India
Shimla

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10 travelers at this place:

  • Day9

    אחרי שהתרגלנו קצת לגובה הגיע הזמן לראות מה יש להודו להציע אז כמו תיירים טובים החלטנו לקחת ג'יפ ולצאת לעמק נוברא
    הוחלט שיוצאים ב8:30 בדיוק ולכן כיאה לשעון הודו בסביבות 11:00 אשכרה יצאנו..
    מלה נסענו אל קהארנודונג- לה פס בגובה של 5602 (המעבר הכי גבוה בעולם לכלי רכב)
    כשמגיעים לגובה כזה אין ספק שהדבר החכם לעשות זה לטפס על הגבעה הגבוהה ביותר שרואים כדי לקבל נוף יותר שווה.. אחרי שירדתי למטה והצלחתי להסדיר קצת את הנשימה (וואו זה גבוה) המשכנו לקהארונג ומשם לדיסיט.
    בדיסקיט ראינו את צ'מבה הענקי.

    משם נסענו דרך הונדור וסקורו (עירות ענקיות עם כ10 בתים מאבנים) עד שסוף סוף בשעה טובה הגענו לטורטוק!!!
    עכשיו תדמינו שאתם הולכים לישון בפקיסטן וקמים יום למחרת בהודו (מה?!?) כן כן.. זה מה שקרה לתושבים של טורטוק. ב1947 כשהודו קיבלה עצמאות היא הקדישה את מיטב מאמציה כדי לכבוש את הכפר טורטוק כך שבבוקר שלמחרת התושבים התעוררו כשהם למעשה במדינה אחרת.
    עוד עובדה מעניינת- כפי שציינתי טורטוק הייתה שייכת לפקיסטן ועל כן רוב תושביה הינם מוסלמים עד כאן לא מעניין.. מה שבאמת מעניין שבכפר הזה יש מוסלמים מ 5 זרמים שונים והם חיים בשלום ושלווה ואפילו מתחתנים אחד עם השני!!

    ועכשיו בחזרה למסע- לאורך כל הנסיעה מלווה אותנו נוף מרהיב. הרים אינסופים של חול אדמדם לכל צבעיו כשבתוך העמק צמחיה ירוקה ונהר זורם כשעל פסגות ההרים שלג.
    שהינו בטורטוק יומים בhome stay וזכינו לראות מעט הודו אותנטית.
    משם המשכנו לאגם פנגון (שבו שברתי את השיא שלי והצלחתי להקפיץ את האבן על המים 5 פעמים!!)
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  • Day5

    Jakhu temple

    September 22, 2016 in India

    Der Affentemple in Shimla 🐒🐵🙈🙊 leider gab es wieder eine Anstieg zum Tempel der uns die Kräfte geraubt hat. Oben angelangt sah man eine riesige Statue die 32 m hoch war und wie ein Affe aussah. Der Name war Lord Hanuman. Wir wurden auch direkt von hunderten Affen begrüst denen man nicht in die Augen schauen durfte da sie sonst angressiv werden. Im Tempel wieder durfte ich keine Bilder machen:/ ein paar Erklärungen zum Tempel und der Stadt später ging es wieder runter und zu einem entspannten Nachmittag in Shimla:) mehr ist heute nicht passiert. Außer einem extremen Regen 🌧❄️Read more

  • Day2

    Tag 2: Shimla

    September 19, 2016 in India

    Die spartanische Unterkunft in Shimla (YMCA) haben wir heute morgen um 7 erreicht nachdme wir mit den Rücksäcken eine halbe stunde gelaufen sind. Gefühlt hätte mein Rücken es nicht länger mitgemacht. Daran muss man sich gewöhnen😁 zum glück konnten wir dann etwas schlaf nachholen und wir habne einen entspannten Tag in Shimla gemacht. Essen und über die Märkte schlendern. Perfektes Programm um sich an die Höhe und das Wetter zu gewöhnen ☺️Read more

