Nepal
Kathmandu District

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Travelers at this place
    • Day 4

      Day 4: Holi Festival

      March 24 in Nepal ⋅ ☁️ 22 °C

      Holi is the sacred ancient Hindu Festival of Colours, Love and Spring, marking the end of winter and victory of good over evil. And so, after a morning pitstop for some fruity breakfast, we only had one thing on our minds: to get stuck in with the festivities.

      The celebration itself involves hurling powdered paint at targets who mark their willingness by sporting white t-shirts. But first, to find some white t-shirts of our own. And we barely had to stumble over the front doorstep before finding one of the hundreds of sellers lined up along the street with t-shirts and paint. Delighted with our new purchases, we retreated back into the room and prepared for the dousing of our lives, stripping ourselves of anything valuable and bracing for an art-inspired whirlwind. Thomas even took his backup phone in a waterproof cover, while I chose not to take a phone at all. We'd heard that Durbar square, the bustling 4th-8th century-built centre where Nepal's kings had been crowned, was the liveliest place to see the hellfire of paint rain down, and so we headed off south, unknowing of what to expect from the day.

      Shortly after setting off, we soon discovered exactly what to expect, as gangs of kids hiding out behind corners of buildings and camped up on balconies sniped us with water guns and flung paint at us like seasoned professionals. It has to be said, we gave as much as we got, even if we did just hand over 3 bags of coloured powder to some little kids out of misunderstanding. By the time we'd reached Durbar square, we were certainly looking colourful, and about to reach new levels of vibrance. The square itself was rocking, crammed with Nepalis drumming from the slopes of the temples, and flooded by carnival goers joining the procession. The joy and enthusiasm was infectious; locals would come up to you and gleefully smear powder all over your face, capped off by a 'Happy Holi!' on their escape. The friendliness of the natives also added to the warm feeling, with their eagerness to join our pictures while encouraging us to dance to the traditional music.

      After several hours of engaging in colourful combat, we eventually became drained from the jolly-up and decided to make our way back, finding ourselves taking a different route back amid the maze of streets. As we ventured down one narrow street which comically didn't deter people despite being dug up by an excavator, which itself was perilously close to the low-hanging power lines, we met a boy named Badal. Badal seemed like a nice kid, and he asked if we wanted to see where he went to school. Now, I'll say this; we usually wouldn't have fallen for that, but having just experienced the kindness of the Nepalese people, we didn't see anything wrong with talking to this kid for a bit longer. Long story short, after drinking tea with us at a nearby café, he ends up leading us into what becomes apparent to be an art shop, where we were somewhat scammed into buying a painting, albeit only scamming us out of about £20. Foolish of us I know, and a shame of them to take advantage of the atmosphere to lure tourists in, but hey we shan't dwell, you live and you learn.

      All in all, a very enjoyable and memorable day, made all the more memorable by the clean up that followed (two showers still isn't enough, my hair might be green forever)
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    • Day 3–5

      Gelandet im Kathmandu

      April 4 in Nepal ⋅ ☁️ 27 °C

      Angekommen sind wir sehr gut, das kann man sagen. Zur Erholung eignet sich die Reise allerdings bisher nicht besonders, was auch auf die erste Destination - Kathmandu zurückzuführen ist. (Kathrin nach ihrer Aussage allerdings schon)

      Der Verkehr ist für uns als Asien-Anfänger schon eine Hausnummer - es gibt zwar durchaus nachvollziehbare Regeln, die unterscheiden sich jedoch vom Gewohnten enorm. Aggressiv oder bedrohlich wirkt das Treiben allerdings in keinen Fall und wir fanden uns im Tagesverlauf auch deutlich besser in diese Choreographie ein.

      Die angenehme Grundstimmung fiel uns besonders im Umland des Touristenviertels auf. Hier sahen allerdings ganze Straßenzüge so aus, als hätte man das Temu-Lager darüber ausgeleert.

      Nach diesem aufregenden Beginn, starten wir morgen in aller Herrgottsfrühe den Weg nach Pokhara. Die 200 hügeligen Kilometer legen wir in einer circa achtstündigen Fahrt zurück, wofür wir hoffentlich mit tollen Ansichten des Himalaya-Panoramas belohnt werden.
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    • Day 2–3

      Erste Eindrücke in Kathmandu

      April 5 in Nepal ⋅ ☁️ 26 °C

      Angekommen in Kathmandu - und ich bin ziemlich entspannt und happy.

