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Eine Reise um die Welt 🗺️ 🌎

WO auch immer du bist, ist genau da, WO du sein sollst. 📖 🧳 🫶 Читать далее
  • Wanderung Acatenango - El Fuego 🛖🌋🥾

    6 октября 2025 г., Гватемала ⋅ 🌧 8 °C

    Klingeling… Klingeling… ⏰ ⏰ Unser Lieblingsgeräusch ertönte bereits 05:00 Uhr. Kaffee ☕️ trinken, fertig machen und los ging es. Ausgestattet mit jeweils einem Tagesrucksack sowie einem gemeinsam „großen“ Rucksack 🎒 ging es zu Fuß in 2️⃣0️⃣ Minuten zur Agentur. 🦶

    Dort angekommen, gab es eine Einweisung 🗣️und die Ausgabe verschiedenen Sachen und Utensilien 🧤🧣🧥 🦯🔦, welche größtenteils im Preis inbegriffen waren.

    Zu den Leihsachen und dem gelieferte Mittagessen 🥗 kamen noch eigene Snacks, Elektronik, Toilettenpapier, 8 Liter Wasser 💧 und Wechselklamotten 🩲 hinzu.

    Nachdem das alles verpackt war, kam der große Rucksack (13 kg) auf den Truck 🛻 und es gab noch ein gemeinsames Frühstück. 🍳

    Anschließend ging es für unsere 25 köpfige Gruppe mit dem Bus 🚌 ca. 1 Stunde nach „La Soledad“. Hier haben wir unsere vier Guides und deren Hunde 🐕 getroffen. Es wurden die Wanderstöcke eingestellt und die Tagesrucksäcke (6 kg) 🎒 aufgesetzt.

    Dann begann die Wanderung 🥾 auf den Acatenango, ein seit 1972 inaktiver Schichtvulkan mit einer Höhe von 3.976 m. ⬆️
    Am Gipfel befinden sich mehrere Basiscamps ⛺️ 🛖 von denen man seinen Zwilling, den aktiven „Volcán de Fuego“ 🌋 beobachten kann. 👀🤩

    Der „Volcán de Fuego“ ist 3.763 m hoch und bildet zusammen mit dem Vulkan „Acatenango“ das Bergmassiv „La Horqueta“. Die letzten schlimmeren Ausbrüche waren im Jahr 2022, 2023 und im Juni 2025.

    Die Wanderung zu unserem Camp auf 3.700 m ⬆️ war knapp 8km lang 📈, dauerte 5 Stunden ⌚️ und führte durch mehrere Klimazonen. Auf dem meist matschigen Boden, ging es permanent steil bergauf. Je höher wir kamen, wurde die Luft spürbar dünner und das Atmen fiel bedeutend schwerer. 😮‍💨😮‍💨

    Begleitet von Sonne ☀️ , Regen ☔️ und kühlen Temperaturen 🥶 war die Anstrengung allen ins Gesicht geschrieben. Schon nach den ersten Metern, trennte sich die Gruppe 🧑‍🧑‍🧒‍🧒 in eine schnellere und eine langsamere auf. Innerhalb der Gruppen wurde immer aufeinander gewartet, motiviert und angefeuert. 👏🏻

    Nach knapp 4️⃣ Stunden kamen wir an den Trucks an, die unsere großen Rucksäcke bis zu diesem Punkt gefahren 🛻 haben. Ab jetzt hieß es mit 13 kg hinten und dem Tagesrucksack vorne, die letzte Stunde hinaufzukommen. 🥵

    Jeder war dankbar für die mehrmaligen kurzen Pausen ⏸️ und so kamen wir alle gemeinsam im Base Camp auf 3.700 m an. 👏🏻💪🏻 Gesehen haben wir allerdings nicht viel, da die dichten Regenwolken 🌧️ uns bis nach oben gefolgt sind. 🤨😶‍🌫️😖

    Wir waren super stolz, dass wir DAS geschafft haben. Das Motto „keiner wird zurückgelassen“ galt von Anfang an. ☝🏼🫡 Mit kleinen Freudentränchen 🥹🥹 in den Augen klatschten wir uns nochmal alle 🆎 und umarmten uns.

    Besonders stolz bin ich auf die „Maschine“ Lena, die nicht einmal gemeckert hat, Mental absolut stark war und mich teilweise abgehangen hat. 💪🏻🏆🥇

    Nachdem alle ausreichend „gekuschelt“ hatten, wurde die jeweils gebuchten Hütten/ Dorms 🛖 verteilt und auch direkt bezogen. Ausgestattet mit Matratze, Schlafsack, Decken und Kissen, sollte einer erholsamen Nacht nichts im Wege stehen. 😴

    Eigentlich wäre jetzt der Moment gewesen, in dem man sich auf einen der Stühle 🪑 an der Klippe setzt, das Lagerfeuer 🔥 entfacht wird und der Kollege „El Fuego“ bestaunt wird.

    Aufgrund des anhaltenden Regens ☔️ wurde das Feuer in den Aufenthaltsraum verlegt und mit einer heißen Schokolade einschließlich
    Marshmallows angestoßen wurde. ☕️ 🍫

    Die noch anstehende Tour bis auf 150 m an den aktiven Vulkan 🌋 heran, wurde ebenfalls aufgrund des Wetters abgesagt. 😔 Wir haben uns stattdessen alle unterhalten, abwechselnd am Feuer aufgewärmt und gemeinsam Abendbrot gegessen. 🥘

    Gegen 20:00 Uhr sind nahezu alle in Ihren Hütten verschwunden. 🥱 Um die Zeit waren es um die 5 Grad und die anhaltende Feuchte ☔️ ließ es nicht angenehmer werden.

    Wir haben noch einen letzten Toilettengang 🚽 gemacht, bevor es die 28 Stufen 🪜 zu unserer Hütte ging. Kaum oben angekommen, riefen 🗣️ die ersten „Fuego“…. „Fuego“… „Fuego“… und tatsächlich, ließ er sich für ein paar Minuten in seiner ganzen Pracht blicken. 👀

    Die Geräuschkulisse und Anblick in der Dunkelheit waren atemberaubend. 😍 Wenn er „nur“ Rauch 💨 ausspuckt, wird das durch ein extrem lautes „Pfeifen“ begleitet. In diesen Minuten meinte er es gut mit uns, und zeigte sogar etwas mehr von seinem können. Der Himmel 🌌 färbe sich orange 🟧 und kurz darauf sprühte etwas Lava heraus.

    Bei so einem Ausbruch knallt es extrem 💥 und es sind Vibrationen zu spüren. Je nachdem wie stark er ausbricht, ist der Knall lauter und die Erschütterung stärker zu spüren. 🫨🫨

    Wir haben uns anschließend auch in unsere Hütte verzogen und schauten noch ewig aus dem Fenster. 🪟 Bis auf eine weiße ☁️ Wolkenwand, war nichts mehr zu sehen. Wir haben uns eingemummelt 🤗 und sind eingeschlafen…. 💤

    …. bis ich wiederholt laute Schreie 🗣️🗣️gehört habe. Sofort habe ich mich aufgerichtet und aus dem Fenster 🪟 geschaut. Anstatt der weißen Wand ☁️, war nur noch ein riesiges schwarzen Dreieck zu sehen, aus dem unfassbar viel Lava in die Höhe Schoß. Kurz darauf kam der Knall 💥 und unsere Hütte 🛖 bebte…. 🤩🤩🤩

    Das kann man einfach nicht in Worte fassen… Noch nie haben wir irgendetwas in dieser Art erlebt. Ob schöne Inseln, Bären 🐻 oder Wale, der Moment, als die leuchtende Lava meterhoch ⬆️ in den pechschwarzen Nachthimmel schießt und anschließend vom Gipfel 🌋 nach unten fließt, ist einfach nicht zu übertreffen und gehört mit Abstand zu den wahnsinnigsten und schönsten Momenten 🥰 auf unserer Reise. 🧳

    Obwohl wir den Wecker im 2️⃣ Stunden Takt gestellt haben, ist nichts weiter passiert. Die geplante Tour 🥾 um 04:00 Uhr zum Sonnenaufgang 🌄 auf den Gipfel zu wandern, ist wegen Schlechtwetter auch ausgefallen. 😞

    So waren wir irgendwie froh, als uns der Guide um 06:00 Uhr weckte ⏰ und die feuchte Nacht (Hütte war undicht) endete. Auch am Morgen war der Vulkan 🌋 nicht nochmal zu sehen. 😶‍🌫️

    Nach dem gemeinsamen Frühstück 🥣 wurde zusammengepackt und wir haben (natürlich) im strömenden Regen mit dem Abstieg begonnen. 🥾 ⬇️

    Bis zu den Trucks schafften wir es in 30 Minuten. Leider erwartete uns dort die Botschaft, dass die Autos feststecken und wir unser Gepäck heute selbst bis ganz nach unten tragen müssen. 🙄😵‍💫

    Ohne lange Diskussion und froh endlich unten anzukommen, ging es Schritt für Schritt nach unten. ⬇️ Einige sind gerannt (soll wohl besser sein 🤷🏼‍♂️) und andere haben es mit dem ein oder anderen Sturz 🤕, ganz in Ruhe nach unten geschafft.

    Man glaubt es nicht, aber die 3️⃣ Stunden Abstieg waren mindestens genauso anstrengend wie nach oben. 😖 Durch geschwitzt, nass vom Regen und die Knochen brennen. 🔥

    Zurück auf dem Hof der Guides, gab es noch eine kleine Abschlussbesprechung 📋 und ein Gruppenfoto. 🖼️ 📸 Anschließend ging es mit dem Bus 🚌 zurück zur Agentur. Hier wurden die ausgeliehenen Utensilien zurück gegeben und alle bekamen ein Bier/ Cola. 🍻

    Bezahlt habe wir insgesamt 376 € und es war jeden Cent wert. Die Guides sowie die Einweisungen und Erklärungen waren super, das Equipment ist in gutem Zustand und natürlich das Erlebnis, dass nun zu einem der Schönsten auf unserer Reise zählt, bleibt unvergesslich. 🥰🏆

    In unserem Gesamtpreis 💰 inbegriffen war die Tour, sämtliche warme Kleidung (Pullover, dünne Jacke, dicke Jacke, Handschuhe, Schal und Mütze) und Wanderequipment, Mittag, Abendessen, 2x Frühstück und Snacks, Eintritt, Shuttle und unsere kleine Privathütte auf dem Berg. 🔝

    Nach der Verabschiedung aller, habe wir uns erstmal zurück zur Wohnung geschleppt ♿️ und versucht zu realisieren was letzte Nacht passiert ist. 🤩🤩🤩

    (Die Videos sind leider nicht von bester Qualität, aber ich denke man erkennt, um was es sich handelt. 😬🌋😉)
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  • Antigua 🏡 📸 🌆

    3–8 окт. 2025, Гватемала ⋅ ⛅ 23 °C

    Der Van 🚐 kam überpünktlich und mit dem Transfer hat alles funktioniert. Bis auf viel Regen, riesige Schlamm- und Steinlavinen 🪨 auf den Straßen sowie einem andauernd betenden Fahrer 🙏🏽🛐 war die Strecke recht unspektakulär.

    Schon nach 2,5 Stunden sind wir in „Antigua“ angekommen. Der Ort, in dem die eigentliche Rundreise begann. 😊 Mit Absicht anfänglich übersprungen, haben wir jetzt ein paar Tage 📆 Zeit, um uns die Stadt + Umgebung anzuschauen, unsere langersehnte Wanderung durchzuführen 🥾 und ein paar organisatorische Dinge für die Weiterreise zu erledigen. 👩‍💻💪🏻

    Da uns der Fahrer 🧑‍💼, trotz mehrmaligen Diskussionen auf allen Sprachen, partout nicht zur Unterkunft 🏨 fahren wollte, sind wir wir relativ mittig, am „Parque Central“ ausgestiegen. Von da aus, ging es innerhalb von 🔟 Minuten zum Airbnb.

    Glücklicherweise war ein größerer, gut ausgestatteter Supermarkt direkt um die Ecke, sodass das Einkaufen schnell erledigt war. 🛒 🛍️

    Am nächsten Tag 📅 ging es nach dem Frühstück 🍳 in die Stadt, um uns endlich die notwendigen Infomationen/ Dokumente 📑 sowie die entsprechenden Währungen 💵 der jeweiligen Grenzübergänge für die Weiterreise zu besorgen. 🛂🚔

    Wir benötigen eine neue Festplatte 💽 und außerdem stand noch der Gang zum örtlichen DHL Shop 🏤 auf dem Zettel. Auf dem Weg dorthin, waren wir besonders aufgeregt, da die Auskunft der Dame, über unsere Weiterreise entscheiden wird. 🤩🥸🤨

    Das Objekt der Begierde ist hierbei unsere Drohne. 🚁 In allen bisherigen Ländern war, unabhängig von der Flugerlaubnis, das reine Mitführen kein Problem. Wenn das Fliegen also nicht erlaubt war, blieb die Drohne einfach im Rucksack. 🎒 🫡

    Leider gibt es jetzt ein einziges Land auf unserer Route 🧭, was ein striktes Verbot 🚫ausgesprochen hat. -> Nicaragua 🇳🇮
    Egal was man dort einführt, hauptsache KEINE Drohne 🚁 und KEINE Ferngläser. 🤦🏻🤷🏼‍♂️

    Unzählige Reisende 👬 berichten darüber, das die Utensilien sofort beschlagnahmt und vernichtet werden. Selbst unsere Rückfrage 📧 beim zuständigen Amt, bestätigte dies. 🙄

    Es bleiben also nur zwei Möglichkeiten, wir überfliegen ✈️ Nicaragua oder wir verschicken die Drohne und reisen wie geplant über Land 🚎 weiter. ☝🏼🙆🏻‍♂️

    Dementsprechend müssen wir unsere Transfers 🚌 / ✈️ buchen und brauchen bei Versand natürlich auch eine Adresse… 🤦🏻

    Die Postangestellte jedenfalls bestätigte uns schonmal die Möglichkeit zum Versand 📦 und konnte uns auch schon entsprechende Kosten 💲 nennen. 🔝 Da morgen Sonntag ist, verabschiedeten wir uns vorerst, bis Anfang kommender Woche. 👋🏼

    Mit den ganzen gesammelten Informationen 📋 ging es direkt zum Abendessen und anschließend zur Unterkunft. 🏨 Es gab übrigens vegetarisches, veganes und glutenfreies Abendessen. ☝🏼🥘 Geschmeckt hat es, aber mein Körper mochte es nicht so. 😅😬

    Den nächsten Tag verbrachten wir zu Hause. Wir haben viel recherchiert 👩‍💻 und philosophiert, wie wir weiterreisen. 🚌 ✈️ Hinzukam gaaaanz viel Wasser trinken und ordentlich ausruhen, so dass wir morgen bestmöglich fit sind. 🫢😉🥾

    ———— Vulkanwanderung El Fuego ————

    Nach Rückkehr von der Wanderung stand noch einiges auf dem Tagesprogramm. Allerdings haben wir alles geskippt und nur noch die Beine hoch gelegt. 🦵⬆️ 🛋️

    Der letzte Tag begann mit starkem Muskelkater in den Waden und den Oberschenkeln. 🤕 Auf dem Weg zum Frühstückstisch meinte Lena, sie fühlt sich wie ein Neugeborenes, was gerade anfängt zu laufen. GENAU so hat sie sich auch bewegt. 😅😅

    Da heute der letzte Tag war, mussten wir aber nochmal in dies Stadt. Als hieß es Zähne 🦷 zusammenbeißen und los…. Bis in die Hocke zum Schuh 👞 anziehen sind wir gekommen, aber kaum wieder hoch. 😂🤪 Wie ein altes Ehepaar, haben wir uns gegenseitig hoch geholfen. 👵 👴

    Anstatt 🔟 Minuten brauchten wir diesmal 2️⃣0️⃣ Minuten bis in die Stadt. 🌆 Jede hohe Bordsteinkante oder Stufe 🪜 wurde gemieden. Ein hoch 👏🏻 auf die abgesenkten Bordsteine an den Einfahrten, die uns im ZickZack 〰️den Weg in Richtung DHL-Shop 📦 ebneten.

    Vorbei kamen wir währenddessen an der Kirche „Iglesia y Convento de San Agustín“ ⛪️ und sind über den zentralen Platz ⛲️der Stadt dem „Parque Central“ mit der angrenzenden Kathedrale „San José“ gelaufen. 🧑‍🦽🏃🏽

    Die Dame beim Paketdienst 🏤 erkannte uns wieder und legt direkt los, die ersten Sachen in ihren Computer zu tippen. 👩‍💻 Sie kontrollierte 🔍 die Drohne und das Zubehör (es dürfen keinerlei Batterien enthalten sein) und verpackte es sorgfältig in einen Karton.

    Mittlerweile hatten wir Kontakt mit einem Hotel 🏨 in Costa Rica 🇨🇷 aufgenommen um unser Paket dort hin zu schicken. Das war kein Problem und so hatten wir eine Adresse und die Kontaktdaten.

    Ausserdem erklärte sie uns noch, das die Sendungsverfolgung und eine Versicherung inbegriffen sind. Lediglich der Zoll 🛃 wird sich aber nochmal melden. 🙋🏼‍♂️

    Nach 3️⃣0️⃣ Minuten und unzähligen Papierkram 📋, waren wir 1,5 kg und 75€ leichter. 😬🫣

    Nach dem Versand 📦 ging es durch das Tor „Arco de Santa Catalina“ zum Startpunkt unserer Rundreise dem „Parque La Merced & La Merced“.

    Überall wurden natürlich ausreichend Bilder 🎥 📸 gemacht und ein paar kleine Lädchen begutachtet. 🛍️ Im Supermarkt haben wir noch Verpflegung 💧🍪 für den nächsten Tag geholt und sind über ein Bier- Sonderangebot gestolpert. 😅

    Die Preise waren zwar wie überall, allerdings gab zu verschiedenen Biermarken die entsprechenden T-Shirts 🎽 oder ein Portmonee 💰 dazu. Kurzerhand tauschten wir das gewünschte T-Shirt mit dem günstigsten Bier und klebten Portmonee und noch eine Mütze unserer Lieblingsmarke oben drauf. 😬😇 Die Dame an der Kasse grinste nur und scannte unsere Artikel. 🤪🥳

    So ging es mit einem Super-Sonder-Schnapper🫸🏻🫷🏻💰 zurück ins Apartment. 💪🏻

    Hier haben wir noch all unsere Sachen gewaschen 🧼 und wieder in den Rucksäcken verstaut. Danach ging wieder zeitig ins Bett 🛌, denn auch der nächste Tag sollte früh beginnen. 😴👋🏼
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  • Lake Atitlan - San Marcos & Panajachel

    29 сент.–2 окт. 2025, Гватемала ⋅ 🌧 20 °C

    Wir sitzen gerade im Van 🚐 in den nächsten und voraussichtlich auch letzten Ort. Wir sind froh, dass es nun endlich ein Stück weiter geht.

    Von „San Pedro“ hat uns ein kleines Boot 🚣🏼 nach „San Marcos“ gebracht. Innerhalb von 5️⃣ Minuten und für 2€ pro Person waren wir auf der andere Seeseite.

    Hier waren wir ein paar Tage in einem kleinen Hotel 🏨 direkt am See. Die Rezeptionistin war sehr nett und hat uns ein Zimmer- Upgrade spendiert. Anstatt einem Doppelzimmer, bekamen wir eine kleine, komplett verglaste 🪟 Suite mit Blick auf den See und dem weit entfernen ausbrechenden Vulkan 🌋 „Fuego“. 🥰

    Die Nebensaison 🙅‍♂️ ist auch hier deutlich spürbar, viele Outdoor Aktivitäten werden gar nicht erst angeboten. 🙄 Dafür gibt es umso mehr Tantrakurse, „Beruhige dein Inneres durch Lachen“ - Kurse oder „Klatsch und Tanz deinen Namen“ - Kreise… 😵‍💫🫥

    Alles nichts für uns und so haben wir uns eine kleine 8 km Wanderung 🥾 in die nächste Ortschaft „Tzununa“ herausgesucht. Eine „Panorama-View“ Wanderung sollte es sein…

    Der Weg war super toll, nur ohne „Panorama“ und führte entlang einer häufig befahrenen Straße. 🙄🤦🏻 Im Zielort 🏁 gab es bis auf eine Apotheke, einen Supermarkt und ein Café überhaupt nichts. 🧐 Wenigstens günstiges Mückenspray 🦟 haben wir dort bekommen.

    Sofern es mal nicht geregnet hat, haben wir einige Zeit am See genossen, Lena hat sich mit dem Video 👩‍💻 beschäftigt und die Abende haben wir mit Dart- und Tischtennis spielen 🎯 🏓 verbracht. Nachdem erst das „Ich kann das nicht…“ / „Ich bin so schlecht…“ überwunden werden musste, habe ich mehrmals gnadenlos verloren. 🥺🫣🙆🏻‍♂️

    Bis auf die spielerischen Abwechslungen, haben wir uns ehrlich gesagt, echt gelangweilt . 😴 Dementsprechend war die Freude groß, als es wieder zum Pier ging 🏃🏽‍♂️ und wir erneut auf ein kleines Boot 🚤 steigen konnten.

    Die Fahrt dauerte diesmal 40 Minuten, kostete uns knapp 3️⃣ € pro Person und brachte uns nach „Panajachel“ an das nordöstliche Seeufer. 🌆

    Leider hat uns auch dieser Ort 🏡 nicht wirklich abgeholt. Es gibt eine zentral gelegene, belebte Straße mit Restaurants 🥘 und Bars 🍹 sowie eine Art Promenade entlang des Sees.

    Wir haben unser Gepäck 🧳 weggebracht und uns dann die beiden „Highlights“ angeschaut. Sogar ein Hard Rock Café „für Arme“ gab es, leider ohne Pins. 📌 😅

    Nach zwei Stunden ging es im strömenden Regen ☔️ zurück zum Hotel. 🏨 Hier haben wir nur eine Nacht verbracht um am nächsten Tag in den Van 🚐 zu steigen, in dem wir gerade sitzen.

    Die Nacht war genauso anstrengend, wie die letzten auch. 🙄😴 Wir haben es langsam satt von angrenzenden Fitnessstudios (ab 06:00 Uhr), den naheliegenden Nachtclubs 🎶 🔊 (bis 04:00 Uhr) oder von diesen absolut nervigen „Kanonenschlägen“ 🧨 geweckt zu werden bzw. gar nicht erst schlafen zu können. Hinzu kommen noch unzählige rücksichtslose Touristen….

    Die besagten „Kanonenschläge“ sind übrigens Knallkörper 🧨 🎆 und/ oder Feuerwerkskörper, die häufig bei Feierlichkeiten wie Hochzeiten, Geburtstagen und anderen Festen gezündet werden. Sie dienen u.a. auch als „Mitteilung“ zur Zusammenkunft der jeweiligen Menschen/ Familien. 🧑‍🧑‍🧒‍🧒

    Warum diese Dinger gefühlt 24/7 gezündet werden ist uns ein Rätsel 🔎, die sind aber teilweise soo unfassbar laut und stark, das wir zusammenzucken. 😬

    Nach dem Frühstück 🍳 wurde wieder gepackt und es ging zu Fuß 🦶 5 Minuten zum Abholpunkt. Ein letzter Ort in Guatemala 🇬🇹, von dem wir hoffen, nicht auch „enttäuscht“ zu werden. 🫡🧐💁🏼‍♂️

    ——— ⚠️⚠️⚠️

    Nichts gegen das Land Guatemala. ⚠️ ☝🏼Die Leute 🧑‍🧑‍🧒 hier sind wirklich total freundlich, aufgeschlossen und hilfsbereit und die Landschaft 🌳 🌊 🏔️ ist teilweise auch sehr sehr schön. Zudem haben wir uns bisher nirgendwo unsicher gefühlt!

    Für uns gibt es einfach zu wenig zu tun und die Abwechslung unter den verschiedenen Stopps ist nahezu nicht vorhanden. 🙅‍♂️ Vielleicht haben wir auch „zu viel Zeit“ oder es liegt an der Nebensaison… 🤷🏼‍♂️

    Jeder hat andere Vorlieben, unsere werden aktuell jedenfalls nicht erfüllt. 🫡🫥
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  • Lake Atitlan - San Pedro La Laguna ⛰️🥾

    25–28 сент. 2025, Гватемала ⋅ ☁️ 22 °C

    Die Verabschiedung hatten wir ja bereits hinter und waren mit unserem Gepäck unterwegs… 🏃🏽🎒

    Den Treffpunkt am Supermarkt um die Ecke, haben wir per WhatsApp 📲 mit dem Fahrer vereinbart. Das angegebenen Zeitfenster 🕰️ 🪟 von 20 Minuten hat er eingehalten und uns kurz nach 09:00 Uhr abgeholt. 🚐

    Üblicherweise wurden noch andere Punkte 🚏angefahren, um weitere Menschen 🧑‍🧑‍🧒‍🧒 einzusammeln, bevor es anschließend zum „Hafen“ ging. 🤨🧐🤔

    Eventuell noch ein letzter Abholpunkt…. Obwohl der Van voll war? 🤔 Ergibt keinen Sinn… als er dann rückwärts 🔙 die Rampe in Richtung Wasser fuhr, war allen klar, es geht per „Fähre“ weiter. 🤨🫣

    Eigentlich ja kein Problem, nur sind es hier keine modernen Fähren, sondern zu groß geratene Fischerboote. Die schwimmenden Bretter bestehen aus Holz 🪵 und können lediglich zwei 2️⃣ - 3️⃣ Autos fassen. Der Kapitän 👨‍✈️ sitzt am Heck, bedient den kleinen Motor und rückt regelmäßig seinen Sonnenschirm. ⛱️

    Es ging also 15 Minuten durch die engen Mangroven 🌳 bis zu einem Anleger auf der anderen Seite. Von da aus führte der Weg wieder über teils asphaltierte Straßen, Berg hoch ⬆️ und Berg runter ⬇️, bis wir nach 4,5 Stunden (für 90 Kilometer) in „San Pedro La Laguna“ angekommen sind.

    ——— 💡

    Die kleine, hauptsächlich indigene Stadt „San Pedro La Laguna“ trohnt auf 1.600 m Höhe & hat ca. 13.000 Einwohner.

    Die Stadt befindet sich am südwestlichen Ufer vom „Lake Atitlán“ und somit am Fuß des Vulkan „San Pedro“ (3.018 m) und ist bekannt für die zahlreichen Spanischschulen.

    Der „Lago de Atitlán“ ist der zweitgrößte See in ganz Guatemala. Der See hat eine Fläche von 130 km², ist von Ost nach West ca. 18 km lang und liegt ca. 1.560 Meter über dem Meeresspiegel.

    Er ist umgeben von den drei Vulkanen „Tolimán“, „Atitlán“ und „San Pedro“. Die Wassertemperatur schwankt je nach Jahreszeit zwischen 18 und 20 Grad Celsius.

    Der See liegt in einem Krater (Caldera), der vor ungefähr 84.000 Jahren durch die Explosion eines sehr großen Supervulkans entstand. (→ Los Chocoyos) Im Laufe der Zeit ist der Wasserspiegel des Sees angestiegen, da das Tal keinen natürlichen Abfluss hat.

    ——— 💡

    Nach der Ankunft war ein 5-minütiger Fußmarsch 🦶 zur Unterkunft angesagt. Unser Zimmer war schon bezugsfertig, sodass die Rucksäcke 🎒 im Zimmer 🏨 landeten und wir uns direkt auf zur Stadterkundung machen konnten. 🔍

    Viel gab es allerdings nicht zu sehen, man merkt doch sehr, dass Nebensaison ist. Kaum Touristen, viele Läden sind geschlossen 🔒 oder werden umgebaut. Viele Restaurants öffnen, wenn überhaupt, meist erst abends. 🙄

    Den restlichen Nachmittag haben wir auf der gemütlichen Dachterrasse verbracht und waren später noch Abendessen. 🥘

    Der nächste Morgen begann mit Sonnenschein ☀️ und einem leckeren Frühstück auf der Terrasse, was bei dem Preis von 43,25€ / Nacht inclusive war. 💪🏻😋

    Wir waren Wäsche 🧺 wegbringen (6,25 € für 6 Kilo), die Bootstickets 🎟️ zum nächsten Ort kaufen, einen Guide für die morgige Wanderung 🥾 organisieren und haben das Thema SIM Karte nochmal versucht zu klären.

