf einmal einfach die Straße gesperrt ist, kann auch passieren, was aber keinen interessiert. Alle fahren durch die mit Erde aufgehäufte Straßensperrung. Dabei grüßen einen die Baggerfahrer, die in ihrem Bagger entspannen. Oft sind die Straßen auch einfach ordentlich kaputt. Fahren also immer ganz gemütlich und möglichst nicht im dunkeln. ☺️

    Alles ist hier voll mit Kühen... und natürlich deren Fladen. 😄 Als ich am ersten Tag am Strand vom Roller hüpfe passierts... mitten in den frischen dünnschissartigen Kuhfladen rein. 😂 Gott sei Dank mit Schuhen. 😄 Ich warne Sven noch vor und... er sieht es auch. Puh! Glück gehabt. Aber seine Sonnenbrille landet so richtig mittenrein und bleibt stecken. Volltreffer! 😂

    An einem anderen Tag kommt eine Kuh mitten ins Café und pinkelt eine riesige Pfütze in die Mitte des Cafés. Direkt neben Svens Crocs. 😂😅

    Ansonsten kann man hier echt schön am Strand entspannen. Die Strände sind recht leer momentan, die Liegen umsonst mit Strandhandtuch und Sonnenschirm und ein frisches kaltes Zitronenwasser was einem jederzeit gebracht wird (für fünfzig Cent).

    Vor kurzem war Diwali, das Fest des Lichtes und alle Inder hatten ein paar Tage frei. Das war voll. Diwali ist für Hindus zu vergleichen mit unserem Weihnachten und Silvester. Also sehr bedeutsame Tage, wo gegessen, getrunken und geknallt wird. 😄 Generell feiern die Inder sehr sehr gerne und oft. Zu Diwali haben viele Kinder zusammen meterhohe Figuren aus Draht und Pappmasche gebaut, die dann farbig angemalt und im dunkeln festlich angezündet werden. Die ganze Nacht wird geknallt. Die Böller knallen so laut, da würden sie sogar in Polen staunen. 😄

    Genießen die Zeit in Goa sehr und fühlen uns sehr wohl. 🤩 Die Inder sind hier alle sehr freundlich und herzlich.
    Read more

    Anja Doutnik

    Der Trekker ist bei Theo gut angekommen.

    11/18/19Reply
    Anja Doutnik

    👶🏻😍

    11/18/19Reply
    Wonderful life

    😄😄😄 sehr schön 👍🤩

    11/18/19Reply
     
  • Day965

    Happy Holi

    March 10, 2020 in India ⋅ 🌙 25 °C

    Es gab eine Zeit, da kam der Dämon Holika zur Erde. Ein Dämon der Dunkelheit und Verderben brachte. Die Sonne verdunkelt, die Pflanzen verderben. Menschen und Tiere leiden Hunger und sterben.

    Da beschloss Trimurti, die Dreifaltigkeit der Götter Brahma, Vishnu und Shiva, dass dieser Dämon bekämpft werden muss. Vishnu, als Gott des Bewahrens, wurde hierzu auserwählt und kämpfte gegen Holika.

    Holika wurde besiegt und infolge dessen kamen die Sonne, das Leben und all die Farben der Welt zurück zur Erde. Pflanzen und Blumen gedeihen und der Hunger und das Leid wurden besiegt.

    Aus diesem Grund feiern die Hindus auch heute noch das Holi Fest. Ein Fest für das Leben, die Ernte und den Beginn des Frühlings.
    Read more

  • Day980

    Covid-19 in einem Entwicklungsland

    March 25, 2020 in India ⋅ ⛅ 27 °C

    Ist dies eine Erfahrung die ich brauche? Ist es wichtig für mich auf meine Grundbedürfnisse beschränkt zu werden?

    Ich bin seit fast 2 Monaten in Indien. Ein Land, das mich durch seine Andersartigkeit so fasziniert und bei welchem ich wusste, dass ich zurück kommen wollte. Nun bin ich hier und nun ist die Erfahrung eine ganz andere.

    Yoga, Meditation, Spiritualität, Neues Lernen und gelerntes mit anderen Teilen. Lachen, Singen, kreative vegane Küche genießen und dann noch günstig shoppen gehen. Ist es naiv zu glauben, das dies die Realität ist? Nun, es war meine. Die Realität die ich als vergleichsweise super reiche Europäerin hier genieße, die Realität die für mich und all die anderen Touristen hier geschaffen wurde. Aber was passiert, wenn deine Hautfarbe plötzlich kein Bonus mehr ist und auch dein Geld niemanden mehr interessiert.

