Spain
Insua

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33 travelers at this place:

  • Day152

    Epilog: Kap Finisterre

    December 1, 2018 in Spain ⋅ 🌬 14 °C

    Da der Pilgerrythmus uns schon früh aus dem Bett gehauen hat, beschlossen wir heute morgen den Bus nach Fisterra zu nehmen und zum Kap Finisterre zu laufen.
    Also verbrachten wir heute viel Zeit im Bus für einen letzten Blick auf die Küste. Für mich, die den Camino del Norte entlang gepilgert ist, ein perfekter Abschluss dieser Reise. Das bisschen Regen störte da kaum. Erst Recht nicht, als uns auf dem Weg zum Kap ein bekanntes Gesicht glücklich entgegen geschlendert kam. Philippe! Ein französischer Pilger, den ich zuletzt vor 2 Wochen in Muros de Nalon gesehen habe. Er ist den Weg bis nach Muxía und zum Kap Finisterre gepilgert. Die Wiedersehensfreude war groß und so tranken wir noch das ein oder andere Gläschen, nachdem uns der Bus wieder zurück nach Santiago gebracht hatte und ließen den Tag gemeinsam ausklingen.
    Morgen geht es für Daniel wieder nach Berlin und ich hänge noch eine Woche Urlaub mit der lieben Claudi in Porto dran - hab ja noch ein paar freie Tage! 🎉
    Das heißt gleichzeitig, dass dies der wirklich allerletzte Footprint meiner/unserer Pilgerreise ist 😭
    Ich bin beeindruckt, wie viele bekannte und bisher unbekannte Gesichter dieser Reise gefolgt sind und sende ein dickes Dankeschön an euch alle! Eure Nachrichten (sei es hier oder auf anderem Wege), haben mich immer wieder aufs Neue motiviert, inspiriert und mich so auf meinem Weg durch 3 Länder Europas, knapp 5 Monate lang und fast 3.500 km weit begleitet.
    Guter Weg! Bon Chemin! Buen Camino! Ultrëia!
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  • Day9

    End of the world

    May 5, 2018 in Spain ⋅ ☀️ 18 °C

    On the drive to Finisterre we zoomed along a highway and then climbed some considerable heights on twisty secondary roads, where huge windmills stood in a line along the ridges. Then we began to see Camino signage again and people walking with backpacks. I felt both guilty and relieved to be sitting in a car. Apparently many pilgrims choose to see the ocean at the traditional end of the known world, and they will walk on for 4 days from Santiago.
    In the town, we felt a close similarity to our old stomping ground of Gloucester MA, where many Portuguese fishermen emigrated. After a really good dinner of very fresh fish, and watching the sunset at the lighthouse, we headed beck to the airport hotel, ready to depart in the morning.
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  • Day18

    Fisterra - Das Ende der Welt

    April 10, 2018 in Spain ⋅ ☀️ 14 °C

    Ich erreiche Fisterra! Für die Römer war es das Finis Terrae, das Ende der Welt. Auf dem Gipfel des Monte do Facho (241 Meter) erreiche ich den Leuchtturm und damit das letzte Ziel meiner Reise. Hier steht der 0.000 Km Stein, der als einziger keinen Pfeil hat.

    Es lohnt sich für den Sonnenuntergang erneut zum Leuchtturm zu laufen. Und wer dem alten Brauch treu bleiben will sollte zuerst im Meer baden, Teile der getragenen Kleidung verbrennen, den Sonnenuntergang betrachten und am nächsten Tag als neuer Mensch zu erwachen.

    Distanz: 18.73 km

    Insgesamt: 325 km
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  • Day27

    Tag 26 Bonus

    July 4, 2018 in Spain ⋅ ⛅ 22 °C

    Ab nach Finisterre. Ok mit dem Bus, denn laufen...nein!
    Aber die Busfahrt war ein echtes Abendteuer...und mir war spei Übel!!! Der Fahrer ist so schnell gefahren und so schnell die Berge rauf und runter um die Kurven, durch die Dörfer mit 80! Puhhh! Mir graut es vor der Rückfahrt!
    Aber nun bin ich hier am Ende der Welt am Kilometerpunk 0,0.
    Und es gibt ein paar Dinge die ich von meinem Weg mitnehmen werde.
    Nämlich folgendes:
    Ich nehme genug mit für einen kleinen Neuanfang,
    es ist nicht genug um den Rest des Lebens auf der faulen Haut zu liegen und sich um nix mehr Gedanken zu machen.
    Aber es hat mir ein Stück Freiheit ermöglicht.
    Ich lernte:
    Lebe unerschrocken...
    Fordere Dich heraus...
    Gib Dich mit nichts zufrieden...
    Trage alles an dir mit Stolz...
    Zu wissen, dass man immer noch Möglichkeiten hat ist Luxus!
    Soweit dazu!
    Camino, du hast mich mitten ins Herz getroffen!
    Das war vom ersten Tag an so, mit deinem harten Prüfungen & deiner süßen Natur. Deinen vielen Menschen & deinen witzigen Begegnungen.
    Was ich gelernt habe über mich: Ich bin total unfähig auch nur einen kleinen Teil meiner Gefühle der Außenwelt zu verheimlichen (Goodbye Pokerface) und das ist gut so, denn das bin ich!
    Ich habe gelernt, nicht so viel nachzudenken sondern einfach zu machen/ weiter zu laufen.
    Bleib niemals stehen! Egal wie langsam du gehen musst um weiter zu kommen. Geh weiter!
    Sei nicht traurig, sondern glücklich!
    Genieße dein Leben -Leb einfach-
    Jeder neue Schritt ist irgendwie auch ein Schritt den ich schon gegangen bin nur jetzt bin ich noch mutiger!
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  • Day20

