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- Dag 39
- fredag 28. november 2025
- ☀️ 22 °C
- Høyde: 17 m
New ZealandTe Waikoropupū Springs40°50’52” S 172°46’7” E
Takaka und Pupu Springs
I går, New Zealand ⋅ ☀️ 22 °C
Auch unsere Rücktour am nächsten Tag führt uns wieder durch das Hippie Städtchen Takaka.
Hier gibt es wahrscheinlich die höchste Konzentration an Yogahosen, Dreadlocks und nackten Füßen in ganz Neuseeland. Das ist zumindest unser Eindruck beim Einfahren in den kleinen Ort. So viele Menschen ohne Schuhe habe ich noch nie auf der Straße gesehen. Viktor ist restlos begeistert.
Als wir die kleine Bar verlassen, wo wir einen Cappuccino getrunken haben, vergewissere ich mich mehrmals, ob er mir folgt und nicht auf irgendeinem alten, abgwetzten Sofa bei den anderen Barfüßlern hängen geblieben ist. 😀 😸
Für uns geht es weiter zu den
Te Waikoropupu Springs, kurz Pupu Springs genannt.
Sie gehören zu den mächtigsten Quellen unserer Erde (14.000 Liter Wasser pro Sekunde !!!) und besitzen das reinste, aber zugleich auch das farbigste Quellwasser, das ein Mensch überhaupt jemals zu sehen bekommt.
In den Pupu Springs wurden Sichtweiten bis zu 70 Meter gemessen, wie sie sonst nur in destilliertem Wasser vorkommen - das Wasser ist kristallklar.
Hinzu kommen die unglaublichsten Farben in einer Kombination und Leuchtkraft, wie sie nur die Natur malen kann.
Obwohl sie mit das schönste sind, was ich in Form von Wasser je gesehen habe, gelten sie erstaunlicherweise noch als Geheimtipp, und nur relativ wenige Touristen verirren sich hierher.
Um die Qualität der Pupu Springs aufrecht zu erhalten, darf das Wasser noch nicht einmal berührt werden - so gerne man auch am liebsten hineinspringen möchte.
Die Maori sehen die Quelle als heiligen Ort an, weshalb
ihr Wasser für Heilzwecke und Zeremonien anlässlich von Geburt und Tod, Abschied und Wiederkehr verwendet wurde und wird.Les mer
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- Dag 38
- torsdag 27. november 2025
- 🌧 18 °C
- Høyde: 10 m
New ZealandTasman District40°32’35” S 172°59’58” E
Golden Bay und Wharariki Beach
27. november, New Zealand ⋅ 🌧 18 °C
Heute machen wir uns auf den Weg zur Golden Bay, von der ich euch schon in meinem letzten Blog erzählt habe.
Anders, als ihr Anblick vermuten lässt, verdankt dieses traumhafte Fleckchen Erde seinen Namen nicht den goldenen Sandstränden, sondern einem Goldfund von 1857 am Aorere River.
Weitab vom Schuss gelegen herrscht hier ein relaxter Hippie - Lifestyle mit vorwiegend stabilem Sommerwetter.
Der State Highway 60 ist von Motueka nicht nur die einzige Route, sondern noch dazu eine Stichstraße, weshalb es keinerlei Durchreisetourismus gibt.
Nur wer wirklich hierher will, nimmt die kurvige Anreise über den 790 Meter hohen Takaka Hill auf sich.
Viktor treibt es hinauf bis zum Cape Farewell, dem nördlichsten und abgelegenstenPunkt der Südinsel.
Die schmale Nehrung Farewell Spit ist eine der längsten natürlichen Sanddünen der Welt und ragt mehr als 25 Kilometer weit in die Tasmansee hinein.
Seinen Namen erhielt das Kap von James Cook, der hier 1770 Neuseeland
" Lebewohl" , also "Farewell" sagte, bevor er wieder nach England zurückkehrte.
Neben dem Kap beginnt der Wharariki Beach. Er gilt als einer der schönsten Strände Neuseelands – vielleicht sogar der ganzen Welt.
Nicht umsonst haben die Microsoft-Gestalter ein Bild von den Archway Islands am Wharariki Beach in den Reigen ihrer Hintergrundbilder aufgenommen.
Es ist ja auch nicht nur der Strand mit seiner unendlichen Breite, den sanften Dünen und den Mustern, die der Wind aus schwarzen und hellen Sandkörnern zaubert.
Es sind auch die einzigartigen Felsformationen, die geheimnisvollen Höhlenöffnungen in den vorgelagerten Felsen und die vielen Klippen - jede auf ihre eigene Art bizarr geformt.
All das macht den Wharariki Beach zu etwas ganz Besonderem.
Überzeugt euch selbst und schaut die Bilder.Les mer
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- Dag 37
- onsdag 26. november 2025 19:30
- ☀️ 22 °C
- Høyde: 10 m
New ZealandRiwaka41°6’12” S 173°0’49” E
Abel-Tasman-Nationalpark
26. november, New Zealand ⋅ ☀️ 22 °C
Unser Camper ist gestern spät am Abend geliefert worden. Heute Morgen haben wir ihn wieder bezogen und hoffen nun, unsere Fahrt ohne Probleme fortsetzen zu können. 🙏
Am Nachmittag unternehmen wir einen ersten Ausflug in den Abel-Tasman-Park, nachdem es den ganzen Vormittag geregnet hat.
Goldene Sandstrände und fast kitschiges azurblaues Wasser sind die Markenzeichen dieses Parks. Im Vergleich zu anderen Parks auf der Südinsel, die sich über weitläufige alpine Landschaften erstrecken, ist der Abel-Tasman-Nationalpark leichter zugänglich. Wassertaxis und Kajaks sind hier beliebte Fortbewegungsmittel.
Neuseelands kleinster Nationalpark wurde 1942 eingerichtet und nach dem Entdecker benannt.
Abel Janszoon Tasman war ein niederländischer Seefahrer, dessen Mission es war, die unerforschten Regionen des Südpazifiks zu bereisen, neue Handelsrouten zu entdecken und Beziehungen mit den einheimischen Bewohnern aufzubauen.
Auf seiner Expedition umsegelte Tasman den australischen Kontinent und erreichte am 13. Dezember 1642 als erster Europäer Neuseeland.
Fünf Tage nach dieser Entdeckung beschlossen die Seeleute, einen ersten Landgang zu unternehmen, auch weil ihre Wasservorräte zur Neige gingen.
Sie fanden einen geeigneten Ankerplatz in der heute als
" Golden Bay " bekannten Bucht.
Doch erste Kommunikationsversuche schlugen fehl. Als auch am darauf folgenden Tag die Niederländer keine Möglichkeit fanden, mit den in Kanus herangefahrenen Māori zu sprechen, griffen diese ein Beiboot an, das gerade Nachrichten zwischen den Expeditionsschiffen überbrachte. Sie töteten 4 Matrosen und ruderten mit einer der Leichen an Land
Als Tasman sah, dass die Einheimischen, in großer Zahl am Ufer versammelt, einen Massenangriff planten, zog er mit Kanonenfeuer aus der Bucht ab. Er nannte die Bucht „Murderer's Bay“ und setzte nie seinen Fuß auf neuseeländischen Boden.
