• Horu - born4adventure
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Panamericana

Horu - born4adventureによる702日間のアドベンチャー もっと詳しく
  • Lambayeque

    2023年9月27日, ペルー ⋅ 🌬 26 °C

    2002 wurde hier das Museum des Königs von Sipán eröffnet. Es wurde nach dem Abbild einer der Mochepyramiden gebaut und zeigt eine Ausstellung der Moche-Kultur mit mehr als 400 goldenen, silbernen und juwelbestückten Gegenständen und das neue Mausoleum des „Señor de Sipán“.

    Die Artefakte wurden 1987 vom Archäologen Walter Alva in Huaca Rajada gefunden und ausgegraben.
    Zu seiner grossen Entdeckung der unberührten Königsgräber zählt vor allem das Grab eines Herrschers, der jetzt als „Señor de Sipán“ bekannt ist. Die Moche-Kultur ist eine Zivilisation welche die Nordküste Perus zwischen 100 und 800 n. Chr. dominierte. Man sagt, dass der Herr von Sipán Pyramiden aus Lehm mit farbigen und aufwändig geschmückten Wänden bauen liess, die bis heute in einem exzellenten Zustand sind.
    Die Grabkammer des Herrn von Sipán wurden mit beeindruckenden Ornamenten aus Gold, Silber und Türkis geschmückt. Des Weiteren wurden Knochenüberreste von Frauen, Kindern und Tieren ausgegraben die als Opfergabe zur Ehre des Herrn begraben und wohl mit ihm als Begleiter in das Jenseits geschickt wurden. Sein Priester und sein Militärgeneral wurden in den seitlichen Tunneln begraben, sodass sie ihm selbst nach dem Tod dienen konten. In der rechten Hand hielt der Herr von Sipán ein goldenes Zepter und der Kopf- und Ohrschmuck diente als sichtbares Zeichen für seine Regentschaft und Macht.
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  • Río Santa

    2023年9月28日, ペルー ⋅ ⛅ 23 °C

    Der Río Santa ist ein Zufluss des Pazifischen Ozeans im nordwestlichen Peru, der die Westkordillere durchquert.

    Das Tal des Río Santa ist immer wieder von schweren Naturkatastrophen heimgesucht worden. Seit den ersten Aufzeichnungen von 1702 haben glaziale Überflutungen immer wieder für Tod und Zerstörung gesorgt.
    Im Jahr 1941 zerstörte eine vom Gletschersee ausgehende Flutwelle ein Drittel der Stadt Huaraz und tötete 5000 bis 7000 Menschen.
    Im Jahr 1962 brach eine massive Lawine aus Eis und Geröll vom erloschenen Vulkan Huascaran und raste das Flusstal hinunter. Der Spiegel des Río Santa stieg um bis zu acht Meter, 3000 bis 4000 Menschen wurden bei der Katastrophe getötet.
    1979 wurde die Stadt Yungay mitsamt dem Grossteil seiner Einwohner durch einen gewaltigen Bergsturz vollständig unter Massen von Geröll begraben.
    Verheerende Erdrutsche wie diese, werden die Gebirgsregion auch weiterhin bedrohen, immer dann wenn das Abbrechen von Gletscherzungen die Gletscherseen ruckartig überschwemmt und flüssiger Schlamm, Eisblöcke und große Felsbrocken die engen Bergtäler überfluten.
    Auch unter guten Bedingungen, ist die Strasse PE 3N schwer gezeichnet von Erdrutschen, Steinschlägen und Erosionen. Landschaftlich aber ein absoluter Hingucker!
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  • Laguna Paron

    2023年9月30日, ペルー ⋅ ☁️ 7 °C

    Wir machen Halt in Caraz, auch um uns von der abenteuerlichen Strasse, die uns hierher geführt hat, zu erholen. Tags darauf machen wir einen Ausflug ins Seitental des Rio Santa zur Laguna Paron, einem strahlend blauen See, der von spektakulären schneebedeckten Gipfeln umgeben ist.
    Diese fast türkisfarbene Lagune ist die grösste von all den 882 Gletscherseen in der Cordillera Blanca. Sie liegt auf 4155 m Meereshöhe im nördlichen Teil des Huascarán-Nationalparks und ist von Caraz aus über eine Bergstrasse mit etlichen Serpentinen zu erreichen. Der See ist ca. 3.7 km lang und hat eine durchschnittliche Breite von ca. 700 m. Seine türkise Farbe hat ihre Ursache in den feinen Schwebstoffen, die im Gletscherwasser enthalten sind. Im Hintergrund des Sees erhebt sich der gleichmässig geformte Gipfel der Pirámide de Artesonraju (6108 m). Dieser herrliche Berg wird auch “Paramount Pictures Mountain” genannt und liegt direkt am Seeufer. Die Laguna Peron ist einer der wenigen Seen, die im Hazara Nationalpark mit dem Auto erreichbar sind. Um 09.30 Uhr stehen wir schon auf dem Mirador mit fantastischem Blick auf das wundersam kitschige Blau des Sees. Im Anschluss laufen wir noch dem Seeufer entlang, immer mit dem besten Ausblick auf die 6000-er Peaks. Irgendwie erinnert uns das herrliche Bild an den Lake Louise im kanadischen Alberta, nur sind wir praktisch alleine hier.
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  • Laguna 69

