Italy
Abruzzo

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Top 10 Travel Destinations Abruzzo

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99 travelers at this place

  • Day157

    Quer durch Italien

    September 25 in Italy ⋅ ☁️ 27 °C

    Am Lago di Bolsena wurde uns bewusst, dass auch hier der Herbst vor der Tür steht. Die Buden am See sind geschlossen und die Nachsaison auch bald vorbei. Bolsena hat uns gut gefallen eine kleine Stadt über dem See.
    Eigentlich wollten wir durch das Inland weiter fahren aber bei der Wettervorhersage (4-12°) entschieden wir uns doch gleich wieder an die adrische Küste zu fahren. Unzählige kleine Ortschaften, spektakulär auf Hügeln erbaut sichteten wir auf unserem Weg an die Ostküste.
    Nach der langen Fahrt müde und hungrig freuten wir uns auf den Campingplatz - der nur leider voll war! Nachsaison?!
    Nach längerem hin und her bekamen wir noch einen Abstellplatz beim Campingplatz nebenan. Am nächsten Tag konnten wir den ersten Schnee auf italienischen Gipfeln entdecken Also lieber direkt weiter Richtung Süden. Die Landschaft änderte sich und wir kamen zu einem wunderschönen Ort in Gargano.
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  • Day7

    Über die Panoramastrasse in die Abruzzen

    September 18 in Italy ⋅ ☀️ 20 °C

    Lesezeit: länger als sonst 🙈😎

    Heute wird am Morgen nicht so lang herum getrödelt.. Es steht eine lange Autofahrt an. Wir streifen Lazio und gelangen in höhere Bergregionen nach Umbrien. Stundenlang geht es in Kurven hoch und wieder runter.. Die Aussichten sind an und für sich toll.. Das einzige, was wir schon im gesamten Urlaub bemängeln ist die Sicht.. Alles erscheint in grau-blauen Dunst, als läge Smog über der Landschaft. Das ist ein bisschen schade. 😐
    Auf der Suche nach einer warmen Mahlzeit steuern wir einen Agritourismo an.. Die Bilder sehen ansprechend aus, wir hoffen auf was Insider-mäßiges. Aber? Es ist zu.. 🙄 Da uns Google sagt,dass fast alles in der Umgebung zu ist, nehmen wir eine Pizzeria an der Autostrada. 😬 Bloß Pizza gibt es in der Pizzeria erst am Abend.. Jetzt gibt es Nudeln, vertrocknetes Brot und Salat und sowas... Gratis dazu gibt es ein Kantinenambiente. Zumindest ist der Bauch gefüllt. 😉
    Als wir von der Autostrada runterfahren, gibt es lange Gesichter bei uns! Bei der Auffahrt fuhr Marco im flüssigen, zügigen Verkehrsfluss an der Mautstation den anderen hinterher. Uta sagt noch: Da war aber jetzt rot! Die Ampel schaltete gerade um.. Bei dem Tempo hätte Marco jedoch eine Vollbremsung hinlegen müssen. Also weiter. Passiert ist erstmal nix. Die anderen "Schalter" an denen man sich sonst das Ticket ziehen muss, sind abgesperrt. Wir denken nicht weiter darüber nach. Als wir dann beim Verlassen der Autobahn sehr unfreundlich nach unserer Bigliette gefragt wurden, sagten wir wahrheitsgemäß, dass es keine gab.. Der Mann sprach nur italienisch. Der digitale Übersetzer kann zwar mitteilen, warum wir kein Ticket haben.. Aber der Mann blieb hart. Er braucht es, sonst können wir nicht weiter. Er fragt schließlich wo wir aufgefahren sind. Wir stammeln und überlegen wo es gewesen sein könnte.. So genau weiß man das doch in Zeiten der Navigation nicht 🥴 Schließlich bekommen wir einen Preis (1,90€) genannt, bezahlen, die Schranke geht auf, wir sind erleichtert, Marco fährt an... Der strenge Italiener, der auch beim Militär einen guten Job machen würde, ruft uns in seiner Muttersprache ungehalten zu, dass wir zu warten haben. Er überreicht uns einen Ausdruck und quatscht was von Blu Point... 🤔 Wir sehen uns den Zettel an: 77,90€!!! 😱 Strafe! Weil wir ohne Ticket die Autobahn benutzten! Die vorbildlichsten Autofahrer, die derzeit auf Italiens Staßen unterwegs sind, müssen jetzt blechen... Das tut weh und ärgert... 😤 Der unfreundliche Mann hätte sicher auch anders entscheiden können. Ein Auge zudrücken zum Beispiel. Aber wie immer... Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. 🙄
    Nun gut. Bis Kokopelli Camping ist es nicht mehr weit. Begrüßt werden wir von einem bewegungsfreudigen und freundlichen Hund, der sofort bettelt, dass man ihm die Frisbee-Scheibe wirft 😊
    Wir bekommen einen kleinen Stellplatz auf der Zeltwiese. Von oben guckt man auf eine kleine Stadt. Tolle Lage! Ganz ruhig. Ganz individuell. Ganz familiär. Das erste Mal müssen wir nicht unterschreiben, dass wir kein Fieber oder andere Symptome von COVID-19 haben. Und das erste Mal gibt es Toilettenpapier. Ein kleines bisschen normaler scheint hier die Welt zu sein. ☺️
    Auf dem Tisch im "Gemeinschaftsraum" liegt ein Infohefter mit Wandertips.
    Erste Seite: Wasserfall. 20 Min. 3 km. Ist ja erst 18 Uhr! Also los. Wir haben ja bisher fast nur gesessen.
    Weder die Zeit- noch die Kilometerangabe stimmen 🙈 Es ist fast doppelt so weit und obwohl wir nicht bummeln, brauchen wir 1h.. 😇 Trotzdem war es ein schöner, kleiner Ausflug in den Bergen. Hier soll es ja Bären geben. Wir haben keinen gesehen. Wollen wir das überhaupt? 🤔

