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Panamericana

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  • Camino de los Siete Lagos

    7. mars 2024, Argentina ⋅ ☀️ 7 °C

    Camino de Los Siete Lagos:
    Die 7-Seen-Route im Süden Argentiniens verbindet mit stillen Seen, verschneiten Vulkanen, uralten Wäldern und unberührten Nationalparks einige der schönsten Natur-Sehenswürdigkeiten Argentiniens miteinander.

    Viele der Seen entlang der Ruta de Los Siete Lagos werden von Gletschern gespeist und zeichnen sich durch ihr glasklares Wasser aus. Auf der unberührten Wasseroberfläche spiegelt sich die Umgebung, was vor allem beim Lago Espejo (bezeichnenderweise „Spiegel-See“), im wahrsten Sinne des Wortes wiederspiegelt wird.

    Die vielen Aussichtspunkte erlauben uns tolle Ausblicke auf alle Blautöne inmitten grüner Natur. Die Strecke ist insgesamt fast 200 Kilometer lang. Sie führt von Villa La Angostura nach San Martín de los Andes, entlang der Lagos Espejo, Correntoso, Villarino, Falkner, Escondido, Machónico, und schlussendlich dem Lago Lácar.

    Entgegen ihres Namens führt die Ruta aber nicht nur an 7, sondern an rund 40 Seen vorbei; sie wurde jedoch nach den 7 grössten und wichtigsten Seen benannt.

    Die Ausblicke verführen unsere Augen auf diese menschenleere und wunderschöne Landschaft. Dabei werden wir auch immer wieder von den beeindruckenden Falken begleitet, welche uns schon zum Frühstück neugierig und ohne Scheu begrüsst haben.
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  • San Martin de los Andes

    7. mars 2024, Argentina ⋅ ☀️ 18 °C

    Im hübschen San Martin de los Andes verbringen wir zwei Tage zur Überbrückung eines Regentages, welchen uns die Wetterberichte treffsicher vorausgesagt haben. Mit dem Regentag sinkt auch das Termimeter um 15 Grad in die Tiefe. Die Skala ueigt noch 6 Grad an.

    San Martin de los Andes lebt vom Tourismus und liegt in einem breiten Tal östlich des Lago Lácar. Hier ist der beste Startpunkt, um den Lanín Nationalpark und den Nationalpark Nahuel Huapi, sowie die Berge der Umgebung zu erkunden.
    Für aktive Touristen gibt es hier ein breites Angebot. Im Winter ist San Martin ein beliebtes Zentrum für Skifahrer, die sich 20 Kilometer von der Stadt entfernt am Cerro Chapelco vergnügen können. Es gibt 27 Pisten mit einem wunderschönen Ausblick auf den Vulkan Lanin. Im Sommer stehen dann Kajak Touren, viele Wanderrouten oder Fahrten mit dem Mo. untainbike sowie ein 18-Loch-Golfplatz auf dem Programm. Attraktion im Herbst ist die Farbenpracht der einheimischen Wälder. Wie stehen saisonal zwischen alledem.

    Hier erholen sich vor allem Grosstädter aus Buenos Aires und Cordoba, und es gibt auch internationale Reisende, so, wie wir.

    Das Preisniveau hier ist recht hoch, es gibt viele Restaurants und natürlich die üblichen Schokoladengeschäfte und Läden mit Kunsthandwerk.

    Aber auch Sportgeschäfte decken den Bedarf an Kleidung und Geräten für das Outdoor-Leben. Importartikel sind für Argentinier fast unerschwinglich geworden. Auch wir zahlen hier einen höheren Preis, als zu Hause.
    Der Ort hat seinen Charme trotz stetigem Wachstum behalten können. San Martin bietet ein einheitliches Erscheinungsbild im Alpenchic. Typischer Baustil für diese Gegend, die sogenannte argentinische Schweiz, sind robust gebaute Aussenfassade aus Natursteinen mit Holzelementen.
    Mit seinen von Rosen und alten Bäumen gesäumten Bürgersteigen und den chaletartigen Häusern ist San Martin de los Andes sicherlich einer der schönsten Orte in den südargentinischen Anden.

    Heute verbringen wir fas drei Stunden Zeit, Bargeld aufzutreiben. Viele Geschäfter vergraulen Kreditkartenzahler mit zusätzlichen 20% Gebüren und möchten lieber Bares in die Hand, womit sie sogleich ihre Waren bezahlen können. Geld, was liegen bleibt, bedeutet Verlust. Das bedeutet also, Bares auftreiben. Western Union-Überweisung auf dem App klappt zuverlässig - sofern Internet vorhanden. Aber, welche Wester-Union-Filiale hat genügend Cash. Cerrado infolge Siesta, Systemausfall oder Filiale nicht mehr vorhanden. Endlich, wir stehen in der Warteschlange sn vorderster Front, warten aber über eine Stunde, wahrscheinlich, bis genügend Auszahlungsgeld von Einzahlenden vorhanden ist. Wir hören immerhin die Geldscheinzählmaschine ihre 100-Scheine-Bündel ratternd auszählen.
    Mit 4 Bündeln à 100 Scheinen, verlassen wir voll bepackt die Kasse. Wohlbemerkt, es handelt sich nur um 200 USD! Wer weiss, wann wir wieder an Bares kommen.
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  • Parque Nacional Lanín

    9. mars 2024, Argentina ⋅ ☁️ 7 °C

    Der Nationalpark Lanin liegt im argentinischen Teil von Patagonien, im Südwesten der Provinz Neuquen. Der Park gehört zu der Öko-Region „Altos Andes“ und beherbergt grosse Waldgebiete sowie die Patagonische Steppe. Über 412‘000 Hektar erstreckt er sich entlang der Westlichen Grenze von Chile.

    Am Lago Huechulafquen, am Fusse des Volcán Lanín, verweilen wir ein paar Tage. Die Panoramastrecke entlang des Sees ist ein wahrhafter Naturtraum und lässt einen die unkonfortable Holperpiste wohlwollend geniessen. Das Wetter ist uns wolkenlos gesinnt, die nächtlichen Temperaturen daher eher kalt. Morgenreife empfängt uns beim Aufstehen und lässt den Boden unter unseren Füssen knistern.

    Unsere Wanderung zum „Base Lanín“ wärmt uns aber ordentlich auf, um dem Vulkan eine Spur näher zu kommen.

    Auf dem Rückweg begleiet uns ein goldiger Redriverwischling. Wieder ein Chico mehr, den wir ins Herz schliessen dürfen. Er geniesst das Ausleben seines Herden-Instinkts und führt uns zielsicher bis zum Trailhead zurück. Wir fragen uns, ob er diese lange Lanín-Tour von 22 km und 1000 hm wohl täglich macht.