    Die Dame aus unserem Hotel 🏨 konnte uns einen geeigneten Laden empfehlen. Den haben wir auch gefunden 🔍 und sie haben sich dort auch sehr bemüht und versucht eine Erklärung zu finden. 🫥🫡 Am Ende wurde uns mitgeteilt, dass uns eine falsche Karte verkauft wurde (nur telefonieren 📞), wir könnten aber für ein paar Euro wechseln.…

    Wir haben uns natürlich auch nochmal darüber informiert 🧑‍💻 und festgestellt, dass der Anbieter „Tigo“ ausschließlich in Guatemala 🇬🇹 funktioniert. Die Konkurrenz aber auch alle anderen Länder in Nord- und Mittelamerika abdeckt und Preisgleich ist. 😮‍💨

    Wir haben also dankend abgelehnt und sind zum Konkurrenzshop „Claro“ nebenan. 🏪 Der verkaufte uns nun endlich eine funktionierende Karte, welche ähnliche Konditionen hat 💰 und die nächsten Wochen/ Monate durchweg funktioniert. 💪🏻

    Wir sind noch durch ein paar Gassen 🏘️geschlendert, haben uns u.a. eine Schule und den kleinen Park „Parque La Puerta Hermosa“ ⛪️🪷angeschaut, bevor es zum Abendessen ging.

    Lena hat sich ein Thunfisch Salat 🐟🥗gegönnt, während es bei mir Reis mit Chicken gab. 🍚 🐓 Kurz nach dem Essen wurden wir auf den beweglichen „Türstopper“ aufmerksam, wie ihn Lena nannte. 😅🤭

    Optisch gab ich Ihr recht, allerdings bewegt sich ein herkömmlicher Türstopper eigentlich nicht. 😅 Wir stellten schnell fest, dass es sich um die Schildkröte der Besitzerin handelt, die wohl heute Auslauf hat. 🤦🏻

    Danach ging es auch schon ins Bett, morgen geht es früh raus. 🌙💤

    ⏰ ⏰ Bereits um 03:00 Uhr riss uns das schreckliche Geräusch aus dem Schlaf. 🛏️
    Anziehen und fertig machen, 2️⃣ Minuten laufen und dann rief auch schon jemand durch die dunkle Gasse unsere Namen. 🗣️🗯️

    Nach dem 5️⃣ Minuten Marsch zum Van, ging es in ca. 30 Minuten 🚐 den Berg hinauf, in die nächste Ortschaft. Durchzählen, Kopflampe 🔦auf und dann hieß es hintereinander erst über Felder, durch den Dschungel und schlussendlich gefühlt 80.000 Stufen 🪜 hinauf.

    Da Lena Stufen so mag, nahmen wir uns besonders viel Zeit, bis wir nach 45 intensiven Minuten und völlig geschafft auf 2.260 Metern am „Indian Nose“ ankamen. ⛰️ ⬆️

    Unser Guide war super geduldig und motivierte uns mit falschen Zeitangaben. 😅 Endlich oben angekommen, gab es eine heiße Schokolade (oder Kaffee) ☕️ sowie ein leckeres Stück süßes Brot. 🥖 Es war unfassbar kalt, aber die diese Aussicht und das Gefühl über den Wolken zu sein, war atemberaubend. 😍🤩

    Wir machten die üblichen Fotos + Videos 📸, setzen 🪑 uns in eine ruhige Ecke und haben zusammengekuschelt, den großen gelben Fleck ☀️ beim aufgehen beobachtet.

    Man hatte Blick auf den riesigen See, die 3️⃣ umliegenden Vulkanen und konnte sogar im Hintergrund den aktiven Vulkan „El Fuego“ ausbrechen sehen. 🌋 🥺☺️

    Nach 1,5 Stunden ⌚️ ging es gesammelt wieder bergab. Schon irre, was man bei Tageslicht sieht 👀 und im dunklen hoch gelaufen ist. 🤯

    Der rasante Sturz, mit gekonnter Drehung von Lena war zwar filmreif 🍿🎥, ließ die Gruppe aber dennoch kurz in eine völlige Stille und anschließend einem gemeinsames „Ohhhh“ verfallen… Die Guides haben alles gecheckt, 👨‍⚕️ ihr geht’s gut und so kamen wir ohne weitere Blesurren wieder unten an. ⬇️

    Gegen 08:30 Uhr waren wir zurück im Ort, um noch pünktlich unser Frühstück 🍳 zu genießen. Mehr als ein naheliegendes Sportfest ⚽️🎽 zu besuchen, haben wir nicht mehr gemacht.

    Den letzten Tag 📆 verbrachten wir entspannt am See. 😎 Leider regnet es regelmäßig ab 14:00/ 15:00 Uhr, sodass das ganztägige Erlebnis am See ausblieb. 🥺 Stattdessen haben wir es uns auf der überdachten Dachterrasse 🏡 gemütlich gemacht.

    Es stand noch ein FaceTime Date 📱 mit den Liebsten an und haben u.a. Spanisch gelernt. 👩‍🏫

    Ich bleib weiterhin beim „versuchen“, Lena könnte bereits Spanischkurse geben. 🤓
    Sie saugt jedes Wort 💬 auf und fragt sogar bei den Einheimischen nochmal nach der genauen Bedeutung oder Aussprache nach… Natürlich auf Spanisch… Keiner mag Streber…🙄🫥😵‍💫

    Nach dem Abendessen, ging es duschen 🚿 und ab ins 80 cm breite Bett. 🤦🏻 Gepackt wird erst morgen früh, auf Serie schauen hatten wir keine Lust, also hieß es früh einschlafen.🌙😴
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  • Die letzten Tage in El Paredon 🏄‍♀️☀️🛶

    18–24 сент. 2025, Гватемала ⋅ ☁️ 30 °C

    „Buenas Noches“ ihr Lieben. 🙋 Nun endlich kommen die Zeilen über die letzten vergangene Tage. 😬

    Nachdem ich schon darauf hingewiesen wurde… 📲 -> Ich versuche die nächsten Berichte wieder regelmäßiger zu schreiben. ✍️ 😅

    Der Körper hat auf jedenfall Farbe 👦🏾👩🏽bekommen, so viel schon mal vorab. ☀️

    Wie geplant, haben wir sehr viel Zeit ⌚️ damit verbracht, uns mit den kommenden Tagen und Wochen zu beschäftigen. Bis auf ein paar bürokratische Sachen 📋 konnten wir auch alles erledigen, sodass wir zumindest die nächsten 2️⃣ Wochen erstmal nichts größeres mehr buchen müssen 🥸🤓 und auch ungefähr wissen, wo wir zwei Monate sein werden. ✅

    Während die 🔌 elektronischen Geräte geladen werden mussten oder das Internet 🛜 wiederholt ausgefallen ist, haben wir unseren Freunden - den Sandmücken 🦟 - am Strand einen Besuch abgestattet. 🙄 Ob sie nun im Sand leben oder in der Luft rum schwirren, kein Sch… 🐖 braucht diese lästigen Tierchen.

    Am Strand hält man es bei diesen Temperaturen aber eh nicht lange aus. 🥵 Schatten gibt es leider gar keinen und selbst Sonnenschirme ⛱️ waren im Ort nirgends zu finden. 🛒

    Also hieß es, zwischen den schattigen Plätzchen 🌴 auf dem Grundstück, dem klimatisieren Bungalow 🏡 und den gut durchlüfteten Restaurants zu switchen.

    Hier haben wir auch Alejandro kennengelernt, einer der wenigen englisch sprechenden Imbissbetreiber. 🥘 Nach dem leckeren Mittagssnack wurde bezahlt 💵 und Lena hat die Chance direkt genutzt, sich bei Ihm über unsere SIM Karte 📲 zu erkundigen.

    Nachdem wir in mehreren Märkten 🛍️ versucht haben sie aufzuladen, kommt weiterhin eine Fehlermeldung und sie bleibt ohne Funktion. 🙅🏻‍♀️ Alejandro war so freundlich, mit uns zum nächsten Supermarkt zu gehen 🏃🏽‍♂️und es auf „spanisch
    zu probieren“. Leider blieb der Erfolg aber auch bei ihm aus. 🤦🏻🫩

    Er bot uns an, dass wir über eine Freundin eine neue SIM Karte aus „Guatemala City“ bekommen können. Natürlich nahmen wir das Angebot dankend an. 🙏🏽 Es stellte sich allerdings später heraus, dass er seinen Ausweis 🪪 verloren hat und so keine neue Karte beantragen konnte. 😵‍💫🙄

    Wir haben mittlerweile auch ein Lieblingsrestaurant in dem wir wieder leckere Sachen wie Falaffel Wrap, Limetten-Shrimps 🍤 und Nachos probiert haben. Und ja, es abgab auch mal Pizza… 🍕🤭🥰 Den Tequila 🍸nach dem Essen gibt es von der Bedienung Danny auch bereits umsonst. 🤓🤑

    Zum guten Essen im Dorf, gehört natürlich auch hin und wieder mal ein Cocktail. 🍹 Auch hierzu könnten wir einen super Laden inklusive neues Lieblingsgetränk empfehlen. 😂 Unser Favorit - Die „Paloma“.

    Der Inhalt besteht aus Tequila und Grapefruit-Limonade, mit zusätzlich Limettensaft und Salz. 😋 Der Barkeeper ist ebenfalls super nett, wenn wir mal unsere Einkäufe 🛍️🛒dabei hatten, hat er sie während unserem Besuchs in seiner Kühltruhe gelagert. 🧊

    Als wir eines morgens bei „Lady“ im Status 📱eine Riesenschildkröte sahen, schrieben wir Ihr, wo wir diese finden können. 🔍 Sie antwortete auch recht schnell und erzählte von einer Organisation, in der Sie tätig sei. 🤔

    Die folgende Nachricht 💬 war mit einem Standort 🗺️ und einer Uhrzeit 🕰️ für den nächsten Tag gefüllt. Außerdem eine Auflistung von Krams, was wir einpacken sollten. Wenn wir möchten, könnten wir die Organisation begleiten. Ohne wirklich zu wissen, was wir machen, sagten wir zu. ✅

    ——— 💡

    Die Organisation die wir unterstützen dürfen nennt sich "CONAP" („Consejo Nacional de Áreas Protegidas“), also dem Nationalrat für Schutzgebiete. Sie wurde 1989 gegründet und ist das höchste Richtungs- und Koordinierungsgremium des Systema Guatemalteco de Áreas Protegidas (SIGAP), dem guatemaltekischen System der Schutzgebiete.

    Das „Parque Nacional Sipacate-Naranjo“ ist ebenfalls unter „CONAP“ geschützt. Es schützt einen der am besten erhaltenen Überreste von Mangrovenwäldern, an der Südküste Guatemalas. Das gesamte Schutzgebiet umfasst etwa 2.000 Hektar. Hier gibt es vier Mangrovenarten -> rote, schwarze, weiße und „botoncillo“ (gewöhnlich Avicennia oder ähnliche Arten).

    Zudem gibt es zahlreiche Schutzprogramme, sowie bspw. das Tortugario (Meeresschildkrötenprogramm). „CONAP“ betreibt oder kooperiert mit einem Schildkrötenaufzuchtprogramm („tortugario“) in „El Paredón“. Die Eier von Meeresschildkröten werden gesammelt, überwacht, ausgebrütet und die Jungtiere ins Meer entlassen. In der Saison 2021-2022 wurden im „Tortugario El Paredón“ 32.088 Eier ausgebrütet, daraus wurden 28.378 Jungtiere freigelassen. Das entspricht einer Schlupfquote von etwa 95 %.

    Weiterhin leitet „CONAP“ die Bestände­überwachung, z. B. von Meeresschildkröten (Anzahl der gelegten Eier, Aufzucht, Freilassung) und führt Kontrollen und Bewachung gegen illegale Aktivitäten (z. B. Abholzung/ Mangrovenrodung) durch.

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    Am nächsten Morgen ging es zu 15 Minuten zu Fuß 🦶 zum „Pier“. Hier trafen wir uns mit „Lady“ und einigen anderen Personen. Punkt 07:00 Uhr kam ein Boot 🚣🏼 an, auf dass das Equipment 🩺 💉🕸️ geladen wurde und los ging es.

    Eine gute Stunde später, endete die Fahrt durch die Mangroven 🌳 an einem verlassenen Anleger. Hier gab es ein kurzes Briefing mit Zeichnungen per Stock 🦯 im Sand. Viel verstanden haben wir leider nicht, aber Hände und Füße haben geholfen… ☺️

    Erster Schritt war das Dach des Bootes ab-zumontieren. Danach wurden leere Flaschen 🍾 mit Sand gefüllt und diese an einem Netz angebracht. Erklären 🗣️ war hier nicht, also wurde es uns gezeigt, bevor wir selbst angepackt haben. 💪🏻

    Das Boot 🚣🏼 wurde mit einer Plane ausgelegt und das Netz darauf ausgerollt. Das Boot fuhr los und sämtliche Menschen LIEFEN dem Boot hinterher. 🤦🏻🤷🏼‍♂️ Unser Blick 👁️ zu „Lady“ verriet uns aber, dass wir bei ihr an Land bleiben sollen/ können. 😮‍💨

    Die Jungs und Mädels standen bis zum Hals im Wasser und verschwanden hinter den Mangroven. Uns wurde später klar, dass das netzt per Boot ausgebreitet wird und an den beiden enden die Menschen einfach ziehen. 🙆🏻‍♂️💁🏼‍♂️🤨

    Nach zwanzig Minuten waren die ersten Köpfe wieder zu sehen und der Motor zu hören.👂 Alle kamen zurück an Land und tatsächlich waren im Boot vier riesige Schildkröten. 😵🐢 Da wir bis dato noch nicht wussten, war wir hier tun, waren wir umso mehr überrascht. 🤩🤩🤩

    Die 4️⃣ gefangenen Kollegen und Kolleginnen werden nacheinander aus dem Boot 🚣🏼 gewuchtet und an Land ausgiebig untersucht. Sie wurden vermessen 📐, gewogen ⚖️, gechipt und wenn notwendig auch direkt verarztet. Natürlich wurde das auch alles schriftlich 📋 und per Foto 📸 dokumentiert, bevor sie wieder zurück im trüben Wasser 💦 verschwanden.

    Die größte Schildkröte an diesem Tag war übrigens 92 cm lang / 80 cm breit und wog knapp 100 kg. 😵‍💫😲

    Nach ca. 4️⃣ Stunden Arbeit wurde alles zusammengepackt, das Dach wieder am Boot 🚣🏼 angebracht und dann ging es eine Stunde zurück durch die Mangroven.

    Zurück an Land, konnten wir es immer noch fassen, was wir heute erleben durften. Ohne jegliche Ahnung was der Tag bringt, haben wir am Ende völlig überraschend bei einer Tierschutzorganisation die sich u.a. zum Wohl der Schildkröten einsetzt - helfen dürfen. 😇🤩🥺

    Am Abend schrieben ✍️ wir noch mit „Lady“ und schickten gegenseitig unsere Bilder 📸vom Tag. Wahnsinn, wie oft sie sich für unsere Unterstützung 🎗️💪🏻 bedankt hat, obwohl wir gar nichts groß getan haben. 🙏🏽 Die letzte Nachricht 📱 endete spontan mit einer erneuten Einladung für übermorgen. 📆

    Begeistert 🤩 von der heutigen Tour, sagten wir natürlich auch hier, ohne Überlegung, zu. ✅

    Diesmal begann der Tag erst um 08:30 Uhr. Der Treffpunkt 🚉 war diesmal an der für uns bekannten Baby-Turtle Station. Auch hier gab es ein kurzes Meeting, danach wurden Schildkröten Eier 🥚vergraben und wiederum geschlüpfte freigelassen. Das war nochmal ein ganz anderes Erlebnis, ohne Touristen. 🤭

    Anschließend ging es gemeinsam zum Pier, wo wieder ein Boot auf uns wartete. Heute wurde keine „Werkzeug“ aufgeladen, sondern schwere weiße Säcke. 🧐 Wir legten ab und fuhren in die entgegengesetzte Richtung als beim letzten Mal.

    Schon nach 🔟 Minuten erreichten wir das Ziel. Es wurden die Gummistiefel angezogen (für uns gab es eine Art „Überzieher“) und über den Steg ging es an Land. Überhäuft von Mücken 🦟 und knöcheltief im Schlamm, liefen wir wie die Ameisen 🐜 hintereinander in die Mangroven hinein.

    Jeder bekam mehrere Hände 🙌🏻 voll angesetzter Mangroven, die (mit der braunen Seite zuerst) beliebig in den Matsch gesteckt wurden. Eine einfache, aber effiziente Arbeit, die dem Erhalt der „Roten Mangroven“ dienen. 😇🙏🏽

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    Die Mangroven dienen generell und überall auf der Welt als Lebensraum für viele marine Arten (Fische, Krustentiere etc.), Schutz vor Erosion und als Puffer gegen Stürme und Gezeiten. Gerade deswegen ist der Schutz und die regelmäßige Aufforstung unfassbar wichtig!

    Mangroven wachsen recht langsam – und ihr Wachstum hängt stark von der Art, dem Standort (Salzgehalt, Gezeiten, Boden) und den Umweltbedingungen ab. Sie sind „Lebendkeimer“, das bedeutet, dass der Samen bereits an der Mutterpflanze keimt und als Propagule (Setzling) ins Wasser oder auf den Boden fällt. Im Durchschnitt wachsen Mangroven 30–100 cm pro Jahr (je nach Art und Bedingungen).

    Nach etwa 7–15 Jahren erreichen Mangroven eine Höhe von 3–5 Metern und beginnen, sich selbst stark zu vermehren. Ein stabiler, ausgewachsener Mangrovenwald kann somit 20–30 Jahre oder länger brauchen, bis er sich voll etabliert hat.

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    Nach vielem kichern 😃und waghalsigen Rutschmanövern, ging es mit den leeren Säcken zurück zum Boot in Richtung Pier. Gegen Mittag waren wir zurück an Land und haben uns auch für diesen tollen und interessanten Tag bedankt. 🙏🏽🙏🏽🙏🏽

    Da beide Exkursionen völlig umsonst waren, haben wir noch eine kleine Spende übergeben, bevor es für uns zurück zum Bungalow ging. 💁🏼‍♂️☺️

    Das es die folgenden Tage, trotz der Hitze, viel geregnet ☔️ hat, haben wir wieder einige Spanisch Lektionen gemacht und uns Schach ♟️ beigebracht. 😂🫣 Jaaa, wir spielen jetzt neben Scrabble auch regelmäßig Schach. 🤭

    Die Tage vergingen wie so oft unfassbar schnell. 💨 Trotz des ungewollten längeren Aufenthaltes hatten wir eine super schöne Zeit hier. Wir haben viele sehr sehr freundliche Menschen kennengelernt und natürlich auch einiges erlebt. 🐢🥰

    Am letzten Tag wurden natürlich nochmal alle hier lebenden Katzen 🐈‍⬛ und Hunde 🐕 geknuddelt. Den Abend haben wir mit verabschieden der einzelnen Personen verbracht. 🫶👋🏼

    Zurück am Bungalow wurden wir noch von einem riesigen „Südopossum“ 🐀 begrüßt 🤮 und im Haus von einer handgroßen Spinne🕷️
    Glücklicherweise konnte ich sie mit gaaaanz viel Mut 🛡️ unbemerkt (außer einem gebrochenen Besenstiel 🧹) beseitigen, sodass Lena auch genau hier und jetzt erst davon erfährt. 😅😜

    Am Abreisetag kam noch unsere Vermieterin „Lady“ vorbei und hat sich ebenfalls mit einer herzlichen Umarmung 🫂 und tollen Worten, über den Google Übersetzer, bei uns verabschiedet. 🥺😢

    Die letzten 🔟 Minuten vor Ort gehörten Lena und „Elli“ 🐈 ganz allein. Sie war über unseren kompletten Aufenthalt 24/7 bei uns und ist besonders Lena sehr ans Herz gewachsen. ❤️

    Es gab also noch das letzte Futter und dann wurde „Elli“ wurde unter kleinen kullernden Tränchen 😢 besonders liebevoll verabschiedet.

    Anschließend ging es mit den gepackten Taschen 🎒 zum Treffpunkt. 🚐
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  • Die ersten Tage in El Paredon 🌊🏝️🐢

    11–17 сент. 2025, Гватемала ⋅ ☀️ 34 °C

    „Hola“ oder „Buenos Días“ aus „El Paredon“, einem kleinem verschlafenen Fischerdorf & Surfer-Hotspot 🏄‍♀️ an Guatemala‘s Westküste. 🇬🇹 🌊

    Zu dem beliebten Ort liegt leider keine genauen Einwohnerzahlen vor 🙅‍♂️ 📋, aber seine touristische Natur 🌳 deutet auf eine geringere ständige Bevölkerung hin, die stark vom Tourismus 🧳 abhängt.

    „El Paredon“ noch vor zwei Jahren - >

    …. Ein kleines Dorf 🏠 am einem schwarzen Sandstrand. Palmen. Hängematten. Surfboards. 🌴 Eine Handvoll Unterkünfte. Nur wenige Restaurants 🥘 und noch viel weniger Einkaufsmöglichkeiten…

    Eine einzige Schotter- und Sandstraße ⏳führt in das Örtchen, die in einer Sackgasse an einem Fluss, der voller Mangroven 🌳 ist, endet.

    Das bestgehütete Strandgeheimnis Guatemalas 🏝️ ist „El Paredon“ mittlerweile nicht mehr – in der Hochsaison hat man hier Probleme, eine Unterkunft 🏨 zu bekommen.

    Die Hauptstraße ist asphaltiert 🛣️ worden und die Essens- und Einkaufsangebote 🛍️ sprießen nur so aus dem Boden. 🏗️ 🚧

    Bevor der Tourismus 🎒 komplett überhand nimmt, wollen wir uns natürlich selbst ein Bild machen und nutzen die Küste 🌊 um „anzukommen“ und uns an das Land, die Preise 💰 und die Leute zu gewöhnen. 😎

    Von „Guatemala City“ aus ging es 10 Minuten zu Fuß 🦶 zum mitgeteilten Abholort. Entlang an einer nicht ganz sauberen, 💩 lauten und stark befahrenen Straße 🔊 und umgeben von schwer bewaffneten Polizisten 🔫 👮‍♀️ überkam uns wieder ein mulmiges Gefühl. 😵‍💫

    Ganze 15 Minuten ⏰ waren wir, vor der eigentlichen Abholzeit, an der Adresse. ☝🏼Wir warteten und warteten und warteten… 🙄🙄Während wir von unzähligen Menschen angestarrt 👀 wurden, fragten wir uns, ob wir nicht noch etwas eher hätten da sein sollen. ❓❓

    Gerade als ich mich darüber aufregte, dass der SMS - Benachrichtigungsservice Geld 💰 kostet, erreichte uns eine WhatsApp vom Fahrer. Er ist in ca. 🔟 Minuten da. 👉

    Ich fand es gut, dass ich den Service ✉️ nicht gebucht habe 😅🫰und trotzdem eine Benachrichtigung erhalte 📲 und Lena war die Erleichterung sichtlich ins Gesicht geschrieben, gleich in einem Van mit geschlossenen Türen🚪 und Fenstern zu sitzen. 🪟

    Mit 40 Minuten Verspätung hielt dann endlich der Van 🚐 bei uns an und die 4,5 Stunden Fahrt konnte beginnen. 💨 Für 21€ p. Person, war es sogar ein recht komfortabler Van, bei dem zumindest Auspuff & Stoßdämpfer funktionierten und alle Scheiben 🪟 vorhanden waren.

    Der erste Stopp 🙅🏼 war in „Antigua“. Nach unserem Wissen, für einen Toilettengang 🚻 gedacht, entpuppte sich der Halt als eine 1,5 Stunden Pause und einem Vanwechsel. 🔁 🚌

    Unvorbereitet wurden die Schuhe 👞 wieder geschnürt und unser Kram 🎒 zusammen gepackt, bevor wir ein wenig durch den Ort ⛪️ gestiefelt sind.

    Da wir hier in Zukunft noch ausgiebig Zeit ⏰ eingeplant haben, wollten wir uns gar nicht so viel anschauen. 🫣 Aber ein Blick auf unseren ersten 🌋 den „Volcán de Agua“, der mit 3.760 m im Schatten des bekannten Wahrzeichens „Arco de Santa Catalina“ thront, konnten wir uns dennoch nicht entgehen lassen. 🤗🤩

    Nachdem wir die Zeit ⏲️am Dorfplatz „Parque La Merced“ abgesessen hatten, ging es in einen neuen Van 🚐, der uns mit nur einem kurzen Tankstopp ⛽️ nach „El Paredon“ gebracht hat.

    Nach insgesamt 6️⃣ Stunden Anreise, waren es nur noch zwei Minuten zu Fuß 🦶 bis wir unseren kleinen Bungalow beziehen konnten. Bei der Ankunft gab es Probleme mit der Klimaanlage, wir konnten aber einfach den Bungalow wechseln. 🥶 🔝

    Die Kommunikationsprobleme wurden über die entsprechende Übersetzer App 📲 gelöst
    und außer dem Abendessen 🥘 ist nicht mehr viel passiert.

    Die nächsten Tage 📅 haben wir genutzt, um ein paar Einkaufsläden 🛍️ zu checken, uns in den verschiedenen Restaurants durch zu probieren und den Ort zu erkunden. 🧭

    Zwischen den „Aktivitäten“ haben wir natürlich auch viel Zeit am ☀️ und im Meer verbracht. 🌊 🏝️ Das tägliche Volleyball spielen gehört genauso zu unserem Tagesablauf, wie der abendliche Sonnenuntergang 🌅 am Meer. 😍

    Wir haben auch mittlerweile eine eigene Katze 🐈 hier… wer hätte es gedacht…. 😅 Wir haben sie „Elli“ getauft, sie wird regelmäßig gefüttert und mit Streicheleinheiten versorgt.
    Manchmal kommt noch ihr riesig schwarzer Kumpel 🐈‍⬛ zum spielen vorbei.

    Sie ist total lieb, kuschelbedürftig und beschützt uns sogar bereits, vor den lauernden Gefahren. Als ein Vogel 🦜 im Tiefflug auf mich zu kam, hat sie diesen abgefangen und ist mit ihm auf meinem Schoß gelandet. 🫣 Bis auf ein paar tiefen Kratzern, einem Puls von 200 und einem kleinen Schock auf den unangekündigten und nicht vorhersehbaren Überfall, geht es uns aber beiden (gerade mir) wieder gut. 😅

    Pünktlich zum Nationalfeiertag Guatemalas, der am 15. September war, wurden im ganzen Land Militärparaden, kulturellen Ereignisse und Fackelläufe (am Vorabend) veranstaltet. 🥳 👯 Bei uns im Ort, gab es eine Parade mit Pferden 🐎 und singenden Kindern, die wir uns natürlich angeschaut haben. 👏🏻

    Zwischen dem ganzen leckeren Essen wie z.B.
    Buritto, frischem Fisch 🐠, Pasta mit Shrimps 🦐, Tacos 🌮, Enchiladas, Fajita oder dem Nationalgericht Pepian (dicker, würziger Eintopf mit gerösteten Gewürzen und Fleisch), welches wir bereits getestet 😋 haben, ging ein weiterer langersehnter Wunsch für uns in Erfüllung. 🤩🫶

    Wir sind tatsächlich endlich mal zur richtigen Zeit, am richtigen Ort 🌎 und haben uns für die Freilassung von Babyschildkröten 🐢 eingeschrieben. 📋

    Es dauert auch nicht lange, da meldete sich der „Vermittler“ bei uns und teilte uns direkt eine Uhrzeit 🕰️ + Treffpunkt 🏘️ mit. 😳 Sollte es nun wirklich soweit sein…? Keine Ansagen wie „Es ist keine Saison“, „das Wetter ist zu schlecht“, „keine freien Plätze“…. 😵🤔

    Der Tag war gekommen… Unsere 2️⃣0️⃣ Wecker + 1️⃣0️⃣ Sicherheitswecker klingelten alle samt um 05:00 Uhr. 🥱 ⏰ Wir haben uns ganz aufgeregt fertig gemacht, einen schnellen Kaffee ☕️ geschlürft und uns zum 2-Minuten entfernten Treffpunkt begeben. 🏃🏽

    Dort wurden wir, wie auch andere interessierte Touristen, empfangen 🙋🏼‍♂️ und bekamen den Ablauf 📋 mitgeteilt.

    Mit dem tollen Sonnenaufgang 🌅 im Rücken, liefen wir gemeinsam ca. 20 Minuten am Strand entlang. Am Ende der „Wanderung“ 🥾 kamen wir an einem Holzverschlag mit der Aufschrift „Tortugario el Paredon“ und mehreren eingezäunten „Feldern“ an. Hier steckten überall kleine Schilder 🪧 mit verschiedenen Zahlen drin.

