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  • Day9

    Mit Highspeed nach Naxos

    Yesterday in Greece ⋅ ☀️ 28 °C

    Der Katamaran muss noch für die Damen sauber gemacht werden, dann fahren wir schon die eine Seemeile zur Marina, wo wir an der Tankstelle unseren Außenborder zurück bekommen und die Crew wechseln.
    In der Marina auf Naxos will man uns nur bis maximal 15 Uhr einen Platz reservieren, so dass wir schweren Herzens die Segel wieder einpacken und mit Vollgas die 20 Meilen mit mehr als acht Knoten auf dem Tacho zurück legen. Wir werden schon erwartet und legen in der Marina stressfrei längsseits an.
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  • Day8

    Ein Tag auf Mykonos

    September 17, Aegean Sea ⋅ ☀️ 25 °C

    Nach der anstrengenden Nachtfahrt ist heute chillen angesagt. Nach dem wir den Außenborder einem Monteur übergeben haben wollen wir uns Mykonos Stadt von der Wasserseite aus anschauen. Wir treiben mehr als das wir segeln und packen die Schwimmleine aus.
    Nur eine Meile südlich der Marina schneidet eine Bucht tief in die Insel ein. Hier findet man gut geschützt auf wenig Wassertiefe sichere Ankerplätze und es gibt keine Yachten, die um diese Plätze konkurrieren.
    Uns hat es aber der Platz direkt unter den berühmten Windmühlen mit Blick auf die Altstadt am Anfang der Bucht angetan. Wir finden auf gut 6 Meter einen sandigen Flecken, auf dem der Anker gut hält. Hier liegen wir direkt vor den bekanntesten Postkarten-Motiven von Mykonos!
    Bis zum Strand ist es auch ohne Motor mit paddeln nicht weit. In der Altstadt kommen dann die alte und die neue Crew in einem schönen Restaurant zusammen und es wird ein schöner Abend, den wir gerne noch mit einem Drink am Wasser gekrönt hätten. Beim Blick auf die Karte vergeht uns dann aber der Durst: Sowohl ein kleines Bier als auch ein Ouzo sollen 7 Euro kosten und für einen Cocktail würde man an anderer Stelle einen Kleinwagen bekommen. Also trennen wir uns und die Männer wollen an Bord noch einen Absacker nehmen.
    Ungeplant stehen die Damen dann aber doch am Strand und werden mit dem Dinghi zum Katamaran gepaddelt.
    Es wird dann noch ein langer Abend mit Musik und Tanz an Bord...
    Hinweis: Dieser Ankerplatz ist nur etwas für Menschen, die gerne direkt neben einer Disco schlafen
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  • Day7

    66SM Nachtfahrt nach Mykonos

    September 16, Aegean Sea ⋅ ☀️ 25 °C

    Wir motoren zunächst um die nordöstliche Huk von Patmos herum, bevor wir auf einen reinen Westkurs mit Ziel Mykonos gehen. Die Nacht ist sternenklar und der Mond scheint sehr hell. Angesagt sind 6Bft, tatsächlich sind es dann aber nur 5Bft. Wir machen alle Reffs rein, um die Segelei in der Nacht so stressfrei wir möglich zu gestalten. Wie passieren Ikaria südlich mit einem Abstand von gut 7 SM.
    Als die Fahrt immer weiter zurück geht nehmen wir das erste Reff raus. Das stellt sich dann als Fehler heraus, denn kurz nach dem Ausreffen dreht der Wind unvorhersehbar mit großen Sprüngen. Offensichtlich reichen schon 5Bft aus, um südlich von Ikaria Fallböen zu produzieren, die weit aufs Meer hinaus zu spüren sind. Wir nehmen die Segel nun ganz weg und motoren so lange, bis wir den Bereich der Böen sicher verlassen haben. Merke: Starte von Patmos Südseite nach Mykonos und nicht von der Nordseite!
    Der Versuch auf Mykonos einen Platz in der Marina zu bekommen bleibt erfolglos. Wir steuern zunächst die Bucht Ormos Ornos an. Hier liegen wire gut und sicher und mit dem Dinghi kommt man gut zur Stadt. Leider zickt unser Außenborder rum und geht immer wieder plötzlich aus. Ein Monteur ist noch am selben Tag nicht zu bekommen. Die Männer, deren Frauen schon auf der Insel sind, nehmen sich also ein teures Wassertaxi, um Ihre Liebsten abends doch noch zu sehen.
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  • Day6

