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My home is my car

Unser Leben im Wohnmobil Read more
  • Trip start
    August 27, 2020

    Abgefahren

    August 27, 2020 in Switzerland ⋅ ☀️ 13 °C

    Heute starten wir Richtung Deutschland. Der einzige Plan ist der Besuch bei meinen Eltern im Ruhrgebiet und anschliessend bei unserem Sohn in Kiel. So "planlos" zu sein fällt mir etwas schwer, ist aber - Corona sei Dank - nun wohl mein Lernziel auf dieser Reise 😁
    (Anke)

    Der Morgen hatte so gemütlich und entspannt angefangen..... nach dem Frühstück dann zum Campingshop den bestellten Tisch und Stuhl abholen... Stuhl passt nicht in die Womo-Garage - zurückgegeben.... beim Lager Fixierschraube vom Ersatzreifen gesucht... nicht gefunden...ok gehen wir halt ohne...alles bis unters Dach vollgepackt, auch mit Sachen für unseren Sohn in Kiel...Puuh...parat zur Abfahrt...uuups da liegt ja die Fixierschraube 🤦‍♂️ Alles wieder raus....Ersatzreifen rein und angeschraubt....Jetzt den neuen Tisch....sch....der hat einen breiteren Rand als der alte und passt nun nicht mehr neben den Ersatzreifen....alles wieder raus und neuen Platz für den Tisch gesucht....Irgendwie haben wir dann doch noch alles reingekriegt....natürlich, bereits nach Konstanz der erste Stau...halbe Stunde stop and go....kurz hinter Singen hatten wir die Nase voll und sind dann raus auf einen Stellplatz und haben den lauen Abend genossen - wunderbar. Wenn wir so weitermachen verbringen wir den ersten Monat der Reise wohl in Süddeutschland 😂
    (Anke)
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  • Welterbe Kulturlandschaft Mittelrheintal

    August 28, 2020 in Germany ⋅ ☁️ 19 °C

    Wir haben es dann doch noch weiter geschafft 😊
    Welterbe Kulturlandschaft - man gönnt sich ja sonst nichts 😉 Rebhänge im Schiefergebirge, so steil, dass es kaum möglich scheint, die Trauben zu ernten ohne sich anzuseilen. Sehr schöne abwechslungsreiche Wanderwege, natürlich immer auf und ab. Hübsche kleine Weindörfer und Weinstuben mit süffigem Riesling. Gut, dass es nie weit zum Womo war 😄 Der Rhein ist sehr "befahren", ein Lastkahn nach dem anderen. An dem kurvigen Engpass unter dem Loreley-Felsen besonders spannend zuzuschauen. Ich hätte wieder den ganzen Tag und Abend hier sitzen können 🚢
    (Anke)
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  • Das Leben ist ein Ponyhof

    September 4, 2020 in Germany ⋅ ☁️ 17 °C

    Und das Leben ist doch ein Ponyhof 😉

    Nach ein paar wunderschönen Familientagen in Essen (Stellplatz "All inclusive" Nochmals viiiielen Dank Papa und Bärbel) stehen wir nun....jaaa....auf dem Ponyhof 🤣Von hier aus kann man herrliche Touren in die Lüneburger Heide machen. Obwohl die Heideblüte bereits auf dem "absteigenden Ast" ist, war die heutige Velotour ein Erlebnis für alle Sinne. Heide bis zum Horizont. Die Velowege gingen auf und ab über Wurzeln, Steine und durch Sandlöcher. "Geschwindigkeit ist dein Freund" ...ha...ha...ha...diesen Tipp von Dominique wollte ich mir zu Herzen nehmen und bin dann aprupt von einer Sandkuhle gestoppt worden und fast umgekippt....die entgegenkommmenden, resp. -schiebenden Velofahrer fanden das auch ziemlich lustig...
    (Anke)
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  • Hej, hej

    September 9, 2020 in Denmark ⋅ ☀️ 15 °C

    Nach dem Leben als Ponyhofrancher sind wir via Altstadt Lüneburg, Schlesen, der neuen Heimat von Pascal (Nähe Kiel) im kühleren Dänemark angekommen. Ja, da braucht man schon mal die Windjacke...
    Aber so direkt an der wilden Nordsee den Salat rüsten hat schon Atmosphäre (siehe Bilder).
    Nächstes Ziel ist das Surferparadies Klitmøller, auch cold Hawaii betitelt, um nochmals Pascal und seine Freundin Leonie zu treffen.
    (Beat)
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  • Wind

