• Nick's Reisen ab 2022
  • Nick's Reisen ab 2022

Mexiko

62-päiväinen seikkaillu — Nick's Reisen ab 2022 Lue lisää
  • Oaxaca - Huahaca

    4. tammikuuta 2025, Meksiko ⋅ ☁️ 23 °C

    Am Morgen um etwa 8 Uhr erreiche ich mit dem Bus den Busbahnhof der Ortschaft. Habe soweit etwas geschlafen, nur war es recht kühl wieder im Bus. Dazu sind die Landstrassen und Autobahnen hier hoch echte Holperstrecken.
    Zuerst aber mal Klo - eigentlich sollten ja Klo’s in den Bussen sein, dieses war aber zu, nie auf grün geschaltet!
    Meine Blase war übervoll - einen Moment warten und es lief immer wieder. 7 Pesos wollten sie für die Erleichterung - sofar Wechselgeld hat gegeben. Sonst eher selten.
    Dann rein in die Stadt - Google will die Adresse zuerst nicht aus der Buchung übernehmen. Also halt per Hand eintippen und Postleitzahl nicht vergessen, dann klappt es! 30 Minuten Zeitbedarf zum Hotel. Dabei sehe ich, dass der Agoda-Preis von 26 auf etwa 38 CHF im Mail der Unterkunft liegt - sicher exorbitante Steuern und Gebühren. Komme bald durch einen Park, wo viele Joggen, teils mit Hund. Macht das Städtchen schon mal sympathisch, aber auch sonst gefällt mir das Aussehen, viele hübsche Kaffees in Höfen, meist zweistöckig.
    Dann bin ich mit fotografieren plötzlich beim Hotel, gebe meinen Rucksack ab. Zahlen darf ich erst bei Schlüsselübergabe. Ich gehe auf den Tip des Receptionisten gleich an der nächsten Ecke in ein Kaffee, Huevos a la Ranchero mit Kaffee und frischem Jugo, echt günstig für 130 Pesos, rund 6.50.

    Dann zurück zum Zentrum. Da gibt es Ausflugsangebote, eines auf den Monte Alban ist in 50 Minuten, 120 Pesos, welche sich beim Bezahlen als 150 herausstellen, anscheinend weil ich alleine bin. Na ja. Dann war ich da - schon wieder Ruinen, aber gleichzeitg Aussichtspunkt. Dieser Monte Alban liegt im Zentrum von drei Tälern. Ich habe extra heute genommen und gleich um halb elf, dann ist das weg. Ich habe mir auch Bilder der Grotten angeschaut - nichts für mich. Ich drehe noch eine Runde um den Platz, schon geht es ab. Die kassiert hat läuft schnell, ich muss mich echt beeilen, habe meine Mitgehenden überholt und steige zuerst ins fast volle Auto - ein Minivan. Wir fahren dann eine gute halbe Stunde hoch. Privatwagen haben viel weiter unten erst Parkplatz, parken am Strassenrand und müssen ziemlich weit laufen. Der Fahrer sagt dann, dass wir um 15:00 Uhr wieder da sein sollen. Ich gehe nach oben, alles abgesperrt natürlich, aber 100 Pesos Eintritt vermag ich auch. Zuerst gehe ich langsam, wie ich aber wieder auf der ersten Höhe einen Eindruck von der Anlage kriege, mache ich mich echt auf etwas gefasst. Ich brauche dann nit dem kleinen Museum etwa 2,5 Stunden. Da sind aber einige happige An- und Abstiege von bis zu 40 Metern dabei. Wenn ich die Küchenkasten Mitgeher sehe, bezweifle ich, dass die das schaffen. Auch schlankere Leute haben Mühe und die steilen Treppen sind auch nicht jederman/-frau Sache. Besonders diejenigen welche gut im Futter sind!
    Von meinem Hochfahr-Trupp ist dann nur die Hälfte da, dafür noch Andere, der Bus wird trotzdem voll.
    In der Zwischenzeit habe ich gesehen, dass auch die Stadt einen Tourismus-Bus führt, wahrscheinlich nochmals deutlich günstiger- aber auch größer, fährt allerdings mehr. Viele kommen auch mit dem Taxi, wenn zu Dritt oder zu Viert geht das sicher auch und ist bequem. Ich habe rund 12 km zurückgelegt auf dem Berg. Die Anlage muss einmal fantastisch gewesen sein! Allerdings mit Wasserproblem, der ‘immer’ wasserführende Fluss ist 4 km entfernt im Tal. Man hatte aber Wassersammelstellen, welche in der Regenzeit gefüllt wurden. Etwas Nahrung wurde anscheinend oben auf Terrassen angebaut, doch der Hauptteil kam aus den drei Tälern. Auch Wasser musste häufig hinaufgeschleppt werden. Was man da oben heute sieht, ist nur ein Teil, die Hochkultur-Ausdehnung war mal viel größer.
    Es bestand auch eine Verbindung zu Teotihuacan im Norden bei Mexiko City. Die hatten vermutlich gegenseitig Abgesandte, Quartiere.
    Auf Monte Alban hat man keine Anzeichen von Menschenopfern gefunden, im Gegensatz zu anderen Stätten.

    Im Zimmer nehme ich eine warme Dusche, warte lange bis das Wasser warm kommt. Ich darf kein Kaltwasser dazu nehmen, sonst dominiert das! Der Duschkopf bzw. die Löcher darin sind teils verstopft - ein Strahl zu stark, meist aber tropft es nur. Ich schaffe es aber auch Haare zu waschen. Da der Duschkopf hinten an der Befestigung mit weissem Zeug bestrichen ist, traue ich mich nicht ihn herunter zu nehmen und mal zu schauen! Ich habe geduscht, fertig.
    Mache einen Powernap, weil bei Duolingo dast eingeschlafen und bereite mich langsam fürs Abendessen vor. Suche ein Restaurant, aber viele sind nur Cocktail-, Bier- und Mezcal-Stuben, für Amusement. Andere sind mir schlicht zu teuer, sobald nicht Mexikanisch … - sehe auch China-Dumpling, doch der junge Mann da, ist stark erkältet und versteht wenig von Chinesisch - die Karte ist neu aber chaotisch und versucht jeden zu befriedigen … Ich sehe davon ab und finde dann ein mexikanisches Lokal, welches annehmbare Preise hat, leider etwas zu laute Musik hat!
    Esse einen Fisch mit Knoblauch und Gemüse al vapor. Mittlerweile ist es schon nach 22 Uhr. Nicht mehr viel los in den Gassen - nur von den Bars dröhnen immer noch die Lautsprecher. Habe etwss Mühe mich zurecht zu finden, nehme Google, merke zuerst nicht, dass das Ding als Autofahrer steht und bin kurz etwas mehr desorientiert, bis ich es dann merke - na ja. Es brauchen anscheinend mehr Autofahrer Google!
    Das Hotel ist jetzt mit schwerer Kette und Vorhängeschloss verriegelt. Ich muss klopfen und eine junge Frau entriegelt das Gitter, ich kann ins Bett.
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  • Oaxaca, 5.1. Nachtrag

    5. tammikuuta 2025, Meksiko ⋅ ☀️ 22 °C

    Erwache am Morgen, da poltert jemand im Gang, mein Nachbar lässt die Türe knallen und Kinder machen weiter vorne kurz Radau. Es ist sieben Uhr, ich habe zwar gut geschlafen, möchte aber noch eine Kappe voll nehmen. Der Tumult endet, dann kommen aber anscheinend schon die Angestellten nach acht Uhr und machen Betrieb. Ich habe inzwischen den Wecker ausgestellt, will mich Rasieren. Aber das Licht im Bad beim Spiegel geht nicht mehr und der Warmwasserhahn ist auch nicht angeschlossen, mache die Dusche an, so habe ich dann wenigstens lauwarmes Wasser. Auch ohne viel Licht schaffe ich die Rasur einigermassen. Buche mir noch für den nächsten Tag meinen Bus nach San Cristobal de las Casas - 10 Stunden Fahrt, ich nehme den Nachtbus um 20:30 Uhr , der soll am Morgen um 08:00 Uhr etwa da sein. Das Zimmer buchen verschiebe ich noch.

    Dann gehe ich Frühstücken da wo gestern. Vorher rede ich aber noch mit Gabriel an der Rezeption und erkundige mich wegen dem rund 2000 Jahre alten Baum, eine Sumpfzypresse. Er sagt mir wie ich hinkomme - Taxi oder Bus und dann Taxi oder eine halbe Stunde laufen. Schlussendlich entschliesse ich mich gegen den Aufwand, nachdem ich einige Fotos des Baumes gesehen habe.
    Ich schreibe weiter an meinen Tagebüchern, bin dafür in den Park gegangen, weil es im Zimmer echt arschkalt ist - wie meistens in der Höhe. Die Zimmer liegen im Innern der Häuserv(logisch) - haben meist nur Zugang zu Luft-/Lichtschächten, kriegen nie Sonne ab, sind somit immer kalt!

    Am Abend gehe ich ins nächste italienische Restaurant und bestelle ein Bier mit Spaghetti Carbonara - die waren echt gut, etwas vom Besten was ich in letzter Zeit gehabt habe, leider zu kalt! Die Band auf der Terrasse war eher schlecht, doch … es war etwas Unterhaltung. Danach habe ich mir noch eine Creme Bruce gegönnt, die war dann nicht so gut, aber auch nicht schlecht.
    Bezahlt mit Karte, aber ich habe trotzdem ein Problem wegen Trinkgeld morgen, etwas Kleingeld habe ich einem alten Mann gegeben, einige Münzen im vorbeigehen an Musiker - nun habe nur einen 20er Schein unter 100. Aber Morgen dann beim Frühstücken, sollte ich noch etwas wechseln können, hoffe ich …
    Dann kann ich heute zuerst nicht mal mehr die Türe des Hotels aufmachen mit dem Schlüssel - drehe schlicht auf die falsche Seite … - es ist gegen Normal!

    Schreibe noch heute den Tag fertig, putze die Zähne und mache Duolingo Lektionen, bin echt müde - viel gegessen!
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  • Abreise Huahaca/Oaxaca

    6. tammikuuta 2025, Meksiko ⋅ ⛅ 25 °C

    Erwache erst um acht, viel Ruhe im Haus, döse noch etwas vor mich hin, packe dann. Mache rasch eine Lektion Duolingo und gehe dann Duschen und Frühstücken. Das Restaurant ist voll, nur ganz hinten hat es noch ein Tischchen. Heute versuche ich mal das dünn geschnittene Fleisch, bestelle mir zusätzlich wieder Früchte und einen Frischen Orangensaft. Dazu gibt es wie immer zwei Brote, weiss halt, teils auch aus Mais. Auf meinem Teller hat es in Sauce viel Mais Tacos. Sehr sättigend, ich muss am Schluss kämpfen. Die Dame an der Kasse und zwei Kolleginnen machen zwischenzeitlich etwas Kleideranprobe - die eine hat eine kleine Auswahl mitgebracht.
    Ich hoffe noch da etwas Wechselgeld zu erhalten, doch Fehlanzeige, es reicht gerade um hier ein gutes Trinkgeld zu geben. Ich suche rasch noch einen Oxxo, den nächsten kenne ich nicht, mache daher doppelten Weg und kaufe mir ein Wasser. Das gibt mir etwas Spielraum, um dem netten Gabriel an der Reception auch ein Trinkgeld zu geben. Ich habe dafür das Zimmermädchen etwas zurückgesetzt - haben nichts gemacht in den zwei Tagen!

    Packe dann meine Daune in die Bauchtasche und gehe zum Hauptplatz/Zocalo. Da ist eine Kinderaufführung. Während der ganzen Zeit werden aber die industriel verarbeiteten Lebensmittel angeprangert. Man verweist darauf, dass die Früchte und Gemüse gesünder seien, man selbst kochen solle. Und wenn man sich schützt, schützt man den Planeten. Mit gesunden Lebensmitteln bleibe man gesund. Lustig ist, dass der Zucker nicht speziell erwähnt wird, keine Produktnamen auch. Man erwähnt die gesunden Vitamine, Ballaststoffe. Das Ganze dauert etwa eine Stunde. Dann hänge ich auf dem Hauptplatz ab, beobachte.

