Canada
Halifax

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74 travelers at this place

  • Day279

    Halifax und Neufundland 1

    July 9, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 23 °C

    In Halifax angekommen haben wir uns natürlich die Stadt angeguckt und waren in der Halifax Citadel. Dort konnte man sich einen alten Armee Stützpunkt angucken, der damals von den Briten dort gebaut wurde 😇 Wir waren außerdem im Atlantik Museum und dort waren die Fundstücke von der Titanic ausgestellt und man konnte viele Sachen erfahren, die man vorher noch nicht wusste😊
    Dann sind wir nach Neufundland aufgebrochen und nachts mit der Fähre rübergefahren. Die erste Überfahrt war dann begleitet von einer etwas schlaflosen Nacht, weil wir keine Kabine gebucht hatten und auf dem Fußboden geschlafen haben. Auf der Rückfahrt haben wir das dann natürlich gewusst und unsere dicken Decken mitgenommen, die wir dann unter uns legen konnten🙈😅 Sonst lief es auch ganz gut und mir ist zum Glück auch nicht schlecht geworden, weil ich das meiste verschlafen habe.
    In Neufundland haben wir uns dann die Eisberge angeguckt und die Table Rocks 😇 Es war echt schön und wir haben von weit weg sogar Wale gesehen 😇
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  • Day2

    Wenn der Lebenstraum doch noch wahr wird

    February 23 in Canada ⋅ ☀️ 4 °C

    Bis Vorgestern saß ich noch auf Arbeit...Hoch konzentriert und fokussiert auf die schriftlichen Abschlussprüfungen die im April auf mich warten und ehe ich mich versehe, liege ich überglücklich ca. 5.500km entfernt von Dresden in einem gemütlichen Bett in Halifax, Kanada. Was genau ich hier gerade mache bzw. erlebe, habe ich selbst jetzt noch nicht so ganz verstanden, aber das alles was gerade geschieht, ist kein Traum. Es ist die Realität und keine Einbildung. Wieso ich das alles hier gerade nicht so ganz glauben kann, liegt einfach daran, dass vor fast genau 11 Jahren mein Leben in Bezug auf Sport ein reinster Scherbenhaufen war. Das böse K hatte mir das genommen, was mich die ganzen 13 Jahre zuvor ausgemacht hatte. Den Sport. Mein ein und alles zur damaligen Zeit. Die Rede ist vom Handball. Meine große Leidenschaft ohne die ein Leben zu diesem Zeitpunkt unvorstellbar gewesen wäre oder es sozusagen sogar war und heute immer noch ist, nur nicht mehr ganz so schlimm, denn genau jetzt im Jahr 2020 ist nicht nur der Wunsch nach sportlicher Bestätigung und Erfüllung wahr geworden, nein sogar mein langersehnter Lebenswunsch, einmal im Nationaltrikot spielen zu können wird wahr. Ich bin gespannt was uns diese Woche alles bringen wird und ob wir alle uns dann zusammen den allergrößten Traum von den Paralympics in diesem Jahr in Tokyo auch noch erfüllen können. Doch ganz egal, wie es letztendlich ausgehen wird, jetzt gerade im Moment bin ich vollkommen glücklich und zufrieden und kann den größten Traum seit meiner Kindheit mit einem großen Häkchen abhaken. Danke Leben!Read more