    September 17, 2020 in Denmark ⋅ ⛅ 14 °C

    "Cold Hawaii" (Klitmøller) hat seinem Namen alle Ehre gemacht. Es war vor allem windig. Windig mit Wolken, windig ohne Wolken, windig mit Nieselregen.... (und wenn ich Wind sage, meine ich Wind...nicht so ein laues Lüftchen wie wir es kennen...) Die Surfer auf dem Camping schien das nicht zu stören, es war eine coole Stimmung auf dem Platz. Nach dem Abschied von Pascal und Leonie fuhren wir weiter Richtung Skagen, dem "Nordkap" von Dänemark, wo sich Nord- und Ostsee vereinen. Bis jetzt haben wir sehr wenig Touristen getroffen, aber hier waren sie alle. Wie sieht das wohl im Sommer aus🙊 Die Natur ist grandios, man kann sich gar nicht sattsehen und die Bilder werden dem nicht gerecht. Der Wald voller Moos und Flechten und vor allem voller Steinpilze, die kann man quasi im Vorbeifahren mitnehmen. Pascal hat sogar Eierschwämme gefunden. Einmal mit dem Hund in den Wald und zack, Hand voller Pilze😀 Wir sind täglich mit unseren Velos unterwegs und was soll ich sagen - wir sind seeeehr froh um unsere
    E-Bikes. Der Wind kommt immer von vorne, IMMER! Auch auf dem Rückweg! Oft auch von der Seite, so dass man sich förmlich dagegenwerfen muss um nicht im Graben zu landen. Wir verbrauchen auf weniger km mehr Akku als von Arbon nach Speicher. Der Vorteil - ich werde wohlgeformte Oberschenkel und Wädli bekommen (manchmal muss man sich das auch einfach schönreden😉) Es ist auch relativ kühl, eine Windjacke braucht es immer und heute hatte ich tatsächlich Socken in Sandalen an - ein "No go", ich weiss - aber die waren noch im Rucksack und es war wirklich kalt beim Radfahren. Morgen also wieder Turnschuhe😁 Ihr seht, unsere Probleme halten sich in Grenzen. (Anke)
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  • Warm in DK, auch das geht

    September 23, 2020 in Denmark ⋅ ☀️ 15 °C

    Jetzt sind wir schon einige Tage auf der Insel Fünen und geniessen bei herrlichen 20 Grad, fast ohne Wind, die letzten Tage in Dänemark.
    Als Resümee zu DK: Natur zum Niederknien (herausragend Skagen), traumhafte Stellplätze mit 1a Sonnenuntergängen, Wetter mit deutlich Luft nach oben (mit uns Weicheiern aus der CH: wenn Dänen im T-shirt sind, tragen wir bereits die Winterausrüstung light!!). (Beat)

    Nach "Cold Hawaii" nun also die "dänische Karibik" Hier in Südfünen ist die Ostsee fast spiegelglatt mit ganz vielen kleinen und grösseren vorgelagerten Inseln. Im Sommer scheinbar ein beliebtes Kajak-Revier. Die Dörfer sind lieblicher als im Norden, aber die nordische Natur ist nicht zu toppen. Mir haben es vor allem die Dünen angetan 😊 Die Dänen tun sehr viel für Camper. Die Campingplätze und auch die meisten Stellplätze in den Häfen haben sanitäre Anlagen und vor allem auch Küchen. Indoor- und Outdoorküchen, die vor allem auf den Surferplätzen rege genutzt werden. Dazu gibt es selbstverständlich auch Aufenthaltsräume mit Tischen, Stühlen, Couch, Fernseher, Spielen, ...
    Jetzt im September sind wenig Camper unterwegs, also eine ideale Reisezeit. Datum tatsächlich immer die besten Plätze in vorderster Reihe - aber wir können ja nicht immer Wohnmobil und Sonnenuntergang bringen 😉 (Anke)
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  • Der "wilde" Osten

    October 3, 2020 in Germany ⋅ ⛅ 17 °C

    Zuallererst - WLAN oder mobile Daten-Abdeckung ist im wilden Osten nicht so dolle...darum kommen neue Blogs eher "tröpfchenweise"😁 Nachdem die Region um Kopenhagen schon lang zum Risikogebiet gehört, haben wir die Insel ausgelassen und sind wieder über Flensburg zurück nach DE. Es wäre irgendwie blöd, wenn wir in Quarantäne müssten...🤣
    So haben wir uns für Ostdeutschland entschieden und sind über Kiel-Wik nach Wismar. Der Stellplatz in Kiel-Wik liegt direkt an der Schleuse zum Nord-Ostsee-Kanal. Hierher kommt man nicht des leicht verwahrlosten Stellplatz wegen, sondern zum "Pötte kieken". Riesige Frachtschiffe fahren eine Handbreit am Wohnmobil vorbei. Besonders eindrücklich auch im Dunkeln. Die Schleuse wird die ganze Nacht bedient, man erwacht manchmal von den Geräuschen, die so grosse Schiffe bei der Schleuseneinfahrt machen und schaut kurz mal raus. Muss man mögen😄Wismar war nett, aber da wir keine Stadtmenschen sind, sind wir anschliessend noch auf die Insel Poel, wo die Natur das Sagen hat - unverbautes Land bis zum Horizont. Und jetzt sind wir in "Mac Pom" an der berühmten Seenplatte gelandet. Naturschutzgebiete überall, super zum Velo fahren. Wir sind fast täglich 50-60 Km mit unseren E-Bikes unterwegs. Auf Camping- und Stellplätzen gibt es ein paar kleine Corona-Einschränkungen, z.B. das Betreten der sanitären Anlagen nur mit Mundschutz. Da macht man schon mal Km auf dem Camping. Dringend aufs WC? Vor der Tür gemerkt, dass Mundschutz vergessen? Also husch wieder zurück und Mundschutz geholt. Schnell die bestellten Brötli holen? Vor dem Laden gemerkt, dass Mundschutz vergessen? Also husch... Aber so bleibt man fit😁 In Läden und Restaurants ist ja schon lang Maskenpflicht in DE. In DK brauchten wir zumindest bis Ende September noch keine Masken im täglichen Leben😷
    Nach rund einem Monat sind wir in unserem "neuen" Leben angekommen und haben gelernt im Hier und Jetzt zu leben. Anfangs haben wir 3x täglich geschaut, wie die Situation im Süden aussieht und überlegt, was wir wann, wie machen könnten. Nun nehmen wir jeden Tag wie er ist. Heute schönes Wetter, super Stellplatz - also geniessen wir es. Morgen ist Morgen, da sehen wir dann weiter. Das ist ein gutes Gefühl und gibt einem innere Ruhe. Schön. (Anke)
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  • Der tiefe Osten

