• A und E on the way
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  • A und E on the way

WELTREISE A+E on the way

Uma aventura indeterminada pela A und E on the way Leia mais
  • Wanderung durch den Dschungel

    19 de maio de 2025, Malásia ⋅ 🌩️ 31 °C

    Montag, 19.05.2025

    Wir stehen auf, wenn es noch Nacht ist. Das heißt gleichzeitig, es ist die kühlste Zeit des Tages. Wir machen unser Yoga, das wir jetzt fast 2 Monate sträflich durch das Radfahren vernachlässigt haben.
    Sobald es hell wird, kommen mit dem ersten Tageslicht auch die Steckmücken. Wir haben nur 1 Möglichkeit es erträglich zu machen: „Mückenspray“ dieser wirkt so zu 70%.
    Danach bereite ich unser Frühstück zu, während Alex mit dem deutschen Pärchen und unserem Schiffsagenten hin- und her kommuniziert.
    Wirklich nicht easy!
    Dann gehts in den Park, wir durchwandern ihn von Süden nach Norden, laufen steile Waldpfade rauf und runter, und genießen die tropische Pflanzenwelt. Die Hängebrücke ist ein besonderes Highlight gewesen.
    Wir schwitzen wie verückt bei diesen feucht-heißen Temperaturen, aber unsere Kondition die wir uns beim Radlfahren geholt haben, machen die Tour eigentlich unanstrengend und leicht, obwohl es steil bergauf und bergab geht.

    Gegen 13h sind wir bei Kohbi zurück, kochen Mittagessen und machen uns danach auf zu unserem Schiffsagenten bei der CTE LINKS SDN BHD.
    Mehr als eine Stunde durch die Stadt, nach 16 h erreichten wir sein Büro. Es gab noch ganz viele Fragen zu klären. Auch von seiner Seite musste er bei der Shipping Company noch einige Fragen abklären.
    Das heißt, es ist noch nichts wirklich fixiert, klar und unterschriftsreif !!! Das ist ein Hängen zwischen den Stühlen, unglaublich. Der seitlich und oben offene Schiffscontainer ist auch einer der alten Sorte, hat nicht so viele Verzurrungspunkte, und so ist es auch nicht klar, ob wir uns den Container mit den Deutschen teilen können.
    Alex hat auch noch Kontakt zu einem RORO - Agenten, hier wird das Auto direkt aufs Schiff gefahren und dort verzurrt, ohne Container. Das ist die billigere Variante, bedeutet aber auch, dass wir unseren Autoschlüssel abgeben müssen, und dass, wie schon so oft vorgekommen, das Fahrzeug aufgesperrt wurde während des Transportes und einiges entwendet wurde.
    Hier warten wir auch noch auf wichtige Informationen.

    Wir suchen uns einen Schlafplatz in der Nähe unseres Shipping-Agents.
    Ein toller Park mit Sackgasse, Toilettenanlage und gegenüber die Moschee.
    Sehr ruhig, die Autos sind kaum hörbar.
    Um 22 Uhr nachts jedoch, Alex schläft gerade, kommen Männer mit Uniform. Da ich noch munter bin und im Tablet herumsurfe, habe ich sie kommen gesehen.
    Ich wecke Alex, er sieht, dass es Security-Männer sind, keine Polizisten. Sie lassen uns unbehelligt, kommen mitten in der Nacht nochmals, nur um zu sehen, ob wir noch da sind, lassen uns aber in Ruhe.
    Ok, na dann kann ich ja doch mal einschlafen.
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  • Sightseeing Petronas Towers

    18 de maio de 2025, Malásia ⋅ 🌩️ 31 °C

    Sonntag,18.05.2025

    Unsere Morgenroutine beginnt mit Yoga und endet mit Frühstück. Danach machten wir uns mit unseren Rädern wieder auf in die Stadt zu den Petronas Towers. Fahrzeit ca. 1 Std.
    Da es ziemlich bewölkt war, war das Radeln mit dem Fahrwind sehr angenehm.
    Wir kamen um ca. 12h vor den Türmen an und hielten für ein Erinnerungsfoto.
    Genau dort lernten wir Conrad aus Polen, 29 Jahre jung,kennen, kommend aus Indonesien und jetzt hier in Kuala Lumpur. Wir plauderten in perfektem Englisch und er konnte uns viel über unser nächsstes Reiseziel erzählen.,er machte ein tolles Foto von uns, dann tauschten wir noch Kontaktdaten aus, und dann gings schon los zum Fahrstuhl in den linken Turm. Es ging bis in den 41. Stock, zur Brücke, die höchste der Welt, die beide Türme verbindet. Tolle Architektur! Danach ein weiterer schmälerer Aufzug hinauf bis in den 83. Stock. Phenomenale Aussicht!
    Als Mittags-Dinner gönnten wir uns wieder einen selbstgemischten Salat aus der Salatbar im Supermarkt direkt im Level C, der Petronas Towers. Verspeist haben wir ihn im Park, wo zufälligerweise auch Conrad wieder daherspaziert kam. Nach einigen Rufen und einem Telefon-Call, denn er hörte uns nicht, plauderten wir sicher noch 1,5 Stunden, bis er dann weiter mußte, und wir mit unseren Rädern wieder in den Park zu unserem Van zurückfuhren.
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  • … im Taman Rimba Bukit Kerinchi Park

    17 de maio de 2025, Malásia ⋅ 🌩️ 32 °C

    Samstag, 17.05.2025

    Es war noch dunkel, als wir aufstanden, eine tolle Wiese wartete auf unsere erste Yoga-Einheit nach der langen Rad-Reise.
    Einfach herrlich kühl, und es machte richtig Spaß. Alex ging dann noch ca. 40 Minuten laufen, während ich das Frühstück herrichtete.
    Der Park füllte sich mit vielen Wanderern und Sportbegeisterten. Wir frühstückten in aller Ruhe, und danach baute Alex die Räder wieder zusammen, denn wir wollten noch die Petronas-Twin-Towers uns heute ansehen.
    Dazu mussten wir 15 km in die Stadt fahren.
    Auch ein Stellplatz bei einem Hindutempel, den Alex beim Laufen entdeckte hatte, musste noch gemeinsam begutachtet werden. Leider wurden wir dort von einem Mann angesprochen, der komisch fragte was wir dort wollten, auch eine Frau anrief, die mit Alex sprechen wollte, woraus sich ein Streitgespräch entwickelte.
    Also das war sicher nicht unser Stellplatz!
    Leider bekamen wir für die Besichtigung der Tower keine Tickets mehr für diesen Tag. Das, und das es auch schon weit nach 15h war, und Alex Diva sich sehr energisch meldete, machten aus diesem Tag keinen sehr guten Tag.
    So kauften wir Tickets für morgen 12:15. Petronas Towers abgehackt.

