• Начало поездки
    6 декабря 2023 г.

    Endlich da…

    6–10 дек. 2023, Гваделупа ⋅ 🌙 26 °C

    Nachdem mir der Wintereinbruch einen Tag geklaut hat, bin ich jetzt gut auf Guadeloupe angekommen. Über Paris nach Pointe-a-Pitre. Meine Unterkunft ist in der Nähe (ca. 3,5 km) von Le Gosier. Bei 26 Grad lässt es sich ganz gut aushalten.
    Plan für heute Abend: schlafen…
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  • Bois Jolan, Sainte Anne, Anse Vinaigri

    7 декабря 2023 г., Гваделупа ⋅ ☀️ 29 °C

    Heute war ich mit Brigitte, auch Gast in meinem Airbnb, bisschen unterwegs. Am Strand Bois Jolan und in Sainte-Anne zum Mittagessen. An nem Imbisswagen haben wir eine Spezialität von Guadeloupe gegessen. Hab aber schon wieder vergessen, wie die heißt.
    Auf dem Nachhauseweg noch kurz Einkaufen und dann auf dem Balkon und im Zimmer gechillt. Zum Abschluss bin ich noch alleine zum „Hausstrand“, bevor ich dann kaputt ins Bett gefallen bin…
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  • Le Gosier und Plage de la Datcha

    8 декабря 2023 г., Гваделупа ⋅ 🌧 28 °C

    Mein Plan für heute war Le Gosier und den dazugehörigen Strand zu besuchen und dann noch auf die Ilet de Gosier per Boot zu fahren. Die Ilet hab ich dann nicht mehr gemacht, da kein Boot kam. Am Sonntag starte ich dann einen neuen Versuch.
    Von meiner Unterkunft bin ich zu Fuß in die Stadt gelaufen, hab mich am Strand erholt, in Strandnähe was gegessen und mein erstes Bier, gebraut auf Guadeloupe, getrunken. Dann auf das Boot gewartet, das nicht kam…
    Als ich zuhause war, eine kleine Pause eingelegt und dann noch schnell ans Meer schwimmen.
    Zum Tagesausklang noch bisschen Rum probiert.
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  • Pointe-à-Pitre

    9 декабря 2023 г., Гваделупа ⋅ 🌬 29 °C

    Pointe-à-Pitre stand heute auf meinem Plan.
    In der Nähe von meiner Unterkunft ist zwar eine Bushaltestelle, aber deswegen fährt noch lange kein Bus… Ich bin dann bis Le Gosier gelaufen und dort in den Bus nach Pointe-à-Pitre gestiegen. Nach ca. 20 Minuten Busfahrt war ich da.
    Der erste Eindruck: große, nicht besonders tolle Stadt. Durch ein paar Straßen und Gassen geschlendert, hat sich der Eindruck ein bisschen verändert.
    Leider sind sehr viele alte Häuser sehr heruntergekommen. Zwischendurch sind dann wieder schön renovierte Gebäude.
    Gefühlt gibt es in jeder Straße coole Graffiti an den alten Häusern.
    Auch Straßenmusiker haben die Stadt sympathischer gemacht.
    Nach etwas mehr als zwei Stunden habe ich mich dann wieder auf den Rückweg gemacht. Nach ca. 1 Stunde auf den Bus warten bin ich wieder in Le Gosier gelandet und zu Fuß nach Hause gegangen.
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  • Erholungstag

    10 декабря 2023 г., Гваделупа ⋅ ☀️ 28 °C

    Nach den letzten Tagen mit viel Bewegung war heute mal ein recht fauler Tag.
    Ich bin spät aufgestanden und hab den halben Tag mit „Nichtstun“ verbracht.
    Um die Mittagszeit hat sich ein stinkender Straßenhund gedacht, es wäre doch ganz nett, mir Gesellschaft zu leisten. Glücklicherweise konnte ich ihn aus der Wohnung locken…
    Nachmittags wollte ich zum Strand „Saint Felix“. Kurz vor Ankunft am Strand hat es wie aus Eimern gegossen. Durch und durch nass bin ich dann wieder nach Hause.
    Mit einem Kaffee habe ich mich an die Planung der nächsten Tage und Wochen gemacht. Bis auf die Weiterreise am Mittwoch nach Dominica, ist alles weitere noch ein großes Fragezeichen.
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  • Le Gosier

    11 декабря 2023 г., Гваделупа ⋅ ☀️ 29 °C

    Der heutige Tag ist schnell erzählt…
    Viel konnte ich aufgrund des Wetters nicht unternehmen.
    So hab ich zuerst geplant, wie es auf der Reise weitergeht. Im Anschluss bin ich dann nach Le Gosier gegangen und hab da meinen Nachmittag verbracht.Читать далее

  • Letzter Tag auf Guadeloupe

    12 декабря 2023 г., Гваделупа ⋅ ☀️ 28 °C

    Auch über meinen letzten Tag gibt es nicht viel zu berichten. War eigentlich nur faul im Garten oder auf der Terrasse gelegen und hab einfach Mal nix gemacht. Ok… gepackt und mir was zu Essen geholt. Aber das war’s auch schon.
    Leider wurde mein Plan auf die andere Seite der Insel zu fahren, wieder vom Wetter durchkreuzt.

    Ein erstes Fazit, dass ich vielleicht mit etwas Abstand anders ziehen würde…
    Es ist eine tolle Insel mit vielen Möglichkeiten etwas anzuschauen und zu entdecken.
    Leider ohne Auto fast nicht zu bereisen. Meine Planung alle Ausflüge mit dem Bus zu unternehmen, ging mehr oder weniger schief.
    Auch das mit der Sprache hatte ich mir anders vorgestellt.
    Meine Unterkunft, die ich ab Samstag komplett für mich alleine hatte, war super, aber nicht besonders zentral gelegen.
    Ich glaube trotzdem, dass es ein guter Einstieg in die Reise war.

