Florian Troeger

Meine Leidenschaft sind die Berge, insbesondere die hohen Berge. Außerdem Laufe ich sehr gerne.
  • Day9

    Wien

    July 7 in Austria

    Wir haben sogar das Zelt trocken bekommen, und auf ging es nach Wien. Es war wirklich nur noch ein Katzensprung. Da standen wir am Stephansdom früh um 9 Uhr. Wer hätte das gedacht... Beide fit wie Turnschuh und glücklich, eine so tolle Tour abgeliefert zu haben – in dieser Zeit. Die Reifenpanne nach 20km war die einzige geblieben, alle Wehwehchen waren überstanden und stolz waren wir allemal.
    Moritz kam dann nach Absprache auch dahin, wir tranken einen Kaffee und erzählten von unseren Touren. Gemeinsam wollten wir dann zum Prater fahren, leider fuhren wir in die falsche Richtung los, so daß wir kurz vor dem Hauptbahnhof dann doch erstmal diese Richtung eingeschlagen haben. Nach langem Hin und Her am Schalter bekamen wir noch eine Chance, heute Nacht in Forchheim zu sein. Kurz vor zwei fuhr der Zug bis 23:15 Uhr. Dreimal umsteigen in Salzburg, München, Nürnberg. Moritz war jetzt weg, und so nutzten wir unseren Aufenthalt, um noch mal quer durch Wien zum Prater zu fahren. Besuch und Fotos am Riesenrad, ein Bier vor dem Urwelttempel und dann zurück zum Bahnhof. Wir hatten es geschafft und waren echt happy, auch wenn die Heimfahrt ziemlich lang und anstrengend wurde. Eine wirklich tolle Erfahrung und Tour!
    Nachwehen gab es absolut keine, nur das Rad putzen erforderte etwas Aufwand. Mein Knie ist wieder fit und die Kondition bei uns beiden dürfte top sein.
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  • Day8

    Klosterneuburg

    July 6 in Austria

    Früh war es sehr windig, allerdings in unsere Richtung. Wir brauchten heute auch mal die Regenjacken, aber es blieb dann doch beim Nieseln, solange wir auf den Rädern saßen. Es ging durch die Obst- und Weinberge der Wachau immer nahe der Donau. Mittags, als wir in Tulln beim Essen saßen, regnete es mal richtig, aber als wir weiterfuhren wurde es wieder trocken und alles war gerettet.
    Wir fuhren bis Klosterneuburg, 13km vor Wien, und waren gegen 15 Uhr da, so früh wie noch nie. Der Schnitt 20,5 kmh.
    Hätten locker bis Wien durchfahren können, aber wir wollten am Samstag bei schönem Wetter ankommen, außerdem gibt dort keinen so schönen Zeltplatz.
    Nach dem Duschen gingen wir einkaufen – Bier und Wein und ein bißchen Gemüse. Wir machten Brotzeit und guckten danach im Biergarten Fußball. Moritz schrieb, daß er bereits in Wien angekommen ist, ob wir uns morgen auf einen Kaffee treffen wollen. Es begann zu regnen, regnete in der Nacht, war aber früh wieder herrlich schön und warm.
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  • Day7

    Granz

    July 5 in Austria

    Das Aufstehen war schwer, und es sollte ein richtig heißer Tag werden. Die Wege hier sind herrlich ausgebaut und der Wind war mit uns. Wir trafen Moritz noch mal kurz unterwegs, dann war er weg oder wir – wie auch immer. Die Beine strampeln sich schnell wieder frei, und auch wenn man schon so viele Kilometer in den Knochen hat, macht es jeden Tag auf’s Neue Spaß und Freude! Das mit dem zweiten Frühstück hat noch geklappt, aber dann sollte es hart werden. Nachdem Wirtshäuser zu hatten, uns nicht gefallen hatten oder auch ein groß angekündigter Landgasthof ohne Ruhetag nicht geöffnet war, machten wir erst nach 120km Pause in Grein. Flo machte die Hitze sehr zu schaffen, mir meine Beine. Ein bißchen Schonhaltung zwecks meinem angeschlagenen Knie war denke ich noch dabei, so hatte ich öfters Krämpfe in der rechten Wade. Allerdings hatten wir uns auch auf einen 20er Schnitt gesteigert und kamen auch so in Granz an nach gesamt 147km. Der Zeltplatz war nicht ganz so einladend gelegen, aber die Leute dort nett. Abends saßen wir in einem Biergarten auf einem Boot im Hafen und nahmen noch ein Bier mit zum Zelt.
    Das Wetter sollte und schien auch umzuschlagen. Am Himmel schwarze Wolken und immer wieder Blitze, aber es blieb trocken.
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  • Day6

