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Weltreise

December 2019 - June 2020
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  • Day170

    "Alleine" Reisen als Frau

    May 21 in Germany ⋅ 🌙 16 °C

    Heute wäre ich offiziell zurück nach Hause gekommen!
    Da dachte ich mir, es wäre doch ein gutes Datum für meinen (vorerst) letzten Bericht.

    Da mich viele darauf angesprochen haben, wie es denn ist so alleine zu reisen und das dann auch noch als Frau, wollte ich hier Mal etwas dazu schreiben.

    Als erstes: es ist wirklich ganz wunderbar!!!
    Denn ich konnte tun und lassen was ICH wollte!
    Das fing schon bei Kleinigkeiten an wie "Wo gehe ich heute essen/ was koche ich?" über "Gehe ich lieber zum Rafting oder mache ich einen Helikopter Flug? Oder doch einfach beides?" bis hin zu "Och, Mal spontan eine Nacht in Sydney einlegen um die Oper zu sehen? Gebucht!" 😎

    Und zweitens: Wenn man es nicht unbedingt will, ist man nie wirklich alleine!!!
    Ich habe z.b überwiegend in Hostels gewohnt (bevorzugt in 4-6 Bett Zimmern) und so immer Leute kennen gelernt mit denen ich zusammen was unternommen habe! Oder auf Ausflügen nette Menschen getroffen mit denen man dann noch gemeinsam etwas gemacht hat!

    In Nepal waren es Christoph und Domenica, die mir den fürchterlichen Start meiner Reise erleichtert haben.

    In Thailand habe ich schöne Momente mit Tomasz, Remmer, Hakan und mit einer tollen Gruppe gehabt, die ich auf einer Insel Rundtour kennen gelernt habe.

    In Australien war ich mit Sabin und Nadine unterwegs und habe Romeria in Melbourne besucht.

    In Tasmanien hatte ich eine tolle Reisegruppe von denen ich am meisten was mit Sandro, Tobi, Tobias und Lisa unternahm.

    In Neuseeland lernte ich Yug kennen, der mir Auckland zeigte, sowie Ricky mit der ich mit dem Scooter die Straßen unsicher machte 😅
    Auf meiner Busreise dann noch viele andere Menschen von denen mir besonders Hilary und Chelsea an Herz wuchsen!!
    Und dann war da noch Luve, mit dem ich glaub das lustigste Wäsche waschen überhaupt hatte 😂

    Und in Spanien, auf dem Jakobsweg, traf ich auf Noreen, Mike, Daniel, Elena, Horatio,Tom, Michelle, Flo, Magdalena und John.
    Fremde Menschen, die innerhalb weniger Tage zu einer kleinen "Familie" zusammen wuchsen!

    Und dann waren da ja auch noch Sylvie und Patrick, das nette Pärchen in Frankreich, die mich für eine Nacht bei sich aufgenommen haben! 😊

    Und noch viele mehr, die ich zwischendurch traf!

    Also, wie ihr seht, war ich nie wirklich alleine!

    Und ich bin unglaublich froh darüber, das ich alleine gereist bin!!!
    Denn so bin ich viel mehr auf andere Leute zugegangen und habe großartige Menschen kennenlernen dürfen!!!
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  • Day140

    Crazy Hostel Life Teil 2

    April 21 in Germany ⋅ ☀️ 14 °C

    Manchmal war das Hostel Leben auch ziemlich anstrengend....
    Wenn z.B 5 Leute in einem Zimmer schlafen und es nur eine Steckdose gibt....
    Oder wenn man bis zum nächsten Bad eine halbe Weltreise antreten muss und sich dabei fast verläuft.

    In Wanaka (Neuseeland) fand ich einmal nicht mehr aus dem Hostel hinaus 🙈
    Was recht ärgerlich war, da ich verabredet war und er bereits unten auf mich wartete.
    So viele verwinkelte Gänge gab es dort! Einmal fand ich mich im Keller wieder, dann stand ich in der Küche und dann in der Hostel eigenen Bar...
    Ich fand wirklich ALLES! Bloß den Ausgang nicht!
    Als ich dann das zweite Mal in der Küche ankam, führte Hilary mich nach draußen 😂👍

    In Queenstown dann im Nomads Hostel, waren wir in einem 6 Bett Zimmer in dem allerdings 7 Personen eingecheckt wurden...
    Denn irgendwann stand vor meinem Bett ein Rucksack und ein der Typ im Bett mir gegenüber meinte daß der Besitzer nicht verstehen wollte das dort schon jemand "wohnt".
    Hilary ging daraufhin zur Rezeption und fragte nach: es war ein Versehen denn ein Typ hieß Konstant und der andere Konstantin. So kam es wohl zur Doppelbelegung.
    Dieser Konstantin, der anscheinend in meinem Bett schlafen wollte tauchte aber nicht mehr auf um ihn darauf hinzuweisen zu können.
    Als wir dann Abends schlafen wollten meinte mein Nachbar noch zu mir: "Good luck!"
    Darauf erwiderte ich nur: "Wenn ihr mich Nachts schreien hört, wisst ihr ja Bescheid!" 😂
    Kurz darauf kam Konstantin aber ins Zimmer und dann ließ sich alles klären. Begeistert war er allerdings nicht 🙈🤷

