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Weltreise 2016 bis 2017

1 Jahr durch die Welt, das ist unser Ziel. Läs mer
  • Grand Canyon Hang Dong

    25 februari 2017, Thailand ⋅ ☀️ 29 °C

    Heute probieren wir Schwimmbad auf asiatisch aus. Mit dem Taxi fahren wir zum Grand Canyon, einem ehemaligen Steinbruch, ausgebaut (und noch deutlich ausbaufähig!) zu einem Sprung-Schwimm-Paradies.
    Das Kuriose dabei: Im Eintrittspreis inbegriffen ist eine Schwimmweste, ohne die man nicht ins Wasser darf! Das bedeutet aber nicht, dass man sie anziehen muss. Man muss sie einfach nur mitnehmen. Beim Springen wird die Weste einfach vorher ins Wasser geworfen und ein Helferlein überreicht sie nach dem Sprung: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roG6KkBy6tYmaYG_L
    Wir haben aber auch Asiaten mit Schwimmweste aus ca. 7,5 m Höhe springen sehen!
    Wer ohne Schwimmweste im Wasser gesehen wird, wird gnadenlos rausgepfiffen - außer in der Stunde Mittagspause, da kann jeder machen was er will, denn die Bademeiser sind zu Tisch! - Für uns eine ganz neue Erfahrung, muss man mal erlebt haben 🤣!
    Dazu muss man aber sagen, dass die meisten Asiaten - vor allem die Chinesen - nicht schwimmen können. Allerdings gehen die auch eher selten baden. Die meisten Badegäste hier sind Urlauber und kommen aus Europa oder Amerika und amüsieren sich genauso wie wir über die Schwimmwestengeschichte. Sie alle können natürlich schwimmen und entsprechend oft ertönt die Pfeife, denn hin und wieder "vergisst" jemand seine Schwimmweste.
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  • Tiger Kingdom

    26 februari 2017, Thailand ⋅ ☀️ 25 °C

    Nach unserem gestrigen anstrengenden Tag im Steinbruch 🙃, müssen wir heute unbedingt was Entspannendes machen 😊. Wir wollen ins 25 km entfernte Mae Sa Tal zum gleichnamigen 10stöckigen Wasserfall, zum Baden und Faulenzen. Pünktlich um 8.00 Uhr holt uns unser Songthaew ab, das ich gestern Abend noch für den ganzen Tag für 800 THB (ca. 22 €) organisieren konnte ✅.
    Auf dem Weg zum Wasserfall gibt es ein paar interessante Stationen: Tiger Kingdom 🐯, Monkey School 🐒, Cobra Farm 🐍, Schmetterlingsfarm 🦋, Elefantencamp 🐘und Insektenzoo 🐜, die wir alle weglassen - wegen miesester Bewertungen auf TripAdvisor und Tierquälerei wollen wir nicht unterstützen - ausgenommen das Tiger Kingdom.
    Hier bringt uns unser Fahrer in ausnehmend gesitteter Fahrweise hin. Wir sind kurz vor Öffnung da und kaufen 3 x Eintritt und 1 x Streichelpaket (Peter 🙂).
    Wie der Name schon sagt, leben hier Tiger. Tiger, die von Geburt an an Menschen gewöhnt und von Hand aufgezogen wurden. Marcus, Heike und ich wollen nur die verschiedenen Tiger (es sind auch weiße dabei), anschauen. Peter hat sich das Recht erkauft, die Großen (Big) und Kleinen (Small) im Gehege zu besuchen und zu streicheln. Dabei schauen wir natürlich auch zu. Zum Schluss sehen wir noch ein gerade mal 2 Monate altes Löwenbaby beim Herumtollen mit dem Pfleger.
    Es gibt auch für diese Anlage Kritik, wegen zu kleiner Käfige oder dass die Tiere unter Drogen stehen, da sie immer schlafen. Das können wir nicht so bestätigen. Tiger schlafen bis zu 18 Stunden am Tag, also eher ein natürliches Verhalten und da wir am Morgen da sind, sind sie sehr mobil und verfolgen uns sehr wachsam mit den Augen. Sie sehen sehr gesund, wohlgenährt und wunderschön aus. Die Käfige dienen als Schlafplatz, sind offen und führen in ein größeres Gehege, in dem auch der Kontakt zu den Besuchern stattfindet.
    Nach unserem kurzen Besuch finden wir alles in allem nichts Kritikwürdiges.
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  • Mae Sa Wasserfall