    Ich bin in einem Entwicklungsland, zu einer Zeit in welcher die ganze Welt eine der schlimmsten Epidemien der Geschichte bekämpft. Zu einer Zeit in welcher es für Viele ums reinste Überleben geht. Die Lösung der Regierung ist ein kompletter LOCKDOWN für 21 Tage. OHNE Vorankündigung, OHNE Möglichkeit für viele sich mit Essen einzudecken (wobei viele Menschen hier sowieso von Tag zu Tag leben und einen Vorratskauf rein finanziell nicht stemmen könnten), OHNE ein klares Ende in Sicht.
    Flüge in und aus dem Ausland sind gecancelt, der Inlandstransport (Busse, Taxis, Züge) eingestellt und begibt man sich doch auf die Straße läuft man Gefahr von der Polizei mit Bambusstöcken geprügelt zu werden.
    Von der medizinischen Versorgung hier will ich gar nicht erst sprechen.

    Vielen gestrandeten Touristen wird die Übernachtung in Hotels untersagt, Essen zu kaufen ist fast unmöglich und nach Hause fliegen ist ausgeschlossen. Das man von den Einheimischen hier als "Der Virus" und damit als Gefahr gesehen wird, macht die Situation nicht weniger brenzlig.

    Glücklicherweise bin ich gerade nicht alleine unterwegs. Ich bin in meiner Yogaschule mit 20 weiteren gestrandeten Schülern und Lehrern aus der westlichen Welt. Aber auch hier spüren wir die Veränderung. Der Unterricht wurde eingestellt & wir dürfen den Campus nicht verlassen. Auch unter freiwilliger Karantäne und ohne Krankheitsfälle laufen wir ständig Gefahr, dass die Polizei diese Versammlung von mehr als 4 Personen nicht duldet. Unser Essen ist rationiert. Es gibt Haferbrei zum Frühstück und Reis mit Linsen zum Mittag- & Abendessen. Frisches Gemüse oder gar Obst ist derzeit nicht zu bekommen. Wir alle stehen im Kontakt mit unseren Landesbotschaften und hoffen auf baldige Evakuierungsflüge. Aber selbst mit einem Flug in der Tasche wird die Fahrt zum Flughafen wohl zu einem Spießrutenlauf mit der Polizei. Wir sind hier logischerweise nicht erwünscht und sollten darüber hinaus gerade jetzt nicht hier sein. Die Einheimischen brauchen die sowieso schon knappen Ressourcen und erstrangigen Zugang zur Gesundheitsversorgung zum Überleben. Leider haben wir aber derzeit auch keine Möglichkeit das Land zu verlassen.

    Meine bestandene 300hrs Yogaausbildung könnte mich gerade nicht weniger interessieren.

    Dennoch versuchen wir das Beste daraus zu machen. Wir planen Workshops, fangen miteinander die Ups & Downs auf und besinnen und auf das einzig wichtige ZUSAMMENHALT. Glücklicherweise bin ich in Deutschland geboren. Ein Land, dass sich als solidarisches System versteht. Und genau das steht bei vielen auf der Probe.
    Ich fühle mich gut informiert und bin sicher, dass ich bald im Flieger zurück sitze (sollte Indien dies endlich erlauben) und in Deutschland mit offenen Armen empfangen werde.

    Kann Kapitalismus weiter bestehen wenn wir nicht mehr wissen wo wir unser Essen herbekommen? Wenn viele ihre Jobs verlieren und selbst die Miete nicht mehr bezahlbar ist? Die USA verlangt für einen möglichen Evakuierungsflug 2.000$, die Essenspreise steigen überall dort wo es schon jetzt zu wenig gibt und noch immer gibt es Menschen denen ihr eigenes Freizeitvergnügen wichtiger ist als der Schutz ihrer Mitmenschen. Dies ist nicht Die Zeit Geld mit dem Leid anderer zu verdienen, dies ist nicht die Zeit eine Karantäne als Urlaubszeit zu verstehen.

    Nun ist es an jedem Einzelnen positiv zu bleiben, Freude in den kleinen Dingen zu finden aber mehr als alles andere Gemeinschaft zu leben.
    Read more

    Erika Schweers

    Das sind wahre Worte. Wir sitzen alle in einem Boot und müssen aufpassen, dass Leute, die am Rand sitzen nicht rausfallen, weil das Boot sonst käntern könnte.