    Kleine Anekdote noch zum Abschluss.
    Auf den Kokopelli Camping kommt ein Pärchen mittleren Alters, der Mann mit Rockerweste, die Frau mit Jogginghose, Jeep mit Dachzelt und Riesaer Kennzeichen. Die Betreiber des Platzes fragen mit Oxford-Englisch-Akzent: "Do you have a reservation?" Die Antwort lautet in feinstem Sächsisch-Englisch-Akzent: "No, we come of good luck!" Herrlich 😅

    ~Uta~
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  • Sep15

    Neuer Platz, neues Glück...

    September 15 in Italy ⋅ ⛅ 27 °C

    Der Platz Centro Turistico San Nicola in Peschici hat uns leider nicht überzeugen können. Deswegen haben wir heute früh spontan unsere Sachen gepackt und haben einen neuen Platz angesteuert.

    Nachtrag: Wir sind in Roseto degli Abruzzi, Province of Teramo, Italien
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  • Sep10

    Anreise mit Hindernis

    September 10 in Italy ⋅ ☀️ 28 °C

    Erste neue Erfahrung des Urlaubs. Sabrina und ich haben es auf die Autobahn geschafft, ohne ein Ticket 🎫 für die Maut zu ziehen. Kurz nach Ancona fahren wir von Autobahn ab, um fürs Mittagessen einzukaufen, wir können dem Mann vom Mautservice auch verständlich machen was passiert ist und müssen 20,90 € Maut abdrücken + 50,90 €, die wir im Servicebüro des Autobahnbetreibers berappen müsse. Nach 45 Minuten Wartezeit werden wir endlich eingelassen und können unser Problem schildern. Mit unser Stellplatz Quittung 🧾 als Beweis können wir klar machen, dass wir keine Mautbetrüger sind und wirklich in Sasso Marconi auf die Autobahn 🛣 gefahren sind. Weshalb es dann bei den 20,90 € an Mautgebühren belassen wird.Read more

  • Sep16

    Impressionen des Tages

    September 16 in Italy ⋅ ⛅ 23 °C

    Nach unserer Erkundungstour gings zurück am Campingplatz. Erstmal Badekappen gekauft und ab in Pool, diesen hatten wir für uns alleine.
    Da der Chefkoch sich heute frei genommen hat haben wir uns Pizza geholt und zum Abschluss des Tages gabs ne Runde Siedler von CatanRead more

