Nicaragua
Departamento de Matagalpa

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3 travelers at this place:

  • Day30

    Schokolade, Schlamm und Kaffee

    November 9, 2017 in Nicaragua ⋅ ☀️ 24 °C

    Was gibt es schöneres, als den Tag mit Schokolade zu beginnen? V.a., wenn die Kakaopflanze dazu nur 20 km um die Ecke wächst.
    Auf ging es ins "Schokoladenschloss", eine der 6 Fabriken des Landes im kühlen Norden.
    Hier wird noch echte Handarbeit geleistet! Gut, Schäl-, Trenn- und Mahlvorgang werden schon von Maschinen übernommen, aber die Mischung der Komponenten (50%ige Schokolade? = 5kg Zucker + 5kg Cacao), ebenso wie das Abfüllen in die Förmchen und V.a. Die Verpackung in Alufolie + das Etikettieren (ein Hoch auf den Pritt- Stift!) wird hier noch von Hand erledigt.

    Das Beste an der Tour? Die Verkostung der noch flüssigen Melasse 😍

    Leider nicht für den Export bestimmt, kann man hier Schoki mit Kakaokörnchen/ Kaffee / hiesigem Rum / Cashewkernen verkosten. Milch sucht man hier vergeblich, von 50% - 100% kann man sich hier die absolute Schokoladen - Überdosis einverleiben.

    Immerhin, die ganz traditionellen Sorten führen sie hier nicht: Vor etwa 3000 Jahren erstmals von den Olmeteken im heutigen Mexiko erfunden (und später nur von den Mayas kopiert), war die Ur- Schokolade ein göttliches Getränk, das mit Chili und dem Blut der besiegten Feinde angerührt wurde.
    Den Spaniern haben wir es zu verdanken, dass man dann eher auf Milch, Vanille, Zucker und andere bekömmlichere Zutaten umgestiegen ist, die Deutschen haben sogar die Superfein-Mahl-und -Misch -Maschine erfunden. Gut gemacht.

    Man unserem morgendlichen Schokischock fühlten wir uns gestärkt genug, den als Randnotiz im lonely Planet aufgeführten "Sendero el Ocote"" Weg zu beschreiten.

    Dabei lernten wir Weltreisen- Überlebensregel Nr. 7 kennen :
    Wenn du keine Karte hast, der Weg nicht mal bei maps.me verzeichnet ist, Beschilderung sowieso nicht zu erwarten ist und die Einheimischen dir eine Abkürzung empfehlen wollen: frag lieber nach dem Haupt- Weg.

    Nachdem wir 1h in der sengenden Hitze im Kreis gelaufen waren, die Hosen am Stacheldrahtzaun aufgeschlitzt hatten ("guck mal Isi, wie das Spiel mit dem heißen Draht! Einfach durchtauchen!"..... *ratsch *) knietief in Schlamm versunken waren und selbst die Kühe auf der Weide uns schon auszulachen schienen, entschieden wir uns doch für den einfacheren Weg. Verdeckter, als nach den 5 Tagen Mirador- Trek.

    Dafür war die richtige Wanderung umso lohnenswerter: über Stock und Stein, Weiden und abgelegene Dörfer, unterwegs den farbenprächtigsten Schmetterlingen begegnend, darunter 1 Exemplar sogar mit durchsichtigen Flügeln gelangten wir schließlich durch eine Kaffeplantage wieder zurück in die Zivilisation.
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  • Day293

    Selva Negra

    May 2, 2017 in Nicaragua ⋅ ⛅ 24 °C

    An einer unscheinbaren Stelle stoppte unser Bus und wir wurden darauf hingewiesen dass dies der Selva Negra ist. Den Eingang konnten wir zunächst finden und so landeten wir im Vorgarten einer Familie welche uns aber freundlich den richtigen Weg erklärte Dieser führte uns die nächsten zwanzig Minuten durch Kaffeeplantagen wo wir die frische natürliche Luft und die absolute, wenn man das Vogelgezwitscher nicht dazu zählt, Ruhe in uns aufsaugten. Wir genossen natürlich auch die kühle Briese. Auf dem Anwesen angekommen erwarteten uns kleine Häuser im alten deutschen Stil welche deutschen Auswanderern hier bauten. Sie kamen für den kalifornischen Goldrausch, setzten sich in Nicaragua nieder, pflanzten die ersten Kaffeepflanze und lösten damit einen regelrechten Boom aus. Leider mussten wir erfahren dass es nicht möglich ist unser Zelt hier aufzuschlagen, da es in der Nacht jedoch kühl wurde sehnten wir uns nicht danach. Schön wäre es aber gewesen hier in der Natur zu campieren. Genau diese, welche durch viele Wanderwege gut zugänglich ist, war der Grund für unseren Besuch und wir machten uns direkt zu einem abendlichen Spaziergang auf. Unsere Wanderung begann am Rande einer Kaffeeplantage und führte uns nur wenige Minuten später in den Nebelwald. Dieser unterschied sich deutlich von den trockenen, kahlen und meist unspektakulären Wäldern rund um Leon. Hier gab es kaum einen trockenen Fleck, die Bäume sind gross gewachsen, es gibt Blätter welche mich ohne Problem verdecken können und eine unglaubliche Vielfalt an Flora & Fauna. Von dieser Fauna wollten wir natürlich auch einiges sehen und so liefen wir mit offenen Augen durch den Wald und entdeckten auch bald unser erstes Tier, einen Flusskrebs. Er war wohl im ersten Moment gleich geschockt wie wir und rannte schnell zurück zu seinem Bächlein. Etwas weiter hörten wir die Rufe eines Brüllaffen welcher sich in den Baumkronen versteckte. Wir beobachteten diesen einzelnen Affen für einige Minuten bevor wir weiter entlang kleiner verträumten Bächen durch den Wald wanderten. Dieser verzückte uns total mit seiner Schönheit da die Sonne aber langsam hinter den Bergen unterging machten wir uns auf den Rückweg. Am nächsten Morgen machten wir uns früh aus den Federn um die Goldene Stunde im Wald auszunutzen und zum höchsten Punkt im Selva Negra zu wandern von wo aus wir einen schönen Ausblick auf den in Nebel gehüllten Wald unter uns hatten. Leider honorierten die Tiere uns frühes Aufstehen nicht und hielten sich weitgehend ausserhalb unserer Sichtweite auf. Der Rückweg war steil und teilweise sehr rutschig weshalb ich mich einige Male nur mit einer Hand noch vor dem Fall in den Dreck retten konnte. Auf dem Weg zur Busstation wurden wir dann auch noch von einem kleinen Regenschauer verabschiedet aber auch dieser mochte unsere Einstellung nicht verändern.Read more