    Nachdem ich mein nächstes Zimmer in San Cristobal de las casas auch gesucht und gebucht habe, mache ich eine Bewegungsrunde und stosse auf den Markt, welchen ich ganz vergessen habe. Davon habe ich dann einige Eindrücke mitgenommen, siehe Bilder, wie auch auf weiteren Kreisen durch Teile der Stadt.
    Es gibt auch immer was zu sehen, gerade ein Sänger mit einem kleinen scheppernden Lautsprecher auf der Brust und Mikrofon, damit man ihn auch hört. Es hat eher Abends viele mit Gitarren und Handorgeln, vereinzelt versucht sich auch mal ein Mundharmonika-Spieler. Auch einige Blinde habe ich gestern in den Gassen getroffen, eher zu Zweit oder zu Dritt, einer spielt, einer singt - und ein Körbchen dazwischen, immer wieder mit Fingern geprüft. Einige Bettler haben sich eher auf Rucksacktouristen oder einfach Touristen spezialisiert. Junge Indio-Frauen mit 2-3 Kindern betteln generell. Der Strassenverkauf ist hier klar in den Indio-Händen. Irgendwo haben sie Lager, bewacht von Angehörigen und die Frauen hausieren. Kleine Kinder sind aber bei den Müttern - häufig umgebunden hinten. Auch Kinder, Mädchen vor allem, weniger Jungen beteiligen sich emsig am Verkauf der Waren. Die Muster sind mexikanisch angepasst. So typisch Indio dünken mich die Muster nicht mehr, aber vielleicht täusche ich mich ja und die
    Hier in Huahaca sind mehr Touristen als ich sonst wo gesehen habe.
    Dann habe ich zum Schluss noch eine Holländerin kennengelernt, Conny, sie macht hier drei Wochen einen Sprachkurs und fährt dann an die nahe Küste für weitere zwei Wochen. Habe ihr die Bank Santander noch gezeigt und wurde dafür zu einem Kaffee eingeladen.
    Dann musste ich aber zum Hotel mein Gepäck holen. Noch ein Spaziergang zum Busbahnhof, bevor ich dann 10 Stunden fahre.
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  • San Cristobal de las Casas 1

    7. tammikuuta 2025, Meksiko ⋅ ⛅ 19 °C

    Eine etwas unruhige Nacht im Bus. Hatte wieder einen ‚Mocken‘ neben mir und sein Ellbogen beeinträchtigte häufig meinen Raum. Aber er hat den Sitz nicht so weit herunter gelassen wie ich, so störte es nur, wenn ich mich aufrichten wollte. Er steigt in Tuxla Gutierrez schon aus. Ich fahre noch etwa eine Stunde weiter. (von 10) Es geht recht steil hoch. Der Bus bzw. der Motor hat manchmal Mühe. In der Morgendämmerung sieht man gut ins Tal. Zuerst sehe ich eher trockene Steppe, alles braun. Karge Hügel dann, viel felsiges Gelände, aber teils trotzdem angebaut - Mais wahrscheinlich.
    Dann ist es immer dichter bewaldet. Weit hinten sehe ich eine Wolkenfront - und da in die Richtung fahren wir. Über San Cristóbal de las casas hängt sie, na ja es regnet wenigstens nicht!
    Ich gebe noch im Bus meiner Unterkunft Bescheid, dass ich gerne um halb elf kommen würde, vorher Frühstücken gehe. Sie schreibt zurück, ich könne auch gleich kommen, was ich dann mache, aber dann einfach etwa 10 Minuten vor der Türe stehe, obwohl eine Frau und ein Mann drin sind - haben einfach nicht aufgemacht, andere Sitten. Lasse also mein Gepäck da, vergesse aber, dass ich auch den Pullover und Wasser in der Bauchtasche habe. Schleppe das halt mit.
    Von wegen Original spanischer Kolonialstil. Mich dünken es die üblichen Häuser, relativ abgeschottet gegen die Strasse, eintönig und abweisend. Einmal öffnet sich ein Garagentor - schöner Hof, mal ist zur Abwechslung eine Stichstrasse/Sackgasse hinter einem eisernen Tor verborgen. Sobald etwas abgeschottet ist, wird es da bunt, farbig, es hat Pflanzen und ist sauberer. Aber auch die Strassen werden gereinigt.
    Ich mache eine Foto von einem Vordach an die Strasse und Pflanzen dabei, schaue da durch die Tür - es ist ein Restaurant, gut besucht. Kaum bin ich drin, hat es in 5-10 Minuten keinen Platz. Hier ist es leicht günstiger als in Huahaca. Ich nehme Mole mit Omelette, dazu gibt es Salat, zum Glück wenig Koriander, Sauce, Tacos, einen Yugo und Kaffee und zwei getostete Brotscheiben samt Butter und Konfitüre. Vorher war ein Restaurant - leer, danach noch drei - alle leer, bis auf eines mit drei Männern. Die vier jungen Leute scheinen ziemlich Erfolg zu haben! Sie tragen auch Masken - Hygiene. Und die Leute drängeln sich draussen.

    Ich gehe etwas aus der Altstadt hinaus, an Taxi- und Kleinbus-Stationen vorbei. Überall viel Werbegeschrei für die Fahrten und die Lastwagen sind lauter als teils Flugzeuge.
    Bei einer Kirche setze ich mich in den Schatten und mache Duolingo-Aufgaben. Dann wieder zurück ins Zentrum. Am Hauptplatz muss ich dann mal, nehme in einem Restaurant einen Cappuccino, können sie hier überall leidlich gut! Dann die Hauptstrasse entlang, ich stehe bald am unteren Ende der Treppe zur hier die Strassensicht beherrschenden Kirche. Komme etwas ausser Atem, wie ich ohne Halt hinauf gehe. Aber wir sind ja hier auf fast 2100-2190 m über Meer. Am Tag an der Sonne ist es wunderbar, aber schon etwas Wind macht es rasch kühl. Ohne Sonne in der Nacht ist es 8-10 Grad, am Tag so 20/21 Grad.
    Oben ist schlicht nicht viel, die Kirche ist zwar auf, aber nichts Besonderes, schlicht, der Maria gewidmet!
    Gehe runter, da ist noch ein Stück Terrain speziell hergerichtet - auch für Maria.

    Im Zimmer will ich noch meinen Bus nach Villahermosa buchen. Da bleibe ich wieder stecken beim Zahlen, kann kein Ticket herunterladen noch kommt ein E-Mail. Also wieder über die Beschwerdenummer Whatsapp - kurzes Hin und Her, nach einer Stunde stellen mir die ein Ticket zu. Bin nun eher spät zum Essen, gehe hinaus und in ein kleines italienisches Restaurant von einer älteren Indio geführt. Bin der Einzige gerade, bestelle Ravioli. Viele Saucen hat sie nicht, vor allem keine Rahmsauce - ich nehme Pomodoro mit Parmesan. Zwei Touristen kommen auch noch, die gehen aber wieder weil es keine Rahmsauce hat. Dann kommt eine Indio-Familie, welche aber dann nur Pizza Stücke essen. Die reden aber nicht Spanisch mit der Wirtin.
    Meine Ravioli sind mit einer Art Pesto gefüllt und die Sauce mit dem Parmesan ist echt lecker! Ich bin beim zweiten kleinen Bier und habe noch Hunger heute, nehme noch ein Stück vegetarische Pizza - guter Boden, etwas wenig gewürzt, aber auch gut. Zurück im Zimmer rasch ins Bett - es ist kalt! Die Zimmer sind eigentlich immer sehr kalt, kommt ja nie Sonne hin.
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  • San Cristobal de las Casas 2

    7. tammikuuta 2025, Meksiko ⋅ ⛅ 19 °C

    Natürlich habe ich noch mehr Eindrücke als nur im Teil 1

    Zu der PC- Station habe ich noch einen mit Fernsehern ausgestatten Raum/Garage gesehen, wo einerseits Ferngesehen wurde, andererseits die Fernseher als Spiele-Bildschirme genutzt wurden.

    Was mich hier in der Stadt etwas genervt hat, waren die vielen Hundekote, welche häufig auf den Gehsteigen lagen. Manchmal hat es auch echt gestunken. Viele streunende Hunde gab es nicht! Also sind es die Bewohner, welche Hunde halten und die Bude rein halten. Ich denke es sind eher die Spanischstämmigen. Vorher in den eher Indiogebieten gab es das nicht in den Städten - interessant das war in Veracruz auch nicht.
    Da hier die Gehsteige eher schmal aber hoch sind - man macht den Wagen kaputt beim Versuch darauf zu parken. Der Boden ist generell uneben, wegen Löchern durch Reparaturen, schräg wegen Ausfahrten oder schon durch mangelnde Bauqualität vorgeschädigt. Man muss daher sowieso gut auf den Boden achten, da dauernd die Gefahr besteht, sich einen Fuss zu vertreten. Also sieht man normalerweise auch die Hundedrecke.
    Allerdings musste ich in der Wartehalle bei der Abfahrt den Sitzplatz wechseln, irgendjemand in der Nähe hatte was an den Schuhen. Ich war glücklich sass die Person dann nicht im Bus!
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  • San Cristobal 3

    8. tammikuuta 2025, Meksiko ⋅ ☁️ 18 °C

    Am zweiten Tag war ich natürlich auch nicht faul. Leider war mein Frühstückslokal schon mit Warteschlange aussen versehen. Ich ging weiter und in ein Lokal, welches sich „l‘omelette“ nannte.
    Halt nicht so schön angerichtet, kein Jus, eher im Stil der althergebrachten Einheimischen-Tradition. Dann nochmal auf Tour in der Stadt. Aber sie ist nicht kompakt, wegen der kleinen Häuser dehnt sie sich weit aus. Also beschränkte ich mich auf die Peripherie des Zentrums.
    Die Kirche mit dem sich schlängelnden Treppenweg hoch war eine grössere Herausforderung als gestern. Kam echt ausser Atem oben an, trotz Foto- und Video von der Aussicht. Unten genehmigt ich mir dann einen Cappuccino mit zwei Churros in Schneckenform, dazwischen ein Vanille-Eis!

    Abends bei einem Italiener essen, doch der Junge bestellt mir einen falschen Salat, statt Grün kriege ich Tomaten Mozzarella - doppelt so teuer, na ja, bezahle dann für Fettucine Bolognese (mit wenig Fleisch) und eben den Salat, mit Bier und Trinkgeld so um 23 CHF, das ist hier viel. Aber das Essen war genug und auch gut!
    Packe einmal mehr die sieben Sachen, so dass ich am morgen nur noch den Adapter, Lader und das Kabel einpacken muss!
    Die Wolldecke habe ich ja schon auf dem Bett - da war keine Wartung heute, lasse trotzdem eine kleine Note da, als Zeichen. Es sind ja die Hausbesitzer, welche das alles selbst machen!
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  • Fahrt nach Villahermosa