      Schon der Anflug nach Kathmandu hat neben der aufgehenden Sonne erste Blicke auf den Himalaya zugelassen - auf der Karte im Flieger war auch der Manaslu ausgezeichnet, aber leider konnte ich den nicht zuordnen.

      Kathmandu Airport ist eher unspektakulär - relativ klein. Man hätte statt des Busses vom Flieger zum Terminal wahrscheinlich auch schneller laufen können - die Abwicklung war dann auch sichtlich entspannt.
      Angemeldetes Visa bezahlen, Aufkleber und Stempel in der Immigration abholen, dann schnell durch den Zoll und der Rucksack hat schon auf mich gewartet.
      Ehrlicherweise denke ich mir da immer in Asien, dass das meist deutlich schneller als bei uns in Frankfurt geht.
      (Da wartet man auch mal gerne 1.5 h auf seinen Koffer :-/)

      Nachdem ich mir noch eine nepalesische SIM Karte besorgt habe - spottbillig - hat mich mein Guide, Spitzname Babu (muss noch rausfinden, was das bedeutet), direkt am Ausgang abgeholt.
      Empfangen wurde ich mit einem sehr freundlichen und herzlichen Namaste und einem Blumenkranz - und ja, ich fand das zwar etwas sehr charakteristisch, aber habe mich trotzdem wirklich gefreut :-)
      (trotz mancher Kommentare auf meinen Whatsapp Status)

      Danach ging es ins Hotel, klein sauber, super aufmerksam alle und dort habe ich meinen Agenten getroffen.
      Wir sind die Route nochmals durchgegangen - und ich habe tatsächlich eine "private tour". Geht eigentlich gar nicht, da man auf dem Manaslu Circuit immer zu zweit sein muss - aber leider ist dann wohl meine Mitreisende gerade kurzfristig ausgefallen und kommt evtl. noch nach.

      Um aber die Kosten im Griff zu halten, hat mich mein Agent noch gefragt, ob ich nicht vielleicht mit dem öffentlichen Bus morgen auch zur Ausgangsstelle fahren könnte - statt des privaten Transports mit dem Jeep. Kommt mir gerade recht - ist sicherlich spannender und abenteuerlicher :-)
      Ist dann wohl eine Win-Win Situation.

      War wirklich ein witziges Gespräch - er war manchmal eher entschuldigend: "Manaslu Circuit ist sehr remote" "Kann sein, dass ich nicht immer ein privates Zimmer habe" "Das Essen in den Tea Houses ist meist mit den Familien und sehr basic"
      Musste ihm dann erst mal erklären, dass ich genau deshalb nicht auf den Annapurna oder den Everest Base Camp Trek gegangen bin.

      Am späteren Nachmittag ging es dann mal hier in die Gegend - und wie wohl in jeder asiatischen Stadt - auch in Kathmandu ist Verkehrschaos. Motorräder, Busse, Lastwagen, PKW, Fussgänger - alles durcheinander und ich glaube, es ist Linksverkehr. Mit Sicherheit kann ich es aber nicht sagen.... :-)

      Hier in Thamel (Stadtteil um die Ecke) ist eher Backpackerˋs Paradise. Man bekommt alles, was das Outdoor Herz begehrt - und noch viel mehr.
      Dafür aber auch jede Menge an Restaurant, Cafés, Terrassen-Bars,....
      Eher entspannte Gegend für den willkommenen Touristen.

      Mittags gab es auch die ersten Momoˋs - so etwas wie das Nationalgericht in Nepal. Die lokale Form von Gyozas, Jiaozi, Maultaschen - aber ziemlich lecker mit scharfem Dip und den unterschiedlichen Füllungen.

      Der erste Tag macht schon mal Lust auf mehr - und ich fühle mich auch richtig angekommen - und auch schon etwas entspannt :-)
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    • Day 2

      Und der erste Abend in Kathmandu

      April 5 in Nepal ⋅ ☁️ 20 °C

      Der Abend heute war mit einem Welcome Dinner mit Baby, einem Guide geprägt.