    Wir haben uns alle versammelt ⭕️ und einige interessante Informationen über das Schildkrötenschutzzentrum und natürlich die Schildkröten 🐢 selbst sowie deren Brutstätte erhalten. 🗣️

    U.a. auch, dass die besagten Schilder 🪧 mit den Zahlen drauf, bspw. die Anzahl der Tage wie lang sie sich schon im Sand befinden und/ oder die Anzahl der Eier 🥚 bedeuten kann.

    Über das Projekt vor Ort werden ca. 60.000 Eier pro Jahr der u.a. „Oliv-Bastardschildkröten“ von Wilderern zurückgekauft 💰 und in die Aufzuchtstation gebracht. 🍼 Nur 1% der geschlüpften Schildkröten überleben. 😲💡

    ——— 💡

    Die Oliv-Bastardschildkröten (Lepidochelys olivacea) verdanken ihren Namen der olivgrünen Farbe ihres herzförmigen Panzers. Sie leben hauptsächlich im offenen Ozean in teilweise über 3.800 km Entfernung von der nächsten Küste.

    Sie sind leider auch auf der Roten Liste der IUCN als gefährdet, mit rückläufiger Bestandsentwicklung, gelistet.

    Die Art gehört zu den kleinsten Meeresschildkrötenarten, ausgewachsene Exemplare erreichen Panzerlängen zwischen 60 cm und 80 cm und sind bis zu 50 kg schwer.

    Ihre Lebenserwartung ist unbekannt. Experten schätzen, dass sie zwischen 30 und 50 Jahre alt werden. Mit etwa 14 Jahren erreichen sie ihre Geschlechtsreife.

    Die Weibchen kommen nachts, meist zwischen Juli und Dezember, an den Strand, um ihre Eier im warmen Sand abzulegen.

    Nach der Eiablage wird das Nest anfänglich ganz sorgfältig mit Sand bedeckt und dann kehren die Weibchen sofort ins Meer zurück ohne sich noch weiter um den Nachwuchs zu kümmern.

    Ein Nest kann im Durchschnitt 80–120 Eier enthalten, welche etwa 30-50 cm tief vergraben sind.

    Bis die Jungtiere schlüpfen, dauert es 45-60 Tage. Wobei die Dauer stark von der Sandtemperatur abhängt. So erzielt wärmerer Sand kürzere und kühler Sand längere Brutzeiten.

    Die Sandtemperatur ist außerdem verantwortlich für das Geschlecht der Schildkröten. Die Weibchen mögen es eher warm und die Männchen eher kühl.

    Das Nahrungsspektrum der Allesfresser umfasst sowohl Algen als auch Krebstiere, Tintenfische und andere Mollusken. Am Meeresboden machen Oliv-Bastardschildkröten außerdem Jagd auf am Boden lebende wirbellose Tiere. Ihre maximale Tauchtiefe soll bei 150 m liegen.

    Wie bei allen Meeresschildkrötenarten sind geschlüpfte und heranwachsende Jungtiere als Beute beliebt bei allem, was Zähne und Fangarme hat, sowie bei großen Seevögeln. Erwachsene Tiere haben große Haie als einzige Feinde.

    ——— 💡

    Soviel zur Theorie, dann ging es endlich zur Praxis. 🤩 Die geschlüpften kleinen Jungs und Mädels wurden von den Pflegern eingesammelt und von uns allen zum Strand begleitet. 🧑‍🧑‍🧒‍🧒

    Hier hieß es zunächst die Hände 🙌🏻 mit Sand einreiben und anschließend mit Meereswasser 🌊 abspülen. Die Pfleger 👨‍⚕️ zogen währenddessen mehrere Linien 〰️ im Sand, die wir nicht übertreten sollten und gleichzeitig für die Babys 👶 als „Wegweiser“ dienten.

    Dann war es endlich soweit. Jeder durfte sich selbst eine Babyschildkröte 🐢 aussuchen. Natürlich wurden erstmal Unmengen an Fotos 📸 in zahlreichen Posen gemacht.

    Anschließend setzten 🪑 sich alle an die Linie und ließen die Kumpels in Richtung Ozean 🌊 frei. Es war komplette Stille 🤐, lediglich die Geräusche des Wassers und einige Worte der Pfleger 👨‍⚕️ waren zu hören. Unbeschreiblich, wie niedlich alle los watschelten und versuchten, als erstes in die Wellen zu kommen. 😊☺️

    15 Minuten später konnte man nur noch die kleinen schwarzen Köpfe abwechselnd im Wasser auftauchen sehen. 🥰🥰

    Eine weitere, wahnsinnig schöne Erfahrung, die wir niemals wieder vergessen werden. ❤️

    Bevor es nach ein paar Tagen Entspannung 💆 weiter ins Land 🇬🇹 gehen soll, musste auch noch einiges geklärt und recherchiert werden. 🧑‍💻 Leider kann man hier vieles nicht, wie in Asien, spontan buchen. 😕

    Eine DER Aktivitäten weshalb wir u.a. hier sind ist z.b. erst wieder für Anfang Oktober 📆 buchbar, sodass wir jetzt schon unseren ganzen Plan umschmeißen mussten. 🤨😳

    Um schon einmal ein paar Tage zu „überbrücken“, haben wir mit unserer netten Vermieterin per Übersetzer eine kurzen Preisverhandlung geführt und die Unterkunft 🏨 verlängert.

    Bei 30-35 Grad ☀️ und dem Meer 🌊 vor der Tür, gibt es sicherlich schlimmeres - dennoch ärgert es uns, dass uns nun einige Tage „verloren“ gehen. 😣

    Die Preise 💰 in „Paredon“ sind zum Glück moderat, sodass 3x täglich essen gehen, die Unterkunft 🏨 und sonstige Ausgaben wenigstens wieder im Budget liegen.

    Die Restaurants liegen je nach Auswahl bei 5-7€ pro Person und die Unterkunft kostet uns (nach Verhandlung) 36€ p. Nacht. 💰

    Die nächsten Tage steht also noch der ein oder andere Ausflug 🚣🏼 an, wir werden unsere Zeit hier in Guatemala durch buchen 📲 💳 und uns schon Gedanken 💭 machen (müssen), wie es anschließend weitergeht.

    Ansonsten werden wir uns ein bisschen auf den Termin im Oktober vorbereiten, weiter die guatemaltekische Küche 🥘 probieren und dem Körper ein wenig Farbe verleihen. ☀️😎👩🏽👦🏾

    Aber darüber mehr, im nächsten Bericht. Bis bald. 👋🏼
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  • Reiseland Nr. 1️⃣2️⃣ - Guatemala 🇬🇹

    9–10 сент. 2025, Гватемала ⋅ 🌧 22 °C

    Unsere letzte Nacht in Amerika 🇺🇸 war super entspannt. Das Frühstück mit dem Inhalt des gesamten Kühlschranks war ebenfalls super und sehr sehr sättigend.

    Nun sind wir beide doch etwas aufgeregt, in ein paar Stunden bereisen ✈️ wir ein neues Land und eine für uns total unbekannte Kultur. Das ist Vorfreude und „Angst“ zugleich. 😬

    Aber zuerst hieß es, alles „flugsicher“ zu verpacken und Richtung Flughafen zu düsen. Die Strecke ist zwar nur 🔟 Minuten lang, aber unsere größte Sorge war, bis zum Verleih noch unseren ganzen Campingkram los zu werden. 🫥🫨

    Lena’s Idee war, unserer Vermieterin Maria zu schreiben ✍️, ob sie denn nicht Interesse an etwas hätte…. Quasi ein Hof Flohmarkt auf ihrem eigenen Hof. 🤗😅 Gesagt, getan und kurz vor Abfahrt schrieb sie uns auch zurück. ⏮️

    Aus dem Flohmarkt ist (leider) nichts geworden, aber sie hat uns tatsächlich ALLES (Kissen, Gaskocher, Töpfe, Geschirr, Stuhl usw.) abgekauft. 🥳🤩💰

    Wir konnten also ohne Stress, die letzten Kilometer mit Willy bewältigen. Voll getankt hatten wir bereits und nun stand nach 3 Wochen Roadtrip / 4.890 Kilometer / knapp 80 h Fahrzeit die Rückgabe an. 😞😕🥺

    Innerhalb von 5 Minuten 📋 war alles erledigt. Wahnsinn, wie man ein „Auto“ vermissen kann. Einige der tollsten Erlebnisse auf unserer Reise hat er miterleben dürfen…. Das letzte Bild war im Kasten 📸 und schon saßen wir auch schon im Shuttlebus 🚌 zum Airport.😓✈️

    Hier verlief für gewöhnlich alles reibungslos. Eingecheckt hatten wir schon online 📲, die Etiketten für die Rucksäcke 🎒waren schnell gedruckt und auch das Rollband zögerte nicht, unser Gepäck 🧳 in Richtung Flugzeug zu befördern.🔝

    Die übrigen 2️⃣ Stunden bis zum Boarding, verbrachten wir mit warten in der Sonne ☀️ und Leute beobachten. 👀

    Die 4,5 Stunden Flug, verliefen, bis auf die starken Turbulenzen, ⛈️🌪️ relativ gut. 😌 Vermutlich haben wir kurz vor der Landung sogar einen aktiven Vulkan 🌋 gesehen.

    Mit einer kleinen Zeitverschiebung von + 1 Stunde, sind wir gegen 20:30 Uhr wohlbehalten (und schweißgebadet) in unserem Reiseland Nummer 12 - Guatemala 🇬🇹 gelandet. ☺️

    Genauer gesagt, in der Hauptstadt 💒 „Guatemala City“, welche 1620 gegründet wurde und aktuell ca. 1.221.800 Einwohner hat.
    Die Stadt ist in 22 Zonen unterteilt und gilt, aufgrund zahlreicher Überfälle, 🔫 🔪 🥷🏻Taschendiebstähle und der Banden- und Drogenkriminalität, als relativ gefährlich. ⚠️

    Wir haben uns für die, laut Medien 📺 📖 sicherste Zone 🔟 entschieden und unser Airbnb nach knapp 15 Minuten Fahrt mit dem Uber erreicht. Glücklicherweise 🍀 hatte ein kleiner Minimarkt 🏪 direkt neben dem Eingang 🏨 noch geöffnet, sodass zumindest Wasser 💧 und eine Kleinigkeit zum Essen 🥘 gesichert waren.

    Wir haben hier 2️⃣ Nächte gebucht, um uns die wohl sehenswerte Altstadt etwas genauer anzuschauen 🛕, ein paar Dinge zu erledigen wie Geld wechseln & SIM Karte besorgen und uns einen ersten Eindruck zu verschaffen. 🕵🏻‍♂️

    Das Wetter allerdings, hielt das für keine gute Idee und weckte uns mit Donner, Blitz und lang anhaltenden starkem Regen. 🌩️ ⚡️🌧️

    Auch nach längerem warten, änderte sich am Wetter nichts, sodass die geplante Tour in die historische Altstadt - quasi ins Wasser fiel. ☔️

    Stattdessen ging es 🔟 Minuten zu🦶die Straße runter, in das nächst gelegene Einkaufszentrum „Oakland Place“. Eine moderne und sichere Mall, die sich mit zahlreichen Läden über mehrere Etagen 🛗 erstreckt. 🛍️ 🛒

    Hier verbrachten wir auch den Nachmittag und waren positiv 🔝 über das Angebot und deren Preise 💵 überrascht, sodas wir alle notwendigen Dinge direkt an einem Ort erledigen konnten. 📲 🏦 🍱

    Das Problem, das hier KEINER Englisch 🗣️spricht, bewahrheitete sich übrigens schon beim einchecken 🏨 und setzte sich auch den Tag über in der Mall fort. 😵‍💫🙄 Ähnlich wie in China, funktioniert es aber mit Händen und Füßen ganz gut. 😅

    Um die Sprachbarriere 🗣️🚧 aber zukünftig zu brechen, heißt es ab sofort, täglich ein paar Spanisch-Lektionen büffeln. 🧑🏼‍🏫

    Nach dem Abendessen 🥘 und der heißen Dusche, ging es ins Bett, mit Blick über die Stadt. 🌃 👋🏼
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  • Los Angeles Teil 2 🌊🏖️ 🏈

    6–8 сент. 2025, Соединенные Штаты ⋅ ☀️ 26 °C

    Unser zweiter Tag in „Los Angeles“ beginnt mit ausschlafen, denn der heutige Tag beinhaltet nur genau eine Aktivität, mit einer vorgegebenen Zeit. ‼️‼️

    Wir werden also ohne Wecker ⏰ wach, beginnen den Tag mit einem Kaffee ☕️ und anstatt Frühstück, gibt es die übrigen Leckerein vom grillen am Vorabend. 🍖 🤤

    Gestärkt 🫄und voller Vorfreude, 🦸‍♀️ begeben wir uns auf den 20-minütigen Fußmarsch 🦶 zum nächsten Haken ✅ auf unserer Bucketlist. 📋 🥹

    -> Herzlich Willkommen im „SoFi Stadium“ und somit unserem ersten Football Spiel 🏈 live!!! 😍 Die Tickets hatten wir bereits in Kanada für 177,42€ gebucht! 🎟️💰😬

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    Das „SoFi Stadium“ ist ein American-Football-Stadion in Inglewood, Kalifornien, und die Heimspielstätte der Los Angeles Rams und der Los Angeles Chargers.

    Es ist eines der teuersten Stadien der Welt, mit einer Basis-Kapazität von über 70.000 Plätzen, die für Großveranstaltungen auf bis zu 100.000 erweitert werden kann. Das Stadion ist für seine fortschrittliche Technologie bekannt, einschließlich eines riesigen, doppelten Video-Screens.

    Zudem wird es Austragungsort wichtiger zukünftiger Ereignisse sein, wie der FIFA-WM 2026 und der Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele 2028. Zudem wurde der Super Bowl LVI 2022 und Wrestlemania 39 2023 hier ausgetragen.

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    Die Stimmung vor dem Stadium war unbeschreiblich und schon der erste Gänsehaut Moment . 🥳 Einer der zahlreichen Parklätze wurde als Partydorf umgebaut, auf dem sich seit 09:00 Uhr morgens die Pickups 🛻 mit verschiedenen Zelten, Essens- und Getränkeangeboten aneinanderreihen. 🎉

    Am Eingang zum Stadium wird einem nahezu alles abgenommen, es sei denn, man hat einen durchsichtige Tasche. 😅🫨🤝

    Nachdem wir das letzte geschenkte Bier 🍻 der gegnerischen Fans zu uns genommen hatten, ging es mehrere Stockwerke nach oben ⬆️, ca. 20 Schritte nach vorn… und Bäääämmmm… Gänsehautmoment Nummer 2️⃣.

    Nicht (nur 😜) wegen den tanzenden Cheerleaderinnen 👯‍♀️, sondern vor Überwältigung, beim Blick in das Stadion. 🏟️
    Um unseren Platz (Block 536 / Reihe 14) zu finden, mussten wir uns mehrmals durchfragen.❓Pünktlich zum Kickoff, haben wir aber unsere bequemen Sitze 💺 mit Getränkehalter erreicht⌚️ und konnten das Spiel genießen. 💪🏻

    In der 13-minütigen Halbzeitpause genehmigten wir uns jeweils ein Bier für 18,75 💲 (😱😱😱) und versuchten das Stadion aus allen Perspektiven zu fokodokumentieren. 📸📽️

    Nach 2,5 Stunden Spielzeit gewannen die „LA Rams“ das Spiel 14:9. 👏🏻 Das Spiel an sich war sicherlich nicht das Beste, 😬 aber die Erfahrung, Eindrücke und herzlichen Fans sind unvergesslich. 🫡🫶🤌🏻

    Nach dem Heimweg gab es noch Abendessen, bevor wir völlig erschöpft ins Bett 🛌 gefallen sind. 💤

    Tag 3:
    Den letzten Tag haben wir uns für etwas entspanntes entschieden und vorerst den „Santa Monica Pier“ 🎡🎢 und das dort befindliche Ende der „Route 66“ besucht, bevor es an den „Venice Beach“ ging.

    Dort wurde der Sand 🏝️ und das Meer 🌊 ausgiebig getestet und mit leicht geröteter Haut, für sehr gut befunden. 😇☺️

    Die Skater 🛹 🛼 wurden beobachtet und etliche Shops besucht, bevor wir auf dem Heimweg 🏠 noch versucht haben Bedürftige aufzuspüren um denen unsere Campingutensilien zu vermachen - leider ohne Erfolg. 🙅‍♂️😕

    Gesehen haben wir tagsüber etliche, leider nur nicht mehr nach Einbruch der Dunkelheit. 🧐🤨

    Zurück bei Maria, haben wir gepackt 🧳, ein paar letzte Sachen 🎟️ für die Weiterreise erledigt 🧑‍💻 und über die letzten Tage/ Wochen philosophiert. 🗣️🗯️

    Insgesamt hat uns Los Angeles leider etwas enttäuscht… wobei wir beide der Meinung sind, dass die Erwartungen an die bekannten Spots, vielleicht einfach zu hoch waren. 🤷🏼‍♂️

    Trotzdem liegt eine unerwartet wahnsinnig tolle Zeit in Amerika 🇺🇸 hinter uns. 🤩 Wir sind froh diesen Roadtrip GENAU SO erlebt zu haben 🛻 🏕️ und freuen uns auf die nächste Zeit. 😊👋🏼
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  • Los Angeles Teil 1 🌆🦸‍♂️🏙️

    5 сентября 2025 г., Соединенные Штаты ⋅ ☀️ 30 °C

    Das vorerst letzte Frühstück auf einem Campingplatz 🏕️ wurde nochmal richtig zelebriert. Ein letztes Mal die Eier 🍳 auf dem Gaskocher zubereiten, das Brot 🍞 in der Pfanne toasten, den Kaffee ☕️ mit dem immer noch glühenden Feuer schlürfen…. ☺️

    Auch wenn wir heute sogar gerne bei dem Nachbarn gefrühstückt hätten, da gab es nämlich Teigtaschen 🥟 , gefüllt mit Pullet Pork, geschmorten Zwiebeln 🧅 und ein Spiegelei 🍳 drüber. Das roch vielleicht gut. 😅😋

    Aber ganz egal wie das Frühstück zubereitet wird, es war eine wahnsinnig tolle Zeit. 🥰🤩🥰

    Nach dem spülen 🧼 wurde alles ordnungsgemäß verstaut und dann ging es wieder auf den „Highway 1“ - zum letzten Amerika Stopp - nach Los Angeles. 🇺🇸

    Bis auf den starken Fischgeruch 🐟😷 war der erste Halt am „Morro Bay“ nicht weiter erwähnenswert. Danach folgte eine längere Fahrt durch kleinere Ortschaften, Landwirtschaftliche Gebiete und ödes Hinterand. 😬🤷🏼‍♂️

    Unsere Mittagspause 🥪 verbrachten wir am wiederum schönen „Pier Shoals Beach“ und eine Stunde 🕖 später waren wir zurück in der Zivilisation - am „Malibu Beach“. 🏄‍♀️🏝️👫

    Hier fand gerade ein Surf Event statt, das wir uns, nach der Parkplatzsuche 🅿️ unter 30 Dollar, eine Weile anschauten. 🏄🏼🌊🤙🏻🥰

    Anschließend ging es kreuz und quer 🔀 durch ein paar Straßen, die ein oder andere Luxusvilla begutachten. 💰💸🤑

    Verwunderlich war, das nicht viele Häuser 🏡 bewohnt waren und an den Eingängen jeweils Schilder der Regierung hingen. 🪧🤔

    Zurück an der Schnellstraße 🛣️ entlang des Strandes, setze sich das Bild fort. Allerdings standen hier anstatt Häuser, nur noch die Briefkästen 📭 mit den jeweiligen Schildern. 🪧 Stahltreppen die ins nichts führten und Überreste abgebrannter Waschmaschinen. 😳😱

    Mister Google lüftete das Geheimnis, während des „Palisades-Feuers“ im Januar 2025 sind auch große Teile von Malibu zerstört worden. 🔥

    ——— 💡

    Das „Palisades-Feuer“ war ein äußerst zerstörerischer Waldbrand, der am 7. Januar 2025 in den „Santa Monica Mountains“ im Los Angeles County ausbrach und sich ausweitete. Er zerstörte weite Teile von „Pacific Palisades“, „Topanga“‘und „Malibu“, bevor er nach 24 Tagen am 31. Januar 2025 vollständig eingedämmt war.

    Als einer von mehreren Waldbränden in Südkalifornien, die durch die starken „Santa-Ana-Winde“ angetrieben wurden, verbrannte er 94,89 km² Fläche, tötete 12 Menschen und zerstörte 6.837 Gebäude.

    ——— 💡

    Naklar hört man immer wieder von 📺 Waldbränden 🌳 🔥 und deren Ausmaß, aber wenn man die Zerstörung so hautnah sieht, während nebenan alle fröhlich ihren Strandtag verbringen, ist das schon krass. 🫥

    Etwas geschockt und mit einer berührenden Stille 🤐 im Auto, ging es Richtung 🧭 unserer Unterkunft. 🏠

    Eigentlich hatten wir noch bis zum letzten Tag auf einen Haustier-Sit gehofft, aber leider hat sich über unseren Zeitraum nichts ergeben. 😕🙁 Schlussendlich haben wir ein privates zwei Zimmer Apartment, mit Küche, Bad und Terrasse im Stadtteil „Inglewood“ gebucht. 🏡

    Nach dem Empfang von Maria , die übrigens ausschließlich Spanisch gesprochen hat 😅, ging es noch zum Supermarkt. 🛒

    Den Abend haben wir entspannt mit Pizza 🍕 auf der Terrasse verbracht. Nebenbei lief (endlich mal wieder) die Waschmaschine und die drei Katzen 🐈 🐈‍⬛ kamen abwechselnd zum „Hallo“ sagen. 😊

    Tag 1:
    Guten Morgen… ☀️🙋🏼‍♂️
    Der Tag startet mit schönem Wetter, aber die Nacht war sehr kurz. Wir wurden, mittlerweile schon das dritte Mal auf unserer Reise, vom Rauchmelder aus dem Schlaf gerissen. 🤨😳

    Weshalb er anging, bleibt auch diesmal ein Rätsel. Deaktivieren konnten wir ihn jedenfalls nicht. 😠 Nicht auszuhalten bei dem Lärm, ging es auf die Terrasse um Maria zu kontaktieren. 📲 Währenddessen hörten wir mehrere Sirenen 🚨 auf der Straße und hatten schon Bammel, dass die Firefighters 🧑‍🚒 gleich vor der Tür stehen… 😅

    Die Jungs kamen zum Glück 🍀 nicht und tatsächlich antwortete Maria relativ schnell und schickte Ihren englisch sprechenden Sohn 👶 vorbei.

    Ihm war das „Problem“ wohl aus dem eigenen Haushalt 🏠 bekannt (scheiß Amazon fluchte er immer wieder), holte eine Leiter 🪜 und baute kurzerhand alle in der Wohnung befindlichen Rauchmelder ab. 🤷🏼‍♂️🥷🏻

    Nachdem es dann heute extra starken Kaffee ☕️ gab, ging es zum örtlichen Postamt 🏤 um die versprochene Karte 🃏 zu verschicken.

    Darauf folgten verschiedene Stopps ✋ in der ganzen Stadt verteilt. Die Wege sind lang und voll, wodurch die Öffis 🚌 keine gute Option sind. Willy 🛻hat die Strecke natürlich super gemeistert und so konnten wir ohne zeitlichen ⏰ Stress alles in Ruhe anschauen. 👀 📸

    Wir haben das „Griffith Observatory“ besucht und einiges über die Zusammenhänge zwischen Sonne/ Mond/ Sterne ☀️🌓⭐️ gelernt. Das 🔭ist sogar mit einer Zeiss Linse aus Jena ausgestattet. 😌😏

    Anschließend versuchten wir das bekannte „Hollywood Sign“ vor die eigene Linse 📸 zu bekommen. Leider ist hier für Touristen anscheinend „kein Platz“. Der ausgewiesenen Viewpoint 👀 war gesperrt, voll oder was auch immer… Der freundliche Beamte 👮 schickte uns jedenfalls nicht nur einmal weg…

    Zwischen teuren Autos und schicken Häusern konnten wir bei den Bewohnern ein 30 Sekunden Zeitfenster vor ihrer Garage verhandeln, sodass wir zumindest ein Bild von dem Schriftzug machen konnten. 🙄🫥🙄

    Nach der Aufregung 😡🤯 ging es zum „Hollywood Boulevard“, dem dort befindlichen „Hard Rock Cafe“ 🎸📍, dem „Walk of Fame“ ⭐️ den „Hollywood Footprints“ 🦶 und weiter über den „Sunset Strip“ nach „Beverly Hills“. Nachdem wir uns dort ein Weile umgesehen 🕵️ hatten stand der Heimweg 🏡 über den „Rodeo Drive“ an.

    Dank der dort befindlichen, grün ✅ blinkenden Parkuhr 🅿️, welche noch 50 Freiminuten anzeigte, haben wir uns die zahlreichen Luxusläden 🛍️ nochmal von nahem angeschaut.

    Wieder zuhause angekommen, wurde der Rost angeschmissen 😍 und zum Abendessen eingelegtes Schweinefilet 🐷 sowie Hähnchenspieße 🍗 + Salat serviert.🫃

    Gute Nacht. 🌙💤
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  • Monterey & San Simeon 🏕️ 🌊 🐳

    3–4 сент. 2025, Соединенные Штаты ⋅ ☀️ 23 °C

    Kaum in „San Francisco“ angekommen, ist die Zeit ⏰ auch schon wieder vorbei. ☹️

    Gepackt 🎒 hatten wir gestern Abend schon und so genossen wir noch die letzte Dusche 🚿 für die nächsten Tage, bevor wir uns sauber und duftend wieder ins Auto schmeißen. Der Gute hatte nun zwei Tage Schonzeit, um sich ein bisschen zu erholen. 🛻

    Wir beenden unsere Zeit in „San Francisco“ mit DEM Highlight. Natürlich rede ich von der „Golden Gate Bridge“. 🌉

    Uns trennte lediglich eine kurze Autofahrt von 15 Minuten und schon konnten wir sie von nahem bewundern. 😊

    ——— 💡

    Die „Golden Gate Bridge“‘verbindet „San Francisco“ mit dem „Marin County“
    und ist ein Wahrzeichen der USA. 🇺🇸 Sie wurde 1937 eröffnet 🥳 und war bis 1964 die längste Hängebrücke der Welt. 🏆 Seitdem wurde sie mehrfach abgelöst und ist heute noch die achtlängste Brücke der Welt. 🌍

    Die Brücke ist 2.737 m lang ↔️, 227 m hoch ⬆️ und hat eine charakteristische orangerote Farbe, die das ganze Jahr über ständig ausgebessert wird. 🖌️👩‍🎨

    Ihren Namen 📝 verdankt die „Golden Gate Bridge“ der Einfahrt zur darunterliegenden Bucht, die 1846 zur Zeit des Goldrausches, in Kalifornien „The Golden Gate“ bzw. „Das Goldene Tor“ getauft wurde. 🏅⛩️

    ——— 💡

    Wir machten unsere typischen Touri-Fotos, 📸 beobachten noch ein paar Robben 🦭 die vor uns herumschwimmen und dann ging die Fahrt auch schon wieder weiter.

    Ab auf den „Highway One“ 🛣️ in Richtung „Los Angeles“. Dort werden wir in 2️⃣ Tagen unsere Abenteuer-Route 🏕️ durch Amerika beenden. Langsam quälen wir uns aus dem Metropolen-Verkehr heraus und die Straßen werden zunehmend leerer. 💨

    Schließlich befahren wir den „Highway One“, der von „San Francisco“ nach „Los Angeles“ führt. Die 1.055 km lange ➡️ Küstenstraße, ist für ihre spektakulären Ausblicke auf den Pazifik 🌊 und die malerische Strände 🏝️ bekannt. 🏞️

    Würde man die Strecke ohne Stopp 🙅🏻‍♀️ durchfahren, könnten wir bereits in 🔟 Stunden angekommen - allerdings wollen wir natürlich zum bestaunen 👀 und Fotos 📸 machen hin und wieder anhalten, somit haben wir die Strecke auf 2️⃣ Tage aufgeteilt. 😎

    Als Tagesziel haben wir uns das Örtchen „Monterey“ ausgesucht. Bis dahin beträgt die reine Fahrzeit knapp 4 Stunden. 💪🏻

    Da wir heute morgen ohne Frühstück 🍳 aufgebrochen sind, knurrt jedoch relativ früh unser Magen. Ein kurzer Blick auf die Uhr ⌚️zeigt, dass wir eigentlich auch gleich Mittagessen können. 😋 Wir entscheiden uns für den Fraß, den man unkompliziert überall und in jeder Ecke bekommt - McDonald's. 🤢

    Wir sind froh darüber, dass wir diese Läden auf unserer Reise in Amerika 🇺🇸 eher weniger aufsuchen mussten. Trotzdem geht es schnell und ist vergleichsweise günstig. 💨💰

    Wir holen uns zwei Burger 🍔 + Pommes 🍟 und fahren zum Strand, um wenigstens eine schöne Aussicht 🌊 beim Essen zu haben.