    Und weil das Schöne so nahe liegt, besuchen wir noch „El Saltito“ und fahren hierfür bis ans Ende der Strasse RP-61 am Lago Paimún. Vom Volcán Lanín kommend, stürzt hier ein Seitenarm des „Arojo del Salto“ in die Tiefe und reisst unsere Blicke bis in den See hinunter mit.
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  • Salto Agrio

    13. mars 2024, Argentina ⋅ ☀️ 8 °C

    - Rio Agrio, der saure Fluss-
    Einen passenderen Namen hätten sich die Argentinier für das Gewässer im Norden Patagoniens kaum ausdenken können. Zeitweise kann in diesem Fluss ein pH-Wert von Null gemessen werden, dies entspricht in etwa dem einer fünfprozentigen Salzsäure. Selbst der Lago Caviahue, in den der Rio Agrio mündet, ist mit einem pH-Wert von weniger als drei noch saurer als Essig.

    Der Rio Agrio entspringt direkt am Krater des Vulkans Copahue. Dieser einzige, noch aktive Vulkan des Landes, setzt unter anderem Schwefelverbindungen und Kohlendioxid frei. Schwefelhaltige Mineralien verwittern an der Luft zu Schwefelsäure, welche die Messskala bis zum Nullpunkt sinken lässt. Kein Fisch überlebt pH-Werte von weniger als vier; Schnecken, Muscheln und Krebse fehlen, weil sie in der Säure keine Kalkschale aufbauen können. Überlebenskünstler in den sauren Seen sind vor allem Bakterien, Algen und mikroskopisch kleine Tiere.

    Auf seinem Abwärtsgang vom Copahue-Vulkan hinterlässt der Río Agrio sieben Wasserfälle zwischen Felsen und Araukarien, welche eine einzigartige Landschaft schaffen. Beim Erreichen des Plateaus bildet er den bereits erwähnten Caviahue-See. Der Agrio-Fluss ist auch der Ausfluss dieses Sees und wenige Kilometer von seiner Mündung entfernt macht er einen spektakulären 60-Meter-Sprung namens „Cascada del Agrio“. Dabei formt er eine wunderschöne Lagune ins vulkanische Basaltgestein. Moose geben der feuchten Wanne seine grüne Farbe, wogegen das saure Wasser mit Hilfe des umgebenden Sauerstoffs das Basalt-Gestein ins Orange oxidieren lassen. Auf seinem Weiterweg durchquert er mehrere Städte und mündet dann endgültig in den Fluss Neuquén.

    Unsere Drohne quittiert für heute leider ihren Dienst, dieses farbige Szenario aus der Vogelperspektive zu filmen. Zu stark weht der böige Wind. Egal, vom Rim aus sind unsere Blicke ähnlich facettenreich.
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  • Ojo de Agua in Mendoza

    15. mars 2024, Argentina ⋅ ☀️ 26 °C

    Dieter Meier ist ein Schweizer Konzeptkünstler, Musiker und Unternehmer, der vor allem als Sänger des Elektropop-Duos «Yello» international bekannt wurde.
    Man hat das Gefühl, dieser Mann könnte aus einem Sandkorn ein Goldvreneli machen. Schliesslich und endlich war er einmal Berufs-Pokerspieler !Das stimmt überhaupt nicht, relativiert Meier, und spricht über seinen grossen Flop mit digitalen Mischpulten im Silicon Valley und einer Ton-Panne während einer Rede von George W. Bush, die dazu geführt hatte. Er meint, kein Unternehmer soll nicht auf Flops gefasst sein. Wichtig sei, dass man lernt, auch damit umzugehen.
    Während einer Live Rede von George W. Bush auf CNN wollte ein Mischpultbediener das Gespräch von zwei Journalistinnen über deren, noch eingeschalteten Mikrofone abhören und hat dafür den Regler der Lautstärke hochgestellt. Der «Sextalk» der beiden Frauen überlagerte dadurch für ganze drei Minuten die Rede Bush‘s. CNN hatte nach dieser Peinlichkeit weiteren Bestellungen von Dieter Meiers Mischpulte annulliert, obschon seine Mischpulte eigentlich zuverlässig mischten; es war einfach ein Bedienungsfehler!
    Mit 12 Mio. verkauften Tonträgen stehen Yello auf Platz drei in der ewigen Rangliste der erfolgreichsten Schweizer Entertainer. Dieter Meier ist ein Tausendsassa. Er selbst, bezeichnet sich als Individual-Anarchisten mit aussergewöhnlichen Aktionen. Unter anderem, hat er elf Alltagsgegenstände in der Innenstadt von Zürich vergoldet, wie Teile von Brückengeländern, Signaltafeln, Strassenpfosten oder Kanaldeckeln. Das Motto: «Le Rien En Or».
    Er singt und er macht Wein. Ebenso ist er unternehmerisch in der Gastronomie aktiv. Auch hat der Entertainer und Unternehmer in der Schweiz eine Fabrik für sein Schokoladenprojekt eröffnet. Seine Wohnsitze sind Zürich, Berlin, Los Angeles, Argentinien und Ibiza. Markenzeichen: Schnauzbart, Halstuch, Einstecktuch und Zigarre.
    Leider treffen wir ihn bei unserem heutigen Besuch nicht an. Aber wir geniessen in seinem Weingut, Ojo de Agua, südlich der Stadt Mendoza, ein 5-Gang-Menu mit grosszügiger Weinbegleitung über Mittag und dürfen in dieser wunderschönen Umgebung von Shiraz- und Malbec-Reben und einer schneebedeckten Andenkulisse übernachten. Das ist auch gut so! Bereits nach dem Essen muss ich mich für drei Stunden in die Koje legen und verfalle in einen tiefen, aber ungesunden Schlaf. Erst bei Dämmerung erwache ich wieder aus diesem, ganz speziellen Schlaf. Wir laufen noch durch die Weinreben, dieses Mal nur mit akustischer Begleitung von Grillen. Was für ein herrlicher Tag inmitten von süssreifen Trauben.
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  • Córdoba

