• nc-hike
Sep – Dec 2024

Te Araroa Trail - Nordinsel

A 68-day adventure by nc-hike Read more
  • Tag 27 - Auckland Centrum

    October 28, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 18 °C

    Heute stand dann unser Restday in Auckland an. Der letzte Restday liegt nun ebenfalls schon 12 Tage zurück. Die Spanne wird also größer😉! Am Anfang lagen zwischen den beiden Restdays max. 5 Tage😯🙃.

    Nicole's Erkältung ist auch so gut wie verflogen und die nächsten Tage wurden ebenfalls geplant. Wir werden nun die kommenden drei Tage in und um Auckland herum wandern, bevor es dann von Bombay aus mit dem Bus nach Hamilton geht.🙂
    Zum einen skippen wir dann eine Menge Roadwalk und können uns in späteren, schwierigen Abschnitten mehr Zeit lassen.

    Um 11:30 Uhr waren wir dann zum Kaffee mit Mareike verabredet. Sie hat uns nach unseren Eindrücken der letzten Wochen gefragt, hat mit uns über unsere Geschichten gelacht und hat auch von ihren Erfahrungen auf dem Trail berichtet. 😃😃 Natürlich ist der Trail nicht nur Sonnenschein und Freude🌞😊, sondern man brauch viel Input, um zu wissen, was als nächstes kommt. So macht der gegenseitige Austausch immer wieder Spaß und Freude!
    Insgesamt haben wir aktuell 4 oder 5 Apps, eine Resupply-Website und eine unterstütztende .pdf mit Unterkünften und Verpflegungspunkten in Gebrauch, damit wir auch alles an Informationen bekommen.😯😯 Nach guten 2,5 Stunden verabschiedeten wir uns wieder und legten für den Rest des Tages die Füße hoch. 🙂🙂

    Am Abend wurde noch der Rucksack für den Folgetag gepackt und ein leckerer Tee gekocht.

    Wir sind dann mit dem Tee nochmal in die Lobby runter, um näher am Router zu sein, da Christian eine der Trail-Apps aktualisieren musste und Nicole nach Hause telefonieren wollte.

    Nichts ahnend haben wir uns auf die Couch gesetzt, als ein britischer Staatsbürger, gebürtiger Äthiopier, Christian um Hilfe gebeten hat. Er will nach Australien reisen und muss eine ETA ausfüllen (wie eine ESTA für die Einreise in die USA). Er drückte Christian sein Handy und sein Reisepass in die Hand und sagte "mach mal😉". Menschen sind hier echt vertrauensvoll. Nach einigen Rückfragen der ETA-App, musste er noch 2x weitere Unterlagen holen gehen und ließ Pass, Handy und die Kredikarte einfach bei Christian liegen. Nach guten 30 Minuten war alles erledigt, der Mann bedankte sich herzlich bei Christian und ging zu seinem Zimmer.😊😊 Jeden Tag eine gute Tat 😉.

    Funfact am Rande: neben 4-5 Trailapps haben wir auch 5 Wetter Apps im Einsatz und das Wetter passt zu 95% nie😅😅.

    Es ist verrückt, wie viele Eindrücke und Geschichten wir schon erzählen und teilen können! 😯🤗 Das wird einem dann bewusst, wenn man mit Menschen spricht, die den Trail selbst schon hinter sich haben. Wir freuen uns jedes Mal, euch auf diese Reise mitnehmen zu können.

    Unsere Trailfamily allerdings werden wir wohl so schnell nicht wiedersehen. Zwischen ihnen und uns liegen mindestens 5 Tage, wenn nicht noch mehr.🥲😯 Mit dem geplanten Sprung nach Hamilton werden es dann sicher 10 Tage sein - wobei nicht jeder strikt dem Trail folgt, sondern hier mal hitcht oder dort mal springt.

    Aber wie heißt es so schön: der Trail verliert niemanden - irgendwann tauchen sie irgendwo wieder auf, auch wenn es am Schluss ist 🫠

    Ab morgen wieder mit Geschichten vom Trail!

    Bis dahin, liebe Grüße Nicole & Christian🪅
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  • Tag 28 - Auckland Ctr - Auckland Ambury

    October 29, 2024 in New Zealand ⋅ 🌬 20 °C

    Ganz gemütlich ging es für uns heute morgen aus den Federn. Zuerst gab es noch den letzten Kaffee auf dem Hotelzimmer und gegen kurz nach acht Uhr verließen wir das Hotel.

    Die Queenstreet (in der unser Hotel lag) nach oben ab da folgten wir wieder den Schildern des Te Ararora durch Auckland. Das Wetter war wie so häufig gut - leichte Brise und ein wenig Sonne. Nach einer guten Stunden steuerten wir einen Bäcker an, denn Frühstück muss ja schließlich auch sein. 🙂🙂

    Weiter ging es durch Auckland - den Mt Eden nach oben und wieder runter, weiter zum Cornwall Park auf die höchste Erhebung in Auckland und von da aus zum PacNSafe Supermarkt nach Royal Ok (ein Stadtteil von Auckland), um ein paar frische Lebensmittel einzukaufen. Nach dem kleinen Einkauf ging es noch gute 8 Kilometer zu unserem heutigen Campsite.
    Gegen 14:30 Uhr erreichten wir dieses.

    Eine größere Anlage vom Auckland Council betrieben und mit einem äußerst nervigen Online-Mechanismus zum anmelden und zahlen (17,50 NZ$/👃). Auf der Anlage standen große Campervans, billige ausgebaute Camper und ein paar wenige Zelte. Jedoch wieder ein Klohäuschen, Spülbecken, Trinkwasserhahn und Sitzgelegenheiten.

    Hier trafen wir Rachel wieder - sie ist eine derjenigen, mit uns zusammen den Te Ararora am 03.10.2024 gestartet hat, wir sie jedoch zwischenzeitlich mal wieder verloren. Bei einem gemütlichen Snack und Smalltalk kam auch Jorek (der Japaner) auf den Campingplatz gewandert. Auch er ist einer , der mit uns gestartet ist und ihn längere Zeit verloren. 🤗🤗 Er setze sich ebenfalls zu uns und packte erstmal sein Essen aus. Ohne Witz, er hat für sich alleine bestimmt 5kg nur zu essen mit, in einem viel zu kleinen Rucksack. 😅

    Mel, die erste Deutsche die wir auf dem Trail kennengelernt haben, kam wenig später auch dazu. 🙂🙂

    Auch wenn es heute nur knappe 20 Kilometer waren, waren die doch sehr zäh und anstrengend durch die Stadt. Dazu kam, dass Nicole heute mental überhaupt ich fit war und dolle Heimweh hatte. 🥲🥲 Aber auch das darf sein!
    Ein wenig durch Auckland zu wandern, tut auch mal gut, so müssen wir nicht ständig so viel zu essen mitnehmen und können ganz entspannt in den nächsten Supermarkt hüpfen.🤗

    Nun liegen wir bei Regen in unserem Zelt und läuten gleich die Nacht sein. 🙂🙂

    Bis Bald, Nicole & Christian 🪅
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  • Tag 29 - Akl Ambury P.- Akl Conifer G.

    October 30, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 17 °C

    Ambury Regional Park - Auckland Conifer Grove (Takanini)

    Puh, es hat die ganze Nacht geregnet und selbst am Morgen hatten wir keine Gelegenheit unser Zelt im trockenem abzubauen. ☹️ Also haben wir dieses Mal das Innenzelt zuerst abgebaut (während wir drinnen saßen) und dann das Außenzelt. Hat auch super geklappt🤭🤭 Nach einer Stunde war alles verpackt - das Bundle mit dem Zelt wog nun ca. 1 Kilo mehr, da es einfach durch und durch nass war.😯😯 wir verpacken Außen- und Innenzelt, abweichend vom Kaufzustand, in zwei verschiedene Drybags, um bei Regen zumindest einen Teil, das Innnenzelt, trocken zu halten.

    Wir selbst hatten uns ebenfalls in unseren Regenklamotten gepackt und machten uns um kurz nach sieben auf den Trail. Der Regen begleitete uns noch gute 2 Stunden, bevor die Sonne wieder am Himmel stand.

    Als wir am Flughafen in Auckland vorbei liefen, gab's erstmal einen leckeren Milchkaffee für Nicole und einen schwarzen Kaffee für Christian 🤭. Dazu gab es für jeden noch einen Blaubeermuffin, der noch warm gemacht war. Gestärkt ging es wieder zurück auf die Straße, vorbei an einer Art Bundesstraße über die nächste Brücke in den nächsten Park. Wir sagen es euch, teilweise ist die Wegführung hier echt "besonders". Die starkbefahrenen Straßen sind echt ein wenig gefährlich, da es meist nur ganz wenig Platz am Rand gibt.😯

    Christian hat sich heute auch das erstmal in der Navigation vertan und Nicole ist ihm blindlinks hinterhergelaufen 😅😅. Wir sind auf einer riesigen Wiese praktisch einen Kilometer im Kreis gelaufen 🤦‍♂️.
    Die Wegbeschildunger ist häufig echt schwierig, entweder nur sehr rudimentär oder gar nicht vorhanden. Mancherorts auch mit nur sehr kleinen Schildern richtungsweisend. Kurzum: stark verbesserungsbedürftig, insbesondere wenn man in der Stadt zwischen LKWs, Ampeln und kleinen Gassen jonglieren muss. In Wald und auf dem Land gibt's orangene Dreiecke an Pfählen und Bäumen, die die Wegführung zeigen - dort also deutlich einfacher zu navigieren.

    Nach weiteren Kilometern haben wir beschlossen in den Bus zu steigen und die verbliebenen 8 Kilometer mit dem Bus zu fahren. Bis dato hatten wir schon 25 Kilometer auf Asphalt zurück gelegt und hatten ehrlich gesagt, keine Lust mehr, weitere 8 Kilometer auf Asphalt zurück zulegen.😫😫 Dazu ging es halt auch durch Industriegebiete, Stadtteile und kleinere Parks.

    Zum Bild "Walking Dead":
    Anwohnende Māori protestieren hier mit solchen brennenden Blockaden und Betonsperren gegen den Landraub und den Ausbau des rechts der Straße liegenden Gewerbegebiets. Protestierdene waren nicht zugegen - jedoch Warnschilder gegen Industrie, Wirtschaft und solche Funktionäre. Wandernde sind immer willkommen.

    Heute nächtigen wir wieder bei einem Trailangel. Voher haben wir aber nochmal halt bei einem Bäcker gemacht. Hier sollte es eigentlich einen leckeren Smoothie geben, den Christian auch bestellt hatte. Gekommen ist aber leider ein Milchshake ☹️☹️ mit Sirupmische. Mit einer Laktoseintoleranz ist das alles natürlich nicht so lecker und wir haben mehr als die Hälfte davon in den Müll geworfen 😯😯, ansonsten hätten wir mit offenen 'Zelttüren' schlafen müssen 🤭💨.

    Bei den Trailangels angekommen, trockneten wir unser Zelt in der Sonne, packten alles aus und genoßen noch die Stunde Ruhe, bevor Rachel, Melanie und Jorek hier eintrafen 🙂🙂. Gegen frühen Abend gab's dann ein gemeinsames Abendessen. Jeder kochte sich etwas. Bei Christian und Nicole gab es 2 Minutennudeln mit Couscous, Möhre und Brokkoli aus des Trailangels Garten. Einen riesen Topf voll🙃🙃
    Gegen 18:30 Uhr ging es dann ab in die Zelte, da es abends ohne Sonne doch sehr frisch wird.

