• Alfried Beckster
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Weltreise

368-päiväinen seikkaillu — Alfried & alexela Lue lisää
  • Abel Tasman National Park

    12. helmikuuta 2024, Uusi Seelanti ⋅ ⛅ 16 °C

    Nachdem unsere ersten beiden Tage in Neuseeland im Wesentlichen aus der Fahrt in den Süden bestanden, konnten wir den ersten längeren Aufenthalt an einem Ort dazu nutzen, endlich mal wieder unsere Wanderschuhe auszuführen. Die hätten wir an dem Tag zwar gar nicht zwingend benötigt, aber das lag eher daran, wie gut der Weg ausgebaut war und dass er uns auch über viele Strände geführt hat.

    Wir hatten einen wirklich wunderschönen Tag, angefangen mit einer erfrischenden Fahrt im Wassertaxi, gefolgt vom Spazieren unter riesigen Farnbäumen (Baumfarnen?) und über versteckte Strände. Gekrönt wurde der Tag von einem leckeren Abendessen. Siggi hat mal wieder seine Kochkünste hervorgeholt und feinsten vegetarischen und nicht-vegetarischen Gulasch gezaubert. Das hat richtig Lust darauf gemacht, noch viel mehr von diesem Land zu sehen und zu erwandern.
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  • Traumstrände

    13. helmikuuta 2024, Uusi Seelanti ⋅ 🌬 18 °C

    Wir sind ein bisschen in Verzug mit Fotos und Geschichten, denn wir sehen und machen hier jeden Tag so viel, dass wir eigentlich rund um die Uhr hochladen könnten 😅 Dabei macht uns dann wiederum der neuseeländische Netzempfang einen Strich durch die Rechnung, der von ähnlicher Qualität und Flächendeckung ist wie jener in Deutschland. Ein bisschen Zuhause-Gefühl am anderen Ende der Welt, auch was Feines.

    Hier nun aber erstmal ein paar Bilder von unserem Ausflug an die nördlichste Ecke der Südinsel. Wir waren zuerst am Farewell Spit. Dessen Wattlandschaft hat für Nordsee-Vibes gesorgt und das Windspiel im feinen Sand war ein faszinierender Anblick (und leider auch der, hoffentlich nur vorübergehende, Tod für Phips' Kamera).
    Nur wenige Autominuten entfernt startete dann der Weg zum Wharariki-Beach, welcher uns durch Wälder und Dünen zu einem ebenso wunderschönen Strand führte. Der pazifische Ozean ist hier so viel kälter als in Fidschi, daher musste das Badengehen ausfallen. Aber die ewig langen, von feinstem Sand bedeckten Strände waren ohnehin das Highlight dieses Ausflugs.

    Ein anderes Highlight, das wir hier beinahe vergessen hätten, war unser kleiner Ausflug in den Untergrund, den wir mittags noch unternommen haben, um die Zeit bis zur Ebbe zu überbrücken: Auf dem Takaka Hill (auf dem übrigens die Flucht der Hobbits aus dem Wirtshaus in Bree gedreht wurde) haben wir Halt bei den Ngarua Höhlen gemacht und dort eine Führung mitgemacht, bei der wir uns eine dreiviertel Stunde lang durch ein Höhlensystem voller Stalagtiten bewegt haben. Und ganz am Ende gab es noch einen Eindruck davon, was absolute Dunkelheit wirklich ist.
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  • Über die Pancake Rocks ins Fjordland

    14. helmikuuta 2024, Uusi Seelanti ⋅ ☁️ 16 °C

    Jede Stunde gibt es hier was anderes zu sehen. Vor allem, wenn mensch sich ins Auto setzt und einmal die Westküste entlang cruist. So auch wir: Von Motueka im Norden der Südinsel ging es für uns innerhalb von zwei Tagen in den äußersten Südwesten, Manapouri im Fjordland.

    Auf dem Weg dahin kamen wir zunächst an vielen Kiefer-Monokulturen vorbei, dann ging es in den Regenwald der Küste. Vorbei am Franz-Josef- und am Fox-Gletscher, die ebenso wie ihre umliegenden Gipfel leider komplett von Wolken, Nebel und Regen verschluckt waren. Dafür hatten wir vom Küsten-Highway aus den besten Blick auf den tobenden Pazifik. Und an der bizarren Formation der Pancake-Rocks kamen wir vorbei, die von peitschenden Wellen ausgespült werden. Ein Highlight dort waren die sogenannten Blowholes, Löcher auf dem Küstenstreifen, durch die sich bei starkem Wellengang der Wasserdunst einen Weg nach oben bahnt und Umstehenden eine salzige Dusche verpasst.

    Nach diesem Naturschauspiel ging es weiter über den Haast-Pass auf die andere Gebirgsseite. Dort erwartete uns eine karge Steppenlandschaft und wir kamen an den Weinbergen der Südinsel vorbei. Und letztlich erblickten wir in der Ferne die Gipfel des Fjordlands mit seinen Seen und kühlen Temperaturen. All dies in zwei Tagen, eine faszinierende Vielfalt und Abwechslung.
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  • Auf dem Kepler-Track

    16. helmikuuta 2024, Uusi Seelanti ⋅ ⛅ 14 °C

    30km Wanderung und 3 Tage Muskelkater. Das ist die Bilanz unserer bisher größten Wanderung in Neuseeland.