    17. mars 2024, Argentina ⋅ ⛅ 26 °C

    Córdoba ist nicht nur die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, sondern auch die zweitgrösste Stadt des Landes. Sie liegt nahe des geografischen Mittelpunktes von Argentinien, östlich der Bergkette Sierra de Córdoba. Aufgrund der zahlreichen, hier beheimateten Bildungs- und Lehreinrichtungen bzw. Kirchen, wird die Metropole auch einfach La Docta, «die Gelehrte», oder Ciudad de las Campanas, «Stadt der Glocken» genannt. Córdoba vermittelt aufgrund der vielen Studenten einen recht jungen und lebendigen Eindruck – auch das kulturelle Angebot ist äusserst vielfältig. Aber die Stadt kann auch mit einer Menge Kolonialbauten aus dem 17. und 18. Jahrhundert aufwarten, die heute grösstenteils unter Denkmalschutz stehen.
    Die Bewohner der gleichnamigen Provinz nennen sie „La Capital“ (Hauptstadt). Córdoba ist, wie viele andere Städte in Lateinamerika, bekannt für seine Kolonialbauten, insbesondere der Gotteshäuser, Museen, Bars und Restaurants. Die meisten dieser Bauten befinden sich rund im Dunstkreis des zentralen Plat­zes der Stadt, dem „Plaza San Martín“, wo wir auch für 3 Tage unser Airbnb bezogen haben. Dieser Platz ist nach dem südamerikanischen Unabhängigkeitskämpfer bekannt.
    Eine grosse Besonderheit, aus stadtplanerischer Sicht, macht den „Plaza San Martín“ aus: von der Höhe der Nordwestecke an werden alle Haus­nummern dieser Stadt aufwärts gezählt, was gleichbedeutend ist mit der Änderung der Strassennamen. In der Praxis sieht es dann für uns so aus, dass eine Strasse, die sich im Westen der Stadt „Avenida Colón“ nennt, sich ab dem benannten Punkt in die „Avenida Emilio Ol­mos“ verwandelt. In Nord-Süd-Richtung benennt sich beispielsweise die „Avenida General Paz“ in die „Avenida Vélez Sarsfield“ um. Aus dieser Beschreibung heraus kann man schliessen, dass die meisten Häuserblocks (oder Manzanas ;-)) in der Innenstadt parallel im Schachbrettmuster angeordnet sind, was für argentinische Städte oft typisch ist.
    Auf diesem Platz treffe ich zu einem kleinen Grüppchen, um eine „Free-Walking-Tour“ zu machen. Ich entscheide mich, die Tour auf Spanisch zu verfolgen; die Gruppe ist mit drei Teilnehmern sehr klein, Spanisch wirkt authentischer und leert mich, dass „Manzana“ nicht immer „Apfel“ bedeutet (Tom spricht auch englisch, französisch und deutsch) und mit drei netten Jungs einmal solo durch die Altstadt Córdobas, wirkt verjüngend auf mich. Am Schluss Tanzen wir noch mitten vor dem Einkaufshaus „Patio Almos“ - was - zugegebenermassen - schon etwas peinlich war.
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  • Fahrt nach Concordia

    19. mars 2024, Argentina ⋅ ⛅ 31 °C

    Nach unserem Stadtaufenthalt in Córdoba, führt uns die RN-19 weiter Richtung Osten des Landes. Wir peilen den Grenzübergang bei Concordia an, um das letzte Land auf unserer Reise zu bereisen.
    Nach 400 km monotoner Fahrt, machen wir einen Übernachtungsstopp in Paraná, nur wenige Kilometer ausserhalb der Stadt Santa Fe. Dieser Halt dient nur zur Regeneration; für den Moment sind wir vom Lustwandeln in Städten gesättigt. Obschon uns die Stadt Santa Fe auf seiner Durchfahrt einen sehr schönen, grünen und aufgeräumten Eindruck hinterlassen hat. Die ganze Strecke, von Mendoza quer durch das Land Argentinien, ist geprägt von weitläufiger Agrikultur. Nach Mendoza, mit seinem Traubenanbau für den gastronomischen Genuss, folgen in den Provinzen Córdoba und Entre Rios Hauptanbauprodukte, wie Sojabohnen, Mais, Weizen, Erdnüsse und Sorghum (Hirse). Felder, soweit das Auge reicht! Zwischendurch werden die Felder von Fabrikationsstätten für den dazu erforderlichen Dünger, unterbrochen.
    Immer wieder begegnen wir dem Florettseidenbaum, einer Pflanzenart aus der Gattung Ceiba, welche zu den Wollbaumgewächsen gehört. Er wird auch „Chorisie“ und ist als Zierpflanze in Südamerika beheimatet und weit verbreitet. In den Städten ziert er die Strassenränder oder die Parks. Seine Malven-artigen Blüten reichen von Pink, über Gelb, bis zu Weiss. In den Kapseln seiner Früchte bildet er «Kapok-Wolle», welche wir noch aus unserem Handarbeitsunterricht kennen. Er wächst als breitkroniger, schnellwüchsiger Baum und erreicht Wuchshöhen von über 15 Meter. Da sein Stamm bei älteren Bäumen manchmal als Wasserspeicher für die Trockenzeit dick und tonnenförmig angeschwollen ist, hat ihm diese Statur den spanischen Namen „palo borracho“, übersetzt etwa „betrunkener Baum“ eingetragen. Der junge Stamm ist mit spitzen Stacheln besetzt.
    Wir kommen am Nachmittag in Cordoba an, wo wir uns in der Nähe des Hauptplatzes verköstigen und doch noch ein paar Zonen für Fussgänger durchstöbern. Am nächsten Morgen wollen wir über die Grenze nach Uruguay, wo sich dieselbe Stadt auf der anderen Seite des Rio Uruguay «Salto» nennt.
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  • Salto

    22. mars 2024, Uruguay ⋅ ☀️ 22 °C

    Wir passieren die Grenze nach Uruguay bei Salto Grande, 20 km nördlich von Concordia in Argentinien. Wir können uns über keine Wartezeiten beklagen, bis sich drei uruguayische Beamte ausführlich Zeit nehmen unsere Fahrzeugdokumente zu kontrollieren, um uns einen neuen TIP für Uruguay auszustellen. Fragen über Fragen betreffend Fahrzeugtyp, Autonummer, Wohnort etc. Wo ist das «Casa Rodante» im Fahrzeugausweis ersichtlich?
    Ok, wir müssen unausgesprochen zugeben «WohnM» ist leicht zu übersehen. Wir erklären, dass dies «Wohnmobil» bedeute. Puahh, einverstanden. Dann der nächste Stolperstein oder Stolperseite: Die US-Visum-Seite in unserem Schweizer Pass sorgt bei den Beamten zudem für Verunsicherung. Ob wir evt. doch US-Bürger sein könnten? Wir müssen zuerst klar stellen, dass es sich lediglich um ein US-Visum in einem Schweizer Pass handelt und wir tatsächlich Schweizer Bürger sind. Aber, die Beamten sind allesamt sehr freundlich, vor allem Oficial Viktor Schmidt, der kein Wort Deutsch spricht. Wenn schon gründlich, warum nicht auch noch eine gründliche Inspektion unseres Fahrzeuges? Sogar mit Drogenhund, welcher aber kein grosses Interesse zeigt, schliesslich ist Siesta Zeit. Nicht einmal unserer gestriger Katzenbesuch im Fahrzeug lässt sein Herz höher schlagen. Einfach nur langweilig, dieser Job! Nach einer Stunde fahren wir nach Uruguay über die Staumauer von Salto Grande. Unser nächstes Ziel ist die Stadt Salto, welche genau gegenüber von Concordia, auf der anderen Seite des Rio Uruguay liegt. Trennte der Fluss und die Grenze nicht die beiden Städte, könnte man geografisch meinen, es handle sich um ein und dieselbe Stadt.

    Hier machen wir noch unsere üblichen Besorgungen, wie immer, nach unseren Grenzübertritten: Uruguayische Pesos besorgen, neue SIM-Karte und Einkäufe. Natürlich liegt zeitlich noch ein Helado mit Cappuccino in einer Eisbude drin, weiter kommen wir heute aber nicht mehr. Wir übernachten bei den «Termas del Daymán», ein Naherholungsgebiet für die Stadtbewohner von Salto. Wir übernachten in der grosszügigen Gartenanlage eines Hotels und benützen das Thermalbad in den abendlichen Sonnenstrahlen wieder einmal ganz alleine. Und wieder geht ein anstrengender Tag zu Ende, bevor wir in der Nachbarschaft noch einen kleinen Abendimbiss zu uns nehmen.
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  • Artigas

    24. mars 2024, Uruguay ⋅ ☀️ 19 °C

    Rinder- und Schafherden begleiten uns über mehrere Kilometer links und rechts der Strasse. Hier scheint die Viehzucht vorherrschend zu sein, Platz hats hier ja genügend. Wir kommen in Artigas an; eine verschlafene Stadt, dabei ist heute Samstag. Etwas ausserhalb übernachten wir im Club Deportes, wo wir auf Rosi und Uli treffen. Wir teilen folgende Gemeinsamkeiten: Toyota Landcruiser, Verschiffung ab Montevideo auf dem gleichen Schiff, Amethystensafari für sonntags geplant und seit längerer Zeit ist bei uns beiden die Einsamkeit vorherrschend! Endlich wieder einmal gemeinsam ein Glas Wein. Es bleibt nicht nur bei einem Glas, Fortsetzung folgt für den nächsten Tag.