      Kurz vorher konnte ich mal noch direkt ein lokales Bier testen - Sherpa Brewery, Red. War recht lecker - nur die Chips dazu waren durchaus höllen-scharf.....
      Wahrscheinlich um den Durst anzuregen.
      Fun Fact: Von Sherpa Brewery gab es auch ein "Kolsch" - was das wohl sein könnte :-)
      Und von der anderen lokalen Brauerei gab es tatsächlich ein "Dunkelweizen" auf der Karte - das war leider aus, sonst hätte ich das probiert..

      Danach gab es nepalesisches Abendessen - Dhal Bhat und Momos. Babu hat zugesagt, dass das Dhal Bhat uns wohl begleiten wird - und in den Bergen noch viel schmackhafter und würziger ist. Freue mich darauf.

      Learning des Tages - halte Dich vom lokalen Reis-Schnaps fern. Der ist genau so gruselig wie der Bai Jiu (Reis-Schnaps) in China.
      Da lobe ich mir doch einen guten Gipfel-Schnaps Zuhause - die alte Pflaume macht definitiv mehr her.

      Als kultureller Hintergrund gab es auch Tanzaufführung - da zeigt sich wirklich, dass es toll ist, wenn Du mit einem Local unterwegs bist. Babu konnte die Tänze auf die Frau Shivas zurückführen, und das dann kulturell einordnen.

      Morgen geht es tatsächlich jetzt mit dem Bus nach Soti Khola, was der Ausgangspunkt unseres Treks ist - geht bereits um halb sieben hier los. Bin gespannt.
      Babu ist nicht so Happy, dass wir mit dem Bus fahren statt mit dem Jeep - aber ist jetzt so entschieden :-)
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    • Day 190

      Familiendrama in Kathmandu

      April 7 in Nepal ⋅ ☀️ 29 °C

      Unser Start in Kathmandu ist ziemlich easy. Wir haben uns ein Zimmer bei einer netten nepalesischen Familie in der Nähe des Flughafens gebucht. Das Zimmer ist ruhig, die Fenster schließen richtig, und überhaupt erscheint uns der Standard erstmal viel höher zu sein als in Indien - obwohl wir auch nur knapp 15 Euro für die Nacht zahlen. Auf den Straßen ist es vergleichsweise entspannt, es gibt keine hupenden Tuk Tuks, dafür richtige Supermärkte, und wir finden direkt ein Restaurant mit schönem Ambiente. Ich muss gestehen, dass ich mich erleichtert fühle und merke, wie sich mein Nervensystem direkt etwas mehr entspannen kann.

      Am nächsten Tag machen wir ein bisschen Sightseeing in Kathmandu, und es stellt sich heraus, dass es im Stadtzentrum dann doch etwas hektischer zugeht. Aber auch spannend. Mir war das Familiendrama, das sich in der nepalesischen Königsfamilie im Jahr 2001 abgespielt hat, nämlich gänzlich unbekannt. Damals soll der damalige Kronprinz nämlich seine Eltern (das Königspaar), seine Geschwister und andere Familienmitglieder erschossen haben. Auch sich selbst habe er eine Kugel in den Kopf gejagt und sei drei Tage später seinen Verletzungen erlegen. Offiziellen Erklärungen nach sei er mit der Wahl seiner Zukünftigen (die seine Eltern ausgesucht hatten) unzufrieden gewesen. Mir kommt das Ganze schon ein bisschen merkwürdig vor 🤷🏼‍♀️

      Jedenfalls kann man in Kathmandu nun den ehemaligen Königspalast inklusive Ort des Massakers besichtigen. Es ist wie eine kleine Zeitreise in die 2000er Jahre (oder noch weiter zurück) - mit Röhrenfernsehern, ausgestopften Tigerfellen auf dem Boden und Fotos von Persönlichkeiten wie Tito, Ceaușescu oder Roman Herzog an den Wänden. Auch Gastgeschenke wie ein Mercedes von Hitler oder eine Kutsche von der Queen sind ausgestellt.