    Von Te Anau aus ging es zunächst 6 km an einem der größten Seen des Landes entlang. Und dann stiefelten wir fleißig bergauf, durch wilde, grüne Urwälder und schließlich die Steppenlandschaft jenseits der Baumgrenze. Belohnt wurden wir mit einem beeindruckenden Blick auf die Berge des Fjordlandes. Und mit einer spannenden Höhle, in die wir ganz unerwartet dann auch noch ein Stück hineinklettern konnten.

    Wir waren am Ende des Tages zwar ziemlich hinüber, aber auch sehr happy darüber, dass wir uns auf dieses Stück des eigentlich 3tägigen Kepler Tracks begeben haben :)
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  • Der Weg zum Milford Sound

    17. helmikuuta 2024, Uusi Seelanti ⋅ ☁️ 14 °C

    Wann immer wir Leute nach den Orten gefragt haben, die ihrer Meinung nach am schönsten und sehenswertesten sind, gab es eigentlich fast immer eine Antwort: "Milford Sound"

    Ein Fjord, der selbst für ein abgeschiedenes Land wie Neuseeland am Ar*** der Welt liegt. Von Manapouri aus waren es immer noch zwei Stunden Fahrt, bis wir an den Ufern dieses wunderschönen Fjordes standen und die steil ins Wasser abfallenden Berghänge mit ihren imposanten Wasserfällen erblickten.

    Aber auch die Anreise war schon spektakulär: Durch ein riesiges Gletschertal führte der Weg entlang des Eglinton-River und vieler kleiner Seen. Einen Pass mussten wir hinauf und die Hinabfahrt führte durch einen abenteuerlich steilen Tunnel, welcher nur einspurig befahrbar ist, sodass wir auch etwas warten mussten, bis wir hinein durften. In der Schlange der wartenden Autos haben wir dafür dann noch einen Kea getroffen, zugehörig zur einzigen Papageienart in gemäßigten Klimazonen und noch dazu unglaublich klug und clever.

    An vielen Seen und Wasserfällen ging es ebenfalls vorbei, wobei wir uns nach der Tour de Force vom Vortag diesmal eher an die kleinen Laufrunden zu den diversen Aussichtspunkten gehalten haben. :)
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  • Mount Cook

    20. helmikuuta 2024, Uusi Seelanti ⋅ ☀️ 9 °C

    Neuseelands höchster Berg hat den Ruf, sich die meiste Zeit ganz gern in den Wolken zu verstecken. Glücklicherweise hat er für uns eine Ausnahme gemacht. An 3 aufeinander folgenden Tagen hatten wir spektakuläre Blicke auf den Gipfel, aus jeweils unterschiedlichen Distanzen. Und sind dabei auch direkt ins Zentrum des Neuseeland-Tourismus gelangt.

    Nachdem unsere erste Wanderung bezüglich Höhenmetern und Strecke eher entspannt war, hatten wir uns für den Folgetag einen 1100m-Aufstieg ausgesucht, um auch mal ein wenig ins Schwitzen zu kommen. Leider war dieser Weg dann aber gesperrt, sodass wir nur ein wenig gemütlich herumspaziert sind, um einige Seen und an den Tasman-Gletscher hinein. Und was schon in Patagonien und den Anden ein großes Thema war, wird auch hier wieder deutlich: Die Gletscher schwinden in den letzten 20 Jahren massiv und wo vor ein paar Jahren noch der Aussichtspunkt über dem Gletscher war, kann mensch die Eiswand heute nur noch in der Ferne sehen. Wie lange das Eis wohl überhaupt noch da ist?

    Aufgrund dieser etwas unerwarteten Entwicklung unserer Wanderpläne war unser Aufenthalt im nahegelegenen Twizel dann doch ziemlich entspannt und gemütlich. Wir haben intensivst den Gasgrill genutzt, Siggi ist viele Runden in der Badewanne geschwommen, natürlich haben wir die "Herr der Ringe"-Trilogie geschaut.
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  • Lake Tekapo

    22. helmikuuta 2024, Uusi Seelanti ⋅ ⛅ 18 °C

    Auf dem Weg ans Meer haben wir noch einen kurzen Stop eingelegt an diesem See. Bekannt ist er als einer der Orte auf der Welt, an dem mensch die meisten Sterne im Nachthimmel sehen kann. Das war uns leider nicht vergönnt, weil der Mond die ganze Nacht über den Himmel erhellt hat und wir dann doch immer etwas zu müde waren, um 3 Uhr in der Nacht nochmal aufzustehen und loszuziehen. So haben wir den Observatorien dann einfach einen Tagesbesuch abgestattet und dabei nochmal den Blick auf die Berge am Horizont genossen.Lue lisää

  • Little blue penguins

    23. helmikuuta 2024, Uusi Seelanti ⋅ ☀️ 19 °C

    Nachdem wir uns bisher vor allem in der beeindruckenden Natur Neuseelands aufgehalten haben, stehen aktuell auch ein paar Städte auf unserem Programm: Timaru, Christchurch und Wellington.

    In den beiden erstgenannten waren es vor allem die Pinguine, die uns in Erinnerung geblieben sind. Die Kleinstadt Timaru ist bekannt für die Dünen am Strand, in welchen Zwergpinguine (oder in der Sprache der Maori: kororā) Eier ausbrüten und die Jungen aufziehen. In der Nähe des Hafens kann man sie nachts im Laternenschein beobachten und auch wir hatten das Glück, zwei ganz junge Tiere beobachten zu können :)

    Anschließend ging es nach Christchurch. Früher galt diese Stadt wohl als die schönste des ganzen Landes. Aber seit einem schweren Erdbeben im Februar 2011 besteht sie hauptsächlich aus Baustellen und Eigenheimsiedlungen vom Reißbrett. Wir sind aber zumindest auch im botanischen Garten gewesen, der wirklich beeindruckend war mit seinen riesigen Ahorn-, Eukalyptus und anderen Bäumen.