    Uruguayischer Amethyst wird in über 50 Länder exportiert (vor allem nach China). Im Bergbau sind fast 2000 Menschen beschäftigt. Es ist wahrscheinlich der grösste Arbeitgeber im Norden Uruguays. Alle der rund dreissig Bergbauunternehmen halten sich an die strengen Umwelt- und Arbeitsgesetze Uruguays. Sie werden eine konsequente Verwendung von Schutzausrüstung feststellen. Heutzutage verfügen die meisten Minenarbeiter über Qualifikationen.

    Als Amethyst werden die violetten Variationen des Minerals Quarz bezeichnet. Amethyst besteht, wie Quarz, aus Silicoumdioxid (SiO2), jedoch mit zusätzlichen geringen Fremdbeimengungen von Eisen.

    Der Uruguay-Amethyst gilt als der beste der Welt gilt. Auch der grösste, mit Amethysten gefüllte Geode der Welt, stammt aus Uruguay. So gehört Uruguay zu den 100 bedeutendsten, geologischen Stätten der Welt.

    Viele Händler halten uruguayische Amethisten aufgrund ihrer Klarheit und der satten und dunklen Farbe als überlegen. Der Rekord: die bekannte „Kaiserin von Uruguay“. der zwanzig Tonnen schwere Gigant, der sich jetzt in einer Privatsammlung in Australien befindet.

    Ein internationales Gremium für die geologischen Wunder der Welt hat Uruguay zu den Top 100 für sein Vorkommen an Amethysten ausgewählt. Vor allem für deren Einzigartigkeit aufgrund der Konzentration von Megageoden, ihrer enormen Reserven, ihrer Edelsteinqualität und Variationen in Grössen und Formen, Sie erklärten auch, dass die allerbesten Amethyste in der Region Las Catalanes, nahe der Hauptstadt Artigas im Norden Uruguays liegen.

    Um nach Catalanes zu gelangen, fahren wir gemeinsam mit dem Guide rund 60 km von Artigas ins Bergbaugebiet zu den Minen. Während der Safari treten wir in einen Tunnel , der immer noch voller Geoden (Uruguays Minen haben so viele Geoden, dass sie sich derzeit nur auf den Abbau der grössten und wertvollsten Geoden konzentrieren.) Es ist aufregend, bei einer konstanten Temperatur von 18 °C unter der Erde zu sein, umgeben von Edelsteinen, die vor 135 Millionen Jahren entstanden sind, als sich die heutigen Kontinente Südamerika und Afrika trennten.

    Die Herkunft des Namens stammt aus dem griechischen „amethystos“, „dem Rausche entgegenwirkend“, und drückt den alten Glauben aus, dass ein Träger von Amethyst gegen die berauschende Wirkung von Wein gefeit sei. Ebenso sollte Wein aus einem Becher aus Amethyst nicht betrunken machen. Ursprünglich ergab sich dieser (Aber-)glaube aus dem Brauch, den Rotwein mit Wasser zu verdünnen, welcher dann eine rötlich-violette (amethystfarbene) Färbung annahm. Gleichzeitig konnte man wesentlich mehr davon trinken, ohne gleich betrunken zu werden.

    Eine andere Variante der Namensgebung ist die, dass Bacchus, der Gott des Weines, ein junges Mädchen so erschreckte, dass es zu Kristall erstarrte. Daraufhin seufzte der Gott, und als sein Atem den Stein berührte, färbte sich dieser purpur, wie die Farbe des Weines.
    Dem Amethyst wurde auch eine Wirkung gegen Diebstahl nachgesagt. Dieser Umstand wird durch frühgeschichtliche Grabfunde belegt. Im Bereich der Niederlegung von Amethysten, blieben goldene Grabbeilagen unangetastet.
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  • Punta del Diablo

    26. mars 2024, Uruguay ⋅ 🌙 20 °C

    Müde und mit Anbruch der Dunkelheit, erreichen wir trotzdem noch unser Ziel. 298 km von der Hauptstadt Montevideo entfernt an der Atlantikküste und rund 40 Kilometer nordöstlich befindet sich die brasilianisch-uruguayische Grenze. Hier gibt es eine geteerte Strassen, der Rest liegt im Sand. Zwischen einer schwarzen Lagune und dem, liegt dieser attraktive und einzigartige Zufluchtsort für Boheme, Ruhe, Outdoor-Vergnügen und Freiheit. Die Küstenstadt Punta del Diablo.
    Der Ort verdankt seinen Namen der Tatsache, dass die Gegend in den vergangenen Jahrhunderten Schauplatz zahlreicher Schiffbrüche war. Dieser Ort wurde Mitte 1942 von Fischern besiedelt, die sich dem Fang dem Haifischfang widmeten, deren Öl während des Zweiten Weltkriegs exportiert wurde, um die Armeen zu ernähren. Das ursprüngliche Fischerdorf, dessen 389 Einwohner (Stand: 2004) überwiegend als Fischer und Kunsthandwerker tätig sind, ist eines der bedeutendsten touristischen Ziele an der Küste Uruguays. Es stellt dabei aufgrund seiner Ursprünglichkeit und seines wenig modernen und mondänen Erscheinungsbildes den kompletten Gegenentwurf zum schicken, etwa 200 km entfernten Punta del Este dar, was wir sicherlich noch erkunden werden. Punta del Diablo kann man wohl als sogenanntes Aussteigerdorf bezeichnen. Trotzdem übt es eine hohe Anziehungskraft auf Touristen aus Argentinien, Brasilien und auch Europa aus und ist ein unter anderem bei Surfern beliebtes Urlaubsziel.
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  • 19 de Junio

    26. mars 2024, Uruguay ⋅ ☀️ 25 °C

    Unser Tagesplan wären 308 km von Melo nach Punta del Diablo an der Atlantikküste gewesen. Auf der Ruta 19 werden wir bei «19 de Junio» jäh zur Umkehr gezwungen. Der Río Cebollata ist in den letzten Tagen so angeschwollen, dass er die Strasse geflutet hat. Wir hoffen noch, dass unser Schnorchel sicherlich genügend über dem Wasserspiegel atmen kann, doch die Hoffnung stirbt, als uns die Locals sogar vor Lebensgefahr warnen. Zur Beweislage kommen uns auch schon zwei Kanufahrer auf der Strasse entgegen-«gefahren». Aus einem festgefahrenen Camion mussten sie Hab und Gut inklusiv Hund retten. Sie berichten uns, dass die Strasse weiter vorne zwei Meter tief unter dem Spiegel liegt. Klar zum Wenden! Diese Aktion kostet uns zum Glück nicht das Leben, dafür 200 Kilometer Umweg. Trotz Allem, das geplante Ziel erreichen wir mit Anbruch der Nacht.Les mer

