South Africa
Covie

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Travelers at this place
    • Day12

      Hängebrücke,endlich Afrika und Chips

      October 8, 2019 in South Africa ⋅ ☀️ 21 °C

      Endlich! Bei Sonnenschein erwacht,die Affen tanzen vorm Fenster und wir frühstücken im Garten(wird nicht mehr so oft vorkommen,dieses Jahr)
      Wir verlassen Knysna und schwingen uns wieder auf die N2,tiefe Täler werden über Brücken überfahren und wir halten dort an,wo man Adrenalin aufbauen kann. An der Brücke über 200 Meter hoch gibts Bungee Jumping. Wir sind dort,wo die Zuschauer die Springer beobachten können. Neben uns eine junge Frau mit kleiner Tochter. Von der Brücke winkt ein Mann herüber. Ihr Ehemann oder ihr Bruder. Beide wollen springen,man kann sie nicht unterscheiden. Wir reden und da federt schon ein Seil mit einem Mann. Oh Mann!!!
      Weiter zum Storm River Mouth. Eine Hängebrücke überspannt die wilde Mündung des Flusses in den Ocean.Von einem Parkplatz gehts durch den Urwald,sehr schön zu laufen über Stege,spektakuläre Ausblicke auf Felsen,Fluss und Ocean. Und dann über die Brücke. Garnicht schlimm. Dachte immer,das kann ich nicht. 😊
      Und wieder die N2 ,schnurgerade aus ,kaum Verkehr. Und als wir in unserem letzten Ziel ankommen,merken wir,das ist Afrika.
      Und wir hoffen,morgen merken wir das noch mehr,nach dem Frühstück gehts auf Safari.
      Heute gibts keine Bilder vom Abendbrot. Haben in der Dorfkneipe gegessen. 🥴🤢🥴Und danach eine Tüte Chips aus dem Dorfkonsum😊
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      Traveler

      Klasse!

      10/8/19Reply
      Traveler

      Wünsche euch heut einen wundervollen Tag! Freu mich schon auf die Bilder!

      10/9/19Reply
      Traveler

      Danke. Das gleiche zurück. Bin schon gespannt,was ihr heute erkundschaftet

      10/9/19Reply
      7 more comments
       
    • Day19

      Storms River, die Abenteuer gehen weiter

      January 17, 2020 in South Africa ⋅ 🌧 22 °C

      In Storms River und vor allem in unserem Hostel Dijembe war es super. Es ist zwar voll das Hippi-Camping-Hostel, aber es war klasse! Super nette Leute und man hat sich mit allen direkt familier gefühlt, wenn man abends am Lagerfeuer zusammen Lieder gesungen hat 😊
      Mit drei Bewohnern des Hostels sind wir zum Ziplining in den Tsitsikamma-Nationalpark gefahren, wo wir über eine Zipline von Baum zu Baum geschwebt sind. Nebenbei ist das einer der letzten Urwälder Afrikas mit den Yellowwood-Bäumen 😉
      Abends durfte ich das Highlight des Hostels miterleben: Auf einem Pferd an der Bar ein Bier bestellen! 🤗 War das lustig 😁
      Das absolute Highlight war aber natürlich heute der welthöchste Brücken-Bungee-Sprung mit 216 Metern! 😱 Es war so ein abgefahrenes Erlebnis! Man kann das Feeling während des Sprungs garnicht beschreiben. Man ist danach einfach nur noch mega happy und kann nicht mehr aufhören zu grinsen 😅 Es war ein unvergessliches Erlebnis, dass ich jedem nur weiter empfehlen kann!

      Jetzt gehts grade nach Jeffreys Bay, wo wir eine Woche chillen und surfen wollen 🤙
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      Traveler

      Voll geil, Respekt😁👍

      1/20/20Reply
       
    • Day240

      Nature Valley

      March 4, 2020 in South Africa ⋅ ☀️ 27 °C

      Nach einer Stippvisite in Plett, wie die Südafrikaner liebevoll Plettenberg Bay nennen, steht heute wandern im Nature Valley auf dem Programm. Zuerst den Forest Boardwalk und als Abschluss de Kalanderkloof trail mit schöner Aussicht auf die Bucht,Read more