    26 februari 2017, Thailand ⋅ ☀️ 31 °C

    Jetzt aber weiter zum Wasserfall, wir wollen baden. 10 Minuten später sind wir da. Schnell noch 100 THB Nationalparkeintritt pro Person und 30 THB für das Vehikel, und schon kann es losgehen.
    Wir werden am Parkplatz bereits von Souvenir- und Essensverkäufern erwartet und sollen uns um 10.30 Uhr mit Lunch versorgen, Liegematte und Transportkörbchen inklusive. Wir lehnen dankend ab, ist noch zu früh. Zwei Tüten Nüsse (für den Hunger zwischendurch) und die Liegematte nehmen wir, da brauchen wir unsere Handtücher nicht einsauen.
    Der Aufstieg beginnt auf Ebene 3 von 10. Spätestens auf Ebene 6 verstehen wir, warum wir den Lunch gleich hätten mitnehmen sollen, es ist verdammt weit zurückzugehen 😳. Auf Ebene 10 ist es beschlossene Sache, wir brauchen kein Mittagessen 😶, Nüsse reichen 🤭.
    Davon mal abgesehen, ist es eine herrliche Umgebung. Wir sind wieder im Doi Suthep NP, ringsherum Dschungel und mittendrin ein toller Wasserfall, in dem wir ausgiebig baden. Auf Ebene 10 richten wir uns ein und bleiben die längste Zeit. Kurz vor Rückkehr zu unserem Taxi legen wir noch einen Stopp auf den Ebenen 8 und 7 ein.
    Wieder unten, essen wir um 15.00 Uhr unser Mittag bei der netten Essensverkäuferin, von der wir auch die Liegematte hatten. Wie schon bei den Thaifamilien gesehen, sind diese Verkäufer voll auf die Parkgäste eingerichtet. Im Körbchen bekommt man neben Besteck und Tellern, auch alle Getränke und das Essen in einer großen Thermobox mit auf die Wanderung. Das nächste Mal machen wir es genauso 🤓.
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  • Massage und Nachtmarkt

    26 februari 2017, Thailand ⋅ 🌙 29 °C

    Unser Fahrer hat ausgeschlafen und so fahren wir schnurstracks ins Hotel, trinken Kaffee und machen uns dann auf den Weg zur 1stündigen Nacken-, Schulter- und Rückenmassage (200 THB = 5,40€). Das muss nach so einem anstrengenden Tag schon sein 😜. Schließlich wollen wir noch auf den sonntäglichen Walkingstreet Nachtmarkt. Dafür wird einfach eine zentrale Hauptstraße in der Altstadt Chiang Mais abgesperrt und für den Verkauf von Souvenirs, Kleidung und Essen freigegeben. Ein riesiger Trubel, aber uns gefällt es.
    Da wir morgen früh Richtung Kambodscha 🇰🇭 aufbrechen, machen wir um 23.00 Uhr Schluss. Ein toller Tag und unsere Nordthailandetappe gehen zu Ende.
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  • Auf nach Kambodscha

    27 februari 2017, Kambodja ⋅ ⛅ 31 °C

    Happy Birthday, Janin! 💐
    Auch wenn du es erst später lesen kannst (du wirst die Erste sein, die es liest, denn du bist immer up to date und wir freuen uns darüber👍🏼), gratulieren wir dir heute ganz herzlich ❤️! Wir werden auf jeden Fall den ganzen Tag an dich denken! Vielleicht finden wir heute Abend ein leckeres kambodschanisches Getränk, mit dem wir auf dich anstoßen können! 🍀 👨‍👩‍👦‍👦
    Heute verlassen wir für drei Tage Thailand, denn wenn wir schon so in der Nähe sind, wollen wir uns die Tempelstadt Angkor und Umgebung nicht entgehen lassen. Also besteigen wir am Vormittag mal wieder ein Flugzeug und fliegen über Bangkok nach Siem Reap in Kambodscha. Das klappt ohne Probleme und die gesamte Einreiseaktion inklusive Visa dauert nur wenige Minuten. Vor dem Flughafen stehen auch schon zwei Tuk Tuks bereit, die uns auf erstaunlich sanfte Weise ins Hotel bringen. Auf den ersten Blick erinnert uns dieses Land bzw. die Gegend sehr an Vietnam. Eine Vorstellung von Kambodscha hatten wir eigentlich nicht, denken aber, dass man diese sehr touristisch frequentierte Ecke des Landes nicht mit dem Rest vergleichen kann und das wahre Kambodscha mit Sicherheit anders tickt!
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  • Siem Reap

