• Pia Heidrich

New Zealand 2022/23

A 273-day adventure by Pia Read more
  • Wellington (Part 2)

    January 1, 2023 in New Zealand ⋅ ☁️ 17 °C

    Einfach noch einen Beitrag, weil die Bilder und die Zeit mit den Mädels so unglaublich schön war. Solche Herzensmenschen, die ich hoffentlich auch in Zukunft noch Freunde nennen werde. ♥️

  • 3 Monate - Fazit

    January 1, 2023 in New Zealand ⋅ ☁️ 15 °C

    Ich kann es garnicht glauben, aber es ist schon 1/4 meiner geplanten Reisezeit vorbei. Ich dachte es ist mal Zeit für ein ungeschöntes Fazit der letzten drei Monate.

    Auf den Bildern sieht immer alles sehr einfach, schön und glücklich aus. Und ich muss auch sagen, dass es viele dieser einfachen, schönen und glücklichen Momente gibt, aber ich auch genauso oft hadere. Ich habe es noch in keinem Moment bereut hier zu sein, aber alles Erlebte, alle Begegnungen und die viele Zeit alleine stellen meine Gedanken und mein Selbstbild auf den Kopf. Ich fange an Verhaltensweisen zu hinterfragen, mir große Fragen des Lebens zu stellen und muss dabei immer wieder feststellen, dass mein Charakter doch nicht so gefestigt und stark ist wie gedacht.

    Ich bin unglaublich dankbar für alles, was ich erlebt und die Menschen, die ich getroffen habe. Ich bin dankbar für all die Fremden, die auf langer und kurzer Sicht zu Freunden geworden sind. Ich bin dankbar für all die neuen Eindrücke, die mir neue Möglichkeiten aufgezeigt haben. Und vor allem bin ich dankbar, dass all diese Erfahrungen mir gezeigt haben, wie sehr ich mein bisheriges Leben und all die Menschen darin zu schätzen weiß.

    Ich weiß, dass all das hier ein Privileg ist und ich werde dieses dafür nutzen weiter zu wachsen und zu lernen.
    Read more

  • Napier (Part 1)

    January 8, 2023 in New Zealand ⋅ 🌧 18 °C

    Nach 1/4 meiner geplanten Reisezeit dachte ich mir man könnte auch mal mit der Arbeit im Work & Travel richtig anfangen. Und so habe ich jetzt schon eine Woche in dem Obst- und Gemüseladen “Taste of Summer” in der Nähe von Napier gearbeitet.

    Hier werden alle Früchte selber angebaut und alles Gemüse lokal bezogen. Klingt alles total schön und idyllisch und so dachte ich mir, dass das eine entspannte Arbeit für die nächsten 5 Wochen wird - “Wie stressig kann so ein Gemüseladen schon werden”. Die Antwort ist ziemlich stressig! Ich arbeite durchschnittlich 9 Stunden an 6 Tage die Woche und habe wirklich keine freie Minute. Aber es macht auch Spaß, weil man sehr unterschiedliche Aufgaben macht- von Kundenbedienung bis Obstpflücken ist alles dabei.

    Ansonsten dachte ich mir, ich gehe einfach mal komplett aus meiner Komfortzone raus und ziehe für die ganze Zeit hier in ein Zelt. Es ist super günstig und ich kann Bad und Küche von den Saisonarbeitern mitbenutzen. Schlafe tatsächlich auch ziemlich gut. Da es aber die ganze Zeit wie aus Eimern regnet ist es etwas ein Spiel mit dem Feuer, wie lange mein Zelt trocken bleibt. Aber hätte genügend Ausweichmöglichkeiten.

    Die Abende verbringe ich erschöpft mit Kochen, Lesen und dem Nachholen einiger Telefonate nach Hause. Die letzten Tage waren sogar Felix und Nicole in der Stadt und ich habe etwas die Vanlife-Luft nachts geschnuppert.

    Also was kann ich sagen.. es ist was anderes und wieder eine Umstellung für mich. Aber ich habe etwas geplant auf das es sich lohnt hinzuarbeiten.
    Read more

  • Napier (Part 2)

    January 17, 2023 in New Zealand ⋅ ⛅ 16 °C

    Ich dachte, ich muss doch mal ein Update geben, auch wenn sich nicht viel geändert hat.

    Ich arbeite noch 5 Tage die Woche im Shop und lebe auch immer noch in meinem kleinen Zelt. Wetter war die letzten Tage wirklich gut und somit ist mein Zuhause auch wieder komplett trocken. Die Arbeit ist sehr stressig, aber macht mir tatsächlich etwas Spaß und ich finde mich immer besser in dem Team und meinen Aufgaben ein. Und auch die Feierabende nutze ich jetzt immer mehr zur sozialen Interaktion mit den Saisonarbeitern.

    Emotional ist es zur Zeit ein Auf und Ab bei mir. Ich merke einfach, dass man alleine doch viel Zeit hat Sachen zu überdenken und zu hinterfragen. Alles in allem geht es mir aber gut damit und ich sehe es eher als Wachstumschance, als dass es mich wirklich runterzieht.

    So wird es wahrscheinlich die nächsten drei Wochen weitergehen. Aber da geht es dann schon auf die Südinsel- wie aufregend!
    Read more

  • Napier (Part 3)

    January 22, 2023 in New Zealand ⋅ ⛅ 22 °C

    Was soll ich sagen? Alles beim Alten.

    Mir geht es soweit gut und ich fühle mich immer akzeptierter an der Arbeit. An meinen freien Tagen versuche ich mich mehr oder weniger erfolgreich für eine Hausarbeit für die Uni zu motivieren.

