Italy
Città Vecchia

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Travelers at this place
    • Day41

      Bagnoli nach Muggia & Fähre nach Triest

      October 21, 2021 in Italy ⋅ 🌧 16 °C

      Ich habe es geschafft!! 🎉🎉🎉
      Vom Gletscher bis ans Meer - der Alpe-Adria-Trail mit insgesamt 702 Kilometern! Ich kann es noch gar nicht richtig glauben! 😃

      Der Wetterbericht hatte schon seit dem letzten Wochenende für heute Regen vorhergesagt - ich hatte immer gehofft, dass sich das noch verschiebt, aber die Aussicht blieb dabei. Vielleicht wollte mir das Wetter auch sagen, dass jetzt Zeit für das Ende ist. 😃

      Es hat aber erst mal nicht geregnet und war nur ganz schön bewölkt. Ich habe mit etwas zum frühstücken beim Bäcker geholt und bin dann um 8 Uhr los.
      Die Strecke heute hatte noch mal ein paar Höhenmeter, was ich für die Abschluss-Etappe gut fand. Noch mal eine kleine Herausforderung, nach den letzten Etappen, die eher weniger Höhenmeter hatten.
      Raus aus dem Ort und dann ging es auch schon gleich den ersten Berg hoch. Zum Teil recht steil und einmal bin ich auch etwas vom Weg abgekommen. 😃 Von oben hatte man einen guten Blick auf des Meer und mein Ziel. 🙂 Es ging auch gleich wieder runter - auch zum Teil wieder recht steil - und in den kleinen Ort Osp. Der liegt zum Teil umgeben von beeindruckenden Steilfelsen. Und auf der anderen Seite ging es dann wieder hoch auf den nächsten Berg. Oben habe ich dann erst mal Mittagspause gemacht. Allerdings auch nicht so lange, da es doch recht frisch war. Aber zum Glück noch kein Regen!
      Der Abstieg war hier etwas weniger steil.
      Der Weg war heute sehr schön. Es ging durch ein paar Tannenwälder, aber sonst sehr viel durch herbstliche Laubwälder und man hat das Meer immer wieder gesehen.
      Die letzten drei Kilometer nach Muggia rein waren dann auf der Straße, aber da war das Ziel ja in Sicht. 🙂
      In Muggia angekommen fing es dann auch an zu regen. Der 'Empfang' war dann zwar nicht soo schön, aber zum Glück hat es nicht den ganzen Tag geregnet - dann lieber so.
      Bei dem Wetter hatte ich dann nicht so wirklich Lust noch länger da zu bleiben und ich bin mit der Fähre nach Triest gefahren und zu meiner Unterkunft gelaufen.
      Erst mal eine heiße Dusche und dann war ich gleich um die Ecke noch was essen.
      Jetzt habe ich noch zwei Tage in Triest und muss erst mal verarbeiten, was ich die letzten Wochen gemacht habe. 😄
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      Herzlichen Glückwunsch! Schön Dich getroffen zu haben und ein Stück des Weges gemeinsam mit Dir gegangen zu sein. Michael [M]

      10/21/21Reply
      Traveler

      Danke 😊 Ich fand die Etappen mit euch auch sehr schön! Und wer weiß, vielleicht klappt es ja noch mal mit einem Revival. 🙂

      10/21/21Reply

      Wahnsinn! Herzlichen Glückwunsch Anne, super gemacht 🍾 [Annika]

