Romania
Judeţul Cluj

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16 travelers at this place:

  • Day119

    Kalksteinklamm - Cheile Turzii

    August 12 in Romania

    Unser nächster Stopp war nicht unweit der Stadt Turda. Nach jeder Menge Sightseeing, sollte es für uns mal wieder raus in die Natur gehen. Auf dem Programm stand eine Wanderung durch die Kalksteinklamm „Cheile Turzii“ oder zu deutsch "Thorenburger Klamm". Von unseren Hosts vom Camping „De oude walnoot“ hatten wir die Info bekommen, noch vor dem Ansturm der Touristen-Massen vor Ort zu sein und im Nachhinein sind wir wirklich dankbar über den Tipp, da Rumänien sich ein weiteres Mal von seiner Chaos-Seite präsentierte.

    Bereits morgens um 09:00 Uhr bogen wir mit Finn auf den Parkplatz der „Cheile Turzii“ Schlucht und bekamen noch ohne Probleme einen Parkplatz. Den Rucksack noch auf den Rücken geschmissen und schon marschierten wir los. Der Ticketschalter der Klamm sollte eigentlich ab 09:00 Uhr in den Sommermonaten besetzt sein. In unserem Fall war um 09:15 Uhr immer noch keiner da ... nicht schlimm, wir nehmen auch gerne freien Eintritt. Wer jedoch bereits auf uns wartete, war unser neuer Wander-Guide auf vier Pfoten. Ob es unsere Brote mit Salami waren, die so verlockend gerochen haben, wir haben bis heute keine Ahnung, aber das Hündchen wich uns auf der kompletten Strecke durch die Schlucht, nicht mehr von der Seite.

    Da wir noch vor den Touristen-Massen unterwegs waren, konnten wir die Naturschönheiten der Kalksandsteinklamm noch in vollen Zügen genießen. Die Klamm selbst steht seit einigen Jahren unter Naturschutz, da sie verschiedenste Flora und Fauna beherbergt, die es nur hier in Rumänien gibt. Was wir sehr imposant fanden, waren die bis zu 300 Meter hohen Kalksteinwände rechts und links unseres Weges. Der Wanderweg selbst führte uns über Hängebrücken und teilweise an Stahlseilen am Fels vorbei. Parallel ein wenig Abenteuer zur wunderschönen Natur. Unser treuer Begleiter war auch stets dabei, mal lief er vorweg, mal neben uns her und wenn wir bereits dachten, er ist umgedreht, kam er von hinten angerannt.

    Nach gut zwei Kilometern kamen wir am Ende der Klamm an und konnten die Weiten der umliegenden Hügel und Wälder bestaunen. Hier gab es erst Mal eine kleine Rast und unsere Salamibrote. Selbstverständlich teilten wir unseren Proviant mit unserem treuem Begleiter, der tatsächlich die ganze Strecke über Stock und Stein bis hier hin an unserer Seite geblieben ist. Hoffentlich will er jetzt nicht mit uns reisen überlegten wir und schmiedeten einen Plan, wie wir ihn wieder loswerden konnten. Da wir keine Lust auf den selbigen Weg zurück hatten, kletterten wir kurzer Hand einen der Berge hinter uns hoch und hofften über den Grad wieder in Richtung Parkplatz zu gelangen. Gesagt getan, ging es mehr als nur steil den Berg hinauf. Unser Begleiter hatte anscheinend keine Lust auf Bergsteigen und schaute uns traurig hinterher. Wir waren uns ganz sicher, dass er schnell neue Begleiter findet und kletterten weiter und höher hinauf.

    Leider mussten wir irgendwann recht weit oben feststellen, dass es keinen gewünschten Weg über den Grad gibt, oder wir ihn einfach nicht gefunden haben. Wie schon so oft erlebt, wusste Google Maps auch keinen Rat und so kletterten wir schweren Herzens den ganzen Weg wieder zurück. Naja die Aussicht über das Land und hinunter in die Schlucht waren super und haben sich definitiv trotzdem gelohnt.

