Italy
Santa Teresa Gallura

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22 travelers at this place:

  • Day55

    Shippy macht schlapp:-(

    September 5 in Italy

    Heute um etwa 11 Uhr starten wir von Bonifacio aus unsere Überfahrt nach Sardinien.
    Endlich! Gregor und ich freuen uns beide riesig, da wir schon imner mal nach Sardinien wollten und es eines unserer Hauptziele darstellt.

    Wir haben perfektes Segelwetter, viel Wind und wenig bzw. kleine Wellen. Wir machen den Motor aus und sind nur mit den Segeln fast 14 km/h schnell. Schneller als durch die Motorleistung! Hammer.
    Wir segeln euphorisch und voller Vorfreude auf die Sardinische Nordküste zu. Als wir die Küste fast erreicht haben, machen wir zusätzlich den Motor an, weil der Wind für uns jetzt nicht mehr so günstig steht.

    Nach etwa einer halben Stunde wird der Motor kurz langsamer und leiser, macht dann aber unverdrossen weiter seine Arbeit - nur klappert er jetzt dabei so komisch. Gregor und ich sehen uns an, er meint trocken (und wie ich finde ziemlich optimistisch), dass wäre kein gutes Zeichen, während sich bei mir schon Panik breit macht.

    Noch tuckert Shippy aber fröhlich vor sich hin und die Küste ist in Reichweite, könnte also schlimmer sein. Zum Glück ist uns das nicht auf der Überfährt nach Korsika passiert, als wir über 160km nur mit Motor zurücklegen müssten und rings um uns nur Wasser war und kein Land in sich. Ich versinke gerade so richtig schön in diesem Albtraum-Szenario, als es plötzlich immer leiser wird.
    D.h. der Motor wird immer leiser und langsamer, immer leiser und langsamer und Gregor und ich sehen uns an und sagen beide nichts. Schließlich ist es gaaaanz still.

    Auch eine absolute Technik-Analphabetin wie ich begreift jetzt, "dass das kein gutes Zeichen ist".
    Scheiße, der Motor ist abgekackt!
    Gregor bleibt ganz cool und geht erstmal ne Runde schwimmen, während ich panisch zu meinen Zigaretten greife.

    Wie gut, dass die Segel noch draußen sind und wir immer noch guten Wind haben, denn auch nach mehrmaligen Versuchen springt der Motor nicht mehr an. Shippy will anscheinend nicht mehr. Clever, hat sich wohl gedacht, dass er seinen Lebensabend auf Sardinien verbringen möchte. Hätte ich mir auch ausgesucht.

    Wir segeln an einigen wunderschönen Stränden vorbei hinein in eine Bucht, in der es einen Hafen geben soll, und überlegen uns, wie wir jetzt am besten Anlegen: Gregor hält seitlich auf den Steg zu, während ich draufspringe und versuche Shippy festzuhalten. Im ersten Hafen klappt unser Manöver leider nicht ganz. Shippy ist zu schwer und hat durch das immer noch gehisste Großsegel zu viel Speed drauf, so dass ich ihn nicht halten kann und schließlich hinterher schwimmen muss.

    Im zweiten Hafen versuchen wir uns Verstärkung zu organisieren, doch die Fahrer eines Sportbootes, das an uns vorbeifährt ignoriert unsere Rufe und unser Winken einfach komplett und als ich beim Hafen anrufe versteht dort keiner Englisch. So ein Scheiß.
    Ich schlage vor zu Ankern und zum Hafen rüberzuschwimnen, aber Gregor hat einen relativ freien Steg entdeckt, auf den er nun frontal zuführt. "Ähm, Schatz, was hast du vor?" "Ich fahre vor den Steg, der wird uns schon abbremsen.", erwidert er und fügt hinzu: "Wir sind ja versichert - falls was kaputt geht." WHAAAT?

    Am Steg befinden sich zum Glück ein paar andere Boote und einige Menschen, die unsere Notlage diesmal nicht ignorieren. Einer der Hafenmeister, drückt uns mit einem Ripp an den Steg, während Gregor und der freundliche Typ vom Nachbarboot uns mit den Leinen an den Steg ziehen und ich das Großsegel berge. So schaffen wir es Shippy am Steg festzumachen.

    In der Capitainerie sitzt eine freundliche Dame, die auch Englisch spricht und erstmal 'Andrea' anruft, der sich mit Yanmar-Motoren auskennt und einen Blick auf Shippys werfen will. "Andrea kommt in einer Stunde zu euch", sagt die nette Dame "oder später" und fängt dann an zu lachen, so als hätte sie einen guten Witz erzählt. Die Italiener haben's ja auch nicht so mit Pünktlichkeit... Jetzt sind jedenfalls schon fast 3 Stunden vergangen und kein Andrea in Sicht.

    Aber die gute Nachricht: Shippys Motor läuft wieder. Gregor hat im Internet gelesen, dass man Yanmar-Motoren zwischendurch mal auf Vollgas laufen lassen sollte und nachdem er ihn nach unzähligen Versuchen wieder zünden und Vollgas geben konnte, schnurrt er nun wie ein Kätzchen.
    Fingers crossed!
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  • Day9

    Capo Testa

    September 6 in Italy

    Nach der Abreise vom CP Capo d Orso sind wir noch nach Santa Teresa Gallura gefahren. Womo geparkt, E-Bikes runter😉! Erst sind wir noch eine Runde über den Markt gegangen und dann vorbei an den normalen Radfahrern, bergauf nach Capo Testa.