    Ein wenig versöhnter war unsere Diva dann doch, als sich ein toller Supermarkt in den Petronas-Einkaufscenter auftat. Mit einer Salatbar, die das Herz von Alex höher schlagen lies. Tolle Köstlichkeiten landeten in unseren riesigen Salatschüsseln, die wir dann im Park im Schatten verzehrten.
    Danach gings noch zum Eisgeschäft. Mhh, die Diva war wieder gütlich gestimmt.
    So gings mit dem Radl wieder zurück in den Park zu unserem Stellplatz, wo uns der Security-Typ sagte, wir könnten heute nicht hier bleiben, oder wir sollten 500 Ringit zahlen, (€ 105,—) oder wir könnten uns auch auf den unteren Parkplatz stellen, der kostenfrei wäre. Das war uns in jedem Fall zu teuer, und so wollte Alex doch den Stellplatz am Hindutempel nochmals anfahren.
    Leider hielt uns dort der Gärtner wieder das Telefon mit der Dame entgegen, mit der Alex schon am Morgen das Streitgespräch hatte. Nein wir können hier nicht bleiben, sagte diese.
    Ok. Dann nehmen wir den kostenfreien Parkplatz gleich ums Eck unter unserem letzten Stellplatz.
    Wir standen also noch ein wenig am Tempelparkplatz, als der Gärtner wieder kam und sagte, wir könnten doch bleiben. Wir schlugen dieses Angebot freundlich aus.

    So gings zurück. Alex parkte verkehrt ein, ich wies ihn ein. Nicht gut genug. Zu schief. Nun hängt unser Kohbi-Segen auch etwas schief.
    Na ja, morgen ist auch noch ein Tag. Und Alex hat einfach ur viel um die Ohren, denn seit dem frühen Nachmittag schreibt er mit einem deutschen Pärchen, die sich mit uns eventuell den Schiffscontainer teilen würden. Hier muss er viele Informationen geben, und alles abfragen, sowie gleichzeitig auch mit dem Schiffsagenten kommunizieren.
    Das würde unsere Verschiffungskosten mit dem oben offenen Container halbieren, was natürlich sehr klasse wäre.
    Ok, ich mach jetzt Schluss mit Schreiben, denn morgen ist ja auch noch ein Tag.
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  • …wir bekommen unsere Dokumente!

    16 de maio de 2025, Malásia ⋅ ☁️ 32 °C

    Freitag, 16.05.2025

    Wir wachten zeitig auf, es war 6h, und ich fing dann sofort an, mein Fahrrad zu reparieren, den Schlauch nochmals zu wechseln, und die anderen Schläuche zu kontrollieren, wo die Luft entweicht. Alex hat sie dann noch repariert mit dem vietnamesischen Radl-Pickzeug.
    Inzwischen baute Alex die Räder auseinander,
    und gemeinsam verstauten wir sie in der Van-Garage. Dann machten wir noch Fotos mit Bajet und seiner Frau, fuhren noch zu einem Trinkwasserentnahme - Apparat, der mit Münzen zu füttern war. 30 l Wasser haben wir aufgefüllt.
    Dann gings zum Supermarkt Vorräte auffüllen, auch eine Coin-Laundry war gleich auf der gegenüberliegenden Seite unseres Parkplatzes, so übernahm Alex das Wäschewaschen und Trocknen, so konnte er auch noch bei einem Versicherungsagenten, mit dem er schon länger in Kontakt stand, alles für unser ICP-Permit und die Autoversichderung checken und ich das Einkaufen.
    Danach frühstückten wir gleich an Ort und Stelle.
    Mit gefülltem Magen gings dann zum Agenten, der uns das ICP aushändigte, Alex zahlte Cash und die Versicherungspolizze wurde uns dann gleich als PDF per WhatsApp zugeschickt. Alex ist ein wahres Genie, was Organisation anbelangt.
    Dann fand ich auf Google Maps noch einen Stellplatz in einem Park. Ein paar Mofafahrer waren da, und ein paar Affen, die in den Bäumen herumturnen und sich an Mangos gütlich taten, die jemand für die Affen hinterlegt hatte.
    Gegen Abend kam dann ein Sicherheitsbeamter, wir konnten diese Nacht hier stehen bleiben. So wurden die Parktore hinter uns geschlossen und wir waren safe° Durch die vielen Bäume war es angenehm kühl und so schliefen wir sehr gut. Auch die Affen blieben in ihren Bäumen und wir hatten unsere herrliche Ruhe.
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  • … und noch ein Flug!

    15 de maio de 2025, Malásia ⋅ ☁️ 34 °C

    Donnerstag, 15.05.2025

    Alex kommt gut weg, und ist um 9h in Kota Bharu und um 10h an der Grenze.
    Er bekommt den Stempel und sobald er ihn in der Tasche hat, gehts ans Rückflug buchen. Ich buche den Flug für ihn, während er in der Zwischenzeit an der Verschiffungssache nach Indonesien arbeitet.
    Mein Tag war auch nicht ohne. Wir hatten ja kein Essen mehr, und so wollte ich in der Früh einen Supermarkt finden und einkaufen. Ich nahm also das Radl, und nach 15 Minuten kam ich an einem kleinen Supermarkt vorbei. Ich kaufte Karotten,Tomaten und Tofu (der scheußlich schmeckte) und als ich wieder aufs Radl steigen wollte hatte mein Hinterreifen keine Luft mehr.
    In der brennenden Sonne versuchte ich den Schlauch zu wechseln, das klappte aber nicht, und so ging ich dann zu Fuß zurück, das Hinterrad hoch hebend, damit die Felge nicht kaputt wird.
    Ich kam an einem Restaurant vorbei, und kaufte dort Reis, mit Gemüse, damit ich wenigstens was zum Frühstücken hatte.
    Ich kam ziemlich fertig bei Kohbi an, aß mein Frühstück und begann dann die Oberschränke auszuräumen, und die Küche zu putzen.
    Leider hatten sich dort doch ziemlich viel Ungeziefer unserer Vorräte bemächtigt, und ich musste viel wegschmeissen und jedes Gefäß kontrollieren, und auswaschen.

    Leider bekommt er einen ziemlich späten Flug und musste so viel Zeit am Flughafen totschlagen. Aber er landet um 22:30 endlich wieder in Kuala Lumpur. Bajet holte ihn vom Flughafen ab und so war er eine Stunde später mit dem gestempelten Dokument in der Tasche wieder da. Gut gemacht, Alex!
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  • Packen, Rückflug Kuala Lumpur + Stressta

    14 de maio de 2025, Malásia ⋅ 🌩️ 31 °C

    Dienstag, 13.05.2025 und Mittwoch 14.05.2025

    Alex war schon um 6h munter, holte die Räder aus dem Eingangsbereich aufs Zimmer hinauf und setzte sich für seine Meditation auf den kleinen Balkon.
    Ich schlief bis fast 8h, ging dann hinunter in die Bäckerei, bereitete Frühstück zu, während Alex schon die Räder auseinander baute, um sie in den beiden Kartons zu verstauen. Sie passen beide hinein.
    Heute mache ich noch Steuererklärung, Videos und meinen Blog auf „Find Penguins“.
    Unsere Schiffspassage nach Borneo ist auch noch nicht ganz geklärt, hier wartet noch Arbeit auf Alex.
    Auch die Vermietung unserer Wohnung in Wien erfordert erneut Zeitaufwand, da die Mieterin nach Russland zurückkehrt, und eine Baueinreichung braucht nochmals eine Kontrolle und weiteren Informationsaustausch mit der Erstellerin des Einreichplanes.
    Mein Schatz hat immer was zu tun, es wird ihm nicht fad.
    Auf jeden Fall werden wir alles für unsere Abreise morgen um 8h früh fertig machen,
    dann geht es zum Flughafen, zurück nach Kuala Lumpur, wo unser Kohbi schon auf uns wartet.
    Hoffentlich ohne Ungezieferbefall.
    Aber jetzt besuchen wir noch zu Fuß ein veganes Restaurant, 10 min von uns entfernt.