    Wir starteten als Moritz noch frühstückte. Er holte uns später ein, und wir fuhren ein bißchen gemeinsam bis dann der Schotter kam und er einfach schneller war als wir. Unterwegs einen Mann aufgelesen, der seine Frau verloren hatte, dann danach die Frau gefunden, die ihren Mann suchte – ja, man erlebt so einiges auf so einer Tour, aber überall nette, hilfsbereite Menschen, alle sind so unterwegs wie wir – man hat ja nichts außer sein Rad und das Allernötigste.
    Mittagspause machten wir in Passau, Mittwoch Nachmittag nach 96 Tageskilometern und 592km gesamt. Was hätten wir nur so lange anstellen sollen, wenn wir jetzt schon am Endziel gewesen wären!?
    Kurze Zeit später erreichten wir die Grenze zu Österreich. Das Schild schon im Baum eingewachsen...
    Am Abend kamen wir in Schlögen an der Donauschlinge an. Hier waren es 136,5km und wir wurden schneller – von 18kmh schon auf 19,4 gesteigert, auch wenn es zum Schluß noch mal ganz schön rauf und runter ging. Als wir unsere Räder vor der Rezeption abstellten wollten, stolperte Moritz aus dem Gebäude. Er war kurz vor uns eingetroffen. Wir tranken mit ihm zusammen ein Bier und bauten dann nebeneinander unsere Zelte auf, aßen gemeinsam zu Abend, beide von den Jungs besorgten viel zu viel Bier, und so wurde es ein langer feuchter Abend auf einer Bank am Donauufer, sehr nett und interessant! Haben Nummern ausgetauscht – Erfahrungsberichte aus erster Hand sind immer gut, und wir haben ja vor, irgendwann ebenso am Schwarzen Meer zu landen.
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  • Day5

    Straubing

    July 3 in Germany

    Jetzt drehte endlich der Wind. Wir starteten wie jetzt alle folgenden Tage um halb 8, und unsere Route führte uns von Ingolstadt über Neustadt, wo wir an unserer Schlauchboot-Einstiegsstelle noch mal frühstückten, über Weltenburg, Kehlheim, Regensburg (Mittagspause) bis nach Straubing 139km. In Regensburg bei der Pause sahen wir unsere Österreicher noch mal vorbeifahren, auf die wir nun nicht mehr treffen sollten.
    In Straubing am Zeltplatz schauten wir zusammen mit einem Vater-Sohn-Gespann aus Hamburg, die mit dem Auto unterwegs waren, das Achtelfinalspiel von England der Fußball WM und unterhielten uns kurz mit Moritz. Er war ein paar Stunden vor uns in Donaueschingen gestartet und wollte nun in zwei Monaten zum Schwarzen Meer durchfahren.
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  • Day4

    Ingolstadt

    July 2 in Germany

    Auch früh war es feucht und kühl. Wir standen schon um halb 7 auf und starteten so gegen halb 8. Diesmal sind wir den Schotterwegen ein bißchen ausgewichen. Es gab einige starke Steigungen, der Wind kam wieder entgegen den ganzen Tag, es war keine Wolke am Himmel. Heute führten wir ein zweites Frühstück ein, Mittag gab es dann erst nach knapp 100km in Neuburg. Dort gingen wir noch einkaufen und fuhren anschließend die letzten Kilometer bis nach Ingolstadt – 124km gesamt für heute. Der Zeltplatz lag an einem See, und wir wuschen Wäsche und haben dann den Abend auf einem Steg im Sonnenuntergang genossen.Read more