  • Day17

    Von Saint John nach Halifax

    September 11, 2019 in Canada ⋅ ☁️ 16 °C

    Der Tag heute begann wieder etwas früher. Wir haben uns dazu entschieden mit der Fähre von Saint John nach Digby zu fahren um dann von dort die letzte Etappe nach Halifax zu starten. Spart ein paar Kilometer, dauert aber trotzdem knapp 2,5h. Aber wir haben ja Zeit.
    Das Wetter war heute leider nicht so gut. Es hat die Nacht über bis in den morgen geregnet. Die Fähre war zum Glück etwas größer und wir mussten nicht die ganze Zeit draußen stehen, sondern konnten uns drinnen aufhalten.
    Wieder an Land, ging es auf der anderen Seite der Bay of Fundy an der Küste entlang langsam Richtung Halifax. Leider war auch in Nova Scotia das Wetter nicht besser. Nova Scotia ist nach Ontario, Quebec, New Brunswick und Prince Edward Island die fünfte und letzte kanadische Provinz, die wir auf unserer Reise besuchen.
    Der Weg nach Halifax war eher so naja. Es gab ein paar ansehnliche Ecken, aber nichts spektakuläres. Das Motel in Halifax ist ähnlich wie der Weg hierhin. Auch eher so naja. Wir hatten schon bessere. Aber was soll’s, wir sind ja nur zum schlafen hier und dafür sollte es ausreichen.
    Die Stadt an sich hat etwas länger gebraucht um uns zu gefallen. Am Hafen war es ganz nett, hier gab es einen schönen Weg am Wasser entlang. Dort haben wir auch was zum Essen gefunden.
    Danach sind wir noch durch einen Park und zur Zitadelle gelaufen, die aber leider schon geschlossen hatte.
    Und so neigt sich ein mega toller Urlaub dem Ende entgegen. Schön war es. Die Zeit ging extrem schnell vorbei. Auch wenn New York durch die ganzen Eindrücke aus Kanada gefühlt weit weg ist, sind die Wochen doch sehr schnell vorbei gegangen. Wir sind extrem viel gefahren, fast 4.000km in knapp 60h. Wir hätten ein paar Kilometer sparen können wenn der Hurricane nicht gewesen wäre. Wir hätten auch manches weglassen können. Aber am Ende sind wir froh, dass wir alles genauso gemacht haben, wie wir es gemacht haben. Und wir würden es wieder so tun 😃😃
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  • Day4

    Harbour View Apparents

    May 16, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 10 °C

    Do.:
    Einen Tag mehr aufs WoMo warten.
    Also Air B&B mal ausprobieren.
    Läuft. Unsere Katze und der indische Mitbewohner sind super nett.

    Fr.:
    So ... Nacht überstanden.
    Lauter Streit des indischen Ehepaares um 01 Uhr. Dann wurde bis 4h gekocht, gefühlt in unserem Zimmer.
    Und die Katze hatte ne Klatsche.

    Boa .. 🐱🤪 🍲💀
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  • Day60

    Letzter Sonntag in Halifax

    September 29, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 19 °C

    Im herrlichen Sonnenschein durchstromern wir noch ein letztes Mal die Straßen und schlendern auf dem Harbour Boardwalk in Halifax entlang... und genießen die letzten Stunden dieses super schönen Tripps durch Kanada und den Nord-Osten der USA... Seufz...
    Wir freuen uns irrsinnig auf Familie und Freunde zu Hause!!!! Bis ganz bald!!! 🤗 🙃
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  • Day60

    Titanic (zum Zweiten)

    August 29, 2019 in Canada ⋅ 🌧 20 °C

    Irgendwie ist es speziell, dass ich auch zum Ende dieser Reise mit der Titanic konfrontiert wurde. Als wir mit der Queen Mary 2 in Southampton auf unserem Weg nach Hamburg für einen Zwischenhalt anlegten, hatte ich Gelegenheit, im Ausgangshafen der Jungfernfahrt dieses Schiffes den Spuren der Tragödie nachzugehen (vgl. Footprint „Southampton“ im Blog „Weltreise Beatrice & Osi 2018“). Hier in Halifax konnte ich nun den Spuren des Endes dieser Tragödie nachgehen.

    Die Titanic sank um 2 Uhr 20 am 15. April 1912, 41.726931° N und -49.948253° W., 400 Nautische Meilen (740 km) östlich von Halifax. Somit war Halifax der nächste Hafen für Rettungsmassnahmen. Als man in der Stadt vom Zusammenstoss mit dem Eisberg erfuhr, wurden Vorbereitungen für Rettungsmassnahmen getroffen, aber bald war klar, dass es nichts mehr zu retten gab, da das Schiff bereits nach 2 Stunden und 40 Minuten sank. Die „Carpathia“, die vor allem die Menschen aus den Rettungsbooten aufnahm, brachte 702 Überlebenden der Katastrophe nach New York.

    Die White Star Line heuerte in Halifax vier Hochsee-Kabel-Leger-Schiffe an, um die Toten in der Umgebung des Untergangs zu bergen. Diese vier Schiffe bargen 328 Leichen. Da das Einbalsamierungsmaterial an Bord zur Neige ging, wurden einige Menschen auf See bestattet. 209 Leichen wurden nach Halifax gebracht, von denen wurden 59 den Familien zugeführt. Die 150 verbliebenen Leichen wurden, je nach Konfession, auf drei Friedhöfen in und in der Umgebung von Halifax begraben.