    Außerdem waren wir im International Antarctic Centre. Das war zwar etwas arg teuer, aber auch interessant und informativ. Und dort gab es noch mehr Pinguine 😍 Diese kommen aus einer Rettungsstation und sind zu verletzt oder krank, um wieder in der Natur überleben zu können.
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  • Wellington

    25. helmikuuta 2024, Uusi Seelanti ⋅ ⛅ 19 °C

    Wir sind zurück auf der Nordinsel, nach einer glücklicherweise ruhigeren Überfahrt als auf dem Weg nach Süden. Dafür hat Wellington uns mit heftigen Sturmböen begrüßt. Die Hauptstadt Neuseelands gilt als eine der stürmischsten Städte weltweit, aufgrund ihrer Lage direkt an der Cook-Straße. Und so konnten wir sie direkt sehr authentisch erleben :)

    Wir waren nur etwa 20 Stunden hier, in dieser Zeit haben wir im fancy Hotel gechillt, waren lecker Essen, sind durch Sturm und Regen am Pier spaziert und haben bei schönstem Sonnenschein ein paar grüne Ecken der Stadt begutachtet.
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  • One does not simply walk into Mordor

    26. helmikuuta 2024, Uusi Seelanti ⋅ ☁️ 13 °C

    Wir allerdings schon :)

    Unsere Zeit in Neuseeland neigt sich dem Ende zu. Nachdem wir die Hügel Rohans bereits überquert haben, am Anduin-Fluss spazieren waren, die steilen Berghänge des Nebelgebirges erblickt haben und uns durch das Dickicht des Fangorn-Waldes geschlagen haben, stand noch ein weiteres Ziel auf dem Plan. Mordor.

    Der Weg dorthin führt durch den Tongariro-Nationalpark, genauer über das Tongariro Alpine Crossing (19,4 km). Dieser Weg wird häufig als die schönste Ein-Tages-Wanderung Neuseelands bezeichnet und auch als eine der schwersten. Immer wieder überschätzen sich Leute dort oder verirren sich bei schlechten Wetterverhältnissen und es gab auch bereits einige Todesfälle auf dieser Strecke.

    Vielleicht liegt es daran, dass wir im letzten Jahr so viel gewandert sind, auch durch deutlich unwegsameres Gelände ohne jede Markierung. Oder unsere leckeren Futtergelage hier verleihen uns so viel Energie. Aber für uns sind die ca. 700 Höhenmeter tatsächlich sehr schnell vergangen, was auch daran lag, wie gut dieser Weg ausgebaut ist. Und am Ende waren wir auch deswegen sehr erleichtert, so schnell zum höchsten Pass gelangt zu sein, weil das Wetter nochmal fies umgeschlagen ist:

    Morgens bei der Anfahrt um 6.30 haben wir den Mt. Ngauruhoe (der Schicksalsberg in der HdR-Verfilmung) noch wolkenfrei im Sonnenaufgang gesehen und während der ersten Kilometer konnten wir das Wolkenspiel an seinem Gipfel beobachten, bei dem die Wolken sich immer wieder aufstauten, die Hänge hinab rasten und anschließend auflösten. Aber als wir dann den letzten Aufstieg zum sog. Roten Krater in Angriff nahmen, schlug auch das Wetter um. Auf einmal fanden wir uns mitten in den Wolken wieder, mit peitschenden Sturmböen und kalten Regenschauern. Ein Wetter, das uns zwar den beeindruckenden Ausblick auf den Roten Krater verwehrte, aber Mordors irgendwie angemessen schien.

    Beim Abstieg besserte sich das Wetter langsam, sodass wir die vulkanischen Seen des Nationalparks wiederum erkennen konnten und auch die vielen Dampfsäulen, die hier und dort aufstiegen und erkennen ließen, wie aktiv vulkanisch die Gegend noch immer ist.

    Um 13.30 kamen wir dann nach 5einhalb Stunden schon wieder am Auto an und da dies deutlich früher war, als eigentlich geplant, haben wir den restlichen Tag genutzt, um ausführlich zu entspannen :)
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  • Da, wo die Erde pupst

    27. helmikuuta 2024, Uusi Seelanti ⋅ ☁️ 21 °C

    Die ganze Stadt stinkt nach Eierpups. Und trotzdem ist Rotorua einer der touristischen Hotspots Neuseelands. Irgendwie faszinierend.

    Der Ort selbst ist auf einem aktiven Vulkan erbaut und entsprechend blubbert und dampft es überall: Es gibt mehrere Geysire im Stadtgebiet und in der Umgebung, viele kochende Schlammgruben sowie Tümpel und Teiche in allen Farben und Säuregehalten. Und der aufsteigende Schwefel überzieht alles mit einem eher gewöhnungsbedürftigen Geruchsschleier. Unglaublich faszinierend, vor allem im Kontrast zu der satt-grünen Vegetation rundherum.