    Gute Nacht und bis bald, Nicole & Christian 🪅

    Infos zum TA:
    Wir stehen in der Regel früh auf, meist so gg 05:30 Uhr bis 06:30 Uhr. Unter anderem auch dem geschuldet, dass man sich gegen 18/19 Uhr ins Zelt verkrümelt, da es ohne Sonne und Tageslicht noch sehr frisch ist. Außerdem ist man kaputt vom Tag und braucht seinen Schlaf 😉 das sind gut 9-10h Schlaf täglich. Dann wird man auch früh wach, der/die erste packt ohnehin schon den Krempel zusammen und kruschelt rum.
    Das Aufstehen ist maßgeblich davon abhängig, wie weit wir laufen, ob wir schwierige Passagen vor uns haben die viel Zeit brauchen oder wir einfach nur einen Sonnenaufgang sehen wollen.
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  • Tag 30 - Conifer Grove - Auckland Bombay

    October 31, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 18 °C

    Heute morgen ging es eher gemütlich aus den Federn - gegen sieben erst 🤭🤭. Die Nacht blieb es zum Glück trocken. Allerdings hatten wir gegen halb fünf einen Besucher am Zelt. Wir beiden hörten ein schnuppern an unserem Zelt. Da wir unser Essen immer im Zelt liegen haben, konnte das Tierchen aber nix finden und zog kurze Zeit weiter. Lt. Trailangel (und dem neben dem Zelt entdeckten Haufen) eher ein Igel gewesen.

    Wir packten alles zusammen, verabschiedeten uns von den Trailangels und machten uns auf den Weg zum Bäcker. Muss man ja mal ausnutzen, wenn es einen im Ort gibt. Nachdem es Kaffee und Sandwiches gab, ging es weiter auf den Trail. Wir wussten ja schon, dass es nun wieder auf die Straße geht und sich das heute auch nicht ändern wird. Allerdings sind die Beschilderungen des Trails fast gar nicht vorhanden und wenn vorhanden, an Stellen wo man sich fragt, was zur Hölle habt ihr euch dabei gedacht. 🤭🤭

    So schlängelten wir uns mit dem Podcast im Ohr, die Straßen entlang und bogen um die Mittagszeit auf die letzten 5 Kilometer ab. Was eine Straße nach Bombay!😤 Hoch und runter, ohne Standstreifen am Straßenrand und zum Glück mit wenig Verkehr. Nicole war genervt, denn die Füße und Gelenke schmerzten nach 3 Tagen Asphalt laufen schon sehr stark🥹🥹. Christian kämpfte mit seiner Achillessehne aufgrund des 3-tägigen Straßenlaufs.
    An der Kreuzung Millroad und Bombyroad angekommen, gab's wie abgesprochen ne Nachricht an den heutigen Trailangel, der uns 20 Minuten später dort abholte.
    Auf ging die Wildefahrt zu der Unterkunft - mitten im nichts sozusagen und knapp 10km weg vom Trail. Als wir auf dem Grundstück ankamen, waren Sarah, Rachel und Melanie ebenfalls schon da. 🙂
    Kaffee gab's und ein Stückchen Schokolade dazu. Also Schokolade und Chips gehören irgendwie fast jeden Tag dazu - gesund geht anderes, wissen wir. Hier auf dem Trail müssen aber irgendwie die Kalorien wieder rein. 😅😅

    Die beiden Trailangels haben vier (!) Dackel, einer länge als der andere!

    Am Abend gab's dann wieder die Nudelsuppe mit Couscous und Möhren. Zum Nachtisch gab's ein Stückchen Salami und ein Stückchen Schokolade. ☺️☺️ Heute verabschieden wir uns von Rachel🥲, denn sie wandert jetzt noch bis Hamilton und steigt dann in den Bus nach Wellington. Sie wird die kommenden 6 Wochen in Picton als Kajak-Guide arbeiten, bevor sie zurück auf den Trail kehrt und die Südinsel laufen wird.

    Nun liegen wir im Bettchen und Nicole schreibt diesen Footprint- Christian liest Harry Potter auf dem Kindle.☺️ Wir zahlen bei den Trailangels 40 NZD (~ 22,13€) für die Nacht. Dürfen Küche und Badezimmer nutzen und haben ein Zimmer nur für uns!

    Morgen früh werden wir zur Busstation gefahren und dann geht's ab nach Hamilton.

    Bis bald, Nicole & Christian 🪅
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  • Tag 31 - Bombay - Hamilton & Infos

    November 1, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 20 °C

    Bei den Trailangels gab's ein eigenes Zimmer für uns und da wir heute nicht laufen werden, konnten wir ausschlafen. 🤗🤗
    Gegen sieben standen wir dann trotzdem mit Rachel, Sarah und Melanie in der Küche und bekamen Frühstückstoast von den Trailangels serviert.

    Unsere Trailangels haben uns am Vortag bei Punkt x eingesammelt und brachten nun auch wieder alle zum Trail bei Punkt x zurück. Da wir nicht so früh raus mussten, gingen wir nochmal in unser Zimmer und waren erstaunt das Allan noch im Esszimmer hockte. Christian fragte ihn dann, warum er noch hier wäre und Allan sagte, dass es wohl ein Missverständnis gab. Man sagte, dass in 15 Minuten Abfahrt wäre und er packte sein Zelt zusammen und kam wieder ins Esszimmer und keiner war mehr da😯😯. Fanden wir beide ziemlich doof in dem Moment.

    Lynleys Ehemann Gareth fuhr Allan dann gegen neun zum Trail und brachte uns im gleichen Atemzug wie verabredet zur Busstation am Autohof des Highway 1 Bombay. Nach einer kurzen aber herzlichen Verabschiedung standen wir nun am Highway und gingen erstmal zum Bäcker - 2. Frühstück eben. ☺️🤭

    Mit Geocachen, Essen und recherchieren der nächsten Tage verbrachten wir die 4 Stunden, die wir noch auf unsere Bus nach Hamilton warten mussten. Das Wetter war zum Glück gut gestimmt, aber kalt war es, wenn die Sonne weg war!
    Um halb zwei kam unser Bus und brachte uns in gut einer Stunde nach Hamilton.
    Nach 20 Minuten Fußweg kamen wir auch an unsere Unterkunft hat. Nix besonders, aber für 2 Nächte okay🙂. Vor allem für den Preis von 95€ für uns zusammen, kann man nicht meckern 😁. Praktisch eine Ferienwohnung mit Blick auf den See.
    Gegen frühen Abend mussten wir aber noch einkaufen - alles für 5 Tage Trail und 2 Tage in der Unterkunft. In Summe ca. 72 € und ganz klassisch den Einkauf via Uber heimgefahren🤭.

    Nach einem riesengroßen Pott Nudeln mit Tomatensauce, Streukäse, Salami, Möhre, Knoblauch und Ingwer lassen wir den Tag nun ausklingen.

    Infos zum TA:
    Nun wollen wir auch noch erzählen, wenn wir auf dem Trail schon "verloren " haben:
    1. Richard
    Kommt aus Australien und hatte am Ninty-Mile Beach Blut im Urin und wurde von netten Menschen vom Beach aus ins Krankenhaus nach Kaitaia gebracht. Nachdem was wir wissen, ist er nach Hause geflogen.

    2. Ben - Neuseeländer (Erklärbär)
    Im ist auf dem Trail plötzlich immer mal wieder schlecht geworden, ist stark geschwankt und umgekippt. Andere Hiker haben ihn dann zum Arzt gebracht und von da aus, ging es für ihn direkt ins Krankenhaus. Man vermutet hier einen ganz leichten Schlaganfall. Mit seinem Gleichgewicht hat er wohl immernoch Probleme, ist aber wohl wieder zu Hause.😊😊

    Kosten:
    Im Internet gibts jede Menge Fragen zu den Kosten auf einer solchen Tour. Daher mal ein grober Überblick:
    Wir zahlen bis auf die Tage bei Trailangels, alles per Kreditkarte. Sogar in den Waschsalons.
    Inkl. 3 Tage Aufenthalt in Singapur (ohne Hotel, denn das war im Flugpreis enthalten), Backpackerunterkünfte 2 Nächte Kaitaia, 3 Nächte Pahia und 2 in Hamilton, Busverbindung Bombay nach Hamilton, und alles, was wir gegessen, getrunken oder sonst wie bezaht haben als auch die Barmittel für die Trailangels 1350,07€/Person. Das sind für 31 Tage ca. 43,55€/Person.

    Bis Bald, Nicole & Christian 🪅🪅
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  • Tag 32 - Hamilton - Sightseeing

    November 2, 2024 in New Zealand ⋅ ⛅ 20 °C

    Da wir heute den Tag in Hamilton verweilen werden, konnten wir heute morgen wieder länger liegen bleiben 😃😃. Gegen halb acht haben wir mit Blick auf den See gefrühstückt und sind gemütlich in den Tag gestartet.

    Um kurz vor zehn Uhr sind wir in den Hamilton Garden reinspaziert. Das ist eine angelegte "Gartenstadt" mit verschiedenen Themen- und Nationalitäten-Gärten. 😊 Ist echt schön gemacht und auch morgens um zehn nahezu menschenleer!

    Nach gut 2 Stunden ging es für uns zurück in die City, da wir noch ein wenig einkaufen mussten.
    Nüsse, Tomatensoße, Bananenchips, Bierchen, Wiener Würstchen und eine Coke Zero mussten noch her.

    Gleichzeitig wollten wir einen unserer Drybags ersetzen, da dieser ein Loch im Material hat. Das passende Gegenstück haben wir jedoch in drei verschiedenen Outdoor-Stores nicht gefunden, da 5 Liter Packvolumen dann doch nicht gleich 5 Liter Packvolumen sind.🤭🙂 Also gabs auf den kaputten einen Zeltflicken-Patch. Christian hat sich noch neue Einlegesohlen für die Schuhe gegönnt. So hier und da macht sich langsam Materialermüdung breit.

    Beim Starbucks haben wir uns noch einen Ice Espresso mit Oatmilk gegönnt. 🙂

    Zurück in unserer Unterkunft, mussten wir noch unseren Rucksack packen. Das Essen für die nächsten 5 Tage und 97 Kilometer haben wir gerecht verteilt und den restlichen Krempel ebenfalls verpackt. Unser Essen wiegt 8,5 Kilogramm plus 2,25 Liter Wasser pro Nase.🤭🤭

    Am Abend gabs dann wieder einen großen Pott Nudeln mit Tomatensoße und den Frankfurter Würstchen. Die haben hier auch tatsächlich ganz gut geschmeckt 😃😃

    Nun heißt es Füßchen hochlegen und den Tag gemütlich ausklingeln lassen, bevor es morgen früh ein kleines Stück mit dem Bus nach Whathawhata und zurück auf den Trail geht. 😊😊

    Da wir wieder durch den Wald und über einen Berg stapfen, wird der nächste Footprint etwas dauern.🥲🥲

    Bis Bald, Nicole & Christian 🪅🪅
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  • Tag 33 Hamilton - Camp Kaniwhaniwha

    November 3, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 17 °C

    Um kurz vor sechs klingelte der Wecker - Trailtime today! 🤗😃 In ruhe gabs noch das letzte Frühstück in der Unterkunft und Nicole kochte noch 4 Eier ab. Gegen kurz nach acht holte uns das Uber ab und wir fuhren ca. 11 Kilometer nach Whatawhata - so vermieden wir 11km durch die Stadt.

    Wie solls auch anders sein, gingen die ersten Kilometer auf der Straße los.🤭🤭Nach ca. 30min an einer Kreuzung verpassten wir den Einstieg auf den Trampelpfad entlang des Flusses und liefen somit weitere 4 Kilometer an der Straße entlang.
    Langsam schlängelten wir uns die Straße nach oben, bis wir auf das Farmland abbogen. Dieser Weg ist seit dem 01.11.2024 freigegeben. Davor war er gesperrt, da die Schafe Nachwuchs bekamen.

    Nach guten 8 Kilometern über das schwer begehbare Farmland, vorbei an Schafen und die Berge hoch und runter erreichten wir den Wald und kurz darauf auch wieder eine Straße.🤗 Weitere 3 Kilometer ging es die Straße Richtung Kaniwhaniwha Reserve und dann weiter auf den Nikau Walk. Ein schöner Wanderweg, auf dem uns auch Einheimische und Deutsche entgegenkamen.

    Nach weiteren 2,6 Kilometern erreicht wir unser Camp für heute.

    Wir schlafen am Fuße des Mt. Pirongia und morgen geht es dann hoch zur Hütte nahe des Gipfels. 🤗🤗 Das Wetter soll morgen gut werden, aber die kommende Nacht wird es nochmal kalt.