    Auf dem Fairview Lawn Cemetery sind 121 Opfer protestantischer Konfession, so weit man dies eruieren konnte, begraben. Die Whitestar Line war für den einfachen Grabstein besorgt, der den Namen des Opfers (so bekannt), das Todesdatum, 15. Apri 1912, und eine Nummer trägt. Es ist dies die fortlaufende Nummer der geborgenen Leichen, unter der auch persönliche Effekten, die sich bei Bergung auf dem Körper befanden, archiviert wurden. Einige Familien ersetzten den einfachen White Star-Grabstein später mit grösseren Varianten, auf denen sich auch Angaben über die Funktion oder die Herkunft des Opfers und Sinnsprüche befinden. Einigen Steinen ohne Namen wurden später der Name des Opfers hinzugefügt, da man im Laufe der Zeit die Identität einiger unbekannter Passagiere aufgrund von Indizien unter den Effekten, aber auch mittels DNA-Vergleich ausmachen konnte.

    Ein Grabstein sticht hervor (siehe Bild unten). Die Bergungsmannschaften bargen ziemlich zu Beginn die Leiche eines etwa zweijährigen Kindes (Body Nr. 4), dessen Identität aber nicht eruiert werden konnte. Die Bergungsleute sammelten Geld, um diesem Kind einen besonderen Grabstein zu ermöglichen. Erst im Jahre 2007 konnte aufgrund eines DNA-Vergleichs festgestellt werden, dass es such um Sidney Lesley Goodwin handelt. Er war zusammen mit seinen Eltern und seinen fünf Geschwistern auf der Titanic unterwegs, auch sie verloren alle ihr Leben. In der Nähe der Leiche fand man ein paar Kinderschuhe, die das Kind beim Untergan angehabt haben konnte.

    An Land wurden gefundene Kleider verbrannt, unter anderem auch deshalb, um dem Souvenirhandel vorzubeugen. Clarence Northover, ein Polizist in Halifax nahm aber die Schuhe an sich. Als nach der Exhumierung der Leiche zwecks DNA-Test der Name des Kindes bekannt wurde, wurden ihm auch die Schuhe zugeschrieben. Sie sind heute im Maritime Museum of the Atlantic in Halifax ausgestellt, zusammen mit anderen Teilen der Titanic, die nach dem Untergang an der Wasseroberfläche trieben, also vor allem Holzteile, wie auch das Prunkstück der Ausstellung, ein Deckchair.

    So schliesst sich also der Kreis meiner Titanic-Erfahrung auf wundersame Art hier in Halifax.
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  • Day59

    Tidal Bore unterwegs zurück nach Halifax

    September 28, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 17 °C

    Auf unserem letzten Stück Weg zurück nach Halifax haben wir unfassbarerer Weise genau in dem Augenblick auf einer Brücke über die Bay of Fundy angehalten, als die Tidal Bore dort ankam —nicht ganz so spektakulär wie in Moncton, aber nicht minder faszinierend konnte man das Schauspiel des super schnell anflutenden Wassers über den Mud beobachten. Die Zodiaks standen schon in der Startposition, um den Speed mitzunehmen 🙃😎Read more

  • Nov13

    Halifax

    November 13, 2019 in Canada ⋅ ☁️ -2 °C

    Gestern war dieser Tag an dem sie über 50 Liter Regen angesagt hatten. Die Moral ist eigentlich gut aber nach nichtmal 17km versagt das Regenzeug schon völlig. Das Wasser läuft wie in einem Fallrohr bis in meine Schuhe. Das macht keinen Spaß und ich muss das ja nicht machen, ich möchte. Ich entscheide mich der Gesundheit zuliebe für den Bus und finde mich vier Stunden später immer noch im Regen aber in Halifax wieder.

    Über Nacht fällt die Temperatur mal eben von +14 auf -6 Grad. Irgendwie bin ich ja froh dass ich hier Eine Unterkunft gefunden habe. Aber entdecken möchte ich die Stadt dennoch ein wenig. Auf dem Rad fühlt sich alles noch kälter an und ich habe das dumpfe Gefühl ein bisschen zu wenig angezogen zu haben. Aber zum Glück kommt die Sonne wieder raus und eine Stadt bietet ja auch genügend Anlaufpunkte um sich aufzuwärmen.