    Was allerdings schade ist: Gerade, weil die Region so besonders ist, wird extrem viel Geld damit gemacht. Die Geysire und Wasserreservoirs wie der "Champagne Pool" oder das "Devil's Bath" sind privatisiert und ein Besuch ist super teuer. Einerseits natürlich eine Möglichkeit für die Menschen vor Ort, am Tourismus teilzuhaben und die Verknüpfung von Naturschauspiel und Einblicken in Rituale und Traditionen der Maori ist sicherlich auch sehr interessant. Andererseits konnten wir uns deswegen nur einen kleinen Teil ansehen, aber zumindest können wir nun hervorragend Tipps geben, was mensch so für umsonst in der Gegend unternehmen und sehen kann :) Und das ist auch schon einiges gewesen.
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  • Hot Water Beach und Coromandel

    28. helmikuuta 2024, Uusi Seelanti ⋅ ☀️ 22 °C

    Es geht weiter mit den Naturwundern, die diese Inseln zu bieten haben. :)

    Zum Abschluss unseres Neuseeland-Ausflugs haben wir (leider nur) zwei Tage in Tairua verbracht, ganz im Süden der Halbinsel Coromandel. Dort gab es für uns noch mehr faszinierende Flora zu bestaunen und außerdem einen der erstaunlichsten Strände: an diesen Strand fährt mensch grundsätzlich mit einer Schaufel im Gepäck. Kaum angekommen, fängt das Graben an, solange bis ein kleiner Pool ausgehoben ist. Dieser füllt sich dann ganz von selbst mit heißem Wasser, welches aus dem Boden strömt. Wie cool 🤩

    Wir waren außerdem noch in der glücklichen Lage, dass unser Pool immer mal wieder von etwas kaltem Meerwasser erreicht wurde. So hatten wir ab und zu noch eine angenehme Kaltwasserzufuhr, allerdings auch nicht so viel, dass wir davongespült worden wären. Perfekt ließ es sich so für mehrere Stunden in unserem selbstgebauten Whirlpool aushalten.

    Ach ja, und das Meer war da ja auch noch nebenan, zur Abkühlung in den Wellen :)

    Und in Tairua hatten wir die mit Abstand gemütlichste Unterkunft unserer gesamten Reise <3 Wir wären dort am liebsten noch viel länger geblieben, der Garten war so schön, es gab eine Hängematte und alles war so cozy und liebevoll eingerichtet. Und dann erst der Grill 🤩
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  • Auckland und Adiós, Neuseeland!

    2. maaliskuuta 2024, Uusi Seelanti ⋅ ☁️ 24 °C

    So schnell vergehen drei Wochen. Wir sind wieder in Auckland, das Auto ist abgegeben und wir warten auf unseren Weiterflug, über Singapur nach Vietnam.

    Die Zeit hier haben wir vor allem damit verbracht, uns Gedanken über unsere weitere Reise zu machen. Und auch ein bisschen zu entspannen von den 5000km, die wir in den letzten 3 Wochen gefahren sind. Aber wir sind auch ein wenig durch Auckland spaziert. Die Stadt selbst hat ihre hübschen, grünen Ecken und auch die Stimmung zum Freitagabend war sehr angenehm. Insgesamt hatten wir aber das Gefühl, dass der halbe Tag hier vollkommen ausreichend gewesen ist. Die Städte Neuseelands sind nicht für schmale Reisebudgets gemacht 😅

    Eine irgendwie sehr schöne Überraschung gab es dann noch kurz vor dem Abflug: Im Zug zum Flughafen haben wir Leila getroffen, eine langjährige NDC-Kollegin von Alex. Sie startete gerade in ihren Urlaub. Was für eine Zufallsbegegnung, so am anderen Ende der Welt :)

    Nun geht es weiter nach Südostasien und wir sind gespannt und auch ein wenig aufgeregt, was uns dort erwartet.
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  • One Night in Singapore

    2. maaliskuuta 2024, Singapore ⋅ ☁️ 27 °C

    Unsere aktuelle Reiseetappe ist eine kleine Tour de Force: Morgens ging es los in Auckland zum Flughafen, um am frühen Nachmittag für 11 Stunden im Flieger zu verschwinden. Dieser trug uns nach Singapur, wo nach einem 13stündigen Layover der Weiterflug nach Vietnam auf uns wartete.

    13 Stunden Aufenthalt und eine super unkomplizierte Einreise, eigentlich die besten Voraussetzungen für einen kleinen Ausflug in die Stadt. Andererseits waren wir aber auch ganz schön müde, es war 22 Uhr, als wir in Downtown Singapur ankamen und trotz der späten Stunde war es immer noch ziemlich warm. Unsere Runde durch Singapur fiel also etwas kleiner als gedacht aus, aber einen ersten Eindruck von der Stadt haben wir zumindest bekommen. Den teilen wir hier und vielleicht lässt er sich ja irgendwann mal noch erweitern :)
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  • Thành phố Hồ Chí Minh

    4. maaliskuuta 2024, Vietnam ⋅ ⛅ 26 °C

    Zwei Monate Reisezeit haben wir noch vor uns. Gar nicht so viel angesichts der vielen Länder und Orte, die wir noch so besuchen könnten und wollen. Aber auf jeden Fall eine Zeit, auf die wir uns riesig freuen. Nicht nur, aber auch wegen des köstlichen Essens, das uns in Südostasien erwartet.

    Den Anfang dieser Reiseetappe machen wir in Ho Chi Minh Stadt, wo wir zwei Tage verbringen. Hier schlafen wir im berüchtigten Backpacker-Viertel Phạm Ngũ Lão, das wir bei früheren Aufenthalten noch nicht so kennengelernt haben: Es ist voll, links und rechts wird ständig versucht, dir eine Massage oder was zu essen aufzuschwatzen und aus den Clubs und Bars dröhnt lauter Techno.
    Aber es ist gleichzeitig auch super interessant und irgendwie witzig, das Gewusel der Leute zu beobachten und sich von den Anzeigetafeln in allen Tönen der Neonfarbpalette blenden zu lassen. Und unser Hostel ist so tief in einer der engen Gassen versteckt, dass es zumindest vom allgegenwärtigen Rauschen der Mopeds abgeschirmt ist.

