• A und E on the way
  • A und E on the way

WELTREISE A+E on the way

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  • Christchurch-Vorbereitungen und Sightsee

    10 марта, Новая Зеландия ⋅ ☁️ 14 °C

    Dienstag,10.03.2026 bis 11.03.2026

    Endlich mal ausschlafen! Gut gefrühstückt und danach gings mit dem Fahrrad in den EVO-Bike Shop, dieser lag ca. 3 km von unserem Motel entfernt. Hier durften wir uns 2 Kartonboxen für unsere Fahrräder abholen. Denn für den Flug mussten wir die Räder in die Boxen packen. Die Leute bei EVO waren wirklich total nett, und wir bekamen sogar noch einen tollen Rat wie man die Boxen klein und flach zusammenlegt, damit man sie gut transportieren kann.
    Als wir das geschafft hatten, konnte Alex die flachen Kartons auf den Rücken nehmen und so bepackt fuhren wir zurück zum Motel.
    Zurück im Appartment machten wir uns dann auf den Weg in den Botanischen Garten von Christchurch. Davor schauten wir noch bei einem veganen Restaurant in der Innenstadt vorbei, jedoch hatten wir beide das Gefühl, des es sehr lieblos zusammengestellt war und irgendwie bewahrheitete sich Alex Meinung, das wenn wir selber kochen alles viel besser und gesünder zubereitet ist, als dies Restaurants je zusammenbringen würden.
    Dann noch eine Waffel für mich und Eis von Ben und Jerrys für Alex und wir waren bereit für den Botanischen Garten.
    Wir lieben es, durch den Garten zu streifen, uns die riesigen Bäume anzusehen und zu raten welcher Baum dies wohl sei. Hier gab es auch einen wunderbaren Rosengarten und tausend verschiedene Sorten von Dahlien in allen Farbkonstellationen.
    Die alten,riesigen Bäume waren wohl das tollste in diesem Park, auch die herbstlich gefärbten Hortensien waren prächtig.
    Wir waren so fasziniert, daß es schon fast 20 h war, als wir den Park verließen um zum Motel zurückzufahren.

    Endlich konnten wir wieder mal ausschlafen. Dann ein gutes Frühstück und danach gings in die Auto-Waschanlage, wo wir mit dem Hochdruckreiniger beide Räder vom Reisestaub säuberten.
    Zurück im Appartment, zerlegte Alex die Räder und verstaute alle Teile in den Boxen so, das wir pro Box nicht mehr als insgesamt 32 kg wogen. Mit einer Kofferwaage, die wir bei bei einem Warehouse erstanden hatten, hatte Alex McKohberger sich mit einem Zerrgurt zwischen den Gangtüren eine Aufhänge-Konstruktion gebaut, damit wir die Radboxen abwiegen konnten.
    Dann noch die Radtaschen gesäubert, und gepackt, und noch Mittagessen gekocht, ein Taxi für die morgige Fahrt zum Flughafen bestellt, da der erste Bus am Eingang vom Motel viel zu spät erst zum Flughafen ging.
    Dann chillte Alex in der Badewanne, und ich im Bett. So verbrachten wir unseren letzten Tag in Christchurch.
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  • “Back to Melbourne/Australia“

    12 марта, Австралия ⋅ ☁️ 15 °C

    Donnerstag, 12.03.2026
    von Christchurch/NZ zurück nach Melbourne/Australien

    Fix fertig warteten wir um 6h früh auf unser großes Taxi. Es kam pünktlich und der Fahrer verstaute unsere 2 Radboxen im Inneren. Nachdem noch eine Diskussion im Gange war, dass der Taxometer schon vor Abfahrt 6 Dollar anzeigte, verlief die Taxifahrt etwas unentspannt. Am Flughafen angekommen verrechnete er aber einen geringeren Betrag, als der Taxometer aufwies.
    Ich war einfach nur froh mit all unserem schweren Gepäck am Zielort angekommen zu sein. Wir checkten ein, gaben unser Sportgepäck extra auf. Nur mehr mit unseren Rucksäcken beladen, aßen wir unser noch im Appartment hergerichtetes Frühstück und gingen erst danach durch die Sicherheitskontrolle, wo Alex nun doch noch den Reis, Chiasamen und andere Lebensmittel abgeben musste. Nur den Tee durfte er mitnehmen. Aber auch ok.
    Die Zeit verging rasend schnell, schon stellten sich alle am Boarding Schalter an, unsere Pässe und Bordkarten wurden nochmals kontrolliert und dann ging es die Gangway hinunter zu unserem Flugzeug.
    Im Flugzeug fragte mich die Stewardess nach meiner Bordkarte, die ich im Pass eingelegt hatte, sie wies mir den Platz an. Ich verstaute meinen Rucksack im Gepäckfach, aus dem ich noch das Tablet herausgenommen hatte, dann nahm ich Platz. Ebenso war Alex mit seinem Gepäck verfahren. Beim Niedersetzen merkte er, dass meine Hosentasche offen war, und da merkte ich, dass mein Paß nicht mehr da war. Ich musste ihn hier im Flugzeug ausgestreut haben.
    Wir warteten bis alle Passagiere sich hingesetzt hatten, durchsuchten die Sitze, und krabbelten auf allen Vieren den Gang entlang, um meinen roten österreichischen Pass wiederzufinden. Auch die Stewardessen merkten nun, dass wir verzweifelt suchten. Alex suchte dann weiter hinten, wo ich meinen Rucksack ins Gepäckfach gehoben hatte, dort fand er ihn schließlich, am Boden beim mittleren Dreiersitz, wo schon 3 Personen Platz genommen hatten. Triumphierend brachte er ihn mir zurück und ich war so happy und küsste ihn dafür.
    Nun endlich konnten wir beruhigt starten, mein Pass war wieder in der Hose verstaut,das Flugzeug hob ab und wir ließen ganz viele Erlebnisse, Begegnungen und körperliche Anstrengungen, über die wir hinausgewachsen waren, hinter uns zurück.

    Wir landeten mit 2 Stunden Zeitverschiebung nach 4 Stunden und 30 Minuten um ca. 12h in Melbourne. Wir holten unsere Radkartons und unser übriges Gepäck ab und suchten uns vor dem Flughafengebäude einen ruhigeren Platz, um unsere Räder wieder zusammenzubauen. Das Zusammenbauen übernahm Alex, ich das Sortieren und Beladen der Räder.
    Nochmals mussten wir ca. 30 Kilometer zum Lagerplatz zurücklegen, auf dem Kohbi verpackt auf uns seit 2 Monaten wartete.
    Auf der ca. 2,5 Stunden langen Fahrt kauften wir uns bei Woolworth noch ein Mittagessen und dann gings bergauf und bergab, nahe an der Autobahn über eine verwachsene Wiesenstraße Richtung Lagerplatz.
    Gianni erwartete uns am Eingangstor, sperrte uns auf und wenig später konnten wir unseren Van von den Planen und Sperrholz auf Anhieb. Alex stieß einen Freudenschrei aus. Wir packten die Räder in den Van, schmissen unser Gepäck in den Innenraum. Bei Gianni konnten wir am Wohnhaus noch unseren Wassertank anfüllen und danach fuhren nochmals zum Supermarkt um für die nächsten 3 Tage genug Vorräte zu kaufen.
    Wir fuhren noch ca. 1 Stunde durch die Stadt zu unserem Koomba Park, der schon vor unserer Abreise uns als kostenloser Übernachtungsplatz diente. Hier würden wir endlich wieder sicher in unserem Van schlafen können.
    Es war schon dunkel, als wir uns einparkten, doch viele Pkws waren hier heute abgestellt. Der Land-Hockey Platz wurde viel genutzt. 2 Stunden später waren wir alleine und die Nacht war ruhig und gehörte wieder uns alleine.
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  • Quartier im Koomba Park

