• Bigna und Dave
  • David Reinhardt
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PANAMERICANA

Pengembaraan 777hari oleh Bigna und & David Baca lagi
  • Santa Cruz

    10 November 2025, Ecuador ⋅ ☁️ 23 °C

    Santa Cruz war unsere letzte Insel auf den Galapagos. Leider war das Wetter eher bewölkt aber von dem lassen wir uns natürlich nicht unterkriegen.

    Diesesmal fuhr die Fähre bereits um 6.00 Uhr los. So waren wir bereits um 8.00 Uhr auf der Insel Santa Cruz. Unser Hostel liegt im hinteren Teil der Stadt also mussten wir ca. 15 min vom Hafen her gehen. Wir deponierten das Gepäck im Hostel, da wir erst um 13.00 Uhr einchecken konnten.
    Unser Plan war es schnorcheln zu gehen. Als wir jedoch beim Schnorchelspot ankamen sahen bereits ander Leute die nach Tieren im Wasser suchten. Das Wasser war auch nicht so tief und die Schnorchler die rauskamen sagten uns, dass sie ausser einiger Fische kaum was entdeckt haben. Wir gingen weiter bis zum nächsten Spot aber auch dort war es nicht optimal zu schnorcheln. Da wir gerade in der Nähe ware besuchten wir das Darwincenter.

    Das Darwin Center auf den Galapagos-Inseln ist die Charles Darwin Research Station (CDRS) in Puerto Ayora, ein weltberühmtes Zentrum für Wissenschaft und Naturschutz, das von der Charles-Darwin-Stiftung betrieben wird und sich der Erforschung und dem Schutz der einzigartigen Biodiversität des Archipels widmet, insbesondere durch Schildkrötenzuchtprogramme und Überwachung invasiver Arten. Es ist ein wichtiger Ort für Besucher, um mehr über die Forschung zu erfahren und die Riesenschildkröten aus nächster Nähe zu sehen.
    Da wir die Riesenschildkröten schon gesehen haben sparten wir uns diesen Eintritt und besuchten nur das kostenlose Museum, wo man auch einiges anschauen konnte.
    Danach gingen wir wieder zurück in Hostel und entspannten uns einwenig. Langsam spürten wir die Anstrengung des Inselhopping.
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  • Playa Tortuga ein Traumstrand

    12 November 2025, Ecuador ⋅ ☁️ 22 °C

    Nachdem wir gestern einen eher ruhigen Tag mit ein wenig Souvenir shopping und Stadtbesichtigung gemacht haben, gehen wir heute über einen perfekten Wanderweg bis zur Playa Tortuga und dem kleinen Strand in der Nachbarsbucht.
    Auf dem perfekten Weg konnten wir eine Galapagosschildkröte beobachten die die frisch gefallenen Kackteenblätter/Zweige frisst. Tolles Tier!
    Am wunderschönen Traumstrand der Playa Tortuga liess es sich wirklich gut entspannen. Aufgrund der grösseren Wellen und starken Strömung heute haben die Bademeister das Baden am Strand für heute aber untersagt.
    Am kleinen Nebenstrand der in einer Bucht liegt waren ziemlich viele Menschen am entspannen. Den Strand kann man auch per Schiff erreichen, was ihn natürlich sehr zugänglich macht und auch viele Touristen anzieht. Beim Schnorchel haben wir im trüben Wasser leider kaum etwas wahrnehmen können, jedoch gelang es uns kleine Hammerhaibabys vom Strand aus zu beobachten.
    Viel mehr Tiere haben wir hier jedoch nicht gesehen, womöglich sind sie durch die Touristenmassen und Boote einwenig verdrängt worden.
    Trotzdem können wir empfehlen an die Strände zu laufen und ein wenig zu entspannen ;).
    Auf dem Rückweg gibts noch ein Softeis und am Abend gehen wir zum Abschluss auf den Galapagosinseln in eine lokale Brauerei um einige Biere zu probieren.
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  • Abenteuerliche Heimreise

    13 November 2025, Ecuador ⋅ ☁️ 24 °C

    Heute Morgen gehen wir früh los um rechtzeitig auf dem Bus Richtung Insel Baltra im Norden der Insel Santa Cruz zu fahren, auf der der Flughafen ist.

    Der Mann am Infocenter hatte uns gesagt, dass der Bus am Terminal fahrt. Was er nicht erwähnt hatte ist, dass das Terminal nicht mehr das am Hafen sondern ein eigenes Busterminal ausserhalb der Stadt ist. So kommt es, dass wir in letzer Minute spontan dank einem Taxifahrer der uns darauf hingewiesen hat am Busterminal ankommen. Wir ergattern gerade noch die letzten zwei Sitze im Bus und hinter uns schliesst sich die Türe und der Bus fährt los. Puuuhhhh das war mal knapp!
    Vor der Insel Baltra steigt man dann nochmals auf eine kleine Fähre um, die einem die 2 Minuten nach Baltra übersetzt und von dort fährt dann nochmals ein Bus an den Flughafen. Es ist also eine kleine Reise für sich um an den Flughafen zu kommen aber das Ganze hat schlussendlich doch ganz gut geklappt und wir waren rechtzeitig am Flughafen.

    Das ist das Ende unserer Galapagos "Ferien". Was man hier wirklich erlebt kann man in Bildern und Worten eigentlich gar nicht richtig erklären!
    Das Erlebnis der rauhen Natur und dessen unglaublichen Artenvielfalt muss man am eigenen Leibe erlebt haben um das Gefühl, dass man hier auf den Inseln bekommt wirklich zu verstehen.
    Es waren erlebnisreiche, unglaubliche und zugleich intensive Tage. Es gehört definitiv zu den Highlight unserer Reise und wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.