    Nach Patmos

    September 15, Aegean Sea ⋅ ☀️ 24 °C

    Wir starten zeitig, denn wir müssen in Patmos am Stadtkai noch ein Ersatzteil für den Generator entgegen nehmen und wollen dann noch in eine Badebucht verlegen. Die Einfahrt in die Bucht mit Blick auf das Kloster, hoch oben auf dem Berg, ist einfach schön. Wieslaw tauscht den Impeller der Wasserpumpe des Generators und wir suchen uns einen schönen Platz in einer Bucht. Das gestaltet sich schwieriger als gedacht, da die Buchten östlich von Patmos Stadt mit Seegras bewachsen sind, so dass der Anker einfach nicht halten will. Schließlich hält der Anker endlich ganz im Norden östlich der Bucht Kambos. Hier sind wir auch gut gegen denn recht starken Nordwind geschützt. Die Angelversuche bringen eine paar kleine Fische zu Tage, darunter einen sehr giftigen Kugelfisch!
    Wir genießen einer leckere Nudelpfanne mit Meeresfrüchten also ohne selbst gefangenen Fisch.
    Gegen 21:30h holen wir den Anker rauf und legen ab zu einer Nachtfahrt nach Mykonos.
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  • Day5

    Nach Arki

    September 14 in Greece ⋅ ☀️ 25 °C

    Wir kreuzen östlich an Lipso nördlich auf mit Ziel Arki. Die Ansteuerung auf Arki mit vielen kleinen Felsen, die aus dem Wasser ragen, ist sehr es schön. Südöstlich unserer Zielinsel lassen wir auf wenigen Metern Wassertiefe denn Anker fallen und setzen mit dem Dinghi zu einem kleinen Steinstrand über, auf dem unzählige Steinmännchen stehen. Ein bezaubernder Ort mit türkis strahlendem Wasser.
    Es ist so schön, dass wir lange bleiben und erst spät die geplante Ankerbucht östlich von Port Augusta anlaufen. Die östliche der zwei Buchten erscheint uns beim dem inzwischen frischen Wind ungeeignet, obwohl der Törnführer diese empfiehlt. Die westliche ist bereits mit Ankerliegern voll. Wir planen um und fahren nach Port Augusta. Dort ist auch alles voll, doch wir haben Glück und der Wirt der Taverne am Fähranleger winkt uns und hilft uns beim seitlichen Anlegen. Wir zeigen uns erkenntlich und nehmen in der Taverne einige Getränke und Vorspeisen. Bis zu dem schönen Ort ist es nur ein kleiner Spaziergang. Wir können der Verlockung nicht widerstehen und bestellen uns einen 2kg Redsnapper. Superlecker!
    Leider haben wir den Wirtsleuten der Taverne versprochen, dort zu essen. Also machen wir unser Versprechen wahr und essen nochmals frisch gegrillte Fische. Anschließend fühlt sich die Crew wie genudelt!
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  • Day4

    Ruhiger Schlag nach Archangelos

    September 13 in Greece ⋅ ☀️ 24 °C

    Der Hafenmeister schleppt uns mit dem Schlauchboot aus unsrer engen Parklücke. Wir fühlen uns ein wenig wie auf einem Kreuzfahrtdampfer, der von einem Schlepper aus dem Hafen bugsiert wird. Es wird dann eine ruhige und entspannte Fahrt nach Archanhrlos, einer kleinen unbewohnten Insel nördlich von Leros. Da der Wind genau von Norden kommt müssen wir kreuzen, so dass aus der eigentlich für einen Tag zu kurzen Distanz doch noch eine passende Strecke wird. Unterwegs legen wir noch eine Schnorchelpause ein und die Badewilligen fahren mit dem Dinghi zum Strand. Den Kommentar von Hajü, dass das Restaurant auf Archangelos das beste in Griechenland sein soll, lesen wir leider erst am nächsten morgen, so dass es abends leckere selbstgemachte Pasta mit Garnelen an Bord gibtRead more