    27 februari 2017, Kambodja ⋅ ⛅ 30 °C

    Unser kleines Boutique-Hotel überrascht uns sehr, es liegt versteckt und ruhig, ist sehr niedlich, sauber und total nett eingerichtet und es scheint, dass mal ALLES in Ordnung ist (denn bisher war eigentlich immer irgendwas kaputt). Den Pool probieren wir natürlich gleich aus! Wir sind erfrischt und wollen nun was von der Stadt sehen, die ca. 1,5 Kilometer entfernt liegt, denn hier am Hotel ist es fast dörflich. Doch mit jedem Meter näher an die Stadt kommen Geschäfte, Restaurants und allerlei Straßenverkaufsstände zum Vorschein. Unser Tuk Tuk-Fahrer will uns zum City Center bringen in die Pub-Street. Okay, als wir da sind, wissen wir was er meint. Nach nur kurzer Fahrt haben wir den touristischen Mittelpunkt erreicht. Hier gibt es alles: Markt, Streetfood, Geschäfte, Restaurants, Bars, Pubs, Fußfederball...: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roG_fokqldDDgQtEv
    Jede Menge Tuk Tuks und natürlich Menschen - und davon viele! Alle sind unterwegs nach irgendwohin und wir reihen uns ein. Das haut uns schon ein bisschen um. Was uns aber am Meisten überrascht, hier wird alles in Dollar bezahlt und auch ausgepreist. Selbst im Supermarkt steht nichts in einheimischen Riel angeschrieben. Auch das Wechselgeld gibts in Dollar.
    Wir wandern ein bisschen durchs Spektakel, suchen uns eine Futterstelle und lassen uns dann wieder in unsere "Ruhezone" bringen. (Im Dunkeln sollte man hier möglichst nicht so rumlaufen.) Auf unserem Balkon lassen wir den Abend ausklingen - es sind immer noch 28° C und wir frieren nicht 😀👍🏼!
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  • Angkor - große Stadt und Tempel

    28 februari 2017, Kambodja ⋅ ☀️ 24 °C

    Liebes Tagebuch!

    Keine Ahnung, wie man ein Reisetagebuch führt, habe ich (Marcus) nie gemacht, aber da ich jetzt dazu gedrängt werde, meinen Senf dazuzugeben, versuche ich es mal so. Damit ich mir nicht allzu blöd dabei vorkomme, heißt du ab sofort Herbert. Also Herbert:

    Unser erster richtiger Tag in Siem Reap geht einigermaßen früh los. Wir hatten uns kurzfristig entschlossen, es nicht allen anderen Touris nachzumachen und bereits frühmorgens um fünf Uhr vor Angkor Wat Stellung zu beziehen. Nein, wir wollen lieber etwas länger schlafen, frühstücken und den bekanntesten Tempel abends besuchen.

    Also beende ich gegen 6:00 Uhr meine Bärenrufe (kleiner Insider), nachdem mich bereits 5:00 Uhr der Muezzin zur Toilette rief und ziehe mich tempelfein an. Manche Wächter sind hier strenger als andere, wie ich später selbst beobachten kann. Deswegen lieber die kurze Hose soweit wie es geht runterziehen, sodass die Knie bedeckt und das Handwerkerdekolleté noch nicht zu sehen sind. Ab zum Frühstück, im Gegensatz zu Peter schmecken mir Zwiebeln gut, also muss ich sein Rührei auch noch essen. Generell scheinen Zwiebeln ein integraler Bestandteil khmerischer Küche zu sein.