      Traveler

      Wow wie riesig die Bäume sind 😯👍

      3/4/20Reply
       
    • Day37

      Tag 5 Garden Route: Storms River

      January 25 in South Africa ⋅ ☁️ 21 °C

      Wir wachen bei eher mauen Wetter und Regen auf - daher entscheiden wir uns erst im Tsitsikamma National Park zu wandern und dann ggf. noch eine Mountainbike Tour zu machen.
      Wir machen eine Wanderung an der Küste bis zu einem Wasserfall, der erste Tag des berühmten Otter Trails. Trotz des grauen Wetters ist es eine abwechslungsreiche Wanderung über Felsen und Gestein wirklich direkt am Meer.
      Nach der Rückkehr wandern wir zum eigentlichen
      Storms River Mouth, wo wir die letzte Kajak Tour des Tages genau verpassen.
      Dafür gibts Day Drinking: Bubbly Aperitif und Wein auf unserem Balkon, lecker Essen im Land/Jagdhaus mit Kudu
      Ausklang des Tages mit mehr Wein auf der Terrasse.
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    • Day218

      Hit the road Jack!

      April 10, 2019 in South Africa ⋅ ⛅ 26 °C

      Am 10. April ging es für Ben und mich dann los, raus auf die Straße. Ziel: das 750km weit entfernte Kapstadt. Doch bevor es losging, fuhren wir noch einmal zum Center, da ich noch etwas zu erledigen hatte. Von dort aus ging es mit zwei Cappuccino als Stärkung dann endlich los. Das Wetter war herrlich, die Straße entspannt und der Urlaub lag vor mir. Im Auto lief gute Musik und wir unterhielten uns lange über alte Zeiten.
      Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir die ersten 200km nach Nature’s Valley. Dort gibt es, wie der Name schon sagt, vorrangig beeindruckende Natur zu bewundern.

      Wir kamen gegen Mittagszeit dort an, was uns genug Zeit ließ, um uns über die örtlichen Sehenswürdigkeiten zu informieren. Unser Backpacker war erneut die Wild Spirit Lodge (Siehe Blogeintrag „Tsitsikamma; „ Yeah I’m free, free fallin‘“). Von dort aus führten mehrere Wanderwege in den afrikanischen Dschungel. Wir enschieden uns für einen kurzen (aber anstrengenden!) dreißigminütigen Weg zu einem kleinen Wasserfall. Auf dem Weg dahin trafen wir Hannah, eine deutsche Touristin. Das war ziemlich lustig, denn außer uns war wirklich niemand sonst beim Wandern anzutreffen. Sie erzählte uns, dass sie aus München kommt und dort ein freiwilliges soziales Jahr an einem Theater absolviert.

      Kurze Zeit später erreichten wir besagten Wasserfall. Ben ging dort baden, während es Hannah und mir viel zu kalt dafür war. Nachdem er wieder aus dem Wasser herausgestapft kam, ging es den mühseligen Weg zurück zum Backpacker. Da noch ein paar Sonnenstunden des Tages übrig waren, entschieden wir, uns den Strand von Nature’s Valley einmal anzuschauen. Obwohl ich bereits zwei Mal in der Gegend übernachtet hatte, war ich tatsächlich noch nie dort gewesen. Zusammen mit Hannah fuhren wir die zehnminütige Strecke mit unserem Mietwagen (Datsun Go).

      Am Strand angekommen erwartete uns eine beeindruckende Aussicht. Die Szenerie erinnerte mich an Betty’s Bay (siehe Blogeintrag „Ferientrip – Betty’s Bay“). Vor uns lag die See, an deren Ufer sich große Wellen auftürmten, die von ein paar mutigen Windsurfern geritten wurden. Davor lag der weiße Strand, der von einer mysthischen Hügelkette umrahmt wurde, deren Spitzen teilweise von Nebel umwabert wurden.

      Wir schlugen unser Lager am Strand auf und Ben und ich machten uns auf den Weg ins Wasser. Noch bevor wir dort ankamen begegnete uns ein älteres Ehepaar, dass zuerst Ben und Hannah und dann mich, da ich nachkam, ansprachen. Die beiden waren vor vielen Jahren aus Deutschland ausgewandert und lebte nun im Nature’s Valley, wo sie einmal im Jahr von ihren Enkeln besucht wurden. Die beiden waren auf ihrem täglichen Spaziergang. In meinen Augen eine romantische Geschichte, von zweien, die sich liebten, seit Jahren verheiratet waren und für den Lebensabend an einen entlegenen Ort in Südafrika gezogen waren, um in einer kleinen versteckten Bucht am Wasser zu wohnen.