    Wir wachten um 5h auf, packten noch alles fertig, ich bereitete unser Frühstück vor und um 8h wartete schon unser 6-er Taxi auf uns. Wir packten die Radcartons hinten in den Van und dann gings eine Stunde lang zum Flughafen.
    Um 12h konnten wir einchecken, mussten jedoch unsere Bikecartons nochmals umpacken, da wir nur 32,5 Kilo pro Box haben durften. So packten wir eine Packtasche aus der Box aus und füllten sie mit dem Übergewicht und konnten diese 8kg extra aufgeben. Dann verspätete sich auch noch der Flug und so hoben wir erst um 16:55 statt um 15:55 mit dem Flugzeug Richtung Kuala Lumpur ab.
    Nach der Landung hatten wir sehr schnell unsere riesigen Bike-Cartons gefunden, und auch die eine Packtasche lag schon neben dem Förderband.
    Während ich die Packtaschen einpackte, baute Alex die Fahrräder zusammen.
    Dann ging es eine Stunde durch eine Palmenplantage Richtung Stellplatz Kohbi.
    Dort erwartete uns schon Bajet, der Stellplatzbesitzer. Wir waren hundemüde und
    schliefen ziemlich bald ein. Denn Alex musste um 4h wieder aufstehen. Sein Flugzeug nach Kota Bharu startete um 8h. Da wir ja unseren Stempel im Carnet de Passage an der malayischen Grenze nicht bekommen hatten, und wir ihn aber zur Weiterreise und für Dokumente brauchen, holt er ihn morgen von der thailändisch/malayischen Grenze, wobei noch 1 Stunde mit dem Taxi vom Flughafen Kota Bharu zur Grenze zu schaffen ist. Und das Auto und ich bleiben in Kuala Lumpur.
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  • Angkor Wat - must see!!!!!

    12 de maio de 2025, Camboja ⋅ 🌧 26 °C

    Montag, 12.05.2025

    Biketour in Angkor Wat

    Um 4h früh gings los, wir packten unsere Rucksäcke und das fertige Frühstücksmüsli ein, denn wir wollten bei Sonnenaufgang am Haupttempel von Angkor Wat sein.
    Noch mit den Stirnlampen gings mit mehr als 20 km/h durch Siem Reap Richtung Tempelanlage. Auf Asphaltstraßen, zuerst durch die Stadt, dann durch den dichten Wald.
    Bald lag die Anlage direkt vor uns. Wir stellten die Räder ab und erkundeten die Anlage zu Fuß.
    Riesig, imposant, beeindruckend, diese symetrische Architektur der Khmer-Kultur um 1200. Wunderschöne Felsgravuren in den Sandsteinwänden,welche bis heute erhalten sind und fast nichts von ihrer Schönheit verloren haben.

    So fuhren wir mit unseren Rädern nun von Tempel zu Tempel, frühstückten, legten mal ein Schlafpäuschen von 30 Minuten in der Mittagshitze im Schatten ein.
    So absolvierten wir doch auch wieder mehr als 50 km auf unserer Besichtigungstour.
    Gegen 16.30 fuhren wir zurück, und kehrten zum Abendessen in einem Falaffel-Restaurant ein. Für Alex gabs einen Veggieburger mit Pommes, für mich Frühlingsrollen vegan und Falaffel mit Humus. Natürlich einen sehr köstlichen Salat für uns beide noch davor.

    Wir machten uns dann auf den Weg zu einem ATM, hoben noch Dollar ab (für die Bezahlung unseres Schifftransportes von Kohbi) und legten noch einen Stop beim Gelato Lab ein. Da war der Himmel bereits schwarz. Wir genoßen unser Eis, während draußen der Regen auf die Straßen von Siem Reap einprasselte. Daher ging auch noch ein 2. Eis, denn es regnete ja noch.

    So kamen wir sogar dann trocken nach Hause ins Appartment. Ich war so müde, von den vielen Eindrücken von Angkor Wat, dem guten Essen und den weiteren 50 km, daß ich nach der warmen Dusche sofort einschlief.
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  • Ruhe- und Pflege Tag

    11 de maio de 2025, Camboja ⋅ ☁️ 33 °C

    Sonntag, 11.05. 2025
    Siem Riep/ Appartment

    Heute gabs schon Frühstücksbrot und Croissant direkt von der französischen Bäckerei in unserem Appartementhaus,ich kochte Eierspeise, Avocado und Früchte, für Alex Bananen-Schokocreme.
    Wir frühstückten ausgiebig und lange und sehr gechillt.
    Dann ging Alex in die Sauna und ans Pool. Ich gönnte mir eine Massage, Pediküre, Maniküre und eine Gesichtsbehandlung, dazwischen ging ich zum Augenarzt, bekam noch Medikamente für meine Augenentzündung, gönnte mir einen Veggie Burger und eine leckere Nachspeise, während Alex im Appartment aß.
    Dann erstellten wir noch einen Plan für die Besichtigung von Angkor Wat,buchten unsere E-Tickets und gingen ziemlich zeitig ins Bett.
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  • Heading to Siem Reap-Tag 7

    10 de maio de 2025, Camboja ⋅ ☁️ 32 °C

    Samstag 10.05.2025

    Heading to Siem Reap
    Wir haben heute nur mehr knapp 63 km zu fahren. Bis zum Frühstück haben wir fast mehr als 40 km in der Tasche, so werden wir gegen 13h in Siem Reap sein.
    Und das sind wir! Als erstes wird Alex den Bikeshop anfahren, der uns kostenfrei die Bike-Kartons zur Verfügung stellt. Super Sache! Er ersteht dort auch noch ein neues Fahrradschloss, denn das alte ist am Weg irgendwo verloren gegangen.
    Er montiert beide riesigen Kartons auf den Packelträger oberhalb seines Rucksackes, und fixiert sich mit den Zerrgurten die Boxen am Oberkörper.
    So transportiert er unsere Kartons zum Appartment. Genial! Mein wunderbarer “Mc Kohberger“!!!
    Ich fahre inzwischen zum Supermarkt, kaufe ein und checke danach in unser Appartment ein.
    Ich bereite einen Salat zu und schneide alle Zutaten für unsere „Welcome to Siem-Reap Spagetti“!
    Dann ist auch Alex schon da.
    Wir feiern das Ende unserer Tour, wir feiern unser Durchhalten und unsere mehr als 2.100 km und sind einfach nur froh endlich am Ziel angekommen zu sein.
    Unsere Spagetti sind köstlich!
    Die Waschmaschine und der Trockner laufen auch schon, wir sind geduscht und sauber!
    Heute werden wir sehr gut schlafen!
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  • … am Zahnfleisch! Tag 6