    Unser Fahrer Clem wartet bereits mit seinem Tuk Tuk auf uns, hier sehen sie ganz anders aus als in Thailand. Das sind sozusagen von Mopeds gezogene Sattelauflieger. Der Verkehr ist faszinierend, viel geordneter als in Thailand, dafür mehr Mopeds und nur sehr wenig Autos oder LKW. Die meisten Transportfahrzeuge sind improvisiert. Unsere erste Station ist die Verkaufsstelle an der wir unsere Eintrittskarten bekommen. Hier ist ganz schön was los und wir müssen uns beeilen, um den Bussen mit Chinesen zuvorzukommen.
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  • Ta Prohm

    28 februari 2017, Kambodja ⋅ ☀️ 26 °C

    Unser erster Tempel heißt Ta Prohm. Als wir ankommen, wollen uns dreiste Kinder schon Flöten verkaufen, noch ehe wir richtig angehalten haben. Dreist deshalb, weil sie einfach nicht aufhören, dich anzuquatschen bis du am Eingang stehst. Die Anlage liegt mitten im Wald. Große Bäume haben die Mauern teilweise bewachsen und sie einstürzen lassen. Viele Trümmer liegen neben den Türmen und Gängen. Die Steine sind stark erodiert und auch von Moosen bewachsen, dadurch sieht alles sehr viel älter aus, als es eigentlich ist. Alle Tempel heute wurden zwischen dem 9. und 12. Jahrhundert erbaut, etwa im gleichen Zeitraum entstand Notre Dame de Paris. Trotzdem fühlt es sich an, als wäre alles mindestend dreitausend Jahre alt. Man könnte sich vorkommen wie Indiana Jones - wenn die 200 anderen Touris nicht wären. Lass dich nicht täuschen Herbert, Papa verwendet stets viel Geduld darauf, den leersten Augenblick für seine Fotos abzuwarten, die restlichen Menschen werden einfach wegretouchiert 🤓. Der wilde Bewuchs und die schiere Größe des Komplexes beeindrucken mich am meisten, mehr als bei den anderen Tempeln wirkt dieser sehr märchenhaft und verwunschen.

    Für alle, die mehr sehen wollen: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roHAtFIAOAd3UEzbG
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  • Banteay Srey

    28 februari 2017, Kambodja ⋅ ☀️ 29 °C

    Zurück zu den dreisten Kindern, die besser in der Schule sein sollten, und unserem Tuk Tuk. Es geht zum Banteay Srey - "Tempel der Frauen". Hier stellen wir das erste Mal fest, dass unser Fahrer sehr gut informiert ist. Dieser Tempel wurde privat finanziert und ist daher sehr viel kleiner als die anderen. Er ist nur eingeschossig und hat einen kleineren Grundriss. Eigentlich hat er auch einen ganz anderen Namen, in dem Shiva eine bedeutende Rolle einnimmt, aber aufgrund der hervorragend erhaltenen verschiedenfarbigen Steinmetzarbeiten (Apsara-Tänzerinnen) erhielt er später seinen heutigen Namen: "Tempel der Frauen".
    Die vielen gut erhaltenen Fresken sind wirklich sehr schön und beeindruckend, das muss ein Haufen Arbeit gewesen sein. Wir sehen viel Symbolik aus dem Hinduismus, auf deren Erklärung ich jetzt keine Lust habe.

    Für alle, die mehr sehen wollen: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roHELdVhEJF-2TpEA
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  • Preah Khan

    28 februari 2017, Kambodja ⋅ ⛅ 30 °C

    Kleiner Einschub - hat Marcus in der Aufzählung vergessen: Die buddhistische Tempelanlage Preah Khan, "Heiliges Schwert".

    Im Jahr 1181 gelang es den Khmer-Truppen, die Cham aus dem Angkorgebiet zurückzuschlagen. Der erfolgreiche Heerführer bestieg als Jayavarman VII. den Königsthron und begann umgehend ein ehrgeiziges Bauprogramm: Insbesondere verantwortete er den Nördlichen Baray oder Baray von Preah Khan (einen 3500 auf 900 m großen, heute trockenen Wasserspeicher), den Ahnentempel Ta Prohm (in Erinnerung an seine Mutter), den Ahnentempel Preah Khan (in Erinnerung an seinen Vater) und die neue Hauptstadt Angkor Thom mit dem Staatstempel Bayon. Bis zur Fertigstellung von Angkor Thom diente vermutlich Preah Khan als provisorische Hauptstadt.