    3/29/20Reply
    Heerwart Schweers

    Sehr guter Bericht und richtige Einschätzung. In der Kriegszeit ändert sich das Land. Es geht vielen ums Überleben. Da sind Touristen nicht gerade erwünscht. Siehe zu das du wegkommst. Leider wissen wir nicht wie wir dir helfen können. Pass gut auf dich auf.

    3/29/20Reply
    Florian Troeger

    Ich wünsche Euch dass Ihr bald und ohne große Probleme nach Hause kommen könnt! Und allen Menschen viel Kraft!

    3/29/20Reply
    Rainer Stark

    Wie wahr, wie wahr. Bleib gesund

    3/30/20Reply
     
  • Day249

    Sonne, Strand und Yoga ‍

    April 21, 2020 in India ⋅ ☁️ 32 °C

    Da keine Yogalehrer mehr da sind, machen wir in der offenen, durch Ventilatoren gekühlten Yogahalle mit Unterstützung von YouTube Yoga auf eigene Faust. Der malerische Palolem Strand hat eine deutlich geringere Brandung wie unser letzter Strand und wir genießen das vor allem Abends das warme Wasser mit einigen anderen Strandbesuchern. Nur selten vertreiben uns gelangweilte Polizisten indem sie mit einem roten Jeep den sichelförmigen Strand entlang fahren und ohne auszusteigen die Badenden hinaus winken.
    Überall wird im Gegensatz zu Deutschland trotz Lockdown durch den Hintereingang das Geschäft weiter betrieben, so dass wir bald unsere Stammrestaurants finden.
    Unser netter Gastgeber Jay erzählt, dass er ebenfalls Aussteiger ist, der das anstrengende und frustrierende
    Leben eines Office Guys in Mumbai mit dem friedlichen, naturnahen und entspannten Alltag in Goa vertauscht hat. Er hat viele westliche Freunde und trotz seiner strengen religiösen hinduistischen Erziehung ein liberales, modernes Weltbild.
    So vergehen die heißen Tage als einzige Gäste des gepflegten und friedlichen Yogadorfs wie im Flug bis Jay mitteilt, dass sie bald komplett schließen.
    Wir besichtigen einige von Jay vermittelte Herbergen, finden aber schließlich ein nur einen Steinwurf entferntes sehr schönes Resort, das uns sofort überzeugt, so dass wir noch am selben Tag umziehen.
    Read more

    Anja Vlasblom

    Ihr seht gut aus! Grüße aus Unterföhring

    5/5/20Reply

    Guguck ihr Lieben, das heißt sozusagen, daß ihr gar nicht wirklich betroffen sein vom Corona Shut Down ?

    5/5/20Reply
    Lily T.

    das ist ein super Foto!

    5/10/20Reply
     
  • Day327

    Im Osten nichts Neues

    July 8, 2020 in India ⋅ 🌧 28 °C

    Nach mehreren Monaten Goa fühlen wir uns langsam zu Hause.
    Wir haben unsere bevorzugten Gemüsehändler und Take Away Restaurants, die Kinder kennen viele Altersgenossen und wir nehmen am gesellschaftlichen Leben der zahlreichen Touristen/Zugezogenen teil.
    Das Regenwetter wird immer wieder von sonnigen Tagen unterbrochen, so dass sich der Monsun ungefähr wie ein recht verregneter Sommer in Deutschland anfühlt. Es kommt hier bisher nicht zu ernsthaften Überschwemmungen, da tiefe Straßengräben das Wasser ins Meer leiten, Wiesen zu Seen werden und durch weitere Maßnahmen Indien auf sintflutartige Regenfälle eingestellt ist.
    Da uns die vielen Tierchen und besonders die hohe Luftfeuchtigkeit, die unsere Sachen verschimmeln ließ, zuviel wurden sind wir von unserem romantischen Häuschen in ein einige 100 m entferntes recht modernes Gebäude gezogen, in dem wir als einzige Gäste zwei Zimmer mit Klimaanlage bewohnen.
    Air Condition ist weniger wegen der Temperaturen, die jetzt zu Monsun Zeiten meist unter 30 Grad bleiben, notwendig sondern damit der extrem feuchten Luft Wasser entzogen wird und so unsere Sachen wieder trocken werden.
    Wir haben auch eine bisher kakerlakenfreie Küche zur Verfügung und auch die Moskitos treten nur vereinzelt in diesem großen und dichten Haus auf.
    Bei einem langen Rollerauflug mit einigen Freunden sehen wir viel von der jetzt besonders grünen Landschaft und Baden in einem Fluss an dem uralte Steinreliefs zu bewundern sind.
    Außerdem leihen wir uns einen Tag ein Auto aus um nach Panjim, die portugiesisch geprägte Hauptstadt, von Goa zu fahren.
    Ansonsten nehmen wir an einigen Feiern und einer Full Moon Kakao Zeremonie teil, die von der engagierten Backpacker Community veranstaltet werden.
    Bei der Full Moon Kakao Zeremonie wird meditiert, gesungen, extatisch getanzt und ein sehr guter, mit vielen Gewürzen versehener Kakao getrunken, dessen psychoactive Wirkung aber auch nach mehreren Tassen auf Placebo Basis verharrt. 😁
    Von dem in Indien immer mehr um sich greifenden Virus bekommen wir wenig mit. Nur unsere Weiterreise verzögert sich durch eingeschränkte Reisefreiheit und wir müssen beim Einkaufen und Rollerfahren 🤔 Masken tragen. Es herrscht aber keine Hysterie, sondern die Regeln werden eher locker genommen und stets ein freundlicher Umgang miteinander gepflegt . Insofern ist hier ein guter Platz um eine verrückte Zeit zu überstehen.
    Read more