    October 13, 2020 in Germany ⋅ ☁️ 9 °C

    Nach "MacPom" sind wir nun im Spreewald, wo die berühmten ostdeutschen Spreewaldgurken herkommen und auch ordentlich vermarktet werden. Eigentlich hatten wir noch einen Velo-Abstecher nach Berlin geplant, aber eben... Auch Berlin ist jetzt eine Corona-Hochburg, darum haben wir es ausgelassen. Wir sammeln immer noch unsere Übernachtungsbelege um bei Anfrage vorweisen zu können, dass wir NICHT in einem Risikogebiet waren und NICHT in Quarantäne müssen. An einigen Orten werden wir gefragt, aus welchem Kanton wir kommen, die Westschweizer sind schon länger nicht mehr gut gelitten (als ob hier jemand anhand der Autonummer wüsste, aus welchem Kanton wir kommen😉) Wir sind immer noch viel mit dem Velo unterwegs. Neben der fantastischen Natur hier im Osten versprühen die Dörfer ihren ganz eigenen Charme. Aber alles staatlich anerkannte Erholungsorte😂 Es gibt immer wieder Strassenabschnitte mit Kopfsteinpflaster. Und wenn ich Kopfsteinpflaster sage, meine ich nicht das wunderbar gleichmässig hohe, wunderbar einheitlich verlegte Kopfsteinpflaster vom Klosterviertel in St. Gallen, sondern irgendwelche ungleichmässigen Steine, die zu Kaiser Wilhelms Zeiten in unterschiedlicher Höhe in den Boden gekloppt wurden. Der Horrrrorrrr für Velofahrer und Wohnmobile🤣 Ein Glücksfall, wenn in der "Neuzeit" nebenzu ein Streifen asphaltiert wurde.
    (Anke)
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  • Olivenernte in der Toskana

    October 20, 2020 in Italy ⋅ ☀️ 16 °C

    Neue Situation und neues Glück:
    Deutschland haben wir hinter uns gelassen und sind jetzt auf einer traumhaften Azienda mit ca. 50 ha, die meiste Fläche mit Olivenbäumen bewachsen in der Toskana, nähe Grosseto. Morgen geht's, mit einer Person ebenfalls von der Platform "workaway" und 3 Afrikanern, zur Olivenernte.
    Auf der Farm leben 5 Hunde, 7 Pferde, Ziegen, Katzen, Esel ua. Tiere. In der Nacht werden uns Wildschweine besuchen, die Spuren sind eindeutig. (Beat)
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  • Olivenernte - Tatsachenbericht

    October 24, 2020 in Italy ⋅ ⛅ 17 °C

    Wir haben uns schnell an die körperliche Arbeit gewöhnt und freuen uns, mal mit unseren Händen zu arbeiten. Und den direkten Erfolg zu sehen und zu essen! "Unsere" Oliven wurden bereits gepresst und das Öl wird hier sehr grosszügig auf jedem Essen verteilt ....mmmh.... vor allem die Bruschette sind ein Gedicht. Den biologischen Landwein dazu gibt's vom Weinbauern nebenan aus 5 Liter-Kanistern😁

    ...Und so sieht unser Tagesablauf aus...
    Um 8.00 Frühstück, danach geht's zu den Olivenbäumen, die alle fussläufig entfernt sind. Am schwersten sind die riesigen Netze zu schleppen. Und dann natürlich die Boxen voller Oliven, die abends zum Haus zurück geschleppt werden müssen, weil sich sonst die Wildschweine drüber hermachen. Die Wildschweine kommen abends manchmal bis ans Wohnmobil und es hat zwei, die auch tagsüber unterwegs sind und keine Angst vor uns haben. Für die Ernte steigt Promise, der festangestellte Afrikaner, mit der Machete! in den Baum und haut grosse Äste ab, die wir dann unten bearbeiten. Mit Kämmen und/oder Händen. So ist beim Baum dann auch direkt schon der "Winterschnitt" gemacht😉 Ist der Baum fertig, werden alle Oliven in eine Ecke der Netze gerollt und dann verlesen, d.h. Äste, Holzstücke usw. raus. Das ist der gemütliche Teil, weil wir dann sitzen können😁 Anschliessend kommen die Oliven in die Box und auf geht's zum nächsten Baum. Das geht so bis etwa 13.30, dann gibt's Essen. Die Afrikaner kochen für sich selber. Heut gab's bei ihnen z.B. Kuhmagen und Fisch, dazu ein Püree aus Yamswurzel, alles sehr stark gewürzt - das ist schon seeehr speziell für meinen verwöhnten Magen. Zum Glück kocht für uns die Farmersfrau....😁 So gegen 15.00 geht's dann nochmal los bis gegen 17.00/17.30. Dann duschen und so um 20.00 gibt's Z'Nacht. Vom Wetter her können wir auch abends noch draussen essen und das ist dann sehr gemütlich. Die Verständigung ist ausbaufähig...ein Afrikaner spricht nur italienisch und französisch, die anderen beiden ein "afrikanisches" Englisch, bei dem wir sehr genau hinhören müssen um es zu verstehen, aber es geht immer besser. Mit der Farmersfrau und der anderen "workawayerin" sprechen wir deutsch. Es gibt hier sogar Wölfe, die nachts manchmal heulen und "unsere" Hofhunde fallen dann mit ein - schaurig schön, wenn man sicher und gemütlich im Bett liegt😄 (Anke)
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  • Olivenernte - Teil 2

