New Zealand
Kapongaru

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  • Day218

    Regenwald und 1kgNudeln

    March 9, 2020 in New Zealand ⋅ 🌧 15 °C

    Ein letztes Mal gehen wir heute alle zusammen frühstücken. Nach langer Diskussion haben wir uns für das "Pollen"-Café entschieden, welches mitten in einer der wichtigsten Unternehmensstraßen Aucklands liegt. Wir versuchen zu erraten, welche der um uns Sitzenden Gäste Anwälte, Versicherungsberater oder doch Bauunternehmer sind.

    Dann heißt es wirklich Abschied nehmen! Alina und Giovanna werden jetzt noch eine weitere Woche in Auckland verbringen und dann weiter nach Australien fliegen. Ich werde die doch recht häufigen Besuche der beiden definitiv vermissen!

    Vollbepackt mit unseren Rucksäcken machen Tobias, Max und ich uns auf den Weg zum Autovermieter und holen unser Zuhause für die nächste(n) eine bzw. vier Woche(n) ab.
    Das Fahren auf der anderen Seite der Straße meistert Tobi ohne Probleme. Natürlich biegt er direkt einmal falsch ab, aber das ist bei den verwirrenden Ausfahrten der neuseeländischen Autobahnen auch wirklich schnell mal passiert.

    Unser Ziel für heute ist der kleine Ort Waitomo. Hier machen wir noch den Ruakuri Walkway, eine kleine Wanderung mitten durch den Regenwald. Der Regen macht den Regenwald dabei noch authentischer. Wir erkunden natürlich jede kleine Höhle auf dem Weg mit unseren Taschenlampen. Die großen Spinnen an den Wänden treiben uns dann aber doch wieder relativ schnell aus den Höhlen hinaus.
    Der Regen macht den Regenwald dabei noch authentischer.

    Abends kochen wir dann das erste Mal in unserem Campervan. Es gibt ganz einfach Nudeln mit Tomatensoße. Mir war vorher allerdings absolut nicht klar, was für Mengen Jungs verdrücken können. Von den 1kg Nudeln bleibt am Ende tatsächlich nicht besonders viel übrig.
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  • Day95

    Camper 2.0

    January 27, 2020 in New Zealand ⋅ ⛅ 25 °C

    Heute startete unser Camper-Roadtrip durch Neuseeland. Neuseeland liegt im Südpazifik und besteht aus zwei Hauptinseln, die beide durch Vulkane und Vergletscherung geprägt sind.
    Die Tier-und Pflanzenwelt Neuseelands gehört zu den aussergewöhnlichsten der Welt, da die Inselgruppe schon seit sehr langer Zeit von allen anderen Landmassen getrennt ist und sich die Vegetation isoliert entwickeln konnte. Nachdem der Camper in Empfang genommen wurde machten wir uns auf nach Waitomo. Für die Verpflegung durfte ein Grosseinkauf im Supermarkt nicht fehlen. Beim Campingplatz wurde dann alles verstaut und eingerichtet, inklusive 3-Fach-Bematratzung. Morgen steht bereits die erste Tour in Waitomo an.Read more

  • Day73

    Glühwürmchen Höhle

    February 14, 2020 in New Zealand ⋅ ☁️ 17 °C

    Heute ging es zur Waitomo Glowworm Cave.
    Zu Beginn machten wir eine kleine Wanderung durch die dunklen Gänge dieser wunderschönen Höhle. Dann erreichten wir den unterirdischen Fluß und stiegen in ein Boot um uns durch die stockdunkle Höhle fahren zu lassen. Dort konnten wir die zahlreichen Glühwürmchen an den Wänden und unter der Decke bestaunen. Es sah aus als würden wir den Sternenhimmel anschauen, so viele Glühwürmchen waren dort!

    Nach der Besichtigung fuhren wir noch zur Ruakuri Cave wo wir, leider ohne Glühwürmchen, eine gute Stunde unterirdisch rumgeführt wurden.

    Da es sehr schwierig war in der Dunkelheit gute Fotos zu machen, habe ich hier einpaar aus dem Internet (die ersten zwei) hochgeladen damit ich euch an dem tollen Anblick teilhaben lassen kann 😉
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    Karin. Wunderschön

    2/18/20Reply
     
  • Day219

    Waitomo Glowworm Caves

    March 10, 2020 in New Zealand ⋅ 🌧 15 °C

    Direkt am ersten Tag wirft uns der Wecker bereits um Viertel vor 7 aus den Federn.
    Auf 9:00 haben wir eine Höhlenrafting Tour in Waitomo gebucht.

