• 5 Hechte on Tour
  • 5 Hechte on Tour

Slowakei, Ungarn und Rumänien

Dies wird eine Reise mit hoffentlich vielen Abenteuern. Denn zum ersten Mal heißt es nicht 5 Hechte on tour sondern diesmal sind es nur zwei von uns. Die nächsten zweieinhalb Monate werde ich mit meinem Hund alleine durch Europa reisen. Leia mais
  • Wildes Rumänien

    14 de setembro de 2024, Romênia ⋅ ☁️ 3 °C

    Die Nacht über hatte es viel geregnet. Dementsprechend war der Boden auch aufgeweicht. Als wir dann, nach dem Frühstück starten wollten, merkten wir schnell, dass wir keine Chance hatten mit unseren Autos den aufgeweicht Hügel hochzukommen. Durch unsere vergeblichen Versuche wurde der Boden nur noch schlammiger. Währenddessen besuchte uns noch ein Streuner. Meine Mutter und ich gingen zu einem Hof, ein paar hundert Meter entfernt. Dort fragten wir nach Hilfe, der Bauer musste lachen, holte aber dann seinen Traktor und nahm uns auf seinem kleinen roten Traktor mit zu unseren Autos. Erst zog er mich raus und danach den 5 Tonner meiner Eltern. Als Dankeschön schenkten wir ihm eine Flasche Wein aus Deutschland. Danach ging es dann nach Curtea de Argeș. Dort steht ein Kloster, wo rumänische Könige begraben wurden. Dieser Ort war sehr eindrucksvoll. Als wir fertig waren ging es auf die Transfagarasan. Auch das ist eine sehr beliebte Serpentinenstraße. Auf dem Anfang der Straße sahen wir ein Warnschild, wo vor Bären gewarnt wurde. Die Straße war voller Serpentinen und neben uns ging es mehrere hundert Meter steil nach unten. Für meine Mutter der absolute Horror, für mich Nervenkitzel pur. Und da sahen wir ihn plötzlich, einen Bären, in freier Wildbahn, direkt an der Straße. Ich war völlig aus dem Häuschen. Auch auf der weiteren Strecke sahen wir immer wieder Bären. Als Highlight entdeckten wir sogar eine Mutter mit ihren drei Babys. Wir beobachteten sie lange. Leider warfen immer wieder Leute den Bären Essen hin. Was natürlich dazu führt, dass die Bären sich kein eigenes Futter mehr suchen sondern sich auf die Menschen verlassen. Aus anfänglichen zwei Stunden Fahrt wurden fünf Stunden. Auch die Ausblicke waren wieder zum verlieben. Bei einem Straßenverkäufer kauften wir Wurst und Käse und dann irgendwann kamen wir endlich oben an. Wir stellten uns direkt an den Bergsee und kauften dann bei einer weiteren Straßenverkäuferin ein. Dort fanden wir tatsächlich Bärenfleisch und das konnten wir uns einfach nicht entgehen lassen. Unser Tisch zum Abendessen war reichlich gedeckt mit Wurst, Käse, Gulaschsuppe und Brot, alles regionale Produkte der rumänischen Bauern.Leia mais

  • Zu Besuch bei Dracula

    15 de setembro de 2024, Romênia ⋅ ☀️ 14 °C

    Während der Hunderunde mit Ilvy entdeckte ich einen tollen Felsen, von dem aus man eine wundervolle Aussicht hat. Dort oben fühlte ich mich frei und für einen Moment waren mir sogar die 1 Grad Außentemperatur egal. Zum Frühstück gab es heute ein bisschen Fleisch vom Grill und Käse im Maismehlmantel, das war aber nicht so mein Fall. Wir ließen uns Zeit auf dem Weg nach unten, sahen noch einen kleinen Bären und füllten den Wassertank meiner Eltern auf. Dort kamen zwei kleine Kinder mit einem Kinderwagen zu uns. Ihre Klamotten waren schmutzig und sie hatten keine Schuhe an. Sie waren dabei Pfandflaschen zu sammeln und zu erbetteln. Leider hatten wir keine aber wir schenkten ihnen ein paar Naschies. Um 17 Uhr kamen wir dann am Schloss von Dracula an. Um Klartext zu reden, von außen war das Schloss wirklich spannend anzusehen aber von innen war es einfach nur voll mit Touristen und es war nichts besonderes. Die über hundert Euro war es nicht wert. Die Folterkammer jedoch war wirklich cool und auch der geheime Tunnel mit KI generierten Gemälden von Dracula und anderen Persönlichkeiten war sehr interessant. Gegen 18:30 Uhr waren wir fertig mit dem Schloss. In 11 Minuten Entfernung fanden wir einen Schlafplatz. An diesem haben wir einen wundervollen Blick auf die Berge und auf die Lichter der Stadt.Leia mais

