Myanmar
Taunggyi

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219 travelers at this place
  • Day158

    Yangon / Lake Inle (Myanmar 1/3)

    January 22, 2020 in Myanmar ⋅ ☀️ 27 °C

    Liebe Leute,

    bevor es mit Myanmar losgeht ein kleines Update zu unserer derzeitigen Corona- und Reisesituation. Wir sind zur Zeit in Perth in Westaustralien und haben uns vorerst in ein kleines Apartment eingemietet. Da wir noch über ein Visum bis Anfang Juni verfügen sind wir für die nächsten Wochen hier hoffentlich recht sicher. Wie es danach weitergeht werden wir sehen.
    Wir hoffen, dass sich die gesamte Situation etwas entspannen wird und wir unsere Reise noch ein wenig fortsetzen können. Hoffentlich geht es allen soweit gut und die Einschränkungen lassen sich einigermaßen ertragen. Bleibt gesund!

    Myanmar ist eines der Länder, die von Anfang an auf unserer Wunschliste sehr weit oben standen. Und auch wenn wir dafür einen kleinen Umweg zurück nach Norden auf uns nehmen müssen, hat uns der Gedanke an die frühere britische Kolonie zwischen Thailand, Indien und China nicht losgelassen und so freuen wir uns nun im Flieger nach Yangon auf ein Land, über das wir schnon so viel positives gehört und gelesen haben.

    Da das Land sich erst seit ungefähr 10 Jahren langsam der Welt öffnet ist es viel ursprünglicher als die umliegenden südostasiatischen Länder, aber auch deutlich neugieriger und interessierter am Rest der Welt, wenn auch auf den ersten Blick sehr schüchtern und zurückhaltend. Dementsprechend bekommen wir ein strahlendes Lächeln mit leuchtenden Augen meist erst als Reaktion auf unser eigenes Winken und Lächeln. Vor allem die Kinder strahlen um die Wette wenn sie uns Touristen sehen und unsere Aufmerksamkeit erhalten.

    Eine Begegnung bleibt uns dabei besonders in Erinnerung. In einer der vielen Fahrten in den viel zu stark klimatisierten Überlandbussen (einige der Mitreisenden tragen Wintermützen und Handschuhe) hat uns das vierjährige Mädchen von den Plätzen vor uns schnell als interessante Mitreisende hinter sich ausgemacht. So kommt es, dass sie die meiste Zeit auf ihrem Sitz steht und uns im drolligsten Englisch neben ihrem Namen und ihrem Reiseziel auch ihre Familienzusammensetzung und jede Menge Geschichten aus dem Leben eines burmesischen Mädchens darlegt.

    Insgesamt ist Myanmar ein wunderschönes Land, voller Abwechslung. Es gibt große, moderne Städte wie Mandalay und Yangon und unzählige abgelegene traditionelle Bergdörfer in denen wir das einfache Leben beobachten können. Es gibt den beeindruckenden Lake Inle, viele Gebirgszüge, schöne Strände (die wir aus zeitgründen leider nicht besuchen können) und das umwerfende Bagan mit seinen fast 4000 Pagoden.
    Das beeindruckendste an Myanmar ist allerdings der Himmel. Tagsüber erstrahlt er im tiefsten Blau, das wir je gesehen haben, nachts gibt er den Blick frei auf unzählige Sterne, Sternbilder und die Milchstraße und zum Sonnenauf- und -untergang färbt sich der Himmel in jeder erdenklichen Farbe und lässt uns jedes Mal wieder sprachlos zurück.

