United States
Martin County

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5 travelers at this place:

  • Day97

    Stuart, Florida

    February 13 in the United States

    "Kleiner" Ort mit (aufgepasst) Fusswegen, so dass wir zu Fuss ins alte Stadtzentrum laufen konnten:-). Toller Riverwalk, schöne Häuschen etc. Uns gefällts hier:-). Heute noch 26 Grad, morgen 29 Grad. Puuh, heiss

  • Day2

    Die ersten Meilen

    November 5 in the United States

    Nachdem ich noch ein wenig dösen konnte begann der Tag gegen 7 Uhr.
    Nach einer Katzenwäsche (die Dusche wollte man selbst mit Schuhen nicht betreten) und einem kurzen Pläuschen mit den Nachbarn (aus Berlin) haben wir dann die Koffer gepackt (geschlossen) und sind die paar Schritte zum nächsten Starbucks gegangen. Von dem eigentlich enthaltenen Frühstück wurde uns - nicht ganz so überraschend - dann doch abgeraten.
    Also gab es Auswärts ein wirklich leckeres - auch wenn preislich durchaus in der Oberklasse spielendes - Frühstück bei Starbucks.

    Gegen 9 Uhr war alles verputzt und ausgetrunken. Und ob wir jetzt bis 11 Uhr im Starbucks warten oder bei Cruise machte auch keinen Unterschied. Also kamen wir auf das Experiment mit Uber zurück. Im W-Lan registriert und kurzer Hand auf Uber bestellen geklickt. Kurz das Ziel eingegeben und für gerademal 8 Dollar war die ca. 6 Meilen lange Fahrt gebucht.

    Noch vor halb 10 waren wir in der Vermietstation. Dort stand auch schon - sogar als erstes auf der Tafel - unser Name mit dem Termin für 11 Uhr. Das es erst halb 10 war interessierte jedoch niemanden und so bekamen wir schon unser Zuhause für die nächsten drei Wochen.

    Gewisse Gebrauchs- und kleinere Unfallspuren sind zu erkennen. Aber alles in allem doch sehr akzeptabel.

    Eigentlich hatten wir vor, Nach der Übernahme zum Campground 140 Meilen entfernt zu fahren und nach dem Einchecken den nächsten Walmart aufzusuchen. Auf Grund der doch sehr frühen Uhrzeit stellten wir die Reihenfolge um und steuerten den nächsten Walmart an. Knapp 2 1/2 Stunden und 300 Dollar später war dann auch die Ausstattung verladen. Bis auf Feuerholz haben wir alles erwünschte auch bekommen. Im Anschluss kurz noch einen Alkoholshop angesteuert um auch in schöner Atmosphäre Abends einen Longdrink zu genießen.

    Gegen 14:30 Uhr war dann letztendlich alles erledigt. Das Navi war eingestellt auf Autobahn vermeiden und so fuhren wir knapp 3 Stunden durch das Inland von Florida und bekamen einen ersten Eindruck von der Natur. Neben vielen - für uns eher exotischen - Tierkadavern am Straßenrand von augenscheinlichen Waschbären bis hin zu unbekannten, meist rötlichen, Fellknäulen begegneten uns auch viele lebende Tiere, allen voran eine Art Fischreiher aus Florida. Sogar ein Raubvogel flog einige Sekunde neben uns auf Seitenscheibenhöhe her.

    Am Campground angekommen wollten wir noch schnell Holz holen und dann dem Feuerring Leben einhauchen. Denkste... Der Shop hatte nur bis 16 Uhr auf. Natürlich war es mittlerweile 17:30 Uhr.

    Auf dem fußläufigem Rückweg vom Visitorcenter trafen wir die "Schrankenwächterin". Diese hatte uns schon vermisst. Schließlich waren wir die letzten, die angekommen sind. Auch wenn tatsächlich eigentlich niemand auf uns gewartet hatte und es den Eindruck vermittelte, dass sie uns nur suchte, weil sie uns gefunden hatte :-)
    Zwar hatte sie auch kein Feuerholz, aber immerhin die Beschreibung zum nächsten Publix. Gehört - Gefahren... keine 30 Minuten später waren wir zurück und konnten das Feuer für das Abendessen anfachen.
    Gegrillte - und sogar vorher schon marinierte - Hühnerbrust mit Kartoffelsalat und Brot. Dazu 3-4 Bier und im Anschluss ein ausbrennendes Lagerfeuer. Was braucht man mehr?

