Die verschobene Reise. Schon in der Schule wußte ich, ich reise irgendwann in das Land der Pharaonen, Pyramiden und der Sphinx. Nur gab es immer Gründe, es nicht zu tun. Einige gibt es noch heute. Aber wenn nicht jetzt, wann dann?
  • Day14

    Ein letztes mal durch die Wüste.

    October 26, 2019 in Egypt ⋅ ☀️ 29 °C

    Von Kairo ging es mit einer Nachtfahrt durch die Wüste zurück ans Rote Meer. Ideal, um die Reise ausklingen zu lassen. Ein unvergesslicher Höhepunkt für mich war dort eine Begegnung mit einem Walhai. Mehr als 20 Minuten tauchte und schwamm ich mit ihm durch die Fluten. Ansonsten genossen Herbert und ich einfach den Strand, das Korallenriff und das gute Essen.Read more

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  • Day10

    Kairo

    October 22, 2019 in Egypt ⋅ ☁️ 19 °C

    Im Herzen der ägyptischen Hauptstadt befinden sich der Tahrir-Platz und das große Ägyptische Museum, eine Schatztruhe voller Altertümer. Im nahe gelegenen Gezeh sind die berühmten Pyramiden und die Große Sphinx zu besichtigen, die aus dem 26. Jahrhundert v. Chr. stammt.Read more

  • Day9

    Zugfahrt nach Kairo.

    October 21, 2019 in Egypt ⋅ ☁️ 19 °C

    Hier verabschiedete sich Ashraff von uns. Wir fuhren alleine weiter. Immer den Nil entlang Richtung Norden bis nach Kairo. Es war eine äußerst beeindruckende Zugfahrt. Die Szenen wechselten vor uns sehr schnell. Neben vielen idyllischen Augenblicken war die herrschende Armut nicht zu übersehen. Negativ wird auch die hohe Verschmutzung und „Vermüllung“ ganzer Flussabschnitte in Erinnerung bleiben.

    In Kairo wurden wir dann von einem Freund von Ashraff in Empfang genommen. Seine Aufgabe war es, uns die Stadt sowie die Pyramiden zu zeigen. Unser hoch gesichertes Hotel war einfach nur ein Traum. Weniger traumhaft war das Wetter an unserem Ankunftstag: Es regnete in Strömen und die Straßen standen komplett unter Wasser. Am Folgetag lag Kairo und leider auch die Pyramiden unter einer großen Dunstglocke.
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  • Day8

    Schleusen

    October 20, 2019 in Germany ⋅ ☁️ 19 °C

    Beim warten vor der Schleuse versuchten Händler vom Boot aus, uns Ware anzubieten. Überall sah man junge Soldaten und Polizisten mit Waffen in den Händen. Einerseits zu unserer Sicherheit, andererseits machte es uns Angst.Read more

  • Day7

    Assuan

    October 19, 2019 in Egypt ⋅ ☀️ 32 °C

    Assuan liegt etwa 900 KM südlich von Kairo und ist mit Sicherheit eine Reise wert. Assuan Sand lindert Leiden wie Rheuma und Gelenkschmerzen. Es war schon im Altertum ein „ Kurort“. Hier findet man überliefertes medizinisches Naturheilkundewissen aus mehreren Jahrtausenden. Wir deckten uns in Assuan mit Gewürzen und Kräutern ein.Read more

  • Day6

    Fata Morgana in der Wüste und Abu Simbel

    October 18, 2019 in Egypt ⋅ ⛅ 13 °C

    Unsere Fahrt ging wieder am frühen Morgen los - diesmal quer durch die Wüste. Es war noch dunkel und die Gäste auf dem Schiff schliefen noch, als wir uns auf dem Weg machten. Es war unheimlich und eigentlich nicht erlaubt. Ich war sehr erleichtert, als die Sonne aufging. Dann wurde es aber gleich so heiss, dass wir an mehreren Stellen eine Fata Morgana erleben durften. Diese Luftspiegelungen gaukeln einem riesige Wasserflächen vor.

    Die Tempelanlage Abu Simbel wurde in den Jahren zwischen 1963 und 1968 in einer spektakulären Rettungsaktion von einer deutschen Firma abgetragen und 64 Meter höher auf der Hochebene von Abu Simbel wieder aufgebaut. Ziel war es, die Tempel vor dem durch den Bau des Assuan-Staudammes ansteigenden Wasser des Nassersees zu schützen.

