Morocco
Chefchaouene

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Travelers at this place
    • Day 10

      Ruhetag in Chefchaoun und Medina 👀

      October 20, 2023 in Morocco ⋅ ⛅ 16 °C

      Heute haben wir den Tag ruhig angehen lassen. Gegen Mittag sind wir zu Fuß in die Medina gelaufen. Auf den Weg dort hin haben wir wieder eine Dusche abbekommen. Das zog sich dann auch über die Medina in Form eines kleinen Wasserfalles. Chefchaoun auch bekannt als „Die blaue Stadt“ ist wie ein Labyrinth mit kleinen Gassen und unzähligen Treppen bergauf bergab. Nach langem Suchen hat Jan das kleine Lokal wieder gefunden wo er mit Michi die hervorragenden Tahjin mit Sardinen gegessen hat. Ich muss sagen die waren wirklich sensationell. Es bahnte sich wieder eine Regenfront an und wir flüchteten mit einem Taxi zurück zum Campingplatz.Read more

    • Day 10

      Lobet Der Huhn!

      October 24, 2023 in Morocco ⋅ ⛅ 12 °C

      Nach einer weiteren regenreichen Nacht huldigen wir Der Huhn. Noch einen kleinen Plausch mit dem Truthahn und wir machen uns auf in Richtung Fes. Auf dem Weg noch ein leichtes petit dejeuner unter Marokkanern einnehmen und ab dafür! Der Kompass aus dem China Markt zeigt uns den Weg nach Süden.Read more

    • Day 9

      in Marokko angekommen

      October 29, 2023 in Morocco ⋅ ☁️ 14 °C

      In Marokko angekommen! Zwar mit ca 5 Stunden Verspätung, aber insgesamt passabel angenehm.

      Auf dem Schiff schon konnten wir einklarieren: Zuerst das Auto am Zoll registrieren und danach persönliche Migration. - Alles ist in knapp 1 1/2 Stunden erledigt und damit offenbar viel schneller als an Land…

      Marokko ist seit der Unabhängigkeit (…von Spanien und dann Frankreich) 1956 eine „konstitutionelle Monarchie“ (der König macht im Rahmen der Verfassung was er will…).

      Heute leben ca 40 Mio Einwohner auf 444‘850 km2, was ein Dichte von ca 90 Einwohner/km2 ergibt (CH ca 220 Einw/km2).

      Seit 1976 ist auch die südlich angrenzende Westsahara (ca 266’000) km2 unabhängig und wurde kurzerhand von Marokko annektiert. Damit sind aber vor allem die „Polisario“ nicht einverstanden und wehren sich so gut sie können …und auch mit Gewalt.

      Marokkos BIP beträgt ca CHF 3’500/Kopf (Schweiz ca CHF 88’000/Kopf) und setzt sich in etwa folgendermassen zusammen: 52% Dienstleistungen inkl Tourismus / 27% Industrie / 11% Landwirtschaft / 10% Verschiedenes.

      Währung: Marokkanischer Dirham (MAD) 1 MAD=0.088 CHF

      Wir treffen Renate, unsere Reiseleiterin „grad nach dem Zoll links“; können noch Geld beschaffen und fahren dann knapp 2 Stunden, mittlerweile ist es dunkel, zu unserem ersten Standplatz in Cabo Negro, wo wir erstmals die 19 Personen unserer „4x4 light - Gruppe“ beim Abendessen treffen. - Der erste Eindruck ist schon einmal sehr gut!

      Der Wecker klingelt um 0800. Wir sind auf 0900 zum Rapport bei Renate bestellt und stimmen uns ein auf die landschaftlich sehr schöne Fahrt nach Chefchaouen. Wir haben gut Zeit für die Besichtigung der „blauen Stadt“ und verkriechen uns auch gerne bald in unsere Villen; so viele neue Eindrücke machen müde!
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    • Day 3

      Alle haben Hunger: Ramadan!