    Um 22 Uhr geht es dann hundemüde in den Camper zum Schlafen.
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  • Day13

    Von Cape Canaveral bis Palm Beach

    November 16 in the United States

    Heute kam es gleich zu Beginn zu einem Novum. Ich drückte den ersten Wecker weg und wurde von der Schlummerfunktion 5 Minuten später erneut daran erinnert, doch bitte den Tag zu beginnen. Nagut... irgendwie hatte der Wecker ja recht. Um 10 nach 7 schälte ich mich dann aus dem Schlafsack. Auf Grund der Kälte musste ich ihn tatsächlich zum ersten Mal als Schlafsack benutzen und nicht als leichte Decke. Aber scheinbar hatte ich ja trotzdem ganz gut geschlafen 😊
    Im Hellen wurde erstmal die nähere Umgebung durch einen Spaziergang zum Wasser erkundet und das fast schon obligatorische Selfie vor dem Camper gemacht. Schließlich kommt man mit den State-Parks ja im Endeffekt doch schnell durcheinander. Und das auch schon jetzt, wo wir sogar noch unterwegs sind.
    Nachdem auch die morgendliche Hygiene abgeschlossen war (die Duschen waren übrigens echt super – schön groß und ein satter und sehr warmer Wasserstrahl beglückten uns) ging es dann im Pulli und mit festen Schuhen ☹ los. Die kurze Hose ließ ich mir aber - bei geschätzten 15 Grad - trotzdem nicht nehmen.
    Als erstes Ziel stand das nur wenige Meilen entfernte Mc Larty Treasure Museum auf dem Plan. Hier sollen Reste der Wracks und Schätze einer Flotte von spanischen Schiffen ausgestellt sein, welche 1715 einem Hurrikan zum Opfer fielen. Ebenso soll es eine schöne Plattform mit Blick auf den Ozean geben. Leider war man um kurz nach 8 noch nicht auf Besuch eingestellt – ok… so im Nachhinein stand selbst im Reiseführer „ab 10 Uhr geöffnet“ drin. Hätte man auch drauf kommen können. Nun gut, so lange wollten wir dann aber nicht warten. Also fuhren wir einfach nochmal 3 Meilen weiter und besuchten stattdessen das Pelican Island National Wildlife Refuge. Hier gibt es einen 1,3 km langen Trail, welcher im weiteren Verlauf auf einem Boardwalk verläuft und sich langsam in die Höhe schraubt, bis man am Ende auf einer Aussichtsplattform über das Meer und die dortige Pelikaninsel blicken kann. Mit ein wenig Glück sollen sich auch Alligatoren unter dem Boardwalk aufhalten. Das Glück hatten wir jedoch leider nicht. Dennoch war der Weg echt sehr schön zu gehen und auch optisch sehr gut aufgemacht. Am Anfang gab es ein paar Hinweistafeln zu der Umgebung. Im weiteren Verlauf – zu Beginn der Holzplanken – wurden dann alle National Wildlife Refuge mit ihrer Entstehung auf den Holzplanken dargestellt. Hintergrund ist, dass es sich bei dem Refuge vor Ort um das aller Erste handelt, welches 1903 von Roosevelt ins Leben gerufen wurde. Auf der Aussichtsplattform befanden sich dann noch kostenlose Ferngläser, welche den Blick über die Bucht nochmals aufwerteten.