    In Spanien, auf dem Jakobsweg war es auch teilweise ziemlich interessant in den einzelnen Herbergen:

    So wurden wir in Roncesvalles Morgens um 6.30 Uhr durch laute Kirchenmusik, die aus dem Radio tönte, und plötzlich eingeschaltetem Licht geweckt.

    Oft mussten wir zwischen 21 und 22 Uhr in den Herbergen sein! Und durften diese danach nicht mehr verlassen!
    Hatte irgendwie so ein Klassenfahrtsfeeling 😂🙈

    Am meisten ereignete sich allerdings in Pamplona bei Jesus und Maria (ja! Diese Herberge heißt wirklich so!!!)
    Denn direkt nach unserer Ankunft ging es für mich, wie nach jedem Wandertag hier, erstmal unter die Dusche!
    Leider lag diese im ersten Stock, also musste man zwei Treppen hoch!
    Das hört sich jetzt vielleicht nicht viel an, aber mit schmerzenden Füßen und unglaublich vielen Blasen ist das eine echte Herausforderung!
    Endlich oben angekommen stand dort ein Mann im Badezimmer. Er guckt mich an, guckte auf meine Füße und fragte mich: "Ah, Stephi?"
    Ich war ziemlich verblüfft wie man mich denn jetzt schon an meinen Füßen erkennen konnte 😂🤷
    Dann fragte er mich wie es meinen Füßen geht und ich antwortete nicht gerade gut.
    Und dann sagte er,während er mit seiner Hand rum fuchtelte: "Bei Jesus Christus, mögen deine Beine wieder besser werden und ab Morgen Mittag sind sie in Ordnung. Und so sei es!"
    😳😳😳😳😳😳
    Ich wusste gar nicht was ich sage auf sagen sollte...
    Und stammelte: "Äh, ja....ähm... Dankeschön!"

    Da werden einem mal eben, bei Jesus und Maria im Badezimmer von einem fremden Mann, die Beine gesegnet 😂🙈🤷🧐

    (auch wenn ich daran nicht glaube: am nächsten Tag ging es meinen Beinen ab Mittags wirklich besser!!!)

    Okay...das war dann aber auch noch nicht alles: danach bin ich ja dann auch duschen gegangen...
    Ich kann euch sagen: so einen harten Wasserstrahl hatte ich noch nirgends!!!
    Ich glaube ein Nippelpiercing wäre deutlich angenehmer gewesen! 😵😵😵
    Gut dass das Badezimmer mittlerweile leer war! So hat mich keiner schreien hören 😂🙈
    Dann musste ich öfter auf den Knopf drücken damit das Wasser auch nach lief 🙄
    Und dann ging auch noch das Licht aus... 🙄🙄🙄
    Der Bewegungsmelder war aber nicht in der Nähe so reichte nicht das rumfuchteln mit meiner Hand nicht aus.
    So schnappte ich mir meinen BH und schleuderte ihn wie ein Lasso durch die Gegend und siehe da: das Licht ging an! 😂😂😂
    Wie gesagt: zum Glück war niemand im Bad!

    Der Wasserdruck bei den Waschbecken war genau so hart. Und so schoß mir die Zahnpasta von der Zahnbürste... 🙈

    Zur Krönung gab es keine Bettdecken dort und um 22.30 Uhr, zeitgleich mit dem Licht, gingen auch die dort angebrachten Heizstrahler aus!! Ich lag mit langer Hose und zwei Pullovern in meinem Schlafsack-Inlay, deckte mich zusätzlich noch mit meinem Handtuch zu und froh trotzdem... ❄️❄️❄️
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  • Day126

    Crazy Hostel Life Teil 1

    April 7 in Germany ⋅ ⛅ 16 °C

    Immer wieder muss ich an manche Situationen in den unterschiedlichsten Hostels denken und schmunzeln.
    Da dachte ich mir ich lasse euch an den lustigsten und skurrilsten Geschichten teilhaben!

    So gab es zum Beispiel in Wellington (Neuseeland) im Nomads Hostel Morgens vor 8 Uhr KEIN Licht! 😅🤷
    So mussten wir uns mit unseren Taschenlampen am Handy zufrieden geben. Umziehen, duschen,... Alles im halbdunkeln!
    Auf Nachfrage wieso das so wäre erhielten wir keine aussagekräftige Antwort 🤷 wussten sie wahrscheinlich selbst nicht.