  • Barra de Valizas

    28. mars 2024, Uruguay ⋅ ☁️ 23 °C

    Vor dem Dorf Barra de Valizas bietet uns der Atlantische Ozean 3 km feinen, weissen Sandstrand mit mässigem Wellengang. Dieses erholsame Strandleben wird von riesigen Dünen eingerahmt, diese wiederum durch Lagunen und deren Ausflüsse ins Meer unterbrochen. Die Wellen am Strand von Barra de Valizas eignen sich sehr gut zum Surfen, aber die beliebteste Sportart ist das Sandboarden, was auf den bis zu 40 Meter hohen Dünen ausgeübt werden kann. Fans dieser Sportart finden hier ein Paradies zum Sandboarden, insbesondere in der riesigen Düne namens «El Gran Val».
    Der Strand Barra de Valizas ist auch Ausgangspunkt für zwei lange und tolle Spaziergänge, einer davon 7 Kilometer nach Norden in Richtung Aguas Dulces und der andere in die entgegengesetzte Richtung, nach Süden, zum Cerro de la Buena Vista. Er führt uns über den Fluss Valizas, wo wir per Boot die kleine Strömung überqueren können.
    Die Hauptidee und das Hauptziel der angelegten Wanderwege direkt an den Sandstränden dieser Küstenregion besteht darin, das Gebiet zwischen Aguas Dulces, Barra de Valizas und Cabo Polonio zu vereinen und somit aufzuwerten. Apropos vereinen, hier treffen wir auch wieder auf Rosi und Uli mit ihrem Armado, dem Dalmatiner. Gemeinsam geniessen wir 2x2 Caipirinas und 2x2 Mochitos im Strandrestaurants, wo wir übrigens auch seit Langem wieder ein köstliches Menu verkosten.
    Aber auch hier war es in früheren Zeiten wesentlich unruhiger. Seit der Ankunft der Kolonialmächte in dieser Region Südamerikas, kämpften die Spanier und Portugiesen unermüdlich um ihre Gebietsansprüche im heutigen Uruguay. Durch die neuen Siedlungen entstanden riesige Viehzuchten. Jesuiten und deren eingesetzten Missionare sowie die Ureinwohner, die Guaraní, lebten hier. Die „zivilisierten“ Guaraní betrieben weiterhin riesige Viehzuchten, um die enorme Bevölkerung der entstandenen Missionsstädte zu ernähren. Die Rinder und Pferde wurden auf Befehl von Hernandarias (Gouverneur von Paraguay) ab dem Jahr 1611 eingeführt. Im Jahr 1750 unterzeichneten die Mächte Spanien und Portugal den Vertrag von Madrid, der die neuen Grenzen der Besitztümer eines jeden Königreichs in diesem Teil des amerikanischen Kontinents festlegte. Der «Vertrag von Madrid» ersetzte den vorherigen sogenannten «Vertrag von Tordesillas“» und ermöglichte so tatsächlich die Expansion der portugiesischen Kolonialgebiete in Südamerika. Gemäss dem neuen Vertrag wurden dann dauerhafte Marinesoldaten eingesetzt, um die territorialen Grenzen zu markieren. Diese territorealen Markierungen wurden «Marcos de los Reyes» genannt. Einer von ihnen befand sich genau an dieser Stelle.
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  • Cabo Polonio

    30. mars 2024, Uruguay ⋅ ☀️ 23 °C

    Bei Kilometer 264,5 der Route 10 Uruguays, im Departement Rocha, befindet sich die Einfahrt zum Dorf «La Puerta del Polonio»: Seit 2009 ist «Cabo Polonio» Teil des Nationalen Schutzgebietssystems. Um seinen natürlichen Reichtum zu bewahren und die Auswirkungen des Menschen auf die Umwelt zu minimieren, ist die Einfahrt in das Dorf mit Privatfahrzeugen nicht gestattet. Die einzigen, die dazu berechtigt sind, sind offene Lastwagen im Safari-Stil, die direkt am Parkeingang abfahren und diese sieben Kilometer in ca. 30 Minuten durch Wald, Sanddünen und schlussendlich über den Strand in einer abenteuerlichen Panoramafahrt nach Cabo Polonio zurücklegen. Andere Möglichkeiten, das Dorf zu erreichen, sind zu Fuss oder mit dem Pferd von Valizas aus.
    Ziel ist es, das schöne und einzigartige Ökosystem am Cabo Polonio mit seiner Felsenküste an der Halbinsel, den sich südwestlich und nordöstlich davon ausbreitenden wunderbaren Sandstränden, den hinter diesen liegenden Streifen mit Wanderdünen und die der Küste vorgelagerten Inseln mit ihrer grossen Seelöwenkolonien in ihrem ursprünglichen, praktisch naturbelassenen Zustand zu bewahren und einen Teil davon einer kontrollierten touristischen Nutzung zuzuführen. So mancher Investor hatte hier schon ein zweites El Arenal visualisiert, und so mancher Hippie ein neues Goa. Zum Glück wurde aus beiden 'Projekten' nichts.
    Hier stehen wir auf einem ca. 30 Hektar grossem Felsplateau, das sich bis zu 15 m über den Meeresspiegel erhebt. Nordöstlich und südwestlich davon erstrecken sich wunderbare Sandstränden, die von Seelöwen und anderen Robbenspezies besucht werden. Hinter diesen liegen die grössten Wanderdünen Südamerikas! Die bis zu 50 m hoch werden können. Diese Dünen sind Zeugen, wie es früher an der gesamten uruguayischen Küste aussah; naturbelassenen Hügel und kleine Feuchtgebiete.
    Die Geographie dieser Küstenregion war für Seefahrer seit je her gefährlich, da sich dieses Kap mitten in rauer See befindet und zudem eine ganze Menge an früher noch unbekannten Felsformationen darin befinden. Rund 400 Schiffbrüche vor Ort sind bekannt. Und weil wir gerade bei Schiffbrüchen sind: Die ersten (unfreiwilligen) Siedler von Cabo Polonio landeten hier am 1753(viele Quellen sprechen irrtümlich von 1735), als hier die spanische Galeone mit dem komplizierten Namen "Nuestra Señora del Rosario, Señor San Joseph y las Animas" mit 318 Mann an Bord unterging. Ein Teil dieser Männer verblieb danach auf der Halbinsel und begann hier zu siedeln. Das Schiff gehörte übrigens einem Señor namens Joseph Polloni, was manche zu der Vermutung brachte, der Name Cabo Polonio könnte auch aus dem Nachnamen Polloni entstanden sein.
    Rund 400 Schiffbrüche sind bekannt. Mit dem anschliessendem Bau des Leuchtturms begann auch die Fischereitätigkeit.
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  • José Ignacio