    Wieder am Auto angekommen gab es dann erstmal ein schönes Frühstück… schließlich war der morgendliche Spaziergang ja anstrengend 😊

    Weiter ging die Fahrt über die Barriereinseln am Atlantik nach Fort Pierce. Laut Reiseführer einer von zwei Orten, an welchen man im Winter definitiv Manatees beobachten kann. Hierzu wurde auch das Manatee Observation & Education Center erbaut. Der andere Ort ist übrigens Homosassa – hier waren wir ja bereits am 13.11.2018.
    Das Ergebnis sei vorweggenommen. Wir haben nur an einem der beiden Orte Manatees gesehen… und das war nicht hier.
    Für den unglaublichen Betrag von einem (1) Dollar gelangten wir in das Center. Wir wurden nett begrüßt und in den ersten beiden Räumen standen kleine Aquarien und Terrarien sowie ein paar Tafeln mit Hintergrundinformationen über Manatees. Rechter Hand befand sich dann noch eine Abstellkammer mit ca. 10 Plastikstühlen. Hier lief ein Fernseher – über den Inhalt kann ich jedoch nichts sagen, da ich ja nicht zum Fernsehgucken in die USA geflogen bin.
    Also gingen wir – so dachte man – durch die eigentliche Tür in Richtung Meer. Es erwartete uns auf der anderen Seite der Hafen von Ft. Pierce. Zu dieser Stelle konnte man auch ganz normal – ohne das Manatee Observation Center gelangen. Also hatten wir eigentlich den „Komplex“ soeben – nach ca. 5 Minuten – durch den Hinterausgang wieder verlassen.
    Wie bereits oben erwähnt haben wir auch keine von diesen unglaublich unförmigen aber total knuffigen Seekühen angetroffen. Irgendwie kann ich mir auch nicht vorstellen, dass diese sich in dem Hafen aufhalten. Aber nun gut – unsere beiden Reiseführer behaupteten dies. Also sagen wir einfach: Man kann ja nicht immer Glück haben.

    Auf unserem weiteren Weg hielten wir noch an 2 schönen Stränden und ließen die Eindrücke der Insellandschaft weiter auf uns wirken. Auf Grund des Wetters – es war neben der „Kälte“ unglaublich windig – waren überall die roten Flaggen am Meer gehisst. Zumindest bis zu den Oberschenkeln war ich dann aber doch mal kurz drin. Das Wasser war wärmer als die Umgebung.
    Und so fuhren wir weiter in Richtung Süden und mit jeder absolvierten Meile wurde es auch wieder ein wenig wärmer und sonniger. Ob das tatsächlich daran lag, dass wir nun ca. 100 Kilometer südlicher waren als gestern noch oder aber die Sonne sich gegen Mittag einfach besser durchsetzen konnte bleibt ein Geheimnis. Wie so oft liegt die Wahrheit wahrscheinlich in einer Mischung aus Beidem.

    Noch bevor wir unser heutiges Quartier bezogen stand ein weiterer Punkt auf unserer To-Do-Liste. Nachdem wir zu Beginn des Tages ja schon von dem Museum nicht mit offenen Türen begrüßt wurden, gab es ein vergleichbares Haus auf South Hutchinson Island – das House of Refuge. Auch hier soll sich alles um gesunkene Schiffe und deren Schätze in der Region drehen. Leider stießen wir auch hier auf geschlossene Pforten. Augenscheinlich auf Grund von Straßenarbeiten war die Zufahrt aktuell gesperrt und dementsprechend auch das Gebäude nicht erreichbar. Nun gut – gibt es auf jeden Fall schonmal einen Programmpunkt für den nächsten Trip nach Florida.

    Auf Grund der ausgefallenen Aktivitäten am heutigen Tag erreichten wir unser Nachtlager bereits gegen 14 Uhr. Wir checkten schonmal ein und suchten uns weitere Alternativen. Den halben Tag jetzt rumtrödeln macht ja auch keinen Sinn.
    Eine interessante Alternative wäre eine Safari gewesen, wo man mit dem eigenen Fahrzeug durch die „afrikanische Wildnis“ fahren kann. Die Ranger in unserem State-Park sagten uns allerdings, dass sich das nicht mehr lohnen würde. Dafür solle man schon eher einen ganzen Tag einplanen – bei fast 40 Dollar Eintritt hätte man sich das auch denken können - wobei bei dem hiesigen Preisniveau mich nichts mehr wundert.