    8 de maio de 2025, Camboja ⋅ ☁️ 36 °C

    Freitag, 09.05.2025

    Zeitig aufstehen, zusammenpacken, radeln, die Morgensonne genießen, Frühstücken, mein obligatorisches Haferflocken-Oat-Meal mit Früchte.
    Danach wird es meist sehr heiß, die Temperaturen klettern hinauf auf 38°, und Erfrischung finden wir, indem wir uns am Straßenrand, und das wirklich fast überall Eiswürfel holen, diese in unsere Thermos füllen, und dann immer wieder Trinkwasser dort nachgießen, bis das Eis geschmolzen ist. Man kann sagen, das wir darauf schon süchtig sind. Bis es Abend ist, haben wir sicher 3-4 mal Eis nachgefüllt.

    Eine weitere Erfrischung ist, unser Hemd im Wasser einzutauchen und naß wieder anzuziehen. Beim Überziehen bekommt man direkt eine Gänsehaut - ein herrliches Gefühl. Das Hemd ist zwar innerhalb von 15 Minuten wieder trocken, aber es erfrischt trotzdem ungemein.
    Ab ca. 11h wird es richtig heiß, sehr staubig, und auch die vielen Abgase der Lkws, Autos und der Motorroller bekommen wir zu spüren.
    Alex ist ja sehr strikt und brav, was das Tragen der Schutzmaske anbelangt, ich schaffe das nicht wirklich, entweder ist sie naß vom Schweiß, oder ich bekomme fast keine Luft mehr, oder mir tun die Ohren vom Gummi so weh, daß ich sie runter nehme und als Tuch zum Schalten verwende. Denn inzwischen habe ich mein Taschentuch auch verloren, das ich dafür verwendet habe.
    Denn wenn meine Handschuhe naß und durchgeschwitzt sein, rutschen sie immer beim Schalten ab. Wir fahren abwechselnd im Stehen und Sitzen,brauchen daher beim Stehen einen höheren Gang. So müssen wir sehr oft schalten.

    Auch eine Augenentzündung macht sich bei mir bemerkbar. Meine Augen sind in der Früh verklebt, und brennen ein wenig. Ich kann mir direkt den braunen Sand aus den Augen reiben.
    Ebenso meldet sich mein Sitzfleisch, brauche nun wieder Wundsalbe und mehr Vaseline.
    So halte ich nur mehr hin und erdulde,freue mich auf das Appartment, das Bett und die Dusche!
    Ich bin nun wirklich froh, dass es nur mehr 2 Tage mit heute sind, sehe auf mein Google Maps und kann die Kilometeranzahl bis Siem Riep immer mehr schrumpfen sehen.
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  • Reisbearbeitung

    8 de maio de 2025, Camboja ⋅ ☁️ 35 °C

    Donnerstag,08.05.2025

    Wieder stehen wir um 4h auf und sind um ca. 5:30 auf der Straße.
    Sonnenaufgang zwischen Cashewbäumen. Das hat was! Und vor allem, jeden Tag bewußt den Sonnenaufgang mitzuerleben ist ein wunderbarer Tagesbeginn.

    Wieder geht es auf der Hauptstraße durch die Dörfer. Ein besonderes Erlebnis war das Zusehen, wie der getrocknete Reis entspelzt wurde und an einer anderen Maschine poliert wurde und die weißen Reisperlen in einen Sack landeten.
    Beide Maschinen waren auf einem einfachen Auto ohne Führerhausdach montiert und der Fahrer bediente beide Maschinen und konnte so alle Bauern an der Straße abklappern.
    Ansonsten war der Tag wie der vorangegangene. Heiß,viel Verkehr,…….
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  • Kambodscha Tag 3

    7 de maio de 2025, Camboja ⋅ ☁️ 26 °C

    Mittwoch, 07.05.2025

    Landschaften am Wegesrand
    Unsere Schlafplätze liegen immer ein wenig abseits der großen Straße, es ist leiser, die Sträßchen sind meist Gravel Roads, erdig, und fast nicht bewohnt. So können wir sicher sein, ungestört zu schlafen.
    Auch heute kommen wachen wir wieder zeitig um knapp vor 4h früh auf. Alles einpacken und los gehts.
    Das ist die schönste Tageszeit! Ich genieße das Morgenlicht, das die Landschaft küsst, die Farben des Himmels und die Hell-Dunkel Kontraste.

    Die Temperatur ist angenehm, der Fahrtwind fast kühl, meist hat es um die 26° wenn wir losfahren, und die Sonne steht noch ganz unten.
    Heute habe ich wieder mal einen Platten am Hinterreifen. Wir wechseln den Schlauch, wobei wir das wirklich schon sehr gut können. Danach bin ich sehr wachsam, was das Gefühl am Hinterreifen anbelangt und mein Vertrauen wächst erst wieder nach 1-2 Stunden fahren.
    Unser Mittags-Abendessen legen wir auf die heißeste Zeit des Tages, also heute 12h. Und es bietet sich ein „Lost Place“ der besonderen Art an: ein aufgelassenes Resort, am Rande einer kleinen Stadt, mit Teich und überdachtem Sitzplatz mitten im Teich, sogar Tisch und Bänke gibt es hier.
    Im Garten sammeln Menschen Mangos von dem riesigen Baum und wir werden von ihnen reich beschenkt.
    Alex kann hier auch meinen Schlauch testen, findet das Loch und so hab ich wieder einen intakten Schlauch zum Wechseln.
    Danach nimmt er ein erfrischendes Bad. Na ja, im Schatten wars erträglich kühl, in der Sonne wie in einer warmen Badewanne.
    Wir bleiben bis 15h, rasten, fahren dann noch eine Stunde und suchen uns einen Schlafplatz. Diesmal schlafen wir in einer Cashew-Plantage, die gleich neben einer Mango-Plantage liegt. Und Alex genießt noch ein paar Früchte bevor wir das Zelt aufbauen.
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  • Kambodscha Tag 2

