Florian Troeger

Meine Leidenschaft sind die Berge, insbesondere die hohen Berge. Außerdem Laufe ich sehr gerne.
  • Oct13

    Muggendorf

    October 13 in Germany

    Eigentlich ja nicht meine Distanz. Aber Muggendorf (Start und Ziel) ist halt gleich um die Ecke und einen Traillauf (https://www.fs-trailissimo.com/race/neideck-1000/) gleich hier kann ich mir doch nicht entgehen lassen. Außerdem waren vom Erlebnislauf Team (http://www.das-erlebnislauf-team.de) insgesamt 8 Leute am Start!
    Der Trail ist typisch für die fränkische Schweiz, hauptsächlich im Wald, der Untergrund Waldboden und steinig bis felsig. Sehr anspruchsvolle Strecke mit insgesamt über 1000 Hm. Als Highlights dabei die Versturzhöhle Riesenburg und die Durchgangshöle Oswaldhöhle. aber die gannze Strecke ist einfach total schön. Mit uns waren insgesamt 200 Leute gemeldet und der Lauf damit ausgebucht. Bei herrlichem Laufwetter, nicht zu kalt, nicht zu warum und Sonne satt, hatte ich mit 02:05 h eine ganz passabele Zeit und erreichte den 14. Platz gesamt. Diesen Lauf gab es zum dritten Mal und die Streckenrekorde wurden pulverisiert. Bei den Männern wurde die Bestmarke von 01:53 h auf 01:43 h verbessert! Und bei den Frauen von 02:07 h auf 01:54 h durch Lisa Wirth, was für eine Leistung! Lisa Wirth war vor einigen Wochen die beste Deutsche bei der Berglauf-WM. Ein toller Tag mit super Leuten, gerne wieder.Read more

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  • Sep9

    Forchheim

    September 9 in Germany

    09.09.
    Heute konnten wir endlich wieder ausschlafen und mussten nur nach Hause fahren. Es war ein herrlicher, wenn auch sehr anstrengender Lauf auf super Bergwegen. Von ein paar wenigen einfachen Wanderwegen, bis hin zu sehr technischen Wegen, krassen Geröllfeldern und sogar Gletscher ist Alles mit dabei! Die Organisation war spitze und es hat Alles super geklappt, ein Dankeschön an die Organisatoren und die 150 super netten, lockeren, ehrenamtlichen Helfern! Es war einfach prima dabei zu sein und so viele nette andere Läufer aus über 30 Nationen kennenzulernen. Es ergaben sich beim Abendessen, manchmal aber auch beim Lauf tolle, interessante Gespräche.
    Überrascht von mir selbst konnte ich nach 4 Tagen Ultralauf nach 28:23:13 h Laufzeit den Gesamtplatz 12 von immerhin 161 gemeldeten Läufern erreichen.
    https://www.ultratourmonterosa.com/
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  • Sep5

    Zermatt

    September 5 in Switzerland

    Von Grächen über die Europahütte und die längste Hängebrücke Europas mit knapp 500 Metern Länge und die Taschalpe nach Zermatt Aufstieg 2200 m, Abstieg 2170 m, Länge 38,6 km.
    05:25:45 h Platz 14

  • Sep4

    Grächen

    September 4 in Switzerland

    Anfahrt zusammen mit Michi, ebenfalls vom Erlebnislaufteam (www.das-erlebnislauf-team.de) in 8 h mit dem Auto nach Grächen und am nächsten Tag Rennregistrierung und Ausrüstungskontrolle, naja und zeitig ins Bett, schließlich müssen wir früh raus. Briefing wird nun täglich um 05.45 Uhr sein und der Start gleich danach um 06:00 Uhr morgens…

  • Day13

    Bastia

    August 24 in France

    Tattone nach Corte - 24.08.2018 – Corte nach Bastia
    Nach einem kleinen Frühstück fuhren wir mit dem Zug nach Corte. Wieder saß der alte Franzose schon drin, als wir einstiegen. Er hatte in Vizzavona übernachtet. Joe, Christopher, der Ami und Alex, der Deutsche fuhren auch mit, aber sie blieben sitzen, als wir in Corte ausstiegen, um zu unserem Hotel zu gehen. Wir besichtigten die Stadt, aßen den ersten richtigen Salat seit 10 Tagen und verbrachten den Tag dann noch mehr oder weniger im Hotel. Wir gingen im Supermarkt einkaufen, um uns zum Abendessen auszustatten, gingen noch kurz schwimmen im Hotelpool, dann duschen. Abends saßen wir auf dem Balkon und machten Spiele.
    Nach Bastia fuhren wir auch mit dem Zug, und dort hatte uns die Hitze wieder – über 30 Grad. Dennoch drehten wir eine Runde durch die Stadt und gingen später im Meer schwimmen bevor wir abends essen gingen, am Hafen auf den Steinen noch einen Wein tranken und dann im viel zu heißen Zimmer schliefen.
    Heimflug war am 25.08.2018 – Korsika ade. Eine irrsinnige Insel mit tollen Erlebnissen und Erinnerungen...
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  • Day11