    Wir unternehmen zwei mehrtägige Wanderungen, durchstreifen dabei die Berge und ihre Dörfer bis zum Lake Inle und die unwirkliche Shan-Region um Hsi-Paw. Wir schlafen dabei in Bambushütten bei Familien, in Baumhäusern und Klöstern und spielen mit den Mönchskindern Fußball und mit den Dorfkindern Frisbee.
    Wir brauchen für 100km Zugfahrt fast 7h, fahren mit dem Boot über den großen See, beobachten die Fischer wie sie (das Holzpaddel zwischen Ober- und Unterschenkel gelemmt) die Reusen und Netze einholen und sehen den Dorfbewohnern bei der Chili-Ernte und ihrem täglichen Leben auf dem Markt zu.

    Wir essen Curries, gebratenen Reis und gebratene Nudeln und den berühmten Tealeaf-Salad, jede Menge Avacados, Erdnüsse und geröstete Bohnenchips. Wir trinken grünen Tee, einhemischen Kaffee, lokales Bier und lokalen Wein und fühlen uns unglaublich wohl, wenn wir mit unseren Tourguides offen über Gesellschaft und Politik und europäischen Fußball diskutieren (Fußball ist hier Volkssport Nummer 1 und die meisten Männer kennen sich in der Bundesliga und Premier Leaque deutlich besser aus als wir).

    Unterwegs treffen wir mit Maaike und Lukas aus Arnheim ein holländisches Pärchen wieder, mit dem wir gemeinsam durch die Mongolei getourt sind. Wir verabredeten uns in Mandalay, fahren mit dem Zug nach Norden und wandern gemeinsam durch die Berge um Hsi-paw, wo wir in einer Bungalow-Unterkunft am Fluss auf ein flauschiges Etwas auf vier Beinen treffen, was mit dem Spitznamen Walking Pillow ganz gut beschrieben ist.

    Unsere letzte Station in Myanmar ist anschließend Bagan, eine der schönsten und beeindruckendsten Ecken unserer gesamten Reise. Die meiste Zeit verbringen wir damit mit dem Elektroroller zwischen den unzähligen Pagoden hin und her zu fahren und die schönsten Plätze für die unglaublichen Sonnenauf- und -untergänge zu finden. Dazu gibt es viele tolle Restaurants mit unglaublich (günstiger) leckerer lokaler und internationaler Küche und wir sind glücklich mal wieder richtige italienische Pasta mit Parmesankäse und Olivenöl essen zu können. Yammi!

    Neben den Roller-Ausflügen haben wir in Bagan die Möglichkeit an einer Fahrt mit einem Heißluftballon teilzunehmen. Das Erlebnis an sich ist schon umwerfend, die gute Stunde auf maximaler Höhe von 1km in der Luft zu sein und die Welt von oben zu sehen. Aber gerade die magische Umgebung Bagans und der wunderschöne Sonnenaufgang machen die Fahrt noch spannender. Wir sehen die alten Pagoden von oben, die verschiedenen Architekturen und Bauweisen der Jahrhunderte, die goldenen Kuppeln und Dächer und die vielen, vielen zufrieden lächelnden Buddha-Statuen.

    Ein würdiger Abschluss für dieses wunderbare Land mit seinen überwältigend netten und freundlich interessierten Menschen. Nach knapp drei Wochen ist unsere Zeit in Myanmar vorerst vorbei und wir sind glücklich dieses Land besucht zu haben. Doch jetzt geht es für uns zurück nach Indonesien, allerdings ins östliche Papua und in das Tauch- und Schnorchelparadies Raja Ampat.
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  • Day25

    Goodbye to Myanmar Treasure Resort

    March 14, 2020 in Myanmar ⋅ ☀️ 93 °F

    We’ve loved our 4 days here. The staff are so very nice and welcoming. They invited us to their staff party last night which honors members who’ve had their birthday the past 3 months, and to honor employee of the month, etc.

    The staff was divided into several teams and they worked in secret for the previous few days to prepare funny skits. We didn’t understand what they were saying but it was all very silly and fun. We felt honored to be part of their family. We enjoyed a buffet dinner with them and karaoke, some quite good! They are truly remarkable, like one big family who care very much about each other.
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    Vicki Friedman

    That's so funny, did you request that song?