    6 de maio de 2025, Camboja ⋅ ⛅ 34 °C

    Dienstag, 06.05.2025
    84 km
    Vom Regen verschont, wachten wir um 4h früh auf. Voll bepackt gings über die Dämme wieder der Straße zu. Da bemerkte ich wieder das Streifen des Reifens, das mich so gebremst hatte.
    Alex fixte das Problem in 20 Minuten mit Kabelbindern, uns so konnten wir um 5h40 uns auf die Straße begeben.
    Vorher kauften wir uns noch 2 Stk 1,5l Wasserflaschen.
    Gefrühstückt haben wir um 8:30 im Schatten auf einer Tankstelle, wo wir auch unsere Handys und Powerbanks aufladen konnten. Da hatten wir schon 30 km in den Füßen.
    Irgendwann bogen wir nach rechts ab, und der Verkehr wurde ruhiger, und die Gegend lieblicher. Wir sahen viele Wasserbüffel, und Rinderherden, kleine Dörfer, und freundliche Menschen.
    Ein wenig nach 12 h machten wir unsere lange Mittagspause im Schatten unter einem Pfahlbau. Alex kochte uns ein herrliches Curry mit rotem Reis, und ich machte Salat dazu. Da hatten wir schon 60 km.
    Um 15h gings weiter, es war spürbar schon weniger heiß.
    Nach ca. 24 km ging die Schlafplatzsuche wieder los.Wir bogen von der Hauptstraße in einen Feldweg, und schon nach kurzer Zeit wurden wir in einem Wäldchen fündig.
    Heute wirds nicht regnen!
    Todmüde, die letzten 3 Tage nachgeschrieben, lasse ich es nun sein und will nur noch regenerieren.
    Denn morgen gilt unser neuer Deal, 4h aufstehen!
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  • Kambodscha - MOC BAI

    5 de maio de 2025, Vietnã ⋅ ⛅ 26 °C

    Montag, 05.05.2025
    75 km
    Wir kommen zeitig los, ich glaub es war 6h. Wir haben das Häuschen hinter uns gelassen und es ging an vielen, die Straße säumenden Geschäften vorbei. Alex wollte um 8h bei der Grenze sein. Das schafften wir auch, obwohl irgend was an meinem Reifen streifte und ich noch mehr Kraft aufwenden musste. Ich fiel immer weiter zurück, und nach einer „Motivationspredigt“ schaffte ich es irgendwie doch schneller zu werden, und so erreichten wir die Grenze 10 Minuten vor 8h.

    Genau 22 Minuten brauchten wir für die Grenzprozedur. Dann waren wir Cambodscha. Im Grenzstädtchen im Schatten noch nicht eröffneter Geschäfte haben wir dann gefrühstückt. So nun brauchten wir auch noch kambodschanische Riel. Der Atm im Städtchen spukte jedoch nur Dollar aus. So hoben wir mal Dollar ab.
    Und wechselten diese in einer Bank auf die kambodschanische Währung um.

    Dann gings weiter.
    Man muss sagen es war fast unmenschlich heiß, 35°, und gegen 14h zeigten sich Gewitterwolken am Himmel. Wir kauften vorher noch Proviant ein.
    Der Hunger meldete sich auch schon, und so entschieden wir uns für eine Wiese, etwas abseits von der großen Straße. Eine schlechte Entscheidung, wie sich noch herausstellte.
    Mitten unter dem Linner, fing es an zu schütten. Überall ran das Wasser heran, wir breiteten notdürftig die Regenpelarinen über uns.
    Wir wurden jedoch waschelnaß, und alles andere auch.
    Nicht gerade sehr entspannend. Aber was soll man machen? Da mussten wir durch.
    Als wir dann endlich abfuhren, war das Gewitter vorbei, und unser Magen gefüllt.
    So hielten wir die restlichen 25 km bis zu unserem Schlafplatz in einem Wäldchen zwischen Feldern noch durch.
    Wir stellten das Zelt auf, auch der Himmel war wieder voller dunkler Regenwolken. Diese jedoch verschonten uns in der Nacht und kein einziger Tropfen benetzte unser Tarp.
    Wir hatten auch einen neuen Deal.
    4h aufstehen um der Hitze besser zu entkommen und Mittags im Schatten eine längere Pause zu machen.
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  • … es geht Richtung Kambodscha

    4 de maio de 2025, Vietnã ⋅ ☁️ 29 °C

    Sonntag, 04.05.2025
    74 km

    Nachdem wir ausgecheckt hatten, und sogar noch 1 gebuchte und bezahlte Nacht im Appartment refundiert bekommen haben, gings um 8h los. 1 Stunde durch die Stadt, zum Decatlon die neuen Mäntel und 2 neu Schläuche kaufen. Wir haben diese dort dann gleich aufgezogen, gefrühstückt und für mich gabs seit langem wieder mal einen Kaffee beim Highland Coffee.
    Dann machten wir uns auf den Weg. Ein wenig ungewohnt mit den stabileren Mänteln, aber bald war meine Sicherheit wieder hergestellt.
    Irgendwo auf der Strecke, haben wir am Abend noch die letzten vietnamesischen Kröten für eine Unterlagsplane ausgegeben, in Blau/Orange. Da wir den geforderten Betrag nicht genau mehr zusammenkratzen konnten, haben wir alles gegeben was wir hatten, und bekamen die Plane etwas günstiger.

    Dann gings die große Straße mit viel Verkehr Richtung Grenzstädtchen Moc Bai.
    Ca. 24 km davor suchten wir einen Schlafplatz, und fanden diesen in einem überwuchterten Garten, welcher von einer kleinen Seitenstraße zwischen den Feldern ohne Zaun war. Ein kleiner Pfad führte hinein, bis zu einem Häuschen, verlassen ohne Fenster und Türen, aber mit Fliesenboden.
    Wir stellten das Zelt auf und beschwerten die Ecken mit großen Steinen aus dem Garten. Diese Nacht hatten wir also ein Dach über dem Kopf
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  • Warten, Sightseeing und eine Entscheidun

    30 de abril de 2025, Vietnã ⋅ ☁️ 30 °C

    Dienstag, 29.04.2025 bis Sonntag, 04.05.2025

    Nach dem Frühstück gehts ins neue Quartier, ein kleines süßesng Appartment, in einer ruhigen Seitenstraße. Vorher noch in einen Computershop, denn Alexanders Mouse hatte gestern ihren Geist aufgegeben. Mit einer neuen Funkmaus in der Tasche steueren wir auf einen riesigen Supermarkt zu, den Lotte - Mart. Hier ist es wie im Schlaraffenland, es gibt alles an Früchten und Gemüse, was man sich nur vorstellen kann, und vieles mehr. Auch eine Durian kaufen wir uns noch am Straßenrand. Schwerst bepackt kommen wir im neuen Appartment an. Die Besitzer sind sehr freundlich, helfen uns mit dem Gepäck und auch einen kleinen eiskalten Tee bekommen wir zur Begrüßung.
    Wir fühlen uns wirklich wohl im kleinen Appartment.
    Am 30.04. hat Vietnam seinen 50. Wiedervereinigungstag! Es wird gross gefeiert! Überall Plakate, Fahnen, und patriotische Menschen. Danach gleich noch ein Feiertag, der Tag der Arbeit, auch in Vietnam, wieder ein Feiertag.
    Wir chillen, recherchieren unsere Verschiffungsvarianten, ein Tag Sightseeing, am 03.Mai Alexanders Geburtstag mit morgendlichen Banana-Pancakes und einen Veganen Burger und Pizza als Abendessen.
    Wir warten ja eigentlich auf unsere Postsendung von Alexanders Mama. Diese ist seit 28.04. in Hanoi, also ca. 1.500 km von uns entfernt. Und seit heute Abend(03.05.) wissen wir durch ein WhatsApp, Samstag Abend 19:00, das diese Sendung noch 7 - 10 Werktage brauchen wird, bis sie ins Hauptpostamt nach HCM-City kommt. Mist!!!!!
    So lange können und werden wir nicht warten!
    Wir wollen ja Anfang July von Bali nach Wien fliegen, und müssen mal mit dem Van dorthin verschiffen.
    Haltet uns mal die Daumen, dass das alles klappt!
    Alex hatte unser Appartment noch bis Montag gebucht. Wir konnten nun 1 Nacht vorher unsere Zelte hier abbrechen, und bekommen diese Nacht refundiert.
    Morgen geht es dann wieder los, Richtung kambodschanische Grenze, Moc Bai. Vorher noch zum Decatlon, neue Mäntel für meinen Fahrradreifen kaufen und 1 neuen Schlauch.
    Das Paket wird von uns nun vernachlässigt/nicht abgeholt. Und wir hoffen, dass es zurückgeschickt wird zum Absender.
    So also geht es morgen los! Wir sind sowas von bereit für CAMBODIA!
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  • Umzug ins neue Appartment