    Danach geht es mit Marcus Worten weiter 😉.
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  • Angkor Thom

    28 februari 2017, Kambodja ⋅ ☀️ 33 °C

    Weiter geht's nach Angkor Thom, der "großen Stadt". Sowohl der Wassergraben als auch die Stadtmauern existieren noch. Wir überqueren die Brücke und fahren durch das Nordtor. Alle Tore sind reich geschmückt mit Dämonen und Gottheiten und Elefanten. Jede Mauer hat ein Tor, nur im Osten gibt es zwei; ein Siegestor und eines, das nur zu rituellen Beerdigungen genutzt wurde. Bevor wir die Tempel der Stadt bewundern, nehmen wir den Lunch. Mein khmerisches Äquivalent zu unserem Gulasch enthält ebenfalls viele Zwiebeln und schmeckt sehr gut.Läs mer

  • Bayon

    28 februari 2017, Kambodja ⋅ ☀️ 33 °C

    Als wir dann den Bayon besuchen wollen, fordert mein Bauch seinen Tribut und unser Fahrer bringt mich schnell zur Toilette zurück.
    Nachdem der Bauch beruhigt ist, besichtige ich den Bayon im Schnelldurchlauf. Er ist durch 49 Türme mit jeweils 4 Gesichtern - in jede Himmelsrichtung schauend - reich geschmückt und sehr verwinkelt. Viele Touris.Läs mer

  • Baphuon

    28 februari 2017, Kambodja ⋅ ☀️ 33 °C

    Dann geht es weiter zum Baphuon-Tempel. Die Brücke über den Graben ist noch weitgehend erhalten, also nutze ich sie und werde prompt von meiner Familie entdeckt. Zusammen steigen wir die sehr steilen Treppen bis ganz nach oben und bewundern den Dschungel. Dann eilen wir durch die Elefantenterassen, vorbei an den sehr gut erhaltenen und zahlreichen Fresken. Wir müssen uns ranhalten, damit wir Angkor Wat noch schaffen, bevor es geschlossen wird.Läs mer

  • Angkor Wat

    28 februari 2017, Kambodja ⋅ ⛅ 31 °C

    Die "heilige Stadt" ist riesig, der Wassergraben ist 1.000 m breit und 1.300 m lang. Wir haben noch eine Stunde, um den Tempel zu erkunden. Das Tolle daran sind die immer noch stehenden hohen Türme, die wir als einige der Letzten noch besteigen dürfen. Man kann von dort aus die gesamte Anlage überblicken. Als die Sonne untergeht, ist es sehr wolkig, sodass wir Angkor Wat leider nicht in rot-goldenem Licht sehen können, dafür steht die Sonne als rote Scheibe über den Eingangstoren am Himmel.Läs mer

  • Dinner und Apsara

    28 februari 2017, Kambodja ⋅ 🌙 29 °C

    Während wir mit dem Tuk Tuk zum Dinner fahren, wird es dunkel. Uns fällt auf, wie arm die Bevölkerung hier ist. Die Menschen leben in den einfachsten Häusern, das Leben findet komplett auf der Straße statt. Am Straßenrand kochen einige Frauen immer noch Essen auf Lehmöfen, die Kinder beschäftigen sich selbst, sobald sie laufen können.

    Das Abendessen ist lecker, wir probieren uns durchs Büfett, aber es ist laut. Wir sitzen in einer riesigen Halle mit locker 500 anderen Menschen. Die Apsara-Tanzshow ist aber kurzweilig und sehr interessant. Wie kann man nur seine Finger so weit zurück biegen? Wir sind trotzdem froh, dass wir dann nach Hause können, wo es viel ruhiger ist. Alle gehen nochmal in den Pool, die Anderen sitzen draußen und quatschen. Mir ist das zu heiß. Ich gehe jetzt nach den Bären rufen.
    Gute Nacht, Herbert.