    3/14/20Reply
    Orly Munzing

    Vicki, I chose the song. Some knew it from their English class at school. They asked me to sing in their talent show. I learned that Myanmar language animal sounds are a bit different than English and they think our sounds are funny. I got a bunch of the staff to help me and it was sooo much fun!

    3/14/20Reply
    Vicki Friedman

    That's awesome!

    3/14/20Reply
    9 more comments
     
  • Day24

    Inle Lake: Shwei Indein Pagoda

    March 13, 2020 in Myanmar ⋅ 🌙 77 °F

    We arrived to Shwei Indein Pagoda In our private long boat, via twisting canals.

    Upon disembarking, We discover a hillside complex containing over 1,600 Buddhist stupas, some of mud and stone, some intricately carved, some gilded with precious metals. While several have been restored, many have been reclaimed by the surrounding jungle and lay partially crumbled, covered in vines or ingrown trees.

    These structures date from the 14th to the 18th centuries. Like others found across the region, the stupas have carved creatures like lion-like beings that protect sacred spaces. These were (and remain) sites for contemplation and meditation and many contain relics inside their bases.

    The first stupas at Indein were likely commissioned during the reign of King Narapatisithu, although according to legend, it was King Ashoka - the Indian emperor responsible for spreading Buddhism across much of Asia - who first designated this as a site of spiritual importance. Hundreds of years later, that distinction is completely obvious. The sea of ornate spires coupled with the view over the lake and surrounding calm lend this spot an unquestionably mystic, reflective air.
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    Anita Frederick

    Nice pic!!

    3/13/20Reply
    Anita Frederick

    Beautiful!! Would make a nice memory on your wall!

    3/13/20Reply
    Anita Frederick

    Another beauty!!

    3/13/20Reply
    2 more comments
     
  • Day23

    Inle Lake: Kayah Women with long necks.

    March 12, 2020 in Myanmar ⋅ ⛅ 88 °F

    Kayah women are the famous Padaung, or "long-necks" with their women wearing customary brass rings since the age of nine. Although a dying tradition, Padaung continue to wear the rings and we were welcomed to meet a few of the women whose craft is weaving. They are lovely and very friendly. They believe their mothers are dragons hence the long neck and head ware symbolizing a dragon woman. Men do not wear the neck bracelets.Read more

    Martin Langeveld

    Hard to believe they still do this...

    3/13/20Reply
    Orly Munzing

    Less now than in the past. A grown women’s neck rings weigh 10 Kilos. I was shocked when I held one.

    3/13/20Reply
    Anita Frederick

    Sad really.

    3/13/20Reply
    3 more comments
     
  • Day102

    Sunset sur Inle

    January 17, 2020 in Myanmar ⋅ ☀️ 22 °C

    La détente continue au bord de la piscine mais aussi sur le lac.
    Petite excursion en pirogue de quelques heures pour observer le coucher du soleil sur les montagnes 🌄
    On a le droit à des "faux" pêcheurs qui viennent prendre la pose pour nous 📷

    Plus que quelques jours au Myanmar, ensuite direction Bangkok !
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    Olivier Maryse Levillain

    C'est un faux pêcheur?

    1/21/20Reply
    Lucie Levillain

    Yep il fait juste des poses pour les touristes !! Et après il s'en va

    1/21/20Reply
     
  • Day100

    Le Lac Inle

    January 15, 2020 in Myanmar ⋅ ☀️ 25 °C

    Après les nuits en auberge bruyante et les bus de nuit qui nous déposent à 5h du mat dans des endroits paumés, 😴😴 on décide de se prendre une petite semaine de pause au lac Inle.