    Ich glaube ihr wollt gar nicht mehr zurück 😘 unglaublich was ihr alle erlebt. Habt noch eine wunderbare Zeit ☀️☀️ [Kristin Scheßl]

    7/10/20Reply
    Sushree Koschel

    Schön zu sehen, dass es wieder entspannter ist in Goa und ihr eine tolle Zeit habt. Fühlt euch gedrückt! Robert Caro, Jay und Manju

    7/10/20Reply
     
  • Day300

    Es regnet, es regnet...

    June 11, 2020 in India ⋅ ☁️ 29 °C

    Auf unserer bisherigen Reise hatten wir meist trockenes Wetter, doch das hat sich mit dem Monsun geändert. Pünktlich zum 1. Juni hat der Himmel über Indien seine Schläusen geöffnet um Menschen, Tiere und Pflanzen mit reichlich Wasser zu versorgen.
    Das Gute ist, dass die Temperaturen dadurch auf unter 30°C gesunken sind, was für uns eine angenehme Abkühlung ist. Wir haben uns offensichtlich an hohe Temperaturen gewöhnt, denn manch einer sitzt bei 27°C mit Pulli und heißem Tee unter dem Dach, auf das die meiste Zeit Regen trommelt.

    Bisher leiden wir noch nicht unter dem Monsun, da uns das Wetter an das aus unseren heimatlichen Breiten erinnert und wir froh sind nicht mehr bei jeder körperlichen Anstrengung in Schweiß auszubrechen.
    Auf längere Sicht hoffen wir natürlich sobald in Indien wieder Verkehrsmittel betrieben werden und der Corona Hype abklingt, dem Regenwetter nach Nord-Westen entfliehen zu können.
    Fortsetzung folgt!
    Read more

    Anuschka Schneeberg

    Hallo ihr Lieben, ich habe heute eure Postkarte erhalten und mich darüber riesig gefreut.☺️ Ich wünsche euch weiterhin eine schöne Reise und hoffe wir sehen uns bald wieder. 💛 Ganz viel Liebe, Anuschka