  • Sep17

    Radtour entlang des Vomano Flusses

    September 17 in Italy ⋅ ☁️ 28 °C

    Heute haben wir uns für eine Mountainbike Tour entlang des Vomano Flusses entschieden. Seeehr anstrengend für Sabrina deswegen durfte eine Stärkung ala Cappuccino mit zuckersüßen Teilchen nicht fehlen . Zurück am Platz wird sich erstmal im Pool abgefrischt.Read more

  • Day10

    Die Wildnis ruft

    September 21 in Italy ⋅ ⛅ 12 °C

    Wie schon gestern “befürchtet“, wurden wir gegen halb 7 von lautem Röhren geweckt. 🕢Wir öffneten langsam die Seitentür und siehe da... da stand Er... im Morgennebel... der Platzhirsch. 🦌 Schön zwischen Zelten, Wohnwagen und Campern hielt er lautstark seine Brunft ab. Ihn interessierte es überhaupt nicht, dass er alle weckte. Nicht mal, dass man keine 30 Meter von ihm weg stand, ihn filmte und fotografierte. Nur die Weiber im Kopf, welche hinter ihm rum sprangen. Seine Show ging weit über eine halbe Stunde lang, aber irgendwann wurde es ihm doch zu bunt, weil es immer mehr Zuschauer wurden. 👀

    Nach diesem Naturschauspiel machten wir uns frisch, tranken einen Kaffee ☕️ und aßen ein Müsli 🥣 im Stehen. Wir wollten wandern gehen und gegen 14 Uhr wurden Gewitter angesagt. Spätestens da wollten wir wieder zurück sein.

    Wir hatten uns eine, für diese Region, recht entspannte Runde entschieden. Die große Tour mit mehr Höhenmeter hatten wir aufgrund der Unwettergefahr verworfen.

    Wir machen den Anstieg zum Ort und am Eingang zum Wanderweg kam es über den großen Bergen dunkel. Und dann donnerte es auch noch in der Ferne. Sollten etwa jetzt schon die Unwetter kommen anstatt zum Nachmittag?! 😬 Wir schauen auf den Regenradar und über uns ist nur eine kleine Regenwolke zu sehen. Aber bei Rom braut sich richtig was zusammen. Mit vielen starken Gewitterzellen. Und es soll zu uns ziehen. 😕 Wir überlegen was wir nun machen. Drehen wir um und gehen zurück zum Campingplatz? Oder reisen wir ganz ab, weil es hier wettertechnisch nix mehr bringt? Oder laufen wir einfach weiter und riskieren es? Immerhin ist es neben dem Nass werden (Regenjacke und Schirm waren dabei) in den Bergen ja nicht ganz ungefährlich, bei Gewitter da rumzutanzen.

    Und... wir laufen los... den Wanderweg weiter. Der Donner klingt weit weg und irgendwie machte es den Eindruck, dass es uns nur streift. Die ersten 3 Kilometer war es trocken und es lag eine magische Stimmung in der Luft. Diese Stille (hin und wieder Donnerbrummeln), grasende Pferde ohne Koppel, das Röhren der Hirsche in der Ferne und majestätische Berge in denen die Wolken hingen. Diese Natur hier... ein Traum. 🥰

    Leichter Niesel setzte ein und der Wald wurde dichter. Dann sahen wir auf dem Weg einen Kackhaufen. Weder vom Pferd, Hase, Fuchs oder Schwein... dann fiel uns wieder ein... hier gibt's ja auch Wölfe und Bären. Und das sah verdammt nach Bär aus. Und er war frisch. Scheiße! 😬🙈

    Nun schaute man öfters in alle Richtungen und Uta fing auch an laut zu singen. 🎶🙈 Wir haben gelesen, dass man sich lautstark bemerkbar machen sollte. Der Regen wurde stärker und irgendwann mussten wir im dichten Wald, bevor große Freiflächen kamen, über eine halbe Stunde ausharren. Immer mit nervösen Blick in alle Richtungen. Wir hatten schon wieder so einen Kackhaufen gesehen.

