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Asia, Oct 2023 - Jan 2024

susi-picturesによる97日間のアドベンチャー もっと詳しく
  • Tuol Sleng, S-21 - Detention Center

    2023年12月4日, カンボジア ⋅ ☁️ 32 °C

    Als Rote Khmer wurde neben anderen vor allem die Kommunistische Partei Kampucheas bezeichnet, eine maoistisch-nationalistisch-rassistische Guerillabewegung, die 1975 unter Führung von Pol Pot in Kambodscha an die Macht kam und bis 1979 das Land totalitär als Staatspartei regierte.
    Die kommunistische Partei wollte die Gesellschaft mit Gewalt in eine Art Agrarkommunismus überführen. Dieser Prozess umfasste auch die fast vollständige Vertreibung der Bevölkerung der Hauptstadt Phnom Penh und weiterer großer Städte. Wer zurückblieb, wurde ermordet. Sämtliche Einrichtungen, due der Bildung und Kultur und der ehemaligen Staatsführung dienten, wurden zerstört bzw. umgewidmet. Nach 3 Tagen durfte die Bevölkerung zurück. Durch Handzeichen mussten sich gebildete Bürger melden (Lehrer, Mediziner, Akademiker, Künstler, Polizisten, etc.). Sie wurden teils mit Familie gleich von den anderen getrennt und abgeführt. Sie starben als erstes. Ungebildetere
    Schichten wurden zum Arbeiten in der Agrarwirtschaft gezwungen, Mönche bspw. vor Pflüge gespannt. Das Esen wurde auf eine kleine Schüssel Reis pro Tag, in Wasser gekocht, limitiert. In Moscheen wurden Schweine angesiedelt. Auch kranke Hirne sind erfinderisch. Ziel war es jedenfalls, die kambodschanische Bevölkerung ohne jegliche Bildung zu lassen und absolut jeden als folgsamen Befürworter des Regimes zu erziehen.
    Das Tuol-Sleng-Genozid-Museum ist das ehemalige Gefängnis S-21 (eines von insgesamt 196) der Roten Khmer und dient der Erinnerung an die dort begangenen Verbrechen während des Genozids in Kambodscha zwischen 1975 und 1979 zur Zeit des Demokratischen Kampucheas. Obwohl es oft als Folterzentrum beschrieben wird, war es vielmehr ein Internierungszentrum, denn nicht alle Häftlinge wurden gefoltert. Allerdings war der Tod für jeden Häftling unausweichlich. Ein in S-21 Eingelieferter wurde systematisch als schuldig betrachtet, wenn nötig wurde ein Geständnis erzwungen. Ungefähr 20.000 Gefangene durchliefen diesen Ort, es gab am Ende 11 Überlebende (7 Männer, 4 Kinder) als es 1979 von den vietnamesischen Invasoren befreit wurde. Der Umfang des Gefängnisses ging weit über das heutige Museumsgelände hinaus und erstreckt sich über das ganze Viertel. Dort waren unter anderem ein Krankenhaus, Felder, Bananenplantagen, in Folterkammern umgewandelte Häuser sowie Unterkünfte für das Personal zu finden.
    Die vier Gebäude des ehemaligen Gymnasiums wurden mit einem Elektrozaun eingezäunt und die Klassenräume in Gefängniszellen und Folterkammern umgewandelt. Stacheldraht-Geflecht vor den Außengängen der einzelnen Gebäudeteile sollte verzweifelte Gefangene daran hindern, Selbstmord zu begehen. Chef des Gefängnisses wurde ein Herr genannt Duch, ein ehemaliger Lehrer. Opfer hier waren zuerst Soldaten und Beamte des vorherigen Regimes, dann eigene Leute der Khmer Rouge, die doch nicht ganz ins System passten, und dann Zivilisten, Studenten, Intellektuelle, heimgekehrte Exilkambodschaner, buddhistische Mönche und einige Ausländer (vor allem Vietnamesen. Teils wurden Familienangehörige gleich mit interniert. Um sie kümmerten sich 300 Wächter und Verhörer. Als Foltermethoden kamen im S-21 Elektroschocks, das Untertauchen in Wasserbottichen, Waterboarding, das Aufhängen an einem Galgen bis zum Eintreten der Bewusstlosigkeit, wobei die Hände hinter dem Rücken mit einem Seil zusammengebunden wurden und das Opfer daran aufgehängt wurde, Daumenschrauben und das Einführen von Säure oder Alkohol in die Nase zum Einsatz. Obwohl viele Menschen daran starben, war es verpönt, sie absichtlich dabei zu töten, da die Roten Khmer zuerst Geständnisse erreichen wollten. In den ersten Monaten wurden die Insassen auf dem Gelände des S-21 erschlagen. 1976/77 beschloss jedoch Duch, den Hinrichtungsort nach Choeung Ek zu verlagern, auch um die Seuchengefahr zu verringern. Die Gefangenen wurden fortan in Choeung Ek vor den Toren der Stadt mit Schaufeln erschlagen oder bekamen die Kehlen durchgeschnitten, um Munition zu sparen und um den Lärm von Schüssen zu vermeiden.

    Among others, the Communist Party of Kampuchea was referred to as the Khmer Rouge, a Maoist-nationalist-racist guerrilla movement that came to power in Cambodia in 1975 under the leadership of Pol Pot and ruled the country as a totalitarian state party until 1979.
    The communist party wanted to use force to transform society into a kind of agrarian communism. This process also included the almost complete displacement of the population of the capital Phnom Penh and other large cities. Those who stayed behind were murdered. All institutions that served education and culture and the former state leadership were destroyed or rededicated. After 3 days the population was allowed to return. Educated citizens had to report by show of hands (teachers, doctors, academics, artists, police officers, etc.). Some of them and their families were immediately separated from the others and taken away. They died first. More uneducated
    Shifts were forced to work in agriculture, for example monks were put in charge of plows. Eating was limited to one small bowl of rice per day, cooked in water. Pigs were introduced into mosques. Even sick brains are inventive. In any case, the aim was to leave the Cambodian population without any education and to educate absolutely everyone to be obedient supporters of the regime.
    The Tuol Sleng Genocide Museum is the former Khmer Rouge prison S-21 (one of 196) and serves to commemorate the crimes committed there during the genocide in Cambodia between 1975 and 1979 during the Democratic Kampuchea era. Although it is often described as a torture center, it was more of an internment center because not all of the prisoners were tortured. However, death was inevitable for every prisoner. A person admitted to S-21 was systematically viewed as guilty and, if necessary, a confession was coerced. About 20,000 prisoners passed through this place, there were ultimately 11 survivors (7 men, 4 children) when it was liberated from the Vietnamese invaders in 1979. The scope of the prison went far beyond the current museum grounds and extends across the entire district. There, among other things, there was a hospital, fields, banana plantations, houses converted into torture chambers and accommodation for the staff.
    The four buildings of the former high school were fenced off with an electric fence and the classrooms were converted into prison cells and torture chambers. Barbed wire in front of the outside corridors of the individual parts of the building was intended to prevent desperate prisoners from committing suicide. The head of the prison was a gentleman named Duch, a former teacher. Victims here were first soldiers and officials of the previous regime, then the Khmer Rouge's own people, who didn't quite fit into the system, and then civilians, students, intellectuals, returning Cambodian exiles, Buddhist monks and some foreigners (especially Vietnamese. Some were family members They were immediately interned, with 300 guards and interrogators taking care of them.
    The methods of torture in the S-21 included electric shocks, submersion in vats of water, waterboarding, hanging from a gallows until unconsciousness occurred, with the hands tied behind the back with a rope and the victim hung from it, thumbscrews and the insertion of Acid or alcohol is used in the nose. Although many people died as a result, intentionally killing them was frowned upon because the Khmer Rouge wanted to obtain confessions first. In the first few months, the inmates on the S-21 premises were beaten to death. In 1976/77, however, Duch decided to move the execution site to Choeung Ek, also to reduce the risk of epidemics. From then on, the prisoners were beaten to death with shovels in Choeung Ek, just outside the city gates, or had their throats cut to save ammunition and to avoid the noise of gunfire.
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  • Phnom Penh, Central Market