      Nachdem sich die beiden verabschiedet hatten, ging es ins Wasser. Dort badeten wir Jungs eine ganze Weile, tauchten durch Wellen oder ließen uns von diesen ans Ufer treiben, bis es mir irgendwann zu kalt wurde und ich wieder an Land ging. Dort bräunten wir uns noch einen Augenblick bevor wir wieder in Richtung Auto gingen, da der Sonnenuntergang bereits einsetzte.

      Auf dem Rückweg entdeckten wir jedoch, dass hinter dem Strand sich eine lange Lagune bis an die Wurzeln der Berge erstreckte. Das Wasser war absolut still und glitzerte im Abendlicht. Irgendwo mitten im See ragte ein einzelner Ast aus dem Wasser. Ben lief schnurstracks auf die Lagune zu und schwamm in Richtung Baum. Ich wollte ihm folgen, entschied mich jedoch anders, als ich merkte, wie kalt das Wasser war.

      Den Abend vebrachten wir bei einem Bier im Backpacker wo wir uns mit Hannah über die Erlebnisse in unseren Freiwilligendiensten austauschten. Ich ging als erster ins Bett, da ich von dem langen Tag glücklich, aber erschöpft war, während die anderen noch einen Augenblick aufblieben.
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      Traveler

      Ach ja das alte Ehepaar, und Hannah nette gruppe muss ich sagen ;-) Die haben immer noch meine Badehose

      6/21/19Reply
       
    • Day6

      Bloukrans Bridge - Bungy Jump

      January 4, 2019 in South Africa ⋅ ☀️ 25 °C

      One, Two, Three, Bungy!
      Nach einer vor Aufregung beinahe schlaflosen Nacht habe ich heute den Sprung von der Bloukrans Bridge gewagt.
      Die am Tsitsikamma Nationalpark gelegene Brücke ist 216 m hoch und bietet die Location für den höchsten Bungyjump der Welt.
      Eine Herausforderung, die ich mir nicht entgehen lassen konnte.
      Nachdem ich mit der richtigen Sicherheitsausrüstung ausgestattet wurde, ging es über eine Zipline zu der Plattform, von der gesprungen wird. Vor mir waren noch etwa 15 andere Menschen an der Reihe, sodass ich mich selbst von der Sicherheit des Sprunges überzeugen konnte. Mit dem Warten stieg jedoch auch die Nervosität.
      Als ich dann endlich an der Reihe war ging alles ganz schnell. Mir wurde die nötige Ausrüstung an den Füßen angelegt, mit dem Bungyseil verbunden und dann stand ich auch schon am Abgrund.
      Mein Herz pocherte und ich gebe zu der Gedanke, den Sprung nicht zu wagen, war da.
      Aber dann streckte ich auch schon meine Arme aus und mit einem kleinen Stoß von hinten viel ich vorne über. Es folgte der senkrechte Flug in Richtung Boden bis ich endlich das elastische Seil spürte, das mich festgehalten hat.
      Wirklich ein unglaubliches Erlebnis, das mit Worten kaum zu beschreiben ist! 🎉😊
      Wieder oben bekam ich das Grinsen übrigens erstmal nicht mehr aus dem Gesicht 😄
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      Traveler

      Du bist ja wahnsinnig

      1/4/19Reply
       
    • Day23

      Yeeeeah, Dude!!

      February 7, 2017 in South Africa ⋅ ☀️ 28 °C

      Das nächste Highlight wartete heute um 10 Uhr..
      Der weltweit höchste Bungee-Jump mit 216m an der Bloukrans bridge! Es war einfach nur der absolute Wahnsinn, kurzes Kribbeln an der Kante und dann der Sprung kopfüber in die Schlucht vor atemberaubender Kulisse!!
      Ein riesen Lob an das gesamte Team mit Guide, Helfern, Technikern und nem absolut geilem DJ!
      Das Erlebnis verzaubert den ganzen Tag:)
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      Dennis Timmann