    Fisterra / Kap Finisterre (ca 397,8km)

    April 19, 2018 in Spain ⋅ ☀️ 16 °C

    Wir verlassen Cee durch den malerischen Ort Corcubion und erreichen bereits nach kurzer Zeit und stetigem Wechsel von Wald und Schotterpisten den Strand von Fisterra, der Stadt am Ende der Welt.

    Dort war es so früh morgens noch unbelebt und man hatte den wunderschönen Strand für sich - das Wasser war noch eiskalt, was nach der Wanderung, wenn auch deutlich kürzer als sonst, wohltuend war. Unser Weg in die Stadt führte dann auch noch lange am Strand vorbei.

    Da wir schon früh in Fisterra angekommen waren, gab es ausnahmsweise mal etwas anderes als Bocadillos zum Mittag und wir konnten ganz entspannt die restlichen Kilometer stadtauswärts zum Kap von Finisterre zurücklegen.

    Am einstigen Ende der Welt war es einfach nur beeindruckend. Ich glaube, ich hätte mich dort noch Stunden aufhalten können. Alleine schon, dass das Wetter, je nachdem auf welcher Seite der Klippen man stand, anders war, war überwältigend.

    Am Ende des Tages zahlen wir jedoch den Tribut unserer Touren: Wir sind bereits seit kurz nach sechs in der Herberge und erholen uns. Vor allem auch, weil morgen die letzte Etappe nach Muxia auf uns wartet, die mit knapp 30km und nur einer Bar auf der Mitte der Strecke auch kein Zuckerschlecken wird!
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  • Day42

    Esta hecho - it's done

    August 27, 2018 in Spain ⋅ 🌬 21 °C

    Das Ende meines Weges.
    Nach 930km und 42 Tagen steh ich am Ende der Welt. Am Kap Finisterra.
    Im Osten Spanien, im Süden und Westen nichts. Nur Meer bis zum Horizont.
    Ich dachte der Moment wäre ergreifender. Nach 900 km. So wie in Santiago. Aber vielleicht liegt es daran, dass dort die Kathedrale vorher nicht wirklich zu sehen war und hier konnte ich mich seit gestern darauf vorbereiten. Keine Ahnung.
    Ist trotzdem schön endlich angenommen zu sein.
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  • Day33

    D-31. Ol Veiroa - Finisterre

    October 27, 2016 in Spain ⋅ 🌙 17 °C

    Distance 35.4 km (900.3)
    Steps 47000 (1 253 885)
    Ascent/Descent 685/833

    Taigi, kelionės tikslas - Finisterre iškyšulys pasiektas. Sunku žodžiais apibūdinti tą jausmą, kai visą mėnesį eini vakarų kryptimi, ir staiga prieini vietą, kur toliau eiti nebėra kur. Prieš akis - vandenynas! Begalinis, platus, ir ramus ramus. Vakare dalis likusios Camino šeimynos nesitarę visi susitikom prie švyturio Finisterre iškišuly, ir neskaičiuodami laiko lydėjom saulę, dalinomės patyrimais, ir tiesiog buvom. Įsižiebė pirmos žvaigždės, ir švyturys tuo pačiu. Pasirodė ir Paukščių takas. Ramybė tokia, kad smilkalų aromatas tvyrojo aplinkui ir joks vėjo dvelksmas nedrįso jo liesti. Dar valanda, kita ir grįžom į Fisterre, kur laukė vėlyva vakarienė ir poilsis.
    Kelias baigėsi, bet kaip sakė viena pakely sutikta moteris: „Kelionė prasideda kai baigiasi kelias".

    Tad dar kartą - Buen Camino!

    ------------------

    So, I have to say that final destination, Finisterre cape, is reached. It's hard to find words to describe that feeling when you are walking towards West for a month and finally you reach the point of no more where to go. There is an Ocean in front of you. Endless, wide and calm. Me and few others from Camino family met at the end of the Cape just before sunset. We talked and laughed and watched that amazing sunset and just enjoyed the moment. First stars showed up in the sky and the lighthouse started to flash. And the Milky Way showed up. One or two more hours and we came back to Fistere for a late dinner. Journey is over. But as one women I met on Camino said: "Camino starts when you finish your walking".

    Buen Camino!
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You might also know this place by the following names:

Insua

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