    Am „Pacifica State Beach“ angekommen, machen wir es uns auf der Mauer bequem. Den Blick 👁️ steht's aufs Meer, denn heute war nach 2,5 Monaten endlich wieder der Moment, wo wir mit Sand unter den Füßen und Sonne im Gesicht, am Meer sitzen. 😍😍

    Verabschiedet vom großen Wasser, hatten wir uns in Portugal 🇵🇹 am 15.06.2025. Wahnsinn, was seit dem wieder alles passiert ist. 🫶

    Vermisst haben wir das Meer auf alle Fälle und sind tatsächlich ein bisschen verwundet darüber, dass Amerika 🇺🇸 so schöne Strände hat, dafür das wir uns eigentlich gerade am Highway 🛣️ befinden. 😬

    Die Pelikane und Möven 🦤🪿schmeißen sich abwechselnd ins Meer um nach Fischen 🐟 zu tauchen, als Lena plötzlich mittendrin einen Wasserdunst ⛲️hochgehen sah.

    Sie konnte es selbst nicht glauben oder hat es ggf. mit einem planschenden Vogel 🦢 verwechselt… 🤔 so zumindest meine Meinung. 🤷🏼

    Ich habe genüsslich weiter gegessen, Lena legte einen Essensstreik 🙅🏼🍔 🪧 ein und versuchte die Stelle genauer zu inspizieren. 🕵️ Genau in diesem Moment, tauchte wohl ein ziemlich „großer Fisch“ aus dem Wasser 🌊 auf und warf sich zur Seite - dem Geschrei zu Folge, gab es für Lena kein Zweifel mehr, das muss ein Wal 🐳 gewesen sein.

    Auch nach mehrfachen Versuchen mich zu überzeugen, gesehen habe ich nichts. 🤷🏼‍♂️🤦🏻Schließlich hatte ich ja auch Hunger. Ich blieb bei meiner Meinung, dass es ein Vogel oder vielleicht ein anderer größerer Fisch war, aber definitiv kein Wal! ✔️☑️

    Allerdings muss die permanente Aufregung von Lena und das sie einfach nichts isst, ja irgendwo her kommen. Ich habe also mein übriges Essen 🥘 ebenfalls beiseite gelegt und versuchten nun gemeinsam die vermeintlichen Wasserdunst-Wolken ⛲️ zu erspähen. 🔭

    Tatsächlich konnte man immer wieder mal einen größeren „Rücken“ sehen, jedoch wurde der Kollege ein bisschen Scheu 🫣 und zeigte sich nicht erneut in seiner vollen Pracht.

    Das Essen war kalt 🥶 und meine Geduld auch langsam am Ende, als da draußen tatsächlich etwas mächtiges aus dem Ozean sprang… 😳🐋

    Anscheinend hatte Lena doch noch ganz gute Augen 👀 und ich musste nun Ihre Aussage bestätigen, das es ein Wal sei. 🫡

    Ab da an konnten wir unseren Blick überhaupt nicht mehr abwenden und versuchten das Beste Foto 📸zu schießen, was sich bei der Entfernung jedoch als sehr schwierig herausstellte. Man kann es zwar auf 1️⃣ / 2️⃣ Bildern erahnen, aber das ist für so ein Erlebnis definitiv nicht genug. 💪🏻

    Die Drohne 🚁 musste los ⬆️ , auch wenn uns das einige Nerven gekostet hat, da es unfassbar windig war und eine ordentliche Entfernung 🔁 geflogen werden musste.

    Als „Er“dann auf dem Bildschirm 📺 zu sehen war, war alles vergessen. Ein wahnsinniges Gefühl so ein riesiges Tier in seiner ganzen Pracht zu sehen. 🤩🤩🤩🤩🤩

    Wir hatten überhaupt nicht damit gerechnet und konnten unser Glück 🍀 gar nicht fassen. Die Wal Saison beginnt normalerweise erst ab November. Eigentlich hat der hier noch gar nichts zu suchen. 🔦 😝

    ——— 💡

    Wale 🐋 kann man in den USA 🇺🇸 hauptsächlich an den Küsten des Pazifiks (z.B. Kalifornien, Washington, Oregon) und des Atlantiks (z.B. Massachusetts, Maine, Florida) beobachten. Grauwale wandern an der Westküste von November bis Mai, während Buckelwale und Blauwale im Sommer ☀️ und Herbst an der Ostküste und an der Westküste zu sehen sind.

    Nach einiger Recherche 📲 konnten wir feststellen, dass es wohl ein Buckelwal war.

    Der Buckelwal ist ein, oft in Küstennähe vorkommender, Vertreter der Furchenwale. Er erreicht eine Länge ↔️ von 12 bis 15 Metern und das Gewicht variiert zwischen 25 bis 30 Tonnen. ⚖️ Seit 1966 steht der Buckelwal unter weltweitem Artenschutz. 🛡️

    ——— 💡

    Über eine Stunde 🕖 saßen wir dort und beobachteten das Geschehen, fasziniert, dankbar und glücklich. ☺️😊😌

    Da noch einiges an Strecke 🚗 vor uns lag, mussten wir schweren Herzens wieder aufbrechen. Immerhin wollen wir heute noch auf dem einzigen Campingplatz 🏕️ in „Monterey“, welcher - wie oftmals - nicht online zu reservieren war.

    Die Route, 🧭 die wir fahren, führt u.a. auch durch riesige Obst-Anbaugebiete. Wir sind umgeben von Erdbeerfeldern 🍓 soweit das Auge reicht!

    Das Amerika 🇺🇸 so auf Landwirtschaft abgeht, hatten wir nicht auf dem Schirm. 😬

    Nach den zahlreichen Feldern kommen auch die ersten Verkaufsstände. 👩‍🌾 Wir halten natürlich an und entscheiden uns aber letztendlich für den Kauf einer Wassermelone. 🍉😅 Die Erdbeeren waren uns für 20 Dollar dann doch etwas zu teuer. 🫰

    Das Wal Erlebnis 🐳 kann heute jedoch nicht mehr getoppt werden, sodass wir bis nach „Monterey“ durchfahren und lediglich für kurze Fotos-Stops 📸 an der „Devils Slide Bucht“und dem „Pescadero State Beach“ anhalten. 🚏

    „Monterey“ ist eine Küstenstadt 🌆 mit rund 30.218 Einwohnern und scheint es gut mit uns zu meinen, denn wir ergattern noch einen Schlafplatz 🛌 in bester Lage auf dem „Veterans Memorial Park Campground“.

    Bevor wir uns jedoch häuslich 🏡 einrichten, müssen wir erneut für Abendessen und Frühstück einkaufen. 🛒 🛍️ Danach geht es zurück zum Stellplatz.

    Mittlerweile sind wir absolut geübt 💪🏻 und haben unsere Aufgaben. Bevor es dunkel wird, wird Willy schlafbereit 🛏️ gemacht - Lenas Aufgabe - und ich kümmere mich um das Essen. 🥘

    Bereits zum Sonnenuntergang 🌅 sammeln sich zwei Wapitis 🦌 auf der Wiese neben unserem Platz. Je dunkeler es wird, desto mehr werden es. So sitzen wir tatsächlich zum Abendbrot auf unserer Bank, umgeben von 🔟 Wapitis. 🤫🫢

    Dieser Tag war wieder absolut grandios und wird definitiv unvergessen bleiben. ❤️🔐

    Um 22 Uhr 🕦 erklingt plötzlich eine Melodie 🎼 aus den Lautsprechern. Die Melodie kennen wir als Trauerlied ⚰️ aus Amerika, wenn jemand verstorben ist - kurz schauen wir uns an, fragen uns, was wohl passiert ist - jedoch wird schnell klar, dass wir auf einem Gedenkplatz für Veteranen schlafen 😌😌 - die Melodie dient gleichzeitig um die Nachtruhe einzuleiten. ☝🏼

    Durch die dichte Wolkendecke, ☁️ bleibt der Sternenhimmel 🌟 🙅‍♂️ heute leider aus. Aber wir genießen die Ruhe, hören vor uns lediglich die Wapitis 🦌 grasen und sich hin und wieder mal gegenseitig die Hörner abstoßen.

    Schließlich wird es irgendwann zu kalt 🥶 und wir kuscheln uns in Willy 🛻 unter unsere Decken. Morgen geht das Abenteuer weiter auf die zweite Etappe des „Highway One“. 🛣️

    Mittlerweile fragen wir uns oft: Kann man das eigentlich noch toppen? 🤔🧐 Und die Welt antwortete uns stets mit - Ja, kann man‼️

    Tag 2:
    Einen wunderschönen guten Morgen 🙋🏼‍♂️ von unserem Veteranen-Stellplatz, wo wir heute um 7 Uhr früh von erneut klassischer Musik geweckt wurden. 🎵

    Die Nacht-Ruhe 🌓 ist vorbei und anscheinend heißt das hier, Aufstehen. 💂

    Beim Blick 👁️ nach draußen verliert man jedoch schnell die Lust zum Aufstehen, es ist total nebelig, grau und nieselt. 🌧️

    Umziehen müssen wir uns diesmal nicht, da es die Nacht so unfassbar kalt 🥶 wurde, dass wir in langer Hose 👖und Pulli 🧥schlafen mussten.

    Schon lustig, wenn man überlegt, dass wir vor ein paar Wochen 📆 erst mit 47 Grad 🥵 auf einer Bank im Freien geschlafen haben und nun im Auto frieren. 😅

    Frühstück 🍳 und Kaffee ☕️ gibt es heute im Stehen, da durch den Nebel alles nass ist.💧Gut das wir gestern Abend noch die meisten Sachen ins Auto geräumt haben. 😏

    Die Wapitis 🦌 sind zum Frühstück leider nicht dabei - gerne hätte Lena ihr viel zu trockenes Sauerteigbrot 🍞 mit denen geteilt.

    Wir räumen Willy wieder um, sodass die Weiterfahrt schnell beginnen kann. 💨

    Heute sind wir tatsächlich noch planloser als die letzten Tage. 🤨📅 Nicht nur, dass wir für heute wieder keine Unterkunft haben - wir wissen nichtmal bis wohin 🧐 wir fahren wollen. Anscheinend werden wir immer abenteuerlicher. 🫣😅

    Zuerst fahren wir ein paar Punkte in „Monterey“ an, um dann weiter von der Scenic Route "Carmel-by-the-Sea" in Richtung "Big Sur" zu fahren. 🧭

    Den geplanten „Highway 17“ (12,25💲) sowie den „Point Lobos“ (10💲) lassen wir aufgrund des Preises aus. Die Route 🗺️ hat auch so genügend schöne und kostenlose Spots, an denen wir für die gewohnten Fotos 📸 anhalten und bekommen zudem sofort das Portugal-Gefühl. 😍

    Wenn wir es nicht besser wüssten, könnten wir auch gerade mit unserem Campervan Shawn 🚐 entlang der Westküste Portugals fahren. Einen super großen Unterschied sieht man hier nicht. 😇

    Auch heute können wir in weiter weiter Ferne wieder einen Wal im offenen Meer entdecken. 🔭 Den Drohnenflug 🚁 und die Fotos 📱 lassen wir diesmal weg und genießen es einfach. Unfassbar, dass wir wirklich das Glück 🍀 haben so etwas gleich 2️⃣ Mal zu erleben!

    Ab "Big Sur" ist der „Highway One“ gesperrt, da der Felsen immer wieder abrutscht und die Strecke aktuell zu gefährlich ist. 🚧 Daher müssen wir den gesamten Weg bis nach „Monterey“ wieder zurück. ⏮️

    Allerdings wussten wir das bereits im Vorfeld und haben es zeitlich einkalkuliert. 📋 Für viele wird hier wohl ein großes Erwachen kommen, denn die Strecke zurück ⏮️ dauert mindestens 1 Stunde und der Umweg, den man fahren muss, um wieder auf den „Highway One“ oberhalb von „Lucia“ zu gelangen, dauert mindestens zwei Stunden. 😳

    Wir fahren die Strecke also wieder zurück und biegen auf die Schnellstraße ab. Unterwegs geben wir Pfand 🥫🍾💸 ab und holen uns Nudelsalat und Brötchen 🍞zum Mittagessen.

    Auch hier fahren wir erneut über ein riesiges Obst-Anbaugebiet, welches wir irgendwann verlassen und vom nächsten Schild 🪧 sehr überrascht sind. Es kündigt sich an mit "Achtung, Sie betreten ein Gebiet der U.S. Army". 🚨👮‍♂️

    Verwirrt schauen wir uns an… aber es handelt sich um den richtigen Weg, dass haben wir mehrfach gecheckt. ✅ Wir fahren weiter und landen dann tatsächlich auf einem Truppenübungsplatz der Army. 🙃😵‍💫

    Statt Straßenschildern, finden wir hier Warnhinweise ⚠️ vor alter, scharfer Munitionen 💣 oder die Vorfahrtsregeln für Panzer. 😂🤦🏻

    Wir begutachten die Parcours 🧗, die Schießstände 🔫 und Co. und sind uns nach wie vor wirklich nicht sicher, ob das gewollt ist, dass die Menschen hier so ohne weiteres durchfahren. 🥸🤷🏼

    Es war auf jeden Fall super interessant sowas mal aus der Nähe zu sehen. Getraut Fotos 📸 zu machen, haben wir uns aber dennoch nicht - wer weiß, wer uns gerade zusieht. 🇺🇸

    Auch verwunderlich ist, dass weder jemand vor, noch hinter uns fährt. Auch Gegenverkehr haben wir keinen. 🙅‍♂️ 🚗 Merkwürdig, soll das doch die offizielle Ausweichroute zum „Highway One“ sein - wo sind denn die ganzen Touristen? 🧐

    Etwas erleichtert sind wir, als wir den mit Stacheldraht versehenen Ausgang entdecken und das Militär Gebiet wieder verlassen dürfen. 😎🫡

    Zum Schluss hieß es wieder hoch hinaus, denn es heißt die Berge 🏔️ wieder zu überwinden, damit wir zum Meer 🌊 vorkommen. Die Wege die hierfür angelegt wurden sind wirklich wahnsinnig. ⚠️

    Es geht immer im Kreis ⭕️ und mit einem ordentlichen Anstieg nach oben ⬆️ auf die Spitze des Berges um im Anschluss auf der anderen Seite wieder herunter ⬇️ zu fahren . Eine Absturzsicherung 🚧 oder ähnliches sucht man hier vergeblich. Gut, dass es kaum Gegenverkehr gibt - denn dann wird es einfach unfassbar eng.

    Nach gut 7 Stunden Fahrt ⏰ erreichen wir die „Kirk Creek Bridge“ und sind somit wieder am „Highway One“ und werden mit einem wunderschönen Blick auf die Abendsonne ☀️ und dem Meer belohnt.

    Nun fahren wir Campground für Campground ab und hoffen, dass irgendjemand ein Platz für uns hat. 🏕️

    Nach weiteren 1,5 Stunden Richtung Süden 🧭 werden wir fündig und bekommen einen Platz auf dem „San Simeon Creek“ Campground. 🙏🏽

    Der Campground ist einer der ältesten Parks des kalifornischen Staatsparksystems. Für 35 € pro Nacht sind wir in der Nähe vom Strand, haben eine richtige Toilette 🚽 und eine Bank 🪑 inklusive Feuerstelle. 🔥 Zum Glück ist das Anheizen hier wieder erlaubt, denn wir haben noch ein bisschen was zum verbrennen übrig - und heute ist die letzte Nacht in Willy. 😢

    Selbstverständlich wird für diesen besonderen Abend von Lena nochmal alles extra schön gemacht. 👸🏼 Bevor wir jedoch den Schlafplatz und das Abendessen 🥘 vorbereiten, gehen wir erstmal zum Sonnenuntergang 🌅 zum „William Randolf Hearst Memorial State Beach“.

    Nachdem die Sonne ☀️ sich verabschiedet hat, kommen wir, leicht durchgefroren durch den Wind 😵‍💫, jedoch mit einer Menge gesammelten Treibholz 🪵, wieder am Stellplatz an.

    Wir bereiten ein letztes Mal die Betten 🛌 vor, machen das Abendessen und zünden unser Feuer 🔥 an, sodass wir in der gemütlichen Wärme essen können. ☺️

    Wir genießen unseren letzten Abend im Freien in vollen Zügen, bevor wir uns wieder hinlegen. 💤😴

    Eins steht ganz klar fest, die Nächte 🌙 in Willy, die Freiheit und die Natur 🌳werden wir wirklich vermissen.

    Es ist erstaunlich wie schnell man so naturverbunden werden kann. Wir könnten uns echt daran gewöhnen, im Wald 🌳 ein Feuer 🔥 für unser Essen zu machen, umgeben von Wapitis 🦌 das Abendessen zu verspeisen und die Ruhe unter Sternen🌟 zu genießen.

    Wäre es nach uns gegangen, so wären unsere Nächte im Auto 🚗 wohl noch lange nicht gezählt. 😏😇

    Natürlich ist es eine absolute Umstellung, sein Leben auf ein „Leben im Auto“ umzustellen. Man hat nunmal nur sein Gefährt auf vier Rädern. Anders, als vielleicht in einem Camper, in dem man wenigstens eine Toilette 🚽, Dusche 🚿 und eine Küche hat.

    Man lernt jedenfalls, mit unfassbar wenig Platz auszukommen und wird ein bisschen schmerzfreier, wenn es mal keine Duschen 🚿 oder Waschbecken gibt. 😬🤷🏼‍♂️

    Lena sagte 🗣️ zu mir, als wir das Appartement in „Los Angeles“gebucht 📲 haben - und diese nicht die gewohnten "8 Sterne" ⭐️ Bewertung hatte:

    "Mich schockt gar nichts mehr. Ich habe auf einer Parkbank 🪑 in Arizona geschlafen, hatte in der Wüste 🏜️ lediglich ein Plumsklo 🚻 und wurde mehrfach von Waschbären 🦝 angegriffen. „Schlimmer“ kann es nicht werden.“ 😂😂

    Mir fällt auch gar nicht ein, wann wir zuletzt ein Zimmer 🏨 explizit mit Balkon gebucht haben. Das war am Anfang unserer Reise 🧳 immer ein Hauptpunkt - ohne Balkon, keine Buchung. 🙅‍♂️ Nun ist es für uns egal, ob einer da ist oder nicht - definitiv zahlen wir nicht mehr extra für dafür. 💪🏻

    Es ist schön zu erleben, wie die Ansichten sich ändern, Prioritäten anders gesetzt werden und auch wir uns verändern…. ☺️🫶

    So, nun aber eine gute Nacht. 🌙☝🏼 Die nächsten Tage steht dann mal wieder etwas Sightseeing 🏙️ an und ein ganz besonderes Highlight hier in Amerika 🇺🇸, wartet auch noch auf uns. 🤩🤩 👋🏼
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  • Alcatraz Island 👮‍♂️🗾🪖

    2 сентября 2025 г., Соединенные Штаты ⋅ 🌬 18 °C

    Guten Morgen aus (immernoch) San Francisco. 😜 Die Stadt hat uns so so gut gefallen und es gibt noch einiges mehr zu entdecken, 🔎 dass wir gestern Abend noch bei der Dame an der Rezeption waren und sie uns eine Nacht länger bestätigte. ☺️

    Nach den Cornflakes zum Frühstück 🥣 ging es über die „City Hall“ 🏛️ zum „UN Plaza“ und weiter nach „Chinatown“. ⛩️ Hier gab es ein frühzeitiges Mittag (gebratene Nudeln mit Hünchen) für 5 Dollar. Wir waren sofort wieder im Chinaflair - viel Trubel, nette Leute und günstig. ☺️😍

    Auf „Chinatown“ 🏯 folgte die „Saints Peter and Paul Church“ bevor es zum eigentlichen Highlight des Tages ging - zum Pier 33“‼️Hier startet nämlich die „Alcatraz Island Tour“. 😏

    Nach dem wir nach der Hotelverlängerung gestern Abend nochmal nach Tickets 🎟️ für den nächsten Tag 📆 geschaut hatten, waren plötzlich welche verfügbar. 😳 Wir wollten diese Insel 👮 beide unbedingt besuchen, also haben wir uns für 41 € p.Person einen Zeitslot gebucht. 🫡🤩🤩

    In 15 Minuten brachte uns die Fähre in Richtung Insel. ⛴️ Dort wurden wir abgesetzt und das Boot fuhr wieder zurück… 🤨 Schon ein komisches Gefühl mehrere Jahre hier zu sein, abgeschnitten von der Außenwelt - so müssen sich die Häftlinge damals auch gefühlt haben, kein Entkommen nach rechts und links. Es hat uns sofort gefesselt mehr über die Geschichte zu erfahren. 🕵️

    ——— 💡

    Alcatraz ist eine Insel in der Bucht von San Francisco im US-Bundesstaat Kalifornien, auf der das ehemalige Hochsicherheitsgefängnis „Pacific Branch Disciplinary Barracks” steht. Die Festung war seit den 1930er Jahren als härtester Knast der Welt berüchtigt und beherbergte bekannte Schwerverbrecher.

    Während mehrere bekannte Kriminelle wie Al Capone, George „Machine-Gun“ Kelly, Alvin Karpis (der erste „Staatsfeind Nr. 1“) und Arthur „Doc“ Barker auf Alcatraz einsaßen, waren die meisten der dort inhaftierten Gefangenen keine bekannten Gangster, sondern Gefangene, die sich weigerten, sich den Regeln und Vorschriften anderer Bundeseinrichtungen zu unterwerfen, die als gewalttätig und gefährlich galten oder bei denen ein Fluchtrisiko bestand.

    Die Insel Alcatraz wurde seit dem Jahr 1850 zunächst als militärische Festung genutzt und bildete zusammen mit den Festungen Fort Point und Lime Point ein „Verteidigungsdreieck" in der San Francisco Bay.

    Mit der Zeit verlor Alcatraz jedoch immer mehr die Funktion einer Verteidigungsburg und brachte vor allem Militärgefangene unter. Im Laufe der 80-jährigen Geschichte als Militärgefängnis wurde die alte Zitadelle auf der Insel komplett abgerissen und von den Gefangenen selbst wieder aufgebaut.

    Das neue Gebäude, die „Pacific Branch Disciplinary Barracks”, wurde später als „The Rock” berühmt. Im Jahr 1934 wurde Alcatraz zum Bundesgefängnis umfunktioniert.

    Die ersten 137 Gefangenen zogenen am 11. August 1934 ein. Von 1934 bis 1963 beherbergte Alcatraz einige der berüchtigtsten Straftäter, Ausbrecher, Bandenführer und Unruhestifter Amerikas.

    Sie wurden unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen in einer praktisch ausbruchsicheren Umgebung auf einer Felseninsel mitten in der Bucht von San Francisco festgehalten. Für die Männer, die dorthin geschickt wurden, war Alcatraz das Ende der Fahnenstange.

    Alcatraz wurde manchmal als "Gefängnis im Gefängnis" bezeichnet, da die einzigen Insassen, die dorthin geschickt wurden, aus anderen Bundesgefängnissen überstellt wurden. Die Gerichte konnten niemanden nach Alcatraz verurteilen. Stattdessen war "The Rock" der Ort, an den das BOP seine problematischsten Gefangenen schickte, bis entschieden wurde, dass sie sicher in eine Einrichtung mit geringerer Sicherheitsstufe zurückgebracht werden konnten. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug fünf Jahre.

    Im Cellhouse gibt es 336 Zellen für die "Hauptlinie" und 42 Zellen für die "Einzelhaft". Das Gefängnis war jedoch nie voll belegt, und die Durchschnittsbelegung lag bei etwa 260 Männern. Die höchste Belegung lag bei 302 Häftlingen.

    Während des Betriebs des Bundesgefängnisses waren 36 Gefangene an 14 verschiedenen Fluchtversuchen beteiligt. Dreiundzwanzig Männer wurden gefasst, sechs wurden erschossen und zwei ertranken.

    Fünf Sträflinge verschwanden und wurden nie wieder gesehen. Da ihre Leichen nie gefunden wurden, sind sie nach hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls ertrunken. Sie haben sich durch die Lüftungsschlitze in der Wand ein Loch in den dahinterliegenden Versorgungsschacht gegraben und sind über die Stahlleitungen auf das Dach gelangt. Von da aus verlor sich die Spur.

    Anfang 1963 ordnete Generalstaatsanwalt Robert Kennedy die Schließung des Alcatraz-Gefängnisses an und begründete dies mit den steigenden Wartungs- und Betriebskosten. Als die Insel geschlossen wurde, wurde sie durch ein neues Hochsicherheitsgefängnis in Marion, Illinois, ersetzt.

    Alcatraz galt bis auf wenige Ausbruchslegenden als vollkommen ausbruchsicher, was auf eine Kombination aus sehr schlechtem Wetter und starken Strömungen in den Haiverseuchten, eiskalten Gewässern rund um die Insel zurückzuführen ist.

    Das Meer war letztlich auch Schuld daran, dass das Hochsicherheitsgefängnis im Jahr 1963 geschlossen wurde: Durch das aggressive Salzwasser, mit dem unter anderem die Toiletten des Gefängnisses betrieben wurden, war die Bausubstanz stark zerstört worden. Eine Sanierung wäre zu teuer gewesen.

    Am 21. März des Jahres 1963 wurden die letzten 27 Häftlinge aus Alcatraz auf andere amerikanische Gefängnisse verteilt. Alcatraz wurde Teil eines nationalen Erholungsgebietes, und erhielt die Auszeichnung als National Historic Landmark.

    Ein spätes Kapitel in der Geschichte von Alcatraz war die Okkupation von 1969, bei der eine Gruppe von 89 amerikanischen indigenen Völker die Insel 19 Monate lang besetzte, um eine Rückgabe der Landmasse an die Native Americans zu bewirken. Während ihrer Besetzung kam es 1970 zu einem verheerenden Feuer, welches große Teile der Anlage zerstörte. Bis heute ist unklar, wie das Feuer ausgebrochen ist und ob es selbst durch die „Besetzer“ gelegt wurde.

    ——— 💡

    Per Audio-Guide 🎧 wurden wir durch die gesamte Anlage geführt und waren von den Geschichten immer wieder beeindruckt.

    Im Gefängnis 👮 kann man den Zellenblock, den Speisesaal, die Bibliothek und den Gefängnishof besichtigen. Außerhalb wird man zum Haus 🏠 des Gefängnisdirektors, dem Leuchtturm und den Familienzimmern geführt. 🥾

    Es ist beeindruckend und beängstigend zugleich… 😱 Über die Kopfhörer hören wir Zellentüren knallen, das Geschrei und Gestreite der Insassen. 🎶

    Ein wirklich beeindruckendes Erlebnis und definitiv eine Empfehlung, sollte man mal durch San Francisco reisen. 🔝🔝

    Nach 4 Stunden ⏰ auf der Insel, ging es zurück zum Anleger, an dem (zum Glück) die Fähre ⛴️ auf uns wartete.

    Nach dieser unfassbar interessanten 💡🥸und bewegenden 😲 Erfahrung, gab es zurück an Land, endlich diese Suppe „Clam Cowder“ im Brotlaib. Überall ließt 🪧 und hört 🗣️ man davon, probiert haben wir es noch nicht.

    Auch wenn wir bis dato nicht wussten was es war, es war sehr sehr lecker. 🤤🤤
    #Spoiler_es war Muschelsuppe. Das zu wissen, hat nicht jedem gefallen. 🙃😬😵‍💫

    Wir haben am Pier 🚣🏼 noch ein bisschen das Meer & die Fischer beobachtet und sind durch die Straßen geschlendert, bevor es wieder zu Fuß 🦶 zum Hotel 🏨 ging.

    Nach den zwei Tagen Stadterkundung 🏙️ haben wir knapp 25 km zu Fuß 🦶🥾 hinter uns gebracht.

    Nachdem wir unserer Rucksäcke 🎒 nun wirklich gepackt hatten, waren wir am Abend noch koreanisch essen. Pappsatt 🫃und mit dem Rest in der ToGo Box 📦 ging es zurück. ⏮️
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  • San Francisco 🌇 🌉

    31 авг.–1 сент. 2025, Соединенные Штаты ⋅ ☀️ 24 °C

    Bevor wir vom Campground ⛺️ zum heutigen Ziel 🏁 aufbrechen, ging es nach dem zusammen packen noch zum nahegelegene Fluss. Den hatte uns die Frau vom Platzwart empfohlen und soll auch nur 🔟 Minuten entfernt sein.

