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Reise ins Ungewisse

Ongoing project ✈️ Leia mais
  • Puno

    17 de julho de 2022, Peru ⋅ ☀️ 14 °C

    Von Chivay fahren wir über Arequipa weiter nach Puno am Titicacasee, unserem letzten Stopp in Perú. Obwohl wir direkt auf den Titicacasee wollten, lassen wir es doch erstmal ruhig angehen. So verbringen wir einen Tag im auf knapp 4.000m hoch liegenden Puno mit Bummeln durch die Stadt.Leia mais

  • Wanderung Colca Cañón Tag 4

    14 de julho de 2022, Peru ⋅ ⛅ 12 °C

    Der härteste Abschnitt kommt zum Schluss, aber irgendwie müssen wir ja auch wieder raus aus dem Canyon. Deshalb geht's heute richtig früh noch vor Sonnenaufgang los, denn vor uns liegt ein steiler Anstieg hinauf nach Cabanaconde. Mit unseren Stirnlampen bewaffnet stolpern wir in der Dunkelheit noch über den ein oder anderen Skorpion, dann wird es langsam immer heller. Die ersten knapp 800 Höhenmeter schaffen wir noch, bevor die Sonne richtig über die Berge kommt, dann ist es Zeit für eine ordentliche Frühstückspause in der wärmenden Morgensonne. Colca haben wir auch wieder mit dabei, denn sie fühlt sich bei uns offenbar pudelwohl. Nach dem Frühstück steigen wir die letzten knapp 500 Höhenmeter hinauf bis nach Cabanaconde, wo es Abschied nehmen heißt. Auch wenn wir die kleine Colca gerne adoptiert hätten, müssen sich unsere Wege hier leider trennen.

    Mit dem Colectivo geht es für uns weiter nach Chivay, wo wir noch eine Nacht am Ursprung des Canyons verbringen werden. Dort angekommen schauen wir uns den kleinen Ort in Ruhe an und genießen den Ausblick von einem tollen Aussichtspunkt oberhalb der Stadt. In der Ferne sehen wir den Vulkan Sabancaya mehrfach ausbrechen. Den Rest des Tages erholen wir uns von der Wanderung.
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  • Wanderung Colca Cañón Tag 3

    13 de julho de 2022, Peru ⋅ ⛅ 13 °C

    Tag 3 im Canyon bricht an. Heute soll es bis nach Llahuar gehen, unsere letzte Unterkunft unten im Canyon. Auch heute machen wir wieder einen Umweg, denn der Wasserfall Huaruro liegt ungefähr in der selben Richtung. Seit heute Morgen sind wir zu dritt unterwegs, denn eine Hündin - die wir Colca taufen - weicht uns nicht mehr von der Seite. Da sie unfassbar lieb ist (bellt nicht, bettelt nicht, sehr geduldig), nehmen wir sie gerne mit auf die Wanderung.

    Als wir den Abzweig in Richtung Wasserfall nehmen, beginnt das Abenteuer so richtig. Der Weg schlängelt sich entlang gefährlicher Abgründe, wobei nicht nur die Gefahr am Abgrund, sondern auch von oben lauert. Immer wieder passieren wir Abschnitte mit Hinweisen auf Steinschläge. Für diesen Teil des Weges sollte man definitiv schwindelfrei sein. Bevor wir den Wasserfall erreichen, kommen wir noch an der Geisterstadt Fure vorbei - die wahrscheinlich gruseligste Stadt in Perú, wenn man uns fragt. Danach dauert es nicht mehr allzu lange, bis wir den tosenden Wasserfall erreichen. Zeit für eine längere Pause zur Erholung.

    Zum Glück müssen wir zurück nicht die selbe Strecke laufen, denn der Weg nach Llahuar führt auf der anderen Seite der Schlucht entlang. Dieser Weg ist etwas weniger fordernd, zieht sich aber ganz schön in die Länge. Schließlich erreichen wir die Unterkunft für heute, in der ein heißer Pool zur Entspannung auf uns wartet. Colca hat uns den gesamten Weg begleitet und ist mindestens genauso erschöpft wie wir.
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  • Wanderung Colca Cañón Tag 2