    2023年12月4日, カンボジア ⋅ ☀️ 31 °C

    Vor 1935 bestand die Gegend um den Markt aus einem Feuchtgebiet, in dem sich das Wasser während der Regenzeit in einem See sammelte. Der Entwurf des Zentralbaus im Art déco stammt von den französischen Architekten Louis Chauchon und Jean Desbois. Erbaut wurde der Markt von August 1935 bis Juni 1937, er wurde vom französischen Staat gespendet. Der Zentralmarkt war bis in die 1970er Jahre das Handelszentrum von Phnom Penh. Aufgrund des nur 15 Zentimeter unter der Oberfläche liegenden Grundwasserspiegels wurde im Zuge der Generalsanierung 2009-2011 ein neues Drainagesystem gebaut, ebenfalls unterstützt von Frankreich. Der Zentralmarkt bildet das ungefähre geografische Zentrum der Stadt und ist als Orientierungspunkt bestens geeignet. Er besteht aus einem zentralen 26 Meter hohen Kuppelbau mit einem Durchmesser von 45 Metern und vier 44 Meter langen Gebäudearmen. Das Bauwerk schützt die in ihm befindlichen Marktstände vor Sonne und Regen. Darüber hinaus ist es von zahlreichen Öffnungen durchsetzt, und die Gebäudearme stehen auf Säulen, so dass aufgrund der Winddurchlässigkeit für angenehme Temperaturen gesorgt ist. Angeboten wird das gesamte Spektrum ost- und südostasiatischer Waren, also insbesondere – jeweils bevorzugt als Kopien westlicher Markenprodukte – Bekleidung, Schuhe, Taschen, Sonnenbrillen, Uhren und DVDs, aber auch Haushaltsgegenstände und elektronische Geräte, Moskitonetze, Bücher, Schmuck, örtliches Kunsthandwerk, Spielzeug sowie land- und fischereiwirtschaftliche Erzeugnisse und Blumen. (Wiki vergass die Futterstände zu erwähnen).

    Before 1935, the area around the market consisted of a wetland where water collected in a lake during the rainy season. The Art Deco central building was designed by the French architects Louis Chauchon and Jean Desbois. The market was built between August 1935 and June 1937 and was donated by the French state. The Central Market was the commercial center of Phnom Penh until the 1970s. Due to the groundwater level being only 15 centimeters below the surface, a new drainage system was built as part of the general renovation in 2009-2011, also supported by France. The market is the approximate geographical center of the city and is ideal as a landmark. It consists of a central 26 meter high domed building with a diameter of 45 meters and four 44 meter long building arms. The structure protects the market stalls within it from sun and rain. In addition, it is riddled with numerous openings and the arms of the building stand on pillars, ensuring pleasant temperatures due to the wind permeability. The entire spectrum of East and Southeast Asian goods is offered, in particular - preferably as copies of Western brand products - clothing, shoes, bags, sunglasses, watches and DVDs, but also household items and electronic devices, mosquito nets, books, jewelry, local handicrafts and toys as well as agricultural and fishing products and flowers. (Wiki forgot to mention the feeding stalls).
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  • Phnom Penh, Wat Phnom…

    2023年12月4日, カンボジア ⋅ ☀️ 31 °C

    … oder woher Phnom Penh seinen Namen hat.

    Errichtet auf einem 27 Meter hohen künstlichen Hügel mit 300 Meter Durchmesser ist es das höchstgelegene religiöse Bauwerk der Stadt. Der Legende nach hatte den Bau im Jahre 1372 die wohlhabende Witwe Daun Chi Penh veranlasst, nachdem sie fünf Buddha-Statuen, davon vier aus Bronze und eine aus Stein, in einem Koki-Baumstamm am Ufer des Mekong gefunden hatte, der durch eine große Flutwelle flussabwärts gespült wurde. Sie ließ den Hügel nordöstlich von ihrem Haus aufhäufen und den Tempel, der die Statuen beherbergen sollte, aus den angespülten Baumstämmen errichten. Sie gab der Anlage den Namen Wat Phnom Daun Penh. Phnom bedeutet auf Khmer „Hügel“, und dieser bildete die Keimzelle für die Stadt, deren Name wortgetreu übersetzt „Hügel Penh“ heißt. Im übrigen bedeutet Wat „Tempel“. Phnom Penh ist also nach der reichen Dame benannt, die man hier nur Grandma Penh nennt.

    ...or where Phnom Penh gets its name.

    Built on a 27 meter high artificial hill with a diameter of 300 meters, it is the highest religious structure in the city. According to legend, the wealthy widow Daun Chi Penh ordered its construction in 1372 after she found five Buddha statues, four of them made of bronze and one made of stone, in a Koki tree trunk on the banks of the Mekong that had been destroyed by a large tidal wave was washed downstream. She had the hill northeast of her house raised and the temple that would house the statues built from the washed-up tree trunks. She gave the complex the name Wat Phnom Daun Penh. Phnom means “hill” in Khmer, and this formed the nucleus for the city, whose name literally translates to “Hill Penh”. Furthermore, Wat means “temple”. Phnom Penh is therefore named after the rich lady who is just called Grandma Penh here.
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  • Bike Tour to Koh Dach

    2023年12月5日, カンボジア ⋅ ☁️ 26 °C

    Heute machen wir am Vormittag eine kleine geführte Radtour. Quasi Survival Training in Phnom Penh. Aber wir erreichen die erste Fähre unbeschadet. Und die zweite auch. Den ersten Halt machen wir an einem goldenen Tempel. Prächtigst innen angemalt. Aber es ist soooo heiß. Ein paar Mal stelle ich mein Rad nicht in den Schatten und wenn ich Minuten später wieder aufsteigen will, gibts Popo-Barbecue. Am Straßenrand halten wir und unser Guide lässt uns alles durchkosten. Ich nehme Klebereis mit Banane. Rosa Banane wohlgemerkt. Und während wir halb am Verdampfen sind, fahren die Einheimischen mit Wollmützen und Handschuhen an uns vorbei…

    Today we're going on a short guided bike tour in the morning. Basically survival training in Phnom Penh. But we reach the first ferry unscathed. And the second one too. Our first stop is at a golden temple. Beautifully painted inside. But it's soooo hot. A few times I don't put my bike in the shade and when I want to get back on the saddle again minutes later, there's a butt barbecue. We stop at the side of the road and our guide lets us taste everything from the food stall. I have sticky rice with banana. Pink banana. And while we're half evaporating, the locals drive past us with wool hats and gloves...
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  • Island Koh Dach