    Tattone

    August 22 in France

    Refuge de l’Onda nach Tattone
    2,5h Gehzeit, 140m hoch, 695m runter.
    Letzter Wandertag heute. Es reichte auch. Hinunter ging es durch den Wald, dann immer am Fluß entlang, an dem immer wieder tolle Stellen zum Baden waren, was wir an einer Stelle auch taten. Einfach herrlich. Weiter hinunter durch eine klein Ortschaft, so langsam kamen wir wieder in die Zivilisation. Dann noch ein steiler Aufstieg im Wald bis Tattone. Wir trafen am Zeltplatz dort ein und schon wieder begann es einige Minuten später zu regnen, ziemlich heftig. Der Regen wollte gar nicht mehr aufhören, so nahmen wir hier noch mal ein Zimmer, einfach zwei Betten und die Duschen vom Campingplatz nebenan. Nach und nach trafen auch die anderen ein. Wir saßen noch gemeinsam draußen, aßen Pizza und Salat und quatschten wieder bunt gemischt umher. Für die meisten hier war die Tour nun zu Ende, einige wollten den Weg nach Süden weitergehen, es war Abschied angesagt.Read more

  • Day10

    Refuge de l’Onda

    August 21 in France

    Refuge Pietra Piana zur Refuge de l’Onda
    Es gab zwei Varianten, eine nach unten und dann wieder hoch, die andere über den Grat rüber und dann runter zur Hütte. Wir entschieden uns für den Grat.
    Ursprünglich war der Plan gewesen, heute noch den Monte Rotondo zu besteigen, auch eine felsige Angelegenheit mit ausgesetzten Stellen. Es ist der 2. höchste Berg der Insel und liegt hinter der Refuge Pietra Piana. Beim Aufstehen war ein dermaßen starker Wind, zudem hing noch eine schwarze Wolke über dem Berg, so daß wir gemeinsam gegen dieses Abenteuer entschieden. Dazu kam jetzt wirklich gewaltig: Ich war einfach platt, meine Beine konnten nicht mehr und Flo hätte ein Tag Pause sicher auch gutgetan, aber jetzt mußten wir weiter, um unseren Zeitplan einzuhalten.
    Die Kammwanderung heute war echt traumhaft schön, ich wünschte mir, ich hätte sie mehr genießen können, denn ich mußte wirklich mit mir selber um jeden Schritt kämpfen. Hatte einfach keine Kraft mehr. Das Knie hatte sich mittlerweile eingelaufen, ich nahm auch seit gestern keine Schmerztabletten mehr, und es war so erträglich, aber der Körper war einfach am Ende. Ich war froh, daß mir Flo noch ein bißchen Gepäck abnahm, so daß mein Rucksack wirklich nur noch sehr leicht war. Lustig war, daß wir ein anderes Pärchen, das wir in den letzten Tagen schon immer wieder gesehen hatten, immer wieder hinter uns sahen. Er trug mittlerweile ihren Rucksack am Bauch vorne und sie gar keinen mehr. Ich war also nicht die Einzige, dachte ich... Am Zeltplatz erfuhren wir, daß sie sich nachts übergeben hatte und wirklich krank war, sei’s drum, ich war auch unten.
    Der Zeltplatz war riesig. Der alte Franzose war da, Joe, ein Österreicher, mit dem Flo sich gestern schon unterhalten hatte, saß vor seinem Zelt und die „bunte Gruppe“ von vorgestern traf auch wieder ein, allerdings etwas später. Sie waren den Weg unten rum gegangen und waren in den Gumpen dort baden gewesen. Heute war das Wetter wirklich mal den ganzen Tag gut und schien auch wirklich gut zu bleiben.
    Nach der relativ kurzen Tour, 4h, 435m hoch und 880m runter tranken wir mitten am Nachmittag ein Bier mit Joe, als der alte Franzose vorbeilief. Wir sprachen ihn an, also meist ich auf französich als Übersetzerin. Wir hatten ihn echt über 70 geschätzt, aber er war 66. Er setzte sich zu uns und erzählte uns seine Geschichte von dem Weg. Als wir ihn in Haut Asco zum ersten Mal gesehen hatten, hatten wir ihm ja nichtmal den Weg über den Monte Cinto zugetraut, aber jetzt vielen wir echt vom Glauben ab. Er hatte sich in Haut Asco nach einem Führer umgesehen, der mit ihm die gesperrte Route gehen würde. Es war da früher eine andere, wohl auch schwerere Route mit vielen Kletterstellen und Seilversicherungen, die seit ein paar Jahren wegen eines Unglückes gesperrt ist. Die wollte er gehen um jeden Preis. Einen Führer bekam er nicht, aber nachdem er einen Tag gewartet hatte, erklärte sich wohl ein Ortskundiger bereit, das Ganze mit ihm zu wagen. Die Route ist mittlerweile nicht mehr markiert, Seilversicherungen und alle Hilfestellungen abmontiert. Aber er, er, der alte Franzose war sie gegangen. Er erzählte, wie er Angst hatte, wie es steil runter ging, erzeigte uns später sogar noch Bilder auf seiner Kamera und sagte, daß ihn der andere immer mit dem Handy fotografiert hätte. Er war wahnsinnig stolz auf sich und dieses Abenteuer schien irgendwie fast sein einziges Ziel bei dieser Tour gewesen zu sein. Was hat es nur für ihn mit dieser Route auf sich? Immer wieder kommt mir der Gedanke, daß er eventuell jemanden gekannt haben könnte, der dort ums Leben gekommen ist.
    Später saßen wir noch bunt gemischt am Tisch, aber heute nicht sehr lange.
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