    Heute lernten wir Lukas kennen, ebenfalls ein Deutscher, aus München. Wenig später kam Ben im Camp an. Er ist Australier. Zu viert machten wir uns auf den Weg zu den Kaniwhaniwha Caves. Eine schmale, 30m lange Höhle und in der Region ein beliebtes Ausflugsziel. Nicole blieb draußen, das war dann noch zu schmal und eng für sie.😅

    Kurze Zeit später ging es zurück zum Camp und für uns gab es Abendessen. Bestehend aus Wraps mit Ei, Salami, Käse, Avocado, Ketchup und Ingwer. Anschließend noch Chipsreste vom Vorabend🤭🤭. Als Betthupferl gabs noch ein bisschen Zartbitterschokolade!

    Zähne putzen am Fluss und ab in den Schlafsack heißt es um kurz vor sieben. Die Sonne nimmt ihren lauf und uns die Wärme. 🤭🤭 Gute Nacht für heute und bis morgen, Nicole & Christian 🪅🪅
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  • Tag 34 - Kaniwha. - Pahautea Hut

    November 4, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 12 °C

    Früh ging es für uns aus den Federn. Laut DOC-Schild sollten die 8 Kilometer für hoch auf den Mt. Pirongia 4 Stunden dauern. Die Nacht war es sehr frisch gewesen, sodass wir doch gut verpackt gegen kurz vor sieben in den Aufstieg gestartet sind.
    Die ersten 6 Kilometer ging es stetig nach oben. Über die ein oder andere Wurzel ging es drüber bevor die richtige Krachselei anfing. Die letzten 2 Kilometer bis zum Summit waren ganz schön anstrengend 🥵🥵. Hier in Neuseeland geht man den Weg eben nicht normal nach oben, sondern man muss schon die eine oder andere Stelle "klettern". Mittlerweile kennen wir das und waren somit nach guten 4 Stunden 15 Minuten oben auf der Plattform auf dem Gipfel des Mt. Pirongia auf 959m 🤗🤗 Endlich mal ein Ausblick, weil man hier durch den dichten Wald keinen Blick nach links oder rechts hat und somit fast "blind" nach oben stapft. 🤭🤭
    Der Mt. Pirongia ist ein erloschener Vulkan und die höchste Erhebungen in der Großregion um Hamilton.

    Hier oben gab es erstmal ein Belohnungs-KitKat.

    Kurz darauf machten wir uns auf den Weg zur Hütte - auch hier standen auf dem Schild eine halbe Stunde für 1 Kilometer an. Wir wussten auch warum. Hier ging es wieder über Felsen, Wurzeln und kleine schmale Pfade hoch und runter.

    Um 12 Uhr waren wir an der Hütte angekommen.
    Der kräftezehrende Anstieg machte eine Diskussion über einen Abstieg am gleichen Tag obsolet. Das schont auch Knochen und Gelenke, auch wenn es einige in einem Rutsch machen.

    Da es in den Hütten des DOC nur unglaublich dünne Matrazen gibt, packte jeder von uns 2 Matrazen übereinander. Kurz darauf kam auch Lukas an der Hütte an. Zusammen gab es dann Mittagessen und jeder erzählte von seinem Tag.

    Anschließend ging es raus in die Sonne, da es in der Hütte saukalt war 🥶🥶. So verweilten wir den ganzen Tag vor der Hütte in der Sonne und quatschen mit Lukas über alles mögliche. Kurz darauf trudelten auch die anderen Hiker ein.

    Gegen 18:00 Uhr gabs dann Dinner - Nudelsuppe und Schokolade. 🤗🤗 Da es mittlerweile so kalt war, ging es um kurz vor sieben ab in den Schlafsack. In unserem Zimmer lag dann noch zwei weitere Hiker. Schnarchkonzert gabs dann in der Nacht gratis 😫😫

    Morgen früh gehts dann ebenfalls wieder früh raus, da für die kommenden 5 Kilometer Abstieg 3 - 5 Stunden angesetzt sind.😯😯 Mal schauen, was uns dort erwartet☺️😉

    Gute Nacht und bis bald, Nicole & Christian 🪅
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  • Tag 35 - Pahautea Hut - Jo's Funny Farm

    November 5, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 18 °C

    Um kurz vor sechs war die halbe Hütte schon auf den Beinen und es gab erstmal Frühstück, bevor es wieder auf den Trail ging. Allen wussten um die 5 Kilometer steilen Abstiegs, der mit 3 - 5 Stunden laut DOC Information angegeben war. 😯 Das, was wir zumindest alle wussten, war das es wieder matschig wird.

    Christian und ich waren um viertel vor sieben auf dem Trail und marschierten erstmal ganz entspannt auf einem Holzsteg. Dieser endete nach fast einem Kilometer und der matschigen Pfad fing an und es ging wieder rauf und runter 😫😅.
    Wir stapften von Meter zu Meter und die anderen Hiker liessen wir dann erstmal an uns vorbei.
    Plötzlich vor uns, Tumult und Lachen und wir wunderten und schon, was denn da los ist. Wir bogen um die Ecke und sahen, dass einer der Hiker im Matsch versunken ist und seinen Schuh verloren hat. 😅😅😅 Ein blinder Griff in die Pampe und der Schuh war geborgen.

    Kurz darauf versank Nicole knietief im Matsch und war erstmal bedient, allerdings behielt sie ihre Schuhe an😅😅. Zwei weitere Male setzte Nicole sich dank glitschiger Passagen auf den Bubbes und rannte sich das Schienbein an einer hervorstehenden Wurzel. Christian landete nur einmal auf dem Popo und versank nur halb im Matsch🤭🤭

    So ging es immer weiter, bis wir nach 3,5 Stunden aus dem Wald raus kamen und auf einer Gravelroad standen.

    Matschbeschmiert marschierten wir weitere 8 Kilometer zu unserem heutigen Schlafplatz. Bei Trailangel Jo - sie trug sogar ein Shirt mit der Aufschrift "Angel with Altitude".

    In der Geräumigen Doppelgarage standen Betten und Matratzen, für 15 NZ$ pro Nacht.
    Während der Nachmittag so dahin ging, kamen alle Möglichen Tiere am offenen Garagentor vorbei - Gänse, Enten, Katzen und der Hofhund Pip,

    Christian entdeckte natürlich sofort die beiden Tennisbälle auf dem Schränkchen und der Hund war beschäftigt 😄 auch Ben aus UK warf den Ball immer wieder und Pip war außer sich vor Freude.
    Trailangel Jo fand das im Nachgang nicht so lustig, da die Bälle nur dafür da waren, Pip aus der Garage zu locken, nicht zum spielen... sie sollte vielleicht mal ein Schild aufstellen, sagte sie (kommt wohl öfter vor🙃)

    Auf der Matratze liegend hatte Christian sofort Besuch von der Katze Socks, die sich auf seinen Beinen erst mal häuslich einrichtete und einschlief,

    Das Abendessen für 20$ nahmen wir auch dankend an.
    Jo servierte dem Tisch (7 Hiker) Bratwürste, Sauerkraut, Brötchen, selbstgemachten Feta, Rote Beete, Bohnen, Fritata und Getränke.

    Das beste Essen eines Trailangels!

    Frühstück wird es to go geben, da wir früh los wollen. 35 Kilometer stehen auf der Uhr😯😯.

    Informationen:
    Heute haben wir die 840 Kilometer erreicht , so weit sind wir noch nie gewandert.

    Zu Essen hatten wir für ca. 5-6 Tage mit. Nicoles Rucksack hatte an Tag 1 ein Gewicht von ca. 14 Kilo und Christians ca. 15 Kilo.

    Gestern und heute war es in der Nacht wieder sehr kalt.🥶 Um die 5 Grad. Die Schlafsäcke machen dafür einen super Job. Nicole hat einen von Therma Rest und Christian hat einen von Pajac. Beide haben eine Comfort Temperatur von 5 Grad und können bis zu - 15 Grad an Extremtemperatur schaffen.

    Gleich gibts essen und wir sagen bis bald, Nicole & Christian🪅🪅
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  • Tag 36 - Jo's Funny Farm - Waimoto

    November 6, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 21 °C

    Kurzer Spoiler: heute wirds heftig!

    Da wir fast alle in der Garage geschlafen haben, war um halb sechs allgemeines aufstehen angesagt. Für uns gab es OSM Bars (85g Müsliriegel mit fast 400 Kalorien). Um zwanzig nach sechs standen wir beide auf dem Trail und stapften die Gravelroad nach oben.

    Nach den erst 9 Kilometern in unter 2h gab es eine Ladung Datteln und anschließend ging es auf dem Farmland weiter.

    Nach weitern Kilometern durch lockeren Wald und offenes Farmland ging es wieder in dichteren Wald, mit natürlich allem was hier in Neuseeland dazu gehört: Matsch- und Lehmboden, schlechte Beschilderung, kleine Bäche, Lianen quer auf Halshöhe, breite Farne über dem Pfad und verdeckte Löcher im Boden😅😅.
    Nicole ist hier auch ausgerutscht, fiel rücklings und hat sich von einer herabgefallenen Baumkrone auffangen lassen. Also nix passiert, lag da wie ein Käfer auf dem Rücken - aber weiter gings.🤗🤭
    Nach einer weiteren Stunde spukte uns der Wald wieder aus und wir liefen die Gravelroad weiter.

    Bei Kilometer 18,5 verließen wir die Gravelroad und stapften erstmal mehrere Hügel durch eine Baumaufforstungsplantage nach oben und machten eine kleine Pause.🙃🙃

    Anschließend ging es rauf und runter, bevor es wieder spannend wurde. Auf dem Bergrücken nach einem Mini-Flugfeld ging es durch einen Pfad der fast nicht zu sehen war, weiter in den nächsten Waldabschnitt. Hier konnten wir uns tatsächlich in Trailrunnerform voran bewegen. Also leicht joggend bergab. Naja, der Wald wäre ja kein Wald, wenn nicht der nächste Matschabschnitt und steile Abhang kommen würde😅😅 Auch den meisterten wir und zum Schluß gab es noch eine Flußüberquerung - das Wasser ging bis zum Schienbein. Anschließend gings wieder nach oben und etliche Meter den Wald entlang.
    Lob und Anerkennung, irgendwann gab es Pfade die um die Peaks der letzten Erhebungen herumgingen, das ersparte uns zusätzliches auf und ab. 1000 Dank dafür. 🤗🤗

    Mental und körperlich sollte das für uns ein wirklich harter Tag werden, denn 10-12 h waren für diesen 35km langen Abschnitt angesetzt - und wenn man 8 Stunden im teils sehr dichten Wald nach Pfaden und Wegen sucht, bringt einen das an seine Grenzen.😫😫

    Irgendwann kamen wir dann an einem Wohngebiet raus, liefen noch 5 Kilometer auf der Straße nach Waitomo und kamen schließlich ziemlich genau nach 10 Stunden an der heutigen Unterkunft, dem Holidaypark Waimoto, an.🤗🤗

    Was ein Marsch! Landschaftlich sehr sehr schön und sehr abwechslungsreich. Jedoch mit Regen (oder hätte es die Tage vorher viel geregnet) wäre das mit den 10 Stunden schon ziemlich schwierig geworden. 😯😯

    Nachdem wir unser Zelt aufgebaut hatten und beide (lange und heiß) Duschen waren ging es zum gegenüberliegenden Pub.
    Christian bestellt sich ein 250g Steak, welches auf einer Steinplatte am Tisch individuell fertig gebraten werden konnte und Nicole bestellte sich einen Burger. Dazu gabs eine Bowl Onion Rings. Bestes Lokal bis heute! Pommes, das Steak und der Burger waren super 😋😋.

    Nun liegen wir im Zelt und machen die Äuglein zu, denn wir sind echt platt!

    Neben dem Tag 10 dieser Reise, dem Reatea Forrest, der härteste Tag bisher.

    Bis bald, Nicole & Christian 🪅🪅
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  • Tag 37 - Waimoto - Te Kuiti

    November 7, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 22 °C

    Nach dem vergangenen Tag haben wir tief und fest geschlafen! Daher ging es für uns auch erst gegen acht Uhr auf den Trail.