    In diesem Hostel gab es im Zimmerpreis auch ein Abendessen inklusive. An jenem Abend gab es Lasagne. Da meine Freundin Hilary allerdings kein Gluten verträgt, fragte sie nach einer Alternative.
    Sie bekam einen veganen (!) Salat 😅
    Lange nach dem ich mein Essen bekommen hatte, kam dann ihr Salat: Grünzeug aus der Tüte ohne Ei, Käse und zudem auch OHNE Dressing!
    Ich glaube ich brauche hier nicht zu erwähnen daß sie nicht begeistert war 😂😂😂

    In Franz Joseph hatten wir eine tolle Unterkunft!
    Abends machten Hilary und ich zusammen unsere Wäsche (wir teilten uns meistens die Waschmaschine und den Trockner).
    Da meine Unterwäsche nicht für den Trockner geeignet war, sortierte ich sie nach dem waschen aus. Und Hilary legte noch zwei schwarze Spitzenslips dazu. Ich dachte mir noch "Wow! Ganz schön schicke Unterwäsche... hätte ich ihr überhaupt nicht zugetraut!"
    Am Ende sammelte ich meine Wäsche ein und ließ ihre zwei Slips auf dem Tisch liegen. Da meinte sie:"Steph...du hast deine Slips vergessen!"
    Ich:"Das sind nicht meine, das sind doch deine."
    Sie:"Definitiv nicht! Solche habe ich nicht..." 😳
    Die waren wohl vorher noch in der Waschmaschine gewesen... 😂🙈 Wir legten sie dann auf den Tisch, für ihre rechtmäßige Besitzerin 😁😁😁

    An dem Tag sind wir durch einen heftigen Regenschauer total nass geworden und so mussten meine Wanderschuhe erstmal trocken. Da ich meine normalen Schuhe in unserer ersten Unterkunft vergessen hatte (sie wurden mir nachgeschickt) zog ich notgedrungen meine Sandalen an. Es war aber kalt und immer noch am regen... Und so zog ich Socken dazu an und über das ganze noch "Wasserdichte Socken" (Foto lade ich euch hoch)
    Sah ziemlich bescheiden aus, aber anders ging es nun Mal leider nicht.
    Als wir dann beim Wäsche machen waren, kam ein Typ aus Texas herein, gucke auf meine Füße, strahlte mich an und sagte:"Ohhh... you're from Germany!!! This is very German!"
    Oh Gott war das peinlich!!!! 🙈🙈🙈
    Leider konnte ich ihn nicht so wirklich davon überzeugen, das ich so normalerweise NICHT so rum laufe... 😂🤷

    Und in Peal Forest in unserer Unterkunft gab es bei den Duschen Licht mit Bewegungsmelder...
    Ganz großes Kino!!!
    Denn die Kabinen wurden mit so einem komischen Riegel verschlossen, den man schon im Hellen kaum aufbekommt...
    Und mitten beim duschen, natürlich gerade eingeschäumt, Zack.... Licht aus!!! 😩
    Habe dann im Stockdunkeln zu Ende geduscht und dann eine verdammt lange Zeit gebraucht, bis ich diese Tür offen bekommen habe! Da die Kabine gänzlich geschlossen war, konnte ich auch nicht über der Tür mit der Hand rumfuchteln damit das Licht an ging...
    Adventure Duschen Deluxe 😂
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  • Day116

    Vorläufiges Ende meiner Reise

    March 28 in Germany ⋅ ☀️ 10 °C

    Wie viele von euch bereits wissen, bin ich seit dem 15.03 wieder zu Hause.
    Aufgrund der aktuellen Lage ist mir ein weiterreisen momentan leider nicht möglich.
    Denn zum einen sind alle Grenzen dicht sowie Geschäfte, etc. geschlossen und zum anderen birgt es außerdem ein gesundheitliches Risiko ständig durch die Weltgeschichte zu reisen.

    Ich werde den Teil meiner Reise, den ich nun aprubt abbrechen musste aber nachholen!
    Wann und wie kann ich noch nicht sagen, denn das hängt auch von meinem Arbeitgeber ab. Denn ich muss den Urlaub jetzt verschieben (ich fange früher als geplant wieder zu arbeiten an) und dazu kommt dann auch noch das Visum für Russland, welches ich neu beantragen muss!
    Und ganz oben an allererster Stelle: Die Welt muss Corona erstmal überstehen und sich danach erholen!