    9. tammikuuta 2025, Meksiko ⋅ ☁️ 28 °C

    Früher wach, meine Sachen sind ja schon gepackt - Katzenwäsche, dann noch das elektronische Zeugs einpacken und ein symbolisches Trinkgeld für die Besitzerin.
    Im Busterminal hätte ich gerne einen Kaffee - noch nicht offen. Hier zieht es an allen Ecken - alle Türen auf. Kaufe mir noch einen halben Liter Wasser, grösser ist mir zu sperrig. Dann habe ich gar nichts gehört wegen dem Bus nach Villahermosa, vielleicht war ich beim Wasserkauf - frage und siehe, der steht ja da, ich kann gleich einsteigen. Gebe mein Gepäck hinten hinein, nur die Bauchtasche behalte ich. Dann sehe ich noch etwas von der moderneren Stadt mit Theater, architektonischer Wurf. Wir fahren diverse Umwege wegen der Fahrbahn-Richtungstrennung, bis wir endlich zurück Richtung Tuxtla unterwegs sind. Da steht auch ein brandneues grosse Spital. Dann geht es aus San Cristobal hinaus, bis erst nach Tuxtla auf die Spur nach Villahermosa. Palenque habe ich nun ausgelassen, ich könnte aber noch hin ab Villahermosa. Doch ich sehe dann noch Chichen Itza, das reicht. Habe etwas die Nase voll.
    Über und rund um San Cristobal hängen wieder die Regenwolken. Sobald wir aus dem Kessel kommen, ist blauer Himmel.
    Dann sehe ich, dass hier die Wolkendecke einfach unterhalb der Strassenhöhe ist! Wir tauchen natürlich langsam in diese Wolken ein - leicht neblig, gute Sicht auf der Strasse, über welche sich ab und zu Brücken spannen. Aufwärts zweispurig mit Pannenstreifen - hinab nur ein mit … Auf der Talseite stehen an Aussichtspunkten immer wieder Restaurants. Teils im Bau - irgendwie immer unfertig. Die Straße ist bald nur noch zweispurig, hinab mit rotem Streifen - dann kommt rechts eine breite und lange Notbremsspur. Der Fahrer überholt danach einen Lastwagen vor einer Kurve, trotz doppelter Mittellinie. Ein Fahrzeug kommt entgegen, weicht auf den Pannenstreifen, macht kein Aufheben deswegen! Dann wird die Strasse wieder breiter. Wenn es nicht so dunstig wäre, hätte man teils einen fantastischen Ausblick ins Tal. Wieder roter Streifen plus Schild Bremsspur - ziemlich eng, die Kurve da hinein.
    Da es jetzt Tag ist, sehe ich noch mehr von den kargen Maisfeldern - welche aus dem Busch- und Baumbestand herausstechen. Bergauf stehen einzeln zwei Kleinlaster und ein Truck mit offenen Motorhauben - die Steigung ist nicht ohne - schätze teils sicher 10 % oder mehr kurzfristig.
    Dann sind eir schon im Tiefland unten, dichter Busch wechselt mit trockenen Grasstellen. Wir fahren an eine Zahlstelle mit Ambulanz. Nichts geht hinunter, nur bergauf. Ein einsamer Kartoffelverkäufer steht auch da und versucht Ware zu verkaufen. Dann geht es doch wieder weiter. Es folgt ein improvisierter Rasplatz, danach eine Polizeikontrolle - auf Sicht, innen Passagiere und Gepäck. Wir überqueren einen grossen Fluss. Weit hinten sehe ich ein grosses Kraftwerk.
    Es folgt sehr aufgelockerte Bebauung, Fabriken, Industriehallen und Wohngebäude, wir erreichen Tuxtla Gutierrez, die Hauptstadt des Staates Chiapas. Auch viele Kleinbusse am Stadtrand und Leute, welche auf Transport warten. viel Verkehr, Stau vor Ampeln. Die meisten Häuser sind nur ein- bis zweistöckig, selten höher. Nur Regierungsgebäude, Spitäler oder Hallen, Einkaufszentren und grossflächige Werbung sind höher. Je mehr Stadtzentrum, desto höher werden aber die Gebäude. Viele Schilder und Malereien an Wänden, welche für Anzeige von Korruption werben - mit Telefonnummer.
    Auf einem Bergkamm links steht ein riesiges Betonkreuz.
    Wir fahren in den grossen Busbahnhof von Tuxtla. Da b’eiben wir sicher 20 Minuten, dabei füllt sich der Bus ganz. Wir fahren weiter, bei der ersten Steigung ohne Schwung stehen wir fast. Mal sehen, doch einmal in Fahrt, bleibt das so, ist gut. Wir scheinen auf einer Umfahrungsstrasse zu sein Steinbrüche, Zementwerke, viel Industrie, mal Mercedes Freightliner, dann schon wieder Stau, ein grosser militärischer Kontrollposten wieder, nun flott weiter. Das Tal ist locker besiedelt. Ein Abstellplatz voller Trucks, dominierend alte Coca Cola Wagen, dann Highway. Viele Hallen daran entlang, Abstellplätze, manchmal auch Vieh. Viel verrottendes an Maschinen und Fahrzeugen und Strassenbau-Maschinen. Dann tauchen wir wieder in Wolken, den Nebel ein - links und rechts nichts als felsiger Busch, wenig grosse Bäume.
    Dann plötzlich eine Verengung, viele Lastwagen am Strassenrand - eine improvisierte Raststätte mit Zelten, Tischen, Stühlen und natürlich Küchen. Dünkt mich ziemlich gefährlich, denn die Strasse ist jetzt nur Zweispurig. Wenn die Trucks rausfahren auf die Strasse dauert es bis die auf Touren sind … Weiter fahrend gibt es wieder Pannenstreifen und es ist recht kurvig. Teils wurde Fels für die Strassenführung beseitigt. Am Rand der Strasse sind gemauerte Häuschen, häufiger aber Blech- und Holzkonstruktionen. Wir fahren im Konvoi von Lastwagen, auf Überholmöglichkeiten wartend. An den Hügeln hängt der Nebel, alles dunkel, trüb, grau und grün. Die Wolken brechen einmal kurz auf. Wir fahren unter den Nebel. Es geht wieder steil hinunter und Notbremsgassen sind angelegt. Strassenschäden, auch Schlaglöcher, Felsbrocken liegen am Rand - einmal wurde eine Mauer dagegen erstellt. Es hat aber auch Erdrutsche! Der
    Fernseher läuft - John Wick ist auf Rachetour, ein echtes Stehaufmännchen.
    Vor uns fährt nun ein Polizeiwagen mit Blaulicht, dann tauchen plötzlich Seen auf neben der Strasse, hier fährt er von der Strasse. Ich verpasse eine Foto. Es hat auch immer wieder Geschwindigkeits-Reduktions-Markierungen auf der Strasse und Tafeln - das nervt, aber wenn ein Fahrer pennt, ist es sicher hilfreich!Dann eine Brücke, im See gibt es Fischfarmen. Vermutlich ein Stausee wegen der Ufer.
    Die Strasse wir teils verbreitert oder Erdrutsche werden weggeschafft. Für das baut man zum Schutz der Arbeiter Sandsackmauern auf. Gute Idee, flexibel.
    Immer noch hängen überall Wolken, es regnet aber nie.
    Ab und zu einmal wieder ein provisorischer LKW Abstellplatz, immer rege genutzt. Dann wieder ein Kontrollpunkt der Guardia Nacional. Google bringt mir jedoch keine Lokalisation hier im Busch.
    Manchmal stehen am Rand Hütten und Autos, mal sieht man Vieh und die typischen Abweidungszeichen mit Weglein an den Hängen. Mal Bananenbäume in Plantagen.
    Dann sind wir aus dem Dschungelgebiet hinaus, kein Busch mehr nur Weiden und geössere Bäume, Pflanzungen manchmal - Palmen, noch sehr klein. Wir sind wieder in bewohntem Gebiet - häufig Vieh auf den Weiden und wieder fest gebaute Häuser. Baum- und Buschpflanzungen, kann ich leider nicht identifizieren. Ab und zu auch Eukalyptus. Enten und Gänse bei den Siedlungen und dem Vieh. An einer Ranch ist angeschrieben es sei CH-Vieh. Nun eine kleine Ortschaft. Und wir fahren weiter durch mehr und mehr besiedeltes und bebautes Gebiet. Die Strasse hat seit der Ortschaft keine Pannenstreifen mehr. Daneben sind nun auf den Weiden immer grössere Viehherden zu sehen. Dazu Unterstände und auch Tränken. Auf der Strasse fahren viele Lieferwagen mit Früchten und Gemüse. Die Häuser werden hübscher. Schweine und Vieh werden herumgekarrt, dann fahren auch Busse. Wir sind in Huimanguillo - da gibt es ein Ananas-Denkmal laut Google!Wir fahren auch an einer landwirtschaftlichen Versuchsanstalt der Regierung vorbei.
    Die Frau vor mir hat ihr Gepäck unter den Sitz geschoben, nimmt mir meinen Fussraum - ich drücke es zurück nach vorne - sie steigt aber zu meinem Glück aus in Cardenas, wo wir als nächstes halten.
    Ach dem halbstündigen Halt fahren wir gleich auf eine Autobahn - keine Stunde mehr nach Villahermosa.
    Wir fahren in die Stadt, Teile davon sind wirklich sehr hübsch, Parks und grün entlang der Hauptstrasse. Es scheint auch viel Wasser zu geben.
    Dann sind wir rasch beim Terminal. Ich muss mal, hier kostet das Baño wieder. Erleichtert mache ich mich auf den Weg zum Hotel, welches im Zentrum liegt - eine halbe Stunde weg, doch gehen hilft gegen die Sitzsteife 🤪.
    Zuerst einmal eine Dusche. Die Wasserhahnen sind mit blauem C und rotem H markiert - ich habe natürlich wieder den falschen aufgedreht! In Spanisch ist das C für Caliente … Richtig heiss wird es nicht - aber draussen sind 32 Grad!
    Ich gehe relativ früh Essen, nehme mal Fleisch. Die Kellnerin fragt mich nach dem „Termino“, ich verstehe Bahnhof und hake nach, sie erklärt es mir mit einem Brocken Englisch - medium - und ich kapiere. Sie fragt mich dann woher ich komme. Ich schaue mir dann im Internet an, was hier gebräuchlich ist - nicht gleich wie in Spanien und Argentinien. Das dünne Stück paniertes Fleisch (innen 2 mm) welches ich kriege, ist sowieso ganz und gar durchgebraten! Wäre schwer es „medium“ zu braten. Gerne hätte ich etwas Salz, gibt es aber nicht. Am Gemüse und Reis, Salat wurde wieder gespart. Das verstehe ich echt nicht, sollte doch günstig erhältlich sein. Ich mag noch Dessert, doch sie haben nicht, was die Karte aufzählt! Sie geben mir vom Eis zu probieren - wie ich den Teller leer löffle trifft die Kellnerin fast der Schlag! 😄 Am Schluss esse ich ein Bananen-Cake mit einer Glacekugel drauf, süss-sauer.
    Zufrieden gehe ich insZimmer, bin müder als wenn ich den ganzen Tag gegangen bin.
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  • Villahermosa Wanderung 1

    10. tammikuuta 2025, Meksiko ⋅ ☀️ 33 °C

    Am Morgen habe ich im Gaumen ein leichtes Entzündungsgefühl und die Nase läuft.
    Dann zum Frühstück. Der Kellner schaut mich fragend an, ich melde meine Zimmernummer - die Organisation ist hier aber anders! Ich muss bei der Reseption vorsprechen und mir ein Zettelchen geben lassen, welches ich dem Kellner aushändigen muss. Am Schluss kommt der dann nochmals und ich muss noch für einen Betrag unterschreiben, soll mich nach Angabe nichts kosten, weil inklusive - sehen wir dann erst am Schluss! Aber da ist ein Saft, sogar Cornflakes mit Joghurt, Toast, Butter und Konfitüre sowie Milch am Buffet. Dann kann man noch Eier in allen Formen haben, mit etwas Schinken, der braunen Bohnensauce, etwas Grünes dabei. Reichhaltig, mehr als genug.
    Ich gehe dann hinaus, mache meine Tages-Lektionen auf einer Bank im Zentrum, am Schatten. Es ist wieder wunderbar warm finde ich. Dann geht es auf Entdeckungstour.
    Nach der Kirche «Senor de Tabasco» komme ich zu einer alten Hacienda, anscheinend eine der ersten hier, diente dann auch mal als Regierungssitz. Schöner Park und im Haus ist eine Ausstellung von Künstlern, Bilder und Plastiken zum Kaufen - Eintritt gratis und eest noch eine Einzelführung durch eine nette junge Dame. Zwischendurch werde ich dann noch vom Direktor interviewt, etwas überraschend. Doch ich habe nicht gestottert, einmal noch Worten gesucht, umgeschaltet, anderes gesagt. Generell war es eine Lobhudelei ..😎.
    Beim Weiterlaufen auf Umweg zurück, sehe ich eine Bestattungsfirma - die Inhaberin kommt sofort raus und lädt mich ein hinein zu kommen - denkt, ich sei ein möglicher Kunde 😧
    Ich sage ihr aber gleich, dass ich Tourist bin - trotzdem präsentiert sie mir die Särge - man ist da wunderbar gebettet!
    Ich komme in die Gegend des Hotels, liegt nahe der Plaza de Armas, nehme die Stadtverwaltung auf und gehe dann zum Aussichtsturm mit Brücke über den Fluss.