  • Die Wehrburg von Prejmer

    16 de setembro de 2024, Romênia ⋅ 🌙 13 °C

    Heute ließen wir uns etwas mehr Zeit und so ging es erst gegen 14 Uhr los zur Wehrburg nach Prejmer. Der Bau der Burg fing im Jahre 1218 an. Fast alleine schlenderten wir durch den Wehrgang, der um die ganze Burganlage führte. Man konnte eine alte Schule, ein Bauerngebäude, eine Kirche und die Todesorgel begutachten. Diese erkannten wir garnicht, obwohl ein großes Schild daraufhin wies. Unter der Todesorgel stellten wir uns eine eiserne Waffe vor, die mehrere Geschosse gleichzeitig abfeuern konnte und währenddessen neu befüllt werden konnte. Wir fanden aber nur ein Brett in der Mauer vor, welches sich drehen konnte. Später erklärte man uns dann, dass genau dieses Brett die Todesorgel war. Auf sie wurden Gewehre gelegt und unten wurden gleich neue befüllt, damit die Feinde durchgehend unter Beschuss standen. Insgesamt verfügte die Burganlage über 272 Kammern, wo einzelne Bauernfamilien untergebracht waren. In den hölzernen Gängen musste man aufpassen, da einige Bretter schon bedenklich nachgaben. In über 12 Metern Höhe war das nicht so witzig. Die Rumänen legen einfach nicht so viel Wert auf Sicherheit. Auf dem Weg zu unserem Schlafplatz gingen wir noch einkaufen und an unserem Schlafplatz angekommen zogen ein paar Bauern mit ihren Kühen vorbei. Ruhig ließen wir den Abend ausklingen. Aber heute werden wir wohl nicht alt.Leia mais

  • Noch immer keine Brötchen

    17 de setembro de 2024, Romênia ⋅ ☁️ 20 °C

    Ilvy und ich wurden auf unserer täglichen Runde wieder von Kühen begrüßt. Als wir wieder am Auto ankamen fuhr direkt ein Traktor an uns vorbei, winkte uns und fuhr Schnur stracks durch den naheliegenden Fluss. Dann kippte fast sein Traktor bei einem kleineren Anstieg um und der Bauer war über alle Berge. Zuerst ging es zu der Seilbahn nach Bușteni. Kurz vor unserem Ziel wurden wir von einem Mann abgefangen. Er lotzte uns auf einen Penny Parkplatz und meinte die Seilbahn wäre wegen Reparaturarbeiten heute gesperrt, jedoch könne er uns in einem kleinen Bus nach oben bringen. Im Internet sahen wir, dass die Bahn wirklich heute geschlossen hatte. Dem Mann trauten wir trotzdem nicht. Es war nämlich nicht nur ein Mann sondern eine Gruppe von 4 oder 5 Männern, die immer wieder Touristen abgefangen haben. Wir fuhren weiter. Es ging zu dem Grab von Vlad, dem Vorbild für Dracula. Auf dem Weg dorthin entdeckten wir zwei kleine Welpen ohne Mutter. Wir gaben ihnen Futter. Fürst Vlad wurde auf einer Insel in einer Klosterkirche begraben. Auf dem Festland standen überall riesige Villen aber die Straße dorthin war trotzdem katastrophal. Die Klosterkirche war wirklich hübsch aber in dem Grab hätte auch sonst wer liegen können. Es gab keine Inschriften sondern nur ein Bild von Vlad auf dem Grab. Nachdem wir die Klosterkirche von allen Seiten bestaunt hatten fuhren wir in Richtung schwarzes Meer. Ganz bis dorthin schafften wir es aber nicht also suchten wir auf der Hälfte des Weges einen Schlafplatz. Zwischendurch gingen meine Mutter und ich den vierten Tag in folge auf Brötchensuche, wir fanden wieder keine. Die Rumänen mögen wohl lieber Brot. Ich fand einen Schlafplatz an einem See. Dieser war umgeben von Melonenfeldern und anderen landwirtschaftlich genutzten Flächen. Mit der Drohne fotografierte ich ein paar grasende Schafe und zum Abschluss des Tages gab es mal wieder einen wunderschönen Sonnenuntergang.Leia mais