    12 de julho de 2022, Peru ⋅ ⛅ 18 °C

    Weiter geht die Wanderung im Canyon, heute mit dem Ziel Sangalle. Da der direkte Weg keine 5km lang ist, nehmen wir einen etwas größeren Umweg über Tapay und Malata. Deshalb geht es am Morgen erstmal wieder ein Stück bergauf bis nach Tapay, von wo aus wir einen tollen Blick in den Canyon haben. Nach dem Frühstück in diesem kleinen, verschlafenen Ort, geht es wieder bergab. Vorbei an Malata wandern wir dann bis zum Zielort, den wir gegen Mittag erreichen. Dass wir so früh sind, hat einen guten Grund, schließlich wollen wir es uns noch im Pool der Unterkunft gut gehen lassen. In Sangalle - tief unten im Canyon - verschwindet die Sonne schon um 15 Uhr hinter den Bergen, sodass wir die Zeit bis zum Abendessen noch mit der Erkundung der Gegend verbringen. In der Unterkunft treffen wir auch auf Wanderer wieder, die wir bereits am Tag zuvor kennengelernt hatten. Mit dem Abendessen lassen wir den Tag ganz in Ruhe ausklingen.Leia mais

  • Wanderung Colca Cañón Tag 1

    11 de julho de 2022, Peru ⋅ ☀️ 12 °C

    Nachdem auch der letzte Kondor über die Berge verschwunden ist, starten wir die erste Etappe unserer Wanderung hinein in den Colca Canyon. Etappenziel für heute ist der kleine Ort San Juan de Chuccho. Eine Zeit lang führt uns der Weg entlang des Canyonrandes, bevor wir den Abstieg beginnen. Der Weg ist atemberaubend, denn permanent können wir einen neuen Ausblick in den Canyon genießen. Ganz ungefährlich ist es allerdings nicht, denn die Route schlängelt sich entlang steiler Felswände. Unten angekommen überqueren wir den Fluss über eine wackelige Hängebrücke, dann ist es nicht mehr weit bis zur Unterkunft. Inzwischen befinden wir uns in einer sehr fruchtbaren Gegend, überall wachsen Avocados, Zitronen, Orangen, Granatäpfel und vieles mehr.

    Zum Abschluss des Tages gibt's ein leckeres Abendessen in der Unterkunft und dann schauen wir uns noch ein wenig den Mond und die Sterne an.
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  • Mirador Cruz del Condor

    11 de julho de 2022, Peru ⋅ ⛅ 3 °C

    Von Arequipa aus fahren wir mit dem Bus nach Cabanaconde am Colca Canyon. Unser großes Ziel, bevor wir in den Canyon hinein wandern: Kondore sehen! Deshalb geht's am nächsten Tag am frühen Morgen zum Mirador Cruz del Condor. Dort angekommen suchen wir uns einen schönen Platz raus, von wo aus wir die riesigen Vögel beobachten wollen. Die sind allerdings Spätaufsteher und lassen erstmal auf sich warten. Etwas unterhalb unserer Plattform sitz ein etwas kleineres Exemplar auf einem Felsvorsprung und wärmt sich in der aufgehenden Sonne.

    Nach und nach starten die ersten Kondore ihren Flug unten in der Schlucht. Von oben betrachtet sehen sie alle noch ziemlich klein aus. Das ändert sich aber schnell, als die ersten Vögel etwas höher steigen. Wenige Meter entfernt von uns ziehen sie dann ihre Kreise in der immer wärmer werdenden Sonne. Inzwischen ist klar, dass die Flugelspanmweite deutlich mehr misst, als wir groß sind. Wir beobachten den Flug der Kondore wie gebannt eine halbe Ewigkeit. Dieses wunderschöne Naturschauspiel genießen wir in vollen Zügen und mit der nötigen Ruhe.
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  • Peruanischer Kochkurs

    9 de julho de 2022, Peru ⋅ ⛅ 20 °C

    Schon lange hatten wir es vor, nun belegen wir tatsächlich den ersten Kochkurs auf unserer Reise. In Perú gibt es zahlreiche verschiedene Gerichte, am meisten interessiert uns derzeit aber die Zubereitung eines Lomo Saltado, das wir selbst sehr gerne essen.

    Als Vorspeise bereiten wir eine Causa Rellena zu. Dabei handelt es sich vom Prinzip her um ein geschichtetes Gericht auf der Basis von Kartoffeln. Dazu kommt in unserem Fall Thunfisch und Gemüse. Nachdem wir die leckere Vorspeise vertilgt haben, geht's ans Eingemachte, denn das Lomo Saltado muss zubereitet werden. Dabei handelt es sich um so etwas wie eine Art Rindfleisch-Gulasch. Die Zutaten haben wir bereits vorbereitet, sodass jetzt das Braten und Flambieren an der Reihe ist. Wir haben eine Menge Spaß dabei und lernen einige nützliche Handgriffe. Nach getaner Arbeit lassen wir uns das leckere Gericht schmecken. Wir freuen uns schon jetzt, das Rezept selbst noch einmal auszuprobieren.
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  • Ausflug zur Laguna de Salinas

    8 de julho de 2022, Peru ⋅ ⛅ 7 °C

    Bevor wir für ein paar Tage zum Colca Cañón fahren, machen wir noch eine Tour nahe Arequipa. Zum einen wollen wir so etwas näher an die Vulkane heranzukommen, zum anderen soll der Salzsee von Salinas wie ein kleines Salar de Uyuni sein.