    Endlich ließ der Regen nach und wir konnten weiter. Der Weg führte in Serpentinen nach unten. Auf einmal verharrte Uta und sagte, sie hätte hier links im Unterholz etwas gehört... etwas Schweres. Marco sagte “Quatsch“ aber horchte auch mal hin. Und dann kam ein dreifaches lautes brummiges Grunzen... keine 50 Meter neben uns. 😳 Wir haben es zwar nicht gesehen, aber ein Hirsch war das definitiv nicht gewesen. Mit einem recht starken mulmigen Gefühl liefen wir zügig weiter nach unten. Uta sang laut währenddessen Marco sich ständig umdrehte. Bloß gut kam nix. 🤗

    Endlich im Tal am Gebirgsbach angekommen, wurden wir wieder entspannter. Auch war da eine Straße, welcher wir folgten und an einem Imbiss mit Souvenirshop mündete. Von da ging ein Weg zu einigen Wasserfällen, welches das Endziel unserer Wanderung war. Wieder zurück zum Imbiss, einen Cappuccino getrunken und zurück. Bloß gut, dass es ein Rundweg war und wir nicht nochmal am Bären vorbei mussten. 😇

    Das Wetter wurde besser und der Rückweg war entspannt, trotz des Anstiegs. Wir genossen die Aussichten auf die Berge, die Stille, die Wildnis... die Abruzzen sind echt eine faszinierende Region.

    Im Ort angekommen noch schnell im Dorflädchen was zum Kochen gekauft. Der Hunger meldet sich nämlich schon seit einiger Zeit. 😉

    Nach der vielen Natur fahren wir zum Ausgleich am frühen Abend nochmal in ein kleines Städtchen in der Nähe namens Barrea. Ein bisschen Kulturprogramm. 😊

    Pünktlich zum Einbruch der Dunkelheit kamen die Hirschkühe wieder und im Schlepptau der Platzhirsch. 🦌 Selbstbewusst und lautstark nahm er unsere Stellplatzwiese ein, um sein Brunftgebahren abzuhalten. Und das tat er die ganze Nacht lang. 🙄😬 Er kam teilweise bis auf 5 Meter heran und hat extrem gestunken. An Schlaf war nicht zu denken. 💤

    ~Marco~
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  • Day14

    Abrupte Abreise aus Apulien

    September 25 in Italy ⋅ ☀️ 26 °C

    Ratet mal wie die Nacht gewesen war? Richtig... Mückenalarm! 🥴 Keine Ahnung wo und wie diese Biester herkommen. Die müssen irgendwo im Auto nisten. 4 Stück erwischt und dennoch weiter attackiert und gestochen worden.🦟

    Gegen halb 7 werden wir “munter“. Ist doch nicht etwa Regen auf dem Autodach zu vernehmen?! 🤔 So war das nicht abgemacht gewesen! Gestern Abend standen noch über 8 Stunden Sonne und kein Regen in der WetterApp. Nun gab es zwar einen total schönen Sonnenaufgang über dem Meer, welcher jedoch von einer dunklen Wolkenfront gefressen wurde... 😑

    Wir schauten auf die WetterApp und sahen, dass es hier die nächsten 3 bis 4 Stunden regnen wird. So beschlossen wir, dass wir aus Apulien abreisen werden und unterhalb der Abruzzen an die Küste fahren. Da soll das Wetter heute noch sonnig und warm bleiben.

    Schnell alles zusammengepackt, ehe es anfängt zu schütten. Noch was Kleines gegessen, Stellplatz bezahlen und ab auf die Piste. Vor uns eine Kolonne an Wohnmobilen, welche sich mit Tempo 30 die Serpentinen hochschrauben. 🚐Oben angekommen sehen wir, dass es wieder blau kommt. Den Wetterbericht kann man irgendwie nicht ernst nehmen. 👎

    Die Fahrt verläuft reibungslos und wir erreichen nach 4h “Roseto degli Abruzzi“. Ein absolut nicht sehenswerter Ort. Strandpromenande mit abgeranzten Hotels, lauter Strandkneipen, Souvenirläden... und vieles ist schon geschlossen. Saison ist zu Ende, falls dieses Jahr überhaupt eine gewesen ist.