    Gestern Abend war ich noch mit Talia, Jo und Charles (Arbeitskollegen) bei einem Konzert auf einem wunderschönen Weingut in der Nähe. Das war richtig schön und es hat gut getan doch mal ein paar Erinnerungen an Napier zu schaffen, die nichts mit der Arbeit zu tun haben. Und vor allem habe ich dadurch meine Traum-Hochzeitslocation gefunden und wir wurden von den Künstlern direkt auf ein anderes Konzert in zwei Woche eingeladen.
    Read more

  • Napier (Part 4)

    January 29, 2023 in New Zealand ⋅ ☁️ 19 °C

    Zusammenfassen könnte man die letzte Woche mit wenig Arbeit, viel Uni und dem Versuch auch neben all dem ein paar Erinnerungen zu schaffen.

    Gearbeitet habe ich tatsächlich nur 30h diese Woche - von einem auf den anderen Tag ist hier im Shop nämlich nicht mehr wirklich was los. Das wirkt sich natürlich auch auf meine Arbeitsstunden sowie meine Lohnabrechnung aus, aber wirklich ändern kann ich es nicht. Deshalb habe ich versucht positiv heran zu gehen und habe die Zeit genutzt meine Hausarbeit für die Uni fertig zu schreiben. Jetzt stehen nur noch 3 Prüfungsleistungen bis zur Bachelorarbeit an, irgendwie verrückt.

    Wirklich viel Zeit daneben gab es nicht und das Wetter ist auch sehr launisch. Es wechselt immer von strahlendem Sonnenschein zu 24h Dauerregen. Aber zumindest ist es hier in der Umgebung nicht so schlimm wie in vielen Städten in NZ zur Zeit. Aber auch hier Entwarnung: Zumindest meinen Freunden, die zur Zeit an betroffenen Orten sind, geht es gut. Und wenn jemand fragt - ja, ich lebe noch in meinem Zelt und nein, so richtig Spaß macht es nicht mehr.

    Ansonsten war ich die Woche noch im Kino, am Strand und wurde von Freunden meines Arbeitskollegen Charles zum Essen bei sich Zuhause eingeladen. Und mit ein paar Aktivitäten neben dem Alltag soll es auch nächste Woche weitergehen…
    Read more

  • 4 Monate - Fazit

    February 1, 2023 in New Zealand ⋅ ☁️ 18 °C

    Schon wieder ist ein Monat rum und ich habe das Gefühl, dass dieser noch schneller vergangen ist als die letzten.

    Der erste Monat 2023 stand für mich unter dem Motto Alltag. Mal raus aus der Backpacker-Bubble, dem in den Tag reinleben und dem ständigen Erleben von Neuem. Rein in einen stressigen Arbeitsalltag, wo nicht mehr viel Zeit zum Überdenken oder aufregenden Dingen war.

    Es war ein bisschen ein Wachrütteln und ein Realtitätscheck für mich. Es hat mir erneut vor Augen geführt, dass ich hier ein sehr privilegiertes Leben führe und das ganz fern ab von dem normalen Leben ist, was mich Zuhause wieder erwartet. Es hat mir gezeigt, dass ich mit zwar viele Sachen ausmalen kann, wie und wer ich denn bin und sein werde, all diese Vorhaben aber schnell durch einen ganz normalen Alltag wieder überspült werden.

    Und das ist auch vollkommen okay! Ich freue mich sogar darauf wieder Routinen und einen Ort zu haben, an dem ich mich Zuhause fühle. Ich freue mich darauf manchmal gestresst zu sein und auch wieder so etwas wie Termine zu habe. Aber noch nicht jetzt.

    Ich habe noch ein paar Monate voller aufregenden Dinge vor mir und die werde ich auch nutzen. Ich werde noch etwas in dieser Blase leben, aber niemals vergessen, dass es nicht die Realität ist.
    Read more

  • Napier (Part 5)

    February 9, 2023 in New Zealand ⋅ 🌧 17 °C

    Es ist ganz schön viel passiert seit dem letzten Eintrag. Nicole, eine Bekannte aus New Plymouth und seit dem eine treue Reisebegleiterin, war zu Besuch hier in Napier. Ich habe mich total gefreut sie zu sehen und durch ihr Auto konnten wir auch ein paar Dinge neben der Arbeit unternehmen. Wir waren frühstücken, haben Filmabende gemacht, waren in Bars, waren auf einem Konzert und haben manchmal einfach Stunden in Cafés und am Strand gesessen. Es war schön die Stadt dadurch noch etwas kennenzulernen und jetzt wirklich mit gutem Gewissen sagen zu können, dass sie für 5 Wochen so etwas wie Heimat war.

    Die Arbeit war die letzten Wochen wieder sehr stressig, da es nochmal richtig Sommer geworden ist und zudem ein langes freies Wochenende bei den Neuseeländern anstand. Ich habe es aber nochmal sehr genossen mit dem Team zu arbeiten und zu merken, was wir alles stemmen können, wenn wir müssen. Ich habe die Menschen sowieso total ins Herz geschlossen und mochte die Arbeit auch sehr gerne. Deshalb habe ich gestern tatsächlich auch mit einem weinenden Auge den Shop verlassen. Und auch die anderen haben mir widergespiegelt, wie gut ich doch ins Team gepasst hätte. Sogar der Chef, der insgesamt nicht so einfach war, hat mich mit den Worten „Wir werden dich vermissen“ verabschiedet.

    Aber trotzdem bin ich sehr froh, dass es jetzt weitergeht. Ich bin bereit wieder zu reisen, Neues zu sehen, neue Leute kennenzulernen und alte Bekannte wiederzutreffen. Und deshalb habe ich mich gestern von Nicole verabschiedet und setze mich gleich in einen Bus zurück nach Wellington. Den Abend dort verbringe ich mit Fin und dann setze ich Freitagmorgen auf die Südinsel rüber. Es bleibt aufregend.
    Read more

  • Bye Bye, North Island!