    November 1, 2020 in Italy ⋅ ⛅ 15 °C

    Uffff - wir merken, dass wir nicht mehr 20 sind.😉...am Abend spüren wir jeden Muskel....aber es macht immer noch Spass und wir schlagen uns tapfer. 5-7Std am Tag/6Tage-Woche💪 Mittlerweile sind wir etwa 600m vom Haus in unwegsamem Gelände unterwegs und der anstrengenste Teil ist es nun, die vollen Boxen (jede 30kg!) zurück zum Haus zu schleppen. Wie ihr seht, kein Problem für die Afrikaner....Wir schleppen eine zu zweit...😂
    Aber das Leben ist immer noch ein Ponyhof und unser "Bagno" durchaus auch mal erwähnenswert. Das WC ist direkt unterm Fenster - ich hab noch nie so schön gesch....
    Die Wildschweine kommen uns abends immer noch besuchen, sind aber so scheu, dass kein Foto gelingt. Tagsüber leben sie im Unterholz auf der Azienda und die Farmersfrau wirft ihnen Küchenreste hin, damit sie hier bleiben und nicht von den "wild gewordenen" Jägern erschossen werden. Am Sonntag wurde nämlich die Wildschweinjagd eröffnet und es knallte fast den ganzen Tag😬
    Für ein paar Wochen ist so ein körperlich anstrengendes, abgeschiedenes Leben wunderbar. Wir müssen uns um nichts kümmern, noch nicht mal um Corona, was sehr wohltuend ist. Aber so langsam müssen wir uns wohl doch überlegen, was wir anschliessend machen. Das sieht ja wieder himmeltraurig aus überall. Aber wir haben gelernt im Hier und Jetzt zu leben und machen uns da keine Sorgen, irgendwas geht immer😀
    (Anke)
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  • Olivenernte - Abschied

    November 6, 2020 in Italy ⋅ 🌙 17 °C

    Morgen ist unser letzter Arbeitstag - am Sonntag wagen wir uns wieder ins "richtige" Leben. Nachdem nun klar ist, welche Zonen in Italien "ROT" also mit Ausgangsperre sind, werden wir in den anderen Zonen reisen, solange es machbar ist und Spass macht. Wir sind gespannt, wie viele Touristen und Wohnmobile noch unterwegs sind. Obwohl wir uns freuen, wieder frei über unsere Zeit verfügen zu können, werden wir das Leben hier mit den tollen Menschen und den Haus- und Wildtieren vermissen. Auch die Natur und die Ausblicke. Wir waren Teil von dieser Farm und haben viele interessante Dinge vom italienischen Leben erfahren. Wir werden so was sicher mal wieder machen😀
    Zum Schluss noch ein paar Eindrücke
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  • 9. November 2020

    November 9, 2020 in Italy ⋅ ☀️ 19 °C

    22 Grad Celsius und damit sind kurze Hosen und T-Shirt angesagt, nur Olivenbäume und Hügel neben einem Bauernhof und 10 Fussminuten vom Meer entfernt. Neben uns eine junge Familie mit 2 Kindern. Sonst nur Natur und zwei Hunde. Will man mehr? Ich jedenfalls nicht.
    Nachmittags 'kneipen' im Golf von Baratti. Da es hier wenige Touristen hat, fehlt nur eine offene italienische Eisdiele.
    Die Italiener gehen mit der Maskenpflicht und Abstandhalten vernünftig um. Aber viele Geschäfte und Restaurants bleiben geschlossen, irgendwie fühlt sich das Ganze um Corona schon unwirklich an.
    Rückblick zur Olivenernte: als 'Lohn' für unseren Einsatz haben wir 2x 5 Liter Olivenöl erhalten.
    @Töbi: 5 kg des hart erarbeiteten Öls stehen also ab sofort in Piombino bereit😅
    (Beat)
    Das "normale" Leben hat uns wieder. Das heisst, die Wäsche wird wieder selber gewaschen und das Essen selber gekocht! Das ist natürlich schon stressig😂
    (Anke)
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  • "Zonenhopping"