    An diesem Punkt möchten wir Bigna und Dave uns von ganzem Herzen bei all unseren Verwanten und Kollegen bedanken. Dieses Jahr feiern Bigna und ich unseren 30. Geburtstag und Bigna hat Geld für den teuren Galapagostrip als Geschenk gesammelt. Wir waren überwältigt über die Grosszügigkeit von euch allen. Dank euch konnten wir uns trotz unserem knappen Reisebudget diesen wirklich teuren aber einzigartigen Abstecher leisten.
    DANKE!!!
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  • Zurück beim Schlumpf

    14 November 2025, Ecuador ⋅ ☁️ 32 °C

    Zurück in Guayaquil wurden wir von einem Kollegen von Roger abgeholt. Nach dieser langen Reise waren wir sehr froh wieder beim Schlumpf zu sein. Es sah alles gut aus kein Schimmel etc. Wir blieben noch 2 Nächte bei der Casa Overlander. Wir wurden nochmals bekocht und von der Schwester von Roger mit Wein und Schokolade aus Ecuador beschenkt. Auch wir haben nochmals für die ganze Familie gekocht, diesmal Älpler Makkaroni und einen Zopf fürs Frühstück am nächsten Tag. Es kam sehr gut an bei allen und wir mussten das Rezept in spanisch finden, da sie es nachkochen möchten😊.
    Wir genossen die Zeit mit Rogers und Beckys Familie sehr. Umso schwerer fiel der Abschied am nächsten Tag.
    Wir hoffen, dass wir sie irgendwann nochmals treffen können. Danke für die gemeinsame Zeit bei euch. Sie wird immer in Erinnerung bleiben.
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  • Heisses Bad in den Bergen von Ecuador

    15 November 2025, Ecuador ⋅ 🌧 21 °C

    Als nächstes ging es wieder in die Höhe, durch die Berge von Ecuador. Wir möchten den Nationalpark "Cajas" besuchen.
    Auf der einen Seite des Nationalparks gibt es die gängig gefahrene Hauptstrasse Richtung Cuenca einer bekannten Bergstadt die wir auch noch besuchen möchten.
    Wir entscheiden uns jedoch am südlichen Ende des Nationalparks über eine unbefestigte Strasse durch die Bergen zu fahren.
    Wir haben wie immer mal wieder länger gebraucht als geplant und sind spät dran.
    Wir entscheiden uns deshalb neben einer natürlichen heissen Quelle zu übernachten.
    Am Übernachtungsspot auf ca. 1600 Höhenmeter ist es bereits ziemlich kühl am Abend. Wir gönnen und vor dem eindunkeln noch ein heisses Bad in den Quellen.
    Herrlich so eine heisse Quelle mitten im Niergendwo ganz für sich alleine zu haben.
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  • Lagunen im Parque Nacional Cajas

    16 November 2025, Ecuador ⋅ ☁️ 9 °C

    Am nächsten Tag fuhren wir bis auf 4009 Meter über Meer. Oben angekommen sah man schon eine wirklich tolle Landschaft. Wir wollten eine Wanderung um verschiedene Lagunen machen. Den Parkplatz wie auch der Wanderweg war gar nicht so einfach zu finden. Wir haben natürlich einen inoffiziellen Weg genommen und mussten im hohen Gras und nassen moosigen Boden den Weg zur Lagune finden. Bei der ersten Lagune angekommen, hatten wir bereits nasse Füsse. Die Aussicht war aber sehr schön und motivierte zum weitergehen. Der Weg war nicht der einfachste da der Boden sehr feucht war und die Büsche dürr, so konnte man sich nirgens festhalten und musste sich durchs Gestrüpp durchkämpfen. Zudem merkten wir Beide die Höhe, die Luft war dünner und unser Körper ist sich das nach so langer Zeit auf Meereshöhe nicht mehr gewohnt.
    Als wir in der Hälfte ankamen, hätten wir zur dritten Lagune den Hügel herauf gehen müssen. Jedoch meinte es das Wetter nicht so gut mit uns und Nebel und dunkle Wolken zogen langsam auf. Wir entschieden uns, uns zügig auf den Rückweg zu machen.
    Unser nächster Übernachtungsplatz war bei einem Aqua Caliente Pool. Wir bezahlten pro Person 5 Dollar, für den Eintritt in die Thermalquellen und durften dafür gratis auf dem Pakplatz übernachten.
    Nach der Wanderung war die Entspannung im heissen Bad super angenehm und wir konnten uns zudem noch duschen, was immer ein Plus ist für einen Stellplatz.
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  • Cuenca

    17–19 Nov 2025, Ecuador ⋅ ☁️ 18 °C

    Als nächstes steuerten wir Cuenca an. Diese Stadt haben wir von Einheimischen wie auch anderen Reisnenden empfohlen bekommen. Sie soll sehr sehenswert sein.
    Cuenca ist eine Stadt im Andenhochland im Süden Ecuadors. Sie ist bekannt für die Ufer des Flusses Tomebamba und ihr Kunsthandwerk, darunter Panamahüte. Auf dem zentralen Platz, dem Parque Calderón, befinden sich die Neue Kathedrale mit ihrer blauen Kuppel und die Alte Kathedrale aus dem 16. Jahrhundert, die heute ein religiöses Museum beherbergt.

    Wir konnten in einem Innenhof von einem Hostel übernachten. Es war sehr praktisch und zentral. Am ersten Tag gaben wir unsere Gasflasche ab, um sie befüllen zu lassen und zudem brachten wir unsere kaputten Kleider zu einem Nähgeschäft und liessen sie flicken. Danach spazierten wir ins Zentrum. Schon auf dem Weg sahen wir mehrere Kirchen. In Cuneca stehen 17 Kirchen. Im Zentrum steht die neue Kathedrahle was für ein Kunstwerk mit seiner blauen Kuppel. Neben der Kirche hat es einen Innehof mit verschiedenen Restaurants und einer Brewery. Natürlich musste das Bier probiert werden. Ich (Bigna) schlürfte eine heisse Schokolade. Das schöne daran ist man sah direkt auf die Kirche.
    Wir blieben insgesamt 2 Nächte. Am Nächsten Tag gingen wir an die Flusspromenade. Es war sehr idylisch. Als wir wieder Richtung Zentrum gingen, kamen wir an der ältesten Kirche vorbei. Für wenig Geld durften wir bis zuoberst in den Turm gehen, wo man eine gute Aussicht hatte auf die ganze Stadt, Das Highlight war, dass wir die Kirchenglocke läuten durfte. Ich (Bigna) liess mir das nicht zweimal sagen.