    February 11, 2023, Tasman Sea ⋅ ☁️ 17 °C

    Jetzt ist es also schon so soweit und ich verlasse die Nordinsel. Es fühlt sich an als würde ich damit schon die Halbzeit einläuten, obwohl ich noch einige Zeit vor mir habe.

    Die letzten zwei Tage waren verrückt. Meine Fähre wurde abgesagt und ich mit diesem Problem von der Gesellschaft irgendwie alleine gelassen. Also hieß es für mich im Bus vorrangig Umplanen - neue Fähre, Hostel in Wellington finden und Hostel in Picton absagen. Damit verbunden war natürlich unnötiger Stress und unnötige Kosten, aber ich habe das Gefühl es ist aus dem Grund passiert mir mehr Zeit in Wellington zu verschaffen. Mehr Zeit in dieser schönen Stadt und mit Fin, um mich mit guten Erinnerungen von der Nordinsel zu verabschieden.

    Ich sitze auf dieser Fähre mit einem unglaublichen Gefühlschaos. Einem Mix aus Wehmut des Abschiedes und Angst vor dem Ungewissen. Einem Mix aus Dankbarkeit für das Erlebte und ungestilltem Hunger nach Abenteuern.

    Bye Bye, North Island and Hello South Island! Ich bin gespannt, was du für mich bereit hältst.
    Read more

  • Picton

    February 12, 2023 in New Zealand ⋅ ☁️ 16 °C

    24 Stunden in Picton, einem kleinen verschlafenden Hafenstädtchen, das vor allem von den ankommenden Fähren lebt.

    Es war eigentlich sogar total schön, hatte einige Restaurants und Bars und eine sehr schöne Promenade. Für mich hat es sich aber einfach nur wie ein Zwischenstopp angefühlt. Ein Zwischenstopp zwischen mir und Christchurch, ein Zwischenstopp zwischen mir und dem 17.02.2023. Aber vielleicht komme ich wieder.

    Deshalb gibt es hier nicht viel zu erzählen. Ich war Essen mit einer aus dem Hostel, bin danach direkt erschöpft ins Bett gefallen und habe meine Zeit bis zum Bus an der Promenade totgeschlagen. Jetzt geht es weitere 6 Stunden nach Christchurch.
    Read more

  • Ein neues Kapitel beginnt..

    February 17, 2023 in New Zealand

    Ich habe mein erstes Auto gekauft.

    Etwas, was ich eigentlich von Anfang an ausgeschlossen hatte, habe ich jetzt doch gewagt. Zu schwer ist es hier auf der Südinsel mit Bussen unterwegs zu sein und um ehrlich zu sein hat es mich doch irgendwie gereizt, mal ein bisschen ein Van-Life auszuprobieren. Also ist aus dem Scherz in Auckland „Das ist ja ein cooles Auto, vielleicht kaufe ich es dir am Ende deiner Reise ab“, Wirklichkeit geworden.

    Ich habe Jan, den Vorbesitzer, heute Morgen um 4 Uhr zum Flughafen gebracht und seit dem richtige Erwachsenenaufgaben gemacht- Werkstatt, Versicherung, Hausstand aufstocken…

    Ein neues Kapitel beginnt und ich bin bereit für dieses Abenteuer!
    Read more

  • Christchurch

    February 17, 2023 in New Zealand

    Christchurch. Was für eine schöne Stadt!

    Diese Stadt hat viele Veränderungen mit sich gebracht und war ein schöner Abschluss für diese Art zu Reisen. Die Zeit habe ich vor allem mit Jan verbracht, dem Vorbesitzer des Autos, ein langer Reisebegleiter und ein guter Freund. Wir haben das gute Wetter am Strand und das schlechte Wetter im Kino genutzt. Wir haben viel gegessen und etwas auf die Reise zurückgeschaut. Und irgendwie hat mir die Woche mit ihm total gut getan!

    Jetzt fängt ein neues Abenteuer an. In der Anfangszeit begleiten mich ein paar bekannte Gesichter dabei, um mir etwas Sicherheit zu geben. Ich freue mich!
    Read more

  • Roadtrip mit Inga (Part 1)

    February 24, 2023 in New Zealand ⋅ 🌙 13 °C

    692 Fotos und 171 Videos umfasst der Roadtrip mit Inga. 863 Dateien voller unvergesslicher Erlebnisse, wunderschöner Natur und ganz viel Spaß.

    Am Freitag habe ich Inga nach meinen Besorgungen vom Busbahnhof abgeholt und nach dem gemeinsamen Einkaufen ging es auf unsere erste Suche nach einem Schlafplatz. Gefunden haben wir diesen unglaublich schönen Platz auf einem Berg. Eigentlich war er offiziell geschlossen, aber wir dachten uns, wir trauen uns einfach mal stehen zu bleiben und haben die 200$ Strafe in Kauf genommen. Belohnt wurden wir mit einem 360 Grad Sonnenaufgang.

    Am Samstag ging es Richtung Lake Tekapo und Lake Pukaki. Zwei unglaublich türkise Seen in der Mitte der Südinsel und von Bergen umzingelt. Die Fahrt haben wir ganz ruhig angehen lassen- laute Musik und ein Picknick auf dem Autodach als Zwischenstopp. Nach einer Schwimmsession und einem Mittagsschlaf am Lake Tekapo haben wir einen Freedom Camping Platz am Lake Pukaki angesteuert. Den Abend haben wir mit Yoga, kochen und Sterne schauen ausklingen lassen.