    Le village est vraiment chouette, pas trop de monde et plutôt calme, parfait pour nous ! Pour une fois notre hôtel est au top : grande chambre avec chauffage (il fait 10°C la nuit par ici !), Petit déjeuner royal, piscine et transat pour l'après midi (plutôt 28°C dans la journée 🤗), bar avec musique française et restaurants pas loin 🍻
    On est tellement bien qu'on a rajouté 3nuits, histoire d'avoir 6 nuits tranquilles 😉💤

    Petite balade en vélo pour aller voir le lac en lui même, avec un village flottant. 25km A/R pour une vue qui vallait le coup ! Les maisons sont sur pilotis, les locaux se déplacent en bateau 🚣 c'est dingue !
    Ils ont même des potagers au milieu de l'eau !!
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  • Day296

    Nyaung Shwe am Inle-See

    January 11, 2020 in Myanmar ⋅ ☀️ 25 °C

    Nach unserer Ankunft im Hotel genossen wir erstmal eine warme Dusche. Mal wieder haben wir in den letzten Tagen gesehen, dass das nicht unbedingt selbstverständlich ist! Abends gingen wir noch was essen, diesmal indisch. Durch die Nähe zu Indien ist die indische Küche hier auch sehr stark vertreten. Nachts hat es hier nur um die 10°C während es tagsüber bis zu 30°C warm wird.

    Tagsdarauf haben wir uns erstmal organisiert und sind dann gegen Mittag mit den Leih-Fahrrädern unseres Hotels losgefahren. Nach einer Pizza wollten wir uns an der Bootsanlegestelle mal über eine Bootstour auf dem See informieren, aber schon zehn Minuten später fanden wir uns in einem der länglichen Boote wieder. Letztendlich bieten die Bootsfahrer alle mehr oder weniger das Gleiche an, es gibt ein paar Orte um den See herum, die jeder anfährt. Zuerst kamen wir aber bei Fischern vorbei, die mit einem Bein ruderten und mit dem anderen ganz am Ende ihres Bootes stehen. Ein postkartenreifes Motiv! Dann wurden wir zu einer Silberschmiede gefahren. Hier bekamen wir gezeigt, wie aus den abgebauten Steinen handgearbeiteter Silberschmuck wird. Weiter ging es zu einer Weberei, wo auch alle Schritte von der Gewinnung der Lotusfasern bis hin zum Weben von Schals und anderen Produkten zu sehen waren. Die Lotusstängel wachsen im seichten Wasser des Sees und müssen nach der Ernte innerhalb eines Tages verarbeitet werden. Wir sahen, wie die wahnsinnig feinen Fasern aus den Stängeln gelöst werden und anschließen zu einer dickeren Schnur gerollt werden. Das durften wir auch selber mal ausprobieren. Es folgen Schritte wie Färben, Spinnen, Weben und das Schneidern der Klamotten. Ein schmaler Schal aus Lotusseide kostet selbst hier stolze 300€. Das ist nicht weiter erstaunlich wenn man weiß, dass für einen Meter Lotusstoff etwa 10.000 Stängel und eine Woche Zeit benötigt werden. Myanmar ist bisher das einzige Land, das Lotusseide herstellt, und auch hier wird dies nur von Angehörigen des Intha-Volkes am Inlesee gemacht. Aber auch andere Materialien wie Seide und Baumwolle wurden hier verarbeitet.

    Unsere Tour ging weiter durch ein Fischerdorf, das aus vielen Bambushäusern bestand, die auf Stelzen gebaut waren. Ein idyllischer Anblick! Wir sahen auch die schwimmenden Gärten, in denen verschiedenes Gemüse angebaut wird. Der letzte Halt führte uns zu einer Zigarrenfabrik. Auch Zigaretten werden hier von Hand gerollt, erhältlich in fünf verschiedenen Geschmacksrichtungen von Banane bis Nelke. Dann ging die Sonne langsam unter, und wir konnten während der Rückfahrt einen tollen Sonnenuntergang genießen und nochmal einige Fischer bestaunen.

