Oman

Oman

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57 travelers at this place:

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  • Day30

    Und auch heute stehen wir wieder früh auf, denn es ist Markt in Nizwa. Um diesen zu besuchen haben wir extra unsere Reiseplanung nochmals geändert. Und sind jetzt gespannt, ob das sich gelohnt hat. Das auf halb sieben bestellte Taxi verspätet sich schon mal, fängt ja gut an. Ein Taxi nehmen wir nur weil wir befürchteten, keinen Parkplatz zu bekommen.
    Endlich auf dem Markt angekommen, sind wir sofort begeistert. Es gibt Kamele zu kaufen, direkt von der Ladefläche weg. Leider ist kein Käufer da. Diese hat es dafür bei den Zeigen und Schafen um so mehr. Die Tiere werden von ihren Besitzern im Kreis herumgeführt und von den Interessenten begutachtet, angefasst und Gebote abgegeben. Auffallend ist, dass die anwesenden Frauen (alle komplett verschleiert) das Sagen haben was die Auswahl der Tiere und den Preis angeht. Wir schauen dem Treiben fasziniert zu, das frühe Aufstehen hat sich schon gelohnt. Denn wir sind die ersten Touristen. So schlendern wir vorbei an all den Tieren, sehen noch Kühe, Tauben, Hamster und gehen weiter zu den Markthallen. Dort gibt es Fisch (wir probieren gebratenen Thunfisch), Obst und Gemüse, Fleisch (der Kamelfleisch-Händler ist leider nicht da) usw.
    Ganz am Ende des Marktes werden noch gebrauchte Säbel, Krumdolche und Gewähre verkauft (wobei die Gewehre zum Teil wohl noch aus dem letzten Krieg stammen). Wir sitzen dort ganz entspannt dazwischen, trinken Kaffee (Brigitte) und Limonen-Minze-Saft (Jürgen) und schauen dem Treiben noch ein bisschen zu.
    Und zehn sind wir wieder im Hotel, die Reise geht weiter, die Wüste ruft.
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  • Day32

    Da wir wie immer keine Lust auf Hotelessen haben fahren wir am Abend nochmal nach Tiwi, um dort in einem Lokal zu essen. Am zentralen Platz gibt es drei Restaurants, wir entscheiden uns für jenes mit frischem Fisch. Thunfisch für Brigitte, Kingfish für Jürgen. Der Tisch ist voller Essen, es gibt frisch gepressten Orangensaft und frisch gepressten Limonen-Mint-Saft. Wir sind die einzigen Touristen, wobei unser Lokal am ehestens von Indern besucht wird, während auf der anderen Strassenseite ausschliesslich Omani sitzen. Rund um die Restaurants ist es dunkel im Dorf, nur ein paar Jugendliche sitzen zusammen.
    Frauen sind keine zu sehen.
    Nach dem leckeren und vielen Essen sind wir satt, zahlen keine zehn Franken dafür und machen uns zufrieden auf die Rückfahrt zum Hotel.
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  • Day26

    Wir wollen wieder nach Europa!! Ein Europa ohne Visum, fast ohne Grenzen und ganz ohne komplizierte Aus- und Einreisen.
    Wenigstens haben wir einen Mann aus dem Jemen kennengelernt, der uns in seinem Auto durch das Niemandsland mitgenommen hat.

    Und das kam so:
    Als wir unser Auto bei Europcar abgeholt haben haben wir erfahren, das wir mit dem Mietwagen nicht in die Emirates fahren dürfen (obwohl dies so auf der Webseite steht). Wir wollten den geplanten Besuch auf dem Kamelmarkt aber nicht ausfallen lassen. Und naiv, wie Europäer mittlerweile im Grenzübertritt sind, haben wir gedacht, wir können einfach das Auto beim osmanischen Zoll abstellen, über die Grenze in die Emirates laufen, dort übernachten um am anderen Tag den Kamelmarkt zu besuchen und dann den gleichen Weg wieder zurück gehen.
    Blöd nur, das zwischen den Grenzstationen von Oman und Emirates etwa 15 Kilometer Niemandsland liegen...