    Ich werde hier noch ein oder zwei Berichte von meiner bisherigen Reise verfassen und euch dann, wenn es weiter geht, wie gewohnt mit meinen Geschichten unterhalten 😉😘

    Und auch geplant sind weiterhin Reisen, sei es jetzt nochmal eine größere Reise, Mal eine Woche oder ein längeres Wochenende.
    Wenn ihr also mögt, könnt ihr gerne dabei bleiben und mich auch in Zukunft weiterhin bei all meinen Abenteuern begleiten!
    Ich würde mich sehr darüber freuen, denn es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht euch stets an meinem Erlebten teilhaben zu lassen!
    Ich habe mich über jedes "Gefällt mir" und jeden Kommentar von euch sehr gefreut!

    Vielen Dank an euch!!! 😘

    In diesem Sinne: Bleibt gesund!!! Und bis bald!
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  • Day102

    Flucht aus Spanien

    March 14 in Spain ⋅ ☀️ 23 °C

    Heute Morgen erfahren wir in den Nachrichten das Spanien den Notstand ausruft!
    Ganze Städte werden dicht gemacht, Ausgangssperren werden verhangen, Logrono wird zum Kriesenbrennpunkt ernannt...
    Dort wo es Morgen hingehen soll!
    Bars, Restaurants und die Pilgerherbergen, ja selbst die Kirchen: geschlossen!!!!

    Die Stimmung ist auf dem Nullpunkt, von uns 6 entscheiden sich weitere 3 abzubrechen 😢

    Ich weiß nicht was ich tun soll...
    Ich will unbedingt weiter, aber mein Laufpartner John entschließt sich für den Rückflug.
    Bis jetzt hatten wir genau dieselbe Ansicht zu dem Thema und das er nun abbrechen will verunsichert mich ungemein!
    Ich wusste das der Moment des Abschiedes kommen würde, aber das er so plötzlich von jetzt auf gleich kommen würde war mir nicht bewusst!
    Mir bricht das Herz aber ich will weiter!!!

    Wir sind jetzt noch zu dritt, nehmen Abschied und setzten unseren Weg fort!
    Schnell, bevor auch wir es uns nocheinmal anders überlegen.
    Kurzer Halt in der Apotheke (Blasenpflaster und so) und im Supermarkt (denn alles andere ist geschlossen) dann geht's los.

    Es ist ein seltsamer Tag, wunderschönes Wetter und sehr schön zu laufen.
    Aber wir sind alle sehr still, jeder hängt seinen Gedanken nach, zu viel was uns beschäftigt....
    Es ist einfach nicht mehr dasselbe!

    Unterwegs treffen wir nur noch auf 4 weitere Pilger, die aber allesamt abbrechen wollen.

    Bei einer kurzen Rast an einem Brunnen kommt eine Joggerin an uns vorbei. Sie sieht uns, hält an und kommt auf uns zu.
    Sie erzählt uns das sie sehr gläubig sei und fragt ob sie für uns beten darf.
    Denke das können wir nun wirklich gebrauchen!

    Am späten Nachmittag erreichen wir Los Arcos und dort werden wir von der einzigen Unterkunft die uns aufnehmen würde (max. 2 Personen pro Schlafsaal, Corona Maßnahme) dazu aufgefordert sofort den Jakobsweg abzubrechen!
    Denn wir würden in der nächsten Stadt von der Armee empfangen, sollten wir weiter gehen.
    Am besten wir verließen noch heute das Land!!!
    Denn ob es Morgen noch möglich wäre ist nicht sicher!

    Wir nahmen den erst besten Bus. Horatio zurück nach Madrid, Tom wollte nach Amsterdam und ich zum nächsten Flughafen.
    Morgen fliege ich dann zurück nach Hause.

    Mein Verstand kann und will es nicht begreifen, mein Herz schmerzt, einzig und allein meine Füße feiern ne fette Party das der "Scheiß" nun endlich ein Ende hat! 😂😂🤷

    Denn wir sind in 6 Tagen 135 km gelaufen! 😁

    Einer schrieb etwas sehr schönes in unsere Gruppe:

    "Es war wirklich schön, diese Tage mit euch allen zu teilen. Wir sind immer noch auf dem Camino und der Camino geht weiter mit uns. Ich denke, es geht nicht darum zu wissen, wie man vorwärts geht, sondern auch rückwärts und zu den Seiten, den vier Richtungen, die die Form des Kreuzes bilden. Hoffe wir werden ihn bald wieder gemeinsam laufen."

    Danke meine Freude, wünsche euch weiterhin "Buen camino!"

    Ich hoffe wir sehen uns bald wieder und gehen ihn dann gemeinsam bis zum Ende! 😘
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  • Day101

    Aus für den Jakobsweg wegen Corona???

    March 13 in Spain ⋅ ☁️ 13 °C

    Freitag der 13.

    Wir erreichen Estella und viele Herbergen sind wegen Corona geschlossen!
    Die Kirche, wegen Corona geschlossen!!!

    Wir finden eine Unterkunft...die Rezeption verlassen!
    Check in per Telefon! Später kommt der Besitzer kurz vorbei.
    Er ruft für uns in der nächsten Etappe an um nach einer Unterkunft zu fragen. Als erstes wird gefragt ob wir gesund aussehen...