    Morgen um 6:00 Uhr holt mich hoffentlich das Taxi ab und bringt mich zum Fährhafen. 8:00 Uhr ist dann Abfahrt nach Dominica.
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  • Auf nach Dominica

    13 дек.–3 янв. 2024, Доминика ⋅ 🌬 27 °C

    Früh ging es heute los. Punkt 6:00 Uhr war, wie abgemacht, das Taxi da. Nach gut 20 Minuten Fahrt, Ankunft am Fährterminal. Gute 45 Minuten warten, bis der Check-In dann endlich startete.
    Mit bisschen Verspätung ging’s dann um 8:15 Uhr los. Mit einem Zwischenstopp und etwas rauer See war die Ankunft auf Dominica ca. 2 Stunden später, so gegen 11:00 Uhr.
    Zu Fuß bin ich dann in mein nahegelegenes Hostel gelaufen.
    Mein erster Eindruck von Dominicas Hauptstadt Roseau war sehr, sehr positiv. So hab ich mir die Karibik vorgestellt. Bunte Häuser, coole Atmosphäre, lebendig…
    Und endlich versteh ich auch wieder was.
    Nur an den Linksverkehr muss ich mich gewöhnen.
    Schnell im Hostel eingecheckt, kurzer Ratsch mit einem anderen Gast und dann rein ins Getümmel.
    Erst mal musste ich Geld holen, den ostkaribischen Dollar.
    Im Anschluss bin ich dann im Ruin Rock Café gelandet. Nach nem Burger und Bier wollte ich weiter, aber das Wetter wollte mal wieder nicht mitspielen. Dann noch nen Kaffee getrunken und das Wetter war auch wieder ok.
    Ein paar Kleinigkeiten im Supermarkt besorgt und dann zurück ins Hostel auf der Terrasse den Sonnenuntergang beobachten und einfach nur aufs Meer schauen…
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  • Wotten Waven und Umgebung

    14 декабря 2023 г., Доминика ⋅ ⛅ 25 °C

    Eigentlich wollte ich heute zu den Trafalgar Falls fahren. Nachdem ich aber im Reiseführer gelesen habe, wenn ein Kreuzfahrtschiff im Hafen liegt, sollte man die Falls besser meiden. Kurzfristig entschloss ich mich nach Wotten Waven zu fahren. Das winzige Dorf in einer interessanten Landschaft ist für seine heißen Schwefelquellen bekannt. Ich wollte nur hinfahren um mir die Gegend anzuschauen und evtl. die nächste Unterkunft zu suchen.
    Nach kurzem, planlosen Umherlaufen, viele Straßen oder sonstiges gibt es da nicht, bin ich im La Petit Paradis (Hotel und Restaurant) zum Snacken eingekehrt. Das Sandwich hat mich überzeugt ( ;-) )und ich habe nach einem Zimmer für drei Nächte gefragt. Ab Samstag bin ich dann Gast in diesem schicken Hotel.
    Auf dem Nachhauseweg wurde ich dann von meiner Navigationsapp etwas in die Irre geführt und stand plötzlich vor einer nicht passierbaren Straße. Nach einem kurzen Umweg war ich dann wieder auf dem korrekten Weg nach Roseau. Ich bin froh, dass ich nicht mit dem Bus zurück gefahren bin. Die Landschaft war super schön und zum Glück musste ich fast nur bergab laufen. Nach etwa drei Stunden bin ich dann trotzdem ein ewig erschöpft im Hostel eingetroffen.
    Den Abend habe ich ganz entspannt im Hostel verbracht…

    PS: das mit den Transportmitteln klappt noch nicht so ganz... Natürlich war ich heute nicht mit der Fähre unterwegs.
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  • Unterwegs in Roseau

    15 декабря 2023 г., Доминика ⋅ ☁️ 27 °C

    Eigentlich sollte es ein ganz entspannter Tag in Roseau werden, bevor es morgen für drei Tage weiter nach Wotten Waven geht. Los ging es mit Pierre (ein Hostel-Mitbewohner) gegen 9:30 Uhr. Erstes Ziel war ein Guesthouse, in dem ich über die Weihnachtsfeiertage bleiben wollte. Leider habe ich vor Ort niemanden angetroffen. So bin ich immer noch auf der Suche, wo ich das Christkind erwarte ;-)
    Auf dem Weg zum botanischen Garten wurden wir von einem Sicherheitsmitarbeiter des Stadions angesprochen, dass heute um 12:00 Uhr ein Cricket Spiel stattfindet. Nachdem ich das Stadion eh anschauen wollte, war das eine gute Gelegenheit, das später zu tun. Nach unserem Besuch im botanischen Garten sind wir kurz zurück ins Hostel. Leider wurde aus kurz ein bisschen länger… Als wir ins Hostel kamen, wurde mir gesagt, ich sollte nicht auf mein Zimmer gehen. Erst hab ich gar nicht verstanden was los war, ich dachte, es hat sich jemand verletzt und wird gerade im Zimmer behandelt. Bis ich dann kapiert habe, dass im Hostel eingebrochen wurde. Eine Mitarbeiterin des Hostels wurde, als sie den Einbrecher überraschte, mit einem Messer bedroht. Glücklicherweise wurde niemand verletzt und ich hatte alle Wertsachen im Locker eingesperrt. Mein Rucksack (auch die der anderen) wurde(n) durchwühlt. Ich denke aber nicht, dass mir was gestohlen wurde.
    Nachdem die Polizei relativ schnell kam, durften wir gegen 13:00 Uhr zum Cricket gehen.
    Ich hab keine Ahnung, was dieses Spiel ausmacht. Pierre und auch ich, fanden das Spiel ziemlich langweilig. Zumindest gab’s dort wieder das gute, einheimische Bier und gegrilltes Hähnchen mit Pommes.
    Kurz nach Beginn des zweiten Spiels sind wir dann weitergezogen und haben uns noch einen Kaffee gegönnt.
    Den Abend habe ich dann, mal wieder, faul im Bett verbracht.
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  • Wotten Waven und die Trafalgar Falls

    16–19 дек. 2023, Доминика ⋅ ☁️ 26 °C

    Der heutige Tag hat recht früh begonnen. Ab 5:30 Uhr konnte ich nicht mehr schlafen. Überhaupt war die Nacht sehr unruhig. Bin relativ oft wach gelegen, da es anfänglich ziemlich heiß im 4er Dorm war. Gegen 5:00 Uhr zog eine Gruppe musizierend und singend durch die Straße. Es waren definitiv keine Besoffenen, die vom Feiern heimgegangenen sind. Was das genau war, keine Ahnung.
    Mit einem italienischen Mitbewohner hatte ich ausgemacht, dass wir zusammen in die Berge fahren. Er musste nach Trafalgar und ich nach Wotten Waven. Dass das nicht einfach werden würde, war mir nicht bewusst, da ich vor zwei Tagen, zwar mit langem warten auf den Bus, bis vor die Haustüre gefahren wurde.
    So standen Stefano und ich an der Haltestelle und warteten und warteten… Rs kamen schon viele Busse vorbei, aber die waren entweder voll oder von den „Kreuzfahrern“ in Beschlag genommen worden. Als endlich ein Bus stehen blieb, fuhr nur Stefano mit, da der Busfahrer nicht für wirtschaftlich hielt, wegen einer Person nach WW zu fahren. Nun stand ich allein da und versuchte mein Glück. Erschwerend kommt hinzu, dass alle Kennzeichen der Busse und Taxis mit „H“ beginnen und in / auf den Bussen kein Ziel steht. Bei jedem Minivan also Hand raus und hoffen. Nach gefühlt ner Stunde am Straßenrand blieb ein Van stehen. Dann ging das Verhandeln los. Ich hatte nämlich keine Lust mehr, länger in der Sonne zu braten…
    Und das ging ziemlich schief. Als ich dann endlich am Hotel angekommen bin, ging’s ans Zahlen. Da kam dann die große Überraschung. Die Busfahrt am Donnerstag hat mich 5 XCD (ostkaribischer Dollar) gekostet. Meine Vorstellung war höchstens 20 XCD zu zahlen. Beim verhandeln bin ich von 15 XCD, der Fahrer aber von 50 XCD ausgegangen. Hatte mich beim Verhandeln schon gefragt, warum er wegen 1 XCD so rummacht 🤷🏼‍♂️. Gezahlt hab ich dann nach relativ kurzer Diskussion 20 XCD.
    Mein Zimmer war natürlich noch nicht fertig. Konnte meine Sachen aber im Hotel unterstellen und nach schnellem Schuhwechsel ging’s dann in Richtung Trafalgar. Dort bin ich bei Stefano vorbei und wir sind weiter zu den Falls. Nach ca. 30 Minuten waren wir am Eingang. Beide hatten wir uns auf eine 1-2 Stunden Wanderung eingestellt. Gedauert hat sie dann 10 Minuten…
    Die beiden Wasserfälle sind traumhaft gelegen und sehr schön. Ein paar Fotos gemacht und dann hat uns der Hinger in ein nahegelegenes Restaurant getrieben. Gegen 14:00 Uhr machten wir uns wieder auf den Rückweg.
    Den restlichen Nachmittag habe ich dann zum Entspannen im Zimmer verbracht und dem Rascheln der Blätter zugehört.
    Zum Abschluss des Abends gab’s um 19:30 Uhr ein sehr leckeres, lokales 3-Gänge-Menü.
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  • Ti Kwen Glo Cho