    Am Morgen starten wir die recht lange Fahrt, die uns stetig bergauf in Richtung Vulkan Misti führt. Die Landschaft verändert sich und wir kommen auf einer wunderschönen Hochebene an. In jeder Richtung sind hier oben Vulkane zu sehen und schon bald kommen wir an der Lagune an. Zuerst machen wir einen Stopp bei einem Aussichtspunkt, danach fahren wir etwas näher an den nahezu ausgetrockneten See heran, um auf dem Salz ein wenig spazieren zu gehen. Die Aussicht ist der Wahnsinn und in dem bisschen Wasser, das noch übrig ist, sind richtig viele Flamingos auf Futtersuche. Durch das tolle Wetter haben wir eine super Sicht über die Salzfläche. Zudem sind überall Lamas, Alpakas und Vicuñas unterwegs, die uns teils sehr interessieren beobachten.

    Nachdem wir ins mehr oder weniger satt gesehen haben, geht's zurück nach Arequipa.
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  • Arequipa

    6 de julho de 2022, Peru ⋅ ☀️ 17 °C

    Nicht die erholsamste Fahrt mit dem Nachtbus, aber am frühen Morgen kommen wir gut in Arequipa an. Nachdem wir in der Unterkunft eingecheckt haben, machen wir uns auf den Weg die Stadt ein wenig zu erkunden. Arequipa ist deutlich ruhiger und weniger touristisch als Cusco. Auch hier ist der Stadtkern geprägt von alten Gebäuden und schönen Gassen. Besonderes Highlight sind die beiden Vulkane Chachani und Misti direkt neben der Stadt, auf die man von fast überall einen interessanten Blick hat. Außerdem sind wir natürlich auch wieder kulinarisch unterwegs und Schlemmen uns durch die Stadt.Leia mais

  • Abschied aus Cusco

    5 de julho de 2022, Peru ⋅ 🌙 7 °C

    Noch ein letztes Mal schlendern wir durch Cuscos Innenstadt, denn heute Abend steigen wir nach über drei Wochen Aufenthalt in dieser Region in den Nachtbus nach Arequipa. Uns hat es in Cusco trotz der zahlreichen Touristen wirklich sehr gut gefallen. Die vielen schönen Straßen und Gassen haben wir ausgiebig erkundet, haben auf dem San Blas Markt unfassbar leckeres Essen gegessen, haben das erste Mal Alpaka und Meerschweinchen probiert, die Hektik am San Pedro Markt auf uns wirken lassen, waren in Museen und haben viele Paraden angeschaut. Wir haben es geschafft Orte zu finden, an denen wir uns wohl fühlen und die wir gerne besuchen. Cusco wird uns in guter Erinnerung bleiben.Leia mais

  • Palcoyo - Rainbow Mountain

    4 de julho de 2022, Peru ⋅ ☁️ 4 °C

    Zurück in Cusco lassen wir die nächsten Tage erstmal ruhig angehen. Ein bisschen durch die Stadt schlendern, bei unserem Lieblings-Veganer essen, ein Treffen mit Katja und Nico und etwas Planung für die weitere Reise. Dann steuern wir unser letztes Ziel in der Region Cusco an. Lange waren wir hin und her gerissen, ob wir den "richtigen" oder den ruhigeren und untouristischen Rainbow Mountain ansteuern. Nach mehreren Empfehlungen unserer Freunde haben wir uns dann für die zweite Option entschieden.

    Heute geht es also zum farbenprächtigen Palcoyo. Da wir mit einer Tour erstaunlicher Weise deutlich günstiger ans Ziel kommen, als selbst organisiert, entscheiden wir uns für diese Option. Die lange Fahrt lohnt sich wirklich. Als wir durch die unnatürlich wirkende Landschaft laufen und die Formen und Farben der Berge bestaunen, sind wir glücklich, diese Entscheidung getroffen zu haben. In der Ferne vervollständigt der monströse 6.384m hohe Berg Ausangate den fabelhaften Ausblick.
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  • Unterwegs im Panoramazug

    1 de julho de 2022, Peru ⋅ ☀️ 17 °C

    Den gestrigen Nachmittag haben wir es uns in Aguas Calientes noch gut gehen lassen und die freie Zeit zum Verarbeiten der Eindrücke der letzten Tage genutzt. Heute beenden wir das Erlebnis Salkantay-Trek und Machu Picchu mit einer Fahrt im Panoramazug von hier nach Ollantaytambo. Die Fahrt durchs Heilige Tal gehört für uns zu den schönsten Strecken, die wir bisher mit der Bahn gefahren sind, denn aus dem Zug heraus lässt sich die Umgebung wunderbar betrachten.