    30 de abril de 2025, Vietnã ⋅ ☁️ 34 °C

    Dienstag, 29.04.2025

    Nach dem Frühstück gehts ins neue Quartier, ein kleines süßes Appartment, in einer ruhigen Seitenstraße. Vorher noch in einen Computershop, denn Alexanders Mouse hatte gestern ihren Geist aufgegeben. Mit einer neuen Funkmaus in der Tasche steueren wir auf einen riesigen Supermarkt zu, den Lotte - Mart. Hier ist es wie im Schlaraffenland, es gibt alles an Früchten und Gemüse, was man sich nur vorstellen kann, und vieles mehr. Auch eine Durian kaufen wir uns noch am Straßenrand. Schwerst bepackt kommen wir im neuen Appartment an. Die Besitzer sind sehr freundlich, helfen uns mit dem Gepäck und auch einen kleinen eiskalten Tee bekommen wir zur Begrüßung.
    Wir fühlen uns wirklich wohl im kleinen Appartment.
    Hier bleiben wir bis 02. 05. 2025
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  • Einzug in HCM-City

    27 de abril de 2025, Vietnã ⋅ ☁️ 24 °C

    Sonntag, 27.04.2025 bis Dienstag 29. 04.2025

    68 km
    Ich habe nicht so gut geschlafen! Öfter in dieser Nacht fiel der Regen mal stärker mal schwächer vom Himmel. Aber welch ein Glück, wir blieben vollkommen trocken in unserem Zelt. Zeitig früh um 5:30 kommen wir aus der Kautschukplantage auf die Sandstraße heraus. Ich fahre schon mal vor, da erreicht mich 5 min später Alex am Telefon. Er hat seine Sonnenbrille im Wald beim Herausfahren verloren. Ich fahre nochmals zurück und wir suchen gemeinsam. Beim 2. Mal durchkämmen der Rückstrecke finde ich seine Brille. Er ist total happy, und ich auch. Es ist 6:00 als wir durch das kleine Dörfchen auf die „Big Road“ QL01 einbiegen.

    Heute schaffen wir schon vor dem Frühstück 40 km! Na, es geht fast durchwegs leicht bergab. Wir fliegen nur so dahin, und unsere Motivation Saigon heute zu erreichen gibt uns nochmals einen enormen Schub.
    Wir haben uns noch ein paar Fixpunkte eingeplant: Decatlon - Sportgeschäft: dort erstehen wir 4 Seitenspiegel für unsere Lenker. Nun sehen wir was hinter uns passiert - damit haben wir einen wichtigen Sicherheitsfaktor dazubekommen. Alex ersteht noch eine neue Sonnenbrille, denn die alte, heute morgen angebaute und wieder gefundene Brille hatte schon nur mehr einen Bügel und der war mit Tixo schon gefixt. Auch einen Outdoor-Laden besuchen wir. Ich erstehe um € 34 luftige Outdoorschuhe, und somit kann ich meine Gore-Tex Schuhe in denen ich bei 40° enorm geschwitzt habe nun ganz tief in den Rucksack räumen und meine Zecherln haben endlich Luft. Eine Gaskartusche und natürlich Karabiner müssen auch noch mit.
    Denn gehts noch ans Vorräte aufstocken im COOP-Laden. Schwer bepackt fahren wir in unser Appartment, wo es nach der Ankunft wie immer Spagetti mit Salat gibt. Für mich heute mal ausnahmsweise mit Parmesan. Herrlich.

    Am Montag, den 28.04. haben wir noch einen wichtigen Termin. Wir brauchen für das Australien - Visa eine medizinische Untersuchung. Und so haben wir im Raffels-Institut in HCM-City diese Untersuchung. Wir düsen die fast 4 km mit unseren Rädern durch die Stadt. Es ist ein richtiges Vergnügen, ohne das schwere Gepäck sich durch den quirrligen Verkehr zu schlängeln. Dort ist es richtig proffessionel, es gibt sogar Kaffee und was Süßes dazu, alles kostenlos. Alles läuft alles glatt, und so sind wir zum Linner wieder in unserem Appartment.
    Chillen ist angesagt, und ein neues Quartier suchen, denn noch immer ist unser Paket unterwegs. Wir packen alles für morgen schon zusammen.
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  • … 160 km to go!

    26 de abril de 2025, Vietnã ⋅ ☁️ 25 °C

    Samstag,26.04.2025

    160 km to go

    Wir kamen schon um 6:30 heute früh aus unserem Zeltplatz. Die nahegelegene Kirche hatte uns schon um 4:35 mit vietnamesischen kirchlichen Gesängen aus der Dose aufgeweckt. Ich fühlte mich zurückversetzt nach Pakistan, mit den Gesängen des Imam.
    Die große Straße hatte uns wieder. Nach 30 km frühstückten wir am Straßenrand am Flussufer. Dazwischen fahren, treten und Hörbuch Hören, sonst drückt man das nicht durch. In einem zerfallenen Haus, ein Stück weg von der Straße haben wir um 15h zu Abend gegessen. Im Gebäudeschatten, versteht sich.
    Wir haben uns weitergekämpft, kaltes Wasser mit Eis gekauft, unsere Hemden nass gemacht, und unsere Köpfe in den Waschräumen diverser Tankstellen gekühlt.
    Dann ging schon das Schlafplatz suchen los. Heute war es nicht einfach. Wunderschöne Kautschukwäldchen, die Stämme in Reih und Glied, waren sehr einsichtig.
    Doch in einer kleinen Senke, mit wilden Stauden, fanden wir endlich ein nicht so einsichtiges Plätzchen.
    Alex hatte seine Zuversicht schon irgendwo zuvor auf den Waldpfaden durch die Gummibäume verloren.
    Wir stellten das Zelt auf, wuschen uns noch, und gerade als wir unser Zimmerchen bezogen, fielen die ersten Tropfen.
    Na, dann hoffen wir mal, das es nur ganz wenig regnet!
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  • …auf nach Ho Chi Minh City!