    13–17 мар., Австралия ⋅ ☁️ 13 °C

    Freitag, 13.03.2026 bis Dienstag, 17.03.2026

    Der Koomba-Park hatte uns wieder. Wir würden hier so lange bleiben, bis uns die AAA (Australien Automotiv Association) unser verlängertes CDP (Zollpapiere für Kohbi) zuschickte. Außerdem hatten wir einiges vor.
    Alex wollte zuerst unseren Gasofen reparieren. Es funktionierte nämlich nur mehr die kleine hintere richtig und die rechte große mit viel Gefauche und Aussetzern,die kleine vordere brannte gar nicht mehr.
    Er zerlegte alles und säuberte auch die Rohre, sprühte WD40 hinein, stocherte mit einem dünnen Kabel ins Rohr und blies dann kräftig. Da es sich auch noch oben krümmte, war es etwas schwieriger, aber plötzlich schoß ein dunkler Klumpen in Alex Gesicht. Das Rohr war wieder durchlässig.
    Nun putzte er emsig alle Rohre und baute alles wieder zusammen. Wow! Alle Brenner funktionierten wieder einwandfrei!
    Wir hatten auch ein Email an Thetford Australien geschrieben, die uns Servicehändler genannt hatten, diese hatten wir um Angebote für die Reparatur gebeten.
    Es hätte schon 400 AUD gekostet, sich den Ofen nur anzusehen,und herauszufinden was kaputt gewesen wäre.
    So hat Alex wieder mal alles gefixt. Ich bin unheimlich stolz auf Ihn, und sage ihm das nun jedes Mal, wenn ich die Kochstellen in Betrieb nehme und alles so herrlich gut funktioniert.
    Auch mussten wir noch alles wieder an den alten Plätzen verstauen.
    Am Samstag stand die National Libary in Christchurch auf dem Programm. Wir waren mit unserem Van in die Stadt gefahren, hatten geparkt und da die Parkuhr nur 2 Stunden hergab, haben wir dort die Säle bewundert und uns ein paar Permakultur Bücher angesehen.
    Danach besuchten wir den Botanischen Garten, den Shrine of Rememberance und das Denkmal von King Georg V, ohne Kopf. Vandalen hatten ihn abgesägt, er blieb verschwunden, bis er bei einem Konzert der Irischen Band Kneecap auf der Bühne auftauchte.
    Wir genossen die Sonne und den blauen Himmel im Garten und hielten ein Schläfchen auf dem grünen Rasen.
    Der Sonntag begann mit unserer Yoga und Callestenics Routine und danach einem herrlichen Frühstück. Danach ein wenig Büroarbeit, die Lena, meine Tochter mir zugeschickt hatte.
    Wir hatten auch Robert wieder kontaktiert, unseren australischen Schilehrer, aus den Tiroler Bergen. Er besuchte uns direkt mit seinem Auto am Parkplatz und wir plauderten tiefgehend und intensiv.
    Für Montag hatten wir uns mit unseren Verschiffungs-Genossen Andre,Angi und der kleinen Letti ein Picknick im Botanischen Garten ausgemacht. Als wir dort ankamen nieselte es. Unsere 3 lieben Deutschen parkten sich neben uns ein und herzlich war unser Wiedersehen. Wir marschierten in den Garten und wählten einen regengeschützten Pavillon zum Sitzen und Plaudern. Auch hatten wir unser Mittagessen eingepackt, das wir dort verzehrt haben. Wir tauschten viele Informationen aus und bekamen noch ganz viele interessante Tipps von den beiden mit, wo wir bei unserem zukünftigen Tripp ins Herz von Australien und an der Westküste entlang unbedingt stehen bleiben sollten.
    Die 3 sollten am 21.03. Australien mit dem Flugzeug verlassen, ihr Camper würde verladen und dann nach Hamburg geschippert werden. Viel lieber würden sie aber hier bleiben und sich vielleicht in Darwin niederlassen.
    Aber jetzt gings erstmal nach Hause. Wir konnten es Ihnen nachfühlen! Wir blieben auf unserem Weg ins Unbekannte, ins Fremde, in die Ferne und mit immer wieder neuen Bekanntschaften. Ja, wir fühlten uns privilegiert, das tun zu können. Es wurde spät, und der Abschied fiel uns gar nicht leicht. Wir wünschten ihnen gute Heimreise, und sogar Letti, die kleine schüchterne Maus, drückte und umarmte Alex und mich beim Abschied. So süß! So umarmten wir die “T4ler” die mit uns nach Borneo verschifft hatten, ein letztes Mal hier auf australischem Boden.
    Der Dienstag ging ins Land und vormittag besuchten wir Robert im nahegelegenen Jazzmuseeum, in dem Roberts Vater schon als Voluntär wertvolle Arbeit bei der Archivierung der australischen Jazz-Geschichte geleistet hatte. Robert, auch schon 60 wie ich, tat es ihm gleich. Wobei er lieber im Garten unter freiem Himmel arbeitete als drinnen vor dem Computer.
    Wir wurden herumgeführt, bestaunten diverse Exponate und die Schiffscontainer, die in der ehemaligen Lkw-Werkstatt eingebracht wurden und wertvolle Dokumente und Tonträger enthielten. In den Schiffscontainern waren sie brandgeschützt untergebracht.
    Wieder plauderten wir total angeregt, mussten dann aber Schluss machen, da wir noch die bei Amazon bestellten Sachen aus dem Locker holen wollten. Wir bekamen alles, und sind nach wie vor begeistert, wie gut die Amazonlieferungen hier in Melbourne funktioniert haben.

    Wir warteten immer noch auf unser CDP. Doch heute Mittwoch sollte es ankommen. Um die Zeit zu überbrücken, fuhren wir noch in eine Münzwäscherei, und wuschen und trockneten Bettzeug, Fahrersitzüberzüge und unsere Wäsche. Ganze 2,5 Stunden hatte diese Aktion gedauert. Auf unser Dokument warteten wir immer noch. Immer wieder checkte Alex die Tracking Nummer. Und weil wir noch Zeit hatten, meldeten wir uns bei Robert, der uns zu sich nach Hause einlud.
    Dort verbrachten wir eine gute Zeit mit plaudern, neue Musik austauschen, mit einem Rundgang durch Haus und Garten und netten, sehr persönlichen Gesprächen.
    Das ist immer das Schönste, so viel Vertrauen zu spüren, diese Offenheit und Ehrlichkeit, mit der man sich gegenseitig begegnet.
    Es war schon dunkel, als wir Robert verließen und wieder in den Koomba Park fuhren. Wieder mal war Landhockey Training, und viele Autos auf dem Parkplatz, die sich aber nach 2 Stunden wie in Luft auflösten und uns allein hier in Ruhe schlafen ließen.
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  • …on the road again!”

    18 марта, Австралия ⋅ ☁️ 12 °C

    Mittwoch, 18.03.2026

    Inzwischen war es Mittwoch geworden. Heute waren wir 1 Stunde gelaufen und hatten die schöne Strecke im Koomba Park entlang des Flusses genossen. Dann wieder gutes Frühstück in der Sonne, und dann die Nachricht, daß unser Dokument bei DHL zur Abholung bereit lag. Wir meldeten uns nochmals bei Robert, der am Ausgang des Koomba-Parkes im Jazz-Museeum schon wieder an der Arbeit war.
    Wir wollten uns noch verabschieden. Nach unserem Eintreffen gabs noch eine Tasse Tee und liebevolle persönliche Geschenke wechselten die Besitzer. Wir erhielten einen wunderschönen Jahreskalender seiner vor kurzem verstorbenen Mama, und gartenfrische Maracujas und Zitronen. Wir gaben das 2. Exemplar der laminierten Rückenschule und chinesischen grünen feinen Tee und selbstgemachte Energieballs an Robert weiter.
    Der Kalender hängt nun bei uns am Netz über der Fahrerkabine, als liebevolle Erinnerung an den großen,blauäugigen,sensiblen und feinfühligen australischen Schilehrer, der gerne nach Tirol auswandern würde.
    Wir drückten uns zum Abschied und nahmen das Versprechen ab, uns in Österreich zu besuchen, wenn wir wieder zurückgekehrt waren.
    Dann ging es endlich wieder los, die Straße hatte uns wieder. Wir wollten die Great Ocean Road befahren, und auf das blaue Meer hinunter sehen. Bei der Apollo Bay Beach gingen wir an den Strand, ans Baden war nicht zu denken, es war uns viel zu kalt und zu windig.
    Auf dem Cape Otway in einem Naturpark, ergatterten wir online den letzten Stellplatz auf der Campsite. Dort, im letzten Tageslicht fand ich viele reife Brombeeren, die ich für unser morgiges Frühstück pflückte.
    Wir schliefen schnell ein, im Ohr das Rauschen der Wellen.
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  • …die 12 Apostel