    Sonntag wollten wir den Tag einfach ruhig am Lake Pukaki verbringen und dabei mehr oder weniger zufällig unseren Schlafplatz für die nächsten zwei Nächte gefunden. Ein abgelegener Ort direkt am Wasser und mit klarem Blick auf den Mount Cook -ein wirklich unvergesslicher Ort. Auf dem Tagesplan standen Telefonate, Tagebuch schreiben, Lesen und Filmabend.
    Read more

  • Roadtrip mit Inga (Part 2)

    February 24, 2023 in New Zealand ⋅ 🌙 12 °C

    Montag sind Emilia und Joram dazugestoßen. Ich habe sie in Napier kennengelernt, weil sie Freunde von der Tochter meines Chefs sind und sie ganz zufällig im Versicherungsbüro in Christchurch wiedergetroffen. Zusammen sind wir den Hooker Valley Track gelaufen und nachts wieder den unglaublich atemberaubenden Sternenhimmel bestaunt.

    Dienstag ging es für Inga und mich an einigen Seen vorbei Richtung Oamaru. Wirklich viel haben wir aber nicht gemacht, da das Wetter leider umgeschlagen hat. Aber dafür haben wir es uns mit Pizza und Netflix im Auto gemütlich gemacht.

    Mittwoch waren plötzlich Emilia und Joram sowie Nicole und Laura auch in der Stadt. Deshalb haben wir uns spontan entschlossen noch eine Nacht länger zu bleiben. Wir waren alle zusammen in Cafes, sind spazieren gegangen, haben Pizza gegessen und Karten in einer Bar gespielt.

    Donnerstag haben wir uns dann verabschiedet und sind mit vielen Zwischenstopps Richtung Lake Ellesmere gefahren. War ganz schön, aber im Vergleich zu den anderen Seen recht unspektakulär.

    Und jetzt ist es schon wieder Freitag und ich liege in Christchurch allein in meinem Bett. Ich habe noch mit Inga einen total schönen letzten Tag und Abend verbracht. Sie ist eine meiner engsten Freundinnen hier und es fällt mir total schwer mich von ihr zu verabschieden und sie erst in Deutschland wiederzusehen. Aber ich bin vor allem sehr dankbar, dass sie die erste Woche im Auto so schön gemacht hat.

    Jetzt genieße ich eine Nacht allein mit viel Platz im Auto, bevor es dann morgen mit Fin auf den nächsten Roadtrip geht Richtung Queenstown.
    Read more

  • Roadtrip mit Inga (Part 3)

    February 24, 2023 in New Zealand ⋅ ☁️ 15 °C
  • Roadtrip mit Fin

    March 1, 2023 in New Zealand ⋅ ☁️ 17 °C

    Mein Roadtrip mit Fin hat mit einer langen Verspätung gestartet, da ich meine Autobatterie leider austauschen musste. Habe das Auto zwar in der Werkstatt checken lassen, aber musste schnell lernen, dass ein Auto auch viel Verantwortung und Kosten bedeutet.

    Samstagmittag ging es dann aber irgendwann los. Der Plan war am 1. März in Queenstown anzukommen, aber alles dazwischen haben wir sehr offengehalten. Also habe ich Fin erstmal meinen Lieblingsplatz in Christchurch gezeigt, Godley Head. Nach einem Mittagessen dort haben wir uns entschieden zurück zu Lake Tekapo und Lake Pukaki zu fahren. Er hat die Seen noch nicht gesehen und ich habe mich so in diesen Ausblick verliebt, dass ich nichts einzuwenden hatte. Also ging es zurück zu diesem magischen Ort irgendwo im Nirgendwo. Wir haben das Wetter genossen, haben kleine Erkundungstouren gestartet und vor allem viel gegessen. Außerdem haben wir uns mit Steffi aus Rotorua getroffen, die mit ihrem Fahrrad auch gerade zufällig in der Gegend war.

    Montag ging es weiter zum Lake Dunstan in der Nähe von Cromwell. Es war nur ein kleiner Zwischenstopp bevor wir Dienstag zum Paradise gefahren sind. Das ist nicht nur der Name des „Ortes“ sondern auch eine gute Beschreibung für die Szenerie. Eine kleine Schotterstraße umgeben von Bergen und mehr oder weniger nur Schafen und Kühen als Einwohner.

    Und jetzt sind wir schon wieder in Queenstown und Fin ist ausgezogen. Es war eine sehr schöne ruhige Zeit und hat uns vor allem den Raum gegeben uns besser kennenzulernen. Irgendwie ist es schon etwas verrückt einen einwöchigen Roadtrip mit jemanden zu starten, nur, weil man es dem „Fremden“ vor ein paar Monaten mal angetrunken angeboten hat. Aber genau das liebe ich auch ein bisschen und ich habe gelernt mehr darauf zu vertrauen, dass alles so kommt wie es kommen soll - Schicksal oder wie auch immer man das nennen will.

    Was kommt jetzt? Ich verbringe noch ein paar schöne Tage hier in Queenstown mit ganz vielen Leuten, die ich in den letzten 5 Monaten kennengelernt habe. Und dann geht es mit Laura die Westküste hoch.
    Read more

  • 5 Monate - Fazit

    March 1, 2023 in New Zealand ⋅ ☁️ 17 °C

    Dieser Monat war intensiv und hat vor allem viele Veränderungen mit sich gebracht. Es ist so viel passiert, dass es sich nach so viel mehr als nur einem Monat anfühlt. Wenn ich darüber nachdenke, wann ich das letzte Fazit geschrieben habe und das in Vergleich zu jetzt setze, kann ich es garnicht glauben.

    Ich bin diesen Monat gewachsen, bin erwachsener und selbstständiger geworden und lebe wirklich den Traum, den ich als Teenager hatte. Ich musste Erwachsenenkram machen, habe magische Orte gesehen und Zeit mit Menschen verbracht, die mir unglaublich wichtig geworden sind. Ich habe eine andere Art des Reisens gestartet und gemerkt, wie gut mir das gerade tut. Auf der einen Seite so etwas wie sein eigenes Zuhause zu haben und auf der anderen Seite die Möglichkeit zu haben, überall stehen zu bleiben, wo man möchte. Auf der einen Seite für meine Grenzen einzustehen und mir Zeit alleine zu genehmigen, aber auf der anderen Seite mit Menschen Erlebnisse zu schaffen über die wir noch in Jahren sprechen können.

