Road to Hana
Hier, États Unis ⋅ ⛅ 19 °C
Pünktlich um 6.47 Uhr wurden wir von lautem spanischen Geplapper geweckt. Unsere Nachbarin hatte anscheinend ein wichtiges Telefonat zu erledigen, von welchem wir, dank der Ringhörigkeit unserer Wohnung, ungewollt Zeugen wurden. Zum Glück wollten wir sowieso um 7 Uhr aufstehen…
Treu nach dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ nahmen wir heute die Road to Hana unter die Räder. Dies bedeutet mehr als 600 Kurven, über 59 Brücken, durch üppigen Regenwald, vorbei an zahlreichen Wasserfällen und immer wieder schöne Aussichten auf die Küste…
Erster Stopp waren die „Regenbogen Eukalyptusbäume“. Die Baumstämme waren tatsächlich ziemlich farbig, wenn auch nicht ganz so farbig wie ein Regenbogen…
Danach ging es auf den Waikamoi Nature walk. Teils auf schlammigen Pfaden, teils auf edlen Treppen ging‘s durch den Regenwald mit mächtigen Bäumen, riesen Lianen und viel Bambus. Der Abstecher zum „oberen Picknickplatz“ war dann zwar weiter als gedacht, was einen leicht negativen Einfluss auf die anfangs noch erstaunlich gute Stimmung der Jungs hatte. Beim Picknickplatz angekommen war die Laune dann schnell wieder besser dank einem Samuraikampf und musikalischen Einlagen mit Bambusstecken. Zwei Riesenbambus nahmen wir dann auch mit auf den Rückweg, was das Ganze viel lustiger machte…
Da bis dahin alle Parkplätze in der Nähe von Wasserfällen besetzt waren, hatten wir Grossen die glorreiche Idee, das Auto beim Nature walk stehen zu lassen und zu Fuss der Strasse entlang bis zum Wasserfall zu marschieren. Die Jungs fanden das eine absolut doofe Idee und meinten, es hätte sicher noch genug Parkplätze da vorne. Wir gingen zu Fuss, aber die Jungs hatten recht: es hätte tatsächlich 3 Parkplätze frei gehabt… 🫣 Der Wasserfall war dann schön, aber nicht gerade spektakulär… Baden wollte auch niemand, weil zuviel Zeugs auf dem Wasser schwamm. Also schauten wir kurz einigen Leuten zu, die von den Felsen sprangen und dann opferte sich Simi und holte das Auto. 🫶🏼
So langsam machte sich bei allen ein Hüngerchen breit. Zum Glück wartete beim nächsten Halt, dem „Garden of Eden“ ein Essensstand mit leckeren Hawaiisandwiches, Fruchtdrinks und yummie Bananenbrot auf uns. 😋 Umringt von Pfauen (2 wunderschönen Männchen und zig Weibchen) mussten wir sorgfältig sein mit unserem Essen. Wehe, ein Brösmeli viel auf die Hose, schwupps, schnappte es schon eines der Viecher. Den Garden of Eden selbst liessen wir dann aus Zeit- und Kostengründen aus und fuhren stattdessen weiter Richtung Hana. Auch Nici traute sich ein Stück der engen kurvigen Strasse zu fahren.
In der Bucht von Hana war dann ganz Vieles strengstens verboten, aber zum Glück durften wir da aufs WC gehen! Diese sind nämlich entlang der Route nur spärlich gesäht…
Wir fuhren noch ein kurzes Stück weiter an den schönen und welligen Hamoa Beach! Die Jungs schnappten sofort ihre Bodyboards und stürzten sich in die Fluten. Nachdem sie 1-2 x verhudlet wurden, mussten sie allerdings eingestehen, dass die Wellen doch etwas zu hoch waren… So waren sie schneller wieder draussen als gedacht. 😆
Machte aber auch nichts, so konnten wir uns rechtzeitig wieder auf den langen Heimweg machen. Gleicher Weg zurück… In Hana schliesst leider so ziemlich alles um 17 Uhr (ausser einem Farmstand, wo wir merkten, dass grüne Bananen ziemlich grusig sind)…Deshalb mussten wir das Nachtessen in die wieder etwas zivilisiertere Gegend verschieben. Wir stoppten noch bei einem Wasserfall, der beim Hinweg besetzt war und assen dann in Paia, im schönen Hinterhof des „Café des Amis“ Crêpes und indisches Curry (welche Kombination!)… Müde vom langen Fahren (ca. 5 Stunden für 206 Kilometer) kamen wir schliesslich in unserer schön kühlen Wohnung an. Ein Glück, dass man die Klimaanlage timen kann… 😁En savoir plus
Po‘olenalena Beach
8 mars, États Unis ⋅ ⛅ 25 °C
Heute gönnten wir uns etwas Schlaf und standen erst um ca. 11 Uhr auf. Mit einem Frühstück auf unserem relativ engen Balkon starteten wir in den Tag.
Während ich den Footprint von gestern noch schrieb, recherchierte Nici etwas im Netz und fand einen Shop bei welchem wir relativ günstig zwei Bodyboards für die ganze Woche mieten können, da es ja in der Wohnung nichts derartiges hat.
Gemacht, getan und schon waren wir mit den beiden Bodyboards unterwegs zum Strand.
Dort angekommen stellten wir den defekten und irgendwie notdürftig reparierten Sonnenschirm auf, welchen es doch in der Wohnung hat, und richteten uns ein.
Die Jungs waren zu dieser Zeit bereits mit ihren Bodyboards am Miniwellen surfen.
Gemäss dem Typ, der uns die Bodyboards vermietet hat, sei es momentan nicht so wellig. Es soll aber in 2-3 Tagen besser werden.
Die Jungs hatten trotzdem Freude und plantschten ewig im Wasser rum.
So kamen wir auch wieder mal dazu einfach zu chillen, ein wenig zu lesen und die feinen Nüssli zu essen, die wir mitgenommen haben. 😁
Nach einer Weile (einer langen Weile) brauchten die Jungs eine Pause und kamen zurück. So hatten wir die Chance die Bretter auch mal auszuprobieren. Uns waren die Wellen aber zu klein, und der ganze Sand der aufgewirbelt wird und sich in jeder Ritze des Körpers festklebt, wenn man mit der Welle an Land gespült wird, war es uns nicht wert.
Also gingen wir zurück und holten Taucherbrille und Schnorchel. Als wir im Wasser waren, sahen wir als erstes eine grosse Meeresschildkröte, die direkt an uns vorbeischwamm. Leider waren wir noch nicht bereit um zu schnorcheln, sodass wir sie nur von oben gesehen haben.
Trotz Suche fanden wir sie dann aber nicht mehr.
Dafür viel uns was anderes auf als wir den Kopf unter Wasser hatten. Da waren Töne und Geräusche zu hören. Der erste Gedanke war, dass es sich um badende und spielende Kinder am Strand handle. Doch das passte nicht…
Es war Walgesang, den wir hörten. Je ruhiger man sich im Wasser bewegte und nicht atmete, desto besser konnte man die Wale hören wie sie gesungen haben. 😍
Eindrücklich und bewegend sowas live miterleben zu dürfen…
Wir gingen zurück an den Strand und erzählten es den Jungs. Diese meinten nur ganz trocken, dass sie die Wale gesehen hätten im Meer… 😳
Gian kam dann auch nochmals ins Wasser um sich den Gesang anzuhören und war völlig fasziniert von diesem Schauspiel.
Ich versuchte es mit dem Natel auzunehmen aber die Qualität ist eher bescheiden.
Als wir (Gian und Simi) langsam aus dem Wasser wollten rief uns Nici zu dass sie gleich neben uns (ca. 15 Meter) nochmals eine Schildkröte gesehen habe.
Wir sahen dann auch die Flossen die aus dem Wasser ragten. Allerdings sahen die anders aus als ich es kenne von den Meeresschildkröten (wir haben ja zwischenzeitlich bereits einige gesehen und wissen wie die Flossen aussehen 😁)
Gian sagte dann plötzlich: ‚Das esch en Haiflosse…!‘ Ich nahm ihn erst nicht ernst und verneinte seine Aussage. Jedoch wie länger ich auf die Flossen schaute, die immer wieder auftauchten, je eher musste ich Gian zustimmen.
Wir gingen dann aus dem Wasser und zu den Felsen hinüber um den Hai oder die Haie ev. zu sehen.
Doch sie verzogen sich schnell wieder, sodass wir, bis auf die berühmte Flosse, nichts zu sehen bekamen…
Wahrscheinlich wird es sich um einen oder zwei kleine Riffhaie gehandelt haben…
Es war also wieder ein spektakulärer Nachmittag, an dem uns die Natur wieder zeigte, was sie alles zu bieten hat… ☺️
Nach dem Sonnenuntergang versammelten sich dann noch viele Leute um ein paar Künstler, welche mit Fakeln jonglierten und ‚spielten, zu sehen‘. Wir sahen diesem Treiben dann auch noch ca. 15-20 Minuten zu, bevor wir dann nach Hause fuhren, eine Lasagne in den Ofen schoben und sanach assen, duschten und dann ins Bett gingen. Morgen heisst es wieder etwas früher aus dem Federn. Wir wollen die Road to Hana fahren und das ist ein Ganztagestrip…En savoir plus
Maui
7 mars, États Unis ⋅ ☁️ 19 °C
Um 04:30 Uhr weckte uns der Wecker aus unserem Schönheitsschlaf heute morgen.
Da wir um 06:40 Uhr am Flughafen sein mussten, eine Fahrt von 45 Minuten vor uns hatten, sowie noch tanken mussten und das Auto abzugeben war, war diese frühe Aufstehzeit unumgänglich.
Wir packten alles restliche zusammen, was wir nicht schon am Vorabend gepackt hatten, sagten unserer coolen Unterkunft tschüss und fuhren bei strömendem Regen nach Hilo zum Flughafen.
Unser Flug startete pünktlich um 20 vor 9 zu seinem 23 minütigen Flug nach Kahului in Maui. Dort angekommen schnappten wir unser Gepäck, wählten unser Fahrzeug aus (einen weissen Chevrolet Equinox) und fuhren zuerst mal zu einer ‚Bäckerei‘, da wir noch nichts gegessen hatten.
Wir waren wohl nicht die einzigen die diese Idee hatten. Eine lange Schlange erwartete uns, bevor wir diese feinen belegten Gipfeli und sonstigen gluschtigen Sachen bestellen konnten. Auf der Suche nach einem Sitzplatz (es war rammelvoll - war ja auch Samstag) sahen wir eine dicke Panzertüre zu einem kleinen Raum ohne Fenster in dem wohl niemand sitzen wollte.
Dies machte uns aber nichts aus und wir assen unser ‚Zmorge/Zmittag‘ in diesem ehemaligen Banktresor, wie wir schlussfolgerten. Dies muss eine alte Bank gewesen sein, welche zu dieser Bäckerei umgebaut wurde. Als wir wieder gingen sahen wir dann auf der anderen Strassenseite den Neubau der First Hawaiian Bank.
Da wir unsere neue Wohnung erst um 3 Uhr beziehen konnten, gingen wir an den Strand.
Der nächstgelegene mit Parkplatz war der Kite Beach.
Der Name wurde anscheinend nicht umsonst gewählt. Nach und nach kamen immer mehr Kiter und Foiler (das sind die, welche mit dem Brett über das Wasser zu fliegen scheinen) die sich dann auf dem Wasser und am Strand tummelten.
Wir machten den Surfern Platz und gingen zu einer Schildkröte welche wir am Strand etwas weiter vorne entdeckt hatten. Ohne dass sie in einem abgesperrten Bereich oder unter sonstiger Beachguard Auffsicht war, lag sie einfach so ganz gechillt da. Dies war auf den anderen Inseln nicht üblich.
Wir machten es uns mit genügend Abstand am Strand gemütlich, freudig eine Schildkröte einfach so ohne grosses Tamtam und 30 fotoschiessenden Touristen (so wie wir 😆) zu sehen und beobachten. Plötzlich sahen wir dann, dass es ja noch viel mehr Schildkröten hatte. Es lagen noch drei weitere etwas weiter am Strand im Schatten und in der kleinen geschützten Bucht vor uns tummelten sich auch nochmals ca. 4-5 Schildkröten herum.
Dass Menschen in dieser Bucht badeten und schwammen störte die Schildkröten überhaupt nicht. Wir sahen dann dass sie mit etwas ganz anderem beschäftigt waren.
Es sah aus als würden die Schildkröten miteinander spielen im Wasser, doch wir stellten dann schnell fest, dass es sich um ein sehr intimes ‚Spielen‘ handelte. 😊
Die Schildkröten paarten sich in dieser Bucht, was aber eher nach Kraftakt als Romantik aussah. Vor allem für das Weibchen, welches während dem Akt vom Männchen immer unter Wasser gedrückt wird.
Eine kurze Recherche bestätigte uns dann, dass dies wirklich eher eine mühselige Pflichtübung als Vergnügen für die Schildkröten ist.