    7/3/20Reply
     
  • Day279

    Schule und andere Vergnügen

    May 21, 2020 in India ⋅ ⛅ 32 °C

    In Indien ist der Lockdown nur geringfügig gelockert worden und weder Flüge noch Züge verkehren. Aber hier in Goa können wir uns inzwischen, da es sich um eine grüne fast coronafreie Zone handelt, recht frei bewegen.
    In unserem neuen Zuhause sind noch viele Touristen verblieben und wir finden schnell Anschluss.
    Zu dem schmackhaften, vegetarischen Buffet erscheinen auch etliche in Goa fest etablierte Anwohner des Resorts.
    In einer größeren Hütte werden Yoga und Meditationen und gelegentlich ein Filmabend angeboten und es gibt eine Geburtstagsfeier, an denen einige Gäste eine Feuerschau vorführen.
    So fühlen wir uns weniger wie Touristen sondern eher als Teil einer Wohngemeinschaft, bestehend aus gesund lebenden oft spirituellen und meist jungen Menschen.
    Eine junges Pärchen, Engländerin und Amerikaner, betreiben in Hörweite unserer schönen aus Natursteinen erbauten Hütte eine Adventure School und wir zögern nicht unsere Kinder für drei Stunden am Tag den beiden anzuvertrauen.
    Die Kinder sind nach dem ersten Tag von ihrer neuen Schule hellauf begeistert, müssen sie doch nicht unter Neonröhren sitzend über Heften brüten sondern lernen unter freiem Himmel Kochen, Gärtnern, Basteln, Malen und Sport. Aber da beide Lehrer und fast alle Kinder ausschließlich Englisch sprechen werden die Kinder spielerisch auch in diesem "echten" Schulfach unterrichtet.
    Auch die Schulkameraden gehören bald zur Familie und wir können uns über Übernachtungdbesuch in unsere Einzimmer-Hütte freuen.
    Nach wie vor genießen wir die verschiedenen nahe gelegenen Strände oder fahren mit einem Scooter Indiens Hauptverkehrsmittel um Besorgungen zu machen.
    Die Hitze von auch Nachts meist über 30 Grad, die vielen Riesenkakerlaken und blutdurstigen Mücken, sowie die ein oder anderen Hautausschläge und Kratzer stellen die Schattenseiten des entspannten Hippielebens in tropischen Breiten da.
    Neben dem Kleingetier mit dem wir unsere Hütte teilen sehen wir in den rund um uns stehenden Palmen Affen, begegnen ab und zu Schlangen oder beobachten die majestätisch über den Strand fliegenden Adler.
    So vergehen die Tage schnell und es stellt sich wieder so etwas wie ein Alltag ein.
    Wir haben es nicht eilig weiter zu kommen, so dass die wiederholte Verlängerung des Lockdowns durch die indische Regierung uns nicht wirklich trifft.
    Von den Sturm 🌪 im Nordosten Indiens bekommen wir auch nur durch die Medien etwas mit.
    Einzig dem ab Mitte Juni heraufziehenden Dauerregen, namens Monsun, schauen wir mit gemischten Gefühlen entgegen. Wie lernen jedoch mehr und mehr im Hier und Jetzt zu leben und jedem Tag seine eigenen Sorgen zu überlassen.
    Read more

    Caro Hufnagel

    Lasst es euch weiterhin gut gehen. Schöne Grüße aus Paraguay 👋

    5/23/20Reply
    Heike Hummler

    Ich glaube, da habt ihr wirklich ein ganz schönes Plätzchen gefunden. Noch ganz viel Spaß wünsche ich euch. Bei uns ist es ja eher kalt. Eigentlich wären wir jetzt in Afrika in Tansania/ Zansibar. 🙁

    6/8/20Reply
     
  • Day964

    It's all about Yoga

    March 9, 2020 in India ⋅ ☀️ 29 °C

    Back to "Business". Abgetaucht in meinen wohl einzigen roten Faden in den letzten Jahren konzentriere ich mich voll und ganz auf meine große Liebe zu der Kunst des YOGA. Dort wo es für mich erst wirklich begann, in meiner Yogaschule in Goa. Dieses mal in der Rolle als Yogalehrerin (Assistent). Und ich liebe es! Nicht nur die tägliche Praxis oder Freude die ich empfinde zu unterrichten, aber auch der erste Ansprechpartner bei Fragen und Problemchen der Studenten zu sein ist super erfüllend. Und es klappt tatsächlich! Sie hören mir zu, sie vertrauen meinem Rat und lieben mich dafür.

    Aber das Beste ist, es zahlt sich aus. In 2 Tagen beginne ich meine eigene 300hrs. Weiterbildung hier und dann komme ich im Mai als richtige & bezahlte Yogalehrerin zurück. Hoch in den Himalayas.

    Folgt mir gerne auf Insta:
    @kaya_waikiki_yoga
    Read more

  • Day390

    Goa - Indien

    October 26, 2019 in India ⋅ ☁️ 29 °C

    Als wir morgens um vier am Flughafen in Goa ankommen, stehen überall Taxifahrer, die auf Kundensuche sind und einen ansprechen. ☺️ Zwischen ihnen hält jemand ein Schild hoch "Nadja". Yes, los geht's. Unser Fahrer ist sehr freundlich, versteht und spricht aber kaum englisch. 😄 Was wir im dunkeln von Goa erkennen können gefällt uns. Erinnert ein wenig an Südostasien. Sehr grün. Goa soll die sauberste Ecke in Indien sein.