Obwohl ein Niederländer als erster Europäer Neuseeland erblickte, waren es die Briten, die die Inseln kolonisierten.Les mer
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- Dag 35
- mandag 24. november 2025
- 🌬 17 °C
- Høyde: 116 m
New ZealandMarlborough District40°55’52” S 173°50’33” E
Marlborough Sounds und French Pass
24. november, New Zealand ⋅ 🌬 17 °C
Heute wartet auf uns ein Naturspektakel der ganz besonderen Art: eine wirklich einzigartige Wasserlandschaft im Norden der neuseeländischen Südinsel, entstanden vor Jahrtausenden
am Ende der letzten Eiszeit. Damals stieg der Meeresspiegel immer weiter an und flutete die tiefen uralten Flusstäler,
wodurch sich die Küstenlinie in ihre heutige Form verwandelte:
Die Rede ist von den weltbekannten Marlborough Sounds.
Diese erstrecken sich wie ein Netzwerk aus schmalen Landzungen, Meeresarmen, Halbinseln und Buchten weit in das Wasser der Cook Strait.
In das Gebiet führen kaum Straßen, und die wenigen existierenden sind eng und kurvig. Für viele Bewohner der abgeschiedenen Buchten und Strände in den Sounds ist das wöchentliche Postboot oft der einzige Kontakt zur Außenwelt.
Der French Pass in Neuseeland ist auch bekannt wegen Pelorus Jack, einem Risso-Delfin, der über 24 Jahre hinweg vom späten 19. bis ins frühe 20. Jahrhundert unzählige Schiffe durch diese tückische Meerenge lotste.
Die Strecke war aufgrund von Untiefen, unvorhersehbaren Strömungen, wilden Wasserwirbeln und Unterwasserfelsen so gefährlich, dass die Navigation vielen Seefahrern zum Verhängnis geworden ist.
Jedoch gab es nie Unfälle, wenn Pelorus Jack auftauchte und die Schiffe durch die Meerenge begleitete.
Als 1903 ein betrunkener Passagier vom Dampfer Penguin auf den Delfin schoss und ihn dabei an der Finne verletzte, konnte die Mannschaft nur mit Gewalt daran gehindert werden, den Schützen zu lynchen.
Pelorus Jack verschwand danach für immer.
French Pass, die berühmte Meerenge zwischen der D’Urville Island und der Nordspitze der Südinsel gilt als ein verborgenes Juwel Neuseelands, das im Moment noch vor der Invasion von Reisebussen sicher zu sein scheint.
Kein Foto kann der Schönheit dieser Landschaft gerecht werden, noch weniger das Gefühl der Weite wiedergeben, das wir hier spüren und niemals vergessen werden.Les mer
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- Dag 34
- søndag 23. november 2025 15:00
- ☀️ 19 °C
- Høyde: 11 m
New ZealandTasman41°16’16” S 173°17’1” E
Richtung Nelson
23. november, New Zealand ⋅ ☀️ 19 °C
Auf dem Weg von Picton nach Nelson, unserem nächsten Ziel, hat Viktor wieder einen ganz besonderen Ort für einen Zwischenstopp entdeckt: Der kristallklare Pelorus River schneidet sich an dieser Stelle durch eine felsige Schlucht, die auf beiden Seiten von dichtem Urwald bewachsen ist – eine fast magische Landschaft.
Kein Wunder, dass Regisseur Peter Jackson hier ein Stück Mittelerde entstehen ließ. Aber auch für Nicht-Hobbit-Fans ist der Pelorus River einen Besuch wert.
Die mindestens 30 Meter tiefe Schlucht aus schroffen Klippen und riesigen herumliegenden Steinen, dazu die tiefgrünen neuseeländischen Buchen und Baumfarne – einfach nur unbeschreiblich schön.
Der Pelorus River – seit kurzem wieder unter seinem Maori-Namen Te Hoiere bekannt – entspringt in der Richmond Range und mündet in den Pelorus Sound am nördlichen Ende der Südinsel, fast genau dort, wo die Fähre von der Nordinsel landet. Fast jeder Neuseeland-Reisende kommt hier auf der Fahrt von Picton in den Marlborough Sounds zum Abel Tasman National Park und der Golden Bay vorbei – kein Wunder, das will niemand verpassen.
Übrigens fand hier 1979 der erste Bungy-Sprung Neuseelands statt!
In Nelson angekommen beziehen wir unser kleines Chalet. Es ist groß, sauber und bietet ein eigenes Bad und eine kleine Küchenzeile.
Auch ein Balkon gehört dazu.
So viel Platz sind wir gar nicht mehr gewöhnt- in unserem Camper ist es tatsächlich sehr beengt.
Viktor passt die Reisepläne an die veränderte Situation ( ohne Wohnmobil) an, derweil ich einen Riesenberg Wäsche abarbeite.
Zum Glück sind Waschmaschine und Trockner in einem hervorragenden Zustand.
Die Kleidungsstücke, die am Ende immer noch nicht ganz trocken sind, hänge ich auf Bügeln überall in unserem Zimmer auf.
So ein Luxus - ich glaube, könnte mich glatt daran gewöhnen!!!Les mer
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- Dag 34
- søndag 23. november 2025 11:00
- ☁️ 18 °C
- Høyde: 26 m
New ZealandMarlborough District41°18’3” S 173°34’36” E
Bad News
23. november, New Zealand ⋅ ☁️ 18 °C
Nach unserer Ankunft in Picton übernachten wir auf einem kleinen Campingplatz.
Am nächsten Morgen geht es erneut - zum 4. Mal auf dieser Reise - in die Werkstatt.
Alle Signallampen leuchten wieder mal 😱 🙀 😱 . Mein Trick, die kleine Kiwitasse davor zu stellen, um die Lichter zu verdecken, hat auf Dauer nicht mehr funktioniert. Der Motor hat keine Kraft mehr, steile Steigungen sind kaum noch machbar.
Wir sind in der Werkstatt angemeldet, ein Ersatzteil soll ausgetauscht werden.
Angekommen bei dem Laden, teilt die Chefin uns freudig mit:
Das Ersatzteil ist da. Es ist per Express geliefert worden.
" Give us half an hour" , meint Kate optimistisch.
Wir sollen derweil irgendwo einen Kaffe trinken und chillen. Sie würde sich telefonisch bei uns melden.
Viktor ist zuversichtlich, ich hingegen habe wieder mal ein schlechtes Gefühl und böse Vorahnungen.
Das wird nicht klappen, da bin ich mir sicher.
Aus der halben Stunde ist inzwischen mehr als das zehnfache geworden.
6 Stunden nach Abgabe des Wagens steht fest:
Der Schaden ist doch wesentlich größer als erwartet, das Ersatzteil bringt überhaupt nichts, und der Wagen muss in die Hauptwerkstatt nach Christchurch. Dort soll alles gerichtet werden.
Die nächste Hiobsbotschaft:
Es gibt keinen Ersatzcamper für uns, alle Fahzeuge aus der Flotte sind vermietet.
Ich maile, telefoniere, streite, drohe, bettle, flippe aus und heule bitterlich. Es ändert nichts.
Morgen soll der Camper abgeholt, nach Christchurch gebracht, dort HOFFENTLICH repariert und auf einem Tieflader zu uns zurück befördert werden.
So ein Mist!!! Doch wollen wir uns nicht unterkriegen lassen ( obwohl ich schon ziemlich am Boden zerstört bin) und den Tag trotzdem sinnvoll nutzen. Also leihen wir uns Mountainbikes aus, um die wunderbare Gegend zu erkunden.
Gleich zu Beginn spüre ich schon eine Abneigung gegen das Rad, das für mich viel zu groß ist.