  • Day6

    Der heutige startete gleich mit einem Reinfall beim Frühstück 🙈 voller Vorfreude bestellte ich mir ein Schinkentoast und ein Glas Milch. Nach circa zwanzig Minuten klopfte es an der Tür...endlich essen. Und dann musste ich feststellen, dass das vermeintliche "Jam Butter Toast" ein Toast mit Marmelade ist 🙈😂😂 Naja, ham und jam kann man schonmal verwechseln. Es hat ja auch trotzdem geschmeckt. 😁
    Anschließend ging es hoch in den Monkey Tempel. Die dort frei herumlaufenden Affen sind zum einen süß und zum anderen machen sie einem echt Angst, wenn sie auf dich zu gerannt kommen und deine Sachen klauen wollen 😂
    Oben am Tempel angekommen, war es dann auch so weit...ich wurde das erste Mal gefragt, ob ich ein Foto mit ihm machen könnte, weil ich so schön bin 😳🙈 ich habe freundlich verneint. Da mein Guide mir anfangs sagte, dass es sonst falsche Signale geben könnte und das wollte ich ja nicht. Zumal ich auch sagen muss...ich habe echt schon ein paar hübsche Inder gesehen, nur leider alle gefühlt n Kopf kleiner als ich...aber er war nicht nur klein 🙊🙈😂😂
    Anschließend ging es in den Tempel. Irgendwie war es heute komisch. Soo viele Menschen und als wir da waren, fand auch grad eine Zeromonie statt. Um nicht unhöflich zu sein, habe ich alles mit gemacht und mich auch segnen (roter Punkt/Strich auf der Stirn) lassen 😊
    Nach der Besichtigung ging es zurück ins Zentrum von Shimla. Ein bisschen durch die Einkaufsstraßen bummeln.
    Anschließend hieß es für mich "freie Zeit bis abends". Ich entschied mich dazu mich beim Hotel auf die Terasse in die Sonne zu legen und den Moment zu genießen. Da ich von den zwei Tagen zuvor doch echt etwas kaputt bin und mich auch nicht 100 Prozent fit fühle.

    Heute Abend geht es dann über Nacht mit dem Bus weiter nach Rajasthan...Ich muss mich korrigieren: es geht noch nicht nach Rajasthan. Erst wird nochmal in Dharamsala Halt gemacht 😊
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  • Day3

    Nach der fast neunstündigen Busfahrt kamen wir in Shimla an und fuhren mit einem Taxi zu unserem "Hotel". Es war ein Haus...etwas zum gruseln...kein Licht und überall knarrte es 🙊😂 aber um ein paar Stunden in einem Bett zu schlafen, reichte es. Gegen 10 Uhr machten mein Guide und ich uns auf dem Weg zum Frühstück. Es gab indisches Brot mit Ei und eine heiße Trinkschokolade für mich. Die Schokolade schmeckte natürlich nicht wie in Deutschland, aber irgendwie kam mir der Geschmack bekannt vor. Es schmeckte irgendwie wie mein Eiweißshake, der aber nicht ganz mein Geschmack traf eigentlich. Aber die Schoki war komischerweise ganz lecker. 😂

    Anschließend schlenderten wir etwas durch die Straßen Shimlas, wo ich eine tolle Aussicht und die Kirche von Shimla sehen konnte.
    Dann ging es zurück zu unserer Unterkunft. Mein Guide musste noch was erledigen und ich legte mich so lange in die Sonne und machte ungewollt ein Powernap 🙈😊🌞

    Als mein Guide auch zurück war am "Hotel", packten wir unsere Sachen und gingen zu unserem anderen Hotel, wo wir diese Nacht schlafen, bevor es dann weiter hoch in den Himalaya geht.

    Im neuen Hotel angekommen, gab es erstmal Mittag. Ich muss sagen, dass indische Essen hier ist wirklich fabelhaft 😍 und mein Magen macht auch überhaupt keine Probleme 🙊👍

    Nach dem Lunch haben wir uns in die Sonne gesetzt und etwas erzählt. Langsam lockert die Stimmung auf und es ist nicht mehr so angespannt. Und mein englisch scheint auch gut zu sein...zumindest versteht mein Guide mich gut 😁

    Das Abendessen war gefühlt ein Abendessen wie in Deutschland. Es gab Sandwiches und dazu lief Backstreet Boys im Hintergrund 😂😂 endlich mal normale Musik anstatt Bollywood-Gejodel 🙊😁

    Jetzt werde ich schlafen und hoffe, dass ich dann morgen früh fit bin zum wandern im Himalaya 💪😊
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  • Day37

    Shimla, Teil 2 (28.03. - 31.03.)