    2023年12月5日, カンボジア ⋅ ☁️ 30 °C

    Unser Guide zeigt uns seine Heimatinsel. Auf dem Markt werden uns die unbekannten Früchte erklärt, und dass die Bewohner aus dem zähen Saft der Wasserlilienstiele Schals weben. Kleine Muscheln werden in Salz und Chili als Snack angeboten. Die Märkte öffnen morgens und zum Abend hin. Damit die arbeitende Bevölkerung immer frisch einkaufen kann. Einen Kühlschrank haben die wenigsten. Es gibt noch Eisblock-Verkäufer. In der heissen Jahreshälfte kostet das Eis viermal so viel wie in der „kühleren“, also jetzt. 🥵 Friedhof-Stupas werden hier auch mal in allen möglichen Farben angemalt. An einer Schule erfahren wir, dass die Kids hier monatsweise 3 Stunden vormittags oder nachmittags Schule haben. Wem das nicht reicht, muss privat dazu buchen. Schuljahre quasi wie in Deutschland, aber in kleineren Orten auch mal 60 Kids pro Klasse. Schuluniformen sind überall weißes Hemd und blaue(r) Hose/Rock. Schuhe bleiben draussen. Die Kühe stehen überall rum und sehen viel niedlicher aus als unsere. Mit Schlappohren wie Osterhasen. Reis wird auf Planen am Straßenrand getrocknet. Und dann bringt uns der Guide zu einem Arbeitsplatz, an den man denken sollte, falls einem der eigene Job mal zu mühsam vorkommt. Männer stehen in einer schwarzen Halle vor offenen Öfen, über den Feuern simmen Sojamilch-Pfannen. Von denen schöpfen die Arbeiter immer wieder die Haut ab. Tofu-Haut. Die dann getrocknet wird. Chinesen essen die gerne (wieder eingeweicht) in ihrer Suppe. Als Abfallprodukt entsteht die Holzkohle, für die die Chinesen sogar noch mehr bezahlen als für die Tofu-Haut. Die Halle ist trotz der fehlenden Wände heiss, sicher 50 Grad, vor den Öfen ist es noch schlimmer. Der Rauch hat alles schwarz gefärbt und er beisst in Augen und Lunge. Die Männer arbeiten hier in 12 Stunden-Schichten. Ihre Hütte aus Wellblech liegt 20m entfernt und sieht nicht viel bequemer aus als der Arbeitsplatz. Wir sind alle froh, wieder rauszukönnen an die frische Luft. Da ist es zwar auch heiss, aber doch immer noch etwas kühler, mit mehr Licht. Als Mittagessen gibt es frisches Obst, ich esse das erste Mal Sapodillas (früchte vom Breiapfelbaum). Lustig. Danach erklärt uns eine Frau, wie Seide produziert wird, die Familie macht das in 8. Generation. Das sind echte Profis. Alle machen mit, auch die Großeltern. Das Video von der Oma lad ich beim nächsten Mal mit hoch, kein Platz mehr. Leute bestellen Hochzeitsgewänder etc. bei ihnen. Kristen und ich müssen danach los, wir haben nachmittags noch was vor und sind schon spät dran. Aber unser Guide behält die Ruhe und Kristen springt beherzt mit ihrem Rad auf die bereits ablegende Fähre. Der Steuermann hatte das genau so geplant. Mit einer Abkürzung durch die Stadt sind wir dann auch quasi pünktlich zurück am Hotel.

    Our guide shows us his home island. At the market we are told about the unknown fruits and that the residents weave scarves from the viscous juice of the water lily stems. Small mussels are offered in salt and chili as a snack. The markets open in the morning and evening. So that the working population can always buy fresh food. Very few people have a refrigerator. There are still ice block sellers. In the hot half of the year, ice cream costs four times as much as in the “cooler” half of the year, i.e. now. Cemetery stupas are sometimes painted in all sorts of colors here. At one school we find out that the kids here have school for 3 hours in the morning or afternoon every month. If that's not enough, you have to book privately. School years are basically like in Germany, but in smaller places there are sometimes 60 kids per class. School uniforms everywhere are white shirt and blue pants/skirt. Shoes stay outside. The cows are standing around everywhere and look much cuter than ours. With floppy ears like Easter bunnies. Rice is dried on tarpaulins on the side of the road. And then the guide takes us to a workplace that you should think about if your own job seems too tedious. Men stand in a black hall in front of open ovens, pans of soy milk simmer over the fires. The workers keep skimming the skin off of them. Tofu skin. Which is then dried. Chinese people like to eat them (re-soaked) in their soup. The waste product is charcoal, for which the Chinese pay even more than for the tofu skin. Despite the lack of walls, the hall is hot, probably 50 degrees, and it's even worse in front of the ovens. The smoke has turned everything black and it bites your eyes and lungs. The men work here in 12-hour shifts. Their corrugated iron hut is 20m away and doesn't look much more comfortable than their workplace. We are all happy to be able to get out into the fresh air again. It's hot there, but still a little cooler, with more light. For lunch there is fresh fruit, I eat sapodillas (fruits from the pulp apple tree) for the first time. Funny. A woman then explains to us how silk is produced; the family has been doing this for the 8th generation. These are real professionals. Everyone takes part, even the grandparents. I'll upload Grandma's video next time, there's no more space. People order wedding gowns etc. from them. Kristen and I have to go afterwards, we have something to do in the afternoon and are already running late. But our guide keeps calm and Kristen courageously jumps with her bike onto the ferry that is already leaving. The helmsman had planned it exactly that way. With a shortcut through the city we are back at the hotel almost on time.
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  • Oudong Mountain

    2023年12月5日, カンボジア ⋅ ☀️ 33 °C

    Eine gute Stunde nördlich von Phnom Penh liegt Oudong, welches auch mal Hauptstadt war (vom frühen 17. Jahrhundert bis 1866). Übrig geblieben ist eine monumentale Nekropole der ehemaligen Könige von Kambodscha mit zahlreichen Stupas und Schreinen. Eine nicht enden wollende Treppe bringt uns nach oben zur weißen Stupa, wir sind neben Mönchen, Affen und einer Schulklasse die einzigen Besucher. Wir vermuten aber, dass die Touris hier zum Sonnenauf- und -untergang hinpilgern. Darauf lassen zumindest die vielen Futter- und Souvenirstände schliessen, die langsam aufmachen, als wir wieder losfahren. Neben der strahlend weißen man Hauptstupa stehen auch noch zwei ältere. Eine mit vielen Elefantis, die andere mit Blümchenkacheln dran. Die Stufen wieder runter werden wir noch am nächsten Tag merken. Aber jetzt stärken wir uns erstmal an frittierten Mausstangen und einem Zuckerrohrsaft. Dann gehts 4 Stunden lang Richtung Nordwesten. Unser Ziel für heute lautet Battambang.

    An hour drive north of Phnom Penh is Oudong, which was also the capital once (from the early 17th century to 1866). What remains is a monumental necropolis of the former kings of Cambodia with numerous stupas and shrines. A never-ending staircase takes us up to the white stupa; apart from monks, monkeys and a school class, we are the only visitors. But we suspect that tourists make a pilgrimage here for sunrise and sunset. At least that's what the many food and souvenir stands that slowly open as we set off again suggest that. Next to the shining white main stupa there are also two older ones. One with lots of elephants, the other with flower tiles on it. We'll notice the steps coming back down the next day when using our legs. But now let's fortify ourselves with fried corn sticks and a sugar cane juice. Then we head northwest for an additional 4 hours. Our aim for today is Battambang.
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  • Battambang, Bamboo Train

    2023年12月6日, カンボジア ⋅ ☀️ 25 °C

    Battambang liegt knapp 300 km nordwestlich von Phnom Penh. Hier waren die Thais gerne mal am Zuge, liegt ja auch nahe zur Grenze. Mit 1 Mio. Einwohnern tatsächlich dur zweitgrößte Stadt Kambodschas. Es liegt am Tonle Sap See - den Fluss dazu hatten wir schon in Phnom Penh gesehen, der da in den Mekong mündet. Battambang ist DIE Reiskammer (oder wie man hier sagt: the rice bowl) des Landes. Battambanger Reis ist berühmt und beliebt und reicht aus, um ganz Kambodscha zu beliefern, Reis muss nicht importiert werden. Vielleicht liegt das an einer gewissen würzigen Zutat, aber dazu später mehr. Die Gegend jedenfalls ist für den Reisanbau wie geschaffen, flach wie Stulle und schön unter Wasser stehend. Reis wird hier nur zweimal im Jahr angebaut. Man sieht die Familien auf den Feldern arbeiten. Wir Touris machen es uns da gemütlicher und fahren eine Runde mit dem Bamboo-Train. Der brachte damals Waren zur Grenze nach Thailand. Heute fährt man ratternd 10 Minuten schnurstracks geradeaus. Immer hoffend, dass nicht plötzlich ein weißes Rind auf den Gleisen steht. Am Ende wird das Gefährt mit Muskelkraft von den Gleisen gehoben und wieder in die andere Richtung gedreht. Dann geht’s zurück. Ich glaube, von der Aktion lebt das ganze Dorf. In Battambang selbst fährt man an dem schwarzen König Dambang Kranhoung vorbei. Einer Khmer-Sage nach soll er von Angkor aus seinen hölzernen Stab geworfen haben, der dann hier (3 Autostunden entfernt) landete. Guter Werfer, würde ich meinen! Battambang heißt soviel wie “verlorener Stab”. Sollte vielleicht eher “wiedergefundener Stab” heissen.