    Tatsächlich sind wir auch nicht länger gelaufen 🔝 🏃🏽 und so haben wir dort noch eine zeitlang die Ruhe genossen, uns im „Middle Tuolumne River“ abgekühlt 🩳 und sogar Gold 🏅gefunden. 🤩

    Anschließend machten wir uns auf die 4,5 Stunden Fahrt 🛻 nach San Francisco. 🌁 Für die geplanten 2️⃣ Stopps unterwegs, fahren wir noch einen kleinen südlichen Umweg über „Santa Clara“ und auf der Westseite vom „San Francisco Bay“ wieder in in Richtung Norden. 🧭

    In „Santa Clara“ steht das „Levis Stadium“ was die Sportstätte 🏈 der bekannten 49ers ist 🟥⬜️ und der Austragungsort für den nächsten Superbowl. 😏

    Nach weiteren 25 Kilometer in Richtung San Francisco folgte der zweite Halt an der „Stanford University“. 👨🏻‍🎓👩🏻‍🎓 Wir haben Willy abgestellt und sind ein bisschen über den Campus geschlendert, während wir uns u.a. das „Stanford Oval“, 💐die „Memorial Church“ ⛪️ die „Graduate School of Education“ und die „Green Library“ 📖 angeschaut haben.

    Wir waren total erstaunt von der Größe des Geländes. Das ganze Areal ist aufgebaut wie eine eigene Stadt mit Feuerwehr, 🧑‍🚒 Krankenhaus, 🏥 Einkaufsmöglichkeiten, 🛍️ unzählige verschiedene Sportstätten uvm.
    🏈⚽️⛳️

    Leider war Feiertag, weshalb nur wenige Studierende 👩🏻‍🎓 zu sehen waren und heute auch keine Führungen angeboten wurden. ☹️

    Etliche Staus später, konnten wir die Skyline 🌆 schon entdecken und waren nach 8️⃣ Stunden endlich im Hotel 🏨 angekommen. Zum Glück 🍀 keine Minute später, da wir den letzten Parkplatz 🅿️ in der Tiefgarage bekommen haben. Das Hotel wirbt mit kostenfreien Parkplätzen, hat aber nicht ausreichend Plätze für alle Zimmer. 🙄🤦🏻

    Geschafft von dem Tag gab es noch einen schnellen Burger 🍔 um die Ecke, eine heiße Dusche und ab ins Bett. 🛌

    Frühstück 🍳 wird im Hotel 🏨 leider nicht angeboten und so begann der nächste Tag mit einem wild zusammengewürfelten Frühstück aus den übrigen Sachen vom Campen. 🥪 Hauptsache einen Parkplatz 🅿️ haben wir bekommen…. 😅😅

    Eigentlich hatten wir für heute einen halben Tag Sightseeing geplant und über die zweite Tageshälfte wollten wir uns „Alcatraz Island“ 👮‍♀️🚨anschauen. Natürlich gerade jetzt über das Wochenende/ Feiertag, waren spontan keine Tickets 🎟️ mehr verfügbar. 🤨🙅🏼

    Die Liste 📋 war recht lang und so konnten wir uns alles etwas entspannter anschauen.

    Auf dem Weg zur bekannten „Cable Car“, sind wir immer wieder auf weiße Autos gestoßen, die ringsherum mit 1.000 Kameras 🎥 versehen waren, aber keinen Fahrer hatten. 🤔

    Jaaaa, das autonome Fahren ist hier mehr als angekommen… 😳 Die Wagen rollen ununterbrochen an einem vorbei und können, ähnlich wie Uber, per App 📲 gebucht werden - nur eben ohne Fahrer. 🫥🫢

    Nach der „Cable Car“ Fahrt (9💲p. Person), die auf insgesamt 3️⃣ Strecken die gefühlten 90 Grad Steigungen hoch ⬆️ und runter ⬇️ düst, ging es am „Golden Gate Ferry Terminal“ 🛳️ vorbei, zum „Pier 39“.

    Auf dem Weg haben wir ein Amateur-Radrennen 🚲 besucht, bei dem die 3️⃣ besten Männer, eine letzte Runde auf viel zu kleinen Kinderfahrräder 👶🧑‍🦽absolvieren mussten. Bis auf den ernsten Unfall 🏥 🚒 während des Männerrennens, war es eine sehr lustige und interessante Veranstaltung. 🥳🪩👏🏻

    Am „Pier 39“ angekommen, haben wir zuerst den obligatorischen Pin📍im „Hard Rock Café“ 🎸 geholt, bevor es zum verspäteten Mittagessen Fischbrötchen 🐟🦀🍞 und Fish & Chips 🍟 gab.

    Der Weg 🏘️ führte uns weiter zum naheliegenden „Sea Lion Center“, wo wir natürlich eeeewig die 1.000 kleinen und großen sowie dünne und dicke Seelöwen 🦭🦭🦭 beobachtet haben. 🤳🏻🤩👀

    Zum Abschluss wollten wir entspannt einen Cocktail aus der Tüte im „National Historical Park“ bzw. an dessen Stadtstrand 🏝️ schlürfen, als wir in eine Hip Hop Tanzaufführung 👯🕺🏻 gerieten. 😅😅😅

    War auch klar, das ich von uns beiden ausgewählt wurde und über das Mikrofon 🎤 englischen Kram beantworten musste. 🤦🏻 Lena war aber so lieb, mir aus dem Hintergrund einige Sachen per Handzeichen und Lippenbewegung 👄 zu übersetzten 💪🏻, sodass es kaum auffiel das ich nicht aus SF bin. 👦🏼👦🏾😅😅 Am Ende mussten wir noch ein bisschen mittanzen und die Jungs sind über uns gesprungen. 😌

    Die erwähnten Cocktails in der Tüte 🛍️ gibt es übrigens wirklich in vielen Läden. Es handelt sich um einen kleinen Zipbeutel, der alles notwendige zum mischen des jeweiligen Cocktails enthält. 🍹🤪

    Wir haben uns für den 30 minütigen Rückweg per Fuß 🦶 und gegen den Cocktail entschieden. Zum Abendessen 🥘 gab es nur noch einen Snack bevor es schon wieder ans packen 🎒 geht. 😔😕
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  • Yosemite Nationalpark 🏕️🌄

    30 августа 2025 г., Соединенные Штаты ⋅ ☀️ 30 °C

    Eine der ruhigsten und entspanntesten Nächten 🏕️ 🏔️ liegt hinter uns. 😴

    Wie immer am Morgen gab es Frühstück, Kaffee und dann hieß es mal wieder Sachen packen. 😣 Gerne wären wir auch hier länger geblieben… 🙆🏻‍♂️

    Willy hatte mal wieder Durst ⛽️ und so war der erste Stopp die nächste Tankstelle. Die Preise 💰haben sich schon seit Las Vegas schleichend erhöht und sind mittlerweile doppelt so hoch, wie noch in Arizona. 🤦🏻🫰

    Das heutige Tagesziel ist der „Yosemite Nationalpark“ 🏞️, den wir bereits nach 2,5 Stunden Fahrt erreicht haben.

    Einen Schlafplatz 🛌 haben wir noch nicht, da hier im Umkreis alles ausgebucht war. 🙅‍♂️ Mit dem Feiertag „Labor Day“ steht gerade ein „langes Wochenende“ an und gefühlt das ganze Land 🇺🇸 ist unterwegs. 🚗

    Die wenigen übrigen Campgrounds, die nicht online reservierbar sind, vergeben ihre Plätze ⛺️ ganz nach dem Motto „wer zuerst kommt, malt zu erst“… Unser Plan 💡 war also, erstmal ein paar Plätze anfahren 🛻 und eine Übernachtung sichern, bevor es zum besichtigen geht. 😏💁🏼‍♂️

    Nachdem wir endlich am östlichen Eingangstor 🥅 angekommen waren, durften wir auf Anweisung des freundlichen Rangers 👮‍♂️ auch direkt wieder umdrehen. Aufgrund des Feiertag-Wochenendes, darf der Park für Gäste ohne Reservierung erst 🆎 14:00 Uhr befahren werden. 😫🤯🙄

    Etwas niedergeschlagen sind wir ein paar Kilometer zurück gefahren und haben es uns am „Tioga Lake“ 🌊 gemütlich gemacht. Zum Mittag gab es Rester vom Abendessen 🥘 und der Ausblick war auch nicht sooo schlecht. 🤭

    Nach 2 Stunden Warten haben wir uns dann auch entschlossen, an die, mittlerweile todeslange, Autoschlange anzustellen und haben den Ranger 👮 pünktlich 14:00 Uhr passiert. 💪🏻

    Immernoch ohne Schlafplatz 😴 ging es zuerst zu einigen Plätzen, die allerdings alle belegt waren. Nach 1,5 Stunden sind wir auf der Westseite 🧭 des Nationaparks 🏞️ angekommen, haben diesen dann wieder verlassen, um die letzten beiden Möglichkeiten außerhalb anzufahren.

    Und tatsächlich haben wir auf dem „Dimond O Campground“ den vorletzten Platz ergattert. 🤭🫡 Schnell den Zettel ausfüllen 🖊️, Geld in den Umschlag ✉️ 💰 und Quittung an den Stellplatz hängen.

    Anschließend ging es wieder zurück zum östlichen Parkeingang ⏮️ um unsere Punkte 📍 nach und nach abzuarbeiten. Dazu mussten wir aber wiederholt den Eingang passieren, wo wir nochmal gut eine Stunde anstanden.

    Die Zeit ⏰ war nun leider schon sehr voran geschritten und überall war es unfassbar voll. Wer uns kennt weiß, das Menschenmassen nichts für uns sind. 🙄 Es war also mehr abarbeiten, als genießen.

    Wir haben u.a. den „Olmsted Point“ und den
    „Tenaya Lake“ etwas länger angeschaut, bevor es noch in Richtung 🧭 „Yosemite Valley“ ging , wo wir den 188 m hohen „Bridalveil Fall“, den 2.307m hohen Granitfelsen „El Capitan“ und den 739 m hohen „Yosemite Fall“ bestaunten. ⬆️ 😲🏔️

    ——— 💡

    „El Capitan“ ist eine markante Felsformation 🪨 im Yosemite-Nationalpark 🏞️ im US-Bundesstaat Kalifornien.

    Ihre teilweise senkrecht abfallenden Flanken erheben sich bis zu 1.000 Meter ⬆️ über dem Yosemite-Tal. Der höchste Punkt des Granit-Felsens befindet sich auf 2.307 m. Er gilt als eines der Wahrzeichen 🗽des Nationalparks.

    Er ist kein Berg 🏔️ im eigentlichen Sinne, sondern ein riesiger, durch vulkanische Schmelzprozesse 🔥 entstandener Granitblock. Er fällt nach Westen, Südwesten und Südosten 🧭 faktisch senkrecht und nach Osten relativ sanft zum „Merced River“ ab.

    Die Felsformationen 🪨 bestehen aus zwei im Mineralbestand leicht voneinander abweichenden Graniten - dem etwa 105 Millionen Jahre alten „El-Capitan-Granit“ und dem mit ca. 103 Millionen Jahren etwas jüngeren „Taft-Granit“. 💁🏼‍♂️🧱

    Seine Felswände machen ihn zu einem Anziehungspunkt für Kletterer. 🧗‍♂️ Die Route „Dawn Wall“ z.b. gilt als eine der schwersten Mehrseillängenrouten der Welt. 🌍 Die unzähligen Kletterwege dauern von ein paar Stunden über mehrere Tage, 📆 während die Kletterer 🧗‍♂️ die Nächte 🛌 in Hängematten an der Felswand verbringen. 😲

    Der erste Basejump 🆗 erfolgte bereits 1966 und war seitdem ursprünglich erlaubt, bis die Nationalpark-Verwaltung 1980 versuchte, die Anzahl der Sprünge durch die Vergabe von Sprungerlaubnissen 📋 zu regulieren.

    Da in der Folge einige der Springer 🚀 die im Nationalpark 🏞️ geltenden Regeln grob verletzten, stellte die Verwaltung die Vergabe von Erlaubnissen 📋 schließlich wieder ein und verbot 🚫 das Base-Jumping am „El Capitan“ und im gesamten Nationalpark.

    Seitdem hat sich eine Reihe von Gruppen 👬👬👬 gebildet, die sich für die Wiederöffnung einsetzen. So kam am 22. Oktober 1999 die Basejumperin und Stuntfrau Jan Davis 🙋‍♀️ bei einem als Protest 🪧 gegen das Verbot unternommenen illegalen, aber von den Park-Offiziellen geduldeten Sprung ums Leben. 🪦

    ——— 💡

    Geschafft vom Tag 🫠 waren wir gegen 21:30 Uhr zurück am Campground. Mittlerweile war auch alles belegt, sodass unser Plan schließlich aufging. 💪🏻 Auch wenn es stressig war und nicht alle Punkte abgehakt ☑️ werden konnten, war es ein weiterer Tag, mit vielen tollen Erlebnissen. 🤩

    Zum Abendessen gab es die guten Ravioli aus der Dose,🥫😅 bevor wir beide wieder auf der Bank lagen und diesen (wiederholt) unfassbar schönen Sternenhimmel 🌟 beobachtet haben. 😴💤🌙
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  • Death Valley Nationalpark ☠️🏜️🧂

    29 августа 2025 г., Соединенные Штаты ⋅ ☀️ 39 °C

    Nach dem Frühstück mit dem restlichen Bacon 🥓 und den letzten Eiern 🥚 wurde noch ein Kaffee ☕️ to go gekocht, bevor es von der Metropole wieder in die verlassenen Teile des Landes ging.

    Um das Trinkgeld zu sparen, haben wir unsere Sachen selbst nach unten gebracht. Ticket scannen 🎫 und 2️⃣ Minuten später stand „Willy“ vor uns bereit zum beladen. 🎒🧳

    Nach 2,5 Stunden Fahrt durch recht ödes Land, war das heutige Ziel 🏁 (außerhalb des Schlafplatzes) erreicht. Der „Death Valley Nationalpark“ (Tal des Todes). 🏞️

    ——— 💡

    Der „Death Valley Nationalpark“ liegt in der Mojave-Wüste 🏜️ und ist der trockenste Nationalpark in den USA. 🇺🇸

    Das „Death Valley“ ist von mehreren Gebirgen umschlossen, die höchste Gebirgskette ⛰️ bildet die „Panamint Range“ mit dem 3.366 m hohen „Telescope Peak“. 1933 wurde das „Death Valley“ zum National Monument ernannt. 1994 wurde es, stark erweitert, zum Nationalpark aufgewertet. 🏆

    Das Tal erhielt seinen Namen, nachdem 1849 zwei Gruppen 👬👬👬 von Reisenden mit insgesamt etwa 100 Wagen 🐴 eine Abkürzung des „Old Spanish Trail“ suchten 🔍 und dabei in das Tal gerieten. Nachdem sie wochenlang keinen Ausweg 🙅🏼 aus dem Tal gefunden hatten und bereits gezwungen waren, mehrere ihrer Ochsen 🐂 zu verspeisen (wobei sie das Holz ihrer Wagen als Brennholz 🪵 verwendeten), ließen sie ihre restlichen Wagen zurück und verließen das Tal über den „Wingate Pass“.

    Dabei drehte sich eine der Frauen 🧍‍♀️ aus der Gruppe um und rief 🗣️ dem Tal ein „Goodbye, Death Valley“ hinterher.

    Obwohl das „Tal des Todes“ ☠️ nur wenige hundert Kilometer 📏 vom Pazifischen Ozean entfernt liegt, ist es eine der trockensten Gegenden der Erde 🌍 und außerdem eine der heißesten Gegenden Amerikas. 🇺🇸

    Die Region ist ein Hitzepol. Die am 10. Juli 2021 von einem mittlerweile automatisierten Messsystem des National Weather Service in Furnace Creek gemessene Temperatur 🌡️ von 54,4 °C, gilt bisher als die höchste, unbestrittene, auf der Erde 🌎 gemessene, Lufttemperatur. 😲

    Am 12. Juli 2012 wurde im „Death Valley“ mit 41,7 °C die damals (bis 2017) höchste Nachttemperatur 🌙🥵 der Welt gemessen.

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    Von „uns hat es die Schuhsohlen weggebrannt“ bis „kann man sich sparen“ haben wir alles gehört… Wir machen uns ein eigenes Bild und das Eingangstor war schon einmal ganz nach meinem Geschmack… -> Auch dieser Park ist nämlich im Pass inkludiert, somit entfällt der Eintritt. 😅😉💪🏻

    Den ersten Halt, den die Routenmaus Lena 🙋‍♀️ auf der Liste hat, nennt sich „Dantes View“. Der Viewpoint liegt auf 1.646 Metern ⬆️ und bieten einen atemberaubenden Blick auf den „Armagosa River“ im „Death Valley“.

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    Nach stärkeren Regenfällen ☔️ durchfließt der „Amargosa River“ periodisch das Tal, bevor sein Wasser 💦 dort versickert bzw. verdunstet. 🌫️

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    Nach einer kleinen Wanderung 🥾 bei weit über 30 Grad 🥵 ging es zurück zum Auto und weiter zum „Zabriskie Point“.

    Der Aussichtspunkt ist für seine bizarren Erosionslandschaften 🌓 & Steinformationen 🪨 bekannt, welches Sedimente des ehemaligen „Furnace Creek Lake“, der vor fünf Millionen Jahren ausgetrocknet ist, sind.

    Die Route führte weiter zum „Devils Golf Course“ 👿🏌️ und dem „Badwater Basin“.

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    „Devils Golf Course bedeutet auf Deutsch 🇩🇪 „Teufel-Golfplatz“, der seinen Namen von einer großen Salzpfanne 🧂 hat. Anstatt eines Rasenplatzes handelt es sich um ein Gebiet, das durch die Verdunstung eines Sees entstanden ist und heute aus zerklüfteten, kristallisierten Salzformationen besteht, die aussehen, als ob nur der Teufel 👿 dort Golf spielen könnte.

    Im „Badwater Basin“ befindet sich, mit 85,95 Meter unter dem Meeresspiegel, der tiefste ⬇️ begehbare Punkt Nordamerikas, etwa 2 Meter tiefer, als die heute vom „Saltonsee“ gefüllte Senke. 🥸😳

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    In der immer noch prallen Hitze 🥵 ging es über die „Mesquite Flat Sand Dunes“ (bis 30 m hohe Sanddünen) ⬆️ weitere 2 Stunden nach „Lone Pine“. 🛻 🏜️

    Der Ort hat 1.400 Einwohner und genau einen Einkaufsladen, in dem wir (leider) noch ein paar teure Sache zum Frühstück 🥖 besorgen mussten. 🫰 Glücklicherweise sind die Temperaturen von teilweise 39 Grad mittlerweile wieder auf Anfang 2️⃣0️⃣ gesunken. 🍀💪🏻

    Der dort befindliche Campground 🏕️ am Fuße der „Alabama Hills“ ⛰️, hatte zum Glück noch freie Kapazitäten und kostet uns gerade mal 10 Dollar💲. Für uns, eine der schönsten Übernachtungsplätze. ‼️ ☺️

    Pünktlich zum Sonnenuntergang 🌅 gab es das Abendessen (Kartoffeln, Ei, Speck, Gemüse und Brot) direkt vom Feuer 🔥, während sich schon langsam der wahnsinnige Sternenhimmel über uns zeigte. 🤩💫

    Nach dem Geschirr 🍳🍴abwaschen 🧽 und „Tier-sicherem-wegräumen“ lagen wir ohne einen Ton zu sagen 🤐 auf der Bank 🪑 und haben das bunte funkeln am Himmel beobachtet. 🌌

    Wir haben noch die Ruhe und den Blick 👀 in die „Weite“ 🏞️🌄 genossen, versucht 10.000 Fotos 📸 von dem unbeschreiblichen Himmel 🌌 zu machen und sind anschließend mit vielen neuen Eindrücken ins Bett gehüpft. 🚙 🛌 🌓
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  • Zion Nationalpark ☁️⛰️ & Las Vegas 🌇🎰

    26–28 авг. 2025, Соединенные Штаты ⋅ ☀️ 30 °C

    Der Tag begrüßte uns mit grauem Himmel und Dauerregen. 🌧️ Der Blick auf das Telefon 📱 zeigte mehrere Unwetter- und Überschwemmungswarnungen 🌊 für unsere Gegend an. 😵‍💫 Nicht sehr vorteilhaft für den heutigen Tag, aber auch nicht zu ändern. 🤷🏼‍♂️

    Nach dem Frühstück und der Verabschiedung bei Matthew, haben wir das Auto gepackt und uns wieder auf den Weg gemacht. 👋🏼 Den Pullover hatten wir bei 19 Grad direkt angezogen 🥶 und die Regenjacken lagen bereit. 🌂

    Nach 1️⃣ Stunde Fahrt haben wir das Eingangstor vom „Zion Nationalpark“ erreicht.
    Da unser Jahrespass 🪪 auch hier gilt, ging es ohne Eintritt (35 💲) zu bezahlen, direkt hinein.

    Die ersten Blicke in die umliegenden Täler und die verspülten Straßen zeigten uns, das die Warnung ⚠️ über das Handy 📲 wohl ernst zu nehmen sind. 😬🫡

    Den Park hatte uns Tim empfohlen, eine super schöne Gegend zum wandern 🥾 und eine „Scenic View Route“ soll es auch geben. 🤩 Das Wandern viel förmlich ins Wasser und einige Straßen waren wegen Überschwemmung gesperrt oder nur mit dem Shuttlebus befahrbar. 🔐

    Wir hatten also nicht viele Möglichkeiten und sind entspannt die knapp 20 km „Scenic View Route“ (Zion-Mt. Carmel Highway) hin und wieder zurück gefahren. 🚗

    ——— 💡

    Die Straße verbindet den Süd- und Osteingang 🧭 des Nationalparks und führt dabei über Haarnadelkurven und Serpentinen ↩️⤴️ u.a. durch den „Pine Creek Canyon“ und vorbei an meterhohen ⬆️ Sandstein-Klippen.

    Hierbei durchquert man auch den 1930 fertiggestellten „Zion-Mt. Carmel Tunnel“ mit einer Länge von 1,8 km. 📏 Er gilt als längster
    Tunnel in Amerika, außerhalb einer Stadt 🇺🇸
    Und führt durch die Innereien eines hoch aufragenden Sandsteinberges. ⛰️

    Um den tiefdunklen ◾️ Tunnel zu beleuchten, wurden mehrere „Fenster“ durch die Felswand geschnitten, um den Blick nach draußen zu ermöglichen. 😵‍💫😲

    Der Tunnel wurde in 3️⃣ Jahren Bauzeit 🏗️ fertiggestellt und die Gesamtkosten beliefen sich auf etwas mehr als eine halbe Million Dollar 💲.

    ——— 💡

    Zwischendrin zeigte sich nun doch ab und zu mal die Sonne ☀️ und so wurde jeder Moment ohne Regen genutzt, um zu stoppen 🙅‍♂️ und ein paar Bilder 📸 zu machen.

    Wir hatten zwar Pech mit dem Wetter, dennoch ist die Landschaft atemberaubend und hat sich definitiv gelohnt (auch wenn wir nur durchgefahren sind). 🔝🔝🔝

    Immer näher kommend 🛻 zu unserem Schlafplatz 🏨 für die nächsten Tage, wurde es auch sichtlich wärmer. 🌡️ Der Himmel färbte sich wieder strahlend blau und die 33 Grad zwangen uns schnell die Pullover auszuziehen. 😅🥵

    Die 2,5 Stunden Fahrt zum Ziel 🏁 waren ebenso ansehnlich wie der am Morgen besuchte Nationalpark. 🏞️ Noch geflasht von der schönen Aussicht, konnten wir am Horizont schon die „Skyline“ des nächsten Highlights erkennen… 🤩👀

    -> „Welcome to Fabulous Las Vegas“ ‼️‼️‼️

    Viele interessiert diese „Stadt“ nicht, wir haben uns jedoch seit Ankunft in Amerika, darauf gefreut. 😊😊

    Unser Airbnb Apartment 🏨 ist in einem der drei vorhanden Türme und liegt nur 5 Gehminuten 🏃🏽‍♂️ vom Strip entfernt. In unserem eingezäunten Bereich gibt es unzählige Pools, Casinos, Restaurants und reichlich Möglichkeiten um zu shoppen. 🛍️
    Über einen klimatisierten Gang 🥶 ist alles miteinander verbunden 🫣 und selbst die Monorail 🚃 hält direkt vor der Tür. 🚪

    Das Valet-Parken sowie ein Mensch der dein Gepäck aus dem Auto direkt ins Zimmer bringt ist für 100€/ Nacht inbegriffen. 😅💶

    Die namenhaften Hotels 🏨 direkt am Strip sind im Grundpreis zwar günstiger, verlangen bei Ankunft aber alle eine „Resort Fee“ pro Nacht, die den eigentlichen Übernachtspreis
    verdoppeln oder verdreifachen. Hinzu kommen noch Parkgebühren ab 25 💲 pro Tag. 🤦🏻🤨😏

    Somit haben wir eine gute günstige Alternative und können trotzdem alle Annehmlichkeiten wie Parken, Pool und Essen genießen. 😌🫸🏻🫷🏻💰

    Da wir recht spät angekommen sind, haben wir den Abend vorm Hotel verbracht und die Jungs beim Parken 🅿️ (vom Kleinwagen bis zum Ferrari) beobachtet. 😆😅

    Das morgendliche Frühstück gab es mit Blick aus dem 17. Stock auf die „Sphere“ 😲, die übrigens jeden Morgen einen anderen WhatsApp Smiley zeigt. 👏🏻

    Die nächsten Tage haben wir genau so verbracht, wie man sie eben in Las Vegas verbringt… 😇💁🏼‍♂️

    Tagsüber am Pool liegen und das Leben genießen & am Nachmittag/ Abend die Stadt erkunden. Natürlich wurden auch die Spielautomaten 🎰 verschiedener Casinos getestet und etwas geshoppt. 🛍️ Wir haben uns die bekanntesten Punkte angeschaut 📋 und oftmals einfach nur die (teilweise sehr komischen) Leute beobachtet. 👰💒 🎉🤪

    Die Preise hier in der Gegend sind erwartend hoch, so kostet z.b. 1 Kugel Eis🍦 7,47 Dollar. 💸 Wir waren vorher ausreichend einkaufen und mussten daher hier keinen Cent ausgeben. 😏 Was wiederum verhältnismäßig günstig ist, ist der Alkohol. 🍷😅 Das sitzt das Geld beim zocken eben lockerer… Das Konzept macht schon Sinn. 😅

    Nach zwei vollen Tagen in dieser anderen Welt, gab es nochmal leckeres Abendessen aus der eigenen Küche, bevor es dann morgen wieder zurück in die Realität geht. 🏕️ 🏞️ 👋🏼

    Las Vegas hat uns persönlich gut gefallen. Wir haben uns das Leben hier zwar noch viel viel quirliger vorgestellt, aber die Stadt ist aktuell auch recht leer, da die Temperaturen sehr hoch sind und somit viele Touristen die Stadt meiden (obwohl alles auf -10 Grad runter gekühlt ist 🥶😅🤷🏼‍♂️) Für uns war es genau so ausreichend und definitiv einen Besuch wert. 🔝
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  • Monument Valley & Horseshoe Bend 🏜️🌵🏜️

    24–25 авг. 2025, Соединенные Штаты ⋅ ☁️ 29 °C

    Ausgeschlafen und total begeistert von dem bequemen Hotelbett 🛌 🏨 wurden unsere 7️⃣ Sachen gepackt und haben uns auf die 3,5 Stunden Fahrt in Richtung „Monument Valley“ begeben. 🚗 💨

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    Das „Monument Valley“ ist eine Hochebene auf dem Colorado-Plateau an der südlichen Grenze des US-Bundesstaates Utah sowie im Norden Arizonas. 🏜️ 🧭

    Das Gebiet wird von den „Navajo“ verwaltet und ist daher kein staatliches Schutzgebiet. Es ist bekannt für seine Tafelberge, Felstürme und -nadeln und diente bereits vielfach als Kulisse für Dreharbeiten und Bilder. 🎥

    Vor mehreren hundert Millionen Jahren ⌛️ bestand die Region des heutigen „Monument Valley“ zunächst aus einem riesigen Tieflandbecken. In ihm wurden Schichten über Schichten von Sedimenten aus den frühen Rocky Mountains 🏔️ im Becken abgelagert und verfestigten sich zu Gestein, hauptsächlich zu Kalkstein und weicherem Sandstein. 🧱

    Die Temperaturen 🌡️ im „Monument Valley“ variieren zwischen −3 °C im Winter und durchschnittlich 30 °C im Sommer.