    Heute stand der Weg (wieder) ganz im Zeichen von Farmland. Daher standen für die 14 Kilometer 6 Stunden auf der Uhr. Mühsam schlängelten wir uns über die Weiden, wo zum Glück keine Kühe standen 😅😅.
    Nachdem wir uns den zweiten Hügel nach unten geschlängelt hatten, ging es durch einen kleinen, aber feinen Wald. Hier stehen wohl auch extrem seltene Bäume, das erklärte uns ein Kiwi-Mann kurz vor dem Eingang des Waldes. Dieser war dabei, Opossum-Fallen aufzustellen und warnte uns: "dahinten könnte es stinken, da liegen 30 tote Possums auf einem Haufen" 😅
    Also, Nase zu und durch. Leider dauerte der Weg durch den Wald nur eine halbe Stunde, bevor wir den nächsten Weidehügel nach oben mussten.😫😫
    Oben angekommen, sahen wir eine Herde Kühe, die wir durchqueren mussten. Im schnellen Schritt ging es zu dem Zaunübergang, den wir zum Glück ohne besondere Gegenwehr erreichten. 🙃🙃 Drüben angekommen, standen die Kühe brav aufgerheiht vor dem Übergang und schauten uns hinterher.🤭
    Hier entschieden wir uns den Trail zu verlassen und liefen die letzten 3 Kilometer an der Straße entlang! In Te Kuiti angekommen steuerten wir ein Cafe ein, wo es dann erstmal Muffins und Kaffee für uns gab.😄

    Anschließend machten wir uns auf zu unseren heutigen Trailangels Lisa & Steve. Puh, also das "Wohnhaus" ist bisher das einfachste was wir je gesehen haben😯 Dennoch wurden wir auch hier herzlich empfangen. Marc, ein Australier der uns seit ein paar Tagen begleitet, war ebenfalls schon da.

    Häuslich eingerichtet, die Waschmaschine angeworfen, ab unter die Dusche und die Mountainbikes für den folgenden Abschnitt, dem Timbertrail gebucht. 😌😌

    Nachdem die Waschmaschine fertig war, gings mit den klapprigen Fahrrädern, die uns Lisa & Steve zur Verfügung stellten, zum einkaufen. Am Samstag und Sonntag werden wir den ca. 85 Kilometer langen Timbertrail mit dem Rad erkunden. Am Samstag knappe 40km, eine Nacht im Epic Campsite schlafen und nach weiteren 45 Kilometern das Bike am Zielort wieder abgeben.😊
    Das Ausleihen des Bikes für zwei Tage, inkl. Gepäcktransport, eine Mahlzeit zum Abendessen (diy), Frühstück (diy), Helm, Daypack und den Biketransport zum Start kosten 180$ pro Nase (100,41€). Wir sind gespannt! 😊😅

    Steve wird uns am Freitag zum Eingang des Timbertrails bringen. Das sind gute 55 Kilometer die wir nicht laufen müssen. Kosten pro Nase 20$ (11,16€).🙂

    Am Abend gabs dann noch einen sogenannten Backpack-Shakedown für alle. Alles unter Anleitung von Marc, der schon ziemlich viele Trails gelaufen ist und dadurch einen recht radikalen Blick auf die Dinge wift.

    Ein Backpack-Shakedown funktioniert so:
    Es wird alles, wirklich alles aus dem Rucksack herausgeholt (auch Taschenmesser, Kopfhörer, Schlafsack usw.) und dem Prüfenden gezeigt. Es wird alles hinterfragt, was gezeigt wird, auf Funktion, Notwendigkeit, Gewicht, Alternative.

    Marc hat die Rucksäcke von Lukas, Nicola und unsere inspiziert und alles was "unnötig" war rausgeworfen. Darunter bei uns der Piezo-Zünder für den Gaskocher (70g schwer) denn ein Feuerzeug wiegt nur 20g, die Regenhosen, den Topfgriff (Alu-50g) kann man ein Handtuch für den heißen Topf nehmen usw.

    Dabei geht es nicht nur um das Gewicht, sondern auch um das Mindset, ein Bewusstsein zu schaffen, einen 50 Gramm Gegenstand unnötiger Weise über 3000km zu tragen.

    Auch die Zahnbürsten wurden, dem Mindset-wegen, halbiert (siehe Video).

    Wir haben viel gelacht. Bei Lukas waren es knappe 2,5 Kilo Gewichtsersparnis, bei Christian und mir so ca 1 - 1,5 Kilo.
    Unser größtes Problem- wir schleppen viel zu viel Essen mit uns herum. Daran müssen wir arbeiten.😅😅 Arbeiten im Sinne von, austauschen. Leichteres Essen mit mehr Kalorien gegen schweres Essen mit wenig Kalorien! 🤓

    So, der Tag geht zu Ende und wir fallen auf die Matraze.

    Gute Nacht und bis bald, Nicole & Christian 🪅🪅
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  • Tag 38 -Te Kuiti - Campsite Timbertrail

    November 8, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 20 °C

    Was ein wunderbarer Start in den Tag, denn wir konnten einfach mal liegen bleiben. 🤗🤗 Kein Wecker, kein Zelt packen und der Schlafsack konnte auch auslüften😌😌.

    Da wir wieder in einer Garage geschlafen haben, waren Nikola, Lukas und wir gegen acht Uhr wach. Da uns unsere Trailangels Steve & Lisa heute zum Timbertrail-Trailhead-Campsite fahren, konnten wir also auch in ruhe ins gegenüberliegende Café frühstücken gehen.🙂🙂

    So verweilten wir den ganzen Tag in der Garage, quatschten über alles mögliche und packten dann alle irgendwann wieder die Rucksäcke. Christian, Lukas und Nicole sind am Nachmittag dann nochmal ins Cafe und haben uns einen Snack gegönnt.

    Gegen 17:00 Uhr kam Steve von der Arbeit und die beiden Autos wurden mit den Rucksäcken beladen. Mit zwei Autos und 7 Personen, ging es dann gute 55 Kilometer auf zum Timbertrail-Camp. Nach 45 Minuten Fahrt, bauten unsere Zelte auf und kochten Terrine und Couscous zum Abendbrot. Gegen halb neun lagen wir im Schlafsack und lauschten den Vögeln noch ein wenig, bevor die Augen zugingen 🤗🤗.

    Hinter jedem Mensch steht eine Geschichte!
    Lisa hat ihren Sohn letztes Jahr verloren. Er hat sich umgebracht. Uns wurde schon vor längerem erzählt, das die Selbstmordrate bei 20-30jährigen in diesem Land sehr hoch sei und man das auch nicht "in den Griff" bekommt.
    Das liegt u.a. auch daran, dass junge Menschen hier wenig Perspektive haben. Außerhalb der Städte gibt es außer dem Handwerk und dem Farmer-Dasein kaum etwas "bedeutendes" keine Industrie, kaum Gewerbe. Lisa hat im Wohnzimmer einen Schrein aufgebaut, wo sie jeden Tag eine Kerze für ihren Sohn anzündet. Ihr Sohn wurde 21 Jahre alt und ist jetzt etwas mehr als 1 Jahr tot.😞😞
    Auch so Geschichten gehören zum Leben dazu!

    Nun, aber gute Nacht und bis bald, Nicole & Christian 🪅🪅
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  • Tag 39 - Camp Timbertr. - EpicCampsite

    November 9, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 20 °C

    Campsite Timbertrail - Epic Campsite auf dem Timbertrail

    1. Tag mit dem Mountainbike - 40 Kilometer - 1151 Anstieg / 1263 Abstieg

    Die Bikes werden um 09:30 Uhr zum Trailhead (500m vom Camp entfernt) gebracht.

    Nach einem guten Oatfrühstück, packten wir alles zusammen und machten uns gegen 09:00 Uhr auf dem Weg zum Trailhead.

    Um viertel vor zehn kam dann unser Veranstalter - glaube insgesamt waren es 5 Busse die im selben Moment dort aufgeschlagen sind. 😯😯

    Wir haben Samstag und somit Wochenende - war also zu erwarten. Auf dem Trail 'verlief' sich jedoch die Masse.

    Kurze Einweisung vom "Bike-Manager" Paul und ab geht die Fahrt.

    Nach wenigen Kilometern war uns klar, dass das hier mal wieder kein Zuckerschlecken wird. Die 800 gewanderten Kilometer stecken uns ganz schön in den Knochen 😱😱.

    Dennoch standen 40 Kilometer bis zum Camp auf dem Plan.

    Das erste Highlight kam kurz nach Kilometer 10 - hier konnte man noch den Aufstieg zum Summit Mt Pureora auf über 1100hM machen, um eine tolle Panoramasicht auf Lake Taupo, Tongario Natioalpark mit dem Schicksalsberg und das Meer zu bekommen. Allerdings hatten wir dicke Wolken und Nicole wäre von Anfang an nicht mit nach oben gewandert. Als wir bei KM 10 ankamen, hat sich Christian ebenfalls gegen den 1,7km langen und steilen Aufstieg entschieden, um Kräfte zu schonen. Somit haben wir uns nur mit Riegeln gestärkt und haben weiter in die Pedale getreten.

    Nach weiteren 4 Kilometern haben wir mit 974 m den höchsten Punkt des Timbertrails erreicht und freuten uns schon auf die kommende Abfahrt🤗🤗. Kurz darauf erreicht wir jedoch erst mal den "Aussichtspunkt" zum Lake Taupo. Dies ist Neuseelands größter See - leider läuft der Trail dort nicht entlang😯😯.

    Nun schlängelten wir uns weiter nach unten, um dann auch wieder nach oben zu fahren. Hier ist es eben ein ständiges auf und ab. Dann kam eine Brücke - eine Hängebrücke. Meine Güte hat die gewackelt! Aber seht das Video dazu ☺️🤭😱
    Auf der weiteren Fahrt überquerten wir noch mehrere Brücken. So oder so, waren es ab KM 20 bis auf wenige Steigungen knapp 20km Downhill. Ein Heidenspaß🤩

    Dankbar tatsächlich über jeden Downhill-KM quälten wir uns dennoch die letzten Kilometer bis zum Epic Camp. Das gab es bei uns auch noch nie, dass wir so sehr am Ende unserer Kräfte waren! 😯😯

    Endlich am Camp angekommen, schauten wir auf das GPS-Gerät und wussten nun auch warum wir so fertig sind. Unterm Strich 40 Kilometer, 1100 Anstieg und >1200 Abstieg. 😲😲

    Für heute Abend gibt es dann das berühmte kleine Tütchenessen, Chilli con Carne mit ca. 800 Kalorien auf der Waage. Dazu noch ein bisschen Kartoffelpüree und der Kalorienhaushalt ist erstmal aufgefüllt - naja, ein bisschen zumindestens!

    Und wie immer kommt es anders als man denkt. Wir saßen mit Kiwis aus Christchurch, die ebenfalls den Trail fuhren, am Tisch, die sich eine Pfanne Risotto gekocht und noch was übrig hatten.
    Somit gabs für Chris (UK), Marc (AUS), Christian und Nicole noch einen Schlag Risotto oben drauf. Damit aber nicht genug, Christian wurde noch ne halbe Flasche autralischen Rotweins angeboten. 🤭🤭 Noch ein bisschen Smalltalk und wir verabschiedeten uns mehr als gesättigt in die Nacht.🥱

    Durch die übermäßige Last des heutigen Tages, waren wir so aufgedreht, dass wir Stunden zum einschlafen brauchten, so überdreht und überreizt waren unsere Körper.

    Fazit:
    Unsere Körper sind müde und angestrengt von den letzten 6 Wochen und fast tausend Kilometern. Daher werden wir im nächstgrößeren Ort, Taumarunui, auch 2 volle Tage ruhen.
    Dazu müssen wir auch noch planen, was die nächsten beiden Sektionen angeht. Da stehen wir nämlich noch ein bisschen auf dem Schlauch.

    Eingekuschelt und hellwach sagen wir für heute gute Nacht und bis bald, Nicole & Christian 🪅🪅
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  • Tag 40 - EpicCampsite - Ongarue Camp

    November 10, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 18 °C

    2. Tag mit dem Mountainbike - 45 Kilometer ca. 300 Anstieg / 700 Abstieg

    Die Routine lässt so langsam grüßen. Meist sind wir gegen sechs Uhr wach, obwohl ausschlafen angedacht war - außerdem war für heute viel Regen angesagt, daher passt das auch sehr gut, früh zu starten.
    Halbwegs trocken und nur mit leichtem Regen packten wir alles zusammen und machten uns auf zum Shelter, um uns Frühstück zu machen.
    8 Eier plumpsten in den Topf - 2 für Marc, 2 für Chris und jeweils zwei für uns. 🙂🙂 Dazu gabs Toast mit Erdnussbutter, Marmelade und Honig für Christian und für Nicole gab es Nutella satt. Dazu für jeden eine Tasse Kaffee.