    Nach einem leckeren Porridgefrühstück und einem schnellen Kaffee, sind wir letztendlich sogar zu früh dort und wir können sogar noch die Tour um 8:30 starten.
    Mit Neoprenanzügen, Helmen, Taschenlampen und Wasserreifen ausgestattet klettern wir dann auch direkt in die Höhle.
    Wir krabbeln durch Engstellen, springen kleine Wasserfälle hinunter und treiben einfach mit unseren Reifen auf dem unterirdischen Fluss. An der Decke und den Wänden leuchten ganz viele blaue Pünktchen. Diese Glühwürmchen bestehen tatsächlich aus langen Fäden, welche in Grüppchen von der Decke hängen.
    Der Blick in die Höhle, wenn das Licht aus ist und nur die Glühwürmchen-Punkte zu sehen sind kann einfach nur als atemberaubend beschrieben werden. Diese Tour hat sich definitiv gelohnt!
    Die Glühwürmchen haben einen Lebenzyklus von einem Jahr. Sie schlüpfen aus den Eiern, entwickeln sich zu langen Fäden und ziehen ihre Beute mit einem leuchtenden Punkt an. Die Mücken und Fliegen denken dann sie fliegen in den nächtlichen Sternenhimmel und werden von den Fäden der Glühwürmchen dann gefangen gehalten. Nach einem Jahr verwandeln sie sich dann in Fliegen.
    Die Männchen befruchten die Weibchen und sterben anschließend direkt. Die Weibchen legen noch circa 200 Eier und sterben dann ebenfalls. Das erste Glühwürmchen, dass schließlich schlüpft frisst alle seine Geschwister um genug Energie zu haben und beginnt dann sein einjähriges Leben.

    Nach einer heißen Dusche, einer heißen Suppe und einem Bagel fahren wir dann auch schon weiter in Richtung Südwesten
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  • Day219

    Natural Bridge und Marokopa Falls

    March 10, 2020 in New Zealand ⋅ ☀️ 19 °C

    Der erste Stopp lässt nicht lange auf sich warten. Wir machen einen kleinen Walk durch den Regenwald zu einer "Natural Bridge", eine etwa 50m hohe natürliche Brücke aus Stein.

    Der nächste schnelle Stopp sind dann die Marokopa Falls. Ebenfalls sehr beeindruckend!Read more

  • Day8

    6. Neuseeland und 3. Busreise

    January 8, 2020 in New Zealand ⋅ ⛅ 17 °C

    In Waitomo in den Glowworm Caves lernten wir alles über Glühwürmchen. Das die Fäden wo ihr seht zur Nahrungsaufnahme benutzen und nur der schwanz leuchtet durch eine Chemische Reaktion ist. Glühwürmchen haben keinen Magen und deshalb leben sie nur 10 Monate.Read more

  • Day14

    Tongariro/Waitomo Caves/Rotorua

    November 28, 2019 in New Zealand ⋅ ☁️ 24 °C

    Higlights des Tages:
    - Die "Waitomo Caves" - ein atemberaubend schönes Heiligtum der Maoris unter der Erde. Geführt von einem echten Maori gehts tief hinein in die über Jahrtausende entstandenen Kalkgesteinhöhlen, um dort zu Fuss und zu Wasser in der totalen Finsternis abertausenden Glühwürmchen bei der Futtersuche zuzuschauen. Schöner als jeder Sternenhimmel. #jehungrigerdestoheller #wunderschön
    - Citytour und Foodmarket in "Rotorua" #internationaleküche #nixfrittiert #superlecker
    - Der Junggesellinnenabschied, der mit Hasenohren zwischen der Weihnachtsdeko durch die Strassen von "Rotorua" zieht.

    Lowlights des Tages:
    - Die goldenen Regeln in den "Waitomo Caves": Kein Licht. Keine Smartphones. Keine Kamera. Keine Videos. #erinnerungennurfürsherz #siehabenjarecht...

    Erkenntnisse des Tages:
    - Die Landschaft zwischen "Tongariro" und "Rotorua" erinnert ans Allgäu. #grünehügel #bergemitschneedrauf #kühe #wald #schönhieraberkennenwirschon;)
    - Auf der Nordinsel lösen die Rinder die Schafe ab. #dunklestatthellefleckenaufderwiese
    - Auch Kühe machen Yoga.
    - Ferdinand der Stier existiert tatsächlich und er schnuppert in der Tat an Blumen.
    - Neuseeländer sind so nett, sie bringen sogar den Baustellenarbeitern die Tageszeitung auf der Baustelle vorbei. (Dafür wird auch glatt mal der Verkehr der Gegenspur gestoppt. #geileaktion:D)
    - Hatten wir schon den Humor der Neuseeländer erwähnt?... :-D
    - Die Neuseeländer sind Meister im erfolgreichen Merchandising.
    - Irgendwo mäht immer jemand den Rasen. Völlig egal wo. (Hier stand oft die Frage der Sinnhaftigkeit im Raum...)
    - Weihnachten passt einfach nicht in den Sommer.