      Leider mussten wir unsere Handys vor der Besichtigung abgeben, weshalb es nur Fotos vom „Garden of Dreams“ gibt. Und von unseren guten Cappuccinos. Ob es in Nepal nun wieder leichter sein wird, unsere geliebten Heißgetränke zu bekommen? Wir werden sehen ☺️

      Rolf: PS. Im Nachgang kam dann der Bruder des ermordeten Königs auf den Thron. Der hat versucht, absolutistisch zu regieren, und 2008 wurde die Monarchie dann abgeschafft und er musste abdanken. Aber aktuell gibt es in Kathmandu Demonstrationen, um die Monarchie wieder einzuführen! Manche lernen nie…

      PPS. Fun Fact: Dann wäre er einer der ganz wenigen Leute in der Geschichte, die dreimal auf demselben Thron gesessen hätten! Als Kind in den 50ern war er nämlich schon einmal für ein Jahr König. Craaaaazy… 👑👑👑
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    • Day 5

      Day 5: Kathmandu

      March 25 in Nepal ⋅ ☁️ 20 °C

      After a much-sleepless night, still programmed for Greenwich Mean Time, we eventually hauled ourselves from our weary room and headed to our favourite eatery across the road, where we'd now become regulars. There, sat over the dish of the day, we discussed the plan of action of the day in order to prepare for our upcoming trek. Item one on the agenda: finding cash. Up until now, we'd somehow lasted with a threadbare supply of Rupees we'd ordered in prior to our trip, but now we very much needed a healthy supply to get us through our rural route to follow. Sorting this out after identifying the lowest fees by fiddling with a collection of ATMs, we turned our attention to visiting the British embassy, where we figured we'd drop them a 'tally ho' and doff a scone in their general direction to let them know we'd be doing our own independent trek in case anything goes wrong. The journey there was something of an experience in itself, honestly I could write paragraphs and paragraphs just about *crossing the road* alone. Yes, you too can cross a Nepalese road by following these simple and easy instructions:
      1. Step out in front of the hoards of manic, speeding traffic.
      2. Pray.
      And so after experiencing my life flash before my eyes a mere handful of times, we reached the barbed-wire gates of the embassy, where frankly they couldn't give enough of a toss about our intentions to let us in (so we wrote them an email instead.) Bored with our chores already, we headed back in the other direction, stopping only at a fake outdoor gear shop in Thamel to find me a snazzy, new (and forged) arc'teryx hat, where we then marched onwards through the backstreets to Swoyambhu Mahachaitya (try saying that one three times in a row.)

      Otherwise described as 'the monkey temple', this stupa is one of the most important and sacred pilgrimage sites in Tibetan Buddhism; an ancient complex of temples, shrines and monasteries rising high on a hill above western Kathmandu, with the wafting of incense and mischief of macaques meandering the site. Ascending the steps was like climbing the stairway to heaven, where at the top, there were swathes of colourful prayer flags draped between the trees and the view of the city stretched as far as the pollution induced haze would allow in every direction. We took some time to enjoy the surroundings and relative peace from the streets below, even joking that Kathmandu would be where someone from Mumbai might come for a 'relaxing getaway.'

      With thunder rolling in, we decided to take our leave, evading the monkeys and opting for a much more direct route back to the hotel, where the remaining evening was spent finally eating some food that didn't involve rice, and buying up supplies as we brace for tomorrow's horror show of a bus ride towards Jiri.
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    • Day 18

      Happy Holi! 🎨🌈

      March 24 in Nepal ⋅ ☁️ 22 °C

      Happy holi!

      Ved et (fantastisk) tilfælde, havde vi fået lagt vores trek til Pikey Peak, så vi ville komme hjem dagen før den store Holi festival i Kathmandu; så den skulle vi selvfølgelig med til 🎊

      Holi er en hinduistisk festival, hvor man fejrer noget med, at det gode vinder over det onde, og at foråret og alle farverne er på vej. Sagt med andre ord, det er en massiv farvefestival!

      Rundt i hele byen var der farve-og vandkrig, hvor ordene 'happy Holi!' lød over det hele. Børn rendte rundt med vandpistoler og vandballoner, og ved hvert gadehjørne skulle man passe på, for man vidste, at der ville være fare på færde, når man drejede om hjørnet 🔫 langs gaderne købte man farvestrålende pulver, som man brugte til at smørre i folks ansigter imens man ønskede dem en 'happy holi'.