    Um 08:00 Uhr saßen wir auf den Bikes.

    Der Trail heute hatte nicht ganz so viel Anstieg, sodass wir relativ entspannt und gut voran kamen. Der Hintern schmerzte trotzdem von gestern.

    Bei dem Trail heute handelt es sich um teilweise eine alte Eisenbahnstrecke aus der Zeit um 1900 - daher gibt es am Wegesrand immer wieder Tafeln mit Geschichten und Bildern zur Strecke. Insbesondere zum großen Unglück 1923 auf dem Track, bei dem 17 Menschen starben und über 200 verletzt wurden.

    Wieder ging es über einige Hängebrücken und zum guten Schluß über eine superlange Downhillstrecke (16km) nach unten.🤗🤗
    Christian hüpft immer mit dem Bike auf diesen langen Hängebrücken herum damit sie schwingen und wabbeln wie im Wellenbad und Nicole stirbt dann den Heldentod😅😅.

    Nach guten 4 Stunden sind wir am Ende des Trails angekommen und sind von den Bikes runtergestiegen und haben diese bei Paul abgegeben.

    Gott, was sind wir müde und die Knie haben uns auch geschmerzt🥹🥹. Zeit für eine Pause vom Trail. Seit Whathawhata (kurz hinter Hamilton) haben wir 97km zu Fuß und 87km mit dem Bike in 5 Tagen zurückgelegt. Die Tausendkilometermarke des Te Araroa haben wir nebenbei auch noch überschritten!

    So oder so, der Timbertrail ist sehr zu empfehlen und ein absolutes Muss bei einem Besuch in Neuseeland! Schöner ausgebauter Trail, ohne schwierige Passagen, saubere Wegführung, auch sind E-Bikes leihbar. Man kann ihn auch sehr gut wandern, allerdings war der Gepäcktransport zu verlockend für uns 😅🤭 Spaß beiseite, wir wollten den Timbertrail von Anfang an mit dem Bike machen.

    Gestern auch ganz vergessen zu erwähnen, die Strecke müssen wir mit sogenannten Hardtails zurücklegen - Mountainbikes mit lediglich Federung vorne - kurzum: was lieben wir unsere Fullys (Full Suspensions - Vollgefederte) daheim! 🥰🥰

    Der Manager, Paul, hatte bei der Rückgabe der Bikes angeboten, uns nach Taumarunui zu fahren. Zwar gäbe es hier am Rückgabeort die Möglichkeit, zu campen (mit Shelter & WC), aber angesichts unserer ausgelaugten und schmerzenden Körper, nahmen wir das Angebot gerne an, starten heute schon unseren double-zeroday und ergaunern uns noch einen Tag mehr ohne Roadwalk! 😉😌

    Von einigen mussten wir uns heute leider verabschieden, da sich unsere Wege nun aufgrund von Zeit, Familytime oder anderen Vorhaben trennen werden.
    Chris, der liebe und sehr höfliche Brite bleibt noch eine Nacht am Campsite vom Timbertrail und dann die nächsten Tage in Taumarunui bei der Family, Marc geht heute schon zur 'Company', die die anstehende Rivercrossingtour per Kanu anbietet und schläft auch dort. Lukas und Nikola sind zwar auch in Taumarunui, jedoch werden beide schon morgen weiterlaufen. 🥲🥲

    Wir selbst werden in Taumarunui Kleinigkeiten erledigen und den größten Teil der Zeit faul sein! 😌 😌 Christian kann den Besuch beim Barber nicht mehr abwarten - mir nem Handrasierer kommt man da nicht mehr durch 😅

    Uns ist heute auch klar geworden, dass der Trail ansich zwar schön ist, dennoch sind es die Geschichten am Abend, die Menschen und vor allem das Erlebte, was diese Reise ausmacht.

    Die meist gestellte Frage hier ist, "warum" macht ihr das. Bis heute können wir das jedoch (noch) nicht beantworten 🤷🏻‍♀️🤷

    Dennoch wollen wir hier kurz festhalten, wenn wir schon kennenlernen durften: 🤭☺️
    Sophie (Austria), Saskia(NL), Lara (Belgien), Richard (Australien), Ingrid(NZ), Ben (NZ), Dave (NZ), Richard (NZ), Sarah (USA), Jorek (Japan), Rachel (UK), Fraiser (NZ), Becky (Australien), Matthias & Nina (GER), Page (NZ), Marianne & Arnold (NL), Melanie (GER), Lukas (GER), Ben (Australien), Richard (UK), Hannah (Japan), Nikola (GER), Chris (UK), Marc (Australien), Allan (Trailangel), Steve & Lisa (Trailangels), Carolyn & John (Trailangels), Joy (Hitch), Marco&Roxanne (Hitch) und viele weitere tolle Menschen, die wir unterwegs zufällig trafen, plauschten und wieder weiterzogen, ohne dass Namen gefallen sind.

    Der Tag und auch der Trail sind für heute vorbei und wir sagen Gute Nacht und bis bald, Nicole & Christian 🪅🪅
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  • Tag 41 & Tag 42 - DoubleZero Taumarunui

    Nov 11–12, 2024 in New Zealand ⋅ ⛅ 20 °C

    Wie bereits in Tag 40 beschrieben, sind wir körperlich kaputt.... daher brauchten wir eine längere Pause...und selbst in der Pause muss man arbeiten😅😅. Zwar nicht körperlich, aber gedanklich! Dabei geht es darum, wie so häufig auf dem TA einiges im Voraus planen zu müssen und dazu macht uns das Wetter auch noch einen Strich durch die Rechnung! 😲

    Am Sonntag in Taumarunui haben wir Kontakt mit einer 'Company' aufgenommen, um die anstehende Etappe, die fünftägige Kanutour auf dem Whanganui River, zu planen. Auch nicht so einfach, da die Kommunikation per WhatsApp doch etwas chaotisch vonstatten lief.
    Am Ende hieß es dann, dass wir am Dienstagmorgen zur Einweisung für die Tour am Motel abgeholt werden. Gut, das war also schon mal in trockenen Tüchern😌😌.

    Nächster Punkt, einkaufen für 7 Tage Rivercrossing und natürlich für die 5 Tage zu Fuß zum Start der Kanutour.
    Eine große Einkaufsliste gefertigt und ab zur Katastrophe in den Supermarkt😅😅. Gänge um Gänge füllte sich der Trolley. Für die 5 Tage Kanutour sollte man Nahrung für 7 Tage mitnehmen, um schlechtes Wetter aussitzen zu können. Da die Verpflegung in wasserdichte Fässer aufs jeweilige Kanu gepackt werden wird, brauchte man aufs Gewicht der Lebensmittel nicht zu achten.
    Am Ende sind wir mit 350 NZ$, also ca. 170€ aus dem Supermarkt raus und waren fix uns fertig 😲.

    Im Hotelzimmer legten wir dann das Essen für die kommenden 5 Trailtage (zu Fuß) bereit und verteilten die Lebensmittel gerecht in die Rucksäcke.

    Nun kamen die 7 Tage Kanutour dran. Auf dem River sind wir eigentlich nur 5 Tage, man soll aber für 7 Tage essen mitnehmen. Durch Regen kann der Fluß schnell an Wasser dazugewinnen und ab einer gewissen Höhe ist er dann auch nicht mehr sicher zu befahren. Gesagt getan und beim bereitlegen ist uns dann aufgefallen, das wir tatsächlich zu wenig Abendessen für die Tage hatten. Also ist Christian nochmal los und hat für 2 Tage Abendessen eingekauft. Fertig und alles wieder in die Supermarkt-Stofftüten rein. Im groben haben wir Nudeln, Tomatensoßen, Müsli, Oats, dehytriertes Tütchenessen, Schokolade, Gummibärchen, Chips, Salzbrezeln, Müsliriegel und Wein eingepackt.😅😊😉
    Was ein Akt, aber das Thema ist nun auch erledigt.

    Die Kleidung haben wir ebenfalls in einem Waschsalon gewaschen und im ganzen Zimmer verteilt, damir diese trocknen konnte. Nicole hat sich im Secondhandshop noch ein Longsleeve für Abends und ein Untershirt für kleines Geld gekauft. Abends ist es aktuell echt kühl, sodass manchmal ein weiteres Shirt fehlt. Da wir bis dahin noch davon ausgegangen sind, das wir durch den Tongario Nationalpark wandern und den Mt. Ngauruhoe, oder im Herr der Ringe Spech Schicksalsberg bzw. Mt. Doom, besteigen, gabs noch ein Baselayer aus Merinowolle für jeden von uns beim örtlichen Bekleidungsgeschäft oben drauf. 🤭🤭 Für Christian noch ein Glas homemade honey für das Boots-Fass dazu.

    Tja, der Wetterbericht sah am Montagabend für den Tongaririo National Park, wo der Schicksalsberg liegt, echt mies aus😯😯. Da wir auch noch nicht wussten, wann wir die Kanutour genau machen können, haben wir erstmal alles so belassen und die Planung ruhen gelassen. Kann sich ja noch alles ändern, grade auch was das Wetter angeht😉🤗.

    Am Dienstagmorgen wurden wir dann wie geplant um viertel vor sieben von Ron (dem Kanutour-Organisator) am Motel abgeholt, um ab sieben Uhr die Unterweisung zum sicheren Umgang und weiteren Infos zur bevorstehenden Tour mitmachen zu können. 🤗
    Im Anschluss verpackten wir unsere Verpflegung für dir 7 Tage in die Fässer, die mit ins Boot gehen.

    Letztendes macht uns das Wetter hier ebenfalls einen Strich durch die Rechnung. Ab Donnerstagnachmittag bis Samstag in der Früh wird ordentlich Regen vorhergesagt. 😫😫 Das heißt, die Freitagstour war auch keine Option für den Fluss. Also gehen wir am 19.11.2024 ins Boot. Nun gut und was tun bis dahin. 🤷🤷🏻‍♀️🤷🤷🏻‍♀️

    Zurück im Hotel ging die Planung von neuem los, denn Mt Doom ist somit auch vorerst gestorben.🥲🥲 Vorerst, denn wenn alles passt, fahren wir von Whanganui, dem Zielort der Kanutour, nochmal zurück zum Tongario Nationalpark. So der Plan. Wir werden sehen!😉

    Wir hatten 5 Pläne, für die kommenden Trailtage, aber keiner davon überzeugte uns. Nützt nix, wir müssen da nun durch, weil Berge erklimmen mit null Sicht und strömenden Regen macht keinen Sinn.
    Wir werden den Regen in einem der Tourihotspots am Nationalpark aussitzen und dann zum Start der Kanutour weiterlaufen. Uns gehts aber zum Glück nicht alleine so!
    😉😉

    Am Nachmittag hatten wir noch eine schöne Überraschung.
    Dave wohnt zufällig im Motel neben uns. Er ist einer aus der ersten Trailfamily, der ersten Tage!

    Zuallererst gabs einen festen drücker und anschließend haben wir uns über die letzten Wochen ausgetauscht. Wir haben wieder viel gelacht. 😅😅
    Ben, auch aus der ersten Trailfamily, der den Schlaganfall erlitten hatte, geht es wieder gut, sagte uns Dave. Zum Glück ist das gut ausgegangen.😌😌

    Nun sind die Rucksäcke gepackt, wir liegen in den Federn und läuten gleich die Nacht ein.🥱🥱

    Gute Nacht für heute und bis bald mit neuen Trailgeschichten, Nicole & Christian 🪅🪅
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  • Tag 43 - Taumarunui - Ōwhango

    November 13, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 20 °C

    Trailtag!