    Ich bin so gespannt, was die nächsten Monate noch für mich bereithalten.
    Read more

  • Queenstown

    March 4, 2023 in New Zealand ⋅ ☁️ 9 °C

    Die letzten 4 Tage waren vor allem geprägt von ganz viel Zeit mit wirklichen Herzensmenschen (Laura, Fin, Nicole, Emilia, Joram und Leon).

    Queenstown kann man sich vorstellen wie ein kleines touristisches Ski-Resort-Städtchen. Eigentlich sehr schön und vor allem das Nachtleben hat uns überzeugt. Es war total schön mal wieder ausgelassen mit einer guten Gruppe zu feiern und alte Gesichter wiederzusehen.

    Ansonsten haben wir einfach noch am See gesessen, sind von Klippen gesprungen, haben unseren eigenen Schmuck kreiert, haben auf dem Spielplatz getobt und Billiard gespielt. Ich habe die Zeit so sehr genossen und kann nur immer wieder betonen, was ich hier für tolle Menschen treffe. Menschen, die ich so schnell in mein Herz schließe und die einfach genauso einen an der Klatsche haben wie ich.

    Da Emilia und Joram einen ähnlichen Plan für die nächsten Wochen haben, geht es ab jetzt mit ihnen und Laura die Westküste hoch. Ich freue mich auf die Zeit, weil wir einfach eine unglaublich lustige Gruppe sind.
    Read more

  • Roadtrip Westküste (Part 1)

    March 12, 2023 in New Zealand ⋅ 🌧 17 °C

    Ich bin erst eine Woche mit Laura, Emilia und Joram unterwegs, aber es fühlt sich schon an wie eine Ewigkeit. So viel ist schon passiert, so gut haben wir uns schon eingespielt und so viele Traditionen haben wir schon implementiert.

    Wir waren zusammen in Wãnaka und haben dort beim Sonnenaufgang den Roys Peak Track gemacht. Unglaublich anstrengend, unglaublich kalt aber auch unvergesslich! Beim Abstieg haben wir ein paar andere Deutsche kennengelernt und haben uns mit ihnen an den See in Wãnaka gesetzt und wirklich 12 Stunden nicht wegbewegt.

    Danach ging es Richtung Fox Glacier. Auf dem Weg haben wir ein paar Sehenswürdigkeiten wie die Blue Pools und die Thunder Creek Falls abgeklappert. Aber auch der Weg dahin war landschaftlich schon atemberaubend.

    Weil das Wetter dann schlechter wurde und wir immer wieder den Scherz gemacht haben, dass wir doch nochmal feiern sollten, haben wir eine Münze entscheiden lassen - Zahl hieß zurück nach Queenstown und Kopf hieß am Plan Westküste festhalten. Nachdem die Münze immer wieder auf Kopf gefallen ist, haben wir beschlossen, dass wir ja auch erwachsen sind und unsere eigenen Entscheidungen treffen können. Also ging es den nächsten Morgen 4,5 Stunden zurück nach Queenstown um zu feiern und Fin beim Probearbeiten zu überraschen. Was soll ich sagen.. es war eine unvergessliche Nacht!

    Verkatert und übermüdet ging es nach einem gemeinsamen Frühstück den nächsten Mittag zurück zur Westküste nach Franz Josef. Dort haben wir dann zwei Nächte auf einem sehr schönen Campingplatz verbracht, die Gegend erkundet und zufällig Felix getroffen.

    Heute ging es weiter die Küste hoch und gerade kochen die anderen. Ich muss wirklich sagen, dass ich es sehr genieße mit dieser Gruppe zu reisen. Wir verstehen uns alle total gut, ergänzen uns und geben uns den Raum, den wir brauchen. Wir lernen uns immer besser kennen, lachen, tanzen und schaffen Erinnerungen.

    Die nächsten Wochen werden noch sehr aufregend und ab Anfang April bin ich dann planlos. Ich muss sagen das überfordert mich gerade etwas, aber ich lerne einfach mir selber zu vertrauen und ich weiß, dass sich alles zum Guten entwickeln wird. Nur wie das gut aussieht, weiß ich jetzt noch nicht.
    Read more

  • Roadtrip Westküste (Part 2)

    March 19, 2023 in New Zealand ⋅ ☀️ 20 °C

    Servus liebe Menschen, die Pias Reise mitverfolgen.

    Ich (Laura) habe die Ehre, mal hier meinen Senf dazu zu geben. Also fangen wir mal an. Nach unserer letztwöchigen Queenstown-Aktion könnte man meinen, dass wir mit der Action mal runterschrauben. Aber nichts da. Mit unseren hübschen zwei Autos (ach da gabs ja auch noch Joram und Emilia, das sind auch zwei Hübsche) unterwegs haben wir die Westküste systematisch abgeklappert und richtig Touris gespielt, da wir bei jedem braunen Sehenswürdigkeitenschild angehalten haben. Von hungrig machenden Pancake-Rocks, wunderschön hellblau-milchigem Hokitika George Wasser, indem offenbar schon viele Leute umgekommen sind (was uns eher unfreundlich von einer Dame auf der Hängebrücke erzählt wurde, als man mit dem Gedanken gespielt hatte, reinzuspringen), bis hin zu einer gefährlich morschen Brücke, die zu einem riesigen Eisenbahntunnel geführt hat.