    Dein Marcus!
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  • Phnom Kulen - One Thousand Lingas

    1 mars 2017, Kambodja ⋅ ☀️ 25 °C

    7.30 Uhr, wir sitzen noch beim Frühstück, steht unser Guide für die heutige Tour nach Phnom Kulen am Tisch. Das ist mal überpünktlich, denn wir wollen erst um 8.00 Uhr starten 😊. Die Tour haben wir bereits vor Wochen über Rent-a-Guide gebucht, da sie uns eine ganztägige Wanderung durch den Dschungel mit Besuch des Flusses der Eintausend Lingas, Baden im Wasserfall und schlendern durch jahrhundertealte Dschungeltempel versprach. Auf meine Frage, wie denn der Tagesablauf aussieht, erfahren wir, dass wir mit dem Auto auf den Berg fahren, das Flussbett besichtigen, den Wasserfall angucken und den Ruhenden Buddha auf dem Gipfel des Berges anschauen. Um 12.30 Uhr geht es dann wieder zurück. Oops 😳, dass ist irgendwie nicht das, was wir gebucht haben, schon garnicht für 250 € 😶. Der Kundendienst in Deutschland ist noch im Nachtschlaf, also rufe ich den Managing Director der ausführenden Firma in Phnom Penh an und bitte um Aufklärung und entsprechende Korrektur. Nach anfänglichen Schwierigkeiten in der Verständigung wird die Tour angepasst und alle Etappen aus dem Angebot (es sind vielleicht sogar ein paar mehr) werden eingebaut. Der Chef selbst wird uns später noch am Wasserfall besuchen. Das nenne ich Kundenservice 👍👏.
    Phnom Kulen ist ein heiliger Berg für die Kambodschaner, denn dieser Ort gilt als Wiege des Khmer Reiches, als König Jayavarman II im 9. Jahrhundert die Unabhängigkeit von Java erklärte und hier die erste Hauptstadt Mahendraparvata gründete.
    Laut aktuellen Forschungen muss sie so groß wie das heutige Phnom Pen gewesen sein. 56 Tempel gab es hier und eine Vielzahl weiterer Bauten, die aber erst in den letzten Jahren durch archäologische Untersuchungen wiederentdeckt werden - soweit sie noch vorhanden sind.
    Erste Etappe ist der Fluss der Eintausend Lingas und liegt fast 70 Kilometer nördlich von Siem Reap. Wir brauchen 1,5 Stunden mit dem Auto dorthin. Unterwegs erfahren wir einiges über das tägliche (Über)Leben der kambodschanischen Landbevölkerung. 90 % sind Bauern, der Rest arbeitet im Service oder der Produktion. Auch die haben es nicht einfach. In der Hochsaison des Tourismus gibt es fast Vollbeschäftigung, danach werden die Hälfte der Leute entlassen oder mit deutlich geringerem Einkommen weiterbeschäftigt.
    Am Kulenbergmassiv angekommen geht es auf abenteuerlicher Straße steil bergauf, bis wir einen Parkplatz erreichen, von dem aus wir zum besagten Flussbett der Eintausend Lingas spazieren. Könnt ihr euch irgendetwas darunter vorstellen? Nein? Gut, dann gibt es jetzt die Erklärung:
    König Jayavarman II erklärte nicht nur die Unabhängigkeit, sondern im Jahr 802 v. Chr. sich selbst zum Gottkönig und ließ als Machtdemonstration im 10. Jahrhundert ein künstliches Flussbett anlegen, das auf 300 m Länge aus dem Felsen gemeißelt wurde. Dieses Flussbett enthält eintausend Darstellungen des Gottes Shiva (Linga, Lingam, Phallus=Penis) knapp 5 cm unter der Wasseroberfläche und der dazugehörigen Begleiter (Yoni=Vagina, Vishnu, Lakshmi ...) aus dem Hinduismus, um – so der Glaube – das darüber hinweg fließende Wasser zu heiligen. Sie repräsentieren den damaligen Fruchtbarkeitskult, mit dem umspülenden Wasser als Lebenselixier der Landwirtschaft auf den Feldern von Angkor: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roHJ-rmMjLsEI0CiC
    Die Krönungszeremonie nach der Fertigstellung auf Phnom Kulen gilt als Geburt des Khmer Reiches. An dieser Stelle fanden immer nach der Regenzeit rituelle Waschungen der königlichen Familie und ihres Gefolges statt, natürlich streng in Kasten unterteilt. Solange, bis die Hauptstadt im 11. Jahrhundert nach Angkor Thom verlegt wurde.
    Uns beeindruckt nicht nur das Ausmaß und der gute Erhalt der Anlage, sondern auch die Präzision und Kunstfertigkeit der damaligen Künstler. Aber das werden wir noch öfter erleben.
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  • Phnom Kulen - Preah Ang Thom

