Switzerland
Entremont District

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30 travelers at this place

  • Day26

    Ganz grosses Kino

    August 6 in Switzerland ⋅ ☀️ 19 °C

    Nach einem "lazy day" sollte man am besten easy-going starten. Nach diesem Motto stehen wir erst kurz vor dem Eintreffen der ersten Sonnenstrahlen auf, verschieben unser Zelt zum Trocknen und geniessen frühstückend die ersten wärmenden Morgengrüsse aus dem All. Als das Zelt trocken ist, verpacken wir wieder einmal all unsere Sachen und sind um 10.45 Uhr abmarschbereit. Um uns nicht gleich zu übernehmen wandern wir die ersten 400m flach zum Aufstieg auf den Col des Otanes. Danach folgen 1300 Höhenmeter auf fünfeinhalb Kilometer, die wir in flockigen dreieinhalb Stunden zurücklegen. Obwohl die Strecke extrem kräfteraubend ist, geniessen wir einmal mehr die blühenden Wiesen, das herrliche Panorama, die abwechslungsreiche Streckenführung und die am Mittag besonders dominante Sonneneinstrahlung. Oben angekommen sind wir durch die Aussicht, die sich uns bietet völlig sprachlos. Still stehen wir da und geniessen die überwältigende Gletscherlandschaft vor uns. Die Strapazen des Aufstiegs haben sich auf jeden Fall gelohnt. Um die Eindrücke möglichst lange auf uns wirken zu lassen, lunchen wir in dieser grossartigen Bergkulisse. Ein kurzer, knackiger Abstieg bringt uns auf die Gletschermoräne, welcher wir bis zur neu eröffneten Hängebrücke über den Gletscherbach folgen. Da sich der Tag schon bald dem Ende zu neigt, suchen wir einige Kilometer weiter einen geeigneten Schlafplatz. Als die letzten Wanderer schon lange weg sind, waschen wir uns in einem nahe gelegenen Bergbach. Erst als wir nackt im eiskalten Wasser stehen, kommen aus allen Richtungen weitere verspätete Wanderer und amüsieren sich an unseren wassertemperaturbedingten Zuckungen. Danach haben wir die idyllische Alp wieder für uns alleine.Read more

  • Day23

    Rolling Stones

    August 3 in Switzerland ⋅ 🌧 10 °C

    Die ganze Nacht hören wir, neben den Regentropfen auf dem Zelt, einen kalbernden Gletscher und Felsrutsche. Da unser Stellplatz auf alle Seiten gut abgesichert ist, kümmert uns dies allerdings nicht gross und wir geniessen den verdienten Schlaf. Mit dem Wissen, dass es heute den ganzen Tag regnen soll, verlassen wir die Villa Hilleberg und sind überrascht über eine zwar bewölkte aber trockene Wetterlage. Auch wenn unsere Unterkunft nicht ganz trocken ist, verpacken wir diese zusammen mit unseren Regenkleidern in unseren Anhängseln. Beim Aufstieg auf den Col hören wir weiterhin rollende und stürzende Steine. Doch auch diese sind nicht auf unserer Seite des Berghangs. Die bewegenden Steine unter unseren Füssen bereiten uns da schon mehr Probleme. Im dicken Nebel erreichen wir die Felslücke auf 2919m.ü.M. und schauen in einen bodenlosen Abgrund auf der anderen Seite. Froh über die angebrachte Kette, steigen wir mehr rutschend als wandernd auf dem losen Untergrund in die dicke Nebelsuppe ab. Unten erwarten uns die Überreste eines Gletschers. Der Weg besteht aus Felsblöcken, -klumpen und Kies und fordert unser Klettergeschick und unsere Aufmerksamkeit. Da viele Steine beim Auftreten ihre Position wechseln, kommen wir nur langsam voran. Den Steinbock, welcher nur wenige Meter vor uns auftaucht, hört man noch leise lachen, als er unseren Wanderstil begutachtet. Beim Lac de Dix angekommen, brauchen wir eine Stärkung. diese können wir noch trocken zu uns nehmen, dann kommt die angekündigte Schlechtwetterfront. Bei strömendem Regen folgen wir erst dem langen Stausee und steigen dann zum Col des Roux auf. Ab 2750m beginnt es sogar zu schneien. Ein Aufenthalt auf dem ungemütlichen Pass bringt nichts, weshalb wir auf noch mehr rollenden Steinen gleich wieder zur Cabanne de Prafleury absteigen und um Asyl beteln. Wir haben Glück und dürfen im Trockenen ein köstliches 3-Gang-Menue geniessen und uns anschliessend auf richtige Matratzen legen. Nun liegen wir im Bett und hören auf den Kopfhörern noch ein wenig Musik. Vielleicht ist es Zufall, dass in diesem Moment Mick Jagger zu "Satisfaction" ansetzt.Read more