    Ich nutze dazu gleich mal die Fähre. Wer die Skyline von New York kennt, der braucht nicht nach Halifax zu kommen. Aber der verpasst dann die älteste Fährverbindung in Nordamerika. Seit dem 18. Jahrhundert wird hier fleißig zwischen drei Punkten eine Fußgängerfähre aufrecht erhalten. Ich glaube so nah kommt man an Containerschiffe und Marine sonst auch nur bei einer Hamburger Hafenrundfahrt.
    Deshalb bietet es sich gerade in Halifax an dem Atlantischen Seefahrtsmuseum einen Besuch abzustatten. Neben allerlei Schiffsmodellen und Segelbooten gibt es Ausstellungen zu Leuchtürmen, der Marine, Hurrikans, Frauen in der Seefahrt und der großen Explosion die eigentlich niemand kennt.

    Man stelle sich vor: 1 Weltkrieg, die Tragödie um die Titanic ist gerade mal 5 Jahre her - da kollidieren in der engsten Hafenstelle ein Passagierschiff aus Norwegen und ein Versorgungsschiff mit hochexplosiver Munition auf dem Weg nach Frankreich an die Front. Tausende Tote, Trümmerteile bis in dreißig Kilometer Entfernung und die Stadt gleicht einem Trümmerhaufen nach einem Bombenangriff. Schuld war eben bloß zwei Kapitäne die sich missverstanden haben. Und die Leute kamen zusammen weil sie alles für ein morgendliches Feuerwerk hielten.... Bis es explodierte. Wir denken immer unsere Welt ist noch so sicher. Doch so etwas zeigt uns dass es oft der Mensch selbst ist der es erst zu einer Katastrophe werden lässt.

    Hallifax selbst ist sonst allein schon durch seine Zitadelle militärisch geprägt. Wenn sonst auch alles geschlossen hat zu dieser Jahreszeit ist es dennoch wunderschön den Blick von oben schweifen zu lassen und den Eiszapfen im Wind beim Wachsen zu zuschauen.
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  • Day59

    Halifax

    August 28, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 20 °C

    Nun sind wir also in der letzten Destination unserer Reise angelangt, Halifax. Die Stadt zählt 430´000 Einwohnende und ist der Hauptort der Provinz Nova Scotia. Der Name geht auf George Dunk, Earl of Halifax, zurück. Er war Chief Lord of Trade and Plantations und plante 1749 die englische Besiedlung des Ortes.

    Halifax war in beiden Weltkriegen ein wichtiger Hafen für Material- und Truppentransporte zwischen Nordamerika und Europa. In diesen Zusammenhang gehört auch die grösste Katastrophe, die den Ort je heimgesucht hat. Am 6. Dezember 1917 kollidierten zwei Schiffe im Hafen von Halifax. Das eine davon, die französische Mont Blanc, war vollbeladen mit Munition für den Krieg in Europa. Durch den Zusammenstoss explodierte deren Ladung. Das North End der Stadt wurde durch die Explosion und den nachfolgenden Tsunami vollständig zerstört. 2‘000 Menschen starben, 9‘000 wurden verletzt oder erblindeten. 25‘000 Menschen wurde obdachlos. Es sollte die grösste je von Menschen verursachte Detonation vor der Atombombe in Hiroshima sein. Die Gewalt der Explosion war so gross, dass ein Teil des Ankers des Schiffes vier Kilometer weggeschleudert wurde.

    Auch heute noch ist Halifax ein wichtiger eisfreier Handels- und Marinehafen der kanadischen Navy.

    Viel Zeit hatten wir noch nicht, um uns den Ort anzusehen, aber für ein schönes Nachtessen im Freien an der berühmten Waterfront hat es schon mal gereicht.
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  • Day59

    Halifax

    September 28, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 18 °C

    Alles hat wunderbar zeitlich geklappt und wir sind heil und fröhlich zurück in Halifax 🙃
    Die Bikes sind schon gewaschen und warten auf ihre Heimreise :))
    Morgen genießen wir noch einmal Halifax und sortieren unsere Sachen zurück in die Reisetaschen.
    Montagmorgen geht's dann mit dem Flieger zurück nach Hause!
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You might also know this place by the following names:

Halifax, هاليفاكس, Halifaks, Горад Галіфакс, Халифакс, Χάλιφαξ, Halifakso, هلیفکس، نوا اسکوشیا, Halafacs, הליפקס, ハリファックス, ჰალიფაქსი, 핼리팩스, Галифакс, Halifacium, Halifaksas, Helifeksa, ഹാലിഫാക്സ്, हॅलिफॅक्स, ဟဲလဖက်မြို့, Halifax Tē-khu Chhī, ਹੈਲੀਫ਼ੈਕਸ, ஹாலிஃபாக்ஸ், Галіфакс, ہیلی فیکس, Munisipyo Rehiyonal han Halifax, 哈利法克斯

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