    November 15, 2020 in Italy ⋅ ⛅ 18 °C

    ....und es hatte so gut angefangen....
    Der Agricamping in der Toskana war sehr gemütlich und wir waren dort nur noch mit einer jungen deutschen Familie. Die Sonne schien, es gab viele Wander- und Velomöglichkeiten - und dann ZACK - die Toskana wird quasi über Nacht zur orangen Zone. Der Unterschied von der orangen zur roten Zone ist einzig der, dass man sich in seiner kleinen Commune (und ausschliesslich dort) noch frei bewegen darf. Wird die Zone rot (Toskana dann 3 Tage später) gilt eine absolute Ausgangssperre und man darf sich nur noch heimwärts bewegen. So sind wir also Richtung Latium/Lazio "geflohen", was momentan noch eine von den wenigen gelben Zonen ist. Auf dem Foto seht ihr, dass wir quasi von roten und orangen Zonen umzingelt sind, unseren Standort (Sabaudia) haben wir mit einem Kreuz markiert. Hier geniessen wir herrlich warme Strandtage und machen Wanderungen. In den gelben Zonen dürfen sogar noch Bars und Restaurants offen haben, allerdings nur von 5.00-18.00. Von 22.00-5.00 ist Ausgangssperre, was uns aber nicht tangiert🤣
    Aber auch in den gelben Zonen, wo noch ein einigermasssen normales Leben stattfindet sind alle Camping- und Stellplätze zu. Wir müssen also jeden Abend einen geeigneten Übernachtungsplatz suchen, wo wir dann meist allein stehen, weil fast keine Camper mehr unterwegs sind. Man freut sich richtig, wenn man mal einen sieht. Seit drei Tagen stehen wir mit einem Italiener und einem Deutschen auf einem Strandparkplatz. Das ist fast schon ein Grossauflauf...😄 Für die Ver- und Entsorgung müssen wir alle paar Tage ca. 10km fahren, was uns gleichzeitig die Gelegenheit gibt, alle Akkus wieder etwas aufzuladen. Der Solarpaneel gibt nicht mehr soviel her, weil es ab und zu bewölkt ist, die Sonnenstunden weniger werden und die Sonne nicht mehr so hoch am Himmel steht. So müssen wir Akku sparen und sind nicht mehr viel im Internet, was natürlich auch positive Seiten hat😉 Morgens schauen wir aber immer im Internet, ob "unsere" Zone noch gelb ist, damit wir keine Busse bekommen, wenn wir hier völlig unbedarft rum fahren. Das ändert sich seeehr schnell, was gestern noch galt, ist morgen schon wieder ganz anders😣
    Im Moment lässt es sich so aber gut aushalten und wir sind froh, dass wir ein autarkes Wohnmobil haben und nicht auf Strom und sanitäre Anlagen angewiesen sind. Zum Wäsche waschen waren wir heute mal im Waschsalon, war aber ein recht kleiner, der sogar bedient war. Wäsche abgeben, nach ca. 2Std. gefaltet abholen😁
    So vergehen die Tage eigentlich recht schnell und wir schauen, dass wir bis zum Eindunkeln um 17.00 immer wieder an "unserem" Übernachtungsplatz sind. Dann wird gekocht und nach dem Abwasch kommt das fast schon obligatorische Kartenspiel. Ab und zu schauen wir mal Nachrichten und sonst lesen wir viel und ich schreibe in meinem Tagebuch.
    (Anke)
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  • Coiffeurbesuch

    November 25, 2020 in Italy ⋅ 🌙 13 °C

    Heute war Anke beim Friseur, ich allerdings habe keinen Termin bekommen, da Italien noch Frauen- und Herren bezüglich Haarschnitt trennt.
    Der einzige Herrencoiffeur hat wohl die Hand gebrochen... kein Termin war möglich. So bewege ich mich halt weiter mit meiner Alt-Hippimähne und habe mir während der Wartezeit einen Cappucino gegönnt. In einer Bar mit palavernden Italianos bei blauem Himmel und gefühlten 22 Grad habe ich bei mir so gedacht: "Auch nach vier Monaten in Rente, nee es fehlt mir an nichts; die Arbeit vermisse ich zu 0%, das einfache Leben in der Natur ist schon mein Ding. Dazu mit meiner bezaubernden Frau zusammen leben, gute Bücher lesen und ab und zu eine Symphonie oder halt 'Pink Floyd' (standesgemässe Musik für einen Möchtegern-Hippie) aus dem mp4-player geniessen.
    Passt.
    (Beat)
    Mittlerweile sind wir auf einem kleinen Agricamping (Zachmeiers sei Dank) in Sperlonga an der "Odysseus-Riviera"-jahaa, was es nicht für schöne Namen gibt😄 Obwohl wir hier nicht mehr den direkten Sonnenuntergang am Meer haben, ist es doch sehr schön, mal wieder Campingplatzleben zu haben. Obwohl "Leben" ist vielleicht etwas zu hoch gegriffen. Als wir kamen waren wir noch zu viert, jetzt sind "nur" noch Zachmeiers und wir übrig geblieben....😎 Aber es ist hier sehr friedlich und gemütlich unter Olivenbäumen, die aber schon abgeerntet sind. So gibt es für uns nichts mehr zu tun und wir verbringen die Tage mit wandern und Velo fahren - und natürlich so alltäglichen Dingen wie Coiffeurbesuch und Einkauf. Nicht zu vergessen das tägliche Gelati🍦
    (Anke)
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  • Wackelkontakt?