    Was wir dann auf unserem Rückweg durch die Klamm erlebten, war der blanke Horror. Wie im Gänsemarsch marschierten die Touristen-Massen jetzt die Schlucht entlang. Was wir jedoch am schlimmsten fanden, war das Schuhwerk der Leute ... Flip-Flops, Sandalen, Ballerinas oder Badelatschen, um nur ein paar Extreme zu benennen. Teilweise gab es kein vorankommen mehr, da die Leute mit ihren Schuhen ausrutschten oder sich nicht trauten am Fels entlang zu klettern. Nach einer gefühlten Ewigkeit und einigen Überholmanövern, kommen wir auf einem völlig überfüllten Parkplatz zurück. „Was ist denn hier passiert“, platzte es wie schon so oft aus uns heraus. Das die Pkw´s nicht doppelt und dreifach übereinander standen, war wirklich alles. Vor Finn hatte sich eine Familie mit Decken und Picknick-Zeug ausgebreitet und war völlig irritiert, als wir mit Händen und Füßen probierten ihnen verständlich zu machen, dass wir aus unserer Parklücke fahren wollten.

    Abends gab es noch eine super coole Überraschung für uns und die drei anderen Camper, die der ewig langen Schotterpiste bis ins Camp gefolgt sind ... es gab selbst gemachte Cocktails. Der Sohn der Hosts ist Barkeeper und war kurzfristig vorbei gekommen und präsentierte seine Künste. Sehr cool ... nach dem wir unser Barbecue hatten, gab es noch Cocktails und wir saßen bis spät in die Nacht zusammen. Ein gelungener Tag und ein total süßes Camp, welches wir sehr in unser Herz geschlossen haben! Diese kleinen familiengeführten Camps sind doch häufig deutlich angenehmer, als die Riesencampingplätze. In diesem Camp waren die Hosts wirklich sehr gastfreundlich und haben sich sehr um die Gäste gekümmert. De oude Walnoot ist wirklich zu empfehlen.
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  • Day117

    Cluj - Klausenburg

    August 10 in Romania

    Da wir schon nicht die Hauptstadt Rumäniens angeschaut haben, sollte es wenigstens die zweit größte Stadt des Landes sein. Also jockelten wir über die Dörfer in Richtung Norden nach Cluj-Napoca (Clausenburg).

    Unsere Erwartungen waren recht hoch und um es vorweg zunehmen, sie wurden nicht ganz erfüllt. Nachdem uns Sibiu so ans Herz gewachsen ist, mit seiner gemütlichen und liebevoll gestalteten Altstadt/Stadtzentrum, waren wir von Cluj sehr enttäuscht. Finn blieb etwas außerhalb des Stadtzentrums stehen und wir nutzten die Tram. Unser erster Weg führte uns zur Touristen-Information und wir deckten uns mit einem Stadtplan zur besseren Orientierung ein. Schnell war uns klar eine richtige Fußgängerzone oder eine Altstadt, gibt es hier nicht nach unseren Vorstellungen.

    So marschierten wir mit unserem Stadtplan in der Hand los in Richtung „rumänischer Nationaloper“ und gegenüber bestaunten wir direkt die „Kathedrale Mitropolitana“. Zwei Gebäude die unterschiedlicher nicht sein können, uns jedoch von der Architektur sehr beeindruckt haben. Im Anschluss ging es am „Tailor Tower“ vorbei wieder in die andere Richtung des Stadtzentrums zurück. Der Tower war im Mittelalter die südöstlichste Ecke der Festung Cluj und gehört heute zu den wenigen noch erhaltenen Festungstürmen. Auf dem Weg kamen wir noch an einen kleinen Ladenfenster vorbei, an dem eine kleine Schlange an Menschen, ein für uns unbekanntes Gebäck kaufte. Kurzerhand standen wir auch in der Schlange und bestellten zwei süße Gebäcke mit Kirsch- und Apfelfüllung. Sehr vorzüglich!