Da sie aber kein anderes haben, und wir nicht nur rumhängen wollen, nehme ich das Bike.
Die Tour ist toll, wir haben atemberaubende Blicke auf den Queen Charlotte Sound und herrlichstes Wetter.
Doch der Trail ist steil, kurvig, schmal und mit Wurzeln verblockt.
Es kommt, wie es kommen muss: Ich gerate ins Straucheln und stürze einen Abhang hinunter. Eigentlich werde ich nur gestoppt durch einen dicken, quer hängenden Ast, an den ich mit voller Wucht mit dem Helm knalle und liegen bleibe.
Es dauert eine Weile, bis Viktor mich unter dem Fahrrad herausgezogen hat und noch länger, bis wir alle wieder auf dem Trail stehen.
Gott sei Dank ist nichts gebrochen- das wäre jetzt das Ende gewesen.
Den Rest des Tages suchen wir uns ein schönes Plätzchen, wo wir ein wenig zur Ruhe kommen und uns wieder sammeln können.
Ich habe etliche Prellungen, mein Handgelenk schmerzt, und ich habe Kopfschmerzen.
Aber es gibt noch einiges zu tun:
Für die nächsten drei Tage ohne Camper müssen wir all das zusammen packen, was wir brauchen.
Um 17 Uhr kommt der große Tieflader in Picton an. Unser Ersatzwagen wird abgeladen, der Camper hoch gefahren und fest gezurrt.
Dann ist er verschwunden-
und weiter geht unsere Reise erstmal ohne Wohnmobil.
In der Nacht mieten wir ein kleines Chalet, und am nächsten Morgen, also heute am 23. November machen wir uns auf den Weg nach Norden.
Dienstag Abend soll unser Camper gebracht werden: - to wherever you are at that moment - also egal wo wir dann sind.
Das weiß noch keiner und auch niemand weiß, ob der Karren überhaupt zu reparieren ist.
Wir können nur zuversichtlich hoffen und versuchen, uns die Reise durch dieses wunderbare Land nicht völlig verderben zu lassen.
Also, drückt uns bitte fest die Daumen: Hoffentlich wird alles gut! 🙏Les mer

Ihr habt uf euren Reisen schon so viele schwere Situationen gemeistert. Alles wird gut. [Claudia]
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- Dag 31
- torsdag 20. november 2025 18:42
- ☀️ 22 °C
- Høyde: 12 m
New ZealandPicton41°17’4” S 174°0’22” E
Willkommen auf der Südinsel
20. november, New Zealand ⋅ ☀️ 22 °C
Heute verlassen wir die Nordinsel. Mit dem Camper geht es auf die Fähre, die uns zur Südinsel bringen soll.
Die Abfahrt von Wellington Harbour ist um 15.30 Uhr. Allerdings soll man deutlich früher da sein, und so stehen wir schon um 14.00 Uhr in der Warteschlange, um auf das große Fährschiff, die ‘Interislander’ zu fahren.
Gut dreieinhalb Stunden dauert die Passage durch die Cookstraße - so heißt die Meerenge zwischen den beiden neuseeländischen Inseln.
An der engsten Stelle ist sie nur 22 Kilometer breit. Wie durch einen Trichter treffen hier Tasmansee und der Pazifische Ozean mit ihren Wellen und Winden zusammen.
Und so kann es in der Cookstreet des öfteren recht stürmisch zugehen.
Wir geniesen die wunderschönen Ausblicke auf das Meer, das während unserer Überfahrt weitgehend ruhig ist.
Was wir bisher auf unserer Reise durch Neuseeland gesehen und erlebt haben,
hat unsere Erwartungen weit übertroffen.
Zauberwälder aus Farnen, wilde Küsten und Berge, gelb - weiße Strände vor türkisblauem Wasser, Vulkane und farbige Erdspalten, aus denen Schwefeldämpfe steigen und noch so Vieles mehr.
Und jetzt?
Ungefähr eineinhalb Stunden vor unserer Ankunft in Picton gleitet das Schiff durch eine grüne fjordähnliche Landschaft.
Es ist der Queen Charlotte Sound mit seinen Wasserarmen und Buchten.
Ich kann den Anblick nicht in Worte fassen. Wir sind vor lauter Ehrfurcht sprachlos.Les mer

.... das war zu schnell. Wellington war viele Monate meine Heimat und so kann ich eure Ehrfurcht gut verstehen. Mir ging es auf der Fahrt auch so ... Farben wie von einem anderen Stern. Ich wünsche euch noch eine gute Zeit und viele unvergessliche Augenblicke. Liebe Grüße aus der Heimat von Sabina & Andreas [Sabina]
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- Dag 30
- onsdag 19. november 2025
- ☁️ 20 °C
- Høyde: 9 m
New ZealandLower Hutt41°14’10” S 174°54’37” E
Die letzten Tage auf der Nordinsel
19. november, New Zealand ⋅ ☁️ 20 °C
Die Nordinsel Neuseelands war ein einziger Traum.
Wir sind gespannt, was uns nun auf der Südinsel erwartet.
Kommt doch mit uns - wir würden uns freuen. ❤️
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- Dag 28
- mandag 17. november 2025
- ⛅ 17 °C
- Høyde: 943 m
New ZealandNew Plymouth District39°15’37” S 174°4’29” E
Egmont Nationalpark
17. november, New Zealand ⋅ ⛅ 17 °C
Der Egmont Nationalpark, offiziell auch Te Papa-Kura-o-Taranaki genannt, wird von einem imposanten, als ruhend eingestuften Vulkan, dem Taranaki (ebenfalls bekannt als Mount Egmond) dominiert.
Er ist für seine fast perfekte Kegelform berühmt und
erinnert uns ein wenig an den Fuji in Japan.
Der Taranaki ist rund 120.000 Jahre alt. Sein letzter Ausbruch erfolgte im Jahr 1775, doch sind sich Vulkanologen darin einig, dass der Vulkan nur „schläft“ und nicht etwa erloschen ist.
Mit seinen über 300 Kilometer langen malerischen Wanderwegen ist der Egmont National Park ein Traum für jeden Wanderer.
Auf Trails unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades
bietet er beeindruckende Blicke auf Wasserfälle, Regenwaldabschnitte und moosige Sümpfe.
Wir entscheiden uns für eine Wanderung zu den
Wilkies Pools, ein paar natürlichen Felsenbecken, die durch größere und kleinere Wasserfälle miteinander verbunden sind.
Unser Weg dorthin führt durch einen wunderschönen Wald.
Verschlungene, knorrige Äste der Kamahi-Bäume strecken sich wie Hände zum Himmel, und die dichte Moosdecke verleiht dem Ganzen eine verzauberte Atmosphäre - wir fühlen uns wie in einem Märchen.
In einem der kristallklaren Becken zu schwimmen, ist bestimmt ein unvergessliches Erlebnis.
Doch dazu ist es uns zu kalt, und so begnügen wir uns nur mit Anschauen und Staunen.Les mer
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- Dag 27
- søndag 16. november 2025
- ⛅ 19 °C
- Høyde: 281 m
New ZealandStratford39°20’35” S 174°18’42” E
Desert Road und Forgotten Highway
16. november, New Zealand ⋅ ⛅ 19 °C
Heute fahren wir auf einer einsamen Straße, die Viktor unbedingt kennenlernen wollte:
Es ist der berühmte State Highway No 1, auch Desert Road genannt.