    ——— 💡

    Die Vorhersage für die nächtlichen Temperaturen 🌡️ spielten uns in die Karten und so erfüllten wir uns einen weiteren Traum - 1️⃣ Nacht in der Wüste in mitten von meterhohen Felsen 🤩🌌 🏜️ (und zwei Pferden 😅)

    Schon der Weg dorthin ließ uns 🤐 sprachlos werden. 😍 Auf Bildern 📸 ist das leider nicht wieder zu geben, aber die Erinnerungen bleiben. 💭

    Die Zeitverschiebung von 1️⃣ Stunde ließ und zwar später als erwartet ankommen, aber immer noch bei Tageslicht. ☀️ Was für uns von Vorteil war, da die Koordinaten 🧭 nicht stimmten und wir uns irgendwie „verfahren“ haben. 🤦🏻

    Jedenfalls war der Sand auf den abgelegenen Wegen tiefer als gedacht. 😬🫨 Williams 🛻 hat uns aber nach ein bisschen rangieren und dank seines 4x4 Antriebes sicher wieder zurück auf die Straße gebracht. 💪🏻

    Die nächste Abbiegung, auf einen nicht viel besseren Weg 😬, hat uns dann auch zu unserem Schlafplatz geführt, eine kleine Ranch mit 2️⃣ Hunden 🐕 und 2️⃣ Pferden. Das Grundstück ist sehr weitläufig und bietet mehrere Stellplätze mit jeweils überdachtem Picknicktisch 🧺 und Sitzmöglichkeiten. 🪑

    Reserviert hatten wir Platz 3️⃣ wollten aber wechseln auf Platz vier. Die Familie 🧑‍🧒‍🧒 wohnt ebenfalls auf dem Grundstück, also ging es zuerst dorthin, um den Wechsel zu klären. Der anfänglich „niedliche“ Hund 🐶 hielt das anscheinend für keine gute Idee und meinte mich anzufallen. 😵‍💫🤕😡

    Zwar mit der Bestätigung den Platz Wechsel zu können aber auch einem Loch 🕳️ im T-Shirt und einer blutigen Wunde 🩸 ging es genervt zurück zum Auto. Ich musste mich erstmal abreagieren…. Da halfen auch die 1.000 Entschuldigungen der Besitzerin nicht.

    Die tolle Aussicht 👀 hat einiges wieder gut gemacht und so wurde es auch langsam wieder entspannter. ☺️ Später kam noch ein weiterer Schlafgast - Tim aus Rheinland Pfalz - mit dem wir auch den Abend verbrachten.

    Am Abend sind gemeinsam zum Sunset Viewpoint 🌄 gewandert und haben währenddessen fleißig gequatscht und uns ausgetauscht. 🗣️🗣️

    Auf dem Rückweg wurde Lena von „Killerameisen“ 🐜 angefallen und klagte über starke Schmerzen am Knöchel. 🤒 Die Kühlakkus haben aber gut geholfen und so waren wir am Ende des Tages beide „schwer verletzt“. 😜😅

    Den restlichen Abend haben wir zu dritt bei einem Bierchen im jeweiligen Liegestuhl 🪑 verbracht und die Sterne angeschaut. 💫 Tim konnte uns einiges über die leuchtenden Punkte erzählen. 👨‍🏫

    So z.b. das Sterne eigentlich eine Art Sonne ☀️ sind und immer in der „Vergangenheit“ leuchten. Sie benötigen schließlich eine Weile um ihr eigenes Licht bis zu uns
    zu transportieren. 💡

    Deswegen gibt es auch hellere und dunklere Sterne. Die dunkleren sind älter und weiter weg, weshalb das Licht für uns schwächer erscheint. 😏🧐

    Nach der Astrologiestunde 📖 ging es für alle in den Kofferraum des Autos. 🛌

    Guten Morgen 🙋🏼‍♂️ aus der kühlen Wüste. 🌵 Die Nacht war kurz, aber bedeutend besser als die erste. Für Lena sogar etwas zu kühl (20 Grad) da sie in der Nacht noch eine Decke benötigte. 🥶🧣🧤😅

    Der Wecker ⏰ hat bereits 05:30 Uhr seine üblichen Geräusche von sich gegeben. Aufstehen, Zähne putzen 🪥 und Kaffee kochen. Dann ging es schon los zum Spot von gestern, nur diesmal zum Sonnenaufgang 🌅 aus der andere Richtung. Wir saßen eine knappe Stunde da und haben das Schauspiel einfach nur genossen. 😊 🤩

    Wieder zurück am Campground gab es Frühstück. Für mich die Rester der Fleischplatte 🍖 + Kroketten aus Williams und für Lena Butterbrot mit Ei. 🍳

    Anschließend, wurde Tim verabschiedet, der leider in die entgegengesetzte Richtung 🧭 weiter fährt, unser Geschirr gespült und die heutige Route geplant. 📆 nach den zahlreichen Tipps 🔝von Tim, werden wir die nächsten zwei Tage anders verbringen, als bisher geplant. Das ist das schöne am unabhängigen Reisen. 🧳 😉☝🏼😜

    Aus Lenas Ameisenbiss 🐜 ist übrigens mittlerweile ein (selbsternannter) Schlangenbiss 🐍 geworden. Laut dem „Bissmerkmal“ hatte die Schlange bei Ihr zwar nur zwei Zähne 🦷 , aber vielleicht war es ja eine ältere. 👵 😅 Sie ist jedenfalls tapfer und verkraftet den abklingenden Schmerz wie ein wahrer Indianer. 😊💪🏻

    Nachdem das auch geklärt war, ging es für uns ebenfalls zurück auf die asphaltierte Straße 🛣️ und weiter nach „Page“. Dort waren wir einkaufen und Mittag essen, bevor es weiter zu der Naturformation „Biidi The Arch“ und anschließend zum „Horseshoe Bend“ ging.

    Der Anblick des hufeisenförmigen 🐴 Talmäanders des Colorado Rivers war sehr spektakulär und die 10 Dollar 💲 Parkgebühr auf jedenfall wert. 🫡

    Nach dem 20-Minütigen Rückweg 🥾 zum Auto, ging es zum „Glen-Canyon Dam“.

    ——— 💡

    Die Staumauer ist eine Talsperre, die mittels einer Bogengewichtsmauer den Colorado River in Arizona anstaut. Ausgehend vom Stauinhalt ist der entstandene Stauraum, der „Lake Powell“, nach dem „Lake Mead“ der zweitgrößte Stausee der USA. 🇺🇸

    Die Baukosten 💰 betrugen 187 Millionen US-Dollar. Mit 216 Meter Konstruktionshöhe ⬆️ (über dem gewachsenen Fels), einer Breite von 106 m ↔️ und ein Betonvolumen 🏗️von 3.750.000 m³, ist sie die fünfthöchste Talsperre der USA. ☝🏼

    Die Kraftwerksleistung 🔌 1.296 Megawatt. 😲

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    Nach den üblichen Bildern 📸 und Videos 🎥 schauten wir uns noch den Viewpoint „Wahweap View“ an. 👀 Nach den zahlreichen Stops ⏹️ stand und nun noch die 2 stündige Fahrt zu unserem Tini House in „Apple Valley“ bevor.

    Empfangen wurden wir schon von Matthew, der uns mitteilte, dass die Klimaanlage kaputt sei… 🙄 Wir durften uns aber stattdessen ein anderes der vielen verschiedenen Häuser 🏡 aussuchen 🙏🏽 und so endete der aufregende Tag beim Nudeln essen 🍝 auf der Dachterasse und einem schönen Lagerfeuer am eigenen Fire Pit. 🔥
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  • Williams & Grand Canyon 🌆 🏜️🍖

    22–23 авг. 2025, Соединенные Штаты ⋅ ⛅ 33 °C

    Mit den ersten Sonnenstrahlen ☀️ standen wir hellwach neben dem Auto und waren schon am zusammenräumen. 🧳 Was für eine schreckliche Nacht… ‼️‼️

    Nicht wegen dem Ort 🏝️an dem wir versucht haben zu nächtigen und auch nicht wegen der (Un)Bequemlichkeit… Wir haben die Wärme einfach unterschätzt…🫠🤷🏼‍♂️

    Nun sei es so und wir freuen uns, das es heute weitergeht. Das Frühstück bestand aus Brot, Spiegelei & Schinken 🥖 🍳 und war ebenso schnell zubereitet, wie es verspeist wurde. 🤤

    Kurz nach dem Essen kam der Nachbar und fragte, ob wir mit unserem Auto 🛻 seinen Trailer + Boot 🛥️ zum Wasser ziehen und hineinlassen können. Theoretisch kein Problem, allerdings fehlte uns die entsprechende Kupplung. ☹️😢

    Nachdem ein andere Camper ⛺️ Ihm später geholfen hat, haben wir gesehen, das er die fehlende Kupplung selbst hatte und sie nur am Jeep 🛻 befestigt wurde. Schade, das hätte bei uns auch funktioniert und ich hätte gerne sein Boot ins Wasser gelassen… 😌🛥️🫰

    Der nächste Besuch ließ auch nicht lang auf sich warten. Die zarte Dame mit ihrer „Ranger Weste“ 🦺 teilte uns mit, dass wir bitte beim Verlassen des Platzes am Office anhalten sollen um noch etwas mit der Abrechnung zu klären. 😳🫨🤬

    Unsere restlichen Utensilien 🍳🍴 waren schnell verstaut und so trafen wir Frau Ranger „Ganz Genau“ ☝🏼kurze Zeit später in ihrem Büro wieder. 👩‍💻 Da wir auf einem Platz mit Wasser- und Stromanschluss 🔌 standen, mussten wir schlussendlich noch etwas nachzahlen. Obwohl wir es gar nicht genutzt haben. 🫨

    Dumm war nur, dass es entgegen der Beschilderung 🪧 am Eingang, gar keine anderen Plätze gab… 🤦🏻🤦🏻🤦🏻 Leider halfen jegliche Diskussionen nicht und so sind wir ein paar Dollar 💲 ärmer und mit einer schlechten Bewertung davon gedüst. 💨

    Der nächste Stop diente zum Eiswürfel 🧊 kaufen, da unsere Kühlakkus den Temperaturen 🥵 auch nicht stand hielten.

    Die restliche Fahrt ging über die historische Route 66 bis zum ersten Zwischenziel 🏁 „Kingman“. Landschaftlich war die Fahrt allerdings recht Öde und unspektakulär. 😬

    Die Stadt 🏙️ liegt im Bundesstaat Arizona und 35.000 Einwohner. Hier haben wir uns ein wenig über die Route 66 informiert 💡 und u.a. das gleichnamige Museum sowie das „Mr D'z Route 66 Diner“ angeschaut. Ein authentisches Restaurant, was es wohl schon seit den 50er/ 60er gibt. 🤷🏼‍♂️

    Anschließend ging es weiter über die historische Route 66 nach „Seligmann“

    Der Weg hierher war bedeutend schöner 🏞️und langsam spürten auch wir dieses typische amerikanische Gefühl auf der Straße. 💁🏼‍♂️🧑🏽‍🌾

    ——— 💡

    Der Ort hat knapp 500 Einwohner nennt sich selbst die „Geburtsstätte der historischen Route 66“. 👶

    Nachdem der Interstate Highway 40 fertiggestellt war, wurde „Seligman“ wie auch viele andere Orte an der Route 66, über Nacht vom Durchgangsverkehr dieser wichtigen Ost-West-Verbindung abgeschnitten. 🙅‍♂️ Für die meisten Orte an der Route 66 mit ihren Motels, 🏨 Restaurants 🥘 und Tankstellen ⛽️ waren die Durchreisenden jedoch der Hauptwirtschaftsfaktor. Viele Orte verfielen zusehends.

    ——— 💡

    Wir wurden bei der Ankunft von extremen Regenfällen 🌧️ und pechschwarzem Gewitterwolken ⚡️ empfangen, sodass wir nach ein paar schnellen Fotos 📸 und einem Mittagessen, direkt weiter zum heutigen Tagesziel 🏁 gefahren sind. 🚗

    Nach knapp 4 Stunden Fahrtzeit sind wir in „Williams“ angekommen. Die Unterkunft hat Lena spontan unterwegs gebucht. 📲 Da wir die Temperaturschwankungen 🌡️ noch nicht einschätzen können, haben wir uns erstmal wider für ein klimatisiertes Zimmer entschieden. 🏨

    Noch gesättigt vom späteren Mittag 🫃 haben wir das Abendessen ausfallen lassen und sind nach ein bisschen Serie schauen 📺 relativ früh eingeschlafen. 😴

    Der neue Tag startete mit Sonnenschein und 22 Grad. Frühstück ☕️ gab es heute To Go aus dem Supermarkt 🛒 und nach einer Stunde 🕖 Fahrt waren wir schon am südlichen Eingang des „Nationalpark Grand Canyon“ angekommen. 🤩🤩

    ——— 💡

    Der „Grand Canyon“ ist eine steile, etwa 450 Kilometer 📏 lange Schlucht im Norden 🧭 des US-Bundesstaats Arizona, die über Jahrmillionen vom Colorado River 🗾 ins Gestein des Colorado-Plateaus gegraben wurde. Der Canyon ist zwischen 6 und 30 km breit ↔️ und bis zu 1800 m tief. ⬇️

    Er liegt größtenteils im „Grand Canyon Nationalpark“, 🏞️ der seit 1979 zum Weltnaturerbe in den Vereinigten Staaten 🇺🇸 gehört und die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes 📋 aufgenommen wurde. Der ganze Park ist seit seiner letzten Erweiterung 1975 etwa 4.900 km² groß und wurde 2018 von über sechs Millionen Menschen 🧑‍🤝‍🧑🧑‍🤝‍🧑🧑‍🤝‍🧑besucht.

    ——— 💡

    Den Parkeintritt von 35 Dollar 💲 haben wir durch unseren anfänglich gekauften Jahrespass schon mal gespart. 🫸🏻🫷🏻💰

    Die Parkplatzsuche 🅿️ war recht einfach und der erste Spot „Mather Point“ zu Fuß schnell erreicht. 🥾

    Nachdem wir den Trail entlang der Klippen 🧗 ein Stück gelaufen sind, ging es bei mittlerweile 30 Grad zurück zum Shuttlebus. ⏮️ Währenddessen wurden wir immer wieder von den handzahmen Felsenziesel, die größte Art der Erdhörnchen, 🐿️ begleitet.

    Verschiedene Linien fahren durch den ganzen Park zu den besten Spots, ähnlich einem Hop-On / Hop-Off Bus. 🚌 Wir haben uns u.a. den „Yavapai Point“, den Maricopa Point“, den „Powell Point“ und den „Hopi Point“ angeschaut bevor es zurück zum Auto ging. 👀

    Pünktlich zum Regenschauer ☔️ saßen wir wieder im Auto 🚗 und waren total geplättet von dem wahnsinnig tollen Anblick des Canyon‘s… 🤩 Zum krönenden Abschluss liefen auch noch ein paar Waipitis 🦌 am Parkplatz entlang. ☺️

    Nach der heißen Dusche 🚿 ging es zum Abendessen in das Restaurant direkt neben unserer Unterkunft. 🏨 Für uns gab es gemeinsam eine Fleischplatte + Krautsalat, Kroketten und Maisbrot 🥩🍖 sowie für jeden ein Kaltgetränk. 🍻

    In dem tollen, beleuchten 🏮 Außenbereich 🪴 haben wir den restlichen Abend bei Livemusik 🎸 und ein paar Runden Cornhole / 4️⃣-gewinnt und Tischtennis 🏓 verbracht. 🥳

    Auf dem kurzen Heimweg wurden noch schnell die Jobangebote 👨🏻‍🍳 im Schaukasten des Restaurants gecheckt (u.a. Tellerwäscher für 20 Dollar 💲 pro Stunde), bevor es leicht übermüdet ins Bett ging. 🌙 😴
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  • Joshua-Tree-Nationalpark 🌳🪨🏞️

    21 августа 2025 г., Соединенные Штаты ⋅ ☀️ 47 °C

    Die Sonne weckte uns heute bei zarten 35 Grad. ☀️

    Die Temperatur 🌡️ sollte im laufe des Tages wieder weit nach oben klettern, also hieß es keine Zeit verlieren und fix die Rucksäcke 🎒 und die Kühlbox 🧊 im Auto verstauen.

    Bevor es losging, wurde aus dem Navigationssystem 🗺️ noch der Button „unbefestigte Straßen vermeiden“ deaktiviert.

    Nach dem online Check-Out 📲 saßen wir dann auch im Auto in Richtung 🧭 „Joshua Tree Village“ wo sich sich auch unser heutiges Ausflugsziel, der „Joshua-Tree-Nationalpark“, befindet. 🏞️

    ——— 💡💡💡

    Der „Joshua-Tree-Nationalpark“ ist eine Wüstenlandschaft 🏜️ im Südosten Kaliforniens, die den Übergang zwischen der Mojave-Wüste und der Colorado-Wüste bildet.

    Der Park ist 3.196 km² groß und wurde 1994 zum Nationalpark erklärt. 🏅 Er umfasst zwei Wüstentypen, die – bedingt durch ihre unterschiedliche Höhenlage ⬆️ ⬇️ – zwei verschiedenartige Ökosysteme aufweisen.

    Benannt ist der Park nach der auffälligen, im Englischen „Joshua Tree“ 🌳 genannten Josua-Palmlilie (Yucca brevifolia), die eine Pflanzenart aus der Gattung der Palmlilien 💐 ist.

    Neben den Joshuabaum-Wäldern bietet der Park eine der interessantesten geologischen Formationen, die man in den kalifornischen Wüsten findet. 🪨⛰️🌵

    ——— 💡💡💡

    Nach 45 Minuten Fahrt 🚗 haben wir das Pförtnerhäuschen 👮 am Westeingang erreicht. Der Tageseintritt beträgt 35 💲 pro Person (einschließlich Auto).

    Da wir aber noch weitere Nationalparks 🏞️ besuchen wollen, haben wir direkt einen Jahrespass gekauft. Der kostet 80💲(für 4 Personen & Auto) und ist für nahezu (fast) alle Nationalparks gültig. 🎫 Man spart also schon ab dem zweiten Nationalpark reichlich Geld.😏🫸🏻🫷🏻💰

    Nachdem das erledigt war, ging es 140 Kilometer quer durch den Park, bis zum südlichen Ausgang, von wo aus wir zu unserem heutigen Schlafplatz weiter düsen. 🛣️ 🛏️

    Während der knapp 4-stündigen Fahrt durch die steinige 🪨 und „Baumreiche“ 🌳 Landschaft, haben wir natürlich einige verschiedene Viewpoints und Spots 👀 🔭 erkundet wie „Hidden Valley“ 🫣 / „Quail Springs“ / „Keys View“ und den Todeskopf Felsen Skull Rock“. 💀

    Außerdem wurden verschiedene „unbefestigte Wege“ 🛻 getestet und wir sind ein wenig gelaufen. 🥾

    Wobei wir das Laufen wirklich auf das Minimum beschränken mussten. 🤨 Wir hatten am Nachmittag als Höchsttemperatur 47 Grad. 🥵 🥵 Wind 💨 war eben so ein Fremdwort genauso wie Schatten…. Auch mit genügend Wasser 💧 und Snacks 🍱 nicht auszuhalten…🙅‍♂️

    Auf den letzten Kilometern inspizierten 🕵️ wir noch den „Cholla Cactus Garden“ 🌵 bevor es über die Interstate Nr. 🔟 zum Campground „Cattail Cove State Park“ ⛺️ am „Colorado River“ ging.

    Auch wenn es unfassbar heiß 🥵 und kaum auszuhalten war, ist der Park sehr sehenswert und hat uns gut gefallen. 🔝

    Auf dem Weg haben wir noch kurz gezittert, da die entgegenkommenden Highway Patrol👮🚨 schlagartig hinter uns gedreht hat 🔄 und uns knappe 🔟 Minuten gefolgt ist. Die Sirene blieb glücklicherweise aus und ich war froh, als dieser angsteinflössende schwarze Panzer ◾️🚔 aus dem Rückspiegel 🪞 verschwand. 🫡🫣

    Kurz vor dem Ziel 🏁 waren wir noch für das Abendessen einkaufen. 🛒 Kurz darauf überquerten wir den 2.234 Kilometer langen „Colorado River“ der hier die beiden Bundesstaaten Kalifornien & Arizona trennt.

    Am Campground 🏕️ war keiner mehr anzutreffen, also erledigten wir den Self-Check-In (Zettel ausfüllen, Geld zulegen und in eine Box werfen). 🗃️✍️💵

    Es war nahezu frei Platzwahl, 🅿️ wir stellten uns recht nah ans Wasser, wo wir auch den Sonnenuntergang 🌅 noch genossen haben.

    Die Campsites verfügen über eine große Stellfläche mit jeweils Wasser- und Stromanschlüssen 💧 🔌 sowie eine Picknickecke mit Feuerstelle. 🔥

    Da wir nach Sonnenuntergang immernoch über 40 Grad hatten, wurde uns so langsam bewusst, was das für die Nacht bedeutet. 😬😶‍🌫️🫣

    Während Lena das Bett 🛏️ vorbereitete, begann ich mit dem Abendessen. Es gab Bratwurst mit Salat 🥗 und Baguette. 🥖

    Nachdem wir beide satt 🫃 waren wurde abgespült 🧼 und dann begann auch schon das Spektakel am Himmel. 😳

    Tausende von Sternen 🌌 und unzählig viele Sternschnuppen 🌠 ließen uns nur noch auf der Bank liegen, genießen und in Gedanken 💭 schwellen. So viele Wünsche konnten wir gar nicht aufeinander los werden… 🤭🤩

    Kurz vor der Bett-geh-Zeit machten wir noch eine schreckhafte 🫨 Bekanntschaft mit einer Waschbären Familie. 🦝

    Ein letzter Temperatur Check um 22:30 Uhr (41 Grad) ließ Böses erahnen… 🥵 Aber wir versuchten es und kuschelten uns in das super bequeme Kofferraum Bett. 🧸

    Genau 10 Minuten haben wir es ausgehalten, bis wir schweißgebadet 💦💦💦 und mit mehrmaligen stöhnen 😩 das Auto verlassen MUSSTEN. Ohne sich auch nur einen Zentimeter 📏 zu bewegen, lief es an Bein 🦵 und Armen herunter, als würde man unter der Dusche 🚿 stehen. Keine gute Zeit hier zu campen. 🏕️ 🫣🤦🏻🤦🏻

    Wir versuchten es im Laufe der Nacht noch weitere 2️⃣ Mal, bis wir uns entschlossen draußen zu schlafen. 😴 Lena lag längs auf der 25cm breiten Stahlbank, ich durfte mich in meinen koffergroßen Stuhl 🪑 setzen.

    Mittlerweile war es drei Uhr und immernoch 40 Grad. Gerade waren wir etwas eingedöst, als Lena aus vollem Herzen schrie… 😱🗣️

    Die riesigen Kollegen Waschbären 🦝 waren zurück, aber nicht Meter entfernt sondern direkt unter ⬇️ uns.‼️‼️

    Noch halb im Schlaf 😴 haben wir die Jungs vertrieben, so gut es ging. 🪨 Noch nicht ganz vom Schock erholt, kamen die nächsten Tiere… diesmal Füchse 🦊! Auch diese waren nicht sonderlich klein, hatten aber glücklicherweise nicht so großen Interesse an uns, sodass sie nur vorbei zogen. 🍀🙌🏻

    Ein Zeichen für uns, das wir definitiv wieder in das Auto 🚙 müssen. Gesagt, getan… wach liegend und klatschnass 💦 hofften wir beide auf die Helligkeit 🔆 und das der Tag ganz schnell beginnt….
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  • Reiseland Nr. 1️⃣1️⃣ - USA 🇺🇸

    19–20 авг. 2025, Соединенные Штаты ⋅ ☀️ 42 °C

    Natürlich beginnt der Tag mit diesem ekelhaften Ton 🎵 des Weckers. ⏰🤪 Somit einen wunderschönen (letzten) guten Morgen aus „Hamilton“. 🇨🇦

    Die von der Unterkunft 🏨 bereit gestellten Kaffeekapseln waren alle, also war die heutige erste Tat, im Supermarkt nebenan frischen Kaffee ☕️ zu holen. Für Lena gab es noch einen Eistee, weil sie die letzten Tage so lieb war. 🤭😉☺️

    Das Frühstück haben wir gestern schon vorbereitet und nehmen wir wieder am Flughafen zu uns. 🥪 Gepackt hatten wir auch schon, also ging es nach dem Kaffee und der Dusche 🚿direkt los zum Busbahnhof. Der Bus mit der Nummer 4️⃣0️⃣ brachte uns in etwas über einer Stunde nach Toronto zum dortigen Flughafen . ✈️

    Das waren also die letzten Minuten ⏱️ in diesem tollen Land. 🍁 Eine unvergesslich schöne Zeit, mit NICHT nur einem Gänsehautmoment 🐻 🌊 liegt hinter uns. 🫶 Auch wenn es das teuerste Land 🫰 unserer bisherigen Reise ist, war es jeden Cent wert und der Abschied fällt uns nicht leicht …
    Aber die Erinnerungen bleiben!!!! 😣🥺🥰

    Trotzdem, wir freuen uns natürlich auf das Bevorstehende. 🤩😉 Am Flughafen verlief, bis auf 15 Minuten Verspätung, alles nach Plan. Der 5 Stunden Flug ✈️ war übersäht von starken Turbulenzen 🌪️ was bei dem ein oder anderen Nickerchen 😴 nicht jeder von uns beiden mitbekommen hat. 😜

    Pünktlich zum Überflug über den „Grand Canyon“ 🏜️ und später die Metropole „Los Angeles“ 🏙️ waren wir natürlich wieder hellwach. 🧐💪🏻

    Laut der hier herrschenden Zeitverschiebung, haben wir wieder 3 Stunden gewonnen 🍾 und sind bei entspannten 32 Grad gegen 13:00 Uhr gut und sicher in „Los Angeles“ gelandet. 🛬

    Verwirrend für uns, war die nicht vorhandene Einreisekontrolle 🪪 👮, stattdessen kamen wir vom Gate direkt zum Kofferband 🧳 und 5m weiter waren wir schon durch den Ausgang unterwegs zum Shuttlebus. 🚌🤷🏼‍♂️

    Innerhalb von 15 Minuten waren wir am Vermietservice 🔑🚗 angekommen und durften nach 40 Minuten Wartezeit 🙄unseren frisch geputzten 🧼🧽 neuen Wegbegleiter „Williams“ aka „Willy“ in Empfang nehmen. 🤩🤩 Nachdem wir erfahren haben, was es schlussendlich nun für ein Auto wird, war Lena auch endlich (sichtlich) entspannt. ☺️😎

    Diesmal kein „oder ähnlich“ und weitaus günstiger als „Herbi“. 🤑🤑

    Kurze Überforderung meinerseits bezüglich der ganzen Hebel und Knöpfe, ging es nun endlich los. Amerika 🇺🇸 wir kommen ‼️‼️

    Erstes🥇Ziel für heute -> „Palm Springs“…

    Trotz lautem Auspuff, großem Motor und viel Power 🐎 standen wir mehrfach im Stau und haben für knapp 170 Kilometer 4,5 Stunden gebraucht. Sichtlich geschafft haben wir uns beide über das Ortsschild 🪧 und die riesigen Palmen 🌴 umgeben von Sand ⏳und Bergen ⛰️ gefreut.

    Das erste Warnschild „Vorsicht Sandsturm“, ⚠️ was kurz nach der Ortseinfahrt kam, nahmen wir gar nicht für wahr und wurden kurz darauf eines besseren belehrt. ☝🏼🚨

    Nachdem das gemeistert war 🌪️🌀 und wir endlich wieder etwas gesehen haben, ging es für ein paar Kleinigkeiten fürs Abendessen in das bekannte Einkaufsparadies „Walmart“. 🛒 🛍️

    5️⃣ Minuten Fahrt entfernt liegt unsere Unterkunft 🏨, in der wir den Abend beim Pläne schmieden 🛌, Probesitzen in „Willy“ und einem Kaltgetränk 🍻 ausklingen lassen haben. 🥱 😴

    Nach der ersten sehr entspannten Nacht 🌓 in unserem perfekten Apartment, sind wir mit Sonnenstrahlen 🌞 und Blick auf Palmen + Berge 🌴⛰️ aufgewacht. Überhaupt keinen Bedarf die Snooze Taste ⏰ zu betätigen, ging es bereits 08:00 Uhr an das zubereiten des heute recht einfachen Frühstücks. 😏 Die noch übrigen Cornflakes aus Kanada wurden mit frischer Milch 🥛 aus Amerika gepaart 👬und fertig war das Mahl. 🥣

    Gegen 09:30 Uhr und zarten 35 Grad, hieß es anschließend „Willy“ zu begrüßen 🫡 und ein paar Erledigungen 🛍️ für die nächsten Tage zu machen.