      Til festivalen mødtes vi med tyskerne fra vores trek, og bare på deres gåtur fra deres hotel til vores, var de allerede smurt fuldstændig ind i farver. Man får åbenbart ekstra meget opmærksomhed og farve, når man som høj og lys europæer stikker ud i mængden. Så der gik selvfølgelig heller ikke lang tid, før vi også var helt igennem indsmurt i alskens farver 🎨🌈

      Rundt omkring i byen var der desuden sat forskellige musikscener op, så der kunne også danses godt igennem. På en måde mindede Holi ret meget om det københavnske 'Distortion' - bare tilsat en hulens masse vand og farver. Vi havde i hvert fald en sjov, intens og farvestrålende dag 🍻🎊🇳🇵
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    • Day 3

      מחכים לתיק- לליטפור

      October 5, 2019 in Nepal ⋅ ⛅ 25 °C

      התחלנו את הבוקר בהשכמה מוקדמת בתקווה שנספיק לסגור היום כל מה שצריך (בעיקר להשיג את התיק שלי) בשביל שמחר בבוקר נוכל לצאת לאנפורנה
      נסענו באוטובוס לליטפור (שזה בעצם מופיע כפטאן במפה) כדי להסתובב בכיכר דורבר (בלי שנצטרך לשלם עליה מס תיירים לבנים) מסתבר שבכל כמה מטרים יש כיכר דורבר אז כשלא הכניסו אותנו במקום אחד פשוט הלכנו לכיכר אחרת
      הגענו לכיכר שיש בה גם מוזיאון והצלחנו לדקור את כל 21 הבניינים שיש שם (כן כן לא פספסנו אף אחד..) ולמדנו על חוק הכלים השלובים
      אחקי שיצאנו עם אוזניים מצלצלות (חייבים לצלצל בפעמון לכבוד החג) לקחנו מונית לשדה התעופה
      לרוע מזלינו גילינו שהתיק עדין בדלהי אבל לשמחתינו הוא יגיע מחר (אם אפשר לסמוך על מה שהם אומרים..)
      בדרך חזרה לטאמל עצרנו לאכול קצת מומוים אצל נפאלי אסלי
      החלטנו להתעודד בארוחה מפנקת לפני שחוזרים לגסטהאוס
      ככל הנראה היום הלכנו הכי הרבה ממה שנלך בטיול שלנו..
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    • Day 366