    31. mars 2024, Uruguay ⋅ 🌬 20 °C

    Das Fischerdorf José Ignacio hat sich zu einem gehobenen Ferienort entwickelt und ist eine auffällig belebte Ergänzung zu den Küstendörfer, welche wir bis jetzt in dieser Region gesehen haben. Den wohlhabenden Besuchern und Prominenten dienen die Strände Brava, auch beliebt bei Surfern, sowie Mansa als Anziehungspunkt. Auf der grünen Halbinsel finden sich zahlreiche Yogastudios, Cocktailbars sowie Grillrestaurants mit Terrassen, die häufig auch zu trendigen Hotels gehören sowie Maklerbüros.
    Trotz all dem Mondänen, finden wir hier auch unberührte Strände, an denen goldener Sand und kristallklares Wasser des Atlantischen Ozeans aufeinandertreffen. Und, wir finden sogar, nach einer halben Stunde Wartezeit, einen Platz zum Essen. Heute ist Ostersonntag, dementsprechend ist auch hier überall viel los. Wir laufen an modernen Villen vorbei, welche wohl Eigentum von reichen Argentiniern und Brasilianern sind. Hier entdecken wir auch den ersten Ferrari auf unserer Reise. Passend, zu unserer Reise, steht auch er auf einer Sandstrasse, unpassend aber, mit Schweizer VD-Nummer! Geflogen? Der Besitzer ist aber kein Schweizer Fussballspieler, sondern ein Paraguayer. Präsident einer Energie-Firma sowie einer südamerikanischen Logistikfirma, Mitglied einer Anwaltsvereinigung und Professor an der Uni Belgrano. Schweizer-Autoindex-sei-Dank und Google.
    Am äussersten Ausläufer des Küstenbandes, am steilen und felsigen Ufer, warnt auch hier ein Leuchtturm den Schiffverkehr. Der „Faro de José Ignacio“ bietet von oben einen herrlichen Ausblick auf den Südatlantik. Er erreicht eine Höhe von 26 Metern und nahm am 1. Juni 1877 seinen Betrieb auf. Ich steige die 121 Stufen, hinauf und befinde mich nun 32,5 Meter über dem Meeresspiegel. Von hier aus sehe ich die Naturschönheiten um die Stadt und geniesse die Umgebung in allen Himmelsrichtungen bis zum Horizont. Endlich kann ich mal auf Sam hinunterschauen.
    Uns ist klar, wir befinden uns hier nicht in einem Kaffeeland. Dennoch finden wir Illy-Kaffe, sogar in Bohnen, importiert wohl für die Schönen und Reichen. Ohne Preisüberwachung, schnappen wir uns eine 250gr-Dose und trauen nach dem Kauf unserer Benachrichtigung der DKB-App kaum: EUR 50.00 lassen wir uns unseren letzten Kaffeespass kosten.
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  • Puerto Punta del Este

    1. april 2024, Uruguay ⋅ ☁️ 16 °C

    In ‚El Tesoro‘ machen wir vorerst einen kurzen Zwischenstopp im ‚Museo del Mar‘. Hier treffen wir nicht nur auf eine riesige Auswahl an Meeresbewohner, aufbewahrt in Formalingläsern, aufgerüstet als riesige Skelettgiganten oder in Reih‘ und Glied in Glasvitrinen ausgestellt. Wir reisen auch durch die Geschichte des Meeres und seiner Küsre. Was für eine riesige Arbeit, verbunden mit viel Leidenschaft, in diesem Museum steckt! Auch Piraten, alte Koffer, Parfums, Medikamente, der ganze „way of life“ aus längst vergangenen Zeiten des Küstenleben Uruguays, wird uns offenbart. Hier hätten wir eine Woche bleiben können, um jedes Detail aufzunehmen. Deshalb sind unsere Sinne nach nur 2-stündigem Aufenthalt, leicht überfordert.

    In ‚Puerto Punta del Este‘ machen wir einen Kaffeestopp, um wieder fit zu werden. Mehr, als Geld abheben, erledigen wir hier nicht mehr. Einzig der Hafen beeindruckt uns mit den seinen Yachten. Die Stadt selbst ist nicht schön, dafür schön teuer.
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  • Piriápolis

    2. april 2024, Uruguay ⋅ ☀️ 20 °C

    Piriápolis hat eine, auf den Tourismus ausgelegte Infrastruktur, und zählt zu den bedeutendsten Badeorten des Landes. Die Stadt, die an der Küste über weite und schöne Badestrände verfügt, zählt ca. 10'000 Einwohner, besitzt einen Yachthafen, einen Golfplatz sowie einen Zoo.
    Um 1715 war das britische Unternehmen „The Pan de Azucar Bay“ in diesem Gebiet tätig. Aufgrund dieser englischen Aktivität, erhielt das Gebiet den Namen «Puerto Inglés» und «Cerro del Inglés». Das heutige Piriápolis befand sich in der ursprünglichen Gerichtsbarkeit von Montevideo, das seine östliche Grenze vom «Cerro Pan de Azúcar» bis zum Meer hinzog.
    Fernando Juan Santiago Francisco María Piria de Grossi war ein uruguayischer Unternehmer, Journalist, Politiker und der Gründer Piriápolis. Geboren wurde er 1847 als Sohn von aus Genua stammenden italienischen Immigranten. Um 1890 kaufte der Unternehmer diese Ländereien auf, wobei Piriápolis zunächst als landwirtschaftliches Unternehmen fungierte und erst später zu einem Kurort wurde. Im Jahr 1897 wurde der Bau des Schlosses (Privatresidenz von Piria) abgeschlossen und im Jahr 1899 das Weingut (mit einer Produktionskapazität von 360‘000 Litern Wein) sowie etwa 200 Hektar bepflanzte Weinberge. Gleichzeitig entwickelte sich auch eine Arbeiterstadt. Im Jahr 1902 begann die touristische Aktivität mit der Eröffnung des ersten Hotels im Garten des heutigen Argentino Hotels (von Piria als „Morondanga“ bezeichnet). Zu diesem Zeitpunkt gab es bereits einige Besucherorte wie «La Cascada» und «La Virgen de los Pescadores». Um 1912 kamen neue Attraktionen hinzu, unter anderem der «Fuente del Toro» und der «Fuente de Venus» und das Hippodrom. Um 1916 wurde der Hafen fertiggestellt (die derzeitige Erweiterung wurde 1997 abgeschlossen), ebenso, wie die «Rambla de los Ingleses», wo wir mehrere Male vom Hafen bis zum Beginn des Strandes von San Francisco spazieren und die «Rambla de los Argentinos», welche sich westlich von Piriápolis erstreckt.
    Wir laufen bis zum «Fuente del Toro“», welcher an Hängen des «Cerro del Toro» gelegen ist. Es handelt es sich um eine lebensgrosse Eisenplastik des Bildhauers «Isidore Bonheur», welche Francisco Piria eigens aus Paris mitgebracht hat, um die von ihm entworfene Trilogie der Brunnen zu vervollständigen. «Piri», wie der Bulle liebevoll genannt wird, wurde 1911 eingeweiht und speiste hier eine Mineralwasserquelle. Das Wasser dieser Quelle fliesst aus dem Mund des eisernen Stiers. Wenn also das Wasser durch das Innere des Stiers fliesst, dann werden dieses gereinigt. Hier gehen wir verbotenerweise weiter, um die schöne Aussicht auf dem Cerro del Toro zu erkunden. Der Weg muss schon über längere Zeit gesperrt sein, oder die Vegetation ist so schnell gewachsen. Nur mit Strandschuhen bekleidet, geht es schlussendlich dann doch auf allen Vieren auf den Felsgipfel.
    Jetzt besuchen wir noch Freunde, die wir bis Anhin aber noch nicht kannten. Ja, das geht, nämlich so: In der Pandemiezeit lernte ich in Elm auf einer Wanderung Marcus, einen Brasilianischen Geologen kennen. Das war auf der Wanderung zum Martinsloch. In Ushuaia haben wir ihn nur knapp verpasst, Brasilien besuchten wir nicht. Seine Eltern wohnen aber in Piriápolis und freuten sich riesig über unseren Besuch. Wir natürlich auch. Schon bei der Begrüssung haben wir uns in die Arme geschlossen, als würden wir uns schon lange kennen. Für mich war die Konversation etwas schwierig. Spanisch geht ja zwischenzeitlich einigermassen. Aber die beiden switchten immer wieder ins Portugiesische. Trotzdem, unser Besuch hat wohl alle gefreut.
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  • Paraíco Suizo