    Battambang is located almost 300 km northwest of Phnom Penh. The Thais liked to have a go here, as it is also close to the border. With 1 million inhabitants, it is actually the second largest city in Cambodia. It is located on Tonle Sap Lake - we had already seen the river in Phnom Penh, which flows into the Mekong. Battambang is THE rice chamber (or as they say here: the rice bowl) of the country. Battambang rice is famous and popular and is enough to supply the whole of Cambodia, rice does not need to be imported. Maybe this is due to a certain spicy ingredient, but more on that later. In any case, the area is perfect for rice cultivation, as flat as a sandwich and beautifully underwater. Rice is only grown here twice a year. You can see the families working in the fields. We tourists make ourselves more comfortable and take a ride on the Bamboo Train. At that time he brought goods to the border to Thailand. Today you drive rattling straight ahead for 10 minutes. Always hoping that a white cow won't suddenly appear on the tracks. At the end, the vehicle is lifted off the tracks using muscle power and turned back in the other direction. Then it goes back. I think the whole village lives from the campaign. In Battambang itself you drive past the black king Dambang Kranhoung. According to a Khmer legend, he is said to have thrown his wooden staff from Angkor, which then landed here (3 hours' drive away). Good thrower, I would think! Battambang means something like “lost staff”. Maybe it should be called “rediscovered staff”.
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  • Battambang, Ekphnom Temple

    2023年12月6日, カンボジア ⋅ ⛅ 33 °C

    Andy zeigt uns, was die schwarzgeräucherten Bambusstäbe sind, die immer am Straßenrand angeboten werden: Sticky Rice, in dem Fall mit roten Bohnen. Es dauert ein paar Stunden, bis der Reis fertig ist, inklusive Zuschnitzen und Ausbrennen der Stäbe (für die Hygiene). Aber sehr lecker! Danach fahren wir in einen Tempel, der auch von den Khmer Rouge als Killing Site verwendet wurde. Die Wassergräben, die so idyllisch und mit Entengrütze überwachsen daliegen, waren die Gruben, in die die Gefangenen hineinerschlagen wurden. Plötzlich ist der Ort nicht mehr so schön, aber die Tempelkatzen kommen zum Aufmuntern. Die Mönche kümmern sich auch um die bedürftigen Tiere hier. Dabei erfahren wir, dass die Katzen häufig von Geburt an Kringelschwänzchen, halbe Schwänzchen oder auch Knickschwänzchen haben. (Mama, vielleicht kommt unsere Jeannie ja aus Kambodscha?)

    Andy shows us what the black-smoked bamboo sticks are that are always offered on the side of the road: sticky rice, in this case with red beans. It takes a few hours for the rice to be ready, including carving and burning out the sticks (for hygiene). But very tasty! Afterwards we drive to a temple that was also used as a killing site by the Khmer Rouge. The moats, which are so idyllic and overgrown with duckweed, were the pits into which the prisoners were killed. Suddenly the place is no longer so beautiful, but the temple cats come to cheer you up. The monks also take care of the needy animals here. We learn that cats here often have curly tails, half tails or even bent tails from birth.
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  • Battambang, Bat Cave at Phnom Sampov

    2023年12月6日, カンボジア ⋅ 🌙 29 °C

    Am Ende des Tages geht es mit unserem Host Esaro noch zum Phnom Sampov. Eine gut sichtbare Erhöhung in der ansonsten weithin platten Landschaft. Ein Tempel auf halben Wege nach oben wurde als Gefängnis der Khmer Rouge verwendet. Die Opfer stieß man dann in ein Höhlenloch. Unten wartete aber immer noch einer, und schlug sicherheitshalber nochmal mit der Hacke zu. Diese Killing Cave ist heute wieder Buddha-Tempel als auch Mahnstätte zugleich. Die Tempel und Höhlen ganz oben am Berg sind prächtig. Diese wurden von den Khmer Rouge auch nicht mißbraucht, es war ihnen wahrscheinlich zu mühsam, hier raufzuklettern. Die Affen bieten Unterhaltung. Rechtzeitig düsen wir auf den Mopeds mit Fahrer wieder runter, um rechtzeitig an der Öffnung der Fledermaushöhle zu sitzen. Und tatsächlich schwillt das Gefiepe der kleinen Drakulas hörbar an und pünktlich um 17:40 verlassen die ersten die Höhle, gefolgt von einem nicht enden wollenden Strom von Artgenossen. Das Spektakel geht ungefähr eine Stunde. Dann sind circa 15 Millionen kleine Flattertierchen raus zu den Reisfeldern. Moskitos 🦟 naschen. Und wahrscheinlich schmeckt der Battambang Reis deswegen so gut, weil er jeden Abend gut gedüngt wird. Mahlzeit. Wir essen Suppe. Und Reis.

    At the end of the day we visit Phnom Sampov with our host Esaro. A clearly visible elevation in the otherwise flat landscape. A temple halfway up was used as a Khmer Rouge prison. The victims were then pushed into a cave hole. But someone was still waiting below and, just to be on the safe side, struck again with his hoe. Today, this Killing Cave is once again a Buddha temple and a memorial site at the same time. The temples and caves at the top of the mountain are magnificent. These were not abused by the Khmer Rouge; it was probably too difficult for them to climb up here. The monkeys provide entertainment. We rush back down on the mopeds with drivers in good time so that we can sit at the opening of the bat cave in time. And in fact, the chirping of the little Draculas audibly increases and at 5:40 p.m. the first ones leave the cave, followed by a never-ending stream of their own kind. The spectacle lasts about an hour. Then around 15 million little fluttering animals go out to the rice fields. To feed on the mosquitoes. And Battambang rice probably tastes so good because it is well fertilized every evening. Have a good meal. We eat soup. And rice.
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  • Siam Reap - Angkor, Pre Rup

    2023年12月7日, カンボジア ⋅ ⛅ 31 °C

    Nach drei Stunden Autofahrt kommen wir in Siam Reap an, das Einfallstor zur Angkow Wat Tempelanlage (wobei Angkor Wat nur einer der …googel, googel… 1.000 Tempel auf der 200qm großen Anlage. Vom Hotel bekommen wir ein Tuk Tuk, Sokha ist unser Fahrer. Eintritttickets kauft man online und diese werden auch immer wieder sehr genau kontrolliert. Billig sind die nicht, dienen aber der Restaurierung. Da zahlt man dann gerne. Sokha lässt uns als am Tempel Pre Rup raus. Da wir keinen Führer haben, lassen wir das Ganze einfach mal auf uns wirken. Endlich sind wir hier, deswegen kam die gemeinsame Reise überhaupt erst zustande. Also, Treppen rauf und Aussicht genießen.
    Wiki: Der Shiva geweihte Pyramidentempel Pre Rup ist der bedeutendste Angkortempel des 10. Jahrhunderts. König Rajendravarman II. (Regierungszeit 944–968) zog zurück nach Angkor. Der Pre Rup war sein Staatstempel und diente als Modell für die weit größeren „Tempelberge“ Ta Keo und Angkor Wat.
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  • Angkor, East Mebon

    2023年12月7日, カンボジア ⋅ ⛅ 31 °C

    Der Östliche Mebon liegt 500 Meter nördlich von Pre Rup. Man betritt und verlässt den Tempel durch den Osteingang. Er wurde 952 von König Rajendravarman II. erbaut und ist Shiva (Hindu) geweiht. Es handelt sich um einen Ahnentempel zum Gedenken an die Eltern des Königs, der der Kunst des Pre-Rup-Stils folgt. Der Mebon lag auf einer kleinen Insel mitten im Eastern Baray, einem großen Gewässer (2 mal 7 Kilometer), das vom Fluss Siem Reap gespeist wurde. Der Tempel war nur mit dem Boot erreichbar. Heute ist der Baray, einst eine Wasserquelle zur Bewässerung, eine Ebene mit Reisfeldern und der Besucher kann sich die ursprüngliche Majestät dieses Tempels inmitten eines großen Sees nur vorstellen. Die Skulpturen im East Mebon sind vielfältig und außergewöhnlich, darunter zwei Meter hohe freistehende Steinelefanten an den Ecken der ersten und zweiten Ebene. Diese Elefanten sind auch auf der 50.000 Riel Banknote abgebildet.