    2023年10月1日, ペルー ⋅ ☁️ 8 °C

    Weiter gehts Richtung Süden auf der PE-3N, aber nur bis Yungay, wo schon unser nächstes Lagunenziel, nach Laguna Parón und weit hinten im Tal, auf uns wartet. Wir fahren an landwirtschaftlichen Komunen vorbei bis uns die beiden Seen Chinan Cocha und Orcancocha mit ihrem türkisblauen Anblick begrüssen. Irgendwie scheint dieses Tal hier in grosser Farbenkonkurrenz mit dem Parón-Tal zu stehen. Die Superlative von noch blauer und noch höheren Peaks! Am Übernachtungsplatz treffen wir noch andere Overlander und kuscheln am Abend für interessante Gespräche und wärmere Temperaturen etwas zusammen.
    Natürlich kündigen sich wieder nächtliche Kopfschmerzen, resultierend aus unserem Anstieg von 2500- auf 4000 Metern an. Halb so wild, sie steigern sich dieses Mal nicht ins Exzessive. Morgens um 06.30 Uhr gehts gut gefrühstückt und mit 500 mg Ponstan getoppt auf zur Lagune 69 auf 4604 Metern Höhe.
    Das Frühaufstehen hat zwei Gründe: Weniger Wolken, weniger Leute, denn morgens um 09.00 treffen die ersten Transport-Colectivos am Trailhead ein.
    Die ganze Wanderung werden wir von den impossanten Gletscherbergen, wie dem Husscarán Norte (im unseren Rücken), Chacraraju (unsere Zielrichtung) und westlich gelegen, dem Pisco (Sour ;-))begleitet. Ebenso begleiten uns die Kühe - oder flüchten eher vor uns. Ihr Eldorado entdecken wir weiter oben, auf 4300 Metern. Ein ausgetrockneter Gleschersee, umfunktioniert zur Hochweide. Für uns geht es aber noch einige Höhenmeter höher, bis sich die ganze Pracht der Laguna 69, im wörtlichen Sinne, Schritt für Schritt vor uns liegend, präsentiert. Hier verweilen wir fast 69 Minuten in unserer Einsamkeit. Der Gletscherabbruch des Chacraraju stellt den krass weissen Kontrast zum Türkis seines Schmelzwassers im See dar. Unangenehm wirds erst, als wir weit oben das laute und unheimliche Knarren und Grollen tief, in den zum Leben erweckten, Gletschermassen hören. Wir sind glücklich, können wir dieses Erlebnis ganz alleine geniessen. Auf dem Rückweg, weiter unten, kommen uns schon die ersten Neun-Uhr-Busgäste entgegen. Interessant, die Diversität der Wanderer: von Top-Mountain-Ausrüstung bis zu weissen Turnschuhen, dekoriert mit Handtasche. Aber, der Weg ist das Ziel!
    Wir übernachten hier oben noch eine weitere Nacht, bevor wir weiter durch und über das Naturwunder der Cordillera Blanca einen Loup nach Huaraz fahren.
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  • Cordillera Blanca

    2023年10月2日, ペルー ⋅ ☀️ 3 °C

    Die Cordillera Blanca in Peru: Für Bergenthusiasten und Kletterer ist diese zweithöchste Bergkette der Welt ein absolutes „MUSS“.
    Die „Weisse Kordillere“ erhielt ihren Namen auf Grund der typisch schneebedeckten Gipfel und zahlreichen Vergletscherungen das ganze Jahr über. Der höchste Berg, und die beliebteste Herausforderung für Bergsteiger ist der Huascaran mit seinen 6768 Metern. Im gleichnamigen Nationalpark verbringen wir einige wunderschönen Tage bei bestem Wetterglück. Wir fühlen uns fast, wie in der Schweiz, nur dass unser höchst gelegene Pass auf 2500 Metern liegt. Hier in Peru aber, regiert die Superlative! Wir wandern etwas kurzatmiger bis auf 4600 Meter und fahren über Pässe bis 5000 Meter, immer umringt von etlichen 6000er Peaks.
    Eines unser eindrücklichsten Erlebnisse auf unserer Reise!
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  • Oase Huacachina

    2023年10月7日, ペルー ⋅ ☀️ 30 °C

    Zu der Entstehung des Namens gibt es unterschiedliche Überlieferungen. Huacachina setzt sich aus den Quechua-Wörtern huaca („heiliger Ort“) und china („Frau“) zusammen.

    Gemäss einer Legende, wanderte eine Inka-Prinzessin durch die Wüste und betrachtete im Spiegel immer wieder ihre Schönheit. Plötzlich bemerkte sie neben ihrem Spiegelbild einen Mann, der sie aus der Ferne beobachtete. Vor Schreck liess sie den Spiegel fallen, der dann in tausend Scherben zersprang und so die Lagune formte.
    Beim Davonlaufen formte ihr fliegender Schleier den Sand zu Dünen. Die Prinzessin soll als Meerjungfrau immer noch in der Lagune leben, in deren Tiefen sie jedes Jahr einen Mann lockt, damit sie nicht mehr einsam ist.

    Nüchtern betrachtet, ist Huacachina nicht mehr als ein grosser Wassertümpel, um den herum Palmen, Unterkünfte und Bars errichtet wurden. Aber direkt hinter den Gebäuden erheben sich die mächtigen, bis zu 100 Meter hohen Sanddünen, die diesen 200-Seelen-Ort prägen: Überall kurven Strandbuggys umher, in jedem Hostel stehen Sandboards neben Swimmingpools und aus den Lautsprechern plätschert entspannte Reggae-Musik.

    Wie schon öfters auf unserer Reise beobachtet, sind die Südamerikaner einfallsreich, wenn es darum geht, Touristen Geld aus der Tasche zu ziehen. In Huacachina gibt es eine fantasievolle Sandsteuer(!) von umgerechnet EUR 1.10 pro Person, um die Dünen betreten zu dürfen.

    Pflichtprogramm ist natürlich auch der Sonnenuntergang auf einer der vielen Sanddünen. Hochkraxeln macht da weniger Spass. Dafür klemmen wir uns zur späteren Belohnung ein Board unter den Arm. Sonnenuntergang und Down-Dune-Abfahrt sollen schliesslich aus eigener Kraft verdient werden, und dazu kommt, jeder Schritt ist eigentlich nur ein halber. Auf dem Sandgrat angelangt, werden wir mit einem kilometerweiten Blick ins unendliche „Sandgebirge“ belohnt. Nach dem Sonnenuntergang wirds dann spassig: Der beinahe senkrecht wirkende Abhang vom höchsten Dünenpunkt, hinunter zur Lagune, beeindruckt unseren Mut schon etwas, deshalb machen wir vorerst ein paar Probefahrten. Schnell realisieren wir aber, steil ist geil! Bitte noch mehr Wachs!
    Nach diesem Gaudi, welches uns etwas an einen Freizeitpark erinnern lässt, freuen wir uns wieder auf das Kontrastprogramm der peruanischen Abgeschiedenheit in der unberührten Natur.
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  • Nazca Lines

    2023年10月9日, ペルー ⋅ ⛅ 24 °C

    Im Südwesten von Peru, 50 Kilometer von der Pazifikküste entfernt, haben Völker zwischen 800 vor und 600 nach Christus gigantische Bilder in den Boden gescharrt. Diese Bilder sind nur von Hügeln oder dem Flugzeug aus zu erkennen.

    Die nahe gelegene Stadt Nazca gab den über 1’500 Scharrbildern ihren Namen. Sie bedecken eine Fläche von über 500 Quadratkilometern und bestehen aus Linien, die bis zu 20 Kilometer lang und wenige Zentimeter tief sind.