    Der Campingplatz ist ganz nett. Jedoch enge Stellplätze. Dafür sind die Sanitäranlagen sehr modern und sauber. 👍 Das ist in Italien nicht überall der Fall.

    Auch überall die süddeutschen Rentner mit ihren fetten Wohnmobilen. 🤭 Steiniger Ministrand und Pool mit Badekappenpflicht. 🤦‍♂️
    Für eine Nacht aber alles Ok. Uta macht ein Mittagsschläfen während Marco wieder mal ins Meer springt.

    Wir leihen uns Fahrräder aus, um damit in den Ort zu radeln. 🚴‍♀️🚴‍♂️ Immerhin ist er 4 Kilometer entfernt vom Platz und wir wollten das nicht schon wieder laufen müssen. 😇 Im Ort selbst gibt's nix zu sehen. Wir tranken am Strand einen Kaffee und dümpelten ziellos mit den Rädern durch die Gassen. Dann meldete sich noch der Hunger, aber die Restaurants machen alle erst halb 8 auf. 🙄🙈 Ein reizvolles Ziel lag ständig vor unseren Augen. Eine mittelalterliche Stadt, welche auf einem steilen Berg thronte. Jedoch hatten unsere Räder keine Schaltung und das wollten wir uns dann auch nicht mehr geben da hoch zu strampeln. 😬

    So radelten wir zurück und beschlossen im Restaurant des Campingplatzes zu speisen. Trotz Scharen quikender Kleinstkinder und langer Wartezeiten war es ganz passabel gewesen. 🙂

    Der Wind wurde stärker und böiger und erste kleine Regenschauer setzen ein. Der vorhergesagte Temperatursturz kündigt sich an. Ab in's Bett...

    ~ Marco ~
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  • Day9

    Standortwechsel in den Abruzzen

    September 20 in Italy ⋅ ☀️ 14 °C

    Der Blick zum offenen Heckfenster beschert auch heute gleich wieder gute Laune zum Morgen 😊 Von der Terrasse sieht man sogar das Gran Sasso Massiv, anstatt es nur zu erahnen. 🤗
    Nach dem Frühstück (erwartungsgemäß keksiges Brot 😉) packen wir zusammen und fahren weiter. Ziel ist Camping Wolf in einem anderen Nationalpark der Abruzzen.
    Die Autostrada meiden wir heute 😬 Dafür nehmen wir zwangsläufig eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50km/h in Kauf 🙄😆
    Auf dem neuen Campingplatz ist viel Platz. Schnell ist was passendes gefunden und schon geht es auf eine kleine Erkundungstour in die Umgebung. Erst nach oben in das kleine Dörfchen Civitella Alfedena, wo wir schon mal mögliche Startpunkte für unsere Wanderung morgen ausfindig machen. Dann nach unten an den Lago di Barrea, an dem es ein kleines unschönes Ausflugslokal gibt, das von Einheimischen an einem sonnigen Sonntag wie heute stark frequentiert wird. Immerhin gibt es Kaffee, Eis und hübsche Pferde 😊
    Am späten Nachmittag faulenzen wir ein wenig und warten ab, bis ein Ristorante öffnet.. Mit 19:30 Uhr sind die Italiener ein bisschen spät dran für unser Empfinden 😇😉
    Richtig schick sitzen wir nun bei gutem Wein und einem leckeren Gruß aus der Küche in entspannter, uriger Atmosphäre eines alten Gewölbes, während draußen ein Gewitter das nächste jagt.. 😏

    Zurück zum Campingplatz im Dunkeln, vernehmen wir aus allen Himmelsrichtungen die Brunftrufe der Hirsche. Teilweise richtig nah. Wir kommen am Auto an und siehe da... sie gehen da ganz entspannt auf 5 Meter Abstand neben einem spazieren. Das kann ja eine Nacht werden. 🐗
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  • Day8