      10/22/21Reply
      Traveler

      Danke!! 😊😊

      10/22/21Reply
      4 more comments
       
    • Day17

      Triest

      February 23 in Italy ⋅ ☀️ 12 °C

      Als ich vorgestern in Triest ankam, suchte ich mir wieder über die App Park4night einen Parkplatz, der möglichst kostenlos war und nicht an befahrenen Straßen liegt. Mein Weg führte mich immer weiter den Berg rauf und weiter weg zum Stadtzentrum. Gegen 16:00 fand ich dann den Parkplatz, der 4 Plätze für Camper vorsah und bekam den letzten noch ab. Sofort packte ich Rosi aus und schwang mich aufs Rad, die Sonne schien so toll und ich wollte ans Meer. Im nu war ich unten, sauste die Serpentinen runter und kam am glitzernden Wasser an. Ich radelte ein wenig durch die Stadt und genoss die untergehende Sonne. Der Weg zurück hingegen machte es mir schwer, fahren war bei der Straßenneigung unmöglich, also lief ich im Dunkeln zurück. Da frag ich mich schon manchmal, ob das Sparen das alles so wert ist aber ich stelle auch immer wieder fest, was man dadurch für Ort sieht: Sonnenuntergang, Parkplatz zwischen 2 Parks mit Trinkwasser und WC, bester Frühstücksplatz über der Stadt. Also ja, es lohnt sich meistens.

      Am Morgen lief ich los und schaute an der nächsten Bushaltestelle, wann und ob denn ein Bus fahren würde. Es kam grad einer und der Busfahrer wollte mich mitnehmen. Da ich aber kein Ticket hatte, dachte ich eh ans Weiterlaufen aber merkte, dass es gar keinen Automat gab, also nahm er mich zum nächsten mit. Dort konnte man nur mit Münzen bezahlen, die ich nicht hatte, also nahm er mich noch ein paar weitere Haltestellen mit. Auf halber Strecke stieg ich dann dankend für die kostenlose Fahrt aus, um die Stadt von oben her zu erkunden, die ersten Kirschblüten zu sehen und immer wieder den Blick auf das Meer und die Stadt zu genießen.

      Ich empfinde die Stadt als sehr monumental. Es gibt viele große und prunkvolle Bauwerke, die einen entsprechenden Vorplatz haben. Allgemein erinnert mich die Stadt mit ihrer Architektur, Straßenführung und Stadtaufbau einerseits an eine Kolonialstadt und andererseits an den neu gestalteten Stadtteil Eixample in Barcelona. Die Stadt ist ganz klar von Autos und lauten, großen Verkehrsstraßen geprägt, FußgängerInnen und RadfahrerInnen müssen hier Platz machen. Es fehlt mir ein wenig die Gemütlichkeit Italiens und empfinde Triest als moderne Großstadt. Dies merkt man auch daran, dass die Verständigung auf englisch hier gar kein Problem ist.
      Auch im Randbereich der Stadt dominiert das Auto, zwar ist es hier ruhiger und grüner aber sehr sehr hügelig, sodass ein Auto von Vorteil ist. Wirklich völlig beeindruckt haben mich die Quallen im Hafen. Sowas habe ich noch nie gesehen und dank des sauberen Wasser auch klar erkennbar: Quallen, die bestimmt bis 1,50m groß waren. Spektakulär!

      Am Meer zu sein, im Hintergrund die Alpen zu sehen, die Fassaden anzuschauen, das dennoch moderne Feeling der Stadt gefällt mir sehr aber die Stadt ist nicht zu vergleichen mit Florenz, Venedig oder Verona. Mittig gibt es ein Arboretum (ein Baummuseum) das wie ein Central Park in klein funktioniert. Es gibt Spielplätze, Tischtennisplatten und Sitzmöglichkeiten. Wenn all die Bäume, speziell die Platanen grün sind, sieht das Stadtbild bestimmt noch schöner aus.
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      Whoa!!!!! [Kati]

      2/24/22Reply
      Traveler

      😍

      2/24/22Reply

      Meine Güte Liebes, genauso hattest du es dir ja gewünscht, voller Abenteuer und wunderbarer Natur. Ich bin bei dir und mir macht der Krieg sehr Angst. Bitte paß ganz sehr auf Dich auf. Hab weitere erlebnisreiche Tage mit dein Zaubermobil. Ich hab dich DOLL lieb.Kussi Kussi OMI [OMI]