    19 марта, Австралия ⋅ ☁️ 18 °C

    Donnerstag, 19.03.2026
    295 km

    Wir legten in der Dunkelheit unsere Yogamatten vor dem Bus aus und es wurde langsam hell. Wir frühstückten noch auf der Campsite und machten uns auf den Weg zum Lighthouse von Cape Otway. Leider wurden gerade Renovierungsarbeiten durchgeführt, und so verzichteten wir auf die 22 Dollar, um grad mal bis auf 20 m herangehen zu dürfen.
    Gegen Mittag hatten wir den Küstenstreifen mit den 12 imposanten Aposteln, Kalkfels-Gebilde mitten in den tosenden Wellen des blauen Ozeans,erreicht.
    Sehr touristisch hier alles, gut ausgebaut, viel Platz für Busse und auch unseren Van. Sogar Helikopterflüge konnte man buchen. Nachdem wir dieses berühmte und imposante Naturmonument bewundert hatten, Meereluft geschnuppert und auch die Sonne genossen hatten, nahmen wir unser Mittagessen gleich auf diesem Parkplatz ein. Gegenüber von uns flogen permanent Helicopter mit Touristen zwischen den Kalksteinfelsen und dem Landeplatz hin und her. Ganz schön laut, und wir empfanden es doch ziemlich störend.
    Irgendwie ist es heutzutage kaum mehr möglich, Naturwunder ohne menschliche Lärmerzeugnisse zu bewundern. Man kann dann gar nicht mehr ungestört den Anblick genießen. “Schade!”
    Bald ließen wir die Great Ocean Road hinter uns und fuhren ins Landesinnere. In Dartmoor, ca. 450 km vor Adelaide hatten wir uns eine freie Campsite ausgesucht. Nachdem ich mir endlich mal mit unserer Outdoordusche die Haare gewaschen hatte, zogen wir nochmals auf einen ruhigeren Platz um, denn wir fühlten uns ziemlich gestört von unverschämten Jugendlichen, die ihr Autoradio so laut angemacht hatten. Dort war es ruhiger um uns.
    Wir schliefen sehr gut.
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  • … auf nach Adelaide

    20 марта, Австралия ⋅ ⛅ 10 °C

    Freitag, 20.03.2026
    428 km

    Wir wachten gut erholt auf, stellten erstaunt fest, daß wir auch eine Zeitverschiebung um 30 Minuten nach hinten hatten und begannen unsere Yoga Routine unter sternenklarem Nachthimmel. Bald wurde es hell, die Flötenvögel stimmten ihren Morgengesang an und wir frühstückten endlich mal auf einem Tisch mit Bänken in der warmen Sonne.
    Als wir das Dörfchen verließen, entdeckte ich noch eine Trinkwasser Stelle am Straßenrand und stockten nochmals unsere Wasservorräte auf.
    Heute hatten wir viel zu fahren, wir wechselten uns laufend ab und unser Mittagessen kochten wir auf einem kleinen geschotterten Platz neben der Straße.
    Gegen ca. 17h erreichten wir unseren Campingplatz in Callington, der diesmal nur $ 10,-- kostete. Er lag direkt neben der Eisenbahnstrecke, 3 Züge passierten noch, dann hatten wir eine Nacht ohne Störungen.
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  • Bibliothek und Botanischer Garten Adelai

    21 марта, Австралия ⋅ 🌙 12 °C

    Samstag 21.03.2026
    57,6 km
    Heute stand Laufen auf unserem Programm, und heute ging es mir wirklich toll, ich konnte relativ schnell und in hohem Pulsbereich von 140 ohne Beschwerden 1 Stunde laufen. Das Radfahren machte sich also bemerkbar.
    Danach frühstückten wir noch und dann gings noch 1 Stunde hinein nach Adelaide ins Stadtzentrum. Hier hatten wir uns einen Parkplatz zum übernachten herausgesucht bei Park4Night, wir konnten zu Fuß in die Bibliothek marschieren und von 10h bis 13h versanken wir beide in den tollen Büchern. Bei einem veganen Griechen verspeisten wir gute Falafel mit Salat und dann gings noch zu einem Frozen Yoghurt Shop. Und um das viele Sitzen wieder wett zu machen, wanderten wir noch durch den Botanischen Garten von Adelaide. Wir genossen den Nachmittag und die tiefer stehende Sonne, wanderten im Rosengarten umher und ich nahm eine Nase voller Rosenduft. Ein sehr üppiger Garten mit vielen alten Bäumen. Wir haben den Spaziergang dort sehr genossen.
    Danach gings zurück zum Parkplatz und stellten das Auto nochmals um, da wir auf einem ausgewiesenen Platz standen, wo man nur mit Erlaubnis parken durfte. Aber es waren genug erlaubte Parkplätze vorhanden, und so waren wir schnell umgeparkt. Jetzt noch chillen und dann hoffen wir auf eine ruhige Nacht.
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  • Farmersmarket Adelaide

    22 марта, Австралия ⋅ ☀️ 25 °C

    Sonntag, 22.03.2026
    Adelaide Farmersmarket -Weeroona Island
    245 km

    Heute wieder mal um 6h Tagwache, Noch war es draußen dunkel, die Sterne noch gut zu sehen. Da wir gleich neben dem Sportplatz parkten, konnten wir auf dem schönsten Rasen Australiens, kurz,saftig und grün, besser wie auf jedem Golfplatz, unsere Yogasession abhalten.
    Nach dem Frühstück machten wir uns zu Fuß auf zum Farmersmarket. Dieser war 3,4 km von uns entfernt. Na, bei Temperaturen um 32-34° hüpften wir da auch gerne von Schatten zu Schatten. Leider war es schon ein wenig spät, 11h 15, und der Farmersmarket war schon ziemlich leergeräumt. Dennoch ergatterten wir tolle Pilze, Biogemüse,Brot und Erdbeeren.
    Wir schauten diesmal wieder sehr genau, wie die Stände aussahen, die Verkäufer sich bemühten und wie insbesondere die biozertifizierten Betriebe ihre Waren anboten.
    Danach gings voll bepackt wieder zurück zum Auto und nachdem wir unser Mittagessen zubereitet, das Roggenbrot mit Walnüssen genossen und dazu den veganen Käse gekostet hatten, machten wir uns wieder auf den Weg. Unsere Bestellungen von Amazon waren auch schon im Locker angekommen. Dort gings noch vorbei und dann raus aus Aidelaide, Richtung Mitte Australien. Gegen späterem Nachmittag vertraten wir uns die Beine noch am Bumbunga Lake, der eine rosa Färbung hätte haben sollen. Für mich war sie eher rostrot, so wie die Erde hier. Um für die Touristen eine Attraktion zu haben, wurde mitten im See das Ungeheuer von Loch Ness positioniert. Die klauen einfach alles, das fühlte sich strange und völlig falsch am Platz an.
    Gegen Abend fuhren wir vom Highway ab, den auf der Halbinsel Weeroona Island gab es einen Stellplatz am Meer für uns. Kostenlos, mit wunderbarem Sonnenuntergang und kühler Meeresbrise. Diesmal schliefen wir wieder mal bei offenen Hecktüren.
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  • “Invasion”

    23 марта, Австралия ⋅ 🌙 19 °C

    Montag 23.03.2026
    Weeroona Island bis zum Hutchinson Monument
    600 km

    Wir hatten gut geschlafen, Die Sterne waren noch am Nachthimmel zu sehen, als wir unsere Yogamatten auf dem Platz auslegten.
    Als Draufgabe hatten wir die tolle Aussicht aufs Meer mit Morgenröte.
    Wir frühstückten noch auf diesem schönen Platz, in der 1. Reihe Fußfrei, dann ging es zurück auf den Stewart Highway. Diesmal spulten wir 600 km ab, bis wir im Outback, am Hutchinson Monument, ca. 20 km vor Cobber Pedy unser Nachtquartier bezogen.
    ein riesiger weiträumiger geschotterter Platz. Auch hier wollten wir wieder unsere Hecktüren öffnen, um die kühlere Nachtluft von 20° hereinzulassen.
    Das war die schlechteste Idee ever! Obwohl ich unser altes Hecktüren-Moskitonetz in die Obere Blende montierte, damit die Gelsen nicht durch den Abstand der Vorhangschiene und dem aufgehängten Vorhang durchschlüpfen konnten, hatten wir die Rechnung nicht mit den äußerst aggressiven Insekten gemacht. Es war zu spät, als wir nach ein wenig Recherchieren am Tablet merkten, das Millionen von diesen Viechern sich zwischen Mückennetz und Vorhang eingefunden hatten.
    Wir schlossen nun von außen die Hecktüren. Gift wollte ich auch nicht sprühen, denn Alex würde die ganze Nacht neben dem besprühten Vorhang liegen.
    Was tun? Gar nichts sagte Alex. OMG! Wir legten uns nieder, Über meinem Kopf summte und brummte es. Die Gelsen surrten ebenfalls mit ihrem nervenden Ton um meinen Kopf.
    Außerdem war es sauheiß unter der Bettdecke, die noch das warme Inlet drinnen hatte.
    Mitten in der Nacht riss ich die Innendecke heraus, und zog mir den leeren Überzug über den Kopf. Alex war dabei leider aufgewacht und sehr ungehalten über meine Aktion.
    Ich schlief eigentlich nicht, glaub erst um 3h übermannte mich der Schlaf.
    In meinen Träumen hatte ich immer die Hecktüre vor Augen, mit Millionen von schwarzen Punkten, wo es zwischen den beiden Stoffen nur so wimmelte und surrte.
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  • “Vernichtender Schlag und Edelsteinsuche

    24 марта, Австралия ⋅ ⛅ 22 °C

    Dienstag, 24.03. 2026
    vom Hutchinson Monument bis Tarcoonyinna Creek/Parkplatz
    409 km