    17 декабря 2023 г., Доминика ⋅ ☁️ 24 °C

    Ganz entspannt begann mein Tag. Um 8:00 Uhr zum Frühstück, mit Omelett, Früchten, Baguette und Marmelade, dazu Kaffee und Tee. Endlich mal wieder ein gscheit‘s Frühstück…
    Am Nebentisch saß eine Lehrerin aus Deutschland, die auf einem Schiff unterrichtet (Klassenzimmer unter Segeln). Ich finde, ein recht interessantes Projekt.
    Nachm Frühstücken ging’s dann zuerst zurück aufs Zimmer. Ohne großen Plan für heute, hing ich auf meinem Zimmer ab. Immer wieder schüttete es wie aus Eimern. Da dachte ich, alles richtig gemacht, dass ich mir für heute nicht viel vorgenommen habe. Morgen wird das Wetter zwar nicht anders sein, aber…
    Gegen 13:00 Uhr hab ich mich dann auf den langen (210 m) Weg zu den heißen Quellen gemacht. Anfangs war es schön ruhig und entspannt, bis die ersten Kleinbusse mit den Kreuzfahrttouristen ankamen. Ich weiß schon, warum ich so etwas nicht mache!!! Sehr interessant, dieses „Schauspiel“ zu beobachten.
    Ich hab mich dann in den Imbiss beim Eingang verzogen, ne Kleinigkeit gegessen und gewartet, bis die Gruppen wieder abfahren. Bin dann nochmal kurz in beide Becken gestiegen und hab die super schöne Umgebung und das heiße Wasser genossen.
    Auf dem Nachhauseweg habe ich dann noch P.C. kennengelernt. Ein zugegiffter Wotten Wavener. Nett war er, hat mir bisschen was erzählt und ist dann zum Essen suchen gegangen.
    Für mich war der Tag mit der Ankunft im Hotel beendet. Ausruhen und Abendessen standen noch auf dem Programm.
    Eine Idee für morgen hab ich noch nicht. Ich denke, ich werde das vom Wetter abhängig machen.

    PS: was mir beim Fotos aussuchen noch eingefallen ist… Es gab auch einen kleinen Zoo.
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  • Nach Trafalgar und zurück

    18 декабря 2023 г., Доминика ⋅ ☀️ 26 °C

    Meinen letzten Tag in den Bergen habe ich wieder mit einem ausführlichen Frühstück begonnen.
    Einen fixen Plan für heute hatte ich nicht. Ein Holländer, Jan, und seine französische Freundin, Corinn, boten mir an, mich mitzunehmen. Ihr Ziel war Laudat. Nachdem er mir von ihrem Plan erzählt hat, bin ich dann doch zu Hause geblieben. Kurze Erläuterung, warum ich abgesagt habe: seit Februar wird hier in der Gegend eine Französin vermisst. Corinn ist eine Verwandte und beide sind hier um sich bei allen Helfern zu bedanken.
    Gegen 11:00 Uhr bin ich dann auch los. Über Trafalgar wollte ich nach Laudat laufen. Lt. den Plänen eine Sache von ca. zwei Stunden. Vorbei an unzähligen Touristenbussen bin ich dann in Trafalgar angekommen. Dort hab ich nochmal nach dem Weg gefragt. Öfters wurde ich gefragt, ob ich das alleine mache. Ich fand das irgendwie komisch und hab dann immer wieder die Gegenfrage gestellt, ob das denn gefährlich sei. Jeder verneinte, also bin ich weiter… Über Stock und Stein, an Hühnerställen vorbei, durch Vorgärten und immer recht steil. Um das letzte Haus des Dorfes rumgelaufen, dann stand ich da. Ein Weg war nicht zu erkennen und die Hausbewohner haben auch schon komisch geschaut. Ich entschloss mich, die Wanderung abzubrechen. Über einen kleinen Umweg bin ich wieder in Trafalgar am Aussichtspunkt zu den Fällen vorbeigekommen. Ein Einheimischer hat mich wieder erkannt und gescherzt, warum ich denn schon wieder da sei. Wir unterhielten uns kurz und dann sagte er mir, dass hier eine Französin verschwunden ist.
    Ich glaube, meine Entscheidung war nicht ganz so falsch.
    Zurück im Hotel eine kurze Pause gemacht und dann zum Snacken ins Restaurant.
    Dort standen zwei, die mit mir in Roseau im Hostel waren. Eine Polin und ein Freund aus Nicaragua. Beide wandern über die Insel und erzählten auch, dass das Wandern sehr, sehr anstrengend ist. Viel Schlamm, öfters unvorhersehbare Flussdurchquerungen (Karten im Internet zeigen falsche Wege), enge Pfade…
    Das bestätigte mich dann nochmals, dass ich nicht weiter bin.
    Nach dem Essen bin ich noch bisschen in der Sonne gesessen, überlegte wo mich meine Reise noch überall hinführen wird.
    Morgen werde ich dann von Jan in Corinn mit nach Roseau genommen. Von da aus geht’s weiter in den Süden der Insel.
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  • Auf nach Soufriere!!!