    1 mars 2017, Kambodja ⋅ ☀️ 28 °C

    Nächste Etappe ist der Gipfel des Berges, auf dem wir das buddhistische Kloster Pagode Preah Ang Thom mit dem hochverehrten liegenden Buddha erklettern. Das Besondere daran ist, der Buddha ist tatsächlich die Felsspitze des Berges und wurde im 16. Jahrhundert direkt aus dieser herausgemeißelt. Außerdem ist er mit 17 m Länge der größte liegende Buddha des Landes. Wir erfahren auch, dass es im Reich der Khmer drei Formen von Tempeln gibt: Natürlichen Ursprungs im Berg (Höhlen, Felsen), künstlich im Berg angelegt und Tempelbauten im Flachland. Hier sind wir im Gelände der ersten Kategorie. Noch immer sind die Felsenhöhlen oder -unterstände Meditationsplätze der hier und in der Umgebung lebenden Mönche und Pilgerort für Gläubige. Wir schauen uns um und lernen wieder Neues über Hinduismus und Buddhismus.
    Auch über das kambodschanische Schulsystem werden wir erfahrener. Unser Guide erklärt uns, dass die hier im Wald bzw. der Countryside lebenden Familien hauptsächlich die Jungen zur Schule schicken. Mädchen werden früh und arrangiert verheiratet. Die Schule dauert in der Grundschule auch nur von 7.30 Uhr bis 11.30 Uhr und aufgrund der langen Anreisewege startet sie oft nicht vor 8.30 Uhr. Nicht viel Zeit für eine gute Ausbildung, allein für die eigene Sprache. Viel übler ist ein anderes Kapitel, nämlich das Kambodscha die Hochburg des Kinderhandels und der Zwangsprostitution ist. Bei mehr als 10 Kindern in der Familie und keinem Einkommen, ist der Verkauf der Kinder eine nicht zu unterschätzende Einkunftsquelle.
    Marcus hat sich darüber eine Biografie einer ehemalig Zwangsverheirateten und Sexsklavin gekauft, die heute eine Hilfsorganisation führt. Das Buch wird zwischen uns noch die Runde machen.
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  • Phnom Kulen Wasserfall

    1 mars 2017, Kambodja ⋅ ☀️ 30 °C

    Zum Wasserfall ist es vom Parkplatz nicht weit zu laufen. Gab es vorher nur Staub und Wald, sind plötzlich wie aus dem Nichts Restaurants, Verkaufsstände und - direkt am Wasser - Vermieter von Security Boxen (hier könnten wir unsere Klamotten verschließen) aufgetaucht. Der Wasserfall hat 3 Ebenen, oben 7 m Gefälle und unten 27 m. Das ist auch der Touristenteil des Wasserfalls. Die Einheimischen bleiben oben.
    Bei all dem touristischen Drumherum kommt allerdings keinerlei Idylle auf, so ausgebaut haben wir noch keinen Wasserfall im Dschungel erlebt.
    Wir gehen dennoch baden, denn wegen der Mücken und sonstigen Krabbeltierchen im Wald, sind wir bei 37°C langärmelig und mit Wanderschuhen unterwegs 😓. Das Wasser ist klar und herrlich erfrischend und deshalb genau die richtige Abkühlung für uns 😃.
    Und tatsächlich treffen wir den Managing Director, als wir aus dem Wasser kommen. Er spricht sehr gut deutsch und erklärt uns, dass wir noch einen Wanderguide bekommen und nach dem Lunch dann eine dreistündige Wanderung in den Dschungel zu den Tempeln und Statuen machen. Eigentlich wäre die Tour jetzt sonst zu Ende. Wow, da wurde das Ganze wirklich noch zum Guten gewendet.
    Aber erstmal gibt es echtes Thai-Mittagessen.
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  • Vil Phrea Kral