    Ansonsten sehen wir uns die wichtigsten Sehenswürdigkeit der Stadt an, die neben diversen Abbildungen des "geliebten Onkels" vor allem französische Kolonialbauten umfassen. HCM City bzw. Saigon ist während des Vietnamkriegs so umfassend zerbombt worden, dass nicht allzu viel von der alten Stadt übrig geblieben ist. Nur hier und da fügt sich mal ein altes Gebäude zwischen die hastig hochgezogenen Häuser der letzten 30 Jahre. Und Saigon ist innerhalb Vietnams auch als die Stadt bekannt, in der Menschen Business machen und recht frei leben können, ohne den gesellschaftlichen Erwartungen und Traditionen so ausgesetzt zu sein wie im konservativen Norden. Vielleicht kommt der eher pragmatische Umgang mit architektonischen Kulturgütern auch daher.

    Uns hat die Stadt auch diesmal wieder gut gefallen, obwohl es mit 33° schon richtig warm war. Das Gewusel der Mopeds auf den Straßen, die tausenden kleinen Essensstände, die sehr gemütlichen Kaffees und - bei allem Chaos - die friedliche Grundatmosphäre über allem kreieren eine ganz besondere Atmosphäre. Außerdem waren wir noch an einigen Orten außerhalb des unmittelbaren touristischen Zentrums unterwegs, dazu im nächsten Footprint mehr.
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  • Versteckte Ecken von Sài Gòn

    4. maaliskuuta 2024, Vietnam ⋅ ☀️ 32 °C

    Das touristische Sài Gòn hat mensch recht schnell erlaufen. Deswegen haben wir uns am Nachmittag dann in den Distrikt 3 aufgemacht und dort noch so einiges Interessantes entdeckt: Unzählige, kunstvoll gestaltete Pagoden (in die wir leider nicht hinein konnten, weil wir keinen Mundschutz dabei hatten). Einen Kanal mit parkähnlich begrünten Ufern und viel Fischgetümmel darin. Eine pinke Kirche (in die wir auch nicht hinein konnten, weil gerade Messe war). Schöne Parks mit riesigen Bäumen. Und den Treffpunkt der verliebten Kids am Turtle Lake.Lue lisää

  • Huế - ein Ruhepol im wuseligen Vietnam

    6. maaliskuuta 2024, Vietnam ⋅ ☁️ 27 °C

    22 Stunden Zugfahrt haben uns zuletzt nach Zentralvietnam gebracht. Das war gar nicht so anstrengend, wie es klingt, und sogar ziemlich lustig: wir haben nette Abteilnachbar*innen gehabt, das Zugpersonal hat sich über vietnamesisch sprechende Tâys gefreut und die Landschaft, durch die wir gefahren sind, bestand zum Großteil aus satt-grünen Reisfeldern und dichten Wäldern. Und ein Zug, in dem im Zwischenabteil noch geraucht werden darf und die Abendbeschäftigung darin besteht, auf kleinen roten Hockern im Gang zu sitzen und Leute zu beobachten, war auch irgendwie eine Besonderheit dieser Reise. Bergauf musste dann die Klimaanlage ausgeschaltet werden, um alle Energie ins Vorwärts-kommen zu investieren, aber das bot auch einen passenden Vorgeschmack auf die schwüle Hitze, die uns in Huế selbst erwartete.

    Huế ist die frühere Hauptstadt Vietnams und vor allem für den Parfümfluss und den alten Kaiserpalast bekannt. Zunächst sind wir viel am Fluss und im Kneipenviertel der Stadt unterwegs gewesen, die beide sehr unterschiedlich, aber auf ihre Weise sehr schön und besonders sind. Am Fluss wurden in den letzten Jahren Parks und viele Wege angelegt und tatsächlich führen diese Anlagen dazu, dass mensch sich mitten im Stadtzentrum auf einmal in völliger Ruhe wiederfindet. Über das Wasser schippern die Boote und das Rauschen der tausenden Motorräder ist nur in der Ferne zu hören. Was für eine Wohltat 😄
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  • Die alte Kaiserstadt

    7. maaliskuuta 2024, Vietnam ⋅ ☁️ 25 °C

    Neben dem Parfümfluss und zahlreichen Quán bia (Biergärten) ist die Besonderheit von Huế vor allem seine Geschichte: Huế ist die alte Kaiserstadt und war von 1802 bis 1945 Herrschaftssitz der Nguyễn-Dynastie, die Hälfte dieser Zeit war Vietnam allerdings Teil von Indochina und stand somit unter französischer Kolonialherrschaft. Die Stadt selbst hat das allerdings sogar recht unbeschadet überstanden.