    19–23 дек. 2023, Доминика ⋅ ☀️ 27 °C

    Mein nächster Stop liegt im Süden der Insel, Soufriere.
    Nachdem mein Magen heute Nacht nicht so wollte, hatte ich schon befürchtet, die Reise verschieben zu müssen. Obwohl es wahrscheinlich die bessere Entscheidung gewesen wäre, nicht zu frühstücken, hab ich’s trotzdem probiert. Spiegelei, Wassermelone und bisschen Orange, dazu trockenes Brot. Kaffee hab ich lieber sein lassen, dafür gab’s einen Ingwer-/heimische Kräuter-Tee.
    Noch hatte ich Zeit, mich kurz auszuruhen. Ich hatte mit Jan ausgemacht, dass sie mich vormittags mit nach Roseau nehmen.
    Da ich die Info vom Hostel hatte, dass es in Soufriere keinen Geldautomaten gibt und der Mini-Markt sehr wenig Auswahl hat, bin ich mit meinen Sachen durch die Straßen in Roseau gelaufen um Geld und Essen zu bekommen.
    Dann ging’s mim Bus in Richtung Süden. Zwar nicht sofort, da der Bus erst fährt, wenn er voll ist. Nach ner guten halben Stunde startet der Motor. Das lange warten hat sich dann aber gelohnt. Der Bus fuhr mich bis vor die Haustür! Das Hostel liegt ein bisschen außerhalb des Dorfes.
    Der Besitzer hat mich schon erwartet und auch gleich in alles mögliche eingewiesen. Ausflugsziele in der Nähe, Möglichkeiten zum Mittagessen und wenn man Glück hat, auch Abendessen.
    Diesmal hab ich ein Bett in einem 5er Schlafsaal. Bin derzeit aber alleine auf dem Zimmer. Das Hostel wird von Amerikanern betrieben und ist riesig und gut ausgestattet. Eine ziemlich durchdachte Aufteilung und auch sonst alles da, was benötigt wird.
    Ich hab mich dann erstmal ausgeruht und bin später noch kurz ins Dorf um einen ersten Eindruck zu bekommen.
    Abends gab’s dann nur recht wenig zu essen, da sich mein Magen noch nicht so recht erholt hat.
    Im Anschluss bin ich dann nur noch in mein Bett…

    Morgen werde ich zu heißen Quellen und wenn es sich zeitlich ausgeht, nach Scotts Head wandern.
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  • Auf der Suche nach dem Wasserfall…

    20 декабря 2023 г., Доминика ⋅ ☀️ 27 °C

    Nach einen überschaubaren Frühstück, gegen 10:00 Uhr, hab ich mich um die Mittagszeit entschlossen, erst einmal zu dem Wasserfall in der Nähe (ca. 40 Minuten Gehzeit) zu wandern. Sollte danach noch genügend Zeit sein, wäre Scotts Head das nächste Ziel.
    Mit einer dürftigen Wegbeschreibung des Hostelbesitzers und des Reiseführers ging ich los. Glücklicherweise hab ich mich für Wanderschuhe entschieden, das sollte ich später nicht bereuen.
    Der Wasserfall sollte über den nationalen Wanderpfad erreichbar sein. Den Einstieg hatte ich schon mal übersehen. Zum Glück war in der Nähe ein heißes Quellen Bad, hier bekam ich Auskunft, dass ich an dem Weg vorbeigelaufen bin. Nachdem ich dann den unscheinbaren Pfad gefunden habe, ging’s durch einen Wald. Anfänglich relativ einfach, doch das sollte sich rasch ändern. Der Weg sah nichts so aus, als würden hier viele Leute wandern. Über oder unter umgefallene Bäume gestiegen bzw. „gekrochen“, gefühlt habe ich den ganzen Wald von Spinnennetzen befreit und teilweise hat es nach Schwefel gestunken. Manchmal sind mir Zweifel gekommen, ob ich den Weg überhaupt wieder zurück finde. Es war schon ein komisches Gefühl, ganz alleine herumzuspazieren. Dauernd ein Rascheln von Geckos oder was weiß ich…
    Plötzlich stand ich an einer Lichtung, hier war der Fells weiß und etwas weiter kam aus dem Boden Dampf. War schon sehr beeindruckend! Der Bach den ich öfters überquert habe, war ziemlich warm.
    Laut der Karte im Hostel sollte der Wasserfall eher links von einem kommerziellen Pool sein. Meine App zeigte aber an, dass ich immer näher an den Pool komme. Jetzt wollte ich auch nicht wieder umkehren, sondern die Pools auch sehen. Ich denke, dass ich noch 200 Meter bis zum Ziel gehabt hätte, da lag auf dem Boden vor mir eine recht große Schlange. Keine Ahnung, ob es hier giftige Schlangen gibt. Jetzt war guter Rat teuer… Geh ich weiter oder dreh ich um. Ich hab mich dann für Möglichkeit zwei entschieden und bin dann wieder zurück.
    Mein Orientierungssinn hat mich zum Glück nicht im Stich gelassen.
    Auf dem Rückweg glaube ich, den Wasserfall gefunden zu haben. Naja, Wasserfall ist ehrlich gesagt übertrieben. Aber so was ähnliches hab ich gesehen. Und das wäre auch gar nicht weit gewesen.

    Zurück im Hostel hab ich’s mir erst in der Hängematte bequem gemacht, bevor ich dann so um 16:00 Uhr nochmal los ins Dorf bin. Dort angekommen, hab ich mich ans Meer gesetzt, Pelikane beobachtet und den Wellen zugehört. Auf dem Nachhauseweg am Kiosk noch ein kühles Bier gegönnt und dabei Weihnachtslieder gehört.

    PS: heute mit Beweisfoto, dass ich auch dabei bin ;-)
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  • Scotts Head und schnorcheln