    Frage(n) des Tages:
    "Warum genau schwimmt in meiner heissen Schokolade ein rosa Marshmallow? Wer macht denn sowas?"

    Fazit des Tages:
    Man sollte tatsächlich niemals vergessen, dass man die schönsten Momente im Leben noch immer offline erlebt.
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    Antwort auf die Frage nach dem rosa Marshmallow: ICH WÜRDE! 😁😘 LG Annett

    11/28/19Reply

    Martina: Fazit des Tages: so true!!!

    11/28/19Reply
     
  • Day128

    Glowworm Caves - Waitomo

    January 17, 2017 in New Zealand ⋅ ⛅ 29 °C

    Kiwi Cave Rafting Tour
    -Abseiling
    -Glowworms
    -Black Water Rafting
    -Caving
    -Rock climbing

    Das alles beinhaltet die Tour. Es ging los mit dem Umziehen. Wir sahen wunderschön aus im Neoprenanzug mit Helm und den sogenannten Ugly Pants (in pink) zum Schutz des Anzuges. Dann mussten wir uns 27m tief in die dunkle Höhle abseilen.
    Sobald wir unten angekommen sind, machten wir uns auf in die erste Höhle. Es war wunderschön mit den Glühwürmchen 😍 durch laute Geräusche leuchten immer mehr von ihnen auf. Einfach traumhaft!
    Also haben wir alle unsere Stirnlampen ausgeschaltet und sind auf Tubes (Reifen) durch die dunkle Höhle getrieben und haben die Glühwürmchen bewundert, die über uns wie der Sternenhimmel wirkten.
    Weiter ging es mit dem Caving, wobei wir uns durch enge Spalten quetschen, auf dem Bauch durch kleine Löcher kriechen und über die rutschigen Steine klettern mussten. Sehr anstrengend und beängstigend... doch alle haben es heil bis zum Ende geschafft. Dort erwartete uns dann noch eine steile, 20m hohe Wand, die wir nur mit einem Seil gesichert alleine hochklettern mussten.
    Nach dem Abenteuer gab es für jeden noch eine warme Dusche und eine heiße Suppe!
    Es war wirklich cool und interessant die Glühwürmchen zu sehen, die eigentlich gar keine Würmer sondern die Larven einer Fliege sind. Die Larve leuchtet um ihre Beute anzulocken. Zum Fangen bzw. "Fishing" produziert die Larve bis zu 70 50cm lange klebrige Stränge, ähnlich wie eine Spinne.
    Die Art "Arachnocampa Luminosa" ist auch nicht mit dem europäischen Glühwürmchen verwandt, welche bei uns ja als leuchtende Käfer bekannt sind.
    Die Waitomo Caves sind der einzige Ort, wo es so viele Glühwürmchen auf einmal zu sehen gibt!
    Da wir keine Bilder aus der Höhle haben, hier ein Link zu einem Video, damit ihr eine kleinen Eindruck bekommt!
    https://www.youtube.com/watch?v=NpOpflrcNoE&feature=share
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    Moni May

    O Gott!!!

    1/18/17Reply
    Moni May

    Viel besser

    1/18/17Reply

    Wow, was für ein tolles Abenteuer! Ihr seid soooo mutig! Klasse, wie ihr euch den Herausforderungen ge stellt habt! Umi

    1/19/17Reply
    10 more comments
     
  • Day31

    Glowworms in Waitomo cave and Kiwi

    December 3, 2019 in New Zealand ⋅ ☁️ 16 °C

    Kiwis are the name of the famous birds that cannot fly living only in NZ. They are very difficult to see since being nocturnal animal. Thus, I went to a special park for meeting them. I could see for the first time a kiwi bird in a space specially lighted with dark light. No picture . :-(
    It was no surprise to hear that the kiwis are going missing due to much predators.