    November 27, 2020 in Italy ⋅ ⛅ 14 °C

    Bereits seit einiger Zeit haben wir (vermutlich) einen Wackelkontakt in einem Teil von unserem Stromkreis. Ausgelöst ganz sicher durch die oft hundsmiserablen Strassen. Dagegen fühlt sich ostdeutsches Kopfsteinpflaster an wie frisch asphaltiert😅
    Naja, wie dem auch sei, auf einmal funktionierten Fernseher, Licht im Bad und die kleine Lampe am Esstisch nicht mehr. Als richtige Camper haben wir natürlich sofort die Sicherungen und die erreichbaren Kabelverbindungen gecheckt - NIX kaputt....Licht und TV gehen trotzdem nicht... Doch oh Wunder.....nach einer weiteren Fahrt über die strada miseràbile....funktioniert alles wieder.....und so weiter....und so fort....🤔
    Heut haben wir also den Campingplatzbesitzer nach einer Wohnmobilgarage in der Nähe gefragt und er hat unser Problem am Telefon geschildert und gleich einen Termin für uns abgemacht. Antonio wisse zwar nicht, ob er helfen kann, aber wir sollen doch einfach mal vorbei kommen. Also Navi eingestellt und prompt auf hundsmiserabler Strasse gelandet, die in einen besseren Sackgassen-Feldweg abbog. Kurz bevor wir umkehren wollten, hat uns ein Mann weiter in die Sackgasse geschickt....vai....vai...vai...
    Und tatsächlich am Ende ist links ein Wohnwagen/Wohnmobil-Friedhof/Schrottplatz. Antonio hat uns schon erwartet und lotst uns geschickt durch die überall stehenden "Schrotthaufen" bis vor sein "Büro". Dort wird erst mal Fieber gemessen und die Temperatur (36.2+36.4) geflissentlich mit Namen (Anke und Herbert😂 Müller) in ein Heft eingetragen. Dann wird kurz ein Spray ins Wohnmobil gesprayt und die Türen geschlossen....Corona....Corona....🤔 Wir bekommen Kaffee angeboten und ich muss das Problem nochmals (mit Händen, Füssen und Dictionaire) erklären. Und was wir schon alles geprüft haben. Nach einer Viertelstunde ist dann auch unser Wohnmobil Corona-frei und wir können das Ganze von innen anschauen. Aha....funktioniert nicht....?Also Sicherungen rausnehmen und prüfen...haben wir schon gemacht? Macht nix...ich hole Gerät zum Prüfen...Natürlich sind die Sicherungen i.O..... Nochmal Licht probieren....geht immer noch nicht... Also Werkstatt in Rom angerufen, leider keine Ferndiagnose möglich, soll er Termin machen? Nein, wir wollen jetzt nicht 100km nach Rom fahren. Also Kollege 2...okay 3....oder eher 5 Dörfer weiter angerufen. Auch keine Ferndiagnose möglich😂 Soll er Termin abmachen? Also gut, Dienstag fahren wir vorbei. So ist flugs eine Stunde um und ich frage, was es kostet. Selbstverständlich nichts, gar nichts! Er hätte den Svizzeri so gern geholfen. Wir geben ihm 5 Euro für die Kaffeekasse und verabschieden uns. Als wir bereits im Womo sitzen ruft er, wir sollen noch warten, er hätte eine presente für uns...?...und wir bekommen 2 T-Shirt und 2 Masken mit Werbeaufdruck. Wir haben zwar den ganzen Vormittag "vertrödelt" aber wir haben so viel italienische Hilfsbereitschaft und Herzlichkeit erfahren, wie wir es oft in diesem Land erleben.
    Herzlichen Dank an Antonio e viva italia🇮🇹
    (Anke)
    Ich verstehe ja kein italienisch, herausgehört habe ich aber: wir haben genug Wasser im Tank und unsere Batterien sind voll aufgeladen. Von da an wusste ich, Antonio ist ein netter Kerl, aber nix gut flicken elektrische Leitung.
    Mir hat sich auch noch ein Begriff eingeprägt:
    'Erlebniswerkstatt'.
    (Beat)
    ....und Antonio hat ausserdem einen Schalter entdeckt, mit dem wir blaues Deckenlicht machen können. Den Schalter haben wir noch nie gesehen, oder beachtet😂😂😂
    Jetzt steht einem romantischen Adventssonntag nichts mehr im Weg🎅🤶
    (Anke)
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  • Sizilien