  • Shoppingtour

    18 de setembro de 2024, Romênia ⋅ ☀️ 22 °C

    Als ich Ilvy davon abhalten wollte, ihren geliebten Ball sonst wo hin zu tragen, kam ein Schäfer mit seiner Schafheerde an unseren Autos vorbei. Ich nutzte diese Gelegenheit und machte mit Ilvy ein Frusttrationstraining, da auch sechs Hunde mit dem Schäfer mitliefen. Nach dem Frühstück sollte es dann ans schwarze Meer gehen. Gegen 12 Uhr fuhren wir los, laut dem Navi sollte die Fahrt zwei Stunden dauern. Tja meine Mutter und ich kamen nach fünf Stunden dann auch mal am Meer an. Was wir die ganze Zeit gemacht haben? Wir haben einen NewYorker und einen C&A entdeckt. Wenn Frauen shoppen gehen dauert es dann halt immer ein bisschen. Dann qautschten wir uns auch noch mit einer sehr netten Verkäuferin fest. Glücklich und mit einer riesigen Einkaufstasche ging es zurück zum Auto. Ein paar Minuten später entdeckten wir dann auch noch einen neuen Einkaufsladen, der ein bisschen der Metro ähnelte. Auch dort verging die Zeit komischerweise sehr schnell. Wie gesagt gegen 17 Uhr kamen wir dann am schwarzen Meer an. Ich hatte das Rauschen des Meeres wirklich vermisst. Die frische Seeluft wehte mir seit langem mal wieder durchs Haar. Ich habe das Meer so sehr vermisst. Vor mir lag ein Schiffswrack eines alten Frachters. Auf ihm saßen ein paar Vögel und die Wellen brachen sic an den verosteten Teilen. Nachdem ich das Gefühl, welches das Meer mir gab, in mich aufgenommen hatte ging es noch einmal schnell zu Kaufland und dann zu dem heutigen Schlafplatz. Nun stehen wir direkt an einer Klippe mit Sicht auf das weite Meer. Heute wird das Rauschen des Meeres mich in meinen Schlaf begleiten und ich freue mich schon sehr darauf.Leia mais

  • Im Wein liegt die Wahrheit

    19 de setembro de 2024, Romênia ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute ging es zum größten und bekanntesten Weingut in Rumänien. Die Weine haben mehrfache Auszeichnungen und Preise bekommen. Dort angekommen sah das Gebäude zur Weinverkostung aber geschlossen aus. Ein Mann vor der Tür bot uns eine Zigarette an und wir lehnten ab. Danach fuhren ein paar sehr luxuriöse Autos auf den Hof. Mehrere Männer stiegen aus und man sah, dass sie sogar einen Fahrer hatten. Allesamt gingen sie in das zuvor vermeintlich geschlossene Kellerstübchen. Wir gingen einfach mal hinterher. Die Kellnerin machte uns deutlich klar, dass der Weinkeller heute einer geschlossenen Gesellschaft gehörte. Einer der Männer kam zu uns und sagte uns wir sollen eine Minute warten. Danach kam er mit einem anderen Mann wieder und der lud uns auf perfektem Englisch ein, mit an ihrem Tisch zu sitzen. Dankbar lehnten wir ab. Der Mann redete noch kurz mit der Kellnerin und plötzlich lotste sie uns zu einem der Tische. Trotz der privaten Gesellschaft hatte der nette Herr so lange mit der Kellnerin diskutiert, dass auch wir eine Weinverkostung machen konnten. Aus je vier Weingläsern wurden dann 9 und der sonst leere Tisch wurde gefüllt mit frischem Brot und einer riesigen Käseplatte. Dazu bestellten wir noch Rippchen und ohne ihn zu bestellen bekamen wir einen traditionellen Kuchen aufgetischt. Auch ohne das der Wein einem die Wahrheit entlockt war eindeutig, dieser Wein war unglaublich lecker. Leicht beschwippst ging es dann gegen Abend wieder zu den Autos. Es ging mir noch gut genug, um 35 Minuten Fahrt auf mich zu nehmen. Sicher kam ich dann an einem See an. Auch hier war wieder ein Schäfer mit seiner Schafherde unterwegs und grüßte freundlich. Ich genoss die letzten paar Sonnenstunden des Tages, indem ich mein Buch weiterlas und danach machte ich meinen Lieblingssalat.Leia mais