    In Nelson angekommen mussten wir alle mal einen Organisationstag einlegen. Pia hatte über die vergangenen Tage so oft die Worte “mein Leben in den Griff kriegen” benutzt, dass es dafür aller höchste Eisenbahn war. Wo und für wie lange wird in Queenstown gearbeitet? Soll man Neuseeland doch schon fast ein halbes Jahr früher als geplant verlassen? Viele liebe Menschen mit denen Pia über das letzte halbe Jahr Zeit verbracht hat haben Neuseeland schon verlassen oder tuen dies in den nächsten Monaten. Es ist schwer sich vorzustellen, neue Menschen zu finden und sich eine neue Gruppe aufzubauen. Ohne Zweifel würde das Ruck Zuck gehen, aber ist man dazu bereit? Neuseeland wurde bereits viel erkundet. Natürlich könnte man die restliche Zeit hier noch nutzen, jedoch könnte ein neues Land mit neuen Orten und Abendteuern doch auch ein guter Plan sein. Aber wohin? Irgendwo wo’s günstig ist, damit sich Pia eine coole Location für 2 Monate holen kann und dort in Ruhe eine stabile Bachelorarbeit schreiben kann!
    Fragen über Fragen und schwierige Entscheidungen zu treffen, kein Wunder, dass es Zeit für einen Orga-Tag war.

    Zum Abendessen gab es die Woche entweder Couscous oder Nudeln. Dabei hat mich Pia immer bei Dame abgezogen und als Gute-Nacht-Geschichten wurden Serien und Filme kuschlig zu viert im Auto von Joram und Emilia geschaut. Nach einem wunderbaren Gammeltag haben wir einen atemberaubenden Strand besucht und etwas gesehen, was man in der Arbeitswelt beinahe jeden Tag zu Gesicht bekommt. Könnt mal gerne oben bei den Bildern raten. Richtig in Fahrt gekommen haben wir am Tag darauf gleich noch eine 24km Wanderung durch den Abel Tasman Nationalpark angehängt. Die anschliessenden Pommes und Garlic-Bread mit Live-Musik war der beste Teil des Tages. Ich fühle mich hier wirklich glücklich geschätzt, dass Pia mich mit ihr mitnimmt, wir so tolle Sachen erleben, zusammen gemütlich im Bett gammeln und wir gar keinen Kampf um die Bettdecke haben. Absolut keine Lust ihr bald tschüss zu sagen. Das kann was werden… Aber jetzt kommen ja noch erst mal ein paar Tage!

    Uf Wiederluege und en schöne Tag!
    Read more

  • Roadtrip Westküste (Part 3)

    March 26, 2023 in New Zealand ⋅ ⛅ 15 °C

    Part 3 des Westküsten-Roadtrips und somit auch der letzte von “Joram und den wilden Hühnern”.

    In dieser Woche haben wir vor allem einfach die Zeit miteinander noch genossen, gekocht, gespielt und Filme geschaut. Ein paar besondere Sachen waren dann aber doch dabei. Zum einen haben wir durch einen Bekannten von Emilia eine kostenlose Tour über ein Weingut bekommen inkl. Wine Tasting. Zum anderen haben wir Lauras 21 Geburtstag gefeiert. Das bedeutet Sterne gucken mit Kuchen bei Mitternacht, großem Frühstück für alle, einem leckeren Abendessen und einer anschließendem Pool Competition. Dabei haben wir sogar Felix wiedergetroffen.

    Am Freitagmorgen mussten wir Emilia und Joram dann am Hafen verabschieden. Wirklich einfach ist mir das nicht gefallen und auch jetzt denke ich noch oft daran wie es wäre, wenn wir noch zusammen unterwegs wären. Was für Witze aufkommen würden, wie Personen reagieren würden, etc. Verrückt, wie schnell man sich an das Leben mit Menschen gewöhnt.

    Für mich und Laura ging es ins kleine Städtchen Kaikoura. Wir sind einfach durch die Läden spaziert, haben Kaffee getrunken und dann am Strand einen Friseursalon aufgebaut inkl. Reality TV. Das Ergebnis werdet ihr in den nächsten Einträgen sehen.

    Am Sonntag ging es für uns weiter nach Christchurch. Wir mussten Auto saubermachen, Wäsche waschen und Lauras Rucksack packen. Aber vor allem musste ich mittags pünktlich am Flughafen stehen, um Hendrik abzuholen. Hendrik ist ein sehr guter Freund aus der Ausbildungszeit mit dem ich hier die nächsten zwei Wochen ein bisschen den Süden erkunden werde.

    Und Montag musste ich dann Laura verabschieden. Laura, die mich schon seit Raglan immer mal wieder auf meinem Abenteuer begleitet und zu einer so guten Freundin geworden ist. Ich bin wirklich traurig sie nicht mehr um mich zu haben, auch wenn das bedeutet, dass ich mein Auto-Bett ganz für mich alleine habe.
    Read more

  • 6 Monate - Fazit

    April 1, 2023 in New Zealand ⋅ ⛅ 20 °C

    6 Monate. Halbzeit und ich bin immer noch gefangen zwischen dem “schon” und dem “erst”. Es ist so viel passiert, ich habe so viele Menschen getroffen und so viel gelernt, dass ich doch schon so lange hier sein muss. Ich habe noch nicht alles gesehen und bin mir noch nicht über meinen weiteren Weg klargeworden, dass ich doch erst kurz hier sein kann und vor allem noch viel Zeit haben muss. Beides stimmt irgendwie.

    Vor einem halben Jahr bin ich mit den Erwartungen gestartet, dass ich mich hier weiter kennenlerne, wachse und Abenteuer erlebe. Und ich muss sagen, das habe ich bis jetzt schon getan. Ich versuche Neues aus, gehe aus meiner Komfortzone raus und treffe manchmal auch fragwürdige Entscheidungen, aber vor allem bin ich mir bei all dem sehr treu geblieben. Hendrik hat es heute ganz gut beobachtet - ich hatte diese “neuen” Seiten schon immer in mir und habe nun die Möglichkeit sie wirklich zu zeigen und zu leben.