    Im Vietnamkrieg ist dann ja beinahe das ganze Land (also der Teil, den nicht vorher Frankreich und Japan schon zerstört haben) in Schutt und Asche gebombt worden und so auch die Zitadelle bzw. verbotene Stadt. Stück für Stück wird diese in den letzten Jahren nun wieder aufgebaut. Alex war 2011 schon mal in Huế und seither hat sich wirklich viel getan. Überall in der Zitadelle, die auch so schon zum Unesco Weltkulturerbe zählt, wird gewerkelt und aufgebaut. Viele Gebäude sind wiederhergestellt und vermitteln einen Eindruck vom früheren Prunk, so zum Beispiel das älteste Theater Vietnams.
    Gleichzeitig sind die Witterungsbedingungen hier nicht so recht auf der Seite der Restaurator*innen und das dauer-humide Klima setzt den Steinen der Gemäuer schon ordentlich zu. Also mal sehen, wer schneller ist - der Aufbau oder die Verwitterung 😊
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  • Hà Tĩnh - auf Familienbesuch

    9. maaliskuuta 2024, Vietnam ⋅ ☁️ 20 °C

    Unser nächstes Ziel steuern eher wenige Reisende an: Hà Tĩnh, Zentrum der gleichnamigen Provinz. Eine Stadt, über die der Lonely Planet schon seit jeher sagt: "There is nothing of interest here."
    Für viele Reisende mag das stimmen, für uns nicht. Denn hier hat alex vor 14 Jahren ein Jahr gewohnt und den Englischunterricht an der technischen Berufsschule unterstützt. Und seitdem heißt hierher fahren eher sowas wie Familienbesuch und gucken, was es so neues gibt in der Hood.

    An Hà Tĩnh lässt sich sehr gut ablesen, was gemeint ist, wenn Vietnam als Tigerstaat bezeichnet wird, auf dem Sprung nach ganz weit vorn: Die Stadt hat einen so großen Wandel hingelegt und verändert sich so unglaublich schnell, da kommen europäische Städte nicht im Ansatz mit.
    Vor wenigen Jahren noch wurde das "Armenhaus" Vietnams im ganzen Land belächelt, weil die Leute so einen üblen Dialekt haben und weil die erzkonservative Provinz eine der letzten war, in der noch mehrmals täglich die Hymnen und Ausrufe aus den Propaganda-Lautsprechern auf der Straße tönten. Fahrten zum nahegelegenen Strand endeten in einer feinen Schicht aus Staub, weil die geplante Straße eine ewig währende Baustelle war. Und die Todesrate im Straßenverkehr war eine der höchsten des Landes, weil die Leute ständig besoffen und ohne Helm durch die Gegend gecruist sind.

    Heute verfügt die Stadt über ungefähr doppelt so viele Straßen, ganze Viertel mit schicken Häusern sind neu entstanden. Der Staat hat begonnen, massiv in die Region zu investieren und die bunte, zum Großteil geschmackvolle Straßenbeleuchtung könnte sich so auch irgendwo in Singapur finden. Alle tragen Helm und nehmen, wenn sie getrunken haben, das Taxi (gibt auch drakonische Strafen). Viele haben ihr kleines Business und brennen dafür, sei es ein gemütliches Kaffee, einer der fancy Friseurläden oder ein kleines Restaurant mit irgendeiner Besonderheit. Es ist einfach schön zu sehen, dass es den Leuten viel besser geht - vor allem auch den guten Freund*innen, die auf einmal coole Karrieren mit Reisen in die ganze Welt machen oder mit ihren Eltern ein riesiges Haus mit ebenso riesiger Karaokeanlage für deren Ruhestand bauen.
    Na klar ist auch heute nicht alles super und die sehr konservative Gesellschaft macht es Menschen mit alternativen Lebensentwürfen noch immer schwer hier zu leben. Aber es wird besser.

    Naja, genug Abstraktes, wir haben es ganz konkret sehr genossen, Zeit mit lieben Freund*innen zu verbringen: Wir waren Kaffee trinken (endlich ohne Eis darin!), bei der Familie essen, Siggi hat einen neuen Haarschnitt verpasst bekommen, dann waren wir wieder bei der Familie zur großen Feier zum Ahnengedenken eingeladen, dann wieder Kaffee trinken, dann sind wir zum Strand gefahren und letztlich waren wir wieder irgendwo lecker essen - alles in allem haben wir einfach ein sehr schönes, entspanntes Wochenende mit Freund*innen verbracht. Schade, dass die Entfernung verhindert, das öfter erleben zu können, aber umso mehr wissen wir es zu schätzen.
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  • Hanoi

    11. maaliskuuta 2024, Vietnam ⋅ 🌙 21 °C

    Einen Ministop auf unserem Weg nach Norden haben wir in Hanoi gemacht. Für uns beide war es nicht der erste Besuch hier und so haben wir uns diesmal vor allem auf zwei Dinge fokussiert: Richtig viel essen und die Gegend um den Hồ Tây (West See) erkunden.

    Wir hatten zwei entspannte Abende und einen schönen Tag dazwischen in der Stadt, die sich in den letzten Jahren auch unheimlich verändert hat. Vieles ist irgendwie noch etwas grüner und schöner geworden. Die "Train Street", früher eine Ecke, die nicht unbedingt zu den privilegierten Wohnvierteln Hanois gehörte, bietet heute einen der beliebtesten, von vielen Cafés und bunten Laternen gesäumten Instagram-Motivhintergründe. Und auch am Hồ Tây hat sich die Uferpromenade nochmal verhübscht. An der letzten Ruhestätte von Onkel Hồ sind wir auch vorbei gehuscht, allerdings ohne ihm einen Besuch abzustatten. Und kleines Tageshighlight war am Ende aber doch die Rundfahrt im Schwanenboot.

    Von Hanoi aus geht es nun weiter in die Berge im Norden und damit endlich mal raus aus den Städten Vietnams.
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  • Sa Pa - das Wanderparadies Vietnams

    14. maaliskuuta 2024, Vietnam ⋅ ⛅ 18 °C

    Die ruckeligste Zugfahrt unseres Lebens hat uns hierher gebracht und der Ort selbst begrüßte uns erstmal mit nasser Kälte und nebelbedingten Sichtweiten von < 10m. Dennoch gefällt uns Sa Pa (oder eher Ta Van, ein kleines Dörfchen in der Nähe) richtig gut. Es ist grün, es ist ruhig und friedlich und durch die Reisfelder hier kann man stundenlang wandern.