    Abu Simbel liegt rund 280 KM südlich von Assuan in einer Landschaft, die Nubien genannt wird. Hier lebten früher die Nubier, ein Volk mit dunkler Hautfarbe und einer Sprache, die nicht mit dem Ägyptischen verwandt ist. Nubier und Ägypter haben viele Jahrtausende als Nachbarn gelebt. Es gab friedliche Zeiten und Zeiten des Krieges. Die großen Tempel von Abu Simbel wurden vor 3.200 Jahren gebaut, zu einer Zeit, als Nubien Teil Ägyptens war. Die Ägypter beherrschten das Land und die Nubier mussten ihren ägyptischen Herren Tribut zollen, Abgaben zahlen und den ägyptischen Göttern Opfergaben liefern. Abu Simbel war somit nicht nur ein Heiligtum, sondern auch ein Symbol ägyptischer Macht in einem fremden Territorium.

    Die zwei geheimnisvollen Felsentempel von Abu Simbel gehören zu den bedeutendsten Bauten aus der Zeit der Pharaonen. Felstempel gibt es viele in Ägypten. Doch nirgendwo sind sie so groß und so gewaltig wie in Abu Simbel. Schon von weitem erkennt man die thronenden Riesenstatuen des Pharao Ramses, der vor mehr als dreitausend Jahren die Tempel aus dem Fels schlagen ließ.
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  • Day5

    Im Dorf der Nubier.

    October 17, 2019 in Egypt ⋅ ⛅ 37 °C

    Bei unserer Ankunft im Dorf erwarteten uns Kamele, bunte Häuser, ein Markt mit 1001 Dingen, die niemand braucht sowie bettelnde Kinder. Unser Reiseleiter warnte uns davor, den Kindern Geld zu geben. Uns erschien dies als sehr hart, denn ihre Armut war nicht zu übersehen. Der Grund lag darin, dass die Kinder in einer Woche oft mehr Geld von Touristen erbettelten, als ihre Väter und Mütter durch ehrliche Arbeit in einem Monst verdienten. Die logischen Folgen waren, dass die Kinder dieses Geschäftsmodell dem Schulbesuch vorzogen und dadurch ihre Berufschancen verspielten.
    Zum Dorf gehörte auch ein „Haus der Krokodile“. Naja, muss man nicht unbedingt gesehen haben.
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  • Day4

    Tempel von Kom Ombo.

    October 16, 2019 in Egypt ⋅ ☁️ 33 °C

    Als wir in Kom Ombo anlegten, wurde an Bord gerade das Abendbuffet vorbereitet. Wir hatten die Wahl, nun gleich die 70 m zumTempel zu gehen oder aber morgen wieder vor dem Frühstück. Wir entschieden uns, die Abendstunde zu nutzen. Unser Abendessen bekamen wir trotzdem noch.
    Im Gegensatz zu vielen anderen Tempeln in Ägypten ist der Tempel von Kom Ombo zwei Gottheiten geweiht und stellt somit eine Besonderheit dar. Die Gottheiten wurden getrennt voneinander verehrt. Gehuldigt wurde zum einen dem krokodilköpfigen Gott Sobek, dem Gott für Wasser und Fruchtbarkeit. Zum anderen dem falkenköpfigen Gott Haroeris, dem Licht- und Himmelsgott, der ebenso als Kriegsgott galt. Der Tempel wird von den Einheimischen auch das „Haus des Krokodils“ oder „Falkenschloss“ genannt.
    Das Nilometer in Kom Ombo ist in Form eines runden Brunnenschachtes errichtet worden, den man begehen kann. In ihm konnte man anhand der Markierungen den Pegelstand des Nils ablesen. Diese Ergebnisse waren für das alte Ägypten von hoher Wichtigkeit, da dadurch die Höhe der Steuern für die Bürger festgesetzt wurde. Es ging in erster Linie um den Wasserbedarf der Landwirtschaft, um die Böden zu bewässern. Je mehr Wasser zur Verfügung stand, umso besser waren die Ernteerträge und umso höher waren die Abgaben, die die Bürger in Kom Ombo, Edfu usw. zu entrichten hatten.
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