    Einzelne Bilder haben Ausmessungen bis zu 285 Metern. Kürzlich wurde eine Katze neu entdeckt. Sie ziert einen Wüstenhügel und misst 37 Meter.

    Unter anderem gibt es auch Affe, Pelikan, Kolibri, Spinne, Baum, Echse und einen Menschen.

    Forschende sehen in den Linien Botschaften an die Götter, andere interpretierten daraus einen Kalender oder auch Prozessions-Wege für Fruchtbarkeits-Rituale.

    Die „Nazca“ besassen keine Schrift. Wie sich das Volk selbst nannte, ist daher unbekannt. Sie lebten in den Wüstenoasen, welche sich an den von den Anden fliessenden Flüssen bildeten.

    Zahlreiche Keramikgefässe, kunstvoll bemalt, sind ebenso erhalten wie Tücher, Grab-Beigaben oder Mumien. Die Nazca lebten in Holz- und Schilfhütten. Lehmziegelhäuser sind nur in wenigen Fällen bekannt. Sie dachten sich ein aufwendiges Bewässerungssystem für den Ackerbau aus. Einige Forscher vermuten auch, dass die Bodenzeichnungen auch damit zu tun haben könnten. Diese
    Scharrbilder, auch Geoglyphen genannt, schufen die Nazca, indem sie die dunklen Schichten des oxidierten Wüstengesteins aus dem Weg räumten. Dadurch kam der hellere Untergrund zum Vorschein.
    Nicht nur die Nazca schufen Bodenbilder. Einige Motive sind so alt, dass die vorhergehende Kultur der Paracas schon damit begonnen haben musste.

    Als die Andenflüsse nicht mehr genug Wasser lieferten, versandeten die Oasen. Die andauernde Trockenheit musste schliesslich das Ende der Nazcas gewesen sein.

    Wir machen einen Spaziergang, oder besser gesagt, einen Ausflug durch die Geschichte und deren Geheimnisse über den atemberaubenden Nazca-Linien. Diese tausendjährigen Geoglyphen, die in der trockenen Küstenpampa gezeichnet wurden, verwirren auch uns mit ihren Rätseln. Tier-, Vogel- und geometrische Designs sind ein Tribut an die alte Technik und künstlerische Vision der Nazca-Kultur.

    Für einen Moment fangen wir das Geheimnis ein, das diese Linien umhüllt, die seit Jahrhunderten von Jahren, auch dank der deutschen Forscherin, Maria Reiche, fast immer noch intakt sind. Eine Erinnerung an das reiche kulturelle Erbe aber auch an die später entstandenen Intrigen, die die Menschheit hinterlassen hat.
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  • Colca Cañon

    2023年10月13日, ペルー ⋅ ☁️ 11 °C

    Der Colca Cañon ist einer jener Orte in Peru, die alles und mehr bieten. Mit seinem Ausgangspunkt im Dörfchen Chivay, liegt er rund 97 km nördlich von Arequipa. Er misst, je nachdem, ob man vom höchsten Berggipfel nahe der Schlucht aus bis zum Río Colca misst oder vom Rim der Schlucht, 3268 Meter bzw. 1200 Meter tief. Zum Vergleich: Der Grand Canyon dagegen misst (nur) etwa 1800 Meter. Somit ist der Colca Cañon, nach der Taraschlucht in Montenegro mit 1300 Metern immerhin der dritttiefste Canyon der Welt. Aus geologischer Sicht ist er mit weniger als 100 Millionen Jahren als eher (jung) zu betrachten.

    Der Colca Cañon und seine atemberaubende Andenvegetation ist unter dem wachsamen Auge des Königs dieser Lüfte, dem Kondor.

    Kondore sind nicht nur meisterhafte Flieger, sondern die grössten, flugfähigen Vögel überhaupt: Mit nur wenigen Flügelschlägen und einer Spannweite von 3.2 Meter gleiten sie an den steilen Hängen der Anden entlang. Sie können dabei bis zu 55 Kilometer pro Stunde schnell werden und lassen sich vom Wind in Höhen bis zu 7000 Meter hinauftragen.
    Ausserdem können sie grosse Strecken zurücklegen: Auf ihrer Suche nach Nahrung fliegen sie an einem Tag bis zu 250 Kilometer weit.

    Während ihren Flügen kreisen sie in grosser Höhe und landen erst, wenn sie Futter - meistens ist es Aas - entdeckt haben. Kondore jagen aber auch und sind imstande, Lämmer, Kälber oder Wildtiere zu töten.

    Kondore sind zwar ungesellige Vögel, sind aber meist ihr ganzes Leben lang mit ein und demselben Partner zusammen.
    Bei den südamerikanischen Indios gibt es eine Legende, wie Kondore sterben: Angeblich verenden sie nicht einfach oder werden Opfer von Raubtieren, wenn sie alt und krank sind. Man erzählt sich, dass sie so hoch wie möglich in die Luft steigen und sich dann im Sturzflug hinabstürzen, bis sie auf einer Felswand zerschmettert liegen bleiben. Ob dies so stimmt, sei dahingestellt.
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  • Cusco

    2023年10月16日, ペルー ⋅ ☁️ 21 °C

    Cusco, die Stadt in den peruanischen Anden, war einst die Hauptstadt des Inkareichs und ist heute einerseits für seine archäologischen Stätten und andererseits für die spanische Kolonialarchitektur bekannt. Auf der Plaza de Armas, dem Hauptplatz in der Altstadt, finden sich Säulengänge, geschnitzte Holzbalkone und immer noch Mauerruinen aus der Zeit der Inkas. Das barocke Kloster Santo Domingo wurde auf den Überresten des Sonnentempels der Inkas (Coricancha) erbaut. Teile des ursprünglichen Mauerwerks sind noch heute zu sehen.

    Hier verbringen wir ein paar Tage, machen Urlaub vom Reisen und lassen uns kulinarisch verwöhnen.
    In der historischen Altstadt wimmelt es von Feinschmeckerrestaurants und guten Cafés, inklusive Bäckereien. Tourenanbieter halten in den Säulengängen Machu Puchu feil und edle Kleidergeschäfte preisen fein verarbeitete Alpakawolle in modernem Style an. Mein Traum des orangen Kurzjäckens für EUR 300.00 verkneife ich mir aus Platz- und Keine-Gelegenheits-Gründen.
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  • Saqsaywaman

    2023年10月17日, ペルー ⋅ ⛅ 16 °C

    Die Ruine der Inka-Festung Saqsaywaman ist heute eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten aus der Inkazeit und liegt am Rande der peruanischen Stadt Cusco, nur fünf Gehminuten von unseren Campplatz entfernt.