    Am Nachmittag gab es für Dave noch einen neuen Haarschnitt und wir gingen noch in Chocolat Restaurant und liessen uns verwöhnen.
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  • Reserva Ecológica Arenillas

    19–20 Nov 2025, Ecuador ⋅ ☁️ 28 °C

    Unser letzter Stopp in Ecuador war ein Naturreservat. Es schützt Trockenwald und ein Mangrovenökosysteme und verbindet die Anden mit dem Meer in einem Gebiet von grosser Artenvielfal.

    Es ist auch sehr gut gelegen. Denn von dort sind es nur wenige KM bis zur peruanischen Grenze. Da wir schon früh los gefahren sind , kommen wir bereits am Mittag dort an.
    Unser ursprünglicher Plan war schon heute über die Grenze zu gehen doch unser Soat (Obligatorische Verkehrsunfallversicherung) ist noch nicht gekommen.
    Wir snacken etwas und ruhen uns noch einwenig aus bevor wir durch das Reservat spazieren möchten. Plötzlich hören wir ein grosses Fahrzeug kommen. Wir schauen raus und können es kaum glauben wer da kommt. Es war die französchische Familie, die wir bereits schon einpaar Mal getroffen haben.
    Am Nachmittag spazierten wir auf dem Sendero durch das Reservat und hoffen einige Tiere zu sehen. Bevor wir los gingen sahen wir schon 2 neugierige Füchse auf dem Gelände. Leider sahen wir nicht viele Tiere. Das Gezwitscher von den Vögeln und das Summen von den Insekten hörten wir und einige Löcher im Boden konnten wir sehen. Doch auf einmal löste sich etwas vom Baum und flog davon. Es war eine riesige Eule. Leider waren wir zu langsam um sie zu fototgrafieren. Wir hofften wir können sie nochmal beobachten, doch leider hatten wir kein 2. Mal Glück. Ehrlichgesagt war der Rundgang nicht so spannend und doch konnten wir einiges beobachten.
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  • Grenzübergang Peru

    20–21 Nov 2025, Peru ⋅ ⛅ 27 °C

    Heute war es soweit wir fahren nach Peru.
    Da wir früh am Morgen bei der Grenze waren ging es recht schnell und unkompliziert.
    Wie immer haben wir uns mit Berichten von anderen Reisenden vorbereitet, jedoch war es bei uns wieder mal anders.

    Wir fuhren direkt zum Parkplatz auf der Ecuadorseite. Der befindet sich gegenüber vom blauen Gebäude. Hier mussten wir unser Tip canceln. Danach fuhren wir aus diesem Areal raus. Ca 4km entfernt auf der Seite von Peru haben wir dann unseren Pass aus gestempelt und im gleichen Gebäude das Visa für Peru bekommen.

    Wir wurden gefragt wohin wir fahren und wie lange wir bleiben.

    Danach mussten wir noch das Tip für das Fahrzeug holen. Das Fahrzeug wurde ausser einen Blick ins Innere nicht kontrolliert.
    Es war ein sehr schneller Grenzübergang.

    Als nächstes fuhren wir zu einem grossen Supermarkt um unsere Voräte aufzustocken. Wie immer nach einem Grenzübergang brauchen wir Bargeld, welches wir an einem Bankautomaten den wir auf IOverlander gefunden haben beziehen können. Das gute dort ist, dass man keine Gebühren bezahlen muss. Es war die Banco de Nacion.

    Das Wetter in Peru ist sehr heiss und alles sehr trocken/Wüstenartig.

    Unser erster Campspot war direkt an einem Strand. Hier trafen wir zwei Schweizer mit ihrem Van, die ebenfalls die Panamericana fahren und hier gerade am Windsurften sind.

    Wir verbrachten den Abend gemeinsam mit 5pi (Italienisches Nudelgericht) und kühlem Bier. Belohnt wurden wir mit einem wunderschönen Sonnenuntergang.
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  • Campspot mit traumhaften Sonnenuntergang

    21 November 2025, Peru ⋅ ⛅ 21 °C

    Am nächsten Tag schlenderten wir noch durch Mancora, dem touristischen Dorf vor unserem Campspot. Ich(Bigna) habe schönen Schmuck gesehen und mir diesen gegönnt. Danach fuhren wir weiter, da wir auch vorwärts machen müssen auf unserem Weg Richtung Süden. Wir entscheiden uns trotzdem die unbefestigte Strasse entlang des Meeres zu fahren, um ein wenig mehr Wüsten und Offroadfeeling zu bekommen.
    Heute hat uns die örtliche Polizei verfolgt, rausgenommen und kontrolliert. Wie immer konnten sie nichts finden und liessen uns weiterfahren.
    Über El Alto fuhren wir runter nach Cabo Blanco. Es erinntert uns alles ein wenig an die Bajacalifornia in Mexiko. Wüste, verschlafene Küstenkäffer und die paar Wale die in der Ferne noch springen haben das Gefühl tatsächlich wieder aufleben lassen.
    Da schon Nachmittag war fuhren wir zu unserem Übernachtungsplatz. Hier in der Gegend sieht man auf dem Meer viele Ölplattformen und auch an Land zwischen Felsen und Dünen hat es Plattformen mit Pumpen. Da die Plattformen immer gerade sind ist es ideal für uns zum campen. Bevor wir runter zum Campspot fuhren sahen wir in der Ferne wieder Wale springen. Auch heute gab es wieder einen schönen Sonnenuntergang.
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  • Westlichster Punkt von Südamerika/Panne