    1 mars 2017, Kambodja ⋅ ⛅ 30 °C

    Nach dem Essen gehen wir zurück zum Parkplatz und nehmen unseren Wanderguide an Bord. Dann fahren wir über eine sehr abenteuerlich Piste weiter bergauf und in den Dschungel hinein. An einigen Stellen haben wir echt Angst um unser Fahrzeug, denn hier wäre ein Allradantrieb und ein höhergelegtes Fahrzeug sicher besser, aber unser Fahrer meistert alles bravurös. Am Rande des Weges sehen wir sehr sehr ärmliche Behausungen, oft nur ein Bretterverschlag auf Stelzen mit einem einzigen großen Raum, auf dessen Boden die gesamte Familie schläft. Unter dem Haus wird das (wenn vorhanden) Vieh gehalten. Die Menschen im Wald leben vom Anbau von Cashew, Mango oder Reis.
    An unserem Wanderweg angekommen geht es auch sofort los. Um auch gleich Klarheit zu haben, teilt uns unser zweiter Guide mit, die Wanderung dauert 3 Stunden, für jede Etappe ungefähr eine. Lange halten wir uns nicht auf. Die Besichtigung des Geländes des buddhistischen Klostergeländes Vil Phrae Kral beschränkt sich auf das Wohngebäude der Mönche. Daneben wird gerade ein neues Gebäude aus Spendengeldern erbaut. Das Holzgerüst ist beeindruckend. Die restlichen silber, gold und weiß leuchtenden Bauten sollen wir vorerst ignorieren.
    Ein weiterer Punkt wird uns mit Start der Wanderung klar, wir wandern nicht, wir marschieren im Sturmschritt. Wir wollen die alten Tempel und Statuen im Dschungel sehen? Dann aber flott, die Sonne geht in 4 Stunden unter und da wollen wir mit dem Fahrzeug aus dem Wald raus sein.
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  • Sra Damrei - Wächter des Waldes

    1 mars 2017, Kambodja ⋅ ⛅ 29 °C

    Nach einer Stunde zügigen Marsches über Felsen, Sand und durch unterschiedliche Vegetation erreichen wir Sra Damrei, aus dem Felsen gehauene Skulpturen eines 4 m langen und 3 m hohen Elefanten, sowie 2 kleineren Löwen, eines Frosches und einer Kuh. Dieses Ensemble gehörte zu einer alten Tempelanlage, die eine Erweiterung der antiken Hauptstadt Mahendraparvata war.
    Das Ganze wirkt unheimlich mystisch so mittendrin im Dschungel. Kein Wunder, dass die Kambodschaner diesen Berg als heilig betrachten.
    Wir ziehen weiter - im Sturmschritt natürlich.
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  • Prasat Damrey Krab

    1 mars 2017, Kambodja ⋅ ⛅ 29 °C

    Prasat Damrey Krab ist einer der wenigen Überreste der im 9. Jahrhundert gebauten Hauptstadt. Mitten im Dschungel, finden wir innerhalb einer Umfassungsmauer den Prasat Damrei, ein Tempel aus Ziegelstein. Von den ehemals 3 Türmen ist nur einer erhalten geblieben und wir finden Reste einer Umfassungsmauer und wieder typische Symbole des Shiva-Kultes.
    Übrigens ist hier alles super aufgeräumt und geharkt. Die Bergvölker nutzen diesen Tempel weiterhin.
    Für uns geht es jetzt zurück zum Ausgangspunkt .
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  • Zurück zum Ausgangspunkt

    1 mars 2017, Kambodja ⋅ ☀️ 28 °C

    Zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung geht es wieder im stürmischen Schritt durch inzwischen bekanntes Terrain. Wir treffen einige Farmer, die scheinbar von ihren Feldern oder Plantagen kommen. Am Ziel angekommen sehen wir all die Schreine und Tempel aus der Nähe, die wir anfangs nicht beachten sollten. Sie sind alle von privaten, meist hochgestellten Beamten gestiftet worden und zählen daher in den Augen unserer Guides nicht zum ursprünglichen, historischen Komplex. Allein die Vielzahl und das sie gold, silber und weiß sind, beeindruckt uns dennoch.
    Ins Hotel fahren wir zügig und direkt mit unserem Fahrer, über wiederum abenteuerliche Wege und treffen bei Dunkelheit dort ein.
    Den letzten Abend lassen wir dann wieder in der Pub-Street in Siem Reap bei Berliner Wurst (Bockwurst mit Currysauce) und anderen westlichen Speisen ausklingen. Morgen beginnt die Erholungszeit mit unseren Jungs - an den Stränden vor Krabi und seinen Inseln im Süden Thailands.
    Das war ein sehr interessanter, geschichtlicher und voll ausgefüllter, toller Tag.
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