    The East Mebon is 500metre north of Pre Rup. One enter and leave the temple from the east entrance. It was built in the 952 by king Rajendravarman II, dedicated to Siva (Hindu), an ancestor temple in memory of the parents of the king with following the Pre Rup style art. The Mebon stood on a small island in the middle of the Eastern Baray, which was a large body of water (2 by 7 kilometres) fed by the Siem Reap River. The temple was accessible only by boat. Today the baray, once a source of water for irrigation, is a plain of rice fields and the visitor is left to imagine the original majesty of this temple in the middle of a large lake. The sculpture at the East Mebon is varied and exceptional, including two-meter-high free-standing stone elephants at corners of the first and second tiers. Those elephants are also displayed on one of the bank notes.
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  • Angkor, Ta Som

    2023年12月7日, カンボジア ⋅ ⛅ 31 °C

    Der buddhistische Tempel Ta Som wurde 1190–1210 unter Jayavarman VII. erbaut und während der Regentschaft von Indravarman II. erweitert. Als typischer Flachtempel mit dreifacher Einfassung ist er kein Tempel zum raufklettern, sondern „nur“ zum durchgehen, da ebenerdig. Interessant sind die Dschungelatmosphäre und der östliche Gopuram (Gesichterturm) mit Würgefeige. Weite Teile der Anlage sind Ruinen, die noch immer teilweise von der Vegetation überwuchert sind. Die Geräuschkulisse ist überwältigend - die Luft pfeifft. Es sind Zykaden. Angeblich kündigen die Regen an. Aber in all den Tagen hier haben wir sehr wohl stellenweise dieses ohrenbetäubende Pfeiffen gehört, aber keinen Regen gesehen. (Die müssen noch üben mit der Wettervorhersage.) Jedenfalls muß sich so Tinitus anfühlen.

    The Ta Som Buddhist temple was built in 1190-1210 under Jayavarman VII and expanded during the reign of Indravarman II. A typical flat temple with a triple enclosure, it's not a temple to climb up, but "just" to walk through, as it's at ground level. The jungle atmosphere and the eastern gopuram (face tower) with strangler fig are interesting. Large parts of the complex are ruins that are still partially overgrown by vegetation. The background noise is overwhelming - the air whistles. They are cycads. Apparently the rain is coming. But in all the days we've been here, we've heard this deafening whistle in places, but we haven't seen any rain. (They still have to practice with the weather forecast.) At least that's what tinnitus must feel like.
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  • Angkor, Neak Pean

    2023年12月7日, カンボジア ⋅ ⛅ 30 °C

    Neak Pean ist eine künstliche Insel im Zentrum des Nördlichen Baray, eines künstlichen Staubeckens. Das im Bauschaffen der Khmer einmalige Ensemble entstand Ende des 12. Jahrhunderts unter König Jayavarman VII. Der Tempel an sich ist quasi winzig, zur Trockenzeit dieht man wohl zwei ineinandergeschlungene Schlangen. Viel schöner ist das den Tempel umgebende Wasserbecken mit den Lotusfeldern, windstill am späten Nachmittag.

    Neak Pean is an artificial island in the center of the Northern Baray, an artificial reservoir. The unique ensemble in Khmer architecture was built at the end of the 12th century under King Jayavarman VII. The temple itself is virtually tiny; in the dry season you can probably see two snakes entwined in one another. The water basin surrounding the temple with the lotus fields is much more beautiful, with no wind in the late afternoon.
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  • Angkor, Sunset at Phnom Bakheng

    2023年12月7日, カンボジア ⋅ ⛅ 29 °C

    Wir fahren rasch Richtung Phnom Bakheng, um von dort den Sonnenuntergang zu sehen. Am Weg dorthin kommen wir am äußerst eindrucksvollen Bayon-Tempel vorbei, aber der steht morgen auf dem Plan. Der Himmel spiel mit und die Sonne versucht, die Farbe der Mönchskutten zu imitieren. Übrigens, Kinder in Mönchskutten sind sozusagen Pflegekinder. Ihre Eltern sind zu arm, um sie durchzubringen und geben sie deshalb in die Obhut der Klöster. Sie werden ernährt und ausgebildet. Später können sie entscheiden, ob sie Mönch bleiben wollen oder nicht.

    We quickly drive towards Phnom Bakheng to watch the sunset from there. On the way there we pass the extremely impressive Bayon Temple, but that's on the agenda for tomorrow. The sky cooperates and the sun tries to imitate the color of the monks' robes. By the way, children in monks' robes are, so to speak, foster children. Their parents are too poor to support them and therefore place them in the care of the monasteries. They are fed and educated. Later they can decide whether they want to remain a monk or not.
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  • Sunrise at Angkor Wat

    2023年12月8日, カンボジア ⋅ 🌙 23 °C

    Angkor Wat. Um 04:40 Uhr morgens fahren wir hin, um uns mit anderen Touris vor einer Wasserfläche aufzustellen und auf die Sonne zu warten. Die echten Pro’s haben die kompletten Objektive und Stative mit. Aber die Sonne lässt sich Zeit. Und so schön die Farben gestern abend waren, so schön pastellig sind sie heute, um es mal nett auszudrücken. 😉 Also viel Geschrei um nix. Aber egal, keine Zeit für Enttäuschung, denn jetzt dürfen wir ja hinein in das große Mysterium. Für heute haben wir uns einen Guide gemietet, eine kleine Dame namens Lucky. Sie macht schon am Eingang klar, daß an Angkor Wat nicht - wie an anderen Tempeln - gespart wurde. Dazu war er zu wichtig. Hier wurde ein Augenmerk aufs Detail gelegt. Feinste Gravuren im Sandstein, alle Säulen ausgearbeitet und so gearbeitet, dass auch ihre Schatten schön waren. Zudem muss man sich die Tempel alle noch farblich ausgemalt vorstellen, teils mit Gold bedeckt und mit Perlen und Edeldteinen bestückt. Das hat sicher in den Augen wehgetan, das Funkeln. Auch Angkor Wat ist so ausgerichtet, dass die Sonne zweimal in Jahr zur Sonnenwende genau über dem Hauptturm aufgeht.もっと詳しく

  • Angkor Wat

    2023年12月8日, カンボジア ⋅ ☀️ 27 °C

    Angkor Wat kann man schlecht in Bilder fassen. Es ist zu groß und zu vielschichtig aufgebaut. Es gibt diese endlosen Reliefs, die die Geschichte nacherzählen. Deutschland unterstützt Kambodscha bei der Restaurierung Angkor Wat (TH Köln), andere Länder helfen bei anderen Tempeln. Die Thais haben damals versucht, die Tempel Angkors nach Thailand umzuschichten. Nach do so einen zerstörten Türmen haben sie aufgegeben, da die Teile doch 500kg wogen. Die hinterlassene Zerstörung war jedoch enorm und teils irreversibel. Goldgräber haben hier auch zugeschlagen und zwar nicht zimperlich.
    Internet: Angkor Wat fungiert als herausragendes nationales Symbol, das repräsentativ für die Khmerkultur und das heutige kambodschanische Volk steht. Es findet sich bspw. auf der Nationalflagge oder den Geldscheinen. Selbst in der Zeit des Regimes der Roten Khmer war eine goldene Silhouette des Tempels Teil der kambodschanischen Flagge. Das Besondere ist die erstaunliche Architektur und die Geschichte dahinter. Die imposanten Tempel wurden vor über 1000 Jahren ohne moderne Hilfsmittel gebaut, was wie ein Wunder erscheint. Nicht umsonst wurde Angkor Wat 1992 von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet. Angkor Wat war das Zentrum für das Khmer Königreich und das über einige Jahrhunderte. Angkor Wat wurde unter der Herrschaft des Königs Suryvarman II erbaut, angeblich 37 Jahre lang, angeblich unter Mithilfe von 300.000 Menschen ubd 6.000 Elefanten. Der Bau wurde aber zum Zeitpunkt des Todes des Königs eingestellt, trotzdem er noch nicht vollkommen fertig war. Eigentlich wurde der imposante Tempel für die Hindus gebaut, fiel im 13. Jahrhundert aber dennoch in die Hände der Buddhisten. Die Khmer, also die Anwohner, verließen im 15. Jahrhundert schlagartig die Tempelanlage. Wieso genau ist bis heute eines der letzten großen (archäologischen und kulturellen) Rätsel. Erst unter der französischen Besetzung und Kolonialherrschaft wurden die Tempelanlagen im 18.Jahrhundert wieder entdeckt – mitten im Dschungel, überwuchert von Bäumen und Pflanzen. Angkor Wat wurde etwas verschont vom Dschungel, da ihn immer noch schützend das Wasser umgab.