Warum? Den Namen verdankt die Straße ihrer absoluten Abgeschiedenheit in der vegetationsarmen Vulkanlandschaft Rangipo Desert - abseits der üblichen Touristenpfade.
Es ist eine karge Gegend mit Geröllfeldern und unfruchtbarem Boden.
Ihre wüstenähnlichen Bedingungen sind eher auf die Höhenlage von über 1000 Metern und die rauen, kalten Winde zurückzuführen als auf einen Mangel an Feuchtigkeit.
Das Gebiet wirkt unwirtlich, ganz anders als das Neuseeland, das wir bisher kennengelernt haben.
Kein Wunder, dass die Region weitgehend unbewohnt ist. Ich weiß nicht, wie Menschen in so einer Abgeschiedenheit leben können.
Ich könnte es nicht.
Meine Beschreibung lässt das gerade nicht vermuten, doch gilt diese Straße
als eine der schönsten Strecken Neuseelands.
Mit einem Anstieg auf 1.074 Meter ist die Desert Road die höchstgelegene Fernstraße des Landes.
Immer wieder öffnen sich Blicke auf die Gipfel der hoch aufragenden Vulkane: Tangariro, Ngauruhoe und Ruapehu.
Auch diese Straße steht auf der to do Liste meines Mannes:
" The Forgotten World Highway ".
Auf über 155 km führt der Highway 43 durch unberührte
Landschaft mit Schluchten und Pässen, entlang subtropischer Regenwälder und vorbei an historischen Orten. Oft sieht man stundenlang keine anderen Reisenden, man ist für sich und mutterseelenallein.
Es gibt auf der Strecke wenige kleine Dörfchen,ein paar Kohlebergwerke, aber keine Supermärkte oder Tankstellen.
Kein Wunder, dass der Highway den Namen „Forgotten World Highway“ bekommen hat.
Die Welt hat ihn schlicht vergessen.Les mer
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- Dag 26
- lørdag 15. november 2025
- ☀️ 17 °C
- Høyde: 347 m
New ZealandHuka Falls38°38’56” S 176°5’24” E
MTB Tour am Tauposee
15. november, New Zealand ⋅ ☀️ 17 °C
Am nächsten Tag leihen wir uns Fahrräder aus.
Eine mittelschwere Mountainbiketour von ca. 19 Meilen (etwa 30 km) führt uns vorbei an den Huka Falls, durch das Wairakei Valley bis zum Aratiatia Staudamm.
Die Landschaft ist wieder atemberaubend schön, und die Perspektive vom Fahrrad aus mal eine ganz andere.
Die berühmten Huka Wasserfälle bestehen aus zwei Kaskaden mit einer 235 Meter langen, dazwischen liegenden Stromschnelle, in der der Waikato River von einer Breite von zuvor rund 100 Metern in eine Schlucht auf 15 Meter verengt wird.
In der ersten Kaskade schießt das Wasser über einen Höhenunterschied von 8 m zu Tal, bevor es in der zweiten Kaskade mehr als 11 m herunter donnert.
Die Huka Falls galten lange als unbefahrbar, doch im Jahre 1981 gelang zwei wagemutigen Kajakfahrern bei einem niedrigen Wasserstand eine erfolgreiche Erstbefahrung.
Doch gab und gibt es an den Falls immer wieder Todesfälle, bei denen fast jedes Mal Kajakfahrer involviert waren.
So habe ich dann auch ein mulmiges Gefühl, als wir bemerken, dass sich 3 Paddler fertig machen, um diese weiße Hölle zu bezwingen.
Die kleine Brücke, von der aus wir alles beobachten können, hat sich bis auf den letzten Platz gefüllt.
Der erste fährt los: drei starke Paddelschläge, und er saust mit der Hauptströmung abwärts. Mehrmals wird er durch die Wasserwucht versetzt, es gelingt ihm aber immer wieder, sein Boot auszubalancieren.
Hinter der ersten Stufe verschwindet er.
Schnell kann ich noch einmal einen kurzen Blick auf ihn erhaschen, bevor er den zweiten, den großen Wasserfall hinunterstürzt.
Es dauert eine Weile, bis ich sein Boot weit unterhalb der Kaskaden im wieder ruhigen Wasser treiben sehe.
Oh, was bin ich erleichtert! 😌
Gott sei Dank schaffen es auch die beiden anderen ohne Probleme. Ich möchte nicht miterleben, wenn so eine Kamikaze Aktion einmal böse endet.
Für uns indes geht der Ritt weiter.
Die Aratiatia Rapids sind Stromschnellen des Waikato River, die durch ein Staudammkraftwerk kontrolliert werden. Das Wasser wird regelmäßig abgelassen, wodurch eine spektakuläre Flutung der Schlucht entsteht, die nicht nur uns zu den Aussichtspunkten lockt.
Zweimal am Tag bietet sich den Zuschauern ein spektakuläres Schauspiel: Innerhalb von Minuten verwandelt sich der trockene, mit Felsen verblockte Canyon in einen reißenden Wildbach.
Bis zu 90.000 Liter Wasser pro Sekunde stürzen aus den Dammtoren und füllen die Rapids mit tosendem Schaum. Was für ein beeindruckender Kampf der Naturgewalten.
Nach etwa einer halben Stunde schließen sich die Tore wieder, und der Fluss verwandelt sich zurück in ein friedliches Bächlein.
Am Abend geben wir nach einem richtig tollen Tag die Räder wieder unversehrt zurück.Les mer
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- Dag 25
- fredag 14. november 2025 10:00
- ⛅ 15 °C
- Høyde: 351 m
New ZealandTaupō District38°46’29” S 175°53’55” E
Lake Taupo
14. november, New Zealand ⋅ ⛅ 15 °C
Der Lake Taupō in Neuseeland ist der Kratersee des vor rund 26.500 Jahren eruptierten Vulkans Taupo und der größte See des Landes.
Am Ende des sich über Wochen und Monate hinziehenden Ausbruchs kollabierte die Magmakammer unter dem Vulkan, wodurch sich eine Caldera, eine 140 km² große Senke, bildete.
Der Ausbruch war so gewaltig, dass er den Himmel bis Europa und China verdunkelte.
Wir buchen auf dem See einen Segeltörn zu Maori Felszeichnungen, die nur vom Wasser aus erreichbar sind und ein beliebtes Ziel für Bootstouren darstellen.
Wie alt sind diese gigantischen Kunstwerke? Tja – ungefähr 40 Jahre. 😀
Die 14 Meter hohen Schnitzereien werden
als eines der herausragendsten zeitgenössischen Beispiele für Māori-Kunst in Neuseeland angesehen.
Der Künstler Matahi Whakataka-Brightwell schuf die Felsbilder als Abschluss seiner zehnjährigen Ausbildung als Bildhauer bei alten Maori-Meistern.
Die Felsenbilder sind zu einer kulturellen Attraktion der Region geworden und zeigen anschaulich, dass das traditionelle Wissen und Können der Māori weiterhin von Generation zu Generation weitergegeben wird.Les mer
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- Dag 24
- torsdag 13. november 2025
- ☁️ 10 °C
- Høyde: 1 504 m
New ZealandTongariro-Nationalpark39°14’8” S 175°32’24” E
Verheerende Feuer im Tongariro NP
13. november, New Zealand ⋅ ☁️ 10 °C
Der Tongariro-Nationalpark ist der älteste Nationalpark Neuseelands (und der viertälteste weltweit).