    Für den nächsten Tag hatten wir einen Kochkurs gebucht. Gemeinsam mit der Einheimischen die den Kochkurs anbot gingen wir erstmal auf den lokalen Markt, wo wir wieder viele neue Dinge kennenlernten und viel erklärt bekamen. Der weiche Tofu der hier immer wieder in der Küche vorkommt wird aus Kichererbsen hergestellt, das war uns neu. Wir durften viele verschiedene Sachen probieren: exotische Früchte, verschiedene Süßigkeiten aus Klebreis, Chips aus Bohnen, Mais und Kichererbsen, Senfkraut und rote Ameisen, die leicht säuerlich schmecken und angeblich sehr gesund sind. Mit einem Moped ging es zurück zum Haus unserer Chefköchin, wo wir nochmal sämtliche Zutaten vorgestellt bekamen. Dann ging es ans Schnippeln! Jeder hatte sich vor dem Marktbesuch einen Salat und ein Hauptgericht ausgesucht, das er kochen möchte. Zuerst wurden die Currys gemacht, ich (Sophia) hatte Erdnusscurry ausgesucht, Michael ein Tofucurry. Auch eine Vorspeise für alle haben wir zubereitet, Gemüsetempura mit leckerem Dip, dazu Reiscracker. Dann ging es mit den Salaten weiter, Ingwersalat und Shan Nudelsalat. Als alles fertig war genossen wir das Festmahl gemeinsam, zum Nachtisch gab es noch Banane im Backteig. Das war mal wieder eine tolle Sache, Essen interessiert uns bekanntlich immer! 😀

    Beim Abendessen probierten wir auch erstmals einen Teeblattsalat, bei dem frische Blätter von grünem Tee der Hauptbestandteil sind. Grüner Tee wird hier in der Gegend auch sehr viel angebaut. Sehr lecker!

    Am nächsten Morgen gingen wir erstmal eine Runde joggen, was uns einige verwunderte Blicke von Einheimischen einbrachte. Wir haben noch kaum jemanden hier Sport machen gesehen, wahrscheinlich weil die meisten ohnehin körperlich hart arbeiten. Am Nachmittag fuhren wir mit einem Taxi zum 20 Kilometer entfernten Aythaya Weingut, das von zwei Deutschen geführt wird. Erstmal machten wir eine Weinprobe, bei der wir alle sechs Weine die es aktuell gibt probieren konnten. Die Weißen und der Rosé waren nicht so unser Geschmack, dafür schmeckten uns die Roten recht gut: ein Shiraz und ein Blend aus Shiraz und Dornfelder. Dass es in Myanmar Weinanbau gibt hätten wir vorher nicht gedacht. Wir schauten uns auf dem Gelände um, dann bestellten wir Abendessen. Endlich mal wieder was Deutsches, Spätzle mit Champignonsoße. Nach einem schönen Sonnenuntergang über den Weinbergen fuhren wir zurück und packten unsere Sachen gar zusammen.

    Um 20 Uhr verließen wir Nyaung Shwe mit dem Nachtbus in Richtung Mandalay.
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    Toll der Sonnenuntergang