    21 декабря 2023 г., Доминика ⋅ 🌙 26 °C

    Für einen guten Start in den Tag, hatte ich mir gestern in einem nahegelegenen, naja, nennen wir es mal Kiosk, ein Frühstück auf 9:00 Uhr bestellt. Ich dachte mir, ich kann das dann auch dort essen. Aber mir wurde schnell klar, dass das nicht gewünscht ist. So habe ich meinen Salat mit einem Käse gefüllten Etwas und einen Tee mitgenommen. Im Hostel konnte ich es dann in aller Ruhe „genießen“.
    Ohne mich noch länger im Hostel aufzuhalten bin ich dann Richtung Scotts Head aufgebrochen. Ca. 45 - 60 Minuten dauert der Weg entlang des Meeres. Durch die Ortschaft durch, über einen schmalen Trampelpfad bin ich dann auf den Hügel am Ende der Insel gestiegen. War doch anstrengender als gedacht. Aber die Aussicht war dafür um so schöner. Mit Blick bis nach Martinique und auf Teile Dominicas.
    Nach meinem Abstieg ging es dann zum Schnorcheln. Unterhalb des Hügels, angenehm schattig, war ein super Platz um schwimmen und schnorcheln zu gehen. Ohne es genau zu wissen, war ich ca. 3 Stunden an diesem Ort. Neben mir waren auch 4 Deutsche da, die einen Stop mit ihrem Kreuzfahrtschiff auf Dominica hatten und einen Ausflug zum Scotts Head gemacht haben. Ihr Taxi hat sie p.P. 40 US$ gekostet. Zum Vergleich: mit dem öffentlichen Bus zahlt man ca. 3,50 US$.
    Ich war 3x im Wasser. Es war herrlich. So viele Fische in unterschiedlichsten Farben, Formen, Größen… wenn meine Finger nicht schon total aufgeweicht gewesen wären, hätte ich sicherlich noch weiter geschnorchelt. Bin noch bisschen in der Sonne gesessen und hab mich dann auf den Rückweg gemacht.
    Auch beim Zurückgehen ist mir, wie aufm Hinweg, aufgefallen, wie sehr das Dorf noch durch den Hurrikan „Maria“ 2017 zerstört ist.
    Mein Rückweg lag in der prallen Sonne. Als ich endlich wieder in Soufriere war, gönnte ich mir eine kühle Cola. Kurz vorm Hostel lief mir eine Straßenverkäuferin mit Roti, Mini-Quiche und mehr über den Weg. Nachdem ich außer meinem Frühstück noch nichts hatte, war das meine Chance. Ein Roti und eine Quiche, das hab ich dann mir gegönnt.
    Völlig geschafft und voll bepackt ging’s weiter Richtung meiner Herberge. Da hab ich noch nen Architekten aus London getroffen, mit dem ich mich vor zwei Tagen schon unterhalten habe. Kurzer Smalltalk und schöne Weihnachten gewünscht, jetzt war ich aber wirklich gleich am Ziel.
    Angekommen, gegessen und den Tag ausklingen lassen. Ganz entspannt…
    Eigentlich wäre ich morgen weitergefahren, hab jetzt aber noch eine weitere Nacht gebucht. Vielleicht werden es auch noch mehr…
    Über die Feiertage fährt auf der Insel kein Bus. Ich muss mir jetzt gut überlegen, wo ich an Weihnachten sein will.
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  • Champagne Reef/Beach

    22 декабря 2023 г., Доминика ⋅ ⛅ 28 °C

    So… Heute versuche ich mich kurz zu fassen. Viel vor hatte ich nicht. Eigentlich wollte ich nur gar nix tun. Aber das ist gar nicht so einfach.
    Nach bisschen abhängen in der Hängematte, bin ich mit Paul (mein Zimmerkollege aus Holland) zum Champagne Reef schnorcheln gefahren.
    Das Besondere dort ist, dass vom Meeresboden „Bubbles“ aufsteigen. Man muss sie nur finden…
    Aber das war gar nicht so schwer. Nach bisschen in der Gegend schnorcheln, hat man sie recht schnell gesehen. Das Wasser war relativ klar. Gestern, beim Scotts Head, war es aber besser. Trotzdem war es ein richtig cooler Ausflug. Durch die Luftblasen zu schwimmen, das Gesicht reinzuhalten und sie mit den Händen zu berühren/zerplatzen. Selten so ein Naturspektakel gesehen.
    Mein zweiter Versuch war leider nicht mehr von Erfolg gekrönt. Das Wasser war sehr trüb und es gab nichts mehr zu sehen. Zufälligerweise habe ich nochmal ganz kleine Bläschen entdeckt, aber das war nicht zu vergleichen.

    Morgen geht’s dann nach Roseau zum Einkaufen für die Weihnachtsfeiertage. Wo und wie lange ich dann bin, entscheidet sich erst morgen. Höchstwahrscheinlich irgendwo im Norden von Dominica.
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  • Von Süden nach Nordosten der Insel

    23–24 дек. 2023, Доминика ⋅ ⛅ 27 °C

    Wo fange ich an?!? Auf meiner Reise bin ich heute im Nordosten der Insel gelandet, genauer gesagt in Marigot. Der Reiseführer ist kein Fan von diesem Dorf. Ich bin trotzdem quer über die Insel, da ich mich hier mit Leuten treffen will, um zusammen die Weihnachtsfeiertage zu verbringen. Bis jetzt ist es noch nicht sicher, ob es klappt. Eine Option, in der Nähe von Marigot mit weiteren Leuten zu feiern habe ich mehr oder weniger abgelehnt, da ich dann wahrscheinlich im Zelt schlafen müsste.
    Es bleibt also spannend, wie ich dieses Jahr Weihnachten verbringe…

    Die Anreise war heute eigentlich nicht so stressig wie gedacht. Von Soufriere über Roseau quer drüber (über die Insel) nach Marigot. Den Zwischenstopp in Roseau hab ich noch zum Einkaufen und zum Ändern meiner Weiterfahrt nach Martinique genutzt.
    In Marigot angekommen wurde mir mein Apartment gezeigt und gleichzeitig ein Handy in die Hand gedrückt. Ich solle doch jetzt mit der Dame sprechen, auf deutsch.
    Ich wusste gar nicht, was… ich hatte keine Ahnung, dass der Mann, der mich in Empfang nahm, gar nicht der Vermieter ist. Die Dame vom Videochat ist die Besitzerin und sitzt in Deutschland. Besonders freundlich war sie nicht, obwohl sie aus Dominica ist. Egal, hilft nix. Hier gibt es nicht viele Möglichkeiten zu übernachten. Eine Nacht bleib ich mal sicher.
    Hab mir dann noch kurz die Stadt geschlendert bzw. bin durch die Straßen gelaufen und habe mir noch den Strand hinterm Haus angeschaut.
    Der Mann, der mich empfing, hat 20 Meter weiter einen kleinen Kiosk/Imbiss und fragte mich, ob er mir was kochen soll.
    Für 20 XCD (ca. 7 €) hab ich ein leckeres Abendessen bekommen. Hühnchen mit Reis, Spaghetti und brauner, leicht scharfer Soße.
    Nach dem Essen bin ich nach Hause und hab den Abend gemütlich im Bett verbracht.