Er befindet sich im Zentrum der Nordinsel und gehört sowohl zum Weltkultur - als auch zum Weltnaturerbe der Unesco. Dieser Park sollte unser übernächstes Ziel gewesen sein.
Doch dann schockiert uns eine Nachricht aus dem Internet:
Im Park hat es verheerende Brände gegeben. Zunächst erfasste das Feuer nur etwa 50 Hektar Wald, doch aufgrund des starken Windes und der sehr trockenen Wetterbedingungen geriet der Brand am Morgen des 9. November völlig außer Kontrolle.
Seitdem sind bereits mehr als 2935 Hektar innerhalb der Parkgrenzen Opfer der Flammen geworden.
Mehrere Gebiete im und um den Tongariro-Nationalpark hat das Feuer in verkohlte Landschaft mit Asche und Ruß verwandelt.
Auch einer der beliebtesten Wanderwege Neuseelands, Tongariro Alpine Crossing, ist wegen Brandgefahr geschlossen. Da wollten wir eigentlich hin.
Doch die Sperrungen wegen des Feuers und die Auswirkungen von Rauch und Asche haben den Tourismus und die Outdoor-Aktivitäten in der gesamten Parkregion nahezu lahm gelegt.
Selbst der State Highway 47 ist vorübergehend geschlossen, um Löscharbeiten und sichere Evakuierungsrouten zu ermöglichen.
Inzwischen lesen wir, dass alle Brandherde weitgehend unter Kontrolle gebracht worden sind, doch die Schäden sind immsens.
Was für eine Riesenkatastrophe für das Land uns seine Menschen.Les mer

ReisendeDas ist so schade, dass ihr diesen tollen Walk nicht machen könnt. Das war echt ein tolles Erlebnis. Das wäre für euch genau das Richtige gewesen....... Aber Aoteraroa hält noch soooo viel Schönes für euch bereit. Das nächste ist der Lake Taupo..... und, und, und..... geniesst es 😍
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- Dag 23
- onsdag 12. november 2025
- 🌧 17 °C
- Høyde: 308 m
New ZealandOrakei Korako Geyser Field38°28’25” S 176°8’56” E
Orakei Korako
12. november, New Zealand ⋅ 🌧 17 °C
Auf dem Weg zum Lake Taupo machen wir einen kleinen Umweg.
Die meisten Leute konzentrieren sich so sehr auf die Parks in Rotorua, dass sie an diesem Gebiet glatt vorbeirauschen.
Viktor, der Fuchs, hat es gefunden, und wir sind uns einig: Der Besuch hat sich mehr als gelohnt.
Das vulkanische Gebiet liegt am Ufer des Lake Orakuri und ist von üppigem Wald umgeben.
Dieses Tal, das auch als "Verborgenes Tal" bezeichnet wird, hat sich in den letzten Tausend Jahren kaum verändert. Das ist bestimmt auch der Grund, dass wir den Eindruck haben, in einer anderen Zeit oder sogar einer anderen Welt angekommen zu sein.
Der erste Teil des Abenteuers ist eine kurze Bootsfahrt. Der Kapitän lässt es sich nehmen, uns als einzige Gäste auf die andere Seite zu bringen.
Holzstege im gesamten Areal ermöglichen es, die Schönheit der geothermischen Wunderwelt aus verschiedenen Blickwinkeln zu bewundern.
Die Farben sind - trotz des nicht so guten Wetters - atemberaubend.
Zwischen den Becken voller kochendem Wasser und Schlamm gibt es keine Absperrungen, was Viktor nicht davon abhält, den Rundweg in Flip Flops zu gehen.
Einige Besucher scheinen seine Füße mindestens so interessant zu finden wie die eigentlichen Sehenswürdigkeiten. 😉
Eine kurze Abzweigung führt zur Ruatapu Cave, eine von nur zwei bekannten geothermischen Höhlen weltweit.
Am Grunde der Höhle befindet sich ein jadegrünes Becken, dessen spiegelndende Wasseroberfläche früher von Maori Frauen bei der Vorbereitung auf Rituale genutzt wurde.Les mer
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- Dag 22
- tirsdag 11. november 2025
- ⛅ 21 °C
- Høyde: 66 m
New ZealandWaitomo District38°15’35” S 175°6’36” E
Glühwürmchen in Waitomo
11. november, New Zealand ⋅ ⛅ 21 °C
Waitomo - eigentlich ist der kleine Ort in Neuseeland kaum erwähnenswert, gäbe es da nicht die Glowworms (Glühwürmchen),
die weltweit bekannt sind für ihren faszinierenden Leuchtzauber.
Sie sind nicht vergleichbar mit den bei uns bekannten fliegenden Insekten.
Eigentlich handelt es sich hierbei um die Larven der Pilzmücke, ausgewachsen erinnern sie ein wenig an Moskitos.
Glowworms leben in feuchten, dunklen Höhlen, Grotten oder Wäldern und sind Fleischfresser.
Ihr attraktives Leuchten verwenden sie, um kleine Insekten anzulocken, die sich in den klebrigen Fäden verfangen, die die Larven produzieren.
In den Waitomo Caves, wo wir heute ankommen sind, gibt es so unzählig viele von ihnen, dass sie die Höhlendecken zum Strahlen bringen und wie märchenhafte Sternenhimmel erscheinen lassen.
Die zweite Höhle, die wir besuchen, ist die
Aranui Cave.
Viktor ist total fasziniert von ihren filigranen und detailreichen Kalksteinformationen - Überreste der prähistorischen Gewässer, die einst durch diese Höhlen flossen. Es gibt hier zwar keine Glühwürmchen, aber es ist das komplexeste Höhlensystem der Region mit besonders für Geologen imposanten Stalaktiten und Stalagmiten.Les mer
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- Dag 21
- mandag 10. november 2025
- ☁️ 20 °C
- Høyde: 284 m
New ZealandRotorua38°8’17” S 176°15’11” E
Rotorua- geothermales Wunderland
10. november, New Zealand ⋅ ☁️ 20 °C
Ein Hauch von Schwefelgeruch ( der Geruch nach faulen Eiern, der beißend in der Nase hängt und von dort auch nicht wieder verschwinden möchte) und wabernde Dampfschwaden um uns herum - das sind die ersten Hinweise: Wir müssen ganz in der Nähe von Rotorua sein.
Das Gebiet ist einzigartig,
ein geothermisches Wunderland, wo die Natur zahllose Meisterwerke erschaffen hat:
Sprudelnde Geysire, blubbernde Schlammbecken, schillernste Farbenspiele und leuchtende Sinterterrassen.
Ein faszinierendes Naturschauspiel, das jedes Jahr Millionen Besucher aus aller Welt anzieht.
Das Land liegt am Rand des Pazifischen Feuerrings, einer Zone mit starkem Vulkanismus und Erdbeben.
Die ersten Māori-Siedler wählten die Region um Rotorua nicht nur wegen ihrer Schönheit, sondern auch wegen der reichen, überlebenswichtigen Ressourcen.
Die geothermischen Gegebenheiten lieferten Wärme, heißes Wasser und die Bedingungen für Hāngī, eine traditionelle Kochmethode, bei der Lebensmittel in der Erde gegart werden.