    At the morning ,I visited the glowworms cave of Waitomo. Ther are about 20.000 glowworms lighting the upper part of the cave. The tour is made on a boat following the river crossing the cave.
    For the first time i had bad weather. It was raining almost all day.
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  • Day22

    Rotorua, Cambridge, Te Kuiti

    November 12, 2018 in New Zealand ⋅ ⛅ 12 °C

    Tag 5:
    Am 5. Tag fuhren wir früh los. Denn heute ist das Ziel Rotorua. Das ist die Stadt am zweitgrössten See des Landes. Aber es gibt noch mehr, was an ihr speziell ist. Dazu später.
    Damit wir an unser Ziel gelangen, werden wir einige Stunden im Camper mit Fahren verbringen. Wir fahren ostwärts an der Küste entlang. Wasser sehen wir aber selten. Die Strasse verläuft zwar parallel zum Wasser, aber immer bisschen im Landesinnern. Zwischendurch kann die Bay of Plenty erspienzelt werden. In Whakatane gingen wir unsere Einkäufe auffrischen. Danach hiess es Abschied nehmen mit dem Südpazifik. Nun fahren wir in Richtung Herzen der Nordinsel. Wir hielten Ausschau nach einem Campingplatz nahe des Rotorua Lake. Auf den Campingplätzen haben wir WiFi, und nach zwei Tagen ohne Kontakt zur Aussenwelt, entschieden wir uns, mal wieder darauf einzugreifen. In Whakatane gammelten wir extra in einem Bauhaus rum, damit wir 30 Minuten kostbare Zeit WLAN hatten. Wir haben uns dafür ein Campingtisch und -stühle gegönnt. Dazu warteten wir auf eine Antwort von der Wagenvermietung, wegen der bekannten Toasterproblematik.
    Freiminuten aufgebraucht, Tagesfahrziel erreicht, schönen Campingplatz gefunden, hatten wir sogar noch übrige Zeit zum was unternehmen. Ganz in unserer Nähe ist das Hells Gate. Und nun das spezielle zu dieser Gegend! Überall rund um den See und in der Stadt tauchen Schwefelwolken und Geysire aus dem Boden. Es hat viele brodelnde Schlammlöcher und warme Teiche. Ein wirklich beeindruckendes (aber müffliges) Naturereignis. Im Hells Gate wird die Verbindung der geothermalen Aktivität und die Nutzung der alten Maori-Stämme gezeigt. Es gab Schlammlöcher von 40 bis 100 Grad Celsius. Der Schwefelgeruch war sehr penetrant. Es war ein einstündiger Rundgang. Anschliessend durften wir uns in der Maori-Schnitzkunst üben.
    Danach hats uns echt gestunken!;)

    Tag 6:
    Nach einer erholsamen Nacht und einem stärkenden Frühstück brachen wir zur Erkundung in die Stadt Rotorua auf. Zu Fuss schlenderten wir am Sonntag durch den Stadtpark und beobachteten die Senioren beim Petanque und Polo spielen. Auf dem Weg zum Seeufer tauchten hie und da Schwefelschwaden aus Felslöcher die knurrende Geräusche von sich geben. Ab und zu sah man ein blubberndes Schlammloch.
    Wir sehnten uns nach Action! Wir entschieden uns zwischen einem Besuch in einem Maori-Dorf und einer Zip-Lining-Tour in einem Wald für Zweiteres. Da hatten wir nicht nur Spass auf Hängebrücken und Seilrutschen, sondern man zeigte uns auch Pflanzen und Tiere, die im neuseeländischen Wald wachsen und leben. Nach drei Stunden waren wir ziemlich kaputt. Aber wir hatten noch Kapazität. In Matamata, weiter westlich, gingen wir auf die Movie Set Tour in Hobbiton. Nach diesen zwei sehr eindrücklichen Stunden und einem Glas Hobbitbier waren wir dann aber echt fix fertig. Kurzerhand entschieden wir uns für einen Campingplatz nahe Cambridge. Mit der Jucy Company (Autovermieter) hatte ich soweit abgemacht, nach mehreren E-Mails, dass wir Montags in etwa in dieser Gegend sein werden, damit ein Mechaniker vorbeikommen kann, um das Stromproblem mit den zwei Steckdosen zu lösen. Es stellte sich aber auf einmal heraus, dass man diese nur gebrauchen kann, wenn der Van an einer fixen Stromeinrichtung, wie diese auf Campingplätzen aufzufinden sind, funktionieren. Da wir uns momentan zufälligerweise auf so einem Platz befinden, wurde dies umgehend kontrolliert und getestet...
    Siehe da, der Toaster wurde von der Testerin mehr als tauglich befunden! Danke Jucy für die Info bei der Einführung..! (Vielleicht ist es für Einige selbstverständlich warum und wieso, für uns war es das nicht) 🤣
    Der Montagsmechaniker wurde so auch hinfällig. Schmunzelnd gingen wir zu Bett.