    Ich wachte auf. Ich hatte nicht geträumt. Hinter dem Mückennetz wimmelte es noch immer.
    Ok! Heute stand Laufen am Programm, Alex wollte den Highway entlang laufen, ich wollte lieber meine Runden am großen Parkplatz laufen. Der Highway war mir nicht geheuer. Wollte keine Begegnung mit einem 50m langem Road Train haben. Das sind Lkw-Züge mit bis zu 4 Anhängern, die mit 100 km/h die Straße entlang donnern.
    Davor aber, startete ich den vernichtenden Schlag gegen die schwarzen Punkte.
    Ich besprühte die Hecktür mit Insektenspray.
    Als ich zurück kam, rührte sich nichts mehr an der Hecktüre. Die Insekten waren alle tot. Es herrschte Ruhe im Kohbi. Das Summen und Brummen war erstorben.
    Ich nahm das Mückennetz ab, saugte alle toten Biester ein und in mir breitete sich eine unglaubliche Zufriedenheit aus. Die Türen würden ab jetzt zu bleiben.
    Alex kam zurück, war Gott sei Dank keinem Truck begegnet und nun konnten wir in Ruhe unser Frühstück zubereiten und genießen.
    Das hieß, natürlich bei verschlossenen Türen, Fenster nur mit Mückennetzen geöffnet. Denn hier herrschte die Wahnsinns - Mücken und Fliegeninvasion.
    Die lästigen Biester hatten es besonders auf Augen,Ohren, Mund und Nase abgesehen. Kaum war man im Freien, saßen mindestens 100 Fliegen auf dir.
    Wir machten uns also nun in unserem klimatisierten Kohbi bei moderaten Innenraumtemperaturen wieder auf den Weg.
    15 km später fuhren wir in Cobber Pedy ein. Wir tankten, und gingen im Supermarkt einkaufen, wo ich 2 Fliegennetze für den Hut erstand.
    In diesem kleinen Nest von Australien, einer Stadt voll rotem Staub, die umliegende Landschaft geprägt von kegelförmigen roten Sandhaufen gab es einiges interessantes zu sehen. Den hier wurde nach Opalen geschürft. Hier in Coober Pedy ist das Hauptvorkommen dieses nationalen Edelsteines.
    Australien ist die weltweit führende Quelle und produziert ca. 95% des weltweiten Angebotes.
    Opale entstanden über Millionen von Jahren, als kieselsäurehaltiges Wasser in Hohlräume von Sandstein eindrang und verdunstete.
    Wir besuchten die Serbische Orthodoxe Kirche, die unterirdisch in den Sandstein gearbeitet wurde. Wir setzten uns auf die Plastiksessel und lauschten in der unterirdischen Kühle den dort abgespielten Kirchengesängen, geschützt und behütet vor den schwarzen Fliegenschwärmen, die schon vor der Türe auf uns warteten.
    Danach besuchten wir noch die Old Timers Mine & Museeum, welche einen sehr guten, wirklichkeitsnahen Eindruck des Opalabbaues hier in Cobber Pedy darstellt.
    Viele interessante Fakten und Begebenheiten sind geschildert, man wandert unterirdisch durch die stark verzweigte Mine mit ihren Luftschächten, sieht genau wo die Opalader gefunden wurde, die dort auch noch zu sehen ist. Hier befindet sich auch eine unterirdische Wohnung, die bis 1991 noch von einer australischen Familie bewohnt wurde.
    Total interessant.
    Ich freute mich dann auch auf das “Noodling” das Herausbuddeln von Opalstückchen aus Abbruchsgestein einer Opalminie, die vor dem Museeum aufgeschüttet wurde, und wo man suchen durfte.
    Während Alex liebenswürdigerweise unser Geschirr abwusch, noddelte ich mich durch das Abbruchsgestein, das wie in einer Sandkiste platziert war.
    Tja, in mir steckt ja doch noch ein ordentlicher Teil Kind, der hier richtig Freude hatte zu suchen. Ich fand auch einige Opalsplitter, und freute mich riesig.
    Wir fuhren dann noch zu einem weiteren “Noodling-Platz”, hier jedoch holte ich mir fast einen Sonnenstich, während die schwarzen kleinen Biester meinen, mit Fliegennetz und Sonnenhut geschützten Kopf wie wild umschwirrten.
    Hier fand ich leider gar nichts, das war richtig enttäuscht, bin ich doch wie mein Papa eine passionierte Steine- und Muschelsammlerin.
    Froh, wieder im kühlen Führerhaus zu sitzen, setzten wir unseren Weg Richtung Uluru fort.
    Unser Übernachtungsplatz am Tarcoonyinna Creek wartete schon auf uns.
    Dort suchten wir uns einen Platz, ließen die Hecktüren diesmal zu und schliefen viel besser als die Nacht davor.
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  • Uluru, wir kommen!

    25–27 мар., Австралия ⋅ 🌙 23 °C

    Mittwoch,25.03.2026

    524 km hinein ins rote Herz von Australien

    Wir standen wieder früh auf, den mit der Sonne, kommen auch leider die sehr lästigen Fliegen. Heute wollten wir Yoga machen, und den Fliegen zuvorzukommen, begannen wir schon, als es noch total dunkel war.
    Als die Sonne sich mit rosa,lila Wolken am Himmel ankündigte und uns dann einen fast neon-pinkfarbenen Streifen schenkte, konnten wir die Fliegen gut verschmerzen.
    Nach dem Frühstück machten wir wieder Kilometer. Bei jeder verfügbaren Tankstelle hielten wir und tankten Diesel nach, Unsere Ad-Blue Anzeige hatte sich auch gemeldet.
    Wir fanden einen kostenlosen Stellplatz neben dem Highway, der auch von einem großen Wohnmobil schon benutzt wurde. Alex buchte noch unseren 3-Tagespass für den Uluru-Kata Tjuta Nationalpark, damit wir morgen früh den Sonnenaufgang am Uluru bewundern konnten. 36 Kilometer hatten wir dann noch zu fahren. Müde von den vielen Kilometern
    schliefen wir bald ein.
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  • Uluru/heiliger Berg der Aborigines

    26 марта, Австралия ⋅ ☀️ 30 °C

    Donnerstag,26.03.2026
    78 km

    Oje, wir waren vielleicht zu spät aufgewacht? Würden wir nun den Sonnenaufgang am blutroten heiligen Berg versäumen? Heute kein Yoga!
    Wir zogen uns an und düsten los. Wir brauchten ca. 30 Minuten bis zum Lookout, in der Morgendämmerung erspähten wir den Monolithen, der sich dunkel gegen den sich rötlich gefärbten Himmel abhob. Wow, beeindruckend!
    Dann hatten wir den Lookout erreicht und gingen zu Fuß auf eine kleine Anhöhe. Hinter unserem Rücken ging langsam die Sonne auf und tauchte den imposanten Riesen in ein unwirklich rotes Licht. Da stand er, seine Rillen waren deutlich sichtbar, auch die vielen dunklen Höhlen waren gut auszunehmen.
    Viele Menschen bestaunten mit uns dieses Schauspiel, das ein Spiel der Farben war, roter Berg mit grünen Bäumen und zartgrüne Gräser. Der Regen hatte die letzten Wochen ganze Arbeit geleistet.
    Übrigens, hatte er auch seine Kumpels, die Fliegen mitgeschickt.
    Wir hatten heute vor, den Uluru am Base Walk zu umrunden, ca. 10,6 km, und nach dem Frühstück am Parkplatz,starteten wir erst so gegen 9:30 Uhr. Fast schon ein bißchen spät, denn wir würden fast 4 Stunden unterwegs sein.
    Das Volk der Anangu bittet darum, keine Fotos von dieser spiritueller Stätte von hoher spiritueller Bedeutung zu nehmen, deshalb fotografierte ich nur wo es erlaubt war.
    Mein ursprüngliches Wissen von diesem Monolith, der bis 130 km in die Tiefe der Erde reicht wandelte sich während unseres Spazierganges. Viele Höhlen säumen den Fuß des Berges, jede war für einen anderen Zweck vorgesehen. Für Frauen, als Küche, für die alten Männer, für die Jäger, für die jungen Burschen,die im Jagen unterrichtet wurden. Sogar Felszeichnungen waren zu sehen.
    Aber das tollste für mich war diese Quelle, die aus dem Uluru entspringt und in einem Wasserloch mündet, rund um das Mutijulu-Wasserloch grünes Leben. Sie sichert Fauna und Flora, und kommt in der Traumzeit-Geschichte vor.
    So erstaunlich wie beeindruckend. Schwimmen ist natürlich hier verboten, und das ist auch gut so, denn ich kann mir dieses Naturwunder auf keinen Fall voller Touristen vorstellen.
    Seit Oktober 2019 darf der Uluru auch nicht mehr bestiegen werden, denn die Hitze, Herzinfarkte und Abstürze vom 350 m hohen Berg, hatte seit 1950 schon 37 Menschen das Leben gekostet. Es war aber ein ausgesprochener Wunsch des Aborigine-Volkes, die jeden der Toten bedauerten, diesem Wunsch wurde stattgegeben.
    Auch ich hatte die Hitze unterschätzt. Wir waren ja auch noch in der Mittagszeit unterwegs, gegen 14h zurück bei Kohbi. Dort angekommen hielten wir Mittagspause. Schon da hab ich nur mehr die Hälfte als sonst gegessen. Mein Kopf schmerzte und mein Magen war auch flau. Nach 3,5 Stunden schlafen und ausruhen, mit Kühlbeutel am Kopf, besserte sich mein Zustand.
    Gerade rechtzeitig, um den Sonnenuntergang am Uluru zu bewundern. Es waren jedoch viele dunkle Wolken aufgezogen, die die Sonne verdeckten.
    Danach fuhren wir noch zum Supermarkt in Yulara, dem einzigen Supermarkt hier für die Touristen und Aborigines. Wir fuhren zurück zu unserem Nachtplatz, raus aus dem Nationalpark.
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  • Kata Tjuta Nationalpark