    March 31, 2016 in India

    Wir fuhren also nach Kufri und waren im Vorfeld schon skeptisch, was den Plan dort anging. Mit Pferden den Berg rauf? Das indische Verständnis von Tierschutz im Hinterkopf hatten wir schon eine Vorstellung, wie das wohl aussehen würde. Und diese Vorstellung entpuppte sich als ziemlich treffend.
    Ohne Möglichkeit, eine Tränke zu erreichen, standen dort rund 100 Pferde, die aussahen, als seien sie wochenlang nicht gestriegelt worden, dicht gedrängt an eine Mauer gebunden. Das Angebot eines Halters, für nur 380 Rupien pro Nase mit einem der Tiere den Berg zu erklimmen, lehnten wir zwei dankend ab und sagten, dass wir zu Fuß gehen würden. "By walk? No possible.", meinte der. Wir fragten, warum, und er behauptete, dass der Weg ja so matschig und steil sei. Wir erwiderten, dass wir solche Wege von Zuhause gewohnt seien und stiefelten los.
    Die ersten Meter waren tatsächlich matschig. Aber wenn dutzende Pferde nirgendwo anders als hinter sich auf den Weg kacken können, ist das ja auch zu erwarten.
    Auf dem Weg nach oben kamen immer wieder Reiter an uns vorbei. Einerseits indische Touristen (Shimla wird fast ausschließlich von Indern bereist) zu Pferd, die kaum schneller waren als wir. Andererseits die... Besitzer? Halter? Treiber? der Pferde, die diese in einem Höllentempo den steinigen und steilen Weg heruntergaloppieren ließen oder sie den Weg hinauf führten und dabei nicht mit Schlägen und Tritten sparten, selbst wenn kein Fehlverhalten des Pferdes zu erkennen war.
    Nach etwas mehr als einer Stunde kamen wir oben an und wurden mit einer grandiosen Aussicht belohnt. An einem klaren Tag kann man hier wohl bis zur chinesischen Grenze schauen. Wir genossen die Aussicht für einige Zeit und machten uns dann an den unzähligen Fressbuden, die wohl auch von den Pferden versorgt werden, denn Autos kommen da nicht hoch, vorbei auf den Rückweg und wunderten uns noch über die Fotografen, die die hinter sich stehenden Yaks, mit denen man sich im Cowboy-Stil ablichten lassen sollte, als Pferde anpriesen. "Yak wie Hose" war Lisas Kommentar.
    Kurz vorher wurde Lisa noch eine Banane von einem Affen geklaut. Wir mussten schon vorher den Fotorucksack einmal gegen einen Affen verteidigen, der darin Essen vermutete. Jetzt hatte er sich Verstärkung mitgebracht... Und eine bessere Strategie. Der eine Affe pirschte sich wieder von vorne an uns heran und war sich wohl auch sehr bewusst, dass wir ihn genau beobachteten. Lisa hielt ihre halb gegessene Banane hinter meinen Rücken, um sie zu verstecken. Unbemerkt schlich sich aber dann ein zweiter von hinten an, schnappte die Banane und war Sekunden später in einer Baumkrone verschwunden. Der Lockvogel spurtete hinterher, doch außer der Schale bekam er wohl nichts vom Diebesgut.
    Auf dem Weg nach unten wurden uns noch ein paar Mal Gäule angeboten und als wir darauf keine Lust mehr hatten, benutzten wir Trampelpfade abseits des Hauptweges in der Hoffnung, dass diese uns auch zum Ziel bringen würden. Schlagartig wurde es still. Das Hufgetrappel und die Kommandos der Treiber verschwanden hinter kleinen Hügeln und plötzlich fühlte man sich viel tiefer in der Natur. Nach ein paar Metern wich die Ruhe jedoch einem Geräusch, dass ich in der Intensität noch nicht gehört hatte: Unmengen von Bienen erfüllten mit ihrem Summen die Luft über uns und wir setzten uns um den Ausblick durch die Bäume und die frische Luft, die in Indien selten ist, zu genießen.
    Nach drei Stunden kamen wir wieder unten an, wurden von einer Horde unerfahrener Reiter noch fast platt getrampelt und fuhren mit Satwinder wieder zurück nach Shimla.