    Von Ollantaytambo geht's dann weiter mit dem Sammeltaxi nach Cusco, wo wir einen letzten Nachmittag und Abend mit Sergej verbringen. Nach etwa einem Monat gemeinsamer Reisezeit, geht es für ihn über Lima wieder zurück nach Deutschland. Wir haben den Besuch sehr genossen und freuen uns auf die nächsten gemeinsamen Abenteuer.
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  • Inside Machu Picchu

    30 de junho de 2022, Peru ⋅ ☀️ 17 °C

    Fast eineinhalb Stunden haben wir den Sonnenaufgang und den Ausblick auf den Machu Picchu in vollen Zügen genossen. Trotz zahlreicher Touristen, die an uns vorbei rauschten und oft nur kurz verweilten, um Fotos zu schießen, haben wir einen ruhigen Spot für uns gefunden und es geschafft die Magie des Ortes aufzunehmen.

    Nun wird es Zeit die bekanntesten aller Inca-Ruinen aus nächster Nähe zu betrachten. Nach so vielen tollen Ruinen, die wir in der Vergangenheit besucht haben, waren wir zu Beginn etwas skeptisch. Tatsächlich können wir den "Hype" um diesen Ort nun aber verstehen. Wunderbar erhalten besticht die Stätte mit interessanter Bauweise und mystischen Ecken - und all das eingebettet in eine sagenhafte Bergkulisse. Bis zur Mittagszeit verweilen wir hier, bevor wir die 1.700 Stufen wieder hinab steigen. An diese Erfahrung werden wir uns sicherlich unser Leben lang erinnern.
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  • Machu Picchu am Morgen

    30 de junho de 2022, Peru ⋅ 🌙 10 °C

    Machu Picchu! Eines der modernen Weltwunder. Schon als Kinder haben wir davon das erste Mal gehört. Wer weiß wie lange schon davon geträumt einmal diese Ruinen zu sehen. Heute ist der Tag gekommen!

    Wir verlassen das Hotel um 4:30 Uhr noch in völliger Dunkelheit, schließlich wollen wir mit als Erste die Ruinenstätte betreten. Deshalb haben wir die Tickets auch für den frühesten Einlass um 6 Uhr gebucht. Um kurz vor 5 Uhr öffnet das untere Tor, vor dem wir zusammen mit einigen anderen Frühaufstehern warten. Nun liegen noch etwas über 1.700 Stufen und knapp 2km bis zum Eingang vor uns. Das Ziel: vor dem ersten Touribus (etwa 5:45 Uhr) oben ankommen. Wir machen aus, dass Robin für den Fall der Fälle in seinem Tempo vorgeht. Wie von der Tarantel gestochen jagt er in 33 Minuten den Berg hinauf und kommt tatsächlich als Allererster am oberen Eingang an. Der Platz am Kopf der Schlange ist reserviert! Keine 10 Minuten später kommt dann auch Mandana kurz nach zwei jungen Briten oben an. Die Vorfreude ist riesig! Während wir warten kommen dann auch die ersten Busse aus Aguas Calientes an und bringen mehr und mehr Menschen mit sich.

    Um Punkte 6 Uhr öffnen sich die Tore und kurz darauf befinden wir uns in den Ruinen. Auf dem Weg zum Aussichtspunkt, von wo aus wir den Machu Picchu in der aufgehenden Sonne beobachten wollen, kullern bei Mandana ein paar Freudentränen die Wangen hinunter. Und dann heißt es einfach nur genießen!

    Daten des Tages:
    12,68km / 653m Bergauf / 607m Bergab / 4:31h
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  • Salkantay-Trek Tag 4

    29 de junho de 2022, Peru ⋅ ☀️ 17 °C

    Wie anders startet man einen Tag mit perfekter Aussicht, als mit dem Sonnenaufgang? Also klingelt der Wecker früh, um die aufgehenden Sonne über dem Machu Picchu nicht zu verschlafen. Und diese Entscheidung macht sich absolut bezahlt.

    Nach einem genauso guten Frühstück wie dem Abendessen gestern, machen wir uns auf den Weg nach Aguas Calientes, oder auch Machupicchu-Stadt genannt. Um unser Ziel zu erreichen, müssen wir erstmal runter vom Berg. Das geht wegen dem heftigen Gefälle ziemlich schnell. Im Tal angekommen folgen wir dann den Schienen der "Machupicchu-Eisenbahn". Hier fühlt man sich fast ein bisschen wie in einer Modelleisenbahn-Landschaft. Immer mal wieder kommt sogar ein Zug vorbei. Der Weg zieht sich allerdings ordentlich in die Länge und wir sind froh, als wir in Aguas Calientes ankommen. Sergej macht sich noch am selben Nachmittag auf den Weg hinauf zu den Ruinen, da er nur eine begrenzte Reisezeit hat und noch eine Tour in Cusco plant. Wir machen uns einen entspannten Nachmittag und bereiten uns auf den Besuch der Ruinen am nächsten Morgen vor.