    3. april 2024, Uruguay ⋅ 🌧 18 °C

    Eine Zwischenstation, welche von so manchem Overlander vor oder nach der Verschiffung des Fahrzeuges von oder nach Montevideo oder aber auch als Storage-Platz für das Fahrzeug, angefahren wird. Uruguay bringt nämlich denn Vorteil, dass das Fahrzeug hier eine Aufenthaltsbewilligung von 12 Monaten erhält. Ein grosser Vorteil, wenn es im südamerikanischen Winter in den europäischen Sommer gehen soll.
    Wir verbringen vier Tage auf dem Campground am Strand von Jaureguiberry. Bei unseren Gastgebern, Silvia und Heinz aus der Schweiz, fühlen wir uns sofort gut aufgehoben Link Webseite. Hier treffen wir auch auf andere Overlander und natürlich wieder auf Ulli und Rosi, mit welchen wir durch ganz Uruguay immer wieder unterwegs waren. Schliesslich wird ihr Toyota Landcruiser Fracht auf demselben Schiff, wie unser Fahrzeug.
    Jetzt heisst es, Autowäsche, Frühlingsputz im herbstlichen Uruguay, Wäsche waschen, Gas ablassen, Dachbox leeren u.v.m. Nach der Arbeit geniessen wir ab 17.00 Uhr die Apéro-Time mit gemeinsam mit allen. Silvia kocht Stroganoff oder wir sitzen alle beim Grill. Nach vier Tagen heisst es Abschiednehmen von der ganzen Overlander-Familie, Rosi und Heinz treffen wir aber wieder in Montevideo.
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  • Montevideo

    7. april 2024, Uruguay ⋅ ☀️ 25 °C

    Uns erwartet eine ruhige Zeit ohne Hektik und Stress. Im Vergleich zu vielen anderen südamerikanischen Grossstädten, ist Montevideo wirklich sehr entspannt. Die Autos bremsen freiwillig an Fussgängerübergängen, und das typische Verkehrsgeräusch von Autohupen bleibt vollends aus. Vielleicht liegt die lockere und entspannte Atmosphäre daran, dass die meisten Einwohner immer mit den wichtigsten Utensilien unterwegs sind. Nämlich mit ihrem Matebecher und der Thermoskanne zum Nachfüllen. Der Matetee, ein koffeinhaltiger Kräutertee, wird in Uruguay sogar mehr getrunken als in Argentinien.

    Montevideo verzaubert uns mit sehenswerten Art-Deco-Gebäuden, wie z.B. dem Wahrzeichen der Stadt, dem Palacio Salvo. Daneben gibt es auch sehr viele schöne Kolonialbauten und Museen. Die meisten Museen sind sogar kostenfrei. Jedes Gebäude in Montevideo scheint eine eigene Geschichte erzählen zu wollen. Es lohnt sich also, beim Spaziergang durch die Stadt immer wieder einen Blick nach oben auf die tollen Fassaden und Verzierungen der einzelnen Gebäude zu werfen. Wenn man Montevideo mit einer europäischen Stadt vergleichen sollte, würde uns auf Anhieb Budapest, mit seiner ähnlich schönen Architektur, einfallen.
    Am Palacio Salvo vorbei, kommen wir auf den wunderschönen Plaza Independencia. Dort haben wir den besten Blick auf das Art Deco Gebäude, umringt von Palmen, der Reiterstatue und dem Altstadttor. Ein wirklich eindrucksvoller Platz!
    Die Reiterstatue zeigt Artigas, den Nationalhelden von Montevideo, der für die Unabhängigkeit gekämpft hat.

    Wir gehen durch das alte Stadttor und befinden uns alsdann in der «Ciudad Vieja» – in der Altstadt von Montevideo. Sie ist gesäumt von kleinen Geschäften, Cafes und Restaurants. Von dort gelangen wir zum Puerto Mercado. Ein leckerer Geruch von gegrilltem Fleisch liegt in der Luft. Wir bekommen Hunger und sind hier genau richtig. Grillgemüse am Fleischspiess wird für Vegetarier auch angeboten. Das Asado wird in der Markthalle auf dem offenen Grill, wie es in Uruguay üblich ist, langsam gegart. Einzelne Steaks gibt es bis 400 Gramm.
    Am Palacio Municipal gelangen wir mit dem Fassadenlift, dem Rathausgebäude empor, bis in die schwindelerregende 22. Etage. Von der Terrasse aus geniessen wir einen tollen Ausblick über die Stadt und das Meer in alle Richtungen.
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  • Puerto de Montevideo

    9. april 2024, Uruguay ⋅ ☀️ 24 °C

    Unsere zweitletzte Aktion nach unserer zweijährigen Reise. Wir verabschieden unser tolles und zuverlässiges Fahrzeug, unsere zweckmässige Unterkunft und Schlafstätte als Überseefracht nach Hamburg. Was sollen wir sagen? Was empfinden wir dabei? Emotionen über Emotionen bewegen unsere Gemüter, während sich auch ‚Horu‘ den Atlantik bewegt.
    Wäre da nicht noch die Vorfreude auf Urlaub in der kosmopolitischen Hauptstadt Argentiniens, käme uns glatt das Heulen!
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  • Buenos Aires

    10. april 2024, Argentina ⋅ ☁️ 17 °C

    Wir lassen „Horu“ zum Verschiffen in Montevideo zurück. Mit dem Buquebus gehts weiter nach Colonia, um von da mit der Fähre, über das Flussdelta des Río Plata, Buenos Aires zu erreichen. Schwer beladen, mit beinahe unserem ganzen Reisegepäck, beziehen wir unsere neue Bleibe in einem Airbnb im Barrio San Telmo in Buenos Aires. Die Stadt strotzt nur so vor Lebensfreude, die dem Pariser Flair, südamerikanischer Nonchalance und seelenvollem Tango entspringt. In Buenos Aires lassen wir es uns gut gehen. Es bietet eine Vielzahl an Restaurants und traditionellen Cafés, verspielte Art Deco-Architektur und modernes Design, edle Einkaufszentren und gemütliche Trödelläden, Musicals und Tango-Konzerte, Touristenparadiese und traditionelle Ursprünglichkeit.Les mer