Es war wirklich spannend dem ‚Treiben‘ zuzusehen und wie sie sich dann erschöpft an den Strand begaben um auszuruhen.
Auch wir warfen uns dann noch in die Badekleider und drehten ein paar Runden im warmen Wasser.
Die Schildkröten, welche nicht direkt an einem Akt beteiligt waren, schwammen dabei im Abstand von 1-2 Metern völlig entspannt an uns vorbei.
So nah und völlig frei haben wir sie bis jetzt nur beim Schnorcheln gesehen. Aber so nah am Strand und in dieser Anzahl war es etwas Neues für uns…
So gegen halb 5 machten wir uns dann auf um unsere Unterkunft zu beziehen.
Leider bietet diese nicht mehr so viel Zubehör wie die letzten (Kühltasche, Bodyboards, Spiele etc.), dafür haben die Jungs ihre eigenen Betten auf einer tollen Gallerie.
Um selbst kochen zu können mussten wir dann noch einkaufen gehen (was irgendwie gar keinen Spass macht bei den Preisen).
Nach dem Einkaufen im Safeway (welcher übrigens rund um die Uhr geöffnet hat) fuhren wir zurück und kochten Abendessen (Pasta met Härdöpfu und irgendeiner Pasta/Bacon Sauce mit Salat)
Dann vielen alle mehr oder weniger komplett erschöpft ins Bett. Eigentlich wollte ich noch diesen Footprint schreiben, aber daraus wurde nichts mehr.
Heute morgen sah ich dann wie meine letzten Worte aussahen die ich geschrieben habe (Originaltext: Eine lange Schlange erwartete uns, nach welcher wir uns unsere feinen belegten Gipfeli und sonstiges glusxhtugesvv von ) 🤣En savoir plus
Chain of Craters Road
6 mars, États Unis ⋅ ☁️ 15 °C
Unser letzter Tag auf Big Island widmeten wir nochmals dem Vulkan Kīlauea. Wir fuhren die Chain of Craters (Kette der Krater) Strasse runter bis zum Meer. Dabei konnten unterwegs diverse Krater und Lavafelder besichtigt werden.
Beim Pu'u Huluhulu Trailhead konnte man zu einem Lavafeld laufen dass eine Furche im Boden aufwies aus welchem 1969 Lava ausgestossen wurde und den 5 jährigen Usbruch des Kilauela Vulkans markierte.
Aus diese Furche wurde so viel Lava ausgestossen dass die umliegene Natur unter einer Schicht von bis zu 7,6 Meter Lava begraben wurde.
Heute sieht man wie sich die Natur Stück für Stück das Gebiet zurückerobert und überall wieder Pflanzen wachsen…
Es ist eindrücklich sn so einem Ort zu stehen und zu wissen dass dort einmal Temperaturen um die 1000 Grad geherscht haben.
Auch die skurilen Formen der erstarrten Lava, welche teilweise wie zerflossene Schokolade ausshen, sind sehr beindruckend.
Die Fahrt ans Meer war auch spannend. Immer wieder konnte gut von oben her beobachtet werden wo die Lavaströme durchgeflossen sind und den Weg zum Meer gefunden haben.
Am Meer unten angekommen gab es erst mal Mittagessen. Ja Sandwiches aber diesmal gute aus einem Safeway Supermarkt. Waren zwar teurer als unsere Standard Sandwiches, (welcher wirklich keiner von uns mehr sehen kann 😂) sind dafür aber einigermassen fein.
Danach sahen wir uns die massiven Küstenwände an die die Lava gebildet hat.
Das Meer holt sich jedoch Stück für Stück das Land zurück und löst die Wände in langen Prozessen von immer wieder aufprallenden grossen Wellen auf. Es entstehen bogenartige Brücken welche dann irgendwann instabil werden und einstürzen.
Eine kleine Palmenoase welche etwas weiter vorne lag machte uns neugierig (da es weit und breit die einzigen Palmen waren) sodass wir uns diese auch kurz ansahen.
Warum aber nur genau dort ein paar Palmen stehen wissen wir leider immer noch nicht.
Wir setzten uns dann noch etwas an die Küste und beobachteten die riesiegen Wellen die unaufhörlich immer und immer wieder diese Lavawände traffen.
Teilweise spürte man sogar die Erschütterungen der Wellen oben wo wir standen.
Wir mussten dann denselben Weg wie wir gekommen waren wieder zurück und machten noch einen Stopp an einem Aussichtspoint des aktiven Kilauela Vulkans. Dieser kann nur zu Fuss über die alte Crater Rim Strasse (welche beim letzten Ausbruch teilweise zerstört wurde) innerhalb von ca. 15-20 Minuten erreicht werden.
Der Vulkan, der ab heute wieder aktiver werden soll, stiess eine Menge Dampf und weissen Rauch aus.
Als nächstes machten wir noch den Weg durch eine alte Lavatube, wie wir gestern auch schon eine gemacht haben. Diese war beleuchtet und für den Massentourismus ausgelegt, was sie für uns eher langweilig und zu kurz machte.
Etwas entäuscht von dieser Tube war der Plan dann etwas zu essen und danach, wenn es dunkel ist, nochmals den Aussichtspunkt des Vulkan zu besuchen um das leuchten der Lava oder ev. sogar eine kleine Fontäne der Lava zu sehen.
Obwohl er ab heute wieder aktiver sein soll, sahen wir ausser dem leuchten nicht sehr viel.
Aber bereits das hat sehr eindrücklich ausgesehen (auf den Fotos wirkt es noch spektakulärer als es wirklich war… 😊)
Danach gings zurück in unser Schulbus Zuhause um zu packen. Morgen (wirklich)früh geht es dann bereits wieder zum Flughafen, jedoch in Hilo, und weiter nach Maui wo wir unsere letzte Woche in Hawaii verbringen werden.En savoir plus
13‘796 ft (4205 m)
5 mars, États Unis ⋅ 🌙 5 °C
Heute stand der erloschene Vulkan Mauna kea auf dem Programm, welcher stattliche 4205 Meter hoch ist.
Davor machten wir aber noch einige kleinere Zwischenstopps. Zuerst ein Abstecher nach Hilo, wo wir das Planetarium Imiloa besuchten. Dort konnten wir in einem Film schauen, was wir später dann live am Sternenhimmel beobachten konnten. Daneben hatte es noch eine spannende Ausstellung über Hawaii im Allgemeinen.
Der nächste Halt war bei den Rainbow Falls. Schnell war klar, warum der Wasserfall so heisst: ein herrlicher Regenbogen bildete sich in seiner Gischt. Wir drückten uns erfolgreich vor den 15 Dollar Eintrittspreis, indem wir etwas weiter oben der Strasse entlang parkierten und sozusagen den Hintereingang wählten…
Dann lag noch eine Höhle am Weg. Die Kaumana Caves. Die Jungs fanden erst: „Scho weder e Höhli!“, diese ist aber doch anders als die andern. Eigentlich ist sie nämlich mehr ein Tunnel, der von Lava geformt wurde. Diese Spuren sah man auch überall: Felsen wie flüssige Schokolade, am Boden ein Krümelteppich aus erstarrter Lava… Leider haben wir die guten Taschenlampen zuhause im Schulbus vergessen, aber immerhin hatte jeder sein Handy dabei!
Dann nahmen wir Kurs Richtung Vulkan. Auf halber Strecke gabs noch einen kleinen unspektakulären Krater den wir bestiegen haben, bevor es dann hinauf zum Vulkan ging.
Hilo, von wo wir gestartet sind, liegt am Meer auf ca. 15-20 Metern über Meer.
Die Spitze des Mauna Kea liegt wie gesagt auf 4205 Meter. Das sind fast 4200 Meter die wir also mit dem Auto nach oben fahren… Beim Visitor Center mussten alle Autos einen Zwischenstopp machen. Wir dachten schon, wir müssten wieder irgendetwas zahlen um auf den Gipfel zu kommen. Aber es war nur, um sich langsam an die Höhe anzuklimatisieren. Danach hiess es 4x4 an, Untersetzung rein und die letzten 2000 Höhenmeter unter die Räder nehmen. Schon beim Hinauffahren boten sich herrliche Ausblicke und erst recht oben! Erst zogen wir aber sämtliche Pullis, langen Hosen, Jacken und Mützen an! Es war saukalt! (8 Grad - das ist für hawaiianische Verhältnisse sehr sehr kalt 😆) Dazu kommt dass es in Hilo noch 28 Grad war… Sogar Schnee hatte es an einigen schattigen Stellen…
Wir genossen den Blick über das Wolkenmeer, vom richtigen Meer war leider nicht viel zu sehen, beobachteten die Teleskope, die sich nach und nach öffneten und ausrichteten und suchten uns dann ein Plätzchen, wo wir den Sonnenuntergang gut sehen konnten. Janosch war von der Höhe und Kälte wie erschlagen und schlief fast ein. ☺️
Nach diesem wunderbaren Naturspektakel, kam dann schon bald ein Ranger und schickte alle Besucher wieder runter vom Gipfel. Also machten wir uns auch auf den Weg zurück zum Visier Center. Dort wurden die Bremsen geprüft, ob sie nicht zu heiss sind. Simi hat das aber super gemacht und den Motor zum Bremsen genutzt. Zudem gab‘s noch eine Erklärung zum fantastischen Sternenhimmel.
Nach einer Stunde Heimfahrt, Nachtessen im goldigen M (weil sonst nichts mehr offen hatte) sind wir jetzt wieder zurück in unserem Dschungelbus-Zuhause… Ich glaube, heute schlafen alle gut… 😁En savoir plus
Kilauea 🌋
4 mars, États Unis ⋅ ☁️ 16 °C
Heute hiess es weiter ziehen Richtung Südosten zu unserer coolen neuen Unterkunft in der Nähe von Volcano. Auf dem Weg dorthin kamen wir kurz nach der Abfahrt an einem Schild vorbei, das einen Farmers Market anpries.
Kurzerhand den Blinker gestellt und dahin gefahren. Dieser Markt war im Gegensatz zum anderen, an dem wir waren vielfältiger und interessanter.
Neben einer Schoggi-Apfelbanane gönnten wir uns bei 29 Grad im Schatten auch ein Wasser Glace, das aus Rohrzucker hergestellt wurde. Das war die beste Wasserglace, die ich je hatte…!
Noch ein paar Malasadas (quasi Berliner jedoch ohne Füllung) für auf den Weg und weiter gings.
Eigentlich wollten wir auf dem Weg den Green Sand Beach besuchen, doch da dieser noch mit je 1 Stunde hin- und zurückwandern verbunden war, wäre es zeitlich eng geworden.
So haben wir uns für den Black Sand Beach entschieden, welcher direkt am Weg lag und ohne Wanderung erreichbar war. Was man an der Anzahl Menschen auch gemerkt hat… Der Sand war wirklich schwarz und 2 Meeresschildkröten machten es sich auch noch gemütlich dort…
Noch zu Mittag gegessen, ihr dürft drei mal raten was….?! Genau, Sandwiches mit Salami, Scheibenkäse und Mayo oder Honeymustard…
Laut der Kommunikation unserer Kids waren dies für den Moment die letzten Sadwiches die sie bereit sind zu essen. Leider gibt es aber nicht sehr viel Alternativen (ausser ganz sehr teuer auswärts essen zu gehen) dazu… 😕
Naja, mal schauen was wir organisieren können… 😄 Das Toastbrot war übrigens mit Abstand das teuerste, das wir je gekauft haben. Damit wir überhaupt Sandwiches machen konnten mussten wir dieses auf dem Weg zur Black Sand Beach (wo es keine grösseren Einkaufsmöglichkeiten mehr gab) in einem kleinen Lädeli kaufen. Die Verkäuferin machte wohl das Geschäft ihres Lebens als sie 12 Dollar dafür verlangte 😳. Es war das letzte Pack Toastbrot, welches im Regal lag (nachher wussten wir auch warum) und wir dachten noch: Schwein gehabt!
Nachdem wir dann aber unsere leckeren Sandwiches an der Beach gegessen hatten und einer der Jungs den Toastbrotbeutel umgedereht hatte. Sahen wir den grossen grünen Schimmelpilz der sich auf dem Brot weiter unten gebildet hatte 🤢…
Tja immerhin etwa 8 Scheiben konnten wir essen. Das heisst 1,50 Dollar pro Scheibe Toast…!!
Der Rest wanderte dann umgehend leider in den Müll…
Wenn es nicht so weit zurück zu fahren gewesen wäre, hätten wir es zurückgebracht und reklamiert (Gian war ausser sich, der hätte wohl den ganzen Laden dort auseinander genommen… 😆)
Aber ja, wir legen es als Lernlektion ab und werden beim nächsten Mal die Ware gründlich prüfen und den Preis vorab klären… 😄
Unterwegs haben wir noch, rein aus Neugier, einen Ort mit dem schönen Namen Ocean View besucht, bei welchem die Strassen alle schön quadratisch parallel zueinander verlaufen. Die Strassen hatten auch alle klangvolle Namen wie Seabreeze, Coral oder Paradise Parkway. Was wir da jedoch gesehen haben, war nicht etwa ein Villenviertel, sondern ein Mix aus einfachen Häusern, die einfach so blut auf Lavagestein gebaut waren, privaten Autoschrottplätzen und Abfallhalden. Definitiv kein Ort, wo wir wohnen möchten!