    December 6, 2020 in Italy ⋅ 🌧 11 °C

    Wir haben uns von der wunderbaren Küste in Lazio verabschiedet und sind heute bei richtig stürmischem Wetter mit der Fähre nach Sizilien gefahren. (Dummerweise hatten wir die Tickets vor 2 Tagen online gekauft und da war von Sturm noch keine Rede) Ich hatte richtig Schiss, die Auffahrtrampe bewegte sich hoch und runter - von links nach rechts....richtigen Moment abpassen und rauf - mit der Hoffnung, dass sie wissen, was sie tun...🙊 Sie wussten es und nun sitzen wir gemütlich auf einem SostaCamper.
    Mit dem Wackelkontakt sind wir noch nicht viel weiter. Antonios Kollege hatte zwar eine super hompage, aber leider war unter der angegebenen Adresse (kleines Holpersträsschen, was auch sonst😅) weit und breit kein Camperservice zu sehen. An sämtlichen Tankstellen und Bars nachgefragt - niente. Ein paar alte Herren auf der gleichen Strasse haben sich die Adresse angeschaut... müsste eigentlich hier 2 Häuser weiter sein..... aber nie gehört. Naja soviel dazu....Seit gestern funktioniert sowieso auf einmal wieder alles, quasi über Nacht - spooky😲
    Ach ja - im Waschsalon waren wir auch wieder mal - hab wieder keinen athletisch gebauten jungen Mann gesehen, der in Boxershorts vor der Maschine sitzt und auf seine Wäsche wartet. Gibt's glaub wirklich nur im Film😉 Allerdings musste ein nicht mehr ganz so junger, nicht mehr ganz so athletisch gebauter Mann inmitten der im Womo gespannten Wäscheleinen sitzen, weil der Tumbler nicht alles "superdry" getrocknet hat😅
    (Anke)
    Immer das gleiche, Frauen schauen nur auf den Body, innere Werte zählen kaum. Da ist man mal schlappe 65 und schon bist du 'nicht mehr so athletisch gebaut'.
    Die letzten beiden Bilder habe ich in Matera geschossen, es ist die älteste Stadt Europas (ca. 7'000 Jahre alt) mit 3'000 Höhlenbehausungen und 150 Höhlenkirchen. Bis 1950 waren das Mietwohnungen!!! Es wurde auch als Schande Italiens bezeichnet, da die Lebensumstände katastrophal waren. Die Leute wurden dann umgesiedelt und heute ist Matera UNESCO Weltkulturerbe. Die Stadt hat uns fasziniert, vor allem abends zeigt Matera seinen Charme.
    2004 wurde hier der Film 'die Passion Christi von Mel Gibson gedreht.
    (Beat)
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  • Angekommen auf Sizilien

    December 12, 2020 in Italy ⋅ ⛅ 13 °C

    Nachdem wir bei stürmischen, regnerischem Wetter auf dem SostaCamper Eden in
    Giardino Naxos angekommen sind, überrascht uns am nächsten Morgen der Blick auf den Ätna. Dort oben (3'300m) liegt Schnee und wir frühstücken draussen bei strahlendem Sonnenschein😁 Am Tag nach der Überfahrt sahen wir am Strand aber das Ausmass des Sturms. Der "kleine" Fluss hat ganz viel Schilf, Äste und ganze Bäume mitgebracht. Viel Feuerholz wird von den Einheimischen geholt, wir begnügen uns mit ein paar Wanderstöcken. Der Rest wird dann im Frühling angezündet, damit für den Sommer wieder alles schön propper ist, wenn die Lidos den Strand beherrschen. Jetzt, ausserhalb der Saison, gehört der Strand den Wanderern und auch die Hunde dürfen mit. Obwohl die Hoffnung nicht sehr gross war, habe ich nochmal einen Termin für "unseren" Wackelkontakt gemacht. Diesmal beim "Camper-Doctor" in Catania🙄...aha...in einem kleinen Industriegebiet...aha...viele Wohnmobile, an denen viele Angestellte arbeiten....leise Hoffnung keimt auf....aha....der Chef schickt sofort jemanden, der uns mit ein paar Handgriffen zeigt, dass er Ahnung hat...und WOW...nach einer Stunde suchen und flicken eines Kabels ist der Schaden tatsächlich behoben☺🙃 Wir glauben es kaum und feiern das Ganze mit einer Pizza und einer Flasche Wein im Wohnmobil - selbstverständlich vor dem Fernseher😊 Mandarinli gibt es hier in Hülle und Fülle und am letzten SostaCamper haben wir einen ganzen Sack geschenkt bekommen - frisch vom Baum - Vitamine haben wir also genug! (Anke)
    Noch eine Bemerkung zu 'unserem' Olivenöl. Ich liebe diesen Geruch und Geschmack immer mehr. Ich weiss gar nicht, wie wir mit so wenig bisher überleben konnten. Ich bezeichne mich ab jetzt als Olivenöl-Junkie. Ich warte nur noch bis ich es auch über mein Konfibrot schütte. (Beat)
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  • Siracusa

    December 12, 2020 in Italy ⋅ ⛅ 14 °C

    Heute war Stadtbesuch angesagt. Da alle archäologischen Parks und Ausgrabungsstätten coronabedingt geschlossen sind, haben wir uns auf die Altstadt von Siracusa, auf der Halbinsel Ortigia beschränkt. Und hier gab es wirklich genug zu sehen. Wunderbare enge Gässli wie man es in Italien liebt, zum Glück haben wir unser Wohnmobil schon am Hafen geparkt😉 Um in den Dom zu kommen wird wieder mal Fieber gemessen (immer noch alles im grünen Bereich😅) Hier werden vor der silbernen Statue der SantaLucia alle, wirklich alle! kleinen Kinder fotografiert und es gibt einen kleinen Stau, da der Abstand von Helfern genauestens kontrolliert wird. Beat wollte partout kein Foto von sich machen lassen😂 so kommt also Santa Lucia ohne Beat aufs Bild. Es ist wohl Markttag und man kommt sich vor wie in Marokko. Gewürze, Fisch, Gemüse und alles wird lautstark angepriesen. Es tut gut, mal wieder halbwegs normales Leben zu spüren. Selbstverständlich alles coronaconform mit Maske und Abstand. Am Nachmittag haben wir uns an der felsigen Ognina-Küste einen Schlafplatz gesucht und noch eine kleine Wanderung gemacht. Seeehr schön! (Anke)
    Nach 3 Wochen kann ich wieder mal die Sportschau schauen. Dortmund verliert 1:5.
    Ich warte auf den den nächsten Wackelkontakt... (Beat)
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  • Marzamemi