  • Ein Fisch im Großvormat

    20 de setembro de 2024, Romênia ⋅ ☀️ 21 °C

    Nachdem ich die Gänse auf dem See beobachtet habe ging es nach Năvodari. Dort ging es zu einer Fischverkaufshalle, die selbst aussah wie ein riesiger Fisch. Auch wenn die Halle geschlossen hatte war die Außenfassade wirklich sehenswert. Eine Stunde später war ich in Jurilovca angekommen dort sollte es alte Fischerhäuschen geben. Doch wir sahen nicht nur diese sondern auch die Vorbereitungen für ein riesiges Festival. Leider startet dieses erst morgen. Nach einer kleinen Stadtbesichtigung ging es zu einem Platz am See, an dem wir auch über Nacht stehen bleiben. Ich ließ noch die Drohne steigen und den Rest des Tages genossen wir die Sonne.Leia mais

  • Die Rumänen in Feierlaune

    21 de setembro de 2024, Romênia ⋅ ☀️ 22 °C

    Könnt ihr euch noch an die Festivalvorbereitungen erinnern, von denen ich gestern berichtet habe? Zum heutigen Start des Festivals waren wir wieder dort. Auf einem Feld vor der Stadt wurde ein riesiger Parkplatz errichtet. Dieser war voll mit Autos und Reisebussen. Die Polizei wies uns einen Platz zu. Mit einem Schuttelbus wurden wir in die Stadt gebracht. Nur mal so nebenbei, Shuttle und Parkplätze waren kostenlos. Der Ort war brechend voll und im Vergleich zu gestern kaum wiederzuerkennen. Zuerst wollten wir eine Bootstour machen, die kostenlos angeboten wurde. Leider jedoch bekamen wir in keinem der Boote einen Platz. Also ging es weiter auf Entdeckungstour. Neben selbstgemachten Dingen gab es auch jede Menge Stände, wo essen verkauft wurde. Vor allem Fisch und Meeresfrüchte waren an vielen Ständen zu sehen. Ich holte mir einen Hornhecht, der absolut lecker war. Es war wirklich schön zu sehen, wie jeder gut drauf war und wie das Essen meist auf traditionelle Art und Weise gekocht wurde. Obwohl es viele Sitzplätze gab war es schwer einen zu finden. Alle Plätze waren belegt und wenn einer frei war, war er mit einer Jacke reserviert. Das nervte am Ende wirklich, da Hornhecht im Stehen nicht so gut zu essen ist. Desweiteren sah man viele Rumäninen in ihrer traditionellen Kleidung. Nach einem Softeis und einem BubbleTea später am Tag ging es mit dem Shuttle wieder zum Parkplatz. Leider vergaß ich meinen Abwassertank zu schließen und somit machte mein Auto direkt vor der Polizei pipi. Laut meinem Vater hat mich einer der Polizisten mit einer Trillerpfeife zurückpfeifen wollen aber mit geschlossenen Fenstern und den Motorengeräuschen meines Autos habe ich das nicht mitbekommen. Bevor wir an unserem Schlafplatz ankamen holten wir noch schnell ein paar Gefrierbeutel und kraulten einen Streuner. Plötzlich kam ein wirklich gruseliger Mann auf uns zu, bevor er uns erreichen konnte waren wir schnell ins Auto gestürmt. Er war in dem Sinne gruselig, da er total deformierte Beine hatte. Diese waren extrem lang und in alle möglichen Richtungen verbogen, dass er überhaupt laufen konnte war ein Wunder. Er hatte uns schon seit dem raus gehen aus dem Supermarkt beobachtet. Mein Vater, der schon an unserem Schlafplatz angekommen war, teilte uns mit das der Weg zu dem Platz total blöd sei. Wir verstanden nicht genau was er meinte, bis wir auf den Endweg einbogen. Erst sollte es einen extrem steilen Hügel hinaufgehen. Dort oben angekommen sah en wir schnell, dass der Weg durch einen Sandhaufen versperrt war. Da ich dort oben nicht drehen konnte, musste mich meine Mutter den Berg rückwärts wieder hinunterlotsen. Während mein linker Vorderreifen schon in der Luft hing, rutschte der Rest des Wagens in einer unangenehmen Schräglage den Hügel wieder hinunter. Auf einem unglaublich holprigen Weg ging es dann weiter. Stellenweise waren die Schlaglöcher extrem tief und so matschig, dass ich gerade so nicht stecken geblieben bin. Zwischendurch musste meine Mutter noch ein Pferd von der Straße holen, da der Strick des Pferdes uns den Weg versperrte. Am Ende angekommen musste ich noch einmal diesen blöden Hügel hoch, setzte auf und rollte wieder runter. Ich überließ meinem Vater den letzten Anstieg und auch er setzte noch einmal auf. Doch dann standen wir endlich an einem schönen Platz mit Blick auf einen der Arme des Donaudeltas. Ich würde mal sagen, dass war wieder ganz normales Chaos mit meiner Familie.Leia mais