      2/27/22Reply
       
    • Day35

      Triest

      August 31 in Italy ⋅ ⛅ 21 °C

      30. Etappe: Sistiana - Triest
      22 km
      310 Hm bergauf, 380 Hm bergab
      Gesamt 465 km

      Wir sind angekommen!
      Ich bin so stolz auf Ute, dass sie die letzte lange Etappe noch komplett gegangen ist und wir aufrecht in Triest eingelaufen sind 😉. Der Weg war sehr aussichtsreich und schön, ging die meiste Zeit oben an der Steilküste mit Blick aufs Meer, wobei Triest immer näher kam. Mittags machten wir eine längere Pause in Prosecco (der Ort heißt wirklich so). Nachmittags gingen wir kilometerweit auf der Promenade "Strada Vicentina" bis zum bekannten Obelisken in 350 m Höhe über der Stadt. Von hier aus führt eine schmale, steile kopfsteingepflasterte Straße bis hinunter in die Innenstadt. Dabei kommt man an dem Ortseingangsschild vorbei, an dem die Salzburg-Triest-Wanderer traditionell Ihre rote Schleife befestigen. Der Weg endet aber erst unten auf der Piazza Unità d'Italia im Zentrum von Triest.Read more

      Herzlichen Glückwunsch Euch beiden! Und danke, dass ich Euch virtuell begleiten dürfte. Liebe Grüße

      8/31/22Reply
      StrammeWaden

      Hallo Barbara, vielen Dank und bis bald😘

      8/31/22Reply
      Traveler

      Gratulation , wirklich toll. Werde eure täglichen Berichte vermissen, habe täglich darauf gewartet. Geniest Triest und dann noch Salzburg. Liebe Grüsse Karin

      8/31/22Reply
      StrammeWaden

      Hallo Karin, danke schön und danke, dass Ihr uns einen Tag begleitet habt

      8/31/22Reply
      28 more comments
       
    • Day13

      Étape 12 : Caposile - Trieste

      May 27 in Italy ⋅ ⛅ 26 °C

      Distance : 127 km
      Dénivelé : 250m D+
      Temps de déplacement : 4h29
      Tracé GPS : https://strava.app.link/ydkFZIbwqqb

      Par Olivier,

      Ce matin le réveil est piquant puisque la nuit a été plus compliquée que prévue. En effet, le fait d'avoir choisi de bivouaquer sous une église n'était pas la meilleure idée. Pour Armand, après la prière de l'Angelus, les cloches ne sonnent plus. Ce n'est pas le cas ici, puisque nous avons été réveillés toutes les demies heures non stop.
      Nous sommes également dans une région qui s'apparente à la Camargue en terme de moustiques au mètre carré. Ce fut la seconde difficulté de la nuit puisque nous nous réveillons couverts de piqûres.
      Enfin, la dernière difficulté a été la route a proximité qui même la nuit possède pas mal de trafic.

      Bref, nous sommes fatigués mais le soleil de bon matin est agréable et nous met de bonne humeur pour l'étape qui arrive : 125 km pour rejoindre Trieste, la dernière ville italienne avant la frontière avec la Slovénie. C'est la dernière étape de plat et nous avons hâte de retrouver les routes vallonnées.

      Nous prenons la route de bon matin afin de se faire un gros déjeuner au bout de 40km. Les jambes sont extrêmement lourdes, le fait d'avoir marcher à Venise n'a rien arrangé.
      Par contre, après la pause, nous repartons avec une pêche d'enfer. 60 km effectués en moins de 2h pour enfin rejoindre la côte adriatique.
      Le changement est radical, avec des montagnes abruptes qui apparaissent soudainement. Nous nous arrêtons à la première plage que nous trouvons après avoir rôti tout ce début d'après midi. C'est un petit coin de paradis entre les rochers. Quel bonheur de sauter dans l'eau !

      À ce moment là on se dit que ça valait le coup ces 300 km de plat. On prend le temps de profiter de cette plage, de se faire quelques petits sauts depuis les rochers avant de faire les 20 derniers kilomètres vallonnés qui nous amènent à Trieste.

      Nous arriverons à 16h chez Massimo, notre hôte du jour. Il accueille énormément de monde chez lui et est sur une plateforme de woofing, qui lui permet d'accueillir des gens qui en échange travaillent dans le jardin qu'il possède dans les hauteurs de Trieste.
      C'est son pote Greg qui doit nous ouvrir mais il a un changement de programme et rentre à l'appartement que vers 18h. Nous décidons alors de prolonger la sortie vélo pour visiter Trieste. En cherchant un spot pour se poser, nous sommes dans une zone militaire au niveau du port. Quelqu'un nous propose d'entrer et nous accédons au phare le plus éloigné du port où nous avons une vue sur toute la ville depuis la mer. On a vraiment un coup de cœur pour la région et on se dit que ça serait bien de prolonger un peu sur la côte quand nous irons en Croatie.