      April 7 in Morocco ⋅ ☁️ 15 °C

      (Bert) Die Fähre von Tarifa braucht nur eine Stunde, dazu kommt eine halbe Stunde Grenzkontrolle mit unbarmherzig dreinblickenden Polizisten und nervös nach Drogen schnüffelnden Hunden. Da die Uhr zwei Stunden vorgestellt werden muss, rollen wir um 8.30 Uhr durch Tanger. Ziemlich allein, die dreispurigen Straßen sind wie leergefegt. Die anschließende Fahrt geht durchs Hinterland in Richtung Tetouan; da ich versehentlich “kurvenreiche Strecke” eingegeben habe, rollen wir durch unerwartet ärmliche Gegenden, schmutzige Dörfer und an kargen Feldern vorbei, und zwar mit geringer Geschwindigkeit. Dafür sorgen häufige Polizeikontrollen (mindestens zehn!) und allerlei Vierbeiner, die gerne am Straßenrand angebunden werden, wobei nicht immer klar ist, wie kurz oder lang das Tier angebunden ist. ... Es dauert lange, bis wir ein paar Menschen sehen, und wir nutzen die erste Gelegenheit, um uns mit dem vermeintlich Nötigsten einzudecken. Doch es ist nicht viel, denn der junge Mann in seinem Mini-Laden weist uns darauf hin, dass wir die gekauften Datteln nicht essen dürfen: Ramadan! Auch unsere Träume von netten Teestuben am Meer mit süßen, fettigen Teilchen platzen. Wo sind denn hier alle? So bleibt es vorerst bei Wasser und einer Handvoll Datteln. ... In Chefchouen angekommen, der - wie man auf den Bildern sieht - “blauen” Stadt, fahren wir schnurstracks zum Souk, kaufen für unglaublich wenig Geld etwas Brot, stellen fest, dass hier niemand Kreditkarten will und auch unsere extra mitgenommenen Dollarscheine eher Ratlosigkeit als Freude auslösen, so dass wir reumütig Dollar in Dirham umtauschen, damit aber wieder flüssig sind. Das Abendessen (Tajine) auf dem zentralen Platz inmitten der Medina entschädigt für unsere unfreiwillige Fastenkur. Und auch die Marokkaner dürfen jetzt, da es Abend ist, wieder etwas essen: Zunächst sitzen sie noch untätig vor den Essensbergen, doch der Mujezin erlöst sie schließlich und die Hungerspiele haben für alle ein Ende.Read more

    • Day 49

      Es grünt so grün bis es blau wird...

      January 6 in Morocco ⋅ ☁️ 10 °C

      Wir starteten nach der sehr regenreichen und stürmischen Nacht im Konvoi mit Britta und Peter, recht gemütlich von Asilah in Richtung Chefchaouen...unser angepeiltes Ziel. Die Distanz betrug ca. 170 km, für die wir am Ende 4 Stunden benötigten.

      Zuerst ging es noch eine Weile parallel zum sehr aufgewühlten Atlantik, an Larache vorbei bis nach Ksar el Kabir. Die Durchfahrt durch diese sehr wuselige Stadt war schon recht spannend und mit winkenden, aber freundlichen Verfolgern auf Fahrrädern, die unbedingt von uns mitgenommen werden wollten....in der Vorbeifahrt bekam man einen Eindruck von den orientalischen Verkaufsangeboten.

      Die Landschaft hinauf ins Rifgebirge wurde immer grüner, mit vielen Feldern, Wald und Wiesen. Überall sah man kleine Schaf- oder Kuhherden mit ihren Hirten. Leider gibt es auch im Hinterland viel Müll und wilde Müllkippen, aber nu ist es eben so...

      Die Bergstraße hatte viele wunderschöne Ausblicke, aber Andy und Peter mussten sich ganz schön auf die vielen Verwerfungen in der Straße konzentrieren, heißt: wir kamen ziemlich langsam voran. Ein paar Stunden und etliche Kurven weiter, kam nach einer letzten Kurve Chefchaouen in Sicht- kurzer Stopp, Bild aus der Ferne auf die Stadt gemacht (neben uns chinesische Touristen!!!) und Weiterfahrt zum oberhalb von Chefchaouen gelegen Campingplatz. Die Stadt ist sehr schön am Berghang gelegen und man könnte meinen sie ist die "Stadt der Schlümpfe "- unglaublich viele Häuser sind blau , hellbau, türkis usw. getüncht.

      Wir beschlossen für diesen Tag in Ruhe anzukommen und erst am nächsten Tag in die Stadt zu laufen...

      Nach einer kürzeren Nacht, mit einem etwas penetrantem Hahnengeschrei geweckt , gingen wir etlich Stufen, mitten über einen alten Friedhof und sehr steil bergab in die Altstadt von Chafchaouen, das sich dort ziemlich lauschig, blau, blau, blau und auch touristisch erwies.... Instgram sei dank- oder auch nicht?