    22 November 2025, Peru ⋅ ☀️ 22 °C

    Am nächsten Tag fuhren wir der Küste weiter entlang immer entlang der Pipelines. Die eigentliche gute Piste war schlussendlich doch mehr Abenteuer als erwartet, da die Minengesellschaft eine Strasse am bauen ist, die jedoch noch nicht befahrbar ist. Die gute Piste existiert also nicht mehr, da sie jetzt unter einer noch nicht befahrbaren Strasse liegt und wir mussen immer wieder in den weichen Sand ausweichen.
    Am bekannten Surferort Lobitos war nichts los und es sah so aus als wären die guten Zeiten vorbei und alle Gebäude sind am einstürzen. Eines viel uns auf jedenfall auf. Der viele Abfall. Überall war er zu sehen, am Boden verstreut in den Bäumen hängen etc. Da wird uns einfach wieder mal bewusst wie schön es ist ein funktionierendes Abfallsystem in der Schweiz zu haben.
    Wir fuhren bis zum westlichen Punkt in Südamerika La Mesa Balcones in Negritos.
    Wir kletterten die Felsen hinauf bis zum Aussichstpunkt. Was für eine tolle Sicht über die Küste, Dünen und Landschaft. Wahnsinn, dass wir es bis hierher geschafft hatten. Als wir wieder zurück beim Schlumpf waren und weiterfahren wollten, startete der Motor nicht mehr....
    Dave versuchte mit Schlägen an den Anlasser Schlumpf wiederzubeleben. Es passierte nichts.
    Wir entschieden uns den Anlasser mal auszubauen. Was für ein blöder Ort im Sand und Wind. Als der Anlasser draussen war versuchten wir in zu überbrücken mit einem Starterkabel direkt auf den Anlasser. Gepaart mit regelmässiger Massage durch den Hammer klappte es zum Glück das verklemmte Teil wieder zum Arbeiten zu zwingen.
    Nach dem Wiedereinbau und weiteren Kilo Sand in jeder Körperöffnung krochen wir schlussendlich wieder unterdem Schlumpf hervor und der Motor startete beim ersten Versuch wieder wie gewohnt.
    Werkzeug wieder einpacken und Abfahrt.
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  • Offroadfahrt über den Strand

    22–23 Nov 2025, Peru ⋅ 🌬 21 °C

    Nach unserem kleinem Problem mit dem Anlasser vom Schlumpf, entscheiden wir uns weiterzufahren, solange die Kiste noch läuft.
    Über die Hauptstrasse der N1 währe wohl der schnellste Weg gewesen, jedoch hätte ich so nochmals durch die Stadt Paita fahren müssen und danach durch die Stadt Sullana, welche einen schlechten Ruf für diverse Scams und Probleme bei Overlandern hat.
    Über Satelitenkarten kann ich sehen, dass eine Piste entlang der Küste existieren sollte. Leider gibt es in der Ioverlanderapp keinerlei Infos dazu und wir müssen hier wohl Pionierarbeit leisten beim Erschliessen dieser Route.
    Die gute Piste führt oberhalb einer Klippe entlang der Küste mit einer grandiosen Aussicht. Leider besteht sie aus relativ hartem Untergrund und es schüttelt uns ordentlich durch. An einem Punkt können wir einen kleinen Schleichweg entdecken, der zwischen den Steinen die Klippe Richtung Strand runterführt. Wir fahren ohne Probleme runter müssen unten aber ordentlich Luft aus den Reifen lassen um durch die weichsandhügel zum Strand gelangen zu können.
    Einmal auf dem riesigen Sandstrand gehts aber ordentlich vorwärts. Mit Höllengeschwindigkeit rasen wir über den Strand. Das lässt Erinnerung an die legendäre Overlandroute der Plage Blance in Marokko wiederaufleben.
    Schlussendlich sind wir mit dieser Route doch bedeutend schneller als gedacht und das mit einem Riesenspass am Strand.
    Wenn du diese Route nachfahren möchtest, dann nur mit 4x4,weichsanderfahrung und der Gezeitentabelle im Hinterkopf, da die Flut dich einschliessen könnte.
    Als wir schlussendlich durch Paita fahren Richtung Übernachtungsspot werden wir wieder von der Polizei kontrolliert, die direkt eine Wende eingelegt hat als sie uns gesehen hat. Auch dieses Mal scheinen sie nichts finden zu können, dass sie uns anhängen können, weshalb sie uns mit einem frustriertem "Nächstes Mal aber vorsichtiger fahren"gehen lassen.
    Wir fahren durch eine Müllhalde eine ziemlich schmale und ausgewaschene Strecke runter zu einem Strand fürs Übernachten.
    Die Nordküste von Peru entäuscht mal wieder nicht und liefert einen bombastischen Sonnenuntergang ab!
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  • Reserva Nacional Illescas

    25 November 2025, Peru ⋅ ☀️ 23 °C

    Heute ging es zu einem Naturreservat. Am Eingang mussten wir uns in ein Buch einschreiben. Der Ranger erklärte uns auf einer Karte, dass wir hier sogar Pinguine sehen können. Deshalb war dies unser erstes Ziel.
    Wir fuhren über eine steinige steile Piste und Dünen runter zu einem Strand. Der Weg war nicht so klar deshalb mussten wir uns selbst einen suchen. Leider war die Flut schon zu fortgeschritten, um zum Ort der Pinguine zu fahren. Deshalb suchten wir einen geschützten Schlafplatz.
    Am nächsten Morgen klappte es mit der Stranddurchfahrt und wir konnten bis ans Ende des Strandes fahren. Mit Schwung fuhren wir die Klippe hoch, dort erwartete uns wieder ein steiniger Boden bei den wir auf die Reifen aufpassen musste wegen scharfen und spitzigen Steinen. Wir gingen zum Klippenrand, doch dort sahen wir nur riesige, gosse Seelöwen. Solche haben wir noch nie gesehen. In der Ferne sahen wir noch diverse Schlepperboote und tatsächlich eine Walmutter mit ihren Kind. Wir fuhren weiter bis zum Aussichtspunkt. Dort hielten wir Ausschau nach den Pinguine. Im ersten Moment sahen wir nichts. Doch wenn man genau hinschaute bewegte sich etwas bei einem Stein. Dort stand ganz alleine ein Pinugin. Wir waren uns sicher da müssen doch noch mehr sein. Wir liefen ein Stück weiter entlang der Küste. In einer Bucht sahen wir hunderte von diesen riesigen und fetten Seelöwen, die ein Schreikonzert veranstalteten.
    Wieder beim genäueren hinsehen entdeckten wir 6 kleine Humboltpinguine. Wir gingen näher um sie zu beobachten. Wir konnten unser Glück kaum fassen. Auf dem Rückweg zum Schlumpf entdeckten wir auch einige tote Pinguine. Die Humboltpingunie sind vom Aussterben bedroht, da die grossen Schlepperboote eine grosse Gefahr für die kleinen Tiere darstellen.