    Ich wünsche allen Lesern frohe Weihnachten und schöne, erholsame Feiertage!
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  • Weihnachten in Calabishie

    24–27 дек. 2023, Доминика ⋅ ☀️ 28 °C

    Weihnachten!
    Ja… wie wird dieses Jahr wohl Weihnachten werden und wo verbringe ich das Fest? Diese Frage wurde mir oft gestellt und hab ich mir natürlich auch selbst gefragt.
    Bis in der Früh wusste ich es nicht.
    Aber der Reihe nach.
    Gestern bin ich ja extra von Soufrier nach Marigot gefahren, da das der Treffpunkt mit Agata und Melissa (eine Kanadierin, die ich nicht kenne) sein sollte. Ob und mit wem ich mich nun treffe, war eine Überraschung.
    In der Früh, ich war schon wieder etwas früher wach, hab ich gleich auf mein Handy geschaut, ob ich evtl. eine Nachricht bzgl. des Treffens bekommen habe.
    Um 7:00 Uhr schrieb Agata, dass sie in ca. 30 Minuten bei meinen Guesthouse ist.
    Zusammen habe. Wir dann überlegt, wohin wir fahren wollen. Es gab mehrere Optionen, Portsmouth, Calabishie, Marigot… Von Melissa kamen nur Informationen, mit denen wir nicht wirklich planen konnten. Wir entschlossen uns dann, nach Calibishie zu fahren. Übers Telefon hat Agata dann die Unterkunft gebucht. War auch nicht so einfach. Die Besitzer mögen keine „Last-Minute-Buchungen”. Sie hat aber nicht locker gelassen und wir konnten uns dann schließlich einigen, dass wir um 14:00 Uhr kommen können.
    Unterkunft gebucht, aktuell ca. 14 km von Calibishie entfernt. Sonntag, Weihnachten… heißt auch: es fährt kein Bus. Wie kommen wir jetzt weiter? Einzige Möglichkeit, los laufen und hoffen, dass uns jemand mitnimmt. Viele Leute waren nicht unterwegs. So war es erst sehr schwer, ein Auto anzuhalten. Die ersten haben alle abgewunken. In praller Sonne mit 20 kg Gepäck aufm Rücken und 5 kg Rucksack vor der Brust ging der Marsch weiter. Nach ca. 2 km hielt einer an und nahm uns gut 5 km mit. Kaum aus dem Auto raus, kamen ein Pick up der sofort anhielt. Wir rauf auf die Ladefläche und am Ortsanfang stiegen wir aus. So waren es nur noch 2 km zum Treffpunkt „Coral Reef“, eine Bar in Calibishie. Glücklicherweise mussten wir nicht bis dahin laufen, die Zwei mit ihrem Pick up kamen nochmal vorbei und haben uns dann direkt vor der Bar abgesetzt. Um in die Bar zu kommen, mussten wir durch einen Supermarkt gehen. Ein komischer Eingang, aber ne coole Bar.
    Nach einem Drink kamen auch schon Claire und Marius, unsere Vermieter. Mit dem Jeep ging es dann in die Berge. Die Unterkunft liegt etwas abgelegen mitten in der Natur.
    Auf der Fahrt wurden wir dann von Claire zum Abendessen eingeladen.
    Um 19:00 Uhr ging’s dann ein Stockwerk höher zu unseren Vermietern.
    Ein Rumpunsch (Rum 59 aus Guadeloupe, Zitrone und Eis) und Chips waren der Anfang. Zum Dinner gab es dann eine Art Rindergulasch mit Reis und Linsen, dazu Salat. Der Nachtisch: Schokokuchen mit englischer Creme (Vanillesoße).
    Es war eine ganz neue Erfahrung, Weihnachten in kurzer Hose, auf der Terrasse mit Blick aufs Meer, zu feiern.
    Die beiden Gastgeber sind super nette Leute.
    Mehr werde ich sicher noch in den nächsten Tagen schreiben.

    Ich hoffe, das Geschriebene ist zu verstehen. Es waren so viel Eindrücke und Erlebnisse, die schwer zu beschreiben sind.
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  • Red Rocks

    25 декабря 2023 г., Доминика ⋅ ☀️ 28 °C

    Den ersten Weihnachtsfeiertag habe ich ganz entspannt begonnen. Zuerst ganz gemütlich und ohne Stress auf der Terrasse gesessen, dann gefrühstückt, einen Ratsch mit der Vermieterin gehabt und gegen Mittag hatte sich Melissa gemeldet, dass sie nun in Calabishie ist. Wir sind dann ins Dorf, haben sie abgeholt und ihre Sachen ins Apartment gebracht.
    Ohne lange Pause ging’s weiter zu den Red Rocks. Über eine Abkürzung durch fremde Gärten waren wir relativ schnell da. Vor und ein relativ großer Platz, oder wie soll ich sagen… auf einmal war alles rot. Zerklüftete Felsen, ein schwarzer Sandstrand gegenüber und die Berge von Dominica waren zu sehen. Eine wunderschöne Natur. Nach einer kleinen Pause sind wir einen anderen Weg durch den Wald gegangen. Zufälligerweise sind wir dann direkt an der Schokoladenfabrik, die wir eh besuchen wollten, rausgekommen. Der Besitzer hat uns eine kurze Führung durch seinen Ein-Mann-Betrieb gegeben. Im Anschluss gab’s dann noch diverse Schokoladen zum Probieren.
    Den Weg zum schwarzen Sandstrand haben wir erfragt und haben dort hin noch einen Abstecher gemacht. Es war eine traumhafte Kulisse mit Palmen, rotem Fels und Meer.
    Auf unserem Nachhauseweg sind wir an einer Bar vorbeigekommen, wo die beiden Jungs, die uns am Vortag mit ihren Pick up mitgenommen hatten. Einer kam gleich zu uns und wollte, dass wir kurz mit in die Bar kommen. Ich hab zwei Busch-Rums probiert, einen mit Inger, der andere mit Zimt. Busch-Rum ist normaler Rum (50%) und darin sind diverse Gewürze eingelegt.
    Der Zimt-Rum war richtig lecker!!!
    Nach 15 Minuten sind wir weitergezogen. Kurz noch einkaufen und dann zurück ins Apartment.
    Frisch machen und ab zu den Vermietern zum Abendessen. Wir wurden wieder lecker bekocht. Heute gab Kürbissuppe und Fisch mit Süßkartoffelbrei…
    Bis kurz vor Mitternacht haben wir uns dann noch sehr nett unterhalten.
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  • Chaudiere Pool, Batibou Beach, Beach Num