Vereinzelt hatte es auch mal ein schönes gepflegtes Haus mit schönem Umschwung,
aber das war eher die Ausnahme.
Schlussendlich sind wir dann bei unserem Ziel angekommen: dem Volcano Nationalpark!
Beim Eingang haben wir gleich den Jahrespass gekauft. Unser Englisch war anscheinend so akzentfrei, dass uns der freundliche Ranger den Pass für US-Bürger verkaufen wollte. Den hätten wir nur zu gerne genommen, ist er doch 170 Dollar günstiger als derjenige für Ausländer… (herzlichen Dank lieber Präsident…!!!)
Wir machten noch einige Stopps entlang des Crater Rim Drives und bestaunten den dampfenden Krater. Schon noch eindrücklich wenn man so neben einem aktiven Vulkan steht, der sich momentan aber sehr ruhig hält. Danach ging‘s in unsere Unterkunft: ein autarkes Kabäuschen mitten im Dschungel und einem umgebauten Schulbus als Kinderzimmer! Wie cool ist das denn!
Da wir in Volcano ein Resti fanden mit vernünftigen Preisen, gönnten wir uns wieder ein Auswärtsessen.
Danach nochmals kurz zum Krater, um zu schauen, ob wir irgendwas von der Lava sehen, es war aber zu neblig um wirklich etwas sehen zu können…
Ein schwaches Leuchten war alles, was es zu sehen gab.
Dann ging‘s ab in unsere Dschungelhütte in die Heja, wo wir von Vogelgezwitscher begleitet, in den Schlaf fallen…
Zusatzinfo: Die Temperaturen haben sich übrigens den Tag über rapide verändert. Hatten wir am Morgen an der Westküste noch düppige 29 Grad mit Sonne, so sind es hier nun im Südosten auf 1000 Meter bei Nieselregen gerade mal noch 16 Grad…En savoir plus
Hapuna Beach
3 mars, États Unis ⋅ ☀️ 21 °C
Da heute unser letzter Tag in dieser Unterkunft ist und wir hier so mega coole Bodyboards zur Verfügung haben, machten wir uns auf zur Hapuna Beach in der Hoffnung dass es da auch ein paar coole Wellen hat.
Unser Wunsch erfüllte sich, die Beach war zwar sehr gut besucht, aber es hatte genügend Strand und Wellen für alle.
Den Parkplatz (welcher wieder 30 Dollar gekostet hätte) ignorierten wir und parkierten gleich etwas ausserhalb des Parkplatzes ohne Kosten. Das einzige was es uns kostete, waren 2-3 Minuten mehr Gehzeit (für die Amerikaner wahrscheinlich unendlich lange), aber das waren uns die 30 Dollar wert.
Der Strand war wunderschön, gesäumt von Palmen mit klarem Wasser und tollem feinen Sand.
Die Jungs schnappten sich die beiden Bodyboards und stürzten sich in die (1 bis 2 Meter hohen) Wellen… 😁
Zum Glück durften wir dann doch auch noch ein paar Wellen damit reiten… 😄
Die Jungs waren unermüdlich, nur Durst und Hunger holte sie ganz kurz aus dem Wasser…
Der Sonnenuntergang rundete den Tag perfekt ab, während die Jungs und teils auch Simi immer noch die Wellen reiteten.
Die Jungs betitelten den Tag als eines der Highlights dieser Auszeit! Welch hohe Auszeichnung!!
Da es zum Zmittag wieder mal super feine Sandwiches gab (taugige Brötchen mit Salami und Scheibenkäse mit etwas Mayo - und das jetzt schon zum 4. oder 5. mal da es nicht viel schlaueres gibt… 🤢) war der Kohldampf gross nach dieser sportlichen Aktivität.
Nici sah bereits am Nachmittag jemanden mit einer Pizza über den Strand laufen und recherchierte dann sogleich, wo diese wohl hergekommen ist, also die Pizza 😆
Dies konnte leider nicht herausgefunden werden, allerdings sah sie dann eine Pizzeria, welche auf unserem Nachhauseweg lag und sogar ‚normale‘ Preise hatte.
Für 19 -22 Dollar bekamen wir je eine feine Pizza, die wir bis zum letzten Bissen genossen haben… 🤤 ein rundum perfekter hawaiianischer Badetag…! 👍🌴💦🏄♂️〰️
Nun heisst es noch packen, da es morgen zu unserer 2. Unterkunft auf Big Island in der Nähe des Vulkans geht.En savoir plus
Von 0 auf 3500 ft
2 mars, États Unis ⋅ ⛅ 22 °C
Der Plan war heute der Küste nach zu fahren, ein altes Fischerdorf zu besuchen und einen Blick auf die grüne Seite der Insel zu werfen.
Der nördliche Zipfel Big Islands ist klimatechnisch ein spannender Ort. Während der Westen von Trockenheit, Einöde und vielen Lavafeldern geprägt ist, so ist der nördliche Teil extrem grün und üppig bewachsen.
Auf dem Weg zu unserem 1. Ziel, dem alten Fischerdorf, entdeckte Nici den alten stillgelegten Flughafen welcher auf unserem Weg lag. Die alten Abfertigungsgebäude stehen immer noch da und die Piste wurde einfach mit einer Strasse überteert.
Es war lustig über eine ehemalige Startbahn zu fahren, auch wenn die Geschwindigkeit auf 15 Meilen pro Stunde beschränkt war. 😩
Am Ende der Piste parkierten wir dann auf der Seite und gingen an den ‚Strand‘ welcher auch hier mit Lavagestein zugedeckt ist.
Da das Meer immer wieder die Steine und Becken mit frischem Meerwasser versorgt, haben sich dort in den Gezeitenbecken viele Meereslebewesen eingenistet. Von ganz kleinen Krebsen (ca. 15mm lang) zu Einsiedlerkrebsen, Fischen und vielen Seeigeln.
Da man im Wasser den Seeigeln nicht zu nahe kommen möchte, hatten wir hier die Gelegenheit diese gefährlich wirkenden Geschöpfe genauer zu studieren.
Bei genauem Hinsehen sahen wir, dass sich diese bewegten und sogar ganz langsam vorwärts kamen. Mit Hilfe von KI und Google haben wir dann die verschiedenen Seeigelarten recherchiert und beobachtet.
Unser Weg führte uns dann zum nächsten Stopp dem Fischerdorf, welches anscheinend Nachbauten der Hütten zeigen soll.
Als wir ankamen fanden wir jedoch nur ein paar Steinmauern vor, welche so in etwa die Grundrisse der Häuser zeigen sollte.
Von Hütten war weit und breit nichts zu sehen. Die Motivation bei 28 Grad und schätzungsweise 95% Luftfeuchtigkeit war da bei allen (nicht nur bei den Kids) nicht gerade Vollgas.
So liefen wir durch diese Steinmauern und kehrten danach wieder zum Auto zurück.
Naja, der Oberhammer war das jetzt nicht. 🤭
Nach diesem hochspannenden Ausflug ging unsere Fahrt weiter, nun langsam wieder durch grünere Vegetation, nach Hawi, wo wir einen Mittagsstopp einlegten. Eigentlich hatten wir Lust auf Pizza, die Preise (37 Dollar für eine hundskommune Pizza Margherita) sagten uns aber, dass Sandwiches und Burritos im Café nebenan doch auch ganz lecker sind... Dazu gabs noch Smoothies (1x mit Schoko-Peanutbutter-Mandelmilch und 1x mit Mango-Coconut-Blueberry)
Frisch gestärkt ging's weiter zum Pololu Valley Lookout. Die Steilküste da ist sozusagen der kleine Bruder der Na Pali Coast auf Kauai. Eigentlich hätten ja (fast) alle gerne die Wanderung zum Strand runter gemacht. Dummerweise hat aber Simi gestern die Socken aus Janoschs und Nicis Trekkingschuhen genommen, weil er dachte, sie gehören in die Wäsche. Tja, sie wären für genau diese Wanderung gedacht gewesen...(Anmerkung von Simi: eigentlich meinte er es ja nur gut… 🥹) Somit mussten wir die Wanderung aber leider auslassen.
Über die Kohala Mountain Road ging's also wieder zurück Richtung Süden. Diese Strasse war zum Glück etwas spannender zum Fahren, kurviger und mit schönen Aussichten über die Küste von weit oben. Sie führte uns immerhin auf knapp 1100m. In Waimea gab's noch einmal einen kurzen Pinkelzwischenstopp im General Store und dann ab wieder nach Hause. Jungs in den Pool, wir Grossen genossen den Sonnenuntergang. Bei frischer Ananas, Pestognocchi und zwei verlorenen Runden Brändi Dog liessen wir den Tag ausklingen...En savoir plus
Badenachmittag am Kikaua Point
1 mars, États Unis ⋅ ☁️ 22 °C
Da wir gestern bei Dunkelheit hier angekommen sind, sahen wir gar nicht wie es hier um die Wohnung herum aussieht.
Das hat sich heute geändert. Unsere Parterre liegende Wohnung liegt gleich angrenzend zu einem Golfplatz, welche es hier auf Hawaii etliche gibt…
Unser Zmorge assen wir draussen bei schönem warmen Wetter und farbigen Blumen.
Dann packten wir alles ein, was es braucht für einen Tag am Strand und machten uns auf den Weg.
Da unsere Sonnencreme langsam am ausgehen ist, mussten wir noch neue organisieren (extra Korallenriff freundliche) damit uns die Sonne nicht brutzelt hier…
Auf dem Weg zum ‚Magic sands beach‘ welcher gut für Bodyboards (eine Art kleine Surfbretter) ist, machten wir noch halt beim Farmers Market, welcher frische Früchte und Handwerks-Souvenirs hat.
Wir suchten uns also einen Parkplatz, welcher natürlich kostet, und wollten die Parkgebühr bezahlen. Meine Aussage (muesch luege das choschtet secher 5 Dollar d‘Stond) wirkte fast lächerlich als ich sah, dass diese Gängster über 15 Dollar (exkl. Taxen) für eine Stunde verlangen. 😱
Nicht bereit den ganzen Parkplatz zu kaufen, suchten wir nach einer Alternative und parkierten schlussendlich bei irgendeinem Center.
Obwohl da gedroht wurde, dass man abgeschleppt werde, wenn man kein Kunde sei etc. etc. haben wir es gewagt und unseren weissen Wrangler dort parkiert.
Der Markt war klein aber ok. Wir gönnten uns eine frisch aufgeschnittene Ananas (so lecker) sowie eine mini Banane und irgendwelche lycheeähnliche Früchte.
Dann hielten es die Jungs definitiv nicht mehr aus in den warmen Strassen und wollten nichts wie zum Strand... Schon auf dem Weg merkten wir, dass es ziemlich viele Leute hatte überall, klar, es ist ja auch Sonntag... 🙄 Als wir die vielen Autos bei unserem Zielstrand sahen und dann die vielen Leute, die sich auf dem kleinen sandigen Abschnitt der ansonsten felsigen Küste tummelten, waren wir uns alle einige: hier bleiben wir nicht. Also musste Google Maps her. Nächster Boogieboard Strand: Manini'owali Beach. Let's go! Bei der Anfahrt dann aber die grosse Ernüchterung: auch hier ist der Parkplatz extrem überteuert: 10 Dollar für's Auto plus 5 Dollar pro Person! Wir bräuchten dann mal irgendwoher einen Geldscheisser, bitteschön! Hat jemand einen im Angebot? Vielleicht sogar gratis? 😜 Jedenfalls wollten wir denen die 30 Stutz nicht zahlen und fragten nochmals Google: Kikaua Point sieht auch noch schön aus. Also ab dahin…
Uiuiui, wo sind wir denn hier gelandet? Das Navi führte uns direkt zu einem Tor, das aussah wie die Einfahrt zu einem noblen Resort oder so... Bei der linken Spur hiess es Visitors. 🤔 Also sagten wir dem Mann im Häuschen ganz schüchtern, dass wir doch nur gerne an den Strand wollen. Kein Problem, wir sollen einmal ums Häuschen fahren! Wie viel würde das wohl hier kosten??? 😬 Die Dame auf der anderen Seite des Häuschens notierte das Nummernschild, Name und Anzahl Personen, drückte uns einen blauen "Besucherpass" in die Hand und sagte wir sollten uns beim nächsten Tor bei der Security melden. Fertig. GRATIS! Damit hätten wir nicht gerechnet. Wir fuhren also zum nächsten Tor, drückten auf den call-Knopf und kurze Zeit später ging das Tor auf.