    Dem Chronisten Garcilaso de la Vega zufolge, war diese zeremonielle Festung "das grösste architektonische Werk, welches die Inkas während ihrer Blütezeit vollbrachten".
    Obwohl sein Nutzen nicht vollständig geklärt ist, wird vermutet, dass die Anlage für militärische Zwecke bestimmt war: Hier sollten Inkakrieger ausgebildet werden. Betrachtet man jedoch die Architektur, wird einem der Komplex als ein grosser zeremonieller Tempel präsentiert, der dem Gott Inti (Sonne) geweiht ist und somit die geeignetste Funktionalität zu scheinen sein.

    Die wichtigste „Verteidigungslinie“ besteht aus drei terrassenförmig übereinandergebauten Zickzackmauern, welche bis zu 600 m lang sind. Sie weisen eine Höhe von fünf bis zehn Meter auf. Zum Bau der Mauer wurden riesige Steine von den 20 km entfernten Steinbrüchen herantransportiert und dann so bearbeitet, dass sie fugenlos aneinander passten. Der größte Stein weist eine Abmessung von 9 Metern Höhe und 5 Metern Breite auf und ist überdies 4 Meter dick. Das ergibt rund 200 Tonnen.
    Oben sind die Überreste von zwei viereckigen Türmen und einem runden Turm, dem Muya Marca, zu sehen. Diese sind durch unterirdische Gänge miteinander verbunden. Kanäle zur Wasserversorgung und zur Ableitung des Regenwassers durchziehen die Terrassen. Hinter den Wällen liegt ein grosser Platz, auf dem auch heute noch jährlich am 24. Juni das Sonnenfest (Inti Raymi) gefeiert wird.
    Im hinteren Teil der Anlage befindet sich ein kreisrunder Platz, vertieft angelegt und gestützt durch einen mannshohen Mauerring. Daneben befinden sich ein kurzer schmaler Tunnel, der nur von einer einzelnen Person passiert werden kann, sowie verschiedene Mauerreste.

    Bei unserem Besuch der Anlage kommen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus: mit feinster Präzision und einer eindrucksvollen Technik wurde hier ein Stein auf den anderen gesetzt. Durch die Genauigkeit und die Harmonie mit welcher hier die gemeisselten, teils metergrossen Steine auf- und aneinandergesetzt wurden, bringt uns an die Grenzen unserer Vorstellungskraft.
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  • Rainbow Mountain

    2023年10月19日, ペルー ⋅ ☁️ 5 °C

    Um 08:11 p.m. ist bereits Nachtruhe (nach der letzten Netflixfolge ‚Lupin’). Der Wecker wird uns nämlich schon um 05:15 seine Morgenmelodie vorträllern. Wir wollen die Touristenattraktion vor den ersten Tagestouristen aus Cusco erreichen. Erfahrungshalber erhoffen wir uns in den Morgenstunden auch mehr Sonnenschein (ohne Sonne, keinen Regenbogen:-). Vom obersten Parkplatz können der Vinicunca und das Valle Rojo bequem in einer Tagestour erwandert werden.
    Unsere Planung passt, aber als wir den Vinicunca genau um 08.00 Uhr erreichen, sind wir doch nicht ganz unter uns. Zwei, drei kleinere Reisebusse aus Quito haben ihre Gäste schon abgeladen, um 02.30 Uhr erwachte für sie bereits der Tag im Dunkeln. Trotzdem, unsere Blicke auf die wunderschön angeordneten Farben bleiben ungetrübt und farbenfroh, auch die Sonne blinzelt angenehm warm zwischen den Wolken hindurch. Ein paar Touristenfotos mit den Lamas sind wohl ein ‘Must’. Gerade noch, kann ich die Besitzerin davon abhalten, den Tieren Sonnenbrillen alla «Blues Brothers» aufzusetzen.
    Die Wanderung auf den Aussichtspunkt ist atemberaubend, nicht nur wegen der spektakulären Landschaften, sondern auch wegen der dünnen Höhenluft auf 5200 Metern. Jeder Schritt kostet Kraft, doch dieses Naturschauspiel lohnt sich auf Schritt und Tritt. So kriegen wir vom Naturspektakel und der dünnen Luft nicht genug und wandern noch in völliger Einsamkeit ins Valle Rojo und um den „Hatun Rit’lyop“ zurück. Das kostete unsere Reisekasse zwar nochmals Eintrittsgelder, wir nehmen aber an, dass es sich hier um verschiedene Landrechte der Chechuas handelt, welche von der Weidewirtschaft leben.
    Wer sich die Frage stellt, wer den Regenbogen über den Vinicunca so kunstvoll bemalt hat: Die Farben entstehen durch verschieden überlagerte Mineralien. Diese Sedimentschichten haben sich über Jahrmillionen gebildet und wurden durch die Plattentektonik von einer waagerechten in eine fast senkrechte Position gedrückt. Das enthaltene Eisenoxidpigment ist rötlich, oxidiertes Mangan präsentiert sich in Pinktönen, gelbliche Farbtöne werden durch elementaren Schwefel oder auch Schwefelverbindungen hervorgerufen. Die Reaktion von Kupfer mit Wasser und Sauerstoff führt zu den bekannten, blaugrünen Verfärbungen. Das Vorkommen von Granit erklärt die schwarzen Streifen.
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  • Cañon de Tinajani

    2023年10月21日, ペルー ⋅ ☁️ 15 °C

    Das erste, woran man denkt, wenn man über Puno spricht, ist der Titicaca-See. Heute entdecken wir einen neuen, versteckten und mystischen Ort:

    Unser Gehimtipp ist der „Cañon de Tinajani“ auf dem Altiplano im Süden von Peru. Auf einer weitläufigen, kargen Landschaft sind hier durch Wind und Wetter atemberaubende Felsformationen entstanden.
    Der spektakuläre Cañón de Tinajani wird in den meisten Reiseführern nur mit ein paar Zeilen erwähnt, ist aber definitiv einen Abstecher wert!

    Die imposante Landschaft erstreckt sich über eine Fläche von rund 250 Hektaren und ist geprägt von bizarren Felsformationen, zerklüfteten Höhlen und schmalen Flussläufen - ein peruanisches „Monument Valley“.

    Die atemberaubende Schlucht wird auch Teufels-Schlucht genannt. Wir erreichen diese Schönheit von Ayaviri aus auf der gut ausgebauten Narurstrasse PU-713. Der Tinajani-Canyon selbst, liegt auf einer Höhe von 3.920 Metern.