    Logrono wird zum Krisengebiet ernannt... Dort wollen wir übermorgen hin!

    Viele von uns brechen ab und fliegen Morgen zurück nach Hause.

    Wir wissen nicht weiter! Erstmal in eine Bar auf einpaar Gläser Wein und Bier!!!
    Dort beschließen 6 von uns Morgen weiter zu machen!

    Haben eine WhatsApp Notfall Gruppe erstellt, um auf dem laufenden zu bleiben und sicher zu stellen daß es den anderen gut geht!

    Müssen bevor wir starten in den Supermarkt und uns was zu essen besorgen, denn die Restaurants und Bars sollen alle geschlossen bleiben.

    Kurz bevor wir zurück in unsere Unterkunft wollen, erreicht uns die Nachricht das der Flughafen in Barcelona ab Morgen den Flugverkehr einstellt!

    Fühle mich wie in Resident Evil....
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  • Day99

    Jakobsweg Tag 3

    March 11 in Spain ⋅ ☀️ 13 °C

    Heute starteten Michelle und ich gemeinsam. Er ist 70 Jahre alt, kommt aus Frankreich und wohnt in Kanada.

    Er erzählte mir gestern das man hier für 5€ sein Gepäck zur nächsten Unterkunft per Taxi schicken kann.
    Und da ich mir bewusst war, das ich keine weiteren 20 km mit vollem Gepäck schaffen würde nahm ich diesen Service in Anspruch.
    Er lieh mir einen kleinen Rucksack indem ich das nötigste verstauen konnte und dann ging es los.

    Meiner Hüfte ging es (dann Akkupunktur? 🤔) super gut!

    Wir wollten nach ca. 5 km in einem Café Frühstücken, aber dieses war zu. Danach kam keins, dann war wieder alles geschlossen...

    Eigentlich wollte ich nach dem Frühstück alleine weiter laufen...

    Gegen 14.30 Uhr fanden wir auf unserem Weg einen Mann, der gegen eine kleine Spende Obst, Nüsse und Getränke anbot. Und so aßen wir eine Banane, einen Apfel und einpaar Nüsse. Ziemlich spätes Frühstück! 🙈

    Und so liefen wir den ganzen Tag zusammen.

    Die Sonne schien heute und es war sehr warm und so wollten wir unsere Kleidung wechseln. Allerdings gab es unterwegs nicht wirklich eine Möglichkeit dazu...
    Auf so einer langen Reise ist einem nach einiger Zeit manches ziemlich egal, und so zogen wir uns einfach auf dem Weg um 🤷
    Ich zog meine Hose aus um mir meine Short anzuziehen und Michelle wechselte von Pullover zum Hemd.
    Gerade als ich dabei war mir meine Short hoch zu ziehen und er sich sein Hemd zu knöpfte, dachte ich nur bei mir: "Hoffentlich kommt jetzt niemand vorbei!" 😂🙈

    In dieser Pause nutze ich die Gelegenheit um meine Füße zu inspizieren und konnte direkt eine neue Blase begrüßen! 😩🙄
    "Herzlich Willkommen an Bord! Hinsetzen, Klappe halten und bitte möglichst schnell wieder verschwinden! Danke!"

    Als wir Abends in Pamplona ankamen, kaufte ich mir einen kleinen Rucksack und einpaar neue Blasenpflaster.
    Dann organisierte ich den Morgigen Transport für mein Gepäck (denke das ich das noch die nächsten 2-3 Tage machen werde, bis es meinen Füßen besser geht).

    Später gingen wir noch gemeinsam mit John (49, aus Manchester) nach Burger King 😂 und anschließend in eine Bar. Dort tranken wir noch Wein und Bier.

    Wir liefen durch die Gassen in denen hier die Stierläufe stattfinden. Schon ein komisches Gefühl an diesem Ort zu stehen.
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  • Day98

    Jakobsweg Tag 2

    March 10 in Spain ⋅ ☁️ 7 °C

    Heute Morgen tat mir immer noch einiges weh, aber es war halbwegs erträglich...also weiter!
    Nach dem Frühstück wurden wir gefragt ob wir an einer Dokumentation über den Camino teilnehmen wollen.
    Diese wäre für Amazon Prime und wir würden zusätzlich noch einen Restaurant Besuch in Santiago de Compostella bekommen.
    Na klar wollten wir!!! 😉
    Dafür mussten wir erzählen wer wir sind, woher, wohin wir wollen und warum wir den Camino laufen.

    Danach machten wir uns auf den Weg zur nächsten Etappe, auf nach Zubiri!
    20 Km standen also heute auf dem Programm.