Wir fuhren weiter durch das Gelände und sahen überall nur die Dächer von wahrscheinlich ziemlich teuren Villen… Dann kam das nächste verschlossene Tor. Hmm, kein Knopf und nichts… Was machen wir denn jetzt? Sesam öffne dich, plötzlich ging das Tor von alleine auf… So landeten wir schliesslich bei einem Parkplatz. Von einem Strand war da aber weit und breit nichts zu sehen, nur schwarze Lava Brocken und weisse Korallenüberreste… Als wir aber eine Familie vollgepackt mit Strandsachen den Weg zum Parkplatz zurückkommen sahen, packten auch wir zuversichtlich unser Bagaschi. Es war jetzt nicht gerade DER super mega hammer Strand, aber ganz ok, und wenn auch nicht zum Boogieboarden, so immerhin zum Turtle-Watching geeignet! Schon vom Strand aus, sahen wir sie ab und zu aus dem Wasser gügseln. Simi und Janosch trafen sie dann auch im Wasser… Einfach wieder faszinierend! So verbrachten wir schliesslich doch noch ein paar Stunden am 🏝️… Zuhause gab‘s dann noch leckere Lasagne aus dem Ofen. Die grosse Familypackung hatte tatsächlich gerade die richtige Grösse um uns alle satt zu kriegen… Yummie!En savoir plus
Aloha Big Island
28 février, États Unis ⋅ ☀️ 24 °C
Leider war heute bereits wieder unser letzter Tag in Kauai.
(Noch ein Funfact über Kauai: der Film ‚sechs Tage sieben Nächte‘ mit Harrison Ford, David Schwimmer und Anne Heche wurde 1998 überwiegend hier in Kauai gedreht. Unter anderem auch die Flughafen Szenen am Lihue Airport, wo wir ankamen und heute Kauai auch wieder verlassen werden)
Da wir am Abend vorher bereits das meiste gepackt hatten, gab es nicht mer so viel zu tun. So konnten wir um 10 Uhr auschecken und machten uns auf den Weg zum Wailua Wasserfall. Da dieser nur von der Strasse her besichtigt werden kann und kein Weg hinunterführt, war es ein relativ kurzer Besuch dort. So machten wir bloss ein paar Fotos und kehrten auch schon wieder zurück. Noch kurz etwas Wasser gekauft damit wir genügend zu trinken haben bei den heissen Temperaturen.
Dann meldete sich Merry zurück, welche wir am Morgen für einen Besuch angefragt hatten.
Wir haben sie in der Kirche in Honolulu kennen gelernt und sie hatte uns spontan eingeladen sie in ihrem Hotel in Kauai zu besuchen. Ihr eigentlicher Wohnort ist auf dem Festland. In den Wintermonaten jedoch kommt sie regelmässig für ein paar Wochen nach Kauai ins gemässigte warme Kilma.
Dieser Einladung sind wir dann auch gefolgt und haben so Merry am Nachmittag noch im Marriott Hotel am Pool getroffen. So hatten wir die Möglichkeit, ein edles Resort mal von innen zu sehen, die Jungs konnten im riesigen Pool plantschen gehen und wir unterhielten uns etwas mit Merry über Gott und die Welt… 😀
Dann ging es zurück zum Flughafen, Auto abgeben, einchecken und die Boeing 717 am Gate 5 boarden.
Dann ging es auch schon los auf den 38-minütigen Flug nach Big Island vorbei an den Inseln Oahu (wo wir schon waren) und Maui (wo wir noch hingehen werden).
In Kona angekommen machten wir uns mit unserem Jeep Wrangler via Walmart auf zu unserem vorübergehenden Zuhause. Das Gröbste auspacken, während die Jungs mit den Ventilatoren einen Windkanal bauten, Nudelsuppe verdrücken, Koffer reparieren (der Griff lässt sich nicht mehr verstauen) und dann hiess es schon wieder gute Nacht… Bei den Jungs herrscht eine angenehme Temperatur von geschätzten 28 Grad… 🥵 Wir haben das Zimmer mit der Klimaanlage für uns in Anspruch genommen… 🥶En savoir plus
Schnorcheln an der Anini Beach
27 février, États Unis ⋅ ☁️ 21 °C
Heute haben wir gemacht, was wir eigentlich gestern vor hatten. Wir fuhren in den Norden zur Anini Beach. Laut Google Rezensionen soll es dort häufig zu Meeresschildkröten Sichtungen im Wasser kommen.
Also versuchten auch wir unser Glück.
Am Morgen war es hier in Nawiliwili noch sehr bedeckt und trübe. Gegen Norden hin jedoch tat sich der Himmel dann auf und die Sonne strahlte hervor.
Also ab an den Strand, Badehose an, Sonnencreme auftragen und ab….warten bis die Sonnencreme eingezogen ist. 🙄
Also 20 Minuten aufs Meer hinaus schauen und sich fragen, was wir dort wohl alles sehen und entdecken werden. Anhand der vielen anderen Schnorchlern wird es wohl schon was zu sehen geben.
Dann endlich nach 20 Minuten ab ins Wasser, Taucherbrille und Schnorchel montieren und ‚abtauchen‘ in die Welt der Fische. Anfangs gab es nur Sand und ein paar abgebrochene und abgestorbene Korallen zu sehen.
Dann aber wurde es interessant als die ersten lebenden Korallen auftauchten in denen sich verschiedene Fische tummelten.
Das Wasser war teilweise so seicht (teils nur noch ca. einen halben Meter) dass wir ganz flach über die Korallen schwimmen mussten, um diese nicht zu berühren.
Dies fanden wir eher mühsam, sodass wir dann wieder zurück in etwas tiefere Gewässer geschwommen sind.
Nici meinte dann dass es etwas weiter oben besser sei, sie hat da was gelesen. Also raus aus dem Wasser 5 Minuten am Strand nach oben gelaufen und dann wieder ins Wasser. Die Strömung trug uns sowieso wieder in unsere Richtung am Strand zurück, wo wir unsere Sachen parkiert hatten.
Und tatsächlich, es war nochmals lebendiger als vorher. Mehr Korallen und merkwürdige Fische wie der Trompetenfisch (laut KI) waren dort am Rumlungern. Auch Seeigel hatten sich dort eingenistet. Wenigsten immer gut verborgen zwischen den Korallen, was die Chance des versehentlichen Auf-sie-tretens verringerte.
Und dann aus dem Nichts zappelte Gian wie wild umher und zeigte in eine Richtung. Dachte schon der weisse Hai greift an! Aber nein, da gleitete ganz anmutig und gemächlich eine Meeresschildkröte durchs Wasser. Elegant ‚flog‘ sie durchs Wasser auf der Suche nach Essbarem. Die Schildköten an Land waren schon eindrücklich, aber eine so segelnd in ihrem Element zu sehen, machte uns ganz demütig.
Freudig und doch vorsichtig sie nicht zu stören, schwammen wir einen kurzen Moment mit ihr mit und beobachteten auf ihrem Zug durch ihr Revier wie sie da und dort nach Futter suchte.
Wir liessen sie dann ziehen und machten uns auf zurück an den Strand als plötzlich eine zweite unseren Weg kreuzte… 🥹
Auch ihr folgten wir kurz an ihrer Seite bevor wir dann wirklich aus dem Wasser gingen, da die Taucherbrillen allmählich weh taten.
Glücklich und überwältigt von den Meeresbewohnern legten wir uns dann an den Strand zum Trocknen bis es angefangen hat zu regnen.
War der Strand anfänglich noch von vielen sonnenhungrigen Badegästen belegt, so hatte es dann plötzlich wieder gaaaanz viel Platz um uns herum. 😄
Auch wir packten schliesslich unsere Sachen, da es doch ziemlich ungemütlich wurde und zogen noch etwas weiter in den Norden und folgten der Strasse bis wir nicht mehr weiter kamen. Viele schöne Strände lagen auf dem Weg, welche jedoch teilweise nur für Inselbewohner reserviert sind und Touristen dort nicht gesehen werden wollen, was wir auch verstehen und respektieren.
Auch dem bekannten Hanalei Pier in der Hanalei Bucht (wer hätte es gedacht… 🤣) stateten wir einen Besuch ab. Das Panorama aber hielt sich aufgrund der Wolken in Grenzen, sodass wir nicht lange geblieben sind.
Nachdem wir dann das Ende der Strasse ganz im Norden erreicht hatten, drehten wir um und traten den Heimweg an.
‚Zuhause‘ noch etwas gekocht (sesch ned wörklech guet gsi, aber es het gfueret 😆) und dann noch packen, da es morgen bereits wieder zum Flughafen und nach Big Island geht…En savoir plus
Plämperlitag
26 février, États Unis ⋅ ⛅ 21 °C
Heute war nicht so viel los bei Bachmans auf Kauai. Wir haben etwas länger geschlafen, da es gestern doch sehr früh war, als wir aufstanden. Dann wieder mal Wäsche gewaschen, Schule gemacht und etwas gearbeitet.
Der Plan war dann noch in den Norden der Insel zu fahren und einen Badenachmittag zu machen.
Vorher haben wir noch etwas zu Essen für Mittag und Abend besorgt. Auch wollten wir noch einen Liter Milch kaufen förs Frühstück. Aber ja, USA. Das kleinste was wir gefunden haben ist eine halbe Galone, also fast 2 Liter.
Auch beim Reis mussten wir relativ lange suchen bis wir eine Packung gefunden haben, welche nicht 7 kg enthält.
Als wir alles hatten und dann weiter wollten war das Wetter eher kühl und wolkenverhangen, sodass es nicht mer wirklich zum Baden einlud. So gings zu einem ‚Farmers Market‘, welcher sich dann aber als Touristen-Souvenir-Verkaufsareal herausgestellt hat.
Kurz in die Läden geschaut und dann rüber gelaufen zur Beach um unser Mittags Sandwich zu essen (um Viertel nach 5! 🫣).
Die Jungs haben dann noch ‚Sand-Golf‘ erfunden und gespielt.
Wir durften bei der grossen Meisterschaft auch mitmachen und prompt hat Nici den ersten Platz geschafft! 👏🥳
Danach dunkelte es dann auch schon langsam und wir fuhren zurück in unsere Wohnung.
Dort gab es noch eine Runde Brändi Dog (wer gewonnen hat muss ich ja nicht erwähnen *deprimiertes stöhnen*) plus wir haben noch gearschlöchlet mit den brandneuen Hawaiian Girls-Karten, die sich Janosch gekauft hat.
Um den Jungs etwas mehr Platz beim Schlafen zu verschaffen hat sich Janosch gestern auf dem Ausziehsofa in der Stube eingenistet, wo es ihm nun einiges wohler ist… 😄En savoir plus
Wir entern den Westen…
25 février, États Unis ⋅ 🌙 19 °C
Wieder früh aus dem Bett… Juhui!!! 🥴 Immerhin hatten wir heute für alle einen guten Grund: mit den Na Pali Pirates wollen wir die Küste erkunden. Versprechen des Anbieters: eine High-Speed Bootstour für Abenteurer, bei der man sicher nass und durchgeschüttelt wird. Das tönt doch voll nach unserem Geschmack! Es steht zwar 8-45 Jahre, Simi nehmen sie aber sicher auch noch mit… 😉 Wir haben übrigens die Morgentour gewählt, erstens, weil die Namitouren schon ausgebucht waren und zweitens, weil dann die Wahrscheinlichkeit, Delfine zu sehen grösser ist.
Unsere Oberpiratinnen sind die quirligen Zwillingsschwestern Erica und Seana. Nach einem kurzen Safetybriefing boarden wir unser Schlauchboot in Badesachen und Regenjacke! Diesmal dient sie aber als Windschutz… Wir haben perfektes Wetter! Nach einem gemütlichen Start, stoppen wir: ein Wal wurde gesichtet! Er ist aber sehr weit weg und wir sehen ihn nur knapp einmal Luft auspusten, dann ist er weg… ok, macht ja nichts, wir sind schliesslich nicht wegen der Wale hier. Also Weiterfahrt Richtung Na Pali Küste. Kurze Zeit später: wieder Stopp, wieder ein Wal! Diesmal viel näher! Und sogar ein zweiter! Und ein dritter! Obwohl die Wale hier eigentlich „bootsscheu“ sind, kommt einer sehr nahe, schwimmt unter dem Boot durch, macht einen „Flossenslide“ für uns und scheint fast ein Spiel daraus zu machen! Genial! Sogar die Twinsisters kreischen vor Begeisterung…
Dann geht die Tiersichtung weiter: als Nächstes stehen fliegende Fische auf dem Programm (leider ohne Foto), während wir uns 2 anderen Booten nähern… und plötzlich sind sie da: eine ganze Schule von Delfinen! Ganz langsam fahren wir mit ihnen mit, während sie rings um uns herum schwimmen. Einer macht sogar einen Pirouettensprung für uns! Wir sind überwältigt! Damit hatten wir nun wirklich nicht gerechnet!
