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Insua

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Top 10 Travel Destinations Insua:

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65 travelers at this place:

  • Day152

    Epilog: Kap Finisterre

    December 1, 2018 in Spain ⋅ 🌬 14 °C

    Da der Pilgerrythmus uns schon früh aus dem Bett gehauen hat, beschlossen wir heute morgen den Bus nach Fisterra zu nehmen und zum Kap Finisterre zu laufen.
    Also verbrachten wir heute viel Zeit im Bus für einen letzten Blick auf die Küste. Für mich, die den Camino del Norte entlang gepilgert ist, ein perfekter Abschluss dieser Reise. Das bisschen Regen störte da kaum. Erst Recht nicht, als uns auf dem Weg zum Kap ein bekanntes Gesicht glücklich entgegen geschlendert kam. Philippe! Ein französischer Pilger, den ich zuletzt vor 2 Wochen in Muros de Nalon gesehen habe. Er ist den Weg bis nach Muxía und zum Kap Finisterre gepilgert. Die Wiedersehensfreude war groß und so tranken wir noch das ein oder andere Gläschen, nachdem uns der Bus wieder zurück nach Santiago gebracht hatte und ließen den Tag gemeinsam ausklingen.
    Morgen geht es für Daniel wieder nach Berlin und ich hänge noch eine Woche Urlaub mit der lieben Claudi in Porto dran - hab ja noch ein paar freie Tage! 🎉
    Das heißt gleichzeitig, dass dies der wirklich allerletzte Footprint meiner/unserer Pilgerreise ist 😭
    Ich bin beeindruckt, wie viele bekannte und bisher unbekannte Gesichter dieser Reise gefolgt sind und sende ein dickes Dankeschön an euch alle! Eure Nachrichten (sei es hier oder auf anderem Wege), haben mich immer wieder aufs Neue motiviert, inspiriert und mich so auf meinem Weg durch 3 Länder Europas, knapp 5 Monate lang und fast 3.500 km weit begleitet.
    Guter Weg! Bon Chemin! Buen Camino! Ultrëia!
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  • Day14

    Café con leche, por favor

    October 14, 2019 in Spain ⋅ 🌧 13 °C

    Die Altstadt von „A Coruña“ ist schön, aber dennoch irgendwie langweilig: Eine Bodega, eine Tapas-Bar neben der anderen, enge Gassen aber nur Kneipen. Wie eine Kopie anderer alter Hafenstädte. Es war schön, hier zu sein, lädt aber nicht wirklich zum längeren Bleiben ein.

    Morgens beim Frühstück: Regen. Ich vertraue darauf, dass es sich bessern wird und fahre los. Und tatsächlich: Nach einer Stunde reißt die Wolkendecke auf: Ich habe die Sonne erreicht und freue mich, dass meine Montur in den schwachen Sonnenstrahlen und im mäßigen Fahrtwind langsam trocknet.
    Nur wenig später: Während mir die Sonne wärmend in den Rücken scheint, baut sich vor mir eine schwarze Wolkenwand auf. So schön der Regenbogen auch werden mag: Ich muss hier weg! Den nächsten Rasthof erreiche ich erneut „soaked“, aber glücklich, dem dann folgenden „Weltuntergang“ entkommen zu sein. Ich bestelle „Café con Leche“ und warte geduldig auf Besserung.

    Es ist kalt! und ich habe alles angezogen, was ich finden konnte. Jetzt sehe ich aus wie das „Michelin-Männchen“, friere aber nicht mehr. So mache ich mich weiter auf den uralten Weg nach „Cap Fisterra“, dem offiziellen Ende des offiziellen „Jakobsweges“. Wer hier ankommt, hat alles geschafft. Es ist dann der glückliche Abschluss eines meist langen Weges, nach dem Besuch der Kathedrale in Santiago.