    Wir wandern durch die spektakuläre Landschaft und sind automatisch versucht, Figuren in den Felsformationen zu erkennen. So finden wir Dinosaurier, geflügelte Fabelwesen, menschliche Gestalten, Pinocchio, Kathedralen, ein echtes Wasserschloss und granitene Geister.
    Riesige, verwitterte Steinblöcke, bis zu 50 Meter hohe Säulen, manchmal als Monolithen, allein auf weiter Canyon-Flur, manchmal in regelrechten Stein-Wäldern anzutreffen. Gewaltige Steilwände inmitten einer kargen Vegetation versetzen uns ins Staunen.
    Zwischen den hoch aufragenden Steingebilden sind einige Grabstätten längst vergangener Kulturen zu finden, die einst im Altiplano gelebt haben. Wie winzige Steinhütten schmiegen sich die so genannten Nischengräber in den Schatten der Felsen. Gleichzeitig ragen die farbig-glitzernden Kreuze moderner Gräber an manchen Stellen aus dem Nichts aus dem strohgleichen Gräsermeer. Unterbrochen wird das Szenario von den meterhohen, endemischen „Säulenpflanzen“, die uns an eine willkürliche Zusammensetzung aus Baum, Sukkulente und Kaktus erinnern. Die Übernachtungsplätze hier sind zudem grandios (aber hoch gelegen).
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  • Copacabana - Bolivien

    2023年10月23日, ボリビア ⋅ ⛅ 10 °C

    Unser Grenzübertritt nach Bolivien läuft wie geschmiert. Pässe und Fahrzeugti ausstempeln in Peru, Pässe und neuer Tip auf der bolivianischen Seite einstempeln. Aufenthaltbewilligung für 90 Tage. Bei der Migration in Bolivien gibt es noch eine kurze Fahrzeugsinspektion durch die Beamtin. ‚Was ist in diesem Kasten?‘, will sie wissen. ‚El baño‘, antworten wir ihr wahrheitsgetreu. Das hat ihr gereicht! Wohl geht es nur um die Einfuhr blinder Passagieren oder Fellnasen.
    Kurz nach Genzbertritt begrüsst uns Copacabana, hübsch und ebenfalls am Titikaka-See gelegen und an einen Hügel geklebt. Etwas touristisch, dafür aber eeeeendlich mit vielen vegetarischen Restaurants bestückt. Ein Segen für mich, nach all dem inflationären und Only-one-Menü:
    ‚peruanische Mehlkartoffel mit einer Scheibe Käse‘ (sin salsa). Am übernächsten Tag geht unsere Reise weiter nach La Paz, die höchstgelegene Verwaltungshauptstadt weltweit, auf mehr als 3‘500 m über dem Meeresspiegel. Zuerst heisst es noch, ein Stück Titikaka-See zu überwassern, was sich als sehr einfach gestaltet, sind die Holzfähren doch auch ziemlich einfach und ohne Lastbegrenzung. Ein kleiner Aussenbordmotor treibt das Foss auf die gegenüberliegende Uferseite. Der Anblick, dass auch Reisebusse die Überfahrt überleben, beruhigt uns ungemein.
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  • La Paz

    2023年10月27日, ボリビア ⋅ ☁️ 19 °C

    Ist La Paz tagsüber vielfarbig, ockerfarben, rötlich, lila die Anhöhen, unterbrochen durch die grünen Punkte der Eukalyptusbäume, silbern oder ziegelfarben die Dächer und Gebäude in allen erdenklichen Farben, so ist es nachts glänzend wie ein Nest von Glühwürmchen. La Paz gibt schon auf den ersten Blick zu erkennen, dass es nicht von einer Stadtplanung entworfen wurde. Die Stadt läuft überall dort hin, wo sie Lust hat.

    Zwischen den Höhenlagen der Wohnviertel und dem sozialen Status ihrer Bewohner existiert eine eindeutige Beziehung: Je höher die Lage, desto ärmer die Bewohner. An den Hängen von „El Alto“, wo Wind und Kälte den Menschen zusetzen, finden sich die kärgsten Behausungen, da leben Familien auf engstem Raum zusammen. Wer es sich leisten kann, zieht möglichst weit nach unten. „El Alto“ hat den Status einer eigenen Stadt.

    Für uns ein absolutes Highlight, ist die atemberaubende Sicht während der Fahrt mit der höchstgelegenen Seilbahn der Welt von „El Alto“ hinab nach „La Paz“. Das System «Mi Teleférico» verbindet die überwiegend von Aymara bewohnten Gemeinden in „El Alto“, und dem 1000 Meter tiefer gelegenen „La Paz“. Zwei Städte, die lange Zeit als zwei verschiedene soziale Welten betrachtet wurden.

    Mit 10 Linien und einer Gesamtlänge von 30,431 km ist es das grösste, urbane Seilbahnsystem der Welt und eine sichtliche Entlastung für die Bewohner, aber nicht für alle bezahlbar.

    In „El Alto“ befindet sich auch der grösst Freiluftmarkt der Welt und ist bekannt für seine Höhenlage, die häufigen Proteste, die geschäftigen Strassen und den dichten Verkehr. El Alto ist nichts für schwache Nerven. Auf einer Fläche von fünf Quadratkilometern bietet der Markt alles, was man sich nur vorstellen kann.

    Der Markt ist nicht nur ein einzigartiges Erlebnis, sondern auch ein Ort, an dem Reisende wie bunte Hunde hervorstechen. Hier ist also Vorsicht geboten.

    Den „Mercado de las Brujas“ muss man gesehen haben.
    Es liegt in der Tradition der Aymara Indianer, die Göttin „Pachamama“, die das Leben erschaffen hat, mit kleinen Opfergaben und Ritualen gnädig zu stimmen. Um diese Opfergaben zu besorgen, geht man natürlich auf den Hexenmarkt. Entlang der Calle Santa Cruz, wo wir Liebes-Talismane, Figuren zum Bleigiessen, Zauberkräuter, Embryos von Lamas, Weihrauch und allerlei mehr Kurioses finden.

    1000 Meter weiter unten, im Zentrum, liegt der welthöchste Regierungssitz und hat eine bewegte Vergangenheit. Hier fanden die ersten Aufstände gegen die spanische Herrschaft in Südamerika statt. Nicht umsonst wird die Stadt die “Wiege der Freiheit und Grab der Tyrannen” genannt.