    Am Abend in ein italienisches Restaurant - leider haben die Leute zwar eine Speisekarte mit Entrada’s, Primi Piatti etc., doch die Küche und der Service haben dann keine Ahnung, dass die Vorspeise vor der Hauptspeise kommen sollte - mein Brusquetta kam nach den Spaghetti. Aber wie sollen sie auch - meist holen die Leute alles ab und essen es zuhause, wenige dinieren hier im Lokal - ein Wartesaal bis das Essen vorbereitet und verpackt ist.
    Das Essen war aber gut!😅

    Ich habe die Bilder auf drei Phasen verteilt.
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  • Regentag in Villahermosa

    11. tammikuuta 2025, Meksiko ⋅ 🌧 21 °C

    Schon in der Nacht höre ich wie es zu regnen beginnt - es rauscht richtig laut und in Wellen. Auch gewisse Geräte im Hotel scheinen damit ihre Mühe zu haben - das Brummen wird stärker und ebbt ab - wahrscheinlich die Klimageräte! Meines läuft nicht.
    Zum Frühstück regnet es dann immer nich ziemlich stark. Natürlich habe ich schon mal den Wetterbericht konsultiert - es sieht schlecht aus heute. Nach dem Frühstück mache ich Spanischlektionen auf dem Handy, dann möchte die nette Zimmerfrau mal das Zimmr machen. Ich gehe hinunter und lasse mir zwei Cappuccino geben, da ist eine Aktion! Der Kellner will mir immer noch vom Frühstück Kaffee offerieren (das läuft bis um 12:00 Uhr), ich bevorzuge die Cappucino‘s. Er meint es gut mit mir, der alte Herr.
    Danach wieder hoch, es ist nun Mittagessenzeit. Meine Magen-/Darmgegend kommt seit Ägypten nicht mehr richtig zur Ruhe. Mal eher verstopft, dann wieder Druck und halbfest. Aber sie muss sich natürlich auch immer wieder an etwas andere Kost gewöhnen!
    Am Nachhmittag buche ich endlich meinen Bus. Der, welchen ich möchte, um halb zehn, ist ausgebucht, na ja, also den vorhergehenden um 0845 - dann ist es noch hell in Campeche, wenn ich ankomme!Auch ein Hotel « Ambar » reserviere ich, zahlbar in der Unterkunft! Ich prüfe verschiedene Anbieter, buche dann aber bei Booking. Trivago ist schlecht, da hat Checkholiday immer viele Angebote von anderen Seiten. Prüfe das immer wer anbietet und gehe dann zu richtigen Webseite. Agoda hat auch nichts Besseres. Ich vergesse Airbnb zu prüfen- hätten in Campeche gute Angebote gehabt, blöd, dass ich es erst nachher noch angeschaut habe!Anschliessend zappe ich auf dem Fernseher herum - Trickfilme, aber es hat so unglaublich viel Werbung dabei, ich finde dann Musiksender und lasse mir gefallende 80er Jahre spielen. Beginne mal noch meine Fahrt nach Villahermosa nach zu lesen, dann kommt ein Whatsapp- Telefon - man ist ja nie ab der Welt.
    Um 1800 gehe ich mal raus, habe die Restaurantliste auf Google studiert, nichts rechtes gefunden. Schaue in die nahegelegenen Kneipen mal hinein und entschliesse mich für ein Mexikanisches, wo viel Betrieb ist. Ich esse einen Fisch, Roblado al ajo (Wolfsbarsch an Knoblauch) - mein Google Übersetzer braucht etwas Zeit bis er mir das sagt - beim Essen selten eine gute Hilfe! Viel wird gar nicht übersetzt - ist übrigens teils auch im Spanischkurs so - wenn man nicht weiss was es ist, oder es versucht, so …
    Zufrieden gehe ich dann wieder ins Zimmer und packe für Morgen und stelle den Wecker auf halb Sieben, ab Sieben gibts Frühstück.
    Ich muss sagen, das Best Western Madan war eines der besten Angebote bisher, sowohl Preis/Leistung als auch Service bei Zimmer und Frühstück. Doch die hatten eine Aktion, ich war gewissermassen Füllmaterial!
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  • Unterwegs nach Campeche

    12. tammikuuta 2025, Meksiko ⋅ ☀️ 27 °C

    Bin schon vor dem Wecker wach - die Notdurft ruft.
    Lege mich aber nochmals für eine Viertelstunde hin. Dann kommt von irgendwoher ein Maschinenrumoren. Ich stelle fest, dass der Zimmerservice das
    mit Muckenschutz versehene Fenster offen gelassen hat. Gehe dann in die Dusche, der Wecker klingelt. Haare föhnen und dann zum Frühstück, an der Reception zuerst den Bon bestellen, da sitzen schon vier. Aber es ist noch nichts aufgebaut, kommt erst nach und nach. Immerhin mal ein Kaffee, Toast und Butter Konfitüre. Heute gibt es fix Ruhrei mit Kartoffeln, Bohnenmus und im der Pfanne gebackene süsse Bananen. Rechnung bestellen, unterschreiben, rasch ins Zimmer Zähne putzen - dann noch auschecken und ab gehts zum Busbahnhof - leider ist es dann der falsche, immer etwas ein Vabanque-Spiel! Aber der andere von ADO ist nicht weit und der Bus hat wieder einmal Verspätung. Die Busse fahren natürlich über verschiedene Städte. Meiner würde bis Merida fahren - ich will nur nach Campeche.
    Im Bus habe ich dann endlich wieder Verbindung ins Web.
    Die Gegend hier ist echt flach, hat viel Wasser. Neben der Strasse sind Tümpel oder Sumpf, abwechselnd mit Weiden, langen Feldweg- Zufahrten, Pflanzungen, teils nur Busch. Die Strasse hat viele Schäden - Schlaglöcher, provisorisch geflickt. Es gibt beidseits Pannenstreifen. Wenn es geht umkirvt der Fahrer die Schadstellen, doch es hat regen Gegenverker.
    Jetzt sind neue Palmenpflanzungen entlang der Strasse. Aber es dominieren die Weiden. Leider ist entlang der Strasse noch ein Landstreifen für wahrscheinlich Erweiterung, der ist häufig stark bewachsen. Man sieht wenig da, trotzdem ich erhöht sitze im Bus - zuvorderst. Doch die Frontscheibe ist auch tief hinunter mit Sonnenschutz versehen!
    In Villahermosa schien die Sonne, wir sind in eine wolkenbedeckte Gegend gefahren. Wir überqueren einen grossen Fluss, Breite sicher Zürichsee.
    Dann fahren wir langsam an vielen geparkten Lastwagen vorbei - am Strassenrand gibt es viele Bretterbuden-Restaurants. Dahinter ist ein kleines Dorf. Die Lastwagen stehen hier kilometerlang auf dem Pannenstreifen, wie auch die Buden. Die Strasse ist leicht erhöht, häufig sind dann Wasserlachen oder Tümpel hier angrenzend. Es gibt darin auch Seerosen. Richtig gutes Moskitoland hier. Muss dann mal noch nach entsprechendem Mittel schauen!
    Ich sehe einmal auch Fischfarmen, abgedeckt mit
    Netzen, Kormorane gibt es auch hier. Und Geier auch - eine ganze Gruppe kreist plötzlich am Himmel.
    Dann sehe ich eine Feuerflamme - Gas wird abgefackelt - anscheinend fördert man das!? Oelpumpen habe ich keine entdeckt bisher.
    Dann folgt eine richtige Seenlandschaft und Sumpf mit Büschen drin. Natürlich sind Mangroven ein Grossteil davon - es folgt ein Fluss - also war es Überschwemmungsgebiet.
    Nun auch hier ein Kontrollpunkt der Guardia Nacional, gegen diejenigen von San Cristobal nach Villahermosa aber sehr leger gehandhabt.
    Dann wieder viel Wasser - in den Tümpeln weidet auch Vieh. Es dominiert nachher lange Busch der Strasse entlang. Die Strasse wurde hier erst kürzlich imstand gestellt, das Geholper ist weitgehend weg, stört mich beim Schreiben nicht mehr so!
    Neben den Rindern und Pferden gibt es hier auch sehr viele Reiher. Fischfarmen sind nun wieder häufig angelegt in grösseren Tümpeln/Gewässern
    Die Strasse wird hier gerade instandgesetzt - wo nötig, nicht ganzflächig. Beim Weiterfahren wird klar, die Erneuerung ist bitter notwendig.
    Einmal fahren wir einem Lastwagen hinterher, der nir im Schritttempo fährt. An einer Tankstelle sehe ich, dass Benzin und Diesel hier draussen etwas teurer sind - 2-3 Pesos.
    Alles Rinderland hier - ich frage mich, wo all das Fleisch hingeht - USA? Ich erlebe, dass Gehacktes da ist, Kebab von Rind, Schwein und Huhn. Doch Steaks, Filet wird selten angeboten in den Restaurants, wenn dann mal ein Schweinekotelett …
    Dann wird die Strasse teils so schlecht, dass der Bus mur so 30 km fährt. Richtig verformt ist der Asphalt, Spuren vom Schwerverkehr und Hitze!
    Wie ich einmal sehe werden auch Truten gehalten.
    Wir kommen in Atasta durch, liegt an einem See, kein direkter Zugang zum Meer. Die Lagune kommt erst noch.
    Da ich aber hier kein Internet habe weiss ich das nicht, korrigiere es später 😛 Sicher verkauft man hier auch Camarones - Crevetten. Stromversorgung ist da, die Zähler manchmal nur an einem Pfosten befestigt! Die Strasse war teils nur gestampfte Erde. Nach der Ortschaft wurde entlang der Strasse einseitig gerodet und planiert.
    Dann steht ein Pannenfahrzeug und sicher 10 Leute drum herum.
    Transport auf der Ladefläche …
    Hier ist die Strasse eher schmal, man fährt auch auf dem Pannenstreifen - oder auf der anderen Seite, teils auch wegen der Schäden …
    Dann halten wir eine Weile, lassen Fahrzeuge passieren wegen einer Strassenbaustelle. Es fehlt an Nachschub von Asphalt - die Leute und Maschinen stehen untätig herum. Aber es wird etwas gemacht! Auf Kilometer ist die Strasse schon abgeschliffen, teils einspurig, manchmal auch auf zweispurig.
    Dann ist Ciudad del Carmen angeschrieben - wir sind also an der Lagune.
    Jetzt wieder ein Kontrollpunkt und ich muss meinen Ausweis das erste Mal zeigen. Der Junge Mann ist sehr verunsichert, er muss die kompetente Kollegin rufen - die erklärt mir dann noch, dass ich sechs Monate Zeit hätte hier um zu Reisen, nicht nir drei wie angenommen gemäss Internet.
    Es geht über eine Brücke, auch nicht schnell, hier sind ebenfalls Arbeiten im Gang - an der Unterseite. Links ist das Meer, rechts die Lagune.
    Die Strasse ist danach wieder gut, richtig erholsam gegen das Geholper!😝
    Busbahnhof Ciudad del Carmen - 20 Minuten Aufenthalt - ich gehe mich erleichtern, dringend nötig 🤪! Wir haben zwar ein WC, aber ich gehe dann doch lieber nicht schwankend und holpernd meine Geschäfte erledigen! In die Stadt hinein hatte ich Netz, doch hier im Busbahnhof ist wieder Fehlanzeige. Aber ich habe zumindest Strom - mein Handy wäre sonst schon am Anschlag mit der Batterie!
    Ich nutze die Gelegenheit im Busbahnhof ohne Schwanken das WC zu besuchen.
    Dann geht es weiter, ich achte nicht mehr auf die Umgebung, mein Nachbar und ich kommen ins Gespräch. Tut mir gut, zu reden. Der junge Mann ist Biologe, hat seine Freundin in Puebla besucht.
    Der Car dreht, ich überprüfe meinen Google, der funktioniert und sehe, dass wir noch fast eine Stunde brauchen. Aber der Car hält an und der Chauffeur sagt, wir hätten hier bei dem ADO zugehörigen Restaurant 45 Minuten Aufenthalt. Wahrscheinlich will/muss er essen und man schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe - Umsatz generieren und der Chauffeur kann sich günstig verpflegen!
    Ich rechne und informiere dann meinen Gasgeber, dass ich erst gegen 18:00 da sei, statt um 16:00 - er meint das sei kein Problem.
    Ich mag nicht essen, gehe mal wieder aufs Klo - Wasser habe ich auch noch. Inspiziere die Umgebung und das Haus. Das Wellblech-Dach ist zusätzlich festgezurrt mit Seilen, teils hängen unten noch Ziegel dran. Bei einem bevorstehenden Sturm wurde ich hier alles was nicht niet- und nagelfest ist mitnehmen!
    Der erst gerade gerechte Sand ist voller Ameisen, mit Gästen hier fällt natürlich was ab! Die Mauer welche das Meer abhalten soll ist undicht, das Wasser läuft ins Grundstück. Eigentlich recht hübsch hier. Eine Schaukel hat es auch, setze mich da hinein und bewege sie immer leicht - nett. Endlich geht es dann weiter, rasch sind wir in Campeche. Ich verabschiede mich von meinem Sitznachbarn, er war sehr nett und die Zeit ging dabei wie im Flug.
    Rucksack holen, Daunenjacke versorgen und schon bin ich auf dem Weg. Verpasse die letzte Abzweigung, aber nicht schlimm, es sind nur 10 Meter, dann stehe ich unter dem Ambar-Schild - habe um 40 Minuten gebraucht hierher. Ich läute, bin echt gut gewesen mit meiner Mitteilung, pünktlich.
    George, etwas dicklich, öffnet. Er ist sehr auskunftsfreudig. Nach Bezahlung überquillt er fast vor Informationen und schickt mir 2 Whatsapp - vor allem Essen/Restaurant, wann geschlossen. Will dann am Abend Was Essen gehen - aber erst eine Dusche. Dann anderes Leibchen, frische Unterhose und kurze Hose, dann ab zum Essen.
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  • Campeche, Abend nach Ankunft

    12. tammikuuta 2025, Meksiko ⋅ 🌙 23 °C

    Bestelle mir zum Essen eine Kokosmilch (war sehr lecker, nur etwas zu süss) dazu vier Speisen, Negrita, ein gemischtes warmes Taco, eine Tamale und eine Empanada mit Käse und Schinken. Die letzten Beiden sind mir dann aber zu gross, ich lasse mir die Empanada einpacken.
    Schlechte Musiker/Sänger versuchen sich hier ihr Brot zu verdienen, etwas lästig - aber eben, sie müssen auch leben, wenn man wenig Talente hat oder keine Arbeit findet .. - mein Host will später eine Foto sehen und sagt, das sei ein mehrfach verurteilter, stadtbekannter Einbrecher … - Umschulung?