  • Day296

    Mataglapa

    May 5, 2017 in Nicaragua ⋅ ⛅ 26 °C

    Um Matagalpa aus einer etwas anderen Perspektive zu sehen wanderten wir von unserem Hostel zum Aussichtspunkt. Diese wacht majestätisch mit ihrer "Jungfrau von Guadalue" Statue über der Stadt. Von den letzten Tagen wir wir etwas verwöhnt was Wälder anbelangt und so hatten wir diesen normalen und belebten Wald rund um den Aussichtspunkt bereits abgeschrieben betreffend Tiere und Vögel. Während unseres Anstieg entdeckten wir aber per Zufall ein weiblicher Quetzal welcher mit seinen prächtigen Farben gemütlich auf einem Ast verweilte. Wir waren beide total erfreut doch noch einen Quetzal gesehen zu haben und machten uns voller Energie die Treppen zum Aussichtspunkt hoch wo wir mit einem Blick über die ganze Stadt belohnt wurden. Auch von hier aus konnte man die vielen, wie aus Zuckerguss geformten, Berge erkennen welche diese Landschaft prägen. Bei dieser Aussicht genossen wir unsere Kokosnuss bevor wir uns wieder auf den Rückweg machten.Read more

  • Day297

    Cascada Blanca

    May 6, 2017 in Nicaragua ⋅ ⛅ 27 °C

    Der "Cascada Blanca" ist ein zugänglicher Wasserfall mit einer Höhle dahinter in welcher wir diese Nacht übernachten werden. Wir deckten uns in Matagalpa mit Lebensmittel ein und suchten uns ein Taxi da der letzte Bus bereits vor eingier Zeit abgefahren ist. Am Eingang wurden wir mit fragenden Blicken begrüsst da es nicht mehr lange bis zur Dämmerung war, als wir ihnen jedoch erklärten dass wir zelten möchten konnten wir uns einschreiben uns wurde der Weg zum Wasserfall gezeigt. Als wir uns auf den weg machten sahen wir den grossen Wasserfall mit der Höhle dahinter in welcher wir diese Nacht zelten werden. Was für ein wunderschöner Anblick und weit und breit war keine andere Person zu sehen. Auf einem dünnen Trampelpfad liefen wir direkt am Felsen hinter dem Wasserfall hindurch zur Höhle. Mittlerweile setzte auch die Dämmerung ein und wir machten uns schnell daran das Zelt aufzubauen, es einzurichten und Feuerholz zu sammeln. Hier soll erwähnt sein dass wir eine ganze Woche lang das Zelt mitgetragen haben und uns freuten es doch noch zu benutzen. Nach verrichteter Arbeit nahmen wir uns die Zeit den Wasserfall, die Höhle und die Umgebung bei dem bisschen Licht dass noch blieb zu betrachten. Wir waren beide total begeistert, weder die Beschreibung dieses Ortes noch die Fotos vermögen es diesen Ort richtig zu wiederspiegeln. Als ich es schaffte mit dem extrem feuchten Holz ein kleines Feuer zu entfachen setzten wir uns darum, verköstigten unsere Avocado-Zwiebel-Tomaten-Erdnüsse Brötchen und beobachten die Natur welche direkt vor uns lag. Trotz des fast vollen Mondes konnten wir an diesem Abend viele Sterne sehen. Wir verbrachten noch einige Zeit am Feuer bevor wir uns dann in unseren Schlafsäcken zu Bett legten. Ein gebührender Abschluss für eine sehr schöne Woche Urlaub.Read more

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Departamento de Matagalpa

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