  • Day27

    Wir passen

    August 7 in Switzerland ⋅ 🌙 14 °C

    Heute heisst es Strecke gut machen. Da der gestrige Tag oder aber die zurückgelegte Distanz eher mager war und wir gerne Bourge-St.-Pierre erreichen würden, müssen wir früh aus den Federn. Der erste Teil der Strecke wäre zwar schön, wir kommen aber nur langsam voran. Da muss noch ein Socken gerichtet, ein Schnürsenkel geschnürt oder Sonnenschutz aufgetragen werden. Zusätzlich halten wir alle paar Meter, da uns so viele Wanderer entgegenkommen. Und wenn es einmal flüssig gehen würde, werden wir von köstlichen Heidelbeeren vom Weiterwandern abgehalten. Als wir beim ersten Cabane vorbei sind, geht es endlich voran und wir machen bei leichtem auf und ab gut Strecke. Unterwegs werden wir wieder einmal von einem Bartgeier und später von zwei Rehböcken überrrascht und begleitet. Gegen Mittag erreichen wir den Col de Mille, ein sogenannter Anschleichpass.
    Dazu braucht es eine kurze Erklärung. Während unserer Reise haben wir in einem Restaurant einer Familie beim Gespräch zugehört, die sich über Passwanderungen unterhalten haben. Dabei fiel die Aussage: "Pässe sind alle gleich. Man geht auf einer Seite hoch, oben ist ein Haus und auf der anderen Seite geht es wieder runter." Da wir nicht ganz dieser Meinung sind, haben wir begonnen die Pässe einzuteilen:
    Anschleichpass - man kommt über eine Seitenflanke auf den Pass
    Überraschungspass - man ist plötzlich oben
    Den-musst-du-dir-verdienen-Pass: direkt und mit losem Geröll
    Der Pass-Pass: du kommst auf den Pass und merkst, dass du den höchsten Punkt noch gar nicht erreicht hast
    Der Fatamorgana-Pass: man sieht ihn von weitem, erreicht ihn aber einfach nicht
    Der Cellophan-Pass: was, das war ein Pass?
    Der Auf-Messers-Schneide-Pass: vergiss es zu zweit da oben zu sein
    usw.
    Aber zurück zu unserem Tag. Gestärkt vom kurzen Besuch im Pass-Resaurant - ja es hat ein Haus auf diesem Pass - geht es an den langen, aber schönen Abstieg Richtung Col de St. Bernard. Priska hat erneut mit Blasen zu kämpfen, beisst sich aber durch, was in Bourge-St.-Pierre mit einem Glas Wein und einem 300g-Burger belohnt wird.
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  • Day3

    Dimanche plus calme et Accrobranche

    June 30, 2019 in Switzerland ⋅ ⛅ 24 °C

    Hoy un poco más tranquilo. Desayuno tarde, organizada de bus y los niños hicieron canopy! Anabel terminó y repitió el nivel 3 y Loic superó su miedo y termino y repitió el nivel 2. Bravo à mis dos amores.Read more