    Gehe dann ins Zimmer und laufe dabei meinem Vermieter über den Weg, der hat 5 Liter Wasser und sicher 2 Liter Oel plus noch etwas in den Händen.
    Öffne für uns die Tür unten, prompt am falschen Ort, er korrigiert mich und siehe da, es geht auf.
    Oben an meiner Schlafzimmertür muss ich der Klinke entlang fahren, statt den Chip darüber auf eine Platte zu legen.
    Mein Vermieter sagt mir, die Chipkarte, etwa Format Namensschild, koste ihn weniger als ein Schlüssel, sei fälschungssicher, was ich ihm gerne glaube für hier.
    Aber ich bemerke später auch an verschiedenen Haustüren die gleiche/ähnliche Installation, ob es das gleiche Produkt ist?Vermutlich können die Codes selbst programmiert werden.

    Ich schalte vor dem Einschlafen noch kurz die Klima ein - kühler schläft schneller - bei 26 Grad - heute war hier echt drückend schwül und 33 Grad.
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  • Campeche 1

    13. tammikuuta 2025, Meksiko ⋅ ⛅ 24 °C

    Am Morgen mit verkrusteter Nase erwacht - wieder erkältet, vielleicht von einem der Restaurants, die kühlen hier alle die Temperaturen drinnen herunter! Oder halt Bus.
    Heute Morgen habe ich um 5 Uhr den ersten Hahn krähen gehört. Hahaha lustig, in einem Städtchen wie hier eher ungewöhnlich. Bereite meine Empanada für das Morgenessen vor. Habe in der kleinen Küche vor der Tür eine Mikrowelle. Dabei ziehe ich meine Türe dummerweise zu und habe die Karte im Zimmer. Muss Jorge rufen um mir das Zimmer auf zu machen. Dabei mache ich mit ihm dann gleich eine Nacht Verlängerung aus.
    Suche noch im Netz nach einer Lavanderia, die nächste ist 350 Meter weit weg.
    Zuerst wasche ich aber meinen Teller ab, stelle ihn zum Trocknen und denke der hält - doch hinter mir scheppert es schon! Na ja, nicht mein Tag!

    Ich suche dann mal die Wäscherei und finde sie auch. Schaut echt sehr ordentlich aus. Gleich wird die Wäsche gewogen - 2 kg, wird 90 Pesos kosten sagt sas Mädchen, so 4-4.5 CHF. Deutlich günstiger als das letzte Mal. Dafür dauert es aber länger. Die junge Indio sagt mir erst morgen Abend könne ich die Wäsche holen, gut gebucht - gut habe ich verlängert.
    Möchte jetzt eigentlich einen Kaffee, doch weit und breit nichts zu sehen. Irgendwie laufe ich an denen vorbei. Erst am Meer unten finde ich eine Kaffeestube, trinke aber eine geeiste Schokolade - mache dummerweise den Deckel auf, sie ist zu voll und es überläuft mir - nicht mein Tag, wirklich, passe nicht auf!

    Ich will den Teller ersetzen, doch wo einen hernehmen. Versuche es mal mit einem Bazar. Eine halbe Stunde zum Gehen, los gehts - aber das ist auch nichts, nur Frauen- und Kinderkleider, Schuhe dito, Spielsachen, fertig. Ich muss ja wieder zurück, auf. dem Weg schreibe ich Jorge und gestehe ihm das Malheur. Am Schluss will er nichts dafür. Er stellt zwei andere ähnliche Teller hin, welche auch in die Mikrowelle passen, sehr nett danke!
    Wenn man etwas nach hinten geht in den Barrios/Stadtvierteln, so findet man richtige Autofriedhöfe - ein Teil neuere Autos, daneben aufgebockte und teils ausgeschlachtete Wagen. Es wirkt auch viel unaufgeräumter! Plastik aber nicht viel - positiv.
    Alles was noch irgendwie ganz und brauchbar ist wird gesammelt, man könnte mal ein Teil brauchen.

    Ich habe in Campeche fast kein Kaffeehaus gefunden - Jorge bestätigt das, man trinkt hier keinen Kaffee - wenigstens die Einheimischen eher nicht - und wenn, dann geeist! Na ja, ich kenne ja mal eines. Vielleicht muss ich halt auch mal den Kaffee in den Oxxo-Läden versuchen.
    Am Abend gehe ich wieder in ein empfohlenes Restaurant - mal eine Taqueria. Bin vorsichtig mit bestellen, auch hier ist die Portion grösser als erwartet, mit dem Halbliter CocaCola normal habe ich genug.
    Gerne hätte ich noch einen Kaffee sowie ein Bier für ins Zimmer. Ein Oxxo-Laden liegt am Weg, doch da ist kein Bier zu verkaufen. Der Kaffee ist auch aus Pulver und Wasser - etwas zu süss. Kaufe mir noch einen kalten Pfirsichsaft - kalorienreduziert.
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  • Campeche 2

    14. tammikuuta 2025, Meksiko ⋅ ⛅ 28 °C

    Früh wach, mal aufs Örtchen, dann nochmals geschlafen bis um acht wie der Wecker kam. Duschen, Haare waschen - mit einem dürftigen lauwarmen Rinnsal. Die Dusche heizt das Wasser im Duschkopf direkt an. Doch wie überall auch hier Probleme, ich denke kalkhaltiges Wasser. Der Sprühteil müsste mehr gewartet werden - aber das ist halt Arbeit und Organisation/Kontrolle. Überall ist Improvisation hier im Privathaus. Solange es geht, macht man nichts (gilt auch für Hotels). Die Installationen sind häufig zu knapp, zu eng, zB. Kabel. Dann kann man nachher wenig machen, hat keinen Spielraum für Änderungen und Anpassungen.
    Mache eine Spanischlektion wegen des Punkteboosters und gehe dann hinaus, mache mich auf zur Umrundung der Stadtbefestigung fertig - da sollten dann auch Cafés sein. Aber das erste existiert schon mal nicht mehr - zu verkaufen das Gebäude! Bevor ich dann zum 2. Ort komme, schaue ich durch ein Fenster - da war draussen nur Pan angeschrieben. Doch sie haben auch eine grössere Kaffeemaschine - also hinein, bestelle einen Cappuccino und dazu einen Mandelstrudel - was ich vom Namen verstehe ist nur Strudel, na ja, ich entdecke die Mandelmasse dann von selbst, gar nicht schlecht.
    Gehe weiter, sehe meine Wäscherei, gehe dann in einen Park und schreibe unter Bäumen am Schatten.
    Am Nachmittag will ich dann zu einem Fischrestaurant - es gibt da anscheinend auch Haifleisch „de cazon“. Pan de cazon ist anscheinend einem Fischburger ähnlich - mag ich eher nicht. Das Andere was Jorge erwähnt hat, finde ich erst nach langem Suchen - er hat es anscheinend falsch geschrieben …
    Wie auch immer, heute esse ich spät zu Mittag und gehe in das empfohlene Restaurant. Etwa zur Hälfte besetzt. Ich sehe hier gibt es auch kein Bier und bestelle schlicht Wasser. Dann sage ich dem Kellner, ich möchte einen Fisch, ob er einen Vorschlag hätte - ich bejahe sein kurze Tirade, wovon ich wieder eher wenig verstehe, zu schnell und undeutlich die Worte! Eine Dame hinter mir lacht, hat zugehört und meint zu mir,ich hätte ein schönes Gemisch. Wieso weiss ich nicht, denn ich kriege eine Fischsuppe, dann einen Fisch mit Knoblauch, saftig, dazu noch etwas Salat. Es kommen noch die üblichen Mais Chips und Tortillas auf den Tisch, dazu Sossen. Die brauche ich aber nicht, probiere aber, die eine scharf, die andere eine dünne Guacamole. Das Essen war echt gut und genug. Trotzdem gönne ich mir noch einen Pudding im Glas. Ich bezahle für Alles samt mehr als 10 % Trinkeld 240, keine 12 CHF. Wasser austrinken und noch eine Runde durch die Stadt.

    Kurz nach vier gehe ich dann meine Wäsche abholen - gebe auch da Trinkgeld das Mädchen ist überrascht, bedankt sich. Die Wäsche ist sauber eingepackt. Wirkt echt gut auf mich. Nun ist für einige Zeit wieder Ruhe.
    Der Himmel hat sich bedeckt, es ist heute Abend drückend schwül. Meine Haut ist auch feucht, verschafft mir Kühlung.
    Ausser Packen und noch etwas Spanisch lernen bei Duolingo habe ich heute Abend nichts mehr vor - schon genug gegessen, weil das Fischrestaurant am Abend leider geschlossen hat, ging ich am Nachmittag.
    Ich muss aber noch die Hotels in Merida anschauen - viele sind da in der lärmigen Zone im Zentrum - häufige Klage auf den Hotelseiten!
    Am Schluss versuche ich es deswegen mal wieder bei Airbnb. Die Hotels sind mir zu teuer und haben nicht die besten Noten. Auch mit Wasser und so. Da sie meist auch kein Frühstück geben, spielt es dann auch keine Rolle mehr!
    Aber meine erste Anfrage wird abgelehnt. Doch Airbnb hat sich verändert - ich kriege gleich weitere Vorschläge aus der Gegend. Muss mich aber beeilen, denn in drei Stunden kann ich für Morgen nicht mehr buchen wie die mir sagen. Dann zwei, drei angeschaut und die erste Anfrage klappt innert 5 Minuten - gut, untergebracht bin ich mal!
    Aber ich habe auch gesehen, Merida scheint Mücken zu haben - bis hier in Campeche habe ich bisher keines der Plagegeister gespürt!
    Ich warte mal ab, Apotheken gibt es genug, das kriege ich dann rasch.
    Packe noch, muss ja die Wäsche noch versorgen und schaue noch etwas fern! Draussen regnet es einige Male in Strömen, bin jetzt froh nicht Nachtessen gehen zu müssen!Ausserdem habe ich jetzt langsam gelernt, die mexikanische Küche ist viel reicher, als der bei uns grassierende Texmex. Ich glaube das ist einfach wieder eine USA Sache, welche bei uns importiert wurde, hat mit dem Essen hier wenig gemein.
    Mein einziges Problem ist, dass ich manchmal nicht weiss, was das Essen denn ist - Beschreibungen/Übersetzungen im Internet sind rar. Dazu kommt noch, dass die richtige Schreibweise sein muss. Jorge hat das Schriftliche anscheinend auch nicht so im Griff, habe ich gemerkt.
    Ich frage einfach nach Spezialitäten, Menü und bitte um einen Vorschlag - die Kellner sind ja meist hilfsbereit. Leider habe ich aber halt immer noch mit dem Verstehen Mühe. Auch Beschreibungen der Essen sind nicht oft gut. Hier gibt es auch Dialekte und die Ausbildung beim einfachen Volk ist halt eher dürftig. Wenn sie dann los schwatzen und mir schnell was erklären, so verstehe ich viel nur Bahnhof, frage aber nicht immer nach - mein Fehler!
    Hier in Campeche habe ich mie ein Bier getrunken - es wird schlicht selten verkauft, nicht wie bisher in den OXXO-Läden in der Nähe. Auch in den Restaurants wurde es nie angeboten, nur Refrescas (Cola etc.,) vielleicht noch ein nicht so gezuckerter Saft und natürlich Wasser. Dazu gibt es hier auch eher wenige Cafés, und die wenigen können Cappuccino eher nicht - es ist Milchkaffee mit etwas Schaum drauf. Etwa so wie ich es kann …😙 - schlecht!
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  • Campeche - Merida