    Angkor Wat is difficult to capture in pictures. It is too big and too complex. There are these endless reliefs that retell history. Germany is supporting Cambodia with the restoration of Angkor Wat (TH Cologne), other countries are helping with other temples. Back in time, the Thais tried to relocate the temples of Angkor to Thailand. After one of the towers was destroyed, they gave up because the parts weighed 500kg. However, the destruction left behind was enormous and, in some cases, irreversible. Gold diggers have also struck here, and not squeamishly.
    Internet: Angkor Wat acts as a prominent national symbol representative of Khmer culture and the contemporary Cambodian people. It can be found, for example, on the national flag or banknotes. Even during the Khmer Rouge regime, a golden silhouette of the temple was part of the Cambodian flag. What makes it special is the amazing architecture and the history behind it. The impressive temples were built over 1,000 years ago without modern tools, which seems like a miracle. It is not for nothing that Angkor Wat was declared a World Heritage Site by UNESCO in 1992. Angkor Wat was the center for the Khmer Kingdom for several centuries. Angkor Wat was built under the reign of King Suryvarman II, reportedly over 37 years, with the help of 300,000 people and 6,000 elephants. However, construction was stopped at the time of the king's death, although it was not yet completely finished. The impressive temple was actually built for the Hindus, but fell into the hands of the Buddhists in the 13th century. The Khmer, i.e. the local residents, suddenly left the temple complex in the 15th century. Why exactly remains one of the last great (archaeological and cultural) mysteries to this day. It was only under French occupation and colonial rule that the temple complexes were rediscovered in the 18th century - in the middle of the jungle, overgrown with trees and plants. Angkor Wat was somewhat spared from the jungle as the water still protectively surrounded it.
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  • Angkor, Angkor Thom, South Gate

    2023年12月8日, カンボジア ⋅ ☀️ 29 °C

    Unser nächstes Ziel ist der der Bayon Tempel, der liegt innerhalb von Angkor Thom. Das ist eine ganze Stadt. „Angkor“ bedeutet „Stadt“ und „Thom“ bedeutet groß – der Hinweis steckt also im Namen: Angkor Thom bezieht sich auf eine einst große Khmer-Stadt und umfasst eine ganze Reihe von Tempeln und Stätten von historischem Interesse. Zugang/Zufahrt erfolgt über eines der vier Tore, da auch er von Wasser umgeben ist. Zu den Toren führen Brücken. Diese sind geschmückt mit Figuren, die aussehen, als ob sie Tauziehen. Diese Figuren stellen, ganz diplomatisch, buddhistische und hinduistische Figuren dar, Buddhas und Giganten. Diese ziehen an einem Drachen, um an das Heilige Wasser zu kommen. Und wie man sehen kann, ziehen sie noch immer. Diese Brücke ist die meistgenutze, an den anderen sieht man, wie die Figuren unrestsuriert aussahen. Dahinter liegt die Verteidigungsmauer, teils 27m dick, 8m hoch. Die liess der König hier bauen, da er Zwistigkeiten absah, hier aber seinen Wohnsitz hatte. Das Tor selbst ist mit einem buddhistisch anmutenden Kopf geschmückt, der aber das Gesicht des Königs darstellt. Da auch im Hinduistischen sowas existiert (Gott Brahma) wurde das Tor so belassen, als die hinduistischen Könige die Macht übernahmen und doch fast alles an Buddha-Figuren zerstörte, quasi ausradieren ließen, was da vorher eingemeißelt worden war. Angkor Thom hatte 5 dieser Tore: Eines in jede Himmelsrichtung und ein weiteres Tor, das „Tor des Sieges“ genannt wird, durchdringt die Ostmauer unmittelbar nördlich des „Totentors“, dem Osttor.

    Our next destination is the Bayon Temple, which is located within Angkor Thom. That's a whole city. “Angkor” means “city” and “Thom” means big – so the clue is in the name: Angkor Thom refers to a once large Khmer city and includes a number of temples and sites of historical interest. Access/access is via one of the four gates as it is also surrounded by water. Bridges lead to the gates. These are decorated with figures that look as if they are playing tug of war. These figures represent, quite diplomatically, Buddhist and Hindu figures, Buddhas and giants. They pull a kite to get to the holy water. And as you can see, they are still pulling. This bridge is the most used, the others show how the figures looked unrestored. Behind it lies the defensive wall, partly 27m thick and 8m high. The king had it built here because he avoided any disputes but had his residence here. The gate itself is decorated with a Buddhist-looking head, but it represents the face of the king. Since something like this also exists in Hinduism (God Brahma), the gate was left as it was when the Hindu kings took power and destroyed almost all of the Buddha figures, virtually erasing what had been carved there before. Angkor Thom had 5 of these gates: one in each cardinal direction and another gate, called the "Gate of Victory", penetrates the eastern wall immediately north of the "Gate of the Dead", the Eastern Gate.
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  • Angkor, Bayon Temple

    2023年12月8日, カンボジア ⋅ ⛅ 30 °C

    Für mich der, mhmmm, fotogenste Temple - von außen. Es kommt noch einer, der besser ist, wenn man drinnen steht... Aber egal, ob morgens, mittags, abends, Bayon lockt dir immer die Kamera bzw. das Handy aus der Tasche. Der Bayon Tempel liegt innerhalb von Angkor Thom und war der Staatstempel von König Jayavarman VII. (Regentschaft 1181 bis ca. 1218), der den Buddhismus als neuen Staatskult einführte. Er ist auf drei Terassen eingeteilt, geht also auch in die Höhe. Er hatte wohl einmal 50 Türme, jetzt nur noch 37. Auch hier haben die Thais versucht, ihn wegzutragen. Allerdings wurde der Tempel auch nicht so präzise wie Angkor Wat gebaut. Der König erließ das Gebot, 100 Tempel in einer gewissen Zeit fertigzustellen, was natürlich zu Pfusch führte. Jeder Turm hat die 4 lächelnden Buddhagesichter, welche in die 4 Himmelsrichtungen blicken. Der zentrale Turm ist 43m hoch. Wenn man in einem drin steht, hofft man nur, dass er noch ein bisschen durchhält. Bis man halt wieder draußen ist. Die Decke sieht schon etwas löchrig aus. Zusätzlich beeindruckt der Bayon mit 4 großartig erhaltenen Wandreliefs. Diese stellen buddhistische und hinduistische Motive und Ereignisse dar, Alltagsleben und Schlachten. Man brauch eine Erklärung, um da einzusteigen, aber wunderschön gearbeitet.

    For me the most photogenic temple - from the outside. There's another one coming that's better when you're standing inside... But no matter whether it's morning, noon or evening, Bayon always lures the camera or cell phone out of your pocket. The Bayon Temple is located within Angkor Thom and was the state temple of King Jayavarman VII (reign 1181 to ca. 1218), who introduced Buddhism as a new state cult. It is divided into three terraces, so it also goes up in height. It probably once had 50 towers, now only 37. Here too, the Thais tried to carry it away. However, the temple was not built as precisely as Angkor Wat. The king issued a command to complete 100 temples in a certain time, which of course resulted in botched work. Each tower has the 4 smiling Buddha faces looking into the 4 cardinal directions. The central tower is 43m high. When you're in one of the towers, you just hope that it can hold on a little longer. Until you're outside again. The ceiling already looks a bit holey. The Bayon also impresses with 4 beautifully preserved wall reliefs. These depict Buddhist and Hindu motifs and events, everyday life and battles. It takes an explanation to get into it, but it's beautifully done.
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  • Angkor, Ta Prohm Temple

    2023年12月8日, カンボジア ⋅ ⛅ 32 °C

    … und hier kommt mein absoluter Lieblingstempel. Von dem hab ich null Vorstellung gehabt und dann das. Einer der schnell Dahingeschusterten, weil einer von 100… Also ist hier auch schnell wieder viel in sich zusammen gefallen. Man sieht an den Steinen, dass sie teils von anderen Tempeln geklaut wurden. Die Löcher zum Tragen durch Baumstöcke sind einfach sichtbar, was in Angkor Wat ein no-go gewesen wäre. Und da die Anlage mal ein paar hundert Jahre lang verlassen war, sieht man hier, wie schnell sich die Natur ihr Land wieder zurückkrallt. Krallen ist hier wörtlich zu nehmen. Unglaubliche Stein-Baum-Konstellationen. Herrlich. Hier wurde wohl auch was vonnTomb Raider gedreht, für die, die sich (im Gegensatz zu mir) damit auskennen.