      Après avoir bien profité du panorama, on retourne à l'appartement où Greg nous accueille.
      C'est un polonais d'une quarantaine d'année qui bosse depuis 1 mois et demie pour le jardin de Massimo. Il est très "smart" et nous discutons de tout et rien. Son passé est intéressant puisqu'il est issu du monde des banques et assurances, monde qu'il qualifie de "bullshit".
      Il a fait récemment un tour du monde. Au premier abord je suis impressionné par l'aventure puis je comprends vite que c'est plus une explosion de son bilan carbone qu'il a réalisé pendant 1 ans et demie en prenant l'avion tous les 3 jours.
      Une autre personne est présente chez Massimo, c'est Giorgio, un étudiant italien qui travaille ici pendant 1 semaine.

      Avec Armand, nous exportons le savoir faire français en leur préparant des crêpes, tandis que Greg nous fait découvrir le savoir faire Polonais en nous servant des shots de vodka sortis d'une bouteille en plastique. Je lui ai seulement parlé 15 secondes d'une marque de vodka polonaise et ça lui a mis l'eau à la bouche.
      Après ce repas, nous allons retrouver Massimo au niveau du bord de Trieste. Nous découvrons le personnage, c'est quelqu'un qui vit littéralement pour les autres. Il nous fait une visite guidée de Trieste by night.

      Chez lui, il a deux perroquets dont un qui nous régale par sa faculté à reproduire la voix de Massimo. On fait une petite session photos avec les perroquets, puis il est presque 2h, tout le monde est claqué, il est temps de prendre du repos.

      Demain, pas de pression puisque des orages sont annoncés le matin à Trieste, nous voulons donc partir après pour rejoindre la Slovénie.

      l'Italie aura été pour nous le premier pays traversé, nous avons adoré les paysages et les moments passés. Nous avons eu de la chance sur la météo (un peu trop chaud quand même), ce qui a rendu le séjour encore plus beau.
      Pour la suite, nous avons hâte de rejoindre des pays avec plus de simplicité (et un meilleur niveau d'anglais) qui permettront sûrement de faire plus de rencontres.
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    • Day5

      5. Schlafplatz

      August 24 in Italy ⋅ ⛅ 23 °C

      Nach den Tropfsteinhöhlen haben wir uns doch noch dazu entschieden weiter zu fahren nach Trieste dort haben wir in einem kleinen Lokal eine leckere Pizza gegessen und einen ordentlichen Platz am Hafen bekommen der Wind weht hier ein wenig aber alles gut.Read more

    • Day17

      Savudrija - Piran - Triest

      May 19 in Italy ⋅ ☀️ 20 °C

      5 Tage, 3 Länder und nicht mehr allein unterwegs😊
      Fantastisches Wetter und schöne Strecken am Mittelmeer entlang durch Kroatien, einen Abstecher in das sehr süße Städtchen Piran in Slowenien und schon sind wir in Triest, Italien 🥳 Pizza und Eis wurden natürlich ausgiebig getestet 😋Read more

      Traveler

      Lustig, mei Lieblingsbild!!!

      5/21/22Reply
       
    • Day6

      Bagni La Laterne

      August 25 in Italy ⋅ ⛅ 24 °C

      Direkt an unserem Parkplatz war das Meerwasser Schwimmbad La Laterna hier konnten wir für 1 € paar Runden im offenen Meer drehen und noch schnell duschen. Das besondere Elena und Andreas durften getrennt baden das hat den Grund dass die Damen ihre Privatsphäre waren Karim und die Männer von dem Gnade der Frauen verschont bleiben.Read more

    • Day113

      Trieste (Italien)

      May 26 in Italy ⋅ ⛅ 18 °C

      Eine kurze Woche! Was gibt es besseres als sich auch noch den Brückentag frei zu nehmen, aufs Motorrad zu steigen und Städte die sonst so fern und jetzt so nah sind zu besichtigen?