  • Seadler, Pelikan und Co

    22 de setembro de 2024, Romênia ⋅ ☀️ 23 °C

    Nach der Erkundung eines Schifffriedhofs am Morgen ging es nach Tulcea. Schnell wurde das Womo geparkt und die Hunde wurden verabschiedet. Nach einem kurzen Spaziergang fanden wir direkt einen Anbieter für eine Tour ins Donaudelta. Nach einer kurzen Wartezeit stiegen wir dann auch schon ins Boot. Fünf Stunden lang fuhren wir durch das Donaudelta mit Blick auf Pelikangruppen, Seeadler und anderen Tieren. Zwischendurch stoppten wir bei einem Museum auf der Insel Mila 23. Auch Essen bekamen wir. In dem Restaurant in dem wir aßen gab es unglaublich viele Babykatzen. Es war wirklich schwer keine davon mitzunehmen. Zu essen gab es panierten Fisch. Die Tour war leider nur auf rumänisch aber ein super nettes Mädchen übersetzte uns alles ins englische. Die ganze Tour war wirklich lustig und es machte total Spaß mit Vollgas durch die engen Wasserwege zu brettern. Zurück am Festland bedankten wir uns bei dem Fahrer und auch bei den Mädels für die Übersetzung. Leider gab es danach ein unschönes Erlebnis, was uns wohl im Gedächtnis hängen bleiben wird. Im Wasser schwamm ein toter Hund. Betroffen gingen wir zurück zu den Autos. Kurz vor unserem Schlafplatz unterhielt ich mich noch sehr angeregt mit ein paar Truthähnen. Auch heute mussten wir wieder über einen Hügel aber diesmal war ich schlauer und schaute vorher, ob man dort reibungslos hoch und wieder runter kommt. Nun stehen wir direkt an der Donau und kein Licht und kein Geräusch ist weit und breit.Leia mais

  • Auf Rumäniens Straßen

    23 de setembro de 2024, Romênia ⋅ ☀️ 20 °C

    Zu unserem heutigen Ziel mussten wir über vier Stunden fahren. Aber erstmal unterhielt ich mich wieder mit den Truthhänen. Danach hieß es dann aber weg vom Donaudelta und ab wieder in Richtung Mitte von Rumänien. Wir sahen Esel, Kühe, Ziegen, Schafe Pferdekutschen und vieles mehr und das alles auf oder an der Straße. Irgendwann kamen wir dann bei dem Männerkloster in Neamț an. Obwohl das Kloster wirklich ein reines Männerkloster sein sollte, konnten wir auch Nonnen sehen. Das Kloster an sich war sehr groß und die Kirche uralt, was man an den alten Wandmalerein sah. Dort fasste ich eine Leiche an, welche vor vielen Jahren auf dem Gelände gefunden wurde und als heilig gilt. Bei dem Kloster lernten wir auch ein älteres deutsches Pärchen kennen, welches auch mit einem Wohnmobil unterwegs war. Wir unterhielten uns sehr lange und die beiden gaben uns gute Tipps für weitere Ziele und worauf wir achten sollten wie zum Beispiel beim Essen. In dem Klostershop wurden wir dann von einem der Mönche angesprochen auf die Frage woher wir kommen würden antworteten wir natürlich mit Deutschland. Daraufhin sprach er mit uns fast Akzentfrei mit uns auf deutsch. Er hatte sich die Sprache damals selbst beigebracht aber das er hochintelligent ist merkte man schnell. Wir kauften bei ihm noch Honig und danach schauten wir uns eine wunderschön bemalte Kirche an, welche in einem orthodox- spirituellen Internat stand. Danach fuhren wir zu einem Schlafplatz und Ilvy durfte sich nochmal ordentlich austoben.Leia mais

  • Total enge Schlucht???