    Hunderte von glücklich lächelnden Pilgern, zu Fuß, mit und ohne Hund, mit schweren Rücksäcken beladen, wie auch solche auf dem schwer beladenen Fahrrad, sind hierher unterwegs. Aber auch dröhnende Reisebusse, die die Touristen hierher bringen. Und extra für sie gibt es auch einen Souvenir- und einen T-Shirt-Shop.

    Nichts hört sich endlicher an, als „das Ende der Welt“ und doch bedeutet die Übersetzung des spanischen Dorfes „Finisterre“ nichts anderes: Hier kommen alle Wege an ihr Ende, denn zu Fuß kommt man nicht mehr weiter. Selbst eine grausige Geschichte rankt sich um das Kap Finisterre: Hier soll im 14. Jahrhundert ein Schiffsmeister aus Danzig, der den Jakobsweg pilgern wollte, von Piraten überfallen und fast getötet worden sein. Eine Geschichte, die eine gewisse Endlichkeit von Finisterre zusätzlich unterstreicht.

    Ich bin nicht religiös und doch suche auch ich hier nach etwas. Ich bin ergriffen, lausche den sich in der Tiefe an den schroffen Klippen brechenden Wellen und hänge meinen Gedanken nach.
    Auch ich bin dankbar und froh, es bis hierher ohne Unfall geschafft zu haben.

    Nach einer Weile setze ich mir Kopfhörer auf und stimme mit „Jeff Buckley“ das Lied „Hallelujah“ an.

    Dann lausche ich noch ein wenig dem verklärt schauenden Didgeridoo-Spieler, der noch Geld für seinen langen Rückweg sammelt.

    Irgendwann löse ich mich aus der sentimentalen Stimmung und fahre langsam weiter, nach Santiago de Compostella, wo ich übernachten werde.

    Erkenntnis des Tages:

    Ich glaube nicht an Gott!.....wirklich nicht?
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  • Day89

    Fisterra - schon wieder am Ende der Welt

    September 15, 2019 in Spain ⋅ ☀️ 21 °C

    Wir lieben die Endstationen der Küstenlandschaften in Europa. Eigentlich endet der Jacobsweg der Pilger auf dem Camino Francés nach ca. 800 km im Inland in Santigo de Compostella.
    Aber die Unverwüstlichen unter ihnen, geben noch eine Zugabe und wandern weitere 80 km zum Leuchtturm von Fisterra auf den letzten, westlichsten Felsen von Spanien, um ihre Reise am Meer zu beenden.
    Respekt vor diesen tapferen Wanderern und Meeresliebhabern.

    Heute trafen wir dort Petra aus den Niederlanden, die ganz alleine ihren Weg gegangen ist. Trotz der Strapazen bannte sie ihren glücklichen Lebensmoment auf die Meeresmaler-Leinwand. Beim malen sagte sie ganz nebenbei: „Am Ende des Weges beginnt ein neuer Weg.“

    We love the final stops of the coastal landscape in Europe. Actually, the Jacob's Way of Pilgrims ends on the Camino Francés after about 800 km at Santigo de Compostella.
    But the indestructible among them, give an encore and hike another 80 km to the lighthouse of Fisterra on the last, westernmost rock of Spain to finish their journey at the sea.
    Respect for these brave hikers and sea lovers.
    Today we met Petra from the Netherlands, who went her way all by herself. In spite of the strains she captured her happy moment of life on the sea painter's canvas. While painting she said by the way: "At the end of the way a new way begins".
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  • Day26

    Faro de Fisterra - KM 0.0

    September 30, 2019 in Spain ⋅ ⛅ 18 °C

    Today's KMs - 6.0
    Total KMs - 597.0
    Total blisters - 13

    It's official - we are done! We can't walk any further west now. Instead of going to Cape Finisterre last night in the rain we opted to walk this morning in an attempt to catch sunrise. Instead we just got dense fog but it was so worth it and we had the place to ourselves.

    It's official now (in our minds anyway) because we placed Ollie's shells and one of James's rocks on the official KM 0.0 marker. Normally there are lots of rocks on top but it was just ours this morning.