    Daten des Tages:
    15,24km / 321m Bergauf / 810m Bergab / 3:38h
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  • Salkantay-Trek Tag 3

    28 de junho de 2022, Peru ⋅ ☀️ 17 °C

    Tag 3 auf dem Salkantay-Trek bricht an - heute ist Sergejs Geburtstag. Unser Ziel heute ist die Llactapata Lodge, von wo aus wir den allerersten Blick auf den Machu Picchu haben sollen.

    Zunächst geht es wieder ordentlich bergab und die Natur verändert sich zunehmend. Die raue Berglandschaft der letzten beiden Tage weicht und es wird zunehmend waldiger und grüner. Schon bald sind wir umgeben von Dschungel. In der Ferne sehen wir immer wieder schneebedeckte Gipfel, während wir entlang eines Flusses immer tiefer ins Gestrüpp absteigen. Inzwischen sind wir umgeben von Früchten, Kaffee und Getreide. Am tiefsten Punkt angekommen, machen wir eine erste Kaffeepause in einem authentischen Coffeeshop - wenn man es denn so nennen kann. Danach geht's weiter zum Mittagessen in ein nicht so weit entferntes Restaurant. Wir fühlen uns vom Aussehen der Landschaft und der Bauweise der Häuser wie in Nicaragua, was schöne Erinnerungen weckt.

    Zum Abschluss der Wanderung geht es nochmal ordentlich bergauf, denn die Lodge für heute Nacht liegt auf einem Nachbarberg des Machu Picchu. Während des Aufstiegs verändert sich die Flora noch einmal zu einer Art Nebelwald ohne Nebel. Um uns herum flattern Kolibris und allerlei andere Vögel, wir finden sogar einige Tukane in den Baumkronen. Das führt dazu, dass wir wegen vieler Stopps deutlich länger für den Weg brauchen, als erwartet. Zudem stoßen wir noch auf die Ruinen von Llactapata, die wir noch etwas erkunden. Dieser Inca-Zwischenstopp auf dem Weg zum Machu Picchu ist kaum ausgegraben und ist mystisch vom Dschungel verschlungen worden.

    Und dann ist es tatsächlich soweit. Zum allerersten Mal erblicken wir die weltberühmten Ruinen "Machu Picchu", umgeben von einzigartiger Berglandschaft! Das sorgt bei uns allen für einen Gänsehaut-Moment. Viel schöner kann die Aussicht nämlich gar nicht sein. Kurz später kommen wir in der Unterkunft an - und die ist unerwartet luxuriös. Neben dem einzigartigen Ausblick (für den allein man anderswo sicherlich hunterte Euro zahlen würde) warten eine gemütliche Hütte mit heißer Dusche und ein Abendbuffet auf uns. Zur Feier des Tages gibt's einen leckeren Rotwein und den letzten Tropfen guten Whisky, den Sergej aus Deutschland mitgebracht hatte.

    Daten des Tages:
    29,22km / 1.110m Bergauf / 1.417m Bergab / 9:45h
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  • Salkantay-Trek Tag 2

    27 de junho de 2022, Peru ⋅ ☀️ 15 °C

    Gut erholt starten wir in den eisig kalten Morgen. Noch vor dem Sonnenaufgang machen wir uns, wie alle anderen auch, auf den Weg. Heute geht es zunächst hoch hinaus, denn der Pass zwischen Salkantay und Humantay auf 4.629m Höhe muss überwunden werden. Schnell haben wir alle Touren abgehängt, denn die machen gefühlt alle 200m Pausen, um auf Nachzügler zu warten. Inzwischen haben wir auch einige andere selbstorganisierte Wanderer kennengelernt, die ebenfalls etwas schneller unterwegs sind.

    Den Tag mit einem Anstieg von über 700m zu beginnen, ist immer eine ganz besondere Herausforderung, vor allem, wenn man oberhalb von 4.000m unterwegs ist. Als sich die Sonne rechts neben dem Salkantay zum ersten Mal blicken lässt, haben wir den Aufstieg schon fast komplett geschafft. Da wir lange vor den Touren ankommen, können wir die Stille der Natur in vollen Zügen genießen. Mit einem atemberaubenden Blick in die Berge lassen wir uns den ersten Snack des Tages schmecken. Danach geht's begab.