    1/13/20Reply

    Der Fischer ist ja fast akrobatisch

    1/13/20Reply
    Florian Troeger

    Zu geil 👍🏻👌🏻😀

    1/13/20Reply
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  • Day73

    Inle Lake

    January 8, 2020 in Myanmar ⋅ 🌙 12 °C

    Den ersten Tag hab ich mal ganz entspannt verbracht. Ich bin bisschen in der Stadt rumgefahren, war gut essen und hab ein gutes Kaffee gefunden mit Crème Brûlée😋 das hilft am besten bei kaputten Füßen! Wäsche musste ich auch ganz dringend machen (die Frau von der Wäscherei tat mir Leid 🤭)und so ging der Tag gut rum. Abends bin ich dann in das kleine Restaurant, dass mir das Hostel empfohlen hatte und hab da zufällig Patrick, den Holländer, den ich vom Cocktailabend auf der Rooftopbar kannte, getroffen. Perfekt! Nicht alleine essen und nette Unterhaltung. Wir hatten auch für den nächsten Tag die gleichen Pläne: eine Radeltour am See entlang und so haben wir uns für spätestens für den Sonnenuntergang in der „winery“ auf ein Glas verabredet. Als ich am nächsten Tag los bin, war das erste was ich gesehen hab Patrick auf einem Rad verzweifelt mit einer Karte in der Hand. Also Radtour zusammen! Eh viel lustiger...( ich glaub er hat sich bissl verfolgt gefühlt von mir 🤭😅) Mit unseren fantastischen Hottelradel mit 3-Gang-Schaltung, die manchmal sogar funktionierte, ging es also los. Entlang am wunderschönen Inle-See, durch schwimmende Gärten und Sonnenblumenfelder. Den ersten Stop legten wir bei einem Tempel ein zu dem wir noch ein paar Stufen hinauf mussten für eine schöne Aussicht. Ich hab mich richtig gefreut, dass ich endlich wieder bisschen wandern darf!! Danach ging’s ins nächste Dorf für eine Mittagspause. In einem sehr typischen Restaurant ließen wir uns dann burmesisches Essen und viel grünen Tee schmecken. Als nächstes ging es in ein Dorf, die bekannt sind für Kichererbsen-Tofu und alles was man so aus Kichererbsen herstellen kann. Und das ist viel!!! Ich hab für wenig Geld eine Führung mitgemacht (alleine, Patrick war nicht so interessiert an Tofu🤨) und konnte im ganzen Dorf zuschauen wie sie Tofu, Kräcker in verschiedenen Formen und auch eine Art Reiswein herstellen. Die Methoden sind für uns echt noch steinzeitlich und richtig interessant! Gekocht wird natürlich mit Feuerholz und von Elektronik ist weit und breit keine Spur. Nach der Führung fand ich mich vor einem Tisch voll mit Tofu in jeglicher Art wieder. Ich hab echt versucht mir dieses zweite Mittagessen reinzuzwingenden, aber musste irgendwann aufgeben. Und Patrick wollte ja keine Führung, also gabs auch kein Essen 🤷🏻‍♀️ (er hat es echt bereut!). Mit ungefähr fünf Kilo mehr hab ich mich weiter gekämpft und der Weg ging jetzt immer schön leicht bergauf. Irgendwann hatten wir es geschafft und waren ganz unten angekommen. Die lange Fahrt hatte sich aber gelohnt! Kaum mehr Touristen und die Landschaft wurde immer schöner. Unten haben wir dann unsere Radel auf einem Holzboot verstaut und uns Richtung „winery“ schippern lassen. Da wir noch in einem Seerosenmeer feststeckten wurde es langsam knapp mit Sonnenuntergang und so sind wir im highspeed Richtung lang ersehntem Glas Wein geradelt. Wir haben es gerade noch geschafft und Alex (ein Ami, den ich von Bagan kannte) hatte schon auf und gewartet. Dann gab es wieder einen Bilderbuch reifen Sonnenuntergang 😍 zum Abschluss. Am nächsten Tag hab ich mich früh rausgequält. Ich wollte die Sonnenaufgangstour mit dem Boot mitmachen. Leider war es neblig und so haben wir nicht viel Sonne gesehen. Aber die Stimmung am frühen Morgen auf dem See ist trotzdem besonders schön. Auch der restliche Tag war vollgepackt und ich hab noch viel von der Umgebung gesehen. Da ich beschlossen hatte den Minivan nach Mandalay am Morgen zu nehmen hab ich noch etwas gepackt. Nach einem letzten Frühstück auf dem Rooftop war ich dann echt traurig, dass ich gehen musste. Der Inle-See ist eine fantastische Gegend und das Hostel war das i-Tüpfelchen. Aber mein Myanmar-Aufenthalt neigt sich dem Ende und so darf ich die nächsten zehn Stunden wieder im Bus verbringen.Read more