      Kathmandu - perfektes Timing und Smog

      October 3, 2019 in Nepal ⋅ ⛅ 25 °C

      Kathmandu ist auf der einen Seite eine schwarze Wolke, die alles und jeden verschlingt. Und auf der anderer Seite eine bunte Welt voller Religion, Kultur, Yoga, Hippies, Dachterrassen und Menschen. So viele Menschen. Als wir den Flughafen verlassen, bin ich überwältigt. Ich liebe Kathmandu vom ersten Moment. Die Frauen tragen bunte Gewänder und überall wuselt es. Hunderte Autos zwängen sich durch die Straßen. Es ist anders als Hanoi. Wo man von der Wucht der Mopeds erschlagen wird. In Kathmandu ist einfach alles zu viel. Die Menschen quetschen sich über die Straßen und schützen ihr Gesicht vor den Abgasen, während die Autos sich einen Weg an ihnen vorbei bahnen. Es dauert nur wenige Minuten bis ich es auch merke. Ein altes Auto pustet gerade eine dicke schwarze Wolke heraus, als ich einen tiefen Atemzug nehme und im nächsten Moment einen Hustenanfall bekomme. Ein Willkommensgruß von Kathmandu und ich werde diesen Gruß nicht mehr los. Die Stadt liegt unter einer dicken schwarzen Wolke. Erst drei Tage später, wenn wir Kathmandu verlassen, werden wir sehen, dass es keine natürlichen Wolken sind, die über der Stadt hängen. Bisdahin finde ich heraus, dass die Stadt auf Platz 3 der versmogtesten Städte der Welt gehört. Außerdem bin ich nach drei Tagen nicht mehr so sicher, ob ich wirklich mal nach Indien gehen möchte. Kathmandu ist wohl ein seichter Vorgeschmack auf Indien.
      Die Stadt ist Chaos. Die Stadt ist laut. Hier spürt man das Leben. Aber auf einer sehr erschreckenden und rohen Weise.
      Als ich aus dem Taxi schaue, erblicke ich einen Hund. Er liegt quer über den Gehweg, sein Kopf fällt mit offenen Mund und Zunge auf die Straße. Er ist riesig. Er sieht stark aus. Und er ist tod. Er liegt da und die Menschen steigen einfach über ihn hinweg. Niemand außer mir nimmt Kenntnis von ihm.
      Wenige Minuten dauert es nur und man versteht, dass jeder hier das Leben überlebt.
      Und wir wissen sofort, dass wir hier aufjedenfall abgezockt werden. Zum ersten Mal seit einem Jahr bewegen wir uns vorsichtiger und behalten unsere Wertsachen genau im Blick. Sogar Ralf ist misstrauisch.
      Die Armut in der Stadt ist allgegenwärtig. Die Kluft zwischen den reichen West-Menschen und den Nepalesen riesig. Sie ist so riesig, dass ich anfangs nicht sicher bin, ob wir uns überhaupt die "Hand geben" können. Schon durch mein blondes Auftreten fühle ich mich protzig. Und in der Gegend rumlächeln deutet immer an, dass man etwas kaufen will. Also wird meine Miene frostig und mein Gang hart. Das hilft. Ich werde in Ruhe gelassen. Ralf wird alles angedreht. Vor allem Drogen. Ich drehe mich oft um und sage mit festem Ton: "No, we dont need it." Und wunderlicher Weise funktioniert dieser Ablauf gut. So durchqueren wir 'Tamel', der Touribezirk von Kathmandu, der liebevoll das "Touristen-Ghetto" genannt wird. Hier verbringen wir 3 Tage und kaufen unsere komplette Rüstung ein. Von Zeh bis Scheitel brauchen wir alles für den Trek. Und in Tamel gibt es alles inkl. Wanderschein. Am Ende sind wir 800 Euro leichter und komplett gerüstet für den Annapurna Circuit.
      Nach diesen drei Tagen bin ich komplett durch. Ralf ist ebenfalls am Ende seiner Kräfte.
      Wir wollen einfach nur weg. Auch wenn wir die Atmosphäre lieben und die Dachterrassen und das guter Essen genießen, sind wir komplett Reiz überflutet. Zu allem Überfluss erfahren wir, dass wir genau zum größten und wichtigsten Fest der Hindus angereist sind. Wir schaffen es aber auch immer wieder.
      Der Bus, den wir genau einen Tag vor dem großen Fest nehmen wollen, ist seit Tagen ausgebucht. Aber wie die Zufälle so wollen, bekommen wir einen Privatfahrer für knapp 100 Euro, der uns innerhalb von 5h ins Annapurna Gebiet bringt. Ich bin insgeheim sehr froh darüber. Denn die einheimischen Busse sollen ein Abenteuer für sich sein und ich spüre, dass Kathmandu mir jede Kraft geraubt hat. Am Ende rennen Ralf und ich nur noch mit gesenkten Kopf durch die Stadt. Ausgelöst durch die vielen Hindu-Segnungen. Die erste Segnung geht so schnell, dass ich nicht weiß, wie mir geschieht. Vor mir bleibt plötzlich ein Hindu-Gott stehen. Schon seine Erscheinung lässt mich ehrfürchtig erzittern. Um im nächsten Moment seine Finger in rote Kreide getaucht zu haben um mich an der Stirn zu markieren. Umgerechnet 2 Euro will dafür haben. Wir geben ihm 1 Euro und ernten böse Blicke. Und aufeinmal sieht der Hindu-Gott garnicht mehr so göttlich aus.
      Der Zweite hält mir seine Schlange ins Gesicht, wo ich nur noch aufschreie und panisch die Flucht ergreife.
      Am letzten Tag, wechseln Ralf und ich jedes Mal die Seite, wenn rote Kreidefinger auf uns zu rasen. Und ernten verwirrte Blicke, wenn wir plötzlich hinter den Autos auf der anderen Seite auftauchen. Wir werden richtig gut darin. Ein Zeichen die Stadt nun endlich zu verlassen.
      Wir wechseln noch einmal die Unterkunft um in einem etwas besseren Hotel unsere Sachen zu deponieren, die wir nicht brauchen für den Trek.
      Wir verabschieden uns von dem grummeligen Bären an der Rezeption mit einem Lächeln und atmen einmal tief durch als wir mit unserem Fahrer aus der Smog-Wolke brechen. Vorbei an der Armut. Babys und Kinder sitzen dreckig auf den Straßen und treiben mir Tränen in die Augen.
      Und ich bin nicht traurig. Nur dankbar.
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    • Day 168