    Wir liefen in einer kleinen 5er Gruppe, Mal zusammen Mal zu zweit und manchmal jeder für sich.

    Das Wetter war viel besser als gestern und so wechselten wir unterwegs unsere Kleidung und liefen in Short und Shirt weiter.

    Unterwegs legten wir gemeinsam zwei kleine Pausen ein, tranken Kaffee und aßen Baguettes.

    Die letzten 5 Km allerdings wurden für mich wieder sehr hart! Mittlerweile hatte ich mir drei fette Blasen gelaufen!
    Und so schaffte ich es mit Müh und Not so eben in unsere Unterkunft!

    ALLES ab Po abwärts tut mir sowas von weh!!!!!!!!

    In unserem Zimmer war noch ein anderer Pilger.... haltet euch fest: ein gelernter Akkupunkteur!!!!!!
    Und so wurden wir von ihm "verarztet"! 😁👍

    Aber eins kann ich euch sagen: Nocheinmal brauche ich keine Nadel in meinem Zeh!!!! 😂🙈
    Das tat vielleicht weh!!!
    Aber ich musste so lachen! Denn als er mir die Nadel in den Zeh steckte, schrie ich wie ein Mädchen (gut das sich Frauen das erlauben dürfen 😁) und dann musste ich darüber so lachen, ich bekam mich kaum noch ein! 😂
    So sehr das die anderen mit lachen mussten.
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  • Day97

    Jakobsweg

    March 9 in France ⋅ 🌧 7 °C

    Ich wusste nicht welchen Titel ich hier wählen sollte:

    13 / 800 / 38 ?

    Denn ich werde mit 13 Kg Gepäck rund 800 Km in max. 38 Tagen laufen!

    Oder besser:

    Der Weg der sich nicht laufen lassen will?

    Denn nachdem mich Sylvie heute Morgen um 6.10 Uhr zum Bahnhof gebracht hatte, fuhr ich ca. 20 min und dann blieb der Zug stehen....
    Nach weiteren 10 Minuten erfuhren wir das wir umkehren müssen, da ein Baum auf den Gleisen liegt!

    Und so wurde ein kleiner Bus für uns organisiert der uns nach Sant Jean Pied de Port brachte.

    Mit zwei Stunden Verspätung erreichten wir unser Ziel (ich traf im Zug auf Nurin, sie kommt aus Schottland und läuft den Camino ebenfalls) und machten uns auf zum Informationscenter.
    Dort erhielten wir Pläne für den Weg, Tipps über momentan unzugängliche Strecken und unseren ersten Stempel 😍

    Kurz darauf trennten wir uns auch schon wieder, denn wir wollten den Jakobsweg jede für sich selbst laufen.

    Nach kurzem traf ich auf Tang aus Nordkorea und wir liefen Mal zusammen und dann wieder getrennt. Aber meistens waren wir zumindest in Sichtweite des anderen.

    Meine "Gast-Eltern" rieten mir ich solle mir ein Taxi nehmen und die erste Etappe überspringen, denn sie wäre mit die schwerste. Zudem regnet es heute und dort würde Schnee liegen.

    Da ich aber den Jakobsweg nicht direkt mit einem Cheatday beginnen wollte, lief ich ihn trotzdem!

    Unten sagte ich noch zu Nurin ich würde gar keinen Schnee sehen, bloß gaaanz oben auf dem Berg und wir würden ja wohl nicht da hoch gehen...

    Alter! Und wie wir da hoch gingen!!! 😳😂🙈
    Es war unbeschreiblich anstrengend! Und oben angekommen sooooo kalt!

    Als ich eine Stunde unterwegs war, fing meine rechte Hüfte an zu schmerzen. Es fühlte sich so an als ob sie klemmt... Kann es nicht anders beschreiben.
    Es wurde leider auf die Dauer nicht besser, aber ich WOLLTE jetzt diesen Weg gehen, also weiter!

    Immer wieder fing es an zu regnen!

    War auch soweit alles in Ordnung bis ich auf halber Höhe von diesem Berg war, so nach 7 Stunden!
    Dann wurden die Schmerzen echt übel! Und es war soo kalt je höher ich kam!

    Ich hörte ziemlich laute Musik um mich von meinen Schmerzen abzulenken, aber irgendwie war Spotify am rumspinnen und so hörten manche Lieder plötzlich auf und es kam ein neues.

    Ziemlich genervt fragte ich: "was ist das hier eigentlich für ein Scheiß Weg??!"
    Genau in dem Moment sprang meine Playlist weiter und es ertönte von Eisbrecher "Dein Weg"
    Ja klar...danke auch 😂👍

    Ich wusste nicht mehr was ich machen sollte, denn ich konnte nicht mehr. Und so lief ich immer weiter bis ich auf die Spitze kam und von weitem eine kleine Kirche sah!
    Meine Rettung! Ich war angekommen! Jetzt endlich in meine Unterkunft zu können, zu duschen und zu schlafen... Ein Traum!!!!