    As we put on our soggy wet shoes from yesterday and started walking to the Cape in the dark it was sad to think that this would be our last walk, albeit just 6kms. But what an amazing experience and such a great way to finish our Camino. Just so grateful for this time we've had away. Priceless.
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  • Day9

    End of the world

    May 5, 2018 in Spain ⋅ ☀️ 18 °C

    On the drive to Finisterre we zoomed along a highway and then climbed some considerable heights on twisty secondary roads, where huge windmills stood in a line along the ridges. Then we began to see Camino signage again and people walking with backpacks. I felt both guilty and relieved to be sitting in a car. Apparently many pilgrims choose to see the ocean at the traditional end of the known world, and they will walk on for 4 days from Santiago.
    In the town, we felt a close similarity to our old stomping ground of Gloucester MA, where many Portuguese fishermen emigrated. After a really good dinner of very fresh fish, and watching the sunset at the lighthouse, we headed beck to the airport hotel, ready to depart in the morning.
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  • Day18

    Fisterra - Das Ende der Welt

    April 10, 2018 in Spain ⋅ ☀️ 14 °C

    Ich erreiche Fisterra! Für die Römer war es das Finis Terrae, das Ende der Welt. Auf dem Gipfel des Monte do Facho (241 Meter) erreiche ich den Leuchtturm und damit das letzte Ziel meiner Reise. Hier steht der 0.000 Km Stein, der als einziger keinen Pfeil hat.

    Es lohnt sich für den Sonnenuntergang erneut zum Leuchtturm zu laufen. Und wer dem alten Brauch treu bleiben will sollte zuerst im Meer baden, Teile der getragenen Kleidung verbrennen, den Sonnenuntergang betrachten und am nächsten Tag als neuer Mensch zu erwachen.

    Distanz: 18.73 km

    Insgesamt: 325 km
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  • Day27

    Tag 26 Bonus

    July 4, 2018 in Spain ⋅ ⛅ 22 °C

    Ab nach Finisterre. Ok mit dem Bus, denn laufen...nein!
    Aber die Busfahrt war ein echtes Abendteuer...und mir war spei Übel!!! Der Fahrer ist so schnell gefahren und so schnell die Berge rauf und runter um die Kurven, durch die Dörfer mit 80! Puhhh! Mir graut es vor der Rückfahrt!
    Aber nun bin ich hier am Ende der Welt am Kilometerpunk 0,0.
    Und es gibt ein paar Dinge die ich von meinem Weg mitnehmen werde.
    Nämlich folgendes:
    Ich nehme genug mit für einen kleinen Neuanfang,
    es ist nicht genug um den Rest des Lebens auf der faulen Haut zu liegen und sich um nix mehr Gedanken zu machen.
    Aber es hat mir ein Stück Freiheit ermöglicht.
    Ich lernte:
    Lebe unerschrocken...
    Fordere Dich heraus...
    Gib Dich mit nichts zufrieden...
    Trage alles an dir mit Stolz...
    Zu wissen, dass man immer noch Möglichkeiten hat ist Luxus!
    Soweit dazu!
    Camino, du hast mich mitten ins Herz getroffen!
    Das war vom ersten Tag an so, mit deinem harten Prüfungen & deiner süßen Natur. Deinen vielen Menschen & deinen witzigen Begegnungen.
    Was ich gelernt habe über mich: Ich bin total unfähig auch nur einen kleinen Teil meiner Gefühle der Außenwelt zu verheimlichen (Goodbye Pokerface) und das ist gut so, denn das bin ich!
    Ich habe gelernt, nicht so viel nachzudenken sondern einfach zu machen/ weiter zu laufen.
    Bleib niemals stehen! Egal wie langsam du gehen musst um weiter zu kommen. Geh weiter!
    Sei nicht traurig, sondern glücklich!
    Genieße dein Leben -Leb einfach-
    Jeder neue Schritt ist irgendwie auch ein Schritt den ich schon gegangen bin nur jetzt bin ich noch mutiger!
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