    Wir waren einen Tag lang mit Begleitung unterwegs: Jo, eine Angehörige der Schwarzen Hmong, eines der Bergvölker hier. Sie hat uns quer durch die Dörfer, über die Reisfelder, mitten hinein in eine Opferzeremonie und letztlich noch zu einer Dorfhochzeit geführt. Dabei hat sie uns viel über die verschiedenen Pflanzen der Gegend und viel über das Leben in den Dörfern erzählt. Es ist schon beeindruckend, was vor allem die Frauen hier so rocken: Neben Haushalt und Kindererziehung sind sie auch diejenigen, welche alle Stoffe, aus denen Trachten und Dinge des täglichen Bedarfs gefertigt werden, vom Faden bis zum Endprodukt bearbeiten. Und außerdem halten sie den Kontakt zu den ganzen Tourist*innen und "Travellers" (Touris, die nicht als solche bezeichnet werden wollen 🤭) hier, verkaufen ihre Waren oder bieten Wandertouren an. Und lernen dafür neben Vietnamesisch auch noch Englisch, als Autodidaktinnen. Wir hatten mit Jo einen super schönen Tag und haben durch die kleinen Exkurse zu der Hochzeit und zu ihrer Cousine, der Schamanin, das Gefühl bekommen, tatsächlich auch einen kleinen Eindruck vom Leben in den Dörfern hier gewonnen zu haben.

    Ansonsten haben wir in Ta Van in unserem sehr gemütlichen Homestay gechillt und schon wieder viel zu gut gegessen. Unter anderem die besten Frühlingsrollen unseres Urlaubs haben wir hier bekommen :)
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  • Kỳ Quan San: Odyssee und Wanderhighlight

    15. maaliskuuta 2024, Vietnam ⋅ ☀️ 23 °C

    Diese Geschichte hat alles, was ein Abenteuer braucht: Höhen und Tiefen und vor allem ein glückliches Ende :)

    Hochmotiviert sind wir am Freitagmorgen in aller Frühe gestartet. Unser Ziel war die Wanderung zum Ky Quan San, einem der höchsten Berge Vietnams. Naiv wie wir waren, glaubten wir, das einzige, was uns von dieser Wanderung trennte, wäre eine zweistündige Mopedfahrt zum Startpunkt des Weges. Doch weit gefehlt!

    Wir hatten zuvor unterschiedliches über den Weg gehört und wussten ansonsten nur, dass mensch 2 oder 3 Tage dafür braucht, es unterwegs eine Hütte zum Schlafen gibt und mensch sich irgendwo registrieren muss. Außerdem war uns empfohlen worden, unser Moped irgendwo zu parken und uns zum Wegeinstieg fahren zu lassen, weil es dafür stärkere Maschinen braucht. Also sind wir über die ruckeligen Bergstraßen ins Städtchen Mường Hum gefahren und haben dort rumgefragt. Auf dem Markt gab es auch gleich hilfsbereite Menschen, die uns einen Fahrer organisiert haben. Dieser nahm uns mit zur Distriktpolizei, für die Registrierung. Dort dann das vorzeitige Aus für unsere Wanderung: Zugang zum Berg gibt es nur für Gruppen, alles andere wäre zu gefährlich. Das hat unserer Vorfreude einen ordentlichen Dämpfer verpasst.
    Da es mittlerweile 12 Uhr mittags war, haben wir überlegt, was wir mit dem angebrochenen Tag noch anfangen. Google Maps verriet uns, dass es ein Stück weiter nördlich ein Dörfchen mit unzähligen Homestays gab. Wo es viele Homestays gibt, muss es schön sein, so unser Gedanke. Also setzten wir uns für eine weitere Stunde auf's Moped. Der Weg war teilweise wunderschön, weil er durch die Bergdörfer führte, an Reisterrassen vorbei und durch einen wilden Urwald, den wir so nicht erwartet hatten. Leider wurde die Straße aber immer schlechter und mündete in eine staubige Baustelle, auf der wir uns zwischen den LKW hindurch kämpften. Als wir dann in der Nähe von Y Tý ankamen, stellten sich die Homestays alle als geschlossen und verrammelt heraus. Und dass alle Rezensionen dort von Vietnames*innen geschrieben waren, hatte auch einen simplen Grund: Ausländer dürfen im Grenzgebiet nicht schlafen. Na toll, Stimmung auf dem Tiefpunkt.
    Wir fanden auch hier wieder hilfsbereite Leute, aber letztlich blieb uns keine andere Möglichkeit, als durch den Staub zurück nach Mường Hum zu fahren. Irgendwie wollten wir ja noch auf diesen Berg und eine organisierte Tour würden wir dort viel eher finden als mitten im Nirgendwo. Also machten wir uns auf den Weg zurück.