    Der Start war erstmal mit Dave zusammen zu frühstücken. Anschließend gabs nen festen Drücker und die Verabschiedung bis Whanganui. Das ist der Zielort, den wir bei unserer Kanutour erreichen werden.☺️☺️

    Gegen neun Uhr sind wir dann endlich gestartet. Das Wetter war super, aber zum laufen fast schon zu warm.🥵
    Heute haben wir viele Tiere auf dem Weg gesehen. Einen Frosch, einen Strauss, Pferde mit ihren Fohlen und eine Art seltsames Dammwild. Das Highlight war definitiv der Strauss! Einige Zeit später trafen wir einen Kiwi-Mann, der uns auf seinem MTB entgegen kam. Auf der Mittelstange des Fahrrades, eine kleine mit Teppich ausgelegte Plattform bis auf den Lenker reichend, saß Roxy, ein katzengroßer Hund mit hellbraunen, kurzen und rauhen Haaren, die Pfoten auf dem Lenker und in die Lande starrend. Der Kiwi-Mann war total begeistert das wir den Te Ararora laufen. Er fragte uns ebenfalls nach dem Strauss. So erfuhren wir auch, dass der Strauss wohl ein Versuch war, Strausse hier anzusiedeln. Er ist übrig geblieben, denn der Versuch ist gescheitert! 🥲
    Er erzählte uns auch die traurige Geschichte, dass hier die "eigene" Natur zerstört wird um Nadelbäume zu pflanzen, die dann wiederrum hauptsächlich nach China exportiert werden, um daraus Möbel zu machen. Wieder etwas gelernt über dieses Land. Ein Bild der Landzerstörung anbei.

    Nach guten 6 Stunden, 28 Kilometern und ca 700 hM Anstieg sind wir in Owhango angekommen. Ganz schön langer Weg über Straße und Gravelroad. 😫😲
    Da Nicole in den Trailnotes gelesen hatte, dass man bei den Owhango Adventures zelten kann, steuerten wir auch gleich drauf zu. Für 15$ gabs einen Zeltplatz, Wasser, Wifi, eine große Flasche Sprite und eine Toilette. Perfekt für eine Nacht. 🤗🤗

    Ab morgen Abend soll es hier richtig viel regenen, weshalb wir nun unsere Tongariro Crossing Tour verschieben müssen (siehe Tag 41&42) und für die Kanutour am Dienstag 2 Tage Zeit schinden müssen. Daher werden wir nochmal einen Zeroday im sog. National Park Village (am Fuße des Tongario) einlegen müssen und wohl nochmal einen bei einem Trail Angel einen einlegen. So der Plan vorerst, da der Termin für die Kanutour fix ist.

    Aber das tolle ist, für die Kanutour kommen wir wieder mit den Menschen zusammen mit denen wir die letzten beiden Wochen verbracht haben!! 🤗🤗 Total toll.

    So, wir genießen noch die letzten Sonnenstrahlen für heute und gehen dann ins Zelt.

    Ach ja, hier in Owhango soll der Kaffee wohl richtig gut sein! Daher gibt es morgen früh hier im 'Blue Hill Café ein Frühstück bevor wir uns auf den Roadwalk bis nach National Park Village begeben.

    Bis Bald, Nicole & Christian 🪅
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  • Tag 44 - Ōwhango - National Park Village

    November 14, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 14 °C

    hitchen & trampen

    Nach dem gestrigen sonnigen und sehr warmen Tag, sind wir heute morgen aufgewacht und hatten Regentropfen auf dem Zelt. Die Vorboten dazu, haben wir gestern Abend schon am Himmel gesehen. ☹️☹️

    Gegen sieben Uhr haben wir angefangen alles zusammenzupacken und machten uns ortseinwärts auf den Weg zum Blue Hill Café. Ein Cafe im Ort bedeutet für uns immer, wir gehen frühstücken.🙂🙂 Des Weiteren überlegten wir uns, ob wir heute wirklich laufen wollen oder ob ein hitch nicht sinnvoller wäre, es ca. 21 km entlang der Interstate 4 gehen sollte. Die ganze Nacht lang hörten wir LKWs über diese Straße fahren und uns war es nicht so ganz geheuer, zu laufen.
    Um Licht ins Dunkle zu bringen, fragte Christian einen Police-Officer der sich ebenfalls einen Kaffee holte. Die Aussage des Officers lautete so:
    "Ja, ist möglich. Trotzdem muss man aufpassen."
    Oki, Aussage verstanden und wir beschlossen es mit einem Daumen raus zu probieren😅. Sollte das nicht inmerhalb einer Stunde klappen, müssen wir eben laufen. 🤷🤷🏻‍♀️🤷🤷🏻‍♀️ 🤭.

    Nach guten 15 Minuten hielt ein Auto an und die Sache war geritzt. Eine liebe Frau räumte ihr Auto auf und wir konnten samt Rucksäcke Platz nehmen.

    ☺️☺️ Das trampen ist in NZ wirklich kein Problem! Dazu gibt es immer wieder gratis Geschichten on top! Die Dame erzählte uns, dass sie letztes Jahr auch Teile des TA lief und in der Nähe des Ortes Pahia von einem verletzten Jungbullen angegriffen wurde, dabei auf den Boden flog und sich zwei Rippen gebrochen hat. Nach einem Röntgen- und Arztbesuch trotzdem den Te Ararora weitergelaufen ist.😱😱

    Nach guten 20 Minuten sind wir im National Park Village angekommen, haben uns herzlichst bedankt und die liebe Frau brauste um die nächste Ecke und war verschwunden☺️🤗.

    Entlang der Straße hätte man nicht wirklich laufen können, da der Seitenstreifen komplett fehlte und die Straße grade genug Platz für Autos und LKWs hatte.🙀🙀 So hat eben jeder eine andere Wahrnehmung 😯🤭.

    Da standen wir nun um 09:00 Uhr in der Früh. Was tun? Denn hier gibt es eigentlich nichts. Es ist ein Hotspot für den Wintersport und für jede Menge anderer Adventures rund um die Region. Sprich der Ort besteht aus jeder Menge Unterkünften, einem kleinem Supermarkt und den Shuttelanbietern, die einen zu Wander-/Skigebieten bringen.

    Im Supermarkt angekommen, ist Christian brennend heiß eingefallen, dass wir unsere Salami und den Käse im Kühlschrank bei der Unterkunft in Ōwhango vergessen haben😫😫. Christian wollte die Sachen in Ōwhango noch abholen, schrieb dem lieben Menschen von Ōhwango Adventures und der sagte, ich fahre gegen elf bei euch durch den Ort. Gott sei dank, Salami und Käse kam zurück zu uns 🤗🤗.

    Nun geht es endlich zur Unterkuft und wir konnten um zwölf Uhr einchecken! Rucksack abgestellt und wieder los, da wir hier oben doch noch viele Geocachs machen konnten, anschließend noch mal zum Supermarkt und uns unser Abendessen gekauft. 🤗 Steak mit Knoblauchbrot.

    Nun heißt es , das Wetter aussitzen und rumliegen - das liegt uns so gar nicht. Aber das Wetter in Neuseeland bringt uns eben doch noch neue Seiten bei🤭🤭 Mal sehen was noch kommt, denn den nächsten Trailangel haben wir für Samstag und Sonntag ebenfalls schon kontaktiert. Mal schauen, wie der Plan so aufgeht.

    Bis Bald, Nicole & Christian 🪅🪅
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  • Tag 45 - Nat. Park Village - Regentag

    November 15, 2024 in New Zealand ⋅ 🌫 15 °C

    National Park Village - Regentag aussitzen 🌧️🌧️

    Ausschlafen inkl. Kuscheldecke und so weiter.

    Da wir heute aber auch so gar nichts vorhatten, gingen wir um halb neun erst mal Frühstücken ☺️🤭.
    Nach 7 Wochen mal wirklich nichts zu machen und richtig auszuschlafen, ohne weitere Tage zu planen, ohne zu laufen, ohne irgendwas - für uns auch ne echte Herausforderung, mal gar nichts zu tun 😯😂.

    Nachdem Frühstück ging es wieder zurück ins Bett und wir beide haben einfach mal zwei Stunden gelesen, während es draußen geschüttet hat. 🌧️🌧️ Nicole ging gegen Mittag in voller Regenmontour noch zum Supermarkt und holte frisches Gemüse für die nächsten Tage. Am kommenden Dienstag gehts auf die Kanutour Whanagui Journey. Wir sind gespannt und Nicole hat kalte Füße😂.

    Ziel der Kanutour ist der Ort Whanganui, hier werden wir dann den Bus für zurück in den National Park Village organisieren (wo wir grade rumdümpeln🤦‍♂️), da wir die Tongariro Crossing Tour unbedingt noch machen wollen. So der Plan für die nächsten 10 Tage.

    Gegen Nachmittag hat Christian dann mit dem Kanuverleih gesprochen, ob aufgrund der aktuellen Regenfälle alles für Dienstag bleibt wie gebucht. Zum Glück bleibt alles so wie gebucht.😌😌

    Samstag gehts dann wieder auf den Trail, um dann den Samstag und Sonntag bei Trailangels zu verbringen. Nützt nix, wir haben ja noch einen Tag tot zu schlagen🙄.

    So, für heute lassen wir den Tag ausklingen und sagen bis Bald, Nicole & Christian 🪅🪅
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  • Tag 46 -Nat. Park Village - Trailangel

    November 16, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 19 °C

    Obwohl sich der Regen gestern Abend verabschiedet hatte und es in der Nacht auch keinen mehr gab, mussten wir uns morgens um
    doch wieder in die Regenklamotten packen, da es wieder leicht regnete. 🙄🙄

    Raus aus dem National Park Village wir waren wieder auf dem Trail und folgten für die nächsten 5 Stunden dem sog. Fisherstrack. Wieder eine Mountainbikestrecke, die sich weitesgehend über eine schmale Gravelroad erstreckt. Zwischendurch ein Abschnitt, der als matschiger Trampelpfad bezeichnet wird, sich jedoch weitgehend gut laufen lies und durch den Regen auch nur ein bisschen rutschig war.

    Nachdem wir den Pfad verlassen hatten, ging es wieder auf die Gravelroad. Links und rechts aufgrund von Viehzucht eingezäunt.

    Plötzlich stand ein Reh auf dem
    Weg, das in völliger Panik versuchte über den Zaun zu kommen. Da uns von vorne zwei andere TA Hiker engegenkamen, der Zaun auf beiden Seiten war und hinten wir, rannte das Reh im Ping Pong zwischen den Zäunen und immer wieder dagegen, blieb mit dem Bein hängen, befreite sich und sprang mit dem Kopf gegen den nächsten Zaun. Es wollte einfach nur noch weg. Nicole sagte irgenwann nur "gleich hat es sich das Genick gebrochen". Die beiden anderen Hiker gingen dann einige Meter zurück zu einer Ausbuchtung im Zaun und das Reh konnte in diese Richtung dann flüchten.

    Nach einem kurzem Smalltalk mit den beiden Wandererinnen ging es für uns auf die letzten 10 Kilometer an diesem Tag. Viel zu sehen gab es heute nicht und daher sind auch 10 Kilometer auf der Gravelroad echt zäh und es war mittlerweile so heiß in der prallen Sonne.😫😫

    Kurz vor dem Ziel kamen wir dann an einem Hof vorbei, der Eier verkaufte. Nicole machte die kleine Luke des 'Verkaufsstandes' auf und völlig unerwartet schoß ein Hund von dem Hof auf die Straße 😯😯 Bellte uns an, knurrte, fletschte die Zähne und ließ auch nicht von uns ab. Trotz schreien, laut werden und die Wanderstöcke in Feuerbereitschaft bringen! Der auf die Situation eher gemütlich eingehende Besitzer schaffte es dann doch irgendwann mal den Hund zurückzurufen.

    Ohne Eier ging es dann für uns weiter. In der Zwischenzeit eilte Marc (AUS) an uns vorbei und somit wussten wir, wenn wir heute auf jeden Fall heute am Campsite wiedersehen würden.🙃😌

    Nach guten 28 Kilometer und 7 Stunden erreichten wir die Trailangels Sharon und Roger an ihrer Farm 'Coupers Crossing' für die nächsten beiden Tage. Wir beide müssen ja noch immer einen Tag aussitzen, bevor es weiter auf den River zur Kanutour geht.☺️☺️

    Nach einem gemeinsamen Abendessen mit Caroline & Kevin (GER), Sebstian und Melina (Australien) und Marc (Australien) machten wir uns irgendwann auf ins Zelt. Die Nächte sind doch noch sehr kalt 🥶🥶.