    Wir waren in verschiedenen Läden 🏬, um die Auswahl an Matratzen, Feldbetten, Toppern & Schlafsäcken zu inspizieren. 🕵️ Ganz nach dem Motto, in „Willy“ wird es richtig bequem werden. 🛌 🤭 Masslich hat aber irgendwie alles nicht so gepasst 🙅‍♂️ und so haben wir uns für einen Kofferraum voller Kissen und einer Decke, die alles zusammen halten soll, entschieden. ✅ 🤷🏼‍♂️

    Wir waren Stunden in diesem riiiiesen Laden und hatten zwischen Käse 🧀, Grill, Survival-Set 🪓 und Blumenerde 🌺 auch sichtlich Spaß. ⛑️ 🪖😅

    Zu den Kissen gab es noch einen Sonnenschutz 🚫☀️, Kühlakkus 🧊 für die Kühlbox, ein Campingkocher + Gas 💨 und ein paar Kochutensilien. 🍳🍴👩‍🍳

    Getestet wird das ganze dann die nächsten Tage. Preislich brauchen wir nur mind. 2️⃣ Nächte im Auto 🚗 zu verbringen, um gegenüber den Unterkunftspreisen, gleich zu ziehen. 😮‍💨🫰🏦

    Zwischendrin sind wir natürlich standesgemäß mit Musik 🎶, offenem Verdeck 🛻 und heruntergelassenen Scheiben durch die Straßen von „Palm Springs“ gedüst. 😎🤪😎

    Die letzten Sonnenstrahlen ☀️ haben wir gemeinsam mit „dem Schwan“ 🦢 am Pool verbracht. 🏊 Hier liegen wir auch immer noch. Es ist jetzt es 20:00 Uhr und das Thermometer 🌡️ zeigt noch stolze 41 Grad. 🥵🥵

    Zum Abendessen haben wir uns heute Thunfisch 🐟 und Lachs 🍣 besorgt, den es später mit Kartoffelpü 🥔 geben wird. 😋

    Morgen geht es dann weiter ins Landesinnere. 🏜️🌵 Wir sagen schon einmal Gute Nacht. 😴👋🏼
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  • Niagara Falls 🛥️💦 🏞️ 🎰

    17–18 авг. 2025, Канада ⋅ 🌧 21 °C

    Nachdem wir gestern einige Kilometer 🧮gelaufen 🏃🏽‍♂️sind, fühlten wir uns heute eigentlich gar nicht in der Lage, wiederholt mehrere Kilometer ➕➕hinter uns zu bringen. 😬🫢

    Allerdings ließ die riesige Vorfreude 🤩🤩 auf diesen Tag alle Wehwehchen 🤒 vergehen und so sprangen wir direkt nach dem Wecker ⏰ auf um uns fertig zu machen. 🚿 🦷🪥☕️

    Während ich die Utensilien 📸 🧥 für den Tag zusammenpackte, buchte Lena online 📲 das Zugticket. Da wir immernoch Wochenende haben, konnten wir wieder für den Sparpreis 🚆 von 6€ fahren. 🤭😉

    Um etwas Kraft zu sparen, sind wir mit dem Bus zum Bahnhof gefahren, ist ja schließlich im Ticket inbegriffen. 😜 Am Bahnhof angekommen, bekamen wir noch eine ausführliche Wegbeschreibung 🗺️ vom Busfahrer, wie wir am besten zum Gleis kommen. Warum…? Keine Ahnung, gefragt haben wir jedenfalls nicht. 🤷🏼‍♂️🧐😅

    Kurze Zeit später rollte auch schon der überpünktliche Zug 🚃 an. Diesmal ging es 1,5 Stunden in die andere Richtung 🧭 zur gleichnamigen Haltestelle „Niagara Falls“.

    Bis auf eine deutschsprachige Mutter 🧑, die ihren Sohn 1️⃣ maßregelte er solle nicht so viel Chips essen und Sohn 2️⃣ ermahnte, das seine Mitschüler nicht mobben soll… 😅 war die Fahrt nicht sonderlich spannend und zu sehen 👀 gab es auch nicht viel. 🙅‍♂️

    Aus dem Zug 🚆 ausgestiegen, wurden die „dummen“ Touristen natürlich direkt zu einem Shuttle Bus geleitet. 🤦🏻 Das dieser nicht umsonst war, kann man sich sicher denken. 💭 Wir sind gegen den Strom geschwommen 🏊🏻‍♀️ und haben (dank Peter Gießel 🤪) den anderen Ausgang 📤 genommen. Hier gab es dann auch den günstigeren, öffentlichen Bus 🚎 & einen gut ausgeschilderten Fußweg. 🪧

    Unser gebuchter Zugangs-Slot 🎟️ lag noch etwas in der Zukunft, dementsprechend haben wir die 3,6 km zum ersten Highlight zu Fuß 🦶 hinter uns gebracht.

    Nach wenigen Metern, konnten wir schon die ersten Blicke auf die Brücke 🌉 und die dahinterliegende amerikanische Grenze 🇺🇸 werfen. Weiter entlang der Promenade wurde das Sichtfeld immer mehr erweitert und wir immer aufgeregter. 🫣 Ich wäre am liebsten gerannt 🏃🏽‍♂️🏃🏽und Lena hatte jetzt schon Freudentränen in den Augen. 🥺👀😅🤷🏼‍♂️

    ——— 💡💡💡———

    Die Niagarafälle sind eine Reihe von insgesamt 3️⃣ Wasserfällen an der Grenze zwischen Kanada 🇨🇦 und den Vereinigten Staaten 🇺🇸, genauer gesagt zwischen Ontario (Kanada) und New York (USA).

    Sie bestehen aus den „Horseshoe Falls“ (auch bekannt als Canadian Falls), den „American Falls“ und den „Bridal Veil Falls“.

    DIE HORSESHOE FALLS 🇨🇦
    Die „Horseshoe Falls“, auf der kanadischen Seite, sind die größten und bekanntesten, mit einer Fallhöhe von etwa 51 Metern 📐 und einer Breite von etwa 670 Metern. Schätzungsweise fließen hier jede Minuten über 168.000 Kubikmeter Wasser 💦 hinunter.

    DIE AMERICAN FALLS 🇺🇸
    Die „American Falls“ bilden den nördlichsten und östlichsten 🧭 der drei Fälle zwischen dem Festland und der Insel Luna Island. 🏝️Damit liegen sie – wie auch die nur wenige Meter entfernten „Bridal Veil Falls“ – vollständig in den Vereinigten Staaten.

    Die „American Falls“ haben die zweitgrößte Breite der drei Fälle. 📏 Diese beträgt in der Luftlinie von Ufer zu Ufer 250 Meter, während weitere 40 Meter dazu kommen, wenn man den exakten Kantenverlauf misst. Ihre Höhe ⬆️ liegt je nach Ort zwischen 21 und 34 Meter, bis das Wasser 💦 auf eine Schutthalde auftrifft. Rechnet man die Höhe der Schutthalde mit, erreichen die American Falls eine Höhe von 57 Metern.

    Die Schutthalde dürfte auch der Grund dafür sein, dass – anders als bei den „Horseshoe Falls“ – noch kein Mensch einen Sturz von den American Falls überlebt hat. 🤕😵

    DIE BRIDAL VEIL FALLS 🇺🇸
    Die „Bridal Veil Falls“ sind die kleinsten ⬇️ von drei Wasserfällen. Der 17 m breite Wasserfall befindet sich zwischen den beiden Inseln Goat Island und Luna Island. 🏝️ Seine Höhe ⬆️ beträgt nur 24 Meter, da er anschließend auf eine Schutthalde aufschlägt. Rechnet man auch diese mit, erreicht er eine Höhe von 55 Metern.

    Die Niagarafälle erodieren übrigens ständig das Gestein 🪨, wobei sich das Wasser seinen Weg durch die Schlucht 🗾bahnt. Jährlich bewegen sich die Fälle um etwa 30 cm zurück. ⏮️ 🫨

    Zusammen sind die Fälle über 1.200 Meter breit. ↔️ Pro Sekunde donnern durchschnittlich 2.800 Kubikmeter Wasser hinunter. 🧮

    ——— 💡💡💡———

    Angekommen am Bootsableger von „Cruises to the Niagara Falls“ wurde noch der jeweilige rote 🔴 Poncho geholt und ab ging es auf das Boot. 🚤 Vorbei an den „American Falls“ die schon sehr imposant anzusehen waren, in Richtung den den „Horseshoe Falls“. 😳😲

    Unterwegs wurde noch den amerikanischen Freunden in ihren blauen 🔵 Ponchos gewunken. 👋🏼 😂

    Kurze Zeit ⌚️später konnten wir schon die volle Kraft der Wassermassen 🌊 spüren. Mitten in der „Prallzone“ DER bekannten „Niagara Fälle“… ein Wahnsinns Gefühl. 🤩Klatschnass 💦 und mit Tränen in den Augen 🥹 haben wir diesen unvergesslichen Moment gemeinsam genossen. ❤️❤️❤️

    Während des verlassen des Bootes ist uns aufgefallen, das sogar eine Katze 🐈 diesen wundervollen Moment aus ihrem Rucksack 🎒 miterleben durfte. Was man davon hält, ist jedem selbst überlassen. 😉🤭🤪

    Die 20-Minütigen Tour hat für uns zusammen knapp 61 € gekostet, was wir für dieses Erlebnis vollkommen in Ordnung finden.🔝

    Viel Zeit für Gedanken 💭 blieb uns allerdings nicht, denn es ging direkt weiter entlang der Promenade 🏃🏻‍♀️ zum 2 km entfernten Office, wo wir unsere, ebenfalls im voraus gebuchten Tickets, für „Journey Behind the Falls“ eingelöst haben. 🎫 🎟️

    Über einen Fahrstuhl 🛗 wird man in das „innere“ der Felswand gebracht. Von hier aus kann man über ein kleines Tunnelsystem 2️⃣ Öffnungen hinter dem Wasserfall und eine Plattform, direkt neben den herabstürzenden Wassermassen 💦 besuchen. 👀🤓 Auch hier gibt es für zusammen knapp 41 € einen (gelben) Poncho dazu. ☺️

    Anschließend gab es unsere mitgebrachten Schnittchen 🥪 im angrenzenden Park 🌳, bevor es zur „Clifton Hill - the Street of Fun“ ging. 🥳 Hierbei handelt es sich um eine belebte Touristenmeile, die für ihre vielen Attraktionen 🎢 🎡, Themenrestaurants 🍱 und Unterhaltungsmöglichkeiten 🎰 bekannt ist. 🎉👏🏻🪅👯

    Der obligatorische Pin📍aus dem Hard Rock Café 🎸 durfte natürlich nicht fehlen. Nach dem das erledigt war, haben wir ein paar Souvenirläden besucht und uns anschließend ebenfalls in das Getummel begeben. 🎱🪩🎯

    Von Achterbahnen 🎢 auf den Fast-Food-Restaurants, über Minigolfanlage zwischen Riesenrad 🎡 und feuerspuckenden Vulkan, 🌋 bis zur Kartbahn in einem ehemaligen Parkhaus 🅿️ , war alles dabei.

    Wir haben uns aufgrund des schlechten Wetters für eine Indooraktivität entschieden. 🎰 Eine ganze Halle voller verschiedener Spielautomaten, aus der damaligen 👶 und der heutigen Zeit 👴, hat uns den Nachmittag über begeistert und mehr als nur eine „Kindheitserinnerung“ hervorgerufen. 🤖👾🫧🥌🥊🎯🎳🤩

    Ein paar Euro ärmer, dafür mit einigen gesammelten Punkten auf der Karte 💳 ging es zum großen Auswahlregal. 🧸 Mehr als ein Brummkreisel 🌪️ oder ein Puzzle 🧩 waren zwar leider nicht drin, aber besser hätte es diesen unvergesslichen Tag nicht abrunden können. ☺️🤭

    Nachdem wir uns entschieden hatten, das bunte Beleuchten 💡 der Wasserfälle am Abend zu skippen, ging es zurück ⏮️ zur Bahnstation. Dort angekommen, das böse erwachen… Ein Bus 🚌 direkt nach „Hamilton“ fährt gar nicht mehr und der nächste und auch letzte Zug 🚆 fährt erst in 2️⃣ Stunden. 🙄

    Mittlerweile war es wieder regnerisch 🌧️ und etwas kühler 🥶 geworden. Ewig zu warten, war somit keine Option. 🙅‍♂️

    Der nächste Bus, der kam, war Nummer 18D nach „Burlington Bahnhof“. 🚉 Den haben wir erstmal genutzt um zumindest schon mal näher an unser Ziel 🏁 zu kommen. Zu unserer Gunst, ist der Busfahrer 🧑‍💼 gefahren wie ein …… thailändischer Fahrer und so kamen wir 🔟 Minuten früher in „Burlington“ an, wodurch wir sogar noch den direkten Zug nach Hause 🏠bekommen konnten. ☺️☺️☺️

    Den Abend beendeten wir mit Abendessen 🥘 und dem Austauschen der wunderschöne Momente vom heutigen Tag. 🥰

    Am nächsten Tag haben wir, nach den gestrigen knapp 16km laufen, unseren Beinen 🦵 eine Pause gegönnt. Wir haben etwas länger geschlafen 😴 , den Kühlschrank geleert, gewaschen 🧺 und unsere Sachen ordentlich aufgeräumt und neu gepackt. 🎒 Relativ früh lagen wir auch bereits wieder im Bett. 🛌

    Der Wecker ⏰ klingelt morgen wieder etwas früher, es geht zum Flughafen und somit auch in ein neues Land. 🤭🤩 Bis bald. 👋🏼
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  • Hamilton & Toronto 🌆🗼📸

    15–16 авг. 2025, Канада ⋅ ☁️ 28 °C

    Um 05:00 Uhr klingelte bereits der Wecker. ⏰ Ein schneller Kaffee ☕️ und pünktlich 06:30 Uhr stand der Uber-Fahrer vor der Tür. 🚪 Der Tag beginnt wie geplant. 💪🏻

    Die Nacht war dagegen nicht sooo entspannt, da sich unsere Unterkunft genau unter ⬇️ der Abflugschneise des Flughafens befand… 🙄🤦🏻

    Kurz vor 7️⃣ waren wir bereits am Terminal, Gepäck abgeben und warten bis um 09:00 Uhr. In unserem Fall bis 10:00 Uhr, da es mal wieder zu Verspätung kam. 🙄😵‍💫 Währenddessen gab es das geschmierte Frühstück 🥪 🍅 aus der Tupperdose und die letzten Wasserreserven wurden noch geleert.

    Nach einer Flugzeit ✈️ von 4,5 Stunden und einer weiteren Zeitverschiebung von +3 Stunden, sind wir ca. 70 km südwestlich von Toronto, in „Hamilton“ gelandet.

    „Hamilton“ ist eine Großstadt mit mehr als einer halben Million Einwohnern 👬👬👬 in der Provinz „Ontario“ in Kanada. Aufgrund der industriellen 🏗️ Wurzeln, ist die Stadt hierzulande als „The Hammer“ oder „Steeltown“ bekannt. 💪🏻

    Wir haben uns für „Hamilton“ entschieden, da der Flug ✈️ sowie die Unterkunftspreise 🏨 günstiger waren als Toronto und wir zudem von hier aus gut Tagesausflüge machen können. 🚉🏞️

    Vom Flughafen ging es für uns per Bus 🚌 in 30 Minuten direkt in die Stadtmitte, wo auch unsere Unterkunft für die nächsten Tage liegt.

    Der erste Eindruck scheint erstmal nicht wie erwartet 🤨, deutlich sichtbar wird vor allem der Drogenkonsum mit seinen hinterlassenen Spuren und die Obdachlosigkeit. 😵‍💫

    Das Appartement ist gut ausgestattet und liegt gegenüber einem urischem Restaurant, in dem wir bei leckerer 🤤 Pizza und einem Bierchen 🍻 den Abend haben ausklingen lassen. 😴

    Den ersten Sightseeing Tag 📸 wurde mit Frühstück 🥞 und Kaffee begonnen, bevor es zu 🦶 eine halbe Stunde zum neuen Bahnhof ging. Der nur 2️⃣ Minuten entfernte Bahnhof, wurde tatsächlich einen Tag vor unserer Ankunft geschlossen. 🔒🙅‍♂️🤦🏻

    Glücklicherweise 🍀 haben wir Wochenende und so konnten wir das Zugticket 🚆 zum Sparpreistarif (Weekend Daypass) für nur 6€ pro Person erwerben. 🫸🏻🫷🏻💰

    Der Doppelstockzug 🚆 kam pünktlich und so waren wir bereits 1,5 Stunden später in der Metropole „Toronto“ angekommen. 👍🏼

    Kaum hatten wir den Bahnhof 🚉 verlassen, konnten direkt die ersten Hochhäuser 🏢 bestaunt werden. 🤩 Die nächsten Straßenzüge wurde das Genick 🙆🏼 noch mehrmals belastet, da die Augen immer wieder in Richtung Himmel gingen. 🏙️

    Unsere Route 🗺️ führte zu erst zur bekannten „Scotiabank Arena“ 🏟️ in der regelmäßig Sportveranstaltungen 🏀🏒 und zahlreiche Konzerte 🎶 stattfinden. Anschließend ging es zum 553 m hohem „CN Tower“, welcher 1976 erbaut wurde und als Kommunikations - und Aussichtsturm dient.🗼

    Ähnlich zu anderen Wahrzeichen in großen Städten, kann man auch hier ganz nach oben ⬆️ fahren und die Aussicht genießen, sich außen abseilen 🧗‍♂️ oder das Restaurant 🥘 besuchen. Die Aussichtsplattform beginnt 🆎 52€ pro Person. 💰🧍

    Gleich angrenzend befindet sich das „Rogers Centre“, ⚾️ das Stadion 🏟️ der heimischen „Toronto Blue Jays“ mit einer Kapazität (bei Baseballspielen) von 39.150 Zuschauen. 💺

    Ausgerechnet heute fand auch ein Heimspiel mit gut gefüllten Stadion statt. Die Jubelschreie konnte man durch das offene Stadiondach bis raus hören. 👂🗣️ Die vielen Ticketangebote 🎫 vorm Stadion haben wir bei 180 CAD dankend abgelehnt. 👎🏻 😅

    Auf dem Platz gegenüber ist das „Toronto Railway Heritage Centre“. Eine Ausstellung zur Eisenbahngeschichte 🚂🛤️, wofür ich mich mehr, als Lena interessierte . 😂😅 Die alten Lokschuppen wurden außerdem zu hippen und stylischen Restaurants & Bars umgebaut, tatsächlich sehr sehenswert.🌂🤭

    In den letzten Lokschuppen befindet sich eine der vielen Brauerein „Steam Whistle Brewing“, in der an Führungen & Verkostung teilgenommen werden kann. 🥳🍺🍻

    Von da aus ging es für uns zum 🔟 Minuten entfernten „Queens Harbour“. Zwischen den zahlreichen Jachten 🛥️ und Segelbooten ⛵️kann auch hier an jeder Ecke gegessen, getrunken oder gefeiert werden. Außerdem starten von hier einige Tagestouren und Ausflüge, sowie die Wassertaxis 🚕 zur gegenüberliegenden Insel „Toronto Island“.

    Zufällig kamen wir vom „Queens Harbour“ 🛥️ aus an einem Street-Food-Markt 🥘 vorbei, der wohl regelmäßig an Wochenenden 📆 stattfindet. Nachdem wir uns einen Überblick über die Auswahl verschafft hatten, war schnell klar, es wird ein Burger 🍔 mit karamellisierten Zwiebeln und Spanferkel. 😂😜🤤

    Nahezu egal was man hier isst, es kostet alles 9,99 CAD (6€). Gegenüber den üblichen Preisen 💵 hierzulande, ist das unfassbar günstig. Entsprechend positiv überrascht 😮 waren wir und haben hier direkt das Abendessen erledigt. ✅✅

    Nach dem Essen 🫃 ging es auf direktem Weg zur Bahnstation. Natürlich war das Baseballspiel ⚾️ auch gerade zu Ende und so kreuzten sich unsere Wege mit den knapp 40.000 Fans 🏴‍☠️ in Richtung Bahnstation. 😵‍💫 Die Züge waren entsprechend voll, sodass wir die ersten 40 Minuten stehen mussten.

    Gegen 21:00 Uhr waren wir dann zurück im Appartement 🏨 und haben heute ca. 11km Fußweg hinter uns. Entsprechend geschafft freuten wir uns beide auf die Dusche und bei einer Serie 📺, die Füße hochzulegen. 😴

    Entgegen anderer Berichte und Erzählungen, ziehen wir ein positives Fazit aus Toronto. 📈Zumindest der Teil, den wir gesehen haben, hat uns ziemlich gut gefallen. ☺️🔝
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  • Ravelstoke - Hope - Vancouver🏕️🪵🙏🏽🛶

    10–14 авг. 2025, Канада ⋅ ☀️ 32 °C

    Guten Morgen ☀️ 🙋🏼‍♂️

    Ab heute geht es wieder zurück ⏮️ in Richtung unserem Ausgangspunkt Vancouver. 🌆 Wir haben die Gesamtstrecke wiederholt in Etappen geteilt und so machen wir die nächsten Tage noch 2️⃣x Halt zum übernachten. 🛌

    Der erste Stop 🛑🙅‍♂️ befindet sich 450 km entfernt, auf einem Campground in der Nähe von „Revelstoke“.

    Den heutigen Reisetag wollen wir noch nutzen um uns ein paar Dinge anzuschauen, die wir aufgrund des Hotelproblems 🏨 am ersten Tag nicht geschafft hatten.

    Dazu zählt u.a. der „Takakkaw Falls“ im „Yoho-Nationalpark“. 🏞️ Bis zur Ankunft absolvierten wir 2,5 h Highway, 20 Minuten Passstraße und 20 Minuten laufen. 🚗 🏃🏽‍♂️💪🏻

    Der Wasserfall wird vom Schmelzwasser des „Daly“ Gletschers gespeist 💧 und ist mit einer Höhe von 381 m, einer der höchsten Wasserfälle Westkanadas. Auf jedenfall macht er seinem Namen „Takakkaw“ was übersetzt bedeutet „es ist großartig“ alle Ehre. 🤩🤩🤩

    Nach der wirklich kalten 🥶 und nassen 🚿 Besichtigung, ging es quer durchs Land Richtung „Revelstoke“. 🚗 💨

    Die Straße führte durch das Gebirge „Murray Range“. Der Großteil des Skigebiets liegt im „Pine-Lemoray Provincial Park“ und ist bekannt für seine Möglichkeiten zum Schneemobilfahren, Skitouren 🎿 und Wandern. 🥾 Außerdem kann man hier u.a. den „Mount Hunter“, ein etwa 2.032 m hoher, schneebedeckter Berg, bestaunen. 🏔️😲👀

    Nach dem Mittagessen 🥙 mit Blick auf „Mount Hunter“, ging es Kilometer für Kilometer weiter nach Westen 🧭, bis wir nach ca. 6,5 Stunden (inkl. Stopps) und wieder Temperaturen 🌡️ um die 30 Grad, den Campground 🏕️ erreicht haben. 😵‍💫🫠

    -> Revelstoke:
    Glücklicherweise nicht im Zelt, sondern in einem Bungalow. Leider ist auch auch dieser ohne Klimaanlage, aber hoffentlich etwas kühler, als das Zelt. 🤭

    Der gemietete Bungalow 🏡 oder wie sich herausstellte, das Apartment in einem Holzhaus neben anderen Wohnungen und Gemeinschaftsbädern, ist zwar recht modern und auch sauber, aber entspricht nicht unseren Vorstellungen. 🫣🤷🏼‍♂️

    Allgemein gefällt uns dieser Campground überhaupt nicht. 🤨 Überall liegt Müll 🚮 und Metallschrott rum. Alles ist lieblos hergerichtet und irgendwie sich selbst überlassen… 🤷🏼‍♂️

    Lena hat es ebenso wenig gefallen, was ich beim Auto ausräumen spürbar merkte…. ⛑️ Sie war mit ihren Gedanken 💭 ganz wo anders, als sie mit voller Wucht die Kofferraumklappe zu schlug, während ich aber noch darunter stand... 🧐🤨🤦🏻 Was da mit ihr nicht richtig war, weiß ich bis heute nicht, aber 🔟 Minuten Funkstille haben uns beide den Vorfall vergessen lassen. 😵‍💫😅😅

    Für die nächsten zwei Nächte 🌓 wird es reichen und am Abend stand für uns auch endlich Lagerfeuer 🔥 auf dem Programm, was uns über vieles hinweg sehen ließ. 🤩😅Netterweise hatten die vorhergehenden Feuerteufel ihr Holz 🪵 liegen gelassen und so brauchten wir keins für 15 CAD kaufen.
    🫸🏻🫷🏻💰

    Am nächsten Tag haben wir uns „ Revelstoke“ etwas angeschaut, Pfand in das „Return-It Depot“ gebracht 💰 und bei heißen 🥵Temperaturen den restlichen Tag ganz entspannt am „Three Valley Lake“ verbracht. 😎

    Im Pfanddepot mussten wir übrigens eine ganze Zeit lang warten, bis die Dame vor uns all ihre Pfandartikel (Dosen, Flaschen, Milch- und Saftkartons) fertig aufgestellt hatte. Sie hat am Ende 388 CAD bekommen, was ca. 240€ entspricht. Eine beachtliche Summe, wenn man bedenkt, das man hier auf alles umgerechnet nur 6 Cent bekommt. 🔝😅

    Zurück am Apartment im Holzhaus, haben wir zum Abendessen ein paar Steaks 🥩 gebraten und gemeinsam mit Bratkartoffeln 🥔 und Dip vertilgt🫃bevor der Tag am Feuer endete. 😴

    Am nächsten Morgen ☀️ haben wir direkt nach dem Frühstück Herbi bepackt 🎒🧳 und sind weiter Richtung 🧭 Südwesten in Richtung „Hope“ gefahren.

    Bis auf einen Tankstop ⛽️ und eine Kaffee-/ Mittagspause ☕️ gibt es nichts zu berichten. Bei gefühlt 40 Grad, genossen wir die Zeit ⏰ im klimatisierten Wagen 🚙 und sind nach 4,5 Stunden und knapp 300 km in unserem niedlichen Motel 🏨 inmitten von Bergen ⛰️ angekommen.

    -> Hope:
    Am Nachmittag sind wir etwas durch die Straßen des 6.000 Einwohner Örtchen 🌵gelaufen und waren Kleinigkeiten fürs Frühstück besorgen. 🍞 🛍️

    Der nächste Morgen überraschte uns mit schlechtem Wetter ☔️ wodurch wir unsere geplanten Aktivitäten skippen mussten. 🤨
    Bis zum Abend waren wir von dunklen Wolken und dauerregen umgeben. ⛈️

    Genutzt haben wir die Zeit, um unsere Reise im Anschluss an Kanada zu planen und entsprechende Flüge ✈️ , Visum und Unterkünfte 🏨 zu buchen. 💵 💵 Lediglich die letzten beiden Tagesstunden konnten wir zum „Resteressen“ 🥘 außerhalb unseres Zimmers verbringen.

    Am nächsten Morgen gab es Kaffee ☕️ von der Tankstelle⛽️, bevor unsere letzte Etappe mit Herbi 🚙 begann. Die Strecke zurück nach Vancouver war mit 170 km recht übersichtlich und haben wir in 2,5 h gemeistert. 💨 Unterwegs wurde noch ein letztes Mal aus dem Kofferraum gesnackt 🍱 und der Wagen kurz vor Abgabe mit Benzin versorgt.