    Kurz vor Mường Hum hatten wir auch wieder Internet, sodass alex einen Homestay fand, in dem wir für die Nacht bleiben könnten. Und eine der Rezensionen sagte, dass mensch hier Hilfe findet, um auf den Ky Quan San zu kommen. Hätten wir das mal eher rausgefunden! 😅
    So verbrachten wir letztlich einen super schönen Abend mit Anh Ngoc und Chị Ha, mit denen wir lecker aßen, ums Feuer tanzten, guten Schnaps verkosteten. Und das Beste von allem: 3 Anrufe und alles war geklärt, am nächsten Tag konnten wir auf den Berg!
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  • Kỳ Quan San: auf Wolkenjagd

    16. maaliskuuta 2024, Vietnam ⋅ ☀️ 22 °C

    Los ging es also am Samstag, um 7 Uhr morgens. Eine aufregende Mopedfahrt über 600 Höhenmeter brachte uns an den Startpunkt und dann ging es 10km lang einfach nur bergauf, von 1150m üNN auf 3046m üNN. Was für eine Tortur 😄 aber es war wunderschön und die Stimmung oben irgendwie mystisch. Und nachts gab es noch ein lautes Froschkonzert zum Einschlafen :)

    Morgens ging es dann noch ganz zeitig raus, um den Sonnenaufgang zu sehen. Es war ziemlich bewölkt und die Sonne hat sich nicht wirklich blicken lassen, aber die vielen Farben und das Spiel der Wolken zwischen den Bergen war auch so wunderschön anzusehen. Und zum Mittag waren wir auch schon wieder unten. Jetzt gönnen wir unseren Knochen erstmal etwas Ruhe :)
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  • Bye bye, Vietnam!

    21. maaliskuuta 2024, Vietnam ⋅ ⛅ 21 °C

    Unsere letzte Station in Vietnam ist Lào Cai. Die Grenzstadt dient uns als Ausgangspunkt für unseren Ausflug nach China. Und auch die vietnamesischen Köstlichkeiten haben wir hier nochmal genossen.
    Unser Abschied von Vietnam ist also auch eine gute Gelegenheit, um mal wieder eine Ode an das Essen zu formulieren, diesmal den köstlichen Nudelsuppen, Reisgerichten und Kaffeevariationen dort gewidmet. Es gibt einfach so viel gutes und frisches Essen hier und dabei auch so viel Abwechslung. Das Essen im Süden ist irgendwie raffiniert und mit etlichen frischen Kräutern verfeinert, wohingegen der Norden mit eher bodenständigen Zutaten aufwartet. Die Vielfalt an Suppen ist dort nochmal größer und für Fleisch-essende Menschen steht wirklich die ganze Bandbreite an Tierarten und -teilen zur Verfügung 🫢

    Der Kaffee hingegen schmeckt nirgends so gut, wie im Norden, wo dem gefilterten Robusta-Sud nur etwas gesüßte Kondensmilch hinzugefügt wird, anstelle von Unmengen an Zucker und Eis. Obwohl wir diesmal auch die zahlreichen anderen Varianten ausprobiert haben, die sich mittlerweile im ganzen Land verbreitet haben: Coconut Coffee, Egg Coffee, Salted Coffee und Kaffee mit Joghurt. Alle irgendwie spannend und auch ziemlich schmackhaft.

    Wir behalten unsere Zeit in Vietnam in ganz besonderer Erinnerung und freuen uns jetzt aber auch auf alles, was uns in China so erwartet.
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  • Jianshui

    22. maaliskuuta 2024, Kiina ⋅ ☁️ 21 °C

    Wir haben es nach China geschafft, überraschend leicht sogar. Nachdem wir im Herbst gelesen hatten, dass die visumfreie Einreise für deutsche Staatsangehörige 2024 möglich sein wird, stand China auf unserer Wunschliste. Etwas überrascht waren wir dann trotzdem darüber, wie zügig und unkompliziert und mit freundlicher Unterstützung diverser Grenzbeamter wir über die Grenze in Hekou gekommen sind.

    Und jetzt sind wir hier. Viel Respekt vor dieser Etappe hatten wir zuvor, weil wir gehört und gelesen haben, dass Backpacking in China ziemlich schwierig ist, schon allein durch die Sprachbarriere und die Tatsache, dass so ziemlich alle Apps und digitalen Helferlein, an deren Nutzung wir gewöhnt sind, nicht funktionieren. Stattdessen gibt es lokale Äquivalente, deren englischsprachige Version meist nicht oder nur sehr grausig funktioniert. Aber wir wollten diese einmalige Gelegenheit nutzen und sind ins kalte Wasser gehüpft.

    Das kalte Wasser hat sich dann aber eher als wohltemperierte Badewanne mit Massagedüsen entpuppt, weicher hätten wir wirklich nicht landen können: Mit dem Zug sind wir nach Jianshui gefahren und haben direkt beim Aussteigen ein kanadisch-chinesisches Pärchen kennengelernt, die für die nächsten zwei Tage unsere Reisebuddys geworden sind. Mit den beiden haben wir diverse Leckereien ausprobiert, wurden zum ausführlichen Teetrinken eingeladen und konnten uns einiges abschauen, wie mensch hier Dinge tut. Und sie haben uns sehr lieb zu allen möglichen Leckereien eingeladen :)

    Jianshui ist ein hübsches Städtchen mit vielen erhaltenen alten Häusern und imposanten Stadttoren. Die Stadt blickt auf eine beinahe 1300jährige Geschichte zurück. Bekannt ist sie auch für ihren großen Konfuziustempel sowie die Gärten der Familie Zhu. Diese ist mit den Zinnminen Yunnans zu Reichtum gekommen und hat diesen in ein sehr imposantes Anwesen investiert. Während der Kulturrevolution wurden sie dann, wie alle vermögenden Familien, enteignet. Heute ist das Anwesen zu großen Teilen saniert und der Öffentlichkeit zugänglich.

    Ansonsten ist Jianshui auch sehr bekannt für seine Töpferwaren. Alles mögliche Equipment für die perfekte Teezeremonie lässt sich hier erstehen. Und es war gar nicht so leicht, da nicht schwach zu werden 😅
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