    24 de setembro de 2024, Romênia ⋅ ⛅ 16 °C

    Nachdem wir heute morgen von einer Heerde Kühe überrascht wurden und uns sehr darüber freuten ging es wieder auf die Straße. Es sollte zur Bicaz Klamm gehen. Im Internet und Reiseführer wurde diese Schlucht als total eng und dunkel dargestellt. Aber bevor wir dort ankamen entdeckten wir einen Pilzverkäufer, dieser hatte rund 5 Kilo Steinpilze in einem Eimer und wir kauften ihm alle ab. Danach ging hatten wir wirklich wunderschöne Ausblicke und kamen an Straßenhunden und einer Katze vorbei. Eine Hündin von der Gruppe war so dünn, dass man sich denken konnte, dass sie in diesem Zustand den näschten Winter nicht überstehen würde. Es machte mich traurig und auch auf eine Art wütend. Ich wollte helfen aber außer den Hunden Futter zu geben und ihnen wenigstens für eine kurze Zeit meine Aufmerksamkeit zu schenken konnte ich nichts tun. Bedrückt fuhr ich weiter. Auch mit der Katze kuschelte ich, während ich die Drohne steigen ließ. Die Klamm war nicht wirklich eng. Wir sind schon tausend mal engere Straßen gefahren. Ich war sehr enttäuscht aber die Felsen, die steil in die Höhe ragten waren trotzdem einen Blick wert. Kurz nach der Klamm entdeckten wir ein Restaurant an dem roten See, welcher laut einer Legende gefärbt wurde nachdem mehrere Arbeiter in den See stürzten und durch ihre Verletzungen und ihr Blut den See blutrot färbten. Von der roten Farbe sah man nichts aber das Essen war mega lecker und danach ging es noch in ein paar kleinere Stände wo ich mir ein hübsches Messer kaufte. Oben auf einem Berg endtdeckten wir dann eine Sommerrodelbahn und da konnten mein Vater und ich nicht wiederstehen. Die Bahn war echt mega cool und wir waren komplett alleine dort. Das hieß für mich mit Vollgas den Berg runter ohne zu Bremsen. Bei manchen Kurven hatte man das Gefühl aus der Kurve zu fliegen aber genau das macht ja den Reiz aus. An der Sommerrodelbahn waren drei Honigverkäufer und bei einer älteren Dame deckten wir uns mit allen möglichen Sorten ein. Als Dankeschön schenkte sie uns ein naturelles Antibiotikum, abgefüllt in einem kleinen Fläschchen. Danach ging es zu einem Schlafplatz ein Stück weiter den Berg runter und ich hoffe ich werde heute Nacht nicht von einem Bären gefressen. Aufjedenfall bin ich am Schlafplatz ordentlich an meine Grenzen gekommen denn ich bin Treppen gestiegen. Wie auf dem letzten Foto zu erkennen ist.😂Leia mais

  • Direkt in einem Gewitter

    25 de setembro de 2024, Romênia ⋅ 🌩️ 17 °C

    Heute waren wir wieder rund 6 Stunden am fahren. Laut Navi sollte die Fahrt nur knapp vier Stunden dauern aber bei schönen Ausblicken und Fahrten durch irgendwelche kleinen Dörfer, wo die Straßen in endlosen Serpentinen enden und diese gerade mal so breit ist, dass ich mit meinem Auto da gerade so hinpasse, dann dauert die Fahrt schonmal ein paar Stunden länger. Irgendwann gegen 18 Uhr kamen wir bei einer Kirche an. Diese ist mit 72 Metern die höchste Holzkirche Eugopas. Leider hatte sie bei unserer Ankunft schon geschlossen aber hübsch anzusehen war sie trotzdem. Einen Blick durch die kleinen Fensterchen konnten wir trotzdem erhaschen. Der kleine Friedhof drum herum war sehr ungepflegt und somit das komplette Gegenteil zu der hübschen Kirche. 17 Minuten weiter fanden wir einen Schlafplatz. Dieser lag auf einem Berg über mehreren Tälern. Somit haben wir einen unglaublichen Blick auf tausend funkelnde Lichter und auf ein Gewitter. Dieses war noch weit weg als wir ankamen und kam dann immer näher. Wir konnten beobachten, wie in der Stadt der Strom ausfiel und wie ein Mast vom Blitz getroffen wurde und im Funkenregen endete. Als das Gewitter über uns war war der Donner ohrenbetäubend laut und die Blitze erhellten unsere ganze Umgebung. Der Regen prasselt nun sanft auf die Dächer der Autos und so konnten wir entspannen.Leia mais