    Kathrin Schindler

    Schaut ja fast wie dahoam aus 😜😘

    1/9/20Reply
    Regina Pröbstl

    Der Blick von dem Kind😄

    1/10/20Reply
     
  • Day411

    Inle Lake - 2 Tage

    October 11, 2019 in Myanmar ⋅ ⛅ 23 °C

    Am Inle Lake erwartet uns ein super Hotel. Wir hatten es recht günstig gebucht, sind wir mehr als positiv überrascht. Es gibt ne heiße Dusche, leckere Bürger, einige Bier und Valentin genießt ein, zwei Whiskys.

    Die folgenden Tage stehen dann für Ausflüge in der Region offen. Der See ist schön und wir machen uns ne gute Zeit.
    Nach unserer Wanderung kommt es uns hier aber überlaufen vor. Der Inle Lake ist eines der bekanntesten Reiseziele in Myanmar und da gibt es halt auch wieder die üblichen Touri-Fallen.

    Die Fischer auf dem Titelbild machen z.B. unaufgefordert ihre Faxen und verlangen dann ein unverschämt hohes Trinkgeld. Die Frauen aus den Long Neck Tribes sind meist angestellt um Kundschaft zu locken und auf der Bootstour wird immer wieder auf Shops und Restaurants verwiesen.
    Auf der Wanderung fühlten wir uns als willkommene Gäste und hier sind wir halt auch wieder nur Touristen.

    Aber wie sind immer noch in Myanmar und das ganze ist lang nicht so aufdringlich wie andere Orte.
    Schön und Interessant ist es alle mal.
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    Uschi Roschmann

    echte Akrobaten die Fischer

    10/30/19Reply
    Uschi Roschmann

    manchmal fehlen mir die Berichte, was macht die Frau da?

    10/30/19Reply
    Mony K.

    Da waren wir in einer Weberei. Hier wird neben Baumwolle und Seide auch Lotus verarbeitet. Die Frau auf dem Bild hat Lotusstängel bearbeitet um die Lotusseide daraus zu gewinnen. Die Endstücke der Stängel werden etwa eine Handbreit vom Ende angeschnitten, abgeknickt und dann abgezogen, sodass die starken Fasern freiliegen. Die Fasern von drei bis fünf Stängeln werden verzwirnt. Sie haben uns dann erzählt, dass für einen Meter Stoff etwa 10.000 Stängel und eine Woche Zeit benötigt werden. Schon krass! Und deshalb konnten wir uns auch keinen Schal aus Lotus leisten, viel zu teuer🙈😮

    10/31/19Reply
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  • Day39

    3 jours au lac Inle

    October 5, 2019 in Myanmar ⋅ ⛅ 19 °C

    Arrivés le 3 Octobre dans l'après midi, nous décidons de rester au lac quelques jours pour profiter des alentours et surtout assister au festival du Phaung Daw Oo.

    Ce festival a lieu une fois par an et passe par notre village pendant 3 jours : quelle chance de pouvoir les voir arriver !!!

    Instant magique sur le toit d'un birman nous ayant gentiment invité à admirer le spectacle chez lui !

    Après ce très beau moment, on suit le cortège puis petite partie de billard et location de vélos : 30kms direction la pagode de Indein (au sud du lac).

    On rentre en bateau avec une partie du trajet sous la pluie et une autre avec les pêcheurs du soleil couchant.

    Ps : on a apprécié la douche chaude en arrivant à la guesthouse 😅💦
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    Benoît Le Bastard

    c'est vraiment magnifique !!

    10/9/19Reply
    Bertrand Le Bastard

    Moments magiques 🦋☀️

    10/9/19Reply
    Cynthia Costiou

    🤩🤩🤩

    10/9/19Reply
    8 more comments
     

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