    Nachdem wir mit dem überaus freundlichen und hilfsbereiten und perfekt englisch sprechenden Zöllner alle gefühlten 8 legalen Varianten durchgesprochen hatten entschieden wir uns, unser Glück bei einem anderen Grenzübergang zu versuchen, wo zwischen das Niemandsland nur etwa ein Kilometer breit ist. Auf der Fahrt die Grenze entlang wurden wir zweimal angehalten um zu erklären, woher wir kommen, wohin wir fahren und zu bestätigen, dass dies ein Mietwagen ist.

    Als wir am ausgewählten Grenzübergang (Mazyed) angekommen sind war es bereits neun Uhr abends und stockdunkel. Also schnell Auto geparkt, Sachen für eine Nacht eingepackt, dem nächsten Zöllner unsere Geschichte erzählt (leider könnt der Zöllner diesmal kein Englisch), den Ausreisestempel (kostenlos) aus dem Oman erhalten und Richtung Emirates losgelaufen.

    Nach gefühlten 3 Sekunden hält ein Auto an und der Fahrer fragt, ob er uns mitnehmen kann. Natürlich! Ab ins Auto und kurz unsere Geschichte erzählt. Der Fahrer kommt aus dem Jemen und macht Geschäfte in den Emirates. Und schon sind wir an der Einreise-Station. Wieder raus aus dem Auto, dankend verabschiedet und los zur VISA-Ausgabe. Diese macht in 15 Minuten zu. Hat aber fast alles geklappt, bloss zu viel Ehrlichkeit schadet. Auf die Frage, ob ich schon mal in den Emirates war, habe ich mit Ja geantwortet (ist schon drei Jahre her und war mit einem alten Reisepass). Jetzt findet die nette Dame von der Einreise weder im Reisepass einen entsprechenden Stempel noch in ihrem Computer einen Eintrag. Während sie ein Gähnen versucht zu verstecken telefoniert sie mit ihre, Chef. Dann lacht sie, wir bekommen den Einreisestempel (kostenlos) und sind wieder auf der Strasse. Nochmal vorbei an drei Grenzkontrollen und wir stehen auf emiratischem Boden. Bis zum Hotel sind es 15 Kilometer 😁.

    Aber unser Glück verlässt uns nicht. Kaum schauen wir nach einem Taxi, hält das nächste Auto an. Diesmal ein Pakistani und eine Omani, die in den Emirates Hotels anschauen wollen. Passt perfekt, nach einer kurzweiligen Fahrt (auf der wir nochmal unsere Geschichte erzählen) können wir in der Nähe unseres Hotels aussteigen.
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  • Day28

    Spontan eine Kleinigkeit während einer Pause in einem Restaurant am Strassenrand zu essen ist nicht so einfach. In Al Hamra wollten wir uns kurz stärken, das pakistanische Restaurant sah gut aus. Leider kann dort niemand englisch und wir kein Arabisch. Also rasch mit dem Koch in die Küche gegangen, in alle Töpfe geschaut, uns auf pakistanisch und arabisch erklären lassen, was es gibt. Und uns für Gemüse mit Kartoffeln und Hühnchen entschieden. Lecker war es, scharf war es, günstig war es.

    Aber jetzt sind wir in unserer Unterkunft für heute Nacht angekommen. Unterwegs noch einen Mitarbeiter von hier mitgenommen (gibt bestimmt Karma-Punkte) und dann sieben Kilometer die Schotter-/Sand-Piste hoch. Hat sich gelohnt. WOW!
    Blick über die ganze Ebene, noch etwas Sonnenuntergang, ein Bungalow mit voller Glasfront (auch von der Badewanne und der Toilette aus Weiter Blick ins Tal). Was man für Geld nicht alles bekommt - vor allem, wenn es bei booking.com schon ausgebucht ist.