    In der Nacht wurden wir dann von der Hauskatze Carry geweckt. Man hat sie aus der Garage verbannt, wo Marc nächtigte. Somit hat man ihr wohl den Schlafplatz geklaut und sie stand miauend in unserem Vorzelt.🥰☺️ Reinlassen ist aber nicht, da wir ja nicht wissen wie sie ihre Krallen einsetzt. 😲😲

    Bis Bald, Nicole & Christian 🪅🪅
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  • Tag 47 - Zwangspause bei den Trailangels

    November 17, 2024 in New Zealand ⋅ ☀️ 18 °C

    Aufenthalt bei den Trailangels Sharon & Rodger

    Heute stand ebenfalls keine aktive Wanderung bei uns an, denn wir müssen erst am 18.11.2024 zu unserem Campsite Whakahoro laufen. Dorthin bekommen wir am 19.11. früh morgens das Kanu geliefert.
    Das deutsche und das australische Paar mussten aber heute schon weiter. 🙃🙃
    Gegen acht Uhr gabs Frühstück für alle. Sharon und Rodger versorgten uns mit Toastbrot, Müsli, Kaffe und Tee. Anschließend fragte uns Sharon noch, ob wir heute Abend mitessen wollen. Das nahmen wir natürlich dankend an!

    Gegen elf Uhr waren alle auf der Straße. Marc und wir waren hingegen faul. 🤭🤭 Marc fuhr später mit Rodger noch nach National Park Village und wir halfen Sharon beim Müll trennen. Das Müllsystem hier in Neuseeland ist auf dem Land total stehengeblieben. Den getrenntem Müll müssen Sharon und Rodger in einen 25 Kilometer entfernten Ort selbst bringen 🙄😲.
    Nach einer guten halben Stunde war alles getrennt und Sharon verabschiedete sich zu einem Mittagsschlaf und wir machten uns einen leckeren Lunch. ☺️☺️

    Gegen zwei Uhr kamen Marc und Rodger wieder und luden ein Wellblechdach vom Hänger ab. Wir haben in der Zwischenzeit auch ein Nickerchen gemacht. ☺️☺️
    Nach einer Runde Uno und ein wenig Smalltalk gabs auch schon Abendessen.
    Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse und Soße. Zum Nachtisch gab es selbstgemachtes Mokka-Eis mit einer Art Kaiserschmarrnauflauf. Boah, war das gut und lecker! 😋😋

    Kurze Zeit später verabschiedeten wir uns in die Nacht und gingen zum Zelt. Oh schreck! Die Katze war am Zelt und hat wo möglich die Salami gerochen. Carry, so der Name der Katze, hat ordentlich Fetzen und Kratzer ins Zelt gemacht! 😤😤 Also mussten wir noch mit den Outdoorpatches (Danke Sam😉) das Zelt flicken. Gegen zehn Uhr lagen wir dann ebenfalls im Zelt.

    Sharon hatte 2022 einen Schlaganfall. Größere Schäden hat sie zum Glück nicht zurück behalten. Man merkt es bei ihr beim reden und wenn sie läuft. Aber sie ist ein ganz toller und herzlicher Mensch.🥰 Genauso wie ihr Mann Rodger. Beide geben uns Hikern einen Unterschlupf und tun uns etwas gutes😌😌. Einer Hikerin haben sie mal 6 Wochen Unterschlupf gewährt, weil sie sich auf Mt Pirongia das Bein gebrochen hatte 😲😲.

    Gute Nacht für heute, Nicole & Christian 🪅🪅
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  • Tag 48 - Trailangel - Campsite Whakahoro

    November 18, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 19 °C

    Auf geht's zum Trailhead für den Whanganui-River!

    Um halb sieben klingelte der Wecker und wir standen ganz gemütlich auf. ☺️ Auch heute morgen gabs von den beiden Trailangels wieder leckeres Frühstück serviert. 🙃🙃 Da wir alle keinen Stress hatten, starteten wir alle nach neun Uhr erst auf den Trail.

    Viel spannendes gab es heute leider nicht unterwegs zu entdecken. Es standen wieder viel Straße und Gravelroad auf dem Programm.

    Es ist hier in Neuseeland schon verrückt, wie weit Menschen auseinander leben und wie schnell man raus aus der Zivilisation ist. 😲😲 Nach guten 2 Stunden standen wir wieder im Nimandsland, zwar fuhre einige Autos an uns vorbei, aber ansonsten war hier nichts. Die endlose, sich um die Hügel schlingelnden Gravelroad ist aber auch ein Schulweg. 😯😯 Es werden Kinder in einem größeren Umkreis eingesammelt und dann zu der Schule gebracht. Auch wenn es nur ein Kind ist, es wird per Schulbus abgeholt.🙀🙀

    Nach guten 5,5 Stunden und 25 Kilometern durch die Hitze sind wir am Camp angekommen. Zum Glück hatte dieses kleine Café am Rande des Ortes noch auf, sodass wir uns noch schnell zwei Kaltgetränke holen konnten! ☺️🙃

    Ab morgen werden wir den weiteren Weg mit dem Kanu bestreiten. Nicole hat weiche Knie und Christian freut sich riesig drauf! 😆😆

    Allerdings sind wie beide froh, das wir jetzt mal etwas anderes sehen. Denn der Fluss Whanganui ist für die Māori eine Person. Diesem Fluß wurden Menschenrechte zugesprochen. Hier in diesem Gebiet gibt es noch sehr viel unberührte Natur, kaum Menschen und nur Leute die sich mit dem Kanu bewegen. Wir berichten und sind sehr gespannt!

    Funfacts am Rande:
    Kein Klopapier auf dem Greatwalkcampsite, noch schnell beim Café eine Rolle dür 3 $ gekauft.😆😆
    (Greatwalks sind hier in NZ Premiumwanderwege, wo man viel Geld für die Unterkünfte zahlt)

    2. Funfact:
    Whakahoro besteht aus 8 Einwohnern - alles eine Familie.

    Gute Nacht und bis bald, Nicole & Christian 🪅🪅
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  • Tag 49 - Whanganui Tag 1/5

    November 19, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 20 °C

    Campsite Whakahoro - Campsite John Cull

    Erster Tag auf dem River! Puh, Nicole hat alles an Nervosität aufgefahren, welches ein Mensch besitzen kann 😂😂. Als der Kanuverleih dann auch noch zu spät am Campsite ankam wars ganz vorbei.🙀😲 Naja, nützt ja nix, das ist der Weg ☺️.

    Der Kanuverleih lud uns drei (inkl. Marc aus AUS) ein und fuhr knapp 600m runter zum Fluss.

    Als wir dann unten am Fluss angekommen sind, stiegen alle aus den beiden Sprintern aus und entluden gemeinsam die Kanus und Fässer vom Trailer. Ganz schön viel Trubbel an der kleinen Kanuhaltestelle.

    Nicht, dass diese jeden Tag genutzt wird und es einen ordentlichen Entladepunkt gäbe, nein, alles wieder knöcheltiefer Matsch!😅🙈

    Nun bekamen wir unsere Futterfässer, die wir einige Tage zuvor schon beim Verleih befüllten, dazu zwei weitere kleine Fässer für die Rucksackinhalte und ein großes, welches eigentlich für unsere Rucksäcke gedacht war. Naja, die Rucksäcke haben da schon mal nicht reingepasst. Also mussten wir unsere Rucksäcke so ins Boot legen. In das große Fass kamen Wanderstäbe, Schuhe und Zeltgestänge.

    Nun noch schnell alles per Seil gesichert um ein Abtreiben der Fässer beim Kentern zu verhindern und ab ging es auf eine kurze Probefahrt unter den Augen des Verleihers.🙃🙃 Zum Glück hatten wir im August eine Kanutour auf der Lahn gemacht, daher wussten wir ja wie es ging.☺️ Noch kurz drei Kreuze auf einem Haufen Papier setzen, Waschmaschine war gekauft und wir konnten los.🤗

    Von jetzt an natürlich alles in Eigenregie - kein Guide, kein Netz, kein Zurück.

    Der Fluss in dem wir die Kanus zu Wasser ließen, war ein Nebenarm des Whanganui. Auf diesen mussten wir erst mal unfallfrei draufkommen.

    Also mit dem Auto auf eine Kreuzung zufahren ist die eine Geschichte, aber mit dem Kanu auf den 'Hauptweg' drauf zuzufahren, ne andere. Nachdem wir die 'Auffahrt' geschafft hatten, kam die erste Stromschnelle.
    Wir machten das so, wie wir das im Briefing gezeigt bekommen hatten. Die Stromschnellen bilden meistens ein 'V', in dessen Mitte die beiden Strömungen zusammenkommen und es weitgehend ruhig ist, außerdem gilt es, Entscheidung treffen, diese eisern beibehalten, sich selbst kleinmachen um den Schwerpunkt runterzudrücken und paddeln, dann läuft das schon. Gesagt getan und zack hatten wir auch das gemeistert.🤭🤭

    Welch ein ruhiges Örtchen, dieser Fluss. Keine Straßen, keine Autos und auch keine Wege am Rande. Nur wir Kanuten, die mit den Paddeln Geräusche erzeugen, diese in den Wänden der Schlucht widerhallten und von manch einem exotischen Tier mit einem Krächzen beantwortet wird. 😌😌 Viele hundert kleine Wasserfälle waren zu beobachten und die Natur ringsherum einfach der Wahnsinn! 🤩🤩 So grün, so viel Bewuchs, absolut unberührt.

    Nach guten 2 Stunden gabs die erste, von zwei kleineren Pausen des Tages für uns! Riegel gegessen, ein paar Hände voll Nüsse und weiter ging die wilde Fahrt für uns. Stromschnelle um Stromschnelle meisterten wir, wobei Christian alles steuerte und Nicole vorne nur paddeln musste.

    Wir sind für heute auch nicht ins Wasser gefallen.

    Nach der zweiten Pause paddelten wir noch eine gute Stunde und erreichten unser Ziel für heute. Das John Cull Campsite. Unser Kanu befestigten wir an der dafür vorgesehenen Stange per Kletterknoten (die doppelte Acht) und entluden das Boot, Fass um Fass. Auch hier wieder, Schlamm, Steine und Geäst anstatt ein sauberer Kai zum Löschen der Ladung 😉
    Nach wir die die Fässer nach oben brachten, mussten wir diese auch erstmal sortieren, da wir heute morgen alles dort reingeworfen hatten und natürlich nichts beschriftet. Hauptsache verstaut.😆😆

    Nach guten 37 Kilometern und 5 Stunden inkl. Pausen gabs nach dem obligatorischen Zeltaufbau, Matratzen und Kissen aufpusten, eine große Portion Nudeln mit Frühlingszwiebeln, Tomaten, Salami, Ingwer und Tomatensoße aus der Dose. Wir müssen das ja nicht tragen, von daher kann man sich das ja gönnen. 🙃🙃 Getragen werden musste es nur in den Fässern vom Ufer zum Campsite, welches nur durch einen steilen, knapp 150m langen Gras-Pfad zu erreichen war. Barfuß natürlich, denn die Stiefel waren im Fass und nutzlos im Schlamm, ebenso die Birkenstock-Blender, die hier noch weniger halt geboten hätten.

    Nun ist es gleich halb neun und wir liegen schon Zelt. Platt vom ersten Tag auf dem Wasser, ohne zu Ahnen was da noch kommt 🙈.

    Hier am Fluss gibt es super viele Sandflies, die fliegenden Biester treten in Schwärmen auf, sind 1-2mm groß, nicht spürbar wenn sie auf einem sitzen und beißen dir mords Loch in die Haut, welches ohne zu kratzen 3-4 Tage juckt wie blöd - mit Kratzen dann so 2 Wochen. 😤😤

    Gute Nacht für heute und bis morgen, Nicole und Christian🪅🪅
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  • Tag 50 - Whanganui Tag 2/5

    November 20, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 19 °C

    Campsite John Cull - Campsite Tieke

    Zweiter Tag auf dem Whanganui.