  • Die Geschichten der Toten

    26 de setembro de 2024, Romênia ⋅ ☁️ 20 °C

    Bei dem Spaziergang mit Ilvy sahen wir heute morgen zwei Füchse. Ilvy verjagte die beiden erfolgreich. Es ging dann zu einer Fleischerei, diese war aber durch einen Autoladen ersetzt worden. Der Verkäufer schickte uns zu einer Fleischfabrik. Dort wurden wir gefragt, ob wir Bauern seien und die Frau im Büro holte schon einen riesen Zettel zum notieren unserer Bestellung raus. Wir erklärten ihr dann, dass wir nur ein bisschen Wurst haben wollten und sie tippte bei Google Maps für uns einen Fleischer ein. Dort kauften wir gefühlt den ganzen Laden leer. Danach ging es noch zu Lidl und dann endlich wieder in die Serpentinen. Ich wählte diesen Weg freiwillig, da ich diese Art von Fahren sehr mag. Diese Entscheidung war wirklich gut denn so sahen wir prunkvolle Tore, ein Restaurant mit Wasserfall, wo man sich seinen Fisch selber angeln konnte und ein paar Omis, die am Straßenrand verschiedene Dinge verkauften. Als wir irgendwann abbiegen mussten hörte auf einmal die Straße auf. Plötzlich war da nur noch Geröll und aus dem anderen Teil der Straße schauten viele Metallstangen. Ich entschied mich für eine sechs Minuten schnellere Route und wir fuhren dort lang, wo man keine Straße mehr erwartete. Auf dem Weg wurde es total eng und auf der Straße lagen verwirrte Enten und Gänse. Die Menschen schauten mich an, als hätten sie noch nie ein Auto gesehen und als ich mich dann um die letzte enge Kurve gekämpft hatte waren wir endlich an dem See angekommen, der aus der Vogelperspektive wie eine Menschenkopf aussehen sollte. Naja zum mindest mit etwas Fantasie konnte man da einen Kopf erkennen. Über eine etwas bessere Straße ging es dann weiter zu ein paar Souvinirständen. Dort fanden wir endlich mal Postkarten und damit ging es dann zur Post. Diese sah extrem heruntergekommen aus, dass wir dachten die würde garnicht mehr existieren. Zu unserer Verwunderung ließ sich die Tür jedoch öffnen. Der Raum war komplett leer bis auf einen Tisch mit Stuhl und einem Raum wo eine Frau uns Postkarten für Deugschland ausjändigte. Nebenan war dann leider ein Fleischer wo wir natürlich nochmal rein mussten. Eine der Würste war so lecker, dass wir nochmal zurück zu dem Fleischer mussten. Daneben war ein Supermarkt namens Profi. Dort fanden wir die Lieblingsbrötchen meiner Mutter. Ein kleiner Junge, wahrscheinlich ein Zigeuner, belästigete uns schon von Anfang an. Die Krönung war dann, dass er einfach so Brot in unseren Einkaufswagen legte und wollte, dass wir es ihm kaufen. Als wir das nicht taten beleidigte er uns und verfolgte uns bis zu unserem Auto. Danach ließ er uns endlich in Ruhe. Nach gut einer Stunde wo wir auch wirklich mal die ganze Zeit gefahren sind kamen wir am Fröhlichen Friedhof an. Dieser ist bunt bis in die Kirchenspitze. Auch die Grabsteine sind bunt und das beste daran? Auf jedem einzelnen wurde in Bild und Schrift die Lebensgeschichte der Toten festgehalten. Manche waren Bauern, andere waren Ärzte oder Lehrer. Die Geschichten waren spannend und herzergreifend. Auch ein Baby war mit unter den Gräbern, das kleine Mädchen wurde gerademal ein Jahr alt. Sie starb, weil ihre Eltern nicht das Geld hatten für sie die nötigen Medikamenten zu kaufen. Danach stöberten wir durch ein paar weitere Souvinirgeschäfte. An der Grenze zur Ukraine Bogen wir dann in eine enge Straße ab zu unserem Schlafplatz. Über viel spitze Steine ging es einen steilen Berg hoch und mussten stoppen, da der Weg zu unseren eigentlichen Schlafplatz für mein Auto unzumutbar war. Ein bißchen weiter unten stellten wir uns dann auf eine Wiese bei mehreren alten Eichen. In zwei Kilometern Entfernung ist die Ukraine. Vom Krieg bekommt man hier absolut nichts mit. Aufgrund der Nähe zur Grenze haben wir absolut kein Internet aber es ist auch mal schön völlig von der Welt abgekoppelt zu sein. Gerade kam sogar Besuch auf vier Pfoten vorbei.Leia mais