    Das Illescas Nationalreservat zählt zu den wertvollsten Schutzgebieten Perus. Das einzigartige Küstenwüstenökosystem bietet Lebensraum für zahlreiche endemische und bedrohte Tierarten. Besonders bedeutend ist Illescas für die Meeres und Vogelwelt, darunter der Humboldt Pinguin, der Andenkondor mit seinem einzigen Küstenbrutplatz sowie südamerikanische Seelöwen und Flamingos. Als Rückzugsort für marine und terrestrische Biodiversität spielt das Reservat eine zentrale Rolle für Naturschutz, Forschung und nachhaltigen Ökotourismus.

    Wir fuhren noch einige km durch dieses Schutzgebiet. Die Landschaft war so unterschiedlich. Wir sahen auch einige Fischer, die ihre Netze vom Ufer aus auslegten. Wir wunderten uns, da es ja ein Schutzgebiet ist, jedoch konnten wir im Internet lesen, dass es viel unerlaubte Fischerei im Park gibt und das Meer nicht zum Park zählt. Es gibt Gruppierungen die sich dafür einsetzen das Schutzgebiet ins Meer zu erweitern.
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  • Horror Pannentag

    26–27 Nov 2025, Peru ⋅ ☀️ 31 °C

    Nach einer ruhigen Nacht wollten wir zügig losfahren. Nach dem gestrigen Offroadtag war es nötig einen Check vor der Abfahrt zu machen. Und Zack sahen wir wieder einen platten Reifen. Was für ein Dämpfer, nicht schon wieder. Wir hatten Glück im Unglück. Die Schraube konnten wir herausziehen und den Reifen flicken.
    Die Strecke raus zog sich mehr als erwartet und kalkuliert. Die Strecke war sehr holprig, deshalb entschieden wir uns das letzte Stückauf dem Strand zu fahren. Auf dem Strand ging es einiges schneller. Als wir aus dem Park fuhren, kam wieder nur Wellblech und schnelles fahren war unmöglich. Langsam wurde auch das Benzin weniger. Wir schafften es noch bis zur Tankstelle und konnten unseren Tank wieder füllen. Danach war unser Ziel die nächste grössere Stadt zu erreichen, da wir noch Wäsche waschen wollten und ein Ersatzteil für unseren Gas anschluss brauchten. Doch weit kamen wir nicht. Plötzlich verlor Schlumpf Bremskraft und es fing an verbrannt zu riechen. Wir schafften es gerade noch auf den Seitenstreifen um zu halten. Wir dachten es könnte das Radlager sein, dass durch ist, doch was wir dann sahen war schrecklich. Unsere hintere Achse ist gebrochen und das Rad lag nur boch auf der Trommelbremse und ist zum Glück nicht abgefallen.
    Wir müssen also einen Abschlepper auftreiben, denn hier endet die Fahrt erstmal. Von der nächsten Ortschaft sind wir 100 km entfernt, was alles schwieriger machte. Wir haben auf I Overlander eine Werkstatt gefunden und dieser hat uns den Tipp gegeben, dass auf der Panamericana (Mautstrasse) der Abschleppdienst kostenlos zu Verfügung steht. Das Problem war wir standen auf der Nebenstrasse der Panamericana. Wir mussten also irgendwie 100 m nach vorne kommen, um gratis abgeschleppt zu werden. Wir nüssen also improvisieren in Anbetracht von teurem Abschleppen und einer sicher noch viel teureren folgenden Reperatur.
    Dave baute die hintere Kardanwelle aus und suchte nach einem Baumstamm den wir an der kaputten Seite unter der Achse befestigen können um im Frontantrieb die hintere Achse wie auf einer Schlittenkuve ziehen zu können. Es war gar nicht so einfach einen stabilen Baumstamm zu finden in der Wüste. So musste Dave einen am Boden liegenden Baumstamm mit seinem Beil trennen was für eine anstrengende Arbeit. Doch unser Plan ging auf und wir konnten uns so bis zur Ausfahrt auf die Panamericana bewegen. Inzwischen ist schon dunkel geworden und wir mussten auf den Abschlepper warten, was nicht so angenehm war auf einer schnell befahrenen Strasse mitten im Nirgendwo. Der Abschlepper brachte uns dann bis zur nächsten Tankstelle wo die Mautstrasse endete, da gratis Abschleppen nur bis zur nächstliegenden Tankstelle ist was bei uns immerhin 50km waren.
    Dort übernachteten wir und liessen uns am nächsten Tag bis Piura in die Werkstatt abschleppen.
    Die improvisierte Konstruktion hat erstaunlich gut funktioniert und gehalten. Auf der Strasse nutzt sich der Baumstamm aber sehr schnell ab. Trotzdem hat die Konstruktion gehalten inklusive zwei mal auf und Absatteln auf Abschlepper.

    Wir waren bei dieser Panne viele Stunden mitten in der Wüste 100km entfernt vom nächsten Ort aber an einer befahrenen Strasse. Es ist das erste Mal in dieser Reise, dass wir Probleme haben und wirklich niemand angehalten hat um uns zu fragen ob wir Hilfe benötigen. Bis jetzt waren alle Menschen immer extrem Hilfbereit nur irgendwie haben es uns die Peruaner bis jetzt schwer gemacht uns wirklich willkommen geheissen zu fühlen...
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  • 3 Wochen Werkstattchaos in Piura

    27 Nov–18 Dis 2025, Peru ⋅ ⛅ 31 °C

    Die letzten 3 Wochen haben wir in der Wüstenstadt Piura verbracht. In der Garage ging es einfach nicht vorwärts. In der ersten Wochen bauten sie , das Differenzial aus und brachten es zur Kontolle zu einem anderen Mechaniker. Eine Offerte mit den Ersatzteilen bekamen wir nach 7 Tagen, nichtmal komplett weil sie die Produktenummern haben mussten, um sie bestellen zu können. Anstatt uns zu fragen, haben sie nichts gemacht. Dank dem Vater von Reed (Mechniker aus Kanada mitdem Dave den neuen Motor in Schlumpf verbaut hat) bekamen wir alle Teilenumern, die benötigt wurden. Schlussendlich haben wir uns entschieden die Ersatzteile selber zu bestellen, da die Garage offensichtlich massiv überfordert waren mit dem amerikanischen Fahrzeug und die Teile wirklich unverschämt viel gekostet hätten. Wir mussten 1 Woche warten bis die Bestellung aus der Usa via Dhl da war. Als alle Lieferungen da waren, mussten wir noch auf das Differenzial warten, da es irgendwohin nach extern verschwunden war. Doch da ging es auch nicht vorwärts. Das meist genutze Wort wo wir in dieser Werkstatt hören ist " Morgen" immer heisst es es wird am nächsen Tag gemacht. Schlussendlich wurde das überholte differential, mit neuen Radlagern, Dichtungen und Achsen endlich geliefert.
    Da wir jetzt wieder auf Morgen wird es wieder zusammengebaut vertröstet wurde, entschieden wir uns alles wieder selber einzubauen, da es sonst noch länger dauern würde. Nach 3 Wochen konnten wir dann endlich wieder weiterfahren.
    Die Hinterachse ist jetzt komplett neu überholt inklusive dem Differential und komplett neu aufgebauten Trommelbremsen und einigen Anbauteilen die beschädigt wurden (Leider teilweise auch vom unfachgemässen Ausbau der Mechaniker...).

