Spain
La Puntilla

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11 travelers at this place:

  • Day2

    Sommer Sonne Sonnenschein

    March 10 in Spain ⋅ 🌙 22 °C

    Unser Appartement ist schön geräumig und sauber. Kurz nach dem Aufwachen entschieden wir uns irgendwo frühstücken zu gehen. Eine kurze Recherche später begannen wir unseren Spaziergang zum "Cafe der anderen Art". Begrüßt von einem netten älteren deutschen Herren nahmen wir draußen Platz und entschieden uns für das große Frühstück für 2. Und das war lecker! Vollkornbrötchen, Baguette und Croissants mit einem guten Mix aus Käse, Marmelade und einer leckeren selbstgemachten Knoblauchcreme. Dazu frisch gepresster Orangensaft, Kaffee und ein bisschen Sekt. Hoch zufrieden und pappsatt ging es dann weiter durch die kleinen Gassen des unteren Valle hin zum Hafen.
    Unser Spaziergang führte uns am Hafen vorbei zu einer Schotterstrasse, die zwischen Meer und 500m hoher Felswand ins Nichts zu führen schien. Doch nach ein paar hundert Metern entdeckten wir zuerst ein paar Minibusse und alte Wohnwagen. Später sogar kleine Häuschen. 333m bergauf fanden wir einen tropischen Fruchtgarten. Das klingt verlockend und ist als Führung mit Probieren für Dienstag vorgemerkt.

    Den Nachmittag verbrachten wir am Strand "La Puntilla". Leider merkte Lena erst am Abend welche Stellen beim einschmieren nicht ganz erwischt worden sind. Das Wasser ist garnicht so kalt wie erwartet und hat uns wirklich gut erfrischt. Und außerdem bleiben die befürchteten starken Winde aus. Was uns am Vorabend in Tenferiffa und auf dem Wasser fast vom Boot geweht hatte, ist auf La Gomera nur noch ein angenehmes Lüftchen.

    Am Abend gingen wir nochmal zum anderen Ende des Valles - Playa Calera. Und dann zurück zum Hafen, wo wir im "La puerto" einkehrten. Leider muss man Paella einen Tag vorbestellen. So wurde es ein wahoo-fisch für Lena und in Roquefort ertränkte Hähnchenbrust für mich.

    Was wir vorher nicht wussten: La Gomera und vor allem Valle Gran Rey war und ist ein beliebtes Aussteigerziel für Hippies. Vor allem deutsche. Eigentlich ist Valle Gran Rey deutsch. Hier sind größtenteils deutsche Touristen und in jedem zweiten Laden steht ein Deutscher hinterm Tresen. Alle Karten und Aushänge sind in Deutsch. Da fällt die Verständigung leicht :D
    Morgen geht's zum whale watching. Wir sind gespannt!
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  • Day32

    Der Wasserfall

    May 8 in Spain ⋅ ☀️ 20 °C

    Was gibt es zu erzählen? Zum einen, die Palmen vor dem Appartement wurden durch kräftigen Wind in der Nacht kräftig geschüttelt und zum anderen war es sehr ruhig dort. Nach dem gemütlichen Aufstehen, gingen wir gemütlich zum Frühstück. Das mussten wir tatsächlich, denn das Appartment zum dazugehörigen Restaurant, war eine Straße höher. Also müssten wir das Gebäude verlassen und die Straße ein Stück hochgehen. Im Restaurant angekommen, bestellten wir unser Frühstück. Alles wurde dort selbst biologisch selbst hergestellt und auch verkauft.

    Nach dem Frühstück gingen wir gemütlich zum Busstop. Denn wir haben uns am Vorabend entschieden, das wir einen Teil mit dem Bus fahren werden. Und daran bin ich "Schuld". Ich habe mir mehrmals die Strecken nach "Valle Gran Rey" angesehen und in mich hinein gehört. Und ich konnte auch schon auf den Weg nach "Las Hayas" in dieses Tal einen kurzen, aber heftigen Blick hinein werfen. Es ging einfach nicht. Ich kann diese erste Strecke einfach nicht gehen. Deshalb der Bus und auch das ist nur ein Kompromiss, denn auch das gefiel mir nicht. Schon allein der Gedanke, wie der riesen Bus die Kurven an den steilen Abhängen nimmt, ließ meine Knie weich werden. Aber da muss ich durch und mich der Angst stellen.
    An dem Busstop warteten wir ca. 30 Minuten und dann kam dieser riesen Bus. Ich verkroch mich in Sitz und schnallte mich an. Wahrscheinlich war ich der einzige im Bus der angeschnallt war.

    Die Fahrt dauerte knapp 25 Minuten und wir stiegen in "Lomo del Balo" aus. Es war extrem sonnig und grell und warm. Wir folgten zunächst einen kleine Abzweig durch den Ort und kamen auf den GR131. Diesen folgten wir durch das mit Palmen durchflutete grüneTal. Sehr schön anzusehen. Wir gingen durch verschiedene Orte, welche irgendwie ineinander übergehen und erreichten die Kirche des Ortes "El Guro". Einem Künstler- und Aussteigerdorf aus den touristischen Anfängen von "La Gomera". Erstaunlich viele Deutsche sind wir begegnet und später waren wir uns sicher, dass wir nur Deutschen begegnet sind.