  • Day3

    Endlich unter segeln nach Leros

    September 12 in Greece ⋅ ☀️ 23 °C

    Nach einem guten Frühstück an Bord und Baden im Klaren Wasser setzen wir nun endlich die Segel. Der Wind hat deutlich nachgelassen und wir kreuzen mit vollem Segelkleid gen Norden. Im Süden von Leros packen wir in der Landabdeckung die Schwimmleine aus und lassen uns hinter dem Kat her ziehen. Anschließend testen wir aus, wie gut dass mit dem SUP geht. Nachdem wir uns noch einen Griff gebastelt haben, damit die Leine nicht so stark in die Hand schneidet, schafft Donald, sich auch bei voller Fahrt mit 8,5 Knoten nicht abwerfen zu lassen. Matis steigert die Aktion noch und schafft es sogar im Stehen.
    Das beste Restaurant, in dem wir letztes Jahr gegessen haben, war das Skippers neben der Leros-Marina. Deshalb wollen wir uns diese kulinarischen Freuden auch auf diesem Törn nicht entgehen lassen. Mit Hilfe des Hafenmeisters parken wir unsere 46 Fuß wie ein Zäpfchen längs am Kai zwischen zwei Booten ein.
    Das Essen im Skippers begeistert und auch jetzt wieder, besonders der Octopus in Safransauce ist ein Traum.
    Der Barkeeper erkennt und wieder und mixt eine tolle Kreation nach der nächsten. Trotzdem fällt diesmal auf dem Rückweg zum Boot niemand ins Wasser😜
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  • Day2

    Unter Motor nach Kalymnos

    September 11 in Greece ⋅ ☀️ 24 °C

    Matina übergibt uns die Bootspapiere um 12 Uhr und um fünf nach 12 Uhr beginnt schon die Einweisung in das technisch doch sehr komplexe und mit fast allen denkbaren Extras ausgestattete Boot. Bis die Reinigung ganz abgeschlossen ist, wir unsere Bettwäsche und SUPs haben und die Crew eingewiesen ist dauert es dann aber doch bis 15 Uhr. Als wir uns beim Hafen abmelden bekommen wir über Funk die Ansage: We will warn you, the wind is to strong!
    Schnell noch ein Blick zu Pepos unserem Vercharterer: "It's up to you. If you have a strong estomago..."
    Wir vertrauen unserem Magen und legen ab. Draußen haben wir dann 7Bft, in Böen 8Bft.
    Wind und Welle kommen direkt von vorne. Wenn wir kreuzen erreichen wir erst im dunklen eine schützende Bucht. Also Augen zu und durch!
    Es wird ein wilder Ritt und alle sind froh, als wir in die ruhige Bucht A. Pounta auf Kalymnos einlaufen. Leider sind alle Bojen schon besetzt und wir müssen auf 25 Meter Wassertiefe den Anker werfen. Dank unserer 75 Meter langen Kette hält der auch beim ersten Versuch. Nach einem Anlegebierchen setzen wir mit dem Dinghi zum Restaurant Ilias über. Die nette Wirtin erkennt uns von unserem letzten Besuch 2020 wieder, wir scheinen also einen bleibenden Eindruck hinterlasse zu haben. Leider ist das Essen aber nicht mehr so lecker, wie wir es in Erinnerung hatten.
    An Bord wird es dann noch ein langer Abend und Wieslaw lässt es sich nicht nehmen auch noch einen Mitternachtssnack zu bereiten.
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  • Day1

    Erster Tag in Kos

    September 10 in Greece ⋅ ☀️ 23 °C

    Nach einer entspannten Anreise genießen wir bei strahlendem Sonnenschein unser erstes frisch gezapftes Bier am Hotelpool. Im Hafen können wir den lästigen Papierkram schon heute erledigen und lernen später die englische Crew kennen, die mit unserer Lagoon 46 die letzte Woche unterwegs war. Schön zu hören, dass mit dem Boot alles in Ordnung ist. Frisch gestärkt mit ein paar Leckereien und kalten Getränken ziehen wir durch die Altstadt von Kos. Es ist deutlich mehr los als letztes Jahr und von Corona ist nicht mehr viel zu spüren.
    Wir finden ein schönes Restaurant und sind mit unserem ersten griechischen Abendessen sehr zufrieden.
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