    Gestärkt ging es weiter, ein Stück durch den botanischen Garten und dann hoch auf den kleinen Hausberg (Fortress Hill) von Cluj, um die Aussicht über die Stadt zu genießen. Wir hockten uns ein wenig in die Sonne und genossen die Sicht von oben auf die Häuserblocks. Irgendwann gesellte sich noch eine Katze zu uns und so saßen wir zu dritt und genossen die Zeit.

    Wieder in der Stadt unten angekommen, marschierten wir noch etwas durch die Gassen und ließen den Tag ganz typisch rumänisch in einem Irish Pub mit Guinness, Cidre und Fish and Ships ausklingen. Unser Fazit zu Cluj ist ein wenig zweigeteilt ... ganz klar gibt es ein paar nette Gebäude zum Anschauen, aber richtig abgeholt und begeistert, hat uns die Stadt nicht. Ganz klar bleibt unser Favorit in Rumänien, die süße kleine Stadt Sibiu. Hier haben wir uns von der ersten Sekunde an wohlgefühlt und sind noch immer begeistert von den Häusern und der wunderschönen Altstadt. Zusammengefasst: Cluj kann man machen, muss man aber nicht!
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  • Day7

    Turda Salt Mine

    July 6, 2016 in Romania

    The stairs leading to this abandoned salt mine seemed to go on forever. It was definitely worth the hike down though. Not everyday you get a chance to play ping pong, ride a ferris wheel and drift a row boat around a pond all while being a few hundred feet under ground.

  • Day8

    Thorenburger Schlucht

    August 16 in Romania

    Als wir an der Schlucht ankommen ziehen dunkle Wolken auf und in der Ferne rumpelt es verdächtig.
    Wir beschließen erstmal ein verspätetes Mittagessen einzunehmen und abzuwarten wie sich das Wetter entwickelt. Wir bestellen uns sehr leckere "Mititei" (ähnlich Ćevapčići) mit Pommes-frites und als Nachtisch "Papanaşi" (Topfenknödel), incl. Getränke kostet uns der Spaß für 4 Personen insgesamt etwa 15€, was absolut zu verschmerzen ist. 😁

    Natürlich bleibt beim Wetter alles unverändert...

    Als wir beschließen das Wetter Wetter sein zu lassen, fängt es dann doch noch an zu tröpfeln. Zum Glück bekomme wir davon im anfänglich dichten Waldstück nicht allzu viel davon ab. Ein felsiger, rutschiger Weg, fast komplett ohne Absicherung (in D undenkbar) führt uns am der Felswand entlang. Ab und zu queren wir den Fluss über eine der Hängebrücken.

    Durch die unklare Wetterlage haben wir die Schlucht fast ganz für uns allein. Als wir fast zum anderen Ende durchgedrungen sind klart es langsam auf und plötzlich kommen uns richtige Menschenmengen entgegen. Also schnell kehrt gemacht und zurück zu den Motorrädern.
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  • Day193

    Roadtrip

    October 13, 2017 in Romania

    Shocking, I didn't want to get up. Only animals can make me rise... so I did. I got up.
    The hostel had free breakfast so we helped ourselves then walked to the car and got on the way. It was about a 40 minutes drive to the liBEARty bear sanctuary. (The bricks for bear people) we had trouble finding the entry because it was an illegitimate street but after passing straight by it the first time - we found it.
    It was 40 lei each to go on an English tour which was totally, 200% worth it.
    We had about a 20 minute wait before our tour started - a solid 30 people were waiting with us.
    Found out it also costs 55 lei to take photos which is an outrageous $16 but ONLY if you use a camera - not a phone wooohooooo!!!