Bis heute leben die Māori hier im Whakarewarewa-Tal im Einklang mit den geothermischen Kräften unter ihren Füßen.Les mer
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- Dag 18
- fredag 7. november 2025
- ☀️ 24 °C
- Høyde: 183 m
New ZealandMatamata Piako District37°52’22” S 175°41’1” E
Das Auenland - zu schön, um wahr zu sein
7. november, New Zealand ⋅ ☀️ 24 °C
Neuseelands natürliche Schönheit und die vielfältige, teils atemberaubende Landschaft haben etwas hervorgebracht, was nicht viele Länder auf dieser Welt hätten erschaffen können: die perfekte Kulisse für Mittelerde. Hier wurde „Der Hobbit“ , Tolkiens episches Meisterwerk, zum Leben erweckt!
Auf der Suche nach den schönsten und vielfältigsten Gebieten fanden der aus Neuseeland stammende Peter Jackson und sein Team die saftigen und sanft gewellten Hügel von Matamata auf Neuseelands Nordinsel – Mittelerde ward geboren.
Die Geschichte ist bekannt und wird am Anfang jeder Hobbiton-Tour erzählt: Es war der große Baum am Ufer eines kleinen Sees, den die Location Scouts von Regisseur Peter Jackson aus dem Helikopter erblickten und für geeignet befanden. Sie fuhren daraufhin zur Fam von Ian Alexander, der beinahe nicht geöffnet hätte, weil er gerade Rugby schaute.
Mr. Alexanders Frau sorgte dafür, dass er den Vorschlag des Filmteams akzeptierte und seine Schaffarm für die Dreharbeiten zum “Herr der Ringe”- Epos zur Verfügung stellte.
Das Ehepaar wird diese Entscheidung nie bereut haben.
Grüne Hügel, soweit das Auge reicht, überall Schafe und ein paar vereinzelte Bäume. Das tiefe, goldene Licht des späten Nachmittags verleiht dem Ort einen magischen Glanz.
Schon als wir am ersten kleinen, aber mit viel Liebe zum Detail gestalteten Garten vorbeikommen, ist mir klar: Wir sind hier nicht mehr in Neuseeland – sondern in Mittelerde.
Die Blumen blühen, die Bienen summen, Kürbisse liegen in den Beeten.
Jeder Winkel des Dorfes ist so liebevoll und authentisch hergerichtet, dass wir keineswegs überrascht wären, an der nächsten Biegung einem echten Hobbit, am liebsten Frodo, zu begegnen.
Aber die Bewohner des Dorfs scheinen alle verschwunden zu sein.
Unser Guide ruft uns immer wieder Szenen aus den Filmen ins Gedächtnis und wir haben das Gefühl, mittendrin zu sein.
Die meisten Häuschen mit ihren markanten runden Türen kann man nicht betreten. Dieses hier aber gewährt uns einen Blick ins Innere:
Es ist komplett eingerichtet mit Wohnzimmer, Küche, Kinderzimmer inklusive Stockbetten und natürlich einem kleinen Badezimmer mit Wanne.
Die Einzigartigkeit dieses Ortes und seine friedliche Atmosphäre versprühen eine ganz besondere Magie -
Ja, wir waren wirklich und wahrhaftig einen halben Tag bei Frodo und Gandalf im Auenland.Les mer
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- Dag 16
- onsdag 5. november 2025
- ☀️ 20 °C
- Høyde: Sjønivå
New ZealandHahei36°49’43” S 175°47’25” E
Cathedral Cove , Coromandel Peninsula
5. november, New Zealand ⋅ ☀️ 20 °C
Die zerklüftete Küste von Cathedral Cove zog schon vor Hunderten von Jahren die ersten Seefahrer in ihren Bann.
Und auch heute verzaubert sie ihre Besucher noch immer mit einer Kulisse, die schon fast unwirklich schön ist.
Der Maori Name dieser Bucht lautet Te Whanganui-A-Hei – was übersetzt " Die große Bucht des Hei " bedeutet und die Heimat des Maori-Häuptlings Hei bezeichnet.
Ein imposanter Felsbogen aus hellem Kalkstein, der ein wenig wie eine gotische Kathedrale aussieht, wird umrahmt von einem atemberaubend weißen Sandstrand und kristallklarem, smaragdgrünem Wasser.
Diese Bilder sind so unfassbar schön, dass sie fast unsere Vorstellungskraft übersteigen.Les mer
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- Dag 15
- tirsdag 4. november 2025
- ☀️ 20 °C
- Høyde: 8 m
New ZealandThames-Coromandel District36°53’17” S 175°49’19” E
Coromandel Peninsula
4. november, New Zealand ⋅ ☀️ 20 °C
Coromandel Peninsula, in der Sprache der Māori Te Tara-o-te-ika-a-Māui genannt, ist eine Halbinsel auf der Nordinsel von Neuseeland.
Diese Region, die für ihre unberührten weißen Strände, dichten Wälder und ihre besondere Atmosphäre bekannt ist, zählt zu den beliebtesten Urlaubszielen des Landes.
Der Hot Water Beach ist ein ganz besonders berühmter Strandabschnitt im Osten.
Es gibt hier einen Bereich, in dem heißes Wasser aus der Erde austritt - und zwar ungefähr 1 bis 2 Stunden während der Ebbe, wenn der Sand nicht vom Meer bedeckt ist.
In dieser Zeit wird der Küstenstreifen von Einheimischen und Touristen in großer Zahl heimgesucht.
Mit Spaten und Schaufeln graben sie sich Mulden und Löcher in den Sand, um in dem warmen Wasser zu baden.
Doch woher kommt das zum Teil kochend heiße Wasser?Vor 5-9 Millionen Jahren herrschte an dieser Stelle große vulkanische Aktivität. Etwa 2 km unter der Strandoberfläche befindet sich das aus dieser Zeit übrig gebliebene, 170 Grad heiße Vulkangestein.
Gräbt man Löcher an der richtigen Stelle, kommt heißes Wasser zum Vorschein und man kann seinen eigenen kleinen Spa-Pool am Strand genießen.
Und wenige Meter entfernt lädt der Pazifik ein, sich in seinem frischen Wasser abzukühlen- ein einzigartiges Erlebnis.Les mer
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- Dag 13
- søndag 2. november 2025
- ☀️ 19 °C
- Høyde: 14 m
New ZealandBay of Islands-Whangaroa Community35°15’59” S 174°4’55” E
Waitangi Treaty Gounds
2. november, New Zealand ⋅ ☀️ 19 °C
Nur 2 Kilometer nördlich von Paihia befinden sich die Waitangi Treaty Grounds.
Hier wurde am 6. Februar 1840 der "Vertrag von Waitangi" zwischen Vertretern der britischen Krone und 45 der wichtigsten Maori-Häuptlinge unterschrieben.
Er gilt bis heute als die älteste Verfassungsurkunde Neuseelands und als Geburtsstätte des Landes.
Zunehmende Einwanderungsströme aus Europa und Australien schienen es damals erforderlich zu machen,
" geordnete Verwaltungsstrukturen" zu schaffen.
Dabei sollten die Rechte und das Eigentum der Māori geschützt und geachtet werden.
Im Gegenzug dazu mussten die Māori die Souveränität der britischen Krone über alle Inseln Neuseelands anerkennen.
Heute ist der Ort eine spirituelle Stätte mitten in der Bay of Islands.
Sehenswürdigkeiten auf dem Gelände sind das Te Kōngahu Museum, das Treaty House aus dem Jahr 1834 ( in dem der Vertrag unterzeichnet wurde) und das vollständig geschnitzte Versammlungshaus der Maori.
Die Gebäude stehen inmitten eines weitläufigen Parks, umgeben von Gärten und Spazierwegen durch den einheimischen Wald.
Und heute?