  • Day2

    Marche Lac de Fenetre

    June 29, 2019 in Switzerland ⋅ ☀️ 23 °C

    Vamos a ver como nos refléjanos en el
    Lago de la ventana. Partida en bus para ahorrar una hora de marcha. En total 6h de marcha. Bravo a todos por haber terminado. Oups 😬 no entiendo...je ne comprend pas... ya están en el parque... ils sont à la place de jeu...😳😉😂Read more

  • Day2

    Lacs et Col de Fenetres

    August 17, 2019 in Switzerland ⋅ ⛅ 18 °C

    Lindo fin de semana con Jerome y Simona. Beau. El sábado marcha de 6 horas para ver estos maravillosos lagos de montaña.

    WE avec Simona et Jerome. Samedi marche de 6 hr pour visiter ces lacs merveilleux de Montagne.Read more

  • Day28

    Grenzerfahrung

    August 8 in Switzerland ⋅ 🌙 10 °C

    Wir verlassen den überraschend schönen und liebevoll geführten Campingplatz in Bourge St-Pierre in Richtung Col du Gd St-Bernard. Der Aufstieg zum Stausee ist zwar nicht lang, aber trotzdem fordernd. Obwohl die Strecke wegtechnisch schön angelegt ist, wird die Idylle durch den Motorenlärm aus den Galerien der Passstrasse gestört. Auf der Höhe von Bourge St-Bernard (Tunneleingang der neuen Passstrasse) wandern wir parallel der alten Passstrasse, welche bei diesen top Wetterbedingungen leider sehr stark befahren ist. Priska entdeckt eine schönere Route als die Sechs, welche auch noch weiter weg von der Strasse verläuft. Ich bin nicht gerade begeistert, stimme aber nach einigem hin und her zu. Wir steigen erst einmal einige Höhenmeter auf, um dann festzustellen, dass es keine Brücke oder sonstige Passage über den Bergbach gibt. Zirkusreif überwinden wir das nasse Hinderniss, um danach auf sehr morastigen Wegen zurück auf die eigentliche Strecke zurückzufinden. Vielleicht bleiben wir das nächste Mal doch lieber in der Nähe der Strasse. Der Weg bleibt schön und abwechslungsreich, aber auch der Verkehr nimmt nicht ab. Dafür erkennen wir einen neuen Alpentourismustrend: Wem es langweilig ist, der setzt sich in sein Auto, fährt irgendeine Passstrasse hoch, parkt den Wagen am Strassenrand und legt sich neben sein Fahrzeug, um die Alpenruhe und die frische Alpenluft zu geniessen. Probiert es doch mal aus. Und wem das zu öde ist, der kann schauen wer in weniger Minuten 100 Harleys oder 100 rote Fahrzeuge gezählt hat.
    Nach vier Stunden erreichen wir den völlig überfüllten Col du Gd St-Bernard. Um einen Bernhardiner in einem Zwinger zu sehen müssten wir bezahlen, was wir sein lassen. Dafür gehen wir noch zum See beim Hospiz, welcher auch gleich die italienisch-schweizerische Grenze darstellt. Wir schiessen ein Passfoto und gehen dann auf die Restaurantterrasse, um uns mit einer Käseschnitte "mit allem!" zu stärken. Anschliessend steigen wir weiter auf, was dazu führt, dass "mit allem!" immer wiederkehrt. Auf dem Pas des Chevaux sehen wir bereits unseren heutigen Zeltplatz. Leider müssen wir erst 300m absteigen und anschliessend die Hälfte wieder hoch. Der Stellplatz am und das Bad im Grand Lé (Bergsee) sind die Strapazen allerdings wert. Für beides müssen wir uns aber erst mit den neugierigsten Kühen der Welt absprechen.
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  • Day29