    Nicht nur die Aussicht ist toll, sondern auch das Essen. Draussen auf der Terrasse mit Blick in die Ebene - und unter Heizstrahlern! Nur der Wurstsalat hat noch Potential.
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  • Day25

    Zum Abendessen haben wir uns mit Catherine, Jakob und Uwe getroffen. Katharina ist eine Freundin von Brigittes Arbeitskollegin und lebt mit ihrem Mann Jakob seit vier Jahren im Oman. Wir wurden im Hotel abgeholt und sind an den Strand zu einem Grill gefahren.
    Es gab leckere Spiesse mit Ziegenfleisch und noch leckerere Kartoffelsuppe.
    Wir sassen inmitten lauter Omani auf einfachen Plastikstühlen, ganz ohne Touristen Aber mitten im Leben der Einheimischen - schön war es.

    Nach dem Essen sind wir fünf noch in eine Shisha Bar (im Moorish, ebenfalls am Strand) gefahren. Auch hier mehr Einheimische als Touristen. An manchen Tischen sassen weissgekleidete Omani, an anderen verschleierte Frauen. Alle ganz entspannt. So wie wir auch.

    Brigitte und Ich rauchten die zweite Shisha in unserem Leben - die erste gab es im Iran. Die zweite jetzt im Oman. Wo mag es wohl die dritte geben?
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  • Day29

    Früh am Morgen um 6Uhr stehen wir auf, um von unserem Hotelzimmer (eher unserem Container mit Glasfront) den Sonnenaufgang über dem Tal zu bestaunen. Nach dem anschliessenden Tollen Frühstück gibt es noch ein Bad im Pool (natürlich auch mit Aussicht), ehe die Reise leider weitergeht. Aber die nächsten Erlebnisse warten schon auf uns.
    Die Reise geht nur wenige Kilometer weiter nach Misfat. Misfat ist eines der wenigen Dörfer in den Bergen, in welchem Touristen willkommen sind - sofern sie sich benehmen! Wer ordentlich gekleidet und leise ist, der kann durch die engen Gassen schleichen, auf den Terassenfeldern den Bauern zuschauen, die Bewässerungsanlagen bestaunen und im Misfat Guest House frische Datteln und Getränke bekommen. Wir haben uns benommen und all dies gesehen.
    Es ist herrlich im Schatten der Dattelpalmen zu laufen und dabei das Wasser der Bewässerung rauschte zu hören. Eine richtige Oase.
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  • Day31

    Auf dem Weg von der Wüste zum Strand brauchen wir eine Erfrischung und suchen uns dafür das Wadi Bani Khalid aus. Eine gute Entscheidung, denn das Wasser ist klar und warm und es hat ganz hinten im Wadi kaum noch Touristen - ausser den anderen Deutschen aus dem Camp von letzter Nacht.
    Wir schwimmen ausgiebig und geniessen die Landschaft, ehe die Fahrt leider zu früh schon wieder geht. Aber wir haben noch ein ganzes Stück Weg vor uns.Read more

  • Day32

    Eigentlich bringe ich mir ja auf unseren Reisen immer Schuhe mit, die auch tragbar sind im Alltag zu Hause. Aber das ist ausserhalb von Europa nicht immer möglich und bis heute, 3 Tage vor Abflug habe ich noch kein Paar Schuhe gefunden. Gut, ich muss ja zugeben Schuhe kaufen ist günstiger als einen SUV mieten. Aber... SUV, Landrover, Landcruiser oder 4x4 ist einfach eine feine Sache: Frau fährt wie in einem Wohnzimmer, der SUV bringt uns überall hin, ob Sanddünen, Schotterpiste oder über einen nach Weg ausschauender Spur. Und die vielen Humps jeden Tag, die unsere Fahrt ausbremsen und dafür sorgen, dass wir für 50 Kilometer Strecke fast eine Stunde benötigen. Egal ob Kamele, Ziegen oder halbfertige Strassen. Nachdem wir unserem Car alles zutrauten waren unsere Fahrten Adrenalin behaftet und durstig. Endweder hatten wir viel Durst oder unser Car. Aber auch das ist hier egal, bei den Petrolpreisen: Gerade mal 25 Euro für etwa 50 Liter Benzin. Morgen geben wir unser Wohnzimmer zurück und werde das SUV fahren ein wenig vermissen und vielleicht finde ich ja doch noch Schuhe in Muscat.
    Übrigens: Bei einer kurzen Taxifahrt habe ich mir den Kopf angehauen, weil das Auto so klein war. Ach noch was, wir wurden gewarnt eine rote Ampel zu übersehen, ansonsten sind wir mit 1.500 Euro und einem Tag Knast dabei. Eventuell könnte unser dreckiges Auto noch 35 Euro Strafe kosten, so wurde uns berichtet von Hamburgern, die in Mucat arbeiten und Leben (nach 8 Tagen Arbeit, 8 Tage frei).
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  • Day33