      Wir ließen uns durch das Gewirr der Gassen und die unzähligen Kaftan-, Schuh-, Taschen-, Tajine- und Souvenierläden treiben. Immer wieder erklang der Ruf des Muezzin ( 5 x über den Tag verteilt)...

      Tee-und Kaffeepause in einer der ebenfalls unzähligen Bars half uns, für den weiteren Spaziergang zu stärken. Der Hunger trieb uns in ein Restaurant, wo wir herrlichst auf einer Dachterasse, bei Sonnenschein und draußen lecker gegessen haben. Hier war dann die morgendliche Temperatur von 10 Grad vergessen.

      Da der Aufstieg zu steil war, gönnten wir uns zwei Taxis für umgerechnet 2 Euro ( vorher ausgehandelt) zurück zum Campingplatz. Der Abend endete mit spanischem Gesang und spanischem Wein von unseren, wie sollte es anders sein, spanischen Standnachbarn...ein toller Tag und Abend!!!
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    • Day 8

      Chefchaouen - Das blaue Wunder

      April 4, 2023 in Morocco ⋅ ☁️ 16 °C

      Heute knapp 3 std gemütlich gefahren in die blau weiße Stadt kleines Hotel mit Blick in die Berge .hier bleiben wir nun 2 Tage. Kommen gerade vom ersten Spaziergang und haben eine Kleinigkeit gegessen.
      Am zweiten Tag sind wir einige Stunden durch die Medina gelaufen und haben noch sehr schöne, teils exotische Gassen und Höfe gesehen. Gott sei Dank sind wir heute nicht mit dem Motorrad unterwegs gewesen, wir hatten orkanartigen Sturm mit über 40 Stundenkilometer. Alles was nicht miet und nagelfest war ist durch die Luft geflogen. Zum Teil ziemlich gefährlich: Dachziegel, Glasscherben, Metallteile etc
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    • Day 47

      Dagje Chefchaouen

      February 24 in Morocco ⋅ ☁️ 7 °C

      Prachtig gelegen onder de ruige toppen van het Rifgebergte, is Chefchaouen een van de mooiste steden in Marokko, een kunstzinnig, blauwgekalkt stadje. De oude medina is een genot van Marokkaanse en Andalusische invloeden met rode pannendaken, helderblauwe gebouwen en smalle straatjes die samenkomen op het drukke Plaza Uta El Hammam en de gerestaureerde kasbah.
      Daar zouden we vanmorgen met de taxi naar toe met Hans en Hoegina, die slecht ter been is. En de rug van Eva was ook nog niet je dat. Het bleek dat er maar 3 personen in een taxi mochten dus besloot ik te gaan lopen. Volgens de weersverwachting zou het vanaf 12 uur niet meer regenen, dus geen paraplu mee. Het begon al goed, ik was nog niet bij de trap of ik spotte al twee grote honden rechts en hoorde een hond links blaffen. Ik maakte rechtsomkeert en liep bijna tegen een man aan die vroeg waar ik naar toe wou. Ik vertelde dat ik naar de trap wou maar bang was voor de honden.
      Hij zei dat ik niet bang hoefde te zijn want hij wist een tussendoor weggetje en zou mij bij de trap brengen. Nou dat was niet tegen dovemansoren gezegd en we liepen een andere weg naar de trap. Hij vertelde dat hij Yousef heette, vroeg waar ik vandaan kwam en zei dat hij een koffie/theetentje had vlak bij de camping en dat ik daar iets kon komen drinken als ik terug kwam. Hij vroeg ook of ik wilde roken, wat grappig dat is de eerste keer in mijn leven dat ik drugs aangeboden kreeg. Met mijn onschuldige gezicht lopen ze normaal aan mij voorbij. Ik bedankte hem vriendelijk en zei dat ik misschien morgen bij hem koffie kwam drinken. Dat is iets dat ik geleerd heb in Marokko, als je nee zegt betekent het gezichtsverlies en als je zegt "maybe tomorrow" dan houden ze op en dringen niet verder aan.
      Nou daar stond ik dan boven aan de trap, het had net geregend en het miezerde nog steeds. Dapper begon ik aan de daling, maar wat waren die stenen glad onder mijn blubberzolen, ik gleed steeds uit en ging zoveel mogelijk aan de zijkant van de trap in de blubber lopen waar ik overigens ook regelmatig uitgleed. Halverwege de trap kwam ik Frits tegen, iemand van onze groep, die net naar boven aan het klimmen was. Toen ik zei dat wij beneden in het stadje gingen eten had hij daar ook wel oren naar en samen gingen we naar beneden, af en toe was hij een goede steun als ik uitgleed.
      Ja hoor gelukkig waren we beneden, het regende nog steeds, maar wat was het mooi in dat stadje met al die kleuren blauw. Op een terrasje onder een luifel ging ik op Eva wachten, maar het duurde toch wel lang. Even appen en ze bleek bij een andere trap uit de taxi gestapt te zijn. Maar ze wilde wel naar ons toekomen want dat was goed voor haar rug.
      Daar zaten we dan op het terras met een lekkere kop NosNos (koffie met melk, sterker dan café au lait), te kijken naar de mensen in de regen. Marokkanen met een paraplu ☔, dat was de eerste keer dat ik dat zag.
      Daarna lekker door de mooie straatjes lopen waar duidelijk het toerisme zijn intrede had gedaan, maar waar het nog steeds heel mooi is.
      Heerlijk geluncht en helemaal naar beneden aan de andere kant gelopen en toen weer terug omhoog. Nog even een terrasje met lekkere vruchtensappen en om 17.00 uur met de taxi terug naar de camping.
      Wat ben ik bij dat we gisteren al zijn gaan rijden en vandaag het stadje konden bekijken.
      Morgen reizen we al weer naar onze laatste camping in Marokko.
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    • Day 89–91