    Bonusrunde

    August 9 in Switzerland ⋅ 🌙 16 °C

    Da wir gestern schon ein gutes Stück der heutigen Etappe zurückgelegt haben, brauchen wir uns am Morgen mit dem Start nicht zu beeilen. Gut erholt - ja, die Kühe haben uns wider Erwarten in Ruhe schlafen lassen - steigen wir das kurze Stück bis zum Col du Bastillon auf, von wo wir eine super Aussicht zu den Lacs de Fenêtre geniessen. Den Grand Lé mussten wir zwar mit zwei anderen Zeltparteien teilen, die Seen auf dieser Seite sind aber schon jetzt praktisch umzingelt von Menschen, Zelten, Tarps und Biwakhüllen. Wir wandern an diesem Hotspot vorbei und steigen Richtung La Fouly ab. Uns kommt es vor, als würde das halbe Unterwallis heute zu diesen Seen aufsteigen. Auf der Autobahn würde man von stockendem Verkehr sprechen. Trotzdem kommen wir azyklisch zügig voran und sind kurz nach Mittag an unserem heutigen Etappenziel La Fouly. Aus Schattenplatzmangel auf der Restaurantterrasse begnügen wir uns mit einem Tisch an der prallen Sonne, dafür mit freiem Blickfeld auf die Gletscher der umliegenden Berge. Gestärkt durch ein kühles Bier bzw. Apfelwein und ja, je einem Salat (der Käseschnitteversuch war nicht erfolgreich) haben wir wieder Energie, um noch ein paar Kilometer zu wandern. Aber nicht bevor wir uns mit je einem Coup noch etwas abgekühlt haben. Durch das schöne Tal wandern wir auf Fahrwegen und Singeltrails meist dem wilden Bach entlang, bis wir plötzlich vor dem Aufstieg nach Champex, unserem nächsten Etappen- und Pausenziel, stehen. Die Vorfreude auf eine Dusche, einen wanderfreien Tag und einem Bad im See helfen trotz unterdessen müden Beinen beim nicht enden wollenden Aufstieg. Als wir ankommen zeigt unsere Uhr 7 Stunden Wanderzeit, 25,9km, 745m Aufstieg und 1805m Abstieg an. Zufrieden stellen wir unser Zelt neben all den Mont Blanc-Umrundern und geniessen, mit Blick auf all die köstlichen Haferbreis, Sandwiches und Beutelmahlzeiten, unsere mit frischem Gemüse gepimpten Szechuan-Teigwaren.Read more

  • Day1

    Lac de Cahmpex

    June 24 in Switzerland ⋅ 🌙 13 °C

    In ca. 4 Std. fahren wir von Zuhause über Bern und Martigny auf sehr engen Serpentinen zum Teil im ersten Gang, hinauf zum wunderschönen Lac der Champex wo wir ein sehr schönes und ruhiges Plätzchen für die Nacht direkt am See finden. Ein Spaziergang um den See ist obligatorisch, später laufe ich noch zum kleinen La Tourbiere See, die Seen hier sind glasklar und ein Angler zeigt mir stolz seine gerade gefangene Forelle, und meint die schmeckt himmlisch. Wir verbringen eine erfrischende und ruhige Sommernacht und fahren am nächsten Tag weiter in Richtung Sankt Bernard Pass nach Italien.Read more

  • Day2

    Großer Sant Bernhard, Aosta, Matterhorn

    June 25 in Switzerland ⋅ ☀️ 12 °C

    Heute fahren wir über den großen Sant Bernhard Pass 2473 mtr. mit Hospiz und wunderschönem Bergsee Panorama hinunter nach Aosta in Italien, eine schöne und lohnenswerte Stadt. Weiter geht's nach Breuil- Cervinia, wo uns die Rückseite des Matterhorns erwartet und ich eine kleine Wanderung zu einem Wasserfall starte, bei dem ich viele Murmeltiere sehe.Read more

You might also know this place by the following names:

Entremont District, District d'Entremont

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