    26 декабря 2023 г., Доминика ⋅ ☀️ 27 °C

    Nachdem der gestrige Tag relativ spät und entspannt abgelaufen ist, hatten wir heute einen festen Plan der um spätestens 10.00 Uhr angegangen werden sollte. Fast pünktlich ging’s los. Auf dem Weg zur ersten Station entschieden wir, dass wir die Reihenfolge umdrehen. So ging es zuerst zum knapp 9 km entfernen Chaudiere Pool. Eins vorweg, wir hatten heute viel Glück und wurden auf den befestigen Straßen immer von Einheimischen oder Touristen mitgenommen. So haben wir uns richtig viel Strecke und Zeit gespart. Das erste Pärchen ist extra einen Umweg gefahren, um uns relativ nahe beim Einstieg zum Pool rauszulassen. Der Weg dahin war trotzdem noch eine kleine Herausforderung. An mehreren Schildern stand jedesmal: Walk to the Pool 15 minutes, by Car 7 minutes. Gebraucht haben wir mindestens 45 Minuten. Bergauf, bergab, durch nen Fluss… Für mich war es keine leichte Wanderung. Das heiße Klima hilft auch nicht unbedingt. Nachdem es im Dorf, wegen den Feiertagen, bis morgen kein Brot gibt, war das Frühstück auch dementsprechend dürftig.
    Am Pool angekommen gab’s ne kleine Pause. Zum Schwimmen, Füße abkühlen und ausruhen.
    Wieder zurück am Ausgangspunkt gingen wir vielleicht fünf Minuten, dann wurden wir wieder mitgenommen und am Batibou Beach abgesetzt. Naja, fast. Wir sind an der Einfahrt zum Strand ausgestiegen. Jetzt mussten wir noch ca. 15 Minuten zum Strand gehen. Das hatte sich aber gelohnt. Ein richtig cooler Strand, wie man ihn sich in der Karibik vorstellt… Zur Abwechslung waren auch mal Einheimische bzw. Leute am Strand. Schnorcheln, schwimmen, ausruhen, das hab ich dort gemacht. Gegen 16:00 Uhr sind wir dann weiter zum Strand Number One. Aber natürlich erst wieder bergauf. An der Straße angekommen, wurden wir nach knapp 100 Meter wieder mitgenommen. Beim Beach Number One, gleiches Spiel… erst durch den Wald bergab und zurück, hoch. Von diesem Strand war ich etwas enttäuscht. Irgendwie fand ich ihn langweilig. Kein typischer Karibik-Beach. Keine Ahnung, irgendwas hat mir gefehlt.
    Langsam ging die Sonne unter und wir hatten noch gute 2,5 km vor uns. Aber wie es der Zufall heute wollte, mussten wir nur ein paar Hundert Meter gehen und durften dann wieder auf einer Ladefläche Platz nehmen. In Calabishie angekommen, war nur noch der Weg ins Apartment zu stemmen. Auf dem Weg durch das Dorf und auf dem Feldweg kamen uns viele freundliche Einheimische entgegen und wir trafen Leute, die wir schon kennen. Nach kurzem Smalltalk und dem steilen Aufstieg waren wir endlich zu Hause.
    Schnell unter die Dusche gehüpft, Essen gekocht und den letzten Abend gemütlich auf der Terrasse verbracht.

    Morgen geht es dann weiter nach Portsmouth.
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  • Auf nach Portsmouth / Cabrits National P

    27–29 дек. 2023, Доминика ⋅ ☀️ 27 °C

    Für die nächsten beiden Nächte hab ich mich für Portsmouth entschieden.
    Die Fahrt dahin hat nach einem gewöhnungsbedürftigen Frühstück (mit Nudeln, weich gekochtem Ei, Kokosnuss, Kaffee, Lemongrastee…) gegen 11:30 Uhr begonnen. Netterweise hat uns Marius mit dem Auto ins Dorf gefahren. Unten angekommen haben sich die Wege von uns getrennt. Melissa ist in Richtung Nordosten aufgebrochen, Agata und ich nach Portsmouth. Voll bepackt sind wir durch Calabishie ans andere Ende des Dorfes gelaufen. Im Schatten haben wir dann auf den Bus bzw. eine Mitfahrgelegenheit gewartet. Auch dieses Mal war es gar nicht so schwer, jemanden zu finden, der uns mitnimmt. Ein Ehepaar (sie aus Trinidad, er aus England) hatte „Mitleid“ 🤔 mit uns und wir durften in ihrem noblen Jeep mitfahren. Nach gut einer Stunde sind wir dann in Portsmouth, besser gesagt, ein bisschen außerhalb der Stadt, angekommen.
    Kurze Verschnaufpause und dann ging’s schon wieder weiter. Das Ziel war der Cabrits National Park. Dort ist Fort Shirley, eine aus dem 18. Jh. stammende britische Garnison. Wandern kann man da natürlich auch.
    Der gut 6 km lange Spaziergang wurde uns wieder erspart. Nach einigen Metern wurden wir von einem netten Einheimischen mitgenommen und bis zum Eingang zum Park gebracht.
    Nach bisschen Garnison anschauen sind wir dann von einem Aussichtspunkt zum nächsten gelaufen. Als langsam die Sonne unter ging, haben wir uns auf den Rückweg gemacht. Und ein Paar aus Martinique fuhr uns in die Stadt.
    Da in Dominica das „Hauptessen“ mittags ist, war es schwer ein geöffnetes Restaurant zu finden.
    Agata lief in ein eigentlich schon geschlossenes Lokal und fragte, ob wir noch was bekommen könnten. Und ja, es gab für uns noch einen leckeren Teller, voll mit Thunfisch, Gemüse und schwarzen Bohnen, dazu einen local Juice. Es war super geschmeckt.
    Danach sind wir in den Bus gestiegen und nach Hause.
    Auf dem Balkon gab’s dann noch einen Rum für mich zur Verdauung und Wasser…
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  • Purple Turtle Beach / Toucari Beach

    28 декабря 2023 г., Доминика ⋅ ⛅ 26 °C

    Eigentlich sollte es heute ein Tag werden, ohne besonders viel Bewegung. Natürlich kam es anders.
    Nach einem eher langweiligen, aber entspannten Vormittag auf dem Balkon bin ich um 12:00 Uhr endlich aufgebrochen. Meine Vorstellung war, zuerst Portsmouth anzuschauen. Ich dachte mir irgendwie, dass es hier einige ältere, sehenswerte Gebäude gibt. Warum auch immer ich das geglaubt habe…
    Nachdem ich nichts interessantes gesehen habe, bin ich Richtung Turtle Beach gelaufen. Von diesem Strand war ich etwas enttäuscht. Kein besonderer Strand. Ich finde, dass er nichts zu bieten hat. Ein paar touristische Bars, mehr auch nicht. Auch zum Schnorcheln fand ich ihn nicht geeignet. Als „Ersatzprogramm“ fiel mir dann noch Toucari Bay Beach ein. Dieser war aber gute 4 km weiter. Umdrehen wollte ich noch nicht und es war auch zu früh, um schon wieder ins Apartment zurück zu gehen. Also machte ich mich auf den Weg. Nach ca. 1 km hielt ein älterer Herr an und fragte mich, ob er mich mitnehmen könnte. Ich nahm dankend an. Er fuhr zwar nicht bis nach Toucari, aber ich war zumindest näher dran. Über ziemlich steile Straßen musste ich dann noch 1,5 km gehen. In Toucari angekommen habe ich mich gleich ins (vom Reiseführer empfohlene Restaurant) Keepin‘ It Real gesetzt. Ein kühles Bier hatte ich mir verdient. Zu Essen gab’s nen Kinderteller mit Hühnchen, Pommes und Salat. War richtig lecker. Leider hat das Essen über eine Stunde gedauert… so wurde mein Plan, schwimmen/schnorcheln zu gehen, durchkreuzt. Nach fast zwei Stunden bin ich wieder gen Heimat gestartet. Wieder die selbe, bergige Strecke zurück. Ich sollte bis nach Hause ca. zwei Stunden brauchen. Für das letzte Stück hab ich dann den Bus genommen. Obwohl ich heute ruhiger machen wollte, waren es doch wieder richtig viele Schritte. Abends dann schnell noch was essen gewesen und meinen Verdauungsrum auf dem Balkon getrunken.
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  • Zurück nach Roseau / letzter Tag Dominic