    December 15, 2020 in Italy ⋅ ☀️ 16 °C

    Ein Dorf wie aus dem Bilderbuch. Klein, verschlafen - aber am Mittag tatsächlich drei von den fünf Restaurants offen. Aber viel mehr als Restaurants hat es glaub auch im Sommer nicht. Dafür eine Insel mit nur einem Haus drauf - so möchte man wohnen😁 Jetzt in der Nebensaison ist es fast überall möglich, frei zu stehen, und so leben auch wir momentan sozusagen mit Meerblick😉 Wir sind bereits ausgerüstet mit Katzen- und Hundefutter für unsere wildlebenden Haustiere🐈🐕 Hunde haben wir bisher aber nur flüchtig gesehen, die kommen oft erst im Dunkeln raus. Dann hören wir sie allerdings von überall her bellen. In den kleinen Dörfern werden die wilden Katzen recht gut versorgt, es hat viele Futterplätze. An unserem letzten freien Übernachtungsplatz hat irgendjemand aber auch gut für die wilden Hunde an der Küste gesorgt und ihnen sogar Hütten gebaut, so dass sie unbeeindruckt von uns Siesta gehalten haben...Read more

  • LOCKDOWN

    December 20, 2020 in Italy ⋅ 🌧 16 °C

    Jetzt hat es uns doch noch erwischt - gestern wurden die Regeln für die Feiertage kurzfristig verschärft: 24.12.-27.12. + 31.12.-03.01. - Verlassen der "Wohnung" nur mit triftigen Grund. Die restlichen Tage bis 06.01. darf man sich "nur" in der Provinz bewegen, aber die ist recht gross. So haben wir uns auf einem Agricampeggio mit kleinem, von Felsen eingerahmtem Privatstrand eingerichtet. Nachdem es heute seit einer gefühlten Ewigkeit mal wieder geregnet hat, zeigt die Wettervorhersage für die nächsten Tage 17-19 Grad und viel Sonne - hätte uns also schlimmer treffen können😄 Auf dem Weg hierhin waren wir noch am südlichsten Punkt von von Italien. Dort wo sich Ionisches Meer und Mittelmeer vereinen. Also eigentlich wie Skagen - einfach in warm😂 Und auch die "Vorweihnachtshölle" haben wir schon hinter uns gebracht. In den Gassen von Noto dudelten die beliebtesten Weihnachtshits in Endlosschleife aus den städtischen Outdoorlautsprechern....last Christmas....jinglebells...white Christmas.....Silent Night....laaast Christmas....jinglebells....das alles mit kitschiger Weihnachtsdeko unter sonnigem blauem Himmel....(Anke)Read more

  • Buon Natale

    December 24, 2020 in Italy ⋅ ⛅ 14 °C

    Wir hoffen, dass ihr und eure Lieben gesund seid und wünschen euch allen frohe Weihnachten. Trotz Corona - oder jetzt erst recht. 2021 kann nur besser werden...
    Bliibet xund 🎇

  • Lockdowntage

    December 29, 2020 in Italy ⋅ 🌙 15 °C

    Sehr erholsam, diese Lockdown-Tage. Endlich mal kein Stress😂 Ums Essen müssen wir uns keine Sorgen machen - Bäcker, Früchte/Gemüsewagen und ein Minimarket-Busli kommen regelmässig bis vor die Wohnmobiltüre. Am Weihnachtstag wurde uns ein "Pranzo di Natale" vom Restaurant aus dem Nachbardorf...ihr ahnt es...direkt vor die Wohnmobiltüre geliefert😄 Das haben wir in gemütlicher Runde bei fast sommerlichen Temperaturen unter blauem Himmel genossen. Selbstverständlich mit Corona-Abstand....Platz haben wir hier ja genug... Das SUP wurde ausgepackt und wir konnten die Packraft-Kajaks von unseren Nachbarn ausprobieren...coole Sache....Danke Erika+Hansruedi (die übrigens aus einem Nachbardorf im Appenzellerland kommen....wie klein die Welt doch ist😄)
    Dann gab es doch tatsächlich einen Wetterumschwung und es fing an zu stürmen und zu regnen. Das gab uns Gelegenheit für die schon längst fällige gründliche Innenreinigung des Wohnmobils, man kommt ja auch zu nix bei dem ewigen schönen Wetter😉 Der Regen war nach einem halben Tag vorbei, aber es ist stürmisch geblieben. Das Meer ist sehr aufgewühlt und wo wir gestern noch trockenen Fusses am Strand entlang laufen konnten, ist heute kein Durchkommen mehr...und dann das Rauschen....und das Schaukeln des Wohnmobils, wenn wieder eine Windböe kommt...man könnte fast seekrank werden...😅(Anke)
    Gestern trafen wir uns mit Eike und Günter aus Nordfriesland auf 'ihrem' Campingplatz zu einer Wanderung zu den imposanten Wellen an der zerklüfteten Küste.
    Diese Begegnungen gehören zum 'Salz in der Suppe'. Man trifft Langzeitreisende, Aussteiger,
    Pensionierte und sieht sich immer mal wieder.
    (Beat)
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