    Knew i was going to be a loser and cry at some point because before we even entered I read one sign that said "it's not a zoo, it's a sanctuary so you may not see us but we finally have the chance to be free" and my eyes stung.

    Our guide could speak English quite well so that was a great start - he told us the rules then led us to a room to watch a 7 min video about the sanctuary
    Had stingy eyes during the doc too.
    It talked about the abuse of bears and how they were used for entertainment. The sanctuary opened up in 2005 inspired by Maya the bear who didn't make it. She was in such a bad state she self mutilated and ate her paws. She died in the founders arms.
    In 2007 the laws changed in Romania and a lot of bears were saved and taken away from entertainment pits in tourist areas.
    Romania has about 40% of all of Europes bears - apparently not because they are plentiful but because everywhere else has few.

    Ok so after the video we saw Maya's memorial and next to it a cage that one of the bears - Opi, lived in for 12 years.
    They have a variety of bears in the sanctuary... ones that have suffered true horrors like Opi and other that have been wild bears but started to go into human areas - one of the bears actually caught a train 😂😂😂😂😂😂 it had to be tranquilized and taken away from humans.
    Opi is rarely seen and chooses to feed when people arnt on tour.
    They only do 3 tours daily in the morning to make sure the animals arnt stressed.
    Others come close to the fence to eat during the tourists hours so they could be seen.

    The sanctuary currently has 98 bears - we saw 20!!! So an awesome amount.
    After bear 1 we saw bears 2, 3 & 4 - a mum with 2 cubs 😍 she was a wild one.
    Max the bear was who we saw next. Max is blind - he had needles poked through his eyes.
    He also had his teeth and claws removed.
    Humans all deserve to die, We are the worst.
    This was all done intentionally so that when people took photos with him it took an element of the danger away.
    He seems quite content now.

    Next we walked to a big big big big enclosure - can't remember how many hectares but a solid chunk - 5 more bears were near the fence feeding.
    Apparently in the wild there is only one bear every 20 square kilometers but because they are provided with enough food they live in peace (mostly)
    It's a real high tech place - they have cameras everywhere so they know if a bear is sick but also have a 24/7 live stream on YouTube.
    The organization has agreements with supermarket chains to give them the expired food to feed the bears. It still costs $50,000 a month to run everything.
    The bears were eating chicken and one was munching on a bread roll haha
    We walked past some deers who we learnt will never be bear food 👍🏼👍🏼👍🏼lol
    I also saw my first ever wolf! So cool! They have 6 on the property - a zoo shut down and they had nowhere to go.

    We saw a few more enclosures - they have only have had 1 bear get pregnant in the park - normally they castrate the bears before they reach sexual maturity but this particular male reached it 2 years early so...

    She and her cubs were in a smaller enclosure to keep the cubs safe cause the other bears would attack them - the cubs will go back into the wild.

    We both actually had such a terrific time! A great great organization!

    We left feeling like time well spent and drove to sighisoara *
    It took 2 hours - it was a nice drive - full of more lunatics though. The side of the road is covered in memorials. I would have seen 35+ today. We saw so many near accidents it was frightening.

    The what I presume to be Romani settlements are so cool and just scream ROMANIA.

    A few cool castles on the way and when driving into sighisoara it too was an awesome sight.

    Vlad was born here and it was a halfway point so seemed a good time to stop for lunch.

    We didn't walk up the hill to the house (now resturant) but still could see it.

    Drive drive drive onto Cluj - romanias second biggest town. So far not impressed - granted I haven't seen anything but eh.
    Our hostel is nice though and we are the only ones in our room YAYAYA I CAN PICK A BOTTOM BUNK 👏🏼👏🏼

    Forget to mention Will did the most beautifully genuine laugh today and it was hilarious.
    It was his reaction to the speed camera the gps spent along time warning us about.
    It was completely rusted over.
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You might also know this place by the following names:

Judeţul Cluj, Judetul Cluj, Klausenburg, Kolozs megye

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