    29–30 дек. 2023, Доминика ⋅ ⛅ 27 °C

    Viel erlebt hab ich heute nicht…
    Es ist mein letzter Tag auf Dominica, morgen geht’s weiter nach Martinique.
    In diesem Urlaub bin ich zum Frühaufsteher geworden. 6:30 Uhr war ich mal wieder wach. Den ganzen Vormittag eigentlich nur „rumgewurschtlt“. Frühstück, packen, planen… Ich war mir immer noch nicht sicher, ob ich Silvester auf Dominica oder auf Martinique verbringen möchte. Mein Fährticket hatte ich ja um eine Woche vorgezogen. Nun war die Überlegung, das wieder rückgängig zu machen. Blablabla… Ich hab’s nicht gemacht, deshalb morgen um 11:15 Uhr Abfahrt.
    Um 12:00 Uhr hab ich dann das Apartment in Portsmouth verlassen und mich von Agata getrennt. Um einen Platz im Bus nach Roseau zu bekommen, bin ich erst ins Zentrum gefahren und dann umgestiegen. Nach ca. 1,5 Stunden war ich im Hostel in Roseau. Eingecheckt und noch relativ lange mit den Hostelmitarbeiterinnen geratscht. Kurz noch einkaufen fürs Abendessen und Frühstück. Das war’s dann auch schon. Aufm Weg zum Einkaufen bin ich einem Tipp von Brittany (arbeitet im Hostel) gefolgt und hab mir leckere gefüllte Sachen zum Essen gekauft. Gefüllt mit Käse, Thunfisch und irgendein anderer Fisch. Das war richtig gut und günstig!!!
    Im Anschluss war ich nur noch auf meinem Bett gelegen und wäre fast verzweifelt, da die Unterkünfte auf Martinique über Silvester (oh Wunder…) so gut wie ausgebucht sind. Bis zum 01.01. habe ich zumindest eine Bleibe gefunden. Alles weitere sehe ich dann vor Ort.

    Aus "nur im Bett liegen" wurde dann später doch noch bisschen mehr Action. Sam, ein Amerikaner, wurde noch in mein Zimmer einquartiert. Mit ihm hab ich dann auf dem Balkon noch ein Bier und Rum getrunken.

    Ein kurzes Fazit nach 2,5 Wochen Dominica: ein sehr, sehr tolles Land. Beeindruckende Natur, super nette Menschen, nur das Reisen mit dem Bus ist ein bisschen schwierig. Durch die vielen netten Leute, die mich/uns immer wieder als Tramper mitgenommen haben, war das Vorankommen relativ zügig.
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  • Martinique / Saint-Pierre

    30 дек.–8 янв. 2024, Мартиника ⋅ ☀️ 28 °C

    Ein weiterer Reisetag stand heute an. Die Fähre sollte um 11:15 Uhr starten.
    Nach einer relativ ruhigen Nacht bin ich gegen 6:30 Uhr aufgewacht. Sam, mein Zimmernachbar machte sich kurz danach auf den Weg nach Guadeloupe. Irgendwie war das Hostel diesmal etwas gruselig. Gefühlt war ich die meiste Zeit alleine.
    Ich hab mir dann ein Frühstück gemacht und langsam meine Sachen gepackt, dass ich pünktlich zu Fährhafen starten konnte. Noch einen kurzen Plausch mit der soeben gekommenen Hostelmitarbeiterin und um 9:30 Uhr ging ich los. Längeres anstehen beim Check-in und etwas warten auf die Fähre. Soweit hat alles gut geklappt. Die Fähre fuhr dann, ich denke für karibische Verhältnisse (😉), pünktlich um 11:40 Uhr ab.
    So gegen 14:00 Uhr erreichte ich dann den Hafen vom Fort-de-France. Bisschen anstehen bei der Einreise, Rucksack finden unter allen ausgeladenen Koffer und vom Zoll befragt, ob ich irgendwas zu verzollen hätte oder Früchte dabei habe. Zum Glück darf man Äpfel einführen…
    Dann ging die Suche nach der Bushaltestelle nach Saint-Pierre los. Auf Guadeloupe hatte ich ja gelernt, dass die Leute dort nicht gerne englisch sprechen oder nicht wollen. Also… Schau ma Mal, wie das auf Martinique so ist.
    Unterschiedlich! Manche wollen, können aber nicht wirklich, andere können nicht und bemühen sich auch gar nicht zu helfen und einige können und helfen auch.
    Das mich ein Taxifahrer dann an die falsche Haltestelle geschickt hat, tja… 🤷🏼‍♂️
    Nach fast einer Stunde hat mich jemand darauf aufmerksam gemacht. Dann ging die Suche von vorne los. Als ich den Bus gefunden hatte, das nächste Ärgernis. Aber egal, vorbei, ich will nicht drüber reden (es war ein unfreundlicher Busfahrer, aber mehr schreib ich nicht).
    Nach einer guten halben Stunde Fahrt war ich dann endlich am Ziel. Und ich muss sagen, alles richtig gemacht. Erst hatte ich überlegt in Fort-de-France zu bleiben, aber hier in Saint-Pierre ist es echt schön. Eine Stadt, die 1902 bei einem Vulkanausbruch völlig zerstört wurde.
    Mein erster Eindruck war, dass es aussieht wie in Italien oder Frankreich (Festland). Kleine Gassen, nette alte Häuser, einfach cool.
    Als ich dann noch meine Unterkunft gefunden habe und nach kurzer Wartezeit dann eingecheckt war, war ich richtig glücklich mit all meinen Entscheidungen.
    Ich hab eigentlich ein kleines Haus für mich alleine. Ich wohne, so fühle ich mich zumindest, wie ein Einheimischer.
    Ein großes Wohnzimmer, Bad, Toilette und Küche im Freien, natürlich mit Dach und im 1. Stock ist mein Schlafzimmer mit Blick aufs Meer.
    Der Rest von heute ist schnell erzählt. Einkaufen, essen, relaxen…

    Was morgen auf dem Programm steht, weiß ich noch nicht. Aber hier in der Gegend gibt es viel zu erleben!

    Ja und dann, das hätte ich beinahe vergessen, is da ja noch was…

    Ich wünsche allen fleißigen Leserinnen und Lesern einen guten Rutsch und ein erfolgreiches, glückliches Jahr 2024!!
    Kommt’s gut rüber und feiert‘s gscheit!!!
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