    Wow. Einfach nur Wow.
    Das Wadi Shab hat seinen Ruf, das schönste Wadi im Oman zu sein, zu Recht. Was für eine Landschaft. Und was für ein Abendteuer. Über eine Stunde dauert der Weg, bis man endlich die Quelle erreicht hat. Unterwegs muss man über riesige Flusssteine klettern, am Abgrund balancieren, ein Stück schwimmen ehe man im seichten Flussbett weiterwandern kann. Viele andere Touristen geben sich mit dem Pool zufrieden, doch wenn man nochmal dreihundert Meter weiter geht/Schmitt/wattet/klettert kommt man in eine tolle Hölle mit noch tollerem Wasserfall. Und wenn man dort dann noch mit den hängenden Seilen hochklettert findet man sogar einen Geocache. Ein echter T5er.
    Doch genau so begeistert sind wir darüber, dass im Pool alle Menschen aller Herkunft einfach ganz neugierig und normal miteinander reden und miteinander umgehen. Egal ob Schwarze oder Weisse, ob im Bikini oder Burkini, ob Einheimische oder Touristen, ob Christen oder Muslime, ob Asiaten, Araber oder Amerikaner. Es ist sehr schön Teil davon zu sein, wie die Welt in einem kleinen Tal im Oman doch zueinander findet und die Menschen verständnisvoll und rücksichtsvoll miteinander umgehen und aufeinander zugehen. Warum kann dies nicht auch ausserhalb des Wadi so sein??
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  • Day25

    Nach der Moschee ist vor dem Markt. Aber zuerst geht es an den Strand. Denn der ist a) nicht weit weg und b) gibt es dort Geocaches. Also,schnell ein Taxi vor der Moschee bestiegen und ab an den Strand.
    Naja, fast an den Strand, eher zum Hotel, welches ein Stück Strand besitzt, das neben dem Stück liegt, zu dem wir wollen.
    Also raus aus dem Taxi, durch das Hotelgebäude durch (wow) und an den Pools vorbei (wow) zum tollen Strand (wow). Schnell über ein Mäuerchen gestiegen und schon sind wir auf dem öffentlichen Strand. Naja. Wie hakt Strand so ist, aber wenig Müll.
    Die beiden Cache könnten wir gut finden und da alles andere als der gleiche Rückweg ein Umweg wäre (bei 35 Grad in der prallen Sonne!) kletterten wir zurück über das Mäuerchen. Und schon kommt der Security-Mann. Will uns wieder zurück schicken. In die Sonne. Auf den weiten Weg.
    Ich zeige Verständnis für ihn, Brigitte jammert ein bisschen - und schon dürfen wir doch den kurzen Weg durch das Hotel nehmen. Begleitet vom Security-Mann und unterhakten mit spannenden Geschichten über das Hotel und die Touristen.

    Heute gelernt: wer im Oman freundlich ist, der wird such freundlich behandelt.
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You might also know this place by the following names:

Sultanate of Oman, Oman, ኦማን, Omán, عمان, ܥܘܡܐܢ, Аман, Оман, Omaŋ, ওমান, ཨོ་མན།, Oman nutome, Ομάν, Omano, Omaan, Óman, ઓમાન, אומן, ओमान, Omàn, Օման, オマーン国, ომანი, Omani, អូម៉ង់, ಓಮನ್, 오만, عومان, Omaani, Ománɛ, ໂອມານ, Omanas, Omane, Omāna, ഒമാൻ, အိုမန်, ओमन, ଓମାନ୍, Omã, Uman, Omâni, ඕමානය, Cumaan, ஓமான், ఒమాన్, โอมาน, ʻOmani, Umman, ئومان, Ummon, Ô-man, Lomän, Orílẹ́ède Ọọma, 阿曼, i-Oman

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