    27 марта, Австралия ⋅ 🌬 19 °C

    Freitag, 27.03.2026
    375 km

    Wir standen wirklich zeitig auf, denn die Fliegen kamen immer erst mit der Sonne.
    So stand also Nacht- und Dämmerungsyoga auf dem Programm.
    Dann fuhren wir in den Kata Tjuta Nationalpark, um hier eine Wanderung zu unternehmen.
    Ein Viewing Point bot uns einen Gesamtanblick des roten aus vielen knubbeligen großen Felsbrocken gebildeten Steinmonolithen aus größerer Entfernung. . Die Wanderung selbst, dauerte ca. 4 Stunden, war 7 km lang und führte durch Gräben, über Felsplatten und auf einen kleinen Sattel hinauf. Eine kleine feine Wanderung, Auf Grund der vielen Regenfälle in den vergangenen Wochen blühten nun überall Blumen und Gräser.
    Man hatte wirklich den Eindruck, das hier das grüne Leben in die Wüste zurückgekehrt war.
    Auch gab es 2 Rastplätze mit Trinkwasserbehältern.
    Wir begegneten vielleicht 3 oder 4 Wanderern, sonst ware wir hier ganz allein unterwegs.
    Das fühlte sich richtig einzigartig für uns an und man wanderte mit den Augen eines Entdeckers durch die rote Felsenlandschaft.
    Zurückgekehrt zu Kohbi machten wir uns Mittagessen und nahmen den Highway zum nächsten Nationalpark.
    Denn morgen wollten wir den Kings Canyon besuchen.
    Auf einem Rastplatz, ca. 1 Stunde von Yulara entfernt, fanden wir einen Stellplatz für die
    Nacht.
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  • Kings Canyon

    28 марта, Австралия ⋅ ☁️ 12 °C

    Samstag, 28.03.2026
    Kings Canyon
    475 km

    Nach einer warmen Nacht standen wir noch in der Dunkelheit auf und legten neben unserem Van unsere Yogamatten aus. Mit Blick in den Sternenhimmel. Wow! Eine wirklich erhebende Aussicht.
    Heute wurden wir auch mit einem tollen Sonnenaufgang belohnt, Orange mit Rosa und Rot.
    Man ist hier so nah an der Natur, so eingebunden. Das ist für mich und Alex eine der schönsten Erfahrungen, und diese genießen wir außerordentlich hier. Vor allem ist es hier in Australien fast immer warm.
    Unsere letzte Wanderung hier im tiefsten Australien wurde der Kings Canyon. Dieser liegt im
    Watarrka Nationalpark und hier nahmen wir den Rim Walk. Dieser führt steile Steinstufen auf die linke Kante des Canyons hinauf, läuft oben am Plateau entlang mit herrlichen Einblicken in den Canyon, führt dann Stufen hinunter in eine fast unglaubliche Oase, ein Wasserloch mit Palmen und Bäumen, friedlich und mystisch, daß so ein Ort hier zu finden ist. Einfach unglaublich!
    Der Weg ist interessant und gut mit Tafeln beschrieben, Brücken führen über tiefe Spalten und steile Holzstufen hinunter in den Garten Eden.
    Sogar versteinerte Sandwellen kann man hier finden, die das Meer vor Jahrtausenden in den Strand oder den Meeresboden geformt hat.
    Wir haben dann im Garten Eden noch eine gute Zeit verbracht, an diesem magischen Ort 2 schwarzblauen Raben beim Turteln zugesehen und diesen Platz sehr genossen.
    Nach dieser wunderschönen Wanderung haben wir unser Mittagessen, wie immer mit Klimaanlage im Van verspeist. Draußen hatte es 36°.
    Unsere nächste Station war Alice Springs. Da es nach fast 4 Stunden Fahrt auf dem Stewart Highway schon dunkel wurde, suchten wir uns einen Stellplatz ca. 1 Stunde vor Alice Springs auf WikiCamps heraus. Wir wollten nicht unbedingt in der Stadt übernachten.
    Müde von der Wanderung und den vielen Eindrücken und auch der langen Fahrt
    schliefen wir auf der Rest Area schnell ein.
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  • Alice Springs

    29 марта, Австралия ⋅ ⛅ 19 °C

    Sonntag, 29.04.2026
    357 km

    Nach Yoga-Einheit und Frühstück machten wir uns auf nach “Alice”. Da wir in der Zwischenzeit bemerkten, daß wir zuviel Ad Blue brauchten,nämlich 6 l auf 400 km, kam das Alex sehr eigenartig vor. Wie immer hatte er viel recherchiert im Internet und es gab mehrere Möglichkeiten, was dies verursachen konnte. Das wäre ein verstopfter Auspuff oder ein verstopfter Abgasrückführungs-Kühler. Letzteren hatten wir schon mal in Indonesien gereinigt und das hatte Wunder bewirkt. Wir brauchten also Kerosin und Bremsenreiniger. Somit war der Baumarkt Bunnings unsere 1. Anlaufstelle. Ich war an diesem Tag mindestens 6 mal dort einkaufen, oder auch was retour bringen. Bei Bunnings kein Problem. Inzwischen montierte Alex den Auspuff ab, aber der war frei. Dann wurde der Abgasrückführungs-Kühler ausgebaut. Wir brauchten insgesamt 6 Bremsenreiniger und 4 l Kerosin.
    Dann föhnte ich den Kühler noch trocken mit meinem Haarföhn und danach baute Alex ihn wieder ein.
    Diese Aktion hatte fast bis 17h30 gedauert. Nun brauchten wir noch Vorräte für die nächsten Tage. Bei Woolworth stockte ich unsere Vorräte auf und danach hatten wir absolut keine Lust mehr in dieser sehr verlorenen, ausgedörrten Stadt zu übernachten um uns den Botanischen Garten anzusehen. Wir waren ein wenig desillusioniert, was Alice Springs anbelangte.
    Mit Wasser, das Alex noch nachtankte, während ich bei Woolworth unser Essen einkaufte und allen Vorräten für die nächsten Tage an Bord, waren wir einfach nur froh, diese eigenartige Stadt zu verlassen.
    Eine Stunde nach Alice fanden wir einen Platz zum Schlafen an der Autobahn. Einen besonderen Platz. Wir waren am Wendekreis des Steinbocks gelandet.
    Dieser durchquert Australien und zog sich auch genau durch unseren Stellplatz. Er markierte die Grenze zwischen den Tropen im Norden und den Subtropen im Süden.
    Hier verbrachten wir eine ruhige Nacht.
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  • Wendekreis des Steinbockes

    30–31 мар., Австралия ⋅ ☀️ 30 °C

    Montag, 30.04.2026
    vom Wendekreis des Steinbocks bis vor Renner Springs
    473 km

    Nach dem Laufen, bei herrlichem Sonnenaufgang und zurück mit schönen Eindrücken bereiteten wir gemeinsam unser Frühstück zu, bei mir gabs inzwischen Schonkost wegen Durchfall.Dann machten wir uns wieder auf den Weg Richtung Tennant Creek. Vor Renner Springs fanden wir den nächsten Rastplatz am Highway um dort zu übernachten.