    15. tammikuuta 2025, Meksiko ⋅ ⛅ 24 °C

    Bin wieder zeitig wach, dusche gleich, die Nacht mit Regen war feuchtwarm. Die Klima habe ich abgestellt vor dem Einschlafen. Habe sowieso nur auf 26 Grad gekühlt. Fertigpacken, Jorge über Whatsapp danken und tschüss sagen - der war echt wunderbar informativ, hat gleich die Koordinaten für die Tips geliefert für Google.
    Die Strassen draussen sind teils noch feucht und viele Pfützen.
    Ich bin rasch beim Terminal ADO. Diesmal ist es das Richtige!
    Kaufe mir einen Cappuccino. Habe noch Dreiviertel Stunde. Und wie immer hat mein Bus Verspätung, der Bus 5 Minuten später ist pünktlich! Lerne noch ein englisches Pärchen kennen, die fahren mit dem gleichen Bus. Mit Ausnahme von Brücken ider Überführunge ist es flach. Am Anfang war die Strasse kurvig und ein wenig auf und ab. Zudem war man nach Campeche am erweitern der Autobahn. Hier ist sie jetzt meist in gutem Zustand, auch Reparaturen sind gut gemacht! Die Geschwindigkeit ist auf 110 limitiert. Einmal steht ein Schild mit dem Hinweis, das sei eine Staatsstrasse, keine Maut. Auch die Staatsgrenze zu Yucatan ist gekennzeichnet. Einmal hatten wir einen Kontrollpunkt mit Ausweiskontrolle - meinen wollte man gar nicht sehen, die Engländer wurden gründlich inspiziert - vielleicht, weil meine Banknachbarin eine ältere Indiofrau war.
    Es ist ein Schild da “Ruta de la Archeologica” - und tatsächlich, es gibt immer wieder Ruinen like ind rechts.
    Selten weiden Schafe auf dem Mittelstreifen (einer Schnellstrasse). Hier gibt es mehr Kontrollposten. Yucatan scheint ein besser gestellter Staat zu sein. Die Polizeiautos sind bisher alle neu.
    Die Geschwindigkeit ist jetzt auf 90, dann auf 60, 40 reduziert hei einer Überfahrt. Eisenschwellen sind installiert unser Car ist der langsamste - es geht in eine immer enger werdende Kurve, auf die nächste Autobahn.
    Dann fahren wir nach Merida. Hier kostet Benzin 25-26 Peso, rund 1.10-1.20 pro Liter. Oktan sind 87 und 93, deutlich weniger als in der CH Normalbenzin. Es reicht auch so für verhinderte Rennfahrer (häufiger Motos …).
    Ich musste im Bus wieder die Jacke hervornehmen, plötzlich hatte ich kalt. Bin immer noch leicht Rekonvaleszent.
    Einigermassen pünktlich kommen wir in Merida an.

    Mein Gepäck wird auf der anderen Seite ausgeladen, dann hole ich es halt. Mal erleichtern zuerst, erst die Jacke welche ich wegen der Buskühlung angezogen habe, dann aufs Klo.

    Auf den Anden/Bus-Rampen sind WC’s häufig ohne Gebühr, wegen der Zwischenhalte der Busse.
    Ich suche dann die Adresse meiner Unterkunft. Zuerst geht nichts, ich sehe, die haben eine Ecke angegeben und putze einiges davon weg. Dann gibt mr Google 2, 5 Stunden an zu Fuss - innerlich fluche ich, weil ich gestern die Unterkunft nicht näher geprüft habe. Ein weiterer Versuch, ich sehe die Adresse auf Google und tippe darauf - jetzt gibt es mir nur 38 Minuten an - prüfe nochmals, die Adresse stimmt, weiss nicht was vorher war. 😅 Rucksack anziehen und Bauchtasche oben drauf - ab geht die Post in der sengenden Mittagshitze. Es kostet mich einige Schweisstropfen, obwohl ich versuche die Schatten auszunutzen. Ich passiere vor allem eine staatliche und auch zwei andere universitäre Institute, dazu Nachhilfe-Schulen. Natürlich bin ich zu früh, habe auch immer Ausschau nach einem Cafë gehalten.
    Kurz vor meiner Airbnb Adresse treffe ich auf eines. Wie Vieles abgewirtschftet, doch er hat eine Kaffeemaschine und macht mir einen grossen Cappuccino, dazu esse ich ein Sandwich mit Huhn - es fühlt sich aber eher wie ein vegetarisches Produkt an - mir egal, Gemüse war bisher eher rar. 🥹. Auch Airbnb erinnert mich an den Check-in.
    Ich bezahle meine Konsumation und gehe das letzte Stück da hin, bin aber zu früh. Sehe gegenüber die Stierkampfarena - erst am 26. ist ein Kampf.
    Drehe noch eine Runde, sehe ein weiteres Kaffee, es hat auch zwei Restaurants in der Nähe. Einen Smoking kõnnte ich gleich gegenüber leihen.
    Wie ich kurz vor 15:00 reingehe, muss ich mich identifizieren mit Pass, dann muss ich warten - man sagt mir 10 Minuten bis …
    Das waren dann lange 10 Minuten - die Zimmermacher schwirren noch überall durch die Gegend.
    Dann kriege ich meine Karte - Zimmer 314, Treppe dritter Stock. Es liegt gerade an einer Abzweigung von zwei Gängen.

    Dann bin ich echt überrascht - das Zimmer hat Alles, von Bügelbrett, -eisen, 2 Gedecke, Kaffeemaschine mit 2 Kapseln, USB-Stecker am Bett, Kühlschrank und Mikrowelle! Doch - einen Föhn habe ich nicht gesehen.
    Wahnsinn! Nur ein grosser Haken - die Matratze ist mir viel zu weich, versinke förmlich!
    Dusche mal, das Wasser ist knapp lauwarm. Dann mache ich einen Powernapp.
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  • Abendausflug Merida Zentrum

    15. tammikuuta 2025, Meksiko ⋅ ☁️ 29 °C

    Nach meinem Powernap gehe ich in Richtung Zentrum, streife da etwas herum. Schlussendlich entschliesse ich mich das Abendessen in einer kleinen Pizzeria einzunehmen, woran ich vorbei gelaufen bin.
    Die Pizzen sind mir zu gross, nehme also die Lasagne, vorher eine Bruschetta. Kommt alles wunderbar in richtiger Reihenfolge! Doch die Portion Bruschetta ist so gross, ich lasse drei von 5 Stücken einpacken, kämpfe schon mit der fast kalten Lasagna, welche ich mir aber nachwärmen lasse. Dafür trinke ich zwei kleine Bier, heute war ein heisser Tag. Mir wird aber hier im oberen Stock mit der Aircon langsam zu kalt und bin dann froh wieder an die Wärme zu kommen. Erstaunt bin ich, wieviele Touristen hier essen, so im Quartier ohne gross Hotels in der Nähe. Die drei älteren Pärchen gehen, dafür sind plötzlich viele Mexikaner da - es ist gegen 9 Uhr, das Lokal ist voll.
    Auch ich mache mich auf in mein Homi Reforma, mache noch Spanisch und schaue Nachrichten auf CBS und auf Euronews spanisch.
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  • Merida tagsüber Tag 1

    16. tammikuuta 2025, Meksiko ⋅ ☁️ 30 °C

    Sehr früh erwacht, dann aber bis zum Wecker um 8 Uhr geschlafen. Mache mir eine der verfügbaren Nestle Kaffekapseln, das funktioniert aber nicht auf Anhieb, kontrolliere Strom und alle möglichen Kontakte - denke es war der vom Wasser, welcher erst nicht funktionierte. Dazu gab es Bruschetta vom Vorabend, mit etwas Knoblauch - halt schon etwas früh für den Geruch …. Dann Duolingo, Abwasch und Zähneputzen und nachher gehe ich Richtung Innenstadt, ca. 30 Minuten.
    Kinderkrippen gibt es hier auch einige, zB. von Telmex.
    Ich lasse mir im vorhandenen Italian Restaurant mal wieder einen Rahm-Cappuccino servieren.
    Dann Einiges rund um den Hauptplatz ablaufen, Gebäude fotografieren.
    Ich wollte neben dem Kaffee noch die Busbuchung nach Valladolid machen, das klappte aber nicht. Erst später auf einem P’atz mit Gratis-Wlan, wo ein Festival ist, schaffe ich es.
    Leider ist mein Lieblingsplatz 04 (meist auch Sicht nach vorne) schon gebucht. Nehme halt die 12 einmal. Dann suche ich mir noch ein Zimmer in Valladolid. Den Zuschlag gebe ich wieder Airbnb für 26 CHF, die Unterkünfte sind fast 20% günstiger als die Hotels, welche dazu nicht gerade gut bewertet sind von ehemaligen Bewohnern. Wenig Wasser und auch Gerüche, bis Schimmel …
    Es ist erst 1600 Uhr, ich habe irgendwo ein Fleischrestaurant gesehen, nicht so teuer, im Bereich von rund CHF 20 für Filet - Steaks Tenderloin sind teurer, haben aber auch mehr Gewicht. Hätte echt mal wieder Lust. Da ich keinen Bock auf Museum und so habe, kehre ich zu meiner Unterkunft zurück, möchte aber auf den Weg noch ein Eis - gibts am Hauptplatz. Doch die sind halb flüssig - zuwenig Kühlung … ich kriege ein Cornet und der Chef ordert beim Bezahlen noch ein Plastikkübelchen, wofür ich ihm dankbar war. Undefinierbar der Geschmack des Eises, Wollte eigentlich Zitrone (Limon) … - na ja, ist Flüssigkeit und schlecht war es ja nicht.

    Beim Zurückgehen fällt mir wieder ein Fischrestaurant auf - mir ist unklar wieso die immer nur von 11 bis 17 Uhr offen haben.
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  • Abends am Paseo Montejo

    16. tammikuuta 2025, Meksiko ⋅ ☁️ 24 °C

    Später am Abend will ich was Essen, suche mir ein Restaurant über Google - das erste existiert nicht, das zweite ebenfalls nicht, dann komme ich aber an die für Morgen angedachte Prachtstrasse Avenida Paseo Montejo und staune erst mal ob der Breite, Verkehr ist eigentlich wenig!
    Hier sind es auch viele grosse Hotels/-ketten domiziliert.
    Es gibt teils Bands in den Restaurants - oder Musik. Aber es ist gleich einiges teurer, sehe so 25 % und höhere Preise, je nach Vornehmheit. Aber auch die Strassenverpflegung ist hier präsent, wie auch natürlich wieder die Pferdekutschen. Kunden der Strassenbistro’s sind eher Mexikaner, Bänke hat es überall. In den Restaurants sind eher Touristen - englisch sprachig, man sagt Ami‘s und Kanadier kommen häufig her.

    Ich habe eine volle Runde gedreht, bis zum Freiheitsmonument am Ende der Prachtstrasse hoch und hinunter bis zum Anfang, in Richtung Zentrum gegangen.
    Am Schluss habe ich nichts gegessen, kehre zurück, trinke im Zimmer etwas von meinem Mangosaft und Wasser, schlafe rasch, trotz leerem Magen und weicher Matratze - es waren doch rund 15 km heute!
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  • Merida 2

    17. tammikuuta 2025, Meksiko ⋅ ⛅ 30 °C

    Am Morgen schreibe ich mal wieder an meinen Memoiren - das mühsamste ist aber immer, welche Fotos dazu! Bin auch ständig hinterher … - versuche täglich zu schreiben!
    Mache mir dazu die zweite Kaffeekapsel und noch etwas Mangosaft.
    Später gehe ich in der Nähe in ein Café und trinke einen Cappucchino, dazu ein Croissant.
    Anschliessend besuche ich nochmals das Freiheitsdenkmal am Ende des Paseo Montejo, laufe dann in die Stadt. Hier am Paseo gibt es gratis Internet! Heute Nachmittag sind nicht viele Touristen unterwegs, obwohl es kühler ist als gestern Abend und leicht wolkenbedeckt.
    Mache die eine und andere Foto noch. Dabei treffe ich auf eine Walmart-Filiale. Die kommt mir wie gerufen, denn mich drückt der Darm. Und, oh Wunder, hier ist das Klo gratis und hat sogar Papier!
    Gehe auch noch beim Busbahnhof vorbei - prüfe da mein Ticket nochmals, sehe es ist tatsächlich vom Centro Historico, aus - alles gut. Heute ist ziemlich Betrieb hier, bin froh nicht anstehen zu müssen um zu fragen. Lästig sind die Taxifahrer und die für sie Kunden suchenden Schreihälse an den Ein- und Ausgängen.
    Beschliesse noch den Markt zu besuchen - Merida hat verschiedene - Gemüse (viel), den stinkenden Fischmarkt umgehe ich, dafür sehe ich dann Fleisch auch nicht, fehlt mir nicht. Eine Halle mit Kleidern hat nur noch ganz wenige Stände, der Rest ist abgeräumt und/oder verpackt. Dafür ist rundherum umso mehr Betrieb. Hier ufert der Markt echt aus.
    Ich entdecke oben in einer Halle wieder eine Warteschlange über die ganze Hallenlänge - frage und erfahre, die kaufen Karten für den Stadtbus bzw. müssen diese erneuern - wie schon vorher auf einem Platz mit einem Zelt! Nur wer noch keine Karte hatte, musste nicht anstellen. Das sind die neuen Busse mit der Bezeichnung «Ven y Ver», das System mit der Karte macht die Busse sicher schneller - aber die Kolonnen der Anstehenden sind echt lang …

    Bei ein paar Bäumen machen Vögel einen Riesenlärm , man hört den Verkehrslärm fast nicht mehr, nur die Vögel - unter den Bäumen ist auch alles ziemlich verschissen. Es sind die Gleichen wie in Veracruz., eine Art ähnlich Elstern, nur dunkel. Ich wurde auf dem Hauptplatz schon Opfer, buchstäblich angeschissen, hatte Glück, die Vogelexkremente trafen nur meinen Arm - seither beobachte ich den Raum über mir mehr, vor allem wenn belaubt …🤪

    Hier rund um den Markt hat es richtig viel Leute, es ist eng und es hat jetzt auch an den Strassen Menschenschlangen, welche auf einen Bus warten - im Zentrum ist es dagegen echt ruhig.
    Foros habe ich zwar, aber eher uninteressant, halt Markt.