  • Barrio la Boca

    12. april 2024, Argentina ⋅ ☁️ 19 °C

    La Boca ist das ursprünglichste Viertel in Buenos Aires und ein erster Höhepunkt unserer Buenos-Aires-Sehenswürdigkeiten.
    Der charakteristische Charme von La Boca liegt in seinen bunten Häusern, die aus alten Schiffscontainern und anderen Materialien erbaut wurden. Die Strassen sind mit Kunstwerken von lokalen Künstlern gesäumt und Fussball ist in diesem Viertel allgegenwärtig. Es ist die Heimat des berühmten Fussballclubs „Boca Juniors“, deren Stadion ebenfalls hier beheimatet ist.
    Caminito, eine der Hauptattraktionen von La Boca, ist die malerische Strasse, die von bunten Gebäuden, Restaurants, Kunstgalerien und Souvenirläden gesäumt ist. Hier kann man lokale Kunsthandwerke kaufen, Tango-Shows geniessen und die pulsierende Nein Strassenkunstszene.
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  • San Telmo -El Querandí

    13. april 2024, Argentina ⋅ 🌧 19 °C

    Die Argentinier lieben Ihren Tango. Bereits am Nachmittag geben sich Porteños und Touristen ihrer Leidenschaft hin. Überall in der Stadt wird getanzt, die Musik ist allgegenwärtig. Und wer keinen Partner mitbringt, der mietet sich einen der zahlreichen sogenannten Taxi-Tänzer.
    Der Argentinische Tango ist mehr als nur ein Tanzstil. Diese Form des Tangos wird als «ein zwischen zwei Menschen getanztes Geheimnis» bezeichnet und basiert auf Intuition und Verbindung. Man sagt, dass man den argentinischen Tango im Herzen spürt, nicht in den Füssen. Der Fokus liegt mehr auf dem Tanzpartner und nicht auf der Choreografie oder den Schritten. Der Argentinische Tango ist ein ebenso sexy wie leidenschaftlicher Tanzstil.
    Im „El Querandí“ geniessen wir eine herrliche Tango-Show ohne auch nur eine Kalorie dabei zu verbrennen, ganz im Gegenteil, wir essen und trinken dabei. Ganz zufällig an einem schweizer Overlander-Tanztisch.
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  • Boca Juniors-Godoy Cruz

    16. april 2024, Argentina ⋅ ☁️ 16 °C

    Der Club Atlético Boca Juniors (kurz CABJ), bekannt als „Boca Juniors“, ist der argentinische Sportverein aus dem Stadtteil La Boca in Buenos Aires.
    Die erste Mannschaft zählt zu den erfolgreichsten im Land und spielt seit Gründung des modernen argentinischen Ligensystems in der Primera División. Heimspiele werden im Estádio Alberto J. Armando – im Volksmund La Bombonera genannt – ausgetragen.
    Hier tauchen wir in die einzigartige Atmosphäre ein und sind umgeben von der Leidenschaft tausender blau-gelber Fans. Boca Juniors hat in Argentinien und auf der ganzen Welt eine grosse Anhängerschaft. Sogar Zürcher mit dem Namen Basler kommen hierher.

    Einige der berühmtesten Spieler, die für Boca Juniors gespielt haben, sind Diego Maradona, Juan Román Riquelme, Carlos Tevez und Martín Palermo.

    Boca geht mit einem 1:0 gegen Godoy Cruz aus Mendoza aus seiner Bombonera!
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  • Tigre - Buenos Aires

    20. april 2024, Argentina ⋅ ☁️ 26 °C

    Rund 45 Minuten von der Hektik der aufbrausenden Grossstadt entfernt, liegt im ruhigen und beschaulichen Tigre-Delta die entspannteste Sehenswürdigkeit Buenes Aires.
    Mit dem «Tren de la Costa» fahren wir vom Bahnhof Maipú Richtung Tigre und entlang des Río de la Plata. Während der Woche ist Tigre eine entspannte ruhige Kleinstadt. Idyllisch liegt sie in einem Schwemmland, wo der Paraná-Fluss, zusammen mit unzähligen Kanälen, Bächen und anderen Wasserläufen, die sich hier ihren Weg durch die Landschaft bahnen, ein grosses Flussdelta bildet. Die Inseln sind Ablagerungen der vom Paraná-Fluss mitgespülten Sedimente. Die zahlreichen Flussarme durchströmen die unzähligen, von vielfältiger Flora überwucherten, kleinen Inseln. So ergibt sich an Sonnentagen ein phantastisches Spiel farblicher Kontraste, wenn sich das Sattgrün der Pflanzen inmitten des rostbraunen Flusses vom hellblauen Himmel absetzt. Dazu noch ein verrosteter Kahn, der an einem strahlend weissen kolonialen Herrenhaus auf einer Insel vorbeituckert, und das Stillleben ist perfekt. So bieten die zahlreichen Kanäle und die durch Stege verbundenen Inseln unendliche Entdeckungsmöglichkeiten. Das Schwemmland lässt sich sowohl von der exklusiven Yacht aus, mittels geführter Tour, per öffentlichem Linienboot oder mit dem gemieteten Kajak bestens erkunden.

    Die Frage, warum die Region «Tigre» heisst, ist durchaus berechtigt und einen schnellen Exkurs wert. Bis 1952 hiess die Stadt, aufgrund der vielen Süsswassermuscheln und -schnecken noch «Las Concha». Leider wird der Begriff im argentinischen Slang auch für die vulgäre Beschreibung weiblicher Geschlechtsorgane verwendet, sodass man sich für einen ehrenvolleren Namen entschied. Aus dem zweideutigem Wort wurde so kurzerhand ein eindeutiger, mächtiger «Tiger» nach der Legende einer Bestie, die im 17. Jahrhundert den spanischen Viehbauern schwer zu schaffen machte. Allerdings gab es nie Tiger im Tigre Delta, und der wirkliche Übeltäter war eigentlich der Jaguar. Diese Grosskatzen kannten die damals spanischen Einwanderer jedoch noch nicht und hielten den Viehmeuchler daher für einen Tiger.
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  • Palermo-Buenos Aires

    23. april 2024, Argentina ⋅ ☀️ 22 °C

    Unser letzter Tag in Buenes Aires geht zu Ende und somit auch unsere traumhafte Reise durch Nord- Mittel- und Südamerika. Wir treffen uns zum fünften- und letzten Mal mit unseren Lieblings-Overlander-Freunden Lisa und Chris im Stadtteil Palermo-Soho. Unser Reisegepäck steht bereit für den Rückflug, währenddem Horu auf dem Atlantik nach Hause schwimmt.
    Mit einem lachenden und zwei weinenden Augen besteigen wir morgen unser Flugzeug Buenes Aures-Sao Paulo-Zürich.😀😢😢
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