      Also heute noch gearbeitet, danach Sachen gepackt und los! So der Plan… Dem Fahrstuhl entsprungen gab Petrus alles und ließ in Graz für die nächsten 2,5h alles an Wasserkübeln, Hagel und Gewitter nieder was er hatte. Um 17:30 Uhr schien alles vorbei, also Aufbruch.

      Am Murpark noch fix getankt, eine digitale Motorrad-Vignette für Slowenien gekauft und rauf auf die Autobahn und… STAU!!! Klar, ich war natürlich nicht die Einzige mit der Idee nach Slowenien oder Italien zu fahren. Wir beißen uns da durch, denn ich hab keine Lust morgen früh um 6 Uhr aufs Motorrad zu steigen und erreichen um 22:10 Uhr unser Hostel in Triest. Noch fix eine Pizza organisiert (ein Hoch auf die Italiener und ihre späte Küche), noch ein klein wenig durch die Gassen gelaufen und die ersten Eindrücke gesammelt. Ich freue mich auf mehr morgen früh. 🙂

      Der nächste Tag wird genutzt um Triest so gut es geht zu Fuß zu erkunden. Es gibt viel zu sehen und natürlich wird der Coffee-Pass für 5€ gekauft, mit dem man in uralten traditionellen Cafes einen italienischen Espresso trinken kann. Mir läuft zudem ein Handtäschchen über den Weg, dass zukünftig meine Schulter zieren wird und ein kleiner Aperol Sprizz darf natürlich auch nicht fehlen. 😅

      Triest ist auf jeden Fall sehr hübsch und eine Reise wert!
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    • Day69

      Der Junge ist Irre.!

      September 7, 2019 in Italy ⋅ ⛅ 22 °C

      Der Morgen startete mit windstillen 14 Grad, vereinzeltem Sonnenschein und 600 Höhenmetern..nach wenigen Kilometern war die Grenze zu Slowenien erreicht..Die vor Hitze knisternden Kiefernwälder in Steinwüsten weichen grünen saftigen Wiesen und dem vom Regen feuchtmodrigen Geruch von Laubwäldern..Ich wusste bis dato nicht, dass man Gerüche vermissen kann und ich glaube die letzte Naturwiese habe ich auch in Bulgarien gesehen..😅..Ich fahre jedenfalls breit grinsend durch die Landschaft..
      Irgendwann an einem Rastplatz treffe ich Thomas..Oder soll ich besser sagen Thomas trifft mich? Ich sitze nichtsahnend rum und schreibe Postkarten, als ein vollbepackter Radler grinsend um die Ecke schaut, sich ungefragt an meinen Tisch setzt und wasserfallartig im Thüringer Dialekt zu erzählen beginnt..Thomas hat in etwa die gleiche Strecke wie ich hinter mir..Nur ist er noch zusätzlich durch die Ukraine, Griechenland und Bosnien gefahren..achja..und er ist erst vier Wochen unterwegs und hat unterwegs ja ein paar Tage nur 30km gemacht, weil er einen chilligen Schotten getroffen hat..
      Er will eigentlich auch nichts von mir wissen, sobald ich was sage wird er eher abwertend..Er ist beispielsweise der Meinung mit meinem Rad zu fahren wäre wie cheaten, weil ich nicht dem Wind so ausgesetzt bin wie er und mein Rad ja viel leichter ist und ich nehme ja garantiert eh die leichten Strecken und bin nicht so wie er unterwegs..Stimmt..
      Etwas verdutzt erkläre ich ihm, dass es unterschiedliche Wege gibt zu reisen und das ja das Tolle ist..jeder kann das machen was er mag..es gibt weder richtig noch falsch dabei..ich habe ihn nicht überzeugen können..Aber das ist ok..Denn Thomas ist Irre..zumindest darauf konnten wir uns lachend einigen..😂..
      Nach zwei Stunden Geschichtenberieselung und Gewitter abwarten will ich langsam weiter..Thomas hat offensichtlich entschieden, dass er mit mir zusammen fahren möchte..gefragt wird natürlich nicht..😂..
      Wie der Junge bei seinem Fahrstil noch nicht vom Auto überfahren wurde ist mir unklar..😅..Auch, wie er 250km am Tag fährt, denn für die letzten 30km nach Triest brauchen wir zusammen 3 Stunden vor lauter Einkaufspausen..Mein Tacho steigt zwischenzeitlich auch aus, erwacht aber an der italienischen Grenze wieder zum Leben..
      Bei der nächsten Einkaufspause in Triest bewache ich nochmal brav das Rad von Thomas und verabschiede mich danach von dem Jungen..Ein wahrlich erheiternder Tag..Nur verrückte unterwegs..😂..
      Triest selbst ist nicht wirklich spektakulär..Aber ich entdecke eine neue Sportart in der Innenstadt: Kayak Polo..Ich Frage mich langsam, mit was man noch alles Polo spielen kann..gibt es vielleicht auch skateboard, segway oder Sackhüpfpolo.?
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      😂🤣... herrlich