    Den Nachmittag verbrachten wir in der Stadt, die wie keine andere indische Stadt ist, in der wir bisher waren. Shimla war früher die Sommerresidenz der englischen Herrscher und wurde auch von diesen erbaut. Viele Gebäude sehen typisch britisch aus und die Straßen laden, auch wenn sie durch die Hanglage teils sehr steil sind, zum Flanieren ein. Der Stadtkern ist Fußgängerzone, es drängen sich also keine Motorräder, Roller oder Tuktuks an einem vorbei, es gibt keine der typischen Straßenläden, weswegen man auch nicht ständig angequatscht wird, Müll wird größtenteils richtig entsorgt, niemand ist gestresst, weil die anderen Leute ja auch größtenteils Urlauber sind, keine Kuh hat bisher den Weg den Berg hoch geschafft und es gibt auch nur wenige streunende Hunde.
    Gepaart mit den überaus angenehmen Temperaturen und der tollen Luft hatten wir genug Gründe, den Trip nach Amritsar auszulassen und einen weiteren Tag hier zu verbringen. Dadurch konnten wir unsere Bahnfahrt auch von zwei auf fünf Stunden ausdehnen und nach dem Sightseeing-Marathon der letzten Wochen brauchten wir ein bisschen Entspannung.
    Wir verbrachten also den Nachmittag und den nächsten Tag auf einer Aussichtsplattform mitten in der Stadt. Dort konnten wir lesen, die auf den Dächern kämpfenden Affen beobachten und einfach die Aussicht genießen. Auf den am weitesten entfernten Bergen sah man sogar Schnee.

    Vollständig wiederhergestellt und tiefenentspannt ging es heute morgen dann weiter. Da die Fahrt nach Delhi zu lang ist, wenn man den ersten Teil mit dem Zug zurücklegt, werden wir heute eine Nacht in Chandigarh verbringen. Hierhin gekommen sind wir, wie schon erwähnt, mit dem Toy Train. Davon gibt es mehrere in Indien und eigentlich wollten wir ja den in Darjeeling nehmen, weil das wohl die eindrucksvollste Fahrt ist. Da Darjeeling jedoch so weit ab vom Schuss ist (Varanasi ist unser östlichste Ziel und noch rund 700km davon entfernt), werden wir nicht nur für eine Zugfahrt dorthin tingeln. Stattdessen haben wir die "Himalayan Queen" genommen. Das ist ein Zug auf einer Schmalspurstrecke, die seit über einhundert Jahren befahren wird und rund 1500 Höhenmeter überwindet. Die Fahrt ist 96km lang und man braucht etwa fünf Stunden. Die erste Diesellok, die hier eingesetzt wurde, kam übrigens aus Kirchen von der Firma Jung und fährt immer noch auf einer anderen Strecke zwischen Mumbai und Pune.
    Eigentlich muss man, wie fast bei jeder Bahnfahrt in Indien, vorher ein Ticket reservieren und findet seinen Namen dann außen auf dem Zug zusammen mit einer genauen Sitzplatzangabe angeschlagen. Hier gibt es aber einen so genannten General Couch, für den man, wenn man früh genug ist, für 50 Rupien eine Fahrkarte bekommt. Lisa ging also schon zum Zug und reservierte uns einen Sitzplatz, während ich mich in die Schlange stellte und das Ticket löste. Zum Glück waren wir eineinhalb Stunden vor Abfahrt da, denn eine halbe Stunde später war das Abteil rappelvoll, etwas weniger als die Hälfte der Leute musste stehen.
    Um halb elf ging es dann los. Außer vier anderen Europäern, die nach einer Stunde ausstiegen, waren wir die einzigen Nicht-Inder. Verständlicherweise konzentrierte sich die Aufmerksamkeit dann auf uns und während der ersten Stunden der Reise mussten wir alle möglichen Fragen beantworten. Wo kommt ihr her? Wie lange seid ihr hier? Was habt ihr alles schon gesehen? Was macht ihr beruflich? Soweit Standard. Dann aber: Wie viel verdient ihr im Jahr? Mit welchem Erfahrungslevel wurdet ihr eingestellt? Wie viel verdient ein Kellner? Was kostet ein Restaurantbesuch? Reichen 15 Tage, um deutsch zu lernen? Wie läuft das mit der Einbürgerung? Müsst ihr für Medikamente bezahlen? Und so weiter. Wir trafen außerdem einen Mann, der bei einer Firma arbeitet, die die Walzen für ihre Alufolienproduktion bei der Firma Achenbach aus Kreuztal bezieht. So klein ist die Welt.
    Trotz der vielen Fragen und des Fensterplatzes, der leider nicht in Fahrtrichtung zeigte, war die Aussicht überragend. Durch rund 100 Tunnel und über unzählige, teils mehrstöckige Brücken ging es bei bestem Wetter ins Tal. Auch wenn uns nach ein paar Stunden der Hintern weh tat und einem die Mitreisenden manchmal halb auf dem Schoß saßen, war das eine unvergessliche Fahrt :)