    ... and here comes my absolute favorite temple. I had no idea what to expect and then this. One of the temples that was quickly thrown together because it was one out of 100... So a lot of things quickly fell apart again. You can see from the stones that some of them were stolen from other temples. The holes for carrying through tree stumps are simply visible, which would have been a no-go at Angkor Wat. And since the complex was abandoned for a few hundred years, you can see how quickly nature claws back its land. Clawing is to be taken literally here. Incredible stone-tree constellations. Splendid. Something from Tomb Raider was filmed here, for those who are familiar with it (unlike me).
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  • Angkor, Phimeanakas Temple

    2023年12月8日, カンボジア ⋅ ⛅ 31 °C

    Phimeanakas bedeutet auf Khmer himmlischer Tempel. Er befindet sich in der Mitte des alten Königspalastes, auf einer Linie mit dem Siegestor von König Jayavarman VII. und an der Westseite der Elefantenterrasse. Der dreistufige, pyramidenförmige Tempel wurde vermutlich im 11. Jahrhundert von Suryavarman I. errichtet. Der chinesische Gesandte Zhou Daguan berichtete, dass der Tempel (zu seiner Zeit, also im Jahr 1296/7) aus Gold bestanden habe, man vermutet daher, dass zumindest die Kuppel mit Gold überzogen war. Viel lustiger ist aber die Geschichte: Neben dem Tempel liegen 3 Pools. Ein kleiner oben für den Cheffe, dann ein kleinerer für die Männer und dann ein riesengroßer (sicher 65m lang) für die Frauen. Die Frage vom Guide hab ich richtig beantwortet: der große für die Frauen, weil es so viele waren, irgendwas um 340 oder so. 😛 Die Legende zum Tempel geht so: Im goldenen Turm auf der Spitze der Pyramide (40m hoch) soll einst ein Schlangengott mit neun Köpfen namens Nāga gelebt haben. Jede Nacht verwandelte er sich in eine Frau. Der König stieg jede Nacht die Treppe des Tempels hinauf, um bei der Nāga-Prinzessin „zu liegen“ (man fragt sich, woher er nach dem Aufstieg noch Energie hatte). Sollte Nāga eines Nachts nicht erschien, würde das bedeuten, dass die Tage des Königs gezählt waren. Schien ein sehr, sehr potenter König gewesen zu sein, wenn er danach noch seinen Harem bedienen musste. Wobei undere Guide meinte, unter den Haremsdamen wären auch welche gewesen, die „nur“ für Musik oder Tanz zuständig gewesen wären. Trotzdem.

    Phimeanakas in Khmer means celestial temple, it is located in the middle of the old Royal Palace, aligned with King Jayavarman VII’s Victory Gate and to the west side of the Terrace of Elephants. The three-tiered, pyramid-shaped temple is believed to have been built by Suryavarman I in the 11th century. The Chinese envoy Zhou Daguan reported that the temple (in his time, i.e. in 1296/7) was made of gold, so it is assumed that at least the dome was covered with gold. But the story is much funnier: There are 3 pools next to the temple. A small one at the top for the boss, then a smaller one for the men and then a huge one (certainly 65m long) for the women. I answered the guide's question correctly: the big one for the women because there were so many, something around 340 or so. 😛 The legend of the temple goes like this: A snake god with nine heads named Nāga is said to have once lived in the golden tower at the top of the pyramid (40m high). Every night he turned into a woman. The king climbed the temple stairs every night to “lie” with the Nāga princess (one wonders where he got energy after the climb). If Nāga did not appear one night, it would mean that the king's days were numbered. Seemed to have been a very, very powerful king if he still had to serve his harem afterwards. The other guide said that there were also some of the harem ladies who were “only” responsible for music or dancing. Nonetheless!
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  • Angkor, Preah Khan

    2023年12月9日, カンボジア ⋅ ☀️ 32 °C

    Nach einem gemütlichen Vormittag (der gestrige Tag war wirklich heftig weil heiss und lang), hatten wir nochmal die Ehre, Sokha als unseren Tuk Tuk Fahrer zu haben. Dieses Mal einfach keine Tour, nur so. Wir fangen mit dem Preah Khan an, den wir am ersten Tag nicht mehr geschafft hatten. Flacher Tempel, zweiachsig und auch hier viel verfallen. Was hier beeindruckt ist die schiere Anzahl der Zimmer. Wir zählen nur mal eine Achse und kommen auf 35 Räume. Das bezieht aber keinerlei Räime ein, die der Tempel noch in den Flächen hatte, die durch die Achsen gebildet wurden.
    Google: Preah Khan war früher eine richtige Stadtanlage, inkl. Universität mit 1000 Lehrern, imgeben von Wasser. Hier lebte der König, während Angkor Thom gebaut wurde. Wie alle irdischen Bauten, waren auch die Königspaläste und alle anderen Häuser aus Holz, Stein war den Tempeln vorbehalten, Somit sind von den Wohnbauten nichts mehr erhalten. Mitte des 13. Jahrhunderts, unter König Jayarvaman VIII., wurde der Komplex vorübergehend hinduisiert, die Buddha-Statuen und -Reliefs wurden zerstört oder umgemeißelt (so wie in allen anderen Bauten hier, der Depp, wie schon erwähnt).

    After a pleasant morning (yesterday was really intense because it was hot and long), we had the honor of having Sokha as our tuk tuk driver again. This time no real tour, just like that. We start with the Preah Khan, which we couldn't manage on the first day. Flat temple, two-axis and here too a lot of decay. What's impressive here is the sheer number of rooms. We only count one axis and get 35 rooms. However, this does not include any space that the temple still had in the areas formed by the 2 axes.
    Google: Preah Khan used to be a real city complex, including a university with 1000 teachers and water. This is where the king lived while Angkor Thom was being built. Like all earthly buildings, the royal palaces and all other houses were made of wood; stone was reserved for the temples. As a result, nothing of the residential buildings has survived. In the mid-13th century, under King Jayarvaman VIII, the complex was temporarily Hinduized, the Buddha statues and reliefs were destroyed or re-carved (as in all the other buildings here, the idiot, as already mentioned).
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  • Banteay Srei

    2023年12月9日, カンボジア ⋅ ☀️ 31 °C

    Sokha empfiehlt und den Tempel der Frauen, etwas außerhalb. Wir machen noch einen Stop in einem Schmetterlingsgarten - nur um da die gleichen Arten zu sehen, die draußen auch rumfliegen. Handtellergroß rauschen die manchmal in Angkor Wat in den Tempeln an dir vorbei, da denkste, das ist ein Vogel. Danach noch rasch zum Frauentempel. Der Khmer-Name aus dem 10. Jhd. lautete ursprünglich "Tribhuvanamaheśvara" - aber wer soll sich den bitte merken??! Er ist relativ klein (was ihn abhebt von den anderen), filigran, aus rotem Sandstein und hat hübsche Verzierungen - aber zu viele Touris, die da Instagram-Videos drehen. Wir flüchten. Wahrscheinlich sind wir auch schon leicht gesättigt von den vielen anderen Tempeln.