    Gestern habe ich ein Restaurant gesehen, welches gute Preise hatte - Fleisch deutlich günstiger als am Paseo. Doch ich bin zu früh, erst 18:30 Uhr. Gehe hinein und frage, ob ich essen könne und ich darf - bestelle mir ein Filet mit Gemüse und Baked Potato.
    Das erste Bier ist schon leer, bevor ich Essen bestelle.
    Das Fleisch ist gut, Messer so so, gebraten eher gegen Rare statt Medium - aber gut, auch die Pfeffersauce. Vernasche noch den Flan de Casa und eine Tasse Kaffee, alles etwa 30 CHF. Lustig ist, dass der Koch/Kellner, ev. Inhaber in einer Person das Trinkgeld auf dem Taschenrechner nachkalkuliert - habe alles auf die Karte genommen. Ich habe fast 15% gegeben, war zufrieden.
    Dann ab ins Zimmer - zuerst Spanischlektion, dann noch den Tag nachführen.
    Packen mache ich am Morgen, der Bus geht erst um 11 Uhr.
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  • Merida nach Valladolid

    18. tammikuuta 2025, Meksiko ⋅ ☀️ 33 °C

    Vor 7 Uhr erwacht - Duschen gegangen - am Morgen die beste Chance auf Warmwasser!
    Gepackt, ausgecheckt und auf einen Kaffee mit einem belegten Croissant, Käse und Trockenfleisch.
    Dann mache ich den Morgenspaziergang zum Busbahnhof. Heute ist es wolkenlos, die Sonne drückt schon lange vor Mittag stark.
    Hier im Terminal ist etwas Neues, Gepäckaufgabe kann schon vorher gemacht werden, nicht erst am Bus. Meiner scheint auch mal wieder pünktlich zu sein, eine halbe Stunde vorher angeschrieben! Gehe zum Bus, doch der Chauffeur macht Bereitschafts-Check und will niemanden hineinlassen. Aber man hat ja einen reservierten Platz - da spielt es keine Rolle wann man hinein geht. Will dann nur wegen Gepäck schauen! Was ich dann vergesse …

    Wie der Bus abfährt, schlafe ich rasch ein und erwache erst in Chichen Itza - bei einer Billetstelle. - der Bus hält kurz danach und nimmt Fahrgäste auf beim grossen Carabstellplatz.
    Im Bus ist es ziemlich warm, die Klima arbeitet, dem Geräusch nach zu schliessen, kühlt aber schlecht oder nicht. Doch ich bin eigentlich froh darüber. Auf der Fahrt dann sind immer wieder Xenote angeschrieben, anscheinend keine Seltenheit. Auch gekühlte Kokosnüsse werden überall angepriesen, wie überall Ramsch/Souvenirs entlang der Strasse angeboten werden.

    Auf der Landstrasse wächst der Busch bis an die Strasse, viele Busche mit gelben Blumen. Vor einer Art Haltestelle ist das meist weggemacht.
    Häuser sind jetzt häufig mit Pflanzenmaterial gedeckt. Sonst halt Wellblech, gekrönt womöglich noch von einer Plastikplane.
    Wir fahren in den Busbahnhof - mein Rucksack ist zuhinterst auf der anderen Seite - warte, und bin der Letzte der das Gepäck erhält. Zudem haben sie damit noch den Laderaumboden geputzt. Aussen ist das Ding stockdreckig, klopfe sas Gröbste mal ab.
    Meine Unterkunft ist 8 Minuten weg, Julian hat mir nochmals geschrieben und den Code gegeben, er lässt mich vorzeitig hinein. Der Code ist für die Eingangstür zum Grundstück und den Code für den Schlüssel.
    Ich erreiche die Adresse, aber einen Moment muss ich mal erst schauen - dann sehe ich an der Tür neben der Mauer eine Code-Tastatur - geht natürlich zuerst mal schief, habe die „KWIKSAVE“-Taste vergessen! Dann ist ok, nur die Tür ist noch offen, schliesse den Riegel etwas, um zu sichern. Wie ich weggehe, surrt es hinter mir - die Tür wird nach einiger Zeit verriegelt, nehme den Riegel wieder zurück, denn da sind 4 Zimmer! Beim Zimmer geht es einfacher, hatte im Briefkasten meiner Mutter einen solchen Schlüsselkasten montiert.
    Das Zimmer ist gross, hat einen Kühlschrank, Kochecke und Abwaschbecken plus Besteck/Geschirr in zweifacher Ausführung.
    Zuerst aber aufs Klo, bei der Sitzung entdecke ich in der Dusche eine tote Kakerlake, welche ich in den Garten schmeisse.
    Schaue zuerst mal, wie ich nach Chichen Itza komme. Es gibt ja auch Colectivos hier - Recherchen im Netz, Internet, den Host fragen … Ziehe mich mal um und mache dann einen Rundgang. Dabei vergesse ich meine Kreditkarten. Muss deshalb nochmals zurück. Mache aber den Umweg über die sogenannte Calzada - ein Fussgängerbereich. Da hat es natürlich Läden und Restaurants.
    Zurück bei der Unterkunft will mich die Aussentür erst beim zweiten Mal einlassen. Innen habe ich den Schlüssel ins Kästchen gelegt, doch Nachts ist das eine Fummelei bis die Zahlen eingestellt sind (natürlich liegt das teils auch an meinen Augen, halt schon länger in Betrieb). Nehme dann den Schlüssel mit zum Nachtessen, er muss ja auch mal Ausgang haben!
    Ich gehe an verschiedenen Restaurants vorbei, schaue mal wegen Essen und Preise. Erst am Hauptplatz entschliesse ich mich - es gibt wieder mal einen Fisch an Knoblauch - bisher waren die immer echt gut! Auch hier, zwar kein Knoblauch am Fisch, aber lecker und die Preise sind deutlich tiefer als an der Calzada. Wegen dem Bier habe ich etwas ein Problem, das Mädchen fragt was für ein Bier ich wolle - zuerst verstehe ich sie nicht (Musik und Verkehrslärm) dann sage ich wolle ein oscura, sie weiss nicht was es ist, ein junger Kellner kommt wieder und zählt auf was sie haben, nehme dann ein dunkles (negrita) von Modelo. Bevorzuge da aber das helle eigentlich.

    Generell merke ich, es sind mehr Touristen hier. Im Hochland waren viel weniger, in Acapulco war irgendwie Zwischensaison vor den Kanadiern, seit Merida sind jetzt deutlich mehr englischsprachige Touristen. Ich nähere mich der Hochburg Cancun.

    Wie ich durch die Gassen streife, fällt mir auf, dass hier nicht die Indio-Frauen, sondern eher junge Männer versuchen Ware an die Leute zu bringen! Vergleichsweise aber wenige gegenüber anderen Ortschaften.
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  • Ausflug Chichen Itza

    19. tammikuuta 2025, Meksiko ⋅ ☀️ 25 °C

    Bin wieder vor dem Wecker wach, kurz nach sechs Uhr, aber müde,
    Stehe dann doch auf, weiss zuerst nicht was anziehen, habe ja sooo viel. Mit Rücksicht auf meine Mitreisenden heute was Frisches.
    Mir zieht von irgendwoher Tabakrauch durch den Raum, muss vom Nachbargrundstück kommen, vorne ist keiner. Wie ich gehe finde ich den Schlüssel erst nicht - habe ihn aussen stecken gelassen … - doof!
    Wie ich zu dem Colectivo-Platz komme, steht ein schon fast geüllter Van da - zwei fehlen noch! Keine 5 Minuten später geht es los. 5 Einheimische und 9 Touristen. 100 Pesos, knapp 5 CHF, habe ich bezahlt um rund 85 km zu bewältigen, hin und zurück. Es ist heute Sonntag - da sind Eintritte häufig günstiger, mal sehen! Was ich vergessen habe - etwas mitzunehmen, was gegen die Kühlung schützt- aber die Klima läuft im Wagen gottseidank nicht!😄 Im Buschland hängt der Nebel - sobald man weiter sehen könnte - grau! Die Sicht auf der schnurgeraden Strasse ist gut, aber auch nicht weit. Die Feuchtigkeit beschlägt sogar die Autoscheiben.
    Vor dem Eingang zu den Ruinen gibt es Stau - links und rechts an der Strasse alles noch unausgepackte Wägelchen, Anhänger der Indios - im Reih und Glied. An den Wegen Zelte überall Zelte. Ein richtiges Tourismuszentrum hier, denke an den Rummel in Ägypten - echt ähnlich. Dann sind wir am Busparkplatz. Kolonnen von Verkäufern sind im Anmarsch.
    Eine Riesenschlange von Besuchern steht schon wartend da - aber das sind gottseidank die Mexikaner, die Fremdschlange ist deutlich kürzer. Ich kaufe ein Ticket, die Frau zeigt mir einen Zettel, worauf geschrieben steht 548 und 100, ich verstehe sie nicht - erst später beim Hineingehen weist mich der letzte Wächter zurück (da sind unglaubliche drei Kontrollposten hintereinander, je mindestens mit zwei bis drei Kontrollpersonen, dazwischen noch Gepäck- bzw. Taschenkontrolle). Muss da an einem Schalter dann nochmals einen 100er abdrücken. Wieso die am ersten Schalter das nicht gleich zusammen verkaufen konnte?!? Oder hätte ich der am ersten Schalter sagen sollen beide Billette? Hab da nicht ganz verstanden was sie mit deuten auf ein Blatt Papier wo 548 und 100 aufgeführt waren, sagen wollte! Zudem hatte sie sich noch vertan, zuerst zwei statt einen getippt und musste korrigieren! Bürokratie und Jobs!

    Dann bin ich drin - aber der Plan welcher überall ist, stimmt nicht, wo acceso steht bin ich nicht hinein gekommen - veraltet. Ich sehe auch hier Händler kommen. Am Morgen das Zeug herkarren, aufbauen - anpreisen - am Abend abbauen und zurückkarren. Einige fabrizieren ihre Masken und Schnitzereien selbst, arbeiten beim Warten auf Kaufwillige daran.

    Dann mache ich die Besichtigung, habe mir einen Führer aus dem Netz geladen, Wikipedia manchmal dazu - das Internet ist gut hier.
    Erläuterungen gebe ich keine dazu, Fotos vom Wichtigsten.

    Habe in Chichen 8,5 km gemacht in etwa 3,5 Stunden - jetzt ist es deutlich wärmer als am Morgen - pfff! Es ist 1200 und es kommen immer noch grosse Busse mit Touristen an.
    Wie ich auf mein Colectivo warte, kommt ein Bus aus Cancun - viele sparayen sich dann ein - gegen Mücken - ich hatte eigentlich keine bisher.

    Dann kommt mein Van - ich war der Erste und muss mich nun etwas wehren - stelle mich einfach ziemlich vorne hin und drängle als Vierter in das praktisch neue Gefährt. Die Klima über mir drehe ich mal zu. Der Wagen ist im Handumdrehen voll. Aber der Fahrer kontrolliert nochmals - macht alle darauf aufmerksam, wir sollen doch bitte die Lüfter aufmachen, wenn alle auf seien, funktioniere es besser. Na ja, mache auf, verstelle sie aber in den Gang. Bei der unweit entfernten Cenote hält er wieder, da stehen zwei Touristen. Keiner will zuerst raus, der Fahrer beweist aber sein gutes Gedächtnis und ruft zwei heraus - wollten wahrscheinlich nicht mehr zur Cenote. Aber die sind gut organisiert! Dann geht es ab nach Valladolid. Gehe ins Zimmer - erstaunlich kühl noch und mache einen Powernap. Dann Dusche - Warmwasser wie häufig Fehlanzeige - aber man braucht einiges an Wasser bis man das weiss - das Wasser ist frisch, Kopf wasche ich nicht. Dann buche ich mal meinen Bus nach Tulum und auch eine Unterkunft.
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  • 2. Tag Valladolid

    20. tammikuuta 2025, Meksiko ⋅ ☁️ 26 °C

    Am Morgen habe ich mal noch ausprobiert, wie das ist mit dem Warmwasser. Der Elektroschalter für mein Warmwasser ist beim anderen Raum angebracht, weiss ich nach Ausprobieren. Ich will mich dann heute Abend wieder mal rasieren.

