Spain
Asturias

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109 travelers at this place:

  • Day142

    ... oder mein perfekter Tag am Meer 😍 ... und deshalb gibts heut auch ausschließlich Meer-Bilder!
    Eine gute Idee heute den E9 zu nehmen und nur wenige Kilometer zu laufen, den schon zwischendurch legte ich viele Pausen ein, um das Meer zu genießen. Regen gabs wieder nur zu Beginn und dann wurde es von Stunde zu Stunde sonniger. Schon 14 Uhr in der Herberge angekommen, traute ich mich erst gar nicht beim Hospitaliero anzurufen und um Einlass zu bitten und picknickte erst einmal vor der Herberge. Diese liegt heute direkt am Meer und hat sogar einen eigenen kleinen Strand - fabelhaft!
    Und es hat sich gelohnt, so früh hier zu sein, den Tapia de Casariego ist ein malerisches Städtchen. Hier kann man stundenlang am Meer spazieren gehen. Und die zahlreichen kleinen Badebuchten und geschlossenen Strandbars deuten an, dass hier im Sommer richtig was los ist. Und anscheinend hat mein Lieblingsgin hier sogar ne Destille. Whoowhoo! 🎉 Ein perfekter Ort also für einen entspannten Pilgertag.
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  • Day133

    Und weil ich wusste, dass das so kommen wird, hab ich meinen persönlichen "Feiertag" heute auch ganz ohne schweres Gepäck absolviert.
    Bevor ich mit dem Zug zurück nach Poo fahren wollte, beschloss ich in der Jugendherberge vorbei zu gehen und zu fragen, ob ich meinen Rucksack dort deponieren kann. Und das ging ganz problemlos, so dass ich nur mit meinem 1l-Rucksack, der gerademal meine Wertsachen, eine Wasserflasche, nen Müsliriegel und nen Apfel enthielt, gestartet bin. Den "Zug" hab ich dann gerade in letzter Minute noch bekommen (manche Dinge ändern sich auch nie 😅). Da es Probleme mit der Elektronik gab, wurde kurzerhand auf einen Mini-Bus umgeschwenkt. Mit freundlichem Hupen wurden die wartenden Fahrgäste an den Bahnhöfen darauf hingewiesen, dass es heute nen Bus gibt. Beim ein oder anderen Bahnhof stieg der Schaffner sogar aus und sammelte die Wartenden persönlich vom Bahnsteig ein. Mit voll aufgedrehter Radiomusik begleitet von wildem Geschnatter ging es so beschwingt an der Küste entlang über die einzelnen Dörfer.
    Und der Tag sollte so entspannt weitergehen. Kein Tröpfchen Regen und wunderschöne Landschaften. Da ich erst um halb 12 in Poo starten konnte, erreichte ich Ribadesella spät - aber gerade pünktlich zum Sonnenuntergang.
    Dank des leichten Gepäcks war ich schnell unterwegs und am Ende hatte ich satte 31 km auf der Uhr 😅
    Mein Hostel ist eine top-renovierte alte Villa und liegt direkt am Strand, so dass ich das Meer vom Zimmer hören kann und sicher gut schlafen werde.
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  • Day136

    127. Etappe: Aviles

    November 15 in Spain

    Die heutige Etappe war ganz schön anstrengend, wie erwartet! Denn es ging nicht nur raus aus ner sehr großen Stadt, sondern auch gleich wieder rein in ne mittelgroße. Also lief ich fast nur Straße oder Fußweg, das merkte ich dann in den Füßen am Ende des Tages. Ich kreuzte jede Menge Industriegebiet, deshalb gibts heut auch mal wieder etwas Industrieromantik. Das letzte Stück ging dann durch einen ganz hübsch gestalteten Park hinein in die Stadt.
    Sonne gab es satt, so dass ich sogar meine Hosenbeine abzippen konnte 🎉🎉
    Heute bin ich wieder in einer staatlichen Herberge, über 50 Betten in einem Raum! Gut, dass wir nur zu 7 sind und ich mich in eine Ecke verkrümeln konnte. Ein paar bekannte Gesichter sind auch wieder dabei und da über die Hälfte der Mitpilger Italiener sind, gabs heut standesgemäß Pasta am großen Tisch für alle! Jammi! 🍝😋 Und die Mama hat übereifrig gleich die Wäsche aus dem Trockner für alle zusammengelegt. 🙈 Dabei sind nur meine Hosenbeine zum Abzippen abhanden gekommen. Hoffe sie tauchen morgen noch auf, ansonsten muss es nun wohl Sommer bleiben 😂
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  • Day134