    Dienstag,31,03 2026
    467km

    Beim nächsten Tank Stop sahen wir schon von weitem eine imposante Figur am Hügel stehen. Den Anmatjere Mann, 17m hoch und 8 Tonnen schwer, steht er stolz auf dem Hügel, seinen Speer in der Hand und blickt über sein Land. Hier kochten wir auch gleich unser Mittagessen.
    Gegen Nachmittag mußten wir sogar mit Kohbi einen Fluß durchqueren und dass mitten auf einem Highway.
    Wir fanden wieder einen recht guten Schlafplatz auf einer Rest Area.
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  • Big Man

    31 марта, Австралия ⋅ ☀️ 18 °C

    Dienstag,31,03 2026
    467km

    Beim nächsten Tank Stop sahen wir schon von weitem eine imposante Figur am Hügel stehen. Den Anmatjere Mann, 17m hoch und 8 Tonnen schwer, steht er stolz auf dem Hügel, seinen Speer in der Hand und blickt über sein Land. Hier kochten wir auch gleich unser Mittagessen.
    Gegen Nachmittag mußten wir sogar mit Kohbi einen Fluß durchqueren und dass mitten auf einem Highway.
    Wir fanden wieder einen recht guten Schlafplatz auf einer Rest Area.
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  • ….mal Pause machen?

    1–2 апр., Австралия ⋅ ☀️ 30 °C

    Mittwoch, 01.04.2026 und Donnerstag,02.04.2026
    592 km

    Heute genoßen wir unsere Yogastunde mit einem schönen Sonnenaufgang. Das ist immer wieder ein sehr schönes Erlebnis, so nah an der Natur. Danach noch Frühstück, für mich in Schonkostvariante, und danach wieder zurück auf die Straße.
    In Mataranka, unserer nächsten Station, wollten wir eigentlich einkaufen gehen, doch der Supermarkt hatte nur Dosen und ganz wenig Obst, und ein paar Vorräte hatten wir ja noch.
    Bei der Polizeistation gab es einen Trinkwasserhahn. Hier füllte Alex wieder unseren Tank auf.
    Wir wollten uns in Mataranka in die warmen Quellen werfen, die mir schon damals im Oktober so gut gefallen hatten, und die ich Alex unbedingt zeigen wollte.
    Leider hatte eine Flut die Landschaft dort unter Wasser gesetzt, und die Aufräumarbeiten waren in vollem Gange und somit für uns Touristen gesperrt. Auch die Bitter Springs hatte das selbe Schicksal ereilt.
    den Fahrersitz.
    Wir erreichten unseren Stellplatz neben dem Highway so gegen 19h, die Sonne ging gerade unter und der Platz war etwas versteckt zwischen Büschen.
    Alex fand den Platz so gut, dass er vorschlug, hier noch einen Tag zusätzlich zu verbringen und mal langsam zu machen.

    Na ja, pausieren trifft es wohl nicht genau. Unsere 1.Aufgabe, die sich nicht beim Fahren lösen ließ, war das neue Moskitonetz im Heckbereich unseres Schlafplatzes. Der Vorhang, den ich genäht hatte, schloß oben einfach nicht ab, und ließ all die kleinen Fliegen, Moskitos und Falter herein. Da konnte unser elektrischer Insektenvernichter einfach nicht mehr mithalten.
    Alex half mir nun, ein neues permanentes Moskitonetz zu installieren. Ich zerschnitt das Moskitozelt, das wir schon am Jakobsweg mithatten und hier noch nie in Verwendung genommen hatten. So nähte ich den ganzen Tag. Alex hatte viel Büroarbeit zu tun.
    Wir blieben noch einen Tag und eine Nacht. So konnte ich am nächsten Tag noch Alexs Wanderhose reparieren und unsere Überdecke auf dem Bett. Es kamen wieder mehr Patchworkaufnäher über die zerrissenen Stellen. Jetzt sah sie wieder gut aus.

    An diesem Abend kam auch ein Jeep mit Dachzelt auf diesen Platz. Es war ein junges polnisches Pärchen wie sich später herausstellte.

    Auf jeden Fall hatten wir heute viele wichtige Dinge erledigen können, die beim Kilometer machen nicht möglich gewesen wären.
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  • … ein voller Tag!

    3 апреля, Австралия ⋅ ☀️ 24 °C

    Freitag, 03.04.2026
    468 km
    von Renner Springs nach Kathrine

    Es war noch stockdunkel und sternenklar, als wir uns zum Yoga in die kühle Morgenluft begaben. Alex hatte schon um 4h bemerkt, das der Jeep seine Scheinwerfer an hatte.
    Eine Stunde später hatte er noch immer Festbeleuchtung. Er marschierte hinüber, um ihnen zu erklären, das sie die Zündung abstellen sollten, sonst hätten sie dann keine Batterie zum starten mehr.
    Sie sagten ja, ja. Die Festbeleuchtung blieb.
    Wir waren fast mit Yoga fertig, da wollten die beiden losfahren. Das Auto rührte sich nicht mehr. Er kam zu uns rüber um uns um Starthilfe zu bitten. Da wir aber noch frühstücken wollten, baten wir sie, noch 1 Stunde zu warten. Kein Problem sagte er. Na dann gut.
    Wenig später hörten wir nochmals Startversuche, und plötzlich sprang der Wagen doch an.
    Der junge Mann kehrte zu uns zurück, meldete seinen geglückten Versuch, verabschiedete sich und dann waren wir wieder alleine.
    Alex jedoch konnte die Ignoranz seiner Bemühung, einfach seinen Ratschlag zu befolgen,nicht verstehen. Ja, manche Menschen sind einfach irgendwie sehr seltsam.
    Da ich vor dem Frühstück nochmals richtig schlimm Durchfall hatte, riet mir Alex, dass ich in Kathrine ins Spital gehen sollte.
    So ging es zurück auf den Highway Richtung Kathrine. Nach ca. 100 km erreichten wir diese kleine Stadt. Alex hatte sicherheitshalber im Spital angerufen, und ich konnte vorbeikommen. Insgesamt habe ich mich dort ca. 3 Stunden aufgehalten. 2,5 Stunden habe ich mit warten verbracht. An der Info erklärte mir der Mann das Kosten von 750 AUD/451 EU auf mich zukommen würden. Na, ganz schön teuer! und um den Preis zu rechtfertigen, haben sie mir nach ca. 10 Fragen nach 1 Std. warten noch Blut abgenommen.
    Nach 30 Minuten war der Befund da. Alles in bester Ordnung. Ich bekam noch einen Zettel mit dem ich in der Apotheke Immodium kaufen konnte.
    Ich war eigentlich nur froh, raus zu kommen, und hungrig war ich auch schon. Alex war inzwischen Tanken gefahren und hatte unser Wasser und den Duschsack nochmals aufgefüllt. So achtete ich nicht genau auf die Zahlungsbestätigung die ich nach der Bezahlung mit Karte dort bekam.
    Ich steckte alles ein und machte mich auf den Weg zum Parkplatz, wo Alex schon liebevoll mein Essen hergerichtet hatte. Reis mit gekochtem Gemüse.
    Als wir danach losfuhren, schaute ich auf den Beleg, wo nur der Betrag, aber keine Behandlung angeführt war.
    So rief mein Ober-Checker dort nochmals an und bat um ein Email mit Rechnung und Behandlungsbeschreibung. 15 Minuten später waren die wichtigen Dokumente, die ich bei meiner Krankenversicherung einreichen konnte im Briefkasten von Alex Email.
    Ich bin einfach nur dankbar, wenn ich so auslasse, dass er einfach an alles denkt. Ja, er achtet wirklich gut auf mich.
    Wir benötigten unbedingt noch Vorräte, und so fuhr Alex zu Woolworth, wo ich für die nächsten Tage einkaufen ging und mir in der Apotheke daneben,das Immodium holte.

    Die ganze Aktion hatte mich doch einige Nerven gekostet, und leichte Kopfschmerzen machten sich bei mir bemerkbar. So übernahm Alex das Steuer, während ich eine Schmerztablette einnahm und mir am Beifahrersitz den Sonnenhut über die Augen zog, die Lehne zurückstellte und mich so ein wenig auskurieren konnte.
    Nach 1,5 Stunden wechselte ich auf den Fahrersitz und Alex machte sich wieder über die Emails zur Verschiffung.Er hatte auch auf Facebook einen Aufruf gestartet im Forum
    “Overlanding Kanada-Nordamerik” denn auf unserem 40” Flatrack war ja noch Platz für ein zweites kleineres Auto.
    Ebenso hatte er eine Annonce beim österreichischen AMS geschaltet, um für die Arbeiten an den Terrassen im Hof noch Hilfsarbeiter anzuheuern.