    25 de abril de 2025, Vietnã ⋅ ☁️ 25 °C

    Freitag, 25.04.2025

    Wir kommen früh weg, so gegen 6:45. Heute wird es heiß, sehr heiß, 35°, gefühlte 41°. Und heute ist auch unsere Stimmung so ziemlich am Tiefpunkt.
    Momentan macht es keinen Spaß, es geht nur mehr darum, 80 km runterzuspulen.
    Die einzige Freude sind Frühstück und Linner, und das Platz suchen dafür stresst uns auch. Denn wir brauchen Gebäudeschatten, der Schatten eines Baumes ist bei dieser Sonne zu wenig.
    Das Gehupe auf der großen Straße zerrt manchmal extrem an meinen Nerven.
    Und wir sind richtig froh, das Alex unseren heutiger Schlafplatz, ein ungenutztes Grundstück mit Bäumen sich in einer Parallelstraße zur „Big Road“ findet. Er ist extra
    einen Umweg gefahren.
    Nun ist es leiser, das Gehupe ist weit entfernt, und die Grillen zirpen.
    … und ich bin heute einfach zu müde um viel zu schreiben.
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  • Ausheilungszeit und neue Erkenntnisse

    22 de abril de 2025, Vietnã ⋅ ☁️ 28 °C

    Dienstag, 22.04.2025 bis Donnerstag, 24.04.2025

    Wir kommen wieder gut zeitig weg, fahren zurück auf die stark befahrene Bundesstraße.
    Nach ca. 1 Stunde merke ich, daß ich schon wieder beginne wund zu werden.
    Jedes Treten schmerzt.
    Alex klebt nochmals ein Compeed-Blasenpflaster bei mir. Leider nutzt das diesmal gar nichts.
    Gegen 12h mittags geht gar nichts mehr. An einem überdachten Vorplatz eines Hauses, auch hier ein Wasserhahn zum Hemd und Kopf nass machen, suchen wir in Booking.com nach einer Ausheil-Bleibe.
    In 5 km ein kleines Hotel,direkt am Meer. Alex schickt mich vorab los zum einchecken und geht ins Dörfchen noch in einen Supermarkt. Dort deckt er unseren Essensbedarf für die nächsten 2 Tage.

    Gegen 14.30 kommt er mit dem Essen. Wir kochen uns herrliche Spagetti Nr.5 mit selbstgemachten Tomatensugo und Salat. Ich habe inzwischen geduscht und meine Wunden versorgt.
    Wir sind aber nicht untätig an diesem Nachmittag. Liegen im Bett und erstellen eine
    Liste unserer persönlichen Gegenstände, die wir dem Transporteur für die Verschiffung Malaysia/Kuala Lumpur nach Malaysia/Kuching-Borneo noch aushändigen müssen.
    Das Zimmer ist nichts besonders, aber die Nacht für 2 Personen für € 10 ist total ok.
    Alex ist happy, und nutzt die Gelegenheit zum Schwimmen.
    Es gibt sogar Klimaanlage, die wir in der Nacht nutzen, da es keine Insektengitter gibt, und auf Grund der vielen Steckmücken die Fenster zulassen müssen.
    Der nächste Tag ist ein reiner Arbeitstag. Wir recherchieren diverse Möglichkeiten der Verschiffung, können noch ein paar neue Kontakte zu Schiffagents herausfinden, und anschreiben, stellen einen Plan auf wo wir wann sein werden.
    Dabei stellt sich auch heraus, das wir einen Stempel der Einreise auf unserem Carnet de Passage brauchen, den wir nicht bei der Einreise bekommen haben.
    Mist! Diesen können wir nur an der Einreise-Land-Grenze bekommen. So werden wir nach unserer Rückkehr 411 km zurück zur Grenze zurücklegen müssen, um uns diesen Stempel zu holen.
    Wir denken an dies ohne Kohbi zu machen, Alex fliegt um € 20 in einer Stunde hinauf, statt mit dem Bus 8h Fahrt zu absolvieren, mit dem Taxi vom Flughafen Kota Bharu an die Grenze, und dann hoffentlich mit Stempel im Carnet „same way retour“.
    Ich werde mit dem Van in Kuala Lumpur bleiben.
    Vor lauter Freude über die unkomplizierte Einreise, haben wir das ganz schön abgefuckt.
    Noch liegt alles in der Schwebe. Wir wollen eigentlich über Indonesien nach Australien einreisen. Wenn die Fähre aber nur ein leeres Auto mitnimmt, laut den Unkentönen, dann ist dies keine Option für uns.
    So hoffen wir, dass wir bald positive Nachrichten bekommen und dann unsere Entscheidung danach ausrichten können.
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  • …treten,treten,treten…..

    22 de abril de 2025, Vietnã ⋅ ☁️ 25 °C

    Montag, 21.04.2025
    75,10 km
    Wir kommen schon früh weg. Einen Zupfer geht es noch bergauf, dann ein langer Downhill. Das ist das Beste am Bergauf-Fahren. Heute fahren wir nur Bundesstraße, aber es ist ok. Wir kommen gut voran. Gefrühstückt wird im Schatten eines Hauses. Und ich bin froh, das meine Packtaschen wieder leerer werden, und mein Rad leichter. Bei einer Tankstelle können wir eine Dusche nehmen. Endlich viel Wasser und Seife. Wobei der Effekt nach 5 Minuten Radfahren schon verpufft ist.
    Heute wir einige Wasserentnahmemöglichkeiten. Mal eine Toilette an den vielen Tankstellen entlang der Bundesstraße oder auch einen Schlauchanschluss bei einer Moschee. Man bekommt bei einem heißen Kopf schon einen richtigen Wasserschlauch-Such-Blick.

    Zur netten Abwechslung fallen einem dann auch an solchen Plätzen die kleinen süßen Hundewelpen ins Auge, die mit einem dünnen Faden bei der Tankstelle angebunden sind, damit sie keiner überfährt.
    Wir machen heute mehrmals Rast, besorgen uns gekühltes Wasser, manchmal bekommen wir sogar ein paar Eiswürfel in unsere Thermos.
    Das ist totaler Genuss so kaltes Wasser die dürstende Kehle hinunterzuschießen. Da macht Trinken ja richtig Spass. Da wir fast alles rausschwitzen, müssen wir natürlich auch ganz wenig piseln gehen.
    So geht es die große Straße dahin. Mittag gegessen haben wir nach ca. 50km, um ca. 13 h. Alex kocht hervorragendes Mungbohnencurry, und Reis war schon vorgekocht am Vortag. Dazu gab es frischen Salat. Ja, Hunger ist der beste Koch. Um 14:30 stehen wir wieder auf der Straße
    Dann noch ca. 2 Stunden die Straße entlangstrampeln, nach rechts ins Dörferl eingebogen und nach Schlafplatz ausschau gehalten. Diesmal wird Alex fündig.
    Eine steile Abfahrt führt zu einem ebenen Plätzchen neben einem Fluss. Für mich nicht sauber genug, für Alex super. Während er die Räder und das Gepäck den Abhang nach unten bringt, kaufe ich noch 3 Liter Wasser. Zum Kochen und Waschen.
    Während Alex im Fluss baden geht, telefoniere ich eine Stunde lang mit meiner lieben Mama in Wien und bin froh, das es WhatsApp Videocalls gibt.
    Dann noch Zelt aufstellen, und relaxen,und ach ja, mein Superschatzi macht noch schnell die Visas für Indonesien.
    Jetzt aber nur noch entspannen“
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  • …was für ein Tag!