    In Piura konnte man nicht viel machen. Wir schauten uns den Hauptplatz mit der Kathedrale und sonst wechselten wir 4 Mal die Unterkunft. Es war auch schwiereig, da wir nur Internet im Airbnb hatten oder im Starbucks. Internet war wichtig, da wir im ständigen Austausch waren mit der Werkstatt und Reeds Vater Steve...
    Wir möchten Steve ganz herzlich Danken, dass er uns mit all den Teilenummern geholfen hat, da es für den Jahrgang von Schlumpf extrem viele Optionen gab hätte ohne seine Hilfe wohl nicht jedes Teil auf Anhieb gepasst.
    Zudem möchten wir Roger unserem Freund aus Ecuador herzlich danken für seine Unterstützung im Dolmetschen und, dass er der Garage immer wieder klar machte, dass es vorwärts gehen muss.
    Danke an alle die uns geholfen haben und uns auch sonst in dieser schwierigen und ungewissen Situation unterstützt haben.

    Wir waren Beide froh als es dann endlich weiter ging.
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  • El Museo Tumbas Reales de Sipán

    18–19 Dis 2025, Peru ⋅ ⛅ 25 °C

    Endlich waren wir wieder on the road. Wir fuhren nach Lambayeque und besuchten dort das bekannte Museum der Königsgräber von Sipán. Dort erfährt man viel über die peruanische Kultur. Es wurden viele Schätze ausgestellt.
    Insbesondere die archäologische Entdeckung des Herrn von Sipán aus dem Jahr 1987, eine der wichtigsten in Amerika, mit mehr als 600 Stücken Gold, Keramik und Grabschmuck in thematischen Räumen, die ihre intakten Gräber nachbilden.Es handelt sich um eine pyramidenförmige Struktur, die das Leben und die Weltanschauung des Moche-Volkes erzähl
    Leider war nur eine Etagedes Museums auf Englisch übersetzt, so sind wir schneller durch gewesen als gewollt. Danach sind wir weiter gefahren bis nach Chiclayo. Auf der Fahrt haben wir leider eine vibration beim Schlumpf gespürt was uns beunruhigte. Wir fuhren an den strand von Pacasmayo um zu übernachten und am nächsen Tag zu checken was das Problem sein könnte.
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  • Gestrandet an der Küste

    19–21 Dis 2025, Peru ⋅ ⛅ 22 °C

    Druch Brainstorming mit Steffi und Max vom rotebussle, haben wir herausgefunden von wo die Vibration kommt. Unser Kreuzgelenk an der hinteren Antriebswelle war durch. Die Werkstatt in Piura hatte uns gesagt, dass die Kardanwelle unbeschädigt ist und natürlich haben wir den Fehler gemacht, diese Aussage nicht zu kontrollieren...
    Auch hat Dave gesehen das beide vorderen Achsmanschetten gerissen waren.
    Super wir sind wieder mal an einem Ort gestrandet mit Sand und und Wind. Und die kleine Ortschaft ist 1h zu Fuss entfernt und ob es unsere Ersatzteile gibt unsicher.
    Es gab kein Ausweg als unser Glück in der kleinen Stadt zu versuchen. Dave konnte mit ein paar Surfern in die Stadt mitfahren.
    Tatsächlich kam er mit den Achsmanschetten zurück. Die Reperatur war nicht einfach und der Wind mit dem Sand machte es noch schwieriger. Der Autoteilhändler hatte auch einige Kreuzgelenke an Lager. Das wir auch das Richtige bekommen, musste zuerst das Alte raus. Leider bemerkten wir, dass wir zwei verschiedene Achsmanschetten brauchten, so musste Dave nochmals ins Dorf, dieses mal aber 1h zu Fuss, da niemand vorbeifuhr und keine Surfer mehr hier waren.
    Tatsächlich habe ich die richtigen Kreuzgelenke in guter Qualität bekommen und die richtigen Achsmanschetten!
    Die ganze Reperaur dauerte bis in die Nacht hinein. Wir waren froh als alles wieder zusammen war und wir am nächsten Tag weiterfahren konnten.
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  • Auf dem Weg nach Lima

    21–24 Dis 2025, Peru ⋅ ⛅ 21 °C

    Unser Ziel war es an Weihnachten in Lima zu verbringen. Wir haben deshalb einiges an Strecke in den letzten Tagen zurückgelegt. Entlang der Küste gab es wieder schöne und auch praktische Stellplätze.
    Bevor es dan nach Lima reinging, übernachteten wir auf einem Strandparkplatz. Dort lernten wir Reisende aus den USA kennen mit den wir im kleinen Restaurant am Strand ein wunderbare Ceviche gegessen haben . Es war einfach nur lecker und die Beste Ceviche der ganzen Reise.