    Bilder 1&2: Aussicht bei der Wanderung in Kufri
    Bild 3: Fußgängerzone im Sonnenuntergang
    Bild 4: Aussicht von da, wo wir gesessen haben
    Bild 5: Die Himalayan Queen auf einer Brücke
    Bild 6: Wie gesagt, es war voll. Und rechts ging's 20 Meter steil abwärts.
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  • Day6

    Eigentlich möchte ich mich nur vorsorglich entschuldigen 🙈😂
    Hier in Indien spreche ich den ganzen Tag englisch. Ihr könnt mir glauben, mein Kopf raucht von Tag zu Tag 😁 ab und zu kommt zu den englischen Sätzen, ein paar Sätze, aber oft nur Wörter, Hindi dazu.
    Und dann ist es manchmal echt schwer wieder umzuswitchen ins deutsche 🙈 ich lese Nachrichten und möchte antworten: ich denke in englisch und schreibe in deutsch. Und so sehen die Sätze dann manchmal auch aus 😁
    Sprachenmultitasking ist noch nicht so mein Ding, also vergebt mir für die manchmal komischen Sätze 😊😊
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  • Day6

    Man erlebt so viele schöne Dinge und kommt auch viel zum nachdenken.
    Hier ist nichts, womit man sich aus den Gedanken retten kann. Keine Arbeit, kein Unikram, keine Freunde,...nichts. Nur man selbst und der Blick ins weite Land.
    Man tut so oft Dinge, um anderen zu gefallen und verdrängt, dass man sich dabei am wenigsten leiden kann. Oftmals macht man einfach nur, ohne sich zu fragen, ob einem das überhaupt gut tut.
    Es gibt oft so viele Dinge, die man für andere Dinge aufgibt oder sie geraten in Vergessenheit, obwohl man sie eigentlich liebt.
    Manchmal sollte man einfach mal alles hinter sich lassen und das Leben leben und genießen! Und vor allem öfter einfach nur mal an sich denken und was einem gut tut!
    Natürlich heißt das nicht, dass man ein Egoist oder so sein soll. Aber jeder ist für sich selbst verantwortlich und kann nur so glücklich sein, wie er es zulässt.
    Natürlich ist diese Erkenntnis ortsunabhängig, aber oft stürzt man sich in den Alltag und nimmt sich keine Zeit für sich.
    Hier, in Indien, kann ich mich nicht in Ablenkung stürzen. Hier lebt man sozusagen einfach in den Tag und die Gedanken kommen und gehen. Doch mir ist jetzt schon einiges klar geworden, über mich selbst, Menschen, denen man begegnet ist, über 'vergessene' Dinge und über noch so viel mehr...

    ***Zeit für Veränderung***
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  • Day37

    Shimla, Teil 1 (28.03. - 31.03.)