    Nach dem Kirchplatz gingen wir quer einmal durch das Tal auf die andere Seite von " El Guro". Denn dort wollten wir in den "Barranco de Arure" und zum Wasserfall. Olaf war mit Frank vor knapp 30 Jahren schon einmal hier, hat aber den Wasserfall nicht gefunden und heute wollten wir ihn aber sehen. Anfangs gut (auf deutsch) ausgeschildert, folgten wir den Weg erst einige felsige Stufen hoch und dann wieder hinunter in ein Schilffeld. Der Pfad da durch war zwar eng, aber gut zu gehen. Hin und wieder mussten wir den Bachlauf auf Steinen überqueren manchmal waren die Zweige und Äste so tief, das wir mit unseren Rucksäcken da leichte Schwierigkeiten hatten. An einigen Stellen musste man sogar etwas Klettern. Entweder eine Holzleiter mit Seilführung hoch, oder an Felswänden entlang oder über umgefallene Bäume. An einer Weggabelung stand plötzlich eine Frau. Sie hat auf einem großen, vor ihr stehenden Stein, diverse Dinge ausgebreitet. Halsketten mit Anhängern aus Holz. Aber sie hatte noch mehr zu bieten. Denn sofort sprach sie uns auf deutsch an, sie habe selbstgemachte "Energiekugeln" und kühle Getränke. Die Getränke kühlte sie in Bachlauf und die "Energiekugeln" seien aus Datteln, Mango, Bananen und Gofio gemacht. Wir nahmen zwei von diesen Kugeln und zwei Getränke. Am Wasserfall wollten wir dann unsere Pause machen.

    Es war ein interessanter und auch körperlich etwas herausfordernder Weg. Umso erstaunter war ich über das Alter mancher Wanderer zum Wasserfall. Eine Gruppe von je zwei Frauen und zwei Männern, waren bestimmt an die 70 und schafften diese ganzen Kletterrouten durch den Barranco. Da ziehe ich meinen Hut.

    Der Rückweg ging scheinbar etwas schneller und wir nahmen einen Weg rechts und oberhalb vom Barranco aus dem Tal verlaufend. Nach einer Weile kamen wir in "La Calera" an, unserem heutigen Ziel
    Das kleine Hotel erreichte man, wie scheinbar andere in diesem Ort auch, nur über Treppenwege. Nach dem Einchecken und einer kleinen Pause, gingen wir zum Strand "Playa del Ingles". Einen schwarzen Lavastrand mit ein paar grossen Steinen. Die Wellen brachen sich zum Teil heftig an den Steinen. Was Olaf aber nicht daran hinderte, kurz baden zu gehen. Nach knapp 2 Stunden gingen wir in ein Restaurant essen und dann zurück zum Hotel.

    Im Restaurant haben wir noch besprochen, wie wir den morgigen Fähren-Tag angehen werden.
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  • Day4

    Valle Gran Rey - Nebelwald

    October 6 in Spain ⋅ ⛅ 20 °C

    Für heute haben wir uns ein Auto gemietet. Wir wollen in die Mitte - den Nebelwald. Im Englischen übrigens cloud forest und nicht fog forest. Das sei zu dicht an anderen englischen Worten und somit irreführend. 😉

    Ein paar facts zu unserem Hotel:
    Es bemüht sich um Nachhaltigkeit. Strohhalme aus Papaier, toipap / Servietten 100% recyceled, im Bad Zahnbürsten aus Bambus, ... Und anscheinend ab 18 Jahren. Das war so nicht geplant, aber es passt scon😂Read more

  • Day3

    Valle Gran Rey / La Calera 1.2

    October 5 in Spain ⋅ ⛅ 24 °C

    "Seit Hunderttausenden von Jahren stehen die Berge schon da. Das lässt unsere Existenz klein und nichtig erscheinen. Aber der Umstand, dass wir dieses Zeugnis der Unendlichkeit mit unseren eigenen Augen schauen und mit unserem Geist erfassen können, das hebt uns im gleichen Moment über uns selbst hinaus und lässt uns fühlen, dass auch wir an dieser Ewigkeit teilhaben."Read more

  • Day5

    Valle Gran Rey - Soft Whale Watching

    October 7 in Spain ⋅ ⛅ 23 °C

    Unser frühes Aufstehen haben wir mit einer Siesta wieder wettgemacht. Nun ein paar Vitamine und Aminos für den Körper und ab aufs Wasser.

    Raus mit Volker und Nicole und 7 anderen Walsuchenden. Wir durften Pilotwale sehen, eine kleine unechte Karatschildkröte und drei große Tümmler.
    Mein Gänsehautmoment war gekommen als das Pilotwalkalb seine Mutter rief und wir durften es hören. Sie kam aus der Tiefe, nahm das Kleine aus der Obhut der Schwester, Tante oder ähnliches und schwamm weiter. Eine Kalbübergabe, das darf man nicht oft sehen. Und diese kleine "Stimme"! Mutter und Kind und das Dazwischen, welch ein Wunder...

    Die Delfine sprangen für uns. Vier Meter wenigstens! Wow!
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La Puntilla

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