    125. Etappe: Villavicosa

    November 13 in Spain

    Kurz vor 9 startete ich heute durch, denn es standen 38 km auf dem Programm. Zu Beginn stellte ich erst einmal fest, dass es letzte Nacht gar nicht fürchterlich geregnet hat, sondern die Flut den Krach verursacht hat, als diese jede Menge Kiesel auf die Strandpromenade befördert hatte.
    Ich kreuzte so manches malerische Dorf und immer wieder sah ich Horreros. Das sind kleine Holzhütten zur Aufbewahrung von Lebensmitteln, bspw. Mais oder Getreide, die auf Stelzen stehen. Dann überquerte ich uralte steinerne Brücken und musste so manches Mal durch Pfützen und Schlamm waten. Meine Hose und die Schuhe sehen dementsprechend aus - da ist wohl bald wieder ne Wäsche fällig 😅
    6 km vorm Ziel traf ich zufällig die Hospitaliera vom nächsten Ort, die mich gleich fragte, ob ich dort übernachten wolle. Nach kurzem überlegen lehnte ich ab und setzte meinen Weg fort. In der Abenddämmerung erreichte ich mein heutiges Ziel Villavicosa und freute mich riesig über eine richtigen Herd, auf dem ich mir heut mein Essen zubereiten konnte. Die letzten Tage bestand die Küche leider nur aus einer Mikrowelle, so dass das Kochen nur eingeschränkt möglich war - ging aber auch. Wie schon in Frankreich gibts hier super leckere Suppen im Tetrapack, die man gut in der Mikro aufwärmen kann. 😋
    Morgen gehts nach Gijon! Nicht ganz so weit, jedoch gibt es eine größere Steigung zu überwinden, so dass ich auch morgen früher starte. Ist wahrscheinlich kein Problem, denn heute teile ich mir die Herberge mit 3 anderen, ausschließlich männlichen, Pilgern. Aber ich hab ja meine Ohrstöpsel dabei 🙉
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  • Day140

    131. Etappe: Luarca

    November 19 in Spain

    Gut, dass ich ausschlafen konnte, denn die Etappe war nur sehr klein. Und so machte ich einige Zwischenstopps und genoss den schönen Sonnentag und die schönen Waldwege.
    Mein Etappenort Luarca liegt malerisch an einer Flussmündung. Da ich so früh dran war, hatte ich noch genug Zeit einen ausgedehnten Stadtrundgang zu machen und den Friedhof, der auf den Klippen liegt, zu besichtigen.
    Morgen hab ich endlich mal wieder 30 km vor mir. Da freu ich mich schon drauf! Auch wenn es morgen nicht ganz so sonnig werden soll.
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  • Day132

    123. Etappe: Poo / Ribadesella

    November 11 in Spain

    Zunächst startete der Tag sonnig und es gab so manche Steilküste und Bufons (Meereswassergeysire) zu bewundern und so einige Kuhherden zu durchqueren.
    Mittags setzte leider der Regen ein und hielt an. Völlig durchnässt aber glücklich erreichte ich zusammen mit einer Pilgerin aus der Schweiz die angestrebte Pilgerherberge. Doch leider mussten wir erfahren, dass diese in diesem Winter zum ersten Mal geschlossen hat. Eine Alternative gab es im Ort leider nicht, die nächste offene Herberge war ca. 17 km entfernt - um 17:30 ein wenig zu weit für uns., um noch im Hellen anzukommen. Also entschlossen wir uns nach einer kurzen Krisensitzung mit Wein, Pinchos und Fußball in der örtlichen Dorfkneipe dem Rat des Hospitalieros zu folgen und den Zug zu nehmen. Damit wir nicht wieder vor verschlossener Türe stehen, rief ich vorsichtshalber an und eine nette Frau sagte mir, dass sie noch 2 Plätze in ihrer privaten Herberge frei hat. Erleichtert ging es also mit dem Zug weiter und so bin ich heute schon in Ribadesella, wo ich eigentlich erst morgen sein wollte.
    Für morgen bin ich mir noch nicht sicher wie es weitergeht, ob ich wieder zum Ausgangspunkt zurückfahre und ein zweites Mal in Ribadesella übernachte. Das entscheide ich spontan beim Frühstück 😊
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  • Day135

    126. Etappe: Gijon

    November 14 in Spain

    Puh! Heut bin ich ganz schön ins Schwitzen gekommen, bester Sonnenschein bei 20 Grad und die beiden Berge hatten es in sich. 600 m rauf und 600 m wieder runter 😅 Ein Wegweiser verriet mir außerdem, dass es mittlerweile sogar nur noch 370 km bis Santiago de Compostella sind! 😳 Zwischendurch traf ich immer wieder die anderen Pilger aus meiner letzten Herberge.
    Übrigens hab ich Ohrstöpsel sei Dank gut geschlafen. Das Problem waren zum Schluss gar nicht die Schnarcher sondern eher das Kind von nebenan, das nachts um 23 Uhr für den morgigen Musikunterricht noch schnell ein Lied einüben musste 🙉
    Mein Ziel sah ich schon von weitem, aber wie das immer bei großen Städten ist, es dauert dann doch noch ein paar Stunden bis man wirklich da ist.
    Mein Hostel ist direkt am Strand, Zimmer mit Meerblick.
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  • Day137