  • Day9

    From Bonifacio to Alghero

    September 7 in Italy

    We get up at five, clean our apartment and go to the ferry terminal of Bonifacio. It takes an half an hour until we find that little ferry in this harbour and another 30 minutes until somebody opens the door to the port. After 50 minutes we reach Santa Teresa der Galluera in Sardinia. We drive along of the Costa Smeralda and visit Golfo Arcanci. This is one of most expensive places in Europe. The rich and beautiful live here. Then we cross the island and arrive at Alghero at 2 PM.Read more

  • Day43

    Capo Testa

    June 25 in Italy

    Today's adventure was to Capo Tests, which is home to a lighthouse. ( I didn't actually go too the lighthouse, as I don't find the automated ones as interesting as the old ones). The b&b host Emanuela told me about a secret entrance through a cave, so I had to go check it out!

  • Day28

    Valle della Luna

    November 1, 2017 in Italy

    Nachdem wir am Vor-Abend bei Regen eingeschlafen waren, erwachten wir am frühen Morgen mit stahlblauem Himmel. Und an einem Feiertag sind um halb 7 Uhr weder Sarden noch Touristen wach. So konnten wir nach unserem Standard-Frühstück in aller Ruhe den Weg zum Valle della Luna entlang wandern. Dort erwarteten uns neben einigen übrig gebliebenen Hippie die dort hausen, auch faszinierende Gesteinsformationen in allen Farben und Formen. Das anschließende Mittagessen war beim zweiten Anlauf (die ersten Nudeln landeten von Tina leider am Boden😂) dann auch genießbar.Read more

  • Day49

    Porto Pozzo

    June 11 in Italy

    Porto Pozzo ist der untouristischte Ort auf Sardinien, denke ich, zumindest in der Vorsaison! Ein paar km von Porto Pollo entfernt, ein super schöner Campingplatz an einem Fluss, der in der Bucht ins Meer mündet! Ich stehe allerdings daneben am Parkplatz eines Strandrestaurants, wo man stehen darf und Wasser bekommt, wenn man hier isst! Was für mich kein Problem ist, allerdings stehen andere hier, die das nicht wollen so kommt die Polizei und schickt einen Franzosen weg, ein Deutsches Ehepaar, und 2 italienische Ehepaare dürfen bleiben und der eine Italiener der gut englisch spricht regelt es auch für mich! Ich bekomme hilfreiche Tipps worauf ich achten muss wenn ich wild campen will in Sardinien. Es beginnt jetzt die Saison und da wird es schwieriger! Tipps: Sesseln und Tisch am Strand stellen und nicht am Parkplatz, Solaranlage am Dach lassen, immer schauen ob man wo essen muss um alle zufrieden zu stellen und immer unwissend stellen und sich entschuldigen. Naja, das sollte doch klappen!
    Ich fahre mit meinem Boot immer etwas weiter weg vom Ort/Hafen/Campingplatz und habe dann meist meine selige Ruhe! Herrlich ist das! Aber ich sollte nicht so lange an einem Ort bleiben, es spricht sich herum, dass ich als Frau alleine reise, eine interessante Unterkunft habe, zum Teil zu viel im Freien erledige und das zieht Spanner, Gaffer und eifersüchtige Menschen an! Morgen werde ich abreisen! Schade, denn im Strandrestaurant kennt man mich schon, da ist immer ein super Tisch mit Sonnenuntergangsblick am Strand für mich reserviert, sie begrüßen mich mit Namen und sind zuvorkommend!
    Viele Vorteile mit elenden menschlichen Nachteilen! Im nächsten Leben werde ich ein Mann!
    Allerdings bin ich schon ein bisschen Neugierig was Sardinien noch so zu bieten hat!
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  • Day46

    Sardinien

    June 8 in Italy

    Da bin ich! Endlich relaxen! Nach einer Nacht am Fußboden beim Stiegenaufgang im 7. Stock einer beeindruckenden 8 stöckigen Fähre mit Tonnen von Autos, Vans, LKWs und Wohnmobilen, daher auch viele Menschen und ausgebuchte Kabinen, begrüßt mich ein herrlicher Sonnenaufgang an Deck bei der Einfahrt in den Hafen von Olbia! Ich hab zwar wider erwarten gut geschlafen, aber etwas kurz! Also gibt’s gleich Croissant und Tee bei der nächsten Tankstelle und die Erkenntnis, dass ich mir nicht so genau überlegt habe wohin ich zu Beginn fahren soll.
    Am Strassenschild stand Palau, das sagt mir was also fahre ich dort hin. Die Küstenstraße gewählt, weil ich ja am Meer sein will, wild romantisch, kurvig, rundum grün, super schönes Meer und einsame Strände, ja genau, das ist Urlaub, das ist Erholung!
    In Palau erwartet mich ein italienischer Wochenmarkt mit Allem, sehr cool also kauf ich noch schnell zwei Strandkleider und eine kurze Hose um wenig Geld, sehr nett! In Jesolo habe ich schon eine Tasche gekauft! Da wird ja schon fast jetzt das Auto zu klein!
    Ein Frühstück und Bier gibt’s in Porto Pollo das Surfer Mekka wo ich vor 14 Jahren mit Matthias war! Mir gefällt ja das Surferflair! Und dann fahre ich mit dem Navi :-) nach Porto Pozzo, ein Tipp aus dem Camperbuch von Harriet. Der tolle Platz ist zwar jetzt ein Campingplatz, wenig besucht, kostet aber, doch daneben am Parkplatz gleich bei der Strandbar darf man wild campen. Ich finde einen tollen Platz mit Blick aufs Meer und den Hafen und netten Nachbarn, deutsches Ehepaar, die seit zwei Tagen hier sind. Der Platz ist auch beleuchtet, also alles gut denke ich für das erste Mal wild campen.
    Jetzt gibt’s Spaghetti Vongole und Vino bianco in der Bar bei Sonnenuntergang! Gracie!
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You might also know this place by the following names:

Santa Teresa Gallura, STE

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