    Der letzte Monat war unglaublich schön. Ich hatte die Möglichkeit viele schöne neue Orte zu sehen und Erlebnisse mit Menschen zu schaffen, die mir wirklich ans Herz gewachsen sind. Ich würde das immer wieder so machen, aber diese Zeit war manchmal auch schwierig für mich. Ich merke einfach, dass mich der ständige Trubel um mich herum auf Dauer auslaugt. Ich muss mir eingestehen, dass ich mir aktiv Zeit für mich alleine nehmen muss und, dass das auch total okay ist. Vor allem beschäftigen mich aber die vielen Abschiede. Abschiede, die unumgänglich sind, weil so viele Menschen das Land nach und nach verlassen. Ich merke, dass sich immer mehr das Gefühl einschleicht, dass ich hier fertig bin. Fertig mit den Orten, die ich in Neuseeland sehen möchte. Fertig mit neuen Freundschaften, die ich hier in Neuseeland schließen könnte. Fertig mit dem Wetter, das hier immer schlechter wird.

    Was das für mich jetzt bedeutet? Ich weiß es wirklich nicht. Von ich bleibe hier in Neuseeland, über ich reise in ein anderes Land, bis hin zu ich komme zurück nach Deutschland, war alles an Gedanken dabei. Erstmal gehe ich jetzt wahrscheinlich noch 4 Wochen in Queenstown arbeiten, hole Unileistungen nach und verabschiede mich von meinen hinterbliebenen Freunden. Und dann treffe ich eine Entscheidung, wie es weitergeht.
    Read more

  • Roadtrip mit Hendrik

    April 6, 2023 in New Zealand ⋅ ☁️ 7 °C

    „Du wirst sehen, so ein Blogeintrag schreibt sich gar nicht so leicht“, sagte mir Pia vor ca. einer Woche. Jaja, dachte ich mir da noch. Und jetzt sitz ich hier.

    Hallo, mein Name ist Hendrik und nach Laura wird nun auch mir das Privileg eines „fremdgesteuerten“ Eintrags auf Pias Blog zuteil.

    Also fangen wir mal vorne an. Wie der aufmerksamen Leserschaft bereits mitgeteilt wurde, bin ich am 26. März von Pia in Christchurch in Empfang genommen worden. Da ich nach ca. 30h Reise erstmal etwas klarzukommen hatte, blieben wir die ersten 3 Tage auch dort. Hier profitierte ich bereits von Pias großartiger Kenntnis der Stadt, da sie hier bereits einige Tage verbracht hatte. Gemeinsam liefen wir durch Gärten, Parks, Kunstgallerien und alles, was die Stadt sonst zu bieten hatte.

    Danach begann unser eigentlicher Roadtrip. Angefangen in Dunedin, einer sehr „studentischen“ Stadt mit hübscher Landschaft drumherum. Unser Versuch einen Sonnenaufgang am Meer zu sehen wurde leider von einer dichten Wolkendecke vereitelt. Aber ein schönes Frühstück am Strand war trotzdem drin. Außerdem schauten wir uns auch hier verschiedene Parks und Kunstausstellungen an und erklommen gemeinsam die steilste Straße der Welt (Randnotiz von Pia: Hendrik ist die unter 1min hochgerannt).

    Weiter ging es dann nach Invercargill. Auf dem Weg dorthin eine Menge Zwischenstopps, mit verschiedenen Stränden, Walks und Wasserfällen. So viele verschiedene Eindrücke der Natur in nur wenigen Stunden. Unter unseren Zwischenstopps auch der südlichste Punkt der Südinsel.

    Da Invercargill selbst ansonsten nicht sonderlich viel zu bieten hatte, zogen wir zwei Tage später auch wieder weiter nach Te Anau. Von dort aus machten wir am Montag einen Tagestripp nach Milford Sound, was definitiv das Triphighlight in Sachen Natur und Ausblick war. Riesige Wasserfälle, Höhenunterschiede von Wasser zur Bergspitze von über 1.000 Metern und Delfine. Das alles in zwei Stunden. Abschließend hatten wir noch ein tolles großes Abendessen mit weiteren Hostelbewohnern aus aller Welt. Es wurde gegrillt und stories von vergangenen Reisen und Erlebnissen ausgetauscht.

    Danach ging es zu unserer letzten Station nach Queenstown, einer Stadt, die vor allem für ihre Möglichkeiten zum Feiern bekannt ist und daher für den Abschluss der Reise äußerst gut geeignet war. Hier hatte ich Gelegenheit ein paar Stationen Pias früherer Aufenthalte zu sehen. In den zwei verbleibenden Tagen erkundeten wir weitestgehend nur die Stadt, da das Wetter nicht so richtig mitspielen wollte. Die Abende in verschiedenen Bars mit Pool Competition, sehr interessanten und spannenden Leuten waren jedoch tolle Erinnerungen, welche Queenstown wirklich zu einer sehr coolen letzten Station gemacht haben.

    Es passte jetzt nicht wirklich in die Chronologie, aber dennoch möchte ich außerdem positiv auf die Gespräche auf langen Autofahrten, Pias Führung durch das „Hostelleben“ und all die anderen Kleinigkeiten während unserer Reise verweisen. All das hat Pia 1A organisiert, obwohl sie parallel eigentlich an so viel eigenes zu denken hatte (Uni, eventuelle Weiterreise, Job, etc.). Ach ja und außerdem ist sie deutlich besser in Schach, als sie behauptet.