Danach gibt Erica richtig Gas und kaum sind wir um eine Ecke gefahren (hat eine Insel Ecken? 🤔) geht‘s auch richtig los mit dem Durchschütteln. Wir jumpen mit dem Boot über die riesigen Wellen, die es da plötzlich hat. Wir fahren der eindrücklichen Küste entlang, mit ihren grünen Graten und den Wellen, die zu Fontänen werden, wenn sie an die Felsen knallen. Wir fahren bis zum Kalalau Beach, vor welchem wir einen Fotostopp einlegen.
Diverse Buchten und Höhlen, die das Meer geformt hat, haben uns die beiden teils wirklich sehr nahe gezeigt und viel über die Natur und Gesetze, die dort gelten erzählt.
Danach gings etwas gemütlicher wieder zurück an einen etwas ruhigeren Ort an der Westküste, wo wir die Gelegenheit hatten zu schnorcheln. Ausserdem gab es frische, kühle, geschnittene Ananas (der Oberhammer - selten so gute und süsse Ananas gehabt) sowie zu trinken und Chips.
Der Ausflug war ein voller Erfolg und wir kamen begeistert nach 4,5 Stunden wieder zurück in den Hafen.
Danach gab es einen feinen Taco 🌮 zu Mittag, bevor wir dann mit dem Auto dem Waimea Canyon entlang Richtung Norden gefahren sind. Dieser wird auch Grand Canyon Hawaiis genannt und schlängelt sich eindrücklich über die Insel.
Diverse Stopps um diese einmalige Natur zu betrachten und um eine kurze Wanderung zu machen (2h - 290 Höhenmeter).
Wir dachten das Ziel der Wanderung würde uns mit einem prächtigen Wasserfall belohnen…. Naja
Gian kommentierte den Wasserfall dann folgendermassen: „also das dämleche Deng esch jetzt emu nüt bombastisches, das muesch zuegäh oder???!!“ 😝
Ja, er hat ja recht, da ist die Dusche in unserer Wohnung schon fast grösser… 🤣
Wir fuhren dann noch ganz bis zum Schluss der Strasse zum letzten Lookout und sahen nun noch von oben, wo wir morgens mit dem Boot entlang gefahren sind. Danach ging‘s nach Hause…
Um 20:00 Uhr kamen wir dann etwas erschöpft (Nici und Janosch schlafend 😁) wiede bei unserer Wohnung an.
Kurz noch Pasta gekocht um den Hunger zu stillen, duschen und ab ins Bett.En savoir plus
Hawaii pur… 🏖️🦭🐢
24 février, États Unis ⋅ ☁️ 21 °C
Heute war ein so richtig genialer Tag… richtig Vollgas Hawaii… 😁
Wir starteten mit einem gemütlichen Frühstück in den Tag und gingen dann los Richtung altem Dorfkern von Hanapepe, welches scheinbar die Vorlage war für den Disneyfilm Lilo & Stitch. Ist lange her, seit ich den Film gesehen habe, deshalb kann ich nicht wirklich beurteilen, ob da nun Ähnlichkeiten bestanden oder nicht. Es hatte da und dort Lilo & Stitch Souvenirs und zwei Wandbilder, was zeigt, dass sie eine Verbindung zu den zwein haben… 😊
Dann gings weiter zur Salt Pond Beach, wo es was zu futtern aus dem Rucksack gab.
Die Beach heisst so weils gleich nebenan ein Meerwasserbecken gibt, das genutzt wird um Salz aus dem Meer zu gewinnen, indem sie das Wasser verdunsten lassen und das kristallierte Salz dann abbauen.
Der Strand war herrlich, mit klarem Wasser und Sonne pur (jeah kein Regen…!!! 😁) wir schnorchelten etwas rum und sahen unter anderem Zebrafische, einen Aal, Seeigel und sogar eine Wasserschlange… da und dort hatte es sogar Korallen.
Wir (die etwas älteren) hatten nach ca.einer Dreiviertelstunde bis Stunde genug und gingen aus dem Wasser. Die Jungs jedoch konnten nicht genug kriegen und plantschten mit ihren, von der Ferienwohnung ausgeliehenen Bodyboards im Wasser rum.
So vergingen ein paar Stunden, welche wir richtig genossen haben.
Vom Wasser aus dachte Nici noch, was da für Sandsäcke am Strand liegen. Bis dann die Lifeguards (Rettungsschwimmmer) jemandem zugerufen haben, sie sollen sich vom Wildlife fernhalten.
Erst dann haben wir bemerkt, dass mitten unter den Strandgästen Seerobben lagen, die dort schliefen. Seelenruhig!
Die Lifeguards haben um die Seerobben Schilder aufgestellt, dass man sie nicht stören oder ihnen zu nahe kommen soll.
So war das ein mega schönes Zusammensein von Menschen und Wildlife.
Nachdem dann auch die Jungs genügend aufgeweicht waren, fuhren wir noch weiter zur Poipu Beach, wo es am Abend scheinbar immer wieder Meeresschildkröten zu sehen gibt.
Auf dem Weg dorthin fuhren wir durch den Treetunnel, eine lange Allee, und machten noch kurz in der Old Koloa Town halt. Ein schönes Städtchen mit Charme und wunderschönen Blumen.
Und dann gings zur Poipu Beach, wo wir dann sofort die Turtles gesehen haben. Wir trafen es perfekt auf den Sonnenuntergang, der hier relativ schnell von Statten geht.
Kurz diesen fotografisch festgehalten und dann rüber zu den Turtles.
WOW….🤩 Diese in freier Natur einfach so da liegen zu sehen, war wirklich überwältigend.
Hier setzen sich freiwillige Helfer dafür ein, dass die Turtles nicht gestört werden und man ihnen nicht zu nahe kommt.
Einer dieser Helfer erzählte dann noch einige spannende und erstaunliche Fakten über die Tiere. So haben die Tiere beispielsweise gelernt, dass die orangen Töggeli, die einen grossräumigen Platz für sie freihalten etwas Gutes bedeuten und die Turtles bewusst nach ihnen Ausschau halten. Und tatsächlich konnten wir beobachten, wie eine heranschwimmemde Schildkröte kurz den Kopf aus dem Wasser streckte und dann gezielt nach rechts zwischen die Töggeli steuerte…
Als es dann langsam zu dunkel und auch u kalt wurde, um die Schildis zu beobachten, verdrücken wir noch kurz einen Puka Hotdog mit leckerem Fruchtrelish (Banane, Mango und Ananas haben wir gewählt) und Hawaiianischem Senf. Die frische Limonade dazu war ebenfalls sehr lecker. Dann hiess es, ab nach Hause und früh ins Bett. Wir müssen morgen nämlich um 5 Uhr aufstehen, für eine rasante Bootstour entlang der berühmten Na Pali Küsti…En savoir plus
1. Inselhopping
23 février, États Unis ⋅ ⛅ 19 °C
Um 4.15 klingelte der Wecker, den natürlich nur Simi gehört hat. Mit unserem Wecksong (Guten Morgen, Sonnenschein) holte er Penntüte 1 (das wäre dann wohl ich) aus den Federn. Vom Sonnenschein war allerdings weit und breit nichts zu sehen, es war noch stockfinster. Nachdem wir Penntüte 3 (Gian) und unsere Oberpenntüte (Janosch) auch noch wachgekriegt haben, mussten wir nur noch unsere Sachen packen, auschecken und schon ging‘s durch die einsamen Strassen Honolulus zum Bus (auf Oahu ist es übrigens nicht einfach ein Bus, sondern THE Bus)
Da unser online check-in nicht funktioniert hat, versuchten wir unser Glück an einem Self Check-in-Automaten und mussten uns dann aber leider in die lange Schlange am bedienten Schalter stellen… Immerhin hat dann alles wunderbar geklappt, ausser, dass wir unsere schön gepackten Koffer nochmals durchwühlen mussten, um Laptops, Ipad, Nintendo Switch und Musikbox rauszuholen und im Handgepäck zu verstauen. Beim Security Check durften wir dann genau diese Geräte wieder aus unseren Rucksäcken fischen um sie separat aufs Band zu legen. Simi durfte dann (wie alle andern) durch einen modernen BodyScanner gehen, ich und die Jungs bekamen eine Extrawurst und wurden durch ein altes Teil geschleust. Ich musste zudem noch die Schuhe ausziehen, die Jungs nicht… 🤷🏻♀️ Prompt wurde einer unserer Rucksäcke wieder rausgefischt, weil etwas „Böses“ drin war… Hmm, was ist es wohl diesmal? Unsere Honey Mustard Sauce! 🤦🏻♀️ Tja, wir haben ja noch einige Versuche, alles richtig zu packen… Die Dame, welche sie rausgefischt hat, war übrigens so nett und fragte, ob wir die Sauce noch als Gepäck aufgeben wollen. Glaube, der Aufwand dafür hätte sich nicht gelohnt, geschweige denn, was das wohl gekostet hätte!!!!
Dann hiess es ab zum Gate A3 und ohne grosse Wartezeit konnten alle mit Sitzplätzen in Zone 3 an Board des A321neo (genau, dieser Teil hat Simi heschrieben… Ich hätte das nicht gewusst). „Du , Schaatz? Werom stoht bi mer Zone 4 ond ned 3?“ Erst jetzt haben wir gemerkt, dass Nici an einem völlig anderen Ort eingecheckt worden ist, als die wir Herren. Zum Glück war der Flug nicht ausgebucht und wir konnten dann doch beieinander sitzen…
Um 8:15 Uhr hätten wir eigentlich Take-off gehabt. Um halb 9 standen wir aber immer noch mit dem Flieger am Gate, als sich dann der Captain meldete. Er meinte, dass neben uns eine Maschine sei mit einem Platten und nicht mehr weiter komme. Da dieses Flugzeug den Weg zur Startbahn versperrte, sassen wir dann eine Stunde lang einfach so da im Flieger am Gate und warteten bis wahrscheinlich einer den Pneu wieder aufgepumpt hatte… 😄
Um 09:15 Uhr starteten wir dann jedenfalls pünktlich eine Stunde später Richtung West-Nordwest nach Kauai.
Kaum auf unserer Reiseflughöhe angekommen und den orangensaftähnlichen Drink, den wir bekommen haben, getrunken, gings auch schon wieder in den Landeanflug, sodass wir nach ca. 26 Minuten schon wieder festen Inselboden unter dem Fahrwerk hatten.
Kurz das Gepäck abgeholt zum Autovermieter geshuttlet und dann ein Auto aus einer ganzen Reihe von Fahrzeugen ausgesucht, die da standen.
Wir haben uns für den silbernen Ford Edge entschieden, welcher uns nun bis am Samstag begleitet.
Da wir unser Domizil erst um halb 3 Uhr beziehen konnten, war unser erstes Ziel hier auf Kauai eine abgelegene Strasse, die zu einem Leuchtturm an der Küste führte, welche sogar auch noch genau in der Anflugschneise des Flughafens lag. Perfekter gehts nicht… 😁👍
Unser Mittagessen dort bestand aus Brötchen, die wir noch von gestern übrig hatten, mit etwas Schinken und Käse. Die Sauce war ja in Honolulu beim Securitycheck geblieben und Wasser mussten wir ja auch alles schmeissen vor dem Flug 😁
Danach ging‘s in den riiiiesengrossen Walmart, einkaufen. Einzig die Früchte- und Gemüseabteilung fällt äusserst spärlich aus. Ist hier offensichtlich nicht so wichtig… 🫣 Wir kauften Schnorchelsets und Essen für die nächsten Tage. Dank der Umbuchung von Hotels zu einer Wohnung, können wir ja nun wieder selber kochen. Das Wasser, weswegen wir eigentlich in erster Linie überhaupt einkaufen gegangen sind, haben wir natürlich prompt vergessen. Simi speedete also wieder zurück und holte uns original hawaiianisches Vulkan-Wasser!
Da es doch tatsächlich immer noch sonnig war, zog es uns an den Lydgate Beach Park. Durch Steine werden da die grössten Wellen abgehalten und es gibt zwei gemütliche Meerespools zum Schwimmen. Allerdings windete es dort so stark, dass das viele Treibholz und die Kokosnüsse, welche am wilden Strand nebenan lagen, interessanter waren. Vor allem die Kokosnüsse haben es unseren Jungs angetan. Es stellte sich aber schnell heraus, dass es gar nicht so einfach ist, solch eine Kokosnuss erst mal aus dem ‚Fleischmantel‘ heraus zu kriegen und dann die Nuss so zu öffnen, dass nicht der ganze Saft ausläuft.
Nach ca. der 3. oder 4. Nuss und etwas Spezialwerkzeug, hatten sie dann aber den Dreh raus… Mehr als einen kleinen Schluck haben wir aber nicht probiert…
Dann wurde es Zeit unsere Wohnung zu beziehen. Ach so schön, sooo viel Platz zu haben.