    -> Vancouver:
    Angekommen am Flughafen, verlief die Rückgabe völlig problemlos und war in 5 Minuten erledigt. 🔝🔝

    Nun ist „er“ weg, unsere weiße Knutschkugel die uns 15 Tage lang, während einer Fahrzeit von 56,50 Stunden, ingesamt 4.230 km, ohne Probleme quer durch Kanada gebracht hat.
    🏁☹️🤩

    Kanada 🇨🇦 hat eine Gesamtfläche von etwa 9.984.670 Quadratkilometern. Deutschland, mit seiner Fläche von rund 357.600 km², würde ca. 28 Mal in die Fläche 📐 Kanadas passen. 💡💡

    Kanada ist damit das zweitgrößte Land der Welt, direkt nach Russland. 😲

    Auch wenn 4.230 Kilometer nur ein „Hauch“ 💨🌬️ der kanadischen Gesamtfläche sind, konnten wir uns trotzdem einen guten Eindruck über dieses Land machen. 🤗🏞️🌅

    Es ist perfekt und unkompliziert von Deutschland 🇩🇪 aus zu erreichen und das sogar bezahlbar! Von Frankfurt fliegt man gerade mal 6-8 Stunden nach Toronto oder Halifax, 10-12 Stunden nach Vancouver oder Calgary. 🤓😎

    Somit ist klar, Kanada 🇨🇦 wird uns nicht zum letzten Mal gesehen haben! Wie schön wäre es, im Winter hier zu sein?! ☃️🏔️🗻🏂🌨️ Oder zum Indian Summer 🍂🎃🍁... genug zu sehen gibt es hier auf jeden Fall. 😉🤭

    Da unser Weiterflug ✈️ morgen recht früh ⏰ geht und wir nicht wussten wie lang es dauert mit Abgabe und herfahren, haben wir uns noch für eine letzte Nacht 🏨 in der Nähe des Flughafens entschieden. Das „fußläufig“ erreichbare Apartment, stellte sich als knapp 4km Marsch heraus. 👣🚶🤦🏻

    Bevor wir jedoch den Weg auf uns nahmen, waren wir noch einige Zeit am Flughafen unterwegs und checkten akribisch die Tafeln 🪧 der ankommenden Flüge auf deutsche Herkunft. 🕵️‍♂️👩‍✈️

    Wir hatten noch einen Plan geschmiedet unser teures Bearspray an den Mann zu bringen. 😎🫢🫰

    Da wir uns beide nicht trauten jemanden auf Englisch vollzuquatschen 🗣️, pickten wir uns schließlich zwei Frankfurter Flieger 🇩🇪 🔍 heraus und stellten uns jeweils an den Ausgang neben der Gepäckausgabe. 🧳

    Wo andere mit Blumen 🌺 und Luftballons 🎈 standen um Ihre Liebsten zu empfangen, standen wir, wie zwei Staubsaugervertreter, mit unserem Bearspray 🐻 in der Hand 😂😜

    Und tatsächlich fanden wir auch ein Pärchen, denen wir das Spray geben konnten. Leider gab es nicht, wie erhofft Geld dafür, aber lieber verschenkt, als weggeschmissen. 😉

    Den Abend haben wir mit packen 🎒 verbracht und sind früh schlafen gegangen. Morgen geht es dann per Flugzeug ✈️ weiter.
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  • Calgary - Banff Nationalpark 🐻🏞️

    8–9 авг. 2025, Канада ⋅ ⛅ 22 °C

    Heute stand also erstmal ein halber Tag 📅 im „Banff Nationalpark“ an, bevor es zur (hoffentlich vorhandenen) Unterkunft nach „Calgery“ geht. 🏡

    Unseren ursprünglichen Plan haben wir nun von 2️⃣ auf 3️⃣ Tage gestreckt. Wir nutzen einfach den Weiterreisetag noch, dann wird es heute etwas entspannter. 🥱

    Das Wetter war genauso bedeckt wie gestern, aber wenigstens der Regen 🌧️ wird Meter für Meter weniger. 🤗 Mittlerweile, eine Stunde vom „Columbia River Tal“ entfernt, kämpft sich auch endlich wieder die Sonne ☀️ durch. 😎

    Den „Two Jack Lake“ als erstes Ziel 🏁erreichten wir bereits nach 1,5 Stunden. Auf dem Parkplatz 🅿️ konnte Lena direkt das erste „Wildtier“ am heutigen Tag fotografieren. 📸 Wenn auch „nur“ ein „Columbia-Ziesel“ 🐿️ , ist es dennoch ein frei lebendes Tier. 😅🤷🏼‍♂️

    Ein ausgiebiger Spaziergang 👬 entlang des glasklaren Bergsees, entzog uns nun auch endlich die letzte Müdigkeit. 💪🏻 Motiviert ging es direkt zum 20-Minuten entfernten „Minnewanka Lake“. Auch hier waren wir laufen, haben unser Mittag 🥐 auf eines der zahlreichen Picknickplätzen 🧺 gesnackt 😋 und das bunte Treiben beobachtet.

    Immer wieder beachtlich, wie viele Leute hier Outdooraktivitäten betreiben. 😳 Egal ob jung oder alt 👵 Familie oder allein… Einfach jeder ist aktiv. Vom klettern 🧗 Fahrrad fahren 🚴‍♀️ Kanu/ SUP 🛶 schwimmen 🏊🏻‍♀️ Angeln 🎣 wandern 🥾oder Kraftsport 🏋️‍♀️… Egal bei welchem Wetter, hauptsache draußen. 👏🏻👏🏻

    Gesättigt und beeindruckt🫄ging es zurück zu Herbi. 🚗 Schließlich mussten wir noch 2️⃣ Stunden zur Unterkunft fahren. Wenigstens waren wir den Vormittag über schon mehrmals mit der Vermieterin in Kontakt 📲, was uns auf der Hinfahrt ein gutes Gefühl gab.

    Angekommen am Haus, waren wir positiv überrascht. Super Anbindung an den Highway 🛣️, Schicki-Micki-Viertel 🌂, einen eigenen seitlichen Eingang zur Wohnung und einen Garagenstellplatz. 🅿️ 🔝

    Dazu kommt ein sehr freundlicher Nachbar, der mit seinem Pickup Holz 🛻 🪵 holen war und in seiner typischen unaufgeräumten Garage, sämtliche Werkzeuge 🪚 🪓🔨 nutzte, um aus dem Holz eine Treppe zu zimmern. Das ganze natürlich mit Holzfällerhemd 👔 Jeanshose 👖 und Maßband 📏 in der Tasche. Genauso, stellt man sich das Leben hier vor. 😊🤩‼️

    Für uns ging es, statt in die Garage zum Nachbarn, zum einkaufen in den naheliegenden Superstore. 🛍️ 🛒 Die bekannte, riesige Auswahl haben wir genutzt, um direkt für die nächsten Tage einzukaufen.

    Zum Abendessen gab es selbstgemachte Nudeln Alfredo 🍜 und ein paar Serien über vermeintliche Bären Sichtungen in unserer Nähe. 🐻 👀

    Der zweite Tag bescherte uns schon einmal schönstes Wetter. ☀️ ☀️ ☀️ Perfekt für unseren heutigen Besuch der vermutlich 2️⃣ schönsten Seen in ganz Kanada. 🇨🇦

    Nach dem Crossaint-Ei-Bacon 🥐🥚🥓 Frühstück, haben wir 2 Stunden Fahrt hinter uns gebracht, bis wir am „Lake Louise“, einem
    gletschergespeisten Bergsee ankamen. 🛣️ 🚗 💨 Hinter dem See erheben sich einige schneebedeckte Berge wie der „Mount Temple“ (3.543 m), der „Mount Whyte“ (2.983 m) und der „Mount Niblock“ (2.976 m). ❄️ 🏔️

    Oder zumindest an dessen „Park and Ride“ Haltestelle. 🚏Schon bei der Abfahrt blinkte uns ein riiiiiesiges Schild an, dass alles voll sei und der Bus genutzt werden soll. 🙄🤦🏻

    Wie alle anderen ignorierten wir das Schild und machten uns auf, die geschlengelte Bergstraße zu bewältigen. Diese führt zu den eigentlichen Parkplätzen 🅿️ am See. Wie zu erwarten, war kein Platz mehr frei. Die Autos wurden direkt wieder nach unten bis zum Kreisverkehr geleitet, wo man nach Bedarf gerne noch eine Runde drehen durfte. 🔃🔁

    Bei der zweiten Runde waren wir gerade am Parkplatz vorbei, als wir im Rückspiegel 🪞sahen, wie hinter uns das Tor geöffnet 🔓 wurde. 😳🙄 Also schnell runter und ein drittes Mal nach oben. ⬆️ 😅 Ihr könnt es euch denken 💭 na klar war wieder geschlossen. 🔐

    Wir haben uns im Informationszentrum über den kostenpflichtigen Shuttlebus 🚌 erkundigt. Der muss vorab reserviert 🎟️ werden und wäre aber eh seit Tagen ausgebucht… 🤯🤬 Ernsthaft, für einen schei… See ⁉️⁉️⁉️

    Niedergeschlagen sind wir weiter zum zweiten See auf unserer heutigen Liste 📋, dem 910.000 m2 📐 großem Emerald Lake“ gefahren. Auf den freue ich mich besonders, da wir auf dem irre-farbenen 🔵 🟢 Wasser auch endlich Kanu 🛶 fahren wollen.

    Ich will mich kurz fassen, die Situation war ähnlich dem ersten See, nur das wir es nach der zweiten Runde geschafft haben einen Parkplatz 🅿️ zu ergattern. Wahnsinn was hier los ist. 😲😲😲

    Das Kanu 🛶 fahren hat sich auch schnell erledigt, da bei der Schlange mit erheblicher Wartezeit zu rechnen ist und EINE Stunde 100 CAD kostet, was ca. 62 €entspricht. 🙄🫠

    Wir haben also unsere Fotos gemacht, sofern das möglich war und sind weiter gedüst. 💨 Wirklich schade, da es absolut traumhaft aussah 🏞️🥰, aber die Menschen…

    Wieder in Richtung Heimat 🏡 haben wir noch für ein paar Bilder an der „Natural Bridge“ gehalten. 🌲🌉

    Während der Fahrt kam uns dann DIE Idee! 💡
    Wir fahren nochmal zum „Lake Louise“ hoch, ich lasse Lena raus, fahre eine Runde 🔁 was ca. 15 -20 Minuten entspricht und sammel Sie wieder ein. 😅😅😂😂

    Das hat super funktioniert. 👍🏼 Nur leider stand die Sonne ☀️ am Nachmittag nicht mehr so gut, weshalb die Bilder nichts geworden sind. 🤷🏼‍♂️ Übrigens hätte hier am See eine Stunde Kanu 🛶 150 CAD (ca. 100€) gekostet. 😅🙅‍♂️

    Wir konnten dort zwar nicht wie geplant wandern, hatten aber wenigstens ein Bild. Die tausenden Menschen hätten uns eh nur geärgert. 👬👬👬👬

    Wir hatten uns für den Heimweg 🧭 🏨 vorgenommen, die nächsten 30 km über den „Bow Valley Parkway“ zu fahren. Das ist eine landschaftlich schöne Strecke, die parallel zum neuen Highway 🛣️ verläuft.

    Nach den ersten ein/ zwei schönen Viewpoints, die wir uns noch angeschaut haben 👀, entdeckten wir heute das zweite Mal Wildtiere. ☝🏼😉

    Keine Ziesel 🐿️ oder Schafe 🐑 , sondern ein weiteres Mal Grizzly Bären. 🐻😍 Eine Mama mit ihren beiden Kids auf der Suche nach Futter. 🫐🫐

    Aber dieses mal am Straßenrand, quasi direkt neben unserem Auto. Die waren soooo nah, das wir Angst hatten, sie springen gleich ins Auto. 😅🤭😬 Nicht mal die Kamera/ Handy haben wir ordentlich halten können. 🤦🏻

    Diese Tiere so unfassbar nah zu erleben… Gänsehaut und Schiss zu gleich. 🙏🏽🙏🏽 Das war mit Abstand der tollste Moment unserer bisherigen Kanadareise. 🥹🥰🤩

    Ich glaube, wir würden heute noch dort stehen und die Bären 🐻 beobachten, wenn die Rangers 🚨 nicht plötzlich aufgetaucht wären, um uns neugierige Touristen zu verscheuchen. 🚗 🚙 🚗 😅

    Die restliche Heimfahrt im Auto, verlief entsprechend aufgeregt und laut . 😅😅

    Die Videos und Bilder haben uns am Abend noch 5.000 mal angeschaut, bevor es noch Abendessen gab und wir ins Bett gefallen sind. 🌙✨😴
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  • Radium 🚗🙅‍♂️❌🏨

    7 августа 2025 г., Канада ⋅ 🌧 21 °C

    Einen wunderschönen guten Morgen aus der idyllischen Kleinstadt „Radium“. 🌆

    Hierauf haben wir uns besonders gefreut, da die Unterkunftssuche 🏨 🔎 vorab mehr als schwierig war, wir aber dennoch eine super schöne Unterkunft mit spektakulären Blick auf die umliegenden Berge und Seen gefunden haben. 🤩🤗

    Die Vorfreude war also mega groß, aber vorab noch ein paar Zeilen zu der schönsten 600 km Fahrstrecke (9,5h mit Stopps) unserer Kanada Rundreise. 🔄

    Nachdem wir wieder in die Zukunft (+1 h) gereist waren, dauerte es nicht mehr lang, bis wir den „Glacier Viewpoint“ und den dort verlaufenden, bekannten „Icefields Parkway 93“ erreichten. Ein Teil der Straße von ca. 220 km gehören sogar zu den 10 schönsten Straßen weltweit. 🌍

    Quer durch die Kanadischen „Rocky Mountains“ 🏔️ führte uns die Strecke am zweithöchsten Gipfel 🥈 dem „Mount Columbia“ (3.747 m) & dem dritthöchsten Gipfel 🥉 dem „North Twin Peak“ (3.733 m) sowie an den 35 m hohen „Tangle Creek Falls“ vorbei. Natürlich haben wir jeweils Stopps 🛑eingelegt und uns diese „Schönheiten“ ausgiebig angeschaut. 📸 👀

    Das Wetter spielte heute gar nicht mit, sodass wir unsere Mittagspause gezwungenermaßen im Auto verbringen mussten ☔️, bevor es zum „Columbia Icefield“ am „Athabasca Gletscher“ weiter ging. 🚗 💨

    Das Eisfeld 🧊 ist eine der größten Ansammlungen von Eis, südlich des Polarkreises. Die Fläche beträgt ca 325 km2 und hat eine Dicke von 100 bis 365 m. 💡😲

    Man kann hier geführte Wandertouren 🥾 buchen oder den Gletscher mit einem „Snowcoach“ (Omnibus für Polargebiete) 🚌
    befahren. Wir haben uns stattdessen auf den öffentlichen Parkplatz 🅿️ gestellt und sind selbst zum Fuß des Gletschers 🧊 mit dem davor befindlichen Sees gewandert. 👣🥾

    Da das Wetter 😶‍🌫️ ohnehin schlecht war, hatten wir so eine gute, günstige 💰 und völlig ausreichende Option, die trotzdem mal wieder sehr spektakulär (und kalt 🥶) war.

    Zurück im Wagen, wurden sämtliche Heizungsmöglichkeiten 🪑 aktiviert, bevor es zum „Waterfowl Lake“ mit dem „Howse Peak“ im Hintergrund weiterging. 🏞️

    Knappe 2,5 Stunden später, haben wir im Tal des Columbia Rivers, endlich unseren Zielort „Radium“ erreicht. 🏁🤝 Schon bei der Ankunft, wurden wir von Dickhornschafen 🐐 begrüßt und hatten direkt einen positiven Eindruck des belebten Ortes, da gefühlt alle 1.340 👫👫👫 Einwohner auf den Straßen unterwegs waren. ☺️

    Leider sollte das nicht so bleiben, denn die nette Dame an der Rezeption des Hotels 🏨 konnte keine Reservierung 📋 finden. Das Haus als Gebäude 🏘️ gibt es zwar noch, aber nicht mehr unter dem gebuchten Namen und vor allem nicht zu unserem gebuchten Preis. 🙄

    Sie zeigte uns eine Anzeige, auf dem genau vor der Internetseite 🛜 gewarnt wird, auf der wir gebucht haben. 🧑‍💻 Es handelt sich um eine ehemalige zentrale Vermarktungsseite aller Unterkünfte 🏨 des Ortes, die es aber nicht mehr gibt bzw. geben sollte. 🫣🫣

    Die Seite wird nur noch zu Fakezwecken 🤥 und Geld abknüpfen verwendet und sollte gemieden werden. „Wir hätten lieber direkt im Hotel anrufen sollen“, so ihre Worte. 🗣️Naklar, das kann ich ja auch vorher wissen. 💁🏼‍♂️🤦🏻 Das Geld 💰 wurde glücklicherweise noch nicht abgebucht und so konnte zumindest das mit der Bank 🏦 geklärt und eine Zahlung verhindert werden. 💪🏻

    Obwohl wir total geschafft waren, sind wir beide erstaunlich ruhig geblieben, durften die Toilette 🚻 noch benutzen und haben uns dann auf einen ruhigen Parkplatz 🅿️ für die Hotelsuche gestellt. Zum Glück hatten wir hier wenigstens wieder Empfang. 📲

    Die Onlinesuche, sowie das abklappern mehrerer Motels, Hostels und Hotels ergab leider keine Chance hier irgendwo zu schlafen. 🛌 Es war ALLES, wirklich ALLES ausgebucht. 🙅‍♂️🙅‍♂️

    Es war mittlerweile 22:00 Uhr, bis wir eine letzte Übernachtungsmöglichkeit, 45 Minuten entfernt, gefunden haben. 🕵️‍♂️ Also schnell buchen, der Check In war nur bis 23:30 Uhr angegeben, das sollten wir schaffen. 🚗 💨

    Jedoch war das eine private Unterkunft und hierfür benötigten wir für den Zugang 🚪 einen Zahlencode. 🔐 Dieser wurde uns aber nicht mitgeteilt. Mehrmaliges Anrufen 📞, Texte und Mails schreiben ✍️ brachte kein Erfolg, sodass wir uns entscheiden, den Weg nicht umsonst auf uns zu nehmen und es der Buchungsplattform zu melden. 🙋🏼‍♂️

    Mittlerweile regnete es auch wieder aus Eimern 🪣, die Stimmung war nicht sonderlich fröhlich und obendrein hatten wir keinen Schlafplatz. Unser Motto, „das Beste draus machen“, wurde Herbi 🚗 kurzerhand umfunktioniert. 🔨 🏗️

    Die einseitig umklappbare Rückbank diente nun als begehbarer Kleiderschrank, während sich unsere Kopflampe 💡 als dimmbare Nachttischlampe heraus stellte. Lena durfte das Schlafzimmer 1️⃣ im nördlichen Teil und ich das Schlafzimmer 2️⃣ im südlichen Teil nutzen. 🛌 Das Gemeinschaftsbad auf der Grünfläche 🌲💐nebenan, war für uns zwar eine Herausforderung, aber es war sauber und für eine Nacht völlig akzeptabel. 🤪

    Einziges Hindernis waren die automatischen Rasensprenkler 💦 die regelmäßig neben uns angingen. Nach einigen Beobachtungen 👁️ und Zeit stoppen ⏱️, hatten wir ab nun an feste Zeitslots zum benutzen des Gemeinschaftsbades. ⏳

    Wir haben erstaunlich gut geschlafen 😴 und am nächsten Morgen gab es frischen Kaffee ☕️ und Thunfisch Sandwichs 🐟🥪 im Café nebenan.

    Natürlich hatte uns die Unterkunft 🏨 gerade geschrieben, dass das Appartement letzte Nacht sogar offen und ohne Code 🔓 zugänglich gewesen wäre. 🙄🤦🏻 Die Dame hat sich aber mehrfach für Ihre nicht vorhanden Erreichbarkeit ❌☎️ entschuldigt, so konnten wir alles klären und haben das Geld auch schon wieder bekommen. 🔝

    Nun hatten wir aber immer noch keine neue Bleibe 🏡 und eigentlich wollten wir die nächsten 2️⃣ Tage von hier aus in den „Banff Nationalpark“ fahren. Für die spätere Weiterreise 🗺️ und keine unnötigen Wege, liegt der Ort optimal. Leider war aber hier und in der Umgebung, auch für heute und morgen alles ausgebucht. ❌🧑‍💻

    Der viel zu starke Kaffee ☕️ half uns klare Gedanken 💭 zu fassen und so fiel die Wahl auf die Stadt „Calgary“. Eine niedliche Unterkunft in guter und ruhiger Lage, war schnell gefunden. 🎫

    Wenn auch in einer komplett anderen Richtung 🧭 und wieder tägliche 2️⃣ Stunden pendeln, ist es ein Kompromiss für ein ordentliches Dach über dem Kopf. ☝🏼👌🏼
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  • MC Bride - Jasper Nationalpark 🫎🏞️🏔️

    4–6 авг. 2025, Канада ⋅ ☁️ 20 °C

    Nachdem das Sonnen ☀️ und Baden 🏊 erledigt war, ging es für uns gegen 11:30 Uhr wieder auf die Piste. 🛣️

    Nächstes Ziel war der 600 Einwohner 🧑‍🧑‍🧒‍🧒 Ort „MC Bride“, der 280km entfernt liegt und den wir bereits nach 3 Stunden erreicht haben. 🚗

    Schon kurz nach Fahrtbeginn, sahen wir von weitem, die blinkenden Rücklichter 🚨 mehrerer Fahrzeuge, die vor uns auf der Straße standen. Der erste Gedanke 💭 war natürlich „jetzt schon Stau…“ 🫨😵‍💫

    Um so weiter wir ran kamen, um so besser konnten wir sehen, das die Autos 🚙 alle auf dem Standstreifen standen. 🤔 Das ist meist ein Zeichen, das jemand ein Tier gesichtet hat und alle anderen es auch sehen möchten. 🤷🏼‍♂️😅🔝👍🏼

    Natürlich hielten wir auch an und da war der nächste Gänsehautmoment… 🤩🫶 im angrenzenden Wäldchen 🌳 stand ein männlicher „Wapitihirsch“ oder auch als Nordamerikanischer Elch 🫎 bekannt. Wir kamen aus dem staunen gar nicht mehr heraus. 😮 Das erste typische Tier in freier Wildbahn…. Natürlich wurden auch von uns geschätzte 5.000000 Fotos gemacht 📸, bevor es weiterging.

    Die nächsten 20 Minuten war komplette Stille 🤐 im Auto. Ich glaube wir mussten es beide irgendwie verarbeiten, bis es dann doch herraus platze und wir uns angeschrien haben, wie toll das gerade war. 😅🤗🥰

    Gerade hier, hat man wirklich jeden Tag diese Momente, in denen man unfassbar dankbar 🙏🏽 dafür ist, was man gerade erleben darf. Auch wenn der Tag mal schei… beginnt oder endet… Der tägliche „Moment“ ist hier ganz sicher!!! 🫶❤️

    Der restliche Weg nach „MC Bride“ verging wie im Flug. Vorbei an riesigen Bergen 🏔️, grünen Wäldern 🌳 und wunderschönen Seen. Kurz vor der Ankunft haben wir noch am „Fraser River“ unsere Snacks 🥯 🥒 🍅 vertilgt und anschließend eingecheckt. 🏨

    Die mittlerweile etablierte OKF (Ortskontrollfahrt) war hier nach 5️⃣ Minuten erledigt und so ging es noch in den örtlichen Sparmarkt etwas zum Abendessen 🥘 besorgen. 🛒

    Lena hat sich heute für eine weitere Spezialität hierzulande 🇨🇦 (ursprünglich aus England stammend) entschieden - „Shepherd‘s Pie“. 🥘 Das ist ein herzhaftes Gericht aus gekochtem Hackfleisch, das mit Kartoffelpüree und Gemüse belegt und im Ofen gebacken wird 😋 Sieht nicht sehr appetitlich aus, schmeckt aber hervorragend.

    Noch während des Essens auf der Picknickbank 🪑 vor unserem Hotel 🏨, tauchte auch auf einmal ein Weißwedelhirsch 🦌auf und beobachtete uns oder wahrscheinlich eher den „Shepherd‘s Pie“. 🤭🤭 im Hintergrund die Berge, gar nicht so eine schlechte Kulisse zum Abendessen. 😊🥰

    Nach dem duschen ging es direkt ins Bett. 🛌 Die nächsten beiden Tage werden lang und anstrengend, es geht in den „Jasper Nationalpark“. 🏞️ 😶‍🌫️

    ———

    Motiviert 💪🏻 von den gestrigen Tierbeobachtungen 👁️ und der tollen Landschaft auf dem Weg hierher, stehen für heute erstmal 170km und knapp 2 Stunden Fahrt 🚗 auf dem Programm.

    Da im weitläufigen Umkreis von Jasper und des gleichnamigen Nationalparks keine Unterkünfte mehr unter 200€/ Nacht zu Verfügung standen, fahren wir die nächsten zwei Tage 📅 täglich zum Park.

    Jasper Tag 1:
    Die Fahrt über den Highway 16 🛣️ ist sehr spektakulär. Unter anderem kommt man an dem höchster Berg der Kanadischen Rocky Mountains 🏔️ dem „Mount Robson“ (3.954m) vorbei. Weiter ging es am smaragdgrünem „Moose Lake“ 🌊 vorbei zum Kontrollhäuschen 👮 bzw. dem Parkeingang von „Jasper“.

    Da die Park-Eintrittsgebühren 🎟️ von 152 CAD (94,50€) pro Person von Juli-September ausgesetzt sind, konnten wir kostenlos🫸🏻🫷🏻💰durchfahren und waren direkt in einer anderen Zeitzone. Das war uns gar nicht so bewusst, bis die Uhren⌚️ auf einmal eine Stunde später anzeigten. 😅🫣

    Kurz vor dem Ort Jasper haben wir an der Ampel 🚦 stehend, zwei weitere männliche Wapitihirsche beobachten können. 👀 Das hupende Auto hinter uns, machte uns auf die Grünphase ☝🏼 aufmerksam und so ging es weiter zum „Pyramid Lake“ & „Patricia Lake“.

    Von hier aus ist unsere 12km lange Wanderroute 🥾 zum 1320m hohen Viewpoint „Lake Edith“ & „Lake Annette“ gestartet. Auf dem letzten Kilometer hat Lena noch einen „Schneeschuhhasen“ 🐰 entdeckt, bevor wir nach knapp 4️⃣ Stunden wieder am Parkplatz 🅿️ ankamen.

    Auf dem Rückweg haben wir uns noch kurze das Örtchen „Jasper“ angeschaut und sind in Richtung 🧭 Hotel gefahren. Am frühen Abend angekommen, gab es wiederholt „Shepherd‘s Pie“ 🥘, eine heiße Dusche 🚿 und noch eine Serie, bevor wir eingeschlafen sind. 😴

    Jasper Tag 2:
    Nach dem Frühstück ging es wieder knapp zwei Stunden in Richtung Nationalpark. 🏞️ Es hatte gestern Abend schon angefangen zu regnen 🌧️ und leider sieht der Wetterbericht für heute auch nicht besser aus. 😕

    Mit der Regenjacke ☔️ bewaffnet, haben wir uns zuerst das Gebiet des schlimmer Waldbrandes von 2024 angeschaut. Das Feuer 🔥 wurde wohl durch einen Blitz ⚡️ ausgelöst und hat über 30.000 Hektar Wald in Brand gesetzt und einen Teil des Ortes zerstört. 😢

    Aufgrund der immer noch andauernden Aufräumarbeiten 🏗️, ist die Straße zum zweiten Ziel, dem „Mount Edith Cavell“ noch gesperrt. 🔐 So ging es direkt weiter zu den 23m hohen „Athabasca Falls“. Die Wasserfälle sind nicht wegen ihrer Höhe ⬆️ bekannt, sondern wegen der Kraft 💪🏻, mit der das Wasser über den zweigeteilten Fall fließt.💡

    Das Wetter 🌧️ sollte sich heute nicht mehr bessern, sodass wir unsere Wanderung geskippt 🙅‍♂️ haben und uns stattdessen noch den „Medicine Lake“ & den „Maligne Lake“ angeschaut haben. 👁️ Die dort geplante Bootstour zum „Spirit Island“ haben wir aufgrund des nebligen Wetters 🌁 und des Preises von 94€ p. Person (für 1,5 Stunden) ausfallen lassen. ❌

    Das war wohl auch die beste Entscheidung, denn auf dem Rückweg ⏪ vom See zum Highway 🛣️ wurde das unerwartete auf einmal Wahr. 🤩🤩🤩

    Direkt in einer Kurve, konnten wir zwischen den Bäumen 🌲 auf einer Lichtung, kleine Grizzlybären 🐻 (eine Unterart vom Braunbär) beim spielen beobachten. 🙏🏽🥰 Wahnsinn, das wir das wirklich erleben, ein unbeschreibliches Gefühl. Und da war er wieder, der tägliche „Moment“. ☺️

    Auf dem Rückweg sahen wir sogar nochmal einen riesigen Elch 🫎, ganz nah am Straßenrand, aber selbst der konnte uns heute nicht mehr überraschen. 🤭🤷🏼‍♂️

    Mit genügend neuen Eindrücken, ging es ein letztes Mal zum Hotel 🏨 und eine Stunde in die Vergangenheit zurück. Es ging wieder früh ins Bett 🛌, denn morgen steht die längste Etappe unseres Roadtrips 🚙 an. 👋🏼
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