Wir fragen uns: Wurde der Vertrag von Waitangi eingehalten.
Die Antwort ist ein klares: Nein! Der Vertrag wurde in vielen Punkten nicht eingehalten, und die Missachtung seiner Bestimmungen ist bis heute ein zentrales Thema in Neuseeland.
Noch ein bisschen mehr Info - nur, wer will!!! 😉
Mit Ankunft der ersten europäischen Siedler und Walfänger (1780) ereilte die Māoris fast dasselbe Schicksal wie die Aborigines in Australien.
Zunächst gab es einen florierenden Handel mit den Neuankömmlingen. Missionare bemühten sich anfänglich, die Kultur der Māoris zu verstehen, entfremdeten sich später aber zunehmend von dieser. So geriet das Leben der Māoris aus der Balance. Unter dem Einfluss der Weißen - die Pakehas genannt wurden - veränderte sich nicht nur ihre Kleidung, sondern auch die Essensgewohnheiten.
Es kam beinahe zu einer kompetten Auflösung ihrer Stammeskultur. Eingeschleppte Krankheiten, gegen die die Māoris keine Abwehrkräfte hatten, dezimierten ihre Zahl beachtlich.
Ebenso wie die Aborigines verkauften auch die Māoris den Weißen ihr Land, allerdings in dem Glauben, dies nur für eine begrenzten Zeitraum zu tun. Mit dem 1840 geschlossen Vertrag von Waitangi bekamen die Māori-Stämme die Zusage des uneingeschränkten Besitzes von Land, Wäldern und Fischgründen sowie die gleichen Rechte wie britische Staatsbürger.
Doch die Weißen hielten sich nicht an die Verträge, und so reduzierte sich mit und mit der Anteil des Landbesitzes der Māoris bis 1912 auf 5%. Trickreich verweigerte man ihnen das vertragliche Wahlrecht.
Als den Māoris klar wurde, dass sie ihr Land nie wieder bekommen würden, schlossen sich die bislang verfeindeten Stämme zusammen, wählten einen König und forderten für ihn die gleichen Rechte wie für den britischen Gouverneur.
Wie zu erwarten, interessierte das die Weißen nicht, die Situation eskalierte, und es brach eine Art „Bürgerkrieg“ aus, der 1864 blutig und brutal von den Briten beendet wurde.
Für die Māoris blieb nur das Land übrig, das für die Weißen unbedeutend war. Zu dem Zeitpunkt machten die Māoris gerade noch 6% der Bevölkerung aus.
Die Wende kam Ende des 19. Jahrhunderts durch die Politiker der Young Māoris Party. Sie verfolgten das Ziel, die Kultur ihres Volkes wieder zu beleben und dabei das westliche Wissen in der Medizin oder Ausbildung zu übernehmen und mit der traditionellen Kultur der Māoris zu vereinen.
Seit den 70er Jahren wird ihre Sprache in Schulen und Kindergärten gelehrt.
Heute ist Māori ebenso wie Englisch Amtssprache, und auf allen offiziellen Schriftstücken sind beide Sprachen vertreten.
Doch, auch wenn die Māoris weitestgehend in die weiße Bevölkerung integriert sind, gibt es dennoch Unterschiede.
Sie verdienen im durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommen deutlich weniger, und in der sozialen Unterschicht sind die Māori überproportional vertreten. 39,5 % aller Māori über 15 Jahren haben keinen Schulabschluss, und ihre Lebenserwartung liegt deutlich unter der der Weißen.Les mer
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- Dag 12
- lørdag 1. november 2025
- ☀️ 18 °C
- Høyde: Sjønivå
New ZealandBay of Islands-Whangaroa Community35°15’41” S 174°9’42” E
Bay of Islands
1. november, New Zealand ⋅ ☀️ 18 °C
Die Bay of Islands liegt weit oben auf der Nordinsel und besteht aus 144 Inseln,
einsamen Stränden, malerischen Buchten und gemütlichen Hafenorten. Hinzu kommt eine fantastische Kulisse aus dichten grünen Regenwäldern und wilden Landschaften vulkanischen Ursprungs.
Viktor und ich lieben Bootstouren, und so buchen wir eine Fahrt für den Nachmittag.
Die 4-stündige Tour durch diese grandiose Meereslandschaft ist ein absolutes Highlight und bietet immer wieder neue Aussichten von wirklich unglaublicher Schönheit.
Seht selbst!Les mer
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- Dag 11
- fredag 31. oktober 2025 14:00
- ☁️ 17 °C
- Høyde: 28 m
New Zealand34°25’27” S 172°40’40” E
Cape Reinga
31. oktober, New Zealand ⋅ ☁️ 17 °C
Cape Reinga mit seinem berühmten Leuchtturm bildet (beinahe) den nördlichsten Punkt Neuseelands.
Genaugenommen liegen aber die 30 Kilometer entfernten Surville Cliffs noch ein klein wenig nördlicher.
Hier am Kap trifft das zwischen Australien und Neuseeland liegende tasmanische Meer mit seinen spektakulären Strömungen auf den mächtigen pazifischen Ozean.
Es ist ein atemberaubender Moment, wenn man erkennt, mit welcher Wucht die beiden riesigen Salzgewässer aufeinander treffen.
Die Gezeiten der beiden Meere sind leicht versetzt, wodurch ein kleiner Höhenunterschied entsteht und sich Verwirbelungen, Wellen und eine weiße Schaumlinie bilden.
Anhand der unterschiedlichen Farben kann man genau erkennen, welches Wasser aus der Tasmansee (helles Wasser von Westen) und welches aus dem Pazifik (dunkles Wasser von Osten) kommt.
Hier stehen wir jetzt vor einem knorrigen Pohutukawa-Baum, von dem man glaubt, dass er über 800 Jahre alt ist.
Mündlich überlieferte Maori-Legenden erzählen, dass die Seelen ihrer Verstorbenen
von dem Baum ins Meer springen, um von dort die letzte Reise in das Heimatland ihrer Ahnen (Hawaiki) anzutreten.
Das Wort „Reinga“ bedeutet so viel wie „Absprungplatz“ oder „Überfahrt“.
Aufgrund dieser Mythologie ist Cape Reinga ein heiliger Ort mit einer ganz besonderen Bedeutung für die Māori.
Und dann sind wir tatsächlich ganz allein an diesem magischen Ort:
der kleinen Begrenzungsmauer, den Leuchtturm mit den Wegweisern im Rücken, den starken Wind im Gesicht und die zwei kollidierenden Meere direkt vor uns.
Man kann es nicht in Worte fassen, dieses Gefühl, am Ende der Welt oder am Tor zu einer anderen Welt zu stehen. Man wird einfach nur demütig.Les mer
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- Dag 11
- fredag 31. oktober 2025 11:00
- ☁️ 17 °C
- Høyde: 69 m
New ZealandTe Hiku Community34°31’47” S 172°45’12” E
Richtung Norden - Te Paki Dünen
31. oktober, New Zealand ⋅ ☁️ 17 °C
Für uns geht es weiter Richtung Norden.
Die Gegend ist recht hügelig und streckenweise stark bewaldet ( mit Kiefern, Zypressen und baumartiger Heide). Entsprechend führt der Highway mal bergauf und mal herunter. Er wurde mit all seine Steigungen und Kurven komplett dem Relief der Landschaft angepasst. Also fahren wir hoch und runter, links und rechts und genießen dabei die weiten Ausblicke auf die Landschaft rings um uns herum.