    Ganz kurios: Inmitten der Stadt liegt das grösste Gefängnis des Landes. Ein Knast an bester Lage: 18 Meter hohe Mauern, die Insassen zahlen Miete, betreiben Geschäfte, leben hier mit der Familie und wählen ihre Chefs selbst.
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  • Salar de Uyuni

    2023年11月4日, ボリビア ⋅ ☀️ 17 °C

    Der Salar de Uyuni ist die grösste Salzpfanne der Erde. Vor 10’000 km befand sich an ihrer Stelle ein prähistorischer See, der austrocknete und eine wüstenartige, fast 11‘000 Quadratkilometer grosse Landschaft zurückliess, die von schneeweissem Salz, Felsformationen und kakteenbewachsenen Inseln geprägt ist. Die unwirtliche, weiss-blendende Mondlandschaft wird aufs Härteste von der UV-Strahlung auf 3600 M.ü.M getroffen. Obwohl in diesem einzigartigen Ökosystem kaum Leben möglich ist, haben sich hier in Inselnähe zahlreiche Flamingos angesiedelt.
    Wir wählen unseren Übernachtungsplatz in der Nähe der Isla de los Pescados und machen noch ein paar witzige Aufnahmen, wobei wir mit der Perspektive spielerisch kämpfen. Gar nicht so einfach, richtige Distanzen, Positionen, Tiefenschärfen und genügend Geduld in der grellen Sonne zu vereinbaren. Leider wird nichts mit dem Abendessen in der schwarzen Nacht auf dem weissen Salz unter dem Dach der Milchstrasse - zu windig und zu kalt. So sitzen wir wieder am Tisch in der warmen Stube von Claudias und Achims «Wacki».
    Morgens um 08.00 Uhr heizt die Sonne schon mächtig ein. Mitten auf dem Salzsee sind wir versucht, uns bei 100 km/h alleine zu fühlen. Doch Vorsicht, plötzlich taucht in der Einsamkeit ein schwarzer Punkt auf. - Ein Fahrradfahrer! Gar kein Verkehr kann auch seine Gefahren in sich bergen.
    60 km vor Uyuni liegt die Kakteeninsel «Incahuasi». Sie scheint im Zentrum aller Routen zu liegen. Vom Mirador aus, können wir auf der weissen Fläche die sternförmigen Routen, herkommend aus allen Horizontrichtungen gut ausmachen. Hier muss wohl das Besucherzentrum sein.
    Zielgerade geht es für uns weiter nach Uyuni, wo wir am Monument der «Dakar-Rally Bolivia» einen kurzen Fotostopp machen. Die Route führte hier in Bolivien quer durch den Salar de Uyuni
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  • Lagunenroute - West

    2023年11月7日, ボリビア

    Hier ist es wieder! Dieses angenehme Gefühl völliger Freiheit. Erwartungsvoll fahren wir in die karge und einsame Natur. Die Lagunen-Westroute gehört zu den spektakulärsten Hochlandstrassen der Welt. Sie erstreckt sich über rund 450 Kilometer von Uyuni bis nach San Pedro de Atacama in Chile. Horu ist vollgepackt mit genügend Diesel-, Wasser- und Lebensmittel-Reserven. Was die Lagunenroute anspruchsvoll macht, sind die teils miserablen Wege und die kontinuierliche, extreme Höhe von vier- bis fünftausend Meter. Die Luft hier oben ist trocken und dünn.

    Eine schier unendliche Weite umgibt uns. Die in weichen Farben getönte Andenlandschaft erscheint uns künstlich, wie eine Landschaft aus einem Ölgemälde. Nachts stellen wir Horu mit der Nase in den Wind - auf die Standheizung müssen wir leider verzichten.

    Unsere Navis(maps.me und garmin) erkennen meistens nur noch Wanderwege. Auf Sand- Geröll- Waschbrett- und Buckelpisten geht es über die Berge. Der bekannte Geruch von Lehm und Staub (und Diesel) macht sich breit. Während uns die Berge und Vulkane in sanften Farbtönen begegnen, ist der Weg alles andere als sanft. Aber Horu erweist als wahrer Gebirgsschuh, und die faszinierende Landschaft macht sowieso alles wieder wett! Hier ist kein Jeep, kein Tourist. Nur wir, in guter Gesellschaft mit @wackiontour, alleine auf einem fremden Planeten.
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  • San Pedro de Atacama

    2023年11月11日, チリ

    Wir fahren weiter auf der Lagunenroute und lassen die Laguna Blanca sowie -Verde im Schneegestöber rechts liegen - leider. Meiner Gesundheit geht es ganz dem Wetter entsprechend. So bekomme ich den letzten Fahrtag gar nicht mehr richtig mit und wünsche mir nur noch ein Bett, das still steht.
    Auch die Zollformalitäten in Hito Cajón ziehen an mir wie ein Fiebertraum vorbei, begleitet von einer eisigen Kälte. Fotos gibt es dementsprechend keine.
    Wir kommen im rund 2000 Meter liefer gelegenen San Pedro de Atacama an. Entsprechend sind die Temperaturen (oder ist mein Fieber so hoch).
    Ich habe noch gar nicht viel mitgekriegt vom neuen Land Chile, ausser zwei verschiedene Notaufnahmen und deren Wartezeiten! Es scheint, als würde es für Ausländer noch eine 5. ‚Wartezeit-Kategorie‘ geben, Chilenen haben Vorrang.
    Husten und Fieber sind durch Selbsttherapie weg (musste nach 5 Stunden Wartezeit kapitulieren) oder wurden ganz einfach durch Diarrhoe ausgetauscht - es geht also internistisch weiter.
    Zwischendurch reiss‘ ich mich zusammen, und wir gehen auf den Hauptplatz in ein Kaffee (die Toiletten hier sind gut). Wir treffen zufällig auf Julia und Peter; mit ihnen haben wir die Angelito I auf Galapagos geteilt. Was für eine Überraschung!
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  • Ruta de Puna 27

    2023年11月18日, アルゼンチン ⋅ ☀️ 3 °C

    Wir haben Wasser, Diesel und Essen gebunkert, so viel wir für die wenigen Pesos, welchen wir uns ergattern konnten, erhielten. Von San Antonio de los Cobres setzen wir unsere Puna- (Argentinien) Route auf über 850 km Naturstrasse weiter Richtung Tolar Grande fort. Unendlich (auch von der Weitsicht her) schöne Landschaften begleiten uns in allen Himmelsrichtungen. Vorbei am ‚Desierto del Diablo‘ über den ‚Solar de Pocitos‘, alles auf der Ruta Provincial 27.
    Einen kleinen Tribut fordert unser einwöchiges Abenteuer: Goodrich wird zu Badpoor. In der ‚wüsten‘ Mittagshitze wechseln wir das Rad in Rekordzeit von 60 Minuten (mit Abseilen von 50 Reservekilos vom Dach), klappt doch! Mit einem zerfetzten Reifen als Reserverad haben wir noch einige 100 km Gravel vor uns. Ein ungemütliches Gefühl auf diesen herben Pisten.. Trotzdem geniessen wir unser Abenteuer zusammen mit Wackiontour.