    Heute morgen ging um halb sieben der Wecker, wie packten alles zusammen und machten uns unser Hikerfrühstück - Oat mit Müsli und heißem Wasser dazu eine Tasse Kaffee. ☺️
    Anschließend wurden die Fässer wieder im Boot verstaut, verzurrt und los ging die wilde Fahrt.😆 Die erste Strömung kam sofort (und absolut unerwartet) und wir waren anschließend hellwach (und noch immer trocken). 🤭🤭

    Keine halbe Stunde später fing es an zu regnen, Anfangs ging es noch, jedoch eine knappe Stunde später hat geschüttet wie aus Eimern, aber so richtig im Neuseeland-Stil. 🌧️🌧️😱 So stark, dass wir an einem Campsite an dem wir vorbeipaddelten Schutz suchen mussten.

    Da völlig durchnässten Kanuten beim Stillstand bei 15 Grad Außentemperatur kalt wird, nützt es nix, als weiter zu paddeln.

    Gegen 12:00 Uhr erreichten wir das Highlight für heute. The Bridge of Nowhere. Es war halt eine Brücke - mehr Geschichte haben wir euch unten angehangen.☺️☺️

    Der Ausstieg hier war sehr abenteuerlich. Die Anlegestelle war ein riesiger, steiler Sandstein-Flesbrocken von ca. vier Metern Höhe mit glitschigen, in den Stein gemeißelten Stufen und die Mooring-Ösen schon voller Taue. Lediglich der Regen wurde weniger. Bevor es hoch ging, klippte Christian das iPhone an die Karabiner-Seilsicherung der Schwimmweste und tat es mit dem 700€ teuren GPS-Gerät (mit Emergency-Funktion) ebenso.
    Ein Niederläder verzurrte dankenswerterweise unser Boot provisorisch, sodass wir aussteigen konnten. Beide draußen, zog Nicole sich ihre Schuhe an und Christian verzurrte das Boot. Dabei fiel das GPS-Gerät, welches natürlich nur stümperhaft am zweiten Riemen der Weste befestigt war, beim überbeugen an die Öse auf den Fels und verschwand mit einem klatschenden Geräusch im toten Winkel des Felsens. Einem Schrei, hundert graue Haare in einer Zehntelsekunde und unglaublich riesige aufgerissene Augen von Nicole (ich hab dir gesagt mach die Sachen richtig fest) später, folgte der Blick felsabwärts. Dort lag es in einer matschigen Stufe.

    Mit dem Schock in den Knochen ging es auf die knapp 90minütige hin- und Rücktour zur Bridge.

    Anschließend gings in die letzten 2 Stunden für heute. Gegen 15:00 Uhr kamen wir am Camp an und mussten erst mal wieder das Boot befestigen und entladen. Wohlgemerkt, ein Tau-Pfosten für 20 Boote 😂😂.
    Der Ausstieg und Aufstieg zum Camp ist auch hier wieder eine Schlammschlacht gewesen, nix mit Bootsteeg oder so, ab durch den Matsch. 🙀

    Zelt aufgebaut und ab ging es in den Shelter zum kochen. Wieder Nudeln mit Salami, Käse und Tomatensoße.
    Durch die Nässe vom Regen haben wir heute auch richtig gefroren und waren froh, dass am Nachmittag doch mal die Sonne rauskam. Unsere Kleidung war dementsprechend auch den ganzen Tag nass und am Nachmittag dann recht fix trocken 😌😌.

    Nun ist es halb acht und wir liegen schon im Zelt. Morgen früh geht der Wecker eine Stunde früher, da wir einen langen Weg vor uns haben. Nützt ja nix, auch das muss ja gemacht werden 🤗🤗

    Gute Nacht und bis bald, Nicole und Christian 🪅🪅
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  • Tag 51 - Whanganui Tag 3/5

    November 21, 2024 in New Zealand ⋅ ⛅ 14 °C

    Campsite Tieke - Campsite Flying Fox

    Blubb, gestern Abend das Wetter per Garmin Inreach-Funktion gecheckt, kein Regen. Was gab es in der Nacht - Regen! 🌧️🌧️
    Der letzte Tag hat bei Nicole ganz schön nachgewirkt! Der viele Regen und die Kälte waren echt zu viel.😯🥶
    Nützt aber nix, Sachen gepackt und auf zum frühstücken in den Shelter.

    Gegen acht Uhr packten wir wieder alle die Boote, zurrten Fässer, Notfallpaddel, Schöpfkanister und Rucksäcke fest und machten uns auf den langen Weg zum Camp Flying Fox.🛶🤗. Der längste Tag auf dem Fluss.

    Gestern Abend hat ein Manager vom DOC das halbe Camp verrückt gemacht, dass uns heute drei 'besondere' Stromschnellen erwarten, bei dennen viele kentern könnten. Man solle insbesondere bei dem 'large rock' aufpassen. Ein scheinbar größerer Felsbrocken im Wasser, der eine besonders heikle Strömung erzeugt.

    Demnach sicherten alle alles 100-fach ab😆😆. Im übrigen nennt man den Stein auch "fifty fifty stone". Entweder kommst du heile dadurch oder aber du kennterst! 😯

    Nach guten 1, 5 Stunden kam die erste dreifache Stromschnelle als 'S-Kurve'. Wir prüften alles (auch wenn wir nichts mehr hätten ändern können) und gaben gas, in Richtung Strömungs-Außenris. Außer eine ordentliche Ladung Wasser im Boot ist uns nix passiert. Stolz wie Oscar waren wir. 🤩🤩

    Als nächstes kam 'der Stein'!

    Mh, wir hielten natürlich nach dem Stein im Fluss ausschau, haben ihn nicht jedoch gefunden. Wir vermuteten einen fetten Felsen... dann kam sie jedoch, diese eine Stromschnelle, ohne das wir erkannten, dass es DIE Stromschnelle war.

    Auf diese Stromschnelle wurden wir immer schneller zugesogen, links eine hundert Meter hohe steile Felswand, rechts eine bis fast an diese Wand reichende Sandbank.
    Das Boot beschleunigte, wir beugten uns sehr tief um den Schwerpunkt runterzudrücken, die Paddel mit allerhöchster Kraft ins gischtverseuchte Wasser gestochen, vorne, volle Kraft voraus, hinten mit dem Paddel halbe Kreise ins undurchdringliche Wasser gezogen um nicht auf dem sich an der Wand bildende Gischtkamm gedrückt zu werden. "WEITER WEITER WEITER MEHR KRAFT MEHR KRAFT VORNE!!!!" Die Paddel tiefer gestochen, das Boot in rechte Schräglage, den Kamm zur Linken, rechts der Sog des Rückstroms, seine Krallen nach uns ausstreckend, um uns um 90 Grad rumzureißen und uns unterzutauchen.
    "MITTE HALTEN MEHR KRAFT MEHR KRAFT!!!"
    Rückstrom und Wellenkamm knicken im spitzen Winkel aufeinander ein, eine große, nicht abflauend wollende Welle am Scheitelpunkt, dahinter das Wellental.
    Das Boot mit der Nase nach oben, vorne das Paddel keinen Wasserkontakt mehr, Schwerpunkt Bootsmitte auf dem Scheitelpunkt, Boot mit aller Gewalt aus der Schräglage gepresst, die Nase kracht nach unten ins Tal, die Welle klatscht über alles hinweg - Wassereinbruch!!! - knöcheltief die braune Brühe im Boot - dann... "NOCH EIN SCHEITELPUNKT!!!" eine vorher nicht erkennbare doppelte Rückstrom-Kamm-Bruchstelle.
    Noch mal, das Paddel vorne in der Luft, Schwerpunkt überschritten, bloß keine Schräglage zulassen, rein mit dem Bug in das Tal - noch ein Wellenklatscher, noch mehr Wasser im Boot. Dann...

    ...Ruhe.

    Die Stromschnelle war überwunden, das Auslaufbecken so groß, dass es ein stillen See darstellte.

    Zeit zum schütteln und für Christian erst einmal Wasser aus dem Boot zu schöpfen.

    Plötzlich, Applaus von Nikola und Marc von der Sandbank, die dort Pause machten. ☺️☺️ Im Nachgang erfahren, das es die Stelle mit dem fifty fifty stone war und die beiden dem NL-Pärchen halfen, ihr Boot aus dem Wasser zu holen - für die ging die Aktion mit einem Kentern aus.

    Nach der dritten und letzten ruppigen Stromschnelle waren wir am Zwischenziel Pipiriki angekommen.

    Nach einer kurzen Pause gings weiter Richtung Flying Fox, auch wieder Trailangels.

    Die nächsten Stromschnellen waren auch mit Respekt zu genießen, aber auch das haben wir gemeistert.

    Nach guten 8 Stunden und knapp 53km waren die Arme müde und wir auch so langsam echt fertig. Die letzte Stunde zog sich dahin, da es viel Seitenwind und kaum Strömung gab. 😤😤

    Endlich am Flying Fox Camp angekommen, buchten wir uns die Kiwi-Cabin, damit wir nicht im Zelt schlafen müssen. Denn es regnet schon wieder! Nach einer halbwegs warmen Tröpfel-Dusche gabs mit allen zusammen Abendessen und wir erzählten uns von unserem Tag.
    Gegen halb acht verkrochen wir uns alle ins Zelt bzw. in die Hütten😌😌.

    Gute Nacht für heute und bis Bald Nicole & Christian🪅🪅
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  • Tag 52 - Whanganui Tag 4/5

    November 22, 2024 in New Zealand ⋅ ⛅ 17 °C

    Campsite Flying Fox - Campsite Hiponga Park

    Puh, nachdem wir gestern die ~ 53 Kilometer zurück gelegt hatten, konnten wir heute morgen gemütlich aufstehen. Denn heute standen 'nur' etwas mehr als 6 Stunden paddeln auf dem Programm. Unterm Strich waren es 33 Kilometer. Also gingen wir nach dem Frühstück gegen neun Uhr auf den Fluss. Die Arme waren immernoch schwer und wir ganz schön müde.🥱🥱 Zum Glück hatte das Wetter heute gute Laune, sodass wir keinen Regen hatten und nur Sonne genießen durften! 😌

    Nach guten 2 Stunden, hatten wir eine starke Strömung gefunden, wo wir uns treiben lassen konnten und machten ein zweites Frühstück auf dem Boot, ließen dieses treiben und hielten hier und da nur zu einer kurzen Kurskorrektur das Paddel ins Wasser 🤗.

    Viel mehr ist heute auch nicht passiert, da es eigentlich nur gemütlich Flussabwärts ging, dieser immer breiter wurde und an Kraft verlor.

    Am Camp angekommen, müssen wir die Kanus so festmachen, das sie hoch genug liegen und genug Seil vorhanden ist. Denn hier an der Stelle ist man von der Tide betroffen - d.h. der Fluss wird so langsam ins Meer hinausgeführt. Die Anlegestelle ist ein dreistufiger, hölzerner Steg, auf dem die Kanus, nachdem sie entladen wurden, hochgetragen werden mussten.
    Alles natürlich mit Menschenkette in Teamarbeit, denn viel Kraft in den Armen hat hier kaum noch jemand.

    Um den Meeressog mitzunehmen zu können und keine Gegenströmung zu haben müssen wir alle morgen früh um halb sechs auf dem Fluss sein und werden spätestens um 09:00 Uhr in Wanganui ankommen. Nicole freut sich sehr auf ihre Wanderschuhe! 🤗🤗

    Demnach müssen wir noch unsere Fässer fertig packen, damit wir morgen früh nur das nötigste aus der Nacht reinpacken müssen.😉😉

    Luke und Rege haben uns heute schon verlassen und zogen bis nach Wanganui durch - also gabs natürlich das Gruppenfoto von der Rivergroup😂😂
    Kurz vor dem Foto rief einer "Luke, your glove". Der Wind wehte Lukes Handschuh vom Boot und er trieb davon. Ohne eine Sekundenbruchteil zu zögern riss sich Marc das Shirt vom Leib und sprang kopfüber in die dunkelbraune Suppe. Handschuh gerettet.

    So, wir müssen packen, daher bis bald
    Nicole & Christian 🪅🪅
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