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Sommerreise 2026 Rumänien

Un’avventura a tempo indeterminato di WilhelmBN & Juliane Leggi altro
  • KZ-Gedenkstätte Mauthausen

    1 maggio, Austria ⋅ ☀️ 20 °C

    Weiter Richtung Osten – und ein stiller Halt

    Nach einem gewohnt entspannten Frühstück geht es für uns auf die Autobahn in Richtung Passau. Der Himmel ist klar, sattblau – und genau so bleibt es den ganzen Tag. Selbst am Abend, als der Vollmond aufgeht, ist keine Wolke zu sehen.

    Wir sind früh in Passau. Da wir die Stadt bereits kennen, fällt die Entscheidung leicht: weiterfahren. Unser Ziel liegt deutlich weiter im Osten – Rumänien. Deutschland, Österreich und Ungarn sind für uns diesmal eher Durchgangsstationen.

    Die Hauptverbindung Richtung Osten ist allerdings wegen Bauarbeiten mehrfach gesperrt. Die Umleitungen führen uns über teils steile, aber gut ausgebaute Bergstraßen. Es ist eine Strecke, die mehr Zeit kostet, aber auch ihren eigenen Reiz hat: weite Blicke über die Landschaft, saftig grüne Wiesen, einzelne Bauernhöfe, kleine Dörfer. Alles wirkt ruhig und weitläufig.

    Nach einiger Zeit erreichen wir kurz vor Linz wieder das Donautal. Der Fluss begleitet uns nun über viele Kilometer – eine angenehme, fast beruhigende Strecke.

    Am frühen Nachmittag kommen wir schließlich in Mauthausen an. Dort befindet sich die KZ-Gedenkstätte. Auf dem Besucherparkplatz dürfen wir kostenfrei über Nacht stehen – eine praktische Möglichkeit, die wir nutzen.

    Einen Teil des restlichen Tages verbringen wir in der Gedenkstätte. Die Anlage wirkt auf den ersten Blick fast wie eine mittelalterliche Burg, auch wenn sie erst in den 1930er-Jahren errichtet wurde. Innerhalb der massiven Mauern sind noch einige Baracken erhalten. Sie sind jedoch vollständig leergeräumt.

    Das hinterlässt gemischte Eindrücke. Einerseits ist der Ort an sich schon eindrucksvoll und schwer genug. Andererseits hätte man sich stellenweise eine noch deutlichere Darstellung des damaligen Geschehens gewünscht, um das Ausmaß besser greifbar zu machen.

    Den restlichen Tag verbringen wir ruhig in unserem Wohnmobil. Ein stiller Ausklang nach einem Tag, der landschaftlich schön beginnt und nachdenklich endet.
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  • Pettendorf

    30 aprile, Germania ⋅ ☀️ 16 °C

    Entspannt gestartet – und einfach gut angekommen

    Heute Morgen läuft alles überraschend ruhig. Eigentlich sind wir sicher, gestern Abend schon fast alles erledigt zu haben – aber wie das so ist, tauchen am Ende doch noch ein paar Dinge auf. Nichts Dramatisches, eher diese typischen Kleinigkeiten, die man schnell unterschätzt. Trotzdem: Es fühlt sich nicht hektisch an. Und tatsächlich rollen wir noch vor zehn Uhr vom Hof.

    Vor uns liegt ein langes Wochenende, entsprechend rechnen wir fest mit viel Verkehr. Umso schöner die Überraschung: Die Autobahn ist frei, es geht gut voran, kein Stau, kein Stop-and-Go. Fahren, ankommen, den Moment genießen. Genau so stellt man sich einen Reisetag vor.

    In der Nähe von Würzburg legen wir eine kurze Pause ein. Ein Kaffee, ein Frikadellenbrötchen – mehr braucht es gerade nicht. Danach geht’s entspannt weiter, die restlichen Kilometer fühlen sich fast leicht an.

    Am späten Nachmittag kommen wir in Pettendorf an, dort, wo Naab und Donau zusammenfließen. Der Ort ist uns vertraut – wir waren ja erst im Februar hier. Umso schöner, wieder anzukommen. Wir stehen erneut auf dem Parkplatz des Gasthofes, der es erlaubt, hier kostenlos zu übernachten.

    Natürlich gehört es für uns dazu, am Abend auch einzukehren. Und das zahlt sich aus: deftige deutsche Küche, dazu ein richtig gutes bayerisches Bier. Genau das, worauf wir uns gefreut haben.

    - Bayern eben.
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    Inizio del viaggio
    30 aprile 2026