  • Day3

    Aufstehen um 7:00 Uhr, starten um 8. Die Österreicher sind eine halbe Stunde früher los. Wieder hatten wir unser Ziel des Tages definiert. Günzburg – das wären so knapp 140km.
    Frühstück, wie es sich einpendeln sollte mit Kaffee und dem Rest vom Tag vorher. Heute wehte uns permanent ein stärkerer Wind entgegen, was die Strecke ziemlich anstrengend machte. Mittagspause gab es nach 85km in Ersingen, danach sollten wir an einer Stelle, wo sich alle verfuhren, die Österreicher einholen. Wir fuhren mit ihnen knapp 20km in Kolonne im Windschatten bis nach Ulm, wo sie Pause machten. Ein gutes Stück war somit geschafft und bald erreichten wir Günzburg, wo es, oh Schreck, den Zeltplatz, der noch im Führer vom letzten Jahr eingetragen war, nicht mehr gab. Knapp 140km waren gemacht, wir beide waren platt und standen nun da. Eine Frau empfahl uns einen Zeltplatz außerhalb, wohin es noch mal 8km waren, so kamen wir auf 143km heute. Der Zeltplatz war sehr familiär. Wir aßen und tranken etwas, nahmen uns noch 4 Flaschen Bier mit zum Zelt und spielten am Abend Kniffel. Die Nacht war recht kalt und wir froren beide etwas.Read more

  • Day2

    Sigmaringen

    June 30 in Germany

    Um 6:53 Uhr ging unser Zug in Forchheim ab, das hieß um halb 6 aufstehen. Mit dreimal umsteigen kamen wir um kurz vor 13:00 Uhr relativ pünktlich in Donaueschingen an. Die Sonne strahlte, es war angenehm warm, aber ein bißchen bewölkt. Wir fuhren als erstes zur Donauquelle, die nicht weit vom Bahnhof entfernt ist, um hier zu starten.
    Wir hatten uns für den ersten Abend drei Zeltplätze ausgeguckt, einer bei 70, 80 und 90km. 135km im Schnitt pro Tag waren Pflicht, also sollte es heute Nachmittag doch mindestens die Hälfte einer Tagesetappe werden.
    Es wehte ein leichter aber nicht zu verachtender Gegenwind, dennoch starteten wir gut bis in knapp 20km eine Umleitung kam, die wir nehmen mußten. Prompt fuhr ich mir hier ziemlich genau bei Kilometer 20 den ersten Plattfuß – das ging ja gut los, dennoch mußten wir beide lachen. Viele Leute hielten an und fragten, ob wir alles hätten oder sie helfen könnten – das war schon echt ein schöner Anfang. Der Schlauch war blad geflickt und so konnte es weitergehen.

    Die Strecke heute beinhaltete doch einiges an Höhen, teilweise auch auf Schotterwegen, wofür unsere Räder natürlich nicht ganz gemacht sind, aber es ließ sich alles fahren – das Tal, durch das es ging, war sehr idyllisch, viele Felsen rechts und links, insgesamt ein toller Weg und Tag.
    Um 19:15 Uhr erreichten wir den Zeltplatz in Sigmaringen – natürlich den bei 90km, somit hatten wir schon 20 gut.
    Ankommen, ein Bier trinken, dann Zelt aufbauen und duschen, danach wieder auf die Terrasse am Campingplatz, um eine Kleinigkeit zu essen. Hier machten wir Bekanntschaft mit drei Österreichern aus der Nähe von Wien. Die wollten ebenso wie wir am Samstag in Wien sein – sie fuhren von Donaueschingen quasi nach Hause.
    Die Nacht im Zelt war angenehm, nur laut. Ein paar Jugendliche, die hier auch campierten machten die Nacht zum Tag.
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  • Day1