    Die Puna Salteña ist eine extem trockene Gegend auf einer durchschnittlichen Höhe von 3‘700 Metern. Sie zählt zu den kalten Wüstenregionen mit Mindesttemperaturen von bis zu -30º C im Winter. Vergleichbar ist diese Wüstenregion mit der Wüste Gobi in der Mongolaei und der Volksrep. China.

    Wir fahren an unzähligen Lagunen mit ihren farbenfrohen ‚Ojos‘ vorbei.

    Sagenumwobene Vulkankegel wie der ‚Cono de Arita’ erheben sich aus der Wüste, Salzkristalle, gross, wie Handspiegel, funkeln wie Riesen-Brillanten auf dem schwarzen Vulkansand. Die ‚Laguna Verde‘ ist unser absolutes Colorhighlight aller bisher gesehener Lagunen! Biotope von Mikroorganismen konkurrenzieren sich in Farben und Formen. Dann folgt ‚Piedra Pomez‘ in total weissem Lavagewand (Bimsstein) und überrascht uns mit Formationen, als wären diese von plastischen Künstlern im Kubismus-Stil modelliert. Diese anspruchsvolle Route lehrt uns alles in Sachen Offroad. ‚Wellblechstrassen‘, befahrbar mit 10km/h, steile Serpentinen im Geröll, tiefer Sand, Lavagestein, Fahrspuren, die ins Nichts verlaufen, und alles erschwert durch aufkommenden Nebel und Regen. Wir fahren nur noch nach Himmelsrichtungen, das Navi belustigt sich mit Angaben wie: ‚Sie fahren auf dem Fahrweg!‘ oder - schlimmer noch - ‚auf der Treppe!‘
    Anschliessend unterhalten uns noch etliche Fiambala-Flussdirchquerungen im Canyon, welche sich beim Hinunterfahren immer mehr verbreitern und vertiefen. Wir erreichen das Dorf Fiambalá auf einer Höhe von nur noch 1500 Meter und belohnen uns in den Termas de Fismbalá. Vielen Dank Claudia und Achim für die unvergessliche Puna-Tour und eure herrliche Begleitung!
    Horu und Wacki haben die Strecke einfach super gemeistert. Jetzt auf zu Goodrich, damit die Fahrt im ‚all terrain’ weitergehen kann.
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  • Humahuaca

    2023年11月18日, アルゼンチン ⋅ ☀️ 9 °C

    Die Serranía de Hornocal sind eine Bergkette, die 25 Kilometer von der Stadt Humahuaca in der argentinischen Provinz Jujuy entfernt ist und über eine Naturstrasse auf 4300 Metern Höhe zu einem wunderschönen Trailhead führt. In der Gebirgskette liegt die Kalksteinformation namens Yacoraite frei, welche sich von Salta in Argentinien über die argentinische Quebrada de Humahuaca und dann durch das bolivianische Altiplano bis nach Peru erstreckt. Die Gebirgskette wird auch ‚Hornocal 14 Colores‘ genannt. Je nach Sonneneinstrahlung lassen sich bestimmt noch mehr Farben ausmachen.もっと詳しく

  • Puna Route RN27

    2023年11月18日, アルゼンチン ⋅ ☀️ 13 °C

    Wir haben Wasser, Diesel und Essen gebunkert, so viel wir für die wenigen Pesos, welche wir uns ergattern konnten, erhielten. Von San Antonio de los Cobres setzen wir unsere Puna- (Argentinien) Route auf über 850 km Naturstrasse weiter Richtung Tolar Grande. Vorbei am ‚Desierto del Diablo‘ über den ‚Solar de Pocitos‘, alles auf der Ruta Provincial 27.
    Einen kleinen Tribut fordert unser einwöchiges Abenteuer: Goodrich wird zu Badpoor. In der ‚wüsten‘ Mittagshitze wechseln wir das Rad in Rekordzeit von 60 Minuten (mit Abseilen von 50 Reservekilos vom Dach), klappt doch! Noch einige 100 km Gravel vor uns. Ein ungemütliches Gefühl! Trotzdem geniessen wir unser Abenteuer zusammen mit Wackiontour.

    Die Puna Salteña ist eine extem trockene Gegend auf einer durchschnittlichen Höhe von 3‘700 Metern. Sie zählt zu den kalten Wüstenregionen mit Mindesttemperaturen von bis zu -30º C im Winter. Vergleichbar ist diese Wüstenregion mit der Wüste Gobi in der Mongolaei und der Volksrep. China.

    Sagenumwobene Vulkankegel wie der ‚Cono de Arita’ erheben sich aus der Wüste. Die ‚Laguna Verde‘ ist unser absolutes Colorhighlight aller bisher gesehener Lagunen! Biotope von Mikroorganismen konkurrenzieren sich in Farben und Formen. Dann folgt ‚Piedra Pomez‘ in total weissem Lavagewand (Bimsstein) und überrascht uns mit Formationen, als wären diese von plastischen Künstlern im Kubismus-Stil modelliert. Diese anspruchsvolle Route lehrt uns alles in Sachen Offroad. ‚Wellblechstrassen‘, befahrbar mit 10km/h, steile Serpentinen im Geröll, tiefer Sand, Lavagestein, Fahrspuren, die ins Nichts verlaufen, und alles erschwert durch aufkommenden Nebel und Regen. Wir fahren nur noch nach Himmelsrichtungen, das Navi belustigt sich mit Angaben wie: ‚Sie fahren auf dem Fahrweg!‘ oder - schlimmer noch - ‚auf der Treppe!‘
    Anschliessend unterhalten uns noch etliche Fiambalá-Flussdurchquerungen im Canyon.
    Vielen Dank Claudia und Achim für die unvergesslichen Tage mit euch! Wacki und Horu haben sich einfach grandios durch die Pisten gekämpft!
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  • Salar Tolar Grande