    So steuerte ich unseren Stellplatz an einem kleinen See an. Als wir ankamen,ging gerade die Sonne unter und die Reiher stolzierten durch das seichte Wasser und man hörte schon das Zirpen der Zikaden.
    Wir waren doch noch viele Kilometer gefahren und freuten uns auf unser kuscheliges Bett.
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  • Es geht Richtung Westküste

    4 апреля, Австралия ⋅ ☀️ 32 °C

    Samstag, 04.04.2026
    481 km

    So herrlich, wie der Sonnenuntergang hier gestern war, so verkündeten zarte rosa Wolken die sich im See spiegelten den neuen Morgen an. Einfach eine perfekte Szenerie für unser Yoga Workout. Sogar den riesigen Mond konnten wir in der Morgendämmerung gut ausmachen. Nach unserem Frühstück gings weiter nach Kununurra. Hier stockten wir unsere Vorräte auf und das Mittagessen nahmen wir im Schatten eines riesigen Baobab, eines Affenbrotbaumes ein. Die Stämme sind sehr dick und eigenartig geformt. Viele Früchte hängen an langen Schnüren von den Bäumen. Danach gings zurück auf den Great Northern Highway. Wir hatten uns eine Rest Area am Little Panton River ausgesucht, die an einem Fluss lag. Sogar die Straße wurde vom Fluss überspült. Die Sonne schickte ihre letzten Strahlen über den Fluss und wir nutzten das klare Wasser zum Baden. Danach lagen wir noch auf den warmen Steinen und genoßen den Sonnenuntergang. Das war ja ein wunderschöner Schlafplatz.Читать далее

  • Cable beach

    6 апреля, Австралия ⋅ ☀️ 32 °C

    Montag, 06.04.2026

    Nillibubica Restarea bis Broome

    Wir sind wieder mal wegen der Fliegeninvasion schon um 4h 30 aufgestanden, machen Yoga und Krafttraining und werden mit rosa Wolken am Morgenhimmel überrascht. Hier ist wirklich jeder Morgen anders.
    Wir trudeln schon um ca. 10h in Broome ein, gehen dort noch Vorräte aufstocken bei Woolworth und fahren an den Cable Beach. Ein riesiger Sandstrand! Türkises Meer mit einer Temperatur von fast 28°. Das Schwimmen ist herrlich und wir haben den einzigen natürlichen Schattenplatz ergattert. Eine Palme. Alle anderen Badegäste haben sich Liegen und Schirme bei einem Trailer gecheckt.
    Wir haben das Sonnensegel unseres Vans um den Stamm geschlungen und die Stützen vorne in den Sanddünen verspannt.
    Auch unser Mittagessen verspeisen wir unter unserem Schattenspender.
    So dösen wir im Schatten unter unserer Palme, gehen uns abkühlen und genießen das Strandfeeling.
    Am Abend leert sich der Strand rasch und wir gehören zu den letzten, die sich noch das Salz von der Haut brausen unter den Strand-Duschen. Dann gehts zurück zu Kohbi auf den Parkplatz und wir fahren auf eine Rest Area außerhalb von Broome.
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  • … so viele Kilometer!

    7–8 апр., Австралия ⋅ ☁️ 25 °C

    Dienstag und Mittwoch, 07 und 08..04.2026
    Broome bis Rest Stop Exmouth
    645 km + 610 km

    Heute wieder mal ganz früh Tagwache! Grüner Tee von meinem Schatzerl, und dann raus auf die Matte. Und dann eine Überraschung!
    Heute keine Sterne! Und als es heller wird weiß ich warum. Um uns herum wabbert weißer Nebel. Es ist überall so feucht, dass die Erde nur so dampft.
    Ich bin richtig froh, das wir jeden Tag unsere Yoga-Routine mit Kraftübungen machen, damit wir nicht nur den ganzen Tag im Autositz festgeschnallt, und verdammt zur fast Bewegungslosigkeit unsere Kilometer abspulen. Natürlich abwechselnd, so dass der andere in der Zwischenzeit mal ein Nickerchen machen und die Beine am Armaturenbrett ablegen kann.
    Dann gibt Frühstück, und dann gehts schon los. Abgewaschen wird Abends, wenn wir am Rastplatz angekommen sind.
    Heute sind viele Road Trains unterwegs. Die längsten Lkw-Züge fahren mit 4 Anhängern und sind bis zu 55 m lang. Diese zu überholen ist fast unmöglich, aber die Highways hier in Australien sind immer wieder mit Überholspuren ausgestattet. Meist ist es dann so, daß die Roadtrains, die schon ungeduldig hinter uns hergefahren sind, dann uns überholt haben und wir froh sind, dass uns keiner mehr am Hinterteil klebt. Denn dann wird das Hineinfahren in eine Parkbucht mit abruptem Abbremsen oft zu einer gefährlichen Aktion, wenn der tonnenschwere Lkw an unserem Heck klebt.
    Die Landschaft, die heute an uns vorbeizieht ist ziemlich trist. Grasebenen und ein paar niedere Büsche. Gott sei Dank sehen wir auch fast keine toten Kängurus am Straßenrand liegen. Mittagessen gibts wie immer an solchen Tagen irgendwo auf einem Rastplatz. Schnell zubereitet, Abwasch verschoben auf Abend, und meist wird auch gleich das Geschirr, das sich in der Spüle befand, nochmals benutzt.
    Am Abend sind wir beide eigentlich total geschafft vom Fahren und schlafen meist schon gegen 20 oder 21 h ein.
    Am nächsten Morgen wieder aufstehen, wenn es dunkel ist, denn da sind die Fliegen noch nicht munter. Diese kommen mit Sonnenaufgang und sind extrem lästig. Sie fliegen einem in Mund,Nase und Ohren und deswegen absolvierten wir unsere Yoga Einheit mit Mückennetz am Kopf. Kaum schwitzt man ein wenig, hat man tausend Fliegen auf einem sitzen. Überrall kitzelt es und ich hab dann meist alles mit langen Ärmeln und lange Hose an, damit ich das nicht so spüre.
    Oft machte ich mir auch Gedanken, wo diese Viecher wohl vorher drauf gesessen sind, und mit sich herumtragen an Bakterien.
    Wieder fuhren wir unsere Kilometer herunter und waren froh endlich bis kurz vor Exmouth gekommen zu sein.
    Noch vor Sonnenuntergang erreichten wir unseren Stellplatz für die Nacht und wir wollten beide noch einen Abendlauf machen.
    Wir liefen beide in entgegengesetzte Richtungen. Ich bergab und Alex bergauf. Ich lief am leeren Highway entlang, den Sonnenuntergang im Blick, und verstreut über die Landschaft tausende von Termitenhügel, die wie kleine Pupshaufen von einem Riesen aussahen.
    Als ich zurückkam war es dunkel, Alex hatte mir Gott sei Dank die Stirnlampe mitgegeben, so war ich auch für Autos sichtbar, die den Highway alle heiligen Zeiten mal entlangkamen.
    Ich lief also Richtung Kohbi, als dieser plötzlich aufleuchtete und die Alarmsirene aufheulte.
    Ich erschrak, war jemand in unseren Van eingebrochen? Denn Alex war immer länger unterwegs als ich. Ich ging um den Van herum. Alles sah normal aus. Plötzlich pumperte es drinnen. Ich klopfte mit der Hand gegen die Türe und rief Hallo! Da war jemand im Auto!
    Es war Alex! Er war früher als erwartet zurückgekommen, da sein rechtes Knie zu schmerzen begonnen hatte. Er würde mal Pause machen und Voltaren schmieren.
    Wir nahmen beide noch eine erfrischende Dusche im Heckbereich mit unserer Outdoordusche und schlüpften erschöpft ins Bett.
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  • Yardie Homestead Caravan Park

    9 апреля, Австралия ⋅ ☀️ 28 °C

    09.04.2026
    Exmouth und Yardie Homestead Caravan Park
    183 km

    Nach dem Yoga und dem Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Exmouth. Wir wollten dort noch Vorräte aufstocken und ich wollte eine Whaleshark Tour buchen. Und einen Schlafplatz mussten wir auch noch finden.
    Während ich also im IGA einkaufen ging und bei Whale Discovery für den morgigen Tag eine Tour für mich buchte, arbeitete Alex im Van an seiner Buchhaltung.
    Auch die Touristen Info besuchten wir. Wir wollten uns dort informieren, welche Campingplätze möglich wären.
    Dazu muss ich erwähnen, dass 2 Wochen vor unserer Ankunft der Cyclone Narelle hier in Exmouth gewütet hatte. Viele Bäume waren total zerzaust. Äste lagen noch am Boden.
    Wir sahen sogar ein Haus ohne Dach in einer Siedlung stehen.
    So erfuhren wir dort, dass alle Campingplätze in Exmouth geschlossen waren, weil sie erst wieder in Stand gesetzt werden mussten. Auch die Campsites in den Nationalparks waren zu. Ein einziger Caravan Park hatte geöffnet. Dort würden wir 2 Nächte buchen.
    Dennoch versuchten wir auf einem etwas abseits gelegenen Campingplatz noch unser Glück. Das Tor war offen und ein großer Bus parkte auf einem großen Areal.
    Ich rief ein Hallo und eine junge Frau mit Kindern kam aus dem Bus. Sie war erst seit 1 Woche als Caretaker mit ihrem Mann hier tätig. Sie rief ihn an und fragte, ob wir bleiben könnten. Leider war auch dieser Campingplatz aufgrund der Reparaturarbeiten wegen des Cyclones noch geschlossen.
    So fuhren wir also Richtung Yardie Homestead.
    Unsere 1. Station dorthin war der Leuchtturm. Er lag auf einer Hügelkuppe. Oben angekommen, hatte man eine schöne Sicht auf das Meer. Der Cyclone hatte dem Leuchtturm aus 1912 nichts anhaben können. Eine Hütte daneben hatte jedoch ihr Dach verloren. Und auch heute ging dort oben eine steife Brise.
    Wir machten noch einen Abstecher zur Mauritius Beach, jedoch der Wind war irgendwie ungemütlich und so beschlossen wir, den Nachmittag am Campingplatz zu verbringen und noch Buchhaltung zu machen.
    Ich richtete noch meine Sachen für die morgige Tour zusammen und war sehr gespannt ob diese Ausfahrt mit dem Katamaran erfolgreich sein würde.
    Alex wollte seine Buchhaltung fertig machen und ein wenig lesen und ich glaube, ein wenig Me Time hat er auch schon mal gebraucht.
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  • Ningaloo Reef