    Der Abstieg zwischen Humantay und Salkantay gefällt uns hervorragend. Alle paar hunter Meter verweilen wir kurz, um die Schönheit der Landschaft aufzusaugen. Inzwischen wärmt uns die Sonne mit angenehmen Temperaturen. Als wir in einem saftig grünen Tal angekommen, entschließen wir uns für eine längere Pause. Der anschließende Weg bis nach Chaullay ist dann nicht mehr allzu anstrengend, sodass wir am frühen Nachmittag am Ziel ankommen. Im Gegensatz zu gestern, haben wir heute keinerlei Probleme mehr eine Unterkunft zu finden. Wir lassen uns das Mittagessen schmecken und genießen im Anschluss ein Bierchen in der warmen Nachmittagssonne. In Chaullay treffen wir auch wieder auf Wanderer, die wir gestern in Soraypampa kennengelernt hatten. Wir genießen den Nachmittag und sehen die ersten Touren eintreffen, kurz bevor die Sonne hinter den Bergen verschwindet. Einmal mehr sind wir froh, eigenständig unterwegs zu sein.

    Auch heute geht es wieder früh ins Bett, denn nach so einem Wandertag ist Regeneration wichtig. Schließlich sind wir noch nicht am Ziel angekommen.

    Daten des Tages:
    20,13km / 756m Bergauf / 1.706m Bergab / 6:08h
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  • Salkantay-Trek Tag 1

    26 de junho de 2022, Peru ⋅ ⛅ 9 °C

    Der Salkantay-Trek mit wahrscheinlich DEM Highlight Perus - Machu Picchu - am Ende liegt nun also vor uns. Wie schon beim Choquequirao haben wir uns bewusst gegen eine Tour entschieden, um unser eigenes Tempo zu gehen, eigene Pausen zu machen und Unterkünfte selbst auszuwählen. Und anders als die Touren, die mit dem Bus deutlich weiter fahren, starten wir direkt in Mollepata bei Kilometer 0 des Weges. Diese Entscheidung macht sich auch umgehend bezahlt, denn zum einen sind wir alleine auf dem Weg unterwegs und zum anderen werden wir von Beginn an mit toller Naturkulisse belohnt. Der Weg selbst ist nicht allzu schwer, da es meist mäßig bergauf geht. Nach einiger Zeit laufen wir um eine Kurve und erblicken zum ersten Mal den mit Schnee und Eis bedeckten Gipfel des Humantay, an dessen Fuß der Ort Soraypampa liegt - unser heutiges Ziel. Nach einer ausgiebigen Pause geht's dann noch ein paar Kilometer geradeaus. Später haben wir neben dem Humantay auch einen tollen ersten Blick auf den Namensgeber des Weges und höchsten Berg in der Umgebung, den Salkantay.

    In Soraypampa angekommen, stehen wir allerdings erstmal vor einem Problem. Da dieser kleine, eigentlich nur aus Unterkünften bestehende Ort der Ausgangspunkt für alle Touren ist (und davon gibt es reichliche), finden wir einige Zeit keinen Schlafplatz. Man sagte uns zwar, dass es nicht ganz so leicht sei, hier eine Unterkunft zu finden, aber obwohl wir recht früh eintreffen, scheint nichts mehr frei zu sein. Während Mandana vor einer Unterkunft auf die Rückmeldung des Inhabers wartet, klappern Sergej und Robin alle anderen Unterkünfte ab. Aber außer einer Notlösung (schlafen in einer Hütte einer verlassenen Unterkunft), ist absolut nichts zu finden. Auch Mandana bekommt zunächst keine positive Rückmeldung. Dann allerdings bietet uns der Inhaber der ersten Unterkunft an, einen unfertigen Raum für uns einigermaßen herzurichten. Diese Lösung nehmen wir dankend an, schließlich ist ein Bett mit warmen Decken und ein Dach über dem Kopf alles, was wir brauchen.

    Nach dem ganzen Stress machen wir uns später als gedacht endlich auf den Weg hinauf zur Laguna Humantay, die für heute noch auf der To-do-Liste steht. Trotz ordentlicher Steigung sind wir schnell am Ziel angekommen und haben noch genug Zeit die Naturschönheit umgeben von rauer Berglandschaft in aller Ruhe zu bestaunen. Dann geht's wieder hinab nach Soraypampa, wo wir nach dem Abendessen erschöpft aber glücklich in die inzwischen für uns hergerichteten Betten fallen. Dass der Raum für die Nacht ansonsten eine reine Baustelle ist, ist uns an dieser Stelle mehr als egal. Jedenfalls sind wir dem Inhaber für sein Entgegenkommen sehr dankbar.