    Aber es war bloß eine kleine, verschlossene Kirche!!!
    Ich konnte nicht mehr weiter!
    Meine persönliche Grenze hatte ich bereits vor einer Stunde überschritten und nun sah ich das ich noch 1,5 Km zu laufen hatte!
    Ich brach in Tränen aus denn ich konnte nicht mehr weiter laufen und hinlegen war auch keine Option, denn ich war zu nass und es war zu kalt!!!

    So bat ich innerlich um Hilfe denn ich wusste das ich es aus eigener Kraft nicht mehr schaffen würde!
    Ich humpelte, frierend und mit Tränen im Gesicht im Schneckentempo den Berg hinab (immerhin ging es nun runter).
    Plötzlich fuhr die Polizei an mir vorbei, hielt an, legte den Rückwärtsgang ein und fragte mich ob ich Hilfe bräuchte.
    Ich fragte nur: "Wie lang ist der Weg noch?"
    Und sie meinten nur daß es nicht mehr lang sei, ich aber ins Auto steigen solle denn sie würden mich fahren.
    Das Angebot nahm ich dankend an!
    Es waren 5 Polizisten und so musste einer aussteigen, damit ich einsteigen konnte (sorry dafür 🙈). So saß ich hinten zwischen zwei Polizisten und der Fahrer meinte er hätte an meinem Blick gesehen, das ich Hilfe bräuchte!

    Ach Herrje....wenn mein Blick schlimmer als mein Äußeres Erscheinungsbild war dann will ich erst garnicht wissen wie ich auf sie gewirkt haben musste 🙈

    So wurde ich von der Polizei zur, und leider auch IN die Pilgerherberge gebracht!
    Die anderen Pilger starrten mich seltsam an 😁🙈
    Dann wurden noch meine Personalien aufgenommen und einer der Polizisten machte ein Foto von mir.

    Kurz bevor sie gingen, bedankte ich mich nocheinmal bei ihnen und sie meinten beim nächsten Mal solle ich sie anrufen...
    Klar...die Polizei dein Freund und Taxi oder was? 😂🙈

    Ich lief heute 28 km in 8 Stunden...

    Abends beim Essen lernte ich noch einpaar sehr nette Menschen kennen und dann fiel ich todmüde ins Bett!
    Gab zwar keine Bettdecke, aber das war mir jetzt auch ziemlich egal!!!
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  • Day96

    Der fürchterlichste Flughafen der Welt!

    March 8 in France ⋅ ☁️ 9 °C

    Heute ging es um 9.10 Uhr weiter nach Frankreich.
    Der Flug dahin verlief ganz gut, doch als ich in Charles de Gaulle ankam ging alles schief was nur schief gehen konnte!!!

    Als erstes wartete ich knapp 2 Stunden bis ich sehen konnte zu welchem Gate ich gehen musste.
    Doch auf der Anzeige fand ich meinen Flug einfach nicht!
    So ging ich zu einem der Angestellten und fragte nach.
    Er guckte mich ziemlich irritiert an und meinte daß das ein ganz anderer Flughafen wäre von dem ich weiter fliegen würde! 😳
    Das ist so als wenn man euch bei der Landung in Dortmund sagt ihr müsstet jetzt aber noch nach Düsseldorf fahren...

    Das war mir nicht bewusst und so erfuhr ich das ich erst einen Bus zum nächsten Terminal nehmen musste und dann einen anderen Bus zum Flughafen Paris Orly.
    Der letztere Bus allein würde schon eine Stunde brauchen und so würde ich 10 min bevor mein Flug ging den Flughafen erreichen! 😧

    Endlich dort angekommen rannte ich wie bescheuert zum Check in, denn ich musste ja noch meinen Rucksack aufgeben!
    Als ich den Schalter fand, sagte man mir ich würde den Flug nicht mehr kriegen und sollte mich wegen einem neuen Flug an einen Schalter meiner Fluggesellschaft wenden.
    Diese würde sich im Bereich A befinden. Völlig außer Atmen ging ich in den Bereich A, aber ich fand den Schalter einfach nicht.
    So fragte ich eine andere Mitarbeitern danach. Diese schickte mich dann in den Bereich B...
    Dort angekommen sagte man mir das sie nichts für mich tun könnten, da es ja mein Verschulden wäre. Allerdings sollte ich mein Glück einmal in der unteren Etage 1 versuchen, eventuell könnten die mir weiterhelfen.