    In der Unterkunft angekommen, geht es erst noch einmal für ein paar Stündchen ins Bett. Als wir aufwachen, scheint die Sonne und das Frühstück ist fertig. Total lecker. Es gibt allerlei warmes indisches Essen, was man sehr gut mit den Händen essen kann. Hmm. Natürlich auch Toast, Marmelade, Obst, Kaffee, Tee..

    "Serene Waters", die Unterkunft direkt am Wasser mit Klimaanlage ist echt okay für den Anfang, ca. 15 Euro inklusive Frühstück für uns zwei. Liegt in der Nähe der Stadt und nur eine halbe Stunde Fahrt vom Flughafen. Einen Tag fahren wir in die Stadt Panaji und schauen uns alles an. Nicht wirklich schön, aber gut um eine indische SIM Karte zu besorgen. Touristen sehen wir gar keine...

    Machen die Erfahrung, dass es sich gar nicht lohnt selber Essen im Supermarkt zu kaufen. Essen gehen ist günstiger und viel leckerer. 😄

    Überall laufen Kühe auf der Straße und am Strand rum. Der Fahrer erklärt uns, das eigentlich jede Kuh einen Besitzer hat. Aber die Kühe vermehren sich so schnell. Nun weiß keiner mehr, wem die weiteren Kühe gehören. ☺️

    Nach zwei Tagen geht es weiter in den noch weniger touristischen Süden von Goa. Dort übernachten wir in einer Strandhütte. Abends fängt es an zu stürmen, die Wellen brechen sehr hoch und kommen fast bis zur Hütte am Strand. Nachts werden wir wach, weil es überall reinregnet, inklusive unserem Bett. 🌧️😂 Da ein Zyklon (Kyarr Kategorie 4 Hurricane) kommt, überlegen wir uns spontan morgens vom Strand in eine dichte Bleibe umzuziehen. Finden das "Brushwood Villa Resort" mit Fitnessstudio und Frühstück für 16 Euro die Nacht. 👍 Sehr gemütlich. Denke hier bleiben wir erstmal eine Woche oder so. Ein paar Tage lang kann kein Frühstück angeboten werden, weil der Frühstückraum komplett unter Wasser steht. 😅 Rundherum sind viele Restaurants. Aufgrund vom Wetter hat nicht alles auf, aber drei Restaurants um die Ecke schon. 😁 Das Essen ist sowas von lecker in Indien. Geben meist, wenn wir richtig gut und viel Essen gehen so 7-8 Euro zusammen aus.
    Read more

    Gaby Wehrli

    Viel Spaß ihr Beiden 😍😍

    10/27/19Reply
    Wonderful life

    Dankeschön. 😊😘

    10/30/19Reply
    Margot

    Hallo Ihr Abenteurer, schon ganz schön spannend, was da bei Euch ab geht. Gute Reise & Viele Schöne Erlebnisse. Wolle

    11/1/19Reply
     
  • Day117

    Graduation Day

    November 13, 2017 in India ⋅ ⛅ 28 °C

    Ich kann es noch garnicht glauben, aber die tolle und sehr intensive Zeit meiner Yogaausbildung bei Trimurti Yoga ist schon vorbei. Ich habe so viel gelernt. Nicht nur über Yoga, den menschlichen Körper, Asanas & Philosophy sondern auch über mich selber.
    Man ist erst komplett, wenn man sich auch mal Schwächen eingesteht, Gefühle zulässt und immer für eine herzliche Umarmung offen bleibt.

    Mein Gefühl momentan ist grenzenloses Glück und Happiness 😊

    Ich bin unendlich Dankbar für dieses Geschenk an mich selbst! Tut euch einen Gefallen und erfüllt euch einen Wunsch. Auch wenn es erstmal ein kleiner ist, z.B. ein spontaner Ausflug ans Meer. Diese Glücksmomente sind unbezahlbar und "keine Zeit" sollte niemals eine Ausrede dafür sein sich selbst und/oder seinen Lieben ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

    NAMASTE 🕉
    Read more

    Anja Kiendl

    Sehr schön gesagt Kiki 😘

    11/13/17Reply
    Relja T

    Herzlichen Glückwunsch 🍀

    11/14/17Reply
     

You might also know this place by the following names:

Canacona, Канакона