    Da unsere nächsten Tage natürlich auch wieder vollgepackt sind nahmen wir statt der Safari dann dort etwas Luft heraus und fuhren schon mal nach Palm Beach – was eigentlich morgen auf dem Plan gestanden hätte.
    Vor Ort stellten wir ein wenig Abseits unser Gefährt ab und erkundeten zu Fuß das teuerste Hotel der Umgebung – und das will schon was heißen. Schließlich hat Palm Beach bei gerade mal 9.000 Einwohnern die höchste Millionärsquote von Florida. Das günstigste Zimmer kostet in der absoluten Nebensaison schlappe 360 Dollar die Nacht – im Verhältnis tatsächlich sogar noch in Ordnung. Zu besseren Zeiten darf man hierfür auch schonmal 600 Dollar hinlegen. Was die „richtigen“ Zimmer kosten bleibt allerdings ein Geheimnis.
    Nach ein paar Fotos von außen und der Eingangshalle gingen wir noch einmal um den Block und fuhren dann an der Strandpromenade die Insel weiter ab. Dort befanden sich die Häuser der Reichen, der Superreichen, sowie derer, für die Geld gar keine Rolle mehr spielt… und natürlich noch das Anwesen von Donald Trump. Für ein Foto reichte die Zeit hier allerdings nicht. Wir wollten auch nicht auf der Straße mal eben anhalten. Parkplätze gibt es dort natürlich nicht. Die hat ja jeder in seinem Anwesen zu Genüge – und neugierige Blicke will man gar nicht unbedingt haben. Aber es war beeindruckend. Vielleicht schaffen wir ja bei der morgigen Vorbeifahrt noch ein Schnappschuss von den Anwesen.

    Um den Abend auch noch zu nutzen und auf der Urlaubsliste einen weiteren Punkt schonmal wegzustreichen fuhren wir dann noch in die Shopping Mall einige Meilen entfernt (Gardens Mill in Palm Beach West). Eigentlich wurde uns von den Ranger im Park davon abgeraten, weil sie sehr groß sei und eher teure Marken vertreten sind – so etwas wie Hollister oder Abercrombie&Fitch – also genau mein Ding 😊

    Nachdem die Kreditkarte mit weiteren 300 Dollar belastet wurde und die Tüten voll waren gerieten wir auf dem Weg nach Draußen noch in ein Weihnachtsspektakel. Auf einmal versammelten sich tausende von Leuten um den weihnachtlich dekorierten Springbrunnen und die Rolltreppen wurden abgesperrt. Auf Nachfrage bei der Security erfuhren wir dann: „Santa is comming“. Kurze Zeit später lief ein schlecht verkleideter dicker Mann herein. Das eigentliche interessante war jedoch das drumherum. So wurde seine Kolonne angeführt von diversen Trommlern und Trompetern, gefolgt von unterschiedlichsten Werbemännchen und dem Gefolge, welches sonst noch so zu Weihnachten gehört wie verkleidete Rentiere etc. Und das im November bei mittlerweile wieder geschätzten 25 Grad... Die spinnen die Amis 😊

    Zum Ende ging es dann wieder zurück in den Jonathan Dickens State Park wo wir die Grillsession heute – auf Grund dessen, das nun auch schon nach 20 Uhr war – auf den Gasherd in der Camperküche verlegten.
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You might also know this place by the following names:

Martin County, Мартин, মার্টিন কাউন্টি, Condado de Martín, Martin konderria, شهرستان مارتین، فلوریدا, Comté de Martin, Martin megye, Մարտին շրջան, Contea di Martin, マーティン郡, Martin Comitatus, Martin Kūn, Hrabstwo Martin, مارٹن کاؤنٹی, Condado de Martin, Comitatul Martin, Округ Мартин, Мартін, مارٹن کاؤنٹی، فلوریڈا, Quận Martin, Condado han Martin, 馬丁縣

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