Alles hat Platz, das Gepäck, wir und sogar die Legos, welche Janosch sofort ausgepackt und auf dem Boden verteilt hat… 😄
Wir sind so froh, haben wir die Unterkünfte gewechselt, dies wäre ein riesiger Frust geworden, wenn wir weiterhin in diesen engen kleinen Zimmern hätten Hausen müssen….
Da es heute Morgen ja schon relativ früh losging, schliefen die beiden Jungs nach dem Znacht und einer Runde Brändi Dog (jep, wir haben wieder verloren…) bereits nach ca. 5-10 Minuten tief und fest.
Wir planen jetzt noch die weiteren Tage und schlafen dann zu Wellenrauschen und Güggelgekrähe ein…En savoir plus
Doch noch Sonne…
22 février, États Unis ⋅ ⛅ 23 °C
Heute früh bot der Blick aus dem Fenster mal ein schönes Bild: Sonnenschein!!! Geht also doch… 😎
Nach einem dürftigen Frühstück im Hotel (die Auswahl war nicht ganz nach unserem Geschmack) machten wir uns auf den Weg in unsere Kirche. Endlich wieder einmal GD erleben. Die Jungs freuten sich nicht gerade gross, da sie ja eh nichts verstehen würden. Die Lokalität war, zumindest von aussen, nun, sagen wir mal, speziell. Innen war‘s dann aber heimelig, wenn auch etwas kühl (die Klimaanlage lief auf Hochtouren)… Uns wurde sofort Kaffee und Tee angeboten. Wir setzten uns jedoch lieber direkt in die hinterste Reihe. Wir waren „blessed“, weil wir es genau auf einen AP-GD gepreicht haben, an welchem im Anschluss noch gemeinsam gegegessen und ein Birthday-Cake verspeist wurde. Alle waren mega herzlich, wir wurden gedrückt, so als eine Familie halt… Auch die Jungs fühlten sich wohl und haben sogar das eine oder andere aus dem GD mitgenommen… 😊
Frisch gestärkt auf ganzer Linie besuchten wir am Nami Pearl Harbor und setzten uns da mit diesem traurigen Teil der Geschichte Hawaiis auseinander. Da unsere Zeit etwas knapp war, mussten wir uns für einen Teil entscheiden: Kriegsschiff, Fliegermuseum oder U-Boot. Logisch, wir gingen ins U-Boot! Spass, natürlich war das Aviation Museum unser Ziel. Neben dem damaligen Angriffsflieger der Japaner, der Zero, waren noch gaaaanz viele andere militärische Flugzeuge und Hubschrauber ausgestellt. (Wenn Simi den Beitrag schreiben würde, könnte er euch noch ganz viele Details und Typen um die Ohren hauen (schreiben). Ich beschränke mich darauf, den Flieger aus dem Film Top Gun (Ergänzung von Simi: eine F-14 Tomcat 😁🤩) zu erwähnen, der für meine Herren das Highlight war…😉)
Bei diesem Besuch fiel uns erneut auf, wie kompliziert und teuer manche Dinge sind hier in den USA: einfach kurz die Parkgebühr zahlen? Nope, man muss Adresse, Kontaktdaten und sonst alles mögliche angeben… Der Aufstieg auf den Tower ist inbegriffen im nicht gerade günstigen Eintrittsticket? Nope, kostet 60.- Stutz extra… Beim Parkplatz steht: Nimm alle Wertsachen mit und lass nichts im Auto. Ok, machen wir. Beim Eingang sind dann aber alle Taschen, die grösser als ein Portemonnaie sind, verboten. Zum Glück gibt‘s Gepäckfächer! Kosten auch nur fast 10.-… 😳 Ja, man kann aus allem Geld machen…
Dann hiess es Abschied nehmen von unserer treuen Mirage, was zum Glück ohne Probleme verlief. Da wir eh schon am Flughafen waren klärten wir noch kurz, ob für den morgigen Flug alles ok ist. Komischerweise funktioniert nämlich unser Code fürs online Check-In nicht… 🤔 aber alles gut, wie können morgen früh fliegen.
Als Abschluss gingen wir ins Tikis essen. Bei der Ankunft sahen wir gerade noch knapp den 🌅… Hawaii kann glaubs schon noch ganz schön werden…
Jetzt haben wir alles gepackt, die Herren schlafen bereits und in knapp 5h klingelt der Wecker… 🥴En savoir plus
Unwetterwarnung
21 février, États Unis ⋅ 🌧 21 °C
Heute morgen erwachten wir, wen verwunderts, wieder bei Dauerregen.
Ein Blick auf unser Natel verkündete uns dann eine Ausnahmesituation, welche momentan auf unserer Insel O‘ahu herrscht: eine Hochwasserwarnung!
Wir wurden in dieser Nachricht (welche übrigens auf alle Mobiltelefone geschickt wurde) aufgefordert keine Reisen auf der Insel zu unternehmen bis um 12:45 Uhr.
Also blieben wir im Hotel und organisierten noch unsere weitere Reise weiter.
Der Stand ist nun so, dass wir uns auf den anderen Inseln Ferienwohnungen organisiert haben (also überwiegend Nici - Danke Schatz!!!) da wir uns in einem Hotelzimmer definitiv nicht wohlfühlen.
Wir holten dann nach dieser ‚Sperre‘ mal unser Auto und befürchteten eine Busse am Auto zu habe. Doch ‚dank‘ dieser Flutwarnung hatten die Polizisten wohl anderes zu tun als Parksünder zu büssen… ☺️
Weiter entschlossen wir uns, einen Teil unseres Materials nach Hause zu schicken um unser Gepäck etwas zu entlasten.
Dies stellte sich aber komplizierter heraus als gedacht. Im DHL Service Point verbrachten wir dann über eine Stunde (der Mitarbeiter hätte eigentlich um 15:00 Uhr Feierabend gehabt, wir verliessen den Shop jedoch erst um ca. Viertel vor 4)
Der arme Kerl musste alles erfassen, den jeweiligen Zoll Code eingeben (welchen er mühsam suchen musste: ist das T-Shirt für Herren oder Kinder, aus Baumwolle oder sonstigem Material und nicht etwa weiss, etc 😳) und er half uns auch mir den heiklen Sachen wie den Muscheln, die wir nun versuchen mit dem Koffer zu transportieren (was bis hierhin ohne Probleme geklappt hat).
Das Paket ist jetzt aber unterwegs nach Hause (respektive ins Geschäft).
Da uns der Magen knurrte (wir hatten bis dahin noch nichts rechtes gegessen) statteten wir einen Besuch bei Dennys ab - dem American Dinner! 😁
Wir brauchten einen Moment, um uns durch die riesige Auswahl zu schlagen. Wir konnten uns dann aber schlussendlich entscheiden und konnten unseren Hunger, an den nicht zu kleinen Portionen, stillen.
Um die knapp 50 Kalorien 😜, die wir mit diesem Essen zu uns genommen haben wieder abzutrainieren, fuhren wir zum Koko Krater (einem der zahlreichen Krater, die‘s hier gibt), wo früher eine Standseilbahn hochfuhr, heute jedoch nur noch die Schienen übrig geblieben sind.
Diesen entlang kann man schnurgerade und immer steiler werdend auf den Krater hochlaufen. Da der Weg feucht/nass war, waren auch die hölzernen Schwellen rutschig und man musste aufpassen nicht auszurutschen.
Wir schafften die 300 Höhenmeter und 1.2 Kilometer in 40 Minuten ( und gassnz viel geschnaufe…! 😅)
Oben angekommen hatten wir leider nicht viel Zeit, da die Dunkelheit sehr schnell hereinbrach und wir dann im Dunkeln wieder denselben Weg runter mussten. Natürlich hat’s dann auch wieder angefangen zu regnen. Das wärs noch, eine Stunde ohne Regen.
Durchnässt, etwas erschöpft und mit schlotternden Beinen kamen wir gesund wieder unten bei unserer Mirage an.
Die Heimfahrt bei Regen, Dunkelheit und blendenden Autos und Strassen war wieder entsprechend herausfordernd.
Wir waren aber stolz und glücklich, als wir (ohne einen Parkplatz suchen zu müssen) unser Auto beim Valet Service abgeben konnten, welchen wir vor der Abfahrt organisiert hatten.
Nochmals passiert uns dieser Fehler nicht mehr… 😁En savoir plus

VoyageurSehr zu empfehlen ist das Restaurant Tikis Grill and Bar in Honolulu… Ich war vor 14 Jahren sehr oft dort.
Ananas / Regen / Parkplatz
20 février, États Unis ⋅ 🌧 22 °C
Heute haben wir aufs Frühstück verzichtet um unser Auto am Flughafen abholen zu können um etwas mobiler und flexibler zu sein.
Das heisst ca. 45 Minuten stehend im Bus zum Flughafen reisen und dann mit dem Shuttlebus vom Terminal zum Vermieter fahren. Was wir nicht wussten, dass dieser Bus nur ca. 300 Meter nach vorne fährt und uns da schon wieder auslädt…! 🤣 (Amis halt…!)
Das hätten wir auch laufen können…
Die Entgegennahme unseres ‚Chrozlis‘ verlief reibungslos und so konnten wir unseren silbernen Mitsubishi Mirage (tönt eigentlech mega schnäu… - Realität: 1 Liter, 3 Zylinder Motor mit brutalen 70 PS 🤣) in Beschlag nehmen. Wir geben ihm den Spitznamen Lambo…
Was etwas gewöhnungsbedürftig ist die Höhe des Autos. Wenn wir an der Ampel zwischen zwei typischen Ami Pick-up‘s stehen, dann reicht das Dach unseres Mirage gerade mal bis zur Türfalle der anderen Autos… 😁 und: Rechtsverkehr kommt uns auch wieder etwas fremd vor.
Anyway, wir fuhren los bei trübem, aber trockenem Wetter, schon bald ging es dann aber mit Regen los.. 🌧️
Unser Ziel, die Dole Ananas Plantage, erreichten wir dann bei relativ trockenem Wetter, so konnten wir das weltgrösse Labyrinth noch trockenen Fusses begehen (also fast, es hatte teils riesige ‚Glunggen‘ auf dem Weg).
Dann kam aber der Regen zurück und zwar durchgehend. Unsere Tickets für den Plantagen Garten tauschten wir dann in eine Fahrt mit dem abgedeckten Pineapple Express Zug um, welcher durch die riesigen Plantagen fuhr. So blieben wir zumindest halbwegs trocken…
Im Shop staunten wir, auf wie viele Arten man Ananas alles vermarkten und verkaufen kann: 🍍Nüsse, 🍍Schoggi, 🍍Gummibärli, 🍍T-Shirts, 🍍Glacé, Plüsch🍍, 🍍Seifen, 🍍Handcrèmes, Rucksack🍍…. 🤔
Wir blieben trotz Regenwetter unserem Plan treu und fuhren an die North Shore zur Banzai Pipeline, wo wir hofften einige Surfer beobachten zu können. Den Hawaiianern macht Regen anscheinend nichts aus, jedenfalls hatte es sowohl am Strand, als auch im Wasser ziemlich viele Leute…So bestaunten wir ein Weilchen die Surfer wie sie auf den Wellen ritten, oder auch die Wellen die Surfer ritten… 😂
So oder so war es faszinierend dem Treiben zuzusehen.
Dann war der Hunger da. Da es zum zMittag nur etwas Brot mit Schinken und Käse gab, leisteten wir uns am Abend ein feines zNacht in Haleiwa.
Danach gings wieder zurück nach Waikiki zum Hotel. Am Morgen erkundigten wir uns noch an der Reception ob man im Hotel parken kann oder ob es sonst noch Parkplätze gebe.
Die Antwort war, dass der Valet Parkplatz im Hotel 45 Dollar koste und sonst gebe es hinter dem Hotel entlang der Strasse einige gratis Parkplätze.
Also entschlossen wir uns einen solchen Gratisparkplatz zu ergattern. Nach ca. 20-30 Minuten erfolglosem suchen und immer wieder ringsum fahren (hier gibts viele Einbahnstrassen - fast wie in Basel 😂) beschlossen wir uns dann doch den Valet Parking Service beim Hotel in Anspruch zu nehmen. Als wir dann dort vorfuhren verkündete uns ein grosses Schild in der Einfahrt, dass dieser voll sei… 😳
Relativ ratlos, wo wir unseren Lambo nun parkieren sollen, fuhren wir von Parkplatz zu Parkplatz, alles jedoch war entweder Privat oder voll. Als wir schon mit dem Gedanken spielten, aus der Stadt zu fahren und den Bus zu nehmen, fanden wir dann doch noch plötzlich einen freien Parkplatz an der Seite (ca. 10 Minuten vom Hotel entfernt), wie „aus heiterem Himmel“… Dieser war sogar gratis bis um 6 Uhr morgens. Also versuchten wir zu bezahlen, dass wir bis ca. 9 Uhr dort stehen bleiben dürfen. Doch leider klappte es weder vor Ort an der Parkuhr noch mit der angepriesenen App, sodass wir einfach darauf hoffen, dass nicht am Morgen früh gleich in dieser Strasse kontrolliert wird.