    Forchheim

    June 29 in Germany

    Die Idee, eine mehrtägige Radtour mit Zelt zu machen, war schon lange entstanden, und uns hiermit am Donauradweg zu probieren war relativ schnell entschieden. Zeitlimit aufgrund meines erst kürzlichen Jobwechsels war begrenzt auf eine Woche, und so fixierten wir uns auf die erste Etappe – 630km von Donaueschingen, der Quelle der Donau, bis Passau.
    Nachdem ich in diesem Jahr schon mehrere 100km Touren gemacht hatte und auch Flo nach gemeinsamen 40 oder 70km gar nicht gemerkt hat, Sport gemacht zu haben, begannen die Zweifel. 630km in 7 Tagen – das wären nicht mal 100km am Tag, und schließlich hat man den ganzen Tag zur Verfügung. Also schauten wir, wie der Weg weitergehen würde und kauften uns den 2. Band des Radführers – noch 300km bis nach Wien. Plan war es dann sehr bald, das Zugticket nach Donaueschingen zu lösen und die Heimfahrt offen zu halten. Zunächst redeten wir hinter vorgehaltener Hand davon, es bis nach Wien zu probieren, aber bereits vor Antritt der Reise stand unser Plan, wenn alles einigermaßen laufen würde (Unwetter, Pannen, Verletzungen etc. sich in Grenzen halten würden) „wir fahren in 7 Tagen von Donaueschingen bis Wien mit Zelt von Campingplatz zu Campingplatz“. Mein Chef wünschte mir zum Abschied eine gute Reise und daß ich am kommenden Samstag auf dem Prater ankommen sollte.
    Flo hatte sich extra an sein Rennrad einen Gepäckträger montiert und die hinteren Ritzel tauschen lassen, ich habe mein Rad reisefertig gemacht.

    Im Gepäck hatten wir außer den Campingutensilien Zelt, Schlafsack, Isomatte noch Kocher und Geschirr, löslichen Kaffee und Zitronentee, ein paar Müsliriegel, Traubenzucker und Brotzeit, ein paar aber nicht viele Wechselklamotten, Rei in der Tube, eine Regenjacke und zuletzt ein paar Ersatzteile und Flickzeug.
    Die Knieprobleme, die ich mir 2 Wochen vor der Tour zugezogen hatte, mußten kurzfristig mit Cortison behandelt werden, und wie sich herausstellte hat radeln eine heilende Wirkung – nach der Woche waren die Knieprobleme restlos verschwunden!

    Am Vorabend der Reise war herrlichstes Sommerwetter und wir gingen, nachdem wir den Rest zusammengepackt hatten, auf die Keller. Natürlich wurde es viel zu spät, um morgen früh fit zu sein.
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  • Jun23

    Erstmalig veranstaltete der DAV Forchheim eine 24 h Wanderung in unserer wunderschönen Heimat der Fränkischen Schweiz. Start mit 19 Mitwanderern, darunter Werner, Stephan und Michi von meinen Lauffreunden, war am Freitag, 22.06.18 um ca. 17:30 Uhr am Bahnhof in Bad Staffelstein. Die Route verlief von dort über den Staffelberg und über den Frankenweg bis nach Behringersmühle, dort wurde dann das Wiesental bis nach Kirchehrenbach bis zum Walberla gelaufen.
    Eine super schöne Route. Es war herrlich loszugehen und wurde wie erwartet von Kilometer zu Kilometer immer härter! Wir hatten Glück mit dem Wetter, pünktlich zum Start hat es mit dem Regen aufgehört und blieb trocken, außerdem waren die Temperaturen genau richtig. Allerdings waren alle Wiese nass. So hatte ich schon nach ein paar Kilometern nasse Füße! Wir hatten ca. alle 25 Kilometer eine Verpflegungsstelle in Form eines Busses mit unseren Taschen etc. darin. Dort hätte ich auch Schuhe und Socken wechseln können, machte das aber nicht. Großer Fehler...
    In der Nacht so um 2-3 Uhr war es für alle etwas schwierig und es wurde viel gegähnt;-) Mit Sonnenaufgang wurde es wieder besser. Jedoch waren meine Füße mittlerweile völlig aufgequollen und brannten bei jedem Schritt wie Feuer. So entschied ich morgens um ca. 08:30 Uhr nach ca. 70 km auszusteigen. So war ich gegen Mittag wieder zu Hause und konnte noch 3 Stunden schlafen, denn am Abend war die Geburtstagsfeier eines guten Freundes, auf der ich dann bis morgens um 04:30 Uhr wieder Gas geben konnte;-)
    Sollte es diese Wanderung wieder geben und ich mit laufen, werde ich vorher Wandern trainieren müssen und nicht nur Laufen, außerdem Schuhe und Socken wechseln und ich hoffe dass dann auch Susan mitkommen kann, die dieses mal leider wegen einer Verletzung am Knie nicht mitkommen konnte.
    Krasse Erfahrung und echt ne harte Nummer. Respekt den 8 Wanderern die tatsächlich in knapp 24 h nach über 100 km und vielen Höhenmeter am Walberla ankamen!
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