    Sokha recommends the Women's Temple, just outside the Angkor Area. We make a stop at a butterfly garden - just to see the same species that are flying around outside. They sometimes rush past you in the temples of Angkor Wat, the size of your palm, and you think it's a bird. Then we quickly head to the women's temple. The Khmer name from the 10th century was originally "Tribhuvanamaheśvara" - but who is supposed to remember that??! It is relatively small (which sets it apart from the others), delicate, made of red sandstone and has pretty decorations - but too many tourists filming Instagram videos there. We escape. We are probably already slightly saturated with the many other temples.
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  • Angkor, Last Sunset

    2023年12月9日, カンボジア ⋅ 🌙 27 °C

    Wir fahren zurück in Richtung Pre Rup, dem ersten Tempel, den wir vor 2 Tagen besucht haben. Ein letztes Foto davor und dann Pool und Abendessen. Wir könnten noch einen weiteren Tag in Angkor Wat verbringen (unser Ticket ist noch gültig), aber bei der Hitze ist es wirklich anstrengend. Am letzten Tag werden wir etwas anderes machen.

    We drive back towards Pre Rup, the first temple we visited 2 days ago. One last picture in front of it and then pool and dinner. We could go another day (our ticket is still valid) but it is really exhausting in the heat. On the last day we will do something different.
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  • Siam Reap

    2023年12月10日, カンボジア ⋅ ⛅ 32 °C

    Siam Reap…. Jo. Mhmm. Wir schlumpern etwas durch die Stadt. Kristen kauft ne neue Sonnenbrille, nachdem ihre, hochgeschoben auf’s Haar, auf einer Rumpelstrasse aus dem Tuk Tuk gesprungen ist, ohne dass sie es gleich gemerkt hat. Ich mache 2 Passfotos, die ich angeblich fürs Laos-Visum brauche. Der königliche Palast macht Mittagspause. Auch gut. Der lokale Handwerkermarkt gibt nix Aufregendes her und so schattenspringen wir in eine Strasse mit schönen französischen Häusern (Kandal Village). Gehobene Handwerkskunstläden. Die Unterkünfte dort weisen explizit daraufhin, dass hier Sextourismus nicht erwünscht ist. Scheint ein Thema zu sein. Ausgerechnet ich blinde Nuss entdecke einen Laden, in dem Blinde massieren. Kristen weiss nicht so recht, ich schau ins Foyer und bin begeistert. Da hat Kristen leider kein Veto. Das Ambiente, der Preis und vor allem die zwei Blinden, die massieren, sind der Wahnsinn. Sie machen einen Probedruck 1, 2 oder 3. Wir quietschen beide 0. 😂 90 Minuten Entspannung pur, dann noch Tuch und Tee. Herrlich!!
    https://thesenses.asia/
    Voll entspannt geht’s noch kurz in einen goldigen Tempel mit Reclining Buddha und dann ins Haven, einem education restaurant. Dort werden benachteiligte kambodschanische Jugendliche in der Gastro ausgebildet. Konzept super, Essen und Getränke auch. Danach rollen wir zurück ins Hotel. What a nice day!

    Siam Reap... Yep. Mmmm. We stroll around the city a bit. Kristen buys new sunglasses after hers, pushed up on her hair, jumped out of the tuk tuk on a bumpy road without her even noticing. I take 2 passport photos that I supposedly need for the Laos visa. The royal palace takes a lunch break. Well… The local craft market doesn't offer anything exciting, so we duck into a street with beautiful French houses (Kandal Village). Upscale craft shops. The accommodations there explicitly state that sex tourism is not welcome here. Seems to be a theme. I, a blind nut, of all people, discover a place where blind people give massages. Kristen doesn't really know, I look into the foyer and am thrilled. So, Kristen has no veto. The ambience, the price and especially the two blind people who massage us are amazing. They do a test pressure - 1, 2 or 3. We both squeak 0. 😂 90 minutes of pure relaxation, then a towel and tea. Splendid!!
    https://thesesens.asia/
    Completely relaxed, we briefly go to a golden temple with Reclining Buddha and then to Haven, an educational restaurant. There, disadvantaged Cambodian young people are trained in gastronomy. Concept great, food and drinks too. Then we roll back to the hotel. What a nice day!
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  • Bus to Phnom Penh

    2023年12月12日, カンボジア ⋅ ⛅ 31 °C

    Kristen fliegt nun weiter nach Indien, ich nehm den Bus (den gigantischen Ibis) zurück nach Phnom Penh. Die Flugverbindung von Siam Reap nach Vientiane wäre zwar nett gewesen, die gibt’s aber nicht, nur eine 17 Stunden Verbindung wieder via Bangkok. Warum??? Egal, ich bestaune die unspektakuläre Landschaft zwischen den beiden Städten - ihr dürft raten... Reisfelder. 😉 Sogar die Raststätte, was aber sehr schön ist mit den Hütten. 6 Stunden dauert die Fahrt. Hätte ich vielleicht doch fliegen können … 🤣 Aber ich hab mir hier abgewöhnt, zuviel über hätte, wäre, könnte zu grübeln. Als alleinreisender Touri hast du selten die volle Informationslage und musst dich halt irgendwann für A, B oder C entscheiden. Nur um im Nachhinein zu hören, dass D besonders cool gewesen wäre. 🤣🤷🏼‍♀️ Das gibt mir jedenfalls noch mal die Zeit, nach Tuol Sleng zu gehen, dieses Mal mit Ruhe und Audio Guide. Erwartungsgemäß macht das die Sache nicht besser. Mir wird nochmal klar, dass es mich in Kambodscha wohl nicht gegeben hätte, weil meine Eltern mit ihrer Bildung nicht überlebt hätten. Ich dann sowieso nicht, da alle Brillenträger als „gebildet“ umgebracht wurden. Ärzte und Krankenschwestern, Ingenieure und Techniker - alle weg. Wie dumm kann man sein?? Die hatten hinterher niemanden, der sich um die Maschinen kümmern konnten (holten sie dann aus China) oder der Kranke behandeln konnte - die dann vorhandenen Khmer-Rouge-Krankenschwestern hatten eine max. 4-monatige Ausbildung bekommen. Wer zu weiche Finger hatte oder eine zu helle Haut - weg, denn der kann ja nicht auf dem Feld gearbeitet haben. Am Ende waren sie so paranoid, dass selbst 3/4 der einstigen Khmer-Führungsriege umgebracht war, weil irgendwer deren Namen erwähnt hatte. Schrecklich schräg.
    Papa, falls es dich interessiert, den fand ich ganz gut:
    https://deutschepodcasts.de/podcast/verbrechen-…
    Ich nehme ein Tuk Tuk zum Flughafen und warte auf meinen Flug nach Vientiane, Laos.

    Kristen is now flying on to India, I'm taking the bus (the Giant Ibis) back to Phnom Penh. The flight connection from Siam Reap to Vientiane would have been nice, but it doesn't exist, only a 17 hour connection back via Bangkok. Why??? Never mind, I marvel at the unspectacular landscape between the two cities - and you can guess... rice fields. 😉 Even the rest stop is connected to rice, which is very nice with the huts. The journey takes 6 hours. Maybe I could have flown after all... 🤣 But I've gotten out of the habit of brooding too much about would, should, and could. As a tourist traveling alone, you rarely have complete information and at some point you have to decide between A, B or C. Only to hear in hindsight that D would have been particularly cool. 🤣🤷🏼‍♀️ In any case, this gives me the time to go to Tuol Sleng again, this time with no stress and an audio guide. As expected, that doesn't make things any better. I realize once again that I probably wouldn't have existed in Cambodia because my parents wouldn't have survived with their education. Not me anyway, since everyone who wore glasses was killed as “educated”. Doctors and nurses, engineers and technicians - all gone. How dumb can someone be?? Afterwards, they had no one who could look after the machines (they then got people from China) or who could treat the sick - the Khmer Rouge nurses who were then available had received a maximum of 4 months of training. Anyone who had fingers that were too soft or skin that was too pale - gone, because they couldn't have worked in the fields. In the end they were so paranoid that even 3/4 of the former Khmer leadership was killed because someone mentioned their names. Terribly weird.
    I take a tuk tuk to the airport and wait for my flight to Vientiane, Laos.
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