    10 апреля, Австралия ⋅ ☀️ 24 °C

    Freitag 10.04.2026
    194 km

    Wir standen zeitig auf, und nach Yoga und Kraftübungen gabs noch ein gutes Frühstück.
    Ich hatte mir gestern auch noch Tabletten gegen Seekrankheit gekauft, die man 30 Minuten vor Besteigen des Bootes einnehmen sollte.
    Alex begleitete mich noch zum Bus, der mich am Eingang der Campsite abholte und uns zur Bootsanlegestelle brachte.
    Dort erwartete uns das Boot, das uns zum Katamaran hinausfuhr, der an einer Boje vor Anker lag.
    Das Schiff war in fester Girl-Power Hand. Die Crew bestand aus lauter patenten Mädchen und Frauen, einer Fotografin, einer Kapitänin, 2 Betreuerinnen für unsere Gruppe zu je 10 Personen und Mädchen die in der Küche Mannschaft und Gäste versorgte.
    Wir erhielten genaue Einweisungen, wie wir bei der Begegnung mit dem Walhai am besten Fotos machen konnten und auch am besten sehen konnten.
    So tuckerten wir mit dem Motor Richtung Riff. Dieses lag vor der Küste, und befand sich genau dort, wo man die weißen Schaumkronen der Wellen sehen konnte.
    Dort würden sich die majestätischen Tiere am liebsten aufhalten.
    Nach ca. 2 Stunden Fahrt brach auf einmal Hektik aus. Man hatte etwas gesichtet!
    Zu dieser Tour gehört auch ein Aufklärungs - Flugzeug, dass von oben Ausschau nach den Tieren hält und die Position dann an das Boot weiterleitet.
    Unsere 1. Schnorcheltour am Riff diente dazu uns ein wenig zu akklimatisieren, unsere Tauerbrille zu testen und das von Bord gehen und das wieder an Bord kommen zu üben.
    Denn wenn der Walhai gesichtet war, musste alles schnell gehen.
    Wir sollten uns alle bereit machen. Voll ausgerüstet mit Tauchhose und Langarm-Shirt, Taucherbrille, und Flossen reihten wir uns je zu Zehnt links und rechts der Ausleger auf.
    Und dann kam das GO! Wir sahen den schwarzen riesigen Manta schon vom Boot aus, er schwamm ziemlich knapp unter der Wasseroberfläche.
    Zuerst ging die Fotografin mit ihrer Kamera von Bord. Sie zeigte mit dem Arm genau an, aus welcher Richtung das Tier kommen würde. Je 2 Betreuerinnen waren für je 5 Schnorchler bereit. Auch sie gab uns mit ihrem Arm an, in welcher Richtung wir uns wie eine Perlenschnur aufreihen sollten.
    Und plötzlich schwebte er direkt ca. 3 Meter vor unserer Nase vorbei, bewegte seine schwarzen riesigen Schwingen und war so schnell, das wir nur mehr seinen langen dünnen Schwanz von hinten sahen. Wow! So nah dran zu sein! Erhebend!
    Das Boot sammelte uns wieder ein, fuhr nochmals ein Stück weiter und dann ging die 2. Gruppe von Bord, die dann auch ihre Begegnung mit dem Manta hatten. Nachdem sie wieder eingesammelt waren und an Bord, fuhren wir weiter entlang des Riffs.
    Wir waren die erste Gruppe, die nach dem Cyclon wieder auf Whaleshark Tour fahren konnte.
    Dann wieder ein Aufruf! Ein Walhai war gespottet worden. Wir machten uns bereit. Dann ging es los. Die Mädels machten das wirklich ausgezeichnet.
    Wir sprangen mit Flossen und Brille ins Meer, folgten unserem Guide, reihten uns auf und dann war er da.
    Ich sah ihn kommen, riesig, seine dunkle Haut mit den hellen Punkten, das Sonnenlicht strahlte ihn richtig an und brach sich auf der Wasseroberfläche. Ich konnte sehen, wie sich Pilotfische unter seinem Bauch angesammelt hatten, er glitt vorbei und dann der riesige lange Schwanz. Wir hielten 3 m seitlichen Abstand und hinten ca. 4 m, dann versuchte ich ihm nachzuschwimmen. Er war viel zu schnell und da die Sichtweite nicht sonderlich gut war, war er bald schon nur mehr ein dunkler Schatten.

    Wir gingen noch 3 x von Bord. Jedes Mal eine tolle Begegnung mit diesem riesigen Fisch. Er ist der größte Fisch der Gegenwart und sie ernähren sich von Plankton und kleinen Fischen,die sie durch Ansaugen des Wassers filtrieren. Sie werden 4 bis 12 m lang und erreichen ca. 12 Tonnen. Seine 15 cm dicke Haut ist die dickste aller Lebewesen auf der Erde. Der Walhai pflanzt sich erst zwischen 10 und 30 Jahren fort und kann bis zu 100 Jahre alt werden.

    Die Tour war ein voller Erfolg, 5 tolle Begegnungen, dass hätte ich nie zu hoffen gewagt.
    Wir feierten unsere Heimreise unter vollen Segeln und mit einem Glas Sekt. Die Crew servierte ein Buffet mit Salaten und frischen Früchten, Kaffee, Tee und Keksen.
    Ich kehrte mit tollen Erinnerungen und Videos von meiner Tour zurück und konnte Alex begeistert davon berichten.
    Schade, daß er das nicht miterlebt hat.
    Ich werde es mein Leben lang nicht vergessen und in mir tragen.
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  • Schnorcheltag

    11 апреля, Австралия ⋅ ⛅ 24 °C

    Samstag, 11.04.2026

    Am nächsten Morgen absolvierten wir Yoga bei herrlichem Sonnenaufgang. Danach gabs für jeden sein Lieblingsfrühstück. Um 10 Uhr war Check out und danach begaben wir uns auf unsere Beach Tour im Cape Range National Park. Wir fuhren mit Kohbi zur Turquoise Bay Drift zum Schnorcheln. Hier treibt einem die Strömung über die Korallen und man sieht viele Fische. Das Meer war noch immer nicht ganz klar. Aber die Sicht trotzdem ganz gut. Nach 45 Minuten wurde uns kühl und so fuhren wir weiter zum Oyster Stacks Beach. Hier sah Alex eine Schildkröte. Danach gabs für uns entkräfteten Schnorchler ein gutes Mittagessen.
    Die Osprey Bay wartete schon auf uns. Hier sollte es am Meeresboden viel Seegras geben, und das hieß dass hier auch Schildkröten anzutreffen waren.
    Und wirklich. Wir trafen auf total entspannte Turtels, sie schwammen nicht gleich davon, sondern knabberten am Seegras, tauchten auf zum Luftholen und dabei schnorchelten wir direkt neben ihr her.
    Wir trafen auch auf ein ganz besonderes Exemplar. Ihre linke hintere Flosse war nur mehr ein Stummelchen und aus dem Panzer darüber fehlte ein halbkreisförmiges Stück. Der Form nach, musste ein Hai die Meeresschildkröte angebissen haben.
    Aber sie schwamm erstaunlich gut mit ihrem Handicap.
    Das war für uns ein ganz toller Abschluss dieses Tages: “Schnorcheln mit den Turtels!”
    Wir gingen zurück zu unserem Van und hängten die naßen Tauchsachen über unserer Dusche auf.
    Unser kostenloser Stellplatz, auf dem wir schon beim Herfahren übernachtet hatten, war unser Ziel.
    Wir standen dort noch mit 2 anderen Vans und verbrachten ein ruhige Nacht.
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