Die Northlands sind dünn besiedelt. Kaum zu glauben, dass die Millionensradt Auckland keine 400 Kilometer entfernt liegt.
Immer wieder gibt es riesige, nicht enden wollende Weideflächen.
Die einzelnen Farmen liegen meilenweit auseinander. Das Leben muss hier ganz schön einsam sein.
Einspurige Brücken, auch "One-Lane Bridges" genannt, sind in Neuseeland aufgrund der geringen Verkehrsdichte und Kostengründen weit verbreitet. Die Verkehrsregelung erfolgt durch Vorfahrtsschilder, die anzeigen, welche Richtung Vorrang hat.
Auf dem Weg zum Cape Reinga begegnet man dem Schild „Te Paki Great Sand Dunes“.
Wir biegen am Abzweig ab und fahren durch eine wunderschöne grüne Landschaft mit Bäumen, Wiesen, Kühen und Schafen – doch es stellt sich einem die Frage: Wo, bitte, sollen denn hier Dünen sein?
Dann, ganz plötzlich stehen wir vor einer atemberaubenden Landschaft.
Das kleine Flüsschen „Te Paki " markiert die Grenze zwischen zwei Hälften: Sandgebiet, die
" gelbe Hölle " auf der einen und grüne Oase, die " grüne Hölle“ auf der anderen Seite.
Wir sind sprachlos und können nicht aufhören, Fotos von dieser unglaublichen Szenerie zu machen.Les mer
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- Dag 10
- torsdag 30. oktober 2025
- 🌧 16 °C
- Høyde: Sjønivå
New ZealandTe Hiku Community34°48’57” S 173°7’14” E
Hukatere Campground
30. oktober, New Zealand ⋅ 🌧 16 °C
Der Hukatere Campingplatz ist unser nächstes Ziel auf dem Weg weiter Richtung Norden.
Er liegt in völliger Abgeschiedenheit direkt am Meer.
Gaby, die Besitzerin, die vor 25 Jahren aus Deutschland ausgewandert ist, empfängt uns überaus herzlich.
Der Platz ist sehr ursprünglich: große, tiefgrün bewachsene Hügel, und zwischen der dichten Dünenheide zeigen die ersten Frühblüher, dass der Frühling allmählich seinen Einzug hält.
Es ist ein traumhafter Ort zum Verweilen und zum Abschalten, der auch phantastische Wandermöglichkeiten und die Kulisse für atemberaubende Sonnenuntergänge bietet.
Die Toiletten sind blitzsauber, und die Duschen haben sogar heißes Wasser - das hatten wir niemals erwartet!
Nicht ganz "a home away from home", aber schon nah dran.
Den gesamten Tag hat es nicht aufgehört, zu regnen, so dass wir den Camper kaum verlassen konnten.
Mit meinen 5 verschiedenen Desinfektionsmitteln in flüssiger, fester Form, als Schaum, als Spray oder als Feuchttuch habe ich den Innenraum des Wohnmobils mehrfach hintereinander desinfiziert- er machte einen etwas herunter gewirtschafteten Eindruck.
Mehr ist jetzt nicht mehr heraus zu holen- Viktor ist sowieso schon genervt 😒.
Also entscheiden wir am späten Nachmittag, 5 km auf er Schotterpiste zurück in den kleinen Ort Pukenui zu fahren.
Dort gibt es ein von TripAdvisor empfohlenes Restaurant, auf das wir uns schon riesig freuen. 😋
Als wir dort ankommen, trauen wir unseren Augen nicht: ein schäbigen kleines Take Away Büdchen mit jeder Menge Fast food im Angebot erwartet uns.
Egal, es gibt nichts Anderes.
Das Essen - wir bestellen Fish and Chips- schmeckt recht lecker, allerdings können wir es auf der windigen Terrasse, wo auch ab und zu dicke Regenschwaden hineingeblasen werden, nicht wirklich genießen.
Natürlich fallen wir als einzige Touristen sofort auf, was aber dieses Mal nicht an Viktors Flip Flops liegt.
Denn außer Zehenlatschen, Crocs oder Gummistiefeln wird kein anderes Schuhwerk getragen- egal ob zur kurzen oder langen Hose, zum Arbeitsanzug oder zum Kleid. 😀
Satt, aber völlig durchgefroren spurten wir zurück zum Wagen.
Auf dem Weg zurück zum Campingplatz schalten wir die Heizung auf Höchststufe, um uns wieder ein wenig aufzuwärmen. ☺️
Den Abend lassen wir ausklingen bei einem wirklich leckeren neuseeländischen Rotwein und dem Film " The piano ", in dem eine junge Schottin mit ihrer Tochter und dem geliebten Klavier in den entlegensten Winkel Neuseelands gebracht wird, um dort eine arrangierte Hochzeit mit einem Siedler einzugehen.Les mer
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- Dag 9
- onsdag 29. oktober 2025
- ☁️ 16 °C
- Høyde: 21 m
New ZealandKaikohe-Hokianga Community35°30’42” S 173°23’30” E
Opo, der kleine Delphin
29. oktober, New Zealand ⋅ ☁️ 16 °C
Opononi George, kurz Opo, war ein junger weiblicher Großer Tümmler, der zwischen Juni 1955 und März 1956 die Herzen Tausender Menschen in Opononi im Hafen von Hokianga eroberte.
In jenem Frühling und Sommer kam der kleine Delfin regelmäßig zum Strand nahe des Opononi-Anlegers. Er wurde von Tag zu Tag zutraulicher und begann, mit den Einheimischen zu spielen. Zu Opos Späßen gehörte es, Strandbälle und Flaschen auf ihrer Schnauze zu jonglieren. Zeitungsartikel und Fotos lockten Tausende von Urlaubern an.
Aus Sorge um ihr Wohlergehen wurde ein „Opononi Dolphin Protection Committee“ gegründet mit einem Erlass, der das Fangen oder Belästigen von Delfinen im Hafen von Hokianga unter Strafe stellte.
Doch diese Maßnahme rettete Opo leider nicht. Sie wurde am nächsten Tag tot in einer Felsspalte gefunden. Manche vermuteten, sie sei beim Fischen gestrandet, andere sind überzeugt, sie sei von Fischern getötet worden.
Ihr Tod erschütterte die Einwohner von Opononi zutiefst. Sie begruben den kleinen Delphin oberhalb des Strandes, an dem er so viele Menschen erfreut hatte.
Es gab eine öffentliche Beisetzung mit Maori-Feierlichkeiten, bei der die Flagge am Kai von Opononi auf Halbmast hing.Les mer


































































































































































































































































































































































ReisendeUnglaublich schöne Bilder 👍 ein Traum 😍