      Dharapani - Besisahar - Kathmandu

      November 25, 2019 in Nepal ⋅ ⛅ 19 °C

      Die Rückreise nach Kathmandu gestaltete sich wieder einmal nicht so einfach.

      Von Dharapani ging es am Montag mit einem Jeep Richtung Besisahar. Eingequetscht auf der Rückbank zwischen 3 Nepalis ging es mir immer noch deutlich besser als Kamal, der draußen auf der Ladefläche mitfahren musste. 4 Stunden über eine 'Straße', die nur aus Staub und Schlaglöchern bestand, und permanent am Abgrund zum Fluss entlang führte. Zum Glück habe ich einen stabilen Magen und wusste zu dem Zeitpunkt noch nicht, dass es sich angeblich um eine der gefährlichsten Straßen der Welt handelt (thanks to Tjade for only pointing out the various YouTube videos to me after I finished that trip ;)). Fotos konnte ich leider keine machen, aber dieser kurze Clip gibt einen guten Einblick:
      https://m.youtube.com/watch?v=0MHW1PFrRw4

      Am nächsten Tag dann noch einmal 7 Stunden im vergleichsweise fantastisch komfortablen Minibus, und nun bin ich zurück in Kathmandu.
      Habe mir ein teures Hotel gegönnt und genieße aus vollen Zügen eine heiße Dusche, eine richtige Toilette, Strom, WiFi - und die Tatsache, wieder selbstbestimmt unterwegs zu sein...

      Da ich die letzten 2 Tage nicht so viel erlebt habe, erzähle ich euch noch von einem interessanten Gespräch mit meinem Guide:

      Kamal ist seit 3 Jahren verheiratet, und zwar in einer arrangierten Ehe. Vor der Hochzeit kannte er seine Frau nicht einmal. Er meint, in der jüngeren Generation wären nur noch 50% der Ehen arrangiert, hält es aber nach wie vor für das bessere und stabilere Konzept. Zudem kann die Zugehörigkeit zu einer der drei Kasten hier besser berücksichtigt werden. Ehen zwischen verschiedenen Kasten sind selten und problematisch, da Angehörige einer niedrigeren Kaste nicht einmal das Haus einer höhergestellten Person betreten dürfen.

      Das Kastenwesen scheint in Nepal noch immer tief verankert zu sein, ein Wechsel der Kaste ist nicht möglich, und da sämtliche Politiker der höchsten Kaste angehören, wird sich daran wohl so schnell auch nichts ändern. Kamal selbst gehört übrigens auch der höchsten Kaste an. Und sein Haus, das ich am ersten Tag noch so erschreckend schlicht fand, ist eindeutig Mittelklasse, wie ich inzwischen weiß. Gerade in den Bergen leben so viele Menschen von der Hand in den Mund. Und ihre Interessen berücksichtigt keiner.

      Der Fluss, den wir die letzten Tage entlanggelaufen/-gefahren sind, wird in Indien durch einen Damm begrenzt. Und wenn während der Regenzeit zuviel Wasser fließt, machen die Inder die Schleusentore einfach zu. Dass der steigende Pegel dann weiter oben zu Überflutungen führt und viele Nepali ihre Häuser verlassen müssen - wen kümmert's.

      Sehr viele Ungerechtigkeiten in diesem Land.
      Ich bin auf jeden Fall froh, diesen Trek gemacht zu haben, auch wenn es in verschiedenen Hinsichten hart war. Habe viele Einblicke gewonnen, die einem vermutlich verwehrt bleiben, wenn man sich nur im Touristenjeep von A nach B kutschieren lässt. Oder gleich für $5000 den privaten Helikopterflug um den Everest bucht...
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    You might also know this place by the following names:

    Kathmandu District

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