    21 de abril de 2025, Vietnã ⋅ ☁️ 26 °C

    Sonntag, 20.04.2025

    Keine Kopfschmerzen mehr! Mitten in der Nacht hab ich noch einmal Ibuprofen eingeworfen. Hatte zuviel Sorge morgen immer noch nicht fit zu sein.
    Heute sind es wieder ca. 85 km. Wir fahren die große Straße, und plötzlich hab ich wieder einen Platten am vorderen Reifen. Und wir haben während unserer Ruhetage verabsäumt meine kaputten und geflickten Reifen nochmals zu kontrollieren. Das rächt sich jetzt. 2 x wechseln wir auf die geflickten, wieder ein Platten, dann nehmen wir den kleineren Schlauch, den wir noch erstanden haben. Wir müssen ihn so stark aufpumpen, daß er den Mantel auffüllt. Ich fahre genau 100 m, dann ein lauter Knall!
    Der ist auch hinüber.
    Wir suchen uns erneut einen Schattenplatz, dann bitte ich eine Vietnamesin um einen Eimer Wasser.
    Wir machen uns nochmals über die 3 Schläuche her. Kleben neue Flicken auf und überprüfen dann gleich nochmals die Dichtigkeit.
    Endlich! Jetzt hält er. Aber in der nächsten Stadt müssen neue Schläuche in genau meiner passenden Dimension her.
    Wir trennen uns in Cam Ranh. Während also Alex 6 Bikestores abklappert und endlich genau meine 2 neuen Schläuche findet, mache ich noch Vorratseinkauf.
    Vereinbarter Treffpunkt ist der Endpunkt unserer Bergfextour. Sollte jedoch vorher ein Schlafplatz auftauchen, rufen wir uns gegenseitig an.
    Ich fahre also schwerst bepackt los und suche vergeblich an 2 verschiedenen Stellen,wo ich glaubte einen Schlafplatz zu finden.
    Alex hat mich indes überholt, ist vor mir, als ich mich bei ihm melde. Shit! Hab ihn zu spät angerufen!
    Jetzt muss ich treten was das Zeug hält. Noch dazu geht es steil bergauf. Mit allem was ich eingekauft habe. Jesus! Ich bin zornig, schimpfe,trete, plage mich!
    Noch dazu zieht noch in der Dämmerung ein Campingplatz auf der anderen Straßenseite an mir vorbei, Alex hat ihn gesehen, aber gekonnt ignoriert.
    Zu guter Letzt, ist es dunkel, als ich Alex endlich erreiche. Er hat auf einem schmalen Bergaufpfad neben der Straße dann doch eine ebene Stelle gefunden.
    Ich bin so fertig!
    Genau an unserem Zeltplatz sind viele Steine und Schneckenhäuser, mit Kalkverschlusskappen, die sehen aus wie die Naxosaugen von meinem Papa, die er immer in Griechenland am Strand gesammelt hat. Ich steck sie ein, bin versöhnt mit dem Schlafplatz, wasche mich noch und versorge meinen brennenden Po.
    Und bin total happy, das Alex mir die 2 Schläuche besorgt hat.
    Auch Alex hat sich geplagt, konnte auf der anderen Seite Zeltplätze ausmachen, diese waren jedoch baulich durch Fahrbahnstreifentrennungen nicht zu erreichen.
    Und musste so viel weiter fahren als wir beabsichtigt hatten.
    Jetzt nur mehr schlafen. Morgen ist ein neuer Tag!
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  • Hitzeschlag?

    19 de abril de 2025, Vietnã ⋅ ☁️ 30 °C

    Samstag,19.04.2024

    Wir kommen um ca. 7h weg, lassen den riesigen Apartmentkomplex hinter uns. Wir passieren die Stadt, und dann geht es auch schon bergauf. Wahnsinn!
    Bei einem kleinen See unter Bäumen machen wir Frühstücksrast.
    Heute ist nochmals in der Mittagshitze ein Berg zu bewältigen. Trotz Abkühlung meines Kopfes bei jeder verfügbaren Quelle, es waren 2, glaub ich mein Herzschlag geht durch die Decke. Gefühlt hat es für mich 35°. Oben angekommen, bietet einzig ein Baum vor einer Kaserne Schatten. Den nehmen wir, und wir dürfen uns mit Erlaubnis eines Soldaten dort erholen. Mein Kopf ist überhitzt, von Sonne und Anstrengung. Leider merk ich, das ich Kopfweh bekomme.
    Gegen Abend finden wir zwischen Dörfern und Reisfeldern ein verlassenes Grundstück mit einem zerfallenen Haus. Von der Straße führt ein kleiner Pfad auf eine ungepflegte Wiese. Hier werden wir das Zelt aufbauen. Alex geht sich im nahen Flüsschen noch abkühlen,. Ich bin zu geschafft und werfe Kopfschmerztabletten ein. Es braucht eine ganze Weile, bis es mir bessern geht.
    Dann kann ich endlich einschlafen. In der Nacht sinkt die Temperatur nur auf 26°.
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  • Genesungs- und Arbeitstage in Tuy Hoa

    17 de abril de 2025, Vietnã ⋅ ☁️ 24 °C

    Mittwoch, 16.04.2025 bis Freitag 18.04.2025

    Wir haben gechillt,geschlafen, gegessen und und ausgeruht.
    Das Visum für Kambodscha ist gestern per Mail eingetroffen.

    Und eine schlechte Nachricht ebenso. In den WhatsApp Foren poppte eine Information auf, das man mit dem eigenen Wagen nicht von Malaysia per Schiff nach Indonesien kommt. Wir können also nicht wie geplant von Kuala Lumpur mit der Fähre nach Sumatra fahren und dann weiter Island-Hopping machen.
    Wir müssen zuerst auf die geteilte Insel Bormeo verschiffen (Malaysia und Indonesien teilen sich diese Insel) und dort auf dem Landweg nach Indonesien gelangen. Dann uns weiter nach Sumatra verschiffen lassen.
    Das ist definitv ein Umweg. Haben heute bereits 5 verschiedene Schifffahrtsgesellschaften wegen eines Angebotes kontaktiert.

    Aber es gibt auch tolle Nachrichten aus der Heimat. Mein Sohn Leon ist mit den Zeller Eisbären in der Alps Hockey League Meister geworden. Sein Zwillingsbruder Lorenz hat ihn tatkräftig unterstützt und voller Emotionen seinen Sieg mitgefeiert.
    Da ist mir im fernen Vietnam mein Herz übergegangen, und ich wäre liebend gerne dabei gewesen!

    Ich hoffe das Beste und freu mich schon, daß es morgen wieder weitergeht.
    Es stehen wieder mal ein paar Höhenmeter an.
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