      Kranker Typ! Niemals würde ich da runterspringen 😳🙈

      2/7/17Reply
      Malte Simon

      Sonst hätte ich mich nicht mehr nach Hause getraut 😉

      2/8/17Reply
       
    • Day9

      The crags

      February 12, 2016 in South Africa ⋅ 🌙 28 °C

      Kloofing or canonying
      I have never done canonying but as i heard about the possibility to Do it in natures valley organized by africanyon I decided to do it. And it was worth it!! Lucky me, today was not a sunny Day so it was perfect to be in the canyon in natures valley and do some canyon adventure. Abseiling, jumping from 7-8m height into water, swimming through narrow passages as well as zip line made this an amazing experience. For all the people who are scared about bungee jumping but still adventorous this is the way to go!Read more

    • Day281

      Bloukrans River Bridge

      June 9, 2017 in South Africa ⋅ ⛅ 21 °C

      Wir haben noch viel vom Tag übrig und fahren zur großen Brücke über der N2, um zu schauen, ob jemand den höchsten Bungeesprung der Welt wagt. Es gibt einige Mutige und bei Kaffee und Eis gucken wir ganz entspannt zu 👀 !
      Weiter gehts zur Storm River Bridge, eine nicht ganz so hohe Brücke über die tiefe und enge Schlucht des Storm River - leider war der Lookout irgendwie zugewachsen bzw. gar nicht da ☹️.
      Wir haben noch Zeit und da uns noch 5.000 Schritte fehlen 😉, entscheiden wir uns für eine kleine Nachmittagswanderung, die direkt in unserem Dorf losgeht. Der Goesa Nature Walk führt uns in ein tiefes dschungelähnliches Tal voller "Farnbäume". Der ganze Rundweg ist nur zwei Kilometer lang, gefällt uns aber richtig gut! Danach schlendern wir noch durch das ungefähr 100 m lange "Citycenter" und sehen, hier reist man noch hoch zu Ross!
      Den Abend gestalten wir wie gestern: Kamin 😀!
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    • Day190

      "Yeah I'm free, free fallin' "

      March 13, 2019 in South Africa

      Wer in letzter Zeit mal einen Blick auf meine Footprints geworfen hat, dem wird nicht entgangen sein, dass ich mittlerweile seit bald einem halben Jahr unterwegs bin. Und das bedeutet, dass das Zwischenseminar meiner Entsendeorganisation SAGE Net ansteht. Dieses sollte, wie jedes Jahr, in dem verträumten Städchen Wortelgat stattfinden. Da aber der Küstenort einige hundert Kilometer in Richtung Kapstadt entfernt liegt, entschieden wir uns bereits ein paar Tage früher loszufahren, um auf der Strecke noch Pausen einlegen zu können.

      Am 12.03 ging es dann mit drei Autos los. Neben uns sieben Freiwilligen begleiteten uns zusätzlich bis zur ersten Station noch Lene und Simon, Freunde Kilians.

      Den ersten Abend verbrachten wir wieder in der Wildspirit Lodge, dem Backpackers im Nature’s Valley. Dort wurde gemeinsam gekocht, bevor es dann ins Bett ging. Dieses Mal hatten wir nicht nur einen eigenen Dorm für uns, nein es war ein richtiger Schlafsaal, da wir, wer mitgezählt hat weiß es, zu neunt unterwegs waren. Leider war dieser Schlafsaal in einem eigenen Gebäude etwas abseits von der Lodge. Aber das war etwas nervig, aber alles in allem kein Problem, da es am nächsten Tag schon weiter ging. Ziel: Oudtshoorn.

      Doch bevor wir weiterfuhren, stand uns noch ein ganz besonderes Ereignis bevor: Der Bloukraans Bungee Jump. Der Bloukraans Bungee Sprung ist der höchste Bungee Sprung der Welt von einer Brücke, denn es geht satte 216m in die Tiefe. Das einige von uns den Sprung machen wollten stand schon länger fest und auch wenn ich mir nicht immer hunderprozentig sicher war, ob ich mich wirklich auch in die Tiefe stürzen wollte, hatte ich spätestens seit Weihnachten keine andere Wahl mehr, da meine WG mir den Sprung zum Geburtstag geschenkt hatte. Also gesagt getan, meldeten wir uns morgens noch in der Lodge online an und fuhren mittags die etwa zehn Kilometer zu der Brücke zurück. Dort angekommen wurde jeder erst gewogen und bekam daraufhin die Klettergurte umgehängt. Danach ging es an den Rand der Brücke, wo man an einer Zipline zur Sprungplattform rutschte. Als ich an die Reihe kam riskierte ich ein paar Blicke nach unten und schon der erste Blick in die luftigen Tiefen und die harten im Wasser eingebettet Felsen ließen mich an meiner Entscheidung stark zweifeln. Aber nun gab es kein zurück mehr.