    March 31, 2016 in India

    Am Montag ging unsere Tour weiter. Der Plan bestand darin, mit unserem neuen Fahrer, Satwinder, zuerst nach Shimla, das im Himalaya liegt, und dann nach Amritsar, der heiligen Stadt der Sikhs, nahe der pakistanischen Grenze (nur rund 60km von Lahore...) zu fahren. Den ersten Teil der Fahrt von Shimla nach Amritsar wollten wir mit der Schmalspurbahn bewältigen, einem sogenannten Toy Train, dazu später mehr.
    Es ging also zuerst von Delhi aus fünf Stunden nach Chandigarh und dann begann die Kletterpartie ins Gebirge. Zwei Stunden lang mit rund 30 km/h schlängelten wir uns die steilen Hänge hoch und uns bot sich ein atemberaubendes Panorama nach dem nächsten. Ihren Fahrstil verändern die Inder auf dieser Strecke keineswegs: Es wird gehupt und überholt, was das Zeug hält, selbst wenn einen nur die Andeutung einer Leitplanke von Abgrund trennt. Satwinder ist jedoch mit seinen fast 50 Jahren ein sehr besonnener Fahrer, der sich nur selten an solchen Manövern beteiligt.
    Nach sieben Stunden Fahrt erreichten wir am frühen Abend Shimla auf rund 2100 Metern  Höhe und der erste Gedanke, als wir aus dem Auto stiegen, war, dass es wirklich angenehm kühl ist! Rund 17 Grad waren nach fast fünf Wochen Dauerschwitzen eine echte Wohltat.
    Da die Fahrt doch irgendwie anstrengend war, checkten wir nur noch im Hotel ein und verschoben den Spaziergang durch die Stadt auf den nächsten Tag.

    Der sollte um neun Uhr mit einem Ausflug nach Kufri beginnen, wo man auf Pferden über Stock und Stein zu einer Plattform mit einer wunderbaren Aussicht reiten kann. Wir verspäteten uns jedoch ein wenig, weil es Probleme mit meinem Frühstück gab. Im Gegensatz zu vielen anderen Hotels gab es dort kein Buffet, sondern es wurde auf Bestellung geliefert, na gut. Lisa bestellte zwei Toast und einen Tee, ich sagte, dass ich gerne das "Indian Breakfast" hätte, was aus einem kleinen Kartoffelcurry und ein paar Brotfladen (Puri) besteht, und wählte von den enthaltenen Lassis den süßen. Der Kellner nickte und kopfwackelte und lächelte freundlich. Nach zehn Minuten wurden uns dann Teller hingestellt und es kamen Lisas Toast, der Tee und mein Lassi, soweit, so gut. Lisa fing schon an, weil wir nicht mehr ewig Zeit hatten. Kurze Zeit später war ihr Toast verspeist und nachdem auch der Tee getrunken war, ging sie schon aufs Zimmer, um sich fertig zu machen. Ich schlürfte an meinem Lassi. Der Kellner war zwischendurch immer mal wieder durch's Restaurant gelaufen und hatte geschaut, ob auch alles gut war. Seit der Bestellung war mittlerweile eine halbe Stunde vergangen, mit meinem Frühstück schien es wohl zu dauern. Jetzt kam er zu mir - mein Lassi war leer - und fragte "finished?", was ich bejahte und sagte, dass Lisa fertig sei. Quietschfidel räumte er also Lisas Geschirr ab...Und griff nach meinem noch sauberen Teller. Ich schaute ihn ziemlich ungläubig an und sagte, dass ich noch nicht gefrühstückt hätte. Darauf kam "Yes, breakfast", es wurde gelächelt und wieder versucht, meinen Teller wegzuräumen. "No! I want to eat! Paratha and Puri Bhaji!", insistierte ich, was er wiederum mit einem ungläubigen Blick erwiderte. Ich zeigte auf die Karte und sah meinen Fehler. Das Frühstücksmenü hieß "Sukh Sagar Breakfast" (Name des Hotels), nicht "Indian Breakfast". Aber wenn ich sage, dass ich gerne das indische Frühstücksmenü hätte und beim Lassi den süßen wähle, sollte man doch eigentlich verstehen, dass ich das Menü meine, gerne etwas essen würde und nicht nur einen Lassi trinken will. 10 Minuten später bekam ich mein Paratha (im Menü standen zwei, aber wenn man das in der Mitte durchschneidet, zählt das wohl als Verdopplung...), kein Puri Bhaji, und verließ kurz danach etwas angefressen und hungrig den Frühstückssaal. Kein guter Start.

    Leider lässt FindpPenguins nur 10000 Zeichen pro Post zu, weshalb ich diesen hier aufteilen musste...
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You might also know this place by the following names:

Shimla, شيملا, Şimla, Шимла, शिमला, শিমলা, Šimla, Ŝimla, شیملا, શિમલા, שימלה, Simlá, SLV, シムラ, ಶಿಮ್ಲಾ, 심라, ഷിംല, ଶିମଲା, ਸ਼ਿਮਲਾ, شملہ, சிம்லா, సిమ్లా, Шімла, შიმლა, 西姆拉

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