    Als Vorbereitung für unser Weihnachtsessen haben wir unterwegs ordentlich eingekauft und ein dickes Stück Rindfleisch gekauft.
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  • Weihnachten in Lima

    24–25 Dis 2025, Peru ⋅ ☀️ 24 °C

    Um 3.30 Uhr klingelte der Wecker und um 4.00 Uhr ging es dann los in den Morgenverkehr. Es ist eine grosse Challenge mit den vielen Autos, Lastwagen und Bussen, die alle Richtung Lima reinfahren. Wir hatten Glück und kamen gut durch. Vor zwei Tagen habe ich den Club Suizo angeschrieben, ob man bei ihnen parkieren und für eine Nacht übernachten könnte. Es hat geklappt für 40 Soles inkl. Dusche und WC durften wir in dem geschützten Parkplatz stehen.
    Der Club Suizo in Lima (Peru) ist eine etablierte Institution, gegründet 1967, die als Treffpunkt für die Schweizer Gemeinschaft und ihre Familien dient und eine Brücke zwischen der Schweizer Kultur und dem Leben in Peru schlägt, mit einem Restaurant (ZsaZsa Club Suizo) und Veranstaltungen wie Weihnachtsmärkten, die Schweizer Traditionen pflegen.
    Von dort fuhren wir gegen Mittag mit einem Uber in die Altstadt, denn die soll sehenswert sein. Wir schlenderten durch die Gassen, und schauten uns den grossen Hauptplatz an. Für uns war es aber nichts Spezielles, denn wir haben schon viele solche Städte gesehen. Wir kauften uns noch zwei Lama Cappies, gingen fein gegrilltes Poulet essen und dann ging es wieder mit dem Uber zurück. Wir waren sehr erschöpft vom langen Tag, so ruhten wir uns aus und am Abend gab es dann unser Steak. Um Mitternacht knallte es überall Feuerwerk.
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  • Vanlifeabend mit Reisefreunden

    25–26 Dis 2025, Peru ⋅ ☀️ 25 °C

    Unser nächstes Ziel war der Nationalpark Paracas. Da man dort nicht campen darf übernachten wir auf einen eifachen Parkplatz am Ender der Strasse von Paracas.

    Dave war seit einiger Zeit mit Yannick in Kontakt, da er seinen Kanister an uns verkaufte. Yannick startete die Panamericana mit seiner Freundin Michelle von Montevideo aus. Nun kreuzten sich unsere Wege und wir hatten einen tollen Vanlifeabend zusammen mit gutem Essen und spannenden Gesprächen.

    Danke nochmals an euch für den super Abend. Wir hoffen wir sehen uns in der Schweiz wieder.
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  • Reserva National de Paracas

    26–27 Dis 2025, Peru ⋅ ☀️ 23 °C

    Am nächsten Tag fuhren wir in den Nationalpark von Paracas. Wir fuhren zu den einzelnen Aussichtspunkte wo es noch viele Touristen hatte. Danach fuhren wir der Küste entlang und hofften noch einige Tiere zu sehen. Diesmal hatten wir kein Glück, jedoch genossen wir die Natur und die Landschaft.
    Wir fuhren an einer pinkigen Lagune vorbei, welche für einmal wirklich pink war auch ohne Bildbearbeitung.

    Das Paracas-Nationalreservat ist ein Wichtiges Meeres- und Küstenschutzgebiet in Ica, Peru. Der Nationalpark schützt einzigartige Ökosysteme an der Grenze zwischen Wüste und Meer und beherbergt eine große Vielfalt an Wildtieren wie Seelöwen, Humboldt-Pinguine, Delfine und Vögel. Er umfasst außerdem wichtige archäologische Stätten der Paracas-Kultur sowie Sehenswürdigkeiten wie den Roten Strand und das Geoglyph Candelabra.

    Am Abend fuhren wir wieder aus dem Park heraus in die Wüste und suchten uns einen Stellplatz. Als wir hinten in den Camper reinsahen, kam der Schock. Durch die Vibration und holprige Strasse war unsere Küchentür aufgegangen und das gute und teure Olivenöl ist herausgefallen und der Flaschenhals gebrochen....
    Nach 1h putzen gab es dann ein wohlverdientes kühles Bier.
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  • Cañón de los Perdidos

    27–28 Dis 2025, Peru ⋅ ☀️ 25 °C

    Am nächsten Tag ging unsere Wüstentour weiter. Es ging zu einem Canyon. Wir fuhren früh los um vor den Touristen Touren dort zu sein. In der Ferne sahen wir aber schon kleine Vans die dorthin donnerten. Als wir dort ankamen, standen ein grosser reise LKW und zwei Minivans dort.
    Wir bestaunten den Canyon von oben und fuhren anschliessend weiter runter bis wir reinspazieren konnten. Es ist immer wieder ein Erlebnis in eine solche Formation reinzulaufen. Am Ende trafen wir noch die Besitzer vom LKW Karin und Detlef aus Deutschland. Wie immer verwickelten wir uns in ein Gespräch, das sich schnell zu einer Stunde hin zog.
    Der Wind wurde immer mehr und so entschieden wir uns wieder den Rückweg zum Schlumpf anzutreten.
    Unsere Wüstentour ging weiter Richtung Nationalpark San Fernandes.
    Der Weg dorthin wurde immer offroadiger und es kamen plötzlich Dünen dazu was enorm Benzin verbrauchte. Leider mussten wir einen Umweg machen und wieder rausfahren um tanken zu gehen.

    Auf dem Weg zur Tankstelle fuhren wir an einigen kleinen Nazca Linien vorbei die wir uns noch anschauten.

    Die Nazca-Linien sind gewaltige, uralte Geoglyphen, die von der Nazca-Kultur in die Wüstenebenen Südperus eingraviert wurden.(ca. 500 v. Chr.–500 n. Chr.), mit Hunderten von Figuren wie Tieren, Pflanzen und geometrischen Formen, die am besten aus der Luft sichtbar sind, geheimnisvollen rituellen oder astronomischen Zwecken im Zusammenhang mit Wasser und Fruchtbarkeit dienten und durch das trockene Klima erhalten wurden. Sie entstanden durch das Entfernen dunkler Oberflächensteine, um helleren Boden freizulegen, wodurch Motive wie der berühmte Kolibri, der Affe, die Spinne und der „Astronaut“ entstanden.