    2023年11月21日, アルゼンチン ⋅ ☀️ 15 °C

    Der Salar Tolar Grande fordert unsere erste Reifenpanne vom Gröbsten. Innerhalb einer Stunde sitzt das Reserverad, aber ab nun gibts keine Reserve mehr, und wir haben noch 600 km Gravel vor uns. Nichtsdestotrotz, wir geniessen weiter. Hier führt uns die Route
    vorbei an den «Los Ojos de Mar». Es handelt sich wiederum um einen Salzsee
    mit zwei tiefen Wasserlöchern, den blauen Augen, die die Farbe des
    argentinischen stahlblauen Himmels über uns widerspiegeln. Manchmal glauben
    wir auch das Blubbern in der Tiefe, unter unseren Füssen, zu hören. Weiter
    fahren wir am «Cono de Arita» vorbei. Ein sagenumwobener, gleichförmiger
    Kegel mit einer Höhe von 147 Metern. Hier handelt es sich aber nicht um
    einen Vulkan, manche denken, er sei ein Überbleibsel einer längst
    vergessener Kultur, andere projizieren eine Alien-Geschichte in die
    unwirkliche Erhebung. In Wahrheit handelt es sich um eine geologische
    Begebenheit. Tiefe Sedimente und grosse Granitblöcke wurden vor langer Zeit
    wie gigantische Bubbles an die Erdoberfläche getragen und haben so den Kegel
    entstehen lassen. Wir übernachten neben der Strasse an einer funkelnden
    Sand-Erhebung. Die letzten Sonnenstrahlen lassen die Salzsplitter wie klares
    Kristall am schwarzen Sand auffunkeln. Unsere Scheiben sind von Staub und
    unserer eigenen Dieselruss-Abgasen schwarz gefärbt, die Düsen der
    Scheibenwaschanlage gänzlich verstopft, die Lüftung gleichwohl mit
    Wüstensand verstopft. Die Frauen kochen, die Männer machen Wartungsarbeiten.
    Wir teilen uns wieder ein gelungenes Abendessen, der Wind lässt nach, und es
    gibt eine ruhige Nacht.
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  • Salar de Antofalla

    2023年11月22日, アルゼンチン ⋅ ☀️ 18 °C

    Statt Leben brachten die ungewöhnlichen Regenfälle der letzten drei Jahre
    vielen mikrobiellen Trockenspezialisten der Atacama-Wüste den Tod. Dieses
    Ergebnis hat Bedeutung für die Suche nach ausserirdischen Lebensformen -
    beispielsweise auf dem Mars, sagen die Forscher: Auch für potenzielle
    Alien-Mikroben könnte es tödlich sein, wenn sie mit für sie ungewöhnlichen
    Wassermengen konfrontiert werden. Für die meisten Wüsten der Erde gilt:
    Wasser erweckt sie zum Leben. Wenn es dort regnet, erwachen viele Lebewesen
    aus ihrem Überdauerungzustand und die normalerweise öden Landschaften
    verwandeln sich kurzzeitig in blühende Gärten, in denen es kreucht und
    fleucht.
    Während in den hypertrockenen Böden vor den Regenfällen bis zu 16
    verschiedene Mikrobenarten lebten, konnten in den Lagunen nur noch zwei bis
    vier Mikrobenarten gefunden werden. Es war durch die grossen Wassermengen
    offenbar zu einem massiven Aussterben gekommen. Vermutlich machte den
    Mikroben der plötzliche osmotische Schock zu schaffen, der durch die
    Wasserzufuhr in ihrem salzreichen Lebensraum aufgetreten ist. Grosse Mengen
    an Wasser können für Mikroorganismen, die an extrem trockene Umgebungen
    angepasst sind, also auch tödlich sein. Diese Erkenntnisse haben auch eine
    Bedeutung für die Suche nach möglichen mikrobiellen Lebensformen auf fremden
    Himmelskörpern. In diesem Zusammenhang steht die Frage im Raum, ob es im
    Boden des Mars Mikroben geben könnte, die mit den extremen Bedingungen
    zurechtkommen, die denen in der Atacama-Wüste ähneln. Bei Experimenten, die
    der Suche nach solchen potenziellen Lebewesen dienen, sollte man vorsichtig
    mit Wasser sein, geht nun aus den aktuellen Ergebnissen hervor. Mit anderen
    Worten: Proben von Marsböden nass zu machen, könnte potenzielle Organismen
    auch abtöten.
    Wir nehmen hier keine Bodenproben, stattdessen geniessen wir die Farbenpracht, welche diese kleinsten Lebenskünstler hier hervorbringen. Que espectáculo!
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  • Antofagasta de la Sierra

    2023年11月23日, アルゼンチン ⋅ ☀️ 24 °C

    Die Farben ändern sich bis zum trockenen Wüstengrau mit abnehmenden
    Salzkrusten. Unterwegs nutzen wir noch ein thermales Fussbad, was wir nach
    tagelangem «Out of Shower» als absolutes Highlight empfinden, und dann noch
    mit dieser Aussicht übers Tal. Frischen Fusses fahren wir weiter zum «Piedra
    Pomez», ein Steinfeld, total in weisse Lava gekleidet, einfach gesagt,
    handelt es sich um Bimsstein. Die Steinformationen überraschen uns, als
    wären diese von plastischen Künstlern im Kubismus-Stil modelliert. Wir
    laufen durch den feinen weissen Sand zwischen den Formationen, besteigen
    ihre leichten Anhöhen und staunen über die Weite der ganz anderen
    Naturkulisse, wie zuvor. Unsere Drohne darf sich das bizarre Gebilde auch
    noch aus der Luft ansehen.
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  • RP 34 nach Las Papas

    2023年11月24日, アルゼンチン ⋅ ☀️ 18 °C

    Die folgende, anspruchsvolle Route lehrt uns alles in Sachen Offroad.
    'Wellblechstrassen', befahrbar mit 10km/h, steile Serpentinen im Geröll,
    tiefer Sand, Lavagestein, Fahrspuren, die ins Nichts verlaufen, und alles
    erschwert durch aufkommenden Nebel und Regen. Wir fahren nur noch nach
    Himmelsrichtungen, das Navi belustigt sich mit Angaben wie: 'Sie fahren auf
    dem Fahrweg!' oder - schlimmer noch - 'auf der Treppe!'
    Anschliessend unterhalten uns noch etliche (65!)
    Fiambala-Flussdurchquerungen im Canyon. Ein grosses Einzugsgebiet von
    Bergbächen, welches in der Regenzeit wohl nicht mehr durchfahrbar ist. Aber
    wie so oft, haben wir uns vorher bei Minenarbeitern erkundigt.
    Vielen Dank Claudia und Achim für die unvergesslichen Tage mit euch! Wacki
    und Horu haben sich einfach grandios durch die Pisten gekämpft!
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