Glücklich und dankbar doch noch einen relativ nahen Parkplatz gefunden zu haben, liefen wir dann müde ins Hotel und vielen ins Bett (jedenfalls die Jungs).
Wir blieben noch ein Weilchen auf und organisierten unsere nächsten Wochen hier auf Hawaii neu, da das Leben in diesen kleinen Hotelzimmern, zusammengepfercht mit 4 Koffern und Rucksäcken für uns nicht funktionieren wird.En savoir plus
Aloha Hawaii
20 février, Pazifischer Ozean ⋅ ⛅ 23 °C
Nach einem rumpligen und unruhigen Flug mit Hawaiian Airways sind wir nach etwas über 8 Stunden hier in Honolulu sanft gelandet. Der Flug war aber bisher der schlechteste: sehr knappe Beinfreiheit, unbequeme Sessel und der Service war auch nur so knapp erfüllt.
Als Abendessen gab es nur ein Sandwich und das Frühstück viel komplett aus, da es scheinbar, laut Aussage des Chef Stewards bei den Turbulenzen runtergefallen sei… 🤨
Ok, ist eine Aussage aber eine doch recht wacklige (wie der Flug).
Auch Janosch bekam das Schaukeln nicht sonderlich, sodass er die kleinen Säcklein, die es jeweils vorne in der Tasche hat, in Anspruch genommen hat… 😢
Den Sonnenaufgang auf 13‘000 Fuss zu erleben, war dafür jedoch wieder sehr schön…
Ohne viel Schlaf sind wir dann jedenfalls ziemlich gerädert hier angekommen und haben uns ganz schön anständig bei der Einreisekontrolle angestellt, nochmals ein Foto gemacht (nicht, dass wir dies bereits beim Online Einreiseformular gemacht hätten) alle Fingerabdrücke abgegeben (Mami/Papi hatten‘s nicht so im Griff) nochmals ein paar Fragen. beantwortet und dann waren wir auch schon in die USA eingereist.
Danach war das erste Ziel heraus zu finden wie wir zu unserem Hotel kommen. Etwas verloren dreinschauend ‚stürchelten‘ wir über den Gehweg vor dem Ankunftsterminal was ein tüchtiger VIP Shuttleservice Fahrer mitbekommen und uns sogleich gefragt hat, ob wir nach Waikiki wollen. Er sei viel günstiger als das Taxi oder Uber, nur 45 Dollar.
Da ich mich prinzipiell aber nicht auf solche aufgedrängte Angebote einlasse, liessen wir den Herrn dann einfach stehen und verfolgten unser vorheriges Ziel weiter, den City Bus zu finden. Nachdem wir diesen gefunden hatten und uns eine nette angestellte Dame kurz erkärt hat, dass wir im Bus bar zahlen können, stiegen wir dann in diesen ein und zahlten unsere 10 Dollar.(eigentlich wären es nur 9 gewesen, es gab aber leider kein Wechselgeld auf meine 10 Dolllar Note - so kann man’s auch machen 😠)
Im Hotel angekommen so um ca. 11 Uhr mussten wir natürlich noch warten bis unser Zimmer fertig war um 15:00 Uhr.
Also das Gepäck dort deponiert und ab an den Strand, welcher ca. 5-10 Minuten vom Hotel entfernt ist. Noch etwas gegessen, dem berühmten und deshalb sehr vollen Waikiki Beach etwas nachgelaufen und dann im Schatten (da nicht eingecremt) noch etwas Karten gespielt (Nici nahm die Abkürzung und hat kurz geschlafen).
Danach gingen wir zurück ins Hotel um unser Zimmer zu beziehen.
Unser 4 Koffer und 4 Rucksäcke in diesem kleinen Hotelzimmer zu sehen, liessen uns das Chaos erahnen, das uns die nächsten Tage und Wochen erwartet. 😞
Auch ist es ein ziemlicher Schock aus der völligen Freiheit mit einem Camper in ein kleines enges Hotelzimmer gesteckt zu werden. Zu allem war geplant hier nur mit den ÖV zu reisen…
Das haben wir jedoch heute geändert und für die nächsten 3 Tage ein Auto gemietet, damit haben wir doch wieder etwas Freiheit zurück.
Somit werden wir morgen als erstes das Auto abholen gehen.
Grundsätzlich würden wir den Hawaii Aufenthalt wohl ein nächstes Mal ganz anders planen als wie es jetzt ist. Das Reisebüro hat uns 4 Tage hier und danach je 7 Tage auf 3 verschiedenen Inseln vorgeschlagen. Das wird ein echter Stress nach diesen 6,5 Wochen einfach Treiben lassen…
Zudem wird unser Flug am Montag um Viertel nach 8 zur Nachbarinsel Kauai abfliegen, was heisst, dass wir bereits um ca. Viertel nach 6 am Morgen am Flughafen stehen müssen. 🥺
Diese Planung haben wir definitiv zu wenig genau angesehen und kontrolliert und hätten es anders machen sollen. Aber ja, man lernt nie aus und wir würden es (falls es wieder mal eine Reise gibt) ganz anders gestalten…
Nun sind die Jungs bereits seit viertel vor 8 am schlafen und wir beide folgen jetzt dann auch…
Good Night.
Ach übrigebs, da wir heute Nacht über die Datumsgrenze geflogen sind, hinken wir euch jetzt 11 Stunden nach… 😀En savoir plus

VoyageurJa Hawaiian Air ist nicht das gelbe vom 🥚. Gute Erholung und Angewöhnen. Ab jetzt gehts wieder aufwärts 😁
Haere rā Neuseeland
19 février ⋅ 🌙 17 °C
Mit ganz schwerem Herzen mussten wir uns heute von unserem Zuhause der letzten 6,5 Wochen trennen. Am Morgen das letzte Mal unser Bett weggeräumt, das letzte Mal gefrühstückt in unserer schönen Rundumsicht-Stube, das letzte Mal das Abwasser gedumpt, das letzte Mal das mobile WC entleert (Juhuiiii 😁, das war schon immer etwas eine Scheissaufgabe, die komischerweise immer mir zuviel… 🤔) naja viele letzte Male. Jetzt sitzen wir im A330 namens ‚Humu‘ und rolllen zur Startbahn 23.
Wenn ich diesen Footprint absende sind wir bereits in der Zeit zurück gereist und es ist wieder morgen am 19. Februar (jetzt haben wir 23:27 am 19. Februar)
Aber der Reihe nach, bin jetzt schon ein bisschen weit… 😊
Wir hatten nach dem Frühstück den ganzen Spass des Packens vor uns. Also suchte Nici ein tolles Plätzchen aus, wo es einen grossen Parkplatz und einen riesigen Spielplatz gab, wo sich die Jungs doch ein paar Momente lang beschäftigen konnten. Wir schmissen uns dann voll rein alles aus den Schränken zu räumen und die Vorgabe von 23 Kilo je Koffer nicht zu überschreiten (ich liebe meine in Sydney gekaufte Gepäckwaage… 😁)
Nici hatte eigentlich vor ein System ins packen der Koffer zu bringen. Am Ende des Packens haben wir das System dann ‚Tuttifrutti‘ genannt, da es eigentlich gar kein System mehr hatte… 😂
Die Priorität lag darin das Gewicht gleichmässig auf die Koffer zu verteilen.
Tja, wenigstens haben wir alles irgendwie in die 4 Koffer und die 4 Rucksäcke gebracht.
Als wir fertig mit packen waren und gecheckt hatten, ob alles leer ist, kam Nici noch in den Sinn, dass wir noch was in der ‚Gfrüri‘ hatten.
Nein, keine Glace oder Pizza, sondern ein Frottiertuch! Dieses hatten wir dort platziert, da die ‚Gfrüri‘ jedesmal, wenn wir nicht am Strom angehängt waren und die Batterie den Geist aufgegeben hatte, anfing zu tauen und zu tropfen, da sie völlig vereist war. Und so konnte das Frottiertuch die Feuchtigkeit aufnehmen und das Wasser lief nicht ständig den ganzen Boden entlang.
Das hat soweit auch gut geklappt, jedoch war nun das Problem, dass dieses schöne Frottiertuch als Klumpen in der ‚Gfrüri‘ eingefroren war…! 😳
Alles ziehen und drücken brachte nichts, das Ding sass fest.
Leider hatten wir nicht mehr die Zeit um es auftauen zu lassen, also schütteten und spritzten wir einfach mal so ca. eineinhalb Liter Wasser da rein um es irgendwie weich und raus zu kriegen.
Zum Glück hat es funktioniert und wir konnten den braunen Eisklotz entfernen… 😅
Wir hatten uns das Reinigungspaket für 50 CHF geleistet um den Camper nicht reinigen zu müssen. Den Boden haben wir aber kurz gewischt und das Abwasser und die Toilette entleert, einfach aus Anstand.
Als wir den Camper dann abgegeben haben (was übrigens relativ schnell und unkompliziert ging) war die Dame so überrascht wie sauber der Camper sei (häh sauber…?????🤔) und wir hätten sogar das Abwasser und die Toilette geleert, dass sie uns die 50 CHF nicht verrechnet hat! 😳
Ok, herzlichen Dank! 😊
Und so gaben wir unser mobiles Zuhause nach 4912.8 Kilometern, 91 gefahrenen Stunden und 673.61 verbrauchten Liter Diesel wehmütig ab.
Der Shuttle brachte uns dann zum Flughafen, wo wir noch ca. 7 Sunden um die Ohren schlagen durften. Wir vertrieben uns die Zeit mit Essen, Brändidog spielen (Yess, wir gewannen beide Partien und jetzt steht es nur noch 12:9 für die Kids…! 😁) einer Runde Rummy, noch unser letztes Cash Geld umsetzen etc.
Um ca. 20:00 Uhr konnten wir dann einchecken und gingen durch die Pass- und Sicherheitskontrolle wo komischerweise ein Rucksack von uns rausgezogen wurde.
Der gute Mann von der Security fand dann darin ein ziemlich grosses, fettes Sackmesser mit langer Klinge, Säge und anderen Mordinstrumenten wie der Pinzette, welches natürlich sofort konfisziert wurde.
Tja da hat wohl jemand beim Handgepäck packen was vertauscht (gäu Schatz?! 🥴)
Zum Glück war es ja nicht das schöne Sackmesser, das Gian sich in der Jungschi verdient hatte (erkennt man die Ironie in diesem Satz?)
Er nahm diesen Verlust tapfer hin und wir begaben uns dann zum Gate 8 wo wir „Humu“ bestiegen und uns nun (um 00:42 Uhr) auf 37‘000 Fuss (11’284m) befinden.
Bald überfliegen wir die Datumsgrenze und setzen den heutigen Tag auf Anfang zurück… 😄
Und in ca. 7h sind wir dann in Hawaii - Aloha 😊En savoir plus
Dinner auf 190 Meter Höhe
18 février, Nouvelle-Zélande ⋅ ☀️ 20 °C
Wir haben gemütlich in den Tag gestartet und sind am Nachmittag nochmals Richtung Downtown Auckland gefahren.
Allerdings haben wir die Route angepasst und sind anstelle der Linie 82 mit dem Bus 814 nach Devenport gefahren und dann mit der Fähre rüber nach Auckland geschippert.
Mit den Flamingo Scootern (sorry Steffi gibt leider wieder kein Foto von mir mit einem pinken Helm 😁) gings dann weiter in die City rein. Gian wollte sich unbedingt noch ein Legoset kaufen, das er gestern gesehen hat und für Janosch gab‘s noch neue Schuhe. Danach plemperten wir eher ziellos durch die Strassen, weil der geplante Besuch der All Blacks Experience nicht klappte. Wir hätten gestern reservieren müssen… So gab‘s halt erst mal ein Zvieri (leckere Cookie-Sandwiches mit Glacé dazwischen). Neben dem Cookiestand war eine Art Spielsalon, die Timezone. Wir gingen einfach mal rein, mit der Absicht vielleicht ein Airhockey zu spielen oder so. Drinnen reihte sich Spielgerät an Spielgerät, das eine verrückter als das andere. Da man nicht einfach ein Spiel machen konnte, sondern gleich eine Karte mit einem Mindestguthaben von 30 Dollar kaufen musste, verzichteten wir darauf. Stattdessen schauten wir Asiaten zu, die wie wild auf einer Plattform herumtanzten und das Ganze voll im Griff hatten, keine Ahnung wie lange die dafür geübt haben müssen!!! Da kam ein Manager oder so vorbei und fragte, ob wir denn für die Jungs schon eine Karte gekauft hätten. Als wir verneinten, drückte er uns eine Karte in die Hand. 40 Dollar seien drauf, wir sollen uns einen spassigen Nami machen! 😳 Uiiiiha! Airhockey, Angrybirds versenken, Hau den Lukas, Hippo Flips, Auto rennen, Pianomaster und natürlich ein Ballergame… Bei jedem Spiel konnte man Tickets sammeln, die später in Preise umgewandelt werden konnten….