    Der Hin- und Rückweg zog sich dann so, dass wir es nicht mehr schafften bis zum Nationalpark und irgendwo in der Wüste übernachten mussten.
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  • Reserva Nacional San Fernando

    28–29 Dis 2025, Peru ⋅ ☀️ 25 °C

    Am nächsten Morgen ging es weiter Richtung Nationalpark. Wir hatten noch eine längere Strecke vor uns. Auf Google Maps sahen wir einen Durchquerung durch die Wüste zum Nationalpark. Es war ein richtiges Abenteuer. Der Weg führte uns an Dünen vorbei, eine Düne mussten wir bezwingen, sonst kamen wir nicht weiter Dave schaute sich aber alles vorher an bevor wir darauf fuhren. Mit dem schweren Schlumpf die Düne zu schaffen war eine Herausforderung. Wir haben es mit aller Kraft geschafft. Beim rauffahren haben wir aber einen verbrannten Geruch war genommen. Wir konnten ihn aber nicht zuordnen. So fuhren wir weiter bis zum Eingang. Beim Eingang stand, dass man sich vorher registrieren musste. Wir wussten dies nicht. Der Ranger nahm allerdings unsere Namen auf und wie lange wir bleiben möchten und liess uns durch.

    Nun ging es zwischen Felsen und Dünen steil zur Küste runter. Wir konnten direkt zu einem Strand fahren wo wir auch Einheimische sahen. Dort beobachten wir das Meer. Wir wollten einpaar Schritte entlang des Strandes gehen doch der Wind wirbelte den Sand so auf und es wurde ungemütlich.
    Wir konnten aber noch Delfine beim jagen beobachten.
    Weiter ging es an der Küste entlang. Die Aussicht war einfach schön mit den Klippen, dem Meer und im Hintergrund die Dünen.

    An einer Stelle mussten wir aber wieder hochfahren. Eine sehr steiler Berg.
    Wir versuchten es aber dieser ungewohliche Geruch kam wieder und dieses Mal stärker. Wir fuhren wieder rückwärts den Steilhang runter und überlegten was es sein könnte. Eins war klar den steilen Hang hoch kommen wir nicht ohne, dass etwas kaputt geht. Wir fuhren wieder zurück und versuchten, denn anderen Weg hinauf zu fahren wo wir runter kamen. Als wir oben ankamen entscheiden wir uns den Ausflug abzubrechen und zur Ranger Station zurück zu fahren. Dort machten wir erstmals unsere Mittagspause. Dave legte sich nochmals unters Auto um zu schauen ob etwas kaputt ist, jedoch konnten wir nichts finden und alle Ölstände waren auf korrekten Niveau.
    Wir fuhren wieder raus bis zur nächsten Tankstelle. Unsere Laune war natürlich am Boden, da wir wussten etwas war nicht gut.
    Wir übernachten an der Tankstelle.
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  • Über die Anden ins neue Jahr

    29 Dis 2025–2 Jan 2026, Peru ⋅ ⛅ 15 °C

    Wir verlassen die heisse Küste Perus und fahren Richtung Cusco. Wir fuhren vier Tagen Bergstrecke von Meereshöhe bis auf 4100 m.ü.M. Natürlich mussten wir dies einwenig langsam angehen, dass sich unser Körper an die Höhe gewöhnen kann. Wir besuchten die Bosque de piedras pampachiri.
    Es handelt sich um eine beeindruckende vulkanische Formation die einer Landschaft von einem anderen Planeten ähnelt. Es liegt mehr als 3.600 Meter über dem Meeresspiegel und bietet eine einzigartige Landschaft mit bis zu 10 Meter hohen, spitzen Felsen.

    Nach diesen spitzen Felsformationen fuhren wir zu la Casa de Pitufus (Schlumpf-Haus).
    Geprägt von den kolossalen, kegelförmigen Felsformationen , die an riesige Pilze erinnern.Die Höhlen und Felsbauten wurden von Einheimischen zu ihrem Wohnraum umgebaut. So wurde eine zauberhafte Landschaft geschaffen haben, die an ein fiktives Dorf erinnert. Diese natürlichen Formationen wurden durch die Erosion alter Vulkane geformt.

    Den Start ins Neue Jahr feierten wir an einer Berglagune, alleine mit Thunfisch, Bratkartoffeln und einem guten Schluck Wein aus Argentinien. Natürlich gab es auch hier ein Feuerwerk.

    Auf dem Weg nach Cusco kauften wir noch ein feines Stück Käse einer älteren Dame ab.
    Der war wirklich köstlich. Unser Schlumpf bekam eine Neujahrsdusche und wir probierten, das erste mal Cuy (Meerschweinchen). Es hat uns aber nicht so geschemeckt.

    Nach vier Tagen kamen wir in Cusco an. Wir gingen einkaufen, flickten unseren Gasherd und fuhren zu einem herzigen Campingplatz wo wir unsere französischen Freunde wieder trafen.
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  • Ankunft in Cusco/ Tag 1

    2–4 Jan, Peru ⋅ ☁️ 15 °C

    Wir kammen am späteren Nachmittag auf dem einzigen Campingplatz in Cusco an. Er liegt etwas oberhalb vom Zentrum. Gerade waren 3 französische Familien auf dem Campingplatz, eine davon kannten wir schon. Es ist immer wieder schön bekannte Gesichter zu treffen. Dave verbrachte den Abend mit den Familien, die Pizza gemacht hatten. Mir ging es auf einmal nicht mehr so gut, hatte Bauchschmerzen. Deshalb entschied ich mich fürs Bett. Am nächsten Tag wollten wir zum Centro Historico spazieren, welches in ca.20 min zu Fuss erreichbar ist. Jedoch regnete es den ganzen Morgen und wir wartetendas schlechte Wetter ab. Heute war ein besonderer Tag für uns. Es war unser Jahrestag. Genau vor 8 Jahren begann unser gemeinsamer Weg. Am Nachmittag war das Wetter besser und wir konnten uns das Centro Historico anschauen. Wir gingen eine Runde um den Hauptplatz und die vielen Geschäfte liessen wir natürlich auch nicht aus.
    Zum Aperitif ging es in eine Brauerei. Dave machte ein kleines Tastung und ich probierte einen Maracuja Pisco Sour.

    Zum Abendessen haben wir uns ein Restaurant rausgesucht und es war ein Geschmackserlebnis.

    Wir probierten beide ein Menu mit Alpakafleisch. Es schmeckte wie Rind mit einem Hauch Lamm. Wir haben schon lange nicht mehr so gut gegessen in einem Restaurant. Der Kellner war auch super. Er erzählte uns die Geschichte zum Gericht und den Zutaten,die aus den Anden stammen.
    Ein hervorragender Abend ging zu Ende.
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