    Fazit: Es war ein straffes Programm, aber es hat sich gelohnt die Zeit so effizient zu nutzen. Die Erlebnisse und Eindrücke hier sind wirklich einzigartig und man muss versuchen das meiste rauszuholen. Das Leben ist schließlich keine Sanduhr. Niemand gibt Dir Deine Zeit im Handumdrehen zurück!

    Mein Teil hier ist nun getan. Wenn dieser Beitrag online geht, sitze ich wahrscheinlich 10.000 Meter in der Luft, auf dem Rückweg in die Bundesrepublik. Pia hingegen wird fürs erste in Queenstown verweilen. Hier wird sie sich Arbeit suchen und parallel ein paar offene Uni-Themen abarbeiten. Und dann sehen wir hier auf dieser Plattform, wie und wo es weitergeht.
    Read more

  • CARaktere 🛻

    April 8, 2023 in New Zealand ⋅ ⛅ 13 °C

    52 Tage in meinem ersten eigenen Auto mit wirklich unglaublich tollen Menschen.
    Zur Erinnerung habe ich an jedem dieser Abende ein Bild geschossen, um den Moment und den Ort festzuhalten.

    1. Christchurch, International Airport
    2. Godley Head, Christchurch
    3. Lake Ruataniwha, Twizel
    4. Hundermark Cove, Lake Pukaki
    5. Hundermark Cove, Lake Pukaki
    6. All Day Bay, Herbert
    7. All Day Bay, Herbert
    8. Celia Street, Christchurch
    9. Hundermark Cove, Lake Pukaki
    10. Hundermark Cove, Lake Pukaki
    11. Lake Dunstan, Bendigo
    12. Diamond Lake, Paradise
    13. Queenstown
    14. Queenstown
    15. Queenstown
    16. Queenstown
    17. Red Ridge Reserve, Wãnaka
    18. Red Ridge Reserve, Wãnaka
    19. Lake Paringa
    20. Gillespies Beach
    21. Queenstown
    22. Franz Josef
    23. Franz Josef
    24. Kumara Power Station
    25. Kawatiri Beach, Westport
    26. Nelson
    27. Kina Beach
    28. Cape Farewell
    29. Cape Farewell
    30. WF Moss Scenic Reserve
    31. WF Moss Scenic Reserve
    32. Watamango Bay, Picton
    33. Rarangi Campsite
    34. Rarangi Campsite
    35. Rarangi Campsite
    36. Rarangi Campsite
    37. Rarangi Campsite
    38. Watamango Bay, Picton
    39. Kaikõura
    40. Christchurch
    41. Chateau on the Park, Christchurch
    42. Chateu on the Park, Christchurch
    43. Dunedin
    44. Dunedin
    45. Thornbury, Invercargill
    46. Thornbury, Invercargill
    47. Te Anau Lakefront Backpackers
    48. Te Anau Lakefront Backpackers
    49. Queenstown
    50. Queenstown
    51. Kidds Bush Reserve, Lake Hãwea
    52. Kidds Bush Reserve, Lake Hãwea

    An all diesen Tagen ist mein Nissan Lafesta immer mehr zu meinem Zuhause geworden. Wir haben “Möbel” gekauft, eine Ordnung entwickelt und mit Lichterketten sowie einer prall gefüllten Blumenvase für Gemütlichkeit gesorgt. Wir haben alle zusammen Erinnerungen geschaffen und ungefähr 9.000km der Südinsel erkundet. Und das, mal abgesehen von einer neuen Batterie, ganz ohne Probleme.

    Es ist verrückt, das es jetzt schon bald heißt Abschied zu nehmen. Tschüß, du kleiner blauer Flitzer. War schön mit dir.
    Read more

  • Queenstown (Part 1)

    April 16, 2023 in New Zealand ⋅ ⛅ 10 °C

    Was soll ich sagen? Der Alltag ist wieder etwas eingekehrt und deshalb wird es hier auch wieder ruhiger.

    Nach dem Abflug von Hendrik ging es für mich mit Fin erst nochmal zwei Tage ins Nirgendwo. Ich brauchte Ruhe, wenig Leute um mich herum und mal wieder etwas Zeit, um in mich hinein zu hören. Ich musste mich gedanklich darauf einstellen, dass ich bald wieder etwas wie ein Zuhause habe und schon wieder ein Kapitel meiner Reise abschließe. Hendrik hat es schon angedeutet: Queenstown soll für mich wenig Aufregung, viel Uni und etwas Stabilität bedeuten. Wenn nebenbei noch etwas Geld rausspringen würde, wäre das natürlich auch nicht schlecht.

    Am Samstag war es dann soweit. Ich bin in ein 4rer Zimmer im Hostel eingezogen, welches (eigentlich) mein Zuhause für die nächsten 4 Wochen sein sollte. Wie das Leben so spielt, hat sich dieser Plan aber auch schon wieder geändert und ich ziehe am Freitag offiziell mit ins Fins WG. Das bedeutet für mich Geld sparen, weniger Leute um mich und wirklich so etwas wie ein Rückzugsort.

    Ansonsten ist in der Woche irgendwie viel und gleichzeitig auch wieder wenig passiert. Ich habe einige Kellner-Jobs auf verschiedenen Veranstaltungen übernommen, Flyer für den Verkauf meines Autos verteilt und viel Zeit einfach in der Bibliothek gelernt. Ach und ich bin beim Parken ausversehen in ein anderes Auto gefahren- teurer Spaß, aber zumindest ist niemand verletzt. Meine Freizeit verbringe ich entweder mit dem gemeinschaftlichen Kochen, dem Schlürfen von Cocktails in der Stadt oder kleinen Spaziergängen. Hier wird es langsam wirklich Herbst- das bedeutet wunderschöne bunte Bäume, Dunkelheit ab 19 Uhr und kalte Nächte. Und eigentlich bedeutet das auch, dass es langsam Zeit für mich ist zu gehen… eigentlich.
    Read more