      Blau, blau, blau ….

      May 14 in Morocco ⋅ ⛅ 18 °C

      Wir fühlten uns bereits nach unserem Aufenthalt in Fes erschöpft und irgendwie FERTIG.
      Eine gewisse Übersättigung hatte sich bei uns allen eingestellt, was uns veranlasste, zügig zur Fähre nach Ceuta zu eilen, um von dort aus wieder nach Spanien überzusetzen. Die Fahrt über das Rif-Gebirge stellte jedoch noch einmal eine fahrtechnische Herausforderung dar und bot völlig andere landschaftliche Eindrücke. Diese Straße war mit Abstand die schlechteste Straße, die wir in Marokko hatten! Schönes Abschiedsgeschenk 😉. Auf unserem Weg mussten wir daher einen Zwischenstopp in der blauen Stadt Chefchaouen einlegen. Dort schlenderten wir durch die unerschöpflichen blauen Gassen und genossen unsere letzte Tajine.
      Optisch ist Chefchaouen wirklich ein sehr schöner Ort, wie für Postkarten gemacht, allerdings ist er fest in touristischer Hand und wirkt schon deutlich europäischer. Hinzu kamen bei Marcus und mir die unangenehmen Folgen eines Chicken Sandwiches aus einem französischen Supermarkt (!), die unsere letzte Etappe zusätzlich erschwerten.

      Während eines Gesprächs mit einem Ingenieur, der seit zwei Jahren als Aussteiger alleine reist, tauschten wir unsere Eindrücke über Marokko aus und stellten fest, dass diese Erfahrungen uns noch lange beschäftigen werden. Themen wie Religion, die Rolle der Frau, die Bedeutung der Familie, grundlegende gesellschaftliche Werte, Hilfsbereitschaft und Wohlstand sowie die Frage, was es für ein gutes und erfülltes Leben braucht, wurden intensiv diskutiert. In Marokko begegneten uns viele neue, fremde und unbekannte Aspekte, die so stark auf uns wirkten, dass wir am Ende der Reise gleichsam gesättigt und übersättigt waren und kaum mehr neue Eindrücke aufnehmen konnten.

      Im Nachhinein einzelnen Gedanken nachzuspüren, sie zu reflektieren und daraus gewonnene Erkenntnisse bewusst in unser eigenes Lebenskonzept zu integrieren, bildet das Echo unserer Zeit in Marokko. Diesen persönlichen Schatz, dieses Mitbringsel, in einem Reiseblog zu teilen, erscheint uns schwierig, wenn nicht unmöglich. Es wird sich jedoch sicher in Gesprächen und im Austausch mit euch, die ihr uns folgt, offenbaren.