  • Ab nach Hause

    27 de setembro de 2024, Eslováquia ⋅ ⛅ 19 °C

    Tja heute machten wir uns auf den Weg nach Hause. Der Abend gestern tat nochmal richtig gut aber auch irgendwie ungewohnt. Ungefähr 20 Minuten nachdem wir losgefahren waren sahen wir mitten in den Serpentinen ein Wohnmobil am Straßenrand stehen. Es war ein altes deutsches Ehepaar mit einem platten Reifen. Mein Vater hatte alles wichtige an Werkzeug dabei und so wechselte er den Reifen und ich half tatkräftig mit. Während wir dann weiterfuhren entdeckten wir noch einen Straßenmarkt und da mussten wir natürlich nochmal kurz anhalten. Es gab viel Obst und Gemüse und lebendige Hühner. Ich wollte unbedingt eins kaufen aber leider konnte ich meine Eltern nicht überzeugen. Durch die Massen von Menschen und auf einer engen Straße ging es dann weiter. Wenn ich eins im Urlaub gelernt habe dann, wie man ein Profi im Fahren wird und jede ach so schlimme Situation mit dem Auto meistert. Nach einem Besuch im Tierladen ging es dann zu einem Schlafplatz, der uns aber nicht gefiel und dann zu einem anderen. Dieser hat einen 360° Blick über die Slowakei. Ach übrigens wurden wir an der Grenze zu Ungarn erstmal ordentlich auf illegale Einwanderer durchsucht und kurz nach der Ungarischen Grenze wurde ich dann von der Polizei angehalten. Da sie mein Kennzeichen sahen und somit nicht mehr wussten was sie machen sollen wurde ganz spontan ein Alkoholtest bei mir durchgeführt. Dieser war natürlich negativ.Leia mais

  • Die 10000 km Marke

    28 de setembro de 2024, Alemanha ⋅ 🌙 6 °C

    Heute mussten wir ordentlich Strecke machen. Bis zu unserem geplanten Schlafplatz mussten wir noch die Hälfte der Slowakei durchqueren und noch einmal ganz der Länge nach durch Tschechien fahren. Wir wären gut durchgekommen, wenn man nicht meine Mutter und mich zusammen in ein Auto gesetzt hätte. Zuerst hielt uns ein Lidl auf und später dann ein Souvenirladen an der Straße. Dieser verkaufte von Pelzjacken bis hin zu Wurst und Käse wirklich fast alles. Auch Fuchsfelle waren unter der angebotenen Ware dabei. Da konnten wir einfach nicht wiederstehen und mussten nochmal Geld ausgeben. Wir fuhren an Orten vorbei, die ich im laufe meiner Reise schon erkundet habe und dann war es so weit. Am Anfang meiner Reise habe ich mein Auto meine gefahrenen Kilometer zählen lassen und dann sah ich heute die Zahl 9999km und wie die Anzeige dann auf die 10000 umsprang. Ich war wirklich stolz darauf. Insgesamt bin ich heute fast 12 Stunden gefahren und habe 923 Kilometer zurückgelegt. In Deutschland angekommen überkam mich ein komisches Gefühl. Deutschland ist einfach so anders und verdammt kalt. Während ich heute morgen noch in kurzen Klamotten rumlief stehe ich jetzt fröstelnd vor meinem Auto. Was erwartet man auch anderes bei 6 Grad Außentemperatur. Auf unserem Schlafplatz steht leider noch ein anderer Camper aber nach keiner einzigen Pause, außer den Tankstops, bei knapp 12 Stunden reiner Fahrzeit, ist mir das jetzt schnuppe. Ich freue mich einfach nur noch auf mein Bett.Leia mais

  • Alles hat ein Ende

    29 de setembro de 2024, Alemanha ⋅ ☀️ 12 °C

    Tja nun trennten uns nur noch gut sieben Stunden von zu Hause. Als wir losfahren wollten kam ein Auto. Die Frau kam gleich auf uns zu und sagte sehr fröhlich, dass sie uns schön öfter auf dem heutigen Schlafplatz gesehen hat. Wir unterhielten uns noch ein bisschen und dann ging es los. Leider kamen wir durch mehrere Staus aber irgendwann bogen wir dann in unsere Straße ein und begannen das Auto auszuräumen. Aber zuerst wurden mal unsere neuen Nachbarn auf Zeit begrüßt. Endlich haben wir wieder Schafe hinter unserem Haus. Da freut man sich doch gleich ein bisschen mehr wieder hier zu sein. Zum Abendessen probierten wir dann den neuen Dönermann in unserem Ort aus. Nun ist meine Reise zuende und ich freue mich sehr, dass ihr mich begleitet habt. Bis zum nächsten Mal.Leia mais

    Final da viagem
    29 de setembro de 2024