      Auf der anderen Seite angekommen blieb noch ein wenig Zeit zum Fotos schießen, wo wir uns mit ein paar älteren Chilenen unterhielten, die auf Rundreise in Südafrika waren. Und dann ging es los. Als erster Springer war Kilian dran. Nachdem der Guide seine Beine mit Polstern eingewickelt und das Sprungseil eingehakt hatte, wurde er zur Kante geführt und ... sprang.

      Danach waren ein paar andere Leute an de Reihe und kurz darauf schon ich.
      Nachdem ich mich noch mehrmals vergewissert hatte, dass die Halterung wirklich fest genug saß, wurde auch ich an den Abgrund geführt. Danach ging alles unglaublich schnell, einer der Männer neben mir zählte von fünf runter und dann sprang ich. Die ersten Sekunden waren mit Sicherheit die merkwürdigsten des ganzen Sprungs. Denn es fühlte sich wirklich an, als würde man ohne Sicherung ohne irgendetwas, dass einem im Notfall noch retten würde, springen. Ich hätte auch von einem Baum springen können und es wäre, bis auf den starken Luftzug dasselbe Fallgefühl gewesen. Nach zwei bis drei Sekunden hatte sich mein Körper gravitationsbedingt um 180 Grad gedreht, sodass ich nun mit dem Kopf zuerst fiel. Mit dem Gefühl wie Superman auszusehen streckte ich die Arme nach vorne und ballte zwei Fäuste, während ich dem Abgrund entegegenraste. Nach weiteren ein bis zwei Sekunden spürte ich das Bungeeseil ziehen und wurde kurz darauf wieder nach oben geschleudert. Das war das verwirrendste Gefühl an der ganzen Sache, denn ich wurde nicht so sauber von dem Seil wieder nach oben gezogen, dass ich weiterhin mit dem Kopf nach unten hing, sondern so stark, dass ich, zumindest glaube ich es, teilweise fast wieder aufrecht in der Luft stand. Nach wenigen Augenblicken schon hatte ich den Überblick von oben und unten verloren. Die Sekunde, an dem Aufschwung am höchsten Punkt angekommen war und man für einen Bruchteil einer Sekunde reglos in der Luft „steht“ und die darauffolgende Abwärtsbewegung, waren das Beste an dem gesamten Sprung, ein Gefühl völliger Schwerelosigkeit und ... Freiheit.

      Danach wurde es wieder etwas unangenehm, denn nachdem ich mich ausgependelt hatte, hing ich mit dem Kopf nach unten im Seil und wartete darauf, dass mich jemand wieder hochholte. Ich musste an die Worte von Nils denken, einem deutschen Studenten, den ich bei unserem ersten Besuch in der Wildspirit Lodge kennengelernt hatte und der an eben diesem Tag selbst den Sprung gemacht hatte und seiner Meinung nach, war das Schlimmste, der Augenblick, als er im Seil hing und das Gefühl hatte, rauszurutschen.

      Da hing ich also, noch gut hundert Meter über dem Boden und betete, dass man mich rechtzeitig einsammeln würde. Nach etwa einer halben Minute war endlich der Guide, der an einem Stahlseil herabgelassen wurde. Bei mir angekommen, hakte er mich bei sich ein und löste das flexible Bungeeseil von meinem Gurt, bevor es für uns beide wieder nach oben ging.

      Insgesamt muss ich sagen, dass der Bungee Sprung eine klasse Erfahrung war und so viel Spaß gemacht hat, dass ich es auf jeden Fall nochmal machen würde. Damit ist ein weiterer Punkt von der Liste mit Dingen, die ich dieses Jahr machen oder erlebt haben will abgehakt. Als nächstes: Der Krüger Nationalpark und die Jagd nach den Big Five (natürlich nur mit Kameras, ist ja klar ;).
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