    Vor allem Indio-Frauen bieten heute Montagmorgen Gemüse und Früchte an in den Strassen. An vielen möglichen Stellen hocken sie auf dem Trottoir und halten ihre Ware feil.
    Ich gehe dahin, wo ich denke ein Kaffee zu wissen, doch die haben alle keine Kaffeemaschine. Bin dann am Hauptplatz, wo ich einen kriege. Etwas Kleines wie ein Croissant haben sie nicht, nur Menüs.
    Kaffee scheinen sie mit Kuchen zu verbinden hier, Selten, dass man nur ein Croissant bekommt. Wenn, dann ist es meist ein belegtes Croissant.
    Ich mache mich dann auf zum Markt, Dabei komme ich auch an einer Cenote vorbei. Vorher ist ein Restaurant mit einer Versammlung - Presidentes von Verwaltungsbezirken anscheinend gemäss Plakat.
    Ich gehe zurück zum Einfang, aber die wollen 150 Pesos Eintritt. Man kann da auch Baden. Ehrlich gesagt, hier mitten in der Stadt, mit Abwasser etc., danke! Ich mache am Hintereingang Fotos und gehe weiter zum Markt, Fleisch wird im Innern des altenteils verkauft - aussen herum sind Läden, viele mit Lederwaren - vor allem Schuhe, werden von den Inhabern selbst hergestellt., dann wie immer Kleider, Hüte, ein Spielsalon, auch Früchte und Gemüse.
    Es gibt noch einen neuen Teil, hier kriegt man Alles, von Spielzeug über Schleckereien bis natürlich Kleider - Frauen!Dann auch wieder Früchte und Gemüse. hier habe ich eine Banane für 5 Peso und geschnittene Mango für 25 Pesos gekauft. Ich habe eher zuwenig Früchte und Gemüse gegessen - die sind echt sparsam damit bei den Menü‘s!
    Heute ist es hier eher kühl, es hat in der Nacht geregnet. Aber es sind nach Wetter.com doch noch 27 Grad. Teils kommen immer noch Tropfen vom Himmel. Man muss beimGehen aber auf Wasserlachen achten - und ob ein Auto kommt 🤪!
    Wieder in der Stadt habe ich noch einen belgischen Wohnwagen gesehen.
    Gerade neben mir halten Polizisten einen Fahrer auf, der etwas desorientiert ist - sicher Tourist. Steht auf der falschen Spur für Parken anscheinend nur für öffentliche Dienste - gleich zu Dritt stürzen sie sich auf ihn - er tut mir echt leid, hat seine Familie auch drin. Die verpassen ihm dann eine Busse! Etwas hart!
    Später bin ich an einer Seitenstrasse an einem Taxi vorbeigelaufen, wo der Fahrer aussteigt, und einen andern abklatscht - dahinter lag ein Raum, da waren 2 in den gleichen Kleidern auf Liegen - anscheinend fliegende Wechsel, einer fährt immer bzw. das Taxi natürlich!
    Die Wartezimmer der Ärzt sind heute Montagmorgen gut gefüllt! Überall wo ich vorbei gehe und mich achte, sitzen sie recht eng.
    Bin dann wieder im Zimmer, mein Vermieter ist da, Julian. Wir schwatzen eine Weile und er geht dann wieder. Sein Vater, welchem das Grundstück gehört lebt nicht hier. Er macht Unterhalt und Vermietung hier, auch die Reinigung selbst. Das Grundstück nebenan gehört seiner Tante, ist jetzt durch einen Zaun abgetrennt. Aber man sieht, dass die mal zusammengehört haben. Sogar Fussballtore und Basketball-Installationen sind zu sehen, ein grosses Schwimmbecken, heute geteilt durch den Zaun. Julian erwähnt, dass sein Grossvater auch Kampfhähne gezüchtet habe. Der war sicher ziemlich begütert.
    Am Nachmittag regnet es dann unterschiedlich heftig, bin froh im Zimmer zu sein. Und es kühlt stark ab, wie ich mal schaue meldet der Wetterfrosch 20 Grad. Wie ich geduscht und rasiert bin gegen 1900 muss ich etwas anziehen, mich fröstelt.
    Zum Abendessen gehe ich gleich in die Nähe, ziehe auch meine Regenjacke an. Der Wind in der Strasse lässt mich die Jacke schätzen.
    Es ist ein mexikanisches Restaurant - nehme mal wieder Tacos, diesmal mit frittierten Crevetten und einer geschnittenen Schweinswurst, hatte ich noch nie bisher. Dazu scharfes Oel und wieder die verdünnte Guacamole. Mir wird eine Vorspeise offeriert - kleine Maistacos dazu 3 echt leckere Saucen mmmhhh!
    An der Wurst passen mir die etwas grossen Schweinefleisch-Stücke nicht so - wie das Äussere von einem Gnagi, etwas gummiger …
    Ich bin nicht der einzige Gast, eine junge Mischlings-Frau schwarz-gelb aus Kalifornien sitzt da, beginnt mit mir zu schwatzen. Zuerst verstehe ich sie nicht, muss mich konzentrieren und sie redet etwas langsamer und deutlicher😀. Dann unterhalten wir uns länger. Sie bestellt dann auch ein Bier, glaubte es gebe Keines hier … - war ein netter Abend, unterhaltsam, aber halt wieder Englisch!
    Im Nebenzimmer leben nun drei Jungs - aber es ist ruhig. Ich bin müde, obwohl nicht viel gemacht. Gehe früh schlafen, überlege, ob ich ins Bett noch etwas anziehen soll, bin aber zu faul!
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  • Valladolid - Tulum

    21. tammikuuta 2025, Meksiko ⋅ ☁️ 27 °C

    Um 5 Uhr wach, meine Nachbarn stehen anscheinend auf. Rasch Pi und dann wieder hinlegen, schlafe bis kurz vor acht Uhr.
    Rasche Dusche, Packen und eine Runde um drei Blocks, wo ich Frühstück esse - Sandwich mit Schinken und Käse heute und den üblichen grossen Cappuccino. In den Strassen sitzen viele Indio-Frauen mit unterschiedlichem Angebot an frischem Gemüse, wenig Früchte.
    Zurück im Zimmer mache ich noch etwas Börse. Dann ist es 10 Uhr, gehe zum Busbahnhof 8 Minuten. Der ist wieder verspätet, aber nur 10 Minuten - ein Passagier scheint zu fehlen. Es geht ohne ihn los, Die Strasse ist wieder fast schnurgerade. Links und rechts grün, Busch. Der reicht häufig weit in die Pannenstreifen hinein. Zumindest da, wo keine Anwohner sind.
    Die Strasse ist meist gut, hat dann aber streckenweise rechte Schlaglöcher. Vor Ortschaften immer grosse Schwellen, damit sich keiner vergisst!
    Unterwegs beginnt es wieder zu regnen, aber nur kurz.
    An vielen Orten hat man hier Innerorts noch so Halbrund-Kugeln auf den Strassen, an Übergängen, Einmündungen. Eine der Ortschaften heisst Maquario Gomez.
    Die Internetverbindung über den Bus und meine des Telefons brechen neben den Ortschaften meist ab - Pampa! Aber für Pannen gibt es genügend Verkehr - irgendjemand hilft, hält an oder informiert eine Pannenhilfe im nächsten Ort. Heute ist das Wetter echt regnerisch, auch für die nächsten Tage nicht eitl Sonnenschein. Wir fahren immer wieder in heftige Regenzonen.

    Dann ist da eine Brücke, sie ist vorbereitet um mehrere Spuren unten durch zu haben. Weil eine Spur für unsere Strasse nicht reicht, ist ein kurzer Stau programmiert.

    Das Bus-Internet ist echt schlecht hier, meine SIM hat mehr Verbindung, teils muss ich das Wlan des Busses dazu ausschalten, habe erst dann Netzkontakt

    In Tulum ist die Einfallsstrasse echt schlecht, holprig aufgrund vieler Schlaglöcher. Wegen des Regens hat es dazu viele Pfützen, teils fast Teiche - nicht nur in den Schlaglöchern!
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  • Tulum 1 - kühl und teils Regen

    21. tammikuuta 2025, Meksiko ⋅ ☁️ 24 °C

    Ich hatte in der Nacht etwas kühl, hätte die auf dem Bett liegende Decke noch nehmen können, war aber zu doof.
    Wir hatten anscheinend nur so 16/17 Grad in der Nacht, tagsüber war dann 21.
    Bevor ich um neun Uhr hinaus bin, hat es mal geschüttet. Ich gehe trotzdem in kurzen Hosen, habe aber oben meine alte atmungsaktive Windjacke an. Da ist ein Mehrzwecksportplatz - praktisch am ganzen Tag irgendwie Betrieb, bis spät in die Nacht, sicher 2200 Uhr, wie ich später gesehen habe. Vor allem Schüler am Morgen - Mädchen und Jungen. Aber auch Erwachsene drehen ihre Runden.
    Ich bin rasch an der Hauptstrasse und schaue nach Kaffeemaschinen in Lokalen, sind ja alle hier offen, selten einmal eine Wand mit Tür. Bin plötzlich beim Bäcker, will eigentlich nur ein Croissant, da sehe ich er hat belegte Croissants auf dem Tresen - sie sehen frisch aus. Nehme so eines und es ist das beste belegte Brötchen was ich hatte und das preiswerteste 45 Peso, Schinken, Salatblätter, Tomatenscheoben, Käse und Sauce. War sehr lecker. Gehe dann weiter vorne einen Kaffee nehmen, dazu nochmals ein Croissant, ohne Füllung.
    Ich nehme für das Zurückgehen einen anderen Weg, kaufe mir eine gemischte Früchteschale, drei Bananen (45 Pesos) unterwegs und sehe recht viel, unter anderem eine Gemeinschaftsecke, wo ich zwei Mädchen und einen Jungen aufscheuche. Es hat auch häufig Wandschmierereien, zwei Bilder waren aber gut.
    Es nieselt wieder, die Sonne hat aber etwas gewärmt. Schaue mal wieder in die Börse und verweile mich. Es ist kurz nach zwölf, wie ich mal wieder Kontakt zum alten Kontinent habe. Börse CH zu, aber USA läuft noch. Hänge auch am Nachmittag noch mit Konten herum, teils keinen Zugriff, lasse es dann und lese etwas - immer schön warm angezogen, teils die wattierte Jacke! Es ist echt kühl, hat nochmals geregnet. Schaue dann mal wegen Regen am Abend, es sollte gut sein. Gehe heute zu einem China Restaurant essen - im Gegensatz zu gestern kriege ich eine Doppelportion und bin heute echt satt - Huhn süss-sauer mit Nudeln. War auch gut. Daneben ist gleich ein Tequila-Shop - werde jedesmal angehauen. Gehe dann noch weiter, denke an etwas Süsses und Kaffee, aber da ist echt Nichts mehr. Beim zurückgehen kaufe ich noch zwei Bier. Muss schauen zu trinken, nur Wasser stinkt mir und die Refrescos haben halt alle Zucker, selten mal ein Zero im Angebot.
    Schreibe noch im Penguin und dann noch Spanischlektionen, Leider habe ich eher wenig Leute zum Reden. In der Unterkunft sind lauter Englisch Sprechende, ich habe aber einen eigenen Trakt mit Küche, begegne aber mal jemandem. Meist Frauen oder Pärchen.
    Ich habe bei Wetter.com gesehen, Acapulco hatte 35 Grad, bin echt neidisch! Nach Vorhersage ist es bis Sonntag kühl und regnerisch - ab Montag steigen die Temperaturen wieder auf normal über 30 tagsüber - um sicher 10 Grad gegenüber jetzt.
    Was ich hier bestaune sind die vielen Restaurants, die wenigsten haben Kunden - aber einige Viele!
    Ich war bei Yummi - daneben gibt es noch Sushi, Thai, natürlich Mariscos und vor allem Tacos - mit dem Kebabfleisch-Spiess am Feuer, fein geschnitten - meist Schwein. Mobile Strassenangebote hat es hier wenige gegenüber anderen Städten.
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