    Daten des Tages:
    26,22km / 1.400m Bergauf / 516m Bergab / 8:47h
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  • Wanderung Choquequirao Tag 4

    25 de junho de 2022, Peru ⋅ ⛅ 7 °C

    Tag 4: 11,64km / 1.032m Aufstieg / 145m Abstieg / 3:58h (Chiquisca nach Capuliyoc)

    Noch ein letztes Mal heißt es früh aufstehen, denn auch heute starten wir wieder in der Dunkelheit, um unser Ziel zu erreichen, bevor es zu heiß wird. Immerhin müssen auch heute wieder über 1.000 Höhenmeter bewältigt werden. Das gelingt heute sogar besser als gedacht, obwohl uns schon einige Kilometer und Höhenmeter der vergangenen Tage in den Beinen stecken. Trotzdem sind wir glücklich, als wir Capuliyoc erreichen und die Wanderung eigentlich beendet ist. Da wir aber nicht direkt eine Mitfahrgelegenheit finden, laufen wir noch etwas weiter in Richtung Cachora. Es dauert dann allerdings nicht allzu lange, bis uns ein Bus einsammelt und mit in Richtung Cusco nimmt.

    Ganz bis nach Cusco soll es aber nicht gehen, denn das zweite Abenteuer wartet ja auch noch auf uns. Deshalb steigen wir an der Kreuzung nach Mollepata um und fahren mit einem Colectivo die letzten Kilometer bergauf. Am frühen Nachmittag kommen wir in Mollepata an. So bleibt genug Zeit zum Auffüllen der Snack-Vorräte, Mittagessen etwas Fußball spielen mit einheimischen Kindern und entspannen. Morgen startet dann das Abenteuer "Salkantay-Trek".
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  • Wanderung Choquequirao Tag 3

    24 de junho de 2022, Peru ⋅ ☀️ 14 °C

    Tag 3: 23,19km / 1.278m Aufstieg / 2.167m Abstieg / 10:08h (Marampata über Choquequirao nach Chiquisca)

    Wir haben es geschafft! Am frühen Morgen, noch lange vor Sonnenaufgang, wandern wir die Strecke von Marampata zur kleinen Schwester des Machu Picchu - die Inca-Ruinen Choquequirao. Der Grund, warum wir die Strapazen der Wanderung gerne auf uns genommen haben. Und als wir endlich am Aussichtspunkt über Choquequirao stehen und hinab auf die Ruinen blicken, ist die Freude riesengroß. Von hier oben sehen wir, wie die Sonne langsam über die Berge kommt und dann auf die Ruinen fällt. Dann geht's los mit der Erkundung der Bauwerke. Malerisch liegt die ehemalige Incastadt inmitten der Berglandschaft am Rande des tiefen Canyons. Wir begutachten die Gebäude, Wasserkanäle und Agrarterrassen. Manche sagen die Lama-Terrassen seien hier das absolute Highlight, uns fällt es allerdings schwer, einen "schönsten" Teil der Ruinen zu bestimmen - zu sehenswert sind alle möglichen Ecken.

    Nach langer Erkundungstour laufen wir glücklich zurück nach Marampata. Hier gibt's noch was zum Mittagessen und dann machen wir uns auf den Rückweg. Heute allerdings laufen wir nicht mehr bis ganz zurück nach Capuliyoc. Das Ziel für die Übernachtung ist der kleine Ort Chiquisca. Allerdings müssen wir um dorthin zu gelangen die eine Canyonseite wieder komplett absteigen. Dafür geht's auf der anderen Seite aber nur kurz bergauf. 10 Stunden nach dem Start der heutigen Wanderung trudeln wir in der Unterkunft ein. Auch hier - wie sollte es anders sein - ist der Ausblick wieder hervorragend. Auf der einen Seite die schneebedeckten Berge und auf der anderen der Blick hinein in den Canyon, wo später dann auch die Sonne untergeht.
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  • Wanderung Choquequirao Tag 2

    23 de junho de 2022, Peru ⋅ ⛅ 13 °C

    Tag 2: 18,09km / 1.455m Aufstieg / 1.428m Abstieg / 8:38h (Capuliyoc nach Marampata)

    Heute wirds knallhart! Deswegen starten wir kurz vor dem Sonnenaufgang in den Tag. Zunächst geht es auf der einen Seite des Canyons bis ganz hinab ins Tal, dort über den Fluss und dann auf der anderen Seite wieder genauso hoch hinauf. Ganz gemütlich geht es mit dem Abstieg los und die Aussicht beeindruckt uns zutiefst. Die wenigen Wolken passen perfekt zur morgendlichen, mystischen Stimmung. Neben diversen Vogelarten stoßen wir auch auf zahlreiche Spinnen am Wegesrand, die im Morgengrauen in ihren Netzen sitzen und auf Beute warten.