    128. Etappe: Muros de Nalon

    November 16 in Spain

    Heut bin ich nicht so Recht in den Gang gekommen und so erst um 10 ganz entspannt gestartet. Und dann hab ich mich noch zu meinem Vorteil verlaufen und mindestens 5 km abgekürzt 😅 Ein ganz entspannter Tag also und dazu mit jeder Menge Sonne!
    Zum Glück ging es dazu viel durch Wald, so dass sich meine Füße etwas erholen konnten. Den Duft von Eukalyptus werde ich in jedem Fall vermissen!
    Und meine Hosenbeine sind auch wieder aufgetaucht, hatten sich noch dreckig im Rucksack versteckt. Also bin ich erst Mal mit ner halbdreckigen Hose los. Dank der Sonne war aber wieder kurze-Hosen-Wetter 🎉
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  • Day139

    130. Etappe: Cadavedo

    November 18 in Spain

    Heute bin ich mal konsequent den gelben Pfeilen gefolgt und habe die Ratschläge meiner Pilgerfiebel komplett ignoriert, denn die wollte mich fast nur über Straße schicken. Wieso ist mir ein Rätsel, denn der offizielle Weg war zwar etwas anspruchsvoller, aber genau so wie ich es mir für einen Tag auf dem Camino vorstelle: jede Menge Waldwege, entlang der Küste mit schönem Blick übers Meer, steil bergauf und bergab, Eukalyptusduft überall. Ok, ab und zu wars ein bissl matschig und ich musste heute doch den ein oder anderen Bach durchqueren (nun weiß ich den Camino in Frankreich zu schätzen, wo es über jedes noch so kleine Gewässer eine Mini-Brücke gab), aber meine Füße sagen "Danke", da sie mich fast nur über weiche Wege tragen mussten.
    Kurz vorm Ziel setzte dann leider der Regen ein. Die Hospitaliera nahm mich freundlich in Empfang und schmiss mich sofort wieder raus. Da heut Sonntag ist, hat der örtliche Supermarkt leider nicht offen und das Restaurant hatte nur bis 4 warme Küche. Somit hatte ich gerade Mal eine halbe Stunde Zeit noch eine warme Mahlzeit zu bekommen. Das Restaurant war richtig voll, so dass ich auf der überdachten Terrasse aß, ab und zu erwischte mich zwar noch mal der Regen, aber das Essen war reichlich, leider nicht sehr vitaminreich, dafür aber voller asturischer Spezialitäten: Fabada, Cachopo und zum Abschluss ein schwedisches Möbelhausschmankerl: Daim-Torte 😅
    Heut bin ich wieder allein in der Albergue, aber Dank der netten Gastgeberin hab ichs warm und bin mit Frühstück und Abendsnacks sowie Tipps für die nächsten Pilgertage versorgt. Morgen darf ich sogar bis 10 hier bleiben - das heißt: Ausschlafen 🎉🎉
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  • Day141

    132. Etappe: La Caridad

    November 20 in Spain

    Heute wars n bissl ungemütlich, zunächst gings bei leichtem Regen los - der verflüchtigte sich aber schnell. Leider blieb es drübe und die Temperaturen einstellig.
    Die Küste war immer noch in Sichtweite, auch wenn ich nicht direkt daran entlang gewandert bin. Viele kleine hübsche Dorfkirchen gab es (leider nur von außen) zu bestaunen.
    Begleitet wurde ich heute von vielen durchaus witzigen Botschaften eines Mitpilgers, die aber einen ernsten Hintergrund haben. Denn so manche Pilger und Wanderer hinterlassen leider ihre Spuren in der Natur ohne darüber nachzudenken. 😓
    In der Herberge hab ich nun wieder freie Bettwahl und kann mich in der Mikrowellenküche voll entfalten. Den Temperaturen entsprechend gibt es wieder eine der leckeren Suppen ausm Karton 😋
    Ab morgen könnte ich mich nun auf den Weg ins Inland begeben und den "Camino historico" laufen, aber irgendwie kann ich mich noch nicht von der Küste verabschieden und werde mich wohl für eine sehr kurze, aber lt. verlässlichen Pilgerquellen, wunderschöne Route über den E9 direkt an der Küste entscheiden und erst übermorgen so langsam nach Galicien und weg von der Küste pilgern.
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You might also know this place by the following names:

Province of Asturias, Provinz Asturien, Asturias, Asturies, Província d'Astúries, Province d'Asturies, Asturie, アストゥリアス

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