      Mit einem Bauchgrummeln haben wir uns nach Marokko begeben, da keiner von uns vorher so lange in einem islamischen Land zu Gast war. Auf unserer Rückreise von Ceuta aus hatten wir es mehr mit dem Magen- und Darmtrakt zu tun und waren bzw. sind nachhaltig von der Kultur und der Herzlichkeit der Menschen, die wir dort erleben durften, berührt.
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    • Day 9

      Bei Regen In Chefchaoun angekommen

      October 19, 2023 in Morocco ⋅ ☁️ 17 °C

      Nach 200 km sind wir noch im trockenen Chefchaoun angekommen. Paul abgestellt und Strom angeschlossen schon goẞ es wie aus Eimern. Es hat uns aber nicht davon abgehalten in die Medina zu gehen. Aber wir haben nur was gegessen und gleich wieder zurück zum Campingplatz. Deshalb haben wir entschlossen den morgigen Tag ruhiger anzugehen und noch hierzu bleiben.Read more

    • Day 22

      Camping Azilan Chefchouen

      January 23 in Morocco ⋅ ☀️ 17 °C

      Heute unsere voraussichtlich vorletzte Etappe in Marokko und gleichzeitig unser Tag 134.

      Herrlicher Sonnenaufgang, guter Kaffee und schon 14C° an diesem Morgen. Da lacht das Camperherz.Der heutige Weg führte uns der Mittelmeerküste entlang bis Bin Said Tetouan. Von dort weg ging es durchs Gebirge bis Chefchaouen der Blauen Stadt. Etwas Oberhalb dieser werden wir die nächsten beiden Tage unseren Stellplatz aufschlagen.

      Aber nun der Reihe nach. Dieser Teil der Mittelmeerküste ist geprägt durch kleine Buchten, atemberaubende Steilküste, Fischerstrände und schärfste Bewachung durch das Militär. Nahezu auf jedem Hügel nach jeder Bucht ist ein weiß getünchter Grenzposten mit marrokanischer Flagge und dazu gehörigem Häuschen.vuele Sendemasten und Radar Stationen.

      Diese Region wird kaum touristisch genutzt und die Armut wird hier rasch wieder spürbar. Viele bettelnde Kinder. Männer die gerne in den Lokalen sitzen und scheinbar viel wichtiges zu bereden haben. Wenn es um schwere körperliche Arbeit geht ist diese auf die Frauen ausgelagert. Schulen werden hier scheinbar kaum besucht, da viele Kinder auf der Strasse sowie bei der Arbeit anzutreffen sind. Straßenstände aber auch kleine Läden werden häufig von Kindern betrieben die sicherlich noch nicht als Jugendliche bezeichnet werden können. Die Fischerei und die Landwirtschaft ist hier kleinstrukturiert und dient der eigenen und regionalen Versorgung. Eingekauft und verkauft wird am traditionellen Wochenmarkt. Wir als Touristen genießen dies sehr, doch alle die in Österreich einen Lobgesang an die regionale Direktvermarktung von sich geben, würde ich eine Reise hierher empfehlen. Rasch ist es dann mit der Sozialromantik vorbei und es wird sehr rasch sichtbar wie wenig ertragreich und Mühevoll dieses System ist.
      Aber ich bin schon wieder angeschweißt und daher rasch zurück in den Parc National de Talassemante. Dieser sehr einzigartige Nationalpark ist von engen Schluchten, reichlich Wasser und fruchtbare Böden geprägt. Die Landwirtschaft funktioniert noch mit Esel, Muli, Pferd und Ochsen. Gepflügt wird mit einem Holzpflug und Wasserleitungen in den Häusern sind hier meist nicht vorhanden. Dieses wird von Gemeinschaftsbrunnen geholt. Der Frühling ist in vollem Gange. Alles grünt und blüht. Ganz besonders schönist die beginnend Mandelblüte. Auf unserem Stellplatz würde heute der Holzkohlegrill aktiviert und Hühnerkeulen mit dem Grillgeeürz aus dem Süden von Marokko gegrillt, dazu Rosmarinkartoffeln und junge Zucchini. Ein kleines Bier und dann den Sonnenuntergang genießen.

      Morgen geht es in die viel gepriesene blaue Stadt wir sind schon sehr gespannt 😉
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    You might also know this place by the following names:

    Chefchaouene, شفشاون, Xauen, Chefchaouen, Шефшауен

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