    Wanderlust statt Frust

    September 19 in Italy ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute wollen wir wandern gehen. Denn dazu sind wir ja in die Abruzzen gefahren. 😊
    Kurz nach 7 standen wir auf (wir waren die Ersten) und kochten uns in der Gemeinschaftsküche einen Kaffee. Die Ruhe hier oben tut echt gut. 🥰Nur die Hühner gurrten etwas rum. 😄

    Mit groß frühstücken war heute nix. Der nächste Bäcker ist 3 Kilometer entfernt und dann auch noch unten im Tal. Dann wieder 3 Kilometer zurück und auch noch steil berghoch... nööööö. 😬 Mit dem Auto wäre kompliziert gewesen, da es schwierig aus unserem Stellplatz heraus zu manövrieren ist. Da gab es eben wieder mal nur ein Müsli. 🙂

    Nebenbei hatten wir uns eine Route von 12 Kilometern und etwas über 500 zu bewältigende Höhenmeter bei Komoot rausgesucht. Die Betreiber bieten in ihrem Hefter auch ein paar Touren an. Entweder sind es Minitouren oder gleich richtige Brecher mit über 8 Stunden Wanderzeit und über 900 Höhenmeter. Da wir keine Verpflegung "to go" hatten, muss das nicht unbedingt sein. 😇

    Kurz darauf ging's auch schon los. Erst beschaulich durch den Wald, dann scharf rechts und gleich einen schweißtreibenden Anstieg hoch. Nach einer guten halben Stunde erreichten wir das Örtchen Roccamontepiano. Dort war, wie fast überall in Italien zum Samstag, ein Markt auf der Hauptstraße. Jedoch gab es nur paar Stände mit Billigklamotten und paar Obst- und Gemüsestände. Und einen Bäcker machten wir ausfindig, wo wir unser morgiges Frühstück kauften. Sicherlich wird es morgen hart wie ein Pflasterstein sein. 😂

    Es ging wieder steil bergauf zu einer nicht sehenswerten Kapelle. 🤷‍♀️ Kurze Pause im Schatten, denn die Mittagssonne knatterte schon gewaltig. ☀️ Weiter den Berg nach oben, wo es auf dem Kamm einen Imbiss gab. Dort einen Cappuccino und ein Wassereis verzehrt und auf der anderen Seite wieder bergab. Dort wurde es auch uriger und natürlicher. Aber auch weniger Bäume und die Sonne brannte gnadelos. 🥵 Der Schweiß lief in Strömen, aber den Umweg zu einem alten Wehrturm nahmen wir doch noch auf uns. Von da aus gab es auch eine wirklich tolle Aussicht in eine Schlucht.

    Noch gute 45 Minuten bis zum Campingplatz. Die Sonne bretzelte (keine Kopfbedeckung), die Beine wurden langsam schwer und der Hunger meldete sich schon die ganze Zeit. 😎

    Endlich am Ziel, ging es erstmal unter die Dusche und danach wurde das Mittag/Abendessen zubereitet. Bratkartoffeln und Spiegelei... schön deftig.

    Den restlichen Tag verbringen wir chillig mit einer Flasche Wein auf der Terrasse und schauen zu, wie die Sonne untergeht. Das gewaltige “Gran Sasso Massiv“ lässt sich im Dunst leider wieder nur erahnen.

    ~ Marco ~
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You might also know this place by the following names:

Abruzzo, Abruzzen, Abruzze, Abruzos, أبروتسو, Abruçço, Абруца, Абруцо, els Abruços, Абруццо, Abbruzzu, Αμπρούτσο, Abruco, Los Abruzos, ابروتزو, Abruzzes, Abruço, Abruç, Â-pu-lû-tsó, אברוצו, आब्रुत्सो, Աբրուցո, Abrútsi, アブルッツォ州, აბრუცი, 아브루초 주, Aprutium, Abrusso, Abrucai, آبروتزو, ਆਬਰੂਤਸੋ, Abruzja, Abruss, صوبہ ابرززو, Abrutzu, Abruzzy, Abruci, แคว้นอาบรุซโซ, آبروزو, Abruso, 阿布魯佐, 阿布鲁佐

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