Danach mussten wir schon fast pressieren um noch rechtzeitig zu unserem Neuseelandabschlussessen auf dem Skytower zu kommen. Während dem Eindunkeln und dem leckeren Essen konnten wir noch einmal die herrliche Aussicht über die Stadt geniessen. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge schauen wir auf Morgen, wo es dann weitergeht Richtung Hawaii… Aber vorher heisst es noch Camper ausräumen und packen… 🥴 Freude herrscht!En savoir plus
In der Stadt Auckland unterwegs…
17 février, Nouvelle-Zélande ⋅ ⛅ 20 °C
Heute lassen wir den Camper auf dem Platz stehen und machen uns nach dem Frühstück auf zur Bushaltestelle, die gleich neben dem Restaurant Toktok liegen soll (gemäss dem Campingplatz Manager).
Nach 5 Minuten laufen stehen wir dann auch tatsächlich vor der Bushaltestelle und der Bus der Linie 82 kommt auch bereits nach ca. 7-8 Minuten daher. Der Camping Manager sagte uns, wir sollen dem Chauffeur einfach sagen dass wir 2 Erwachsene und 2 Kinder seien. Dann würde dieser das eintippen und ich könne mit der Kreditkarte eintappen (ist das selbe tap on / tap off System wie in Sydney). Der Chauffeur zeigte sich aber sehr offensichtlich wenig begeistert von meiner Aussage und legte den Kopf Augen verdrehend in den Nacken. Leicht angesäuert (hatte wohl eine sehr schlechte Nacht gehabt) gab er mir dann zu verstehen, dass ich einfach für eine Person eintappen und mit allen nach hinten gehen soll…
Ok, haben wir dann auch so gemacht. So haben wir uns 3 Tickets erspart… ☺️
Dasselbe dann auf dem Nachhauseweg. Jedoch war dieser Chauffeur ein wenig freundlicher. Morgen versuchen wir dann mit 4 verschiedenen Karten zu bezahlen, dass jeder ein Ticket hat.
In der Stadt angekommen schlenderten wir dann ein wenig herum und besorgten uns Tickets für den Sky Tower, welcher 328 Meter hoch in den Himmel ragt.
Mit diesem Ticket darf man gleich 3 Aussichtsplattformen besuchen.
Die Sky Bar auf Level 50, das Main Observation Deck auf Level 51 und die oberste Aussichtsplattform, das Sky Deck, auf Level 60.
Von da oben hat man wirklich einen phantastischen Ausblick auf die Stadt.
Die Scheiben sind nach aussen geneigt, sodass man gerade runter sehen kann.
Auch hat es Glaspaneelen im Boden, wo man sozusgagen im Nichts steht… 😬 Ein komisches Gefühl.
Auch der Lift nach oben war eindrücklich. Auch mit Glasboden und sogar mit Sicht nach draussen… 🤩
Wir winkten Tante Bethli und Daniela in der Ferne zu, genossen einen Drink in der Bar, schauten Leuten beim Skywalk und Skyjump zu (man kann auf dem Tower draussen auf einer Art Steg um den Turm herum gehen oder runter springen, alles natürlich gesichert)
bis wir alle genug Höhenluft geschnuppert hatten. Unten lösten wir dann für alle einen Flamingo E-Scooter frei (die dazugehörige App zu installieren und verifizieren, dauerte länger als die Fahrt selbst) und düsten mit 15 km/h zur High Street. Angepriesen wurde diese als eine DER Shoppingmeilen in Auckland. Wir waren in keinem einzigen Laden… 🤨 Nach dem Abstecher ins Warehouse (die Jungs wollten unbedingt noch Spielzeuge, dh Legos schauen) machten wir uns mit 5 Legobauplatten auf den Heimweg zum Camper, wo wir unser letztes Menü kochten: zur Vorspeise ein Cesar Salad mit Housedressing, Hauptgang waren Kartoffelwürfel an einer delikaten Tomaten-Rahmsauce frisch aus dem Glas und zum Dessert grusigi Apfeltartlets und halbwegs brauchbaren Guetsli (von den Gebäcken hier waren wir allgemein eher enttäuscht).
Wir Grossen bestanden noch auf eine Revanche im Brändi Dog und ja, wir bekamen wieder 2x grandios auf den Sack! 😫En savoir plus
Auckland
16 février, Nouvelle-Zélande ⋅ ⛅ 20 °C
Heute mussten wir unseren Enten und der Gans tschüss sagen, da wir unseren letzten Campingplatz ansteuerten. Doch bevor es nach Auckland ging machten wir boch einen Stopp bei den Kitekite Falls. Diese waren auch in Piha und durch einen 20 - 25 minütigen Marsch erreichbar. Janosch fand es sei den Aufwand des Marsches nicht wert und blieb im Camper zurück.
Als wir bei diesem wunderschönen Wasserfall angekommen waren, sahen wir dass man den Weg weiter bis oberhalb des Wasserfalls gehen kann. Trotz des Protestes von Gian nahmen wir die paar Höhenmeter noch auf uns und wurden mit einer schönen Aussicht und einem romantischen Bach belohnt welcher vor dem Wasserfall durch ein schönes Naturbecken geflossen ist.
In diesem haben wir sogar einen fast 1 Meter langen Aal entdeckt der uns, so haben wir es jedenfalls empfunden, angesehen und gemustert hat… 😄
Zurück beim Camper gings dann los in die Aglo von Auckland mit viel Verkehr und genervt/gestressten Verkehrsteilnehmern. 😄Wir wollten noch unsere Wäsche waschen bevor wir abreisen, da wir auf unserer Wasch-Prepaidkarte die wir lösen mussten noch 11 Dollar Guthaben hatten.
Beim Waschsalon angekommen sahen wir dass es gleich nebenan noch einen Barber gab. So lies sich Gian noch die Haare schneiden als die Wäsche am drehen war.
Während dem Trocknen der Wäsche, genehmigten wir uns noch eine Pizza von Dominos welcher auch dort angesiedelt war. So konnten wir gleich 3 Dinge auf einmal erledigen (Dominos Pizza stand eben auch noch auf unserer Probierliste)
Und nun sind wir auf unserem letzten, wenn auch nicht dem schönsten, Campingplatz.
Jedoch sind wir von hier aus mit dem Bus in ca. 20 Minuten in der City was ganz praktisch ist.
Noch 2 Runden Brändi Dog gespielt (händ scho weder ofe Sack becho fo dene 2 Jungs…😫! Jetzt stohts 9:7 för d‘Jungs…😳)
Mit etwas Wehmut stehen wir nun vor den letzten 3 Tagen und machen uns bereits Gedanken über das Packen (Juhuii, packe… 🙄) und Weiterreisen (wieder diese ESTA Formulrae ausfüllen… 🙄)
Aber ja gehört halt auch dazu…
(Obwohl wir uns ganz ganz kurz überlegt haben hier in NZ einfsch abzutauchen… 😆)En savoir plus
Piha #2
15 février, Nouvelle-Zélande ⋅ 🌬 18 °C
Heute morgen wurden wir von 🦆 und 🪿aufgeweckt, von denen es ziemlich viele auf unserem Campingplatz gibt. Einige von ihnen sind fast handzahm und dann gibt es auch einige „Hinkebeine“, die nur noch einen Fuss haben. Warum haben wir bis jetzt noch nicht herausgefunden.
Während dem Frühstück konnten wir jedoch eine andere Theorie aufstellen: Gänse schnattern, wenn sie kacka machen. Jedenfalls hat unsere „Hausgans“, die gemütlich vor unserem Camper lag, jedesmal einen Haufen gesetzt, wenn sie geschnattert hat… Anyway…
Da das Wetter am Morgen ziemlich wechselhaft war (immer mal wieder goss es wie aus Kübeln) verbrachten wir diesen im Camper bei einigen Runden Brändi Dog. Nun, es war nicht so unser Morgen: die Jungs haben uns 4 mal gnadenlos „abeglo“, so dass wir jetzt 7 : 8 im Rückstand sind…
Am Nachmittag, pünktlich zwei Stunden vor Ebbe, machten wir uns auf den Weg zu „The Gap“. Wir stellten uns auf einen gemütlichen Strandspaziergang ein, dieser wurde durch ziemlichen Gegenwind aber doch etwas zur Tortur. Von Kopf bis Fuss wurden wir sandgestrahlt, Peeling à la nature… Immerhin wurden wir am Ziel mit einer imposanten Brandung durch einen Felseinschnitt belohnt. Gewaltig, die Kraft des Wassers so zu beobachten!
Den Rest des Tages verbrachten wir mit chillen, Lego spielen, lesen, Hawaiireiseplanung, Enten füttern und Tennis spielen, das gratis zur Verfügung steht hier. Ich würde nicht sagen, dass wir‘s im Griff hatten, aber zumindest hatten alle ihren Spass dran…En savoir plus
Piha
14 février, Nouvelle-Zélande ⋅ 🌬 19 °C
Der Tag begann wettertechnisch wie der letzte aufgehört hat, bewölkt, regnerisch und trübe.
Der einzige Vorteil am Regen war dass unser Camper wieder mal etwas gewaschen wurde… 😆
Die befürchtete Menschenmenge am Strand blieb zwar aus, unsere Laune baden zu gehen aber auch.
Deshalb entschlossen wir uns wieder zurück Richtung Auckland in den Süden zu fahren.
Piha an der rauhen Westküste war unser Ziel welches wir nach 240 Kilometer und ca. 3,5h Fahrt erreicht haben.
Ein schöner Campingplatz mit einer sehr symphatischen Managerin erwarteten uns.
An unserem Platz angekommen erkundeten wir als erstes den Strand, welcher 4 Minuten zu Fuss vom Campingplatz entfernt ist.
Der Lion Rock, der den Strand ziert, entstand aus einem alten Vulkan welcher langsam (sehr langsam) verwittert. Es gäbe einen Weg auf diesen Felsen, allerdings ist dieser wegen Sturmschäden gesperrt und so ist mit dem Weg bereits nach ein paar Metern Schluss.
Wir liesen es uns aber nicht nehmen dafür um den Lions Rock herum zu klettern.
Auf dem schroffen und kantigen Vulkansgestein mussten wir allerdings gut aufpassen nicht zu stolpern, da dies hässliche Schürfungen verursacht hätte.
Wir kletterten soweit bis es nicht mehr weiter ging und das Wasser uns den Weg versperrte.
Der Anblick auf die kommende Flut des rauhen Meeres war auf diesen Felsen unbeschreiblich.
Die rohe Gewalt des Meeres so nah zu erleben war eindrücklich.
Weiter ging es dann noch etwas dem Strand entlang bis wir dann wieder zurückgingen.
Bei der nahegelegenen Bowlingclub Bar (ein Bowlingclub in Neuseeland ist nicht das Bowling wie wir es kennen, sondern eine Art Boccia) genehmigten wir uns noch einen Aperol Spritz. (jedenfalls wir Erwachsenen) Danach gings, nach einem Stopp auf dem Spielplatz, dann wieder zurück in den Camper wo wir noch 2 Runden Brandi Dog gespielt haben. Wir spielen Jungs gegen Eltern und momentan steht es 7 zu 4 für uns… 😁
Wir werden 2 Nächte hier sein, die letzten mitten in der Natur 😢, danach geht es dann Richtung Auckland in die urbane Welt der Stadt.En savoir plus

















































































































































































































































































































































































































































































































































































































