    Tag 7:
    Heute morgen füllen wir unsere Vorräte wieder auf und nutzen jede kleinste Lücke in den Schränken, um diese mit Essbarem vollzustopfen (wir wollen noch einen Bericht nur rund um den Camper machen). Nach morgendlichem stressen/rumtrödeln (entweder trödelt EINER oder es stresst EINE) tuckern wir in Richtung Waitomo Caves los. Bis zu diesem Zeitpunkt wussten wir in Waitomo gibt es Glühwürmchen in Höhlen und man kann Caveraften (mit einem Gummiring durch die Höhle). Schau an; es wurde beides kombiniert angeboten. Das liessen wir uns sicher nicht entgehen. Wir buchten die Nachmittagstour und verbrachten die Wartezeit im Cafe mit Footprint schreiben und Sudoku lösen. Nun kam unsere Tour dran! Yeah! Wir erhielten Neoprenanzüge bestehend aus Socken, Latzhosen und chicke Jacke, einen Helm mit Licht, Gummischuehe und natürlich einen Gummiring. Anzufügen ist, dass heute unser erster Schlechtwettertag in Neuseeland ist und es Gutschweise regnet. Aber egal, nass werden wir ja sowieso.
    Nach erfolgreichem Testsprung von einem Steg, vollsaugen des Neoprens und Anleitung wanderten wir zum Höhleneingang. Unsicher, was uns alles erwartet, stiegen wir die feuchten Steinstufen in eine 'Vorhalle' hinunter. Die Guides erklärten immer irgendwas zwischendurch. Da wir zwei brilliante Englischsprecher sind, verstanden wir natürlich auch alles zu 100%. Es ging endlich los. In einer Reihe im Gänsemarsch stolperten, rutschten, schlipften, tasteten wir uns hintereinander her (Gruppengrösse ca. 12 Personen plus zwei Guides). Dann kam der erste Untergrundsee und was wartete da auf uns mit voller Freude..!? Ein riesiger hässlicher Aal namens Cecille. Nachdem sie uns begutachtet und genug verunsichert hat, aalte sie davon. Wäh..! (Zum Glück wurde uns erst im Nachhinein erzählt, dass es dutzende Aale in den Caves gibt.) Irgendwann kamen wir an einer Stelle an, für die wir den Testsprung zu beginn geübt haben. Rückwärts! An einem Wasserfall! In einer dunklen Höhle! Mit Aalen! Nun ja, Miri und ich sind ja richtige Kerle, nahmen diese Herausforderung an und haben diese als zu leicht empfunden!;) Unten im Becken reihten wir uns im Ring sitzend und dem Hinteren seine Füsse haltend nacheinander ein, damit wir eine lange Schlange bilden. "Lights off" halte es durch das Gewölbe. Also gut. Dunkelste Schwärze.., ah und Kälte und Nässe..! Hinter uns entfernte sich das rauschen des Wasserfalles. Es ging über zu einem leisen Grollen das bald verschwindet. Wir zwei sind fast zuhinterst. Die Gummiringe im Wasser wurden leicht schneller. Und schneller und schneller. Und bevor wir realisierten in dieser Dunkelheit.., wie auch haben wir an Tempo so zugelegt, dass das entgegenpaddeln und rudern nichts mehr nützte. Keine Wände zum greifen, nur Leere. Ein Aufschrei von Vorne. Dann noch einer und dann wurden diese immer lauter und kamen näher. Dazu ertönt plötzlich ein lautes rauschen. Wasserfall. Miriam, vor mir, verschwindet hinab ins Dunkle... Nein Scherz! ;)
    Ab dem Becken ging es gemütlich in der Schlange vorwärts, die Glühwürmchen an der Decke beobachtend weiter. Später erklärte uns der eine Guide, dass es keine Glühwürmchen sind, sondern Maden. Und das was leuchtet, sind nicht die Tierchen, sondern ihre Kacke. 💩 Mit Ernüchterung und kalten Fingern machten wir die Tour zu Ende.

    Die Nacht verbringen wir auf einer Freicampanlage nach Te Kuiti, der Hauptstadt des Schafeschären (obwohl wir hier immer noch mehr Kühe als Schafe sehen). Und apropos schären, eine Rasur täte mir auch mal wieder gut.., vielleicht besuchen wir noch einen Schärer...
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    Lynn Uiker

    jeah, ihr gsehnd guet us!

    11/14/18Reply
    Lynn Uiker

    wooow😍

    11/14/18Reply
    Walter Tschanz

    Das isch ja richtig gut👌

    11/14/18Reply
    2 more comments
     

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