    Okay...also ab nach unten und den nächsten Schalter suchen....
    Fand den aber nicht!!!! 🙄
    Nächste Mitarbeitern gefragt, welche mich wieder nach oben auf die 2 schickte.
    Oben angekommen war aber auch nichts....
    So stand ich wieder vor Mitarbeiterin Nr.1 🙈 welche mich wieder nach unten schickte!
    Und so rannte ich (mit meinem Rucksack!!!) von A nach B über C, von 2 runter auf die 1, dann wieder über B hoch zur 2, von dort nach A und nocheinmal nach unten! 😠😠😠

    Dann ENDLICH, fand ich diesen imaginären Schalter doch noch und dort fand ich auch die erste kompetente Mitarbeiterin an diesem Tag!!!!
    Sie buchte mir meinen verpassten Flug (kostenfrei!) um!
    🎉🎉🎉🎉

    Jetzt hatte ich noch 1,5 Stunden Zeit bis der zweite Flug ging.

    Musste nur noch einchecken und durch die Sicherheitskontrolle zu meinem Gate!

    ABER: Ich fand diesen Check in Schalter einfach ums verrecken nicht!!!!
    So einen verdammt unübersichtlichen und mit unfähigen Personal (sorry an die wenigen guten!) ausgestatteten Flughafen habe ich noch NIE erlebt!!!!!!!
    Und ich war mittlerweile an echt einigen Flughäfen!

    Nachdem ich weitere 5 Runden durch den gesamten Flughafen rannte, schickte mich jemand in eine Richtung wo ich mich in eine Schlange stellen sollte.
    Als ich dann an die Reihe kam, bemerkte ich das ich bereits bei der Sicherheitskontrolle war!
    Aber ich musste doch erst noch meinen Rucksack aufgeben! 🙄😩😩😩😩

    Wenn das hier so weiter geht, verpasse ich auch noch den nächsten Flug!!!

    Also wieder zurück und mehr durch Zufall endlich den Check in gefunden!
    Dauerte aber auch fast ne halbe Stunde, weil die Mitarbeiter ständig ihren Platz verließen um irgendwohin zu rennen 🤷🙈

    Als auch dieses endlich geschafft war (ich war schon fast verdurstet und absolut durchgeschwitzt) musste ich NUR NOCH zur Sicherheitskontrolle....

    Verdammte Scheiße!!! WO WAR DIE DENN JETZT NOCHEINMAL?????

    Nach weiteren zwei Flughafen Runden, erwähnte ich bereits das dieser Flughafen absolut UNÜBERSICHTLICH ist???, fand ich ihn völlig genervt endlich wieder.

    Ich machte noch kurz an einer Bäckerei halt und dann ab dadurch!

    Endlich an meinem Gate angekommen ließ ich mich völlig erschöpft auf einen Sitzplatz nieder und aß erstmal was.

    Wenn ihr jetzt denkt das war jetzt alles....
    Von wegen!!!

    Ich muss noch von meinem Zielflughafen mit dem Zug 2 Stunden weiter fahren...

    Und jetzt ratet Mal wann ich lande?
    Genau! 10 Minuten bevor der letzte Zug fährt....
    Und der Bahnhof liegt nicht am Flughafen 😂😭😂😭😂

    ________________________________________

    Soo....jetzt probiere ich auch noch Couchsurfing aus!
    Zwar irgendwie ungeplant, aber hey....why not?

    Im Flugzeug saß neben mir ein älteres Paar und ich war nervlich ziemlich am Ende. So fragte ich sie ob es noch eine andere Möglichkeit als den Zug zu meinem Ziel geben würde.
    Als sie es verneinten konnte ich nicht mehr und mir liefen die Tränen nur so übers Gesicht...
    Ich war absolut müde, frustriert und hatte keine Ahnung was nun!
    Unterkunft in der Nähe nehmen und Morgen weiter mit dem ersten Zug?
    Oder ein Uber für 90€ nehmen???
    Fuck!!!!!

    Sie suchten nach einer Busverbindung für mich, aber diese wurde für den Abend gestrichen!

    Dann als wir am Gepäckband unsere Koffer und Rucksäcke einsammelten, boten sie mir an die Nacht bei ihnen zu schlafen. Und am nächsten Morgen würden sie mich dann zu meinem Zug bringen! 😍😍😍
    Sooo unglaublich lieb von den beiden!!!
    Es war mir allerdings schon ein wenig unangenehm ihnen nun Umstände zu machen, aber ich hatte keinen besseren Plan! 🤷

    Und so nahmen mich Sylvie und Patrick mit zu sich nach Hause.

    Sie sagten sie hätten auch Kinder und ihre Tochter war vor einpaar Jahren 3 Monate lang in China. Dort hätten ihr auch fremde Leute geholfen.

    Und so saßen wir gemeinsam am Kamin, aßen Pasta, tranken ein Corona (ja...ich weiß 😂😁) und unterhielten uns über Länder die wir bereits bereist hatten, unsere Jobs und über den Jakobsweg.

    DANKE daß es so tolle Menschen wie euch gibt!!!!!!
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