      9/8/19Reply
       
    • Day30

      Trieste

      July 30 in Italy ⋅ ☀️ 28 °C

      Als ich am Morgen vor die Tür trete, traue ich meinen Augen nicht. Der Himmel locker bewölkt, die Temperatur leicht abgekühlt und eine schwache Brise weht vom Meer herüber.
      Bis auf die Luftfeuchtigkeit perfektes Wanderwetter für die restlichen 23 Kilometer „Homerun“ ins Zentrum von Triest, zum Trailhead, der Piazza Udine d‘Italia.
      Nachdem Armin und ich die erste Stunde gemeinsam an der Küstenstraße gelaufen sind, zieht es mich schon bald auf die offizielle Route, oberhalb der Straße.
      Hier versuche ich, die Stille eines kleinen Waldes genießend, die vergangenen Wochen und Tage Revue passieren zu lassen…

      500 Kilometer, 27 Etappen,
      2 Pausentage, 25500 Hm im Aufstieg, 26000 Hm im Abstieg,
      4 Länder, 3 Nationalparks
      (Berchtesgaden, Hohe Tauern, Triglav), etliche Pässe und Scharten, extreme Hitzeperioden, sowie grandiose Berglandschaften…

      Eine besondere Zeit neigt sich dem Ende zu.
      Grandiose Eindrücke, tolle neue Begegnungen, Herausforderungen, körperliche Grenzerfahrungen, Schmerzen, Glücksmomente, lustige Situationen und Selbstüberwindung, all diese Impulse nehme ich mit, werde sie festhalten und bestimmt bald neue Pläne schmieden.

      Kann man München-Venedig’21 und Salzburg-Triest’22 vergleichen? Schwierig, hat jede Tour doch ihren eigenen Charakter….
      Unterschiede zeigen sich vielleicht im Anforderungsprofil, den Besucherzahlen und der Wegstruktur. Mehr möchte ich nicht sagen, soll jeder Interessierte seine eigenen Erfahrungen machen. Soviel sei jedoch Gewiss, beide dieser Alpenüberquerungen sind für den ambitionierten Hiker definitiv empfehlenswert…

      Am frühen Nachmittag & Abend, gibt es in einem der vielen Triester Strassenlokale noch ein Wiedersehen mit Dirk, einen Wegbegleiter der ersten Stunde. Bei Campari Sprizz, Wein und Pizza feiern wir uns, das Leben und die kommenden Abenteuer….

      —Fin—

      P.S.: Bei Interesse stehe ich für Fragen gerne zur Verfügung….
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      Traveler

      Glückwunsch 👍eine beeindruckende Tour und Danke fürs Mitnehmen 🙂

      7/31/22Reply
      Traveler

      Gern gemacht… Die Tage folgt noch ein Resümee 😜

      7/31/22Reply
      Traveler

      … du bist schier der Wahnsinn. ❤️ - lichen Glückwunsch, Brüderchen und danke, das Du mich jeden Tag auf deine Abenteuer mit tollen Texten und Fotos, mitgenommen hast.

      8/1/22Reply
      Traveler

      Aber sicher doch 🙋🏻‍♂️😝

      8/1/22Reply
      5 more comments
       

    You might also know this place by the following names:

    Città Vecchia, Citta Vecchia

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