    Mit fortschreitendem Tagesverlauf und je tiefer wir hinab steigen, desto wärmer wird es auch. Irgendwann gesellen sich zu der brütenden Hitze Unmengen von Sandfliegen, die uns während der weiteren Wanderung unersättlich begleiten. Da hilft weder Mückenspray noch schneller laufen. Der Anstieg hinauf nach Marampata ist die reine Hölle. Die Steigung ist unmenschlich, die Sonne knallt erbarmungslos vom Himmel und die Sandfliegen werden einfach nicht müde uns zu begleiten. Kurz vorm Ziel dann der Wetterumschwung, denn über die Berge ziehen Wolken herein, die leichten Regen mit sich bringen - immerhin vertreibt das die Sandfliegen weitestgehend.

    Wir checken in einer Unterkunft ein und sinken erschöpft auf die Betten. Viel passiert dann auch nicht mehr. Noch kurz mit eiskaltem Wasser abgeduscht, ein Abendessen und Sterne anschauen. Danach schlafen wir umgehend ein, was auch besser so ist, denn am nächsten Morgen wollen wir richtig früh starten.
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  • Wanderung Choquequirao Tag 1

    22 de junho de 2022, Peru ⋅ ☁️ 15 °C

    Es ist endlich soweit! Heute starten wir unsere zwei großen Wanderungen - los geht's mit dem Choquequirao-Trek und danach direkt weiter mit dem Salkantay-Trek. Unsere sieben Sachen für die kommen 10 Tage haben wir gepackt, den Rest lassen wir in der Unterkunft in Cusco. Dann geht's am frühen Morgen mit dem Colectivo und Taxi los nach Ramal de Cachora, hier starten wir das große Abenteuer.

    Tag 1: 18,74km / 252m Aufstieg / 998m Abstieg / 4:31h (Ramal nach Capuliyoc)

    Die erste Etappe führt uns nach Capuliyoc bis an den Rand des tiefen Canyons. Durch wunderschöne Natur wandern wir bis zur ersten Unterkunft. Hier werden wir nicht enttäuscht, denn die Nacht verbringen wir am Canyonrand mit einzigartigem Ausblick auf den mit Gletschern überzogenen Berg Kiswar mit 5.771m Höhe. Bevor wir zu Abend essen, laufen wir noch etwas weiter bis zu einem Aussichtspunkt, um die Berge und die untergehenden Sonne in vollen Zügen zu genießen. Der erste Tag war ein guter und nicht zu anstrengender Einstieg. Nach dem Abendessen lassen wir den Tag noch im Garten vor der Hütte ausklingen. Umgeben von nahezu keiner Lichtquelle, ist die Milchstraße wunderbar zu sehen. So viele Sterne wie in dieser Nacht, haben wir vorher selten gesehen. Allerdings wird es dann auch recht schnell eisig kalt auf knapp 2.900m inmitten der Berge, deshalb verziehen wir uns in unsere wärmere Hütte und genießen den Ausblick von hier weiter. Dann geht's allerdings früh ins Bett, denn morgen wartet die wahrscheinlich härteste Etappe auf uns.
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  • Chinchero

    21 de junho de 2022, Peru ⋅ ⛅ 5 °C

    Inzwischen steht fest, dass wir in den kommenden Tagen zwei große Wanderung machen werden, auf die wir schon sehr brennen. Bevor es damit los geht, machen wir aber noch einen kurzen Ausflug nach Chinchero. Der Ort ist neben seinen Inca-Ruinen auch für diverse Produkte aus Alpakawolle bekannt. Wir schauen uns die Ruinen an und schlendern etwas durch die Gassen.Leia mais

  • Inti Punku

    19 de junho de 2022, Peru ⋅ ⛅ 14 °C

    In unserem Hotel haben wir auf einem Fotokalender das Sonnentor Inti Punku ausgemacht. Nach kurzer Rücksprache mit den Inhabern haben wir erfahren, dass es als Wanderung super von Ollantaytambo aus zu erreichen ist. Schlappe 20km und 1.100 Höhenmeter entfernt von der Unterkunft steht das Bauwerk auf einem Berg umgeben von allerschönster Berglandschaft mit einem einzigartigen Ausblick ins Heilige Tal. Also schnell den Rucksack geschnappt und auf geht's kurz nach dem Sonnenaufgang in Richtung Inti Punku.

    Es dauert gar nicht so lange wie erwartet und wir erreichen unser Ziel hoch oben in den Bergen. Zu unserem Glück sind wir die ersten Wanderer hier und wir können die Magie des Ortes voll und ganz auf uns wirken lassen. Über eine Stunde sitzen wir einfach nur da und bestaunen den Ausblick, dann geht es auf den Rückweg. Nach dieser lohnenswerten Wanderung fahren wir wieder zurück nach Cusco und sind uns in einem einig: Ollantaytambo ist einen Abstecher wert.
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